Schrlstleitnog: ff« Ihr. 6. i M. II, tatixmtn. »,<««»»»-: lijsut (mtl ch» tR €tna- ■ .frier-M 11—lt Btt Perm. MMttibni »«r»n> »tcht lichv»». Macutete Jiti- an sMW «wätfMttst. » mc w HerMltna Säten« ta d««A frt- 10a •rt'iltrta mtgeiei. ÜHUbiiiia Hr-t«. ÜU. I.ftmtttc ®«4t- cctfetxt ■ KCIM4 ■» €»tnJtaj PD-I»fi-».»°n5« M.900. Ar. 48 Mi, Samstag den 13. Zuni 1914. Lnwaltllift: NalhauSqassc Rr. K. Ttltlten Nr. »1, lnttrwt«n ve,llg«btdt»giuqn> trt tK V»? ! flnttfjdVrtj MMIttf« . . . . K rto •amiiiin«. . . . X irw 5«, 4tKl mit ml H»i«- «MMtH« . . . . R 11» »mjijurti ...*»•- Oaaij*ttt| . . . . K ltt-Wlit WhIIub» attflKB sich Mt Vc^iigfgrtatim um Mclütcit* 8afe«»Biia«-Oe» Jubelfeste eine stattliche Ehrengabe werden über-«4» können. Darum nochmals: Alle Mann an fctk! Dir siihsluiuisrtjf Politik Iiri der Südlinhn. Ans Laibach wird un« geschrieben: Der „Süd-jlm'dje (lic» ,,slowenische") Eisenbahnbeamten- Jstein" seien seinen süusjährigen Bestand und be- _____ - - - - - Wolfgang ZZurgyauser. Habent sua fata Libelli, heißt ein alter Satz, t tellektuelle", wenn man damit nicht Schindluder treiben dürste? I — Zum Glück auf Neuslowenisch! Politische Rundschau. Südslawische ..Politik". Der „Wiener Deutschen Korrespondenz" wird zu den Mostarer Schulskandalen geschrieben: Wie der Anfang war, ist noch erinnerlich. Die Jungen eines durchaus vornehmen Menschen, der mit klarer Seele hoch über allen Kleinlichkeiten steht und nach höheren Werten strebt. Diese» Buch, der Roman „Frau Marias Sohn", ist mit erstaunlicher Tiese und wunderbarer Lebensführung geschrieben, ein klare», reines, Helles vuch, das so manchem Be-freiung bringen wird und den literarischen Preis, den es erworben hat, wohl verdiente. Ganz anders ist Burghausers zweites Buch, der märchenhafte Roman .Kardeiß". Eine Liebes-sage nennt ihn Burghauser, aber eS ist das Liebesleben und LiebeSwerden eine« jeden jungen Mannes in einer hochpoetischen Sprache und eine« stürmi-schen Flusse der Darstellung geschrieben, mehr ein hochklingendes Epo», eine stolze Romanze, al» ein Roman, wie wir ihn landläufig kennen. Auch diese» Buch wurde mit einem literarischen Preise auSge-zeichnet. ES steht künstlerisch höher als „Frau Marias Sohn", weil es menschlich reifer ist. In ihm ist der Versuch, da»' Mittelalter, da« bisher nur Butzenscheibenliteratur hervorgebracht' hat, in moderner Form dem Romane zu erobern. Leider steht in der Flut der Erscheinungen diese« Buch ganz vereinzrlt da, ohne noch vollkommen gewür-digt zu sein, wenn akch viele Stimmen dafür sich erhoben haben und es manchen als wirklich große literarische Tat gilt. Nun sollte sich seiner die Menge annehmen. Denn zuerst verdient es da» Werk, gelesen zu werden, und dann ist e» eine Wiederbelebung einer stolzen Zeit des deutschen Volke», ein richtige» Heldenbuch, da» große Taten und großes Werden schildert. Und nur einem, der selber groß ist, kann so ein Werk gelingen. wurden wegen verschiedener Ausschreitungen im Theater und auf der Straße bestrast, einige relegiert — aber bloß für wenige Tage. Die Unverantwort, lichtn, wie der sattsam bekannte Abgeordnete Dzamonja, bestürmten die Regierung wegen Rücknahme der Maßregeln, rasch fuhr ein Delegierter nach Mostar und der Schluß war, daß die Gymnasiasten noch frecher wurden. Während der letzten Prosefsorenkon-ferenz über die neuerlichen Unbotmäßigkeiten der Buben schlich sich der au» Zvornik gebürtige Laljic, Schüler der sechsten Klaffe, in da» Nebenzimmer, belauschte und stenographierte die Aeußerungen der Professoren und teilte sie seinen Kollegen mit. Am nächsten Tage, al» die Professoren Divic und Steiner die Sexta betraten, wurden sie beschimpft, angebrüllt und letzterer mit roter Tinte begossen! Sie mußten aus dem Lehrzimmer flüchten. Ferner kamen die Schüler der achten Klasse zum Direktor Poljak, führte» dort Sturmszenen aus, beschimpften den wehrlosen Direktor und der Maturant Marie, gleich-fall» au» Zvornik, versetzte dem Direktor eine Ohr-feige!! Auch in der vierten Klasse (!) wurde ein Prozessor beschimpft. — Natürlich wurden Laljic und Marie sofort relegiert und nach Hause geschickt. Sie hatten beabsichtigt, sich in Sarajewo aufzuhal-ten, wurden aber von der avisierten Polizei sofort zur Weiterreise nach Zvornik gezwungen. — Von diesen Vorfällen auS der letzten Zeit hat bisher nur ein deutsches Blatt hier berichtet; die andxrsfprachi-gen schieben alle Schuld aus die Schulleitung und die Professoren und sehen in den Schülern bloß „Opfer". Allerdings sind sie den „Unverantwort-liche,t" auf den Leim gegangen und werden nun serbische Märtyrer in Zvornik werden, das mehrere Hetzer ersten Grades birgt. — Und derlei Zustände scheinen dauernd zu werden. Aus Stadt und Land. Todesfall. Heute um 10 Uhr vormittags starb in Schönstein nach kurzem Leiden der Steuerein-nehmer i. R. Herr Franz Ziegler im Alter von 89 Jahren. Der Verblichene ein seltsames Muster deutscher Treue, die er in allen Belangen deutschen Lebens offen bekundete, stand von 1861 bis 1892 dem Steueramte vor und trat im letzteren Jahre in den wohlverdienten Ruhestand. Die Schön-steiner bewahren ihm ein treues Angedenken. Reichsdeutsche Gäste in Cilli. Heute SamStag abends trifft die Reisegesellschaft deS Ber-eine» für da» Deutschtum Im Auslande hier ein. Die liebwerten Gäste, denen Eilli von der vor-jährigen Gesellschaftsreise her in allerbester Erinnerung geblieben ist, werden voraussichtlich den Sonntag in unserer Stadt verbringen und wir laden daher alle Volksgenossen ein, sich heute abends zur Begrüßung der Gäste im Deutsche Hause einzusinken. Daß ein wirklicher Künstler sich vielseitig be-tätigen muß, ist anerkannt. Denn nur so erkennt man seine DarstellungSkunst und weiß, daß er nicht in Einseitigkeit verflacht. Burghauser hat mit sei-nem neuesten Romane, der satirischen Epopoe auf daS moderne Großstadtleben „PhiluzzuS SüßmeyrS alltägliche Geschichte", auch den glänzenden Nach-weis seiner vollwertigen Vielseitigkeit erbracht. ES ist ein köstliches Buch, auf den ersten Blick keck, sast frech, wenn man aber näher zusieht, lief und künstlerisch aus einer so hohen Stufe, daß man den Dichter diese» Werke» den Meistertitel nicht mehr versagen kann. So hat also Burghauser bis jetzt fast uner-kannt unter un» gelebt und uns plötzlich mit einer Kleinigkeit bewiesen, wieviel er kann. Da« Beste bei ihm und seinen Werken ist jedoch der edle Ton selbstverständlicher Vornehmheit, die große Ruhe echter Menschlichkeit, die allen Schwächen und Stärken des menschlichen Lebens mit Begeisterung oder einem verstehenden Schmunzeln nachgeht, die aus allem das Schöne loszulösen und es schön wiederzugeben versteht. Ein Mensch von seltener Tiefe und künstlerischer Lebensauffassung steht hinter diesen Werken, ein Mensch, den wirklich die echte Kunst des Dichters ziert, der voll und ganz auf feinem Platze steht. So mag er denn nun gewettet werden, wie er es verdient. Auch wenn ihm noch lange der wohlverdiente Lohn der Menge versagt bleiben sollte, er wird doch immer da« sein und bleiben, was v uns bis jetzt in seinen Werken be-wiesen hat: ein vollwertiger, für daS Schöne begei-sterter, echter Dichter. I. S. Cillier Männergesangverein. Die Uebung für das Bundessingen in Marburg fi> am DienStag den 16. d. um einviertcl S Uhr statt. Vollzählige» Erscheinen Ehrenpflicht. Das Sornnierfest der Schuloeret«. Ortsgruppe (Baderie findet morgen, Snsai den 14. Juni im Gasthaus» Wobner in Uaterktt statt. Alle», was deutsch fühlt und denkt, möze diesem ersten Schulvereinssest« in Gaberje, «antut bar vor den Toren unserer Stadt, erschein.'», durch einen Massenbesuch die rege Anteilnahne den Vorgängen in der Umgebung von Eilli z» weisen. Gerade in dieser Zeit ist e« notwendig. Band, da» die Deutschen der Stadt Eilli «ad Umgebung verbindet, noch enger zu knüpf». ] Falle schlechter Witterung wird da» Fest ans kommenden Sonntag verschoben. Der Berein der Polizeiangeftellt«» für Steiermart» veranstaltete am 9. d. i» £il im Hotel Mohr eine kameradschaftliche Ziifam,»» kunft, an der zahlreiche Vertreter von Städte» Märkten des Lande» teilnahmen. Der Vorfihci^ Herr Wachführer Raab a^s Marburg, begrüßte ti Erschieneneu auf daS herzlichste, namentlich als mehrere Beamte de» StadtamteS Eilli, darunter d» Stadtamtssekretär HanS Blechinger, ferner ta Stadlwachtmeister i. R. Herrn Franz Mahr, Ehrenobmann des Bundes deutscher Arbeiter Herr» H.