H»»-» M. tS2 >»ak> ptNO«» O 4 ymaer Sanwtao. den 2». Auguft tS22 M > » tv'^ Gch«Vft«»^»G. O»G«M«W V««»^ 1 AEDit. »«tAOr. s M 4. T«l«ph»a L4» «»»»MEt ^ »bhott». v. Zustell« ll'-- Vvrch Post VurchPoft »lerltll.. Ausland: monaMch ^ ' Einjelimmmer . . tzonntags-NuAme? vel vestellu«g de? Aea>«W W ^ ««ent^betmg skr vlmveilie« f« l ste»»«tnenAonat, a»cheihald ft» d«t«o»at, einzuse« den^ b«a»t»«r»>»t» vrtefe ohneMarl« werd«» nicht d«Ä«r?cht^ i» «»»»«« wt DM «bmtniftratton derZettw»: SAM»» Tlica 4. t« LiRbliaua üt U«b «a«ie. i» Log«» «» «?»«»?««. I,»W U,Al«»r?KY, W>MI»N^ .HeUtisG.tNvw» H«t alle» «NM «man«ah«» »«In,. ü2.Sadrd. Die Kleine Entente und Sesterreich. Das Aftkrrkichlsche Vtvbltm. ! Hinzuzufügen P noch, tiaß die österrvZchl« Telegramm d- ^ütUucgcr Z-itung". I sche Regierung schon am 2. August eme Ber^ Aom. 25. August. Die Lage Oester. vekrrSge Oesterreich und Üngarll als inj Ordnung erlassen hat und im Bundesgesch-Der in der Londoner-Aonserenz zwischen, Gegenstand einer auf- die italienische Interessensphäre gehörig! blatt veröffentlicht hat, in welcher dem Zei^^ England und Frankreich hervorgetretene ^ Prüfung in den politischen anerkannt hüllen. Das Blatt weist auf u^r von Aktien der Oesterreichischen Natia. Zwiespalt ist so evident, das» von einem Italiens die jede Aktion, die da- die Demarche der italienischen Regierung raus abzielt, Oesterreich zu helfen, mit in Beograd hin und fährt fort: Eine Sympathie begleitet. Die Blätter erörtern besondere Freude dürste man in Rom fortgesetzt das österreichische Problem. über die Rolle nicht haben, die nunmehr EschechoslsMakische SlStierftimmen. dem italienischen Staate zusällt, obgleich Zusammengehen dieser beiden Staaten w den großen Fragen kaum mehr die Rede sein kann. Trotz dieser schon lange latenten Reibungen konnten sowohl von Seiten Deutschlands als auch Oesterreichs gewisse Hoffnungen an die Beratungen dieser Konferenz geknüpft werden. Wie bekannt, blieben diese Äossnungen ersolglos. Zwischen Deutschland und Oesterreich bestehen aber doch grobe Unterschiide. Trotz Reparationen, Not und Elend find Deutschlands Zukunstsmöglichkeiten keinesfalls hosfnungslos, ja sie werden sogar um so gröber und manigfaltiger, je mehr das Bündnis in seinen Grundfesten nachläßt. Für Oesterreich dagegen war die grobe Entente stets der große Rettungsanker, der in gefährlichsten Momenten immerhin die Pflicht hatte, helfend einzuspringen. Nun diese Entente aus dem Leim ging, vertiert Oesterreich auch seinen Rettungsanker. Frankreich kämpft mit Geldsorgen und hat für das Kilssbedürstige Oesterreich nichts übrig, ebensowenig Verständnis haben Englands Kassen für die öster- Pro«. 24. Augus.. .Narodny W" °us>°r°rd.ntt>ch. SrhShun» schr-ib«.. d°b Dr.S.-p.. «W.N -ub«.. « ordtnIUchen Mul durch sein«» «edanken .7 >. « . ? X... _________..... dann» wenn die große Aufgabe gelänge. an den Tag gelegt habe» die Zollschranken zwischen allen Nachbarstaaten auszuheben. Die Anleihe, die Ilalien Oesterreich kürz Rom, 24. August. Infolge des Ersuchens des österreichischen Bundes- lich gewährt habe, zeige, wie groß der Kanzlers Dr. Seipel, mit dem italienischen itatienische Wille sei, Oesterreich finanziell Minister des Aeußren Zusammentreffen, zu helfen. In der Presse sei der Vorschlag «urde eine Unterredung vereinbart, die einer Vereinigung Oesterreichs mit Italien morgen, Freitag, in Verona stattfindet, aufgetaucht. Dies, wäre die größte An- Diese Unterredung wird mit Rücksicht getegenheit, die gegenwärtig in das inter- auf die gemeinsame Kompetenz des Mi- nationale Programm hineingeraten würde, nisteriums informativen Charakter haben. Es würde dies die prinzipielle Reyifion Schanzer hat den Generalsekretär im Mi- der FriedensverlrAge bedeuten und in >lifterium des Aeßern, Senator Contarini, Europa eine ungeheuere Spannung her- eingeladen, fich nach Verona zu begeben vormsen. Wenn Itatien seiner Versichttung ü« an der Unterredung t^zunehmen. treu bleibt, düffi^ iS unternehmen Bozen, 24. Auguft. (Agenzia Swsani^) auf dem Gebiete der üfkerreichifchen Po- Minister des Aeußern Schanzer ist nach litik, was für die Kleine Entente unan- Verona abgereist. Er benützte den gleichen nehmbar wäre. -- Die „Bohemia* be- Zug, in dem Bundeskanzler Dr. Seipel reichische Not. Das große Bündnis hat handelt in ihrem Leitartikel die Stellung nach Verona suhr. Der Minister und der aber noch einen dritten Partner, der' Italiens zum österreichischen Problem und Bundeskanzler werden heute abend in geht davon aus. daß die Großmächte Verona eintressen, wo morgen die Konseinerzeit beim Abschlüsse der Friedens- ferenz zwischen ihnen stattfinden wird. Das Stsetz zum Schutze der Nepuditt. Teleg?"