ant BcnsaUm« e t|»g»pteift: Für das Ctttctat wSchentUch M»U»«l: ______ uttca Jh. K Mq*o« tl. — «nt»ndignn ®i» 80--, halbjährig St« 80"—, «m» «»nstefl htitz. im werde» i» der BervxüUuia gegen Verechrumg billigster SebShren entgegengenom»» DW 180*—. gti da« **Äani «twrechend« GrhKhu»g — Einzelne Nummern Tin 1-tt. N«mme? 100 W. . Säumig, de» 25. Dezember 1927. 52. Jahrgang eihnacht Bub aller Bot des Tagende» dumpf verwirrten, Aus aller Mühsal wild verworrnem Lauf. ?n dem wir tief uns Leib und Seel verirrten. Gehst du nun wieder hoch und heilig auf. Du Dacht des Sterns, des Wunders und der Hirten. Und wer lich groß gebärdet? und weife Ein ganzes Jahr und über Wunder klug — Ihn faßt ein Heimweh plötzlich, fuß und leise, lind recht ihn heimlich in der Kinder Zug. Gen Bethlehem zn tun die sel'ge Reise. Denn was ist aller Erde Lust und Pein Und all das Glück, nach dem wir ruhlos jagen. Vor diesem Wunder: Wieder Kind zu sein Und seine Sünden unschuldsvoll und rein Wie Königsgaben zu der Krippe tragen! Da löst sich alle bange Erdenschwere In Himmelslust und ew'ge Heimatsruh! Du kniest anbetend in der Engel Heere. Das Kindlein lächelt hold dir zu. Und „Hosianna!" jauchzen alle Chöre! So geh auch uns in deiner Knadenfülle, Die alles Dunkle licht und helle macht. — Geh auf! Daß sich auch uns dein Glanz enthülle. Und mach uns heilig, friedevoll und stille, Du wunderbare, stille, heilige Nacht! Kvois Hoip Kin Antrag, zur „Hermanisation" im . Kaösburgn jlaat. Mtf «ach de» Uüßotjt an da« blühn d- deutsch« Schulwesen, da« i» slowenischen G:biete bestand, die V?t gelegt wurde, tonnte «au al« Begründung der zur Vernichtung der deutschen Schule« getiosf.»e» Maßregel» vo» slowenischer Seite nicht selten die Äußerung höre», daß voa der frühere» Regierung i» sloweuischea Gebiete syiii«aiisch Ger»anisalio» betriebe» wurde uud daß »an »ach der Besreineg »on der HabLiurger Herrschaft berechtigt sei, da» Dentschin» ebenso zu unterdrück:», wie früher kB slowenische Element n»terdtückt woide» sei. Ü ber die angebliche Uitndiiicknog der Slowene» hinsichtlich de» Schulwesen« gibt nun n. a. anch eiie Darstellung lehrreiche» Susschluß. die uv« vo» eine« Arennd« geschichtlicher Forschung zur Verfügung ge« feit wird. Die Anfinge de« öffentliche» Schul-wese»B i» alten Oesterreich. Die allgemeine vo!k«bildnng ist heute aus einer t« hohen Etnfe, daß e« in M tieleniop» nur wenig Menschen gibt, die des Lesen« und Schreibe»« uu. iMdig stub. De» war nicht iwwer so. Da« Volk«-schnlwisc» wnrde taS ganze Miitelnlter hindmch nicht al« eine Ausgabe de« Staate« betrachtet, sondern blieb der private» Förderung durch Siöster, Ge »einde» »sw. übnlass n. E st die Resoiwatlon gab den «Zstoß zn einer stärkere» (Entwickln^ de« Schn?» wefen«, da« da»al« auch i» slowenischen Gebete zum erstr»wale ausblühte. >nf die R-sorw»l!on, der »an bie erste slowenische vibelüberstz»»« zu vn-danken hat, ist euch die erste slowenisch« Sra»»otik zurückzuführen, die von >da» vohoriö oerfoß» nnd 158t zu Wittenberg gedruckt wurde. Diese •ea»waM wurde auch in den Protestantischeu Schulen, die da»a!« in Srai» zahlreich entstanden find, der» wendet. Die vegenreforwatio» »än»te i» slowenischen Gebiete »it den do» de» Protestanten geschaffenen Schulen w grü-blich auf, dah nach Jva» schonet* seit dew 16. Iah, hundert tu Arain außer de» La,-bacher I suite»^»oosio» keine ewzige höhere Schale bestand nnd daß auch alle niederen Schule» »it Nu«nah»e jener von J'uia aufhörte«. Dieser Zustand dcunte fast zweihundert Jahre, wie I j >p h in seiner Studie: „vit»uo^itev narodne Sole oft SloTenskem" (Letopis Slorenske matice 1894—95) Ichreidt, waren nach ei»i» Berichte der Lindetreg erung in Laibach da« 17. Juni 1761 damals in ganz Srain nur 16 niedere (zeweine oder Trinal>Lchul«n vnhindeu, aber auch diese nege« tierteu nur, da sie ohne feste Grundlage waren. I, •fUfttietmmk gab <« nach >pih solche Schule» uur in Wiidisch F- stritz, Schleivi», Maria 9Lst, Slli. Iltenmatke bei Windischgroz, Tüchern, Rohnsch, St. Lorenzen i» der Sir öde. Marburg, Et. va'tlwö, Et. Paul. St. Peter i» «nimtal, Rann, Z lloitz, Polstrau, §t. Zirij va ^iivn c. Friedan, HI. Sreuz, Lnttenberg, G »« bei Marburp, Lmischach u»d Joica. >l« L'hrer wirkte» au diese» Schule» söge« ■ant t( »Schulmeister*, die keine besondere vorbildurg hatten und nebenbei auch Meiner- und Organisten- *) Ivan Brbov'e: „Kranjnke »ole in Hab»bariuii, njihovi pu<-p«-4eT*telji«; Jahre»benchr der Laibacher Odrt, realschule lSSS. dien sie verrichteten, «iue eigentliche Lehmethode gab e» nicht. Man begnügt« sich da»it, den «Inder» »echanisch die notdürftigst« LenntaiS de« Lesen» und Schreiben« einzudrillen, wobei der Stock die Haupt-rolle spielte, «in Schulzwavg bestaub nicht. Ja de» Städteu behalfen sich die günstiger gestellten Srelse dawtt, daß sie ihre Sinder durch Miitelschüler (In-struktoreo) uuterrichteu und sür« G?«nafiu» vorve. reite» ließe», «eh,lich? Zußäad« herrsch eu übrigen« auch i» den »eiste» übrigen österreichischen Lindern. Erst »it der Gründung der allge»ei»eo Volk«, schnle unter Maria Theresia trat ein Wandel zn» b-ss-ren «in. In .Zeitalter der «uskläruug- xeiftc überall die Elke,»tut«, daß der wirtschasiliche »us-schnuug der Staaten, den »,» »It aOen Mitteln zn fördern bestrebt war, ohne Verbreitung der Echulbilduug in allen Schichte» der Bevölkerung »ich! erreicht werdeu fönte. Nid während in den evangelische» Gegenden Rorddeutschland» da« Schulwesen nuter de» «irflafle der lutherischeu «irche seit der Resorwation eisrig gepflegt wurde, wandte «an ih» i» katholischen Süden erst in der zweiten Hälft, de« och z.hnten J'hrhuvdert« giößere »uswerksawkeit zu- vor olle» beiäligte sich auf diese» Gebiete der »bt Felti'ger von Sagau i» Preußisch Schlefieu (»eb. 1724), der da« in «orddeuischsaad bestehende Schulwesen uud nawentlich auch die voa Friedrich H. in den preußischeu Schulen eingeführte UUerricht«. »elhode gründlich studierte uud zunächst in Sagau erprobte. Nach de» vo» ih» gegedeoen Muster wurde in Wien i» Zthre 1771 die erst« sogenannte Normallchule errichtet. Drei Jihre später wurde «bt F lbivger von Maria Th-r.sia zur O gaui-sterung de« österreichische» Volk« chulwese,« nach Wieo beruseo. Die rrst« Frucht seiner Tätigkeit i» Geil« Z Cillter Zeitung flammn 100 Wie» wir die .Alljemeiue Schulord»vug für die deutsche» Normal-, Haupt. uud Tcivialschulen in de» säm?lich:n kaiserl. käaigl. Ecbländetn', die vo» der Regierung im Juhre 1774 verlantbart wurde. N-ch dieser Schulordnung waren dreierlei Schularten vorgesehen: io j-der «.'»-lade — sei e« na» eine fiäitifchs oder Dorszemeiude — sollte ei»e Trivial schale, die den Siader» da« notwendige W ffen biete» soll, aus Koste» der Seneiude »der der zastäudige» Hirrschast errichtet wnrden; iu jede« Sceise sollte eine Hauptschale bestehe», aa welcher auch Srdkuode. (Shschich'e, Na «ikuude, Z ichuea und «.»onetrte und die Ausänge der lateinischen Sprache zu uitenichteu waren; in jeder 2ant>!«$iap'fhM sollte endlich eine Narmalschule mit vier A lasse« geschaffen werden, der auch die Ausgabe zust:le, deu L.hreroachwach» h-ranzubilde». Der B-such der Volksschule wurde für alle Si»der vo« 6. b« zu« 12. Leben«j:hre vorgeschriebeu. rüber, wie die kraioische Jage»d am erfolgreichste» im Schreibe» uud L-seu unterrichtet werden kirnte; er fordert darin nebst der deutschen Sprache auch die Pfl'ge der slawischen Landei^prach« uud ver-langt, daß auch slawische (kraiaetisch») Lehrbücher versaßt werde». E» ist b.mecteu»,ert, daß dieser vo>schlag bei der Wienet Rezieruug große Bachiuug fand und der La>d'»haiipmauuschuft iu L iidach zur Aas wlchttglie AuH des Iayres. Große Z itungen veranstalten um die W-ihnachi». zeit geivLholt» eine Rundfrage nach dem bedeutsamste» vuch der Saison. Ich bia »war nicht um mein« Meinung gefragt worden. aber ich füble einem Buche und unser» L-Ier» geg!iük»er die veipflichtung. hier auf et» Buch hin»u«ist», da» ich für da» wicht »st- diese» Jahre» halte Ich habe natäiltch nicht die 25 o»er 30 Tausend Bächcr gelesen, die der deutsch« Buthmd-t 1927 auf d«n Maikl gewoisen hat. Dcnroch Halle tch .Die Herrschaft der Mtvderwerttgen, ihr Zerfall und ihre Ablösung" voa Edgar I Jung (8:ilag Deutsche Randlchaa S mbH Berlin 1927) für eine der wichtigsten Er^ch-tnungea setl längerer Z-it. SZ ist ei» Buch, da« in hundert Jahre» «16 historische« Dokument voa hoh.r 9 freuiurg aagi-s>h u werden wird, wUt e» selbst berufen war, ei»e geschichtliche vewgung au?zulö en — wie etwa da« .»cmmuvistilche Maaiftst' oder die „IS Artikel der Vauernschaft". Biltier solcher »rt erschetae» vielleicht drei tn einem Iahihunixit, wenn'» hoch kommt. Damit ist feine ©eceuiung g k.nnjriituct.j Manchem stnd Bächer et» FiNsel für leere Standen. Er liist um der Sensation, nicht um der geistigen B: reiche,uag Wille». Solchen ewp'ehle ich da« Bach ni»>, obwohl e« t tlaeile spannend ist wie ein Sensatlv « fi m: »« reißt so schoiungklo« Borhäage voa veibor» gevem G«'ch>hei>, » U ff n vor lichtlcheuevdcn Vorgängen und Z.'amm Hiigen h runter, daß «« dem Uyauugilljcu ocn Nie» »erschlag-a tun. Ij g,»ß. Prü uug übergeben wurde. Diese holte darüber die Meiuaug»äußtru»g der Srei»än!er, der »ebte zu Lindstcaß uud S-itich, de» Pcüiate» von F endenthil und de» «odolfiwerier Dimdechint» Mtrtia J-baSin ei». Nlle erklärten fih iu der Hauptsache mit Aumerbejl Vorschläge» eiuvirstaodeu, nur der Dom-dechaot J:baii» gab ein Soidergutahleu ab, da» der merkmürdizeu >afichteu wegen, die er diri» v-rtrat, B-achtung verdient. Sc sprach sich »änlich geze» die allgemeine verbreit»»; der Shulbildu»g aal, „den» da» L:se» nnd Schreibe» sei den ge-neiuea Manue vo» keinem besonderen Nutzen, sondern vielmehr wie die besten Speise» in einen schlichten «zgea. Da» bloße 8-sen u,d Shreidea reiche weder hin, nm die Religion, noch um die .natürlichen Duze" zu begreifen, auch werde der gleiß in der Liadwiuschift dadurch »icht vernihrt; die Zdwten seien glitckjeliger al» dle S-lehrtea." (Siehe nädere» darüber inDim'tz, S:schichteScaia!lV. Liibuch 1876). Samerdrj wurde bald daraus zu« Direkior der neu zu errichtenden Liidacher N)cm,l» schule ervaant. «ll «.tglied der bei der L,»de«-havp «»nschasi ia L eibach eingesetz'e» Schulko». m> fi»» vertrat lkamerdej die «ufiht, vuß mau j«»e Schulkinder, die der deutsch:« Sprache nicht mlchtig seie», in der erste» Slafie werde im Deutschen unter-weisen müss-n, damit fie in de» weitere» «lasse» dem deut cheu llaterrichte würden folgen käa»e». Al» die Schulkommisston in ihrer erste» Sitzung an 23. April 1774 über die Aistillaag der L h k äsle sü? die nene Schule beriet, wurde al» Katechet ein Ä istlcher in »utfihi genommeu, der auch der .kraiaerischeu" Sprach; mich iz war; diesem vor-schlage stimmte die Wiener Hoskonmissioa zu nnd beBilligte dem Laplau P-termaan, die Wiener Narmalschule zu fciq jentieren, worauf mau ihn ,wegen Se»»tuit der slawische» Laude»spcache aa erster Stelle berückstchtigeu solle." Auch Lanerdej wurde mit zwei L-hrern, die der slawischen Sp-ache kundig sein mußte», zu ei»em sechZnähigeu v:s«che der Wie»er Nzrmalschule berufen. Nach der Räck-kehr «umerdej», de« Saplau» P termanu und der beideu L-Hrer viröaek uud Malii wurde die Lui-bacher Rormalschule endlich am 2. Noiemder 1775 vach Ü berwindung vieler Shwierigkeiteu, unter deueu iu erster Rch'ung^der Mangel eatsp-echeuder G ldmiitel zu erwähne» ist, »it vier ik.ass.'u er-öffuei, doch warde der Wunsch Sumerdej», iu der erste» Slaffe die uichtdeutschen Linder in der deutsch:» Sprache zu unterweise», vorerst nicht berücklch'igt, sondern in allen vier «lasse» der deutsche Uuterricht eingeführt. »ügtger, manchmal vielleicht schon »u grcß,äziger Weise gibt e« eine einheitliche Schau und Kcttik unserer ge-samten gegeuwärtigen Laze, der politischen Entw «klan, »um Wilikcteg und Zi»>a»M!»b »ch, der Wnischast, tka-ift und Erji»huna, der v völkeru»s«b-»kgong und Eh-morat ». v. a. Et legt mtt der Sachltcht-it e n<« H'jti« am Op!ra»ion«ttsch und mtl d-r L i»ensch,st etn<» wahlhaft Licb-ad«n dle vndeiblichen, aber vielleicht notwendigen Irrwege unsere« Volke« dar, die ,» d.m kaiaftiophalea Zalamm-nbruch nicht nur ia poliissch-r, sondern ebenso io so»ialer, wirtschaftlicher, kuitu eller uud sittlicher L.^huag gifährt hab.'». Seine I'fjage liege» i» der U^beroahme de« w-Klertlchen S ist«, J:ntr vielaevrieseneu Jxale der franji^sch-n Resolution, die alle goitgesetzten Uaterschiede der M ashen, der A-» schlechter und Völker gewatisam wegleugnet, den ei» »elnea höher stellt al« da« 9a»,e, d>m eirj'lnen j. B. seine s'xaelleu «enußanspräche ftchert und die Zimtlie moralisch entwüldtzt und rechtlich schä»tgt. da« Volk aber übeiHaupt nicht k-nat. Der geborene Führer wird tn der Z:tt der Gl.tchheit. Freih.it »ad V-.üdcrltchkett nicht aus de» ihn gebädrende» Platz gestellt, sondern die M^ssi der Minderwertige» h-rricht und triumozieit. Wer eine spannende, auflegende L kläre wäascht, hier hat er ste. Denn e« regt auf ,u sehen, wie »nler der statten Fast ade dr« Deuifche» R icheS in feinet göß'en Pracht- und Machlintfallung st b die Mi Hie »er Z r -tzung regen, wie die noionich M>»derw!rttgen g'hl.icheU und getärteU »ad, duich eiae inv vl»uaiiiii'che » ebung ge,ü»t t, stch breit mach » »nd not w ndiz den Z.Iammei.bnlch heibeljüiren. W r «Kuscht »icht, daß st« entlarvt uu» gestältt wär»w. nicht a» einzelne» R »epien, sonder» an etner g ov,äzigen Za» kul.ft«»chau bringt, da« ist nicht phantastiich« ll opte oder joarnallstlsche Piophelie, wie fte h ule so billig ist. Soudern e« ist eine ,ud>ge seldstzewiffe Auslage vo» dem neuen deaischeu Menschen, der schon heute unter un« lebt. Da» ist da« L gtückeade aa diesem Buch, daß c« nicht da» Schrelb.isctp ovukt eine« etoj:loe» i»,der» der «««druck eine« gan,en Kreis:» lebendiger, schaff n»er, verantworl»azebea,ußtee M aich.» ist. die ia diesem Bache duich den Muad de» B ifaffer« ihr vSlki ch.H B kenatai» ablegen. Die H rrichafr »ec Minder»eeltge» sü»rt durch ihre eigene Miai«r»«rttgtdel I aag al« da» Eat'ch.tden»« >ür de» neuen deutschen Mcaichea: daß wir nnfee L den nicht regieren laffm voa Illdstlä^li^ea Z necke», vom eigene» Loileil, ionsera ua« ta je» m !la,enbl ck al« R piälentaalen d « gaa»«a »eul'ch.-a Ba f.« idile» und demgemäß Handels; da» nir k.iuea yS»«c«, W.U Nummer 100 Cillitr ZettAAI Seit« 3 Mtek teb Metodnih Bnqui". DVfRot Snmerd»j Versaßt» 1778 de« Lesebuch: ^Vadevj« r» drnti r um «orte pi*aarji » iolarje teh deielakeh Sol ▼ cetiarskih krajletih deielah*. Wegen k(C Uetersitzang des Satichi»«n» entstand ein Wetlstrtit »»'schn, de» Grafm «Sling u«d den VIschos H»rberstein. »l« dieser «änlich hörte, daß Siof Edlirg sich »t der Ucbersetzung de« »leiaen ftatc chif*t» bescfle, machte er der Kaiserin Marta Ther.fia, vff-»bar um zu zrigeo, daß er die neue • Echnle eicht bekäwpfe, da» loer bieten, selbst für die Nebnfetznng dl» Großen Katechiiwr» Eo ge zu tragen. Al« aber die vtrsprocheae >rbeit oach >b> laus vo« fünf Monaten roch nicht beendet wurde, «hielt «dling» Uiberi-tzung die kaisnltche G.neh»i. grng und erschien 1779 bei Sger in Laibach unter dem T lel: „Ta mnli Katechismus iz spraihu-Tunjam". >l> dann S ocg Zap-lj den vom vl-fchos Herberstein verfp och-nen G oßeo «Uechiimn« doch in! Slowenische übers, tzte, erhielt er von der Kaisirin dafür eio Ehre»gejch«»k vou 12 Dukaten. Welchen E!> fl ß das vou der Wiener Regie-«nug und ihren Mitarbeitern Komerdej und Glasen GZliog geförderte Scholwefkn auf die Bevölkerung ha«t». geht au» einer in Schlözer« .vriefwechsel» t778 vüiffntlich'en Zaschrift au« Stain havor, worin es heißt: „llasere rohe» vauer»kiader lernen nicht allein Deutsch, «-ligiou. Hkflchkeit ns»., fordern auch ihre eigen e Muttersprache nollkonmeuer al« vorhin. Ächt d>« sofort, »kd in dreißig Iahren die Monarchie ganz umge-«Mf* fein.- veme, keil wert ist auch die Satwicklung de« Schulwesen» im Gör,er Gebiete, «uch doit wuide vou den Schnlbehöcden und vom ftrfatnt» • ofen Zotte« dahin gearbeitet, daß an den oer-cii fluten Schulen der deutsche Ueterricht eingeführt nmle. wa» jedoch schwierig war, weil die deutsche Sprache wenig verbreitet war nnd teil« die sloweni-nüche, teil« die itelienifche Sprache vorherrschten. Die Wiener Sch rikoww sston nah« dazu mit den S, lasse vom 9 »pril 1777 Slelliwg, indem fie er. CSite, daß der Hauptzweck der Schulreform die Förderung der allgemeinen Bildung sei, die Verbreitung der deut* scheu Sprache jedoch nur eiu Nebenzweck, ver Ha, p zwick dürfe daher nicht de» R-benzw-ck» «egen vrrach!äfi^t «erden. Die« gelte beso,der« für ein Lrad, wo die deutsche Ep'ache außerhalb der Hivpistadt »ur wenig gebraucht wird. Die Cl zer Ärwwi fion «tfl« daher darauf sehm, daß auf Eide» kennen al» unser Volk und h:ft wir keine Ki tt Macht antikennen über unser Gefühl«! ben, ttaftre finl chen Entscheidungen, unsere mivaten Ange. lege, heiten, unser öffentliche» Handeln al« die: ich bin da «N«d de« deutschen Voltes, ein Glied. Und vur al» Glied dies.« Volke« bedeute ich etwa«. Al« Eu>> Jelmensch oder bin ich Richt«. Da« ist bei un« nicht Ideo o»ie, nicht Hiingespirst und leere Rede, sondern tagtigl che bittire und stolze Eifahiung. wie ader au« solcher Gesinnung heran» auf allen Gebiete» deutschen Sinnen« und Schaffen» ein R u « geboren wird — t'nc andere Familiengefinnung, ein neue« Eh,ideal, eine andere Kinderei,i> hang und Blitz»»»» pst ge, eine andere Wtrllchafitfoim, die «»n,ig «»gliitz« Bereinigung der so»>aleu Krage, die ll be«. Blutung de» ikelhafteu Prrteigetriebl» der sogenannten D,mekiat e, schlietzlich eine Neugestaltung d«» benis>t«n Stuat«» — de« Staate« aller Im geschlossenen Sprach, gebiete lebenden Deutschen — und eine große Ruhen Datilik, hte ein new« Büodnl« tzftem ausstellt, un!ugung lebt, daß die Z'eliichtung ein«» L b»n« na« d>« G'iftigen kommt, dch üdeiwotkr elle Weite üder uns« Doiein und Schick»! d>ft>o m.nd find, der findet in fcfal«» Buche ©uff iu reichn A«.