Erscheint wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schriftlcitung (Tel. Nr. 2670). Verwaltung u. ßuchdruckerei (Tel. Nr. 2024) Maribor, Jurčičeva ulica 4. Manuskripte werden nicht returniert. — Anfragen Rückporto beilegen. Inseraten- u. Abonnements-Annahme in Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung) Bezugspreise: Abholen monatl. 23 Din, zustellen 24 Din, durch Post monat!. 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer 1"50 und 2 Diu. DJn fl"SÖ ÜJlnribom* Kettung Noch feine Entscheidung im Baskenland M a d r i d, 9. April. Im Laufe des geizigen Tages Herrschte an den spanischen Kriegsschauplätzen verhältnismäßig Ruhe. Dasselbe gilt vor allem auch für den Madrider Abschnitt. In den baskischen Frontabschnitten scheint die Offensive der Nationalisten zum Still-stand gekommen zu sein. Wenn auch die Re dublikaner große Reserven erhielten, ist ihre Lage dennoch kritisch geblieben. Man 'litnmt hier an, daß sich die nächsten großen Zutscheidungstämpse im Baslcnland ab-idielen werden. Vorsitzender des Weltkongresses der Rotary-Clubs. P a r i s, 9. April. Staatspräsident Albert L e b r u n hat den Vorsitz für die Eröffnung 'oe§. Weltkongresses der Rotary-^lubs, die am Sonntag, den 6. Juni in Nizza stattfindet,, angenommen. Ter Kongreß wird bis zum lt. Juni dauern. Spanien-Kontrolle nächste Woche sonders aber des sozialistischen 'Popula:re'h zurück. Da die Ideologie der zwei Fronten zum Kriege führen würde, habe Jugoslawien für eine solche abenteuerliche Politik nichts übrig, sicherlich auch nicht die Tschechoslowakei. L on'do n, 9. April. Nach dem gestern I abends erfolgten Beschluß des Londoner Nichteinmischungsausschusses wird die und Landgrenzen erst Mitte kommender Woche beginnen, und zwar dann, wenn alle 685 ernannten Kontrollorgane auf ih- Kurze Nachrichten i. loo.ooo Joch Ackerland sind am L-..,,,» in der Mosavina und in der Pofa biva infolge des Hochwassers überschwemmt jAu-bert und bieten das Bild großer 2een. chete Siedlungen wurden verwüstet, die Maaten vernichtet. Der bäuerlichen Bevöl-!nUng bemächtigte sich wahre Verzweiflung, niemand die Frühsahrsbestellungen durch *%en kann und da auch die Weiden unüe-sind. In den Dörfern um Kutina, ^Nova Jaruga. KriL und Ludina wird der ^kehr nur noch mit Kähnen bewerkstelligt. & 2utica-Walde steht das Wasser 2 bis 3 2ter hoch, da die Sonja und Lonjica im-et neue Wassermassen bringen. iJ Der Gemeinderat in Duga Resa bet llooat {st zurückgetreten. In Duga Reut , echen-demnach nt absehbarer Zeit die Ge-^^udewahlen ausgeschrieben werden müs- ilnicx Pflaumenmus wird lichter: Dem ^;lomietten Chemiker Rudolf Hauser tu iL^ac ist es gelungen, ein Verfahren zu er-i)„r, b. auf Grund dessen Pflaumenmus die %r el5e Färbung und dam': die besseren ^Hmögiichfeiten im Ausland erhält. Bei ,.g hervorragenden Qualität unseres bosta' Z6!1 PAaumenmus konnte sich dieser Ar- > htt Ausland wegen seiner dunklen nicht durchsetzen. Man rechnet jetzt mit ?tEtt Äbsatzmötzlichkeiten- nji Wieder ein Bergwerksunglück wegen - Rechtzeitig explodierender Minen. Int > lit-Nergwerk bei Drn'8 hat sich Re, er let9^ infolge von späten Explosionen geleg-, 11 .vlLTl U/vTl flu * „ btiv b opleits die erforderlichen Prä-Maßnahmen angeordnet werden. allgemeine Kontrolle der spanischen See-1 ren Posten eingetroffen sind. Das Länöerwettspiel Italien-Fmnkmch ahgefagt Die französische Sportbehörde hat den Italienern den faschistischen Gruß verboten z Die Absage erfolgte aus Befehl Staraces Pari s, 9. April. Das für morgen anberaumte Länder-Fußballwettspiel zwischen Italien und Frankreich ist in der letzten Stunde abgesagt worden. Die Absage ist italienischerseits auf Befehl des Generalsekretärs der faschistischen Partei, S t a r a c e, erfolgt, da die französischen Sportbehörden mitgeteilt haben, daß es den italienischen Spielern vor Beginn des Spieles in Paris nicht gestattet werden würde, mit erhobener Hand zu grüssen, um auf diese Weise Kundgebungen der antifaschistisch gesinnten Pariser Bevölkerung auszulösen. Die französische Regierung ließ in diesem Zusammenhänge erklären, daß sie nichts gemein habe mit dieser ganzen Angelegenheit. Die Italiener könnten, heißt es, in Paris ohne weiteres spielen. Graf Luckner sticht mit „Seeteufel" in See Die Weltreise des berühmten deutschen Kapitäns. — Die Ausmaße und die Ausrüstung des Weltumseglers. H a m b u r g, 9. April. Kapitän Grat Luckner, der Kommandant des weit berühmten einstigen Hilfskreuzers »Seeadler«, sticht soeben mit seinem Segelschiff »S e e t e u f e 1« zu einer zweijährigen Weltumseglung mit seiner Gemahlin und 14 Mann Bemannung in See. Panama und die Südsee sind die ersten Kursziele, dann geht es auf Australien los. »Seeteufel« ist ein kleiner Zweimast schöner von 240 Tonnen und 32 Meter Länge. Die Segelfläche beträgt 340 Quadratmeter und ist das Schiff von Ing. Krüger so konstruiert, daß es als Segler bis zu zehn Seemeilen fahren kann. Für den Notfall ist dann noch ein 160PS-Dieselmotor da, der dem Schiff ohne Ss gel einen Aktionsradius von 5000 Seemeilen verleiht. Das Schiff ist mit den raffiniertesten Neuerungen der Schiffbautechnik ausgestattet. Es hat eine au tomatisch temperierte Zentralheizung, fließendes Kalt- und Warmwasser, für die Tropen noch eisgekühlte moderne Lüftnungsanlagen. Die Weltreise wird das seetüchtige Schiff 16.000 Seemeilen weit führen. Eden fährt nach Brüssel L o n d o n, 9. April. Wie das Foreign Office mitteilt, wird sich Außenminister Eden demnächst nach Brüssel begeben, um mit dem Ministerpräsidenten Van Zeeland, und Außenminister S p a a k Gedankenaustausch zu pflegen. Ban Aeelanös Fairneß Paris, 9. April. Wie aus London berichtet wird, hat sich der belgische Ministerpräsident V a 11 Z e e 1 a 11 d entschlossen, das zwischen England, Frankreich und Belgien abgeschlossene Abkoin men bezüglich der Neutralität Belgiens erst MW" kommender Woche zu veröffentlichen, da er in echter demokratischer Fairneß diese außenpolitische Waffe nicht im Kampfe gegen die Rex-Bewegung Leon Degrelles gebrauchen will. Französisches Dementi P a r i s, 9. April. Die französische Regierung dementiert entschieden die in einem Teil der ausländischen und auch der französischen Presse verbreiteten Meldungen über eine von Frankreich begangene Verletzung des Nichteinmischungsabkommens in Spanien. In dem Dementi wird darauf hingewiesen, daß doch Frankreich und England die Initiative für die Nichteinmischung ergriffen hätten. Der beste Beweis dafür sei auch, daß in Verdon der norwegische Dampfer »Charance Interieur« mit 50 Tonnen Sprengstoff angehalten und beschlagnahmt wurde, obwohl man nicht wußte, ob die Ladung für Valencia oder für Burgor bestimmt war. Italienisch-ägyptische Freundschaft. Mail« it d, 9. April. Auf der Durchreise durch Mailand gewährte der ägyptische Ministerpräsident N a h as Pascha einem Mitarbeiter des „Sortiere della Sera" eine Unterredung, in der er seiner Befriedigung über die Ausnahme und den Empfang der ägyptischen Delegation in Brindisi und Venedig Ausdruck gab. Nahas Pascha erklärte, diese freundlichen Kundgebungen seien ein Beweis für die ausgezeichneten Freundschaftsbezichungen zwischen den beiden Staaten. Der Sinn der Huldigungen für Dr. Benes. B e o g ra d, 9. April. Anläßlich der Abreise des tschechoslowakischen Staatspräsidenten Dr. BeneS stellt das Blatt des Ministerpräsidenten Dr. Skojadinovio, „Breme", fest, daß die Sympathiekundgebungen für Dr. Benes in Beograd dem Chef des verbündeten Brudervolkes gegolten haben und nicht etwa einem Emissär der demokratischen Staatenfront, wie das von mancher Seite behauptet wird. Das Blatt führt aus, daß nichts gefährlicher für den Frieden wäre, als in Europa. zwei Ideologien einander gegenüberzustellen. Jedem Land müsse da? Recht auf das Regime zuerkannt werden, welches es für das beste halte. Das BlnO meist in diesem Zusammenhänge die Kommentare mancher französischer Blätter, be- P a r i s, 9. April. Die jugoslawische Regierung hat die Regierung Frankreichs ersucht, bei der bevorstehenden Konferenz in Montreux, auf der die Frage der aeghpv schen Kapitulationen behandelt wird, auch die Interessen Jugoslawiens vertreten zu 'vollen. Sofia, 9. April. Prinzessin Maria von Savoyen, die jüngste Tochter des italie.