Nro. 7. Motto i Licht, Recht, Wahrheit. DonnerStag am 1!. Mai 1848. Verantwortliche Redaction: Vineenz Prasch, k. k. Professor. — I. E. Ganser. W o et» e n f cb a ti. Cilli. Bon Seite des hiesigen Miliiär-SlaiionS^ Lommandoö ist der Redaction nachstehende Bestätigung zugemiltelt worden: „Die erste Lieferung einer Kiste mit Lharpie und Bandagen für die Verwundeten des vaterländischen In-fanterie-RegimenteS Graf K>nSkp, wird den edlen Spenderinnen, den hochherzigen Damcn von Cilli, von Seite deö Militär-StationS CommandoS mit dem Bemerken dankbarst bestätiget, daß selbe bereit« an seine Bestim-mung nach Italien abgesandt wurde." Die Redaetion ergreift diese Gelegenheit, ihre im letzten Blatte erflossene Bitte mit dem Beisätze zu wie» verhohlen, daß sie die Bestätigung aller zu diesem edlen Zwecke ihr übergebenen Sendungen, nach Ablieferung an da« Militär-StaiionS-Commando, durch dieses Blatt zur Oeffentlichkeit bringen werde. Ueber die Vorwahlen zum deutschen Parlament schreibt man uns auö Gairach, daß insbesondere eine gewisse Wahlbewerbung große Entrüstung hervor gerufen habe. Ungeachtet die Wähler über Zweit und Ursache der Wahl belehrt wurden, erklärten dieselben dennoch, daß sie nur von Oesterreichs Regierung ihr Heil erwarten, in einer Verbindung mit Deutschland aber nur das Verderben der slavischen Nationalität erblicken könnten, und nimmermehr auv chrem heimischen unter dem unmittelbaren Echuyc der Staatsverwaltung stehenden Bezirke, nach Lichtenwald ihre Wahlmänner absenden wollten. In diesem Sinne kam die Wahl zu Stande; zugleich wurde eine Deputation mit dem Ausdrucke ihrer Ergebenheit und ihrer Wünsche nach Wien abgeordnet. ES heißt, daß die umliegenden Bezirke die hiesigen Vorgänge durch Sendlinge beobachtet haben. Cilli. Freitag am 12. d. M. werden an 1200 Mann Wiener Freiwillige, nach Italien bestimmt, hier anlangen. Die jüngsten Wahlen für die eonstituirende deutsche Nativnal-Vcrsammlnng zu Frankfurt haben folgendes Resultat geliefert, welches jedoch noch mancher Veränderung unterliegen wird: In Liezen Prof. Dr. Ed-lauer; Iudenburg BezirkSeommissär Eimutb; kindberg Dr. v. Etremayr; Leoben Bergraih v. Scheuchenstuel; Stadt Gray st. st. Verordneter Fr. R. v. Kalchberg; Umgebung von Gray Prof. Dr. Hlubek; Weiz Prof. Dr. Schreiner; Feldbach Dr. Reubauer; Hartberg Prof. Dr. Knar; Wildon M. R. v. Frank; Marburg Prof. Mally; Pettau Bürgermeister Raiev; Glcinstätten Dr. Pattay; Eilli Gnbernial - Sekretär I. R. v. Fravdc-negg; Gonobitz KreiSeommissär Schmelzer, Lichtenwald del Eott. In Hartberg kam ee bei der Vornahme der Wahlen zu einem Streite mit dem Eandidaten Graf Wurm-brand, der sich beleidigende Aeußerungen gegen das Comite erlaubte, so daß der Bürgerausschuß sich noth-gedrungen fand, im Wege der Klage beim k. k. KreiS* amte gegen den genannten Herrn Grafen aufzutreten. Wien. Der Rücktritt deö Kriegsministers Peter Zanini soll darin seinen Grund gehabt haben, daß er mit seinem Vorschlagt über die Vermehrung der Anne? in Italien und über eine zweckmäßigere Organisining der MilitärdepotS im Ministerrathe nicht durchdringen konnte, indem nur der Minister deS Innern v. PillerS-dorf, der Vertrauensmann unserer Monarchie, aus sei-ner Seite stand. Bei der Armee war Zanini sehr ver-ehrt, und wußte ihr den Geist, der ihn beseelte, ein-zustoßen. UebrigenS soll er sich auch gegen die bereit» erfolgte Abreise der ErzH. Albrecht und Franz Joseph nach der Lombardei ausgesprochen haben. Diese düstere Stimmung der Bewohner der Residenz wurde noch er-höht durch die Aufgreifung mehrerer Polizeifpione, die sich in der Universität eingefnnden, und schon 300 Namen aufgezeichnet hatten. Einer derselben, mit Pässen und Eisenbahn - Freikarten versehen, gestand auch, wie-viel er monathlich an Gehalt für seine geheimen