— *1?? Marvurffer Zeltnng". München, 24. August. Ueber die worden. Die gmndsätzliche Erklärung neuerliche Besprechung zwischen dem Reich über die föderative Gliederung des Reiches und Bayem veröffentlicht die „Bayrische sei erheblich vertieft und erweitert worden. Staatszeitung" einen Bericht, worin es Es fei nach aNem mit der demnächst er-heißt: Bayern seien nunmehr zum Schuhe solgenden Aushebung der bayrischen Ver-seiner Staatlichkeit und seiner Aoheits- ordnung zu rechnen. rechte sehr wertvolle Zusicherungen ge- München, 24. August. Die aus Anmacht worden. Bayern habe erklärt, daß laß der Schutzgesehgebung der Reichs-es an dem gmndsätzlich ablehnenden regierung von der bayrischen Regierung Standpunkte an den Schutzgesetzen sest- erlassene Notverordnung vom 24. Juli halte, andererseits seien aber in der Frage ist mit Wirkung vom. 24. August aus-des Staatsgerichtshoses und des Polizei- gehoben worden. Wesens die verschiedenen Wünsche erfüllt mitschuldig ist an Oesterreichs Not, das ist Italien und wo die zwei anderen Partner versagen, warum sollte diesmal nicht der Dritte die erwünschte Rettung bringen. Wie Zeitungsberichten zu melden wissen, soll die österreichische Regierung dem Elend des Landes durch einen wirtschast-lichen Anschluß an Italien ein Ende machen wollen. Ob und wie weit die Nachricht auf Wahrheit beruht, läßt sich nicht beurteilen, interessant ist sie jedenfalls, weil sie den Anschiußgedanken an Deutschland verleugnet und auch eine Möglichkeit in Betracht zieht» die die Interessen der kleinen Entente in hohem Grade berühren und dies in einem Zeitpunkte, wo die führenden Staatsmänner der kleinen Entente in Marienbad zusammentrafen. Oesterreichs Beziehungen zur Tscheche-flowakei wurden durch den Vertrag von Lana geregeU. Damals hieß es» daß diesem Vertrage auch bald Verhandlungen mit Iugostawien solgen sollten, was jedoch bisher unterblieb. Die Kombination eines wirtschaftlichen Anschlusses Oesterreichs an Italien, dem sich in der Folge auch Ungarn leicht anschließen könnte, kann somit als Mahnnng aufgefaßt werden» Oesterreich »W» nalbank Steuererleichterungen gewährt unüi Straffreiheit für den Fall zugesichert wirh', wenn anläßlich der Zeichnung hervorkommt, daß er hinsichtlich der zur Erwerbung der neuen Aktien zu verwendenden Bemögens schaften die Devisenvorschriften oder die Vorschriften über die Anmeldung oder die Ablieferung solcher Bermögenschasten übertreten oder diese Vermögenschaften bei irgendwelchen Bekenntnisien oder Erklärmrgen zm Bemessung einer öffentlichen Abgabe verschwiegen hat. Verschwiegene, erst durch Aktienzeichmlng aufgedeckte Bermögenschasten dürfen nicht zum Gegenstände emer Nach besteuerung gemacht werden und sind', wenn die Veranlagungen, in die sie einzubezrehm wären, noch rückständig sind, mcht zu berücksichtigen. Außerdem enthält die Verordrmi^g eine Reihe von Begünstigungen rücksichtlich der Besteuerung der Gewinne Die Zeichnung auf die österreichische Na-tionaVbank hat bereits begonnen. Kurz rekapituliert beträgt also d«s Kapital der Ba»k 100 Millionen Schweizer Francs, es soll durch ebne Million Aktien, Nomin«rle 100 Franken, woibei auch die Zeichnung von Biertelaktien zulässig ist, aufgebracht werden. Sowohl das Aktienkapital, als auch die Mindest-Verzinsung von 65.Z ist auf dem Zollgefäll« sichergestellt. Das Zollerträgnis ist also außerordentlich hoch und überdeckt um ein Viel< faches -das garantierte Zinsenerträgnis de« Bankaktien ;es reicht in seiner Jahreshöhe sogar stark an die gesamte Kapitalsgrundlage der zu schaffenden Nationalbank heran. Dabei ist im allgemeinen der Zollsatz heute bloß im Verhältnisse von einer Goldkrone zu tausend Papierkronen gerechnet, würde also entsprechend der Goldparität, ine heute 10.500 beträgt, eine Vervielfachung ermög- nicht zu einem Verzweislungsschrilte zu treiben, der dem Bündnis der kleinen Entente die wichtigste, 'das ist die geographische Grundlage, nehmen könnte. Es darf infolgedessen angenommen werden, daß bei den Beratungen in zur Sanierung der Währung getan werten. Sobald die Wirkungen dieses Aktes der' Selbsthilfe m Erscheinung treten, sobald der -Kurs der Krone durch den Stillstand der No" j tenpresse, die Zinsfuß- und Devisenpolitik der Bank stabilisiert sein wird, wird die Repu- ^ bli!k daran gehen, eine Währung und eine, neue Relation einzuführen, die den