-r-fchen Königspaares, ist gestern nachmittags zum Besuche ihrer Schwester, der Königin Johanna, eingetroffen. Die Prinzessin wurde am Bahnhof in feierlicher Weise empfangen. B e rl i u, 9. April. Der Reichsinnenminister hat eine Verordnung erlassen, die die Juden vom passiven und aktiven Wahlrecht in den Land- und Stadtgemeinden aus Lokal-Chronik m. Andauernd kritischer Zustand. Wie wir kürzlich berichteten, kam an der Ecke Koroška cesta—Strma ulica der fünfjährige Sohn des Staatsbahnschlossers und Hausbesitzers Jakob Toplak unter ein Lastauto, wobei er mit lebensgefährlichen Verletzungen au der Unfallsstelle liegen blieb Der Zustand des i Knabe», der insbesondere am Brustkorb schwere Verletzungen erlitt, ist nach wie vor als kritisch zu bezeichnen. v m. Schachmeisterschaft vo,>. Maribor. Zn Beginn der nächsten Woche wird von den hiesigen Schachfreunden wiederum ein Turnier um die Schachmeisterschaft von Mar bor zum Austrag gebracht. Die Tei nehmer mögen sich beim Kassier des Mariborer Schachklubs im Cafe (bis spätestens 11. b.) anmelden. Die Verlosung sowie die Festsetzung der Spieltermine wird am Sonntag, den il. d. im Safe „Central" vorgenommen. nt. Zwei Lehrlinge verschwunden. Ter in Pobrežje wohnhafte Kellnerlehrling Anton Pavšič, wird seit 5. d. vermißt. Gleichzeitig mit ihm hat auch der Lehrling Stefan RibiL sein Elternhaus verlassen. Zweckdienliche Angaben über ihren Aufenthalt mögen der Polizei übergeben werden. m. Beim Spiel verunglückt. In der Jez- darska ulica fiel dem 6jährigen Ivan 2 ev-§ e f beim Spiel ein schweres Breit auf den rechten Fuß, wobei er einen Unterschenkel-Bruch erlitt. m. Fischmarkt. Der heutige Fischmarkt war sehr gut beschickt. Es kosteten Sardellen 14, Skombri 18, Moli 18. Barboni 26. Meerkrebse 28, Anale 18, Weißfische 8—9 Kabeljau 16 Dinar pro Kilogramm, Froschschenkel 2 Dinar vro Kranz. m. Alpintsttfche Sektion des Alpenverei-ues. Die hiesige Alpenvereinsfiliale hat eUte selbständige alpinistische Sektion ins Leben gerufen, die alle jene vereinigen soll, die eine theoreti'che und praktische Ausbildung im Klettern und alpinistischer Erfahrenheit erhalten wollen. Zu diesem Behufe sollen be sondere Borträge und Hebungen im Terrain stattfinden. Am Samstag, den 10. d. um 20 Uhr findet im Saal der Volksuniversität bereits der erste Vortrag statt und zwar spricht Dušan Vodeb über theoretisch" Fragen der Bergsteigerei. Zürich, den 9. April. — Devisen : Beograd 10, Paris 20.035, London 21.52, Newyorlc 439.625, Mailand 23.125, Berlin I 176.70, Wien 80.75, Prag 15.325. Konflikt zwischen Berlii und Warschau B e r I i n, 8. April. Die RecchSregierung yat gestern in Warschau auf dem Wege über ihre diplomatische Vertretung einen Protest gegen neue Angriffe des Westverbandes au das Deutschtum und deutsches. Reichsgebiet t choben. Am 6 April fand in Grande uz eine gro ge Kundgebung des Westverbandes statt, an der eine Reihe polnischer offizieller Organisationen teilnahm und bei der Transparente mit deutschfeindlichen Aufschriften durch die Stadt getragen wurden. Auf dem Marktplatz war eine riesige Land tarte aufgestellt, auf der die nach polnische. Ansicht noch zu befreienden reichsdeutschen Gebiete mit roter Farbe eingezeichnet tvoren. In einer Entschließung wurde erklärt, daß die polnischen Gebietsansprüche in vollem Umfange aufrecht erhalten würden, und es würben Kampffovd erringen gegen die deutsche Minderheit in Pommerellen prokla miert. Schon aus dem Echo der Berliner Blätter ivar zu ersehen, daß Berlin diesmal nicht gewillt sei, diesen neuen Angriff des West Verbandes hinzunehmen. Im Interesse der guten deutsch-polnischen Beziehungen hatte man in Berlin vorgezogen, eine Zeitlang die dauernden Provokationen von dieser polnischen Seite zu übergehen, bzw. sich mit inoffiziellen Warnungen zu begnügen, die sich allerdings auch schon an die Adresse der maßgebenden Stellen in Warschau richteten. Die letzten Vorkommnisse waren aber zu offensichtlich direkt gegen das Reich gerichtet, alZ daß sie übergangen tverden konnten! Man spricht in Berlin geradezu von einem politischen Skandal. Der Bizebürgermeister timt Graudenz, Mchalowski, der die Resolution vorgebracht hat, in der eine polnische Forderung auf deutsches Gebiet angemeldet wird, ist zuglech Sejiinabgeordneter und in dieser Eigenschaft ein 'offizieller politischer polnischer Vertreter. Die Geduld der Reichsregierung gegenüber den polrrischeti Angriffen sowohl gegen die deutsche Minderheit in Polen als auch gegen das Reich selbst scheint nun zu Ende zu sein. Die Vorkommnisse im. -Graudenz sind die erste starke diplomatische Belastungsprobe des deutsch-polnischen Verhältnisses und von der Warschauer Antwort kann viel abhän--gen. Jedenfalls scheint man in Berlin ernsthaft gewillt, von Warschau Garantien zu fordern, daß solche Störungen in Zukunft unterbunden werden. Leon Degrelle glaubt an feinen Sieg Die belgische Hochfinanz unterstützt Degrelle. - Jede Versammlung bringt 30.000 Franken ein. Paris, 8. April. Der „Petit ParU s'ien" bringt eine Unterredung mit dem belgischenRexistenführer Leon Degrelle, welcher eingangs erklärte, daß ihm die belgische Industrie täglich neue Geldsummen für seinen politischen Kampf gegen Van Zeolan d zur Verfügung stelle. Ein einziger belgischer Industrieller habe ihm drei Millionen Franken zur Verfügung gestellt. Die Finanzlage der Partei sei überhaupt -eine glänzende, da jede Ätassenversamm-lung an Eintrittsgeldern 30.000 Franken hereinbringe. Degrelle befaßte sich sodann mit seinem Abkommen mit i>et[ flämischen Nationalisten. Dieses Abkommen sehe u. a. die Bestimmung vor, daß die Flamen die Einheit des belgischen Staoates und die Monarchie anerkennen. Degrelle ist fest überzeugt, daß er am Sonntag aus den Wahlen siegreich hervorgehen werde. Im Falle der Machtergreifung werde er ein besonderes flämisches und ein wallonisches Landmannschaftsministerium errichten. Vor dem Beograöer Besuch Zürnet Zneniü Beoqrad in Erwartung der türkischen Gäste B c o g r a cl, 8. April. Die gesamte Auf merksamkeit der hiesigen politischen und diplomatischen Kreise gilt jetzt dem bevorstehenden Besuch des türkischen Ministerpräsidenten Is metine n i und des Außenministers RuschdiAras. Die beiden türkischen Staatsmänner wer den über Istanbul mit ihren Gemahlinnen in Beograd eintreffen. Die türkischen Staatsmänner werden voraussichtlich vier Tage in Beograd bleiben. In ihrer Begleitung werden auch die Direktoren und Hauptschriftleiter der größten tür kischen Blätter sich befinden. Die türki sehen Journalisten werden Gäste ihrer jugoslawischen Kollegen sein, die bekannt lieh seinerzeit in Begleitung des Ministerpräsidenten Dr. Stojadinovič Ankara besucht haben. Mus 4mItdeud Gründung der „Ztolo-Zugoftava Der Beginn der wirtschaftlichen und kulturellen Austauschbeziehungen zwischen Italien und Jugoslawien R o nt, 8. April. In Rom ist mit einem Gründungskapital von 60.000 Lire die Gesellschaft »Italo-Jugoslava« gegründet worden. Präsident der Gesellschaft ist Marchese Gonzaga. Zweck der Gesellschaft: Förderung der wirtschaftlichen Austauschbeziehungen zwischen Italien u. Jugoslawien. Wie aus Beograd berichtet wird, ist im Rahmen der kürzlich gegründeten Jugoslawisch-italienischen Kulturliga der Schriftsteller Car zum Vorsitzenden ge wählt worden. Am 12. April findet in Zagreb ein großes Sinfoniekonzert der Zagreber Phil harmoniker statt. Dirigent ist der berühm te italienische Komponist L u a 1 d Dieses Konzert bedeutet den Beginn der kulturellen Austauschbeziehungen und Manifestationen als Folge der angebahnten politischen Freundschaft. Neue itMemsch-franzöflfche Spannung Spanien schiebt sich immer mehr zwischen die beiden lateinischen Schwestern / Italienische Anschuldigungen gegen Frankreich P a r i s, 8. April. Die von den heu-lmando eines französischen Generals ste- tigen Blättern mitgeteilte Sensation lau tet dahin, daß die ohnehin nicht besonders guten Beziehungen zwischen Italien und Frankreich eine weitere Verschärfung erfahren hätten. Der Konflikt zwischen den beiden lateinischen Schwestern resultiert aus dem spanischen Bürgerkriege und aus dem Einmischungsproblem. Die italienischen Blätter machen Frankreich den Vorwurf, daß es die Einmischungsvereinbarungen nicht cinhaltc. Den Höhepunkt der italienischen Anschuldigungen erreichte jedoch der bekannte führende Publizist Virginio Gayda in seinem Blatt »I 1 G i o r n a 1 c d’ I t a 1 i a«. Gayda behauptet, in Spanien kämpfe eine ganze Armee, die unter dem Kom- he. Dem General seien 25 Offiziere des französischen Generalstabes zugeteilt. Diese französische Armee führe auch französische Artillerie und Munition mit sich. Am 8. und 19. März habe Frankreich den Roten mehrere Kriegsschiffe zu Hilfe kommen lassen. Diese Schiffe hätten auf hoher See die Farbe und die Flagge gewechselt. Die französische Regierung habe es ferner zugelassen, daß die katatonische Regierung mehrere tausend Reisepässe nach Perpignan geschickt hat. Diese Reisepässe wurden nach Einführung der Kontrolle den in Frankreich war tenden »Kataloniern« zwecks Uebertrit-tes der spanischen Genzc verteilt. Die ägyptische Regierung erteilte kürzlich einem deutschen Unternehmen den Auftrag auf den Bau einer neue Nilbrücke. Die Auftragssumme beläuft sich auf etwa 240 Millionen Dinar. Der Betrag wird jedoch nicht ganz in bar bezahlt, sondern ein Viertel davon wird in ägyptischen Zwiebeln bezahlt, die sich seit jeher in Deutschland eines großen Bedarfes erfreuen Revolutionäre Vorgänge in Indien Britische Luftbomben auf die Aufständischen. — Das westliche Waziristan in Gärung. N e w D c 1 h y, 8. April. Gestern nach-lonialstreiten7m z-flp- wdju umlh umlh mittags kam es zwischen britischen Kolo-nialstreitkräften und den Aufständischen in West-Waziristan zu einer schweren Kampfhandlung. Um die Operationen der Kolonialinfanteric zu erleichtern, stiegen zwei britische Luftgeschwader auf und belegten die Positionen der Aufständischen mit Bomben. Welche Wirkung dieses