Deutsche Macht t '».INI ;<'r» Ltttxlfla« ur.t -«»»!-» m*ttnt« Itl tatst fllt «Ifli »II Z»f>«ll»»z in » H,»« nt»natildi «I. Jtt, rirrtrt|Hilf| |t. 1.6'). »»ttfatnt II. » ftatlUtia I fc—. l»til »»»wt'rttgn.j „rüeliid?^ R 1,1 :"f.'t|<|JT«.1 <1. J.IW. gansiattd fl. «.4». In o»|tln» «»nun« T fr. mit I«il; »n »«!<"» «>rdn»-lit»,>»«. »»«wir!« »khmt» I», ,n«ki «i,», *fa mtt» m-tit Ulrikt«ttai)f1 Xujiii.u-i Hitxnkuagrit m&l tciihtfiAlu«!. Nr. 62. Eilli, Sonihno bcn 2. August 1891. XVI. Jahrgang. Dir gsrrkafrn und die freie Schute. Kürzlich würd« in England eine das Schul-wen b«> reffende bedeunlng«volle Neuerung »on toden Hau'ein de« Parlamente« beichlcise». Damit ist «in Schritt zur »freien Schule" -» ,li<»e Edu< atilkii* heißt da» englische Schlagworl — für S»gland gemacht, und das ist gar nicht »ach dem Gei^inacke uaserer Elrricaleo, Da» neu« englisch« Wetz gewährt für jede« Lind in allen öffentlich«», j:>ftzli anerkannten Schul«« eine Unterstützung von «Äu Schilling, ungefähr <> fl.. für die ganze Dauer ke Schulbesuches vom fünften bis zum vierzelmten Ztbie. also durch neun Jahre. Wo demnach da? . &iiljtib nicht mehr betrug all >ebn Schilling, da wtfiUt dasselbe nunmehr ganz, und zwei Drittheil« »Her schulen des Land«» nxrde» damit unentgeltliche Lrlksichulen. Damit wir nicht im Zweifel bleiben üb«r die s.echulireundlichkeit" unserer Elericalen, besprechen « m ihren Blattern auch diese englische „Nruichul' -tmrichiuilg. Zunächst führen sie den Cardinal H»mii»g an, der üb«r diese Reform außer sich ist nie schreibt: „Wir bennden uns jetzt in einem sehr i knnschen und gefährlichen Augenblicke. Möge Gott im» beschützen und die Schulen von England retten." d: ters äußein sich die «Tiroler Stiminen", das „Ai, ^XTilcuc .MC («UcUiivca 4fetnupic.it, tu et die Enstenz der ««nfestionellen Scknilen bedrvhe. Sm anderer bedenklicher Umstand fei der, baR die ittuf ■ftQ da« Verhältnis zwischen Eltern und Schule «Mitwt und Iheilwett« vernicht«!.* - Was beth.da» .inrilten" und .vernichtet- V Da» ist ei» Wider-iprurfj! — X< iur das Hau« zu besorgen oder um die Arche zu besuchen. Rur eine Schwächt hatte das Großmütter-Ant. eine 'Schwäche, die sich mit ihrer sonstigen Htitenäbnlkijcn Emsigkeit nicht in Einklang wnqtn ließ: Sie stand für ihr Lebe» gern am fmjtar, um das Treiben der Nachbarn zu i>« odachltn. ihre Geheimnisse zu erspähen, oder üch solche einzubilden, wenu leine vorhanden »«im. > Ta stand sie, so oft sie sonnte, freilich i>ns mit dem Sttickstrlunpf »i der Hand und »»cklt sich hinter den großen Hornbrillen die Äugen fast aus. WaS sie da sah, macht« ihrer Aotlasie alle Ehre: Tienstmädchen. Die ihr« Öi nn deswillen. Männer. die den Frauen raubten. Mädchen, die verstohlen erweise gtlillch« Eiitkbun^wi« weltlich« Schulaussicht, kein Religionsunterricht, Ausschließung jede» Geistlichen vom Unterricht« — kein Hebl machen. Mr. Dipple, der Obmann de» Schulboard von London, meine, datz die Bill die Macht drr Lchulboard» Ider leitenden Bebörden der nicht cons«ssioneUen Schulen) verutedren und dort, wo solche nicht bestehen, deren Einführung «rleichlei» würde, so daß dieselben mit der Zeit all gemein werden und di« confessionellen Schulen v«r-schwinden würden; die lib«ral«n Mitglieder de« Parlamente» könnten ihre Freude nicht v«rb«rgen und «in«» d«rfelb«n bab« offen bekannt, warum er für di« Bill eintrete, nämlich, weil er von ihr die Ausrottung der coasessionellc» Schule hoffe. Natürlich glaube» di« Clericaleu selbst nicht an die Schreckgespenster »kein Religionsunterricht* und ..Ausschließung jedes Geistlichen*; aber die frommen Gemüther müssen doch abgeschreckt werden! Und wie s»ll denn der Einfluß der Eltern auf die Schule »«r^ nichtet werden, wenn die Macht der „Schulboards", der Schulräthe, in denen doch auch di« Ellern und deren Vertreter sitzen, vermehrt wird < Gerade dann haben di« Eltern in der Schule uichlö zu reden und sie baden gerade dann keinen Einfluß auf die Schule, wenn sich dieselbe in geistlichen Händen b«find«t. Da h«ißt «s dann, die Geistlich k«it müsse sich aus die Schule besser verstebtn, als dt« raienwcU — Väter od«e Vormund schweige! Auch bei -uns wurde gegen die Wjhehung de« Schulgelde» gedonnert, eben'o gegen den ..Schuld zwang", weil es angeblich ein Nechl der Eltern ist, ihr« Kinder gar nicht in di« Schult zu schicken. Di« Elcricale» sind aber gegrn den Schulzwang und gegen die Uuentgeltlichkeit de» Unterricht«^» weil e« wabr ist, was einer der Redner im engll-scheu Parlamente lei. ten Verhandlungen über das neu« Schulgesetz sagt«„Aus dem Schulzwang« folgt di« u»«ntgesuichk«it de« UniemchUs und au« diesem di« MuiUleiluii£ in der Schule D^r Staat kann aber die g«genftitig« Bekämpfung der »erschiedcnen an den Liebsten schrielu«. Ehemänner, vie im Geheiuten rauchten, vermummte Frguengestalkeü, die sich nächtlicherweile aus dem Hause schliii/ez», gkheimni'fivolle Päckchen, die gebracht oder sott-gelragen' wurden u. s. w. Halle nun-Großmütlercheit in ihrem biederen .deutschet; Väterland bck den 5!achba»slcut«n so viel merkwürdige Dingt gesehen, oder zu sehen geglauöt, so verstieg sich ihre Phantasie^ geradezu ins Unglaubliche, als das Schicksal sie mit ihren Angehörigen nach Flork»z.und Rom, später gdr nach Egypten verschlug. Die finsteren altiialienischen Palazzi. oie engen Gäßch^n, die tausend Geistlich^!, Stönch« und ?ionnen d«F päpstlichen Rom: die Messerduelle, die verschleierten Schönt» von Kairo und Alexandrien waren sür sie wie geschaffen. Ta konnte sie von ihrem Fenster die seltsamsten Dinge ^ehen. und da sie als echte teutsche Kleinstädterin dix Ueberzeugung nährte, daß die. Italiener stets mit deut Dolch im Gewand« hernmschlichen^^er Morgenländer abet die^tauen. deren er uoer-drüssig geworden, ~ in einen Sack einnähen und in de» rylufi werfen lasse, so knüpfte sie an ihre Beobachtungen die haarsträubendsten Ver-muihungen. Dazu kam noch die Unkenntnis der sremden Sprachen, welche den geschöpften Verdacht nur fördern hals «;id die lustigsten Mißverständnisse inS Leben rief. So wetterte sie einst wieder über italienische Unsittlichkeit Bekenntnisse nicht brauchen und kommt daher noch-wendig zur interkonfessionellen schule, weich« den RtligionSunttrricht den verschiedene!! Geistlichen zuweist. Die Elericalen brauchen aler eben die jkampf-stimmung bei den Gläubigen; de«hald ist t« ihnen s» sehr um die Schule zu thun, wciWi? dort diese Kampfstimmung in di« Gemüther pflanzen können, und deshalb ist ihnen da« neue englisch- Gcsetz ebenso verhaßt, wi« unsere Neuschule. Mundschau. sJn der Frage, ob der Kaiser Prag besuchen werd« oder nicht, ] schreibt man aus Wien: „Wenn man den Hexensabaih mit ansieht, den die Herren Jung-tschechen in Prag aufführen, kommt eS einem curioS vor. daß «« noch L«ute gibt, welch« «S doch noch möglich machen wollen, daß der Kaiser die wiederholt ausgegebene unv wiederholt wieder al« wahrscheinlich bezeichnete Reise zur Prager Ausstellung unternehme. Das Reiseproject war in den letzten Tagen — nach der Verichterstat-tung Taaffr's- in Ischl — b«r«itS als ausgegeben zu betrachten, als die gr.'