echriftleituuq: Natl>«n«flafft Nr & Irbrtn R>. tl, intnraiN«. S »»kchfi »»»«: ZätlUk (■,• »er Bonn-Host. tefl< von Jl—19 tlbc torm. H»n»s«ntd<» nntni mchi »»»knl«l« E>»-I»»»,»»«» »ich« dnti Durch Ut Pol b<|«gtB : ?»kll«ljlltzng ...ESN QdtylWg . ... K « 40 «»».j »r>„ . . . . K 1S«0 9Ur «illt mit 3a|M*m til .sau« : Hlniutlxt . ... K I I» Biniclil^ria . . . K r- SaMMtria . . . K « — . ... K l».-ijirl lailanl «rhöyr» sich »>« i»c>«j»qedil>rei> um die »Ich »tngel-ilkl- A»»i ««e»l ,<«»» M |ur ■Wn'i. iT&j Ar. 33. EM. > 24 April 1909. 34 Jahrgang DcnWWHlerCMs! Unsere Kandidaten für die Landtags-Wahl sind: 1. Allgemeine Wählerklasse (Wahllag 7. Mai) Äffll, Friseur in Marburg. 2. WAHlerklasse der Städte u. Märkte «Wahltag 24. Mai) Moriz Ttallner, «..».!■ auSschußbeisitzer in Graz. .Hans Wofchnagg, Fabriksbesitzer in Schönstein. Pcr „Tarockabend". Boin Tarockspiel zum Mogeln ist nur ein Schritt. Wenn ich eine verheiratete Frau wäre und mein Mann sagte mir, er geht Tarock spielen, würde ich ihm nicht tränen. Indessen bin ich glücklicher-weise keine Frau und glückliche: weise auch nicht ver-heiratet. Aber Herr Karl Hidding, von dem ich jetzt ein Stückchen erzählen will, der war verheiratet. Er hatte eine junge reizende Frau. Und trotzdem qmg er regelmäßig an zwei Abenden in der Woche Tarock spiele»; Montags und Mittwochs. Montags sogar wirklich Tarock spielen; mit zwei Freunden, dem Doktor Page und dem blonden Banmeister Ernst Kirrtius. Aber Mittwochs--? Nun, würdiger Leser und verehrter Gönner, du brauchst nicht gleich so verächtlich die Nase zu rümpfen! Das war gar nicht so schlimm, was Karl Hidding Mittwoch abends zu tnn pflegte. $s war im Grunde genommen sehr harmlos. Unglaublich lmrmloS. So unglaublich, daß z. B. seine Frau es ihm niemals geglanbt haben würde, wenn sie davon erfahren hätte. Die Sache war nämlich die: Karl Hidding, der jetzt der solide Inhaber einer bedeutenden EngroShandlnug in Tee und Kaffee war, hatte früher, als er noch die nicht allzu beschwer-liche Stellung eines Volontärs im väterlichen Hanse begleitete, ein flottes Leben geführt. Seine Tage hatte er allerhand Sport gewidmet, feine Abende dem Besuch der Theater und Barietees. Da er als energisch veranlagter Charakter nichts halb tat, war er keineswegs zufrieden mit den Kenntnissen, die man sich in diesen Etablissements vor den Kulissen erwerben kann. Er drang tiefer in die Geheimnisse der Bretterwelt ein, so tief, als ihm nur der von Deutsche LandtagswÄhler! Mittwoch den 2& April, abends 8 Ahr, findet im Speisesaale des Deutschen Haus?« eine Wählewersammlung statt, in welcher der Wahlwerber der allgemeinen Wählerklasse Herr franz Kral sich den Wählern vorstellen wird. Deutsche Wähler erscheint massenhaft bei dieser hochwich-tigen Versammlung, bei welcher zum Ausdrucke kommen soll, daß die überwiegende Mehrheit der Wählerschaft CilliS im deutschen Lager steht. Die ungarische Krise. Im österreichisch' n Parlament wird die ungarische Krise, welche sich anS den Bankver-Handlungen entwickelt hat, sehr kühl beurteilt und man ist wenig geneigt, der Frage große Wichtigkeit beizumessen, ob an die Spitze des nächsten ungarischen Ministeriums wieder Doktor Wekerle oder Gras IulinS Bndrossy oder ein anderer ter Bndapester politischen Machthaber treten wird. Die Politik der herrschenden un-garischen Parteien gegenüber Oesterreich wird BaterS Hand gefüllte Geldbeutel und die Gunst schöner Bühnendamen gestatten wollte. Nun war Karl Hidding seit einem Jahre m> heiratet. Die ehelich« Treue war ihm eine Sache von einfachster Selbstverständlichkeit; noch dazu eine Sache, die