LaibllchtlMZeitulm. Nr l4l. Pr«numetatlon«prei«: Im «omploil «anzj. fi. ll, halbj. fi. l».»o. yiil die Zustellung in» Hau» hlllbj. 50 fr. Mil ber Post „nnzj. fl. l5, halbj. fi. 7.5.0 Samstag, 22. Illlli Illsttt» l<> .^eile» : imalSUlr., »m. «U lr., »m. I sl.l lonN pr. .^ « n^ İ"' Seite, insbesondere dnrch thatsächliche und kurze Berichterstattung über alle heworraqcnde.l Neuiglciteu des ?u nd Au7land , , ^ der materiellen ^ a u d es i u terc s sc n, durch schnelle Mittheilung thatsächlicher P r ovi u z - und 5'ocal - Anye ea el e t c u u H VesuÄ,»^'5Ä"^ Fraqeu aus dem Gebiete der Literatur, ^and- und Forstwirt schaft, Industrie und Na? nal nonie de^ Zc.t^a« auch fortan ihre Spalten bereitwilligst öffnen wird, durch die Mittleilun "on O r i g i n a l - T e l c ^ Feuilletons theils belehrenden, theils unterhaltenden Inhaltes, durch Eröffnn,^ einer uenen Rubrik .Stimmeu uV e P^ "^ der Wünsche und Beschwerden werden wir, wie bisher, bemüht sein, unserem Blatte ein all„cmri..r, Interesse M.^i " ?" wichtigsten Reichs- und ^audesge setze, Ministerial- uud Bandes-Ve r o rd n nn ge n wodurch ie A chH^ ^' Schnelligkeit, mit welcher die Verhandlnngen des R ci ch sr ath e s, Vandtages, Gc m c i n d er a t h e s, aller Vere i n e u d C r v o atone n 2i .'! werdm^ dürften der „Vaibachcr Zcit..u„ < den Vorzug vor anderen Blätter., sichern. Die Besprechung in allen Nubrite.. wird eine endllch d»c äußere Form cmc anständige jcm. ^ " "'" "l^>i,^nsisloic, Wir ersuchen schließlich alle Freunde unseres Vater, uud Heimatlandes, alle Freunde des Fortschrittes auf der Bah r der 2taatslir»„v„>^ ,..., -t und materielle Mitwirkung zur Erfüllung unseres Progranuucs, damit die ..Ua.bach.r F.it.,.,^ ein Gemeingut des "'" ^'" ^'"'" Wir unsererseits werden Alles aufbieten, um tue Vcrwirtlichuug dieses reellen patriotischen Prograunncs zu crziclcu. ">""">wcs weroe. Die Plönumelalillng.Dlllinllunaen bleiben unverün>ert: Oanzjähriss mit Post, unter Schleifen versendet . . . j.>; sl. — ir. halbjähriq' dto. dto. dto. . . . 7 „ IN „ aanzjährig im Comptoir unter Convert..... i2 „ — „ halbjährig dto. dlo. ..... 6 „ — „ Ganzjahllg filr Laibach, in'ö Haus zuacstell» . !2 f, ^ ,, hall'iähng dto. dto. dtc. . ' ' 5 ' "' ganzjährig im Comptoir offen . . . ' ' ' ,, ^ halbjährig bto. dto. . . . ' ' <; -« " Die Pränumerations-Betrage wullen portofrei zugesendet werden. Laib ach, im Juni 1872. Ignaz v. Klcinmayr k Fcbor Vambcrg. Aintlicher Theil. Se. t. und l. slpostolische Majestät haben mit Aller, höchst unterzeichneten, Diplome dem Gruppenvorstande im militärisch-geographischen Institute Heinrich Schön. Haber als Ritler dcS Ordens der eisernen Krone dritter Klasse in Gemäßhcil der OrdenSstalulen den Riltcrstand mit dem Prädicalc Wcngerot allergnädigst zu verleihen geruht. Heule wird in dentschem nnd zngleich sloveuischcm Tezle ausgegeben nnd versendet: Bundesgesetzblatt für das Hcrzogthum Krain. Jahrgang 1872. V. Stück. Inhalts-Uebersicht: Nr, 14. Knnbmachung der t. l. Landesregierung sllr Krain von, I8ten September IK71, Z. t>^5, womil die Iüstrliclio», erster Thril, ilbcr das mililÄrischc Dienstverhältnis der im l'lnien: und Rescroestanbe liefliidlichcn Personen des l. l. Heeres und di-r Kr!e<,emc,ri»e anßer der Zeit der oclinei! Dieosileistnüg. über die lloidenthllllung derselben imd ilbcr die period,schen Wafftnilbilügen, ferner eine provisorische Vorschrift »der da« mililäiischr Dmilwrhältmö der bcnrlmiblen »nd der in dcr Reserve stehcuden Personen de<^ Oassistruliandc? und Ober ihre Euideiuhlillnn,,, endlich die lleliergan^bestimmiln-geu von dem blsher giltigen Evideuzuersahren auf die Vestim-lnnnaen dcr obbe,cichnelen Instruction nud eine Modification des 8 lH ter Instrncüon ,nr Änssllhrniii, dr« WchrgeseyeS ver- üffeullichl werden. Vom l. l. RcbactionSlmrean des l!andeSgescscr-Entrevuc in Gcrlin. DaS „Neue Fremdenblatt" widmet an leitender Stelle dem in Aussicht stehenden höchsten Gesuche °m Hofe in Berlin einen längeren beachlungSwerthen Artikel, den wir hier nachfolgen lassen. Das genannte Glatt schrcidl: „ES lmlerlicgt lvohl leinen Zweifel, daß unser Monarch die Einladnna deS bsntschcn Kaisers zum Ve» such in Gellin angenommen hat. Wenn nicht unvorhcr-«lsehtne Ereignisse eintreten, wird Kaiser ssranz Joseph 'M Feplemblr einige Tage in der Hauptstadt des denl-schen Reiches zubringen. Alle Zeichen sprechen dafür, daß Man in Gerlin großes Gewicht auf diesen Gesuch legt: die Einladung soll in der allerverbindlichsten ssorm geschehen sein, und die Art, wie die preußischen Officiüscn die Welt von der Annahme der Einladung in Kenntnis sthen, gibt Zeugnis von der politischen Gedeutung, welche man in den jenseiligen Regicrungslreisen auf die fltundschaftlichm Beziehungen der Häuscr Hohcnzollern und Habsburg legt. Nicht als ob man zu Berlin die Nnstrcngimgen Thiers', ^»anlrcich die H^cmonic in Eu» ropa wicdctluerobcsn, fürchlrte, nicht als ob man dcr Hilfe Ochcrrcichs büdürfc, um gcgcn die Nachegedanlcli dcS rcgcncriltcn Franlrcichs gcschichl zu sein. Nein. Dclllschlanb l.nm, nanni'llich mit Italien an dcr Scilc, noch auf Jahre liinaus alien sliistrengunqen drr Franzosen, mil ihren Proliillz-n ihre alle Stelle wicderzaac' winncn, ruhig zuschcn. stianlrcich wird Denlschland sin'e Erste lein Sedan bereiten. Wenn man aber auch zu Gcrlin die Freundschaft Oesterreichs nicht sucht, um ei-rcn neuen silg!eichen Kricq führen zu tonnen, so wc>ß man dort doch diefe ssrcnndschaft zu schcitzcn. Man will