Dien-ste beziehe. Dieß und der Umstand, daß man die Li-gourianer wieder zurückzuberufen versuchte, hatte eine mas-senhaste Demonstration gegen den Erzbischofso wie gegen den Ministerpräsidenten, Graf F i q u e l m o n t zur Folge, welcher sich in daSHauS seiner Tochter flüchten, und noch um Mitternacht dem aufgeregten Volke seine Abdan-kung zusichern mußte. So traurig derlei Vorfälle sind, um so mehr, da in der Residenz der Verkehr ganz inS Stocken gerathen ist, und der Grwerböstand sich in einer mißlichen Stellung befindet, so muß man doch um so mehr bedauern, daß dem Volke Gelegenheit zur Btsürchtung gegeben wurde, man wolle von einer gewissen Seite wieder zum alten verrostete» System zurückkehren, und zugleich Bürger und Studenten gegen einander hetzen, um durch ihre Entzweiung jeden Einzelnen leichter niederzudrücken. Einstweilen besorgt Freiherr v. Lebzelten, die Angele-genheite» des Ministeriums der auswärtigen Angele-genhcite«, v. PillrrSdorf ist zugleich zum Präsidenten deö MinisterrathtS (Premier-Minister) ernannt. Die Wiener-Zeitung vom 8. Mai (5 Tage nach FiquelmontS Abdankung) bringt folgende ämtliche Räch-richt, welche jener Partbei, die noch immerfort die vorige GcistcSfinsterniß herauf zu beschwören versuchte, endlich den Todesstoß versetzt: Da die in der neuern Zk» in der Monarchie eingeführte Congregaiion der Rrdemxtonsten u. Redemptoristinen, dann der Orden der Jesuiten mehrmal zu Störungen der öffentli-ch e n Ruhe Anlaß gegeben haben, da sie bei dem Widerstände, welchen sie in den Gesinnungen und in dem Bestrebe» aller intelligenten Classen ge-funden habe», nicht im Stande »varen, ihre Bestim-n-.ung zu erfüllen, und da die bestehenden kirchlichen Institute hinreichen, um für die Bedürfnisse der Reli-gion, des Unterrichtes und der Volksbildung rntspre-chend zu sorgen, so hat der Ministerrath den Entschluß gefaßt, auf die Aufhebung der <5ongrega-tion der Nedemptvriften und Ncdemp toristinen und des OrdeuS der Jesuiten bei Sr. Majestät anzutragen, welchem Antrage Se. Maicstä« die Allerhöchste Genehmigung zu ertheilen geruhten. Der »iedrröfierreichische Regiernngö-Präsiden« Frei-Herr v. Talayko ein Gönner der Ligourianer, ist auf Antrag des Ministeriums seiner Stelle enthoben, und dieselbe dem Landmarschall, Grafen Montecnecoli übertragen worden. Auch Gras hoyoS hat abgedankt, und R. v. Heß ist gegenwärtig Ober-Commandant der Rationalgarde in Wien. Nächster Tagt wird daS Wahlgesetz bekannt ge-macht und ein eigenes Ministerium deS Handels und der Industrie errichtet werden. Zur Beschäftigung der arbeitenden Classen wird von Seite der Regierung alle mögliche Sorge getragen; wir wollen hoffen, daß man dabei die energische Betreibung der Bauten auf der südlichen Staatsbahn nicht in Vergessenheit dringt. Nach Deutschland u. Belgien ist eine Commission abgesendet worden, um daS Institut der Schwurgerichte (Jury) mit öffentlichen und mündlichen GerichtSver-fahren durch Selbstanschauung kennen zu lernen; zu gleicher Zeit wird mit der Umstaltung der gefammten Gerichtsverfassung rüstig fortgeschritten. In Prag hat sich der Judenhaß auf eine ge-waltthätige Art geoffenbart; man hatte daS Volk auf-gewiegelt und bezahlt, um eS zur Plünderung der israelitischen Behausungen aufzustacheln. UebrigenS ist man selbst in ezechischen Distrikten zur Deputirtenwahl geschritten; nur vom Bunzlauer-KreiSamie war das Ministerialrescript am 3. Mai noch nicht kund gemacht worden. Richt deutsche österreichische Länder. Wir sind nunmehr in der Lage, nach beglaubigten Quellen den Gesammtverlust der unter den Befehlen des F. M. Grafen Radetzky stehende» k. k. Armee vom 18. März d. I. an bis zum 27. v. M. anzugeben. Unsere Armee verlor in dem fünftägigen Kampfe vor Mailand, dann in den seither stattgehabten Ge-fechten an