Nr. 211. Donnerstag, 16. September 1886. 105. Jahrgang. Macher Mmg. »<»n,!Na « °^ ^'^'/^'' ^stvcllcndu,,^ «anzjählig fi, l5. haldliihrl« fl. 7.50. Im «omploir: l,,« zu 4 feilen 2K lr.. gröl,«« ps, ^eilc «fr., !.^ .'sl>,,'N Wled.rholungen pr. Zclle 3 sr. D!e „i»aibacher Leitung" erschcint täglich mi« N!i«n>ihm<,' der Sonn und Fcieltagt. Dle «»«»»«ft«t»»n beftnblt fich Bohnhofftraßc ,5, bi« «edattio» Wientlftinh« 1K. — Nnftanfiert« ««»«»« Amtlicher Mil. cM^'!.' "'^ k' Apostolische Majestät geruhten aller-^'°M dem General-Intendanten Eduard Enthof-Viinisi - ^' '^ ^es ökonomische,, Departements im fiins . ?'" s"l Landesvcrtheidigung, anlässlich seines her?"^'^" Dienstjnbilä'nms 'in Anerkennung seiner tre... M"'^ pflichttreuen Dienstleistnng dasKomthur-^ °^s Franz-Iuseph-Ordens zu verleihen. Ne^l/' "'^ k- Apostolische Majestät haben ,nit Ober«.. ^'"schließung von, 8. Septeniber d. I. den direct r«'^^ "'^ Stellvertreter des Finanz-Landes-birector '" ^""" ^"^"" Chowanetz zum Finanz-Ul Troppau allcrgnädigst zu ernennen geruht. »^ Dunajewski >n. z». Nichtamtlicher Weil. Handels- und Gewerbelammer sür Kraill. ^rickt ^ -^ Kammerrath Johann Ba „ mgartner Exp^. g "ber die Zuschrift des österreichisch-ungarischen Vl'lst/rl ""6 '" ^'^n «m Unterstütznng des Export-Mtel ^^. Die Znschrift laulet: «Ein wesentliches ^»sterl ^ «örderung des Exportes sind ausgedehnte leich . "aer. In dieser Richtung leisten die mit Oester-lver.^"nerfnden Nachbarstaaten Großartiges, und ^ftorM ^^' "''e die Mustersäle einzelner großer do,, c,»s""^ '" England und Frankreich nicht nur Sachs '^.". prachwoll, sondern auch mit der größten Krisch '' '"s eingerichtet sind, und wie sie dein nber-D^ntlick s/" ^""""'ben Käufer seine Aufgabe außer-alle» H ^ , '^ machen, wer ferner sieht, wie jetzt z,. rung ^""ten Deutschlands, angeregt dllrch die Rcgie-^ere'ii,/"'!"'^"' volkswirtschaftliche Corftorationen nnd der n,M ""!^ s"lche Export-Musterlager entstehen, wir i„ ! ? "^ allfrichtigem Bedauern zugeben, dass dasz ^ ^ Hinsicht außerordentlich zurück sind. und jene Oss!'"ch ^j'en kommende fremde Käufer noch nicht ^errei^?"""^" findet wie im Auslande. Der "ur ei,,?s ^'"'ssarische Export-Verein glaubt daher uicht sogar .^ ^lriotischeu Pflicht nachzukommen, sondern lve„„ '"^?l tiefgefühlten Bedürfnisse zu entsprechen. ^ha„k ^"ichtuug eines Export-Musterlagers in don, cv s genommen hat. Die von allen Seiten, sowohl ^,.,^ ""be wie vom Auslande, ja von den entfern- testen Theilen der Welt eingelaufenen vielen Znstim-mungsschreibcn sprechen sich beinahe übereinstimmend in der freudigsten Weise ilber den unternommenen Schritt ans, nnd die moralische und materielle Unterstütznng wurde unaufgefordert von vielen Seiten zugesagt, ja wir verfügen bereits über einen von patriotischen Männern freiwillig zusammengelegten Fond, der aber allerdings noch nicht hinreicht, um das bedeutende Werk iu würdiger Weise durchführen zu köuuen, uud wir erlauben nns demgemäß an die hochlüblichc Kam« mcr, als bedentendc Förderin aller gemeinnützigen Unternehmungen, die ebenso ergebene als dringende Bitte zu richten, uns den Betrag bekanntgeben zu wollen, mit welchem Hochdieselbe das Unternehmen gütigst zu unterstützen gedenkt. Die Listen der gespendeten Beträge werden selbstverständlich veröffentlicht werden, und es ist geplant, jene Gönner, welche dem Unternehmen mit einem höheren Betrage — von 500 fl. angefangen — als Gründer beigetreten sind. in einer im Export Musterlager anzubringenden Gedenktafel zu verewigen.» Der österreichisch-ungarische Export-Verein hat sich seit seinem Bestehen bemüht, das österreichische Product bekannt zu machen, indem er überseeische Ausstelluugcn in Scene setzte nnd inländische Firmen zu Mustersendungen veranlasste. Nun gedenkt er, das System von allgemeinen Musterlagern einzuführen, deren Zweck es ist, dem Fremden in einer möglichst bequemen nud weuig Zeit in Anspruch nehmenden Weise durch eiucn raschen Ueberblick die Kenntnis über die Leistungen mehrerer hundert Firmen vermitteln zu köuueu. wozu sonst Wochen, ja Monate uicht hingereicht hätten. Der Verein hofft, dass schon die Bekanntmachung der Ex> stenz einer solchen Allsstellung durch unsere (ionsulate in der ganzen Welt dazu beitrage,, wird, dass fremde Einkäufer auch den Weg nach Oesterreich nicht scheuen werden, und er hält dafür, dass dadurch eine große Menge von direclen Geschäftsverbindungen angeknüpft werden wird, welche dem österreichischen Kaufmanne und Fabrikanten jenen Nutzen zuführen dürften, welcher bisher dem auöläudischen Zwischenhändler zufiel. Der Verein will znerst im Centrum des Reiches, ein Export-Musterlager errichten, und wenn sich das^ System der Musterlagcr bewähren sollte, so hat er die Absicht, dasselbe iu den wichtigsten Handels-Emporien einzuführen. Der Verein versendet auch ciueu Aufruf zur Betheiligung an dem Export-Musterlager, welcher Aufruf in der Kanzlei der Kammer erhoben werdcu kaun. Beitrittserkläruugen siud an den Oesterrcichisch ungarischen Export-Verein iu Wien slll., linke Bahngasse, Nr. .'j) zn richten. Die Section ist der festen Ueberzeugung, dass durch das ExportMustcrlager auch kraiuischen Erzeugnissen Verbreitung verschafft werden würde und neue Geschäftsverbindungen eröffnet werden könnten, deshalb ist sie der Ansicht, dass die geehrte Kammer mit einem den Mitteln angemessenen Britrage das Unternehmen unterstützen solle. Sie beantragt daher: Die geehrte Kannner wolle sich an dem durch den österreichisch-ungarischen Export-Verein errichteten Export-Musterlager mit einem Beitrage von 50 fl. betheiligen. Der Herr Kammerpräsident bemerkt, dass ein diesbezüglicher Beschluss dem hohen t. t. Handelsministerium zur Genehmigung vorgelegt werden müsste. Der Herr Vicepräsident Johann Ncp. Horat beantragt, den Netrag von i^0 fl. zu votieren. Nachdem der Herr Berichterstatter nochmals die Wichtigkeit der Export» Mnsterlager für den Handel hervorgehoben nnd bemerkt hatte, dass sich auch andere Kammern mit Beiträgen an der Errichtung bethciligen, wurde der See-tionsantrag angenommen. XI. Herr Kammerrath Michael Pakie berichtet über die Kammerrechnuug und stellt namens der Section folgende Anträge: 1.) Die Rechnungsabschlüsse über die Kammerrechnuug und den Pensionsfond pro 1885 werden genehmigt nud dem Rechuunqslegrr das Absolutorium ertheilt; 2.) die ordnungsmäßig belegte ^Rechnung ist im Sinne des H 21 des Gesetzes vom 2 ^" Einsicht gelangte, der Bibelspruch' «Ver-Hahl> m " ^""" und folge dem Weibe deiner ^" «t7'le«V°"lich ""gichtig mit den Menschen, ltand j," ^'sect. den meine Einwürfe erzielten, be-Mer. ,,^"!"" energischen KopfschnttebDuett der Zu-c Belcl,... ""bcmie meinem guten alten Jean Paul Mttelt !, ^ 'dass lein Volk der Welt dcu Kopf Hwenn es Ja sage., will.. !