^246._________________________Freitag, 26. October 1900. Jahrgang 119. Aibacher Zeitung. lihii» U""U'n»prel»z Mit Postveilendung: «»nzlihl!« 30 «. Halbjahr«, lb ll. Im »omptolr: ganz. c?_^> holbjahrl« il II. Für die gufttUun« ln» H»u« «anzjührl« » ll, — Inserlio»«ge»ürl Für Nein« bl, zu 4 Zeilen 5» b. «rohe« per Zelle lil l>: bei öfteren Wiederholungen per Zeile « l». vonnln»»«. Nnftanlierle Vriefe werden nicht °n«en««men7Wul/rF. n?^ "^ Amtlicher Theil. W^l'e k. und k. Apostolische Majestät haben mit orbeN' Entschließung vom 9. October d. I. den HM»"?? Professor der allgemeinen Pathologie und Dr N'^" Histologie an der Universität in Wien der' all . P " ltauf zum ordentlichen Professor dieser ss^'"^ und experimentellen Pathologie an Universität allergnädigst zu ernennen geruht. _________ Hartel lu. p. ^" l»l?i>^!? ^"tSblatte zur «Wiener ljeitung. vom 24. Oc« "ieugnissl 1,,/ ,l"urde die Weiterverbreitung folgender Press- Nr /« °^n: Nr' 4? ?°llStribane. vom 18. October 190N. Nr' 49 'l^«es deutsches Äollsblatt» vom 18. October 1900. ,, Nr' 4? H^^it» vom 19. October I900. '"b" i^^ ^40) «Vseodeenb ür»6nieliü lizty» vom 18. Oc« ^ <1900? '^"verfälschte deutsche Worte» vom 16. Oilbharts l9H. ' 41 «3lordw?stbi>hmische Nollszeilung. vom 13. October Nr.' 2u '3^"^" Vollsblatt. vom 17. October 1900. K-. ^r. 8 ..«^^""^ Noviny. vom 19. October 1900. '°ber IM «kromieü. für die Monate September und 3lr. Hz ,>. ^lr. hg '"°n»lor. vom 14. October 1900. Ar. 885 F^m^ «»roäo^vy. vom 14. October 1900. Nr. 22l 'l!"^ llnlolielli. vom 14. October 1900. ^- 83 i, ^^^"V" vom 13. October 1900. ^ ^lr. 4o '^ Uelml^l». vom 17. October 1900. ^-^>^^^li «l^». ^^, ^. October 1900. f. ^2-, Marquis Ito. ' «eschri b ^."^"ss September, wird der .Pol. Zulande"!.« ?^°' von dem die öffentliche Meinung di ^" sein 3??""' bass er binnen kurzem wieder lb^schick/^l«. m hervorragender Rolle activ in l3'^lich s^'^s Vaterlandes einzugreifen, scheint U^n z'^ble ihm zugeschriebene Mission Vor. »ie ?« "!^- «m 25. August ist er mit einem d«> ^ehe,,^"^ d'e Okff^^.^^.^ ^^^^ ^^^ ^^. d»l?.""ter l,i > ""rung einer neuen Parlaments-sslben s 1""" Führung ankündigt. Der Inhalt V^ln " Europäern nichte Neues. Es ist ein ^>'den Par5i " ^ie auf Regierungsfähigkeit die7^lien vss" "en auch m europäischen Parlamenten ^°ttale N"- Im Laufe diefes IahreS hatte sich ^^"^ .„" an Marquis Ito wiederholt mit der Einladung gewendet, ihre Führerschaft zu über. nehmen und eine Parteiregierung aus ihren Reihen zu bilden. Marquis Ilo verhielt sich aber diesem Antrage gegenüber zögernd, wobei ihm die Feierlichleiten auK Anlass der Vermählung des Kronprinzen und der Ausbruch der chinesischen Wirren zustatten kamen. Nunmehr scheint er den Augenblick, zwar nicht zur Erfüllung des Wunsches der Liberalen, aber doch zu einer Action für gekommen zu erachten. Marquis Ito gab der ins Leben zu rufenden Partei den Namen «Rillen Sey iu Kai» (Constitutionelle politische Ver. einigung), und ein zwölsgliedriger Nusschuss trifft bereits die Vorkehrungen zu ihrer für den 15. September an. beraumten Constituierung. In Parenthese sei hiebei gesagt, dass ein japanisches Blatt den Marquis Ito vor den Zwölfen warnt; denn schon vor neunzehn Jahrhunderten habe einer von Zwölfen seinen Meister verrathen. Marquis Ito hat den Wünschen der liberalen Partei nicht entsprochen. Im zweiten Alinea seines Manifestes erklärt er sich geradezu als Gegner von Parteiministerien, und statt die ihm angebotene Führer, schaft der Liberalen zu zuübernehmen, zieht er es vor, sich an die Spitze einer neubegründeten Partei zu stellen. Gleichwohl haben die Liberalen unmittelbar nach dem Erscheinen des Manifestes ihre Auflöfung beschlossen und sich on Kloo unter die Fahne Itos gestellt. Man schätzt diese neue Ito. Partei auf 140 Stimmen. Die übrigen japanischen Parteien, als Pro« gressisten, Imperialisten u. s. w., erklären, ihren bis. herigen Programmen treu bleiben zu wollen. Sie dürften, falls Marquis Ito an die Spitze der Geschäfte tritt, eine ziemlich entschiedene, über 100 bis 120 Stimmen verfügende Opposition bilden. Den besonderen linmuth dieser Parteien erregt die in dem Manifeste des Marquis Ito enthaltene Anklage, dass sie nicht sowohl um Principien, als um die Macht kämpfen und dafs bisher in Japan die Interessen des allgemeinen Wohles hinter persönliche Interessen zurückgestellt worden seien. Ganz unbegründet ist dieser Vorwurf allerdings nicht, aber böse Stimmen hierzulande behaupten, dafs er mit nicht geringerer Berechtigung auch aea/n die Liberalen erhoben werden könnte. Vielleicht lst gerade darin der Grund zu erblicken, dass Marqms Ito sich weigerte, sich mit den Liberalen in Reih und Glied zu stellen, und es vorzog, nur solche an sich herankommen zu lassen, die trotz seiner entschiedenen Stellungnahme gegen Aemterjagd und Corruption sich anschließen.