Todte» 206 Mann, daruuter 6 Offiziere (Hauptin. Knezich und Lieut. Hofer von Kaiser-Jäger, Hauptmann Kussevich von Rukavina Infanterie, Haupt mann Seesevich von Szluiner Gränz-Rrziincnt, Oderl. McSmcr von Kaiser-Infanterie und Oberl. Banniza von Erzherzog Ferdinand d'Este Infanterie) und an Blessirten 369 Mann, darunter 2 Stabsoffiziere und 16 Offiziere vom Hauptmann abwärts. Die Zahl der Vermißten, fo wie der abgefallenen Mann-fchaft der italienischen Truppenkörper, an deren Treu-bruche sich nur zwei Offiziere, die Capitain-LieutenantS Accorsi und Piazza von Haugwitz- Infanterie bttheilig-ttn, beträgt 15,937 Mann, mithin der gesammie Ver-lust 16,512 Mann, dem noch 637 Pferde und eine zu Cremona von den Rebellen überfallen? Cavallerie-Batterie von 6 Kanonen beigezählt werden müssen. Der Verlust an Todten nnd Blessirten kam mi, wenige» Ausnahmen, z. B. des Gefechtes bei Goito eigent-lich großeniheilS in Mailand und doch nur im Verhält-niß mit dem schweren Kampfe in geringer Zahl vor, weil von den Aufständischen häufig nur sehr eilig nnd mit Baumwolle aus die Truppe geschossen wurde und bei der Entschlossenheit unserer Angriffe die einzelnen Kämpfe ein schnelles Ende nahmen. RicktS desto weni-ger ist der Verlust an Offizier» im Verhältniß zur Mannschaft bedeutend, waS daran» herzuleiten ist, daß dieselben sich im Gefechte überall besondrrS hervorthaten. Zu den Vermißten müssen hauptsächlich alle jene gezählt werden, die Dienstes halber im Lande zerstreut waren, als da sind: die zahlreichen Assisteuzeu bei der Gendarmerie nnd der Finanzwache, die kleinen Trans-porte, die EordonSposten an der Gränzt deS CantonS Tessino, endlich dle nicht geringe Zabl Kranker mi« - 37 - ihren Aerzten und Wärtern. Die gleichsam durch ei-neu Zanberschlag an einem Tage im ganzen Lande voll-brachte Zerstörung oder sonstige Hemmung aller Gern-municationen machte eS allen kleinen Abtbeilungen platterdings unmöglich, zur Armee einzunicken, wenn sie nicht gerade in der nächsten Nähe von größeren Gar-nisonsorten waren, in denen noch dazu die Besatzung dem größeren Theile nach treu geblieben sein mußte. Unter diese Zahl gehören fenier auch jene, die verrä-therischer Weise von den Truppen getrennt, gefangen ge. nommen wurden und jetzt noch als Geißeln festgehal-ten werden. Die untre» gewordenen Truppen oder einzelne Theile derselben gehöre», wie vorerwähnt, sämmtlich dem lombardisch-venetianische» Königreiche an. Selbst über diesen in den Annalen der k. f. Armee unerhörten Abfall, dem allein die jetzige Lage d»r italienischen Armee zuzuschreiben ist, glaubt der F. M. Graf Ra-detzky den Stab nicht unbedingt brechen zu können. Die Treue der Engel hätte wanken müssen, wo solche Mittel der Verführung angewendet würden, wie eS gegen diese Truppen der Fall war. Weiber unk 'i>eld, die Religion und ibre Sacramente, gelenlt .-.<»ch den Papst und seinen CleruS, alle Waffen deö Himniels und der Hölle wurden gegen diese Truppen gerichtet. Dennoch haben sich einige derselben treu erhalten. Jedenfalls wird die Geschichte einst ein strengeres Urtheil über die Treulosigkeit der Fürsten, als über den verführten Sol-da»en fälle«. Der Feind, theilweisc aus Paduaner Studenten bestehend und mit Geschütz versehen, hatte »euerdingS einen Einfall über die Tyroler Gränze gemacht, war jedoch bei Piano von einem Detachement des Jnf. Reg. Großherzog von Baden unter Hauptmann Stieber, so wie bei Tiarno von einer Division de« Jnf. Reg. Schwarzenberg »nter Ha«ptma»n Lendway am 25. Mai zurückgeschlagen worden. Erzherzog Johann, wel-cher derzeit in Tprol mit aller Aufopferung die Lei-tunz der VertheidigungSanstalten übernommen hat, hielt bei Gelegenheit der ersten ausrückenden Compagnie deS Jnnsbrucker UniversitätSeorpS am 24. April nachstehen-de Rede: „Meine Herren! AlS