die Allianz mit uns, wcil man darin das bchc Millcl erblickt, jeden ncucn Krieg im Kcimc zu cislickcn. Ein östcrreichisch-dentschcS Schnl^- und TrutMüt" niS ist die sicherste Biugschafl fiir den Friedcn Eu» ropa'S. Darum wird die Rcise unscicS Kaisers nach Vcrlin, der in noch weit höhcrcm Maße eine politische Oedeulung beigcmessen werden muß. als dem Besuch dce> Prinzen Hlimbcrt, allgemein auf deutscher wie östcrrci chischer Scilc so freudig beglüßl. Deulschland wie Oester» ilich Hal den Fiicdcn nölhiq. Hülicn wic drülicn sind die inneren Verhältnisse derart, daß sie zi> ihrer Eonso lidirung nnd Regeneration ciiicS längcrcn FricdcuS bc> dürfen. Eli «nag »ach kcn Elsa^un^cn der lc^len ^ahrc nnscrem Kaiser nicht cden leicht gcmordcn sein, sich zur Neisc nach Gctlin zu cnlschlilsien. T^cslo mehr An" tcnuulig vcrdicnt bcr Monarch, daß er sich nicht durch an und für fich berechtigte Ocfühle, nicht durch schiucr zurückzudrängende Erinnerungen, sondern einzig t>u:ch Rücksicht auf die Inlevcssen seines RcichcS lcitcn gclas° sen, als er sline taiscilichc Antwort auf die Emladuny von Vcrlin erlheill. i?ic allgemeine politische i'aqc cr^ lcichlcrte cS freilich dsm Kaiser. Heschehcncs z>! »er^cssen. Die europäischen Vcrhallnissc sind hculc dciall, daß das dculsche Reich auf di? Freundschaft Oesterreichs dcnsellici' Wcr scf I. und Wilhelm I. bcqrnßcn. Dic Well abcr wird in dem Vcfuch des habsburgischcn KaifcrS in dcr H^upl' ! sladt drs ncucn deutschen Reichs das sichibarc Zeichen erblicken, daß cin großer welthistorischer Proceß adgc« schlössen ist. daß fortan alle Leidenschaften schweigen sollen, wclchc, während sich dic neue Acra in der Geschichte Em ropa'S vorbei titele, dic Streitenden in Haß und Zorn gegen einander tricbcn. Wir haben zwar in den lchtcn Jahren genug er» lebt, um fürstlichen Freundschaftsbezeigungen mchl cin zu großes Gewicht bcizultgcn. Die freundschaftlichen Zusammenkünfte, welche im Herbst 1865 zw^jchen den Monarchen von Otslenlich und Preußen stattfanden, waren nicht im Stande, ocn Krieg von 1806 zu oer- hiudern. Und war es anders mit Franlrcich und Deutsch» land? Erklärten die Herrscher beider Bänder sich nicht dcn Kricg. trotzdem sic wenige Jahre vorher zu Paris einander Fiicdc und Freundschaft gelobt? Und welche politischen Folgen hat dcr Besuch Napoleons in Salzburg, Hal der Gcsuch dcS Kaisers von Oesterreich in Nancy aehabt? G^vlß, — diese Revue dcr voinehm« slen Monarchenzusainincnlilnfle aus der jüngsten Zeit beweist, daß die Wlllgcschichlc nicht durch fürstliche Re scn gcmacht wird. Die Umarmung des Kaiser« von Ocslerreich und dcS Königs uon Prcuhcn konnte dcn allen Streit dcr beiden Staaten um die Hegemonie in Deutschland nicht bcendigrn. Die Ereignisse waren zu wcil vorgcschrillcn, die lingc hatten sich zu sehr verwirrt, als daß dcr Knoten anders als mit dem Schwerte zu lösen gewesen. DaSscloe war mit Frankreich und Oeuischland dcr Fall DcS ZiindsloffcS halte sich zu viel gehaust, als daß cin „Grudcrluy" zweier Monarchen die Erplosion ;u hintcrn vermocht hätte. Und zu mächtig waren noch trotz 1866 die Bande zwischen Deutschland und Oesterreich, alS doß die Freund« sckasisversichcrungcn, die zu salzbuig lind Nancy auS-gclauschl lvordcn, auch nur im Slandc gcwcstn, die Dauer dcr Napolcox'schen Hcrrschasl um eine Stunde zu verlängern. Ncin, Mvnarchc«izusllmmcnlnnflc sind hculc mchl mchr im Staide, den Wellercigliissen die Richtung, welche si: nchlnen sollen, vvrzuschreibc.:. 3>e hs>bci! mc-istens l>ur ni?ch Vcdeuluna c>!S Symptome, als .^üi^eichcn cincS vorhandcnen Zustande, llin zu erlü.« nen, wclchc Wichtigkeit ihniu c'cizumesscn ist, muß man vor Allem frua.cn, wie die Völker, an ocrcn Spitze die Fürsten stehen, sich zu dcn FreundschaflSoersichnungln, welche ihre Herrscher austauschen, veralten, ^cgen wir diescS Kriterium an, so haben wir alle Ursache, die Zcplcmbcr' Zuscnnmeillulijl als eixe bedeutungs» volle zu bclrachlcn. 18llichen Ui:>. armungcn der Eonflnt beseiliczl sci. Die Deutschen be« uleitelcn die Reise des Königs Wilhelm «»ach Paris mit Kalte, und die Franzosen empfingen dcn Nachfolger FricdrichS II. mit MiSlrauen. Und wic gering war die Zahl !>crcr, wclchc in Oesterreich über den Gcsuch Na-pokonS Hl. erfreut waren! Wie ganz aridcrS j.tzt! In Dcutzchllllid wic in Oesterreich erblickt lic w:itaus üoer» wiegende Majorität tnr Bevölkerung in der Reise nn-scrcS Kaisero rwch der Hauptstadt dcS deutschen Reiches cin freudiges Ereignis, sympathisch wird Kaiser Franz Ioscph in Berlin begrüßt wcroen. Dir Böller Oesterreichs werden diesen Gruß uls cin bedeutungS» volles FrcundschaftSzcichen ousrithmen, d°S Deutschland ihnen sendct. An der Newa wie an dcr Seine wird man dic Bedeutung dicscr FrlUlldschafleoelficherunaen verstehen, und auch im Vatican wird man sie bcachlc« Jawohl, dic österreichische Allianz wird, indem sie den scrblschm Grokmaclitslrilunien >i»k >">« lrnn^sic^».. 1012 Rachegelüsten ein kühlendes Sturzbad bereitet, dem Frie. den Europa's Dauer verleihen; aber sie wird auch, in» dem sie den schwarzen Streitern der Finsternis, die unser Oesterreich so gern wieder in ihren Dienst zwän. gen, ihrer letzten Hoffnung beraubt, der Völlerfreiheit zugute lommen." Ncichsralh. 