«e>n-a»e»I: wir stehen nicht alieiu. die i» Görzer S-biet verwendeten Lehrer b«föh'gt «erden, die ihnen nnver tränten Schulkinder in deren Matterspreche zu unterrichte?. >nch empfahl die wiener Schulko»«isfioa der Sörz«r Schn-behöcde, die F'bel nnd da« L-febach für die Iriviallchalen durch Direktor Aomerdej ir» Slowenische übersetzen zn lassen. Der Gö^zer Erzbischof ließ den Säte-chi»«n» in» Fmlanifche Rbers'tz-n und bestellte für die slowenischen Schulen die «)lingsche ll:b«s»tzi,vg. Flr Unter stetermark wurde, da die in kcaini. scher Mundart verfaßten lk«echi«men »zling« nnd Jipelj» flch al« n,verwendbar erwiesen, über >uf-trag der Regierung vo» Geistlichen P rtii eine Uejers'tzong tn der dawal» w Uatersteier üblichen Mundart geliefert. Wenn zu j?ner Z-it avch an de« Srundfetz festgehalten wurde, daß ter llalenicht an den Schulen vor alle« in deutscher Sprache erteilt werden soll, so wurde doch selbst nata Kaiser Joses II., de« g> ißt» »Ser«anisator" unter den Hamburgern, daraus gesehen, daß i« slawischen nnd gewischtsprach'geu Gebiete wenigst v» die L-hrer »ebst der dintschen auch dir Landessprache kundig waren. (Liehe den Bericht de» inner österreichisch'« «aber, niu«» an die Hi'skavzlet in Wien 1788, »ph UotnnoTiteT nnrodne Sole nn SloTenskem, Leto-pia SloTenske matic« 1895, Seile 2^5.) Die vou Maria Theresia begoaaeae Organi-runz de» volksschnlwese»» «achte nur la»gsa«e Fortschritte: E»de 1788 zählte «an ia Steie,«a'k 376 Schulen mit 20 576 Schülern, in ikärntev 157 Schulen mit 8567 Schülern und in Kcain 53 Schulen mit 31S4 Schülern. Da die Zahl der schalreifen Sinder vier- bi» zehnmal so groß war, al» die Anzahl der die vorhandenen Schulen be-suchenden, so steht man, wie viel« Kinder banal« die Wohl at de» Schalanterricht» noch entbeh en mußten. Die weitere Satw'cklnng de« Schulwesen« aus dem slowenischen G-birte zu schiltern, fällt nicht ia den Rühmen dieser Nthondlnap; nur soviel maq bewirkt werden, daß nach Ivrn vrdov e Xravjak» iole in Habtburiaui, njibovi pospeieTatelji", tn ftiain schon im I hie 1815 an stt»»! cheo off «I-Schulen mit Inlnehnc von 6 Schulen de« Golt-scheer Gebiete« die slowenisch« ll»ttrrichl»spracht ein» geführt war. Schlnßbetrachtung. Au, dem lagefüh'ten ergibt fich, doß die Wieaer Reginnng zu vegin» der R form'Ü ißk'it auf de« Gebiete der vs>k»schule zwar grovdsStzl'ch Der versaffer: Krtrg»f,ei«illiger von 1914, R'ch>?onwatt, M Iglied der deuischen Akadmie, schind da« Buch al« unjulingtichen E<>atz für die im Augen bl ck unmögliche Tat, er be^ich»et e« selbst al« ein Zugeftindvi« an eine wortreiche, tatenarme Zett. Abir do« Buch ist filtst ehe Tal. E« trägt dte Widmung .Denen, die tm Kampfe fielen, »um «e döchtni». Denen die im Kamps« stehen, »um »ustzorn." Ich mein«: da» giU auch un». G. Matz. Wanderung nach St. Lorenzen ob Warßurg. von »—i., Marburg. Sommer 1OT7. y. Marta in der wüste bildet den Endpnnkt der Schluchten nrd Wilder, dmch welche wir btther «• wandelt find; von hier ab inbert fich dat Lardichalt« bild. Dte Stiatz» windet fich nech W.sten und folgt rech eine (ntjt Str-cke dem Radlbacke bi« »ur Stellt, no er lirk«>eilig den von Roiterberg herkimmenden Elepnitzbach anlniwmt. Dann aber treten die Wald-tideu »ur lirken Hard (ütl d) eiwa« »uiück. Der Radl Verliht ebenfalls die S»atz« und sitmtegt stch den »nitS^elretenen Bergen an. Sein Bell wi>d h er an»g«breiteler und er biaust über ein »erklüfi'te» und nüie« Elkingeiöll dchw. Denn de« Radl ist bei aller Munteik it ein G«bii»tb«ch der fich von der W ldbeit ein,» solchen in nicht» ui.te,scheidet. Bei Hochwafier, iiönnen ^ie ohne Gefahr Ges Al und Hände oftmals mit Seife waschen, denn — Ellda Idealseife ist so rein und m Id. dali selbst zarteste Haut s e ohne jede Stöiung verträgt. Sei schön durch ELI DA IDEALSEIFE ob der deutschen Schale festhielt, jedoch den be« sonderen nationalen Verhältnissen weitgehende Zugeständnisse machte, bis sür jene Zeit de» strifs a, zentral'st,schen Adsoluiit» mu» al» äußerst liberal beze-chaet werden »üssen. Dieser Lberaliünu», den wan hevte in unsere» »odernen, angeblich sreiheitlichen Zeitaller leider auf den Gebiete be« Schalwesen» n-d acch sonst schmerz, lich w ssen muß, zwan, avch de« Beiscfser der von entweder nach der Lchneeschwel»« im F'ÜIjihre oder zu anderen Iohi««»kiten n-ch staiken Rxder'chtSgen im S.birg», wi,d er ,n ein-m W'l'ling, der mit un wider« ftihlichir Gemalt alle« idm «m Wege L-egende »erktit und mit fich sorlreitr, wa« fl -tzde »ll in jähr«» langer n ühsam.'r Aidclt ges-toff n haben I, solchen Fliten » rursacht er eiuen gerade»» ne-heerenden Schaden. Z hllvle Forcen, die den Bach bib n der Fo-elleu, die stch an den ruhigeren Stellen de« B iche« lustig tummeln und gelangen »um einladenden Gastdof« Gatzner. Damit hiben wir da» Düifchen Hädn rdorf erreicht. Der ur« sp üsigliche Rime ist ader H!mmer«dorf, hergeleitet »an dem in der R&hc b> fiallichen 9 fenHammer. Aa diesem führt un« eta vom t Si fchen link« abzweigender F^bliktfahiweg und nach wenigen Minuten ftehcu wir vor einem „fühlen Grunde," in nxlchem aber nicht nur ein, sondern m.h-ere „ TO übtet t&der gehen/ ge-lii»ben vom Radelbache, den tct< hier wieder begrühen, — vor der ©en tn- und S »biik der Firma Heinrich Ki.ff r. Dte Fabiik hat für ihre erstklaistgen Eingriffe «in wei»« Abl-»^ bt.t b » in die untere» Donaultnder nnd auf den Balkan und nihit »ahlreich« A>bli«n, die »um Teil t» tUtaen, der Aatrik«-untern»hwung g hiiigeu Hin'ern »rh'en. Die Fabiik in tbm beut gen An«»»staltnng besteht «ist fett d.m I hre 1L76 8"hm «rar in einem Teil« d r heutigen F^brikSgediude eine Letw'it- und Hand« »aff«l.f^dttk, in einem anderen kleineren leite aber •eilt 4 stiller Zeitung Vtsaaer 10* ml »ehr»al« zitierten Darstellung .Uatanoritev narodno Sole na SloTonskem' da» Anerkenntnis ab: „IBe»» wir fiftitcQtn, baß baf achz'hn!« Zihrhnnbert echt« volktschuleu nicht zu erricht«» »vßle und immer »ur deutsche Schale» wollte, so möchten »ir bamit keiietwe^« dehavp!«», daß die Staatsmänner jener Z'it deu uichtdeutscheu 8351t tn damit aifichilich Unecht znsägen wollten, sondern »ir »-ssi», daß der Josrfiaitmu« fich zurächst die Ausgabe gestellt Hit, bi« persönliche Freiheit de» ei», zelnen Staattbürger« zu erweitern. Leu beu «iu-zelnen Nationen wußle der ba»alige Staat roch »Icht«; bat Bewußtsein der nationalen Besondnhiti konnte sich erst av« de» B-wnßtsei» ber staattbürger-liche» Jrdividnaliiät heran« ctt»lh-" und «übeostch.ln und die Hol,»,«ff- da,» ftr dte heutige Aabitk hergestellt. Der Nrme „SM" für ben damit bc»rtchneti» Stil der heulige» Ki ff r'ichra Fad ik«an-lagen ist ».blieben. Die Fabrik wird fast auOchli >» lich von ber S.fferkiast be« N,»l« g«iri-ben, nur a»«nab»«u>eise, beinvder« inui.berichlag»«m«» Sommer», wenn dann auch der Ratl austrocknet. mit Damplkraft. Nach ber V.stchtigong der Fablik unter bereit Williger Führung de« lieb»n«würdigen Fabrikth rrn kehren wir, obwohl wir auch «ia«» »&h«u» F ld»e, einschlaie» könnten, »»r Stroh» »ach Hühner»»»« »mäck. «ir b.fi «den »a« bereit« «ia gute« Siäck im S.« «eindegrdiet« ber vlIIk gemeinde El. Loren»«», vatd bekommen wir auch, nachsrm wir den kar»'», iavfitn Anstieg big oberhalb b«r Sensensabitk »urückg legt habe», «ine» kl-ioe» Teil de« viirkie« selbst Ichatie» bilvarttg von fern« her »u Gesicht. Wir stehe» am Rand« «ine« vo» Serge» und waldige» Höhen «inge säloffenen Hochtal «. in dessen Kitt« wi« auf einem N»iur»>p»ich der Markl St. Loren»«a stch behaglich bt». ßr»s keine Welle da« R cht de« E aentn»«. be« vefige« o^cc bet v: p^ch ang vou Jmmobilien ohne rorheetge Bewilligung de» Minister« sür «lieg vnb Marine, ferner de« Mw'Ser« für iniete Angelegenbeiten er-r« chl werben. Ojae diese vorhergehende Z st m«ang dü'fen die Gerichte nnd übrigen znstä,oig«u Be-bö den die Urbertragnuq solch » Rechte nicht durch, iühreu unb übe hr>p» !d >nen fie i» keiuem derartige» R ch«gesch!st milsirke». Der staatliche B-dieustet', der die erwüh'teu verbotene» S schäjte genehmige» wird, wirb nach de» Gesetz bestraft werde», cn«bere Btsone» oder, die wssentlich und tö»willig bei R chi«geschöfte», bie durch biese Vorschriften ver-bot«» ft«b, mitwirken wird,». W»rd,u mit einer S ldstrase vo» 100000 bi« 500.000 Dia zaguvsteu der Staat«kass: bcUcast werdrn. Alle Re»l«geschäste, bi« im W bersprnch mit dea odigeu Vorschi ist«» seiu würden, müsse» al« ungüllig a,ges«hen werbe» »ad habe» kein« tt'chtb-viitang.* E« ist verstövdl ch, daß dieser Artikel bes«?ber> bi« Haas« und G.»ndbefitz-r in «lo»e»ie» revoltierte, sür welche d»r i» Fcage st hende Artikel bi« vollsoiumtne Adsch siang de« S geutum« bedeutet. G-fteru sand iu La,dach eine V tzuag der Delegaleu de« Lanbe«verba»de« ber Hiu«b«fitzer sür « o»:ai«u statt, aas welcher »it Au«oah«e eine« einzige» all« v reine oertr«t«n war«,, «ich längerer gründlicher Ccbattr, i» »»elcher bi« Avfichi »er R»gi«ru»q all-g mein und schns verurteilt »nid«, warde et»stimmig nachstehend« Resolution angenommen: R«solutiou gtgeu dte G«s«tzwrrd»»g dt« Artikel« 69. Der aas der H'uplversammluna im H»tel U'iou i» Lr'bach am IS. Dezember 1927 v«r,am-melte Autschuß und bi« Delegaie» de« Lanbe«verbände« ter Hau«defitz'rver«ine sür Slowenien protestieren entschiede» yegeu bie Srsetz»«rdu»g de« Ar-iik.lt 69 d,« vorlchla,« be« Finanzgesetz'« sür bi« geht in ihre» AniÄigen bi« i» da« 11. Jlhrh>»»d. Aauler Mj»cke hieder ««bracht. Im Lauft dir z«hrh»r>b-,i« erwarb da« Sitft im Zusammenhange mit Faal im h «st»«o Sau groß« v fitz un gen. sonnte stch aber ihre» »icht immer tn Ruh« frrat». «S kam mit seine» unruhig«» »nd streit ützii,«» N-chbarn, so mit dem Herren von Salsendosen, Hoh.nmauihen, L'mbach, vermutlich auch mit Wrl»bau« in manigfache F h»'. Selbst Mit der vs-rte ASilch. bereu kirchlich«« «mtgbereich stch damal« bi« weit in bt» Bachern heranf «rstnckie, halte e« Streitigkeiie». Im «efttze »»» St. S»re«»-n fcfnnke» stch die St. Vauler bi« »um I ihre 1782, wo ihr Loren»ener Kloster vo» ber Kiöstera»fhcb«ng Kaiser Ioievh« II. «b«»fall« betreffe» würbe, ftx «i»-geheodn« Darstellung ber KuUurarbcite» beg Old«n» iowi» der geschichtlich«» «ntm'ckluag dies«« Sa«» unter seiner Herrschaft ist. ba ff« mit be» Geschichte de« Stifte« ieltft »uiamm««hängt, ohn« Verätzung der in deu »r« chtv«» de« allberüdmleu Stifte« vermährte» G-schichl«-q rellen »icht »»glich. Sich«, ist, baß a» brr Stell« der h.'utige» Afarrkirch» schon früher ei»e «bete Kirche stand, «g ist sehr wahrscheinlich, bah die G,ü»d«», dieser erste» Kirche mit j-net be« Kloster« »»iamme» fällt ode» bah st« wenigste»« »icht lauge »ach diese« entstand«» ist. I ihr 1928/29 J.so'st, dies«« Artikel« würg t» einer Eaiser»u»g von 5v Kilometer» vo» der Gtaat«-grenze jede v rüaßerung vo» Jmmodilie». dt« ?c-«Nbuag bet Vifitze« unb ber Pichimtg von I»m». bilieu n»«ö^lich, anß'r »it vrwilligung de« Krieg»-uub be« Z-nenmimfterinm«. Aus biese W«s« müre da» private Eigenlu» an L egenschafte» in sast ganz Slo»e»ie» sozusaze» obge>chaffl und bic freie Ver-sügimg »u G-Üudeu uub Häuser» unmöglich gemacht. Dieser Artikel »Iberspricht be» Nar«» V'stt»-»u»g«n ber Vnsaffavg welche daß prioa'e E ge»-tu» al« Pri»z'p aaerk-aut. Der Ariikel 69 ver» hindert die Ecm«rbung voa R chleu au J niro'llte» »ich? nur für Aa«läud«r (mit bi«« bisher tu Geltung wai), sonder» er verbittet auch heiwikcheu Slaat«-bürgeru die dirtkie °d beim I'»enministerin» u» jeden verkauf, um f-bc v-fitzabertragaog oder Ve Pachtung voa S.üadr» wär« »it laaz»ierigl» «arten, aber auch »it Rtojjta Kosten verbünde». Dte« würd« sgv'rl bedeute», daß sürderht» jeda Immobilienv^ kehr v:rbviea sein soll. Jeder Bauer, der seinen V fitz seine» Kindern übergibt oder einige Kiast'r Ackerland ve:p ch et, j der Hiutbesitzer. ber seine Lokale v'rmieten w ll, wurde bitte» musseu und warte» auf bie Genrh»'gung voa zmci «mister», sonst n ü be bat Rrcht«g«ichäst ungültig sei» u»d die GH»ld>ae» sogar ein« Gcl»stafe vaa 100.000 bi« 500 000 Dia treffen. Die Delegaie» und der Autschuß deß ver» bände« der Hau« unb G:u»db«fi»erveretue iu Gt» wenie» »achea die Abg'orbaeiea und dt« »aßgede»« den Faktoren aus die S-sahr aufmerksam, die d«» freien # gentun droh», und biit:» fie, fie mögen bt« Lnnahm« de« Artikel« 69 vnhi»derv. Zugleich werden alle Gemeiudevorüehuogeo «r-sucht, «iu« entsprechende Resolution >» fasse» »ab sie atl«u abgeordneten. Haben einzusenden, damit sie ans diese Weis« gemeinsam die Abschaffung del Sig«»i»m« t» Slowenien verhinbera. PMischr Nunilch««. Zntaud. Z?te Hkmeiudlwah'eu i» WarSarg. Die am Sonntag t« Marburg durchgeführte» Gemeivbewch!en d'be» »och?olgevde R sultate ge» zettigt: von 5930 Stimmen e>h elteu die Sl»> Mit Aitmaufnaymm unterveg» ... «in Stimm»ng«btld » o » Herm , ni »»» «limbache» «e». Harr» Hardt.*) westerland aus Sylt 1927. wi« »ach langem, unfreundlichem X ge»mette» stch die Me»schb«it »ach «tu«m Ssouenstiahl sehnt, so sehat fich b^ ganz« Volk der F'lm-ell hinan« aa« de» staubige», lärmen»«» »nlier«. m« nur di« bläuliche Iupilrrion»« »iichl, hinan« »ach der grünende» «u«. nach de» Gipfel» b« vnge, »ach be» Stranv« be« vteere«. •) Wir erhielten non unserem LandSman» mit der biet veröffentlichten «eichreidung einen Brres. de» zugleich mü e»>er «»zadl von Äildern von der I"f«> Stzlt im Schanienster der Bui>lia»?>una ,^«eu Lager-X^enna»» ,u sehen i». Der «rief l.'uler: «n die Sckrrs leiinn^ bn „(CiUicr Heilung", tfiili. In Be ntroottung Qo» Seeh«re» vom 11. Nooemver über,«»,»« ia, ^hnei, anbn ei,ea non mir verfaßten Art t«i, detiietl: .M t FUmanmahmen uniet. weg«'. «S» Handell sich hredei um »i< Hxbenaufnaljmrn z, dem Film .Srurmstuf, der »on »et.Em ita', dem qcncheea dttynsche» Ailmlon^era. herge^ltl »ar°« uad ta de« ich bi« männlich« haupirolle oe.tör?ere. Dre^r gilm erleb e >m Berliner Smelta Patali seine Uru-ila»>u >g mrt g Shiem arfolfl und wird in allernäditer «r«ältischen L'chi'p etideatecn. ,o auch i» meinem geliebten fiilli, zu sehen «in. SoUre die«« Ä«»-profc« Ihrem S,sa>mact eni'pcechend sei», io dm ich ge»a» bereu, Ihnen mit weiteren Plandtrei,» »u t ,#»,». Mu Ianl«in4nni|ch«ni »ruh Ih» ergebener feautz Harb». Kämmn 100 TilNee Zeitung Ftht S »e»«sche volk«p,rtei 1858. bie Radikale» 234, die selbständigen D »vkrate» K81 die ver»otfozia!istea tz46 die Rati»»als«iloj,ij Java», JjUoef O jvot t, Irj« Gcabej H urik Gado y Miha Lahov l Henrik Gevekov ö F a e Hr»ftelj, La«d«rt Aljaut und Anio» Goli), den Radikale» 1 Mandat (Iar>ko Iniai) den selb ständige» D««okrate» 6 Mandat? (Dr. Znagoslav Kee, Wilhelm We x, Franz (tau«, Dr. ftranz Lpold, Dr. Paal »«irmi.t, Joha»» Kjjn), dea flrraotfoiialiflen 1 Mandat (Andrea« »i j f), den Rationalsszialtste» 1 Mandat (Rudolf Ta»p»j), der h-i«tsche« Wtrtfchaf'«p«rle> 5 Mandaf» (Dr. Lothar Mühleisev, Iuliu « Pfri»«r, Johann Girat. Äitl SRobau«, D'. Karl Siel er) d'» Soz alisten 18 Mandate (v klar E » n. v>k o Gliar, Atzdrj Vichun, Joslp Oilak, Joau A'ajaik. I>a, faul, Z,a» M.jer, J^fip Pv'ji». Aloj, j Geh. Mal ja Iarok, Adolf Jten, Sarel Jekl), »ei U abhäng,gen Gerrerbeliste 1 Maudat (S'efan Do c k) D>e B äiter der Giowentich?» Bo'ktprrtei, welche »it 145 Gtim«eu die Gozialisteu üderfllqeleb. die relald- M hrheit gewonnen hi», fcier» ihre» Sieg übeilchwänglich, obgle.ch die Kombi»at>o?ea bezüg-ltch der Bärqe,«iister»«hl urb der Rrbet «fäht^keit tu trübe« Bild ergebe». Ine iv'che So«b,nat«on ist folgend«: Die Mandate der Elowevitcheu Volk«-Partei «it de« eiueu R?bkoleu unb de» Gewerbe-treid«»de» ergeben 16 öiim«eu I« neuen Gi»ei»de« rat. Z, diese» 16 S I«me» «rsie, „aa die selb» ständicen D'trokrate», «c« t>etz »er Wrhlbesehdung das Wahrscheinliche fein dürfte, hinzusteße», dc«'t »ater de» 41 Gtim«?» d«l G-meivderaie« 22 t»«e »nig tragtähig« Wahrheit vo» 2 Giiwmeu (33 liegen 19) bild»» ki»uer. Zu dieser Mehth it dürfte »och der Ni«ioralsozia»ist hinzukommen, wa« da,» el» BrthAiinf« vo» 28:19 ergäbe. ®tn« a»iere, »«ch schröchl schere Komdivaivu tuStc folgende: 14 Klerikale, 1 Widtrl«-, 1 G ««rbeireibevder und 5 Deutsche, ergibt Ll: 20 Eiae dritte, am »»entgftev »ohrschetvliche: 12 Soziattste», 6 selbbändige Demo» kraien, 1 Semeibitretdevber. 1 Bereoisozialist, 1 Na ttonal »galtst nnd 1 Radikaler. B i dieser stowdt-»atloa kö»nle j de« voa dea E>userma,da«e» da« Zänalei» au »er Wa»e spiele» (12 + 6 + 1 + 1 + 1 + 1 = 21) vo» etaer Adeu«uij lichkttt wär« ketu« Reve. llageführ da« gleiche Bild ergäbe e«, we»» a« St.lle »er felbstä»dt^ru D-mo-träte» dt« Deutsch>u freien würd«». Dte Coj'altfKu, bic «it »»gehe», e« >of»a»d r» , Lavgevkraf: t»pf«r diese Wahleu bestritteu hob-a. weide» fich fSr die'« »rue >«i«periode de« M rdueger Se»eiade>a« »ahrschkmttch »och «it der Rolle «ioer sta f^n n> » prt»z'p!,llen Oppvfi w» begvü^ia «itss-u. Wo» ia Vgevdet»/r Siobt. so zieht auf je»«» Fall m Mar. durg «den j-v« Partei am «'-sie«, die fich gerade «a ber Regirruug bifiidet, ki« habea diese Wahl«» Dte«»al ging e« an dte Nordsee. BefUtlsnd auf Sylt. ?tel wondiae« Publikum, ftrahleude« Vctter, wie »«schaff» für die Ausuahmea unsere« »eu»to«H»»i aller »»fuahmem««ltchr«tiea. saßt Übel trumpft voa ft,««« Kameramann. Stcfc Veiten find »te Seele b<« F lw« «iarchmal euistiht »wischn, tdneu et, »usfaff»",««^w»s — tzte Sau« — tzi« «olkcu — dtr St mmuv, w»«en »«türlich. Giue Gt»i>uv> »»ilcheu T«»».»a»<»l «d daj»«arischer Lierrutzt mir» i««er ez|UIt »ich» l»l(|t durch die treiben»« Kraft de« um j«de «ufaahm« »wi« des»r»ltu »ufvadmel tttr«. »r ist der »an», der M« ssittzlen Sargen M, er tß dt« ,lou" »«« KUm«. Er muß alle« dtsargtn, muh alU« stv»t», muH aslt« «tfftn, «st an alle« jchul». fr mutz »„für fattzt», »atz ki« Dtva a« Vtorgt» rechtMi, ausstetzt, a« »»<»» fiftiKtiig |B «ufvah»e enfßkgen. «ätzread der Operateur feine Kamera noch rasch «an de» lißtHt» Flugsan» dtfrett nnd einer titzieu O«lan» »vttrjitdt, kürzt der «da».ffr»r unferts dter sst-tzentrttn Sätzen« die Z»«scherpaust durch SchttdeinnAt» der »ute» Stzlter t» a»«»u hwfter v«ts« ab. «tr er fahre» da s» »auch«« Überraschend« au« der S«r» wiederm» be»i«s«v. Etae e«r»ale, arbettüfähig« Mehrheit ka»» e> überhaupt vor ha»» g«he». »eua fich die Deutsche» zu der «ia«» oder zu drr anderen Gruppierung schlage» «ürde». »obri fie aller btafc« die Mitarbeit «it dea selbställhizeo Demokrate» ia Kavf »ehme» «ü^ien oder u»g«k,hrt. dies« die deutsch,. Die «iu« Kombivaiion märe 14 Slerikale \-1 Radikaler + 6 selbständige De«okia>en f- 1 N i-iionalsez'alist -f 1 Gewerbetreibender +- 5 v«ut ch = 28 «>»date gegen 13. Die andere Ko«bi»a»toa »äre 12 Eozialtstea -s 1 Bnnottazialist 4- 6 v'mo krair» -f 5 Devtscht = 24 geg«» 16. Dte deutscht« Gemriubeeäte w erben s i ch ihrer für beide Geilen au«schlaggebe»deu Gt«ll»»g »ohl st«tü bewußt fei», auch bei Heu späte-reu Se»«ivderGt«abfti««ange». S» b«s»»dere« Aapi'el vuu bildet da« Wahlveihalteu ei»«« große» Tel»« der Marburger D«»t'che». Da l« schon die xa»z« Zeit her beobachtet «erbe» sonnte unb sei»« Tevbkvz «it starker Kurv« »ach abwärt« sührt, 'ordert ,« ei» en.stc« Wort dii»g«ud heran«, ben» diese S icheinunq ist »ich« bloß Gache der Marburger, souderu hie No< u» strer gavzeu dtutscheu Minderheit i» GIo«e»iev. Na ürlich handelt ti stch »abri nicht in jene Mä»»er, die. w« j-dt«mal, so auch di>«»al ihr« Pfl cht «it G ldstve.päadl'chkeit erfüllt habe», so datz ri« an Goo»tag erzielte Z,hl der Glimmen jawohl al« da» unbedingt verläßliche Minimum azvfihea ist. Sondern e« hanMt stch u« j'»e Deuitche. die fich i» groß-n Masse» tn der totialist'»ch-n P iriei und ia etuigeu aodereu Prrt«ie» ausgelöü haben. W-nn her Laibach»r „Gloven c' in feine« Jadelartikel mit grohrntger Veiovung erklärt: „Ma lurg ha! unter ber Flagge der Eloweuischtu vo>kipar>ei unwiderlegbar de »Wen, daß e« eine slowenische Gladt ist; die 185S G,»»«eu uvseier Prrrei lü'ge» un« vasür, »atz sür ewige Z'iteu die D-batte über den E,c>-rakter uusne« M»ribor evtfull,» ist, und dte ft-ch »untta find e»dgül,ig ge'chfoffen^, so mä^e» die« j?»e «raor'ge» Giößen dtmscher Natiooaltiät »chnllpsen, »re zu diese« €p uch «itgehoifen habe». Wir aber b streiten fei»e R cht'^kett, denn we»a wir auch die Sez'alistt» vfcht zu unserer Partei nchoeu »il fer, Ingehörige der deutsche» nationalen Minderheit fiud sie deuvoch. d.ut'che M nsch?» stud fi- u»d da« allein kc««t sür de» t eppfl prachigea C,ar k " der Giadt t» vetrach. Dt« «i,stt«me», dte sstr den Eoz>alt«mv« tu Mardu g ab^egebeu wurden, fiul», »atz { bei Aüb w ih, von deutschen Mällt-e^» ad gegebiu woibep. E« kann foch ket»«» avberen Glur-d hadeo, warv« da« Havp or^aa der P«t«t, di« „vollüki»««", iu deutscher Gpiache erscheint. ,$«->iur ist «in Groptfl der S"»«eu de« Hrr» Do ö k, drr fich bt«Hßijt g,fühlt ha», mit «»»«r eigeotv Gc««rdetre>ben»r»»ste auszotrete», sicherlich de«, ch und auch die radikale, sowie vor «ll » b?e kerikale Partei bfl,fle» Deuitche zu M»Iäus«ru hotev. W»r zähl«» die« »aiü lch »icht auf, n« riube,»?r«an»end«tt dtr atltn «drltcht, Stzu«r »»» I >s«td.»obner. Gin befon»«r»r ttnner »er Z»s«l. stlbft ftt «tler un» Schrisift lltr ftitu« bic v mt kun» «in, ba| diese „eianekawnk«*' v »chtstt un» stch hritfe nach in Fa » einer gelinde» Au«btut»n» der Kre»»eu er-hatten bat. G-» nicht »neiloitznt »n («fsmde« K-pitel bildet d'« satt Ia»tnbaste Wiltrmct'. E« hat hltr » 8 etne Inset Run»h«lt gt»«bt», »tt »i« nitlt ändert im Laus« d»r Iabrhanderte Person!