sich die Gefahr den Grenzen deö Vaterlandes näherte, waren Sie die Er-sten, weicht sich gewaffnet haben, Sie haben seither durch Ihr Benehmen, Ihre Ordnung, Ihre ernste männliche Haltung Sich die allgemeine A l>tung erworben. Kaum hatte der Feind die Grtnzrn unseres Vaterlan-des überschritten, als Sie auch schon den Entschluß ge-faßt, ihm kräftigst entgegen zu treten. Sie stehen nun bereit, denselben auszuführen, als tchtt Söhne Tyrols, wo »ach altherkömmlicher Sitte dem Worte unmittel-bar die That folgt. Sie, die Söhne von M.inntn,, dir mehr alö Einmahl für Fürst und Vaterland kämpf-ten, stehen hier mit dem Willen nnd der Kraft ihrer Väter! Sie haben heute eine Fahne erhalten — sie wird Sie den Weg der Ehre führen — und wenn die Zeit der Gefahr vorüber seyn wird, soll sie als Eigenthum des Corps der Studierenden al» tin Andenken dieser Zeit zur Nachahmung für die nach Ihnen Kommenden auf-bewahrt werden. Diese Fahne trägt die alten Farben Tyrols — aber außerdem sehen Sie an ihr ans einem Bande die Farben deS gemeinsamen deutschen Vaterlandes, zu welchem Tyrol in allen feinen Theilen gehört. Gehen Sie mit Gott! in Botzen, wo wir uns wieder sehen, sprechen wir unS weiter. Daß sich in Italien ein ernster Kampf vorbereite, daß F. M. Radetzki von der Uebermach! der Insurgenten immer mehr zusammen gedrängt werde, daß, wenn nicht bald eine Vereinigung der Armeeeorps erfolgt, seine Stellung eine sehr schwierige wird, diese Thatsachen stellen sich immer deutlicher heraus. Mit bin tendem Herzen berichten wir daher von dem Gefechte, welches am 30. April an den Etfch statt gefunden. In 4 Brigaden rückten unsere Truppen von Verona a»S dem Feinde entgegen; der rechte Flügel stand bei Pon-ton, daS Centrum bei Pastrengo, der linke Flügel bei S. Giustina. Während dieser gegen das feindliche La-ger bei Sommaeampagna einen vergeblichen Angriff machte, stand die Brigade Wohlgemuth, und darunter die 4. 3. 9. und 10. Compagnie deö vaterländischen Regimentes Piret unier Major Festetiez am rechten Flügel, gerieth in ein hitziges Gefecht mit den Piemon-lesen, ließ sich durch eine verstellte Flucht des Feindes zu eiuer unüberlegten Verfolgung verleiten und wurde nun von dem mehr als zehnmahl überlegenen Feind, welcher die Anhöhen besetzt hatte, angegriffen. Die 4. Compagnie mußte sich, umringt von der Uebermacht, durch ein enges Dcfile durchschlagen, wobei sie durch daS feindliche Feuer in einer Nähe von 10 bis 20 Schritten bestrichen wurde. Wir beklagen einen Ver-lustvon 360 Mann und 5 Offizieren, unter letzteren Ober-lieutenant Burggaller v. MroezkowSki, Unterlientenant von Pinteröhofen und Unterlientenant Eder. Hauptmann Hoffer stand mit heroischem Muthe stetS an der Spitze seiner Mannschaft. Dieses Gefecht siel am nämlichen Platze vor, wo im Jahre 1846 ein großes Manöver gehalten worden war. Der Feldmarschall war mit den Truppen ausgerückt, dann aber während oder gar vor dem Gefechte «ach Verona zurückgekehrt, ohne densel-ben Unterstützung zu schicken, während der Feind, mit König Albert an der Spitze swelcher selbst einmahl in Gefahr gerieth nnd vom Degen Gebrauch machen mußte) an 30,000 Mann gehabt haben sott. Dieß »st der erste Sieg, welchen die Piemontesrn über unsere Truppen erfochten; feine moralische Wirkung wird nich! ausbleibe». König Albert hat hierauf Ponton und noch in der Nacht Bussolengo besetzt und schickt sich an, de» Ueber-gang über die Etsch zu bewerkstelligen, um gegen Ve-rona vorzurücken. PeSchiera, wo der wackere Baron Rath befehlig», ist somit ganz abgeschnitten. F. M. L. Weiden hat seine Vorposten zwar schon bis Volargno vorgeschoben, allein er scheint zu schwach, alö daß Ra- - 38 - detzki von dieser Seite auf nennenSwerthe Unterstützung rechnen könnte. Oder war eS Radetzki'S Abficht den Feind zwischen