Abschluß I der nun begonnenen SanierungsakUon bilden wird. Oesterreich bekundet durch diesen Schritt Vertrauen zu sich selbst und verlangt Vertrauen vom Auslände. Es besteht — damit nicht um Kredite, Mandern es ladet die ausländischen Aaprtalistm- die die Freunde dieses hartkämpfenden Volkes sind, ein, an der eingeleiteten Sanierungsaktion mitzuwirken, indem die Aktien der neuen Notenbank zeichnen und sich damit an einem Geschäfte, das noch zu allen Zeiten ein gewinn- Z HMMches.M.Meies. Mar, beteiligen. ' liehen. Der gesammte österr. Notenumlauf beträgt glegenwärtig umgerechnet 80 Millionen Schweizerfranken. Die österreichische Re« gierung kann die Notenbank laut deren Satzungen nur dann in Anspruch nehmen, wenn sie die volle Gold- oder Devisenwertdeckuna als Gegenwert bietet. Die Notenbank ist sotmugsgemäs; verpflichtet, den Kronenkur' mindestens nicht sinken zu lassen. Womit sich jetzt Oesterreich an das Inn« und Ausland wendet, ist die Aufforderung zur Beteiligung an einem Geschäfte, das für alle Beteiligten ein erfolgreiches sein soll. Der bisher häufig gemachte Einwand, daß Oesterreich dein Allslande Anbote mache, dir das heimische Kc^iital ablehne, ist in dieser» Falle nicht mehr sticlMltig, da die von der» heimischen Wirtschaftsweisen bereits erfolg' t^n ymieMiHnun^en im Hinblick auf die go Marienbad die österreichische Frage eine sehr wichtige Aolle spielen und eine Lösung finden wird, die mehr den Interessen der kleinen Entente als jenen Italiens entsprechen wird. Die große Entente hat ihre Rolle ausgespielt, dagegen hat die kleine Entente am Wiederaufbau, insbesondere Mitteleuropas, als Nachkriegsbündnis den Berus und die Pflicht nunmehr die politische Initiative zur Ordnung der mitteleuropäischen Verhältnisse zu ergreisen. _____________ ___A. L. ! Die vfierrelchlfcheNatlvnal-ban?. II. Durch die Errichtung 6er neuen Notenbant joll Mo m QeiterrM ^er erjte FAW « Vit H » »,» » » , 7V2 /tnge AapitalStraft ihres laschend hoch sind und den besten Beweis des -Vertrauens und der Zuversicht gerade der über die österreichischen Verhältnisse am besten informierten Kreise geben. Wenn ein Kaufmann sein ganzes verfügbares Vermögen, und dieS haben die Wirtschaftsweise Oesterreichs getan — in eine Unternehmung einbringt, so gibt er den Beweis seines Vertrauens an dem Unternehmen und dann hat wohl niemand mehr ein Recht, an dessen ehrlichen Willen und den Erfolgeaussichten der Cache zu zweifeln. Jetzt laden die Berufskorporationen der öst. Volkswirtschaft ihre Mitglieder und das Ausland nicht mehr zu einem Akt der Wohltätigkeit ein, sondern es wird mehr ein nachgewiesenermaßen rentables Geschäft offeriert und selbst ausschließliche Geschäftsüberlegungen müssen eine Beteiligung an der Notenbank xatsam erscheinen lassen. Die Zeichnung auf die Aktien kst nicht nur «n Schweizer Franken, sondern auch in anderen wertbeständigen Auslandswährungen möglich und zwar bei allen Banken, die unmittelbar oder mittelbar in Bankverbindung Mit Oesterreich stehen. ..^.ujmng-tonserenz zu -nts«ndev, die'klein» vOrwäri5bew,gung gemacht bab«n. in Moskau stattfinden soll. )n der Not« wird »eiter erklärt, daß tivland und Lettland die Einladung der Sowjetsregiernng angenommen hätten. Polen sei gleichfalls eingeladen worden, habe aber vorgeschlagen, die Konferenz zu verschieben, bis der Völkerbund in der Abrüstungsfrage eine Entscheidung getroffen habe. Konserenz der tschechoslowakischen Acknöels- «nd Severbekemmern. Prag, 24. August. Gestern sand eine Sitzung des Vorstandes der Zentrale der tschechoslowakischen Kandels- u. Gewerbekammern statt, in der beschlossen wurde, auf den 5. Dezember des Jahres den allgemeinen Ausschuß der Zentrale einzuberufen. der sich vor allem mit dem raschen Steigen der tschechoslowakischen Krone, dem Einfluß des Steigens der s Krone aus die Absatzmöglichkeiten der ! Industrie sowie mit der gesamten öko-! nomischen Lage beschästigen und alle zutreffenden Maßnahmen beraten wird. Telephonifche Nachrichten. Die IranAvstscheu RelorflOue« ßm «isa». Straß bürg, 24. August. Da» General-tommissariat veröffentlicht folgende Mit-teilung: Der Generalkommissär der Republik kl Elsaß, Alapetite, berichtete dem Minister» Präsidenten j)oincar6 über die Retorfion»» maßregeln in Elsaß, daß die Au»weisungen »nd Sequestrierungen eingestellt werden, nachdem die Reparationsfrage sich auf dem lvege einer gutlichen Regelung befinde. Infolgedessen «erde die Zurückhaltung deutscher Guthaben bei den Banken auf. I Weiter wurde über die Revision der