-mrich Findeisen und den Vertreter det meriepostens in Eilli, Herrn Wachtmeister Kol* manitsch. Sydann erstattete der Vorsitzend« «u» kurzen Bericht über die Tätigkeit und Bestrebivz» des Vereine« und erörterte den Zweck der Z»s> meukunst, der dahin ging, StandeSfragea zu sprechen und insbesondere den Kameradschaft«!,»» pflegen. An der Hand der Statuten brachte er Anwesenden die Ziele de» Vereine» zur Se»iti über die sich dann einzeln eine lebhafte Wechsel?» entspann. Zur PensionSsrage sprachen eine Ach von Rednern, insbesondere Stadtwachtmeister Gustä Brettner in Eilli und Wachführer von Moatmne» au» Graz, die alle dem Wunsche Ausdruck » liehen, daß mit Rücksicht auf den ausreiberda Dienst der Wachorgane die 30 jährige Dinsljnt überall eingeführt werde. Auch die FahrpreiSer»P> gung auf den einzelnen Bahne» wurde als zuz besonders notwendig bezeichnet und man beichfofc die nötigen Schritte zur Erreichung dieser Lezi,»-stigung für Wachorgane einzuleiten. Aus dem berichte entnehmen wir. daß der Verein über v» Vermögen von 2435 54 K verfügt und da« M Polizeiheim von Neumarkt ein Vermöge» 1181-13 K aufzuweisen hat. Der Vereis jii# 358 wirklich« und 102 unterstützende Mitglied«. Auch die Frage der gemeinsamen Uniformima; aller Wachorgane wurde einer eingehenden (frnwja unterzogen und dieselbe als höchst wüuschmsoea erklärt. Eine berechtigte Mißbilligung sand die öd Handlung der Wachorgane, wobei von achim Rednern krasse Beispiele der Zurücksetzung m Wachmännern seitens der Landgemeinden her»« hoben wurden. Der Wachmann Anton Datei cii Graz erzählte, daß vor einigen Tagen am vahohch in Graz der Wachmann von Gamlitz in einer der» art defekten Uniform erschienen war, daß er de» So gen stand lauten Gelächters de» Publikums bildete. Da solche Fälle den Stand der Polizeiorgiae » ungebührender Weise erniedrigen, beschloß ma». all derartigen Fälle an kompetenter Stelle auznjqa, um Abhilft zu schaffen. Der Wachmann Liker ral Andritz sprach sich wärmsten» für die Sllersxr'or-gung, sowie für die Versorgung von im Die»« verunglückten Polizeiorganen auS und berührte j* gleich die Frage des Rechtsschutz«», deren Srreichllß er der VereinSleitung ganz besonder» atf H«q legte. Der Kreisführer Joses Moser au» UmMnz Graz berichtete über einen bezeichnende» Lorsall » der Gemeindevertretüng einer Gemeinde de» Bezirkt Graz, an welch« die BeremSltitrng deS Lere«» der Polizeiangrstellten für Steiermar' die Bitte », Zuwendung einer Subvention gerichtet hatte. WH, rend der Referent der Finanzfektion die Jahretsib-vention von zehn Kronen beantragte, verwie« sozialdemokratischer Gemeindeausschuß darauf, die Polizeiangestellten eine Organisation dilSe», es soviele andere gibt, und eS könnten d« meindearbeiter, die organisiert sind, ebensogut uch um eine Subvention ansuchen, die ihnen dan»^^ gewährt werden müßte. Der verein wurde tat hin mit seinem Ansuchen abgewiesen. Diese: . löste allgemeine Entrüstung aus und ist sehr!*> zeichnend für di« berühmte Menschensreu»! der Sozialdemokraten. Der Stadtwachlmcister Brettner Hob in längeren Ausführungen die i wendigkeit der Umgestaltung der Fachzeitusz c- Summer 42 Deutsche Wach« SeUe S snb setzte sich für eine Erhöhung der Mitglieder!««-ajge ein. Hierauf flößte der pensionierte Stadt-«chtmeisier Franz Mahr den Anwesenden in ihren Bestrebungen Mut ein und wie« auf die notwendige Lvgonisation der Wachorgane hin, durch die erst ■Qei das erreicht werden könnte, was von Seite des Sarine« oft ergebnislos angestrebt wird. Stadt-Wtisekretär Herr HanS Blechinger entschuldigte daS Zenibleiben des Bürgermeisters Dr. v. Jabornegg »d de» StadtamtSvorstandeS Dr. Otto Ambroschitsch >»d versicherte die Versammlung der vollsten Sym-iMien seitens der genannten Herren. Abgeordneter cbalandetgerichtSrat Richard Marckhl war an dem Weinen auS beruflichen Rücksichten verhindert, rKttytach jedoch in einem warmen Schreiben, die hlerefftn des Vereines soweit als möglich zu ver-trdrn. Der Vertreter der deutschen Arbeiterschaft, xerr Findeisen, eiferte die Versammlung zum muti-§m Ausharren an, woraus der Vorsitzende die ein-«l'g verlaufene Versammlung schloß. Auf den «rsten Teil folgte ein gemütliche» Zusammensein. Der Landessckulrat hat in seiner Sitzung MB 8. d. ernannt: Den definitiven Lehrer in Win-Weistritz Johann Schmid zum Lehrer an der tudenvolkSschule 3 in Marburg an der Drau; die hmal befähigte ArbeitSlehrerin Anna Smolnitar $ ArbeitSlehrerin in Savodne und Rußwald; die irorisorische Lehrerin in St. Bartholomä Leopoldine 3^:al zur definitiven Lehrerin daselbst; die provi-ßriiche Lehrerin in Wurmberg Stephanie Spindler jv definitiven Lehrerin daselbst; den definitiven in Heiligengeist August Lah zum Oberlehrer itselbst; die provisorische Lehrerin in Neukirchen Smolnikar zur definitiven Lehrerin daselbst, jttjehl wurden: Der Oberlehrer in Mahrenberg IkMiliaa BrandaiS nach Hitzendorf; der Ober-Itticr in Hitzendorf Franz Strohmayer nach Gaal. Zu den zeitlichen Ruhestand wurden versetzt: Der Arrlehrer in Geisttal Anton Schlagin und die uMtwe Lehrerin in Hrastnigg Alire Koschell. Fuhballwettspiel. Die Wettspielmannschast ki T«ulschcn Athleiiksportklubs spielte am vergan-snen Sonntage in Klagensnrt und erlitt über-aschinderweise eine Niederlage mit 4:2, die, wenn set gewisse Momente in Betracht zieht, die außer-| Kd kc8 Sportbetriebe» liegen, eine verdiente ge-I unrl werden kann. DaS Spiel selbst war kein | njiIäreÄ. Ein ungeprüster, den Anforderungen eines Ifootfen Spieles nicht gewachsener Schiedsrichter, I ktza ein schlecht markierter, ungemähter Platz, sind I Umstände, die sportliche Leistungen kaum fördern ■ firna Das Spiel war sehr ichars, jedoch nicht | wb, an» die vier gegebenen Elfmeterstößc kenn-en dasselbe wohl nicht, jedoch die Spielleitung, die Cillier Mannschast das Spiel abbrechen «Hi?, wild man wohl nicht anerkennen, ober er-r.irl-4 finden, wenn man die Sportbetriebe aus den cheilindischen Fußballplätzen kennt, mitgemacht und inzliihen hat. Steirischer Sängerbund. Das am 21. d. I» Marburg stattfindende vierte BundeSsingen der Mcheirischen Bereine wird mit einer reichen Vor« «Mdnung ausgestattet sein. Reben drei Gesamt-ti'.'» werden nachstehende Vereine Einzelvorträge hingen: Männergesangverein Eilli, Männergesang-«ei» Liederkranz. Eilli, Männergesangverein Gono-^ Deutscher Eingverein Hrastnigg, Männergesang-«uz Lottenberg, Männergesangverein Marburg, kiidb-hßliederlasel Marburg, Kaufmännischer Ge-swxoerein Marburg, Mtnnergesangverein