den Gardasee und der Gebirge ju verlocken, um dann mit gesammter HeereSmacht über ihn herzufallen? Ueber die Operationen deS Feldzeugmei-fierS Graf Nugent erfährt man, daß er einige Tage durch heftige Regengüsse so wie durch Herstellung der zerstörten Brückenjoche am Tagliamento aufgehalten, an die Piave vorwärts gerückt war. Ein Detachement vom Banal • Gränz- und Erzh. Karl Jnf. Reg. war nach Belhino abgegangen und hatte diese Stadt ohne allen Widerstand in Besitz genommen. Die Einnahme dieser Hauptstadt ist nicht bloß deßhalb wichtig, weil sie die Unterwerfung der ganzen Provinz Bclluno nach sich ziehen wird, sondern weil der rechte Flügel dieses ArmeecorpS die Möglichkeit erhält, die Verbindung mit der Tyroler Gränze baldigst herzustellen. Der Angriff wird nun zunächst auf Trrviso gerichtet seyn, i» wel--cher Stadt sich die Feinde zum heftigen Widerstände rüsteten »nd die Thore unterminirt haben. Die Tochter deö greisen Nugent, Gemahlin deS Oberlieutenant« Grafen d' Orsay, befindet sich als Gefangene in Tre-vifo. Eine Zuschrift, worin dem Eommandirenden be-konnt gemacht wurde, daß, sobald er Treviso beschieße, man ihm augenblicklich den Kopf seiner Tochter schicken werde, beantwortete derselbe mit den echt spartanischen Worten: „Ob meine Tochter in Treviso gefangen ist, oder nicht, so werde ich doch streng und schnell meine Pflicht erfüllen; wenn ihr aber daS Angedrohte vollbringt, dann soll, so wahr ich Nugent heiße, nicht ein Mann in Treviso lebendig davon komme», uud kein Stein der Stadt am ander» bleiben". Venedig ist in Blokadezustand erklärt worden, weßhalb allen Schiffen durch daS nach jenen Gewässern beordete österreichische Geschwader daS Einlaufen untersagt ist. Ueber das Schicksal der k. k. Fregatte Gueniera und deren Wi-dergewinnung erhalten wir ein Schreiben aus Jstrien, worin eS unter andern heißt: Die Matrosen, größten-theils Italiener, wurden nur mit großer Mühe von den Offizieren beschwichtigt. Während der Fahrt zeig, tcn sich mehrmals italienische Kriegsschiffe, und for-denen die Fregatte auf, dieTricolorflagge aufzuziehen, welche Forderung von den Matrosen, alS man ins a-driatische Meer gelangte, mit Ungestüm wiederhohlt wur-de, indem sie nach Venedig zu steuern verlangten. Der Capiiän, um dieselbe» für den Angenblick zu beruhigen, gewährte eS u»ter der Bedingung, daß auch die östcr-rcichische Flagge gleichzeitig am Bord wehe. So gelangte er nach Pola und rettete die Fregatte unserer Marine, unterstützt durch ein abgesandtes österreichisches Schiff. Die vereinigte feindliche italienische Flotte soll sich be-reitS in der Nahe von Aneona gezeigt haben. Eine Division Tschaikisten ist nach Pola auf dem Marsche, da durch de» Abfall von wehr als 1000 italienischen Matrosen die Marine sehr geschwächt wurde; außer-dem geben von allen Seehäfen deS Litorale und Dal- matienS viele Freiwillige zur Marine ab. In Fiume waren jene 3 EScadronS ungarische Husaren von Fürst Reuß Regiment angekommen, die in Parma so leichtfertig eapitulirten, und nachdem sie völlig z> e.ze-rüstet wurden, neuerdings zur Armee nach Itali.,; gegangen. DaS ungarische Ministerium benimmt sich voll-ständig als ein »»abhängiges. Man weiset jeden An-theil an der Staatsschuld zurück, will die Truppen aus Italien herausziehen, ungeachtet ohnehin an 30000 Mann im Lande liegen, und hat zugleich auf alle Einkünfte Beschlag gelegt. Die Preßburger Judenverfolgung war von allen Gräueln einer entmenschten VolkSmasse be-gleitet. Man hat die Kranke» a»S den Betten geschleift, daS Hirn der Kinder an die Wände geschmettert, die Todten a»S den Gräbern gerissen, alle Gesetze init zäh-nefleischcnder Thierheii entweiht und besudelt. Preßburg sei auSgcstriche» auS der Reihe der eivilisinen Städte. In Eroatien ist wegen Fortdauer der Unruhen