Zollkonfizienten verhandelt, von denen gegenwärtig einige,insbesondere diejenigen, die einzelne Äohstoffe betressen, nicht gerechtfertigt erscheinen. Kieraus wurden die letzten mitteleuropäischen Ereignisse erörtert» die geeignet seien, einen tiefgreifenden Einslutz aus die wirtschastlichen Verhältnisse Mitteleuropas herbeizusühren. Es wurde beschlossen, von den zuständigen Regierungsstellen nähere Insormattonen über diesen Gegenstand einzuholen. Arbeiteröemsustrationen in Brünn. Vi» jetzt soll e» 100 Tote gegeben haben. Snver-Pasch«». Baku, 24. August. Wegen de» Gerkichte» über den Tod Lnver > j?aschas wurden in Buchara Erkundigungen eingezogen. Daraufhin wurde au» Buchara gemeldet, daß Enoer-j?ascha an dem Tage, an dem er angeblich getStet worden sein soll, bei einer Konferenz, die der Regelung der Angelegenheiten von Buchara vorbereiten sollte, den vsrfltz geführt habe« Das Gerücht von seinem Tode sei, wie man glaubt, «uf die Verwechslung Lnver - Pascha» mit einer anderen s^ersSnlichkeit, die ihm seh? ähnlich sei, zurückzuführen. Der ««»edelgilch» Delegwrl« l« VSlk«rb>«»d. Brüssel, 24. August. Der Ministerrat hat den Sozialisten De Brouchiere zum Nachfolger Velafontain« für den Völkerbund ernannt. De Brouchiere hat die Ernennung unter den gleichen Umständen wie Ljyman» und poulet, »elche Belgien im Völkerbunde vertreten, angenommen, ^yman» wird der Führer der belgischen Delegation sein. Der Streik l« Ltadrit beendet. Madrid, 24. August. Die j)sstbeamten haben den Ausstand beendet und bedingung»» los unterworfen, vor Antritt des Dienstes wurden sie vom postdirektor aufgefordert, ihre Unterwerfung schriftlich vorzulegen und die Entschließung der Regierung abzuwarten. A«s«r SpNal»ele»d» ZM Beograd» SS. August. Der Minister o.ag, Z». A»««ß. wi« das .Pr-g.rl für V-llshygienie, Oincroviv O von seiner r-gbl».,' au. Brünn m.Idet. s.n» d-rt' J"lp°ktt°nsreis« ..... . ' stellt, daß sich die SpMer Kroatiens und gestern eme Kundgebung der Z^rbetter aller« ^ Slavoniens in gutem Zustande befinden, e- sozialistischen Parteien gegen die Arbeits» j b^nso die in Dalmatien. Zu diesem Schliisse hören. Das Datum hiefür «erde demnächstund für die ^erabsetznng der preise bekanntgegeben werden. Die am 12. August verfügten Ausweisungen bleiben aufrecht. Die SlOpargttInsverhanölnngen. Berlin, L4. August. Die sensationellen ^lättermeldungeu über den Stand der Re» ^aratisnOverhandlungen, die angeblich gescheitert sein sollen, find durchhaus unzutreffend. Nach dem Stande der Verhandlungen »SN Gestern liegt ein Grund zur Beunruhigung nicht vor. SOWjelrntzl««» und bie AbrSstnng der «andflnaien. T» ndon, 24. August. Das Reuterbureau meldet an» ^elsingfors: Die Sowjet-Regierung hat durch ihre Vertreter der^ pnischen Regierung eine Note Überreichen äffen, worin sie diese einladet, Vertreter zu konnte er jedoch nicht in Slowenien kommen. Die Spitäler m Slowenieil sind vernachlässigt. Die Kranken sind schlecht verpflegt und die Bücher sind nicht in Ordnung der Lebensmittel und der Bedarfsartikel statt. Die Orienisrage. Paris, 24. August. Die „Agence! geführt. Kavas" meldet: Die Antwort Frank- Aege AKNon der Dembkralen in reichs aus die englische Note über die Orientsrage ist heute vormittag abgegangen. Südserdien. INt Beograd, 25. August. Die Demokraten Wir glauben zu wissen, daß die fran- ^ in Südserbien haben eine rege ?lgitation end zvsische Regierung den englischen Vor- wickelt. Dort b-sinw sich auch der Pr»^^ l ir... . ^ r lt. :» r«: ^ Partei, Herr Ljuba Davi?dovi6, und der IchlSgen in ihrer Sesamiheit Zuslimmen Kumanudi. In jeür größe- und der britischen Regierung die Besttm- ren Stadt werden Versammlungen der Par-mung des Zeitpunktes der Konserenz überlassen werde, die ohne Zweisel in Venedig zusammentreten werde. Griechenland nnd die Türkei. Aonstantinopel, 24. August. Gerüchtweise verlautet, daß die Türken in der Gegend von Denizli im ZAeandatale eine tei abgehalten. Loksmviiven aus Denischland. ZM Beograb, 25. August. „Politika" veröffentlicht einen Bericht, nach dem imsere Eisenbahnen bisher von Deutschland 101 Lokomotive erhalten haben. 