4tt. Sitzung deS Abgeordnetenhauses. Wien. 19 Juni. Präsident R. v. Hopfen eröffnet die Sitzung um II Uhr 40 Min. Auf der Mnisterbant: Se. Durchlaucht der Herr Ministerpräsident Fürst Adolf NuerSperg. Ihre Excellenzen die Herren Minister Freiherr v. Lass er, Dr. v. Strcmayr. Dr. Glaser, Freih. be Pre -tis, Dr. Banhans, Dr. Unger, Ritter v. Chlu-mecly, Oberst Horst. Das Protokoll der letzten Sitzung wird verlesen und genehmigt. Die eingelaufenen Petitionen, werden den betreffenden Ausschüssen überwiesen. Se, Durchlaucht der Herr Ministerpräsident Fürst Adolf Auersperg verliest hierauf die an da« Ge< sammtministerium ^lichtete Interpellation, betreffend den Ausgleich mit Galizien, und knüpft hieran folgende Er« widerung: „Zum Zwecke der Beantwortung dieser Interpella-tion glaubt die Regierung vor Allem einen Rückblick auf den Gang der Verhandlungen über die in Rede stehende Angelegenheit wccfcn zu sollen. Die Regierung ist von ihrem Amtsantritte an in loyaler Erfüllung der in der Allerhöchsten Thronrede ausgesprochenen Absicht für eine mit den Interessen des Ge-sammtstaates verträgliche Verständigung offen und ent> schieden eingetreten und hat bis zur Stunde ihr Ver-mitlleramt nicht aufgegeben. Nunmehr sind die Berathungen des Verfassung«« ausschusscS über die galizische Resolution mit Aus»! nähme des mit der Wahlreform im inneren Zusam-, menhange stehenden ersten Punktes zum Abschlüsse gelangt, ulld ist das Elaborat des Verfassungsausschusses zur Vollberathung im Reichsralhe reif geworden. Zunächst wird es aber erforderlich sein, dem Reichsralhe und der Regierung die beruhigende Ueberzeugung zu verschaffen, daß durch die Gewährung der beantragten Zugeständnisse die galizische Resolution definitiv erledigt und hiemit diese Angcleaenheii der Absicht und den ^ Worten der Allerhächstcn Thronrede gemäß zum endgil»! tigen Abschlüsse gcvracht werde. Wedcr die bevorstehende Vertagung des Reichsrathes, noch die bisher von der Regierung beobachtete Haltung vermag somit irgendwie einen Anhaltspunkt zu bieten für die „mannigfachen Deutungen" und die „ernsten Besorgnisse" , auf welche die Interpellanten hinweisen." Es wird hierauf zur Tagesordnung übergegangen. Erster Gegenstand derselben ist die zweite Lesung des Gesetzes, womit mehrere Amtshandlungen in Ehean» gelegenheiten aus ocm Wirkungskreise der politischen Landesbehörden ausgeschieden und den politischen Bezirks» behörden zugewiesen werden. Das Gesetz wird sofort in zweiter und dritter Le-fung angenommen. Nächster Gegenstand ist die Wahl in die Delegation. Gewählt erscheinen für Böhmen: als Delegirte Huscher, Dr. Kardasch, Baron Korb, Baron Kotz. Dr. Mayer, Dr. Schier, Seidemann, v. Streeruvitz, Dr Herbst, Dr. Roser; als Ersahmänner Bauriedl, Für Dalmatien: als Delegntcr o. Vojnovit; als Ersatzmann Danilo. Für Galizien: als Delegirte Dr. Czerkawsli, Ritler v. GrocholSli. Hurodysli, Ritter o. IaworSti, Ritter o. Rylsti, Dr. Weigel, Dr. Zydlilicwicz; als Ersatzmänner Dr. o. Piotrowsli, Agopsomicz. Für Nieder. Oesterreich: als Delegirre Ritter o. Hopfen, Dr. Grestel. Dr. Gislra; als Ersatzmann Lenz, Für Ober-Oesterreich: als Delegirte Dr. Schaup, Dr. Figuly; als Ersatzmann Dr. Ebloacher. Für Salzburg: als Delegirter Ritter; als Ersatz-mann Iefsernigg. Für Steiermart: als Delegirte Dr. Rcchbalier, R. v. Earneri; als Ersatzmann Brandstetter. Für Kärnten: als Delegirter Dr. Wegscheider; alS Ersatzmann Dr. Keil. Für Krain: als Delegirter Dr. Pollular; alS Ersatzmann Graf Barvo-Waxenstcin. Für die Bukowina: als Delegirter Freih. o. Pino; als Ersatzmann Kochanowski. Für Mähren: als Deleqirte Baron Kübeck, Dr. van der Straß, Dr. Weeücr. Dr. Zaillner; als Ersatzmänner o'Elvert. Graf Kalnoly. Für Schlesien: als Delegirter Dr. o. Dcmel; als Ersatzmann Dr. Glitzfeld. Für Tirol: als Delegirte Greuter. Graf Fedri-gotti; als Ersatzmann Graf Thun. Für Vorarlberg: als Delegirter Dr. Och; als Ersatzmann Rhomberg. Für Istrien: als Delegirter Cerne; als Ersatz' mann Graf Coronini. Fü» Görz: als Delegirter Baron PaScotini; als Ersatzmann Baron Morpurgo. Für Trieft: als Delegirter Dr. v. Colombani: alS > Ersatzmann Dr. Vidülich. Hierauf werden Petitionen, betreffend du, Hafenbau von Trieft, die Iesuiterfraae in Oesterreich, die Regelung des Verhältnisses zwischen Slaat und Kirche, die , Herstellung specieller Eiftübahnliinen. die Erholung von Bcamtcnbezügen, Gewährung von Steuererleichterungen, den Schutz d:r Forstbezugsrechte, die Aufhebung oder l Abänderung der BranntweinsteuergesetzcS, die Aufbesserung der materiellen Lage des CuratcleruS in Galizien, die UmwechSlung von Miinzscheinen, die Sannn^llg für Verunglückte, theils im eignen Wirkungskreise erledigt, thlils der hohen Regierung zur Berücksichtigung em< ! pfohlen. ! Hierauf wird die Sitzung geschlossen. Politische Üebersichtl «aibach, 21. Juni. Die bisherigen Wahlrcsultate in Ungarn übertreffen selbst die kühnsten Erwartungen der Dealpartei. Der Sieg ist der letzteren gewiß. — In Agram spielt die Action noch immer hinter den Coulissen. Es kann dies alS gutes Vorzeichen gedeutet werden; es beweist, daß die Einflüsse, welche sich für die Verständigung geltend machen, noch immer stark genug sind, um den entgegengesetzten Stömungen Stand zu halten. Die Verhandlungen dauern mit wechselnden Aussichten fort. Die Beamten welche Landtagsmitglieder sind, zeigen sich mitunter schwankend. Ein günstiges Resultat ist trotzdem sicher. Die Landtagssttzungen sind sistirt. Im UnionisteN'Club wurden die Extremen zur Nachgiebigkeit in der VerificationSfrage veranlaßt. Der Ausgleich schreitet vorwärts. Die „Provincial-Correspondenz" bestätigt lie Er« öffnung von Verhandlungen zwischen Deutschland und Frankreich über'die Zahlung des