Pettau, fokrtofel Tüffer, Liedertafel Windischgraz. DaS kmttägnis füllt der deutschen Etudentenküche in Antmg zu. Hauptserien an den Volks- und Bürgerschulen An den Volks- und Bürger» foulen dauern die Ferien vom 16. Juli biS 15. Sep-fcriir. Den Interessen von Familien, deren Kinder W Lolis- »der Bürgerschulen, teils Mittelschulen > khfyn und die sofort nach Schluß des Unterrichtes i in bett Mittelschulen die Stadt zu verlassen wlln-I Hat, kann im Wege besonderer Echulbefuchserleich» lmrnznl Rechnung getragen werden. Zu diesem Konti wurden die Direktionen, beziehungsweise Lei« wige« der Volks- und Bürgerschulen angewiesen, i» solchen Fällen über Ansuchen der Eltern oder Hm Etellvertreter den Kindern daS Ausbleiben im Unterrichte für die ans die Zeit nach Schluß M Unterrichtes an Mittelschulen usw. entfallenden tage dei Schuljahres zu gestatten und den Eltern ckr ihren Stellvertretern über deren Wunsch und ui deren Kosten die Schulnachricht, beziehungsweise I b HalbjahrSzeugmS nach SchuIjahrSfchluß mittelst | fast einzusenden. Dienstjubiläum. Am 28 Mai feierte Herr Josef Kardinal, Mitglied der MusikvereinSkapelle, sein 25jährigeS Dienstjubiläum. Au» diesem Anlasse beglückwünschte ihn der MusikvereinSvorstand Herr Dr. Rojc mit den Ausschußmitgliedern des Musik-vereineS vor der vollständig versammelten Vereins-kapelle mit herzlichen Worten. Al« sichtbare» Zei-chen der Wertschätzung wnrden ihm vom Musikver» ein durch dessen Vorstand Herrn Dr. Rojc wertvolle Geschenkt überreicht. Evangelische Gemeinde. Morgen Sonn-tag findet in der Ehristuskirche um 9 Uhr vormittags ein KindergotteSdienst, um 10 Uhr ein öffentlicher Gemeindegottesdienst statt. gur Schüleraufführung am 17. Juni. Wir machen neuerlich aus den am Mittwoch den 17. d. im Etadttheater zur Wiederholung gelangenden Abend der Mädchenbürgerschule aufmerksam. Auf allgemeines, vielseitige» Verlangen wird das Lieder-spiel „Fran Sage" von Frieda Schanz und .Der Mutter Strauß" von Wolfgang Burghauser neuer-ding» aufgesührt. Um den Genuß dieser wirklich künstlerischen Vorstellung auch den breitesten Schich-ten der Bevölkerung zugänglich zu machen, ist der Eintrittspreis auf allen Plätzen um die Hälfte er-mäßigt. Mit Rücksicht anf den wohltätigen Zweck wäre es erwünscht, daß jeder, dem der Besuch der ersten zwei Vorstellungen nicht möglich war, die Ge-legenheit nicht versäumt, sich die prächtige Vor-stelluug anzusehen und damit nicht nur dem wohl-tätigen Zwecke zu dienen, sondern auch eine Stunde echtester Kunst zu genießen. Dritte Schwurgerichtssitzung. Für die am 15. d. beginnende SchwurgeiichtSsefsion sind nachstehende Fälle angesetzt: Am 15. d. gegen MathiaS Pachernigg wegen Diebstahles (Borsitzender KrriSgerichispräsident Adalbert Kotzian), am lß. d. gegen Georg Skobir wegen TodschlageS (Vorsitzender Oberlandesgerichtsrat Dr. Löschet), am 17. d. gegen Vinzenz und Rudolf Gorjup wegen Münzverjäl-schling und gegen Johann Poklie wegen Notzucht und Schändung (Vorsitzender Oberlandesgerichtsrat Dr. Roschan;), am 18. d. gegen Josef, Maria und Jakob Vimpolsek und Franz Bevc wegen Brand-legung und Betrug (Vorsitzender LandeSgerichtSrat Wenedikier), am 19. d. gegen Agnes Horvatic wegen Mordes (Vorsitzender Oberlandesgerichtsrat Dr. Roschanz), am 20. d. gegen Gregor Eebular und Anna Zalokar wegen Brandlegung (Vorsitzen-der Oberlandesgerichtsrat Dr. Voschek), am 22. d. gegen Josef Gorifek und Anton Petrisie wegen Betrüge« und Mißbrauche? der Amtsgewalt (Vor« sitzender LandeSgerichtSrat Wenedikter), am 23. d. gegen Josef Palir wegen Brandlegung und Betruges (Borsitzender OberlandeSgerichiSrat Dr. Boschek). Südsteirischer deutscher Lehrerverein in Cilli. Der genannte Verein hielt am 7. d. seine Hauptversammlung im Hotel Henke in Tüffer ab. Der Obmann Lehrer Ferdinand Porsche konnte außer einer stattlichen Zahl von Mitgliedern Herrn Oberlehrer Franz Monschein als Mitglied des Ver-bandSauSschusse» in Graz, sowie Herrn Direktor Valentinitsch nebst mehreren Gästen ans Tüffer be-grüßen. Dem verstorbenen LandeSbürgerschullchrer, Herrn August Aistrich in VoitSberg, welcher Gründer und erster Obmann des LehrerveremeS war, wurde ein warmer Nachruf gewidmet. Die Anwesen-den erhoben sich zum Zeichen der Trauer von ihren Sitzen. Gleichzeitig wurde ein Beileidstelegramm ab-gesandt. Herr Monschein sprach in eingehender Weise über den derzeitigen Stand der GehaltSftaae und entrollte ein klares, übersichtliche» Bild über die GehaltSansätze der verschiedenen Dienst- und Alters-stufen. Für seine Ausführungen wurden ihm Dank und Anerkennung gezollt. Nachstehende Kundgebung wurde einstimmig angenommen: »Die Lehrerschaft deS Südsteirifchen deutschen LehrervereineS in Eilli erwartet auf das Bestimmteste, daß der Landtag im Herbste 1914 einberufen wird, um das nene Lehrer-gehaltsgesetz zu beraten und zu beschließen.* Es wurde beschlossen, zur BezirkSlehrerkonferenz, welche am 22 d. in Eilli stattfindet, einen Antrag, die GehaltSreguliernng betreffend, schriftlich einzubringen. Zahlmeisterin Fräulein Irma Pichler stellt die Bitte, die Mitgliedsbeiträge im Voraus begleichen zn wol-len, sowie die Anschriften in den Ferien der Ver-waltung der Lehrerzeitungen rechtzeitig bekannt zu geben, damit unliebsame Störungen vermieden wer-den. Dem Ausschüsse im deutsch-österreichischen Leh-rerbunde zur Errichtung eines Alpenheimes für deutsche Lehrer wurde ein Baustein, welcher i,i zwei Jahresraten zn entrichten ist, gewidmet. Das Roseg-gerbuch von Adolf Frankl wird zum Ankauf, die Zeitschrift für Lehrerbildung von Dr. Karl Tumlirz zum Mithalten wärmsten» empfohlen. Am 10. bis 13. Sept. 1914 findet in der allen Bergstadt Leoben die Hauptversammlung deS Verbandes deutscher Lehrer und Lehrerinnen in Steiermark statt. Damit ist gleichzeitig auch die Besichtigung der Donawitzer Eisenwerke und der Gösset Brauerei in Aussicht ge-nommen. Fräulein Auguste Ureutz wurde al» Abge-ordnete an Stelle de» Fräulein Hildegard Ritger, welche in ein anderes Bereinsgebiet übersiedelte, ge» wählt. Die nächste Versammlung findet im Monate Dezember in Eilli statt. Schülerausflug. Am 9. d. unternahmen die Schüler der vierten Klasse der städtischen Knaben-Volksschule unter Führung ihreS Klassenlehrers Fer» dinand Porsche einen TageSauSflug aus die MerSlitza Planina (1051,'Meter). Die Schüler fuhren mit der Bahn bis St. Peter. Von hier ging die Wanderung, e» war ein herrlicher Junitag, auf der Reichsstraße über die Sannbrücke. Frisch und wohlgemut schritten die munteren Knaben auf einem Wiefenwege durch Lackendorf nach St. Paul. Von hier ging es flott am Riekerbache durch einen schönen Graben ausmärt». In ihrer Fortsetzung sührt die Straße nach Trifail ins Savetal. An der Stelle, wo die Serpertinen be-ginnen, gekennzeichnet durch einen alleinstehenden, hohen Felsen, verlassen wir die Straße und wenden un« aus holperigen Fuß- und Fahrwegen links an der Berglehne aufwärts von einem Bauerngehöft zum anderen. B/i guten Quellen wurden entsprechende Rasten eingeschoben. Ueber steile, mit prächtigen Blumen geschmückte Wiesen, eilten die Schüler un-aufhaltsam den Gipfel hinan. Eine herrliche Gegend breitete sich im weiten Umkreise zu unseren Füßen aus. Im Süden Trifail und Hrastnigg, die Heilige Alpe, der Kumberg in Krain, der Kosie bei Stein» brück, der Hum bei Tüffer, die Hochfläche des Kopit-nikgebirge», im Osten St. HermagoraS, der Malitsch, der Wotsch und Donatiberg, im Norden die vielen Ortschaften