299 Lokomotiven wären noch zu liefern. Die Lieferungen erfolgen auf Rechniung der Reparationen. Grsftsener in Saloniki. ZM Beograb, 25. August. Am 20. d. uiT. 11 Uhr ist im Magazin der griechifchen Kro ditbank in Saloniki ein großer Brand ausgebrochen. Nach eineinhalbstündiger Arbeit ge-« lang eS den Brand zu lokalisieren. Der Scheiden beträgt 5 Millionen Dinar, Kurze Nachrichten. V a » hington, 24. August. Der Kreuze» „Denver^ hat «uf hoher See die Bemannung eines lvasserslugzeuges, das sich auf einem Fluge von Newyork nach Rio de Janeiro befunden hat. geborgen. Die Insassen des Flugzeuges hatten sich bereits eine halbe Stunde an dem Apparat festhalten müssen. Paris, 23. August. Der italienische Botschafter Graf Sforza ist nach Italien abgereist Paris, 24. August. Der ,,Temps" meldet aus ^avre, es habe sich dort die tage verschlechtert. 5?eute früh wurden die Straßenbahnwagen von den Streikenden gezwungen, nach ihren Depots zurückzufahren. Vagen »nd Automobile wurden von den Streikenden umringt. Polizei schritt ein und zerstreute die. versammelten, «obei es zu Schlägerei«» kam. Dublin, S4. August. General Aluleah^ ist an Stelle Collius zum Chefbefehlshaber der Nationalarmee ernannt worden. AM Beograd, 25. August. Durch Beschluß des Ministerrate» wurde dem Ministerium für Volkshifgiene ein Vredit für die Anschaffung von 75 Mikroskopen bewilligtt Die Alikroskope werden an den bakteriologischen und Gpidemiestationen verwendz «erden. Marburger und Xagesnachrichten. WeinaussteVung nnd Weinmarkt in Mari^ bor. In den Jahren 1920 und 1921 haben wir in der gewesenen Untersteiermark aus^ gezeichnete Weinqualitäten gefechst. Beide Jchre waren trocken, daher dem Gedeihen der Rebe sehr zlrträglich. Die Rebkrankheiteih konnten leicht bekämpft werden; die Folge davon war, daß durchaus gesundes Traubenmaterial zur Verarbeitung kam. Weinmost mit 24^ Zucker waren keine Seltenheit^ Aehnlich ist es auch Heuer. Der trock.'ne Wit-. terungsverlauf schadet hie und da den übri< gen lan>dwirtschastttchen Kulturen, den Re< ben hingegen niitzte er mit geringen Ausnah< men in steilen Lagen mit harten Kalkmergel^ boden. Schädlinge sind überall mit vollen Ers ^folg bekämpft worden. Der Traubenbehang j ist reichlich und läßt eine Uebermittelernte er-! warteil. Die Weinvorräte aus dem Jahre ; 1917, 1918 und 1919 sind nahezu ganz ver-'braucht, aus dem Jahre 1929 sind die her-^vorragenden Qnalitäten nur hier und da inl L2« ItßßM die Liebe Nim... S6 Roman von Fe. Lehne. (Nachdruck oerboten.) „Es ist Gottes Gericht, Erich, mein Sohn!" > Fhre Austen hatten unheimlich gefunkelt. „Gottes Gericht. Siehst du nicht seine strafende Hand? Erich, jetzt ist der Weg für dick), zur Höhe frei geworden. Das Mick wird! doch noch kommen!" „Niemals, Mutter!" rief er gequält. Was bedeutet das jetzt noch für ihn, da sein Glück längst in Trümmer gefallen war. Er pfiff seinem Hunde, warf das Gewehr Her die Schulter und durchstreifte den Forst, gepeinigt von seinen Gedanken. Nein, das Glück kam nimmer zu ihm — das hatte ihn hohnlachend genarrt! I Wenn er daran dachte, ballte er jede^nal' dix Hände, und siedend heiß stieg ihm das^ Vlut ms Gesicht. ! Jutta von Eggert verlobt! Verlobt mit, dem Leutnant Max von Hellwig! j Wie hatte sie ihm dos antun können?! Für einen schlechten Scherz hatte er es gehalten — aber wer sollte sich einen solchen mit i>hm erlauben. i Zufällig hatte er eS im Dorf erfahren, das voll von der Eiligkeit war: am Geburtstag des Rittergutsbesitzers v.Hellwig war die Ver lobung beim Abendessen kundgegeben worden. Endlich, man hatte es längst erwartet! . trug es nicht. Das konnte sie nicht mit einem Achselzucken abtun, mit einem leichtfertigen — „Bah, was kümmert? mich noch!" Er muß doch einsehen, daß ich einen Unterförster mit dem kleinen Monatsgehalt nicht heiraten kann! — Das wiederholte sie sich täglich. — und wenn er es nicht begreifen will, kann ich ihm auch nicht helfen! Ich kann mich doch nicht lächerlich vor 'der Welt machen! Aber ihr Herz schrie nach ihm. Mit Widerwillen 'duldete sie die Küsse ihres Verlobten, seine Zärtlichkeiten. Mit jedem Tage wurde er ihr unangenehmer. War sie denn ganz von ^ Sinnen gewesen, als sie sich so schnell hatte einschüchtern lassen? i Wie ein wüster Traum kam ihr das alles ^ manchmal vor; sie glaubte noch an frohes! Erwachen, wenn sie erwartungsvoll und sehnsüchtig den Wald durchschritt, um den Geliebten zu treffen und Gruß und Kuß mit ^ 5hm auszutauschen . . . Sie suchte Erich Bergers Wege zu kreuzen; sie wollte ihn sprechen, ihm alles erklären —! eher fand sie keine Ruhe. Doch er beachtete sie nicht; fremd und kalt ging er au ihr vorüber, so das; rhr im legten Augenblick der Mut entsank; das sonst so kecke Zünglein versagte. ! Da stampfte sie den Boden, krampfte die' ' Hände in ihr Kleid und schluchzte zornig auf. ^ Ilnd sah mit sehnsüchtigen Almen seiner! schlanken, stolzen Gestalt nach Erich Berger wußte sich gut zn beherrschen;^ k^'iirer, nnd Jlltta am allerwenigsteii, durfto ahnen, was er in sich niederzukämpfen hatte. Der Oberförster sprach manchmal zu ihm von dein Brantpaar; wie schwer er sich an i>en Gedanken gewöhne, die Tochter fort^U'« geben. Ostern oder Pfiiigsten nächsteir Jahres sollte die Hochzeit sein — man wollte die Befördei^nng Hellwigs zum Oberlentnan): noch abwarten. ?llso beinahe noch ein Jahr! Erich preßte die Lippen aufeinander. Noch ein Jahr--aber er würde das auch noch i'überstehen . . . Einen AugeiMick hatte er erwogen, sia> versetzen zu lassen, aber dmn hatte er doch den Gedanken gleich wieder verworfen. Es. hätte nur Befremden hervorgerufen! Und sein Stolz gab es auch nicht zi», vor einem' treiilosen Mädchen zu fliehen. Jeden zweiten Sonntag kain Max voni Hellwig, die Braut zu besuchen, oft im Glänze; der Uniform, die seine ^scheiming vor-, teilhast hob. Nnd Jutta war lebhaft, heiter, witzi-g wie imnier, aber einem aufmerksamen Beobachter wäre es nicht entgangen, daß alles nicht ganz echt war, daß ein fremder Ton nrit-schwang, der nicht zum Ganzen stiniinte. Und in den Nehaiigen lag ein fiebriger, unruhi" aer Schein. —, Mrtjetzung solgt.) Ein Glück war es, daß ihm die Mitteilung des Oberförsters am nächsten Tage nicht mehr überraschend kam, er hätte sich sonst, verraten! So hatte er es über sich bringen können,; in ruhigem Tone seine Glückwünsche auszusprechen und auch mit ihm auf das Wohl des Brautpaares anzustoßen. Jutta hatte nicht vermutet, Ihn an diesem Vormittag schon zu sehen; ahnungslos betrat sie des Vaters Arbeitszimmer. Der freundliche Morgen grüß erstarb bei E-richs Anblick auf ihren Lippen. Sie wurde !veiß wie das Kleid, -das sie trug. „Wir trinken eben aus dein Wohl, Krabbe!" rief der Oberförster froh gelaunt, „hast du endlich ausgeschlafen?" Erich Berger verneigte sich vor ihr. „Meinen untertänigsten Glückwunsch, gnädiges FrNulein!" Seine Stimme klang spröde, und mit einem messerscharfen, verächtlichen Blick suchte er ihr Auge, das scheu am Bvden irrte. Und dann sah er sie nie mehr cm. Traf er sie, glitt sein Blick bei feinem höflichen Gruß an ihr vorbei. Sie fühlte seine Verachtung, und sie litt darunter, trotzdem sie es sich nicht eingestehen wollte. Wenn er ihr Vorwürfe gemacht, sie zur Rede gestellt hätte, sie wäre nicht um Ausreden und Entschuldigungen verlegen gewesen, aber dieses verächtliche Schweigen."-- sie er- ?r. 10S. — UM? MZV vklitdlirsek Zesks»^ festen Händen noch vorhanden, hingegen sind noch reichliche Vorräte an gnten Qualitäten Jahrganges 1921 in erster Hand anzn-treffen, weil dis Weinausfuhr infolge des ungünstigen Valntazustandes in den Nachbarländern vollständig stockt. Die Weinpreise li.'wegen sich k?eute je nach Qualität zwischen —N Xj per Liter, loco Bahnstation. Was 'uns<'r Land Slowenien in der Weinproduktion zu leisten vermag, hat im Borjahre die Weinausstcllung in Ljub^jtma bewiesen. Heuer findet eine solche Weinausstellung- verbunden mit einee Weinmarkt in der Zeit v. 8. bis 17. September 1922 an der Landesge-werbeausstellung in Maribor statt. Es werden sich an der Ausstellung zahlreiche Mein-Produzenten aus dem ganzen Lande beteiligen, so das; die Besucher der Ausstellung reichlich Gelegeuheit haben werden, sich von der li'ervorragenden Qualität unserer Netx'npro-dukte zu überzeugen. Brand in Vobre^se. Heute ?^reitag gegen V Ul?r vormittags entstand beim Besitzer Kirnbau^'r aiks der Zrkovska cesta in PobreL-se ein Brand, der in kurzer Zeit das ganze Wirtschaftsgebäude einäsc^rte. Der Besitzer hatte in der Streuhütte einen .Haufen Hobelspäne aufk>cwahrt, der ouf bisher noch unbekannter Weise zu brennen anfing. Das Feuer verbreitete sich blitzartig über das ganze schon zienllich alte Gebäude, mit welchem auch die ganze Fechsung und das Futter verbrannte. Bloß das Vieh konnte gerettet werden. Der Schaden ist gros; und nur durch eine kleine Versickerung zum Teile gedeckt. Man vermutet, daß das Feuer durch spielende blinder verursacht wurde. Zimmerbrand. Donnerstag, dsn 24. d vm halb 8 Uhr abends entstand in einem kzause in derTetteuback?ooa ulica ein Zimmer-branb, der durch das Uinwerfen einer brenen-den j)etroleumlampe verursc,cht worden war. Das Feuer konnte bald gelöscht werden und die alamierte Feuerwehr nach etwa zwanzic, Minuteu wieder eiuücken. Groste Brände. Am l5. d. M. entstand aus bisher unbeliannter Ursache beim Landwirle Ivan ^ariL in Sv. Iurij ll. P. ein Brand, der das Mrlschafts-gebüude, die Slallungen und den Preß-räum vollständig einäscherte. Es verbrannte die