™ Mar, aber ht»te Mteder bet Ebb« anflau»» und »a# I irnfft pttler «eereekun»«»tr G ologen mach,«»«» tzt»«»nt. vi« Sonne — Änf-natzme lo« 1 — brüt» dtr R ,'fi m durch« Mcgapba» —. Ich «erde «n»,seilt und hoch ebtn aus der Klippe n'hme «ch »tinen Stardv't ein. Dte Hand tu da« Dünen»ra« »«krallt, >mi«chm H mm>t nnd Erd« schme dend, bti Windtzü-ke 7 da« G«s»cht ma'stert vom an-au'höiltch »thtnben stln«far>», ».,suche ich, mich ,a k«n»tntrttre». Die Vlevden ltuckttn auf, leise surrt »er Kurbtikaüe», da« Spiel b »tn»«. Da — ein Kuck — ein v>öck ln — e« leck rt ft» »tr Halt, tch komme in« Kusch«», tn der ntztften S k>,n»e wäre ich «n »it tust »tstü »t, hätte «>ch nickr »»« rttttn»« Seil davor demah't. Noch ewmal mhmt ic» meinen Siandpurkt auf schwindelnder Hide ein, blttml »r stücht»»e russische irgendwie zu reklamiere», londer» u« »asere Meinung bezüglich de« sprachliche» Charakter« ber allm beutsche». Gladt abjiicikbkn. Da« ab^r«alige Zarück^lhe» ua-serer deutsche» Partei gerade ia Marburg, während alle Lr»dge«ei»de» üder>a'ch?ud gute Resultate er» gäbe», muß feine besondere» G üube habe», hie, darau ist leider nicht zu zweifeln, iu de» Marburger» selber u»d »ich» etwa >u den ..verhält» v ss a" liegen. ?tz > ützl da vichl?, den Kopf ia b«u Sand zu stick?». Wir olle habe» di« Pflcht, diese Gründe «ndl'ch einmal u»bar«herzig au«zugrabe», u« zu seh'», ia «richtr Weise man ihnen roch bei-kommeo kS'.ute. Wenn bei deu l.tz!e» ie Sozial st-a domili 960!) uub am 5ouo-tag bloß 7L6, d. h. v« 258 S taat» ««oiger, 'o ist die« ein briageude« Memenio, daß »blich einmal «it de» S»scheiv, al« ob btther agitatorisch und politisch wirklich gearbeitet wurde, ausge« räum» merdc» «ux. Da» politisch« L-be» erfordert die beständige, iuterfioe, lebendige Fühluua»ahm« durch geeignete P r'o»en «it alle» deutschen Wähler», bi« ia bie »i fstr» Gchichtev hinunter, nicht »ur »tt jene», bie oh e»ieS sicher fiab, fonderu mit solch?», b»e gewo ^nea oder «halte» «erde» solle». Da« ist die schwere, aber entichetdend« Hauptsache. Wir habe» g'ä zeade Beispiele, wie di« in de» beiden anderen E äste» gemacht wird, di« i» ei»er schwierigerea ' Lige fi»d, uud «tau e« dort geht, muß und wtrd e« eb«u auch i» Marburg gehen. ?« muß endlich auch de» Martznrger» da« man-gelnde Ve, fländ»,« für die eigentliche Lage und R' ll« einer dnufche« Minderheit beigebracht w-rdea. Da« «« Ablauf de« vergangenen Jahre« zweifach ans getretene v-rsagen voa Marburg gibt un« al« der «i»«iz«u öffentliche» Hüieri» deutscher Belange hier-zuland« ntcht vur da« Recht, deu Ftvg«r auf di«se Wurde zu legen, Iond«ra etl-gt e« un« al« — gewiß sthr unangenehme l — Pflicht auf. Möge» fich doch recht viel« davon detuff:» fühle» und ernstlich nu fich za Rtte gehen I Deu Mä»uer» aber, die unerschütterlich treu und f«stge-bliebe» fi»b, uud deu ueugemählte» deutsch«» G'«eivderät«u fei «tt umso wärmerer Freude Dauk urd Aoer» keuvuug unnre« gesamte» Deutschtum » auügeiproche»! Auf Seide» Seite» Watryeit. I, der G-neral»«balle über be» G biet?v,r-a^chlag der Laibacher G-bie»«v?rsa«wlvvg a« Mantag «rkiärie der s«lbftändtgdemot,atiich- »'ge-0 ?nele Bakov c u. a. sol,en»e«: Ih mutz ftststtll«», daß m u bet der ersten G tzaog duier veriammlurg am 28 F bru«t getagt hat, t»n| die Gedieltoeisomm-lu»g keine »enen S eaern auferlege» »erbe. Jetzt ist aber der G diet«au«'chaß aas etn»al »it soichtu. neuen S e««» duhergtka»»?». Ich rede »ich! davon, ob eure Gieu- q ell-a gerecht fi»o oder »ich«, »ch O«stt»tr, »urch da« Saiitnmeer, dtr nach Stunden a» Ho,,»ont a»f>auchtnb«n Insel ent»'»eu. SR I schmtren, bt« an be» Güit-l reichenden mit Iran »nicht,Sakien Sibtff-' stltftln, unter Za ücklaffan» »e« Kalter«, mit «pp^iaten u.» «i p!ck »tia»tn, watet »tt kleine G sell-schalt, untrr Aüdrun» eine« alle» Seebnntjlgei« mit »alltnbem w rtzen Bart, »em ersehnte» Ztti ertgege», einem kretarnnden, von Tausenden vo» Möoeu um-flatterten «il-nd. D>fit» tinzige Eidlhun» »ird »'kiSnt von «ine» auf vier P ädlea rutzen»en, schw«r> »>tt« itn, im Wtn»e fchwaikc»»eu H!i,«btn. Hier baust vimmcr »nd Winter der ««>»»»« Hüter dttser va»etb>«ftttte, in»le«ch ba« eir»»gt »easchlich« W-s«n auf »itst« mttr-umgtdtnen Sibckbtn Gidt. Im Se»nff.-, am Sirande Autz zu faff>», wer» un« bu« auf ba« hefiigste »«» »tm allen Setdären d.rw hrt und nst nach l^oge» U ttihandlungto gelingt e«, den «llmStztich Deutsch ipiechende» Dänen |> bewegen, an« wenigstens am St,and z» mietn. Auf tt» Betreten der etwa« »Bdtr »citgcnen I s«l selbst wollt« er stch auf keine» Kall einlösten. Um nicht unvernchttttr D>n»e den lange», beschwtilicheo nicht ungttihrltcheu H-im«-» wieder au» treten »» wüffen^ mutzten »tr »urch eine List unser« Aufnahmt bewerkfteuitztn. Unser K'gJffeae nnd frtn Rtlatn« »ob (selten »tn alten G,k Rattoff in «iu Se» tpiüch, um seine »nfmtiksa»kttt ron un« abjn»«.htu. Diesen »u»e,bl ck benntztt» wir. »>ffe» ihm »»« nn» ve,schwarten tn en!»e»en»eft« der Särter dtete L ft duichichautt. oadm er «ofo,t mtt »tm «o,t»er« holten K>-fe i „Dn kawm he, 1" unsere Verfolgung auf. Nachdem er »n« m»h,«r« Male dt« krei«run»e Ja» l •etn 6 stillet 3eiU*g * «»»»er U sage ia ••9«teil, daß 0 «leicht anch ich, wen» Ich «b eurer «teile wäre unb neue ««»fünfte suche» »äßte, »«ch einige» vo» eure» »eue» Slenervor-fchreidungen greife» würde. Ader die« ärdert an der Sache »Icht«, »«»« w>r »ieder»» feflstele» müssen, daß die Gebiet«»i,sammluug eine» Wille» und et» Bestrebe» haben müßt«: W«hi» wir anfcr 9rlb gegebe» habe», wohl» »tr u»f«re» g»»zi»Gch»tißg«gtb«»habi», »o»b«rt »erla»ge» »tr sie zurück. Ih werde gege» da« B»dget stimme», «et! Ich glanve, daß alle Liste» der Gebiel«ver»»lt»ug der Gt««t decke» »uß a»« je»e» Geld, da« »tr »ach Beograd schicken." Dr» anerken-»eu«»erteu felbständigde»okratifcheu R-dver rieb der Red,er der klerikale» Mehrheit nachfolgende« al« Erwiderung unter die N >te: Ihr habt da« R cht. uuser Budget bj». feine Fehler zu kritisiere». W r wiffen selber, daß diese« Budget »Icht so ist, wie e« sei» »üßte a»d wie wir e« gerne habe» »öchleu, aber »ir könne» fei» andere« »acheo, »icht deshalb, »eil »tr vicht »ifsn, oder »icht wolle», so»d«r» deßhalb »eil wir »icht können. Noch »ir stehe» aus dem Gttwbpnnk», e« wö^e uu« der Staat da« WotBenbig« gebe», »eil auch wir de» Gtaat gebe», was er voa »»« so:dnt. Alle« habe» »tr getan, u» da« zu erreiche», ader leider Gotte« hatte» »ir l» dieser Be-liehnag keine» E.solg. Ich »ache daraus aus»erksa», daß b » » al«, allihr die slo»enische I». dustrie abmontiert uud dte sloweuiiche Wirtschaft nationalisiert habt, dieTore Beograd« sperrangelweit ossenstaudeu^ hente aber, »0 wir unsere Sache zurück haben wolle», si»ddteseToreversperrt. Daß hente da« ar»e Slowenien dort gedrückt »erde» «uß. wo e« ih» a» »eiste» wehe tut, istdteFolge eurer ver. brecherifchen Hetze von den staaiseind-licheuEleweuteu. Ihr habt alle« nach Serbien g «schlepp», und heute, »0 »tr Wege suchen, wie »ir uuieie Eichen wieder znrückiekom me» 15 anten, weift ihr u<« Prügel z»i'cheu die Bei»«. Eo'ange ihr nicht sagt: M-a ealpa, »ea »^x»a calpa, solange seid ihr überhaupt nicht legitimiert, unser Budget zu kritisieren. Wusste in de« Wein. Der Laibacher Gebiel«au«schnß hat zie»lich v'el Wasser i» de» Wet» der »enen G di testueru ge. gössen, ehvor der verä»dertr G:biei«voranfchlag am Dien«tag »tt alle» aege» 5 S>r««en angenommen wurde, »ährevd der Mai bürgn G bielgaalfchuß von »omeheretn sanftere Seiten ausgespannt hatte. N»ch wen» die neuen S euer» tu ih er gegenwärligeu Gestalt für weiter« Kieise »ich'« R ii'ös « bedeuten »erde», ist »tt der Auserlegung von blonderen G--dielt steuern »och ein Präjudiz geschoff a worden, da« fich weiterhin v rhä»gni«voll an«w»rke» »nd. Dm» der Staat, wie man ihn kennen lernte, »>rd de« »ege», weil ihm die slovenifche» Gebiete bebcu'eode Lasten abnehme», für die er bither in Sloweuie» kre»z und qier getrieben hatte und wir dte kurzen n»rne»te, di« er un« «an» nad« war. I« den wichligsten Kufnahmen benutzt hatten, trafen wir un« endlich wieder am »u«g»ng«pankt unscier Wanderung. Durch ein« eigen« h>e»n m»g brachte „Futlerkifie" «ersuchte» wir den unerbittlichen E k »a deich sichtigen. Nr ->b:r blieb »t« ,-letzt allen V stech»ng«oersuchcn gegenüber standhaft, selbst dem Alkohol — et» korrekter Däne! Ja,wischen neigte stch die Ebbe,eit Ihrem «ade, <« galt, so schnell wie möglich untere Habe »uiammen z» raffen, denn wehe, wenn die Fiat ur>« überraschte I» krlomete,langer Wanderung darcl q >eren «tr wieder da« Wattenmeer, bt« un er Kutter erreicht ist. Durch-»i«t, versroien nnd e,milde«, konnten wir kaum noch Zattreffe für dt« Seehunde aufbringen, denen «tr det dieser Heimfahrt begegneten, nur uns«r uverm»,licher Kameramann rUkiertc einen Schutz tn« L ««. Nach dr« rage« A bett aalt st« alle« am Sirand. »a stedt «an di« schlanke »rscheinung der j,ß'ndtichen Liebhaber in, dt« ihr neueste», rote« vadekofiüm gen»'«» l»r Echa» trügt, neben ihr pierntnicit der charmante Plauderer und Rival« Oeear Marion, wie stet« in blendender Form, er hat gerade einen 100-JDtettt lauf hinter fich, i» dem er mich u« Rasenlinge schlug. Hoch ode» ader auf einer Düa« fitzt unser weiblicher Star, purpurn umleuchiet von der untergehenden Sonn«, in lieb tichem, philojophischem Tete a tete mit ihrem kleinen P.kiaesen. Morgen heißt e«, die Jteff* gepackt ju neuem, fröhlichem Schaffe», mit dem Reise,iet — Helgoland! Gteuer» eiuzehoden hat, diese Steuer» »icht ti»a h radsetze». 8c wird bie gleich«» Steuer», »enn »ich« »och höhere, auch ia Z,kauft einziehe», i» frohen Be»nßlsiio. daß die S:raßeu. Spuäler und di« onstige» issntlicheu v-lanqe ja doch an« G ld«r» »stritten »erden, die die G biet«»ersa»»la»ge» ans eigene Hand et»»«h»e». M-t andere» Wirte«: der Steuerzahler in Slowenien wird hinfort für alle !ff ntlicheu Sinrichtunge» doppelt fchw tzi» müssen, em»al wird er de» Staat di« Su»»e» zahlen, die dieser für dies« Sinrichtnng«» au«gebe» sollte, »nd zweiten« »ird er de» G biet«an«schnß die Gelder iesern. die dieser da»» für die gleichen Sinrich uige» »irkl'ch au«g«beu »irb. Wie »an hört, werden alle üorigeu ver»altu»g«gebiete de» S aai nu> j me L st-» abneh»en, sür die fie auch da« Selb b-komme» werden, von alle» ander» wer»«» sie klugerweise »übsch die F »ger lassen. Da« L »ibacher und Marburger Bei Piel wird in etnsa»er G.öße dastehe», »aa »ird e« vielleicht neidig bewunder», »icht jedoch nachahmen. Daß die >u«gabeu unserer Gebiete ader alle I h e größer sei« werden, daran ist nicht zu zweifeln. Ge-gentlich de« z»eite» Teil« der D hatte, die vo» de» Einkünfte» Handelt, erklärte der B richierftatter de« Zaibacher G bietestaan»a„«schnff-« u. a. folgende«: Wir schlage» ei»eu 25°/,igen Aufschlag zur Gtaal«st«uer auf den Reingewinn ver zu öffentlicher Recheulegung verpslich» teten Gesellschaften vor, der nach der Bilanz bemisseu wird. S« andere neue Steuer ist die Steuer auf de» Besuch derNnchtkaffee ,üuser, di« erst »ach 1 Uhr »acht« eiage-»ode» werden »»ird. S ue weitere Sleueq,elle ist die Gebietltaxe auf Motorfahrzeuge »ach de» »einen Gewicht dt« Fahrzeug», wie die« »er Autoklnb vorgeschlagen hat. Die Gebiet«-tox: beträgt bei Motorräder« mit oder ohne Beiwagen von je 50 ftj reinen Gewicht 50 D i n. Bei Frach'enauio-obile» wächst di' Taxe von 500 zu 500 ftg im An«»aß va» je 250 Vio. Fcachienwage», die »ich' wf g'fitllte P en»a,.k« hade», zahle» die obige Z f. und eine 100%')e E hühang. Die Personenauto obile zahlen für alle begonnen 100 Aj reine« G> «icht die Gebiet«iox- vov j> 50 D u. Die Tax?, die vrrteljährig i» do hinein bezahlt wird, ist nicht ge-bunden an de» Eigentümer de« Fahrzeug«, sond'ru an den Wagen. Die wichtigste und, wie ich ()er Berichterstatter P os. 3a'e) hoffe, ergiebigste Steuer wird die Giener sein, ote vom Alkohol eingehoben weiden »ird. (B-i dieser Steuer wurde vz, der vi hrheit wählend der Debatte befoider« der ethische Gcnndjatz der v'ki»pfang de« Dämon« Aikobol in« T> ff:n geführt. Na üilich hi»kt dieser fchö >e G und« sotz ganz gewaltig, wen» man bedenkt, daß allein im Berwattungkgebirt Laibach 10 bi« 15 Liter pro Kops de B vdtkerung, d. t. uigifüh' 100 Wagjve« »der 1,000.01)0 L ter verschiedenen 50% gen B anntwiin« oh3« j 0« Kontrolle, frei von jeder B«rzeh ru»g«ste»er, gebrannt und za dilligen P eifeu unter dc« Volk gebracht w^cdeu. Wen» g'g:» den Schnoplteufel ernstlich zu Fei»« gezogn werden soll, dann heißt e« in erster L nie, da« F eibrenne» ohne B rzeh »»gsfteuer beseitige» and all? ft-ft'.l verfiegel». Oamu wäre gegen deu Lchnap«teufel wirklich et»aft getan, nicht aber labe» »an wieder und immer wieder die Gistwirte, bei denen die paar viertel W:in getrunken »erden, ab,ürg». F.eilich »ürde» über diese einzig richtige Schiap«eth>k der Gebiet«. versn»n>ln»g die schnoplbre»»e»d«n siommen Wäh?«r ans d«m Land« in Hitze geraten und entsprechend pnmojwsche» I) Mit welche» neuen Steuern hat man das ZKaröurger A.tiet belastet? Irotzde» jeder Steuerzahler iu unserem Gebiet der F ftstellnug unsere« deu'sche» Abgeordneten Dc. Mühleise» in der Mu t«»chfi tz an g der Mari » ger Gedtei«oersa»»lu»g, daß die Zeit sür I». vestition«»nochuicht g e k 0 » »e» sei, »«» soll« doch abwarten, bi« di« Steuer resor» i» Parlament erledigt sei, die allge»eine ftinnnz- uud Wirtschaftslage »eise »bsolutkeiueBesseruug auf, beivimmeu muß, hat die Mehrheit der Marbarger G-biei«vertretung demächhendeu 33)'.! nua toch neue Steinn aufgebürdet. «« find folgende: 1. «» 25%'ger Z richlag auf die Sc»erb«fteu«r der zn iffeut t'chcr R ch"ung«l»gung vnpfl chtete» Gesellschaften. 2. ? n 100°/,'ger Zuschlag aus die T»tie»ea>stener so nie et» 1t)0'/,iger Zn'chlag aus di« ,T-c!vn,iaa- (? 3 Slass-, >oa»e,t ste fich auf Ber»aUungt»litglieder der geoaun«»» Gefellschafteu bezüglich der e»psau» g«nen T«nlie»t» bezieht. 2. Steuer ans den nicht liche» Besuch her «aff-ehäuser über 24 Uhr (als« schärfer al« t» Laibacher Gebiet, »0 die Gie»er-scheaube erst »ach 1 Uhr »acht« angelegt »ird!) »it 2 Di» p « Person, Steuer ans den »ächiltch«» vesnch von Gar«, RachtK.ssethänse^» »»b andere» Lokale» ähnlicher Art über 2 t Uhr 10 Dm pro Pnso» (eia«»tlich schad«, daß »an bei »»« die .gewissen^ Lokal« an« .eihiichen' Gründe» abgo» schast hat, welch ewe herrliche Lteu rq iele »ürde sich dar»»« in dte ftnffea unserer G:di«l«herren er» ,ti«b«fl, wie »»oraliich" könnten fie fich »it ei »er solche» Gieuer in die Brust werfen I), ferner Steacr ans da« A«i«»sp'tlia zn je 2 Di» pro Perso» ohn« Niickjicht ans di« Zeit. Die Sartrnspieler in de» er» »ähnten LokUeu »der 24 Utyr zahlen die doppelte tos. 4. ver 50%'gc Zuschlag zur Siaat«taxe ans Uaterhaltunz«oeranstaltnag«n. Die S noanternehma». ae» zahlen au«nah»«»eise einen 25%igen Zuschlag, j. T {■ ans Tinzknrse i» An«»aft von 600 Dm iür j oeu lanzkur« di« 8 Wochen. W-nu er üder 8 Wache» dauert, »Ird bt« Taxe wiederholt. 6. T je aus Mo orsadrzeuge, und »wrr : ans P^fonena» 1-»obil« b « 35 >ff ktiveu IIP von jeden begönne-, 100 kg reinen G wicht« j« 100 Din, von 36 ll? weiter aber «in« Paufchnltax: von je LOO Dia. Kar L'fieiau vmod le und A,hänge»ngeu je 50 Dm vo» 100 kg Tra,ge»icht, die T ('■ darf aber nicht »ehe al« 1500 Di» b't aien. Für Motorräder ohn« Bh:e«tef< bezahl». Für Traktor», di« »icht für la"»»trifchaflliche Z 0 cke verwendet werden, »erden 1500 D>» dezahli. Auwmobile »it B,llgu»»'b«re»fnvg zahlen die doppelte lax«. 7. Sin lOO^/.iqer Gebiet«anssch'aq zur S aa>«»ex- ans J igdkarien. 8 E u« 20%rge G-d,et«t- f! ans I igd» »achtfchillinge. 9. Sin 100'/«'ger Za'chlag zur S a«»-v?rzehrung» ft '«er auf Branntwem, R am und L J e. 10. Siu 100%iget Zaichlag not di« SinnUoet-zehrung«st uer auf Bier. 11. S<« 200°/t-qtt Z > chlag auf eiug'fjhrteu W-w. 12 E n 5u°/t 4e* Z < chiag hnrStaat«verzeh ung«steuer ans W-in. 3 S n l6Ö% ger Zischlag zur Siaaitve^z'h uug«st »er ans Sp tu»«. 14. Sine Steuer auf elektrisch u S ^0» im Au«m ,ß vo» 002 v>»proAilo»attstande. — Alle« iu alle« könne» die Sleuerzahier de« Marburger G d»ei«, gen ß »it gerührte» Sio'z, wahrnehmen, daß uu ere ®ciui«-vertretet ihre Ludncher Kollege» an Sl«n«tfind g!