ihm nicht schwer fiel, denn seine Frau war jung, schön und temperamentvoll. Bon der einstmal« so heiß verehrten Spezics der leichteren Bühneiidämchen hatte sich sein Herz vollständig ab-gewendet. Sein Herz. Aber nicht sein Geist, für den das prickelnde Geplauder mit diesen eleganten, koketten Weibchen immer eine deliziöse Kost gewesen war. Nach dieser schmackhaften Nahrung sehnten sich Karl Hiddings Gedanken in ungestümen Ber-langen, während das Herz des jungen Ehemannes der angetrauten Gattin in unentwegter Trene ergeben blieb. Nach mehrwöchentlichem Kampf schlössen Herz und Geist ein Kompromiß: Karl Hedding blieb seiner Frau nach wie v?r treu, aber er widmete in jeder Woche einen Abend dem reizvollen Geplauder mit einer von jenen eleganten Damen, die gewohnt sind, von der Bühne herab Tag für Tag von einem enthusiasmierten Pnbliknm mit tausend Augen ver-fchlungen, mit tausend Augen begehrt zu werden. Und wenn Karl Hidding mit solch einer Königin von Publikums Gnaden ein Stündchen beim Glase Sekt in einem chiken „cabinett particulier" verplau-bett hatte, so bedeutete dies niemal» eine Abnahme, sondern vielmehr geradezn eine Erstarkung seiner ehelichen Treue. Am letzten Mittwoch hatte also Karl Hidding wieder seinen Pfeudo-Spielabend. Seine Fran hatte Karl in einem Theater sicher untergebracht. Er selbst lenkte seine Schritte zum Wintergarten; dort trat die Dame ans, die nachher den Nest des heutigen Abends mit ihm verbringen wollte. Natürlich nahm Karl einen Eftradenplatz. Wie er aus der Estrade ankam, sand er dort seine beiden darum doch keine andere werden und ihr Ziel bleibt die Erreichung von Zugeständnissen zur Erhöhung der staatlichen ungarischen Selbst-ständigkeit auf Kosten der Gemeinsamkeit und zu Lasten Oesterreichs. Man kann sich auch des Eindrucks nicht erwehren, daß die ungarische K,ife bei Gelegenheit der Bankverhandlnngen mit einer gewissen Absicht in Szene gesetzt wurde, um vor der uugarischen Oessentlichkeik die dieS-fettige Reichshälfte im Lichte des mangelnden Entgegenkommens und Uebelwollen« hinstellen zu können, was möglicheiweife doch das eigene gesunkene Ansehen wieder etwas restaurieren könnte. In der ungarischen Koalition stimmt eS schon seit langem nicht mehr. Aber eS ist nicht der Gegensatz zwischen Siebennndsechziger« Politikern und der Unabhängigkeitspartei, auch nicht zwischen Liberalen und Konservativen, welcher die Berbiudung der Palteieu sprengt, sondern vielmehr die Unmöglichkeit, das seiner-zeitig mit der Krone geschlossene Paktum durch-zuführen und insbesondere der Frage der Wahl-reform zur Erledigung jn bringen. Das ist begreiflich, denn mit jeder Wahlreform werde die jetzt herrschenden Budapester Kliquen mehr oder weniger depossediert, zur Seite geschoben, in ihrem Einflüsse beschränkt und die Besetzung aller einträglichen Stellungen würde von nun an nicht mehr in ihrem Belieben liegen. Das ist. worauf es ankommt und nun muß die Bankfrage herhalten, um den inneren Freunde, den Doktor Page und den blonden Bau-meister. Sie waren beide nicht mehr ganz nüchtern. Sie hielten schon an der dritten Pulle Heidsieck; gegen Schluß der Borstellung waren sie bei der sünsten angelangt. Für Karl verlief der Abend so weit ganz pro-grammäßig: bis zehn Uhr aus der Estrade sitzen, dann nach dem kleinen Künstleransgang pilgern, dort zehn Minuten warten, bis das bekannte, liebe Seidengeraschel ertönt, hieraus eine Droschke erster Güte bis zu dem fafhinoblen Stammrestaurant, Niederlassung im reservierten „cabinett particulier", wo die beiden Gedecke bereits kunstvoll aufgebaut sind; dann ein oder zwei