__________________________________________ Die Thatsache der Begründung der neuen Partei kann unmöglich ohne schwerwiegende Consequenzen für die Gestaltung der parlamentarischen Verhältnisse und der Regierungsgewalt in Japan bleiben. Man erblickt in Marquis Ito allgemein den kommenden Cabinets, chef, dem es darum zu thun sei, sich für die Durch» führung seines, auch die Vermehrung der Land- und Seemacht umfassenden Programmes und für die da. durch nothwendig werdende Erhöhung der Steuern rechtzeitig eine Majorität zu sichern. — Für Europa ist insbesondere das Alinea 4 seines Programmes von Bedeutung, in welchem erklärt wird, die neue Partei werde ihr Bestes thun, um mit den Vertragsmächten qute Beziehungen zu erhalten und den in Japan be-finblichen Fremden entgegenzukommen. Freilich bleibt abzuwarten, ob Marquis Ito, falls er zur Regierung berufen werden sollte, den Willen und die Macht haben wird, den bedauerlichen Vorurtheilen, unter denen die Fremden mannigfach in Japan zu leiden haben, die Stirne zu bieten. Im Anfchlusse an diesen Artikel reproduciert die «Pol. Lorr.» eine Depesche, berzufolge Marquis Ito ein neues Cabinet gebildet hat. Dasselbe weist folgende Zusammensetzung auf: Marquis Ito Präsidium, Kalo Aeußeres, Baron Sugematsu Inneres, Vicomte Wa-tanabe Finanzen, Baron Kanelo Justiz, Hayashi Handel und Landwirtschaft, Hoshi Communicationen, Matsuda Unterricht. Der bisherige Kriegsminister, Vicomte Katsura, und der bisherige Marineminister, Admiral Iamamoto, behalten ihre Portefeuilles. Politische Uebersicht. Laibach, 2b. October. In seinem nichtamtlichen Theile meldet der »Bote für Tirol und Vorarlberg»: Der Tiroler Land. t a g wird neueren Nachrichten zufolge nun doch heuer noch, gleich den übrigen Landtagen, zu einer ganz kurzen Session unmittelbar vor Weihnachten einberufen. Die «Neue Freie Presse» warnt vor der Unterschähung des Versuches der neuen slavischchristlichen Vereinigung und nennt sie «ein aufsteigendes Gewölk», daS den Ausblick auf das künftige Parlament verdüstern könne. — Das «Fremdenblatt' erfährt, dass an den Besprechungen dieser Partei lein Vertreter der katholischen Volks-partei theilgenommen hat. — Weiters meldet das «Fremdenblatt» auf Grund ihm von mehreren Seiten, H. Feuilleton. Bister l. -------- °" lrllinischeu Taubstummen-Anstalt ^Lo^ '" ^"bach. d^ »eaenw '^"'^"^ I"sef Pseifer. da die Eröffnung k e i > es m,^"sta t'« Laibach unmittelbar bevor-^3?' welches" W. ft« jener Wohlthäter ^ tzF>» Hz 3d'W hochherzigen Widmungen >. Um deslelb!.. Atchltutes ermöglichten und als 7 V" d«n 3 's« betrachte,: sind. ^>enKern nimmt Ignaz Holzapfel >i?°b ein Ätungsvermögens wegen wohl den U< Nkboren j^naz Holzapfel, Pfarrdechant in !> ."", 21 '> I- S?^^ ^' hat in feinem Testa-^^"e s^Nlber 1^2 nach Anordnung übrige« Vermögen «dem in «°ld ll°r bühe de^ubstummen-Institute, ge. ?>« schellt?^°chlasbvermügens konnte nicht ^ «^l von c!"'"eil su demselben eine be- abholte, bezüglich ?3>g1" >l kr c?""chnungen vorgefunden ^ze« k <.nder?°K^^" ""te sich als ^ 5"M^ E^"tt Forderungen waren schon verjährt. Doch gelang es l" kiback ^""»m der l. l. Finanz. , '"H. den größeren Theil des aü. 89 065 st. 70 kr. inventierten Verlassvermögens in der raschesten Weise zu realisieren. Infolge dessen erreichte der Stiftungsfond nach erfolgter Bestreitung der Legate und verschiedener, den Verlass berührender Ersätze, dann nach Abschlag eines entsprechenden Betrages zur Deckung der Percentualgebür, mit Ende des Jahres 1879 bereits die Höhe von 132.894 fl. 67 lr. Mit Ende des Jahres 1898 stieg das in der Verwaltung der l. l. Landesregierung befindliche Stiftungsvermögen auf 355.568 fl. 1'/« kr. in verfchiedenen Werteffecten.