de» SanntaleS, das schneebedeckte Bachergebirge. der Ursulaberg bei Windischgraz, der Oelberg, der Kreuzberg, im Westen die Praßberger Alpe und die Raducha und die Petzen im Hintergründe. Die Sanntaler Alpen waren leider in Wolken verhüllt. Die Gipfelrast dauerte zwei Stunden. Bon Duist geplagt ging eS über die steilen Wiesen deS Sudab» Hanges zur Quelle hinab. DaS war ein Wettrodeln! Die gutgelaunte Schülerschar wanderte talabwärts, vom Bauernhose Schlosser vorüber, den Sattel zum Kamnik überquerend, durch Wald und Feld hinab nach Greis. Bald ging eS über die Sannbrücke, die Brückenmaut wurde entrichtet, der Station Sachsen» selb zu und 8 Uhr 30 Minuten abends kam der» Zug in Eilli an. Viele neue Eindrücke gewannen die Schüler aus diesem lehrreichen Ausfluge. Es war die» ein reiches Feld heimatkundlichen Unterrichte». Orchideen, Türkenbund, Taubnesseln, Wollgras, Ak-kelei, Maiglöckchen, Waldmeister und Enzian mit den himmelblauen Sternen schmückten den Hut. Die Aspho» deloswiesen waren eine besondere Seltenheit für die Schüler. Diese Pflanzen mit ihren zartweißen Blü» tensternen besetzten Kolben standen in Blüte. Der AuSflug auf die Merslitza wird den Schülern gewiß ein erinnerungSreicher bleiben. Grasmahd Versteigerung im Stadt-parke. Morgen Sonntag findet die Bersteigeiung deS Srasmahd statt. Zusammenkunft um 11 Uhr vormittag? beim WetteihäuSchen. Die Schuloereinsortsgruppe Store hält am Sonntag den 14. d. im Gasthause Franzl in Store ihre Jahresversammlung ab, bei der Herr Ahmann auS Salzburg über den Deutschen Schulvereiu, seine Arbeit Nnd seine Trsolge, sprechen wird. Freunde deS Schulvereinei, insbesondere Frauen und Mädchen auS Eilli und der Umgebung sind herzlich willkommen. Nach dem Vortrage ge» mütlicheS Beisammensein. Die Musik wird von der Mareiner Musikkapelle besorgt. Ein deutscher Uhrmacher für Unter» steiermark gesucht. In einem deutschen Markt» flecken deS steirifchen Unterlandes könnte sich unter günstigen Aussichten ein deutscher Uhrmacher nieder« lassen. Kenntnis der slowenischen Sprache erwünscht. Der Verein Südmark, Graz, Jvanneumring 11, er» teilt ernsten Anwärtern gerne nähere Auskünste. Südmarkhilfe. In der letzten Maihälfte bewilligte die Hauptleitung in zwei Sitzungen sür völkische und nationale Schutzzwecke unter anderem 3430 K Darlehen an vier Landwirte und zwei Angestellte, 750 K Notstandsspenden für acht Un« glücksfälle und fünf Lehrlingsprämien für das Gott» fcheer Schutzgebiet; weitere Verfügungen: ein Ver» einsbesitz wurde an einen aus der Pfalz eingewan» derten Landwirt abgegeben, Verpachtungen von Grund« stücken zugestimmt und mehrere bauliche Verbisse« rungen für VereinSbesitze angeordnet. Seite 4 Deutsche Rummer 42 Deutscher Schuloerein. Nachdem bei der Hauptversammlung in Freiwaldau die ergänzenden Neuwahlen in die Vereinsleitung vorgenommen wur-den, erfolgte in der Sitzung vom 10. d. im Sinne der Satzungen durch Wahl seitens der VerrinSlei« tung die Berufung der AmtSwalter de« vereine« wie folgt: Obmann Dr. Gustav Groß, a.-o. Uni-versitStSprofessor, ReichSratSabgeordneter; erster Ob» maiinstcllvertreter Dr. Franz Baum, RechtSkonsulent unb Oberinspektor ber Südbahn; zweiter Obmannstellvertreter Dr. August Ritter v. Wotawa, k. k. Gymnasialprosessor; erster Schriftführer Dr. Konrab Twerdy, Hof- und GerichtSabvokat; zweiter Schriftführer Dr. Karl Partisch. k. k. Realschulprofessor; erster Zahlmeister Franz Bäcker, Ingenieur; zweiter Zahlmeister Dr. Hermann Eckel, Hof- und Gericht»-abvokat. Sämtliche Mitglieber be« geschäftsführenden Ausschusses wohnen in Wien und haben schon bis« her in gleicher Eigenschaft für den Deutschen Schul-verein gewirkt. Der Wöllaner Männergesangverein hielt am 7. Juni im Saale deS Herrn Rak in Wöllan seine FrühlingSlicdertafel ab. In überaus guter und begeisterter Weife wurden folgende Ehöre gebracht: „Die Tafelrunde" von Julius Wengert, „Alma Wasserl, kalte Wasserl" von Franz Bliimel, „Steirers Heimkehr" von G. Kratzer, „Mei Bua" von Raimund Scdminek und „Der Wilderer" von Jakob Wöhrer. Eine stattliche Anzahl von Gästen war gekommen und denen muß ein herzlicher Dank für ihr Erscheinen ausgesprochen werden. Nur au« Windischgraz und Eilli vermißten wir, die sonst so opferwillige» Gäste. Gerade unsern kleinen verein sollten diese beiden großen vereine helfend unter die Arme greifen und durch ihr Erscheinen mithelfen an unserer Arbeit. Die Sänger sangen sehr geübt und begeistert die Lieder. Besonderer Beifall folgte den Liedern „Steirers Heimkehr" und „Wildschütz". In „SteirerS Heimkehr" sangen die Solostimmen sehr gut und schön. Die Sänger haben gezeigt, daß sie eS wagen können, auch bei großen Festen mit Sicherheit aufzutreten. Diese Tüchtigkeit ist nur dem Chormeister Herrn Oberlehrer Jgnaz Dworschak zu danken. In meisterhafter Leitung weckt er in den Sängern jene Begeisterung, die ein Sänger haben muß. Herzinniger Dank sei ihm für seine Mühe gezollt. Für den Berein im Ganzen wirkt mit väterlicher Sorge und grenzenloser Opferwilligkeit der Obmann des vereine« Herr Josef Wutti. — E« ist zu hoffen, daß auch fernerhin die veran-staltungen derartigen Beisall finden und von soviel lieben Gästen besucht werden. I. F. Jede Hausfrau weiß es: MAQGI5 Würfel 15h sind die besten 1 Ein neuer Südmark Gebrauchsar tikel. Die Hauptleitung hat mit dem rühmlich bekannten Grazer Geschäfts- und Handelshause A. Zankl, daS seit einem halben Jahrhundert Haupt-sächlich die Erzeugung chemischer Farben, Lacke und Firnisse betreibt, die nicht nur im Inland«, sondern auch im Auslande und in überseeischen Handel», platzen den Markt führend beherrschen und auch von den meisten SchissSbauwerften und Seebehörden bezogen werden, ein Uebereinkommen getroffen, da» die genannte Firma zur Erzeugung und zum kauf-männifchen Bertriebe eine» „Südmark - Fußboden-lacke»* berechtigt. Diese neue BereinSmarke wird den Beziehern nicht teurer als andere ähnliche Er-zeugnisse berechnet, weswegen die Volksgenossen bei Bedarf deS Artikels für Wohnräume, Landhäuser und dergleichen ausschließlich die völkische Südmark-marke ansprechen sollen, welche vorläusig in einigen Farbenabstufungen (die Dose für 16 Quadratmeter genügend zu 2 20 K) erzeugt wird und al« solche voraussichtlich von der deutschen Kaufmannschaft (30 Prozent Preisnachlaß) gerne geführt werden wird, damit so au« dem Absätze dem vereine eine namhafte Einnahme zugeführt werden kann. Für die Güte dieses Haushaltungsgegenstandes bürgt der ausgezeichnete kaufmännische Ruf der deutfch'steiri« scheu Firma. Bestellungen erbeten an A. Zankl, Graz, 5. Bezirk, Zanklhof, oder an die Zweig-stellen in Trieft, Via Lazzaro, und in Laibach, Marienplatz. Schwere Unfall«. Der Oberbauarbeiter der Südbahnstation Store, Franz Tausche! sprang aus einen langsam rollenden Waggon, geriet hierbei mit dem rechten Fuße aus eine sogenannte BremSstange und kam dabei unglücklicherweise mit dem genannten Fuße zwischen Vorderrad und die BremSstange, wo bei er sich eine gräßliche Zerquetschung de» Mittel-süße» und außerdem den Verlust der Zehen zuzog. — Der Arbeiter Franz Hribersek ließ beim Aus-laden eine« an eine Berschubloksmotive gekuppelten offenen WagenS auf der Cillier verladerrampe einen hundert Kilo schweren und 5 Meter langen eisernen Träger auf die Rampe fallen, der dem StaatSbahnkondukteur Michael Zager mit solcher Wucht auf daS rechte Knie fiel, daß ihm die Knie-scheide gesprengt wurde. Der