Stündchen pikantes Ge° plander mit Kaviar, Austern, Sekt. Nachhause-begleiten im Taxameter. Handkuß. Heimfahrt. AuS den ein oder zwei Stündchen schienen übrigens heute drei oder vier geworden zu sein; denn es war sehr spät, als der Taxameter vor Karl Hiddings Hanse hielt. „Alle Wetter! Noch Licht in der Wohnnng ? Die halbe Front hell, nachts um drei? Ja, was hat denn bloß meine Frau?" Ihm fing an ein wenig schwül zu werden. Sollte sie was gemerkt haben? Das dars nicht sein! Das darf nicht sein! Denn wenn sie etwas erführe, würde sie ihm ja nicht die Wahrheit glauben, würde ihm nie glauben, daß er im Grunde genommen vollständig schuldlos sei . . . Er stieg die Treppe empor und schloß die Korridortüre auf. Da stand schon auch seine Frau vor ihm. Mit einem Gesicht —! Bor Schrecken ließ er die Korridor-türe ins Schloß sallen, daß eS nur so krachte. „Du bist noch so spät auf, Liebling?" fragte er mit etwa» erkünstelter Freundlichkeit . . . Streng und kalt klang es ans ihrem Muud: „Karl, wo kommst du her?" Hjenische Wacht Krach der ungarischen Koalition zu maskieren. Die ganze Sache war nicht einmal geschickt ge-macht. Denn niemand konnte im Zweifel darüber fein, daß der ungarische Borschlag, die gemeinsame Bank in zwei Kartellbanken aufzu« lösen, von Oesterreich unbedingt abgelehnt werden mußte. Hätte die österreichische Regierung sich aus die Kartellbanken eingelassen, so würde sie im österreichischen Parlament und in der ganzen Bevölkerung unvermittelt die rücksichtsloseste Gegnerschaft gefunden haben im*) ee hätte kein Mittel gegeben, eine solche österreichische Regierung auch nur einen Tag länger im Amte zu erhalten. Die österreichische Formel zur Banksrage ist einfach genu u entweder die Bank bleibt gemeinsam wie bisher oder jeder Teil des Reiches errichtet feine selbständige Notenbank, natürlich ohne gegenseitige Verpflichtungen, ohne Garantie der Notenannahme, überhaupt ohne jede Kartell-Verbindung. Dieser österreichische Standpunkt, den da« gesamte österreichische Parlament ein-nimmt, war der ungarischen Regierung selbst-verständlich s-hr genau bekannt, sie wußte also auch, daß die AntwoU aus einen Kartcllvorfchlaz nur eine abschlägige sein kann. Die Kartellsrage ist offenbar nur z» dein Zwecke gestellt worden, um aus der erwarteten Ablehnung eiuen halbwegs populären Aulaß zur Demission des ungarischen Ministeriums herauszuschlagen. Nun heißt co, daß ein Provisorium geschaffen werden soll, was wohl so auSznltgen ist, daß die gemeinsame Bank vorläufig aus bestimmte oder unbe-stimmte Zeit weiter fungieren und die Bank-Verhandlungen ruhen sollen, bis man irgend einen Ausweg in Ungarn gefunden hat. Man wird ja in Oesterreich den taktischen Manövern der ungarischen Politiker eine Zeit lang zuschauen können, aber schließlich werden wir ein Recht haben daran zu denken, uns selbständig einzurichten, uud wenn die Ungarn die gemeinsame Bank nicht wollen, so dais ihnen von Oesterreich an« kein Zweifel darüber gelassen werden, daß si.' dann zur Selbstäudigkeit gezwungen sein werden, zur Selbständigkeit ausschließlich auf ungarische Koste« und auf ungarisches Risiko. Ohne eine Sekunde zu zögen«, antwortete er: „Vom Spielabend im Kaisercase natürlich. Da« weißt du doch." Und sie: „Mit wem hast du gespielt?" „Selbstverständlich mit Doktor Page und mit Kurtius, wie immer", nnd er trieb sogar die Kühnheit so weit, hinzuzufügen: „und fünf Kronen habe ich gewonnen. Hier sind sie. Die kannst du wieder in deine Kasse tun." Aber die junge Frau fiel aus feine schlaue List diesmal nicht herein. Sie wies das Geld zurück, sah ihren Gemahl von oben