* « Francisca Gräfin von Stubenberg, geborene Aich holz er, l. l. Kämmerers und Gubernialraths Witwe, geboren am 29. Februar 1796, gestorben in Laibach am 3. März 1868, war Besitzerin der Gewerl. schaft Mülnern bei Villach und dürfte auch dort ge. boren worden sein. Die Stifterin legierte im Testa, mente vom 23. November 1866, worüber der Will. brief der l. l. Landesregierung vom 6. Juli 1879, Nr. 4536, ausgefertigt wurde, «für das in Laibach in« Leben zu tretende Taubstummen.Institut 4000 fl. in Obligationen, jedoch mit dem Bemerken, dass die Interessen von diesem Capitale so lange, bis das Institut in Laibach nicht ins Leben tritt, für zwei * Da« Vermögen dieser sowie der nachfolgenden Taub« stummeustiftuuaen wird au« dem Grunde nach dem Stande zu Ende des Jahres 18W beMcrt. wc'l nach diesem Zeitpunkte die Nothwtndigleit zur Reallsierun» von Verm»gen»b«standtheilen lür lxn Vau d« laubstummtnanstlllt emttal. taubstumme Knaben und zwei taubstumme Mädchen au» Krain im Taubstummen-Institute in Görz zu verwenden sind.» — Das Stislungscapital betrug mit Einrechnung der mittlerweile capitalisierten Zinsen zur Zeit der Errichtung des l. f. Willbriefes 6450 fl. in Notenrente und 21 fl. 41 kr. in Barschaft. Das Er. trägnis von diesem Capitale konnte jedoch nur die Kosten eines Stiftplatze« decken, weil das Taubstummen. Institut in Görz solche mit jährlichen 200 bis 220 fl. für einen Stiftplatz bezifferte. Nachdem es alfo nicht möglich war, die Anordnung der Stifterin ganz genau zu erfüllen, hat die Landesregierung in Absicht auf die möglichste Erfüllung derselben, kraft des ihr nach dem Hostanzleidecrete vom 21. Mai 1841 zustehenden Rechtes, mit dem weiteren Willbriefe vom 15. August 1882, Nr. 7057, die stifterifche Anordnung dahin abaeändert, «dass die Interessen von dem Capitale dieser Stiftung, so lange da« Taubstummen.Institut in Laibach nicht ins Leben tritt, für einen im Taubstummen-Institute in Görz oder in einem anderen solchen Institute unter« zubringenden taubstummen Knaben oder ein taub. stummes Mädchen aus Krain zu verwenden sind.» — Das Stubenberg'sche Stiftungsvermögen, welches von der l. l. Landesregierung verwaltet wird, betrug zu Ende des Jahres 1898 an verschiedenen Werteffecten 6154 fl. und an Barschaft 23 fl. 22 lr. » Anton Alois Wolf, von 1824 bii 1859 Fürst-bischof in Laibach, geboren in Idria am 14 Juni 1782, gestorben zu Laibach am 7. Februar 18by, Hal m Laibacher Zeitung Nr. 246. 20 l 6 26. October 1900. die es für unterrichtet halten müsse, zugehenden Mittheilungen, dass bei der letzten Besprechung der katholischen Vollspartei allerdings von den Ezechen die Rede gewesen sei, und zwar in einer Weise, die auch für die zukünftige Parteigruppierung im Abgeordnetenhause nicht ohne bedeutenden Einfluss sein dürfte. — Die «Oesterreichische Volks« zeitung» veröffentlicht eine Zuschrift des ehemaligen Abgeordneten Zal linger, in welcher erklärt wird, dass nicht alle Mitglieder der «katholischen Vollspartei» die vom Landeshauptmanne von Oberösterreich, Dr. Ebenhoch, in mehreren Publicationen ausgesprochenen Meinungen theilen. Solange sich die swats« rechtlichen Forderungen der Czechen nur in der Richtung der Erweiterung der Competenz des Landtages bewegen , sollte man sie nicht vorweg abstoßen. Eine Annäherung der «katholischen Vollspartei» an die «Christlich-Socialen» sei wünschenswert, jedoch zu einer Vereinigung in eine Fraction könne es nicht lommen. Schließlich erklärt Herr v. Zallinger, er sei eher für den Absolutismus emer Person, als für den einer Parlamentsmajorität. — Die Leitung der christlich-socialen Partei in Wien hat beschlossen, sich in den Streit Baron Dipauli»Dr. Schöpfer nicht einzumengen, aus welchem Grunde es auch niemandem gestattet ist, namens der christlich-socialen Partei in den betreffenden Wahllampf einzutreten. Wie die «Nordd. Allg. Ztg., erfährt, hat Reichskanzler und Ministerpräsident Graf Bülow in einer unter seinem Vorsitze abgehaltenen Sitzung des Staatsministeriums nach warmen Worten der An» erlennung für den Fürsten Hohenlohe in einer längeren Ansprache auf die Nothwendigkeit einer einheitlichen und geschlossenen Regierung als unerlässlicher Vorbedingung für diejenige Thätigkeit und Ziel-bewusstheit in der inneren Politik hingewiesen, welche das Land verlange und brauche. Wie die «Kölnische Zeitung» aus Con st an« tinopel meldet, herrscht daselbt einige Besorgnis über die Pläne des Prinzen Georg von Griechenland, der den Czar aufgesucht habe, um die türkischen Oberhoheitsrechte über Kreta abzustreifen und die Insel Griechenland anzugliedern. Auch die Königin von Griechenland sei in Livadia eingetroffen, um die Pläne ihres Sohnes zu unterstützen. Auf der Pforte stimmen diese Bestrebungen umso bedenklicher, als sich gleichzeitig die Meldungen von der zunehmenden Gährung in Macedonien, sowie von der hoch-verrätherischm Thätigkeit des macedonischen Comitts mehren. Aus Madrid, 24. October, wird