ganze s)eurige Fechsung, das Futter, das ganze Meingeschirr, landwirt-jchastliche Geräte und 25 Stück Kausviel). Bloh das Wohnhaus und drei Stiick arg mit Brandwunden bedeckten Viehes blieben verschont. Das GeHöst stand an einsamer Stelle nnd war wegen des herrschenden Windes und Massern^angels in knapp einer Stunde vollständig niedergebrannt. — Am 22. d. nachmittags verursachten mit Zündhölzchen spielende Kinder bei der Besiherin Aosa Brenöic in Ragoznica bei Pt'uj einen Brand, der das Wirtschaftsgebäude vollständig einäscherte. Auch hier verbrannte das ganze Futter und die landwirtschaftlichen Geräte, bloh das Vieh konnte gerettet werden. Dte Besitzerin selbst erlitt beim Aettungs-werk schwere Brandwunden an den bänden. Der Schaden beträgt über ßOO.OOO Kronen und ist nur durch 12.()l)() Kronen Versicherung gedeckt. Gin Raubüberfall. Am 22. d. suhr ver Besitzer und Gastwirt Koprioec vulgo Tischler aus Grosuplje in Krain nach Krka, um dort Wein einzukaufen. Zu diesem Zwecke hatte er einen größeren Geldbetrag bei sich. Als er gegen 5 Uhr nachmittags durch den zwischen Grosuplje und Vel. Gabron gelegenen Wald suhr, sprang plötzlich von hinken ein unbekannter Mann ans den Wagen und mit dem Ruse «Geld oder Leben!- begann er Koprivec am .Salse zu würgen. Ko-privec, einem starken Manne, gelang es, seinen Revolver zu ziehen und gegen den Räuber abzufeuern; dieser stürzte hinterrücks vom Wagen. Koprivec suhr rasch davon und als er kurz darauf ein Automobil begegnete, in welchem die Kerren Pavlin und Popovic aus Ljubliana atzen, berichtete er ihnen von dem Vorall. Die Äerren fuhren nach der angegebenen Stelle und fanden dort tat-sächtich den Mann auf der Straße liegen. Der Mann war schsn tot. Die Kerren trugen den Toten auf den Siraßenrand und verständigten von den Vorsall die Gendarmerie in Grosuplje. Die Identllät des Räubers konnte noch nicht festgestellt werden. Die Dttmmen werden nicht alle. Ans Zagreb, 22. d., wird uns berichte!: Die Ziegeunerin ^lnlka Nikolie aus Tordinc: kam im Monate November 1921 zu de» Bäuerin Kata Feric^ und sagte ilzr üe gehört, daß Kata mit ihrem Manne schlecht lebe. Diese Abkehr von Xatas Manne habe sle bewirkt. Doch sei es in ihrer Macht, Katas Mann wieder zu ihr zurückzuführen. Dazu bedürfe sie dreier Golddukaten, die sie zu den Feen im Gebirge trafen müjse, ebenso Bettzeug, worin sich die Feen hüllen sollen. Aata schenkte Glauben den Worten der Aigeunerin und gab ihr das Verlangte. Die Zigeunerin trug ihr ö^Ve:aen über das Geschehene auf, da ^cr Technik wird das Unterrichtsgeld mit 14.000 Kronen fsstgesetzt. Die tehramts» Prüfungstaxen mit 30.000 Kr. Das Verhältnis )er Gebührenpflicht zwischen Inländern und Ausländern wird 1 :10 bleiben. rvo ist der Sommer geblieben? Auf '^iess Frage, die fast in allen mitteleuropäischen Ländern gestellt wird, gibt vieleicht eine Meldung Zluskunft, die aus Kopenhagen kommt. Darnach hat in Tromso, einer Stadt !M Norden Norwegens, die schon in der Nähe der Polarregion liegt, in den letzten Wochen »ine fast tropische Izitze geherrscht. Seit sechs lvochen ist dort eine Temparatur gewesen wie sie schon seit Menschengedenken nicht zu beobachten war. Am Tuge schwankte die Temparatur zwischen .^5 und 45 Grad uud nachts betrug sie 25 Grad. Infosge dieser fürchterlichen Loitze konnte am Tage fein Gras gemäht werden. Sämtliche FelV-und lviesenarbeiten wurden in der NaÄ^t vorgenommen, beim Lichts der Mitternachts-sonne. ctgcl^en. In d-'r Fabriki^adt Birmingham . die Zllfer 54 Toilnen monatlich. Ls gäb» aber andere StAdte, die noch viel schmutzigkr seien als Birmingbam. Diese Verseuchung d»r Lnft ist, wie Lord Newton rich'ig betonte, auf den übermäßigen Gebranch reiner Stt'inkoble zurückznführen. Gin liebenswttrdiges paar. Lin gewisser Paul T. lebt schon längere Zeit mit der bereit^^ geschiedenen Maria U. in wilder «Lhe. In letzter Zeit aber erkaltete il^re gegenseitige Liebe merllich.—- An vorigen Sonntag kamen sie ungefähr unl zehn Ut^r nachts nachbanse nnd weil sie noch keine Lust znnt Schlafeng,h?n verspürten, begannen sie zu streiten. Der tvirlzel wurde immer ärger, so daß schließlich die Polizei herbeigeholt worden mußte, der es denn auch gelang, das lieben2r:.'ürdi?e paar von einander zn trennen. Der weiblich» Teil l>ei dieser Unterhaltung war dabei aber schlecht weggekommen. Sie hatte solche Schläge erhalten, daß sie die t^ilfe elnss Arztes in Anspruch nehmen mußte. Felbdic'^stühle. Im Nachliliussl' .