^s a?sl)',«... ?" "°ch '»""er kampfeslnstig. keines-!?« Äi d ' ^" verstand anfzngeben; ich gieng ?^' Anlass/ .'^ "" ""d wollte wissen, ans wcl- .'d"'. „ins, ^'"' ?'" "" Hause das Verlangen ent-Mlng ,'..." erheiraten. Zu „.einer größten Ver> ^u"a. a "^. "'"." "nr als Rädelsführer der Ver-^ckigri! Speiset'isch" ^""^ Freiheit - unseren ^'"^'M^aloI^""?' ""d """ Vater benutzte zn folgender Erlän- d I ^>'"at ein . « ^'"' tudiert; als sich hier in d .^i'.z ^"'s Amt für dick bot. schreckte dich ''UN'itig. ah ^' u"d du nahmst es an. Das war We.fellos hast du von deinem Aufent- halte in der Großstadt eine Anzahl Phantaste-Getuld? mitgebracht. Diese lässt du natürlich hübsch zurück, wem, du dich in dein Bureau begibst, aber zu Hause bei dcu Mahlzeiten, da hallen wir drei: Mutter, du lind ich. selbstverständlich nur drei Seiten des Tisches besetzt, die vierte bleibt leer, uud au diese Stelle zauberst du unwillkürlich verführerische Erinnerungen, die bald mächtig genug sein werden, um dass du alles hier im Stiche lässest, zurück au ihre Wiege zu eilen.» Als ich diese Ansrinandersetzuug gehört, kam nur vor allem als einfachstes, als bestes M'ttel der Vorschlag anf die Lippen — einen runden Spe,setlsch au-zukaufe,,, der dann keine Lücke weist. Das ward gar keiner ernsten Berathung gewürdigt. Ich aber war schlau, ich fühlte mich sicher, eine gntc Position zu er-riugeu. indem ich rief: «Wohl, lieber Vater, du meinst, eine Vergangenheit in der Hauptstadt mache "ne Zukunft in der Provinz unmöglich, mir aber empftehlst du. von dort eine Fran zn holen, die sich nber kurz oder lang hier höchst eleud fühle,, würde.» Diese logische Brhauptuug zerschmetterte iu Atome au dem Felsen der ungeheuren' Ueberschätzung, welche Eltern den, einzigen Sohne entgegenzubringen pflegen. «An deiner Seite nnzufricdcn, das ist nicht denkbar.» Bald erfuhr ich aus deu Reden der Alten, dafs sie mir die Macht zutrauten, Terpsichore selbst an emen Lehnstnhl zn bannen, ohne dass die leichtbeschwingte Muse ihr süßes Lächeln gefährde. Während ich noch fest entschlossen gewesen. led,g zu bleiben, halten mich dir Eltern bereits m,t einer Brant versorgt, bessec gesagt mit zwei Bräuten. Adele und Leonore Waldau, die beiden schönen Töchter eines Jugendfreundes meines Vaters, waren berufen, den Wettkampf um mein Herz einzugehen. Ich kannte die Fräulein aus meiner Studienzeit, wusste, dass sie, jedem Geschmacke Rechnung tragend, die eine blond, die an-oere brünett seien, erinnerte mich genau, dass sie sich dazumal nur im äußersten Falle herbeiließen, mit mir zu tauzeu, bei Landpartien meinen Arm anzunehmen. Auch wusste ich, dass ich beide seinerzeit knsseu wollte nnd bei diesen Versuche» eine Bczeichnnng erfahren, die man znmeist nur nengebornen Kindern männlichen Geschlechtes zuertheilt. Seitdem aber waren Jahre verstrichen, uud die schönen Städteriuueu hatte», absolut kein Recht, mich, den sie halb und halb als Mann accepticrt, abermals einen «Buben» zu heißen. Nie erhielt ich so leicht einen Urlaub zuerthrilt, wie diesmal, und an einem Winterabende grinsten mir, gleich gelblichen Parodien der Hymens Fackel, die Laternen am Wiener Bahnhöfe entgegen. Ich verforgte mich im Flllge mit einem Absteigequartier, machte ein wenig Toilette, dann begab ich mich im Bewusstsein des Umstaudes, dass ich eine hübsche Ladung Provinz-Leckerbissen für die Familie Waldau mitgebracht, deren Beförderung :'och dringender als meine Heirat, sofort in das mir empfohlene Töchtcrheim. Es war schon 9 Uhr abends — in der Provinz eine Stunde, in welcher nur Aerzte Besuche machen; hier aber erschien sie mir noch ganz pass">d für eu,e Visite. Im dritten Stockwerke angelcmat, ach"Mtc ,H meiner unerprobten Lunge einiac Zeit M Erholung, dann klingelte ich schüchtern und verschämt, wie es dem ^M.Uicr fitting Nr. 2N 1784 1«. September I.^l!. waltungskosten mit höchstens 45 pCt. der Brutto-Ein-nahmen auf Concessionsdauer. Das Uuternchmen wird daher mit diesen 45 pCt., ferner mit circa '/,« pCt. des Anlagecapitals für die Amortisation auf Conccs-sionsdauer und mit geringen Verwaltungskosten der neuen Actiengesellschaft belastet werden, welch letztere sich eigentlich nur auf die internste Verwaltung der Gesellschaft erstrecken werden. Betriebs- und Verwal-tungskostcn der Bahn 45 pCt. von 55 000 fl. — 24750 fl., Amortisation rund 1250 fl,, außerordentliche Verwaltungskosteu der Actiengesellschnft, Pauschale 2000 fl., Summe aller jährlichen Ausgaben 28000 fl. Nach Abzug dieser Ausgaben vom präliminierteu Minimal-Brutto-Ertrage von 55 000 fl. verbleibt zur Verfügung der Gesellschaft ein Minimal-Reinertrag von 27 000 fl. Es wird daher in jedem Falle das fünf-procentige Zinsenerfordernis des Prioritäts-Actiencapi-tales gesichert sein, während für die Stammactien für den Anfang nur eine theilweise Verzinsung in Aussicht stehen dürfte. Was indessen die Tilgung anbelangt, so sind die Stammactien gleichwertig mit deu Priorities» acticn, denn sie werden auf jeden Fall während der 90jährigen Concessiontzdaucr plangemäß amortisiert nnd al pari eingezogen und im Falle der Einlösung der Bahn durch den Staat seinerzeit in gleicher Höhe rückbezahlt. Bisher sind bereits in Stammactieu al pari gesichert: Vom Staate laut Gesetz vom 1. Mai 1885, R. G. Vl. XXIV Nr. 67, 200000 fl., vom Lande Kram laut Landtagsbeschluss vom 16. Jänner 1886 50000 fl., vom Gutsbesitzer Alois Praschniker 20 000 fl., zusammen 270000 fl. Es sind noch 80000 fl. in Stammactien ai pari aufzubringen. Sowohl Priori« täts- als Stammactien sind al pari zu zeichnen, und werden während des Banes die jeweiligen Einzahlungen nachhinein aus dem Baufonde zu fünf Procent verzinst werden. Das Comite' drückt schließlich die volle Ueberzeugung aus, dass im nächsten Jahre der Bahnverkehr eröffnet werden könnte, wenn die Actien rasch vergeben werden. Nach der Betriebs-Erö'ffnimg erfolgt die Verzinsung der Titres nach Maßgabe der Vetriebsresultate, wobei in erster Liuie die Amortisationsqnote für Prio-ritäts- und Stammactien gedeckt werden wird. Dann gelangen die Prioritätsacticn