Luftbombardement gehabt hat, ist noch nicht abzusehen, da die Gebiete, in denen sich die Aufständischen gesammelt haben, sehr schwer zugänglich sind. Es hat jedenfalls den Anschein, daß diese Expedition der Kolonialarmee nicht vollständig gelungen ist, da die Aufständischen einige Militärkarawanen der Engländer erfolgreich angegriffen haben. „Göttlicher Wind" unterwegs zu den Krö-nungsseierlichkeiten. Karachi, 8. April. Das japanische Rekordflugzeug „Göttlicher Wind", dessen Besatzung die Glückwünsche Japans für das englische KönigSPaar aus Anlaß der Krö-nungsfeierlichkeiten über bringen wird, ist am Mittwoch um 19.19 lllr Ortszeit in Karachi, gelandet. Die Flieger werden in den frühen Morgenstunden des Donnerstag ihren Flug fort setzen. Sw rechnen fest damit, London am Freitag zu erreichen und damit einen neuen Rekord auszustellen. Bisher haben die japanischen Flieger das vorgezeichnete Programm nicht nur eingehalten, sondern sie sind sogar den errechneten Zeiten um einige Stunden voraus. Der Verlauf des RekordflugeZ des japanischen Flugzeuges „Göttlicher Wind" wird in ganz Japan mit steigernder Spannung verfolgt. Im Heimatort des Piloten beten täglich Hunderte für das Gelingen des Dte Menschen schlafen länger. Eine seltsame Statistik wird von einer Pariser Zeitung veröffentlicht. Diese Zeitung hatte 1924 eine Rundfrage über dte Schlafdauer ihrer Leser veranstaltet und dabei eine durchschnittliche Schlasdauer von ziemlich genau 8 Stunden errechnet. D’c Anfrage ist jetzt, nach 13 Jahren, von der Zeitung wiederholt worden; es ergab sich, daß die Menschen heute rund Slh Stunden täglich schlafen. Jetzt bemühen sich die W's-senschafter, eine Erklärung für die Verlängerung der Schlafzeit zu finden. Für den direkten Verkehr zwischen Polen und Südamerika haben die Polen zwei große Motorschiffe von je 11.500 HRT in Auftrag gegeben. Die Schiffe sollen in Gdingen beheimatet sein i. Die Prinzen Tomislav und Alexander heimgekehrt. Die königlichen Prinzen Tomislav und Alexander, die in England die Schule besuchen, sind am 8. cl. M. nach Beograd heimgekehrt und werden die prawoslawen Ostern im Kreise der königü chen Familie verbringen. i. Verkehrsminister Dr. Mehmed Spaho ist am 8. d. M. in Zagreb eingetroffen. Der Minister inspizierte bei dieser Gelegen heit auch die Staatsbahnwerkstätte an' Hauptbahnhof wie auch andere Verkehrs-Institutionen. !. Ackerbauminister Ing. Stankovič hat sich zu Inspektionszwecken in das überschwemmte Theiß-Gebiet begeben. i. Personalnachricht. Der Minister für Sozialfürsorge und Volksgesundheit Drag' ša C v e t k o v i č ist in Sušak eingetroffen, um an der Konferenz der Arbeitsinspektoren aller Banatsverwaltungen teil' zunehmen. Der Minister wird sich sodann nach Dalmatien begeben. i. Hohe Ehrung für einen jugoslawische» Gesandten und bevollmächtigten Minister- Wie »Novosti« berichten, hat der Londoner Nichteinmischungsausschuß den jugoslawischen Gesandten für Schweden und Finnland in Stockholm, Dr. Milorad Straž n ick y, ersucht, den Poste» eines Generalinspekteurs der Pyrenäen-Grenze an Stelle des holländischen Generals Van V o o r s t zu übernehmender krankheitshalber daran verhindert ist-Dr. Stražnicky hat sich noch nicht entschlossen, dieser Berufung Folge zu leisten. j. Seeverkehrsdirektor Budislav Stipa" novic gestorben. In Split ist der Direktor der dortigen Seeverkehrsbehörde Budislav Stipanovič gestorben. i. Der Hauptschriftleiter des »češke Slovo«, Dr. Hubert R i p k a, der in Begleitung des Präsidenten Dr. B c n e s Jugoslawien besucht hatte, ist in Zagreb eingetroffen und besuchte bei dieser Gelegenheit eine Reihe von Politikern, darunter auch Dr. Vladko Maček. Die Bäuc> lich-demokratischc Koalition gab am 8. d-M. im Hotel »Esplanade« ein Souper Zl1 Ehren des namhaften Journalisten. I. Das Warenhaus Ta-Ta in Zagreb h"f am 8. d. M. im Palais der Assicurazio"1 Generali in der Preradovic-Gasse nunmehr doch das Geschäft eröffnet. Uni*-'1 der Zagreber Kaufmannschaft herrsch deshalb ungeheure Erregung, da das Publikum angesichts der Tatsache, daß d'c Detailpreise dort 10 bis 20 Prozent tiefe* liegen, das Warenhaus sozusagen stürm -Der Warenhausrummel dürfte aber uue* nicht lange dauern, wie die Erfahrung zu lehren pflegt. Die Kaufleute streng6'1 sich weiter an, im Wege ihrer Korporal'0' nen die Tätigkeit der Ta-Ta-A. G. zti terbinden. i. Erweiterung der Spliter Schiffsbau werfte. Die Adriatische Schiffsbauwcrfm A. G. in Split hat nun einen neuen Hell'nj’ in einer Länge von 290 Meter erricht6 • Gleichzeitig wurden zwei Kräne mit l Tonnen Nutzbelastung montiert. D'6S beiden Kräne dienen der Ausrüstung °L, Schiffe nach erfolgtem Stapellauf. Werfte kann jetzt gleichzeitig 10 n6^ Dampfer bauen und 12 bis 15 Schiffe üb6 holen. Augenblicklich sind 700 Arbeite'" ^ schäftigt, doch könnte sich die Zahl b einigen weiteren Neubestellungen 31 tausend erhöhen. 7. dl M. der Hilfsarbeiter N. R a n t a Š 2 i. Guten Appetit! In Sisak hat am in fröhlicher Zechergesellschaft sechs ^ellj gläser mit den Zähnen zerbrochen 1,3 buchstäblich aufgegessen. Rantaša mac te sich auch sonst noch über eine °PU te Mahlzeit her und begoß dieselbe 3 einer entsprechenden Menge Wein. ^ Mann fühlte sich trotz des zu sich gen^n menen Glases sehr wohl u. ging nächst Tag frisch und gesund an die Arbeit. i. Maestro Adriano Lualdi am Zagreb63 rigentenpult. Die gesamte Zagr6^ Presse beschäftigt sich mit dem S[° -s;. bevorstehenden musikalischen Ereig11 . Der berühmte italienische Dirigent 3 der b° Komponist Adriano Lualdi, Kol»* reits in Hamburg das »Sinfonische ko von jakov Gotovac mit ungeheurem ^ folg dirigiert hatte, wird am 12. d. den Taktstock über den Zagreber Ph'lh monikcrn schwingen. Lualdi selbst hat gebeten, bei dieser Gelegenheit die »Fest-ouverturec von Krsto Otiak dirigieren zu dürfen. Das große Sinfoniekonzert, das Maestro Lualdi in dem 4000 Pesonen fassenden Messe-Saal dirigieren wird, erwartet ganz Zagreb mit größter Spannung. Es ist dies die erste große kulturelle Austauschmanifestation zwischen den beiden, nunmehr auch politisch befriedeten Nationen. Aas ŽiufflitiMU w In. Aus dem Klerus. Zum Generalvisitator des Franziskanerordens in Slowenien wurde der Zagreber Provinzial Pater Michael Troha ernannt. Iu. Neue Leitung der ArbeUerkammer. 28 ie schon berichtet, wurden fünf Mitglieder des Verwaltungsausschusses der Arbeiterkammer in Ljublfana vom Ministerium ihrer Funktion enthoben, da sie Angestellte öffentlich-rechtlicher Korporationen sind. Donnerstag fand die Wahl ihrer Nachfolger statt. Der Vorsitzende ist der Sekretär der Allgemeinen Arbeitergswerkschaft Lorenz Jakom- n, Kassier der Sekretär des Pauarbeiterverbandes Nikolaus Bricelj, Obmann der Kultursektion Drago Kosem und der Finanzsektion Eduard Režek. Der Leitung gehören auch Ignaz Nadi-s!tr und Johann Ra m o v 2 an. Iu. Ocsfentliche Telephonzellen »jt Ljublana. Dwser Tage wurden in Ljubljana sin fünf der verkehrsreichsten Punkte öffentliche Telephonzellen eröffnet. Die Sprechgebühr beträgt 1 Dinar und ist vor Benützung des Apparats die Münze ei»zu-d>ersen. Ist die gewünschte Lin'ie besetzt oder beschädigt, gibt der' Apparat den Dinar wieder zurück. Iu. Flucht aus dem Lebe«. In Ljubljano lugte sich die 30jährige stellenlose Handels-gchilfin Albina Draženi eine Kugel ins Herz und war sofort tot. Im Vorort Rožna belina stürzte sich der 20jährige HandelS-ulab'cmtker Andreas V irnik unter eine Lokomotive und ivurde auf der Stelle getötet. Aus Siadl Mkd W WW&W WW&wWW rwwW Freitag, im 9. April Der Nofenberg-Befltz von der Gtadtgemeinde erworben Llmsangreiche Tagesordnung der gestrigen Sitzung des Gtadtrates / Sine Weihe von wichtigen Baufragen erledigt / Wegulierung der Altstadt auf lange Sicht Verbauung des Hauptplatzes / Billiger Strompreis für die Gaststätten / Die Dienstpragmatik für die städtischen Arbeiter verabschiedet Definition. „Vater, was sind indiskrete tragen?" — „Das sind Fragen die man ’bcht beantworten kann!" — „Vater, unser Lehrer stellt dann aber immer viele indis-teh Fragen!" , Der Kunstkenner. „Nanu, du kommst ja l% schon aus dem Theater zurück; die Uhr sit doch noch nicht 10?" — „Nein, das nicht! siöer der nächste Akt spielt doch einen Tag ipdtet!" Der Stadtrat trat Donnerstag abends zu einer Sitzung zusammen, in der eine Reihe von wichtigen Angelegenheiten erledigt wurde. Vor allem handelte es sich um Baufragen von größter Tragweite, die nach mehrjährigem eingehenden Studium spruchreif geworden waren. Der Sitzung wohnte auch Bezirkshauptmann Popovič bei. Bürgermeister Dr. Juvan hielt nach Erledigung der Formalitäten dem unlängst verstorbenen nationalen Vorkämpfer Professor Dr. Pivko, der seinerzeit längere Zeit auch dem Stadtrat angehört hatte, einen tiefempfundenen Nachruf; das Haus ehrte das Andenken an den Dahingeschiedenen mit einem dreifachen Slava-Ruf. Der Stadtrat sprach sich sodann mit aller Entschiedenheit für die Erweiterung des Krankenhauses aus. da es schon lange nicht mehr den Anforderungen entspricht. Der Bürgermeister wird ermächtigt, in dieser Angelegenheit bei der Banatsverwaltung diesen Standpunkt mit allem Nachdruck zu