bis unten an, dann noch einmal von unten bis oben, und dann sagte sie laut und klar: „Ich weiß, wo du warst. Du warst nicht im Kaisercase, du warst bei Hiller mit einer Dame im Separee!" Karl Hidding war sprachlos. Und das war sein Glück. Denn: hätte er jetzt geredet, so hätte er sich mir tiefer hineinreden können. Da er aber schwieg, sprach seine Gattin; sie sprach sehr rasch und sie sprach sehr viel und so kam es, daß Karl bald klarer sah . . . Also: Doktor Page und Architekt Kurtius hatten sich ans der Estrade im Wintergarten richtig einen kleinen Sektschwips geholt. Dann waren sie »ach dem Bahnhof Friedrichstraße gegangen, um mit der Stadtbahn nach Hause zn sahren. Auf dem Bahn-hos trafen sie die junge Frau, die die nämliche Ab-ficht hatte. Man stieg zusammen in das gleiche Eonpee; die beiden Herren, durch den genossenen Alkohol verwirrt, ließe» sich durch das das Kreuzverhör, das Frau Hidding mit ihnen ab« ?iielt, vollends in die Enge treiben und beichteten chließlich halb in Sektlaune die ganze restlose Wahr-heit . . . So weit ließ Karl seine Frau in ihrer An-klage kommen. Aber dann unterbrach er sie, lächelnd. jörijiuiuj. Ein bekannter steirischer ReichsratSabgeordneter deutschnationaler Richtung schreibt über die Kampfes-weise der Schwarzen Folgendes: „Ich kenne unter den heutigen politische» Pur-teien keine Partei, die eS sich gestatten darf, sich einer derartigen Doppelzüngigkeit zu befleißen, wie die christlichsoziale. Um ihre Doppelzüngigkeit in ihrer Gänze überschauen zu können, ist es notwendig, alle Zeitungen dieser Partei fortgesetzt zu -lesen, vom ..Burggräsler" und ..Sonntagsboten" bis zum „Vaterland" und der „ReichSpost". Da ist es oft geradezu drollig, z» sehen, wie das eine Blatt dieser Partei eine Sache emporhebt n»d verherrlicht, wäh-rend ein anderes Blatt derselbe» Partei die gleiche Sache hernnterzieht nnd beschimpft. Um die Nieder-tracht dieses Systems -aus den Gipfel zu treiben, werden solche verschiedenartig gehaltene Blätter sehr häufig noch dazu von den gleichen Redakteuren ge« schrieben. Man denke da nur an die Haltung dieser Partei in der Militärfrage. Jene Blätter, die vom größeren Publikum gelesen werden, traten mit allein Eiser für die Militärsorderiingen nnd für die Ossi-ziersgagenerhöhniigen ein, jene aber, die ausschließlich für Arbeiter geschrieben werde», z. B. der in Graz erscheinende „Arbeiter", wetterte» gegen die-selbe Angelegenheit, daß es nur so krachte. Bauern-blätter treten geradezu rücksichtslos für die Förde-rungeii der Agrarier ein, Blätter, die fiiv die städtische Bevölkerung geschrieben sind, treten für die diametral entgegengesetzten Belange ein. Tausend solcher Bei-spiele könnte» angeführt »verde». Warum wird so gearbeitet? Das ist sehr einfach zu erklären: Jeder Kategorie der Parteiaiigeliörigen wird genau nur das erzählt, nrnö ihr gefällt. Dem wird vorgelogen: „Seht Ihr. wir sind eS, die allein Enere Interessen vertreten", und dein Städtmenschen wird das gleiche gesagt. Um nach oben hin lieb Kind z» sein', tritt man für Militärwrderniige» bedingungslos ein: nm aber die Arbeitsleute nicht zn verstimmen schimpft man ihnen gegenüber über du.se Forderungen. Diese Mitteilungen EinspinnerS erinnern un« an Schilderungen, die uns einmal ein preußischer Landtagsabgeordueter über das Treibe» der Kleri-kale» in reichsdentsche» Bertretlingskörperii gab, ein Treiben, das an Niedertracht, Cbarakterlosigkeit und Skrnpellosigkeit einfach seinesgleichen sucht, trotz-dem aber wegen der eiserne» Disziplin, mit der diese Gesellschaft für kirchliche Zwecke in Bewegung gesetzt wird, zn