ße Loyalität«-Eomödie mit dem „millionsten Besncher' in Prag aufgeführt wurde; und das Bischen Kaiserlied und Ptvakschreien soll alle Russenhymnen und Verbrüdeningen mit den Franzosen vergesse« »lachen? Von se«daler Seit« wird ^ also dem Kaiser ernstlich zugemuthet, sich von den erklärten Feinden d?r Deutschen Oesterreichs sowohl, wie seihet Verbündeten persönlich seier» zu lassen, durch einen Besuch in Prag sich gewissermaßen zum Object von Denioustrationeii machen zu lassen, wie sie schon sehr sonderbare» Person-lichkeite» bereitet worden sind und auch ferner-hin —.'die. Russen sind sür die nächsten Tage angesagt — bereitet werden sollen. Der Kaiser d«nkt zu copstitutionell. um gegen den Rath des und als ich lächelnd bemerkte, es sei gewiß nicht so schlimm, wie sie behaupte, so erwiderte 'sie niit ruhiger Würdt: „Sieh sekbst nach, ob eS nicht haarsträubend ist. Das geht den ganzen Vgrmittag so fort, ja. ja. vom srühen Morgen bis zum späten Abeud, und zwar jeden Tag, den Gott geschaffen hat." Während ich zu iqr a» daS Fenster trat, um das in Augenschein zu nehme», woraus sie entrüstet mit der Strick-uadel wi**, sragte ich, wex Mis gegenüber wohn«. „Es muß da drübn» ein Findelhaus sein'', lautete, die Antwort. Da« schien mir nun sehr zweifelhaft, den» wir wohnten^damals in der Via de Bissi, gegenüber dem alten Palazzo Ricasoli. Da ich aber, vor kaum acht Tagen ange-kommen, in Florenz noch so ziemlich fremd war, guckte ich ohne Widerspruch aus die bezeichnete Stelle. Da sah ich dicht neben dem hohen Portal des Palazzo in halber Manneshöhe eine kleine Oeffnnng, vor welcher ein schwarzer eiserner Laden mit eisernem Klopfer angebracht war. Eben setzte eine Frau an« dem Volte den Klopfer in Bewegung, das Psörtchen gieng geräuschlos auf und die Frau schob einen Gegenstand, der in ein Tuch eingeschlagen war. behutsam hinein. „Was sagst Tu nun?"'fragte die Groß» mutler. — -Dtiin denn uiilvdingt cin neugeborenes Kinv fern, was die Frau da bineinge» 2 Ministerpräsidenten irgend einen Schritt zu unternehmen. und Graf Taaffe würde weil von dem Wege abirren, den er nun eingeschlagen Iwt, wenn er aus seine bereit# als tniqenfch bewiesene Methode zuriickgriff, durch Nachgeben und Entgegenkommen widerhaarige Tschechen ju sich herüberziehen zu wollen. !Z u r L a g e i m I n n e r n. 1 In einer in Wien erscheinenden Monatsschrift hat der Pole Alfred SzczepanSki unter dem Titel: „Eine polnische Stimme zur inneren Lage" einen Aus-sah veröffentlicht, welcher dadurch Bedeutung er-hält, daß der Verfasser wegen seiner engen Be-ziehungen zu den maßgebenden polnischen Poli-titern bekam« ist, und man daher annehmen kann, daß seine Anschauungen sich mit denjenigen einer großen Anzahl poliiischer Politiker decken. De? Verfasser erinnert daran, daß gerade in dem Augenblicke, als eine größere Gruppe der früheren Mehrheit ein rückschrittliches Schulgesetz durch-bringen wollte, diese Mehrheit eine derartige Er« schütterung erfuhr, daß sie sich schließlich trennen mußte. Jnbezug aus die parlamentarische Orga-nisation zur Durchführung de» in der Thron-rede angetüudi^ten Arbeitsprogrammes sagt der Versasser: „Drei Gruppen stehen offen, klar und fest bet dem Arbeitsprogramme, diese That-sache ist unstreitbar: Die Vereinigte deutsche Linke, die Polen und der Coronini-Club. Sie stimmen überein in ihren Ansichten über die innere und über die äußere Politik. Die bezüg-lichen Erklärungen müssen als loyal und ent-scheidend anerkannt werden. Sollen diese Gruppen, um eine compacte Majorität zu bilden, einen be-so»d«i«n Bund schließen? Das ist weder möglich, noch nothwendig." Szczepanski weist dann dar-aus hin, daß von irgend einer Wiedergeburt eines gemeinsamen „Executiv-Comit6S" nicht die Rede sein könne; jedoch sei das Verhältnis der genannten drei Parteien kein loseS, daß die Pflege des Einverständnisses durch die Obmänner der Clubs bewirkt werde, lieber den Club der Conservatiren spricht sich der Pole scharf aus: „Der Club der Coufervativen ist als solcher kein politischer Factor. denn er ist doch bis jetzt noch nicht organisiert, er hat kein gemeinsames Programm, er bildet nur eine Art Absteigequartier sür heterogene Elemente." Schließlich meint der Verfasser: „ES erübrigt nur zu erhoffen und zu verlangen, daß die Zu-sammenfrtjung der Regierung immer eine solche sei. daß sie inbezug auf Fähigkeit und Tüchiig-keit den An»ord«rung«t> eines riesigen Arbrils-programmcS sich gewachsen zeige und daß sie dem Parlamente immer so viel und einen solchen geschoben hat?" — „WaS sollte eS denn sonst sein?* WaS könnte denn so geheimnisvoll, so diScret vor sich gehen ? E« ist übrige nS eine be-kannte Geschichte, daß die italienischen Mütter zu träge sind, ihre Kinder aufzuziehkn. Wer weiß, waS hier für vornehme Kinder hinein-geschoben werden. Die armen Würmer! Sie thun mir vom Herze» leid!" ..Warte nur, Großmütterchen. Laß uns die Sache genauer betrachten. Sieh, da steht noch das Weib an dem Psörlchen. Jetzt zieht sie ein Tuch auS der Oeffnung . . . ." ..Da» Tuch, in welchem das Würmchen eingewickelt war . . .* „Sieh nur. sie langt mit der Hand «jeder hinein, sie bolt noch etwas." — „Was denn?* — „Schau selbst!" sagte ich lachend. „Du glaubst mir sonst nicht." Da bog sich Großmutter zum Fenster hinaus und sah zu ihrer Beschämung, daß die Frau einen — FiaSko Rothwein au» der Mauer-öffnung zog. denn die vermeintliche Vorrichiung zur Aufnahme verstoßener Kinder war nichts anderes alt daS Fensterchen eines Weinschanke«, wie st« in so vielen altflorentinischen Palästen sich finden. Für Großmutter aber hatte nun das Fensterchen am Palazzo Ricasoli seinen ganzen Reiz verloren. Mit umso größerer Neugier lugte sie nach einem Fenster, daS den unseren schräg gegenüber lag und hinter welchem mau häufig ein bild-schönes Mädchen sehen konnte. Sie schaute mit echt italienischer Unbefangenheit im Neglige aus die Straße hinab, rauchte eine Cigarrette um die andere und band jeden Tag eine gewisse „Deutsche Wacht" ArbeitSstoff zusühr«. das; dessen Ä> wältig»»» den ganzen bereits geoffenbarten gute» Willen »ud alle geistigen Kräfte deS Parlamentes inanspruch nehme." [T ie o s s i c i ö j e „P r«sst". s ch r e t l) t:) „Nun erheb, sich endlich aus dem alttschechischen Lager eine ernste und dringende Stimme des Proteste-« gegen die jnngtschechi'schen Tollheiten. Der „Hlas Naroda", da» einzige Pen Altkschechcn consequent tte» gebliebene Prager Blatt, sagt rund berauS. daß da» Kokettieren der Jung-tschecheii mit dem PanflaviSmuS direct darauf anSaeh«. die Prager Ausstellung und die tschechische Nation zu compromittieren. ES ist gut. daß kie» den Tschechen einmal gesagt wird. Leider kommen Erkenntnis und Protest etwaS spät.' f I n N n g a r n f ist man wieder einmal in großer Aufregung. Die Ursache davon ist der Interpellation zu entnehmen, welche der Ad-geordnete Ugron