Kricgscnlichadigungs-restes und frühere Räumung deS französischen Gebietes und belonl daZ Entgegenkommen der diulschcn Regierung a!S einen Act des Vertrauens zu der czegcliwärtigen französischen Regierung. Auf Grund der in den letzten Tagen stitlgchalilm vorläufigen Bespicchnngen sind be-stimmte Voischläqc Frankreichs in Kurzem zu erwarten. Die Verhandlungen finden in Paris statt. — Die „Norddclltschc Allgemeine Zeitung" hebt in cil'cm Arlilcl über die P apstwahl hervor, daß das Intc,'css: und die Veipflichllllig der Regierungen bci der Papslwahl noch acsttiycit scicn, seitdem die alte Selbständigkeit des Epislopa.'s gerochen und der Papst die bischöflichen Reclile in jsdcr Dlöcese selbst in die Hand nehmen kann. Eh: dic Regierungen die AusiUii^ solcher Rechte über chre HlaalSangehörigen gestatten, mlissen sie sich fraqcn. ob die Wahl und die PersönlichlVil dcs PapstcS Garantien bieten, welche sie gegen den Msd^nch solcher Machtvollkommenheit zu fordern berechtigt und verpflichtet sind. — Nachdem der deutsche Ncichslag das Jesuiten gesetz mit 181 gegen 93 Stimmen und der Antrag Völt'S, betreffend die Einführung b:r obli< gatorischen Civil ehe und der Ciuiln.iitdrcglslcr, mil !51 gegen 100 Stimmen m dritter Lcsung angenommen, wurde die Rcichslagssession durch den Präsidenten Del-brück im laiscllichen Auftrage für geschloffen erklärt. Berliner Glätter melden: „Mit Vcfricd^m^ darf die Vertretung d.ö geeinigten Deutschland ans ih,c Arbeiten zurückblicken, d>.tm die Emancipation des S'aateS von der Kirche hat wieder einen guten Schritt vorwärts gethan, und die Einführung der obliaaloiischcn Civilehe, die noch in der zwölften Stunde beschlossen wurde, bildet einen würdigen Schlußstein des gegen clerical«: Anmaßung aufgrführtcn Dammes." Ein vollständiger paragraphirtcr Vertrag über die Näumungsfrage ging bereits uon Paris nach Berlin ab. Eine Erklärung der Reaierun,, hierüber wird in der nächsten Woche erwartet Rothschild conferirtc mit Delcgiitcn junger Banken unter Führung dcr ..Banque de Paris", um ülicr die Höhc ihrer Velhu-ligung an dem Milliarden-Geschäfte, welches fest mit dim Ersteren abgeschlossen sein soll. zu verhandeln. Die Departements Marne und Haute-Marne sollen im September, zwei andere Departements im November und der Rest im Jänner geräumt werden. Bezüglich dcr Zahlung der drei Milliarden soll vereinbart sein. daß 500 Millionen im September und andere 500 Millio« nen im Iämur gezahlt werden. Für die übrigen zwei Milliarden würden Garantien geuol'n w.rden. — Dic Debatten über die Armee-Reorganisation sind in der französischen National-Veis'Nll.,lum; wieder aufgenommen worden, und aller Voraussetzung nach werde» sie, nachdem unter fehr erregten Zmlsch-niällen die beiden Hauptpunkte, die fünfjährige D«ensl^it mld die Substitution, erstere durch Annahme, letzlcrc curch Verwerfung ihre Erledigung gefunden, bis zu ihrem Abschlüsse einen ruhigen Verlauf nehmen. Die einzige F,age. welche noch von Bedeutung ist, die Ermächtigung zum Freiwilligen-dienste, ist nach zweitägiger DiSll'sflc» im Siune der Vorlage entschieden worden. Das ital ien is che Min i sterium, an dessen Fortbestände in den letzten Wochen schr ^wcisclt wurde, hat sich in seiner Stellung wieder etwas befestigt, so daß man annehmen kann. daß schroff; wahrscheinlich wird die Fra^e in Abwescnhei» der streitenden Parteien entschieden. Die Majorität des Schiedsgerichtes ist gegen die Vertagung. Wiener Weltausstellung 1873. Herr Dr. «renstein, Mitglied der l. Ausstcllungs-Eommlssion hat Wien verlassen und sich als Delcgirlcr derselbe über St. Petersburg nach Moskau bcgcbcn. Herr Dr. Ar,nnein hat die Aufgabe, dic in Ictzlgenann-ler Stadt sto t^i dcnde polytechnische Ausstellung zu studircn und cui? derselben all dasjenige zu bezeichnen, was für die nächstjährige Wiener Ausstellung von Werth und Belang loäre. — Herr Hosrath Freiherr v. Burg hat dcr Bibliothek des Athenäums 16 Gände seiner Werke als Geschenk gewidmet, — A»S Mannheim wird geschrieben: Eii,e Wanderung durch die hiesigen groß' artigen Etablissements gibt Gelegenheit, sich von dem Eifer zu überzeugen, welchen die grüßte Industriestadt Badens für die Wiener Weltausstellung 1873 an den Tag legt. Die große chemische Fabrik Wohlgelcgcn be» reitet sich auf die Beschickung der Ausstellung in yroß» artigcm Maßstabe vor, nicht minder die Fabrik lünst« licher Dün.Miltcl von G. C. Zimmer. Die Spiegel» manufactur Waldhos ist mit Herstellung dcr größten Spiegel beschäftigt, die je uerfeitigt winden. In dcr Mannheimer Maschinenfabrik ist ein Ausladctrahnen neuester Construction in Arbeit, dcr für die WcltauS« stellung 1873 bestimmt ist. E^ncm Telegramme aus Aussig zufolge hat Herr Baron Werlheim diefer Tage daselbst über Ausfolderung der dortigen Loca^commission einen öffentlichen Bortrag über die Ausstellung gehalten. Dcr Fond dcr Ausstcl. lungscommission in Lembelg belauft sich bisher auf 2295 fl. Die AusstcllungScommisfion in Olmütz veranstaltet eine CollcctivlluSstcllm-g dcr Flachsproduction von ganz Mähren. Für die Realisirung einer Collectiv» ausstcllung des Kleingewerbes ihres Rayons hat die Commission 1000 fl. aus ihrem Fonds bcwilligt. Letzterer betraut bis jctzl 5>5>83 sl. Die Aus'tclluiu^commission in Trovpan hat fiv rine CollcclivauSstcllung dcr Land-und FoistrvlrtfchaslSvcr^nc Schlesiens, dann für c>nc solche der schlcsischen Berg» nnd Hüttenwerke Sorge getragen. Für den Fond dieser Commission sind bisher 7^40 fi. eingegangen. Wie