großen Erfolgen führt. Woher rührt die Verderblichkeit aller klerikalen Politik? Weil ei» gar nicht in die Politik gehöriges Element, das kirchliche Machtinteresie, von ihr ver- heiter, unbefangen nnd sagte: „Aber Kind, und du glaubst das Märchen, das die dir aufgebnuden haben? Das haben die beide» dir nur erzählt, um sich zu rächen. Weißt dn, wie wir im Kaisercase beim Spiel saßen, kamen zwei Bekannte von mir. zwei junge Franzosen, die lud ich ein, sich zn uns zu setzen. Und weißt du doch, der Doktor Page m seinem ewige» Haß gegen alles Ausländische, nicht wahr? Na nnd da ist der Page mit Kurtius weg. gegangen und ich habe mit den beiden jungen Franzose» weitergespielt. Da hast du die ganze Geschichte. Und nun rege dich nicht weiter auf. Ich werde dir morgen den Doktor Page herschicken, der wird mir alles bestätigen." Aber auch diese — au und für sich so wunder-bar erdachte — Ausrede verfing nicht. Die junge Frau deutete mit ihrer kleine», weißen, wohlgepflegteu Hand «ach dem Garderoben-ständer: „Siehst dn hier diese Ueberkleider? Doktor Page nnd Herr Kurtius sind seit I I Uhr bei mir. Sie sind im kleinen Salon." Himmel? Das war ein harter Schlag? Aber mir nichts merken lassen! Retten, was zn retten ist! „So. so! Nun, da tonnen wir sie ja gleich sragen. Da wirst du ja sehen, mein Liebling!" So, so?" ivicderholte er, „also im steinen Salon?" „Ja! Und zwar schlasen sie beide fest nnd tief, Ich hatte sie einen Augenblick allein gelassen." „So ein Pech, sie schlafen! Dann haben sie also beide nichts gehört und werde» nun eine entsetzliche Verwirrung anrichten? Ob es nicht doch besser wäre, alles gutwillig eiuzugestehen? . . . „Also komm Karl! Gehen wir hinein und frage» sie!" Da liegen sie; still und friedlich! Der Doktor aus dem Divan, der Architekt in einem Fauteuil. Hallo, meine Herren! . . . treten wird und weil diese» kirchliche Machtinteresie naturgemäß etwas Unwahres, Zersetzendes und Zer. störendes in die politischen Kämpse hineinträgt. Ein nordbvhmisches Blatt, da» verflossene Leit-meritzer „Volk" gab einmal (am 23. Februar 1902) die bei den Klerikalen über den Papst herrschende Lehre in folgenden Worten wieder: „In Wahrheit, stürzt der Papst, dann ist vernichtet Das GotteSreich auf dieser fünd'gen Erde, Geschlagen ist der Hirt, zerstreut die .Herde, Und niemand mehr, der recht die Völker richtet. So lehrt es die Geschichte! (Nanu!) Wenn gebunden Des Papstes Macht, dann sinkt das Völkerlebeu, Und was an Erdenglück die Großen geben Dem armen Volk, eS heilt nicht seine Wunden." Man muß sich vergegenwärtigen, daß alles was die Menschheit sich au Fortschritte» der Natur» kenntniS nnd Naturbeherrschung seit Jahrhunderte» errungen hat, nus gegen den erbittertsten Widerstand der Päpste errungen werden konnte. Das Papsttum hat nahezu alle große« Geister der neuere» Zeit verdammt nnd verworfen. Wir erinnern nur an die Behandlnng. die Giordano Bruno, Galileo Galilei, die Kopernikns, Kepler uud alle Begründer moderner Welterkenntnis vom Papsttum erftihren. Der römische „Index der verbotene» Bücher" ist zn einem ansehnlichen Teil geradezu ein Verzeichnis der erhabensten Geisteswerke der Kulturvölker. Die exklusiv katholische» Länder, Spanien und Portugal, oder gar erst das spanisch-portugiesische Amerika sind bekanntermaßen die unlebeudigsten und entartetste» aller Länder. Und wenn man imS dann immer wieder belehrt, daß die bösen Freimaurer das Karnikel gewesen seien, daß diese ftf Freimaurer Unkraut unter diesen katholische» Weizen gesät hätten, so verweisen wir an den verflossenen Kirchenstaat, wo unter der unmittelbaren Regierung