an den Minister deS Innern gerichtet und welche gelautet hat: „Jnanbelracht, daß e« von dem in Pest zu errichtenden deutschen Theater offenkundig geworden, daß es berufen fein soll, einer unpatrivtischen, natianfeindlichen, unsere staatliche Einheit bekämpfenden Richtung zu dienen, inanbet>acht, daß der nationale Cha-rakter und di- constituelle Gesinnung der Haupt-ftadt ein unerläßliches Erkor dernis der staat-lichen Entwicklung Ungarns ist, frag« ich den Herrn Minister des Innern, hat er die Absicht, die von dein Muniz.piüm der Hauptstadt Pest ertheilte Concession zur Eröffnung eineS deutsche» Theater» auch »ach Bekanntwerden dieier landeS-verräterischen Tendenz zu gen?hmigeii nnd zu bestätigen f , * • fAuS Anlaß der Anwesenheit der französischen EScadre vor Kronstadt! haben der Czar und Präsident Carnot freundfchafiliche Depeschen ausgetauscht. Der Czar telegraphierte nach Paris: „Die Anwesenheit der glänzenden französischen EScadre vor Kronstadt ist ein »emrlicher Beweis der tiefen Sympathien, welche Frankreich und Ruß-land vereinigen. Ich erachte es für meine Herze nS-pflicht, Ihnen meine lebhafte Genuathnung aus-zudrücken und für das aufrichtige Vergnüge» zu danke», welches ich «mpfinde, indem ich die tapfeien französischen Seeleute empfange." Der Präsident antwortete »ach Petersburg: „Die Gefühle, welche Eure Majestät aus Anlaß der Anwesenheit ^unserer Escadre auszudrücken die Gewogenheit hatten, haben mich lebhist bewegt. Anzahl ganz kleiner Blumensträußche», wie sie die Herren im Knopfloch tränen. Dieses schöne Blumenmädchen hatte Groß-mittler besonders anss Rom genommen. Die ganze Stadt kannte sie wegen ihrer Schönheit und sie galt für sehr brav. Obwohl »»» Groß-mutier nicht daS Mindeste gegen diese Behauptung auszubringen wußte, nannte sie die ftöne Fioretta doch ein nichtsnutziges Ding, das ein schlechtes Ende nehme» werde, und als einst ein Herr das Mädchen im Wage» abholen kam. behauptete sie, der wälscheii Fioretta sei nun endlich geschehen, was sie verdiene, denn man habe sie zur Polizei befördert. Jener Herr war indeß kein Detektiv gewesen, sonder» ein reicher Marchese. welcher Fioretta abgeholt, um sich mit ihr trauen zu lassen!" Ein andereSmal — eS war in Kairo — hatte Großmütterchen schon wieder etwa» Furcht-bares entdeckt. Aus dem weiten Bauplatze hinter unserem Hause erschien jeden Abend, wenn die ?äm-merung einbrach, ein« große Schaar dunkler EUpter. eine „wilde Horde", wie Großmutter sie nannte. Wild genug sahe» sie au», die braunen Gesellen. Sie trugen nur ein zerlumptes Gewand, ihre hageren Beine waren bis über die Knie nackt, aus dem dunkeln Kopf saß em schnee-weißer Turban, in den Hünden hielten sie lange Stangen, auf deren Spitze »in Lichtfünkchen glühte. Dazu die blitzenden weißen Zähne, wie sie die Landeskinder dort alle haben und ihre sehr 189! Unsere tapfere» Seeleute werden den so herzlich« Empfang, welcher ihnen zu Theil wurde, nich vergessen. Ich danke Eurer Mijestät dafür um bin glücklich, in demselben einen glänzenden Be weis der tieik,t,Hii»tp,uh«>n zu erblicken, weich Rußland Onv Frankreich vereinigen." — ?e solche» Gelegenheiten sind die schönen Worte de kanntlich so billig wie Brombeere?». und mi sind demnach anch nicht imstande, diesen Te?«-schen irgendwelche größere Bedeutung beizulega Interessant scheinen uns dagegen einige merkuttgen. welche der Berichterstatter einet reichödeutschen Blatte» an die Feste in Kro» stadt knüpft. Derselbe schreibt: „ES war ji wohl vorauszusehen, Saß ha Besuch de» iu* zöjischeu Geschwaders eine lebhaste Bewegung hervorrufen würde, ganz abgesehen davon. taj schon seit Monaten die Press» von d-m de»w stehenden Ereignis redete und in den letz» Wochen durch allerlei Mittheilungen und ?«-richte die Erwartung immer mehr und mrtt schürte. Aber die Wirklichkeit hat nun alle &» Wartungen und VorauSs«tzung«n noch ent übertroffen und Presse und Gesellschaft zeig» einen Schwung, «ine Begeisterung, wie etwa » letzt am Tage, als Plewna fiel. WaS ist dnii eigentlich geschehend tragt der Nüchterne. Le-souneue. Wa» ist denn geschehen, um. w:e ei» zelne Preßorgani thun, eine ganz neue Zk» v m 23. Juli ab zu rechnen? Wenn man rndq überlegt, so kann die Antwort nur lauten: i» Wahrheit nicht», nichts Außerordentliche» p» Mindesten. Ber Besuch war längst anaeküiidiat. sein offizieller Charakter längst festgestellt, te Festordii»ng von vornherein großartig angelegt. Und doch ist etwa» geschehen — die Verwalt» schast gewisser Züge in der Eigenan der sru-zösifchen Rasse und de« russischen VolkSstam«» hat sich wieder einmal in greifbarer Weite t* thätig«. Diese Züge sind die leichte Erregbarkeit, die große Empfänglichkeit, das Maßlose « Hingebung an Augenblickswirkungen. Eben tai unterscheidet ja auch den Slaven von dem Get> manen und schließt die Möglichkeit einer enM inneren Annäherung, einer wirklichen national» Freundschaft zwischen ihnen so ziemlich gei; aus. So verschieden airgelegte Nationen töma sich gegenseitig nicht voll und ganz verstednt. einander riickdaltlos sich hingeben; es mtri immer etwas Formales zwischen iynen siehe, und tut besten Falle können sie eS nur tap bringen, die Eigenart de» Andere» zu achte» und zu suchen, sie zu erfasse», um aus biet« Bode» unter Voraussetzung gewisser politische Lebensbedingungen zu einer, aber auch nur lBö» geräuschvolle, etwas wilde Heiterkeit. Eine Geck tanzten die jungen Leute — sie standen all« fast noch im Knabenalter — schäkerten, fchrmu lobten ihren Allah, dann trat ei» Nubier o» riesenhafter Gestalt in ihre Mitte, ihr Häupll»; wie ihn Großmutter nannte. Da wurde» Ab mit einS still und geräuschlos; wie MIM Schatten huschten sie hin und her. bii st«. a kleinere Gruppe» geordnet, kerzengerade dastand«. Der „Häuptling" gieng wie musternd vo« der einen zur andern Schaar. rief jeder ein L>«t zu, und sie flogen nach allen Windrichtung davon. Darüber zerbrach sich da» mißtraitsch Frauchen den Kopf. Schon wollte sie daS der „verdächtigen Kerle" der Behörde auzeiea. als ich ihr zu ihrer Beruhigung miüheto konnte, daß die..wilde Horde" nur dieLaimit» anzüuder von Kairo feien, der nubifch« Häi»t> ling ihr Auffthrr, der ihnen allabendlich da Namen der Stadttheile zurief, in welche» ü ih,e» Amte» zu walten hatten. Solche nüchterne Erklärungen hindette» !iber von freundschaftlichem, herzlichem Verkehr kann und braucht ja auch da nicht die Rede zu Irin. Eineui solchen Bekehr aber zwischen Fran-zisen und Russen wohnen wir jetzt bei »nd er »irdvon der Presst hüben und drüben natüi lich »ich politisch ausgenützt, wa» man nun wohl seitens der Pariser Chauvinisten und Revanche-näumer noch recht gut begreifen kann, während mbezug aus die russische Presse man nur köpf-schüttelnd fragen kann: wa« vermag Frankreich ilkbland zu bieten? Wa? hofft Rußland von Frankreich zu erholten? Etwa Constantinvpel? Oder soll es de» Coburger fortjagen? Oder na« sonst? Nein, beim Russen erklärt sich der zanze Lärm wohl zuuieist aus der