man ans II i Sbruck schreibt, wird die Slubaicr Industrie vollständig -.ur Vertretung gelangen. Der Photograph Herr Hugo Schwcrdlfcger beabsichtigt in eincm Tableau von etwa 24 giößercn Bildern das Charakteristische deS VauernhauscS in den verschiedenen Haupt« und Seitenthälern Nord.Tirols zur Anschauung zu bringen und jedem Bilde den Grundriß bcizugcbcn. — Im Intcrcssc einer erschöpfenden Vertrc« tung dcr Hausindustrie Tirols ist an die Localorganc line Einladung ergangen, diesen, Zweige dcr Ausstellung besondere Beachtung zu schenken. — Dcr Fond der Ausslcllm gscommisslon in Innsbruck bczisfcrl sich bis« her auf 2l48 fl. — Für den AuSstcUungSfond dcr Triesler Commission sind bisher 25)15 sl. eina/flossen. — Außerdem sind vom Tricstcr Eladlrathc 8000 fl. für specielle AuSsllllungkzwcckc bestimmt worden, und zwar l>000 fl., um minder bcmillcller Gewerbetreibenden die Betheiligung an dcr Ausstellung, und .W(X) fi., um denselben die Reise nach Wien im ZluSslelllMgsjahrc zu «lmöglichcn. Hagesneuigiieilen. ! — Se. l. l. Apostolische Majestät der Kaiser sind den 20. d. M. abends von Schönbrunu nach Salzburg abgereist. — Die Abreise Ihrer l. Hoheiten dcS durch, lauchtigslen Heiln ztronprinzen Erzherzogs Rudolf und der durchlauchtigsten Frau Erzherzogin Gisela soll heute Samstag, den 22. d. M.. rormillags von Schönbrunn nach Ifchl stattfinden. — (Zur A dc lsslalisl il.) Im ersten Quartale des Jahres 1872 wurden von der Ädclsrcgistratur des l. l. Ministeriums des Innern 28 Slandcserhöhungen einge-tragen. — (Die Fregatte .,R a d e hky") ist am 20. d. in Trieft glücklich vom Elapel gelaufen. — (Todt schlag.) Der Reservist des 59. Infan-terie-Regiments Josef Neu bach er wurde am 17. d. in Weißcnbach (bei siezen) bei einem in eincm Gasthause entstandenen Naufercesse von den, Knechte Johann Rechner mit dem scharfkantigen Stiele einer Haue lodlgeschlagen. — (Hagelschlag.) Am 15. d. M. abends ent° lud sich Über die Gemeinden Wantschen, Wudischofzen, All-neudorf, Igelsdorf, Krcuzdorf, Wolazen. Schlüsscldorf, Lu-laufzen, Zesendor und Steinberg (im Bezirk Lultenbcrg in Slciermarl) abermals ein heftiges Gewitter, und der Hagel« fchlag vernichtete stellenweise alle Feldfruchte. — (Ein Schuß — drei Menschenleben.) Ein gräßlicher UnglUclöfall ereignete sich vorige Woche in Szolnol. Ein Haidul putzte sein geladenes Gewehr, ohue dasselbe früher zu entladen; die Frau des Betreffenden wollte sich nicht abhalten lassen, dem aus nächster Nähe zuzusehen; durch einen Fehlgriff ging die Ladung los und der Frau - welche sich in schwangerem Zustande befand — in den Unterleib. Der Tod erfolgte nach wenigen Stunden, und ergab die vorgenommene Secirung der Leiche, daß der eine Schuß drei Menschenleben vcrHhlele. — (Das große Musiljxst in Boston) hat am 17. d. M. begonnen. Im Chor wirkten 16.000! Sänger, im Orchester 1500 Instrumente; 20.000 Personen wohnten der Vorstellung bei. Strauß dirigirle das Orchester. Locales. A u S z u a au« dcm Protokolle iibcr die ordentliche Sitzung des l. l. Landcslchulrathes fllr Krain in Laibach, abgehallen am 1. Juni 1872 unter dem Vorsitze des l. l. ersten Negierungsralhes Fürsten Lothar Metteruich, in Anwesenheit von 6 Mitgliedern. Der Vorsitzende eröffnet die Sitzung und läßt die seit dcr lchlcn Sitzung erledigten Geschäflsstücfc mittheilen. Sonach wild Johann Pu st, Lehrer in Gulenscld, Über Einschreiten des Bezirlsfchulralhes in Gollfchec in den Ruhestand verseht und ihm der normalmäßigc Ruhegehalt zuerkannt und über Einschreiten des Bcznlsschulnuhes Krainburg der vacante Lchrerposten in Prcdaßl dem Lehrer in Sl. Veit bei Egg. Franz Groß verliehen. Ferner wird beschlossen, dcm h. Ministerium den An» trag zu stellen, daß solche Abiturienten des Gymnasiums und dcr Realschule, welche sich dcm Vollsschullchramle widmen wollen, ohne Aufuahmsprlislmg in den 3. Jahrgang der Lehrerbildungsanstalt ausgenommen »nd de»selbcn LlaalS-stipendien im halben Betrage bewilligt werden dürfen. Ueber Erlaß des h. Ministeriums für Cultus und Unterricht vom 8. Mai 1872, Z. 3306, betreffend die erlassene Bcrordnnug zur Ausführung der §tz 45 und 46 des ReichSvolksschulgcsetzcs vom 14. Mai 1869 über die gen Schluck daraus, das wird Euch noch eher auf die Vcinc helfen!" Fritz zog bei diesen Worten seine Flasche auS der Brusltasche seines Rockes und hielt sie dem Valcr cut. gegen. Mit einer Bewegung deS Abscheu'S wchlte dieser die Hand seincS Sohnes von sich — er schauderte unwillkürlich zurück vor so viel Roheit, so viel Glcichgil-«igleit — noch nie halle er einen so klaren Blick in das Herz sciocS jüngsten SohncS geworfen, als in die» srm Augenblick. ..Auch gut. wie ihr wollt." fuhr Fritz kaltblütig sott. ..Sitzt meinetwegen hier die ganze Nacht hindurch ^- ich will'S Euch nicht wehren. Aber mich dünkt. Ihr habt Euch in der kurzen Zeit gar sehr verändert — früher wäret Ihr nicht so. da kam cs Euch auf ein har« les Wort mehr oder weniger nicht an. Ist's „ich! mo> l'ch, daß der Anton, um dem ewigen Hader und Slre>le zu cntgchen. den Sprung gemacht hat?" Ein qualvolles Stöhnen des unglücklichen Schulen Wang den Sohn, seiner Nohhcit Einhalt zu thun. Ja, Klitz halle Rccht. die Möglichkeit lag nicht fern. denn tr halle scincn Sohne hart zugesetzt und Antons fricd-stltigcs Herz fand keinen anderen Ausweg. So mochte ls sein. Aber nicht von anderen Menschen, am wcnig-stcn von dem einzigen Sohne, der ihm geblieben war. ^tlc «r dies zu hören erwartet, und er fühlte sich