mit fünf Procent und darauf die Stammactien zur Verzinsung. Die einzelnen Titrcs werden zu 200 fl. ausgegeben werden. Jede Zeichnung ist alier erst dann bindend, wenn der Gc-sammtbedarf gedeckt, somit der sofortige Vahnbau gesichert ist. Nachdem der Herr Kammerpräsident hervorgehoben hatte, dass sich die verehrliche Kammer bereits zweimal für den Bau der Laibach-Steiner Bahn allsgesprochen und diesbezüglich Petitionen beim hohen l. k. Handelsministerium überreichte und auch an Deputationen theilgenommen hat, welche sich bei der hohen Regierung um den Bau dieser Bahn verwendeten, glaubt er, dass sie anch im gegenwärtigen Stadium diese Bahuangelegenheit fördern müsse. Da jedoch die Kammer keine Acticn zeichnen kann, so sei nach seiner Ansicht die Förderung dieser Angelegenheit nur in der Art möglich, dass die Herren Kammerräthe in ihren Kreisen für Zeichnung von Actien eintrete», und dass die^ Kammer in den hiesigen Blättern den Aufruf des Localcomite's veröffentlicht. Er beantragt daher: Die geehrte Kammer wolle in diesem Sinne für das Unter-nehmen wirken. (Den Aufruf zur Betheiligung au der Zeichnung von Actien haben wir seinerzeit veröffentlicht. Anm. der Redaction.) Nachdem Herr Kammerrath Johann Bäumst, artn er den Antrag warm unterstützt, wurde derselbe stimmeneinhellig angenommen und hierauf die Sitzung geschlossen. Politische Ueberficht. (Unsere Armee.) Anlässlich der eben stattfindenden Corpsmanöver in Galizien schreibt das «Fremdenblatt' : «Ist es nicht uusere Armee, welche den großen Gedanken der Znsammengehörigkeit, der Größe und Untheilbarkeit der Monarchie mit Sorgfalt hegt und hütet, welche als getreue Repräsentantin des Gc-sammtreiches die wehrhafte Jugend Oesterreich-Ungarns im Reichsgedanken, in der Treue und Hingebung für das Gesammtvaterlaud erzieht, dessen Größe und Macht nur denkbar ist im iuuigeu Aueinanderschließen aller Glieder, in der innigen Verbindung vor allem der beiden durch vielhundertjährigc Geschichte, durch die Gemeinschaft der Lebens-Interessen uud die Auhäuglichkeit an den gemeinsamen Herrscher eng verknüpften Reichshälften? Mächtige Wandlungen hat diese Armee iu deu letzten zwei Jahrzehnten durchlebt; ein Blick auf die galizischen Manöver zeugt uns von den gewaltigen Fortschritten Oesterreich-Ungarns auf allen Gebieten des militärischen Wesens und der friedlichen Hccresarbeit. In klarer, einheitlicher und festa/gründeter Organisation, die den territorialen Charakter nach Möglichkeit beibehält, um der Schlagfertigkeit keinen Abbruch zu thun, ist die Armee herangereift zur vollen Höhe ihrer Aufgabe. Iu allen Kronländern der Monarchie sehen wir sie in der vollen Arbeit des Friedens. Die allgemeine Wehrpflicht, keine alte Institution in unserer Monarchie, hat nach kaum zwanzigjährigem Bestände feste Wurzeln im Heere und in der Bevölkerung geschlagen. . . . Derselbe echt soldatische und wahrhaft patriotische Geist ist es, der alle Theile dieses Heeres beseelt; dieser Geist hat die Armee in ihrer Culturarbeit in den vccupierten Gebieten, er hat sie auch in mancher Stunde der Prtt« fuug, in mancher Stunde harter und opfervollcr Arbeit mifrechterhalten. Dieser Geist und das erhebende Vorbild des kaiserlichen Kriegsherrn, der, alle überragend an Hingebung, Selbstverlengnuug und Rastlosigkeit, aus dem Herzen Ungarns nach Galizien und voll dem Norden des Reiches nach Süden ill die Tiroler Berge eilt. haben Oesterreich-Ungarns Armee befeuert in ihrem mächtigen Entwicklungsgänge.. Das Blatt schließt seine Ausführungen folgeudermaßen: «Wenn wir für die Armee Opfer bringen, so bringen wir sie einem Heere, das — wir dürfen es mit gerechtem Stolze sagen - selbstlos, emsig und rastlos an seiuer VervMom'm-nuug arbeitet und nicht in dieser Vervollkoinmnnng allein, sondern auch iu seiner begeisterten und patriotischen Hingebung an das Gesammtreich das stärkste und mächtigste Vollwerk desselben bildet, heute wie zu allen Zeiten!» (Parlamentarisches.) Der Präsident des Abgeorduetenhauses, Dr. Smolka, hat, wie aus Lemberg berichtet wird, an den Prinzen Alfred Liechtenstein eine Zuschrift gerichtet, in welcher er denselben ersucht, die Verzichtlcistung auf sein Mandat, welche vermuthlich auf einen allzu raschen Eutschluss zurückzuführeu sei, rückgängig zu machen. Daraufhiu richtete der Prinz von Hollenegg aus an Dr. Smolka ein Telegramm, worin er für die wohlwollenden Zeilen des Präsidenten seineil Dank aussprach und erklärte, er beharre fest aus seinem Entschlüsse. > (Schutz des literarischen Eigenthum».) Wie «Pesti Naplo» meldet, haben die östermch'scye und die ungarische Regierung bezüglich des Schupp des literarischeu und 'künstlerischen Eigenthums w Ucbereinkommen getroffen, das aus fünf Punkten ve-stcht uud in seiner Wesenheit besagt, dass das MgM thum der Oesterreicher in Ungarn und jenes von Ungaw in Oesterreich dieselben gesetzlichen Begünstigungen wu jenes der Einheimischen genießt. Der bezügliche Ml^ entwurf werde noch in der nächsten Session vor beio Parlamente gelangen. .,,. (Ungarn.)' Wie man aus Budapest bericht", wird im ungarischen Finanzministerium gea/nwaN^ mit großem Eifer an der Reduction der BudgctM schlage der einzelnen Ressortministcricn a/arbeitet, mit die Bilanz pro 1887 weder durch eine S^genin« der Ausgaben noch durch Nachtragscredite bei del^' deckung ungünstig beeinflnsst werde. Auch inbetrefs gemeinsamen Ausgaben wird die ungarische Rcg»'^^ au dem gleichen Standpunkte festhalten, umsomehr, a das Reichs-Kriegsministerium die Einführung """H petiergewehlcn nicht umgehen konnte, so dass ein -^ der hiefür erforderlichen namhaften Ausgaben sclM . Budgctvoranschlage pro 1887 figurieren wird. Es! bei diesem Aulasse darauf hingewiesen, dass zwei M^ der deutscheu Armee bereits mit Repetiergewehren v sehen sind, und für vier weitere Corps ist der erfolg liche Vorrath schou angeschafft. ^ (Der kroatische Landtag) soll w" Oktober wieder zusammentreten. Als BerathnnaMe stände desselben werden u. a. a/nannt: das Ulldget l das Jahr 1887, die Verlängerung der Landtags-^" date von drei auf fünf Jahre und eine Novelle z Strafgesehe. (Die rumänischen Abgesandten o^ riert.) Wie der «Pol. Corr.. aus Lubien genm^ wird, wurden die Abgesandten des Königs Carol Rumänien von Sr. Majestät den» Kaiser durch ^ ^ll decoratiouen ausgezeichnet. Minister Stourdza ^" ., das Großkreuz des Leopold-Ordens, Major Sz0"> nescu das Komthnrlreuz des Franz.Iosess-Ordens. (Deutschland.) In d?r deutschen Press»' p^> Erörterungen darüber statt. ob der Reichstag, w"^ bekanntlich auf heute einberufen ist, beschlussfähls >,, werde. Man weist dabei auf die Wahrscheinlich^^ Erklärnngen des Kanzlers über die auswärtigen gelegenheiten, insbesondere über die bulgarische n ^ als auf ein Moment hin, dessen AnziehlMgslraa»" verlässig über das Befinden des Fürsten Äismaw" lautet, ist indes auf eine Theilnahme dcsselbe" deu bevorstehenden Rcichstags-Verhandlungen "lcy rechnen. . 