das Standrecht publieirt worden. Am 20. Mai soll in Agram die General-Eongregation deS Eomitates gehalten werden; man will jedoch in keinem Falle zugeben, daß der Turopoljer Adel sich in Masse versammle. Zeitfrngeit. BtsteuerungSgedanken. In gegenwärtigem Zeitpuncte, wo eS sich hauptsächlich darum handelt, prac-tische, in daS Leben eingreifende Fragen durch die freie Presse zu besprechen, muß vor Allem das künftige Steuerwesen ein Gegenstand unserer Aufmerksamkeit werden. Wir theilen daher unsern Leser» aus der allg. österr. Zeitung folgenden Vorschlag eines Wiener-Bürgers mit, ohne übrigens die darin ausgesprochenen Ansichten durchgehend» zu billigen: Die Etaatobedürfnisse betragen nach dem gelie-ferten Boranschlage ungefähr jährlich 150 Millionen. Man muß gestehen eine sehr geringe Summe, wenn man andere Länder im Vergleich stellt! Um all-fällige unvorherzusehende Bedürfnisse zu decken, werden aber 160 Millionen erforderlich sein. Wie sind diese herbeizuschaffen? Wird nun angenommen, daß im Um-fange der österreichischen Staaten, mit Inbegriff von Galizien «»d deS lomb. venet. Königreiches, Eteicrmark, Tirol »e. k. jedoch mit Ausnahme von Ungarn und den Nebenländern 24 Mill. Einwohner sich befinden, so kann man doch mit aller Gewißheit annehmen, daß der vierte Theil, also 6 Millionen Menschen, alS steuerbare Personen anzusehen sind, die, ohne bedrückt zu sein, recht leicht die Staatöbedirfvisse aufbringen können, und daß bei einiger Oekonomie binnen kurzer Frist sich auch die Staatsschulden vermindern und durch die erzielten Ueberschüsse zurückbezahlt werden können. Die Personensteuern würden daher bei richtiger Ve» »Heilung in 24 Abstufungen zerfallen, der geringste Sreuerbetrag für eine Person 20 kr., die höchste 1000 si. E. M. jährlich sein. — Diese Abstufungen würden von 20 kr., 30 kr., 1 fl. 30 kr. E. M. beginnen, - 39 - von 40 die 100 fl. d. M., von zehn zu zehn stei« gen, und endlich sodann sich von hundert zu hundert bis 1000 fl. emporheben. — In die Abtheilung 20 kr. bis 30 fl. würde jede eine halbe Million, von 40 bis 100 fl. zweihunderttausend, endlich über 200 bis 1000 fl. T. M., je zehntausend Personen treffen. — Im Ganzen würden sonach 6 Millionen Einwohner jährlich die runde.Summe von 160 Milli-onen ohne der geringsten Schwierigkeit und gewiß mit Liebe und Eifer entrichten. Hiermit wäre die ganze kostspielige Zollmanipulation und Gränzbewachung auf-gehoben, seiner eigentlichen Bestimmung näher gerückt worden, indem eS die LandeSgränzen bewacht, während die Natwnalgarde Ruhe und Ordnung erhält. Reben dieser direkten Steuer könnte zum Schutze der inländischen Industrie eine indirekte Besteuerung durch Einführung eines einfachen StämpelS am Platze ein-geführt werden; etwa von 3 kr. bis 1000 fl. E. M. Dieser Papierstämpel dürste nicht allein bei allen Streit-fachen, Verträgen, Gesuchen, Zeugnissen u. s. w., sondern auch bei Einfuhr ausländischer Waaren aller Ar« anzuwenden sein. - Denn statt der Zollbolleten, wird derjenige, welcher etwas einführen will, sich einen Stämpelbogen an der Gränze, wo er die Waaren öffentlich hereinbringt, bei dem dortigen Amte in dem Betrage kaufen, welcher auf die einzuführenden Waaren pr. Sporeo Pfund durcht Gesetz bestimmt werden muß, und auf diesen Siämpel hat er selbst die Deklaration zu schreiben, und sich an dem Bestimmungsorte gehörig zu kegitimiren. — Das Tabak-VerkaufSmonopol wird auf liefe Weise unter den gegenwärtigen Verhältnissen ohnehin eine Last für den Staat werden, sollte aber nach meiner Ansicht alö eine LuruSsteuer einstweilen aus dem Grunde beibehalten werden, damit aus deren Ertrag die Staatsschulden um so eher vemindert werden können. — Zur Bedeckung der städtischen Bedürf-nisse dürste ein Zuschlag von 10 Pereent von 100 genügen. — Denn