schwerverletzt« Konduk-teur wurde in daS Spital übergesührt. Erkältungen und Husten Jedermann weiß, wie schwierig eS oft ist, eine Er» kälnmg oder Husten los zu »verden. In solchen Zeiten ist der Gebrauch von ScottS Lcbertran-Emulsio« empfehlenswert, den man so lange fortsetzen soll, bis man sich wieder ganz frisch und kräftig fühlt. Der wohltätige Einfluß von ScottS Lebertran-Emulsion, besonders auch ihre den Hustenreiz mildernde Wirkung macht sich bald bemerkbar, und von da an läßt sich der Fortschritt leicht beobachten. Branche, die sich jahrelang mir den Folgen von Erkältungen und Husten plagten, haben sich mit ScottS Emulsion neue Kraft und Lebensfreude verschafft. ScottS?ebertran.Emulsion ist so wohl» schmeckend und leicht verdaulich, daß Er» wachsen« und Kinder sie gerne mhineu. P»ii d«r Crismafflafit« «KWh. In «B01 Hg T'.A. •tfltu Sl»>il!d»»ä t>os sah tu Sttitm-irtu, n« 10«u 11 4 Si n li it t, •«f. m. d. ß., IDiim T1L, »»d ü::fct ©tlllfiutall sut dui- SnlntM crtolgl di« niuiuligl tüicc «S.l»r»d« ti.ni weitet:. > Eine starke Enttäuschung. Bor einigen Tagen logierte sich ein rumänischer Teppichhändler in Eilli in einem Hotel mit der bekannten Diebin Katharina Ravnak ein. Als der Hausierer am Mor» gen des nächsten TageS aufstand, fand er zu feinem großen Erstaunen, daß sich Ravnak, während er schlief, entfernt hatte. Als er feine Brieftasche durch-suchte, fand er, daß derselben eine Hundertkronen-note entnommen war. Der Hausierer erstattete sofort bei der SicherheitSwache die Anzeige, welche sogleich die Verfolgung der Täterin aufnahm. ES wurde festgestellt, daß die Ravnak um 5 Uhr früh in Eilli einen Fiaker aufnahm und mit demselben nach Go» nobitz fuhr. Daraufhin wurde daS Gendarmerieposten-kommando in Gonoditz telephonisch von dem Dieb-stähle verständigt, welches die Ravnak in einem Gast» Hause sitzend, antraf. Bei derselben wurden noch 86 Kronen vorgesunden. Ravnak wurde verhaftet und dem Bezirksgerichte in Gonobitz eingeliefert. Ein gräflicher Unglücksfall. Am 6. d. wurde der 11 Jahre alte StanislauS Petrina in Skomern (Bezirk Gonobitz) von seiner Schwester, der PsarrerSköchin Marie Petrina, in die Holzsäge deS Philipp Spekoschnik um Säzespäne geschickt, wo er sich, da der Sägler gerade in der Säge beschäs-tigt war, selbst au» der darunter befindlichen Rad-stube die Sägespäne holen wollte. Dabei kam der Knabe der Transmission ?u nahe, die ihn erfaßte und ihm den Kops vom Leibe trennte. Verhaftung eines Gemeingefährlichen. Am 4. d. wurde in Windischseistritz ein Mann ver-hastet, der sich Georg Csezar nannte und angab, Kaffeehausbesitzer au» Pest zu sein. Er taufte in Kaufläden, Trafiken, Gasthäusern und bei Ständen Kleinigkeiten und verausgabte hiesür mit Vorliebe Papiernoten; diese brachte er geschickt wieder an sich verlangte aber stet» das Wechselgeld. Er hatte ein elegantes Auftreten, war im Besitze von Feilen unb anderen Einbrecherwerkzeugen, einer Photographie des Bischof» von Seckau und trug Marktverzeich-nisse bei sich. Wie Marktbesucher aussagten, reiste er 2. Klasse und drängte sich den Fahrgästen form-lich auf. Bei der Verhaftung widersetzte er sich de» Gendarmen derart, daß »an ihm Schließkettm «■» legen mußte. Er hat eine auffallende Aehnlichkeit mit dem am Debrecziner Mordanfall beteiligten Z!i« Wassilievici-Katerow. Ein berühmter Kliniker fa&t sei» au' Grund vielseitiger Erfahrungen gewonnene Urteil Üb« S?xlehner» Hunyadi IanoS Bitterwasser in folgende bezeichnende Worte zusammen: „Ich kaun da» Hunsidi JänoS Bitterwasser al» ein verlZßliche», mild wirk», de» Abführmittel «ärmsten« empfehlen." Nach Taul«»-den zählen die ärztlichen Atteste auS allen fünf Weit-teilen. Es existiert aber auch kein Land, in welchem Hunyadi Jano» Bitterwasser sich nicht eine herrer-ragende Position erobert hätte, und man karm ebne Uebertreibung sagen, di& e» sich in allen zivilisier«» Ländern al» unentbehrliche» Hausmittel eingebürgert hat. Bericht der ObstverwertungSstelle des Verbandes der landwirtschaftlichen Genossenschaften in Sieiermart über de» Stand der ObsternteauSsichteu Aufang Juni 1914. Nach dem Ergebnisse einer Umfrage bei de» Filialleitungen der k. k. LandwirtschaftSgesellichast für Steiermark kann nach dem Stande Anfang Juni die ObsteruteauSsicht, wen» 1 = sehr gut, 2 = über-Mittel, 3 = mittel, 4 = untermittel und 5 = sehr schlecht bedeutet, wie folgt bezeichnet werden: Aepfel: EnnStal 3, oberes Murtal 2, Miirz-tal 3, Lasen- und Feistritztal 4, Raabtal 4, Grazer Murtal 2—3, Leibnitzer Murtal 2—3, unteres Murtal 4, Drautal 3, Sanntal 2 und Savetal 2. Birnen: EnnStal 3, oberes Murtal 3, Mürz-tal 4, Safen- und Feistritztal 3, Raabtal 3, Grazer Murtal 3, Leibnitzer Murtal 2, unteres Murtal 4, Drautal 3, Sanntal 2, Savetal 2. Zwetschken und Pflaumen: EnoStal 3, obere» Murtal 4, Mürztal 4, Safen-Feistritztal 4, Raab» tal 3. Grazer Murtal 2, Leibnitzer Murtal 2, u». teres Murtal 4, Drautal 2, Sanntal 2, Savetal 1 Aprikosen und Pfirsiche: EnnStal 2, obere» Murtal 2, Mürztal 4, Safen-Feistritztal 3, Raad-tal 2, Grazer Murtal 1, Leibnitzer Murtal 1, un-tereS Murtal 3, Drautal 2, Sanntal 2, Savetal 1. Kirschen: EnnStal 2, oberes Murtal 2, Mürztal 2, Safen-Feistritztal 2, Raabtal 2, Grazer Mur-tal 2, Leibnitzer Murtal 1, unteres Murtal 2, Drau-tal 2, Sanntal 1, Savetal 2. Nüsse: Safen-Feistritztal 2, Raabtal 2, Grazer Murtal 2, Leibnitzer Murtal 3, unteres Murtal 4, Drautal 3, Sanntal 1, Savetal 2. Durchschnittlich kann nach dem dermaligen Stande bei Aepfeln auf ein« gut anzusprechend« Mitt«l«r»te, bei Birnen. Zwetschken und Pflaumen aus eine gut« und bei Kirschen, Aprikosen, Pfirsichen und Nüsse» auf eine recht gute Ernte gehofft werden. Hinsichtlich der Aepfel, die für den Obsterat«-auSsall von ausschlaggebender Bedeutung sind, wär« hervorzuheben, daß der Ansatz der mehr srühmsea-den Sorten vielerorts günstiger ist als bei de» späten. Letzteren war zur Zeit des Blütenverlaufe» die anhaltend naßkalte Witterung und insbesondere das massenhafte Auftreten de» Apfelblütenstecher» äußerst schädlich. Ein verhältnismäßig geringer Schaden kann im laufenden Jahre den Späi'iästen, welche vom 2. bis 3. Mai auftraten, zur Last gelegt werden, mid zwar vornehmlich nur im Oberlande, wo die Zivetsch» ken, Pflaumen und Nüsse erheblich gelitten habe»; dortselbst aber sür den Handel von geringfügiger Bedeutung sind. Unter einem kann auch bemerkt werden, daZ der Stand der Weinkulturen SteiermarkS nahezu allgemein ein sehr günstiger ist. Ein weiterer, auch auf andere Obftproduktioni-länder hinweisender Bericht gelangt zirka Mitte Ziili zur Veröffentlichung. Gedenket Wette» und Legat«! PALMA V der unverwüstliche Kautschuk - Absatz. Zu haben bei lohnn Jellenz in Cilli und In den einschlägigen Geschäften, Mark. Blätter zur Unterhaltung und Belehrung für Haus und Familie. $«x«taas0nzugesteh«n in ihrer übergroßen »e- scheidenheit. Stand dieser gelehrte Herr, der sogar zu Hosbällen geladen wurde, ja doch so sehr hoch über ihr trotz aller Schlichtheit und Einfachheit, mit der er sich ihr gegenüber gab. Michalskis Leidenschaft wuchs von Tag zu Tag. Seit er erkannt, daß diese« Mädchenherz nicht im Sturme zu erobern war, da schlug er andere Wege ein. Was mit Gewalt nicht erreichbar, ließ sich mit List und Schlauheit vielleicht ermöglichen. Mehr und mehr erkannte er in dem harmlosen Doktor einen gar gefährlichen Nebenbuhler. Er wünschte ihn zum Kuckuck. Aber eS schien, als wollte der gelehrte Herr überhaupt nicht wieder in die Residenz zurückkehren. So lange wie dieseSmal hatte er sich noch nie in Tannensee ausgehalten. Sollte die schöne Stütze etwa der Grund dafür sein? „Nein, nein, kein anderer soll sie besitzen!" rief er bei diesem Gedanken aus und knirschte vor Wut mit den Zähnen. «Mein soll sie werden, ich will dieses Weib besitzen nnd sollte ich darüber zum Verbrecher werden!"