5^- (Vom Fürsten Alexander.) P""ä. fa" rich von Battenbcrg. der seinen Bruder AlexaN^,,^ das englische Hoflager abholen soll. sagte in w^z dem dortigen Vertreter des Ncuter'schen Bun'l"'/ ^^, sein Bruder Prinz Alexander Bulgarien aus "^ch Alltriebe nnd ohne die mindeste Beeinflussung ^, Deutschland oder Oesterreich verließ. Die Abrel'e ^ Sofia wurde ihm dictiert durch sein Interesse I" -^ Wohl Bulgariens und den Wunsch, das Land» liebeflehenden Jüngling geziemt. Niemand, nichts regte sich. Meine anfängliche Zartheit steigerte sich zum wahren Sturmgeläute. Ta öffnete sich ein kleines Guckthürchen, und eine leise Stimme sagte: «Alle sind zur Soire'e der Frau Regiernngsräthin Blume gegangen, unsere Köchin ist mit, um in der Küche aus-zuhelfen, ich bin ganz allein zu Hause uud darf keinem Fremden öffne»,.» Gegen die Bezeichnung «Fremder» protestierte ich im Gefühle meiner reellen Absicht; ich wusste im ersten Momente gar nicht, wer mir so ungastfreundlich entgegenkam, endlich fiel mir bei, dass es Pipsi war, die undankbare Pipsi, die durch mich zuerst in der Gestalt gebratener Kastanien, Datteln, Feigell einen geographischen Begriff vom Lande, wo die Citronen blühn, erlangt; Pipsi, der ich die Wohlthat erwiesen, ihren langathmlgen Namen «Iosefine» geschickt abzukürzen, ohne an der gefährlichen Pepi-Klippe zu scheitern. Ich wollte nicht vor der Thüre abglwieseu werden, lch sagte nur seM-. die Frauen haben seit der Paradleseszclt stch zumeist nur in der Kleider-Hinsicht geändert, zog emen Riesenapfel hervor, der mir den Sack erschwerte, zeigte ihn durch das Guckloch — der Riegel wich. Pipsi hatte mich erkannt und beeilte sich. alte Schulden in der gangbarsten Münze der zärtlichsten Küsse an mich abzuzahlen. Dann führte sie mich ins Empfangszimmer, und als ich da zuerst Gelegenheit fand sie anzuschauen, musste ich hellaut lachen. Die Kleine hatte, als sich die Familie eutferut. mit wahrhaftiger Ameisenthätigkeit abgefallene Blüten, kleine Bänderabschnitte vom Erdboden gesammelt und sich herausgeputzt. Das schwarze Schü'rzchen war bekränzt gleich einem Preisdichter, das blonde Köpfchen präsentierte sich wie eine Wiese im Maien. Gekränkt über meine unzeitige Heiterkeit sagte Pipsi: «Schal,, ich bin ganz allein zu Hause, hätte ich mich nicht geschmückt, würde ich mich gefürchtet haben. Warum soll ich mich nicht unterhalten, wenn die anderen auf einen himmlischen Ball gehen?» Ich fühlte Reue, und um Buße zu thun, sagte ich schnell entschlossen: «Höre, Pipsi. du sollst hier die schönsten Valltriumphe feteru. die sich die stolzeste junge Dame nur wünschen kann. Ich verpflichte mich. dir zu Liebe die neueste Musik zu pfeifen und werde auch mit niemandem als mit dir tanzen.» Pipsi war bereit; als wir müde geworden, fragte sie mich schüchtern, ob sie mir etwas zu essen bringen solle, es seien allerhand kleine Ueberreste vorhanden. Ich fand in diesem Vorschlage nichts Entwürdigendes, der Apfel bot das Dessert, nach Tische ward wieder getanzt, lind da bemerkte ich zu meinem Schrecken, dass es Mitternacht sei. Ich ganz allein in der Wohnung mit einem Mädchen, welches mir kurz zuvor bittere Vorwürfe gemacht, dass ich ihr zum siebzehnten Geburtstage keiu Geschenk gesandt. Mir ward angst und bang, ich griff nach meinem Hute. aber Pipsi bat mich dringend, noch zu verweilen, jetzt sei Raststlll.de, und wir wollten planderu. Auch wäre ich von meiner Doppelleistung als Musikant und Tänzer noch erhitzt Sie zog mich neben sich auf das Ruhebett und er-zahlte mir, dass sie auch einen Theil für die neuen Valltoiletten zu zahle» habe. denn Papa hab«-' g ^ sie seien so kostspielig, man habe zu viel ""AAchei'. uud so müsse er den heurigen Landaufenthalt >^ gei, Mitten im Geplauder wurden die hellen " ^ matter, ein Köpfchen sank auf meine Schulter "^.^lil> war eingeschlafen. Ruhig, lieblich wie ein sch!»!" des Kind lehnte sie da. ,he»ls Meine Lage war entsetzlich. Ich suchte ver^si nach einer Rettung. Wie konnte ich fort, "h'^Ar-zu stören, die sich doch jedenfalls nach meiner ^,„ nnng wieder einschließen musste. Ich sa»" u» ^s-— aber ich war den ganzen Tag gefahren, """ > zelld, sierte es mir, dass ich, Pipsi fest umschlungen y ihrem Beispiele folgte. «,^0^ Als ich erwachte, wares heller Morgen, .^^rd'ß Augen blickten nach einer Gruppe, welche vö"'N n^ gewesen wäre, im Auslagekasten eines Ph"^ A 3^ glänzen. Ein mitleidloser Hausschlüssel hatte " ^„e milie für den Urberfall ausgerüstet. Hilflos »"/" ^sch Blicke umher, und erst als sie auf den vierell'g" ^in sieleu, wurde es mir klar, auf welche Weise '"A ^t-mir llnd Pipsi, sondern auch den Eltern day" tung gebracht werden könnte... Oepla^ Und wiederum ist mitten im lebhaftesten H^ der Pipsi, auf meine Schulter gelehnt, "W^ ,ch Aber heute wird sie unbarmherzig 6""^' ^„ 0'' will den Eltern, die uns erwarten, nmn "?","«' deutlich präsentieren, ich versuche es m't "nr> ^ und gerade als die Station ausgerufen wlro, > die herzigen blauen Augen weit geöffnet. ^^.„. »llchci Fcituug Nl. lili 1735, lli. September 188V. Nn7."'^ ^utvergießen auszusehen. Er (Prinz Mander) gedenke, einige Zeit absoluter Ruhe zu ge< „ (Nu.ssland und Bulgarien.) In Beant-llMlinss emes anlässlich des Namensfestes des Kaisers "uMdrr an denselben gerichteten Glnckwunsch-Tcle-Mlmncs beauftragte der Kaiser del, russischen Consul, ^nk ?"9 ""^ bell Vertretern der Gesellschaft seinen X m'l .!" Hvssmm« ausznsprechen, dass Bulgarien. «/"Wohlfahrt dem Kaiser so sehr am Herzen liege, n? dle Wohlthat der Ordnung und Ruhe zu sichern cU'"'werde, deren es so dringend bedürfe. Je mehr ^ -Uulganen auf der Höhe'dieser Aufgabe zeigen vmn V'" b^° höherem Maße werde es sich den wohlwollenden Schuh des Kaisers erwerben. tk»!l ^"Türkei rüstet.) Nach brieflichen Mit-^??' die der «Pol.Corr.» mitdcrletztfälliglN Post ,.? ^"Nantinopel zugehen, fährt die Pforte fort. Vor-z^ !"'