gemeldet: Die neue Regierung bestätigte Weylers Ernennung zum General»Capitän von Madrid. General Weyler versprach seinerseits, sich von aller Volitil fernhalten zu wollen. Die Regierung will in finanzieller Hinsicht die NivellierungS«Politik fortsetzen. Der Herzog von Tetuan schlug das ihm angebotene Senatö-Präsi-dium aus. Tagesneuigleiten. — (Der neueste Iagdsport) ist nach dem bekannten Familienjournal «Das Vuch für alle» folaen-der: Die Löwenjagd ist ein überwundener Standpunkt, auch die Elefantenjagd gilt nicht mehr für gefährlich genug, seitdem man Büchsen construiert hat, die Explosions-kugeln schießen, von denen eine einzige den Elefanten unschädlich macht. Deshalb haben in Südkalifornien die echten Sportsmen, um ihre Nerven zu kitzeln und um wirtlich von einer Gefahr reden zu lönnen, eine ganz wahnsinnige Jagd erfunden, nämlich den Fischfang zu Pferde. Die Nüste Kaliforniens ist felsig, und das Meer bricht sich hier mit ungeheurer Gewalt. Haushoch sind die Wellen, die bei einem schweren Südweststurme in regel« mähigen Zwischenräumen die Küste treffen. Diese Küste ist mit Felszacken beseht, und bei heftigem Sturme schleudert jede große Welle zwischen die Felszacken allerlei Fische, besonders einen Fisch, der bis anderthalb Meter lang wird und den Namen «Seeteufel» führt, weil er einen großen, breiten, stacheligen Kopf mit riesigem Maul und vielen! Zähnen hat und am ganzen Körper gestachelt ist. Der Jäger wählt ein Pferd. da5 sich nicht scheut, ins Wasser zu gehen, und hat außerdem einen langen Stab, an dessen Ende ein scharfer Halen, ähnlich einem Bootshaken, befestigt ist. Sobald eine Welle von der Küste zurückflutet/ jagen die Jäger mit ihren Pferden in das Wasser hinein und versuchen mit ihren Bootshaken die Teufelsfische zu fassen und auf einen höher gelegenen Platz zu schleppen. Lange dürfen sie sich aber nicht aufhalten, denn trifft die nächste heranstürmende Welle den Reiter zwischen den Klippen, so schlägt sie ihn entweder sofort todt oder sie wirft ihn zwischen die Felsen, dass er Hals und Beine bricht. Gerade wegen dieser Gefahr aber ist die Jagd so außerordentlich beliebt. — (Bei «wilden» Thieren.) Ernest Blum erzählt im ««lourn»! ' alle eine leuchtende Haut, der Tiger seine vier Pfoten und der Löwe alle Zähne hatte — die Haut war lasier, der Tiger hatte ein hölzernes Bein und der Löwe eu» falsches Gebifs — und die Theaterwelt war um «" Senfation ärmer. ., — (Seltsame Munition.) Die «^ China Daily News» erzählt über den Angriff der ^r Kündeten auf das Arsenal von Tienlsm Folgend"' Als die Angreifer bis auf lurze Entfernung an b'e ^ " des Zeughauses herangekommen waren und ^,^,, Sturme anschickten, kam mit einemmale von ^r ^ fischen Stellung ein wahrhaft höllisches Feuer. Nach t>M Ausdehnung und Stärke zu rechnen, Hütte theo«"'^ jeder einzelne Mann in den Nngrlffscolonnen velN'cy werden müssen, aber die Osficiere fanden zu ihrer n geringen Ueberraschung, dass auch nicht ein "Nz^ Soldat getödtet oder verwundet worden war. "ls ^ der Wall genommen war, stellte sich heraus, da>s ^ Vertheidiger ein echt chinesisches Gauklerlunstslua Scene gesetzt hatten, indem sie taufende von iMlw ^ lörpern aller Art zur Explosion brachten, um ""l z,n Weise die angreisenden «fremden Teufel» zu "'^:«gs und sie in die Flucht zu jagen, womit sie alle" kein Glück hatten. «z.) — (Während der Sonnenftns"" Der englische Astronom I. M. Bacon berichtet " ^^ fons Magazine, über die Beobachtungen, die " '""^ der Sonnenverfinsterungen in den Jahren ^ z^ süd" und 1900 gemacht hat. Im August 1896 war l" lichen Norwegen eine totale Sonnenfinsternis 5 ^B ^ Bacon, seine Frau, seine Tochter und sein Sohn '" lle»» die Naturerscheinung von astronomischen GeMs^^, aus; andere Personen aber waren beauftragt, s . hle suchen, welchen Einfluss die Sonnenfinsternis ^ umgebende Natur ausüben würde. Als die ^" ^ hereinbrach, sammelten sich die Fische des FMvs ^-Oberfläche des Wassers und schienen sehr erregt s ^ Bergziegen, die auf einem Abhänge weideten, "^l ' wie toll nach rechts und links und suchten dann ^« Vergschlucht Schutz. Im Februar 1699 waren ,„ ^und 14 andere Beobachter in d^r Nähe vo" " " „ge", Indien. Die meisten machten astronomische Veoo^ ^z leinige hatten indes den Auftrag, zu beobayl ' ^. ' während der Verfinsterung auf der Erde vorgey .^ "Die Hindus, die als Diener beschäftigt wuroe». ^, sich beim Herannahcn 'ruhiger. Man konnte sie zu leiner Dicnslw!'" "^^ " ziehen. Sie schlössen sich eng aneinander, wagte" ^ ^ von der Stelle zu weichen oder gar zu ^ ^n "".! 