wirkliche» Lyinpaihie. die es für die Franzosen und alles Kraiizösische empfindet. Sie tritt in All?m hervor »nd streift in ihren Kundgebungen mitunter gar t«Tt an da« Lächerliche." Derselbe Correfpondent niimert übrigen» sehr nachdrücklich daran, daß in den Tagen, wo in Kronstadt und «n Peters-dar« zu Ehren der sranzösischen Escadre da» Seid förmlich zum Fenster hinausgeworfen wird, i» Gouvernement Pe»sa der Hungertyphus aus-Lochen ist. — Aus der Rückreise wlrden die französischen Ktiegsfchiff» den englische» Hafen VmSmouih anlaufen und selbstverständlich auch dort festlich empfangen werden. sE i n Murawiew-Denkmal.j Au« varfchau schreibt man: .Jedermann kann sich >»»l»l eine Lorstellung von der peinlichen Ueber-nfchung machen, welche durch das Auftauchen M Planes, dem Grafen Niurawiew in Wilna nn Denkmal zu errichte». unter den Polen in RujlUad hervorgerufen wurde. Man konnte sich anfangs schwer entschließe», an de» Ernst dieses Projectes zu glauben. Der General-Gouverneur »an Litthauen auS dein Jahre 1863, dessen ßrausameS Vorgehen während deS letzten pol-löschen AufftandeS ia Wilna i» der Geschichte der modernen europäischen Staate» kaum seines-gleiche» finden dürfte, dessen Name i» Polen | nd) gegenwärtig nicht anders, als mit dem Zusätze „Der Henker" genannt wird, verkörperte ii feiner Person da« Prinzip der grausamsten LmuchtungS-Tendenz gegenüber dem polnische» Kemente. Die Verherrlichung diese» Manne» durch ein Denkmal in Wilna, dem Schauplatze der Maßenhinrichlungen vom Jahre 1863, schien tan, auch a»sa«g» in den gemäßigten russischen kreisen keinen besonderen Anklang zn finden und berichte auS St. Petersburg wollten sogar wissen, laß daS Projekt an den maßgebenden Stellen »er Hauptstadt durchaus nicht gebilligt werde. letztere Behauptung wird aber durch die ldaisache widerlegt, daß die Action sür die Errichtung deS Murawiew-DenkmalS unter den Äugen der Behörden mit großem Eifer betrieben »iid. Es braucht wohl Nie»mn>dem gesagt zu «rdea. daß ei« Wink auS St. Peiersburg Kü<>en würde, um den völligen Stillstand dieser ion herbeizuführen. Wem übrigens die Duldung dieser Bewegung noch nicht al» genügend beweis-kaflig irfcheint, um die Gutheißnng des Projekte» «lim* der Regierung darzuthun, der wird wohl durch die weitere Thatsache übersührt werden, daß der derzeitige General - Gouverneur von Vilna, General Kochanow, keinen Anstand ge-ummen hat. sich auf der EubfcriptionSliste für tal Murawiew-Denkmal mit 200 Rubel einzuochsen. Durch diesen Vorgang hat der General-iiouverneur das Project unter seine Patronanz zatommen und demselben gleichsam die behörd-kche Sanction ertheilt. sDie Vereinigung deS ganzen Klaventhums in ein Reichs ist jetzt der „zeitgemäße" Gegenstand von Aeußerungen slwischer Schriftsteller. Auch die in Belgrad erscheinende „Velika Serbia" bringt einen Vor-schlag, wie dieses Zusammenfügen aller Slaven-stimme gestaltet werden solle. .Velika Serbia" ist daS Oryan jener serbisch - chauvinistischen Kchtung, die sich durch seindselige Haltung Mm Oesterreich-Ungarn und Ergebenheit gegen-i-ber Rußland auszeichnet. Der „Slavische Bund" soll »ach dem Vorschlage deS genannten Organs «D-«tsch- Wacht- gegründet sein: I. Ausgrund der Gleichberech-ligung genießen alle einzelnen Stämme voll» ständige Selbständigkeit, so zwar, daß die inneren Angelegenheiten der S«ämme nichts Gemein-schastliches bilden, sondern denselben allein zur Entscheidung zustehen: die äußeren Fragen müßten jedoch gemeinsam behandelt und entschieden werden, bei welcher Verhandlung jeder Stamm je nach seiner Macht und Last, mit der er am Bnnde betheiligt, vertreten sein soll und Siimme hat. 2. Die oberste Leitung und die den Bund er-haltende Macht muß in einer Persönlichkeit liegen, welche über innere und äußere Einflüsse erhaben ist. 3. Damit der Bund der Slaven ununterbrochen und von langer Dauer sei, muß die oberste Leitung ebenfalls ununterbrochen, also erbberechtigt fein und dieses kann nur dann seln. wenn -t. der russische Kaiser der natürliche »nd erbliche Kaiser aller Slaven sei und als so!! da» Oberhaupt des Slaven - BundtSreicheS. — Die „Velika Serbia" und ihre GesinnunelS-Ge-nossen streben nach dem obigen Bekenntnisse die Schaffung eine» grobserbischen Staates nur an, damit dieser ein Theil des unter Rußlands Führung stehenden Slaven-Bnndesreiche» werde. Diese serbischen Politiker geben sich der Täuschung bin, daß Rußland ihnen ihre Eigenart und Selbständigkeit lassen werde. Da« Schicksal Polens. FinlandS. der kaukasischen Fürsten-thümer. aller Staaten, di» sich Rußland ge-zwungen oder freiwillig angeschlossen, da« Vor-gehen der Russen gegen ihre nächsten Stamm-verwandten, die Kleinrussen (Ruthenen.) ist diesen „Großserben" »och nicht genug geschichtlich:» Lehre, um zu »rkennrn, wie man sich in de» leitenden Kreisen Rußlands die Vereinigung cTscr Slaven unter russisch» Führung d»nkt. fSalisburys erklärte am Donnerstag bei tinkin Bank»«» zu Ehrrn der Minister Cv.g* land«, »r kenne keinen Zeitabschnitt, in welche»« auf dem Gebiete der auswärtigen Politik wenig.: Schwierigkeiten bestanden hätten, und wo in d^r europäischen Politik größere Ruhe geherrscht hätte, als jetzt. Man habe v»n Verträgen ge-sprachen, welche den Frieden der Welt bedrohen müßten. Er wisse von solchen Verträge« nicht» und sei überzeugt, daß die Tragweite einsacher geschri»b»n»r Verträge sehr übertrieben werde. Die Verbündeten England» seien diejenigen, welche die Aufrechterhaltung der gegenwärtigen Verthei-lung der Länder und die Aufrechthaltuug des Frieden» wollen. sDie Einwanderung der Juden in Palästina und in Syriens nimmt eine Ausdehnung an, daß sich infolge dcffen die Preise sür Wohnungsmiethe und Ge :kide außer-ordentlich gesteigert haben. Aus die Klage dt? Einwohner ist »om Sultan eine Jrade erlassen worden, wonach es für jeden einwandernden Jfraeliten einer besonderen Erlaubnis der Re-gierung bedarf. Den bereit« anfässig gewordenen ist ein besonderer Termin bewilligt worden, um diese Erlaubnis nachträglich einholen zu können. Reiche jüdische Capitalien haben große Land-streck«» angekauft, um ihren ReligionSgenossen au» der Fremde die Gelegenheit zum Ansiedeln zu bieten. Da» Sandfchak von Gaza wird eine» Hauptplatz für die in Aussicht genommenen jüdischen Colonien abgeben. sDie Unruhen in Chinas erregt« in London lebhafte Besorgnisse. Man glaubt es mit einer Bewegung zu thun zu haben, welche in doppeltem Sinne nationale Ziele verfolgt, indem sie ersten» die Ersetzung der Mantfchu-Dynaste durch eine einheimisch - chinesische und zweiten« eine Austreibung der Europäer auf ihre Fahnen geschrieben hat. Der Chinese hat eine aus-gesprochene Vorlitbe für Geheimbündelei, und so soll es auch diesmal eine mit ansehnlichen Geld-Mitteln ausgerüstete geheime Gesellschaft nauienS „Kolau" fein, von welcher der Anstoß zu den Unruhen auSgieng. Locates und Arovinciales. Cilll. 