angenommen die Stadt Wien hat 100,000 steuerbare Einwohner, und diese zahlen zu-sammen 10 Millionen an Personen-Steuer, so hätte die Stadt hievon 1 Million Einnahm?. — Die Ein-hebung der Steuern wird wie dermal den Magistraten und herrschaftlichen Dominien übertragen, und sammt-liche städtische Abgaben würden sich in der ganzen Mo-narchie auf eirea 16 Millionen belaufen, die nack Verhältniß zu vertheilen wären. — (Fortsetzung folgt.) LandwirthschaftlicheS. Die zum Ackerbau« benutzte Oberfläche in Gali-zien wird auf 5,303,222 nied. österr. Joch ange-schlagen, welche in den 4 Hauptgetraidegattnngen einen jährlichen Durchschni«tSer«rag von 35,778,064 Wie-ner Mezen liefern. Bei Annahme, daß '/, deö acker-baren Grundes jährlich brach lieg«, oder zu andern Ge-wächsen benützt wird, würde also der jährliche Ertrag nur etwas mehr als daS Dreifache der Aussaat betra- gen. IeneS Verhältniß ist jedoch so niedrig nur zum Behufe der Steuer-Veranschlagung angenommen wor-den. Nimmt man an, daß der wirkliche jährlche Ertrag im Durchschnitte den fünffachen Betrag «der Aussaat erreich«, und daß jährlich % des Ackergr un-deS zum Getraidebau verwendet werden, fo würde jene Fläche von den vier Hauptgettaidearien einen un-gefähren Ertrag von 58 Mill. Mezen liefern. Davon kömmen aufden Waizen 8, den Roggen 21, Gerste 30, und auf den Hafer 41 Prozent. Vergleicht man in dieser Beziehung Galizien mit der ganzen Monarchie, so werden in der ersteren Provinz verhältnißmäffig an Waizen */, 0, an Roggen um 12 Prozent weniger, dagegen an Gerste um 10, und am Haser um nicht ganz 3 Prozent mehr erzeugt. Vergleicht man das Ackerland und dessen Ertrag mit der Einwohnerzahl, so ergibt sich, daß auf einen Bewohner eine Fläche Ackerlandes von beiläufig 1 % 0 Joch und an Getraide 9 Mezen fallen, waS zur Er-nähning der Bevölkerung vollkommen hinreich«, um so mehr, da noch gegen 3 Mill. Mezen Heidekorn, über 25 Mill. Mezen Karloffeln und bei */, Mill, Mezen MaiS gewonnen werden, welche nebst Rüben und Krau« die Hauptnahrung der Bewohner bilden. Eö kann so-mit bei fruchtbaren Iahren, wenn die AuSsaat mehr alö daö Fünffache ergib«, dieser Mehrerlrag so wie daS allenfalls Ersparte ausgeführt oder als Vorra«h auf-bewahrt werden. Von den erzeugten 25. Mill. Mez. Kartoffeln werden jährlich an die % zur Branndweinerzeugung, die übrigen % zur Menfckiknnahrung benütz«, wobei man annehmen kann, daß ein Bewohner jährlich gegen 3 Mezen verzehrt. Der Wenh der gesammlen Ackcrerzeuznisse dürfte nach den Durchschnittspreisen über 107 Millionen Gulden Eonv. Münze betragen. Loötage und Bauernregeln. Am 1. Mai Regen, am Philippi und Iacoditag, deutet auf ein fruchtbares Jahr. — Der Mai soll kühl, aber nicht kalt sepn. Geschichtliche Erinnerungen. Am 2. Mai 1813, Schlacht in der Ebene von Lützen. Am 5. Mai 1821, Todeötag Napoleons. Am 6. Mai 1757, Heldentod des preußschen Feldherrn Schwerin in der Schlacht bei Prag. ?lm 15. Mai 1800, Uebergang der Franzosen über den St. Bern-hardSberg. (Korrespondenz der Redaktion. Herr Fr. H. in Villach: Ihre Pränumeration ist uns erst nach 15 Tagen zugekommen, da dieselbe den Umweg über Laibach genommen hat. — Hr. E. M. R. in Klagenfurt: zur Aufnahme nicht geeignet. Wir sind durchaus nicht gesonnen, Oehl in die Flam-me zu gießen, und den RationalitätSstreit fort zu nähren zu einer Zeit, wo wir in nächster Umgebung so wie in dre Ferne tie Jrancigfien Folgen desselben bereifen. ©riSfi«! Cinbt;l'. diese tfrilt Noib, nicht fcev Same te: ;SivK(f,icht, tvatwiib der iTrif.j an tnlffvf Pvrtett porf'i. Itdrajfcvtit mit lt([r,iftfvrminat finb deid< unsere Feinde, Dieß ist unser OistiiitriiüdefeiKiiuifj. Neueste ?tacl?rici>ten Da Hr. Pwf. Dr. Sii>i'sinrr für Weiz, Prof. Tr. EM^urt für Visjfii ali öcmlirte gewahli ivuTteu, (SuterRKUsermdr >11. v. Fv.ndcm^g «K'f feine absolute €-riuimcn:t:etirf:?if rrbccCt > so wird stm 13. d. M. jU tit'fv neue tt £ f v 1111 v i e n lif a b l geschritten. Nr«, tt. 2( II I) st >1 ij. (5 c ;i v i? der •Sjiiauv.'ar-KTf v»:a J.