«it tthtblich übertreffen haben I Annahme des Warb nrger KeSietsvndgetK. Am 22. Dej«»der find in der Mnrdurger Gebietes-rfnmmlung b>« neuen Gebie «steueru auch in zweiter L i—»? angenommen worden. Aenderungen find: der 200%ige b sondere Aafichlag zur Saat-licheu Beaz-H ung«steuer auf etng'füh tea Wein wurde g striche»; ferner ist die Besteneruag der Tanzunterhalinuge» und der Motvifad zen,e de» F n»»zan«fchllß zw ck« voran«fich.Ucher U«flil>fier»»§ avgetrele» worden. Aöschaffnng der KtnKommevstener mit 1. Iäaner 1929. Der parla»entariiche F>nan,an«!chnß h,t a» 20. D«««ber beichleff-n, daß die s.akom»e»stener »tt 1. Jänner 192S für den gan,en S aal adge-schafft »erden soll. Selbstverstäidlrch »erden a-tae Steuer», z. B «ine Steuer aas G hälter u»d Lö>n«, «ingeführt »der d«r«'t« bestehend« so erhöht »-roen, daß der Steuer au«fall «ehr »l« gedeckt »erd«» Wird. Aer Artikel K9 vor de« AwonzansschnI. I» Gegensatz z» etne» ge»'sie» Dr. «»g. K—n tn Marburg, der die Vest'»«»»ge» biete# nngeheuerl chen An k l« sehr wohl habe» »ö tzte, nur üderttagen ans die Oaerge>pä" uud h'efig«, Mil«läiko»»anda»lt». erkennt de C^ef der le,»«»sqrft »>eh«,den Ari'ktl« und er hielt in seiner Rede zn» Budget de« JaSizwtntstn« >m F ra'tznn«ch»ß »tt fe»»er lkrnil auch nicht zu'ück. D:r ,Iut>o" berichtet ^'«bezüglich: Da»» ka» der R i»!t (Ibg. Dc. ^-rjav) zur ftcittk bei Artikel« 69 ber vi« v«c* hä»g»i«v»ll« Beschränkung be« Im»«-billeuv«rkthr« ans eine» Geoie« vo» 50 »eteru von der Siaatlgrenze beinhaltet, «0 die U.bertrognng be« S gentu»«rechi« u d i»g»r schon dt« Betpachinng a» di« vo heitge S n'tz«igu»g de« Sriea«»i»ister« und d«g Jarnnminist'«« pedunde» ist. Un'er lebhafter Heiterkeu de« ganze» F»a»z-au4lch.fse« »alt der Red»er au«, »>e j tzt solche Akte» durch die Ministerien wa»der». »e»n e« stch um eine» Kaufvertrag vo» Au«.tad«r» handelt. "Niwwtr iOO Liltier Zeit»ng -Da'»ch Best'nnnuugen de« vorjährigen Artikel S4L des Finanzgeietz?« werden a« meipe» die »ug»»ao-denen Laud«leuie au« Ivliich Benetien grjchlaLiU, di« stch di« Staatsbürgerschaft »och nicht k-us-a konnten. Die Mitgliider seindUchrr (?) Völker find«» schon irgrokeinen Strohmann, wenn fie bei ur« -fttoa« kaufe» wollen. Die neue» Besti««nngen richtn roch g'ößrre Ävmplilafosen ein unb geben bie Möglichkeit zu »ne, hörtet «orrup'io». D e r St eb a er verlangt, baß ver Jastiz»iuister diesen /. Artikel »utsttfjiebe, damit bie BevSlke. ?ung uicht ohne Not iu Aufregung ver-? f e tzt w i rb e. Atpolver und Hhrfetgen. I, ber Parlamentssitzung vom 16 Dezember haute »er de«okratiiche Abgeordnete Dc. Sii^oo. nn vierschrötiger Mann, de« Abgeordneten Vvjt, Handarbeiter. eine solche Ohrfeige herunter. bad 'hm ktc Bange ansiprang. Dieser gab einen Schlag außcf, bat ber viersch,ölige laumtlle, und riß ben R volver heran« uud brüllte: „Ich bringe bich um, Hiiib l" Rar «tt schwerer Mühe wurden die Kämpfer ^u«einaaberg«brach'. Nun wird ein Ehrengericht &iber „Eh e" »i,»er zusammenleimen. Aus Stadt und Land. Wegen der Weihnacht»1ei«rtage habn, wtt unsere Donnertziag«- und Sonntaz«svtge an« technischen 9: Baden zu einer N.»»ir zusammengezogen, damit uusere Leser voch vor den Feier-:agen da« Blatt in die Hand bekommen. Wir be-nütz» bie Gilegedheit, um allev unseren liebwerten Leserinnen unb Lesern, Fitnnben unb Freuubinneu recht glückliche unb angenehme Weihnochiefeiertage zu wünsch iu. Dte Weihnachtsfeier tn der evan-. gelisch'N Steche ist eine der populärsten Ber-qpstattuugen unserer Stadt. Die schöne, geräumige, besonder« in der Abenddeieuchtung überaus stimmung«-volle Küche erweist sich iu dieser Feierstunde stet« al« zu llem. Nicht nur Freunde nnd Eltern der Kinber, welche durch ihr Singen und Spielen im Mittelpunkt der Ausmerkfamkeii stehen, nicht nur die zahlreiche,! Aimen, welche beschenkt werden oder doch Geschenke > «haften, sondern auch viele andere kommen, um dm Zauber de« schönsten und gemütvollsten deutschen „ festes auf sich wirken zu lassen. Al« da» Glocken Geläut verstummte uub da« große festliche Orgel-Präludium Meister Jiuer berger« zu Ende ging, stand mit leuchtenden Augen und vor Erregung bleichen . v er glühenden Wangen die Kindetschat unter dem -fta:U$cn Weihnachtsbaum. Sicher und taktfest erklangen die schonen Lieder. Die ersten Dtklamatiouen, an denen sich Heuer auch die kleinsten Dreijähr gen ^ ^Hermann ^akusch, Martha Sager) tapser beteiligten, seyen ein uns dann ward vor den Augen der stau-neudeu ergriffenen Zuschauer die alte Weihnacht«, geschützte ia lieblichen Bildern w ebn lebendig: eine rührende Maria und ein fürsorglicher Joses wan-l Daten und suchten Unterschlupf vor der kalten Winter-nacht, bie Hirten hielten aus Bethlehems Fluren Wacht, sehnten sich nach Licht uub ließen sich von der blendenden Engelschar die holde Weihnacht» botschaft verkündigen. Dann nahten sie mit Geschenken und Llevern der Krippe. Da erklang prächtig feierliche Marfchmusil und die heiligen beei Könige zogen, prunkvoll gewandet, gravitätisch daher, bi« endlich quch ste die Ä ippe uud da« Heil gefunden hatten. — Da übliche Ansprache de« Herrn Pfarrer«, die fich .JtarQU schloß^ führte d,e WeihnachlSgeschichte weiter und verknüpfte sie mit dem -Leben de« heutigen Menschen und seiner Net, die auSklingen soll wie . ernst ur Lob und Dank gegen Gott. — Dann folgte der erste Teil einet staunenswert reichen Bescherung und erweckte sichtlich vrel Dank und Freude. Dte Bescherung wurde noch Montag vormit ag« sortgesetzt. — Die Kinder sprachen und spielten überraschend gut. Nicht« Erkünstelte«, Affektierte« odir Gemachte«, sondern naive Schlichtheit und herbe Innigkeit — die echt kindlichen WcsenSzüge — beherrschten da« Ganze. Manche« leiser gesprochene Wort zumal während der Unruhe am Anfang blieb freilich unhörbar, doch ohne Schuln der Kinder. Wenn kleine guti>{t unter den Zuhörern, deren aufdämmernde« . Kewußtjeia vielleicht zum erstenmal von einer Weih-. yachtijeier» von Lichtujulle unb drängender Menschen» . menge erschreckt wird, in Weinen oder Jauchzen abbrechen, so ist e« tzgreifltch und niemand nimmt 4«Übel. Abe-r weitn Erwachsene durch ihr Hücksichtsloseß-Zu-spätkommen, Türen- schlagen und Schmätzen die unange» nehmste Art von Störung hervorrufen, so verdient diese notorische Unart, die nicht nur auf Eilli beschränkt ist, ein« «al öffentlich an den Pranger gestellt zu wer den: alle unsere Veranstaltungen haben darunter zu leide», alle Pünktlichen darüber zu klagen. E« ist ein wunder, daß fich die Sinder nicht an« de« Konzept haben bringe« lassen uud daß Meister Jnterberger in seiner Blindheit, der ja doch nicht mechanisch nach Noten, die er vor fich sieht, sondern au« innerer Sammlung und Konzentration schaffen muß, trotz aller Störungen so schön spielen konnte. Ihm ist die wohlgelungene künstlerische Geschlossenheit der Feier zu danken. Weihnacht«»ans- «uch ans diesem Wege sei allen, die zn der reichhaltigen Armen- unb Kinder weibnacht«bescherung in ber evangelisch» Kirche, dir am 18. und tt. Diz?mber stattfaab. in so reiche« Maße beitragen, bet herzlichste und wärmste Dank ausgesprochen Entsprechend der wirtschaftlich Mnr«teeg« tostgen Lage betragen bie Geldspenden Heuer am fast 3000 Dinar weniger al« vor zwei Jlhren. Da» war voranlznsehen. Und s« geschah «I. daß die Nataralgaben, bie Gvenben sowohl bet Kaufleute, G.w.rbetreibenben unb anbeten Firmen wie auch bet Privatleute so teichlich flössen wie seit Ätieg«begion nicht mehr. Ih en allen gebührt v'el-sicher Dank, Btsonbet« sei auch aller Frauen unb Mädchen gedacht, welche z. T. bereit« im Sommer in fürsorglicher W-ife mit dem Näh,n nnb Stricken ffir Wühnachten begonnen hatten, die «it den nm-fcssenden vorbereituzgSarbeite», mit der kopfzef brecherden nnb verantwortungsvolle« Arbeit bet ge» rechten Verteilung aller Gaben an weit über Hanbert firme nnb Notleibeude fich eine schwere Last aufgebürdet haben, na bet Spitze bie Frauetvirein«-Präsidentin Fron Leopolbwe Rakufch nnb Frau Senior Anna «oy. Ihnen allen, bie burch Spenden, Arbeit und Fürsorge mitgeholfen haben, bie vielfache« Nöte in unserer Stadt nnb ihrer Umgebung ,u lindern, sei hier im N»men v elet ans« herzlichste gedankt. Evangelisch« Gemeinde. Im Anschluß an ben F-figott'«)ieiist am ersten Weihnacht«seiertag. 25 Dezember 10 Uhr vormittag«, wirb da« hl. Abenb« mahl flefpabet werben. Sttv,st,rad«nd de» Cttlter MSnner gefangv »reine«. Der Eillicr Männergesangverein veranstaltet auch Heuer am 31. Dezember um einhalb S Uhr abends einen Silvesterabenb im Kino-saale de« Hotel« Skobetne. Ein reichhaltige« und ab-wechsluugSvolle« Programm verspricht allen Freunden de« vereine« einen höchst vergnügten Abend. Au« der Schule sei geplaudert, baß einige ganz besondere Ueberraschungen geplant sind. Besondre Einladungen werden nicht abgegeben. Alle Mitglieder uud Freunde de« vereine« find selbstverständlich herzlichst willkommen. Der Eintrittityrei« beträgt Din 15 pro Person. Traung. Am vergangenen Sonntag fand in Ralov»ik bet Leidach die Vermählung de« Herrn Martin Pt c, Beamte» der Siadlmühle in E lli, «tt Frl. Ro,a Sovo! c, Besitz:r«iochter aa« St. L>it'a bei Eörz. statt. Eine grimmige Ktite wurde der «elt vor den heurigen Weihnachten beschert. Boa überall her Hirt man Nachrichten über Erfrierungen, Eil» reiben, Schneefälle, Zag«verspa!ungen. Damit der bei solchen Gelegenheiten beliebte Ausdruck .wie schon seit Meuschengedeukeu nicht mehr' zu recht ia FnakUon tritt, meldete man am 21. Dezember an« B:e«lau eine Temperatur voa —30° unter Null, w» «an in Deutschland seit be« Jihte 1799 nicht weht er (ebt hat. Aber auch bei ob« biß e« abend«, morgen« unb auch über Tag« schon ganz grhöiig in Zlife», Ohren nnb Wangen. Die Wetterpropheten wandelten ate«ranchend mit wichtigen roten Nasen Hern« unb verrieten i« vorbeischleicheu trinmphierenb: Gestern abend« hat « schon 14° gehabt, heute srüh 17°. Wie mau liest, ist die Kältewelle aber schon wieder im Wegrollea; iu WeUeutopa ist am 21. Oezimber milde« Witter «U Siegen uub Schi« ei»> getreten. In bie Ehtoutk sei eingetragen, baß «an a« 21. D,zi»ber in Zagreb —22®, in Wien —21", in Bud^pist —18°, in Bertia —14°, in Prag —21°, in 9öc| —11*, in Marburg —15°, tu (Etat —15* Rille üb in »löalanb +7« «ätme attefea tonnte. Spart mit de» Wasier. Der Stabt«agi-strat Eel>e verlautbart: Infolge de« außerorbentlichen Verbrauch« von Wasser au« der städtischen Wasser-leituug ist wieder em empfindlicher Wassermangel entstanden und da« Reservoir ist leer. Da« Publikum wird aufgefordert, bie wasserlei>ung«HSHne zuzumachen. Damit allsällige Beschädigungen der Hauptleitungen infolge Einfrierung verhinbert werden, mögen die Hausbesitzer bei stattet Kälte dafür sorgen, daß an jedem Abend die Hauptabsperruug im Haus gesperrt uud gleichzeitig da« hin'er dieser sich befindliche Ventil für die Auslassung de« im Hau« befindlichen Wassers geöffnet wird. Im Übrigen soll die weitgehenste Sparsamkeit bei« Wasserverbrauch geübt «erden. Der Fischereiverein in Clli (ribarako dra&tro r Celja) hat a« Samltag, dem 7. Jänner 1«28, um 20 Uhr 30 in den Rinmen de« Hotel« .Balkan" seine regelmäßige Zahre«havptverfa»«U»ng «tt der in den Statute» festgelegten Tagesordnung, ist zu wünschen, daß die Mitglieder vollzthig an H»uptver!a««lnnz teilneh«en. Zum Bereuten der Stadtg-meind-Gotische, ist ber bortige Bezitklhauptmaua Herr Dr. Eu', ernannt worden. Stadt und Lanb at«ev erleichtert aus. Ächöa langsam ... Unter ber Uebetfchrift „Irtlum ober Absicht?" fchteidt die hiesige ,,Nova Doba" (die Emkla««erungea ft ab von un«): Bor einigen Tagen hatten wir eine Polemik «it ber „Eillier Zeitaag" wegen be« Artikel« 69 bei neuen Finanzgesetz?«, ber i« früheren Finanzgesetz 1927/28 unter Nr. 342 staub uab bestimmte, baß Au«iän»et m Raum von 50 Kilometern von ber Staatsgrenze keine Immobilien ohne Bewilligung be« ft:ieg«- unb de« Jinenministnium« kaufen dürfen. Wir standen aus be« Standpunkt, baß biese vesti««ung in biefet S-stalt anch in ba« jetzige Fwanzzesttz kommen müsse. Heute aber lesen wir im „Jugoslovan«ki Lieh)" zn unserer Uedertas chun g (lj den »örtlich zitierte« Artikel 69, ber jebeu Kauf von Liege»schasten in der obenerwähnten Zone ohne Be-willifeNag be« Krieg«- und be« Janenmivifi-numS verbietet. Drmaach wären anch bie Einheimischen an biese Bewilligung gebunden, wa« natürlich ben ganzen Immodilienvetkeht in unseren Stenzgegenben (näm. lich in ganz Slowenien I) unmöglich mache« würbe. Wir glauben aber noch immer, baß e« fich um einen Irrtum in ber Stilisierung handelt, der fich leicht wtrd berichtigen lasse». — Wir möchte» dem Blatt seinen schönen „Glauben" nicht zerstören, hoffen vielmehr bringeub. daß auch bic Herren Ab-gtorbnelen bet Slowenischen volk«partet unb der >elbstäubigde«okratischen Pirtei (endlich I) burch bett ,»Zago!lovan«ki Llvy»" Überrascht warben und sich mit allen Nachdruck biese« „Irrtum« in ber Stilisierung" annehmen werben. Et« Menfchensreand. Im Laibacher „J^tro" üelli ein gewisser Dr. »og. R~a, schein-dar (in Advokat, nochfolgtnde Bettachlungen über be» Ir.ikcl <1? de« neuen Fi»avzges»tz:« aa: vom nationalpolitischea Standpunkt au» wäre zwar diese Bestimmung zn be« grüßen. I« W!rtfchafi«lebev aber wird die« un-g'henre Schwierigkeiten und Hemmnisse bedeute». Wirb doch bie Genehmigung ber beiden Miaister anch bei ber Erbnachfolge ober bei Schenkungen von Besitzen (notwendig sein und ebenso wird der verlaus von Besitzen in der Grenzzone unmöglich sein. Die Folgen werden wieder die sein, daß die Geldinstitute den Besitzern (eine Hypotheken arvertrauen werden und baß der Hqpoihekatktebit ganz anshören kann. Die« bedeutet ader geradezu bie Vernichtung der ohnedie« schon verzweifelten Lage de« Bauernstände« an der Grenze. Eine richtige 5t«volntioa kann die Annehme dieser V«fti»«ung auch in ben Städten an ber Grenze besonder« in Marburg, verursachen, wo bie Häuser selten sind, bie nicht «it Hypotheken belastet wären. E» entsteht auch bie Frage, wann «an bann bie 4°/,'ge Sinfvetttaglgcbühr wirb zahlen müssen, die dreyer der Säufer in 15 Tagen »ach Abschluß be« Littrage« zahlen «oß. Wa« geschieht «it der Gebühr, wenn die Ministerien den K^usrtrnaq nicht genehmigen? Die Stenetblhötbe wirb fie höchsten« in 1 Jahr zurückgeben, natürlich ohne Z>nsen. E« am Den neue Gesuche, neue Ste«pilan«gaden notwendig sein und «er e« dringend «it der Genehmigung de« vertrage« haben wird, der wird noch teure Interventionen sür bie Erledigung de« Akte« im Zaner- nnb i« zahlen «Üsseu. Wie in B-ogtad die Akt» erledigt werben, ist un«, leider, zur Genüge bekannt, ttab barin liegt die größte Gefahr de« neuen Artikel! 69 de« Finanz-gesetzt«, der ew wahrer Hemmschuh de« Wirtschaft«-leben« an bet Grenze sein wirb. Unsere Abgeotb-neten wögen daher rechtzeitig Sorge dasür tragen, daß bieset Artikel gemildert und Best mmnngen darin anfgeno««cu «erden, welche da« Schikanieren, Bei-schUpven und un notwendig» neue Autlagca sür die betroffenen Parteien unmöglich «achtn. Einzig ©fite 6 b am Platz »St«, daß beide Mi»isterieu dies« ihre Ko»petenz auf den Ober-gefpan und de« Ko««audanten der Stadt Marburg übertrage«, wo maa diese Angelegenheiten teufet» sachlich «nd löse«, da »au die fötalen verhäUn'ffe kenne» und leichter die staatlichen I-tenssea »i-d schütze» köane« al» di« Beamte« iu «eograv. — B zügl ch der E-bnochfolge ist der gu'e Mavu »och de« uv« ooillegevde« T r de« Artikel« 69 aus de» Holzwege; diesbezüglich bärste blaß Km «ealcheasreaudticher Wunsch der Vater des S sanken« setu, «eil diese v-ftimwoog ltißi es zu. daß «it »er Zeit all« diejeuigeu vo« der er-erbte« Scholle ihrer Väter vertrieb«» »erde« könnte», de»e« »au aus .ua t ioialpolitischeu" Sründeu die Besitz Übertragung ulcht bewillige» würd«. I, uasere« T xi des Artikel» S9 befiadet stch et» »bsatz, der i« «JaUo' ellerdivl,« «icht mttgele'l, wird, »elch?r lauiet: „Dies«» verlöt bezieh» stti nicht aus Mute oüer Pacfet vou Magazineu uud u« gedecke« Lagerplätzen sür die Einlageru»g voa Ware« i» Sebtete der Me«rekhäs«n. auch uicht aas bie Miete vo» Hlasera ausschließlich zu Wohouogs-zwecken, ede»t« uicht aus Liegenschaften, die im «ege der gesetzliche« Nachfolge erworbeu werde«." Da »aa aauahmea kan», daß der gute «am ein slowenischer Jarist ist, wäre ih« zu empfehle«, daß er in deu V^aane« seiner j«,stischev «eisheit hivatklettert und vo« dort di. «mwort aus folgende Fra^e hnau'bringt: We«n (aagn ormev, dag avck d e Erbvachfolge den Verbote» tos Artikels 69 unterliegt) »uu für eine« hiesige« (deutsche») Staatsbürger «icht durch freie« Gillensalt e»oes Kaufes, fonder« durch de« Tod feiues Vaters die llebeitragung des vefitzts aktuell u»d diese Erbüb«rtragung vo« Vater a«f dea Sohn »icht genehmig« wird, was geschieht dar«? We» gehört der vefitz? «er hat. da die v:sttzilberttagu«g auf den Loyn ja «icht bewilligt wurde, übeihivpt das Rech», de« B fitz a« eme geaeh»e P-.soo zu verkaufe«? «as gelch'eh' »tt d«» Besitz, wen» der Sohu (ob er dazu das Recht bat, ist »och die Frag«) »icht iu dr« B-rkauf willigt? Oder «m andere» drastischeres Beispiel: I «and vn»acht, «es ja die « hrzahl der Fälle du d«r Erbfolgt bildet, sei»«« «Indern testa»««-«arisch feine« v-fitz. Za, ist es überhaupt ans-zudevtev, daß all« Testa»««te, all« litz'e» W'llev in Slow«»ir» im Wefeu abgefchafft würde«, meil ja ihre Durchführn ng vo« der Willkür zweier «laister oder, w'e unser Jurist es habeu möchte, sogar vou der Willkür eines lokale« ver-waUuvg»bea«t«n uod eine» Osfijins abhäoge« würde? Was geschieht »it dem aU-h würdige« Begriff eines T-staweat». »as »it de» letz'willen!