1. August. sPerfonalnachrichttN.j An Stelle deS zum Commandanten der dritten Infanterie-Truppen - Division ernannten General-'Majors Ferdinand Fiedler wurde Oberst Karl König ct Edler von F t st e n w a l l, Commandant des Jnsanterit-Regiments Freiherr von Bauer Nr. 84, zum Commandanten der eilften Jnfa»terie-Bri-gade ernannt. — Der Haupimann Auditor erster Classe, Gustao Falk, de» GarnifonSgtrichte« in Marburg wurde in den Activstand der Land-wehr-Officiere für den Justizdienft übersetzt und der Militärintendant Konstantin S t e f a n o v i c der Intendanz de« dritten Corp« nach dem Ergebnisse der Superarbitrierung al« derzeit dienstuntauglich mit Wartegebühr beurlaubt. — Dem Gemeinde-Borsteher Vincenz Breineder in Mönichwald wurde in Anerkennung seines vieljährigen gemeinnützigen Wirkens daS silberne Verdienstkreuj mit der Krone verliehen. — Der SteueramtS-Conlrolor Julius Perschy wurde zum Steuereinnehmer und der S«eueramtS-Ad-junct Rafael D o l i n f ch e g zum SteueramtS-Controlor ernannt. fHerr Bergrath Riedlj hat einen überau« herben Verlust erlitten: cm Mittwoch starb nach langem, schmerzvollem Leiden seine Gemalin. In der zahlreichen Betheiligung am Leichenbegängnisse, welches gestern am Nach-mittag« stattfand, kam die Theilnahme zum Ausdrucke, welche dem um unsere Gesellschaft so verdienten Manne feiten» der Bevölkerung entgegengebrach« wird. Die nun Verstorbene war bekanntlich ehtmal« die Gaitin de« Buch-druckereibesitzer« Jeretin. sJ m Gebäude der hiesigen Be-zirkshauptmannschastf wird eifrigst gearbeitet, um dasselbe sür den Aufenthalt des Kaisers vorzubereiten. Die Kanzleien der Bezirks-Hauptmannschaft sind in da« Gymnasialgebäude verlegt worden ; nur der Herr Bezirkshauptmann undHerr Bezirkscommissär Tax amtieren noch auf der Bezirkshauptmannfchast. fDurchmarfch bosnischer Truppen.Z Heute, kurz vor 3 Uhr nachmittag« langte eines der in da« UebungSlager bei Brück a. d. Leitha abgehenden bosnischen Infanterie-Bataillon miiiels SonderzugeS in Cilli an. Die Weiterfahrt erfolgte um 3 Uhr 15 Minuten. Das zweite Bataillon langt heute um l Uhr 8 Minuten nach Mitter-nacht hier an; der Aufenthalt währt bis 1 Uhr 43 Minuten. fDer hiesige Gefangvtrein „L i e d e r k r a n z"1 ha« heute einstimmig den Beschluß gesaßt. fein sür den 8. August in AuS-ficht genommenes F a h n r n w t i h f t st auf dtir rrstt» Sonntag im October (4.) zu verschieben. Der Beschluß erfolgte unter Rücksichtnahme auf di« Kaiierfesttage. welche alle Kreise der Stadt so sehr beschäftigen und die der „Liedtrkranz" in keiner Weife beeinträchtigt wissen will. sB e r e i n „S ü d m a r k."j Die Vereins-leitung berichtet: In der Sitzung am 27. d. Mts. wurden die folgenden Herren zu Amtswaltern gewählt: Obmann: Dr. Julius v. Derfchatta : l. Obmannstellvertreter: Dr. Paul Hofmann von Welltnhos; 2. Obmannsttllvertreter: Josef Fe ich t inger; I. Schriftführer : Anton Nedwed; 2. Schriftführer: Dr. Alfred Gödel; 1. Zahlmeister : Johann I a n o t t a: 2. Zahl» Meister : Heinrich W a st i a n. — Ein Reichsdeutscher, der nicht genannt sein will, ist dem Vereine mit einem Spender- und Gründerbei-trage vo» 300 Gulden beigetreten. Indem die Vereinsleitung diesem edelherzigen Manne öffent-lich auf« wärmste dankt, stellt sie sein leuchtendes Beispiel zur Nachahmung auf. — In den nächsten Wochen werden neue Ortsgruppen in Weiz, Passail. Wildon und St. Peter bei Graz ge-gründet. — Bei Videm im Bezirke Rann sind vier größere Anwesen zu verkaufen; auch in den Gebieten von St. Egidi. Spielfeld und Morburg stehen Anwesen zum Kauf. Nähere Auskünfte werden in der Vereinskanzlei ertheilt. Jen« Deutsche», di« sich in Untersteier ««kaufen wollen, mögen auf die genannten Besitzungen bedacht-nehmen. fverichtigung. ] Löbliche Redactron der ..Deutschen Wacht" in Cilli. Der in Ihrem Blatte vom 30. Juli 189 l Nr. 61 erschienene Artikel „BezirkSvertretung Cilli" wolle gemäß den Vorschriften deS Preßgesetze» dahin berich-tiget werden, daß behusS Herstellung der abge-rutschten Straßenböschung unter dem Grenadier- wir« an der Bezirksstraß« II. Classe von Cilli nach Tüffer Niemand einen Kostenvoranschlag von 1600 jl. vorgelegt hat Der vom Maurer« meister Herrn Gologranz am 27. Mai 1891 überreichte Plan (Pilotage) hätte einen Aus-wand von 9ril fl. 90 kr. erfordert, wurde am , 10. Juni 1891 vom Herrn Land«sstraß«ncom-miffar Notar infolge hieramllichen Ansuchens an Ort und Stelle geprüft und durch einen, am 22. Juli 1891 hier eingelangten, die Pilotage verwerfenden Plan ersetzt, welcher gemäß § 37 und § 70 des fteierm. Wasserrechtsges«tz.s und infolge Auftrages des h. LaiideSauSschuffe» so-fort der löbl. k. k. Bezirtsha»ptma»«schasl be-Hufs Erwirkung der. sür den im Jahre 1888 vollführten Bau d.r an die RutschsteUe grenzen-den Searp« laut der hieramtliche» Registratur nicht eingeholten Baubewilligung seilen« der hiesür zuständigen h. k. k. Statthalterei und eines Beitrages aus dem ärarischcn Wasserbau-^onde übermittelt worden ist. Die Herstellung einer Scarp« an der erwähnten Stelle ist bisher gesetzlich nicht gestattet. Bezirksausschuß Cilli. am 31. Juli 1391. I. V. L. Bai. sDer Verschönerungverein in] I ü H e r 1 veranstaltet morgen. Sonntag, im : „Hotel Horiak" zugunsten seines Fond» ein Concert. welch«», ein Tanzkränzch.n solgt. Beginn um 9 Uhr abends. >A u 4 R o h i t s ch » S a u «r b r u n n > be-richtet man un»: Die reizende Clavierelse Frl. AgneS Krijcheg gab am 2^ v. M, im Cur-salon ein von glänzendstem Ersolge gekröntes Concert. Di« junge Dame spielte mit vieler Bravour. mit vollendeter Technik und jchwung-voller Kraft, welch letzte»« man den zarten Händen der Virtuosin kaum zutrauen möchte, C. M. von Weber's „Rondo brillant.' ChopinS l)e-z «lur-Nocturne und ein Capriccio von C. M. von Savenau, dann »La Jans« des ßes* von WillmcrS, eine im Concertsaal« lange nicht gehörte Caprice schwierigster Art. und zum Schluß« des Concertes die zwölfte ungarische Rhapsodie von F. LiSzt. Die Elite unseres Publikums wurde nicht müde, durch rastlos erneuerte Beifallssalven und zahlreiche Hervorrufe die Künstlerin ver-dientermaße» auszuzeichnen. Tag» darauf ent-puppte sich die Künstl-rin auch als glückliche Besitzerin einer se'zr melodischen und wohlge-schulten Altstimme, und wir rathen der Musen-priestem wohlmeinend, in einem künftigen Con» cerle nicht nur als Pianistin sondern auch als Säug'rin daS Publikum zu erfreuen. Herr Emerich Lllop GesangShiimorist aus Groß-Kanisza. unterstützte die Eoncertgeberin sehr er-solgreich durch den wirksamen Vortrag der Ge-sangspoika »An den Mond" von I. Löthie. tertiert von Wegel, und einiger recht gut poin» tierten CoupletS. [3 n den Gewerkschaften Unter« fteiermarks.j wo wegen der in der Arbeiter-schau unleugbar vorhandenen Aufregung dem heutigen Tage, sür welchen ein allgemeiner Streik in Aussicht gewesen sein soll, nicht ohne Besorgnis entgegengesehen wurde, scheint unter den Bergleuten die bessere Einsicht die Oberhand behalten zu haben. In Trifail. wohin heute früh Herr BezirkScommiffär Tax abgegangen ist. sind, ebenso wie in