verfechten. In die Kontrollkommission für die Stadtsparkasse werden Vizebürgermeister Ž e-b o t und Stadtrat žitnik entsandt, wäh rend der Direktor der städtischen Buchhaltung B a r 1 e als Sachverständiger zugezogen werden soll. Da der Sportklub »Svobod a« aufgelassen worden isR wird sein Spielplatz neben dem Magda-lenenparkt zu einem Kinderspielplatz umgewandelt werden; die Gemeinde kauft den vom Verein errichteten Zaun um 12.000 Dinar. Für den ersten Ausschuß berichtete Referent Dr. M i 1 e r. Der größte Teil der i Angelegenheiten blieb der geheimen Sit-! zung Vorbehalten. Mehrere Beschwerden gegen die Bemessung der Wertzuwachssteuer, der Hausanschlußgebühr u. der Fuhrwerkstaxe wurden abgelehnt oder die Entscheidung vertagt. Der Referent des zweiten Ausschusses Al j a n č i č berichtete über das Programm der Durchführung öffentlicher Arbeiten aus den Mitteln der H i 1 f s a k t i o n | und des Notstand fonde s, Im Laufe ! des laufenden Finanzjahres sollen Arbeiten Das Leben bringt nur Mi und Plag Glück bringt ein Los von Bezjak! vorgenömmen werden, deren Ausgaben aus diesen! Titel mit 809.000 Dinar festgesetzt wurden. Die Durchführung des Programms ist selbstredend von den Eingängen der Hilfsaktion und den Zuwendungen der Banatsverwaltung abhängig. Das Haus genehmigte die Beschlüsse des Ar menrates, wonach 43 Gesuche ür Unterstützung oder Aufnahme in das Vcrsorgungs- oder Siechenhaus erledigt wurden. Der Referent des dritten Ausschusses Direktor Stabej leitete seinen Bericht mit einem kurzen Exposee über den Stand der Stadtregulierung ein. Im Zuge des Arbeitsprogramms werden verschiedene Verkehrswege reguliert und kanalisiert werden, so vor allem die Popovičeva, Kettejeva, Kacijanarjeva, Motherjeva, Poljska, Marijina und teilweise die Jurčičeva ulica. Die Ausgaben werden sich auf rund eine halbe Million Din^- belaufen. In letzter Zeit wird besondere Aufmerksamkeit dem M a g dale n en viertel zugewendet, da dort die Häuser wie die Pilze aus dem Boden schießen und überhaupt das künftige Groß-Maribor vorwiegend am rechten Drauufer sich erstrecken wird, weil' ja dort die einzige Möglichkeit für die Entwicklung gegeben ist. Dem Bedürfnis des steigenden Verkehrs entsprechend, wird die Verlängerung der Metelkova ulica bis zur Tržaška cesta beschlossen. Die Straße wird einstweilen in einer Breite von.5 Metern angelegt, später jedoch zur vollen Breite von 12 Metern ausgebaut werden. Im Zusammenhang mit diesen Regulierungsfragen wurden einige Parzellenstreifen von den Anrainern angekauft oder gegen einige Baugründe umgetauscht. Zur Verschönerung der Verkehrswege wird die vor einigen Jahren eingeleitete Aktion zur Anlegung junger Alleen fortgesetzt. Gleichzeitig werden dort, wo es nötig ist, alte, allzu schattige Kastanienbäume beseitigt. Schon bisher wurden gegen 3000 junge Bäume gepflanzt; heuer kommen einige weitere Straßen an die Reihe, sodaß Maribor in wenigen Jahren eine Reihe schöner mittelhoher Akazien-, Pappel- u. Ahornalleen sein eigen nennen wird. Die Gesuche mehrerer Interessenten um Entfernung alter Bäume vor ihren Häusern können nur teilweise berücksichtigt werden, da die Frage erst aktuell wird, sobald die jungen Alleen genug Schatten spenden werden. Der Regulierung der Altstadt wird ein erhöhtes Augenmerk zugewendet. Das Die neuere französische Musik ' 1937. Großer Kasinosaal. Die Volksuniversität und ' der Fränkische Klub haben Prof. Lucijan Ma-, 1Ja Škerjanc aus Ljubljana Gelegen-re.!t gegeben, uns einen sehr aufschluß-sClchen Vortrag über neuere f r a n z ö-jj1 s c h e Musik zu halten und Pro-^ dieser Musik vorzuführen, die eines-^ die Richtigkeit seiner Ausführun-k bestätigen hätten sollen, anderseits w..er die Aufgabe hatten, sie dem Ver-i andnis unseres musikliebenden Publi-k näher zu bringen, g ründliche Sachkenntnisse und eine t genfällige Liebe zur behandelten Ma--er> ten run r,e lagen den prägnanten, kurz gefaß-n und dennoch erschöpfenden Ausfüh-^hgen zugrunde. Mit sicherem Blick Sen großes, musikgeschichtliches Wis- ^ geschult hat, entwarf Prof. Škerjanc fr heutige Bedeutung der neueren n raschen Musik, die in erster Linie Win ^’e Franzosen bestimmt und dem ge P’1 ihrer Schöpfer gemäß nur ihnen 3; uiet war. Seine Feststellung, daß die ,!leueren französischen Tondichter dem , si m h h t waren, ihre Kunst auch her erständnis anderer Nationen nä-liCj, f* bringen, erklärt ihre grundsätz-getl okale Bedeutung, die sich nur we-Scr- Güte der sie verkörpernden °Dfung und nicht etwa in Folge der die Schöpfer leitenden Absichten zu einer internationalen, ja weltumspannenden anwuchs. Wenn wir hingegen die Bemühungen der Franzosen, ihrer Sprache um jeden Preis die einstige Weltgeltung zu erhalten, diesem Verhalten ihrer musikalischen Repräsentanten entgegenstellen, so ergeben sich verblüffende Gegensätze, die uns unlösbare Rätsel aufgeben. Wer die vorbildliche Pflege der französischen geistigen Beziehungen, hauptsächlich in denjenigen Ländern, in denen an sich französischer Kultureinfluß stark ist, mit wachsamem Auge verfolgt, der Tätigkeit der beiden größten, diesem Zwecke dienenden Organisationen der »Amities Frangaises« und der noch größeren »Alliance Franchise« einigermaßen Aufmerksamkeit zu-gewendet hat. wird wohl zugeben müssen. daß die französische Kulturpropaganda, unter deren weitem Mantel sich nicht selten eine geschickt inszenierte politische Propaganda mehr oder minder verschämt verbirgt, sich der interessantesten und in der Vollkommenheit ihres Ausbaues noch nicht iibertroffe-nen, ihren Zwecken dienenden, Organisationen bedient, die es überhaupt gibt. Angesichts dieser Tatsache wird es nun nicht leicht, eine Erklärung dafür zu finden, warum die französische Musik nicht in dem Maße in den Dienst der kulturellen Propaganda gestellt wird, wie dies ihrer Bedeutung entsprechen würde. Wer sie sucht, müßte die unergründliche Psyche des französischen Volkes als Gesamtheit durchforschen. Eindeutig wird die Erklärung, die er etwa finden wird, sicher nicht sein. Im besonderen Teil seines Vortrages beschäftigte sich Prof. Škerjanc mit Claude D e b u s s y, Gabriel Faure, Deodat de S e v e r ac und Maurice R a-v e 1. Interessant war sein Versuch, von Claude Debussy, der neben Ravel entschieden der bedeutendste Vertreter neufranzösischer Musik ist, ein Bild zu entwerfen, das von den uns bekannten verschieden ist. In Claude Debussy sieht ein Großteil der maßgeblichen Musikschriftsteller unserer Zeit den typischen Repräsentanten des Impressionis-muses. Prof. Škerjanc will dies nicht gelten lassen, sondern vertritt die Meinung, daß sein Schaffen vielmehr vom Symbolismus beeinflußt wurde. Was sind nun Impressionismus und Symbolismus, übertragen auf das Gebiet der Musik, deren Ausdrucksmittel mit denen der Malerei doch nichts gemeinsames haben? Impressionismus ist das .Einfangen des Vergänglichen, des Flüchtigen, das Festhalten momentaner Eindrücke. Treffsicheres Andeuten, bei Vernachlässigung aller Details, ist ihm charakteristisch Symbolismus ist eigentlich nur eine Spezialform des Impressionismus. Auch er will nur andeuten, wenn auch mit anderen Mitteln unter Zugrundelegung anderer, eben symbolischer Begriffe. Seine Sphäre ist das Traumhafte, das Visionäre, oft auch das Unwirkliche. Impressionismus und Symbolismus sind daher nicht nur zwei gleich geordnete Begriffe, sondern letzterer ist ein dem ersteren untergeordneter Begriff. Symbolik hat aber mit Musik eigentlich nichts zu tun, gelegentliche Nachahmungen, die aber unseres Erachtens von De- bussy nie versucht wurden, sind nur als Szenen für die eigentliche Idee des musikalischen Vordergrundes zu werten. Debussy war Programmusiker; auf fast alle seiner Ton werke paßt die bestimmte Deutung, die er jedem einzelnen zu geben beabsichtigte. Seine Musik ist fast ausschließlich Eindrucksmalerei, ist vorwiegend poetisch und nur selten absolut, also durchwegs, impressionistisch selbst dann, wenn ihr bestimmte Symbole zugrunde gelegt wurden, da der Impressionismus' den SymbolisnUis eben nicht ausschließt, sondern gleichsam auch in sich verkörpert. Seinen an Anregungen reichen und deshalb sehr interessanten Vortrag umrahmte Prof. Škerjanc mit dem Vortrag einiger Kompositionen der oben genannten französischen Meister. Hiebei durften wir die erfreuliche Feststellung machen, daß wir in Prof. Škerjanc, nicht nur einen ausgezeichneten Musiktheoretiker, sondern auch einen vorzüglichen Pianisten haben. Eine blitzblanke Technik ermöglicht ihm die Werdergabe der poesiedurchtränkten »Bergamaskersui-te«, der von Caesar Francks Schaffen beeinflußten Faureschen Nocturnes, einiger Piecen von Severac und der acht kurzen »Valses nobles et sentimentales« von Ravel. Der Abend ließ uns, wofür wir Prof. Škerjanc nicht genug dankbar sein können, so manches Neue und Schöne in der neufranzösischen Musik entdecken und brachte überdies allen Zuhörern einen erlesenen musikalischen Genuß. Dr. E. B Eckhaus in der Vetrinjska-Tattenbachova ulica, das vor Jahresfrist von der Gemeinde angekauft worden ist, wird in den nächsten Tagen abgetragen werden, um die beiden Straßen zu verbreiten. Ursprünglich