--- Jetzt wußte eS Getrud, daß Paul sie liebte, daß ihr Herz nur für ihn allein schlug. Seit der seligen Stunde heute in der Morgenfrühe, wo sie ihm ihre ganze Leidensgeschichte erzählt, war seine Liebe ihr zur seligen Gewißheit geworden, trotzdem sein Mund da« entscheidende Wort noch nicht ge« sprochen hatte. Als sie von all dem Jammer sprach, den sie nach deS Bater« Tod al« die Tochter eines Zuchthäusler« durchkostet, wie man sie verachtet, wie sie nirgend« eine Heimat gefunden, da war eS wie ein Schwur über seine Lippen gekommen: „Fräu^ lein Gertrud, Sie sollen da« vergessen, was hinter Ihnen liegt, ich will Ihr Dasein rosig gestalten, wenn Sie eS nur wollen, so rosig wie jetzt die Welt im Morgenrot erstrahlt." Biel, viel mehr hatte Paul sagen wollen, aber er wurde durch Michalskis Dazwischenkommen jäh unterbrochen. Der Mann stand plötzlich in der Stube, entschuldigte sich, wie er die verlegenen Ge-sichter sah und bemeisterte seine Eisersucht nur mit größter Mühe. „Also soweit ist es schon!' sagte er, al« er sich wieder draußen befand, zu sich selber. „Aber wartet, e« gibt dennoch Mittel und Wege, euch euren rosigen Morgen gründlich zu verderben! Man sagt nicht umsonst, daß da« Morgenrot einen Regentag ankündet!" E« war Sonntag heute, ein recht trüber, nebe-liger, kalter Spätherbstsonntag. Im Schloß war e« einsamer und öder noch al« sonst, denn Frau Hart-wig und Gertrud befanden sich ganz allein darin. Der Doktor hatte in irgend einer Angelegenheit auf ein paar Tage nach der Residenz gemußt, MichalSki war ebenfalls verreist, und die Mägde amüsierten sich auf dem Tanzboden. Da die Schloßherrin sich etwas abgespannt sühlte und Influenza zu bekom-men sürchlete, so nahm sie eines ihrer Schlaspulver legte sich im Salon aus das Sosa und ruhte ein Stündchen. Derweil saß Gertrud ia ihrer Stube und schaute träumend in den grauen Herbsttag. Alles grau, auch nicht zehn Schritte weit konnte man klar sehen. Da huschte etwas vorüber, ein männliches Wesen von MichalSki« Aeußerem, aber es konnte auch irgend einer von den Knechten oder Taglöhnern sein. Zu erkennen war ja niemand. Je-densallS hatte der, den sie in hastiger Bewegung aus daS Schloß hatte zueilen sehen, etwas Besonde-reS zu melden. Sie ging darum nach unten, um ihn zu empfangen. Doch da kam niemand herein. Der Mann mußte also am Schlosse vorbeigelausen sein. Beruhigt begab sich daher Trude wieder in ihr Zimmer und träumte nun weiter. Natürlich bildete Paul den Mittelpunkt ihrer Träume.--- 2. „Sie sind ja so zerstreut heute, Fräulein, sagte Frau Hartwig übellaunig, als sie beide am Abend beim Tee saßen. ,Wa« ist daS nur mit Ihnen? Da bringen Sie statt Teegläfer Weingläser." Trude wurde rot und ärgerte sich nicht wenig über diese Gedankenlosigkeit. So etwas war ihr noch nie passiert. ES wurde im'Verlaufe des Abend« wenig ge« sprochen. Aber Frau Hartwig schaute ihre Stütze öfters mit keineswegs freundlichen Blicken von der Seite an, als wollte sie in dem dann jedesmal ver-legen werdenden Gesicht eine Antwort auf die Frage lesen, die sie seit einigen Tagen leihast beschäftigt. Sie lautete: .Sollte eS wirklich wahr sein, daß Paul in diese« Mädchen verliebt ist?" Des Sohne« verändertes Wesen, seine Andeutungen, seine über-trieben«» «usmerksamkeiten gegen Gertrud, da« alles mußte sie auf den Gedanken bringen. Und der be-unruhigte sie nicht wenig. Hatte sie auch fönst nichts gegen die Stütze, mußte sie Trude auch selber „ein liebes Mädchen' nennen, so bedauerte sie jetzt doch sehr, sie ins Haus genommen zu haben. Paul sollte und mußte nach ihren ZukunstSplänen nun einmal eine Adelige heiraten, die nicht nur steinreich, sonder« auch zum Hof Beziehungen hatte. Und solcher kannte sie mindesten« ein Dutzend in der Residenz. Daß er über die HeiratSpläne von ihr lachte, bekümmerte sie sehr. Man hatte sich eine gute Nachl gewünscht und die Schlvßherrin betrat mißmutig ihr Schlafzimmer. Der Schlüssel steckte ja im SUberschrank. Da» war leichtsinnig gewesen, ihn darin zu lassen. Um auf andere Gedanken zu kommen, öffnete sie die Türe und weidete ihre Blicke, wie so ost an den Schätzen, die dieser Schrank barg. — Aber wo ist das Arm« band?-- „Herr be» Himmels, e» ist fort au» dem Sam-metetui!' ruft sie au» und ist einer Ohnmacht nahe. Heute mittag» hat sie es noch in der Hand gehabt. Wer kann es nur gestohlen haben? Außer ihr und der Stütze ist niemand seitdem im Hause ge» wesen. — Sollte Fräulein Gerlach? Aber e» ist ja gar nicht ander» denkbar!-- Als »erfolgte sie ein Gespenst, stürmte Frau Hartwig die Treppe hinauf, klopfte an Gertruds Türe und begehrte Einlaß. Wie da» erschreckte Mädchen sie so verstört, und einer Wahnsinnigen gleich, vor sich stehen sieht, da stößt e» einen Schrei auS und weicht ängstlich ein paar Schritte zurück. „Fräulein Gerlach, Sie haben kein reines Ge-wissen, das sehe ich Ihnen an," ruft die alte Dame jetzt aus. Wollen Sie das leugnen?" „Gnädige Frau — ich — ich verstehe Sie ganz und gar nicht/ hauchte Gertrud in größter Verlegenheit. Sollte Paul etwa gekommen sein und sich gegen die Mutter ihretwegen ausgesprochen haben? Sollte e» dann einen Auftritt gegeben haben? — So etwas schoß sich ihr durch den Kopf. „Auf dem Gesicht steht e» Ihnen geschrieben! Pfui, da» hätte ich Ihnen nicht zugetraut!" „Aber gnädige Frau, so sprechen Sie doch! Um was handelt es sich?" sragte Trude gefaßter. „Mein Armband ist verschwunden, heute nach-mittag» verschwunden! Der Dieb bat gewiß nicht geahnt, daß ich den Schrank heute noch einmal öffnen würde. Sagen Sie mir, wer kann e» gestoh» len haben?" Da weicht alle» Blut au» Gertrud» AnUitz, sie sinkt aus einen Stuhl nieder uud vermag nicht ein Wort zu erwidern. „Da» hätte ich nicht geglaubt! Ich weiß, daß Ihr Bater ein Betrüger war, aber Sie hielt ich für ehrlich. Nun wird mir alles klar. Mit Männer-herzen treibeil Sie Ihr Spiel, wie können Sie da denn auch Ehrgefühl haben/ keuchte die erregte Dame, nach Atem ringend, denn die große Aufregung beengte ihr die Brust. O diese fürchterlichen Worte trafen Gertrud wie Dolchstiche ins Herz. Aber sie hat auch ihren Stolz und ein scharf ausgeprägte« Ehrgefühl. Mit funkelnden Augen spricht sie denn jetzt, den schönen »ops in den Nacken werfend. „Gnädige Frau, da» ist eine Beleidigung, die ich nicht auf mir sitze« lasse. Mein Bater hat seine Schuld, die er eine» andere» wegen auf sich geladen, schwer gebüßt. Sie ° haben kein Recht, ihn noch jetzt zu verurteilen. Daß ich mit Männerherzen spielen soll, ist eine Kran-kung, wie mir bisher noch keine geboten wurde. Halten Sie mich für eine Diebin, so verklagen Sie mich, damit der Richter entscheidet, ob ich Ihr Arm-band gestohlen habe oder nicht. Gott weiß, daß ich eS nicht getan habe." In etwa» ruhigerem Tone fährt Frau Hartwig fort: „So geben Sie mir doch eine Erklärung! Wer könnte es denn genommen haben?" „Die Meinung einer Person, der Sie jegliches Ehrgefühl absprechen, kann Ihnen gleichgiltig sein. Ich verlasse da» Schloß sofort." Und dabei blieb Gertrud, mochte Frau Hartwig auch mit bösen und guten Worten