Hrastnigg und in Listro. sämmtliche Arbeiter ai'gesahren. und es herrscht allenthalben Ruhe. Die von der Behörde sür den heutigen Tan getroffenen Vorkehrungen beschränkten sich auf die Zusammenziehung von Gendarmerie, nachdem daS Ansinnen der Ver» waltung um Militär-Assistenz abgelehnt worden war. Morgen Nachmittag hält der Arbeiter-Fortbildung«- und RechlSschntzverein, der in Graz feineu Sitz hat und auf dessen Wirken die unter der Knappschaft herrschende Erregung zurückzuführen sein inag. in Trifail «ine Volks» Versammlung ab. und da dürfte wohl abge-wiegelt werden. skarloffelkrankhtit.j Herr F. Knauer veröffentlicht in der letzten Nummer der „Mar--burger Ztg.' Folgendes: „Wer in der abge-laufenen Woche und die ersten Tage dieser Woche Kartoffelfelder zu sehen Gelegenheit hatte, dem ist gewiß ausgefallen, daß das schöne grüne Kartoffelkraut dir heuer so herrlich gestandenen .Pe»«fche W«ch»- Kartoffelfelder plötzlich anfängt zu verdorren. ES ist daS nicht bloß bei den irühreifenden. fondern auch bei de» späten Kartoffelsorten der Fall. Der Gru»d dieser ungewöhnlichen Erscheinung liegt in dem Austreten eines Pilzes. Peronospora nileslaiis, welcher in wenigen Tagen daS gksammte Krau» eines Kartoffelfeldes zu veriiichte» vermaa u»d deshalb für die Kartoffel-Cultur gerade fo verderblich ist. wie sein naher Verwandter, die Peronospora riticola (Reben-meltliau) dem Weinstocke. Da sich dieser Pilz »n »leicher Weise belämpsten laßt wie der Reben-mehltda», so empfehle ich denn iin Interesse des KartosselbaueS eine ehebaldig« sehr genau vorzu-nehmend« Bespritzung der Kartoffelfelder mit einer einprocentigen Kupierkaltlosung (Kupier-vitriol und gelöschter Kalk von jedem I Kilo ans 100 Liter Wasser) in Anwendung zu bringen: sollte di« crjt« Bespritzun i nicht gleich den^ erwünschten Ersolg habe», so wäre einige Tag« danach sogleich eine zweite Bespritzung mi: der-selben Flüssigkeit folgen zu lassen. Man braucht annähernd dieselben Mengen Flüssigkeit zum Bespritzen eines bestimmten Kartoffelfeldes, als sür «inen ebenso großen Weingarten." !Di« Musikschule deS Pettauer M u 11 k v « r e i " « *J wurde, wie wir dem uns vorliegenden Jahresbericht« entnehme», im abg«-lause»«» Schuljahr von 62 Schüler» und Schülerinen besucht. Der Lehrkörper bestand au« dem Director Schütze »nd den Lehrer» Sachs-land. Haring und Emerjchitz. Vorstand des Vereines ist d«r in Cilli im besten Andenken stehend« Herr Dr. Julius Weis von Lstborn. s D e r deutsche n n d ö it e r r«i ch i s ch e A lp«n ver eins hält bekanntlich nächsten Mittwoch in Graz sein« achtzehnte General-Versammlung ab. Das Prvaramm wurde sol» gendermaßen festgestellt: Montag den 3. August: Empfang der »>«stgä0 Uhr vor-mittags: Guieral-Verfaniniluna >m Stephanie»» saale. 4 Utir nachmittag«: Festmahl in den Coi-certsäle» der Erst.» Grazer Aciien-Braner.i Gesellschaft. Ö lUjr abends: Zusammenkunft zum Schlußfeste in der Hudustriehalle. IE l c ctrifche Beleuchtung in Brück a. d. M u r.j Die Statthaltern hat dem Assistenten an der Technische» Hochschule in G>az, Herrn Karl P i ch l m a ie r, die Con^ssion zum gewerbsmäßigen Betrieb« einer in der Stadt Brück zn erricht«nden electrischen BelenchningS-Anlifte ertheilt. [F ä l s ch u u g e u d c S R«b« n s a f^ e S.^ Seit einiger Zeit erhalten, wie die „Freien Stimmen aus Kärntqi" bericht?«, Gastwirte und Weinhändler ia Kärnten das Rundschreiben eines gewissen Karl Dömei in Budapest, 7. Bezirk, Iosefsriiig 69, laut welchem derselbe sein „Weitlt Surrogat" (aus Ttaubn bereitet) zur Erzeu-gung eines „echten" Natnrweins ankündigt. Der Oesterr. Gaftwirtoeiband hat sich angesichts der vielen vorkommenden Schwindeleien, milche die Weinproduction und das Gastwirtgewerbe schädigen und in Mißcredit bringen, verpflichtet ge'ühlt, dieses „Wein - Surrogat" einer sorgfältigen Prükung zn unterziehen. Di« von Karl Dömei dirnt bezogene Probe hat sich hierbei als «i» unglaublich schlechtes, lediglich auf Täuschung leichtgläubig r Abnehmer berechnetes Fabrikat herausgestellt, welches, in Wasser gegeben, nicht den geringsten Geschmack und auch nicht die Farbe von Naiurwei» gibt. — Die „Dtsch. Allg. Ztg." berichtet von einem Besuche, welchen mehrer« Marktcommissare vor einiger Zeit dem Keller eines Weingroßhändlers in Währing bei Wien abstatteten. Sie kamen zu einem Fasse 1^1 iMrkjf«' I Wei.^S. welches die Ausschrist ..Riedeuidal.:' trug und 13»2 Liter in sich darg. Die Herr«»^ kosteteu den Wei» — er kam ihnen verdacht^ vor. Sie entnahmen eine Probe auS dem ,\a% und übermittelten dieselbe der medic niiche» Facuflät in Wien und der chemisch«» Versuch«-Station in Klosterneuburg. Di« Untersuchi.ig ergab, daß der Geichmuck der Eommiffäre et* richtiger gewesen, denn sowohl dre medrcinvch« Facultäl als auch die Versuchs - Station caai stalieite». daß ttx zur Probe ^ora«l«gte !k-aß der „Wein' von kranken Reben. daß er sauer, leer, weaij stark, und daß er mit Krejelst«infäur« un^ mt — Salpetersäure u. dgl. m. gemengt sei. Tim Ergebnis der Untersuchung würd« Sem staals-anwaltschanlichen Funcnonär des Bezirksgerichtet Währing übermittelt, welcher gegen den Wn» großhändler die Anklage »n Sin»« des > erhebt. Lbi»',er Parapraph beiagt. daß Wet» Händler, welche Getränke aus eine der Gesuirt-hnt schädliche Art juber«it«». sich einer Ueva-tretung schuldig machen, welch« nach § 4i>4 5» St.-G. mit einer Geldstrafe von ein- tu» m»i-hundert Guldc» zu belegen ist. Ueberdie» ijt nach £ 404 der Verlust des gefälschte» S«-tränkeS auszusprechen. sDie neu« Trambahn vom Baii» hos in Klaaensurt nach d«m Wör«het> s««] ist dieser Tage dem Verkehr übergeda worden. sA u S V i l l a ch) wird drr Tod «ineS m weiteren jitreisen bekannten Künstler», des Maln« Jakob C a n c i a n i. gemeldet, der auf lanvichai' lichem Felde Hervorraa«nd«S gel«istet hat. « hatte das 71. Lebensjahr erreicht. [An» dem schönen Gailthal^ kommt die Nachricht, daß die in nächster Radi de« freundlichen Markte« Hermogor gelegene, m abwechSlungSoollen Naturfchönheiten wildroniai-tiichen Charakters überreiche, bisher unzugänalich gewesene sogenannte Garnitzenschlncht durch An-läge und Anbringung bequemer und gefahrlose» Stege. Treppen. Geländer u. s. w. erschl«üen worden ist. Die betreffenden Arbeiten würd» über Anregung des Herrn Bezirkshauptinannet . aron Myrbach von einem Comiit veronlcißt welches sich eigens zu diesem Zweck« sedildel hatte. !Dt« deutsche Privat? o lk^sschnle in Gör§| wurde im abgelaufenen Schuljlltti von 107 Kindern besucht und wurden an selben außerordentlich günstige Lehrenolge erz tt. cherichtslaal. Cilli 30. Juli. [Der Fall Haberle!».! T°er Oberste KerichtShof hat den Recur« des c Cilli vor den Telchrrveenen de« Betruges scbuleiz er k«nnic» und vom EerichtSbofe »u einem Zitn schweren Kerker« »erurtheilten Weinagenteu H a b e r f e l d »erworfen und da« erwähnte Undt!l »estätizt. womit der Fall endgittig abzeschlefie» Dotkswirtschatt. sMurbodenbahn j Der HandelSminn!k? hat im Einvernehmen mit dem Finanzmi^cr dem steiermärkischen Landes-AuSschuffe erönnch daß die Regierung inanbetracht de? aQtjrng anerkannten volkswirtschaftlichen Bedeutung dej Baues der Murbodenbahn principiell geneicit sn. im geeigneten Zeitpunkte eine anaemeffene fimi!' zielle Unterstützung dieses unter Anwendung M SchmalspursystemeS auszuführenden Bahnprojecke» (Unzmarkt-Mnrau-Mauterndorf) durch ken im legislativen Wege zu beantragen. Beziizlich der Höhe und der sonstigen Modalitäten da BeitragSleistnng wie auch des Zeitpunkte« der im Reichsrathe einzubringenden GefetzeSvmI^t hat uch die Regierung ihre Entichli-ßung?