'trachteten den Himmel mit Furcht und ^^n,< ' murmelten Gebete. Am meisten schienen l" s" ,vle l'^ ' man ihnen verboten hatte, im Chore zu ^" ^en A ' es sonst zu thun pflegen. Die Monomen " ^ ^ > gestört arbeiten, aber ihre Vorsicht war "Uhl° - ^"' ^ Vögel und die Affen machten, als die M« .^ noch einen ganz anderen Lärm, als MM" ^""' hätten machen lönnen. Von allen Seiten"« ^B" einem betäubenden Geschrei in dichten Scha" ^ Selbst die Affenarten, die fönst am wildel"" ^e menschenfcheu sind, näherten sich den Bewohne^ ^ lagers, als wenn sie Schutz suchen woll ". ^ G und ein Dromedar, die von der EM"""" ^ MUg benützt wurden, zeigten eine auherorden"»" ^sta^ und Unruhe und fielen, als die Finflernls^^^-^ seinem Testamente ddto. Laibach 17. August 1858 «für ein in Laibach etwa zu errichtendes Taubstummen-Institut» acht Staatsschuldverschreibungen, zusammen per 8000 fl, mit der Beschränkung gewidmet, dass bis zur Errichtung desselben die jährlichen Interessen nicht verwendet, sondern zu Gunsten des besagten Institutes capitalisiert und erst dann, wenn keine Nuisicht für diese Errichtung mehr da wäre. von der Nrmeninstituts-Commission an arme Waisenkinder in Laibach, jedoch nicht für Findlinge, vertheilt werden sollen.» — Das in der Verwaltung des lrainischen Landesausfchusses befindliche Stiftungsvermögen bezifferte sich Ende 1898 auf 62.244 fl. 45'/, kr. in Wertefsecten zum da-maligen Eourswerte von 65.259 fl. 12 kr. Josef Slusel, Pfarrkaplan in Eisnern, hat das gefammte, ihm nach der zu Agram verstorbenen Frau Wilhelmine Rosalia Frank, einer Tochter des Josef v. Födransperg, Inhabers der Güter Weineag und Maierolhof, vermöge Testamentes vom 9. April 1824 zustehende Erbtheil, mit Ausnahme eines Betrages per 140 si. als Vergütung für die nach der Erblasserin gehabten Auslagen (das Erbtheil nach Wilhelmine Rosalia Frank betrug 570 fl. 59 kr., der Zinsen« rückstand 381 st. 27 kr., zusammen 952 fl. 26 kr.), zur Gründung eines Taubstummen» oder Blinden-institutes, und. bis dieses der Fall, zum Unterhalt und Hur Bildung taubstummer lrainischer Kinder unter folgenden wesentlichen Bedingungen gewidmet: 1.) Die Inkrchm vom «rycha^che sind zum Unterhalte und zur Bildung ausschließlich nur von im Lande Krain geborenen taubstummen oder blinden Kindern, und vorzugsweise zu einem in Krain allenfalls bestehenden Institute zu verwenden; 2.) bis letzteres der Fall, soll das Capital sowie das Holdheim'sche Stiftungsvermöqen für taubstumme lrainische Kinder, jedoch ohne Rücksicht auf die durch die Holdheim'sche Stiftung angeordneten Beschränkungen hinsichtlich der persönlichen Eigenschaften der Kinder, in Verwendung kommen; 3) falls in Krain ein Institut für Blinde früher als für Taubstumme errichtet werden sollte, hat der verstiftete Betrag ausschließlich auf das Blindeninstitut zu übergehen, bei gleichzeitiger Errichtung eines Blinden- und Taubstummeninstitutes hat das Stiftungscapital an jedes der beiden Institute zu gleichen Theilen und gleichfall« mit der Beschränkung für Hierlands geborene Kinder zu gelangen. Bei Auflassung eines der beiden Institute soll der ganze Stiftungsbetrag zu dem ver-bleibenden gezogen, bei Auflassung beider Anstalten aber in der »ud 2 angegebenen Art verwendet werden. — Endlich hat der Stifter alle anderen Verfügungen fowohl hinsichtlich der Verwendung als auch der Fructisicierung des Stiftungscapitales dem Ermessen der Landesstelle anheimgestellt. Die diesfüllige, beim Gubernialacte Nr. 684 sx 183 l erliegende Cessions» und Stistungsurkunde trägt das Datum Eisnern, 15. October 1830. (Schluss folgt.) sloman von L. Ideler. l48 Fortsetzung.) sich '"Ije Lore verließ das Boudoir u"d b^^ lag-^e Zimmer, in dem schon alles zur 3"^ s,e ^ warf sich ermüdet auf ihr Lag", " ^ze" Fb ! lange schlaflos vor sich hin. Brust quälten sie. Nach einer st/be y '^„ M " he" sie sich, bleich ünd malt. Sie stre'fte ° ^, ,^ über und suchte in der Tasche "ay ^ise ^l'^ — als den eigentlichen Z"^ ,^I hatte-^^ Schwester ihr tagszuvor eingehändlg y MS'sa', Brief war nicht da Sie durchsucht "^elb" ^, sie gestern getragen hatte, aber auch suche ^ das wichtige Papier sich "cht- ^/>r d" ^ lck fieberhafter Uiuzeduld, als em Wa^ ^ ^ Portale des Schlosses vorfuhr uno ^ st. mit der Peitsche an das Fens er p^eiche^ ^ ganz dunkel, indes Lore kannte duse^ ZH i- «Ich muss fort!, sag" st: ^r gel"5s2 nicht. Wohin aber kann der B"5an H '^H Doch, pah, es liegt Inhalt und ich ausrichten. Außerdem, sindet »Y« ,^ ^M ' ^, so wirst er ihn ins Feuer, den" ^ ^ lanie alle ergeben. Also vorwärts! ^h« Und sie verlieh das fchlop H^ ^ grauenden Morgen ihrem »"«en " H^cherZeitung Nr. 246. 