^n zu treffen, nm jeder Eventualität gegeüilber vun^".^"' ^ ä" den Waffen berufenen'Rcdifs novel -^ ^ ^" ^" ^bten Tagen in Constant!-den ""^'^"ffm, wo sie gegenwärtig ausgerüstet wer-^um sodann an die ost'rnmelische Grenze abzugehen. Tagesneuigteiten. va,,,^ Majestät der Kaiser haben, wie die .Trop-^..,,"^tunq. meldet, der Gemeinde Perschdorf zum ^ulbaue 200 fl. zu spenden gernht. ^ '" " risH.» m Majestät der Kaiser haben, wie das uuga-NeA?"'^blatt meldet, für die reformierte Gemeinde ie 1 Nieter verursachten; in, Fußgelenk uud im Hüftengelcnl betrug sie sogar je ciu Centimeter. — - (Beruhig u u g.) < Herr Wirt, sch'n Sie 'mal her! Fliegen in der Snppe sind mir schon vorgekommen, aber Schwaben! Das ist denn doch etwas zu start.» -«Nun, mir ist ein Schwab einestheils lieber, weil man ihn doch leichter bemerkt, als so eine kleine Fliege.» Mal- und Provinzial-Nachrichten. Laibacher Gemeinderath. lFortjchunss und Schluss.) GR. Dr. Starc referiert namens der Finanzsection über die Zuschrift des trainischcn Landcsansschusses bezüglich des Ankaufes dreier städtischer Parcellcn nächst z dem Landes-Zwangsarbeitshause. Der Gemeinderath habe bereits den Beschluss gefasst, nur sämmtliche der Stadt gehörige Parcellen, die um das Gebäude der Zwangsarbeitsanstalt gelegen sind, um den Betrag von 9000 st. zu verkaufeu. Der Landcsausschuss aber wolle nnnmchr nur einige zwischen dem Gebäude des Zwangsarbeits- hauses und dem Laibachstusse gelegene Parcellen um den Betrag von 1500 st. ankaufen. Die Erweiterung der Zwangsarbeitsanstalt im Sinne des gefassten Landtags-Vcschlusses der letzten Session werde ohnehin scheitern, da eine Reihe von Vorbedingungen seitens des Ministeriums gestellt worden seien. Es wäre jedoch in sanitärer Richtung die Ausscheidung der Wasch- und Trockenkammer sowie der Todtenkammer aus dem gemauerten Complex der Strafanstalt sehr wünschenswert. Trotzdem müsse die Finanzscction bei dem zuerst empfohlenen Antrage, nur den ganzen Grundcomplex der Staotgemeinde um das Zwangsarbeitshaus um den Betrag von 9000 fl. zu verkaufen, verbleiben. In diesem Sinne stellt der Referent seinen Antrag, GR. Hribar erklärt sich gegen diesen Antrag. Da nnmnehr festgestellt sei, die Landes-Zwangsarbeitsanstalt in Laibach werbe nicht erweitert werden, so sei wohl vom Landesausschusse nicht zu verlangen, dass er den gesummten Complex, der Eigenthum der Staotgemeinde Laibach ist, ankaufe. Der ganze Complex habe ja keinen Wert als Bauplatz. Daher beantragt GR. Hribar, es möge der gewünschte Theil der Parcellen dem Lanbes-ausschusse mit 2 fl. per Klafter verkauft werden. Nachdem d?r Herr Bürgermeister die zum Verlaufe städtischen Eigenthums beschlussfähige Anzahl von zwei Drittheilen der Gemeinderäthe constaticrt hatte, wurde der Antrag des GR. Hribar mit großer Majorität angenommen. GR. Dr. Tavcar referierte namens der Finanzsection über den Verkauf der städtischen Wiesenparcelle Nr. 99/41, Catastralgemeinde Gradischa, im Wege der öffentlichen Feilbietung. Der Referent bemerkt, der gesummte Complex betrage 1355 Quadrat-Klafter und sei von jener Area übrig geblieben, welche seinerzeit die Stadtgemeinde Laibach dem t. t. Aerar als Baugrund für die Tabatsubrit unentgeltlich überlassen habe. Der Ertrag dieses städtischen Grnndcomplcxes betrage derzeit, da der Wicscnbodcn zumeist zertreten werde, nur 12 fl. jährlich. Da die Nachbarn nächst dem Besitze, die Herren Treven, Korsika und Strehar, an dem Besitze dieses Grundstückes ein großes Interesse haben dürften, empfehle es sich, duss dieses Grundstück, welches der Stadtgemeinde Laibach nur einen höchst geringen Ertrag jährlich abwirft, im Wege der öffentlichen Licitation verlauft werde, jedoch nicht unter 2 fl. per Quadrat-Klafter. Der Referent beantragt, der Gemcinderath möge dem Verlaufe dieser städtischen Grundparcelle zustimmen und den Stadt-magistrat beauftragen, das Licitationsprotololl dem Ge-meindcrathe zur Genehmigung vorzulegen. — Der Antrag wurde ohne Debatte angenommen. GR. Hribar berichtet namens der Finanzsection über die Bewilligung eines Credites für die Vorarbeiten zur Installierung der Wasserleitung in Laibach. Es wurden, wie der Referent bemertt, zuerst zu diesem Zwecke 1000 st. votiert, nunmehr aber haben die Arbeiten, welche zwecks der Wasserleitung nothwendig waren, noch einen Kostenaufwand von 1258 st. erheischt. Der Referent beantragt für die Ueberschrcitung des Credites die Indemnität und für die weiteren Auslagen für die Vorarbeiten der Wasserleitung einen offenen Credit. GR. Dr. Ritter von Vleiweis-Trsteniski erklärt sich gegen die Bewilligung des offenen Credites. GR. Hribar erklärt, die Vorarbeiten für die Wasser- («achblu« verbelln.) Das Opfer der Nebe. Woman vm, Vlaz von »elßeuthurn. (88. Fortsetzung) er ja'?A ich verstehe!» entgegnete er leise. Wusste selche sps?s/^ gut, dass dies die Concession sei. herannas/. ! "" strengen Männer des Gesetzes dem H"gv!/k /" ^"be machten. «Geh auch du nicht. Thilr',,, " "' °lb der Major Miene machte, sich der au nähern. «Wir bedürfen deiner!» W der düst 6° blieb; tiefe, nnheimliche Stille herrschte ^"en Wün?"'^" war eingeschlummert, uud die an-Na<5 "'^' '^" burch einen Laut zu störe». ""t> wend^"/.^"le »lg er die Augen wieder auf «Erl >)^ an Hugo. A"en N?.,'^ dich., stieß er langsam in abgcbro- Marz^I m ^"". «ub jener arme Mensch — ob "ltersti^^, ""wandte hinterlassen, denen man eine ^llass oH^°^, "öH'g"l Nachforfchnngcn anstellen, Das<7V^"^ bir!» stammelte der Sterbende. D°r Ende «ahte rasch. 