bestand der Plan, den dahinter liegenden Hof provisorisch zu verbauen. Da sich jedoch in letzter Zeit mehrere Personen für diesen Baugrund interessieren, kam man davon ab, und wird, da auch das an- Mord an der treulosen Ehegattin Das blutige Ende eines Ehedreiecks Bor dem großen Strafsenat des Mariüo-rer Kreisgerichtes begann heute vormittags bie Hauptverhandlung gegen den 35jährigen schließende Haus jetzt verkäuflich ist, ein landwirtschaftlichen Hilfsarbeiter Marku größerer Bau an der Straßenecke aufge- Mohorko aus TurniL bei Ptuj. Mohorko führt werden, selbstredend bereits in der neuen Häuserzeile. Die Frage der Uferstraße, hatte am 10. Feber h. I. seine Ehegattin Maria durch einen Messerstich, welcher Herz und Lunge verletzte, so schwer beschädigt, die vom äußersten Ende von Melje bis daß sie auf der Stelle verschied. weit hinter den Steg im Westen hinaus führen soll, wurde jetzt definitiv gelöst. Vorläufig wird die Straße bis zur Loška ulica gebaut werden, wobei sie so hoch angelegt werden wird, daß sie von der Drau bei Hochwasser nicht erreicht wer- Die Anklageschrift führt folgende Einzelheiten aus der Vorgeschichte des Ehedramas an: Die Ermordete war 1934 wiederholt wegen Raufhandels und Schmuggels zu Hait-, strafen verurteilt worden. Im Arrest machte den kann. Dieser Teil ist als Beginn der fic vic Bekanntschaft mit einem gewissen projektierten U f e r p r o m e n a d e. Matthäus Kozel und diese Bekanntschaft ist anzusehen, die nach Maßgabe der Mittel' sowohl für sie als auch für ihren Mann etappenweise angelegt werden wird. ^ | verhängnisvoll geworden. Sie begann mit Um die E 1 c n dsquartierein Kozel ein Liebesverhältnis, welches den der Danjkova ulica aubzuschaffen, werden,; Höhepunkt erreichte als auch der Angeklagte da jetzt aus dem Kasernenumtausch die wegen Schmuggels eingeliefert wurde. Kozel wurde in weiterer Folge verhaftet und wegen Schmuggels zu einer zweijährigen ster-lerstrafe verurteilt. Aus der Strafanstalt entlassen, begab sich Kozel wieder zur Maria nötigen Mittel verfügbar sind, im Magda-lenenviertel 36 neue Notwohnungen errichtet werden, die bereits in einigene Monaten beziehbar sein werden. Die Mohorko, mit ber er in den umliegenden Objekte, die geräumige Sparherdzimmer. Wäldern Zusammenkünfte hatte. Einmal aufweisen sollen, werden in der P r c g- j wurde er sogar von Gendarmen in der Woh 1 j e v a und in der M a g d a 1 e n s k a I ulica erbaut werden. Sollte sich später ■□■□■□■□■□■□■□■□■□■□■□■□■DB □ der Bedarf nach größeren Wohnungen her' . , , ... c., ansstellen sn können «rtrho riumh “skanska ulica, neben dem früheren Sitz der Elektrizitätsunternehmung, ein imposanter Bau erstehen soll. Für das "eue Rathaus kommt nur der Platz ausstellen, so können solche durch Entfernung der Zwischenmauern ohne weiteres gewonnen werden. Ein Zimmer bzw. Woh nung kommt auf etwa 20.000 Dinar zu c . . . .. v . - , stehen. Sobald die Häuser fertiggestellt ^age, wo jetzt die Zadružna gospodarska .. ... _. ..... ... ., .00 banka steht. Die Versorgung s-. in sein werden, werden die fürchterlichen Ba racken und Waggons verschwinden. Es ist schon höchste Zeit, daß neue Straßen- und Haustafeln gungs Siechcnhäuser und ähnliche soziale Institutionen kommen an die Stadtperipherie. Es ist damit zu rechnen, daß die jetzige Generation diese Bauten kaum angeschafft werden. Die Frage zog sich, wird aufführen können. In greifbare Nähe mehrere Jahre in die Länge und ist jetzt soweit gediehen, daß zu ihr definitiv Stel lung genommen werden kann. Es wurde beschlossen, 600 Straßen- und die entsprechende Zahl von Haustafeln anzuschaffen. Als Material wurde emailliertes Eisenblech gewählt. Der Preis wird für die großen Tafeln 60 und für die. kleinen 15 Dinar pro Stück betragen. Die Hausbesitzer werden die Kosten für die Nummertafeln der Gemeinde vergüten. Das Stadtbauamt hat zusammen mit der Banatsverwaltung und dem Denkmalausschuß in Ljubljana die Pläne für die Re- \ Direktor H r gulierung einiger Verkehrswege im Weich ' bilde der Stadt ausgearbeitet. Vor allem handelt es sich um die Erstehung von drei Passagen, die, ähnlich wie dies unter dem Rathaus der Fall ist, den Fußgängerverkehr zwischen dem Stolni trg und der Gosposka ulica, zwischen dieser Gasse als Verlängerung der Tkalska bis zur Vetrinjska ulica und schließlich als Fortsetzung der Jurčičeva von der Vetrinjska zur Kopališka bzw. Marijina ulica führen werden. Die Durchführung dieses Planes ist von der Verfügbarkeit der Mittel abhängig. Damit im Zusammenhang wurde auch eine andere wichtige Frage gelöst, nämlich die Festsetzung des Standortes für die künftigen öffentlichen Gebäude. Darnach wird das neue Theater, dessen Notwendigkeit sich schon lange fühlbar macht, an dem gegen die Prešernova irftoa zu erweiternden Jugoslovenski trg zusammen mit dem in Aussicht genommenen Kunstpavillon aufgeführt werden. Die zweiteDraubrücke wird von der Kopališka ulica nach Pobrež je führen und dort gleich an die Tržaška cesta anschließen. In der Tattcnbachova ulica wird der Baugrund für das neue G e-richtsgebäude und den Arrest reserviert,'etwa dort, wo jetzt das Gustin-čE-Maus steht. Für Maribor sind zwei Markthallen vorgesehen, von denen die eine amVojašniški trg, die andere jedoch in der Ljubljanska ulica im Zentrum des Magdalenen-vierteis errichtet werden soll. In der Drofa kova cesta wird die neue Badeanstalt aufgeführt werden, während für ist dagegen die Adaptierung der Burg gerückt und werden, da die Pläne .jetzt endgiltig genehmigt erscheinen, die Arbeiten in allernächster Zeit in Angriff genommen werden. Zuerst kommt die Unterbringung der Studienbibliothek in der Burg an die Reihe. Auch wird der Fremdenverkehrs verband die Adaptierung der ihm zur Verfügung gestellten Räume unverzüglich aufnehmen. Für den vierten Ausschuß berichtete I Direktor H r a s t e 1 j.chčum Marktinspektor wurde provisorisch der Chemiker Ing. Martin Večer jevič bestellt. Nach Verabschiedung einiger weniger wichtiger Angelegenheiten wurde eine äußerst wichtige Frage angeschnitten, nämlich die Erwerbung b i 1 1 i g e r B a u-p ar z e 11 e n für Wohnzwecke, da sich immer größeres Interesse für Ein- und Zweifamilienhäuser zeigt. Zu diesem Zweck wurde der Beschluß gefaßt, die aufgelassene Rosenberg-Baumschule zwischen der Tržaška und der Betnavska cesta im Ausmasse von rund 11 Hektar um den Preis von 2,300.000 Dinar anzukaufen. Die Gemeinde wird den Barbetrag in der Höhe von 600.000 Dinar ratenweise erlegen, während die Hypotheke in der Hö he von 1,700.000 Dinar übernommen u. in bequemen Raten zu nur 4<4% Zinsen getilgt wird. Es ist damit zu rechnen, daß die ganze Kaufsumme in drei Jahren abgestattet werden wird. Der Hauptplatz wird ganz verbaut werden, da die restliche Parzelle neben der Reichsbrücke der »Vzajemna zavarovalnica« zum Preise von 300 Dinar pro Quadratmeter abgetreten wird. Das Wohn- und Geschäftshaus wird dreistöckig sein. Neben der Brücke wird eine breite gedeckte Treppe abwärts führen. Das Paltauf-Haus m der Sodna ulica wird, wie dies bereits berichtet, durch ein schmales dreistöckiges Gebäude an der Westseite verdeckt werden, das die Genossenschaft »Mariborski dom« dort aufführen wird. Die Parzelle wird zum Preise von 75 Dinar pro Geviertmeter abgetreten. Für die Stadtbetriebe berichtete Direktor die S4 a d4-.b,e4,r ire b ,e. ki dgr Staat tßt a d e j. Am WMdtzk wird .eine nung der Geliebten überrascht. Im Fever H. I. fand Kozel bei Maria Mohorko sozusagen sein ständiges Msteigguartier und der Mann mußte das Verhältnis der Beiden einfach miterleben. Nach seinen Behauptungen will er die Gattin sogar in flagranN mit Kozel ertappt haben. Er ängstigte sich jedoch, weil Kozel und seine Gattin ihn mit Drohungen überschütteten. Außerdem war Kozel als viel stärkerer Mann ein überaus gefährlicher Kerl. In der kritischen Nacht nächtigte Kozel wieder bei seiner Gattin. Mohorko empfand damals die ganze Schwere seiner Schande, von der die ganze Umgebung zu reden wußte. Er beschloß daher, einem solchen Leben ein Ende zu machen. Als seine Gatt'-n in jener Nacht bald nach Mitternacht in schic Stube kam, entstand zwischen den Beiden ein Streit. Mohorko zog schließlich ein Meter und stieß es der Treulosen in die Brust. Mohorko ist geständig, doch fühlt er sich nicht schuldbewußt. Mohorko hatte sich nach erfolgter Tat selbst der Gendarmerie gestellt und legte dort ein umfassendes Geständnis ab- Die Verhandlung dauert zur Stunde noch au. □ ■□■□■□■□■□■□■□■□«□■□■□■□■□■ gemeinsame Grabstätte für die Krieger errichtet werden, deren Kosten sich auf 80.000 Dinar belaufen werden. Diese Summe' wird von der Militärverwaltung ersetzt werden. Da die Verhandlungen zwischen der Stadtgemeinde und den Arbeiterorganisationen zu einem Kompromiß führten, wurde der Entwurf der Dienstpragmatik für die städtischen Arbeiter auf die Tagesordnung der gestrigen Sitzung gestellt und ohne Debatte angenom men. Die neue Dienstordnung bezieht sich nur auf die ständigen Arbeiter und ähnliche Kategorien der städtischen Be diensteten und sieht die Regelung des Dienstverhältnisses, der Löhne, Urlaube Gehaltsvorrückung, Ueberstunden