2017 26. October 190t) ^l. wie vom Blitze getroffen zu Boden; auch die Hindus eil?? sich zur Erde, von der wunderbaren Natur- '^"ung vollständig überwältigt. In diesem Jahre "plerlen Bacon und seine Mitarbeiter während der «nntnftnsternis in der Nähe einer Neinen Stadt in si^,""lina. Obgleich man diesmal in einem civllt- tbenl - e war, benahmen sich die Vögel doch ganz dickt l^^ ^" ^^^en in Indien. Eine Kuh, die sich fz. "'/en Astronomen niedergelassen hatte, floh, sobald Ale? ^" ""^" begann, unter ängstlichem Gebrüll. «lumen schlössen ihre Blüten und Kelche, seih« ^/Der ^lfto von Paris.) Es ist fast die« EM ll ^ ^ «<ü»v»Ileri» rustic»»»», aber vom 42^"""^chen ins Pariserische überseht. Alfio ist der te< enk ?i°lerkulscher Kamille Aubertin, der von seinen, isi c.?" blonden Weibchen betrogen wird, und Turiddu ^P llln 3,"^"' ber hübsche, 28jährige Geschirrpuher ^enntni« ""' ^" anonymer Brief setzte Aubertin in M.."«!"" dem Treubruche seiner Frau, und schon am ltine N , ^ überzeugte er fich. dass der Brief leider lau. i°3 ""^""6 enthalten hatte. Nur einen Augenblick tranl „ l ^"^ in den Adern des Betrogenen, dann kltschblck e" Absinth und sehte sich ruhig auf seinen dorten,'.'Uhrte tagsüber seine Passagiere dahin und tt ^ ^" '°"n auf Rache. Spät in der Nacht fuhr lft, und s ^ ^"""^ ""bei, in welchem Weiler bedienstet W btaek.? ^ ^^^" ^^" fortgieng, um sich nach Hause «kin ti, '^l Weiler! Willst du mit mir ein Glas laduna " "?' l"ste er. Arglos nimmt dieser die Gin-ihren EH7' ""^ nachdem beide in aller Gemüthlichkeit langen ^ ^" zusammen getrunken, schlägt Aubertin dem lhn naH ?"" ""' sich in den Wagen zu sehen, er wolle selb« sti H"'k fuhren, da ja sein Weg zur Remise der-drauf los r? ^^ ^ in den Wagen, und Nubertin fährt Herd,» ' 'ch"n nach lurzer Fahrt treibt Aubertin das "nb sraat" "lenden Galopp. Weiler wird unruhig >«?. ^" so wuchtigen Hieb auf den Schädel ^ nicht !.c^^« befinnungilos niederstürzt. Damit Mächtigen ^ , "' legt Aubertin den Körper des ohn-?^r aus k "" ^^ Füße seines Pferdes, seht sich x Hen ,' " Kutschbock und fährt über Weiler, dessen "" "« N?"' ^""eg in die Remise und stellt sich , ^ der 5 V^ner dem Polizeibureau. Schuhleute, die , " Nellsr?^"zeige Nubertins ausgesandt wurden, ? «"sch^^nnnungslos mit eingedrückten« Brustlorbe ^en, Z.,s^ ""«n Armen, zwar noch lebend, aber in ^^werv'V'.?" '"UN, die Möglichkeit einer Erhaltung V>s.„ 3 « ? ^"^l". Ob die Pariser Geschworenen U"«- undHrovinzlal-Nachrichten. ^ ^""bstumwen-Anstalt in Laibach. ^""nach^s^^e Bau der Taubstummen-Anstalt z°» " vollend! ^jähriger Vauperiode in allen srinen <«1 " ^ on. , ""^ "lrd — wie unseren Lesern bereits tz^ Nestl^'""""nden Sonntage in feierlicher Weise »rs^?"ung übergeben werben. Die an der ö^'se den n «^ "nd ersuchte in verbind-^liF""h,s?"" rein o^.n«lie w"te ihm de«Secretär, illlll UulNlnt d°s^^"lchen Verhandlung. Und er !?'l ih^ eingela^"' 9"^", bieder von der Dame Und diesmal allein ftte' ^i«3loderick -^ dann schon ausnützen. Cr Nich.'Mr sein?«? doch mitunter in den Schatten >Hlkdezmai " ?°"«,s wegen.» dachte Zarncke "" kr.l>chen u^d nun sollte er nur mit dem '.i> 'U? lein; d,z ^" ""der gehen? Das musste Der blonde Russe neigte verbindlich dm Kopf. «Frau Gräfin wissen!» sagte er. «Ich bin genau informiert l» «Aber ich bin der Freund des Grafen Hoch« lamp!» fuhr Zarncke, alle Klugheit vergessend, den Herrn zornig an. «Ich bin e« nicht gewohnt, so be, handelt zu werden!» Ein Blick wie ein Dolchstoß zuckte in den stählernen Augen des Russen auf. «Auch ich besihe in geschäftlichen Sachen das volle Vertrauen meiner gnädigsten Gräfin.» antwortete er mit eigenthümlich leiser, aber messerscharfer Stimme; er war durch diesen zügellosen Ausbruch sichtlich be-leidigt, «und ich bin mir bewusst, dasselbe zu verdienen. Also stehen wir einander völlig gleich gegenüber. Beginnen wir denn!» Zähneknirschend fügte Zarncke sich. Er erkannte, das« er sich einen unversöhnlichen Feind zugezogen und dass seine eitle Hoffnun« ihn schmählich betrogen hatte. Mit schlecht verhehltem Widerwillen gegeneinander er. örterten die beiden Männer die GeschäftKaugelegenheit, die nicht viel Zeit in Anspruch nahm; dann erhob sich Zarncke und verabschiedete sich mit stum»em Kopfnicken, da« ebenso stumm und nachlässig erwidert wurde. Herr