3^.""; dann ^/'" ""d reichte noch einmal die an ^" wieder I"? > immer schwächer werdende allen,. "der ^ s^n« Fran und dem Frennde ^""' "rm"chte "Uunaslos lag er da, nur einzelne ">" " noch hervorznstohen. «Beatrice — das Ende naht — es tmrd so dunkel vor mir!» rief er plötzlich. Todesschweiß perlte anf Henry Carrs St,rn, seine brechenden Angen hafteten starr anf Vcatrlce. «Beatrice, die Erlösung, sie ist da!» stammelte er. «Willst dn — nur dies eiuemal — Geliebte — es ist der erste nnd der letzte —» Sie verstand ihn, noch ehe er ausgeredet, und beugte sich nieder über ihn, um einen Kuss alls seine Lippen zn hauchen. ^ , .. < Als ihr Mund den seinen berührte, da hatte der Todesengel auch schon sein Opfer au sich gezogen, sein Haupt sank zurück, der Blick war gebrochen, jem beiden war geendet. «Henry, o Henry!» rief sie laut. . In der weißgctünchten Kerkerzelle. Blnmen in ocn Händen, ein mattes Lächeln um die Llppeu. w war der müde Wanderer eingegangen zur ewigen Viuye. Deu Tagesblättern cntgicng das Ende des sensationellen Processes eines Voruehmen des Reiches; sie mussten sich mit der kurzen Notiz begnügen, da s Sir Henry Carr in, Schlosse zu Adiubroole gestorbeu sei. nachdem er zuvor ein nmfassendcs Bekenntnis seines Vergehens abgelegt hatte. Sein heißes Sehnen war in Erfüllung gegangen; vor keinem irdischen Nichterstnhle hatte S,r Henry Carr sich rechtfertigen müssen, soudrrn er hatte nur zn jenen gesprochen, die aus tiefster Seele m,t ihm litten und fühlten und deren inbrünstiges Gebet fur ihn emporstieg zum Throne des Allcrbarmers. Der Sieg der Treue. Wieder blühten die Iuni-Rofen. als Hugo Sanct John endlich von der weiten Reise zurückkehrte, welche er unternommen hatte, um in Frankreich lebende Verwandte des nnglücklichen Villars aufzufinden. Doch all sein Mühen hatte sich als vergeblich erwiesen, und so machte er sich denn endlich auf die Heimreise, um die Frau, welche er so innig liebte, zu bitten, sein Leben durch ihre Liebe zn verschönen. Der Ponywagen, welcher ihn nach Erindale brachte, näherte sich dem Schlosse, wo Sir Frederic nnd George seiner auf der Terrasse harrten, während Madeleine ihn unter dem Portal empfieng. Nachdem die Herren sich begrüßt, trat Madeleine auf ihn zu nnd hieß ihn willkommen, worauf sie ihren Arm unter den seinen schob nnd ihn ins Haus führte. An der Thür eines kleinen Gemaches, das stets ihr Lieblingsranm gewesen, blieb sie stehen, öffnete leise nnd machte Hugo ein Zeichen einzutreten; sie selbst aber folgte ihm nicht, sondern schloss hinter ihm die Thür. Einen Augenblick wähnte Hugo. der Raum. welchen er betrete, fei leer, dann aber sah er eine zarte, weißgekleidete Fraucugestalt am offenen Fenster stehen, und sein Herz pochte hörbar, als seine Blicke auf ihr ruhten. Sie war so sehr in Gedanken versunken, dass sie seinen Eintritt nicht hörte und er Muße hatte, in ihr geliebtes Antlitz zu schauen; da plötzlich musste sie fühlen, wie seine Augen anf sie gerichtet waren, denn sie hob das gesenkte Haupt, ihre Blicke begegneten den seinen, und ehe beide wussten, wie ihnen geschah, lagen sie einander in den Armen. (Schluss solgt) Mbacher Zeitung Nr. 211 1736 I«. September 1886. leitung werden im Laufe des heurigen Winters, längstens bis zum Frühjahre vollendet sein. Der Ausschuss, zu diesem Zwecke gewählt, gehe sehr sparsam vor. GR. Dr. Mosche wünscht die Vorlage einer detaillierten Rechnung über die Ausgaben, einen unbeschränkten Credit könne er sonst nicht votieren. GR. Hribar bemerkt, die Auslagen seien nur für den provisorisch angestellten Ingenieur sowie für den Fachmann Herrn Stur berechnet. GR. Gogola beantragt, den Betrag von 1200 fl. zu bewilligen. Der Herr Bürgermeister bemerkt, es sei bei den Ausgaben für die Vorarbeiten zum Zwecke der Wasserleitung mit größter, ja minutiöser Sparsamkeit vorgegangen wordcn, und er zweifle, dass in irgend einer Landeshauptstadt ein so umfassendes Project so billig ausgearbeitet worden wäre. Der Herr Bürgermeister glaubt, mit der vom GR. Gogola beantragten Summe pr. 1200 Gulden werde wohl das Auslangen gefunden werden. Der Referent der Finanzsection zieht hierauf den Antrag der Finanzsection zurück und accommodiert sich dem Antrage des GR. Gogola, welcher bei der Abstimmung auch angenommen wird; ebenso wird die Indemnität für die mehr verausgabten 1258 fl. bewilligt. GR. Dr. Starü berichtet namens des Finanzausschusses über die den städtischen Detectiven zu bewilligende Remuneration für 90 eruierte Hunde, deren Besitzer die Bezahlung der Hundetaxe umgehen wollten. Der Referent beantragt, 40 st, zu bewilligen, welcher Antrag angenommen wurde. GR. Hribar referiert über das Gesuch des österreichisch-ungarischen HilfsVereines in Berlin um Bewilligung einer Subvention seitens der Stadtgemeinde. Wie der Referent bemerkt, hat nach dem vorliegenden Ausweise kein aus Krain stammendes Individuum irgend eine Unterstützung von diesem Vereine erhalten, daher er namens der Finanzsection die Abweisung des Gesuches beantrage. (Angenommen.) GR. Murnik berichtet über die Erweiterung des Quais um 21,30 Meter, welche einen Kostenaufwand von 5048 st. erfordert hat, und beantragt, die Nachtragsbewilligung der nach den ersten festgestellten Einheitspreisen vergebenen Arbeit. Der Antrag wird ohne Debatte angenommen und dann über Antrag des GR. Dr. Tavcar wegen vorgeschrittener Zeit die öffentliche Sitzung geschlossen. — (Neue Ausgrabungen in Krain.) Herr Dr. Moriz Ho ernes begibt sich demnächst zur Fort-sehung der int vorigen Jahre von Herrn I. Szmnbathy begonnenen Ausgrabungen nach St, Michael bei Adelsberg. An diesem Punkte befinden sich reichhaltige und bisher noch wenig ausgebeutete Flachgräberfelder aus der ersteu Eisenzeit oder Hallstatt-Epoche der Vorgeschichte Mittel-Europas. Es ist dies bekanntlich derjenige Zeitraum, welcher in der nengegründeten prähistorischen Abtheilung des k. k. Hofmuseums in Wien am glänzendsten vertreten sein wird. Auch Custos I. Szombathy vom naturhistorischen Hofmuseum ist nach dein Küstenlande abgereist, um die seit einem Vierteljahre unterbrochenen Ausgrabungen von Santa Lucia bei Tolmein wieder aufzunehmen. — (Personal Nachricht.) Unser Landsmann Herr Johann Zupan, Professor am k. Gymnasium zu Warasdin, zugetheilt zur Dienstleistung dem Agramer Obergumnasium, wurde in den Ruhestand versetzt. — (Cholera-Nachrichten.) In der Gemeinde Laser bach kam am 13. d. Mts. kein neuer Erkrankungsfall vor, wohl aber starben zwei von den aln Vortage erkrankten Perfonen. — Wie wir bereits berichtet haben, ist in Oberlaib ach am 11. d. Mts. der von Trieft zugereiste Conrad Ilk infolge von Cholera gestorben. Ebendort erkrankte am 12. d. Mts. der in einer isolierten Säge beschäftigte Lukas Hren unter choleraverdächtigen Erscheinungen und starb tagsdarauf. Am letzteren Tage erkrankte auch der iu einer nächst Oberlaibach gelegenen Ziegelei beschäftigte Johann Keruina ebenfalls unter choleraverdächtigen Symptomen, befand sich jedoch am gestrigen Tage schon auf dem Wege der Besserung. Dass Lukas Hren und Johann Kervina mit dem obgenannten Conrad Ilk in irgend einen Contact gekommen wären, konnte bisher nicht festgestellt werden. Obgleich das Resultat der eingeleiteten bacterieologischcn Untersuchung bisher noch nicht bekannt, es also auch uoch nicht zweifellos estgestellt ist, ob wir es in den