>>:-behalten. Der steiermärkische Landes - Aut'ch^ hat sich demzufolge bereit erklärt, mit der Ln fassung des Detail-ProjecteS vorzugehen, fobaö di« vom Landtage gestellten Forderungen z» Leistung der erforderlichen Jmeressentenbeilrzz« erfüllt sein werden. 1891 P 11 u I r 9. (Ä r o li i> r i it ^ t f f i it* © 11 m e (f[t\« ttrzogin Stepbanii] hat am Dienstag Wrziteg «rlassen uat> sich nach Franzensbad Webe». jErzd « rzog Ferdinand Zaloator m n ToSkana.j der jüngst« Bruder des der Erzberzoqin Marie Lalerie. ist am Aenstag in seinem dritten Lebensjahre in chmunden gestorben. < (3? p n dem rumänische« Tdron-'«Iflrrj weiß die Berliner..Pos»' zu melde,', saß dessen Verlobung mit einer Prinzessin aus :m, österreichischen Äaif«rhfliise bevorstehe O • [Deutscher Schulverein.) Die Per-m»leitung berichtet: In der Sitzung am 2ti. v. | Jhi. wurde dem FestauSschuhe in Leoben für da« frr^jrtigc FrstertrZgni«, den Ortsgruppen in Komotau ad Zizkow für Festveranstaltungen. f;rntr dem Schulautschuße in Trschemofchna sür den Ertrag !»t» von d»riigen Arbeitern ße^^benen Schulfeste« »er Dank ausgesprochen, sowie von den ttgaten uch Fräulein Griensteidl in Ob«rbollabrunn und Herrn Iobann Leh», Gut»»«,Walter in Zips, Kennte m« genommen. Dr. Groß berichtete über den Besuch der Hauptversammlung de» Bobine, waldbunde« in tirtitz, der Ortsgruppe Krummau, Prachatitz und der dortigen BereinSanstalten. Dr. Wolffhardt be-lichtete üb-r einige an Ort und Stelle erhobenen Läulderbältuisse in Unter - Sttiaruarf. Für den Kindergarten in R«ich«nau bei Gablonz wurde et,» llrneistützung bewilligt, der Arbeit«!ebrerin f* Laurein eine Remuneration zugeivendet und sür die Schule in Mabrenberg ein Betrag zur Anschaffung von Srir und Lermnittel bewilligt Ferner wurden ver-ltiedenei» Schul«« -m Ferjenthal und iu Enneberg mil Unterstützungen bedacht, zur ZaKung von Schul-gesfe für jvok Kinder und für die Schülerlade am Svmnastum in Prachatitz entsprechende Beiträge be-ßimml und Herstellungen im Schulbause zu Lieben zeaebmigt. Weiter« wurde der gewerblichen Fort-tildungüichul« in Kol'«schowitz eine weitere Subreck-ttou gewährt und endlich eine Reibe von Angelegen-heile» der HkreinSanstalten in Maierle, Troppau, Kriedau. Friedet. Iheresiensiadl. Neumarktl Senften- derg, Mäbr, Budwitz, Königinbof und Pilsen erledigt. » » » [Der Hühnerd , eb.j Ein hübscher Scherz tut sich in ftolftmtz bei KottbuS zugetragen. Ein tat «ebnender Bauer b?rte in der Nacht auf dem Hon ein verdächtige» Geräusch, und als er hinaus-»ai um nachzusehen, bemerkte er am Hühnerstall eine (Bestall, welche offenbar mit diebischen Absichten imgievg Er schlich näher beran und sah nun, daß li» Spitzbube unten an einer am Hühnerftall ange-Ujten Leiter stand und einen Sack in d«n Händen hli!l, während «in anderer Dieb eben aui der Leiter ibr.t und d!« Hühner einzeln von den Sitzstangen dnunlergitif und sie dem Genossen zureichte, der sie seinerseits sofort in den Sack steckte. D«r Unten-neunte halt« abcr «in Paar scharfe Augen im Kopfe, «iUel» deren er den sich nähernden Bauern entdeckt«, al# derselbe noch einige Schritte entfen,« war. Er ki'iiMe nun die ibm vergönnten wenigen Augen-blicke, um den Sack hinzuwerfen und lautlos zu verschwinden. Der ohen auf der L«it«r nahm von de, ganz«» Veränderung nichts wahr, um so weniger, «!* der Bauer den Sack schnell aufgegriffen und sich, edcnso lavtlo», wie der Andere verschwunden war, inte it an der Leiter aufgestellt )aiie. Mit e^gem Humtr, der wirtlich bewunbernswertb ist, gkeng dir ?:uer aus die Sachlage ein; er steckte die Hühner, *14:« der Spitzbube ihm zureicht«, getreulich in den sack ui'd alo der Dieb meinte, nun möchten die HSb»»r «»hl alle sein, da meint« er sogar mit v«r->l«ilter «timmc, ,«r glaub«, eS feien noch ein Paar eder. Richtig wurden noch zwli entdeckt und eben-falls zu den übiigen in den Sack g«ihan. Dir G«-licktblichkeit her»« natürlich auf, al« der Spitzbube ren der Leiter herunterkam. Da mußte er «« sich schon gefallen lassen, daß der Bauer ihm in» Gesicht lachtet« und seine wertb« Persönlichkeit feststellt«. [Sine Geschichte wie man sie in Frankreich erzählt.) Naooleon begegnete eilist emem Veteranen, der einen Arm verloren „Deutsche Wacht" hatte. „Wo hast Du Deinen Arm verloren?" redet! er ihn an, „Im Kampfe sür Ew. Majestät." — Napoleon schenkte ihm cinipe Gvldstücke. — „Siti1," fragte der baut bare «e-U'tuit, „was würden sie mir geben, wenn ich »'uch Den ansein Arm verloren hätte? — „ Das Kreuz der Ehrenlegion.' — ..Eigenhändig ?" — „Eigenhändig!" — N»d schnell wie der Blitz zog der alle Soldat den Säbel und — hieb sich den ander» Arm ab! — Der Mau» war gewiß ein Gascogner. [ Um ö l h i g « -iBotl i chi . } Pater : .Karlchen, ich hoff« doch, daß Du in der Pension keine Schweinewurst ißt, eS könnte» leicht Trichinen darin sein!" — Karlcken: „Ach, die schade» mir «ch». di« Krau Pr»f«ii«r, >chuew«l di« iliiurii so dünn, daß die Trichinen alle zrrichnttte» werden." [Dir Schwiegermutter.) A.: .Sieh', Frrundch««, d.^ 'wär' eine Partie für Dich — ein« »afcir*,PetU »vn et"«^, Mädchen!" — v,: „Nicht» für mich, -ikter'Äuiizc, mir graut vor der Perl» »utt«r!^^< ' yX . B I [Bedenklich«» Zeiche n.] Arzt: „Nun, li«b« Frau, wie ft«ht4 mit Ihren, Mann« ?" jsrau: „Ach schlecht, sehr schlecht, H«rr Docter, et rief in der Nacht immersort: Wasj«r ! Wasser !" —j Arzt: „Dann wird er wohl Durst gehabt haben 4- Frau: „O nein, wäre ^0 das blos «cwesenj hält« «r sichrr nach Birr geschrieen!" ^<.1 [Bor G e r i ch t.Z Präsident? „Sagen Sie mir, Herr Zeuge, wer war denn dabei, al» der Angeklagt« ans Sie eindrang?" — Zeug« - •" > V Machtrag. vor Schluß des Blattes kommt Utt« die Nachricht zu. daß auch in Brezno die Acbeiler vollzählig eingefahren sind: in Hudajama dagegen sind d„i»lben att«p*t-ltrn. doch ist Hofsuu»g vorhanden, daß sie du Arbeit am Nachmillage aufnehme-! werden. Jetjnte Arrmdenlistc der Ktadt 6illi. rm, i> I. Juli. Hotel .Erzherzog Johann." Herr Bela Bahunrk, k. und k. Oberlieutenant, mit Getnältn'«?.' Tochter, a. Efaktornij in Ungarn; Herr Franz Hvlndonner, Pfatr^r, au» B.itfs,ek in Ungarn i Herr :K, H. Wolf, Schriftsteller, a. Wien ; Herr Szalav Lajo», Advocat, au» Kanizsa Herr O»kar Schießt«? Edler v. lreuenheim, k. f Statt« haltereirath, in. Gattin, a. Wien •) j Herr 'Johann Jakob Eali, Ingenieur, au? Wien; Herr Ludwig Kirschner, Kaufmann, mit