-Kch hlntnlaffeuen vefitz. weu« «uu diefeHire« de« letzte« «illeu, fageu wir. uicht geueh»igeu? Ist schon jemals uud irgendwo e'« derartiger «>ogr>fi ansgebrätet worden? Di?se U?bttlega»ge», uoter viele« aader««, hätt«« ebenso wie uus Laien, so auch uofereu »Jartstev" im Laibacher .Juno" znr Uiberleguug bnoge« »üffen, vaß die Erbfolge, fribst i» unterem Lind »er uubegre»ztea Mözltch-kette». nie uod «i»mer unter die Beschränkung«« diefes Gesetzes falle» kann, gavz einfach deshalb »icht, weil eine Nichtgeuehmigung i« keine» Falle wijlich wäre, oder es »üßie oll:s, was bis-hnc i« dtese« Dngeo heilig u«d i« aller Welt uu erschütterlich war, »»gestützt we'deu. Überhaupt ist diese gauze Berordnuv«, abgefeheu vom Erbrecht, die da i» das Foanzgefetz des Jahres 1923 hm-eingeschachtelt weroeo soll, im Pnozp so v-ryaagn». voll, daß derjenige schon ei« richiger .Zartft" sei« «uß. der Über ihre Stsetzwerduvg üderhanpt bis-tattert. Sie hebt gavz einfach den ve> griss vo» Besitz uud«ige»tum aus. Deu« worüber eiu «Üvdiger Mann «icht selber fni v:r» füge« kann, das «st ja nicht «ehr fein Eigentum. Der B-fitz voa Grund uod Bade« »ürde fraglicher werde« als das mittelalterlich-Lehen; diese Verordvung wäre tm Prinzip dte Bolschewifirruog der Scenzzone, fie bedeutet «ichts weniger als da» «bsägeu de« «Ües, avf dem unsere Sesellschaftsordvavg sitz', dtvu sie liefert das ganz« V-rwizen »ufere» Lavd-s, alle Häufn-. alle Liege», fchaften unter die Entschiidavg vo? Polizei und Militär. Maa muß schon dicke Bcetter vor dem Kopf habe«, u» fo etwa«, selbst unter denn stä ksteu Vordedalttn. zu .degtüßeu". Aa den Gemetnderatswahlen tn Windtfch Fetstriy wird u«s gefchrtede»: «» Sonvtag, dt» ll. Dezember faudeu io Wiadifch-Fnstritz die »it größter «pinnaug erwarteten Ge. »ei«derst»»ahle» statt, da d.« V-Msch-n zu« nst-n Cillier Zeitung Male »ach dem llwsturze durch ihre »Hämische Wirtschaf »Partei" eine eigene W ihllift« aufa«stllt Huten, um iu die Mauer dieser demokraliichen Hochbarg «tu Loch zu schlag«». Di« Demokrat«» hat»,« dort gründlich« »Arbeit' geleistet und fühlten fich ih.er Herrschast vereits vollkomwe« ficher, «achtem st- das gesamte deutsche AUiurlebeu vernicht« uud ehrsa»« Bürger, ja selbst F aaeu in den Seiler ge-wo feu haue». Die D ui chtu »ußte« bet de»o« kcattfche« va»»lu«gen ft ts lief tn de« Sock greife« und mit Ihrem gute« G lk deurokralische Festlich leite« vor «iae» Defizit errette». Da geschah das U,«hi'te, daß bet de» Stvpscht>»aw»hlea am 1«. Mäz 1923 die deutsch- Sitte 110 Stimme« », hitl«, wo^^e« fich dte De«otrale» »ur über 30 ganze Et mrnleia fceueu koaateu. ill« Strafe für diese ,U ige^ogeoheit- wurde iu Wiudi,ch-Keift,itz eiu grob'» O ja«a Raf^ebot zufamwea« gezogn, und a« 7. April 1923 (an es zu den b«> kaaute» blutige» Vorfälle« tm Hottl „Neahold-. Nau fiitterte die de«okcat>fche Flagge wieder Met den« |c über de» Slädtche». So war «s auch «öglich, daß sich die D'worateu bet den S-»«iude-raLsoahku i» Jihr« 1924 neben der Rafst-llaug ihrer eigeueu Lst« de» Bluff einer sozeuanut«« „Äüra-rliste" leiste« kouuten. Ein i»»«rhiu besten» aosgrtlügelter Schach»og. deau während aus der de»otcatische« L st- fast ausschließl ch «ach de» ll«-kurz« Zag«w»odert« als Savdidat«« fijurierte», st.ade« aus der „Bürgerltfte- neben voitiegs-»ewokrateu pro for»a aoch eioige Deutsche, die fich für die .Fonschrittlichkeit" der De»okcaie« ( p ich .vo«bt»forlschri»!') begeistert hatte«. E« lag daher aus der Hi«d, daß ein« derartige So«diua'io« ein« absolut« oe«okratlsch« Meh-h'it i» Ämeinde-rat bringe« »ußi«. Bei deu di'sfihrige« G'«?ind«. ratswahlea zog aber der Bluff «it der „vürger-liste^, auf der wieder einige deutsche Bürger aas-gestellt »areu, «icht «ehr. Di« Dwvlcatcu bliebe« t otz ihrer beldeu Liste« deu Klerikale« uud vealfchm gegeuäder iu der «ohlverdieuteu Mmdnhet«. W« nua verlaul«t. werde« auch dt« beide« auf d«r de»o kiatische» L ste gewählten Deutschen Karl Sukowiilch uod Haans Wallaod iu den deutschn» Semeindra's klab eiotte e», so?aß dieser, sowie der »ewokrati ch' Klub je 6 und der klerikale Klub 5 Mitglieder zähleu miro. Drrob zirpt dte Wiudt^ch F ift W-ingiille im Mitbürger „v dctnil" wchmülij: . pc!'. p°!'---1* Erzwingen wollen fie e»! Die h'estge „N,va Doda" vndff-otlicht unter der Sp tz-«a>k« »llawpf um Schjast-iu' uachfolgeud« Z»-schrrft: Mit Rücksicht aus dea Druck d«u die D'Utfchlü«ler bet deu l«tz!e« Sewtindewahle« aul-üb?«n, haben die gewählie» flowenifcheu und sozialistische« Smeindeaulfchüss« (9 lusschüfl« von 17) ihr« Stelln» zurückgelegt uov voa der Regierung luslv'uug des Se»etnderats sowie Lasichreibung voa «eueu Wahlea »»langt, bei »eichen die Behörde« die sloweuischeu wähler vor dea frechen Deutschtü»leru schützen sollen. — Ist das nicht herzig? Statt daß die H-rren einsehen soll«««, daß das Resultat der Se-»«tadewahln» genau ihrer jahrelange« H tz: uud U,duldsa«keit entsprich», daß fie geerutet haven, wa» ste säteo, daß da» Volk ihr« H«tz« ablehnt uod in Friede« lebe« will, weud«u fie fich u« ..Hilfe" z» de» B hördeu l Da aber auch diese die Wähler «ich« zwioge« löiveu, Leute zu wähl««, die ihne« zuwider find, fo hoffeu vielleicht die durch «ia laoge». uutl«grfchiävk>«» R-gimeut verwöhut«« Herrfchaflen, daß bei deu ueaen Wahlen die deutsch« L ste irgendwie sür uu gültig erklärt »erden könnte, so daß daou alle ihre Kandidat-u „gewählt" würde». Eine echt „demokcatisch-" H?ff,»»gl Sollte» fich ftellich die angerafeue« B hö d«> uicht erda,»-u, da«« »öchteu «ir »ktten, daß bei deu ueuev Wahlen noch mehr Stimmen aaf die Lifte der Ocdnuug, der Wirischafl, der Duldsamkeit »nd des friedliche» Za-ja«»evleb«os entfalle» »erde». Was aber die »F echheit' der „Deatfchtü«!«^' anbelangt, »ird fi« a» besten dadurch charakterisiert, daß fie den bis-herigen floweuischen Bürgerweister anch noch weiter auf seinen» Siühlchen belassen wollte» ... Anlckhttch der Marburg-» Gemeinde-wählen zuotie» fich dte Kientale» und dte D«»o-traten ia ihren Bläitera, »er voa beiden eigentlich schul» ist, daß der deutsche S-neinderat Herr Psri»er. der bekanntlich die slowenische Sprache uicht beherrscht, i» pold dies verwehrt hätte, von dies«» Tag a» datiert di« Sewohrh-it. daß bei den S'.»«i«desttzitug-» des Mirdurger Se»einderat» auch Dentsch gesprochen wird. Ali« der De»ok:at Dr. 8 pol» war derjeuige. der al» E ster das deutsche Reden i» Ä-»einderat zuließ und durch eiue« D »okraten »urde dir deutsche Sp'ache bei deu G »ewdefitzantzen »hoffähig-. F'rner ist der vor»urf, daß »ir den Nanu» .Marburg" forc eren. «ich« stichhältig De»» die Wahrheit ist, daß die Dmokrate« ein B att heraus-geben, daß fie «och hente „Marb«rg«r Z-ttnng" nennen .... Stpieati «&t! Einen vt»is«h».f'l über die .E audtu E-leia" läßt je»and i« »er vvlletz'en Sonntagsvunnwer d-s Liibacher »J iiro" vo» Stap'l, i» »eiche» tr, u» da» „ntaUe*" Sloweneutu» der Stadt E lli zu beweise«, avführt, daß fich die C llier erst i» I ihre 1359 für die deutsche Uwzangsfprache ,e»fchloffe«' hätten. Wenn es fich nicht gavz offenfichtl ch «» einen vierfch»efel handelte, kö >«tc »an de» W tz bold fragen, ob er denn die .II»ga»gssprache^ für «ia H'»i hnltc, für dessen Wechsel »an fich avr so „evifchlteße?" kaa«, ferner köo«te »aa fich darüber »andern, daß die alten Steintafeln «nd Veak»ale nicht io der früheren ,U>gangs°prache" gehalten find. Die lynche, daß der verstorbene De. Server i» Jahre 1918 »»« Balkon d«s Rathenfe« herad den raschen Fortschitt des vlo»enenta»s in Eli rühnN«, als er nach E lli g kom«en sei, hade er dies als drttter Slowene getan, paßt »egen ihrer E nsthaftigkeit anch nicht zvm launige« viersch»efel o«s alte« ,E ljan» hinzu, f»,st könnte anch ste ins Triffen geführt werden. Unser« slowenisch« Ittelliqenz «nd da» M'nderh'ttsschnlw |«n. Wir habe« tn einigen unserer letzte« Folgen dte Forderungen der slawische» Minderheiten in Deutschland iu besoubers eindrückiicher Form unsere« Lesern nahe gebracht. In Hinblick darauf wird es fie interessier«, weiche Gefühle die slowenische selbständig-demokratische Stadtiutelligenz dem Schulwesen ber na ionale« Minderheit l» eigenen Land entgegenbringt. Das Organ dieser Intelligenz, die Eillier .Nova Doba", schreibt mit Bezug auf bi« einzige hierzulande noch bestehnde deutsche v lksfchule (wo fie fich aber befindet wird uicht angegeben, »»eshalb eS nicht ausgeschlossen ist, daß das Blatt wieber irgendwie aufgesessen ist) folgendes: Ji einem Seen« ort unseres steirischeu Linde», dort, wo uns der jähr-huudertelange Druck des Germanentum» das Volk schon fast verdeu'scht hat. h ben wir eine deutsche Volksschule, welche die Ausgabe hat, auch uoch weiterhin das Renegatentum uud die Seelensklaverei ausrecht zu erhalten. Ja und außerhalb der Schule», wirkt dort jetzt ein Schulleiter, der fich dem reue-gatischen Element schon so genähert hat, daß er auch in der Familie Deutsch spricht, sonst geht er aber «ehr auf d e Jagd als iu die Schule. Der O t liegt im Marburger verwaltungsgebiet (wo Denn I?), wo es denn doch keine serbische Indolenz gibt, wo aber üppig die Armseligkeit slowenischer S -cchiefeelen blüht . . . Dte Deoqroder Advokaten »urde« gelegentlich der Debatte »ber das Advokateugesetz i» gesetzzednideo >u» chnß vm den R dnern der Opposition entsprechend beleuchtet, ver selbftändtß» de»okrattsche Liibacher Abgeordnete Dr. Kra»er führte einen uuzeheuerlichen Fall «n, den ein Slowene erlebte, als er auf eine Erledigung bei ewe» M n»st««u« wartete. Da er die «^ledtguag ur« gierte, b«ka» «r voa «»c» B o^rader Adooketin «in« Zafchrtft, daß bei de« betreffende« Mmisterm» eine E.ledigung schwer »u erreichen fei, doß er fie aber foforl bekomwen könne, »en« er ih« 60)0 Di» zahle, v-zeichnend ist, daß diese gafchrist vor-gedruckt wnr, »as be»eift, daß dies nicht der ei«»tg« gall bet de» betn ff aben Ministerin« war nnd d«ch bei aas dte Kv-rvpito» ftzste»attfch gepflegt »erde. Ad>. Dr. Jovavooii führte eine» andere» Fall Im F anzsfi be»«rd sich m ein« staatliche A«. «-»»tr 100 Ciliiet Zett»»i C«He 7 Einst Mühe und Plage —jetzt fröhliche Tage! annif. klug Fräulein Klug genießt ihr Leben. Sie plagt sich nicht mit Rumpeln und Rei* ben, sondern läßt Radion die Arbeit tun. Radion wäscht allein! »Löst Radion in kaltem Wasser auf, gebt die vorher eingeweichte Wäsche hinein, laßt 20 Minuten kochen, schweift ausl« Wäsche rein und blendend weiß! Reiben und Rumpeln ist unnütze Plage, ruiniert Wäsche und Hände und — wird man vielleicht schöner davon? Radion das ideale Waschmittel schont die Wasche! 1«rr»g nnb toeil er der serbischen Sprache »ich« »ächt'g war. lUfr er bat Off rt voa eine« B o- Saktc ttbofJtfn absoff»«. Bei ber L j'lotion stellte b herau«. bah ber betriffp^e Nvvokat sofort bar «uf ein eimal »i«drign«s Off rt gest llt hatte u»d fo bie Lieferung bek>«. Da« sei nu Beweis, auf welch »tedr'ge« N oeau bie Atvokaten io einigen Piovinz«» stdnbtD; e» fei bahn »ia G^s-tz ro'wen-big, ba« »ich» «ur bi« Ulw-k,iure» ausgleiche», foabtrn auch ihr moralisches N veau h'de» »erb». Todesfall. 3' P-ltaa Ist Hier Joses P rlch, L de sav.itan» und Sljrwnktbe!?tz:r. e» ollsH« g>-schätzler Mau» an« Itt angesehen Familie P r ch, tm «lter von 55 Jihreu a» H rzschlag gestorber. Da« zahlreiche L-tch »d'gänzrns legte geua»ts von ber aoßervidentlichtn B lud hett ab, bereu sich btefer kerndeutsche Mann nfceute. Todesfall Z> Salb«nhofe» ist H«rr Simon P,che>vig, «in vcuncher Manu aus altem Schlot nnb Kor«, liesbetraunt vo, lein» L aber«, E«kel», U tnf'ln unb feinen z >hlr«ichen F:eunb«n, tm >lter von 86 J'hren gestorben. Tod,»fall. I' Rohtfch starb im 75 Lebens jähre F a-> Vnalu Po ch Mutter bt« Bürgermeister! »ab L » 'hl' biet« tzkrrn L opolb Po ch Todschlag. I« bem nahe« kch erschlug ber Baur B.lcntin voiS i feine 28 jährige verheiratet« Tochier »ach vorhergegangenem Gretl«. J unibtunji. Im 15. b. M brannte in Roh'ti« Gau«bra»n bat bem T «rarzt Mttbli ge-Hörige H u« vollko»«en nieder. Der T chleimnstn Lo>-r «rtridet große» Stza'eu, ba er das Hau« a!» > beitJf ö it unb Lagerron» berütz". B ete feruge E-«r>ch'U»g«stuck-, wie auch ollis W rkzeug würbe» et» R ud ber Fla«»e». Der Schaben ist burch ket»e B rstcheriniq geb,ck. Einq«drot»»n dat i« der Nacht auf ben 21. D z mder in S. Z tob bei Se. Seorge« ein Sauner in baf G >chäf » « Ka^fm,n«s Herrn I'i'» 0 afelli, an« bem er W > en tm W rt von 10 000 k)>,ar »eglchleppi«. M» H' fe «tnes Marburg« Paltzeihan-e« ko-nie die Spar zu etne« einzeln flehenden Hills verfolgt weiden wo mau bie Wir«» nicht fanb, wohl ader b<« z« t bort wohnenbe B»über derhst'N». 3>mwif(Utr in Hochen-gg »« 13. b. V». e,tzinde>» fich >m M »tarb«n-Ochlasz'«mer der F an ffua ftalch ba« hiatet bem Dr-n a»fg>» flopelt- Hol,, ver schnell herdeigeeilie W-hr unb de« N choar« gelang e>. das F-uer zu lö'chen, bevor ,« stch eusdreiten so>«'e. Z mmereturch ung, v>t-ä ch'. Wände u.dgl. haben ourch das Waffrr »a llr»ch seh' g li«e». Der glflA tche F Oberft Livd Her h »st d>e>«r Ta^e vo. W.shi»g>o« nachwtisko K g'flcio'". Die ©tr de beträat 2031 M-ilen, die er >« 27 Stunden, davon 13 £>tuniw« bet Nrch«, bmafl 'd «uf dem Flngpl tz i« M x ko e»tfi i»«n ch" 30.0(0 Men'ch-». a» ihrer Ep tz- P äfi'ent sterung. Am Boden de« Me-re«, in b,m auf bet Hihe von Woo>enb vom Z rflü^r ,Pio'd »g' gerammte» U Boot ,®4' nngrschloff-o. schwach e» nun lchon ieit einigen Tag'U sechs amerikeuilche «atroieo. während oben ber Stn'M fein wtldes L "d h alt u»b d«e markn stirrenbe Kälte bie tapferen Tauch r, di« durch A>opffig»ale «tt dev Tobzewkih e» iprech'v, immer wiider v"treibt. Der a»erika»»'ch« Nanbwnk hat das garze Lind oufj'fo'dert, für dte nnglkck ch n Seeleute za btttn. Im 21. D'zembir foan<( bat U Boot ,S 3". das fich r>eb«« de« ge lnukene« ,S 4' auf dem Bo^en be« M nes vieber-»'§. »ur «o» ieh? schwach Klopfzeichen beobachteten T otz aller R-ttung«vnf. ch«. bie burch dte stürmische See immer wieber unterd'vchn» warben, muh mit bem To» der sechs jaogeu «^uner gerechnet w'rben. Si»z Amerika b«'chäs'igt fich i« l«lde»schaftlicher Trau r m»t ih'em Sch ckjal. ^iMinoliontlt RetsepLss» für Jour nol ft-o. Demnächst wird in Pa*i« die Wsfenschaft ?ach moderner W>'chm«tho-e — srllst Da D'i«e Wä ch« reinige». Wa>ch« Wä ch oh»« zu »ä chen. Da« neue sadeljaft« Wa>ch»ti (I „91 o b i o n" wä'cht all'in. kauf« Sie noch heute ta Paket zur Probe. Für vollko»««ue UaschäSlich kett gewäb'leistet. Wich der Krieg die Vereinigten Staat.» gekostet bat. I» ft'Urm jtb'l'chen Beuch, gibt ber amerikan"che ft uanzmin'ster « llo« bekannt, baß di« kosten ►«• K iiges für di« ver. einigte« Staate« auf 35 «tlliarben Dollais zu stehen käme«, unb »ich« auf nur 24 W lliarben, wie «in im Iid'e 1920 «ingeschctz bat. Wetternmschwung. >« Doauerstag abend« und t« ber N^ch' auf F eitag ist »och in unfereu Gegenbe« ei» p>ötz?'cher W'ttnu«tchwnng »rso gt, bei be» die streuge Kält» v itzlich i» fiühling h fie Wär«« üb«'gi»g. Da« .istk>nbl »ird allo »icht über weihnachtlich bl tz-»den Schnee zu o « komme» sondnu durch deu häßlichen Tatsch g'äa liehen Jaugwetters. Die kli"g«nd« Weih»och»s«>igk«ii »er Wir terlpo tler ist anch zerro-n«». Aus den glotteifig«» Straßen dalanzieren dle Paffanten bahin. daß mi» lh?« Gesch'cklichkeit nur so be»anbetn »nf H e unb ba reißt einer aber doch eine» S'er», f» '»aß es auseinanderlp itz'; er steht fich herausforderntz u». ob anch recht viele Zisch,uer bei fei»«» H8:«eit>bea»gtf! di- Sik bebienstete Magd fich i» das G-därhons »ach C ll> b-gebe», würbe aber auf der V lendahnstatio» m Laii'o vo« S.burtsweh«» überrascht und gebar i« Wartesaal« ei» K »d. Di« Matter und d»« kiud würben bann «tt dem P:rfo««Ujllge nach E lli i» das Krankenhaus befördert. B> streuet die GehSeig»! Der Sta^t-magistrat Telje verlau'batt: die E>geutümer vo» Häufnn und Gründen bezw. ihre Benreter werde» auf das dringendste auf den § 9 der Straßenpolizei-ordnung für die Stadt Clli. gemäß welcher die Gehsteige vor den Häufern und Grundstücken bis 7 Uhr früh gereinigt und in der Winterszeit genügend mit Asche oder Sind oder Sägespänen etc. bestreut werden müssen, aufmeiksa« gemacht. Bele Besitzer von Käufern und Gründe» bezw. ihre Vertreter Insten zwar die Vorschrift be-züalich de« ReinigenS der G-hsteige Folge, vernach» lässigen aber die im oben zitieitm Paragraphen der Straß npolizeivrdnung normierte Bo schrist bezüglich des Benreuens der Faßwege, die den Ziveck hat. verungliickungen infolge der glatten Gehwege zu verhindern Die Eigentümer von Häusern und Grund« stücken bezw. ihre Be treter find sür Beschädigungen von Personen und Eigentum, die auf den Gehsteige» infolge Vernachlässigung der gesetzlichen Pflicht entstehen, verartwintlich auch nach den Bestimmunge» des Strafgesetze« und bllrg-n auch zioilrechtlich für die Jvlgen entstandenen Sch denS bezw. Beschädigung. Personen, die die gegenständlichen Be» stimmungen der Straßenpolizeiordnung nicht beachten werden, wird der Stadtmagistrat mit aller Strenge bestrafe» und ihre Gehsteige auf ihre Koste» reinigen bezw. bestreuen lassen. Letzte Machrichten. SW Qsei"! Unter dem Dreck der Sfftntliche» Meinung »ird vo» Seit« der Rkjirrima nu»»ehr erklärt, daß stch ie B st mmnng der § 69 des Finan,ges»tzes bloß aegen Aasländer richie, t» de» vorliegenden T xt bibe fich aber ei» »Drrckfehler^ ei»geschliche«. Dat Neasatzer .Deu!Ich: Bolliblatt" berichtet bi'ftbtzlg« Uch: g» bn S tz mg de» Finanzaa»schaffe« vo» •dte 8 Cilltet Zeit»», Ihm« 10» • AVIMPASSING bevor der erste Schnee fallt / 21. D«ze«ber wurde da« Budget dk« Justiz«,»« ßeriv«« aogevo««k». I« der Deda»« sprach >b»'«rdl>»ter Dr. ftr» jeo 6 (iRab' einer privaten U iteirebung rt & tr Abg. Dr. S 6ioo. daß i« t ft« angeblich oaS^eloffm fei, baß e> sich bet diese» B ei ch rä » k un gen nur um >nllä»d«r handle. I wttweit diese »u'-leguvg zntr ff nd ist, wild fich eist »eigen wÜsi'n. >dg Dr. R oar verlangte die Lire chavg d < § 39 des F nonzges'tz « stb*c die Aufhebung der V-'wal-tnogSuerichle in Cilli, Sncjero >»b Skrpj«. Der Odwavu de« AuSichvsi S. Dr. N fofai« ®j-bot'c. ei flAtte noch einer P al«, während welcher die Reglerang über diesen Puvkt eine B'ratung hielt, daß dies-r Antrag gelegentlich ter B raiung de» F navzzel'tz s zur B rharblung ko«»en werde. D r vo anschlug vu'de daraus angercmmen urd die Sitzung geschloffn. mm Valda-Pastillen gegen alle Ertrank nngen der Atmangsorgane sind In allen Apotheken u. Drogerlen zo Üben. _HgjjHjg_ Pte ^urOiuaiftaitf. Die Beograder .Politika" befaßte sich am 21. Dezember auf G und von besonderen Jnfora atio» neu ausführlich mit der Laae der Regierung und behaupt,! daß dies« rvtz allen Be>sicherungen au« Regier ungSkreiien, daß die Regierung stabil ist, bei tieferer Betrachmng hoffnungslos sei. Die Regierung «erde trotz allen B'stredungrn. sich aus der heutigen schwierigen Lag« herau«zuarb«it-a, dennoch unfrhl bar fallen. E« f.ien zwei Fragen, welche die Re- !