in dilsem Augenblicke dopvclt verwaist — dicfcr Sohn hegte "ine Liebe Mr ilm in der Brust. Fritz fah anf dem bleichen, gramvcrzelrlcn Antlitze scincS ValcrS diese Gedanken und cr fühlte momcittan etwas wie Rcuc in seiner Brust auftauchen. Und den» noch! Er loui'lc nicht anders sprechen, nicht i,m Allcs in der Welt hülle er vermocht, einen anocin Ton anzuschlagen. Vielleicht war cS dennoch besser, er lilß den Vater allein — allein mit scincn eigenen Gedanken. ..Gute Nacht, Valcr — ich will M'ch zur Ruhc bcgcben, am hellen Tage läßt sich AllcS vicl besser be» trachten, ^hr solltet doch ein GlcichcS thun. GuteNnchl!" Fritz verließ geräuschvoll daS Gemach — die Thür schlug heftig ins Schloß. Der Schulze hob ein wenig den Kopf in die Höhe nnd blickte auf dcn Platz, wo vor einigen Augenblicken sein Sohn gesessen. Da sah er eine roth? kleine Band» schleife dicht vor feinen Füßen liegen und fast unwillkürlich hob cr sie auf. Nls Fritz seine Flasche aus dcr Tasche zog und sie seinem Vater darreichen wallte, war dnS Band heraus» glflalllcrt, ohne daß er cs gesehen. Als der Schulze daS Band in dcn Händen hiclt. dachte er wohl einen Augenblick daran, wie Fritz zu einem solchen Bande komme — seincS Wissens halte er kein Mädchen, dcm cr cs rauben konnte. Müglichcrwcise dachte cr abcr auch daran nicht cin<< mal. sondern lcglc daS Gand in eine Schale, wclchc oben auf dem Kaminsims stand, dann sank cr wieder in seine Stellung zurück. (Fortsetzung folgt.) Bezirks- und Landesconferenzen dcr Volksschullehrir, — wird beschlossen, wcgen Uebernahme der N iselosten flir die genannten i^nfere>izen auf d.'N N^milschulsond, drziehungs» weife wegen deren prciluuiliarmäßigen Sichclstcllung pro 1673 und die folgenden Jahre de» Auliag an drn Landesausschuß zu richten, im Zustimmungsfalle mil dcr Publication der gedachten h. Mi»'sterial-Verosdnu»g vorzugehen und gleichzeitig die vom h. Mmisterium im Entwürfe mit-getheilte Geschäftsordnung für die Bezirlslehn'.conferenzen auch hierlandS einzuführen. Die Anfrage eines Bezirlsschulrathes hinsichtlich der (Kompetenz zur Amtshandlung gegen Ellern der zu einer Volksschule eingeschulten Kinder in Schulorlläumnissällen, wo die Eltern in einem andern Bezirke wohnen, wird dahin beantwortet, daß der Bezirksschulrat!) des Wohnsitzes hiezu berufen ist. Der bezirlsschulrä'lhliche Antrag, vom Baue eines neuen Fchulgebäudes in Fara abzusehen, wird vorläufig gegen dem, daß die nothwendigen Reparaturen im gegenwärtigen Schulhause vollständig und alsbald bewirkt werden, genehmiget. Die durch Resignation erledigte Dienerstelle an 5er hiesigen l. k. Lehrerbildungsanstalt wird im Sinne deS Gesetzes vom 19. April 1872 (R. G. Bl. Nr. 00) aus' geschrieben. Eine Vorstellung der Lehrer an der Volksschule in Stein um Sistirung der von den eingeschulten Gemeinden beantragten und vom Bczirksschulrathe genehmigten Einführung des Schulgeldes wird zurückgewiesen. Schließlich wird der Bezirlsschulrath Litlai ermächtigt, der Schulgemeinds K r e ß n i z für den Schulhausbau eine Unterstützung aus dem Religionsfondc, vorbehaltlich der höheren Genehmigung, in Aussicht zu stellen, und werden mehrere Nushllfs- und RemuncrallonSgesuche erledigt, — (No la rsernennung. ) Dcr Herr Justiz-minister hat die neucreirle Nolarstelle in Oberlaibach dem pensionirlen Bezirlsrichter Herrn Johann Noth verliehen. — ^Die gestrige Ossiciers.Soiree) im Cafinogarlcn war recht gut besucht, der Abend ein heiterer. — (Kartcn zur Sängerfahrt) nach VeldeS — II. und III. Wagenllasse — sind bei den Herren Alois Canloni (Hauptplatz 12) und Franz Fink (Sternallee) gegen passirlen 50perc. Nachlaß, 5 2 fl. 18 lr. und 1 fl. 42 kr., zu haben. Die Wttlerung ist günstig; die Theil« nähme dürfte eine große sein. — (Der Laibacher Frauenverein) zur Hilfeleistung für verwundete und kranke Krieger, dann invalid gewordene Soldaten, deren Witwen und Waisen, wird am 25. Juni l. I. 11 Uhr vormittags in der Wohnung ! der Vorsteherin Frau Antonie Freiin v. Aodelli » Schmidt-durg am neuen Markt Nr. 219, im zweiten Stocke, eine Generalversammlung abhalten, zu welcher die Mitqlirder, sowie Frauen und Frciulcin, welche dem Vereine bcizuliclen wünschen, z» erscheinen eingeladen werden. Tagesord» nung: I. Recheiischaftsberichl des Ausschusses sür das abgelaufene Vereinsjahr. 2. MagazinSefscclen-Schlußrech' nung sür das Vereinsjahr 1871/72. 3. Cassa. Schluß, rechnung für daS Vrrcinsjahr 1871/72. 4. Voranschlag für das Vcreinsjahr 1872/3. 5. Msällige Anträge ein-zclner Mitglieder. nungsvcrmielhungen u. s. ro. und mit der Besorgung von Einschaltungen solcher Annoncen in sämmtliche Platter des Inlandes; 2. mit der Aufnahme von Plänumerationen auf sämmtliche concessionirte Zeitungen des Inlandes; endlich 3. dem Ein;eln-Verschleiße hier beliebter inländischer Zeitungen, als: „Laibacher Zeitung", „Laibacher Tagblatt", „Slovcnski Narod", Tanica". „Novice", „Ncuc Freie Presse", „Deutsche Zcilnng", „Gememde-Zlitung", „Neues Wiener Tagblati", „Fremdcnblatt", „Wanderer", „Grazer Tagespost", „Triester Zeitung", „sslagenfurter Zeitung", „KileritV. «Floh", „Bombe" beschäfligen. — Das perio« dische Erscheinen eines Wohnungsanzeiger« wird den Wohnul,gi!-Pelmielhcrn und Miethern, der Einzel»! verschleiß von Laibacher, Wiener, Grazer, Triester u. a. Blättern auch dem Minderbemitlelten gewiß erwünscht sein.! -. (Aus dem Amts blatte.) Edict iilier di?^ Anmeldung der Eigenlhumsansprlich? auf beim t. t. Krei«»! gericbte Rudul^^ertt? d^positirle >3achin. — Cuncurs .