^n obisicr Noti) in unserer Freitagnnmmcr t^'ilt da? Polizeilonnnissnriat mit, daß sich der Verdacht, Alma V. habe von einem Erdäpfel-cicker des Herrn Copetti Kartosseln gestohlen, als ilnbegri'indet erwiesen hat. Stnnd des Arbeitsmnr!tcs. Woch<'nbericht fi'lr die Zeit vom 6. 3. bis 19. 8. 1922, mitgeteilt von der stalitlichen Arbeitsbörse in Mnriüor. Freie Tl.'lten waren ans^enieldet fiir 153 Münner, VI Franen, zus. 2 l7. Arbeit suchten 29') Männer, 123 Frauen, zns. '12.^. BeschästiMug bekamen 121 Männer, 50 Frauen, zus. 171. Arbeitslos sind geblie'bon: üV-1 Männer, 227 Fraiken, .^us. «lil. Borkehr voiu 1. 1. bis 19. 3. meist 93.'^3 Parteien ans und zwar ^ l74 Arbeitgeber, 4^!'i9 Arbeitneh-nier nnd 2201 erfolgreiche Arb^ntsanweisun-gen. Arbeit bekouinten: il^nechte nnd Mitgd?, Winzer, .'^^olzschläger, Sensenarbeiter, Schiuiede, Eisengießer, Eiseuforuter, Metall-drncler, Visendreher, Spengler, Binder, Tischler, Schnhniacher, Köchinnen, Stubenmädchen, Dienstlnädchen, Erzieherinnen, Wirtschäfterinnen, Ltin^dernlädcheii, Bilglerin-nen. — Arbeit suchen: Kuechto, Winzer, Gärtner, Schmiede, Binder, Wagner, Schuh-ttiacher, Van- und Maschinschlossn Minute zu Minute anwachsenden Menschen« menge umjvbelt. Seinebeftllrtzt»n Beteuerungen dag ein» Täuschung vorliege, wurde von der Meng» lachend zurückgewiesen, vergeblich suchte ein ihn begleitender k?»rr mit Stentorstimme den Irrtum aufzuklären: »Das ist nicht ^arry piel, das ist mein Freund Nudi — Lr wurde beiseite geschoben. Die Damen warfen Blumen. Bis »s dem Ueb»rfall»n»n endlich gelang, sich zu befreien und die Flucht ^u ergreifen. Line riesige Menschenmsng» stiirzte hinter ihm drein. Lr wurde eingeholt, sollte aufs neue auf begeisterte Schultern gehoben werden und rettete sich schließlich mit bewundernswerter Geschicklichkeit auf einem Laternenmast, wo sich endlich zwei Schutzleitte seiner annal^men und den arg Bedrängten, noch immer von einer zahllosen Menschenmeng« gefolgt, bis zum L?auptbahnhof b»gleiteten. Männer die mit dem Tode spielen. Dem lebensgefährlichen Beruf der kanadischen ?sIvsM widutet Christopher Beck unter die^ seul Titel eln«us samt Wohnung oesucht. AnlrSge erlielen lm Oskar Moses. Ptu!. ^72^^ AeaittAe« Schdnes stockhot)cs Sa»» mit großem Garten an der Stadt« are«je. Wvhnuna jolort zu de-Aehen. Anlrage Verw. 67X8 ()«chNe?kEl. acht Wochen alt. hat abjuqeden Fürst S>lkovski. Bresterntca. K7^8 f>omplettes t)artes Schl«s.?tm-me? Zlu oertiaufzn. Adresse in der Verw. V737 D«menfahrr«d. tadellos, zu »ert,l!usen. Zu ersak'ren Eodna ulica 18._^5! 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Zuschriften erbeten unter ..(Zuteingelührt- an die Verwaltung d. lZl. b74l /^ktionsfS ksulmÄnniscli ^ebilcZete, ! ^erclen?urQrünc1unA einer ! /^l^tienFesellsedskt Zesucdt. unter „Kolonlsle^, an äie Ver^altunx cles vigttes. 6742 Offen« Atellen Danksagung. Für die herzliche Teilnahme an dem Verluste unserer gulen Muller sprechen wir allen Freunden und Beklann-len den herzlichslen Danki aus. Besonders aber dan^>en wir Kochw. Kerrn Dom- und Sladtpfarrer Moravec sür die lieben Worte am ossenen Grabe der Dahingeschiedenen und den Sängern der Liedertafel sür den Vortrag der zu Kerzen gehenden Trauerchöre. Maribor, Graz, Amsketken, am 24. August 1922. Familten Falk und Schwab. S74S «omvagnoi, Gesucht wird perfekte /SlSchin mtt schönen Zeugnissen fSr eine Kerrjchaft. Zuschr. unt. .Nr. 555!" an die Derw. 67^3 Ein Oberkeilherrichter, selb- slclndlk^er, guter Arl>elter. wenn» möglich auch Bodenarbeit kundig und ledig ist. wird aufgenommen. Lot)nanspritche belianntgeben. E. Verna. Celje. .krall Pelra c. 10. 6745 Weibliche «onzletkrali» die ftenvIraphieren und maichinschrei» den i^ann. womöglich auch der slowenischen Sprache mächtig lst. w'rd svsort fllr ständigen Posten ausgenommen. Anträge Mit Zeug» nisadschrislen und Angabe der Sehaltsanjprüche unter .Fleidig und strebsam' an Vw. S7S^ ?lu»genommen wird «in Vehr» «ödchen mtt Monatsgehalt. Z). >^eller» Gosposkia ul. 3. 6740 Gefunden -- Verlöre» Dieser Tage ist ein junger weiter S«nd zuaelaufen. Etgentlimer ml>ge ihn Losl^a ul. 5, I. Etock. Tür l0 abholen. 6754 in Äanzleiarbeiten vollkommen versiert und tüchtiger; selbständiger Aorrespondenk gesucht. Bewerber mit! ' längerer Praxis werden bevorzugt. Offerte mit Gehalts-l ansprttche sind an die Internationale Spedition 8tev0 j l'vnöie, ^»ridor, zu richten. 6705! MmssoZ» eine wirklich gtzite, verläßliche Uhr zu besetzen, ist erfällt, o»enn sie eine Uhr au» dem bekannte» Uhrenhause S«tt«er anschaffen. 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