>ierung zum F^lle bringen weiden, da sie unfähig ei fie zu lösen : die Frage der öffentlichen Sicherheit in Mazedonien und die Steuerfrage. Wenn auch diese AuSfuhunaen de« führenden serbischen Blatte« drn Ereign-ffen offenbar vorauteilen. fo v rdieren fi^ doch Beachiung, da sie diejenigen zwei Fragen onszeipen welch« die brennendsten und schwierigsten von allen find, vor die sich die Regierung gestellt sieht. Die Sieuer-frage wird von dem genannten Blatt allerdings cttoa» »inseitig MrgrfteHt. Da» Blatt bringt Aeuße-rangen von anbrannten seibijchen Pvliiikern, die darin gipfeln, daß sür Serbien jede Steuer. auSgleichung unannehmbar sei. Da d e Sireichung der Einkommenstewr im Steuergeietz-eatwurf nur diese Steuerreform al» solche beir ffl, der finanzielle Effekt, der durch da« Sieuergeietz vorgeiehen wird, aber dafür durch Erhöhung anderer Steue»n erzielt werden müßte, wehrt sich nun begreiflicherweise die Mehrzahl der serbiichea Abgeordneten, besonder« au« der Radikalen W,q»v dringender R p»r tur,n 1« Kacl" G>«wr»Z'täiOw«-ka»"d d rStom am 25. D«z moer von 8—12 Adr mittag« »iiag«|d>alt»t. Vorzügliche naturbelassene, steirische Weiss- u. Rotweine wie stets bestes Bock- u Märzenbier empfiehlt [asthaus „Postmichl" Partei, gegen eine Sieuererhöhung Überhaupt. Wenn aber t te LteuerauSgleichung durchgeführt weiden soll, so bleibt nicht» andere« Übrig, als eine Erdöhung der Eteuern, die Serbien treffen würde, vorzunehmen, da Serbien biSh r wie wiederholt nachgewiesen wurde, in leinen Steuerle>stungen weit weit hinte den anderen Staatsgebieten zurückgeblieben ist. Die generelle Ablehnung emir Lt'uerauSgleichung, welche die unm ttelbare Folge der SieuerauSgleichung für Serbien wä>e, bedeutei dahrr. daß die SieuerauSgleichung selbst abgelehnt wr>. Man kann daher von einer Krise des Steae-» reformgedankenS sprechen die natürlich die Regierung ganz ernstlich berühren würde, sall« sie an ver Steueraus-gleichung al« Staat»notwendigkeit festhält. Im weiteren muß aber Diele ablehnende Siellunglwhme der serbischen Politiker der Sleuer-auSgleichung gegenüber ein noch v el ernstere» Poblem ausweisen, da« der Gleichstellung aller Staaisbürger, da« gerade in dir letzien Zet be>ond«r« von der bäuerlich-demokratischen Koalition >n d«n Vordergrund gestellt wird. Diese Frage wird im Anschluß an d:e S'eueirsorm zweifello« noch zu ernsteren AuSei» andeifetzungen fül-ren, d>e sich schon au« d»r Haltung der bäueilich brmvkimischen Koalition ergeben, die entschieden die erd iche Gleichst Hang aller Siaai» bürger bei der Tragu«g der SiaaiSlasten sorder und sonst mit Maßnahmen, wie Porlagen dir Na> tionalv'riammlung, Steuerboykrt, Revision ihre« Standpunk.e» gegenüber dir SiaatSeinrichlung usw. droht. ftedenhen Sie dort «In« Quaiitäfs-Schrelbmaschine wi« di« CONTINENTAL Immer gut ist ALLÜINVE.KKAUF: IVAN LEGAT, fflARIBOR VETHIN1SKA ULICA 30 TEL. INT. 434 Wirtschaft und verkrhr. Di- d uischen R p >?»tion«le stungen an Slldsta»t«n. v» z « I kiasilreen de« Duwi«-Piav'« (1. Spl'«b«r 1921) erhieliev der südilaw' che S'aal uv» lü^ilow« ch- Smatkbürger sür R ch uvg der b,vta-tioacu «itcht bi« «u 5 P ot'nt u»d betiäzt gegen« »ärtig, i« vierten D ■"'* I b'. »wer deutschen Gesavl'«0u»g vo» 1 750 k vetio etwa 59 M ll!»ev VlI mait un in «Üchste» (fünfte») Da»'» J idr, bei »wer G amile stung Deaiichlao^« von 2'/, M'lliaidea Go>?m°,k aa> ih-rvd aas 80 Millioueo Gol'»a>k za steizeu vcchher so^or »och «üher»n J'hreu belastet st aa»«rseit» bieRheiodei, tz»' gtkoa«« ver»i»dnl «erde«. Sü»sl»wi'N Hot selre R p.raiion«»i-ii>ah«en haup'-sLch ich zur E^»euera»g vo» S>aa'»d«triebeo, io erster Liaie Eisenbahnen, versendet. (Bulgarin and Uagara haben au« Perntk, bezi»hun^t»«ise Füif-kuchen Kohl« geliefert) De« Fch eine vo« Mi« nisterial de'chloffeae verord»ang abgeholfen worden, bie bie erhä»zu»^«weike Ver»ei>bv»g bieser Eioaah«ea — «eben den ordentliche» eioschlägigea Posten de« Gioa'tdndget« — sür di« Krikg«ichadenersatzleistn»gea on Private, für Zihlanzea voa Kr>eg«ichul»en and für S iegti vali»r regelt I D'« p ivZ'e» Ersetzbe-l«chtigieo (Lelbstverwaltn,g»kö per, Krche»vrr«al-tnngen, ko poratioven, Jndostrieuvternedm-ngea und P'v'p"<0'ev) haben Ao'p'ach aas 50 P'»z«vt jeder R piratior#q ote, doch hat bisher der S oat deu G oßteil fö» fich i» >o p »ch gevo»«ea. E st teuer 'ollen für di« p^-vo eo E sotzberech'igte» 24 M ll ooen Gold«ark zur Verfügung gestellt werde», und es hab n oach zahlreich« P iva'p'rsoien avf G avd teffe« mit dea>'chen Firmen L'seraagtver» tiäse ebgefchl'ffk», doch h-ißt e« veuefien«, daß wieder ber Siaat den Gioßieil der Reparatiooea sür sich in Aritv'pch n-bw»n w»»d». Eine Riesenauswahl R finden Bie in unteren SpestalgeiohSften, in »Den modernen fr»nx6«i»ohen, enell»ohen, amerikanl»ohen, deatsoben, sowie lnl&n-d »oben Paifttmerle-Artikeln tu konkur-renzlon billigen Preiaen. welche Sie für thren Toiletieüücb benötigen. Parfümerle : CARL JAOOBX, Oru, H*rr»a(UM 10. C. LEYEt, vr»», H»nptpl*ti le-^ praktisches Weihnachts~ Qeschenk ! Westen Pullovers lumberjacks ! JC. pufan, Qelje I Besichtigen S'* bitte die Schaufenster I Ktno Stabtfiao. vo« 21, di« 28. Dez««der: , E ilarova", grandioier F lm i» 2 Te'lea a»d 12 Ak r» Wer «in«n F >« »oa avde'chreiilicher S-dönhet', dS«oniiche« Gl.az und al««beraab,vder Handlung fth'a «>ll, der Oextfii me ja nich', diele« nr^Ha t»8« Zo ammer kli»ae» vo» K»»st und F l». t'chnik »a oe»l'ßen. Der I. t il von „Eiiarovi" läjft a« M'"woch, de« 21 , Donner«!^, d m 22., F trat, d.m 23., und an E? »«tag. »«« 25. D«-,e»b", über »>e L irwa»d Der II. T > w rd a» Moata?, de« 26., Dieo«!0g. dem 27., nod Mt woch, de« 28. D»z»«^r ge»eigt werbne. >^o'b»llu»g«a allabendlich um 8 H« 15, «it Sa« »ah»« be« HI. Abtvd«, wo »ch' ge'p elt »ird, i„i er am Eo"vt»a, dem 25. D »»«der a»d «pntap, d'M 26. Dez «ber, um l/t9, 4 6 und 8 Uu 15, am Mm««ch, d«« 28. D Tue da« Sitlimmftc!* „Sie gtb.n r« also zu?' fragte er wieder und ein« ungeheure Angst (am Über ihn. ,©ibe ich e« nicht schon gesagt? Ir!' Wie ein« vcrzweisell« kam st« Harold tn diesem Aug«nblck vor, wie ein Kämpfer, der gegen htfirangS-los« Ucbermacht kämpft und nur den einen Wunsch hat, in Ehren gu (leiten . . . Si« sah wiikltch auS wie «tn Kämpfer, in ihrem »nzebe»»ien S olz in ihiem starken Mut. Harold fühlte eine schrark nloie Bewunderung für fie ta fich auf steigen. Er selbst stand j tzt im Kampf; ia etnim Stampf zwischen bangem Zweifel und leiser Hoffnung. Sie hatte ihn zweifellos verstanden und zweifellos zugegeben, in der Bar gewesen zu sein, und er fornte nicht wehr »tt der alle,ding« ohnehin nicht recht glaublichen Möglichkeit rechnen, daß da« Midch-o in der Tue Strafe nur eine wunde, bare Acholiakeil mit ihr gehabt hatte. Und dennoch hcfsie Harold; aus irgend eine Et lläiung, aus irgend eine Möglichkeit . . . „hinter der Bar i» einem elende« MitShau« in Hex on!" murmelte er. «r verbarg sei« Sestcht in (einen Händen. Unb wieder war >« fast Mitleid, da« J!obel mit dem Man« fühlte, der ste anklagte und der doch selbst am Za-samrnevbrech n war. aber noch lag vitterkctt ia ihier Stimme, al« ste sagte: „Ja! Hinter der Bar In einer Wirtschaft ta Hexion — nun g'hea Sie hin und trage» Sie diese Ne»t»keit durch ganz London; erzählen Sie, wo Sie «ich sahen und wann Sie mich sahen und wie Sie mich sahen I" .Ob, w.nn e« nur da« wir«!" muimclie er. „Wenn da« alle« wir,!" Sie sah ihn mit «iaem raschen, forschenden Blick ««, fragte aber nicht, wa« er mein«, za stolz um 9t-K&iungrn zu erb tten oder den Anichew zu erwecken, «lg Müsse sie fich verteidigen „Sie find geschicki und rasch In Ihrem Spionieren Gewesen," bc«e,ke ste bitier. .Ih beglückwünsch« Sie gu Ihren Fähigkeit«« al« Det.kliv; wirtlich, S>« h-ben stch I«hr talentiert gezeigt. Jb vermute, daß m,la« neulich« Bemerkung über die Tite Straß« es war, die Sie auf di« Spur bracht«? Da« ist dich der technische Autdruck, nicht wuh ?* Ihr Spott macht« keine« »in''ruck aus Ihn. Noch immer lehnt« er mil ausgestalten Arme« gegen dt« Kamin, da« Sestcht in die Hände vergrabn». „U>d jetzt könne« Sie gehenl" sagte ste. Ir wandte stch unstcher zur Tür. So mrcht« fich dies« Frau mit den «uadervaren Auge«, diese Frau, für die er feia fi ben gegeben hätte, nicht einmal die Mühe, welligsten« abzuleugn«, daß fie eg wir, bie er gesehen hatte I Gut. So mach « die« da« Cafce sei«. Er fühlte stch nicht mehr stark genug, Ihr von de« anderen Otnge« zu spreche«, von den schlimmeren Znelfel«, di« j, jetzt noch viel wahrscheirl cher waren »lg früher; ste f&ie« ji (einen anderen Wunsch zu babeo, al« den, er möge fortgeht«. So schritt er der Türe zu. Da sagte ste plötzlich: „WethUb stnd Sie nach der Tite Straße gegange« ? vag habe ich Jh-re« getan f Wethalt «olle» Si« mich schädige« — mir weh lun?" „Wenn eg nur da« wäre!* murmelte er wieder „Wenn«urich alein eg «Ire, der Si« ich!»ig«5 walte Er war stehen gebli.b a und sah st« mit brennende« Auge« an. Einig« Augenblicke lang schnitge« st« bei»«, «ad wieder stieg ia I'obel da« Mitleid auf, «I» Mitleid, da« stärket war al« ihr Zir«. Sie trat einen Schrit auf ih« za. „Mr. Toner«," sagt« ste leise, ,e« tut mir leid, daß Si« stch (» aufgeregt hab.»«. ES tut «ir l:i», w.n« Sie denken, Ich hält« nicht dort fei« dürfe» wo Ste mich gesehen habe«. Ob Ste eg mir wohl glaube« werden, we«a ich Ihr«« läge, daß ich in meinem L den noch nirgend« gewcje« bi«, wo ich «Icht ei« R cht hatte, z« fei« — «ein — wohl« «icht ab oluie Pst cht mtch rief f Wollen Sie mir da« glaube« Ihr« Stimme klang so wahr, daß er fie lange ansah. „Ich verstehe nicht/ (aale er. „W:lche Pflicht konnte Sie — dorthin sübre«? Dorthin?" „Eine wettere Erklärung kaa« Ich Ihn«a «litt geben," sagte ste ruhig, „selbst wen« Ei« ei« wirk-liche« R-cht hätte« ein« solch« E kiärung von »Ir »a loid.rn. E« handelt stch da um andere Menschen. E« handelt stch besonder« um eine« Menschen, der mir et« so g ehe«, ein so stlbstlose«, ein fo «»leg Opfer gebracht hat, datz Ich — daß Ich «icht ip-echen darf 1" Begeisterung klang au« ihrer Stimm:, al« fie diese Worte sagte, uad Harold sah stauaead zu ihr auf. Er fühlte, daß er am End« seiner (traft war. Seine Haxen waren blutauterlause«, sei« Haar «srr, sei«« Sestcht«züge straff «nd ge'prant wie dte eine« verzweifelten. Sein Summet ging ihr zu H rzen. Sie l'gte Ihr« Richte auf feine Schulter. Ir Ihre« Augen glitzerten T änen. „Ich dachte nicht*, sagte ste welch, „daß es aus dieser Welt ei«e« Menschen gäbe, der stb um m:l« Ta« Io sorge« kö «t«. E» tut mir wi>kl'ch wi klich lehr leid, daß ich Ih«« solche Aufregung bereitet h >be. Ih hrtt« erwartet, daß Sie komme« wücoen und ich war fest entschlösse«, Ijnen Üb-rdauvt keine Antwort z« gebe« «ad Ste nicht einmal zu b tteu, nicht darüber zu spreche«, daß Sie mich sahe« und wo Sie mich sabe». I tzt aber, wo Ich s-he, wie s.he Sie um «ich besorgt find, möcht« ich eine Bitte an Sie richte«: Ich bitte Si«, «Ir fit den Augenblick zu vertraue« »»d eg «ie«anb zu sagen, wo Sie «ich gefehe« habe« W Ich Ihnen die Erlaub'I« zu« Spreche« gebe. Sie s-gten einmal, Ste «Schien «et« Freund sei« — na», j tzt bitt« ich Sie u« da« wag Ich voa atemiad tt• bitten wä d« al« vo« «iaem Freund!" Er sah ft« au« glanzlose« Auge« an und gab keine Antwort. Er sagte sich: Kann min dea» diese« bl iche stolze Mäache« tu Verdacht habe«, I« schreckliche Verbreche« derwicklt zu sein? „Haben Sie vergessen?" fragt« st« «it ihrer »eich» klare« Stimm«. „«ei«. Ich hab« «s «Icht vergesse«/ brach«« er mühsam hervor. .Ich — gestoibe« wäre tch für Si« I" Er schwl«g plötzlich. .Ih will j> gar «icht, daß St« st'rben," sagte ste mit einem reizenden filchel«. „I h bitte Sie J« anr, über eine geniff: Trtsache zu schweigen, die zaiäillg z« Ihrer ftenetnig g>komme« ist — oder vielmehr nicht durch einen Ztfall, sonder« dmch meine eigen« tt»-vo sttti.kett. ll->d ich bitte weniger für mich, alg t« anderer willen md Ich bitte nur de«ha b, weil ich glaube, daß Sie Mitgefühl für «Ich habe« — unb da« ist etwa« so Seltsame« für mich," sügte ste bitter hinzu, „daß Ich mich herzlich darüber freue." „Ah, Ich kann aber nicht Ihr Freund fein 1" „Dann feien Sie mein geind!" kam e« zurück, kurz und fcharf. „Ihr Feind noch weniger," sagte er leise. Ste sah Ih« aa, und zum erstenmal stieg eine Ahnung I« ihr aaf, wa« er für ste fühlte. Z> jlhe» Erschfcke« schritt sie zur Türe, aber er strrck.e de» Arm au« und versperrte Ihr dea Weg. „Ich aiuß geben," sagte ste zitternd. „Mein Ba er (au« j'den Augenblick er waten — Ich «uß gehen; bt« Pst gert« (aa« «ich j tzt schon gesucht haben." Er hört« nicht aus da«, wa« ft« sagt«. .Ilobel! W fie« St«, daß ich so sehr leide, »eil ich Sie so sehr lieb«!" „Sttil l" bat ste. »ber er faßte thre Ha-b ia harte« <9itff. ,9t ia!" rief fiith I obel und v:r»uchie, stch lo^tazerrea, „für «ich gtbl «« (eine 8ube — fit «ich nicht l" „Wrihalb nichts* fragte er, in «ühfa« verhalt««? Angst auf Ihre Antwort wartend. „Vielleicht deshalb «icht, weil ich Lieb« so nötig brauche," antwortete ste t« ihrer alle« Bitterkeit. „8'ste» Sie metn« Hand — Liebe gibt «« nicht sür mich, well ich mich so «ach Ll^bc sehn«. Bitte, Lff.-n Sie «ei»« Hand Io) I" Aber er hielt ste fest. Uad Io sehr freute ste stch, daß «r fie «Icht last:« wolle. Si« war so lange alle!» gewesen uad hatt« so lang« allein kämpkea müsse«, daß e« ihr ei« iüß»g «esühl schien, den Willen eine« anderen zu spinn. Gewaltige Erregung lchü telte ste. Ihr war, al« rifien seine sucheode« Augen ibre Seele vo« ihr. um st« mit seiner eigene« unaustielich za »er» einige«. Er sah, wie ste z'tterte. „Ei erschreckt St« ntcht, wenn ich Ihnen sage, daß ich Sie liebe?" fragte et. Postsparkasse «t. 10 808 fjubljana SmmsWmißmi (Seiejä n Herstellung von vruckardeiten wie: werke, Zeitschriften, Broschüren, Rechnungen, Briefpapiere, Auoerls, Tabellen. 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Seine g it im I hr?. alS »ie die dr« heilten Wehnach, »festes, ist hesür ge «igvkt r, uns auf Berinrnr chung zu besinn«», u>« «n der itefsten W«st S rt de» veuiscktum« auszu »ch en, da« unerichöpfl ch aus dem Sch ße der I hr h»»d>r e seine Gabe» vor dem Forjchendtn tmhutt. Fich'«, der g'vße Phil soph unv Denker, ha, ««mal gesagt: „Wert. und immer wiev-r ti, t es Vc Geschlch e: lnchl ric Z ,hl d r Solk'aen, n ckt die vovkcmmei hei, d r W ffen ist es. die d e wunde, barst.n Siege nsochien hat. Es ist eine .öt'I che, r>us »em Gegner tntgegti.steZt und sich Ktait des G st «. Kni' de« Gemü»« nennt.- Im Wini.rtmeftkr 1807/8 war e» zu Nipoleoi.« Z u in B>r n ge »esen, al« in der von den Feanzo>tll besetzten Sia't «ine Aniahl Zveifelnder, Gcdrucki.r. unier ständiger französischer Kontrolle nehender Menschen sich um T'li S Lehrst,hl scharten, damals a« Fichtt in fetner achten Rede .An die deutsche Nation' von dem Steg der Seimanen über die Römer sprach, «ahlich übergeh, nd auf den Zustand gegenwärtiger Unterdrückung, hinweiiend auf bu Nutwenvi l u, ■nfeirn Geist nicht mit dem Leid zugleich unierjochen Zu lass,«, wo das Wo t von der Pflichi der Gegen-»at fiel, fie mit unseren uregenen Gevanttn zu »erschönen, und die drei groß.» Flchiefra^en lau, geworden: ..Ob e« wahr s« odrr nicht nähr daß «* eine deutsche Nation gebe und daß deren Fortdauer in thiem eigeniüm lichtn und selbständigen «esen dermalen in G fat,r sei? Cd e« ir.end ei« sichere« UNS durch.r ifendeS M ltel dieser «.Haltung Hebe u d welch « diee« Minel sei?- Wie der F'chit die« utsragi ha», aufrecht und schlicht, voa zwingender Pnsönli rkeit du chgtistigt, »on der unantastbare W*- he sein«r Mijsion ci fuur, die iber all de« Zeilenlauf» Geschehen fich ewig ein Be Jeden fichera w>U, da brauste ein Sturm seelisch r Erschütterung dmch der Hv.er Schar und silbn J»^ust Wilhelm Schlegel u> d Ae>tzebue. die beiden Todfeinde, dte aneinander gedrängt Tchulier aa Schulter Fichte« Ausfül runuen tau ch en, sahen ein-«üiig. m stummem Guöbni» ihrer Bolt« reue, zu tan Redner auf. llvd neben einer langen Namen«reihe deu'sch ellöiei« dumali >r Z >t an u, S zum S lebnis werde«-, »er vo adnenv fühlte, dih e>ntt d>S Menschen Hand u> d Geist er»euuend an Dinge iühr>n w rd die nrch in vier Hülle rüden suhlen un« vo'i dem Eiv gke, Sw »k Gerhai d > on Ril «. d>« eisten Kölner Domdaume st >«. in eine a'^antiich-Schöpserwelt getiag«n. von dem greisen H n mrlnür mer, d>r unter der Eik-nn'ni» zustimme,>b ach. daß Goit, d>m sechs Ew ^keii«io«e zur Echöpf ing qe-aeben wuite ihr nur en aimi Iige Trg eine« Menschenlebens ^önn>e. U"d der gkival i^e ^eist de« Johannes Lepler sührt un« ewp r jenen himmli-ich n Höben, deren Cternenkie se>- «r d>« it-üt 'lS Na«t ek t vun^en, den w>e fl'i« F r cher v r >h «. jener K>r»weifli»ng«wille. jen>« F, der d>S suche den durch^ü t It daite, der im «dnen ein»s G jeh^S lastete, im Willen, daß e» tw 'chen der P> >n »en Umlaufs z-iten. D'stai z-n un» G ^chwindi^ke t n algetr isch oder geomenisch ein L itüt 'S t.ebe» muß — »>« >bm mit e>n>m Male die E>kennin>s wurde, da« Ge«»tz. mi, dem der Ma>« den Welten aum dmch ziedt und da« auf je^en W>n e »ern anniend^ar uenviden. ll-id wir lass n den tiesg fühlten, »chlichien BuS'pruch auf > n» wirken, d n Sipier «ot ai«»,i>e Muiier i» d>n fr ff n G gen sähen «iner Z ii. wo deu scher Gen 'chan snöpf«'i ch beg ibi walieie, v n einer de ö 'en b m H x n lauden huldigenten Meng, v" G-'r'ch« gezi-u ^en wu,n,: D><« >st oa« S.tönste, wa« mii d rch nene ?'erne Wiedersahren. meine Mutt.r durch meinen Nrmen r.tten zu kö nen." D nn an 'er g oßen Zidl deutscher E fi dev und Forscher vorde , de>en N me» u»ste bl ch uu« en»g>genleuch',n b'S zu dem B'«n r, d«m L ch wellenergi ürd r a»s o ssen goude nast t n Ge> danken ein Maiconi we»e> schiffen konnte, wollen wir z»'ücki>taU'N» noch er e, F au gedenken, die als eiste den Kamps im Dienst der K >nst geführt ui d von ih em starken B-^geiste ung»n»llen »u ch g üh unen'weui b ft rb' war, du« deuisch Koirönen» hau«, das noch vom P ff t»