^ur Besetzung der He^irlöhcdammensMe in Kallenfeld bis 31. Juli l. I. bei der f. f. Bezirlshauptmannschaft ^ «delsberg. ! — (Vom Gauturntag in Graz.) Der Gau« ^ velbandölag der deutschen Turnvereineron Etcie^marl, Körn ! ten, Krain und dem Kllstenlande wurde »n Graz gleich-zeilig mit der zehnjährgen Gründungsfeier deS Grazer Turnvereines abgehalten, der akademische Turnvercin von Graz zum lunflige,-. Vororle des Verbandes bestimmt, fer. ^ ner beschlossen, eincn Nanocrlehrer für den Gau ^u be»! stellen, endlich dcn Vorort des deu:sch«östcrrcichischen Turn-! lreises. dcn Turnverein in Graz. zu ersuche,!, sofort die! erforderlichen Schritte zur zahlreichen Beschickung des Bonner Turnfestes von Seite Deutsch > Oesterreichs einzuleiten. — (Bahnlinie Lai b ach - Ka r l st adl» O gull n.) Das f. und l. östcrr. Handelsmiüisterium hat die militärisch - «echnische Trace - Revision der von Dr. Echbin ^ Costa und Graf Arz projectirien Bahnlinie von Laiback! nach Karlstadt mit den Nedenliincn von Wertschitsch nach Gotlschce unc von Tanzberg nach Ogulm angeordnet. Nebst den Vertretern der Landesregierung von Krain. der Generalinspection der österreichischen Eisenbahnen, dann der Handels- und Gewerbcl^mmcr von Laibach werden auch noch die nicderösterreichisch? Eecomp»e > Gesellschaft und die allgemeine österr. Baugesellschast bei dieser Amtshandlung vertreten sein — (Theilnehmern an der Wiener Mol» kerei-Ausstellnng) zeigen wir an, daß das Central-Comile für die Mollerei-ÄuSstellung wichtige Beschlusse wegen Transport-Erleichterungen auf den Eisenbahnen silr Aussteller, für auszustellend«: Gegenstände und fur Besucher dieser Ausstellung, wegen Bestellung der Jurors, sowohl für Wien als für die Provinz und das Ausland und über das für diese Ausstellung zu beobachtende Reglement ge> faßt hat. — (Aufgefundene Leiche.) Im April wurde in der Echneeberger Waldung in der Nähe von Klana, Bezirk NoloSca. ein weiblicher Leichnam in so hochgradiger Verwesung gefunden, datz leine Connotate desselben entnom»! mcn werden tonnte'.'. Die Bekleid l?^ bestand auH einem Hemde mit Nermeln, einem baumwollenen braunquadrillir« ten Obcrlittel, einem start abgetragenen Unlertiltel von gro» ber Hausleinwand, weißen gewirkten Zwirnstiümpfen, niedern Bundschuhen nach Castuaner Art. Die Leiche war quer über dem Körper mit einem kurzen start abgetragenen Mcmne^röckel aus braunem Zeug bedeckt, neben ihr lag ciue weibliche Joppe von schwarzem Tuche, eine zweite vou Orleans, em Unterlittel aus Cmonina, in eiueiu blaugc« blümten Tüchel zwei Paar alie lederne Pantofel, ein llei» nes Stück Seife und einige Stücke Erdäpfel. Es wird ver« muthet, daß diese Person im letzten Winter erfroren sei. Die l»» > «ill»« l^» übnliiüiml Gelder zur Verzinsung in Baulnottu ans Uassascheinc °hnc Kündigung „lit.......4"/„, „ „ init Itttagig^r Kündigung mit . , , . 5"„, „ Giro i^l« behelibar. »I!t.....5"/„. Ferner escomplirt sic Platzwechsel, Tomicile und Ni-»ueften auf inländische und aüi'Iaüdische Plcüv. " newiihrt Vretlit aegeu Tepot Ilild cüwlt Vorschüsse,»!f !ät?l', wu sich 6r!'dil Inslitnte befinden, ^ffccln lt Aufträge , lind l!l>!or,!t Hncaffi, lldcruimmt dc» conlmissionIwcisen An-und Verlauf von alleil lHaltiinl^il (i'j^ll-n ^,l>cn l!ll!gsl^' Bs: dl!!ssiiuc,k!i. — Ncbrrüimmt diü Aufbewahrung u°!l ^lf,'cll'!i str: l^cil dillicistl: ci>cbül,rc!i. i'ööt alle «H-llluii^u ucisiili^il'r <5on-!p0US gratis ^in. »ninmt seldr a» Zahlnügöstutl an und escoin-l ptirt nach nicht fällige. Auswärtige HommMenlrn iv^rdsu riu-! gi>ladeu, ihre Eorrcspondsi'^en unmitl^lbar n» die ^'Ii,'l? scllist ;>> ^richtcu, wo o/gen ',,"., VcrglltunL alle in'o Banlwcfen cin-l schlagende Grschäf»c di^ecle drsurqt werden. ! Tier icldftändilie (krcdit-Vcrciu für Krai» ^iol Pnbandc ! dl-r ^Wale der Tteiermärlischen OSscomvtc Va»lj gciliiihit ! (vscomfttc (>rl!dite >m Mülle dc.< ß -I-^, d^r ^l,!t!llcu. Nlihn? ! AustU'lste, sowl^ Programme u»d Gesuche Formulare sind ! ll» Bureau der ssilialc ^'häli!ich. > ») « 42. Die Lrtdit-ThcilNlihüil bci ^« Steielüi^llifchen u Sleiermarl, be° ! ziehi!Ng»iärntc>l »nd Kiai» >i»!»'ssl>i sind, odc» dalelbst Piololollilte ssil» i^.ü l',^!,.n, bczüqlich tcr ^brcnhaiti.i^it lbie»< (äl)araltcr>< lcincm bessrUnbc» ^,l unt<,rllc,ie», und welche l^czUglich ihr« Ülwcibsahi^leit und , >l tcr «^cscllschafl als zutäü»^ cvochlet wotten sind. Hurch die ; cines üredltcs wirb m>ln Thcilliehmcr bcr Vanl,iescll>'chafl. ! ^iien ^l2u!l ^licrenleidcn, Tllbcrculose, Schwilldsuchi, Asll>ma, Hnste», Unuer-! daulichlcU, Vcrstoftfuug, Diarrbücn, Gchluflosiglcit, Schwäche, ' ')ämorrhllid^ii, Wassersucht, Fielicr, schwindel, Alulanfsliigcn, ! )Dl)renhi'in!s>!!, llcbelkeic und Erbrechen sellisl während der Schwan- > ,',crschaft. Diabetes, Melancholic. Abmagcniiiq, Nh'niuaNöiuus, (Hicht. Bleichsucht. Auszug a:,Z 7^i.000 Ccrlisi^ateu über Gc, ilcsungeu, die allcr Medicin widerslandm: Bertis icat ?l r. 49421, Ncusladl, Ungarn. Veit mehreren Jahren schau war meine Verdauung siclö gestört; ich halle mit Mag.'iiiNielu und Bcrschislnnlna, zu lämvfeu. Äou diesen Uebeln Iiiu ich uun s.it dem vicrzchntägigeu Gcuufl der li«v»l,.>«!,,<'.i«i-e bei Erwach-sc'..7n ui'.d ltiüderll 5>N Mal ihren Preis iu ?k;i'.lien. Iu «l-chbUch,!,-!' vou z Miud fi, I.5»0, 1 '^fund si 2.5»), 2 Psuud si. 4.50, 5 Pfund fl, l<), 12 Pfuud fl. 20, 2^j Pfund st. 3l!. ttevlili!,« i^s« l.lin!,,-!!»^:« in Pulver und iu Takelten sin 12 Tassen fl. 1.5><). 