sie darin zu hindern suchen. „Wenn man mich sür ehrlos, für eine Diebin hält, dann kann man wir nicht zumuten, auch nur eine Stunde länger zu bleiben." Da» war ihr letztes Wort. Der Hotelbesitzer Braunftsch, Gertrud GerlachS Bormund, zu dem sie in ihrer Notlage geflüchtet war, stand im Städtchen nicht in gutem Rus. Er galt für einen rohen, gewinnsüchtigen Menschen. Als solchen hatte ihn die arme Trude in den Iah» ren, wo sie der Not gehorchend in seinem Hause weilen mußte, zur Genüge kennen gelernt. Daß ge-rade dieser Mann zu ihrem Vormund bestimmt wor« den, war daher gekommen, daß Frau Gerlach, als sie vor zehn Jahren mit ihrem damals neunjährigen Töchterchen in seinem Hause schwer erkrankte, ihm in ihrem Testament eine Summe vermachte, für die er sich der kleinen Waise Erziehung und gute Be-Handlung angelegen sein lassen sollte. Sie kannte ja niemand außer ihm in der fremden Stadt und hielt ihn für einen Ehrenmann. Seine Schwester führte damals den Hausstand. E» war das eine sehr ge-bildete und gutbeherzte Frau, die sich Gertrud nach der Mutter Tod mit großer Liebe annahm und sie in vielen nützlichen Dingen unterrichtete. Leider starb sie gerade be, TrudeS Entlastung au» der Schule. Da begann des Leben» bitterer Ernst für da» jung« Mädchen. Im Hause de» Vormundes, der sie am liebsten als Kellnerin angestellt hätte, blieb sie nicht. So schlug sie sich denn ehrlich als Kindergärtnerin, Gesellschafterin, Erzieherin und Stütze durch. DeS BaterS Schuld und des Vormunde» schlechter Rus aber folgten ihr als unheimliche Gespenster. 4 Unb jetzt, wa» sollte jetzt au« ihr werden? Mit dem Zeugnis einer Diebin würde sie nirgend» Ausnahme finden, ba» wußte sie. Hatte sie e» an-sänglich sür durchaus notwendig gehalten, daß Frau Hartwig Anzeige erstattete, damit der wahre Dieb entdeckt würde, so mußte sie sich nach reiflicher Ueber-legung eingestehen, daß der Verdacht in der Tat ganz allein auf sie fallen würde. Darum war eS ihr lieb, daß die Schlvßherrin ihr heute kühl und kurz fchrieb: „Anzeige zu erstatten, behalte ich mir vor, da ich Ihr ganzes LebenSglück nicht zerstören möchte. Sie haben Ihr Schicksal in der Hand. Frau Hartwig." DaS sollte also soviel heißen, wenn Trvve reumütig ihre Schuld zustünde und daS Armband her-ausgäbe, dann würde man sie nicht in» Gefängnis stecken. Im Städtchen wußten es all und jeder, daß daS „schöne Fräulein mit dem spröden Herzen", wie die jungen Herren sie wohl nannten, wegen Dieb-stähle» daS Schloß Tannensee hatte verlassen müssen (Schluß solgt.) FRITZ RASCH, MM..., GILLI. Schrifttum. Aus dem Inhalt des Iuniheftes von „Westermonns Monatsheften". Alben Welti. Ein Gedenkblatt zur zweiten Wiederkehr sei-neS Todestages. Bon Wilhelm Fraenger (mit 18 Abbildungen). — Dorothe« Staufer. Roman von Paula Laufen. — BraunfelS. Von Dr. Gustav DierckS (illustriert). — Wandersehnsucht. Ein Lebens-rRckbltck von August TriniuS. Die kleine Elsässerin. Novelle von Albert Geiger. — Ein Wiener Sil-honettist. Von Max Hayek (illustriert). — Erinnerungen aus dem deutsch.dänischen Krieg. Nach den Auszeichnungen von Max und Friedrich von Rot-tauscher. — Emil Himmelheber. Roman von Anton Fendrich. — Mediumistische Kunst. Bon Hant Frei-mark (mit 18 sarbigen und schwarzweißen Abbild-ungen. — Die kleine braune Geige. Eine Kinder-geschichte von Helene Christaller. — Deutschlands Kalibergbau, von Dr. Paul Krisch« (reich illustriert). — Dramatische Rundschau, von Dr. Friedrich Düsel (illustriert). Literartsches. Zu den illustrierten Fami-lienzeitschristen, deren Erscheinen man allmonatlich mit besonderer Freude begrüßt und die man gerne in jeder gebildeten bm: itn u Familie sehen möchte, gehören in erster Linie Westermann» Monatshefte. Auch daS soeben erschienene Iuniheft macht dem hohen Rus der Zeitschrift alle Ehre. Da fiudet man, um «ur da» Wichtigste »u nennen, gleich an der Spitze de» Hefte» einen besonder» reich und kostbar illustrierten Aufsatz vo» Wilhelm Fraenger über Albert Welti, der mit liebevoller Eindringlichkeit Wesen und Art diese» seltenen Künstler« und Men-schen schildert. Eine schöne Ergänzung finden diese Ausführungen in einem ©rief Weltis, worin er selbst sein Leben und seine Entwicklung schildert. An bei-letristischen Beiträgen bietet das Heft neben den Romanen „Dorothee Staufer" von Paula Lausen und „Emil Himmelheber" von Anton Fendrich die Novelle „Die kleine Elsässerin" von Albert Geiger und die Sindergeschichte „Die kleine braune Geige" von Helene Ehristaller. In demselben Heft führt Dr. Gustav DierckS die Leser durch das malerische BraunfelS, und Max Hayek macht sie in einem reich illustrierten Aussatz mit dem meisterhaften Musiker-Silhouetten Otto Köhler» bekannt. August TriniuS hat einen LebenSrückblick „Wandersehnsucht" beige-steuert und Han» Freimark einen durch zahlreiche Nachbildungen mediumistische? Zeichnungen erläuter-teu Aussatz über die rätselhasten Schöpfungen mediu-mistischer Kunst. Dr. Paul Krische gibt eine inte« ressante, gleichfalls reichillustrierte Studie über Deutsch-land» Kalibergbau. Die im Machest begonnenen Erinnerungen aus dem deutsch-dänischen Kriege der Brüder Max und Friedrich von Rottauscher finden ihre Fortsetzung. Die bedeutenden dramatischen Auf-sührungen der letzten Monate unterzieht Dr. Fried-rich Düsel in der mit Rollen- und Szenenbildern erläuterten Dramatischen Rundschau einer kritischen Würdigung. Man sieht schon au» diesen Proben: auch da» Juniheft bietet wieder Unterhaltende» und Belehrendes in reicher Fülle. 5. Ausweis über Südmark-Jubel-spenden. In der letzten Woche kamen der Zahl» stelle de» Bereines anläßlich de» 25jährige« Bestan« de» an Widmungen zu: Gründerbriese erworben von: In Kirnten: Die Südmarkortsgruppe in Eberndorf 50, mit den bisher ausgewiesenen (550, 700 K In Niederösterreich: Frau Rosa Kubacsek, Architekten»-und Bürgermeistersqattin 50, Natalie und Han» Glück in Wien, anläßlich ihrer Vermählung am 1. d. 50, mit den bisher ausgewiesenen 650, zusammen 750 K. In Steiermark: Herr Otto Lorbeck, Inge-nieur in Eisenerz 50, der Männergesangverein in Gratkorn bei Graz 50, die Tarockpartie im Gast-hose Adolf Weber in Markt Tüffer 50, mit den bisher ausgewiesenen 500, zusammen 650 *. Spenderdriefe erworben von: In Niederösterreich: Max Ewert, Direktor - Stellvertreter in Wien 10, die deutschen Beamten der Station in Liefing 20, mit den bisher ausgewiesenen SO, zusammen 50 K. In Steiermark: Der Tur»verein in Windischfeistritz 10, Herr Dr. Emil Bürger, emer. k. k. Notar in Graz 10, die Südmark-Tafelrunde i« Präbichl 10, Frau Ella Felder, StationSvorstandSgattin in Peggau 10, der Lehrkörper der LandeS-Oberrca'schule in Graz 15, Herr Ferdinand Bärnrriter, f. f. Oberpostkon-trollor in Mcirburz 10, mit den bisher «»»gewiesene« 278, zusammen 343. ftoaram 42 Deutsche Wacht Seite 5 EMAIL- LACKE FUSSBODEN-LACKE Zu einer bekannten Erscheinung in kt Kinderwelt gehört die Abneigung der Klei-in jjtjcti Suppe», insbesondere die sogenannten 6d)faüipptn, die bei der Ernährung eine wichtige Wc spielen. Weder Zureden noch Drohen ver-wss» vst da» Kind zum Essen zu bewegen. In Ma Fällen wirkt ein kleiner Zusatz der altbe-«brim Maggi'S Würze geradezu Wunder. Keine fntt« sollte deshalb verfehlen, nach dieser Rich« V»z hin einen Versuch zu machen. beliebten Spezialitäten „Kaiser Borax-Seife", „Kaiser Borax Sham Poon" und „Kaiser-Borax-Hautpuder" in den Handel bringt. Tempel KahlmftuerelelitUe MHHntw TifilfitrliL ▼•rteaaoc ««4 BUffwet»»«! •Kinl. . tndlilwt: •fcrea. Xac«nk*tarrh. Stakl- T«r*topf«a4, Brt(ht»he »er», Leberlelden, Geib-tKchi, Btoffweefaeel-Krank -MM.tuuikiinitniiiwi-•IftM. NESTLE' mBIB KINDERMEHL Probedosen und lehrreiche Broschüre über die Pflege des Kindes gratis durch Henri MestieiWicn I, Biherstraße 5 S. icht und chemisch rein ist Mack'S KaiscrBorax or» zinnoberroten Schachteln mit der knieenden Wiaizestalt. Mack'S Kaiser-Borax hat kein« ver« iKigcabe Beimischungen, wie Natron oder Alaun at fnaerlei Zutaten, die sich nicht lösen oder daS ch: trüben, er eignet sich also allein auch zur Kulthandlung, Mund- und Zahnpflege und ist mit tos universalste, unentbehrliche Hausmittel, «hahmun^en jeder Art weise man also im eigenen rmsst zurück. Erzeugnis der Firma Gottlieb fcnh, Wien 3/1, welche auch die bewährten und Donatl -QmNil CehallrelthtU HMI- £«»» »rar Art Haupt-itikjtUoaa: Chroa. D«na-ktUnij SaUaaatein«, Fett-*\ feakorkararakr. Stärkste natürliche Magnesium-Ia ubprsalzquell _____ Vertretung f(lr Steiermark u. Haiiptdcpot: Ludwig: Appcl, Graz, Lnndhsus. vermischtes. Wie findet man sich im Walde zu-recht? Geht man durch unbekanntes Gebiet, durch einen Wald, den man nicht kennt, und weiß man nicht, nach welcher Himmelgegend sich Norden oder Süden befindet, so darf man uur auf einige Zeichen achten, um sich entsprechend unterrichten zu können. Nicht jeder Spaziergänger fährt einen Kompaß mit und er muß sich schon aus natürliche Wegweiser verlassen. Zuerst muß man sich klar machen, in welcher Himmelsrichtung man zu gehen hat. Dazu 0 ms Riesenhafte wklal »on Tag zu Tag 4«r Gebrauch von Ptr*ll. Das selbsttätige Waschmittel lur ftdk Art «on Wludn wäschl, bleicht desinfiziert gtetcfaftntif, ibl («JMtttert uniiliiMIkh. nnlacb in dar Anwtodung Persfl müheloses, schnelles und billiges Waschen. mhiwn He mlmn buu voa Mk, Mm- M"*" MC-.Ul tfiUirKMIf«* «MlvHli «Ms 41* «HrktM Lrtiarzru^ai Sm »ick dwreb einen Verbuch. £a lohnt I PV*U1 erbbn<» GOTTlIf.» VOITM, WltN IB. AJMaWr h Henkels Bleidi-Soda. betrachte man die Stämme der Bäume, die ein un> trüglicher Wegweiser sind. An der Südseite ist die. Rinde des Baumes stets trocken und hart. Die Färb« ist immer heller al« an der Nordseite und hier befindet sich namentlich bei älteren Bäumen ein kleines MooSpolster. DaS Harz, das bei den Kiefern, den Lärchen, Tannen und Fichten auS der Südseite herausquillt, ist hart und von bernstein-gelber Farbe, auf der Nordseite dunkelgrau und meistens mit einer Staubschicht bedickt. Eicheu, Eschen, Rüstern, Buchen tragen an der Nordseite eine Moosdecke, die Blätter in dieser Richtung sind länger und dunkler in der Farbe. An der Südseite sind die Blätter kleiner, zäher. Auch die Spinnen sind gute Wegweiser, sie weben ihre Netze immer an der Südseite der Bäume. Die Steine, die auf dem Boden festliegen, geben gleichfalls die Himmels-richtnng an. Auf der Nordseite sind sie mit einer Moosdecke überzogen, aus der Südseite hingegen kahl. Ein aufmerksamer Beobachter wird sich nach diesen Dingen zu richten wissen und sich sehr balb auch in ber fremden Gegend, auch im Walbinnern zurechtzufinden wisse». Denn nichts erhöht bie Freude an einem Ausfluge so sehr, als wenn man genau weiß, wie man bie verschiedenen Wege zu nehmen hat. Dazu gehört freilich, baß man sich mittelst einer Karte orientieren kann unb diese natürlichen 'Wegweiser nur bazu benutzt, um bie HimmclSrichtuugen im Walde zu erkennen. Steckenpferd-Lilimmilch-Seife von Bergmann & So.. Xctscbcu a. Elbe erfreut sich immer größerer Beliebtheit und Ber» breitung dank ihrer anerkannten Wirkung gegen Sommersprosien und ihrer erivieienen Unabertreff-lichtest sür eine rationelle Haut- und S chinheitSpftege. Tausende Anerkennung sschreiben. Vielfache Prä-mierunqenl Borsicht beim EinkaufI Man achte ausdrücklich auf die Bezeichnung„tS teckenpferd" und auf die volle Firma » 80 d in Apotheken, Drogerien und Parjümeriegefchäften jc. 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AuS Fiume schreibt man der „Zeit": „Noch ist Albanien nicht verloren! Denn ehe Fürst Wil-Helm I. seine Demission gegeben, ist schon ein Thronprätendent zur Stelle, der bereit zu sein scheint, die schwierige Mission zu den denkbar kulantesten Bedingungen zu übernehmen. Der neue albanische Thronprätendent heißt Dr. Ralkovic. Er ist hier in Fiume Advokat, war ehemals kroatischer Abgeordneter und als solcher in den ungarischen Reichstag delegiert, so daß man dem neuen Prä-tendenten eine gewisse politische Erfahrung nicht ein-mal absprechen kann, wodurch er jedenfalls seinem derzeit in Durazzo fitzenden Konkurrenten nach West-europäischen Begriffen „über" ist. Um diesem aber aber nach osteuropäischen Begriffen die Wage halten zu können, hat sich Dr. Ratkovic einen Stamm« bäum a la Essad Pascha und den Titel Prinz bei-gelegt, so daß der neueste albanische Thronkandidat in Fiume und Umgebung als eine Art Fürst von Albanien (im Exil) auftritt und überall, wo er zu Wort kommen kann, bereits feine Ansprüche geltend macht. Für jene, die um das Schicksal Albaniens in den Hauptstädten der europäischen Großmächte von AmlS wrgcn besorgt sein müssen oder doch sein sollten, wird es immerhin ein Trost sein, zu ersah-ren, daß selbst der Fürst von Albanien nicht uner» etzlich ist. Ein Ruf genügt und „Prinz Ratkovic" stellt sich an die Spitze der albanischen Armee! Wohl bekomms! Neue Mittel gegen Insektenstiche. Diese veröffentlicht K. F. Hoffmann in der „Mün-chener Medizinischen Wochenschrift". Er sagt unter anderem: Wie überall ist auch bei den Mückenstichen daS Verhüten besser als das Heilen. — Die Mittel dazu sind in erster Linie solche, die, auf der Haut aufgetragen, durch ihren intensiven Geruch die Hn. selten fernhalten sollen. Hierher gehören sämtliche starkriechende Stoffe wie Kampfer, Flöhkrautöl, Pfefferminzöl, Zitronensaft, Essig- oder Teeröl, Karbolvaseline, Lavendelöl usw. Besonders aber haben sich zwei Mittel bewährt. Erstens ein Aus« zug aus dem persischen Insektenpulver, die Tinktur Pyrethri rosei. Diese Tinktur hat eine braune Farbe, särbt die beglichenen Körperteile kaum merklich, reizt selbst bei längerem Gebrauch nicht nnd schützt für 4—5 Stunden so gut wie vollständig. Ein weitere» sehr empfehlenswertes Mittel ist der alkoholische Ex-trakt aus dem allbekannten Zacherlin, den sich jeder selbst leicht bereiten kann. Die Herstellung ist die denkbar einfachste. In einer Flasche wird der Boden etwa ein Zentimeter hoch mit Zacherlin überschüttet, die Flasche dann mit 70prozentigem Spiritus gefüllt und im Verlauf« von 1—2 Stunden mehrfach durchgeschüttelt. Dann wird abfiltriert durch Filtrierpapier oder ein Tuch. Diesen Auszug verwendet man dann zur Bekämpfung der kleinen Quälgeister, die ebni» schlaflose Nächte verursachen können wie die grigti, Sorgen. Gerade mit der Zacherlintinktur erzielte It. Hoffmann sehr gute Erfolge. Meist schützte die liri« tur für die ganz« Nacht. Wenn man einmal zesto» chen ist, empfiehlt sich besonders die Anwendunz von Menthol« oder Thymollinktur, am besten in 2 bis Lprozentiger Verdünnung. Q/erravalldj China-Wein «n Eisen. Hjfitn. Aaaatellanff Wien 1904 : Suetapre!« and Eh/eadiplum sir foldenea Me4*iUe. KrUftixungsmittel für Schwächliche, Blutarme nnd liekonvalwienten. — Appetitanregendes, nervenstärkende*, blntrerbesaernde« Mittel. Yorx&flleher Gcachmack* Ueber §000 iratl. Uataahtea. J. Sem?allo, k.u.k. 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