leti,« er-iiie'rigi w re m» den. Hei lösten Schönst.» uid B'st'N, was eine Nr»on d> ny n kann, zu a',ln. da» Tdeater zur He mstäue d>u sch" Li'eraiur zu er dedin. ll. d zwar ist >s die N^»d.r>n. d r unser De, k n gilt, welcher H «zog Karl Fri d ich von Ochlesivig-Holst«in ba» Pa>.n> al» Hofichauspielenn gegeben h t der von h ße>füi t n Gegnern arg um-nellien, von v elen wieilch d«ne,oeten Reuber'N, d>« , be« ihre Trupve fit ng gewatt damit si flecken los u> h unan.re ib» ivoibil .ver'»« in einer Z^it, wo noch d>« Soi it»a t nvo t tt n Bit . errech', ke nen G'IeheSschutz desap, — de, N »de tn, k>„ bei einem sich fast 'äj ch wiederbol n>n Ih aieiftai bil, see t(ch erjch tiert rch uob.i >d r >>>.«.« usen: „üliachi-vouer as Wollen uid echussen ist die«, daß ich kein G.Lck besitze. Ich Bitt > ch« er" ch n! Deu roch muß einer der »ist, j«,n > » egbah, en» diesen Dornenweg betritt. U d enn ch ra an v,bl. te: dem Siudeuten Lefsing dabr >ch denn, ch siineu ersten Eisolg errungen.- Solch dUdn reich s ina> ni^fach»« Wissen, welche« teutscher Ge>ft zur Höl»e all > E«>gkeit empir.e-t'a^ev, so" verein! zu i„m Lichte krorz n diesem W ihnachisabend durch uns m Serie leuchtn, die, wenn sich Sa önes, Slirteu t* ihr offe. da, t, nicht wehr die sifselreiche Ze.» »mvfinfend ihm entgegen flammt, in du« klem D>a»^ teil.re>lich verwandten Sehnen« noch Srbauun . Nicht« ist von bleibe d,rem. hal verleihenderem Werte ms geblieben als u«>er Innenleben j tz'. Wohl wird es von dem harten Herzschl^g dieser Zeit im arbeir«reichen Alltag zu nüchtern ernstem Oenken um ezwungen. jedoch auch da erweist es sich als hochieS Gut, weil wic kiafi unserer Ge-da»k nwel, un« immer inenavie z irech z stiren wiss n, irgend e nen iineren AuSilech uns vritchaffe« föi.nrn für manche sch,ierige Lebenelage, der wir un« anzupassen hab*«. W>e e,geb» eS awr jenen Kindern, deren Den-k n keine He'Nista^t fin^t. wo >1jr «i^eneS qe stig s tkmi finden ,n be» Mutiersplache wurzeln darf? E,i e siempspiachige «chule greift nach ihrem Gest, 'M ihn ,u sörfern, ihn de arzu,e fen für te< L be S Kampf. Denfwe Eltern, sorget dafür, daß aur das urch .wecken e> ch und euiem K'N e. zwi chtll ihm und ie nei Muiierspiach». Nichi die b ohende Gefadr e n»r Eitfiemdii, sich nerwi klick,! Tiochiet se>> st irr. Dr n^.e andirer L d>>Srfl klt n. au« eurer grel«- so v ei Rt'ch um. a S ihr tonnt, zu fchöuf'U, um b'fn IN dr Ml te. sprach g »n^steinle^kno ia da« D ii en eures Kn de« zu veriflänze. ! Und wenn die L chter auf rec We hnoch Stanne brennen, le l eu en kindein n,be» anderen Gaden dies u« fict t^a e. ob r koslbaiste Gliche, k soll» ein,S G lidnisse» U"«vi r^izaubern. den wir alle h^den. w>nn un» da« L ct.t eich Unstirdltcher er-oäimt. — beglückt .... Der Fryigeifl. Bon «. L. In ber WintnSz'i« b^ m warmen Oien läßt sich« ^ul e zählen. Da« ist die G le^endeit wo auch '>e Allen ein aufmerksames Aui»t0'ium finden. Da« triff n oll> G , ßmü"er und j »e. die e» iem lö> n'en. und nützen H' Gel^ae, h it auch au« um ih,, E sahrungen u. d E l bn ss-, zur B leh u.ig au«-geschmuck'. zu« Schiloeiung zu bringen. Ta' ie Mn Schlag », die in p i'r'ai chaliicher Aufs ss mg ih eS Be ufe» teme Di k. niinu iü' veniu tu und sich als Dienerin auch von den Nachkommen der H'uschtfi v rerben l'ßer. Diese >,i>,ne Treue wu>de auch t lien be-lihni. I», L.den'abei d toi nie sie alS Penfianäria sor^to» adschliehen. An einem WemachtSabend im irauten Freundeskreise ans e>oideil, etwa« au» ihrem e fahiungs« r.ick n L be zum besten zu geben, hub sie sol^evder« maße» an: Wie ihr alle w>ß, kam ich mit Evi, der T"chi»r m> ner „sten H->rin. »n d.S Ha s de« Henn OS alo Si ich. O»w>ld nur ein Ja.end-gespielt E >a». Die bei en Familien wäre» sehr befieanstei u d al» OSwald au« de> ruffiich u K te,«» U's lU^tiischast h iaigttthrl war. geschah da«, worüber stti« gefv ovtii murde. O»walo un•> Eoa wurv«» ein Ehepa >r. Obwohl die jungen Leute m > ma ter ellrn Km^en n>e»als zu kämvsen hatten ™ ar ihnen da» Sch cksal doch nicht gnä'tg. ^u, z vei Iahie ledien >ie in glücklicher Et» geme n,ch >jt. O«wala lebte und a>bt»tie nur für Dit F au und Otn zu eiwriten tn FamilennachwuchS. D> kam der £ch cki 1« chlag, der meinen Herrn ganz aus d.m G ich^ewichtt brachst. D" den Mutttis euden entgegensehende junge F'au fiel müh ein eines Spa^iergange« einem Un-falle zum Opfer. Währtnd fie eint Lir ß ub-'r» q eren wollte, w ir^e sie von einem nnv^rn dtiae» Radsahrer umgestoß-n. D e B rleyung n. >e fie babe- erlitt, bauen e ne Fiüh^net zu, F 'Ue. die der Malier und dem Kinde t>as L be» kost tti. Sie trug ts schon im llenn en Monat. Weihnachtsbeilage der ..Cillier Zeiwng" Niederschmedernd war die Wirkung dieses Verlust'S. Oft Hirte ich ihn in seiner Verzweiflung ausrufen: „Und wir, UNS nur mir mußte so «was passieren!" D»ch nicht lange dauerte die Trauer. Tu» Leben er wie« fich stärker al« die B-rzwe flung. Freilich vollzog fich dabei im ganze» Wesen de« Menschen eine ausfallend« Veränderung. O«wald war sonst ein braver, solider und sehr moralischer Mensch. Nach wenigen Monaten war er nicht mehr zu erkennen. Mit einer die Nerven zerrütten-den Leidenschaftlichkeit wars er *ch ia den Strude jene« nur dem Genusse huldigenden Leben«, zu dem die Nachkriegszeit einen so günstigen Boden bot. Moral ist für ihn nur ein relaiiver Begriff geworden und der Glaube nur ein Mittel für die Dummen, um leichler zu entbehren, wa« ihnen daS Schicksal vorenthält. Nur zu oft wußte ich derlei Bemeikungen hören. wenn ich in aller Bescheidenheit, «ir irgend eme mahnend« Bemerkung gestattete. Und doch hatte ich die Hoffnung, meinen Herrn, dessen Wirtschafterin ich gebli.b-n bin, auf den rechten Weg zu führen, nicht verloren. So vergingen drei Jahre und mit ihnen drei WeihnachlSseier>age. Keine von diesen h ttc er zu Hause verbracht. Immer nur auSwari«, mit Freunden und Freundinnen. Da nahm ich mir, al« wieder einmal Weihnachten vor der Türe standen, den Mut, zumal ich d«n Eindruck halte, daß die Lebensweise meinem Herr schon überdrüssig gewo.den. zur Anfrage, weiche Borbereimngen ich für da« hvhc Fest treffen solle. .Vsrbereimn^en? Grr keine", antw< rie>e mürrisch me,n Herr. »DaS ist für k eine Linder, aber nicht für mich." Trotz dieser Ablehnung ließ ich mich aber nicht irre wachen. Obwohl ich daraus gefaßt war, daß er den Ab nd nicht zu H.uie zud tagen weroe, richtete ich ein Bäumcken her, so ähnlich wie ich e« seinerzeit in einem Elternhause gesehen und stellte da« Bild Eoa«, mit Tannenzwei^en diskret ver-schleim, darunier. Ich haue mich nicht gelauscht. Ungewöhnlich früh kam Oswald nach Hause. Er pflegte sich auch in solchen Fällen niemals von mir bedienen zu lassen. Doch börte ich ihn einige Z'it auf und ab gehe., und e« dauerte lange, bis er sich niedergelegt hrlle. Fiüh morgens a>S ich die S ub« be rat, fand ich die Serzchcn am Bäamchen abgebrannt und da« Bild Eoa« zeigte Spuren, daß die Erinnerung ihre Wirkung nicht veifehlie. D r Freigeist konnie sich dem Zauber der Weihnacht doch nicht e »ziehen. Wie zu Z tten. al« er noch als Knd an Seue der Mutter fich am Lichterglanz de« E,r>stbau?lS geweidet, >o kannte er auch diesmal nicht wi erstehen und Oswal» fand wieder, wa« für rhn verloren schien: den Glauben an den Gründer der Ehrinevheit. Das, meine lieben Freunde, war die schönste Weihnacht meines langen Lebens. So schloß Taute Amalte ihre Erzählung. Der Doppelbauer. Vo» Dr. G. W r a d a t s ch. Lrchienwald. Joses Bogner hieß er. von P os.ssion war er Maur.r, an G stall e>» Hüne, und arbeiten konnte er für zwei, wobei ihm seine Körperlänge, gepaart mit Lraf-, sehr zustaiien kam, denn er reichte mit fiirtcc Maue> kelle hoch hin >us un» hatte einen ausgiebigen Anwuif. Die Herren Biumerster schlugen diese schönen Eigenschaften hoch an nnd so war er in Bö kermarkl ein gar gerne gesachter Maurer. Al« er ein erkleckliche« Sümmchen e,spart hatte nnd von der schönen Untercnwiri«iochter Klara in Giiffen sein Herz znr Liebe entfacht südlie, zruoerte er vio lirb.-r zu ferner Frau, al« ihr Bater sich wegen eine» anständigen HerralSguieS nicht spotten ließ. B «rtäusig b ieb er seiner P-ofeision Neu, mauerte fl^ßig weiter, war feiner F au ein liebender Gaue ve> sorgte fie m t allem, e> füllte ihre in bsn.iienen Grenzen gehal trnen Wüniche und waS sonst noch die eheliche Pflicht vom Gauen erheischte; aber trotz alldem wollte sich der Wipselpunkt de« eh'lch^n Glücke« nicht einstellen — und an der Zet, wär'S gewesen denn das zweite Jahr waren ne sch.rn ve,heiratet. De NachbilN meinte», eS tönne freilid keine» Lindersegen geben, wenn die Frau in der dem hei» ligcn Aniomu», dem B ehpairo e, geweih en K ipelle nur denselben arfl he und sich nicht an den heiligen Rochus wende, dem man die große W lllfahrtStrrcbe am RochuSbcrge bei L chtenwald eigen« zn diesem Zwicke erbaut habe. Man habe ja genug Beisp.ele, daß Frauen, die Meilen weit herkamen und im freien übernachteten, um am 16. August, dem Namenstage de« Heiligen, in aller HerrgoiiSsrüh ihr Anliegen anbringen zu können, cesegnelen Leibe« von dort zurückkehrten; ob aber nun die Anrufung de« heil gen Rochus oder nicht vielmehr die vor gängige Mauahil er Abendandacht diese ersehnte Wirkung hervorbringe, darüber war man geteilter Meinung. Wenn der Maurer die stillen Seufzer seiner geliebten Klara hörte, so tiö'tete er sie mit Hmweisung aus ihm bekannt gewordene Spät-geborten und selbst die B bei mit dem Bo kommni« bei der heiligen Elisabeth wurde in« Treffen geführt. Zur Ablenkung solch trüber Ge»anke» kam er dann immer aus seinen lang ^ehegten Wunsch, ein ei.ene« Anwesen zu kaufen, zurück. Dazu benötigte er du« Einverständnis feiner F'au, denn deren HeiratSgut spielte dabei die erste üRalle; fie stand zwar diesem Plane just nicht ablehnen» gegenüber, aber sie fragte, wozu jetzt schon? Er verstand sie und um der Erfüllung ihrer Wünsche nach beiden Seiten hin näher »n den Leib zu rück n un» hiezu auch daS ihre beizutragen, wurde eine Wallfahrt auf den RochuSberg beschlossen. Doch mit de« Geschicke« Mächten ist kein ewiger Bund zu flachten. Es kam ander«. Statt Gebetbuch und Rosenkranz mußte er den Schießv'ügel zur Hrnd nehmen. Oesterreich hatte an Serbien oen Kri-g e>klärt und Josef Bogner erhielt seine Einbeiusuug. Da« gab einen rührenden Abschied in Sühnsdorf: .Un Go leSwillcn, mein lieb'ter Pepi, gib doch Obacht, daß dich keine Kugel trifft, wo du so l>ng bist!" Pepi versprach, sich rechtzeitig zu backen, wenn die Kugel g> flogen kommt, und so ging man beinhigter von einander. Wa« nun tun? fragte sich Klara. In Völker» markt war ihre« ületden« nicht; sich um einen Dienst umsehen, hatte fie nichi not daher fie kurz entschlossen ihre und ihre« MrnneS Habe zusammen pack e und in da« E»«rnhauS nach G >ffen zurück kehrte. Man war ihres Kämmen« froh, den, in je weitere Kreise die KciegSfackel geschleudert wurde, um so weniger würd n der A beiiSkräst«; mußre ja schließlich auch der Urterewirt daran glauben, al« schon die Reserven herangezogen wurden. Klara war froh, tüchtig zugreifen zu müffen; bei der Mannigfaltigkeit der Arbeiten, die der Wirt« hau«betried und die nuS gedehnte L mdwirtichaft er» fo> denen, war wenig Raum für schwermütiges Brüten, doch im Lause der zweiten Augustwoche erinnerte sie fich des mi ihrem Manne gesagten Beschlusse«. die RochuS vallfahn zu unternehmen. Bar einem M»nate hatte fie mit Pepi noch die zu tref senden Reisevorberenu^gen besprochen und nun muß e sie den Weg allein machen — und sie machte ihn fündig, ein heimliches Ahnen machte ihren HerzpulS zittern. ES kam der Herbst, die Z'it der Ernte, die Arbeiten hä ften sich Klara verrichtete sie «it glück seligem Lächeln; ihr Ahnen hatte sie nicht beirogen; wenn sie ihm'S nur sagen könnte, aber die paar Karien, die vom Kriegsschauplatz kamen, trugen noch keine Adresse; man war im Boimarsch«. Da ka-», al« schon die erst n Flocken fielen, die frendige Nichi icht, daß er für Weihnahten , inen mehrtägigen U la b erwirkt haoe und diesmal war auch die Feldp stadreffe dabei; nun konnte sie ihm ihr Mut erglück mit eilen. Weihnachten stand vor ^er Türe, die warmen Unterkleider, um die er gebeien hatie. lagen fertig ge näht im Kasten alle« im Hause wartete auf die Anzeige feinet Ankauf. Aber e« kam wieder anders. Der PoXboke brachte die mili'ärbehördlich bestätigte traurige Nach» richt, daß Joses Bogner bei einem Geplänkel verwundet und wahricheinlich in Kriegsgefangenschaft geraten sei. da er nicht zurückkam. Sorbet der Jubel, vorbei da« sonnige Lächeln, Trinen fielen in der heiligen Nacht. Alle Bemühungen KlaraS, den Aufenthalt ihre« Mannr» in Eifahrung zu bringen, hitun nichts w iier ergeben als einen p lnischen Namen jener Gegend, wo da« Geplänkel stattgefunden hatte. Do «hm gerichtete Schreiben langten weder zurück, noch kam etne Antwort. Die resolut« Natur Klara« hals ihr über den I >mmer hinweg. Sie folgerte: „Hätt er s»wer ve> wundet worden so hä>«e« fie ihn legen gelassen un» nicht mit sich geschleppt, also mußte er nur leicht verwundet sein und immer b ffer verwundet a'« tot. Wenn der Krieg au« ist. «ird er schon kommen" — und fie nähte getrost aa der A»«stattung de« zu erwartende« Sprößling«. Arbeit verkürzt die Zeit . . . Monat «» Monat ist verronnen, die Schneedecke weicht aad draußen feiert die Natur ihre Auserstehung. Da» Silbergrau der Palmkätzchen erscheint, die S»nne strahlt ihr Gold aus dem Waldboden um dort Primeln und Schneeglöckchen au« dem Winterschlaf wach zu küff n Oitrn ward e« und in der Wiege liegt da« Otergechenk de» Himmel«, ein kräftige» Büblein mit goldleuchtendem Haar. Mutterglück und Mutterforqen füllten die «»> heilsvolle KriegSzeit au«, der kleine Peperl aber spürte von dieser Schwere nichts, gedieh prächtig wuchs heran und lauschte den Erzählungen der Muiter die sich stet« um denselben Punkt dreht», um de« Baler« Schicksal. Es kam der verhängnisvolle Herbst d«» Jahre« 1918. Eines nachmittag«, al« e» bereit» dunkelt^ jaite eine Abteilung Kavallerie mit Wagen und Pierden heran. Die Solaien berichteten: Seit > chtandoierzig S-nnden seien sie aus dem Heimweg Mannichafl und Pferde seien hungrig, sie gäbe» gerne ein Paar Pserd« für einen Wagen Heu, die Waffen häiten sie weggeworfen, der Krieg werde nicht weiter fortgesetzt. Die Wirtin gav Heu, so viel sie von ihre» geringen Vorräte entbehren tonire und nahm die Pferde, die die Soldaten welche am nächsten Morge» verschwunden waren, zurückgelassen haiten. Immer mehr Militär fand sich in den folge», den T igen ein. Wa« anfänglich nicht geglaubt und al« D iertation ausgelegt wurde, j tzt war e» zur schrecklichen Gewißheit geworden. Alle D'Szpli» gelock.rt, jeder tot aus eigene Faust was ihm gut dünkr« all« strebten dem Heimatboden zu. Die parr Oifiziere, welche b i der HolzarbeiterabteilnnH komm »ndierl waren, trennien ihre Sterne von de« Röcken t ugen selbst ihre Koffer zur Bahn und hallen große Eile frr zukommen, da die Mannschaft j tzt den Spieß umged eht hatte. Auch der Unierewirt hatte auf keinen Befehl zum Rückzug gewartet ui.d war unter den Flüchten» den und recht erfreut über die E Weiterung seine» BiehstandeS. Wo aber blieb Bogner? Klara hatte vorher etwa« vom Auswechseln der Kri-gSgefangenen gehört, wahrschein ich verzögerte dieS sein Erscheine». Dieser öetbsttioft hielt aber nicht lange vor. den» von den bei der Holzarbeit beschäftigten gefangene» Ruisen wartete Mner aus die Auswechslung, sonder» einer nach dem anderen verzog fi» auf Schleich, wegen. Warum tat folchrS nicht auch ihr P p>? Die Unrast de« Tage« verscheuchte zwar solch« Gedanken, brach aber die Nicht herein «it ihre» schwarzen Fnlichrn, so waren fie immer wieder d«, viese düsteren E wägungen. Run war'S da« vierte I hr, schon ging e» wieder Weihnachten zu; da, eine« Abends, öffnete fich die Tür, im Rahmen erschien eine lange Gestalt — ein Aasschrei — Pepi 1 und in den Armen läge» sich beide un» weinlen---- Daß bei Pepi die Erzählungen von seiner Tapferkeit, die hm schon in den ersten fünf Krieg»» monaten einen „öierü" eintrug, von der Bravour, die er trotz Verwundung anläßlich deS Geplänkel» entw ckel e wobei er aber lediglich nur der feindlichen Über wacht weichen mußte «nd die Schil-derungen von ,'e ner Flucht auS der Gesangenschast den breitesten Raum «innahmen, braucht nicht erst gesagt zu werden. Waren Klara und die Schwiegereltern deS AnHörens der immer wi derhol en und gerade nicht abwechslungsreichen Episooen müde, s» war es Peperl, der dem Ba:er durch nicht ende» wollende Fragen zu einer unerschöpfliche» Fund» grub« von Helxntaten veihalf. Da eS den Win er über weder Maurer- noch Feldarbeit gib, so war Klara froh, daß ihr M >n» d « Bubchen, da« ihr sonst immer an der Fal» hing, zu unterhalten und zu betreuen verstand. Al» aber da« F,ühjahr anbrach, erklärte Bogner, daß er die Güte seiner Schwiegereltern nicht länger «ehr in Anspruch nehmen könne und di? jungen Eheleute griffen ihien Plan fich ein Anwese» zu kaufen, weder auf. Im Gasthause wurde s» manche« in E> fahrung gebracht. Da und dort batt« ein Besitzer sein Leben lassen müffen und die Wi!»» konnte d e Wirtschaft ntcht halten. So war'» bei» Grutscher, so ist'« jeyt beim Doppelbauer, dessen alte Matter nun allein tm Haufe »st. Im L'vantiale tragen nämlich die Bauer»-gehbfle urchweu» Bulgä namen, lie sitz auch bei» Wechs.ln de« Eigentümer« nicht ändern uad die Leute untereinander kenne» uad bene»aen fich »at «ach den HauSnamen. Weihnachtsbcilage der „Cillier Zeitung" Dem Bogner waren bei e Gehöfte wohl bekannt ; da« eriie zoz er wegen de» gänzlich ver »ahrlosten Bauzustand S und da eS überdies im Ainngsverfahrea sta d. n cht in den LreiS je »er Er^ägunge- und beschloß daher mit Klara, da« Anweien der ollen Frau Doppelbauer aizusehen. Gesagt getan. Der Sch vie^ervater svaonie ein «nd suhr m t. Gar zu weil war es richt, süd ich 5er Werdischgrulschen lag ,6, knapp an der Straße. Da« Wohl hau» w r in ziemlich gutem Bauzuftan^e, beiderseits lagen Felder und rückmait« der Obst» parten voll bepflanzt mit den betibekannten Brn« bäumen, a « beten F ücht n der suffiichiück sche Most jepteßl wird, »er den n chl minder bekannten Most fchädel vermittelt, welcher den sonst gutmütigen Vnietkärvtner in einen Blu'wüliaen verwandelt. Schräg gege über auf der anderen S>rißense>te lag da« Wirtschaf Sgebäude, ehemal« eine Keusche, um geben von Wiesen und Wald. diese zweiteilige Lage der Häuser, die einst vetschiede en Besitzern gehauen, hat sicherlich, al« fie in eine Haud kamen, zum Namen Doppelb uer geführt. Mit der alten Frau ließ sich'« reden, sie »achte nicht viel Worte: .Mein Sohn, der feine Heirat bis noch dem Krieg verschob, ist gefalle», zur Wirtschaftsführung lauge ich nicht mehr. Angibo'e htbe ich m.hre e, aber mein Ableben will ich hier t» Hause haben, daran schrien'«; nehmt mich, ich gib's billig." Die Eheleute Bogner nahmen fich Bedenkzeit. Nach deren Ablauf ließen fie e« beim Bo ich age der Doppelbäuerin bewenden, gingen allfami zum Roiar und unlerzeichneien den K >usv «rag, wouuch da« Ehepaar Bogner zum Doppelbauer wurde. Jetzt et füllte fi t,'«, wom t Klara ihren liebe» Bater, al« sie urch Braut war, fo ofr neck>e: .Z«a rotbraune Oechsel, a schecka e Kuah, dü schenkt wa nui Brla, wann i heiraten lua !