erwähnten Fälle,» wirk-Ilch nut 0k«1«,!l l.8lutiea zu thun haben, so wurden dennoch alle vorgeschriebenen Schutzmaßregeln behördlich an- ^ I^^du^g "°" Genossenschaften im Gerlchtsbezlrke Idria.) Am 16. und 17. August l. I. fanden zu Idria die ersten constituierenden Versammlungen der für den Vereich des Gerichtsbezirkes Idria gebildeten vier gewerblichen Genossenschaften statt Bei diesen Versammlungen wurden die Genossenschaftsstatnten beschlossen und die Genossenschaftsvorstehungen gewählt. Zu Genossenschaftsoorstehern wurden einstimmig gewählt-1.) Seitens der Genossenschaft der Gastwirte aller Berechtigungen, der Fleischer und Kleinviehstecher Herr Franz Didic, Gastwirt in Idria; 2.) seitens der Genossenschaft der Müller und Wassersägenbesitzer Herr Cajetan Ritter von Premerstein, Mühlenbesitzer in Ielicni Vrh; 3.) seitens der Genossenschaft der Handels- und freien Gewerbsleute Herr Stefan Lapajne, Handelsmann in Idria; 4.) seitens der Genossenschaft der con-cessioniertcn und handwerksmäßigen Gewerbsleute, mit Ausnahme der Gastwirte und Fleischer, Herr Franz Didic, Sattler in Idria. — (Aus dem Schwurgerichtssaale.) Bei der vorgestern durchgeführten zweiten Verhandlung hatte sich der 32 Jahre alte Nauernbursche Michael Novat des Verbrechens des Betruges zu verantworten. Michael Novak hat seinem Vater, einem gutsituierten Gruud-besitzer, schon vielen Schaden verursacht. Als sein siebzigjähriger Vater einmal etwas zu tief ins Glas geseheil hatte und dann eingeschlafen war, stahl ihm der brave Sohn 200 st.; ein zweitesmal hat er denselben um eiucn gleich hohen Betrag betrogen, und ein drittesmal seinem Onkcl auf Rechnung des Vaters 50 sl, herausgeschwindelt, Allc diese Gelder hat der Angeklagte in lustiger Gesellschaft durchgebracht. Da der Vater sah, dass der Angeklagte mit Geld so schlecht gebare, hat er denselben im Testamente nur mit einem Legate pr. 10 st. bedacht, während er den Geschwistern des Angeklagten Legate von 500 bis 600 fl. vermachte. Der Angeklagte will hievon durch einen bei der Verfassung des Testamentes anwesenden Mann Kenntnis erhalten haben. Als der Vater des Angeklagten, Franz Novak, dessen gesammtes Gehöfte in Atefanja Gora am li. Mai d. I. einem Brande zum Opfer fiel, mit seinem Sohne, dem Angeklagten, zum Vertreter der Grazer Versicherungsgesellschaft in Krainburg, Herrn Dolenec, sich begab, nm die Versicherungssumme pr. 500 fl. zu beheben, fand er letzteren nicht zu Hause und erklärte, demnächst einmal vorzusprechen, um den Assecuranzbetrag zu beheben. Am nächsten Montag, den 31. Mai, aber erschien dcr Angeklagte Michael Novak bei Herrn Dolenec, gab sich als der Besitzer des abgebrannten Gehöftes aus und erhielt vom Herrn Dolenec die Versicherungssumme pr. 500 fl. ausbezahlt. Eine Woche später begab sich auch der Besitzer Franz Novak nach Krainburg, um die Versicherungssumme zu erheben. Sobald der Angeklagte dies erfahren, verschwand er aus dem väterlichen Hause und wurde vom Gerichte steckbrieflich verfolgt. Wie der Angeklagte angibt, habe er sich in Littai anfgchaltcn und in diesem Orte, trotzdem er in der Bleigewertschast arbeitete, an 100 st. verbraucht. Das Geld will der Angeklagte darum behoben haben, weil er in Erfahrung gebracht, dass sein Vater ihn enterbt habe. Den Nest des Geldes pr. 400 fl. habe er in seiner Truhe verwahrt, dieselbe sei jedoch in seiner Abwesenheit aufgebrochen nnd das Mld aus derselben entnommen worden. Es ist jedoch constatiert, dass in der Truhe, welche über gerichtliche Anordnung geöffnet wurde, nur der Betrag von 43 st. 3 kr. vorgefunden wurde. Der Beschädigte Franz Novak erklärt, er halte sich bezüglich der Auszahlung dcr Versicherungssumme nur ail die wechselseitige Versicherungsgesellschaft in Graz, respective an deren Vertreter Herrn Dolenec in Krainburg. Nachdem die Geschwornen die Schuldfrage bejaht, verurtheilte der Gerichtshof del» Angeklagten zu zwei Jahren schweren Kerkers. — (Bad Tüffer.) Im Kaiser-Franz-Iosef-Bade Tüffer sind bis Ende August 11 «4 Personen zum Cur-gebrauche eiugetroffen, darunter aus Krain die Herren Notar Ignaz Gruntar aus Loitsch, Industrieller Vinko Majdic sammt Gemahlin aus Krainburg, Kaufmann Franz Marinschek mit Tochter aus Bischoflack und Privatier Valentin Prevc aus Krainburg; die Damen: Maria Perles mit Tochter aus Laibach, Louise Kreuzberqer ans Krainburg, Sylvia Prevec aus Tschernembl und Barbara Eibensteiner aus Sagor. Neueste Post. Original-Telegramme der Laib. Zeitung. Trieft, 15. September. Von gestern bis heute mittags sind in der Stadt Trieft mit den Vororten sechzehn Erkrankungen und sechs Todesfälle an Chulera vorgekommen. Im Territorium wurde kein Cholerafall cunstatiert. Trieft, 15. September. An neuerlichen Cholerafällen sind zur Anzeige gelangt aus den, Bezirke Capodistria: und zwar in Sovignaco 2, St.Martino 1, St. Antonio 1 verdächtiger Fall. Dolina 2; ans dem Bezirke Volosca: in Skalnica -j, Rupa 5, Vrezica 1 und ans der Stadt Pola 2. Mahrisch-Ostrau, 15. September. Heute morgens um halb 9 Uhr ist die Kettenbrücke in Mährisch Ostran beim Passieren der 13. Escadron des Uhlauen-Regi-mentes im Mitteltracte eingestürzt. Viele Soldaten sowie auch Civilpersonen, darunter elf Kinder, sind verunglückt und viele schwer verwundet. Budapest, 15. September. Gestern nachmittags wurden drei neue Cholerakranke ins Varackenspital gebracht; von diesen ist der Steuermann Angyal gestorben; auch ein vorgestern Ertränkter ist gestorben. Heute sind bis zur Stuude drei neue Fälle angemeldet worden. Budapest, 15. September. Bisher sind officiell noch keine Fälle asiatischer Cholera, sondern bloß ^lwwl-a lio«l,l-a« constatiert. Straßburg, 15 September. Der Kaiser ist infolge der Anstrengungen der gestrigen Empfänge und VeM tigungen etwas ermüdet und begab sich heute nicht aus das Manöver-Terrain. Straßbura., 15. September. Der Kronprinz. M'" heutigen Manöver stürmisch begrüßt, sprach s"" ^' dauern aus. dass der Kaiser heute wegen Ermüdung und weil derselbe der Schonung für die nächsten Mß bedürfe, den Manövern fernbleiben müsse. Paris, 15. September. Nach einer Londoner ^ pesche der «Mpublique Fran^aise» plane England einen großen Coup durch Proclamierung Eghptkns a lllglischeu Besitz; doch werde es früher in Alexandra genügende Streitkräfle vereinigen. Petersburg, 15. September. Kaulbars wurde M diplomatischen Agenten (nicht Commissar) in Softa "' uannt und hat sich bereits