— 7. Mai 1813-SiiOJ-iTN. zu bvrcc. 07 ]■<, C'J ■ j, C.r>S<,, 07 \if ()<*, a)a::f-Äciica « 1020, 1 si*J5, 111)0, 1012, 100«, NcrU'.,:-:, 7!)'., 70, 71, 76", 7' m T fic|}: Kaiserliche X-uaurn -1 fl, 55 kr., .2ij FTtX»tai-ruifc 8 ft. -H1 fv ScuvoiMitix^ t>' Cv I -1 fl, 8 fr. Jt.'il. Ttri'. TM- 2 fZ. 2 l2 Ir. 0r iioi»f - £urchschnrrtso »e>il C. M.ii 18-15. (iirAfer Cillier W. W. C. M. fi. fr. fl. kr. SB.ujeri . rr 11. e, Mezett . hj 42 1 39 JfiTU...... 7 3 20 (Wersie . 0 14 •> - Hafer ...... -1 3 i 1 57 Ijiefi"'ch 'Äei-eii . . . 5 37 2 r>7 Haift" ..... 5 24 i — Ein crF, ral'f Vci in t1 sf(l'c Dualität, 1:11 fluten , in nuo um >>iii^ j:i luiuiu-cii, 9lurfmi|( aiSsiJt taürtlich mit auf voriofreie Briefe Herr D». A«>" uiKi. Wohnung ju Vergeben. Ge ist eiffr Wohnung im &au>'e Nr, 7, i» tec Gramer-Verstatt in (Mi, tisferücnt m 3 scheu,,, 3u«--wtr, eii.cv Äiichf, filier Spei^faniiücr ant fiaein j?e[. Irr ?0iu 1. 35 in de: ü)i'a^rr."[stfiV. CiJli am 9. Mai 1848. 5i tt M 1> II t st eft tut g. 3'1 ten eleinfi)fcse:: 0.*fut>fl1 te^ tliicerjeichnflcil, in fev Gegend Pclschounig, bvnrt-cu Sisitifi>hleu* Lage: nuvjetfrfi, wtlchc mäch-ig genu^ sinv, um nach 2Vt*uf I,'.glich 2 dio 300 £ei>t;;re Steinkohlen oiti^ teufen, unb [irfeits zu können, X)er greifte Tkcif tiefer SkiitfphJeti ist vor züblich iju'.si' dualiiäj, rrrhciiüt voUkommen zu reiner 40 — | ?t»chs, mit riech l nur ;c u^rt c;er< nf, ist auch nach je-rttcjchtfii 2}evfochtst ;u Schlosser-, mit Schmiece -• Ar' 6fi(eit veHfüjnmill smvcKtb.ir. Diese "5icinfpbJe wird will 1. Mai, biv< (cyjer: September d. %, da sich die Fracht in eiesfr Zeit billiger ftcCscrt, ^egen 2)arja?;smiA 1 :rr S'rsirf >Z fv. li. M inze. 1 Genmer JtseinfcMe um 13 fr. (5. W. m baJ Hans ^esteZli nach Cilli> — Lei •5fltstaM,:l)e an tev Ötubc fef?e( 1 Cem. Stäiffichfe 12 fr. 5. M. 1 Gent, «leiüfpfcite !) ir. C. v?. Äefieilim/ze» mollen gefälligst lei dem (»itaiBänt-[et Hm'it Jpfef »iii,ck, oder bei ,«iiter;eichnelen Genverfa: jm Haun* C« Herrn Daniel 51 a kusch , angemeldet werde». Im Maaaji« dco lederen ivirt | z« grösjerer Ä^nemlichkeil teei veecdrlen Pttblifnmö ! eine Pacldie dieser S> ein kohle» zum Äeefaus in >ttcüir:i I bereit liege-'. Gilli teil 2X; April IMS. Ignatz solides, (>1eivevJ\|i;lia^et, Sri 3- 33. Iftclin, Buchhändler in Cilli, ifi p ebfi; von Wien angekommen: Freiheits - Album, zur E r i u n c v u n g an den 13., 14., und 13. Mär; 1S5IS. Preis -15 fr. C. M, ?lngefcm>ne»c u»b 2lbjc$viflir von Cilli. r>»nJ.iW.6r. Jöatisrrf. f ?JJj|. jM.t JW ivbj : >n- ^i^ri.ir, "öüimuiflrr ni.t Xitn?s. 2 -jj:j. .•siifii erlni'itifr übrCinaii^ o. Vaiiitiu. ör rc»•+ o»^b-<• li(>*r nut|> ; x*7 v 'birna^m tun iiitru, J>f ÄTstl:. -ücmnjjmmir opii nL-f 8 wim \\*<\Un X>cn i Wlrtt. Cr UlMni iio^t SliltJI, >ur goi4rirn HrCetrl. vvtt J,1rtnu-L.l jm , iK/g. epii'liliitn m.b iat^ii ; JJT. »ItfNHfT, Syndici« von 0ära^ Om 4. Baron ftiriql, f f. )Jtot^; bpn >j.iiuou Jnf eon 'iüiiit nach lialitn; A-r Jliiijiur ( f. Oiiiufm. vo'i (5< mrjlflitt \>»n jC)lmaii nach jMlini; He. 5«l>rifolf oün f.* ^innJ bon ömiijit Jnf Don JUKU nach JraJiin ; or i-W-srümfes, ^o;ibhUNf.ij«J!t von »rj^'nsijrt ujch i^tsrau: iruchm. örfU^einiriflff Jf) f ipochlxn bjeiii tpn %t'räbali, Wriinn t'r;I*tt? 1 Ö'"lcha!i#ürii»rin ojj» ?Jnecna na t Jirütia; i5aro> 111 ;r WalJiirfrJ«, JjrtTi.1)sflJb(»i^r/ij| von Er>15 siach ^e.?n-O'ern Jttgl[» Ttl?s> nach l pe.Hv><»lan«. Gi-oSb-ndl«! v £rie(l üiach-2Lg^;ürint,1 ha.1> Ii tfl'. öiaiiii »fj.-jjrt, qu« \!ii^liinb r^r.tj (l'KM ; bin K- Jujc^fcbi^ nj,t ijrou i_iarini|(cfr oett iUuri; 4t«y yc öuiUr(