* Da« war aich im Eh v rirag festgenagelt: Je nach Wahl, U Vergabe der R »der tn natura ooer Be-zihlung de« Kaufwerti« derselbe» >n baiem. Der Einzug in da« neue {»eint erfolate bild; voran der vollbcladene Wagen mit dem HalSgeiät, dahinter in weitem Abstände folgten die zwei van e n m Knechte getriebenen Ochsen und die vom» H nen «achgezogene Kuh zum Schaffe, im S ererwigerl, der neue Doppeldauer mu «laia und Peperl. Alle« wurde an On und Stelle verstau«, die alte Wnwe wurde in h em Z mmerchen belassen, drei weitere Z mme nahmen da« -iMoHlace < uf. die Kuh blieb im kleinen Sialle be m Hause und die Ochsen wanderten über deS raße in den Vieh 'all. Selbst auf fein AuSbäagesch'ld hat'e der neue Doppelbauer nicht verg ff n. ober dem HauS ore brachte er e« on, denn orwohl er nun Linftiirt-jchaft betreiben mußte, fo sollte die Maurerei noch tmmer eine" N benoerdienst aboerfen. Mit seinem Nachbar jeniei« der Straße, dem Oednrr, hielt er gute Freund ch >ft. an der 2m>-tvtrtjch ist hatte er F eude, im Hauswesen waltete Klara al« tüchtige HauSsrau, «teinpeperl wurde »on der Witwe, die so schöne Märchen u e>zählen wußte, ia B-schlag genommen un somit wä e all«« im richtigen Gange gewesen, trenn sich n ch eine« Tage« etwa« eret net hätte, wa« in des Woile« eigentlichner Beveuiunq einen groß u Sirtch durch DoppelbaunS Rechnung machte. Scho > seit einigen T i^en bemerkte man auf der Luppe der in er Un^.bing weUenföimig sitz hinziehenden Hügel einen T upp von Leuten tn Nliifoim und Z vil, d>e in den Tlmuld» ver« schwanden, um auf der nSchtet Luppe n.ch S un den wieder aufzutauchen, «a« laien biete Leute »onk Al« sie allmählich näher kamen konnte man wahrnehmen, daß mit vetIch ebenen M ss-geräten vperiert wurde. Die ein'n trugen Fäh ch n, an-dere Sian^e". auf einem Ti ch den besand nch e>ne kreisrunde Echnbe mit einem Fernrohr daran, in u»lIau«e»o«n Rammetn ver sehene Pflöckchen in den E bo?en gechlagen und immer wieder begann die gleiche Arbiii von neuem. Al« die Messend'« seitwärts vom Woh> Hause de« Doppe baue'S anla a«en, fa te sich derselbe ein Herz, einen Herrn der Obergeomeler betitelt wu de, zu betragen, was da vermessen wü de. Lächelnd antwortete der Befragte: .Die Grenze zwischen Jugoslawien und der Republik Deu'schöiterreich wird festgestellt." Der Doppelbauer machte ein verdutztes Gesicht. Sonderbar! Er befand fich doch im»er in Lärnten und da« gedöne, solange er denken konnte stei« zu Oesterreich, wo soll denn ein Jugo slawten, von dem v tt cht recht wußte, waS darunter eigentlich zu verstehen sei, hergekommen sei ? Daß im umeten L rva»ttale und weiter gegen die Drau hinunter Windisch ebenso gut wie Deutsch gespioch a wurde, wiid doch »icht dm Anlaß zu etner Abgrenzung geben. Da kam etlvas, waS ihm den Verstand still stehen wach?«. kie Vermessungskommission kam zur Streß?, tie ein B-ücklern, un>er dem eines der och uns» zwanzig Bäch ein rauschte, die voa der Loralpe kommen üdeiqaerte. Beim Ende sei eS Acker« dirs s«i S der Siraße wurde daS Meffetischch:» wieder aufg.stellt und der Siangenträg-r wurde beordert, sich jenseits der Straße vor feinem Behstalle auf zustellen; nach mehrerem Htn- und Hersprt» en mit der Stange wurde der Ruhepunkl in einer Ent-feinung von mehreren Metern un'e halb deS Vieh stalleS gefunden, die nummerierten Pflöckchen wurden eingesetzt, tiefen bu ch die Mitte deS BrückleinS und setz en sich in geraoer Linie bis unweit deS Vieh stalle« sort. So! Jetzt lag sein Hau«, wie sie e« rann en, in I Igoslow'en, >m König,eiche der Serben Kroaten und Slowenen, und seine B'ehstallung samt Wiesen und Wald in der R publtk Oesterreich. Ran war er der richt ge Doppelbauer. E« veifl ß viel Zeit; Boaner hatte keinen 11 terschied aus b r ang' blichen Verschiedeuhe t der beiden Staaien herauefi >den können, gerckiet wurde tn beiden Landesip achen w>e früher; zu feinen Wf fea und zum V ehstall konn'e er unbehindert gehen wann er wollte, uad der H rr Piarrer bö te in der B>ichte die windilchen und die deutschen Sünden mit dem früheren Gle ch nut an. Da tauchte eine« Tages wieder eine Kommission auf. Mtilensteine wurden hetbeigeführt, einer warde sogar im Rnh> kind und bei ei» r Maurerfamtlie in Bölkermarkt, wo naiüil'ch bti e L n?e« prachen gesprochen wurden, aufgewachsen zu sein, vom Ba'er nichi« und von der Matter nur zu w sfen, eaß sie e n Hotel'tuben mädchen war. so lch»ttelien die Gendarmen ie Köp>e und holten sich weitere Weisungen ein. Er wurde zur BezirkSaaup Mannschaft befohlen, wo man rahezu einen Siammbraun von ihm ve> langte und da er hieiüber rein gar nich'S wußte, erhielt er den B scheid, en'weder auszuwandern odcr. wern er iu Jugoil wien b «'ben wolle, zu optieren. Was da« fet, war itjui ein spanische« vorf; ein diesbe züglich ausgenommen?« Protokoll, wofür er eine ganz un.^laubl che Tax' zu bezahle« hatte, u« trlchrieb er gu willig und et hielt nach Monaten die Berstän diaung von seiner Aufnahme als SiaatSuntertan deS Königteiches der Serben, Lroaten und Slowenen. Also, dachte er sich, für seinen Beütz uf der linken Siroßenseite fei er vunmehr Staatebürger — ob er w 'dl aut, so viel an Taxen für ein gliche« G> such um öta "S^üraerich ist aus der rechten Snoßenie ie werde b'-zihlen müsse»? Aber von don der kam nichts. Wozu auch? Dort wußte man ja schon vom Militär auS, daß er ein Kärntner {et. Roch e wa«, wo« de» Anbruch der Morgen töte etner neuen Zeit kündete, war wäbrend fe ner und Klaras Abweiendeit in Gr ffe» geschehen. Auf seinem Au«lzä"g'te die alte Wnwe. die davon nichi« gesehen und gehö t hat e, nicht. Wird wohl im bedö dlichen Auf« trcuze utfcheden sein, sagte t^r ungewindeltr Jo'ip zu feiner Frau, denn auch bei der BezickShaupt« Mannschaft wurde mit ihm al« Josip Bognar da» Gesuch aufgenommen und die Herren daselbst werde» e« ja gewiß wissen, wie man in ihrem Staate heißen muß. U« aber sei» Doppelverhältnis zu beide» Staaten off nfichilich zu bekenne», malte er fich ei» zweite« deutjche« Schild und hängte eS am Bi hstalle mtt den u»iertetzien Worten „wohnt gegenüber" auf, damit man auch in der R>publtk Deutichösterretch Kenntnis von feiner Mautertätigkeit habe. Die Wachhäuser hatten ihre tnnere Einrichtung erhalte» und wurie» von österreichischen un» jug»-slawischen Grenzsoldaten bezogen zur Handhabuntz der besonder« im Anfange ungeme:» strengen Bor» fchriste» über den Grenzverkehr zwischen beide» Staaten. Al« der D ppelbauer da« erstemal nach Einzug der Wachen zu seinem Oh enstall gehen wollte, hielt ihn der jugoslawische Posten an. Wer er sei, wotzt» er wolle, er wöge fich leg'timieren. Schon wieder «was ReueSl Wa» ist da»? Ein AuSweispapter über die Person; man muh wissen, welchem Siaate sie angehört. Da« wiitr wohl die Schrift fein, die er vo» der Bezir'«haupimannfchaft erhalte» hat; er kehrte zurück in« Hau« und w>e« fie vor. „Dobro!* sagte der Posten und aab da« Ptpier zmück. Al« er znr Wachhülie de« Oesterre ch r< kam. w'eder, derselbe UmstanDem genügte jedoch der vor gewiesene SiaatS-dürgeruachwei« durchaus nicht. E forderte eine» Reisepaß, das Visum de« österreichischen Konsulat«, die Eiaieisebewilligung in die österreichische R'pub.ik, die Anmeldungsbestätigung de« Gemeindeamtes a« AusenthaliSor e und bei der Rückkehr die erfolgte Abmel»ung«be»ät g:>n:; nur fo könne er über die Genze kommen. „Ach! meinte gutmütig der Doppelbauer. „ich will mich ja gar nicht rraendwo in der österreich.sqen R publik aufhilten, sondern nur meine Ochsen rn dem Häusl da besuchen, um fie zu füver», dann geh ich gleich zurück. .DaS geht reicht, ohne Anmeldung i>üi fen Sie zu Ihren Ochje» nichr hinein," erwiderte der Posten. A'>e Für und Wider halfen nichts; der Sold«» ließ nichi a? von fetner Vorschrift, erteilte aber de» beirübten Doppelbauer in längerer AuSei"andersehnn> die Weisungen, wie er eS anstellen müsse, um alle» Anforderungen der Verordnungen ger cht zu »»erse». Der BeUh it konnte also nich s weiter tun als den neugierig hinzubekommenen Oedner zu bitte», b s zur B 'ch ffrng aller Dokumente sich feiner Ochsen anzun h ne», waS dieser gerne zugestand. Nich vier Tr ea enslosea H-rumceaaenS bei den veischiedenen Behörden ka» Bo,»er mit unge» me » erltichierier Tasche wieder heim. Nan hotie er alle Dokumente, welche zum Bruche feiner Och e» notwendig wa en. Tr umphierend legte er ste de« deutichea Wachposten vor. Dieser studierte sie ein» gehend durch und gab fie mit dem Bo erteilte er ihm weise kvsmopolttis de Belehrnn»e», die dem weinfeligen Doppelvauer o sehr zu He ze» gingen, doß er bald die Republik talb dea Lt>al >e« jugoflawrfchen Königtums hoch lede» ließ. Zn» Sch un halte er ganz darauf vergessen, wozu er eig ntl'ch gekommen fei, nahm unter Küssen und Umarm»' gen von seinem neuen Freunde herz! che» Adsch ed und im Z ckz ck laviene er feinem H^m zn. Ihm war, wie eS im Z ch rliede he ß': Siraße, wie siehst du fo fonde.dir aus, rech e Ha»d, linke Hind, beide ver«au ch Slrage, ich mert' «» wohl, du brst berausch! — uud er nach Stnnte» Weihnachtsbeilage der „Cillier Zeitung^ Ger hellsten staail chni Begeifterug iu der Nähe dt» teutsche« Wachhaust« landete, halte er lichte Hr beiden Staaten oertau'cht und büllte jubelno n die Lüfte hinou«: „Zirijo Jugt slavija, fcvijo km Ijevstvo!" In diesem Auf tust ri blies tc ber Huier der Ger ch igleit die Absicht de» koppelb uns, um teil Betidränkungen im Gienzvet kehr au«z> w ch n, feinen r cht»ieitigni ^e"v »bei fall« dem ju„o'laiui-»chen Lötig, eiche rinjuoeilnbrn und daruict die Staa'Sarenze zu Ungutsten der R pubtit ändern |u wollen, also Länderlo«reißunz, ar»g,sptoch ner Hochverrat! Er eilte daber aus ihn *u u t> ich tr ihn an: „Im N-men der Ge'etze rer R-p idiik Oestei reich eitläi« ich Sie wegen Hrchoeriat.S für »«hastet!" „WaS ?' brüllte Doppelbauer, „hier in In.;» flowien bot niemand M w'ch zu vetbasten, da muffen'« h «über- und damit zog er d.n Pötten bt» üb > rit* B ück>nhälfte, wo er we^er, der kvSmv pvlt't ch n L htrn «ingedenk, anjjiuchztnd fanie: »Hoch vie Republik O'--!", w itet kam er »cht. denn der jugoslawische Sulfat war infolge de« Lä'wS chin auf bie B> uck- geeli gtw stn, pickte Oi'pv'Ibruer auf der anbeten - ene da dessen ÄuSritf t ff i bat dte gewaltsame Aenderung be, Regierung form des Staat«» der Serben, »rvot n u d Slowet en bezweckte und etk ärie ihn ebenfall» fftt ve> haftet. Hietz er atch Doppelbauer, fo oing ihm eine Doppel, et hai'ung dich über bie Schnur un» m>, einem gewaltigen Ruck riß er sich von de doppelt n llmarmung >0«, o zst« ch. Nun wu'be die Stiu>>t>on k tzl ch. iß't hat tei UiiMennbüilcit der fiöipett&ifteu die E'Nli g te» «thue ve>bietet» vorzunehmen u v zu wr chcm Getich ? Der deutsche Posten » ahm diese» Mea»i für sich in Anspruch, da fa» Z >v" kommen bet der B.rha'u>g entscheide. Der Ii gosit w' e,klärte jene« Be,di > ch n w ich » die »ältere «träte Itch fich i>he, muffe tn bi«,«m F ue den Au«sch,g g ven, benn tn O> st« re ch wrdeHchvttat nut »tt Iehen»>atgem Kilt b-it'ait, wamend n. ch dem serbisch n Gei.y auf Hi cho uat t je Tod »st a?e fei'g sitzt >st; atch entfalle f»-»,«» en Ko-rp ten, stre», w tl der G. hänge i 'cht meht abur e»u g» fälrg sei. De» etz,ren A g meine pfl ch ei« der deu ch Wuch.vsten > mso lte e> bei. <>i» >hm der Ifiit g T>a> spv't eine» Bvltb rau ch rn erpan blieb; er üteileh dem, ach die R«ta'o>,> ve'st ff t g iher d>e en in der ft-tniin.ilirttr e in g dan.h^ude Aall senm Sameraden uid ttollte sich ravon. Aa die dr i Stunden ich t>b de, Sla-ne 'en un fasf «den Bet ch, briiihrie dt« Kompetenzft und bat »m A«ifui g n wgn bei E nlt se t- g. U t rriff n h t e der Drpp->ba»er sei en Rau ch vaibw g' au» geschlafen und war iu ch Haute g ui'el. Ob nun d'< an da» ischt- B zu! g ' ch g« leitete «tz g« ihren A eg nii et b« liitaul ,um Jnffa'ioi eg >ch »dose du chg p> gi, n o»»»' ob n ch schon dt, S aa »a> w lt ch o , g tn,e &> ch ch e uU tet», wa» fie tn iik ch'eii t»at, b t, t »n u»d keinen flnia| zum E i ch rii,n g fu> de Hai — wer Mtß et? En Auftrag zur Emlteferuig kam rch und «ielli cht ichwett da» Damo !<»»ldung. von Generalmajor d. R. Anton Letit. Er war Leutnant in der ene> N> »a "T Akademie ««»gemuste t. Sein Regiment a» « ^ff'g (Ofij k). Bei Höchtfommandterende in der Satnton. gleich zeitig Festung»« und B'igadekomm inda», w>r Deneralm.ijor Geor» Ficihe r VN W'ldfiätte» — m Br der de» durch se>n T -k ild ch bekannten Menet al». E v fit enger, ader, w>e gerube da» nach- solzende Erlebni» bemeisen wird, auch wohlwollender, menschlich füdl«itder und urteilender Bo geieyte. Da» Brigade- und F stungSkommando war damil» tn der Festung am Ha> ptplatz z >näch,t d-m M iatsttat»gebäuo« rablett. E n alte» är t isch e Gedäud«. Im «rsten Sockweik besän» fit» d,e Pttvitlvodnung de» tkommandanten, eben>rd,g de Kanzl-ien und dte Wohnung de» Bctgadegeneral stabeosfi^'et». In der Toreinklih t gab e» e-ne Tü e. dar uf die obligate Tiiel 71. Jif. B^iga^e Kommando'. Zi dieier Tüte fuhrt, n ei >ige e ge unt kt>i!e Tlkppen. D>e Tü klu ke war altanij, au» Guq «iten, etwa» nach autwä ts geboten, der G ff hiutt förmig, der hohlen Ht d angepaßt und kni » >wei F nger b eit von der ttire entfernt. Beim O ff >en war Bor >cht und G schickltchke t nö tg, um »ich dt« Ftn^rr n ch e nzuz > ängen. Det B tgatmipport ward« sehr pü k'I'ch ab-gehaltm. Sowie die F ft n^»t rmudt 11 schlug mußte der B>taadegeneralit>ib»osfi ter dem itan>man d.tn en den Rapport anmel»e . Der Aen-rai leate Gew'cht daraus, ag diese O v->un paut lk,nnt gegeben »in» iim e>n aeschäift sich >a darnach zu richte» und Got, be HÜ e nicht >isk,re», iu spät zu kommen. Eing d«. t d hoben und getragen von det Bedeutung, de er fei einen Begegnung m,l feia.m B i.at'er b >mah. Nich einigen M »» en vergeblich n Wit-en» in der H ff ■ un4, daji während dessen vtell ich, »»och nrch itg« dein« Men che seele die auch z im RavvS't muss aus vem »chiuplitz eichenen könnt«, «ntsailoß er »ch schl'e»ch, du ch d>e oben beschriebene Tur in da» In>ere d.» H '«i.tum? zu diingen, al tbtit Va» Wart n in d.t T rnnfah 1 anch Mo umetotMtg schien. W e gemach«, 0 get,». D> er ab>r m» der BeDetlnng b.r Lokali Sten n cht verttaut w ir u>>d er für mS^ltch h eli, a >f die>»m Wege direkt in da« Knmmandanrrnz>mme> z t ^.e langen, fo nahm e> votkichiSH b-r den Ti>tako in seine Linke unn kltpf e an. Ke te Sntmnr'. te Gedanke. vteU-tcht s«> e» ein Boitzimmer, kte>t>mmte ihn, ohne Einladnna e nzu'r-ten. E-n Duck auf d e Klinke und dte Tü>e war cff'n. O»ch 0 Kch eck! Kaum hauen seine Au^en de L>'k,ltät üdeoehen e-ka-nte er datz er 'i eki in da« Sttetteztm ner de» General» genet n wir. Die'er. in eine Arbeit vert eil, ichien im ersten Moment den E»»iin Img g >r nicht zu b>me, ke». I» dem Beilteben. r sch mili ftrfche Ha tung e n «un bmen un» s ine IM l>u»a anzud-i gen. d>,b«i die Türe zu »chli ßen n» d«n T cv ko in di- r chte Han» zu b>kommen, paiflette die U glück, da« ihm diese, mit e'tiem ew ffen Sch vung den Hän en eniglin und mit dti npf m G polier »ta untei d n Schreib tfch de» General» roll e. B rlegen. di» jn die Ogr>'n>p y'» rot geworben, mußte de Otfi ier scklusiig weiden, w,« er in dieser hlik en L ^e zu tu» hab. v n Tichako aus' suchen u»d dai-n meld-n oder um^ekeh«. die ung sotort anbringen >n> dann erst die unl. mit einer au» den Mienen fp eche»"«n woglwoueuden H ttetkett, nabm der General die Meldung e tgegen und heg ußte de» jung,» M ffeiate, mit einigen steundl chen Wort«». Bevor er noch «> Nassen war. wurde «in« »ndere Tüte, die tn da» Z rnmer fuhr e geSff»e>. Der Genetalstatebifijier eimi n u> d me dete oen in seiner Kanzlei oeifammel en Rapport an, während v«e Tuimuhr die 11. Stunde zu schlagen begann. Nachdem der G ne al dem jungen Otfiuer die Hand gereicht »nd deser sich abgefeiitgt fühlte, stürzte er, al» od ihm ei» St, in vom Hetzen ge-nonmen wotden wä.e, dutch dieselbe Türe, durch die er gekommen war, in« Freie. Die Kamerade» aber, die den Schluß de« Empfange? beobachtet h >tten. wunderten sich nicht ganz ohne Neid über dte Bevorzugung, die bem Jungen zuteil geworden Die im tiefsten Inner,n zurückgebliebene Be» sorgn»», raß der erste Eindruck, den er a j seine» Borge «tz en gemacht haue, ihm in der Folge doch tchaden könnte eiwi.s sich al« nicht berechtigt, l i det Z » gewann er sogar die 11 derzeu^ung, daß die et lebte Szene ein Gebetmni» zwischen den beiden grblied n war. De- Spv't fLir den Jungen würde sonst nicht a »g«stieb n sei . Far diese zartfühlend« Rückücht bewahrt de» alten, schon lange veistotbenen General fen Nich» k»mme — et war auch «ommandani der 71. J> f» Brigade, an der Lvia — uud) heute noch et« ehren e» und dankbare« An^edeuk n. Der Tod mit syinqn Ndwechslungen. (»ine billige Musterkartc für alle jene, welche dereinst sterben wollen. fflif v»r>t und 41 t tuiJB fett 1 jg Ich innigst L »tam» mir bang cft hl aceeitcti» auch irischen L.dcn uod 5lr»t>rn. #» läßt flch au« d m Sunb'. dem T mtctslmntt, S'i» d«> Leb, »r,t tu t an« d'i» B rus« b mit Si«- tz ll voiou»ia«en, wie der M-nIch ft/ den ax'c. I d will oc, taien, die» tn metztnet» v i'pi-t n ba >u ch e n au». Von Bvi.n, 6,uft'd«i'in ei|. sagt man — sie lind 6 1 n ü b e r » t a a n a e n. L n ttb tru cn — fl( sind ßelchietze 0. vc>i k>ie> ft vZuneiu — sie stu> u m gestand«». Bon P^> uns — Ne bjtz n überstände». Sä gern ist — der At.m au»gcga»g(». Jtjfücee st 11» — DCrtetsuPte». Sv> l« — Reiten un.ri Käse». 8inanH,t'iie ft d — ringe,chlafe». W m >» in eie'tm 8 ben schl cht gegangen ist, tz« »,h> in ein Set (et rt L b. r. #1., Jtii'errten S töv'eie — st ,tze am Schlag. O im - otcatri, br S>«wi « rinütin. z,»t>nde Galllne» urd an» »ne üt 'en die,<» St l,d<>» — >U naecn ja gut tte riete »lt. IJJ ifvft dia ist 1» datz mau geerSbrlt« ooi etrrm Atmen, w nig © fjOften, »er gewttz ,e,n L b<» lar g r ut iu Fu« grgangeD ist, nach litn>m iik ,ogt: let ,» atz«' latz>«o Kiiib, eii>,r w-ge» urnetttget i>ztl cher B'bavbluttß, luef 6. t A it i« ««tel und f jgi: Der Tod tzat sich dazug'schta»«». Mir jungitauen w rden — Engel. GniUteHe at.ee Dittevtiofi n tzabe« ba» Zeit» tiche g> legt 11. Von Lrutc» mit ho» 0 er S naitsattze sagt man, ste ft- et ve» tz t i che ». von Seldairrt, reiche aui ber Klucht umkomme», tz ißt 1«: «st «tz Saut. St« tzt einer tn •m>m t# i'«t»«fel»e, fo stattz er auf dem A lde bei Etzre v ein tzt itoei out eiitt fBufe, so tzat er i»'s Int g b'si n. 4 vo blttz'che» X) ei f)fettn | i|i 1»: Der Herr tzat st »u ti« gervam n. So »Ab« e« 1 oj> tule Fälle, atzer e» kommt alle« aus '«» tz.iou»; .__ . . ,Ä« alle nach bim H mmel stutzen, U tz wer nicht sti'tzt, de, tzt>itzl am fc.be».* , M