usw. vor. Die Pragmatik gilt ab 1. d. In Vorbereitung befindet sich auch die Dienstpragmatik für die V e r t r a g s b e a m t e 11 der Stadtbetriebe, die demnächst ebenfalls vor das Plenum des Hauses gebracht wird. Die Ausgaben für beide Kategorien werden sich jährlich um etwa eine halbe Million erhöhen. Den Forderungen der Gastwirte und Kaffeesieder Rechnung tragend, wird mit 1. d. eine Senkung des Strompreises für Gastwirtschaften eingeführt, vorläufig für die Dauer eines Jahres. Statt des bisherigen Preises von 3.75 Dinar pro Kilowattstunde tritt der Tarif für den Nachtstrom in Kraft, der zu 2.75 bzw. 3 Dinar abgegeben wird, je nachdem ob ein besonderer Zähler notwendig ist oder nicht. Der Ausfall an Einnahmen beläuft sich auf 120.000 Dinar jährlich. Nach Erledigung einiger Gewerbe konzessionen (Referent Vizebürgermeister Ž e b o t) wurde eine g e-h e i m e Sitzung abgehalten, in der größtenteils Personalfragen behandelt wurden. In den Gemeindeverband wurde eine Reihe von Interessenten aufgenommen. in. Evangelisches. Sonntag, den 11. d. um 10 Uhr wird in der Christuskirche ein Ge-memdegottesdienst stattfinden. Anschließend um 11 Uhr sammelt sich ebendort die Schuljugend zum Killdergotkesdienst. — Heute, Freitag, den 9. d. um 8 Uhr abends offenes Singen 'zwecks Einübung der neuen Ehoräle im Gemeindesaale. m. In der Volksuuiversität entfallen in der Zeit vom 12. bis 17. d. wegen der pädagogischen Woche die Vorträge. Am Montag, den 19. t>. spricht Regisseur Cyrill Debevec aus Ljubljana über das Thema „Der Kampf um das nationale Theater". Gleichzeitig werden affe Mitglieder exsuchs, dem Vereinsorgan, das dieser Tage be’! ihnen vorsprechen wird, den Jahresbeitrag, entrichten zu wollen. nt. Todesfälle. Gestorben sind die 72jäh-rige Private Therese O s i m, der 60jährigc Kellner Leopold Resnik und m Spod. Radvanje die 88jährige Besitzerin Juliane L c d ine k. R. i. p.l in. Hochschulnachncht. Au der jurid sche» Fakultät der Universität Ljubljana hat £>crv , Theo R a n t - V e st e n e k das Diplom erworben. Wir gratulieren! m. Marica Lubej gastiert. Wie schon mir geteilt, wird Frl. Marica Lubej Sonn-tag abends in Lehars „Land des Lächelns" im hiesigen Theater gastieren. m. Die Zagreber Madrigaliste» in Maribor. Wie uns mitgeteilt wird, werden dm Zagreber Maorigalisten auf ihrer Konzertreise durch Jugoslawien auch tu Maribor auftreten. Dieses auch über die Grenzen u» serec Heimat bekannte Ensemble setzt si* aus 16 Solisten, Mitgliedern der Zagrebe'-' Oper zusammen. m. Mutter von fünf Kindern begeht Selbst mord. Unweit von der Station Donji Kral jevcc warf sich am vergangenen Mittwoch die 37jährige Jelena Slav i L e k vo> die Lokomotive eines herannahenden Zuges-Die Frau, Mutter von fünf kleinen Kindern, war auf der Stelle tot. Als Motiv wird Eifersucht angegeben. m. „Concours d'elegancc" der Automobilisten. Die Sektion Maribor des Jugoslawischen Autoklubs macht aus diesem Wegs die Mitglieder auf den anläßlich der 1*-Autoschau der Sektion Zagreb stattpnbcnb01 „Concours d'clegance" aufmerksam, der CIir Ibjähriges Jubiläum feiert, findet a» Samstag, den 11. d. die Uraufführung ^ Revue „Liebe am Strand" statt. Das überaus flotte Stück verfaßte der Begründer fl» langjährige Leiter der obigen Bühne Lintner. Die Handlung wickelt sich ,‘u Dubrovnik, dem Mittelpunkt unserer ^ viera, ab, und eS ist interessant, wie jm> der Verfasser selbst über sein BühnsuvNl' äußert: „Ich nahm ein Stückchen un'f' wundervollen Riviera, ein wenig Frühlmü-Sonne und Meeresrauschen, einige dien und Tänze und ein .Häuslein 2#c11' scheu, die ein schöner Frühlingstag aus n' len Himmelsrichtungen zusaminenwürstus-An eine Seite stellte ich einen Jüngling, sich mit Selbstmordgedanken trägt und dl; die andere Seite einen verbitterten der nach seiner vorhergegangenen Berjü^ gung allerhand Wunder erwartet. Das n-_ les durchmischte ich kräftig, gab hiezu st0“ etwas Liebe, Humor und ein wenig B'.tst-j feit — und die Fabel war fertig." Es J' steht kein Zweifel, daß der Abend vergnügten Verlauf nehmen wird. nt. Wetterbericht. Maribor, 9. Aptfh^f Uhr: Temperatur 12, Barometerstand ' Windrichtung O, Niederschlag 0. m. Spende. Für den armen JitW^'" mit der kinderreichen Familie spendete genannt" 50 Dinar. .Herzlichen Dank! erst * Hotel „Dtc1". Täglich Varietee mit issigen artistischen Austritten und fünften. Budweiser Bier und prima -isti. meter Tropfen. 15 Ueberzeugen sie sich über die Erst^l sigkeiten des Restaurants der Belila kaj^ na. ^ b. Der neue „Illustrierte Beobacht^ bringt wunderbare Aufnahmen, die in 3» lichem Ahnen dem Erwachen der LatidlvN^ entgegengehen. Andere Bildberichte &rin> ( Interessantes aus aller Welt, Bilder ” -c Tage und aus der modernen ©sertinuu! _ Japans. Besondere Beachtung W tucit eindrucksvolle Aufnahmen aus dem ch; ' j Spanien General Francos. AnME^ unternimmt der nue „JB" einen ch oft das Theater füllen. P. Hotel Kofsär. Samstag Spanferkel — itoßbier. 5575 P. Ein Schadenfeuer brach in Krčevina i'eini Besitzer Franz Gomilšek aus "itb äscherte den Viehftall ein. Mau vermutet Brandlegung. P. Diebstahl. In Zlatoličje ließ jemand Ms dem Schuppen des Besitzers Franz ^ r e p f l einen Elektromotor im Werte b°n 5000 Dinar verschwinden. In der -tüemoindotanzlei von Poljčane fand vor kurzem eine Gemeinderatssitzung statt, zu welcher die Mitglieder des Gemeinderates vollzählig erschienen waren. Nach Verlesung des Protokolls der letzten Gemein deratssitzung wurde im Auftrag der Banats Verwaltung eine Kommission gewählt, welche die Gebäude auf ihre Feuersicherheit zu untersuchen hat. Die Kommission setzt sich wie folgt zusammen: für Pekel Zla mber -g e r, Poljčane Žnidar, Stanovsko Trunki, Sufečfo vas M odri č, Brezje Bračič, Hrastovec P o d l i p n i k, H očnica 11 r S i č, Vrhole Potisk, Mo-braže Goričan und Studenice F n ch s. Außerdem wird dieser Kommission noch der Rauchfangkehrer und ein Mitglied feer Feuertvehr beigegeben. Aus Anregung feer Airtituberkulosenliga wird im Monate Mai eine A n t i t n b e r k n l o s e n-wv che veranstaltet und zu diesem Zwek kc wurde ein Ausschuß ins Leben gerufen, welcher allez Notwendige vorzubereiten hat. Dieser Ausschuß fetzt sich aus dem Baual-avzt Dr. H r o n o v s f h, feem Bürgermeister D c t i č c f, dem Oberlehrer Krajnc und dem Lehrer Z t es a n c i o za zusammen. Ferner wurde beschlvffen, unseren Ort Am Cetie c. Evangelische Psarrgrmeindc. Sonntag, den lt. April, findet feer Gemeindegottesdienst um 10 Uhr, feer K in derg ottesd ienst schon vorher um 9 Uhr statt. Dienstag, feen 13. Apvil, findet um 8 Uhr abends wieder ein Vortrag im Gemeindesaal statt. Im Juli dieses Jahrez tritt in Oxford (Englands feie „Weltbewegung für praktisches Christen tum" zu einer Weltkirchenkonferenz unter dem Thema „Kirche, Volk und Staat" zusammen. Daran sind alle nicht-römisch-katholischen Kirchen beteiligt, also ebenso die pvawoslawischen Kirchen Europas und des Orients wie feie Anglikanische Kirche und die Kirchen Amerikas oder die Missions- u. Eingeborenenkirchcii Asiens und Afrikas und die Lutherischen Kirchen. Pfarrer D. May ist seit Jahren an der vorbereitenden Forschungsarbeit beteiligt, hat als Fachberater für die Fragen des auslarkfedcutscheu Protestantismus an zahlreichen Studientagungen int Ausland teilgenommen und soll zusammen mit Herrn Bischof D. Dr. Popp in Oxford die Deutsche Evangelische Kirche Jugoslawiens vertreten. Aus dieser Kenntnis feer Probleme wird er am 13. April feer Zupančič -Dam p finge ein Bad zu errichten, welches vom Beta-Bach gespeist wer fern wird. Bei der Abstimmung über die Ue-bersiedluug in andere Lokalitäten wurde mit 19 gegen 6 Stimmen beschlossen, die Ue-bersicfeluiig durchzuführen. — Im weiteren Verlaufe feer Sitzung wurde verlautbart, daß feie Banatsverwaltung int Kostenvor-anschlage Pro 1937-38 die bei der Bvran-fchlagsdebatte bestimmten Zuschläge auf feie direkten Steuern von 62.5 auf 54 Prozent herabgesetzt hat. Nachdem noch einige Personen in den Heimatsverband feer Gemeinde ausgenommen und noch etliche Unterstützungen bewilligt worden waren, schloß man die Sitzung.. * Po. Trauung. In der Klosterkirche in Stu feettite bei Poljčane wurden getraut der ©chmiefemeister in Studenice Alois M a-t u 8 mit der Besitzers tochter Juliane S k o m 8 e k. Beistände waren für feen Bräutigam der Gastwirt- und Sägewerks-besttzer Herr Ferd. Pukl aus Modraže und für die Braut feer Besitzer Franz Slomšek frei zugänglich. c. Gesundes Klima. Eine (Gesellschaft von Ausflügleru hält in einem Dorfe Rast. Einer von feer Gesellschaft fragt feen Bauer, der Milch und Schwarzbrot bringt: ,/Sagen Sie, ist diese Gegend gesund?" — „Gesund? Als wir den neuen Friedhof cinioerhen wollten, mußten wir einen erschlagen." —. An dieses lustige Geschichtchen muß man denken, wenn man hört, daß in Zt. Peter im Sanntal heuer noch uiemaUd gestorben ist. Die älteste Frau in der Psarrgemeinde ist die 92 Jahre alte Therese Zagoričnik, der älteste Mann der 89 Jahre alte Anton '/gank, beide noch immer kräftig, gesund und frisch. c. Wieder einmal Schaubühne. Wir sind eine sehr arme Stadt. Da ist es kein Wunder, ivenn sich das Elend unserer Gegenwart auch im kulturellen Leben auswirkt. Auf das Theater haben wir schon seit über zwei Monaten verzichten • müssen. Für Dienstag, den 13. April, ist nun wieder einmal eilte Vorführung des Lsubljanaer Nationaltheaters anberaumt. Diesmal ist es eine Oper und zwar Verdis „Traviaka". Beginn um 20 Uhr. c. Bestattung. Die Wertschätzung, bereit sich feer im Alter von 29 Jahren einem kurzen schweren Leiden erlegene Geschäftsführer Mirko Videčnik in weiten Kreisen erfreute, kam bei dem Begräbnis am Donnerstag nachmittags feurch eine ungewöhnlich große Beteiligung und viele .Blumenspenden zum Ausdruck. Der Gesangverein „Oljka", der Kirchenchor St. Daniel, Vertreter von Vereinen und Körperschaften, Geschäftsleute und Beamte nahmen daran teil. Abt Peter Jurak sprach feie Sognungsgebete, der Gesangverein „Oljka" weihte dem langjährigen, treubesorgten Chormeister ein Scheideliefe. Die Firma Gustav ©tiger weitste dem Gedächtnis ihres Geschäftsführers ein Blu-mengdbiude. Mirto Videčnik zeichnete sich durch treffliche Eigenschaften aus. Seine Fa milie verliert in ihm einen liebevollen Gatten und Vater. Samstag, 10. April. Ljubljana, 12 Schallpl. 