Merensly legte, am Tische stehen bleibend, seine Pa. piere zusammen; ihm fiel e« gar nicht ein, den un. höflichen Deutschen auch nur bis an die Himmerthür zu geleiten. Kochend vor Zorn ritt der eitle Mensch der Herrschaft Kolno wieder zu, aber auch hier hatte sich unterdessen ein Ungewitter über seinem Haupte zusammengezogn». (Svrtsttznng ftl«l.z Vorrichtungen und Puhschächten ausgestattete Stelnzeug-rohr-Canalifierung zum Anschluss an die städtische Ea-nalifierung. Die großen Gartenanlagen find mit einem Draht-gitter eingefriedet und enthalten zwei Spielplätze, Ge-müfe- und Ziergärten und parkartige Anlagen. Die Baukosten, mit Einschluss des großen Bauterrains, stellen sich auf rund 300.000 x. Der Entwurf und die Details wurden vom l. l. Oberingenieur Johann Völh ausgearbeitet, und wurde unter dessen Leitung auch der Bau zumeist von heimischen Firmen ausgeführt. Den größten Theil der Bauarbelten, nämlich die Maurer-, Zimmer-meifter-, Canalisicrungs-, Dachdecker- und Pflafterarbeiten besorgte die hiesige Vaufirma Faleschini ck Schuppler; die Steinmeharbeiten wurden von Alois Vodnil, die Spenglerarbeiten von Nlois Lentel. die Tischler-arbeiten sammt Vrettelböden von der krainischen Vau-gesellschaft, die Anstreicherarbeiten von Josef Vlalovec, die Malerarbeiten von Franz Stare', die Glaserarbeiten von F. Kollmann, die Schlosserarbeiten von Spreiher und Hablar, die Hauswasserleitung von L. M. Ecker, die Gartenwasserleitung und die elektrische Beleuchtung von der Stadtgemeinde Laibach, die Zentralheizung und Bade-Einrichtung von der Firma Bruckner ^ er sage. Ebenso motiviert Hilsner seinen Me« ^,h, mann und Erbmann gerichteten Verdacht, ^.^ese" was er damals gesagt habe, sei erdichtet »^ ^ Wenn er bei Vernunft gewesen wäre, h^te ^nd nicht gesagt. Dr. Baxa nimmt Hilsner ms ^v ^, sucht durch Fragestellung nachzuweisen, dass V" ^ der Ablegung des Geständnisses und Bela< u>« ^, Erbmann und Wassermann nicht in Todesa''^^ handelt haben konnte, weil damals schon d«e ^^.^^ beschweroe erhoben war. Vertheidiger Dr. " ^ hie lässt dagegen aus den Acten constatieren, /"'" hM Nichtigkeitsbeschwerde erst am 19. September '^l sie selbst unterschrieben und Hilsner gar ma? ^ ^ habe, so dass dieser noch immer in Todes"», ^ handelt haben tonnte. Die Verhandlung '" ^ctz' halb 6 Uhr unterbrochen und wird morgen , werden. Aus südasrika. ^ ^ Capstadt, 25. October. Die Streit«"« ^ Generals French rückt gegen Heidelberg vor ^^ täglich Scharmützel zu be'stchen. Oberst Hau» ^e« Yeomanries nahm 35 Buren gefangen ""^11^ viel Vieh. Paget machte in drei Tagen ti^ " ^i"' London, 25. October. Wie das ^^ mittheilt, hofft Lord Roberts, etwa am 1"-Südafrika zu verlassen. Die Vorgänge in China. ^b Wien, 25. October. Der -P^/"^^ aus Paris folgende Meldung des «Temps', An^ signalisiert: General Yunglu ist von HA "A bet"" Fu abgereist. Er ist officiell mit der MA ^ vom Kaifer Kwangsu die Enthauptung " A^M der Boxer zu verlangen. Die Besetzung ^ ^ ' von Paoting.Fu erfolgte ohne Kampf- " Süden verschlimmert sich. Heldg Berlin. 25. October. Nach amtl'chen ^.^W aus Tsingtau fand am 23. d. M- '"' 5K Gebiete ein Zusammenstoß Ml«" d^ und Aufständischen statt. Im Südwelten^^ ^ gelegene, mit Wällen umgebene «no ^^e theidigte Dörfer wurden zerstört. A" M" ^ iachement halte leine Verluste. D«e "M'" hA loren eine große Anzahl Todte deutschen Truppen lehrten nach 5'°^'"""^ "" und Gefechte in vorzüglicher Verfaljunu ^ zurück. . 5„ «Blob"' o», L 0 nd 0 n, 25. October. Wie A ^gelS ^ Newyork erfährt, erwähnt die DeMe ^Oft'^ 23. d. M. nichts von der Meldung, oa» M« >c in Peking sich darüber geeimg A" ,^e ^Ml Ultimatum zu unterbreiten, v'elmeyr .^^ >^.c telegraphiert, dafs die chinesischen A. ^ M ,„ nur die Beschlüsse der der Mächte abwarten, um die V ^'^^an >^ energisch in Angriff zu nehmen. ^'^ hl ^ seien nur durch den Wechsel m der P"' ^ "" Gesandten und durch die Ubwesenye» ^ Gesandten verzögert worden. ^..vertle^.« ^ H 0 nak 0 ng, 25. October. DeHner « die Mittheilung, das« 400 Nachbarschaft von Samtot chau ^ m ^ d « Koke angriffen. Die Angre.fer haMN ^e» ^ 400 Todte. Später brannten ^ Mbe"^ ^5 glößtentheils nieder. 2000 Soldaten, ^ßeN a" ^' bewohnern zu Hilfe geschickt wurden. ,^ ^ " mit den Rebellen zusammen. Das V", ist noch nicht bekannt. ^N!«>«N«-24«.______________________________2019_____________________ 26. °c.