24 Tassen ft .':''<), 48 Tassen st. 4,5<>. in Pulver s«r l2ü Tassen st. l0, si!r 2^ Tassen st. 20, Mr 576 Tassen st. 3^. Zu begehen durch Barry du Barry ä Comp. in ^l«n, ^HU2«od^K«»o Ili. V, ll» I«HlbHl:I» Vd Mahr, in Marüüig F. Kolletntg, in jtlllg^ifurt P. Biruliacher, iu Graz lS,lili!der O l'crr a uzm ay r, >u Iün^Iir^ck Diechtl H Fr ant, iu ^iuz Hasclmayer, in Pch Tdräl, iu Prag I. Flirst. iu Brilun F. Eder, sowie iu allen Städlcu bei guten Apolhcllru ^::d Kpcccreihäudler!'; auch versend.! t:,5 Winner Ha«? nach all,'n m, t>as Va„d-niehlszcsctz cunforlli dcn Äeschlüsscn dcö M^rot-düttcu-Hauses al!s,cnolnmctl und beschlossen, die RcgiclUl a. aufzufordern, beim Wicdcrzusammentriltc dcö NcicheralhcS ^eine «"csctzvoilagc, betttffend die Orgaiiisirunss dcr Ca-! uallcriccadre.'' für die Landwehr, einzublinqeli. ! Wien, 21. Juni. Die Nalloncilliaiildirection be-zfchllsi dic <6it,lösmig der Coupons N'it 2^ Olil^n. ' Telegraphischer Wecl)»Vlc«ll. l< l 7?illu,D»-cUüü -'..39 )i:!,l,l.c>il«d'or Y.W Da« Postdampfschiff „Allcmannia," Capita» Vrandt. wel^ ches am 1 Juni vuu Hamburg abgegangen, ist am I l d wohl-dehaltm in Ncw-Yort angelommen. ^ Verstorbene. , Den 14. Inui. Magdalnia A»;i,'. sllbetterin, all 61 Jahre, im Civilspital iufolgc ^fällig erlilleuer V,rlchuligen. — Marianua Kurenclc, Tchneidersgaltln, alt AI Jahre, in, Civil-sftital au dcr ^nngeiisucht, -- Frani, Isssech, gewesener Hc,»sdesil)cr, alt 42 Jahre, in der Hradczlyuoisladt ^)lr. 27 an der Abzehrung — Dem Hern Hlarl Hofmann, Hauübcsil)cr, seine ssran Maria, nll s.s) Jahr-, in dcr Stadt Nr. l.'jl an drr Vimgenlähnnlug. — Maria Kolmauu, gewesene Wirthsgaltiu, all 5»'» ^uhrc, im Civil-spital am z.'uugi'üdrnude. Deu 15). Inni. Dem Michael i!cbcu, Arbeiter, stiu ^wcilgeb^rnes Z'villiugslind Panl, alt 4 Wochen, iu HÜhncrborf Nr 42 an der allgl'lueiüeu Schwäche, - Tem Jalob Äusz, Nc- ' ! geufchiruilmich^r. ,Vln «iud Josef, all 3 Monate, im Elisabeth' Kindcrspital au, Brechdurchfälle. Dcu IC. Juni, Herr Ludwig Pu^lssein, Hanebesil^er, nil 5>!» Jahre, iu dcr St, Petcrövolfiadt ^.r. ^.'li an der seroseu Ergi-ßunl, in die rechte Brnsthühle, Den 1 7, I u n i. Maria Grozelj, Nibeitcrin. alt 73 Jahre, im Ciuilspital am Marasmus. — Maria Burja, Arbeiterin, alt :j<> Jahre, iui Civllspital au der Ali^hlniig. Deu 10 Iuui. H»rr Jalol» ttuhar. Hausbesitzer, alt 70 Jahre, in der Stadt Nr. ftl an dcr G.'hirnlül/:nuun. Den 20. Juni. Die wohlgeborene ssrau Theresia Nagy Edle lfon LazaN), geborene Pestarlosy Szilag». Outsbesitzerswitwe. alt 53 Jahre, iu der Stadt Nr. 2l»0 an der Enlartnng der Unter leibsorgaue, - H?rr Iuhaun Wohlauf, Lchuhmacheimcister, alt 48 Jahre, in der Stadt Nr. 10« au der Tuberculosc. 'Hlllgeloillmcne Iv ^lude. Am 20. I»!,i, l'i<»s«««. Pnvlich, l. l, Odnst. (i>.^. Raln^un. «i>n. Agram. — .iuc'l. Agram. - - i,'l!^a!s, Floren;. - Ollrjn>>. Mr,. -. Mrul. irfm,/ Wie». - Mad, c^l'iiatt, Wien. '^»,«5 KG'l««. Slack, Äfiu,, Wiü>. lHoclliein, .stsm,. Ha>u< l'urg. - Berau. .«fm,. Wieu. — 3ch,<^ Ksm.. Gra,. -^ Kanich. Fabrilaut, Wicu. — Puschu.r. Reisender, Tyßa. -- <6osulit, Triest. I?»»>,^««. Schilling, Kfm.. Tlicst. - Wilaud. Priua». Kroüa» Hildcbraud. Prwal. Kionau. ^tV,',»«»^T«». Dcreaul, Seiseulicrc,. — Gerjol, i'aschitz Gorjul, Pfarrer. Gradac. - Orebeu,. V.ischi^. Frau Ol,r- uil, St. Ruprecht. .^ "l z^ u ^ :- ^^ tt U. Mg. ?!)3 ,»" >V5.« "w'istt still dünn bew. , 2>. 2 ,. N 73 l«, » 20.« !ZW. schwach ,.Hcllfte bew.i «V ^" 10.. All. ?.<;<;.., ^.l.),7 > wiudst.u halbheitcr ! wla" Wechselnde Vewülluug. uach 1 Uhr clwas Negeu, uachmü tagl, ziemlich heiler, llarc ^'ufl. Abeudrolh. Das Tägcsmitlel der Wärme j- 17 7", um 0 9" unler dem Normale. "!?rcu!!w°N!,cdrr M.dni ttl-r: Icii'a, e. lt l e i,, m a »^ l. illlirlonl^rjskt Tl>'i?l,, 2s'. Juni. Durch festere auswärtige N°".>>,c, s^',> ^'s'pt' !^5 75 36.25 ^nnz»' .. 77,— 7750 stt:der-0.> , <^4 25 '^4.75 c)Lcr 0'ft.r . 93 75 94 50 < 79.50 80,— «1- 92- Unuanl - ' > ' 7,ü " «2. - 82.50 «?. Auvere öffentlich? >U,«l«», Vinz»bl.)vr.Gtt>v? 110.20 110.40 löierii'r H.N!'7lunolanl?d,e'.i, rilcl. Gell, si'a^re zahlbar 5vTt. fUr 10» fl. . . 8675 87.- An,^e-ofterr. Aanl . . 326 75 327 — Va:.?»?rc,'n ....... 339.— 340.— Hodlii.Crediianstllll .... 275.— 277 — Ircditousi2!t f Haildcl u. <2^w. . 343 40 343 60 >il.?hi!2ni!5ll, llllgem. ungar. . . 161.— 162 — Depositenbank......10?.— 1<»7.5(> Hi!^mpti5<3ese5.schllft. l, ij. . 1015 - 1020. ^lai,cc!-!'sterr. Vc»^il , . . ,4^25, 143.5>0 HuüdelbdilNl ... .230— 230.50 Nalw., j lv.!' :?) .... 216.50 2i7fi<)l Fc, -^i . . 2247.-2252,- fti.'«',!. .^. .,.,,«.^, l80.— 18650l i5rün>,'I«>s?»>d«6,- Sltdi-ahn........ 204 30 201.50 sud.nordd Verl ^'"., ^'ss B'id.n-«r,dit Nnft«c! Veld Wanr, vttlo^i^r ^ 5) M. m Äilc?r ,93,90 W4 1^ 2'^. .n'.'3I.r <.od.-Hrco.'Auft. zu5',, pHt. 89.75 90.- -<3!cld Wüllre ^l>', ^'Z^ll.', in H. d:rz. ('. Lmiss.) 96 — ------- ^,ru!^^-N2r!-,b in 2ll>, o»,. 103.90 104,10 <.^,.»', Im .... 101,40 101,70 '' >^ S. r rz. > ? 2^. 105».25 0 ^ '.,.>,!,):? . 101.30 101.50 Velt, Waare Aiebenb. Vohn in Silber ner,. . 93.50 93 75, 3tnat«b. G. 3'/« « 5>00Fr. „!. Cm. 131 50 132. Vlldb. V. 3°. i. 500 Frc. pr. Stiicl 115, 25 115 75 3lld5.-G.i.200fl.,.5°'«fllr100fi. 95 80 96. -slidh.'ÄonS «", (187l< ?^j) , 500 ^rc« pr. StUll . ------- -.- Üu«, Ofti)ahu für 100 fl, . . 83 80 »4.- ». PrlVatlose :?l> 82 70 82 8<> z.'z,udou. suc U) Pfu'..d ü5^.-'.l:.^ 112.15 112 2l> Pari", f. 5 st. 37 ll. .'c5pü!"°:l«d'lr .' . 8 . 9b .. 8 « 95j ,. Preuß.