18 Funkorchester. 18.40 Wiss. Vortrag. 19 Nachr., Nationalvortrag. 20 Außenpolitisches. 20.20 Bunter Abend. Beograd, 18.30 Volkslieder. 19 Nachr.. Nationalvortrag. 20 Konzert. — Prag, 15 Konzert. 17.55 Kammermusik. 19 Slowak. Lieder. 20 Buntes Funkpotpourri. — Zürich, 16 Handharmonikakonzert. 19.20 Konzert. 21.15 Festkonzert. — Paris. 19 Klarinetteu-Ouartett. 20.30 Operette. — London, 19.30 Bach-Musik. ,20.40 Cembalo-musik. — Mailand, 17.15 Kammermusik. 21 REPERTOIRE: Freitag, 9. März: Geschlossen. Samstag, M. April uni 15 Öhr: »Rote Nelken«. Ermäßigte Preise. — tim 20 Uhr: »Land des Lächelns«. Gastspiel Marica Lubej. Ermäßigte Preise. Bolksuniverfftäl Montag, 19. April: Regisseur Cyrill D c-b c v e c spricht über den Kampf um das nationale Theater. lemUim ________________________ Union-Tonkino. Freitag letzter Tag: der erste Frim in Naturfarben »Wildes Mädchen«. Ein hervorragender Liebes-und Abenteuerfilm. Ein Film der Dramatik, Komik und des Gesanges, der ein wahres Wunderwerk der Kinematographie darstellt. In Vorbereitung das grandiose Fiinnverk »Spion Azev« mit Fritz Rasp, Olga Čehova, Wolfgang Liebeneiner und Lizzi Holzschuh. Der größte und geheimnisvollste Spion- und Verräterfilm aller Zeiten. Burg-Tonkino. Zum letzte» Mal heute, Freitag Greta Garbo im Prachtfifm »Anna Karenina«. — Samstag Premiere »Madame X« (Togger). Ein Film nach dem preis gekrönten Manuskript von Walter Förster und Heinz Bierkowski mit Renate Müller, Paul Hartmann und Matthias Wieman. Ein Film um Zeitungsmenschen, der Lebenskampf einer Zeitung, ein Ringen gegen die dunklen Mächte internationaler Fi nanz, Konflikt zwischen Berufskameradschaft und Liebe. — Samstag um 14 und Sonntag um halb TI Uhr »Alkohol«, ein Lustspielschlager ersten Ranges. — Es folgt Jonny Wefßmüllers neuester Ertm »Tarzan«. Apothekennachlöienft Vom 3. bis 10. April versehen die Ma-riahilf-Apotheke (Mag. König) in der Aleksandrova cesta und die St. Antonius-Apotheke (Mag. Albaneže) in der Frankopanova ulica den Nachtdienst. 3Euto 1935 bestehenden Europa-Rekord Zehntelsekunden. Den Weltrekord Amerikaner I. Higgins seil den: 1936 mit 1:10. : Zum fünftem»«! Perry gegen Tilden. Die Serie der Wettkämpfe zwischen Perry um hält 3. {der de? Mau Börsenberichte Ljubljana, 8. April. — Devise Berlin 1758.03—1771.91, ‘Zürich 996.45-1003.52, London 213.91—215.96, Newyork 4343.50—4379.81, Paris 200.92—202.36, Prag 152.54—153.64, Triest 229.44— 232.53; österr. Schilling (Privatclearing) 8, engl. Pfund 238, deutsche Clearingschecks 12.25. Zagreb, 8. April. — Staatswerte: 2/4% Kriegsschaden 407—408, per Mai 405—407, 4% Agrar 52—52.50, 6% dalmatinische Agrar 73.50—74, 7% Investitionsanleihe 87.75—88.50, Hypothekarbank 0—99.50, 7% Blair 86—86.50, 8% Blair 94—95.50; Agrarbank 196—198. Wirtschaftliche Mitarbeit mit Bulgarien Engste Mitarbeit zwischen dem jugoslawischen und dem bulgarischen Genossenschaftswesen. — Auf dem Wege zu einer Zollunion. — Ein Institut für genossenschaftliche Mitarbeit ins Leben gerufen. Eine größere Zahl von Delegierten des jugoslawischen Genossenschaftswesens weilte dieser Tage in Bulgarien, um mit den dortigen Genossenschaftlern Mittel und Wege zu einer Zusammenarbeit der beiden verbündeten Staaten zu finden. Am 5. d. fand in Sofia eine Dele-giertenversammlimg der beiderseitigen Genossenschafts - Zentralorganisationen statt, in welcher die Gründung des Jugo slawisch-bulgarischen Instituts für genossenschaftliche Kollaboration beschlos sen wurde. Zum Präsidenten des Instituts wurde für das erste Geschäftsjahr über Antrag der jugoslawischen, Delegierten der Vorsitzende des bulgarischen Genossenschafts - Hauptverbandes Hristo G a n e v gewählt, zu Vizepräsidenten dagegen ein Jugoslawe (Minister Voja G j o r g j e v i c) und ein Bulgare (Grozov D i k o v). Die Präsidentenstelle wird alljährlich neu besetzt und zwar abwechselnd an je einen Vertreter der beiden Staaten. Im Geiste der wirtschaftlichen Mitarbeit der genossenschaftlichen Organisationen beider Nachbarstaaten wurde vor allem beschlossen, daß die Genossenschaften alles daran setzen müssen, um eine gemeinsame Außenhandels- sowie Kreditpolitik zu erwicken. Sie haben weiters dahin zu arbeiten, daß gemeinsame M u st e r-messen und A u š s t e 11 u n g e n veranstaltet werden. Vor allem aber müs sen die Genossenschaften auf den Abschluß einer Z o 1 1 u n i o n zwischen beiden Staaten hinarbeiten. Der bulgarische Ministerpräsident K j o s e. i v a n o v empfing die Vertreter der Versammlung und nahm die Ziele des neuerrichteten Instituts zur Kenntnis. . Die jugoslawischen Delegierten traten am 6. d.. eine Reise durch Bulgarien an, um die wichtigsten wirtschaftlichen Zen tren Bulgariens kennen zu lernen und sich die Arbeit und die Organisation der bulgarischen Genossenschaften anzusehen. Die bulgarische Presse begrüßt die Beschlüsse der Versammlung in Sofia als eine große und nützliche Tatsache im Ziele des wirtschaftlichen Fortschrittes der beiden Nachbarstaaten. Smet „Lendava" zum ersten Mal in Maribor Sonntag wirb sich uns zum ersten Mal der Sportklub „L e n d a v a" aus Dolnsa Lendava verstellen und War >wrd die Mannschaft das Meisterschaftsspiel gegen den SK. Slavi ja aus PobreLse austragen. Das Tressen geht um 14.30 Uhr aus dem „Železničar"-Sportplatz vor sich. Im Vorspiel treten die Reserven „Zelezniears" und „Slavisas" zu einem Freundschaftsspiel an. Noch keine Gmänmnas-Konkingente von Italien Kontingente für Holz, Rindvieh und Schweine. Jugoslawien hat bisher von Italien noch keine Ergänzungskontingente verlangt. Wie der »Jugoslawische Kurier« erfährt, beabsichtigt man von jugoslawischer Seite alles zu unternehmet!, damit die gegenwärtigen Kontingente voll kommen ausgenutzt und daß die Gleichförmigkeit der Behandlung der jugoslawischen Waren auf dem italienischen Markte durchgeführt werde, was im neu en Vertrag auch zugestanden worden war. Italien ist bereit, Jugoslawien die gegen wärtigen Kontingente zu erhöhen, insbesondere die Viehmengen. Es handelt sich hierbei insbesondere um Rinder u. Schweine. Ausgenommen bei Holz, hat Jugoslawien noch nicht den Wunsch geäußert, daß die gegenwärtigen Warenkontingente erhöht werden. X Jagdausstellung. Der Verband der Jagdvereine veranstaltet heuer im Rahmen der Mustermesse in Ljubljana vom 5. bis 14, Juni eine große Jagdausstellung. Das Ausstellungsmaterial wird dann nach Zagreb geschafft, wo im Juli die Zentrale der jugoslawischen Jagdverbände eine gesamtstaatliche Jagdausstellung abhält. Das gesamte Ausstellungsgut kommt hierauf nach Berlin, wo im No- : Auch „Čakovec" kommt nicht! „Rapid" erhielt heute vom SK. Čakovec eine Zuschrift, in der-dieser mitteilt, das; er. daS letzte Punktespiel ist Mqribor nicht auszutragen gedenkt und somit den Sieg P. f. „Rapid" kampflos.Werläßt. Die Üakovecer motivieren diesen Schritt mit dem Umstand, daß--eine Reihe ihrer Spieler verletzt sei. : In Slovenjgradec hielt der immer mehr emporstreöende Sportklub „Mislinja" seine Jahreshauptversammlung ab, in der die schönen Erfolge aufgezeigt wurden, die der Verein im letzten Jahre erzielen konnte. Vor allem waren es die Radfahrer, die auch im vergangenen Jahre ein besonderes Interesse auf sich lenkten. Der Klub veranstal tete im Vorjahre drei Klub- und ein mtcr nationales Radrennen. Den einzelnen Renn fahrer wurden im Rahmet: der Jahres-lagung schöne Ehrenpreise zu gedacht, insbesondere wurde der Sektionsleiter Binko G a i n I o geehrt. Die Tätigkeit der übrigen Sektionen beeinträchtigte das Fehlen dcr nötigen finanziellen Mittel. Für seine gro ßeit Verdienste um die Organisation des Sportbetriebes in Slovenjgradec wurde der Obmann Primarus Dr. R a d š c I zum Ehrenobmann gewählt. In den Ausschuß wurden berufen Viktor Hajinik. Vekoslav Byborny, Stane Krek, Ivan PrnS, Binko Cajnko und Ivan Kavs. Außer den Radfahrern wollen heuer auch die Fußballer und die Leichtathleten vor' die Oeffentlich-keit treten. : In Monte Carla siegte Bawarowlsi im Finale gegen Bernard 6:2, 3:6. 