dahin begeben. Sofia, 15. September. Die bisherigen Vesprech"' gen zwischen dem russischen Consul und der RegentW sind noch resultatlos. Die Regentschaft will keine rMn feindliche Politik, aber Berücksichtigung der VolMw mung. Russland macht die Anertennnng der RW" schaft von gewifsen Bedingungen abhängig, verlangt Zustimmung der Regentschaft zum Eintritt rusM Officiere in die bulgarische Armee und die Beseltlg'^ der Agitatiou für die Rückkehr des Fürsten. Nüss"' will mit Zustimmung der Mächte für die Union »"" ken, zur Occupation nur im Falle von Unruhen sH^^,' und verlangt die Prüfung der Fürstenwahl ohne «. xierung eines Zeitpunktes für dieselbe wegen ber ^ falls nothwendige» Verhandlungen mit den Mchl^ Angekommene Fremde. A in l4. September. , Hlltcl Stadt Wien. Keller, Professor; Kolcda, Kaufmann, "^, — Urbach, Kaufman», Prag, — Kaiba. Kaufmann, "^''^ lack. — Ritter von Berger, t. l. Ober^Postrath. sam"t "^, Venedig. — Zetoll, Kaufmann, sammt Familie, ""^»l>< Vrunnrr, Privatier, sammt Frau, Trieft. — Lacchio, " agent, Pola. ^ ,^, Hotel Elefant, von Goltammer, Primtier. Paris. -- "^„ Kaufm., Zürich. — Fischbach. Ksm., Wien. — Ab!"', "' Budapest. — Weber, Kfm., Rorschach. - Eder, l. l- ^. lieutenant. Oldenburg. — Hartmann. Kfm., und Dr. ^" eo' nigg. Graz. - Obrrgfüll, Professor, und Krcnn. st"ls„„l metero-Gattin, s. Familie, Guttschce. - Ojura, Ksn>. ' ,h, Tochter. Ossiunih. — Fasan. Revier Förster, Melk'!»«"" ,, — Dott und Turatti, Primarärzte, Mailand. - H°"' Major, Görz. c,,sl, Hotel «llicrischer Hof. Seblaltnig Johanna, Private, Klaff ,y, — Vase!. Privatier. Grailach. — Prrlo. Student. P/" ch. Summer Maria, Private, Sagor. — Snoj, Privatier, ^" Oulich, l. t. ssiua»z>vach Commissar, Volosca. .«la»»' wasthof TUollllhnhof. Kronfeld, Kaufman». Wien. — ^'^, KlNljmann, Raunach. — Habersal, Fassbindcr, Graz- "" vo» Lebas, l. t. Corvcttenarzt, Pola. olill«^ Gasthof Kaiser von Oesterreich. Blatnit. Bäckermeister, " ^, — Rotter Iosefine, Steuereinnehmers.Gatlin, s"'!7 ^lh, milie. Krainburg. — Graf Thomas, l. l. Landesge"^ smimil Famike, Görz. ^M, Gasthof Sternwarte. Bold Anna, Private, Krainburg. — " Kaufmann, Trieft. — Zalrajset, Kaufmann, Laas. __^. Verstorbene. ^ Den 14. September. Maria Heleznil, Tischlers" 34 I., Wienerstraße 15, Ueniu^ililj liu^lariü. Im Spit ale: .^I., Den 12. Scptember. Josef Avsec. Arbeiter, Josef Leftelnil, Arbeiter. 46 I., beide an LuugcntubcrcM^. Meteorologische VcobachtuuM in ^aiba^— z s W ß ^ ><"<" U ?U.Mg. 741.63 !1.4 windstill Nebel 5.^ 15.2 . N. 739,20 24.0 O. schwach heiter M" 9 . Ab. 739,16 15.4 windstill heiter ^^ Morgens Nebel, bann heiter; nachts Regen. Das mittel der Wärme 16,3«, um 2,4° über dem Normale^ ^^ Verantwortlicher Redacteur: I. Naglii. ^^- (49) 48—3fi . * Bestes Trinkwasser bei Epid^^.' bestes Tisch-„.Erfrischung*Sctril erprobt bei Husten, Halakrankhelten, ^a0e und Blasenkatarrh. ^^^ Heinrich lattoni, Karlstafl nodIffft^., 1737 Course an der Wiener Börse vom 15. September 1886. «««dem gellen L°urM°tte A. , Veld «La« , "benenle ' ' - . . 84-«.», 84-80 >N ^ e.ä»mos, - 25° fl',»^,^ !?'" ' '>"/« »0>e , ,y^ ^ 's.!!—-If,!'l>n ^»>«.»w„»„»., ^,,«^. '°°'->«? ^»a'i,.!^' '.....,09- -_ 5„,° "'ahrilche ......>«4 «0105,0 "^^"^'"«ichisH«' ' ' ' "««N 107 50 °:PV«'N!", ^ - ^ >«,«»»- Vtld Ware e.»/, Ttmeser Vanat .... il»4 90io5 30 5°^ ungarische......1« 3010» 30 «ludere »ffentl. «nlehen. Drnau-Vieg.'i'olc 0°/« l00 fl. . 1187511» l5 dto. «»leiht 187». steuerfrei . >0««5l0«75 Nnlebtn d, Etablglmcinb« Wien I05l0ll>ö«0 Nulehen d. Etoblgemcindc Wie» (Silblr und Gold) .... ——184 — Prämien»«»!, t, Et.'dtgem. W«e„ l«5 «0 i»z W Pfandbriefe (<ül ioo st.) VottN«. aUg, ösleir. 4'/,°/,, Golt. 125 —1«5 25 dto. in 5« „ „ 4>/, °/„ l«0 2lhllciibi»!l >0j. 5'/,°/« lUl'lbKN 75 O>s!,-!,!!g, Blüll v«l. 5"/, . . I00'5l)>ou 70 t>to. « <'/,'/» . 1Ul«0»>1?(, tlo. « I"/« . . »8 35 »»?» N»H, aü»i, li'l,^c»svedil»Uct!enge<. », ^>j, i» ^, !»<,>!< v^>l, 5>'/,°/n ^-'^ ^-'— Pliulitnt5'Ol>ligu lu« s,,) _____— si«>dl! a»d»»i/ll'>tl>a^>n !N «^>lb«l 8870 88 — ,>,,!i,>z°IrjlI»!i>!y!!..... _.^ ^.^. ^'aü^jae «>,,<-. ^>,d>r,,)« Nahn "/(> . 1l>0 <0 ,0(>'80 ccl'lll, iUrNNlilbal),! . . . lul 20 lob?.», <^N'!l!,»>!!>,,!> , , , , , , __ ^^ __-__ Gelb Ware S«aat«btihn i. «tmisfton . . «02 50 2NI 50 Sübbahn 5 8«/«.....160 8«,«, 50 „ '. ,, ^ -''Vn.....ISI K0I32 - U»ss..gali,, Nahn.....loi'bo,n2 — Diverse Lose (per Gtllck), Lrcbillole loo N......l??«— 177-50 E>aly.L°se 40 fi. . . ^,^ jh-._ «°/» Donau.DampNch. iou st. . 1,57511920 LalbacherPräm7-^ 5ß — Kl,.Gen°i«.Vose 40 f». . . '. d« «» 57 - Wa1bftein»^ole ^u fl. . »4 ^ ,»4 5.« Wi«d>Ichgrätz-i,'oje üu sl. . . 44 - «4 50 »anl-Nctien (per klüll». «nglc-Oesiell, Vani 200 sl. . i,i50lll»0 zUa»lvctein, Wim«, i fl. . 19^ ^ci ioz«',0 «bn^r..«»fl,,Ocst.L00fl.S.4U"/, ,2!,'s><'X«" " »s!,f.Hanb.u.V. !«ufl. 278 —ü?« <" ^ictilbanl. Allg Uug. xoo sl. . W«l!^^u?l, 2),,pi>sllenl'n»l, Nllg,!iuu fl. . ,77bo i?!j5c> . .»>»«—54» — ^ypolyclenb., öst.l0»)jl.^/«. ^.s.u»/„ i5 50 Oejlcll. U»»,, Ba»i , . , . yß2—8l>5'— Unillid»»: l(n, ,l..... 7240^ 7«'70 ^l',!^>».l>,>,>!, «Ii«, >^» ji, , ,54 . ,55 — Velb Ware Nctien von Transport» Unternehmungen. (prr Stück). Mbrecht.Nahn «00 fl. Sllb« . —---------— Nlfölb-Fium.Vahn «00 fl. Vilb, l90'50l81 — «lull>l,°!cpl. u fl. . —>_______ » Weftbahn ü«> fl, . . . —------------ Vulchliehradn «iifb, 500 fl. lVl.---------------- Mt.«)w0fl. . 185—185 50 Donau » Dampfschiffahrt« » Ves. Oeslerr, 5>oo fl. «Vi. . . . 885^^7^ Drau' fl,S. —>------------ Elifabclh'Vcihn 2uu sl. u0 sl. . --— — — ., Slib,,Til,lu, E, l»?3i!l>0fI.S. »0N 50^207-— Felb>NllN0«»Noldl>. 1000 sl. !^^t. «l»7 2802 stranz»?oscf'Nahn «>0 fl. Silber »«1 l»o222bo ssülislirchcN'j'llrcferlendcra««!sci,bahn I0u fl. . —'— — — Kaschau-Ol,erI'.lcnb,i!UU fl, S. 150-75151 2«> Vcmbcrg ^zeluowih'^ajsy Hise»» bahX'GcjcUjchaU iü,u jl. ö. W. j^5 50 22« — Vloyd,ösl. u»g,, Trieft500fl.CM. ,57«»—580-Ocflerr. Vlolbwcftv. i!uu fl. Sllo, 17075171 — blo, ili<:»l>. ls,(— Mudvli»:a^» ü»)<) si. Hitter , iz»»-—i»2-50 Viebendllrgcr »Hijeüd. xu« fl. . —-— ^. .. ! Geld wä« Sllbbahn «00 fl. Vilber . . !ioz - »03 50 Sllb'Nolbb.»n-b.t'.zoofl.llVl «» —>»5 eo Iheiß«Vahn «00 ll ö, W, . . — — — — Ilamwoy.Ves., Wr. l?0sl, S. w. 19'» 50 l»5 70 , Vr,. neu 100 fl. 105 »5 10« ?b Lrnnsport.VeseNlchllft 10a fl. . —- — — Ung.'gali,, ^iscnb, »00 ». 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