°b°r 1«X), Seiden-Blousen n. Z4o und höher l - 4 Meter - Porto, und zollfrei zugesandt! Muster zur Auswahl, ebenso von schwarzer, weißer und farbiger «henneberg. Se«de. für Vlousen und Roben, von 45 Kreuzer bis st. 14-65 ver Meter. Nur echt, wenn direct von mir bezogen! G. Henneberg, Seiden Fabrikaot, Zürich lonigl. und laiserl. Hoflieferant. (53) 11—9 Angekommene Fremde. ,. An, «. _ Hotel Stadt Wien. M!tt!st,.^".ctober. Ortner, Privat: Slöa.erer, Oroß» ^^iH°"^'Trostli. Schwarz, Stelzer. Nflte.; Pereles. » Llllz ' u '"' Kirchenberger, Mandl. Wiirth, Marlines, !^"> «lm ??-'äsende, Wien. — Soltensz. Fabrilant: l>°^la '' s ""- — Kren, InncnieurSgaltin, s. Tochter, <>n«nt in ^lh'nner, Fabrikant: Schulz,,. u. l, sseldmarschall-'"^ln). ^ F! ^lis, Kfm., Graz. — Pollak. ilfm., Maqucz Mtera, Kfm,, Vudapest. - Duldner, Kfm., Linz. ^^orulogische Beobachtungen in Laibach. 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Vllber 40S — 408 — Un«.Weftb.c«llab<«l»z)»i vodcr.»«nft., Oeft.. »00 fl. «. 8« — 8d? — wo fl..... »b — »»? — Verlehi,b«nl. «ll«.. »40 ft. . »t0 — »»4 - z»>«llrl»«A»l«« n»h»»»z«». «augef., »ll«. »st,, 100 fl. . . 150— U» — »alchl« Elfen, nnb SWHl.Znd. w «len 100 fl..... 187 - 1« — ». 1,9 - 14« — Llefin«er Vrauere! 100 fl. . . »0» — »»'— Monl»n.«eltllsch,, Oest..alpin« 3»8 — 3l»9 — Pra«« ti!en'Ind.^>«l. «0 fl. is», 164»' Valao.l»rj. Vtewlohlen 100 fl. »,3 — «»4 — „Lchloglmubl", Papierf. »00f'. »«, — 300 — „etevrer»/' Vapierf. u, » .«. «, > ,^» — lrifaller »ohlen»..«es, ?n st. 447 — 4ö«— Waffens..«.,0eft.il, Wlen,io<»N. »8b-- - »90 — »««»»».«««banft.. «ll«., «»Pest, 400 «er........ 990 — 100> »r. ««»«eftllfchafl »00 fl. . . ,«, - ,«4 — »lenerberaer Zie«el'«crlen^«f. »1« — «», ^. »»ift». »urze Vtcht». «msterba»....... »99 «0 »9» 90 «xutfch« Wütz«...... »,? 7, »«? 9l> Äonb«,........ »40-7» »40-90 Pari».........9» 9» 9,'N Gt. Veterilbur»......— — — — Valuten. 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Zimmer Nr. 1b, anberaumten Tagsahung unter Beibringung der zur Bescheinigung ihrer Ansprüche dienlichen Belege über die Bestätigung des einstweilen bestellten oder die Ernennung eines anderen Masje» Verwalters und dessen Stellvertreters ,hre Vorschläge zu erstatten und den Gläu« biger.Ausschuss zu wählen. sserner werden alle. die nnen Anspruch als Concursgläubiger erheben wollen, auf. gefordert, ihre Forderungen, selbst wenn ein Rechtsstreit darüber anhängig sein sollte, bis 20 December 1900 b,i diesem G.richte nach Vorschrift der Eoncursordnung zur Anmeldung und bei ber auf ^^ den 28. December 1900. vormittags 9 Uhr. ebendort anberaumten Liquidierungslagsatzung zur Liquidierung und Rangbestimmung zu bringen. Gläu-! biger, welche die Anmeldunqsfrist ver. säumen, haben die durch neue Einberufung der Gläubigerschaft und Plüfung der nachträglichen Anmeldung sowohl den einzelnen Gläubigern als der Masse ver» ursachten Kosten zu tragen und bleiben von den auf Grund eines förmlichen Vertheilungsentwurfe« bereits stattgehabten Veitheilungen ausgeschlossen. Die bei dieser L'quidierungstagsahung erscheinenden angemeldeten Gläubiger sind berechtigt, durch freie Wahl an Stelle des Vlasseverwalter«. dessen Stellvertreter« und der Mitglieder des Gläubigerausschusses, die bis dahin im Amte waren, andere Personen ihr«« Vertrauen« endgiltig zu berufen. Die Liquidierungstagsahung wird zu» gleich al« Vergleichstagsahung bestimmt. Die weiteren Veröffentlichungen im Laufe des Toncursverfahrens werden durch das Amtsblatt der «Laibacher Zeitung» erfolgen. Gläubiger, die nicht in Laibach oder in dessen Nähe wohnen, haben in der Anmeldung einen daselbst wohnhaften Bevollmächtigten zum Empfange der Zustellung zu benennen, widngenfall« auf Antrag des Toncurscommissärs für sie auf ihre Gefahr und Kosten ein Zustellungebevollmächtigter bestellt »erden würde. K. l Landes« als Handelsgericht Lal» bach. Nbth. III. a« 24. October 1V00. Laibacher öeituna Nr. 246. 2020 , 26. October^. Stets vorräthig: Neueste Auflage von Katharina Prato Die süddeutsche Küche Preis eleg. geb. R6- bei (3441) 38 K|. v. Kleinmayr & Fed. Bambergs Buchhandlung Laibach, Congressplatz 2. Das bestrenommierte Eulmtacher • * • • « Krafttier (pasteurisiert in Flaschen) ist erhältlich bei (3604) 27 Cdmund Xavcic Uifcach, Präerengasse, gegenüb. d. Hauptpost. Schöne, freundliche Wohnung bestehend aus drei Zimmern, nebst Zugehör, im schönsten Stadttheile Laibachs gelegen, ist mit 1. Februar 1901 xu vermieten. Anzufragen in der Administration dieser Zeitung. 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II, dne201ok^J>^ Druck und Verlaz von Jg. v. «lelnmayr HFed. Vamberz.