5:7, ?:5, 6:3. Das Herrendoppel gewannen Bawa-rowski—Metaja gegen Prenn—Lendau 6:3, 6:4, ,2:6, 3:6, 7:5. : Sommereisbahn aus dem Jungfraujoch. Es gibt nicht viele Sportarten, die cine vollkommen „täte Saison" kennen. Zu diesen gehört seit neuestem das Eisläufen. Einige Kunsteisbahnen hallen sich bis in das Frühjahr hinrin, dann ist aber endgültig Schluß. Das soll mm anders werden. und Tilden wurde in Boston abgeschlriU1" Perry siegte 3:6, 6:2, «8:6, 6:3, das GesaiM-ergebnis -lautet also 4:1 für Perry. : DU Entscheidung der Amerikazone u» Davis-Pokal, die aller WahrschrinstchL -nach "Amerika und Australien im Kar.iR sehen wird, wurde, auf die Tage 29., 30, und 31. Mai nach Forest Hills (Newyork) ang«? setzt. Forest Hills ist in jedem Jahre a»ly der Schauplatz der 11. 2. A.-McistericVst'11 und die größte Tennisanlage der Vereins tcit Staaten, da dort 16.000 Zuschauer vn-tergebrachk werden können. Man erwartet an allen drei Tagest ein ausverkauftes Hau» und eine große Einnahme, an der Ande Endspielgegner zur Hälfte beteiligt sind. : Alpine Ski-Meisterschaften in SfcnR* imvicn. Schweden und Finnland führte)1 zum erstenmal Meisterschaften in den UM neu Bewerben" durch. In Oesterreich, best1 Schauplatz der schwedischen DiteWmpä'' konnte nur der Slalom ausgetragen werden, da sich für den Abfahrtslauf kein geeignetes Terrain fand. Sieger wurde Hedjersen t1°r„ Sven Eriksson. Den finnischen Abfahrtsla"! in Salla gewann Pcnttillä vor E. Järv-meu-Infolge einer plötzlichen Temperakursteig^ rung von 12 Grad musste hier der Slalori entfallen. , Udmsäm In London ist soeben beschlossen v/of' den, einen neuen Tunnel unter der Therf' se zu erbauen. In Abessinien werden gegenwärtig 1)61 der Fertigstellung des großen Straßen) netzes rund 30.000 Arbeiter, Ingenieur6 und Techniker bechäftigt. Prof. Dr. Fritz Huth, einer der älfestst1 deutschen Flugzeugbauer, hat kürzlich ein Flugzeug ganz aus Bakelit hergestellt. Die französische Regierung beabsichtig1 am Rande des Bois de Boulogne ein Gä' stehaus zu errichten, in dem hohe GäsR der Regierung während ihres offiziell611 Besuches wohnen sollen. Bisher wurde1"1 sie in den großen Hotels untergebracht. Ein blinder Athener Musiker naMetlS Tsamourtzis hat ein neuartiges InstrU' ment erfunden, dem er den Namen PoU' cord gab. Der große Resonanzkasten de5 Instruments trägt 114 Saiten und besitz drei Pedale. Aeußerlich siehp das InstrU) ment einer doppelten Harfe ähnlich, k5 soll einen schönen weichen Klang habe*1 und die Vorzüge des Klaviers mit dene*1 der Harfe in sich vereinigen. Dabei s° es leichter und auch noch billiger sein a‘s diese. Die südafrikanische Regierung hat k-tiP lieh beschlossen, den Hafen von KapsF? innerhalb von 4 Jahren großzügig zu er nein der modernsten Häfen auszubaue11) der auch die größten Seeschiffe auR11' nehmen vermag. Die Baukosten sind 311 rund 350 Millionen Dinar veranschlagt Im Büro: Das hübsche Tippfräulein klagt sich: „Herr Direktor, Herr 5strri‘st!' der Buchhalter hat eben versucht, mich küssen!" — „Ich begauerc das sehr"', ist®) der vielbeschäftigte Mamt, „aber mein selber all6 du schüft ist so groß, daß ich nicht Kleinigkeiten erledigen kann!" Die Beleidigung. Sie: „Dein _ ton weiß doch, daß ich nicht will, daß Bier trinkst! Es ist direkt eine Brieidigunst für mich, daß er dich dazu ringelnden llst -Was antwortetest du ihm denn?" —, „Nichts. Ich schluckte die Beleidigung hl!,ir^ ker." te- i&faAufot Whliiiz in kn gčrtktptta Unsere Kleingärtner unermüdlich an der Arbeit Von A. M. L o r n b e r g. Den ganzen Winter über lagen die kleinen Schrebergärten draußen vor der Stadt in tiefem Schlaf. Nichts regte sich hinter den geschlossenen Läden der Lauben und in den kahlen Gärtchen, •fetzt aber ist es auf einmal überall lebendig geworden. Der Gartenbesitzer hat alle Hände voll zu tun, und jede freie Minute muß zur Arbeit im Gärtchen ausgenutzt werden. Wer die Zeit dazu hat, benutzt schon die Abendstunden nach der Berufsarbeit, um ganz rasch noch ein Stündchen oder zwei draußen zu arbeiten, vor allem aber am Wochenende wird auf jedem der kleinen Grundstücke fleißig gegraben, gesät, gepflanzt und gestrichen. Der Frühling ist da und der Besitzer des Schrebergärtchens muß sein Stück Land bestellen genau so Wie der Bauer seinen Acker. ^ Sonntags gibt es keines der kleinen Gärtchen, das noch verlassen wäre. Geberall sieht man die Zeichen rastloser Arbeit. Schaufel und Harke und Hak-ke und Schere liegen umher, hier werden Zweige mit Bast angebunden, dort ein neues Spalier zusammengehämmert, bi allen Gärten stehen hemdärmelige Männer, denen der Schweiß ungewohnter Arbeit von der Stirne tropft. Es ist hämlieh gar nicht so einfach, im Frühling sein Stückchen Land zu bestellen. Lic meisten von allen, die einen Schrebergarten haben, sind die körperliche Arbeit, zum mindesten die Gartenarbeit uicht gewöhnt. Sie sitzen tagsüber in Lüros oder stehen am Werktisch bei einseitiger Arbeit. Nun hat den ganzen Winter über die Gartenarbeit geruht — Wie sauer wird da das hundertmalige Rücken und Beugen des Rückens beim Gmgraben der Erde, beim Einsetzen und Grnsetzen der Pflanzen! Der Kleingärtner schaut über sein bleich wie der König über sein Land. fs ist als wollte er sagen: »Dies alles 1$t mir untertänig!« und dabei gleitet ^in Blick stolz von der Laube bis zur Gartentür, von der Regentonne bis drüben zum Komposthaufen. Eines ist sicher: auch das kleinste Gärtchen er-*°rdert viel emsige Arbeit, ehe alles krün ist, blüht und Früchte trägt! Mit mbn Umgraben fängt die Arbeit des Jah-fes an. Auch das kleinste Beet erfordert ^'ele, viele Spatenstiche, bis die Scholle Runkel braun umbrochen daliegt. Dann ’eißt es die Beete glätten und sauber ^bstechen, säen und pflanzen. Und wenn hjeht der Himmel selbst für das notwen-%e Naß sorgt, so beginnt wieder der Gliche Lauf mit den Gießkannen kreuz Utld yuer durch den Garten. Glücklich, pCr einen eigenen Brunnen auf seinem Grundstück hat! Viele aber gibt es, die ’^mer erst ein Stück den Weg hinauf dem gemeinschaftlichen Brunnen der Jartenkolonic laufen müssen, an dem ban bei heißen Tagen im Sommer sogar Schlange steht«. •^ach den Beeten kommen die Bäume atl die Reihe. Da müssen die Stämme. Leimringen gegen den Raupenfraß , ersehen werden. Oder sie werden ge-plkt. bis alle Bäume des Gartens wie Tusch gestrichen aussehen. Und außer-j 01 sollen die Bäume und Strauchelet im Frühling beschnitten werden. st das alles getan, so muß man auch ein enig an die Gartenwege denken. Wie-le* Unkraut sprießt da schon wieder Runter aus dem Boden. Auch hier heißt "s umgraben, glätten, die Wege sorg-bm festtreten und auf alle mögliche arfinierte Weise dem wieder nach-vachsenden Unkraut zu Leibe rücken, u, er Schrebergärtner hat in diesen °chen keinen Sonntag. Wenn andere u!11 Sonnabend Pläne schmieden für’s .. °cbenende, so tut auch er das, nur in derer Weise. »Am Sonntag,« sagen die n ,eren- »machen wir einen Ausflug ins rbne — und das Kuchenpaket nehmen Sonntag muß ich unbedingt die Stachelbeersträucher beschneiden, und dann muß ich noch hinten im Garten das große Beet umgraben, und dann will ich Radieschen säen (auf dem Mistbeet!).« und im Stillen weiß er ganz genau, daß es damit allein noch längst nicht getan ist. Daß man sich um die Erdbeerenbeete kümmern muß und daß wir den wilden Wein an der Veranda aufbinden müssen und außerdem eigentlich der Gartenzaun neu gestrichen werden soll. Niemals hat der Schrebergärtner Ruhe. Auch nicht am schönsten Frühlings-Sonntag. Es kommt vor, daß er Besuch kriegt von lieben Freunden und Verwandten. Die sitzen dann auf den bequemen Gartenstühlen in der Sonne und blicken behaglich über den Garten. »Zu hübsch ist es bei Euch,« sagen sie. Aber der Gartenbesitzer kann nicht am Tisch Sitzenbleiben. »Ich will nur schnell noch die Mohrrüben säen,« sagt er, »und drüben die Rosen müssen gedüngt werden, und dann muß ich ganz rasch noch das Löwenmaul umsetzen ...« Wunderbar behaglich ist der Platz vor der Laube unter dem großen Holunderbaum, nur die Gartenbesitzer selber kommen fast nie dazu, hier in Ruhe zu sitzen. Auch die Hausfrau nicht. Auch sie hat dauernd im Garten zu basteln und frische Gardinen aufzuhängen oder Blumensamen sortieren. Und doch — wenn die Frühlingssonne lacht und man dann so gegen Abend nach vieler Arbeit behaglich mit dem Herrn Nachbar seine Erfahrungen austauscht — dann würde man um nichts in der Welt das liebgewordene Schre-bergärtchen hergeben. Bikkmtkm l>. Trachten der Alpenländer. Tracht ist versunkenes Kulturgut, sagen &etannfcl , Sic hätte es nicht sagen können. Biest/ v ' weil sie sich dann näher gefühlt haben 1011 als angesichts dieser — wie sie meinte, nur gekünstelten Ruhe und Unbefangen)^ hinter der er sein Inneres verbarg.^ — was noch schlimmer war — er Sache wirklich nur humoristisch auf, sich ~ weis, daß er ihr innerlich gleichgültig 9 genüberstand. Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: Udo KASPER. — Druck der »Mariborska tiskarna« in Maribor.— Für den Herausgeber u. den Druck verantwortlich Direktor Stanko DETELA, — Beide wohnhaft in Maribor,