Gematin, a. Agram *). »H 0 t«l Kvfchrr." Herr Anton Ev«ikovie», Kaufmann, a. Csaka-thurn Herr Aloi» Hulka, Beamter, a Rokvtzan i Frau Jda Hansin, Private, mll Sobn, auZ Triest: Herr AloiS Socker, HardelSmann. mit Frau, auS Dien; Herr Fritz Jelfche, Privatier, mit Ermattn und Sohn, au» Triest; Frau Josefa von Hart, Private, mit S»hn und Tochter, au» Wien; H«rr Anton Steinhäuser, Professor, mit Familie, au» Wien; Herr Salonion (5ls«r. Privatier, a London; Herr Anton Besenfchek, Professor, au» Philix»»pel; Herr Carl Probald, kgl. Gefangenhau» Jn?peeior, mit. Gemalin au» Groß-Kanizs« ; Herr Alexander Skack, Bankstlial-^Lorstaud» mit Frau, »u» Groß-Kanizia *); .Herr SigiSmund von Hivka, kgl. ung. Staat»deam>er, au» Budapest; Herr Eduard Frank, kgl. PostVerwalter, au» Agram; Herr Janko Baron Äranijezanij, Guisbesitzer, mit Gemalin. au» hl. Kreutz in Croatien: Herr O»kar Barrn Lazarini, Ingenieur, aus Graz; Herr Johann Pfeifer, pens. SiationSchef. au* Graz. Hotel „Elefant." Herr Karl »tirchlcchner, k. k. Proiessor. au» Marburg *) ; H«rr Baron Havnau. Privatier, auS Graz? Frau Olga Mtinaritsch, NotarS-Gaitstt, mit Sobn und Schwester Frl. Sora Soritschitsch, au« Agram. Hotel »Stadt Wien." Herr Josef von Prückner, k. u. k. Marine- •i Bleibt durch längere Zeit al» Sommergast in Cilli. 5 Oberingenieur, au» Pota; Frau Cbristine Hubb, Private, auS Trieft *); Herr A. Herzer, Privat-beamter, au« Budapest *); Herr Heinrich Jelinek, GrohfuhrwerkSbesitzer. a. Wien; Herr Josef Ezupp, Landwirt, au» Budapest *); Herr Carl Paulin. k. k. Caffen-Directer, a. Laibach *) ; Herr Nikolau« Engeffer, Juwelier. auS Fünskirch«n. Hotel „G o l d e n e r L ö w e.* Herr G. S. Schaefer, Professor, a. Berlin; Frau Irma Bassar.ibit», Obersten» - Gattin, mit Stubenm dchen, au» Graz; Herr Heinrich Leo», Oekonomieb«amter, au» Pischau; Herr Herrmanu Mager, Privatier, mit Familie, au» Heyendorf bei Wien *); Herr Dr. Juliu» Grvsar, Privatier, mit Schwester, Frl. Tberese Grysar, au» Wien '); Herr Kolomann Keller, Privatier, mit Gemalin u. Töchter; Frau Sidonie von Kowac», Advocaten»-Witwe, mit Sohn, a. Budapest; Herr Josef Reichhold, k. u. k. Hauptmann, «uS Triest ; Herr Franz Scharb, Kaufmann, mit Frau, au» Ober-bürg i Herr Friedrich Neiubcrger, Ingenieur d. Süd-iahn, au» Wien; In Privatwohnunzen. Frau Therese Redemann, Private, mit Tochter Frl. Eharlotte Rodemann und Enkelin Cornelia v. Aiihold, au» Graz, Neugafse Nr. *); Herr Josef Otto, tgl. Finanzrath i. P.. mit Tochter Frau Anna v. Fülepp und mit ihren fünf Kindern und KindSmädche», au» Agram, Brunngaffe Rr. 6 *); Herr Silviut S«sseg, Studiosus, aus Triest, Ring-straße Nr. 16 •); Herr Josef Raic». Kaufmann, au» Wien, Herrengasse Nr. ^8 *); Herr Franz Horak, k. k. Taubstummenlehrer, sammt Gemalin, au» Wien, Heiringass« Nr. 17 ■); Herr Jelix Unger. mit Gemalin und Sohn. Bankbeamter, au» Wien. Grazerstraß« Nr. 47 *); Hrrr Carl Unzer, Buchhalter, au» Raab, Grazerstraße Nr. 47 *); Frau Anna Horky, mit Tochter Frau Leopoldine Hanser, Private und Posttspeditorin, aus Wien, Grazerstraße Nr. 47 *); Herr Ferdinand llager, sammt Frau, Beamter deS Giro - und Cassenvereine», au» Wien, Grazerstraße Nr. 47; Frau Jenny Klingseisen, Fabrik»besifter» - Gattin, mit Tochter, aus Wien, Grazerstraße 47 *); Frau Tberese Wehrhan, BergdireetorS Witwe, aus Wi«n, mit Frl. Emma H«idei»ann, aus Budapest, Ringstraße, Sp,ir° eassegebäude '); Herr Frly Kreutzberger, mit Gattin, Sobn und Josef Obermayer. defse» Neffe, Markt-commifsär, au» Wien, Seilergasse Nr. "J *); Htutersteirische Aiädcr. [Cur - List « von Röm«rbad vom Z4. I u l i. 1 Josef Freiherr Lazarini, k. ,md k. Kämmerer und Rittmeister a. D., mit Gemalin geb Freiin Lazarini, SrernkreuzordenSdame. au» Graz; Louis« Hirschmam, mlt Söhnche» u. Dienst» mädchen, au« Csakathuri,; I«nNy N«ndl, Private, au» Wien; Giacamo Ustglio, mit Gemalin. au» Triest: Moriz B«r^aucr, Privat., au« Linz; Dr. M«d. Arthur Schwarz a. Budapest; Fritz Küßler, Kaufmann, mit Schwester, au» Budapest; Philipp Kram,, m. Gattm, a. Budapest; Sophie BrzczinSka, mit Tochter BogusiavSk», deren Kindchen Sophi« SzastakowSka und Stubenmädchen, au» Warschau; Basil v. Fogarassv. a. Lugo» ; I»h. v. DamaStin, mit Diener, au» TemeSvar; Juliu» Hüpfn«, Uhr wacher, mit Sohn Gerbard, a. Budapest; Wiede«-fki-'j M«rp,nski. Buchbalier, m. Gaitin. a. Warschau; Johanna Talentino, Kaufmann»-Gattin, mit zwei Söhnen TSchlerchen u. Bonne, au« Trieft! Marie v. Cieike-Halburg, Gufbesttzerin, m. Tochter Irene, au» Pvla; Joief Neubert, k. und k. Mititär-Rech-nungs-Offizial, mit Gemalin und Töchlerchen, au» Wien; Anton Pluchar, k. u. k. Militär-Ober Ber. pflegSverwalter, mi, Gemalin u. Tochter, a. Graz; Amalie Benezian, mit Tochter Albertine. a. Trieft; Nina Faifel, Obering'nieurS-Gattin. au» Triest; G. Liebmann, Privat«, mit Tochter, au» Trieft; Dr. Med. Wladislaus Florkiewiez. au» Warschau; Theresia B«ttelb«im. au» Fün»kirchtn; Cltmentine Just, KaufmannS-Galtin. mit zwei Kinderchen und Amme, au« Trieft; «nidnia ' Thomich Edle von Pravdazov, k. u. k. MajorS-Witwe, mit Tochter, a. Bleibt durch länger« Zeit al« Sommergast in Cilli. .örutsrfjr Wacht' 1891 Prag; Leopold Ptterka, m. Frau. a. Rottenmann; XK*ri| Weißmayer, Weingroßhänbler, mit Tochter, au« Groh - Äattijfa ; Linda Baronin Puff, au« Marburg; Aloi» Mühltcck, Südbahnieamier, au» Wien ; Rosa Maendl, Pension» - Inhaberin, aus Meran; D. Klein, Kaufmann, mit Gattin, au« Wien; Norbert Langer, Kaufmann, mit Gattin u. Töchterchen, auS Wien; Emil Schwarz, Kaufmann, au« Triest ; Zum Padegebrauche aus der Umgebung 20 Personen. * [v«i Söhnen, au« Eisenstadt; Sigmund Singer, Kaufmann, mit Ge-malin, au« Trieft; Hector Maglich^ Rentier, au« Triest; Enrickette Salom, Priv., mit >«ei Töchtern, au« Triest; Med.-Dr. Eduard Geber. Universttit«-Professor, mit Sohn, au« Klausenburg; Franz Dehberz. Kaufmann, au« Tot-Szal'>k; Med.-Dr. Hugo Schlesinger, au« Agram: Madelaine Klein, Kaufmanns.Gattin, mit zwei Töchtern, a Agram; Hermine Fürst , Apotheker» - Gattin , au« Prag ; Sebastian Mose«, Geschäftsmann, mit Gemalin, a. Sissek; Samuel Ornstein, Geschäftsmann. au» Agram ; Moritz Frankl, Kaufmann, au« Agram ; Marie und Emma Heinrich, Ärzten« Töchter, au« Neuberg; Nyilraldi Ilno«, kgl. ung. Gericht«rath, mit Gemalin und Kind, «u« Budapest; Sophie I. Ristitsch, Regenten« Gattin, mit zwei Söhnen, au« Belgrad ; Sundor Wertheiiner, au« Budapest; Dr. Jstviin Wilhelm, bischSfl. Secretär, au« Szom-bathelv; Leopold Zärtl. Privatier, mit Gemalin, au« Budapest; Jakob Mayer jun., Kaufmann, au» Graz; Dr. Paul Mandel, Advocat, au« Budapest; Samu. M.ndi, Grundbesitzer, au» Baranpa-Sjt.-Lörincz; M. Pesitz-n Wi(tcrutiif'verhältni«ä» \ lUtindi|! al> rSeine Wirking ist weit überrage*« diejenigen, welche au« gleichem Grunde durch das Giycerin erzielt wurden. 31—6 Jn. DAOT5 «• Mwr.-nnr. und » U. * WA* j köniftl. griech Hoflieferant In WIib, Paris und New-York. 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