des „heiligen Vaters" mit Ausschluß alles Frei-manrerwesenS die verrotetpen Zustände Europas sich breit machte», wo Elend, Unwissenheit, Räuberwesen in einer Weise berrscbten, wie in keinem anderen Staate. Vor »ns liegt ein Vortrag, den der große Döllinger, jahrzehntelang der anerkannte Fürst der strengrömischen Theologie, am 28. Jnli l882, i« öffentlicher Sitzung der königlichen Akademie der Wissenschasten in München gehalten hat. Also einer der ersten dentschen Gelehrten, in einer der ersten deutschen Körperschaften. Nicht Rom hat dem deutschen Volke Segnungen gebracht, wie so oft behauptet wird. Gerade umge kehrt hat vaS deutsche Volk immer Roms Priester schast aus tiesstem Verderben errettet. Nach Döllingcrs Worten. „Nach dem Tode Arnnlss, des ersten rein deutschen Königs, der die Kaiserkrone getragen, trat Sie beginnen sich zn rakeln . . . Der Architekt wird zuerst wach, „€>, o! Bitte tausendmal um Entschuldigung, gnädige Frau l" „Also bitte, Herr Baumeister, wie war die Sache? — Nein, Karl, du bist ganz ruhig. — Und Sie anck. Herr Doktor! — Einer nach dem andern. Ich will die volle, reine Wahrheit wissen!" „O, nun kommt daS Todesurteil-, denkt Karl Hidding still bei sich, „ertragen wir es mit männ> licher Fassung." Und der Architekt beginnt: „Gnädige Frau, ich muß millionenmal um Verzeihung bitten. Wir haben uns einen kleinen Scherz erlaubt. In Wahrheit war die Sache so: Wie wir im Kaisercase beim Spiel saßen, kamen zwei Bekannte Ihres Herr« Gemahls, zwei junge Franzosen--" und nun Wort für Wort die ganze Geschichte, wie sie Karl draußen im Korridor zusammeuphantasiert hatte! Karl wäre am liebsten dem blonden Baumeister um den Hals gefallen. Gerettet! Sie hatten also doch gehört! „Aber natürlich!" sagte der Doktor nachher zu Karl, als Frau Hidding nach dem Speisezimmer ging, um einen Versöhnungskognak zu holen, „selbst-verständlich sind wir aufgewacht, wie du die Tür ins Schloß warsst. Das war ja so wie ein kleiner Donnerschlag. Wir haben dann bloß Schlaf ge heuchelt, um der Sache mehr Relief zu geben. Karl stand wieder weißgewafchen da. Nur eines mußte er feiner Frau versprechen, nämlich, daß die Spielabetide von jetzt ab nicht mehr im Kaisercase. sondern in der Hiddingschen Wohnung abgehalten werden sollten. Freudig versprach er eS. „Ich werde mich wirklich von jetzt ab bessern", sagte er sich dabei in seinem Innern, „vorausgesetzt, daß mir nicht — eine andere Ausrede einfällt." Blätter zur Unterhaltung und Belehrung für Haus und Familie. H«aat«g»beitage Der „Deutschen Wacht" in Kissi. — -ji— „Die ®slbmoil" erschein! jeden Sonntag ats unentgeltliche Beilage für die Leser lorvsi JuV. 1» der „Deutschen Wacht". — Einzeln ist „Die Sadmart" nicht tüuflich JLyUt/ Dipl'omatenräuke. Roman von Mox samkeit dauernd ertragen wollte, wenn nur die Liebe des Gatten ihr erhalten blieb, der sür sie Baterland und Freunde willig geopfert hatte. Esther hatte gleich, als sie das Zimmer betrat, ihr Ltleid abgelegt. Jetzt löste sie sich das Haar und zog einen rosasarbenen Schlafrock an. Nachdem sie es sich so bequem gemacht hatte, trat sie nochmals an das Fenster, nm die Aussicht zu genießen. Aber sehr viel hatten sie nicht davon. Denn gar bald wanderten ihre Gedanken weit weg und wandten sich zurück in die Tage, in denen ein so außerordentlicher Wandel in ihren Verhältnissen sich zugetragen, und zu dem Manne, der sie mit herrlichen Gaben überschüttet und ihr durch > emberto ». stattn« > brauch noch wohl erhalten. «Heiteres. Ans dir wird nichts. Alex, von Hnmboldt, der große Gelehrte, hieß in seinem Elternhause bis zu seinem zwölften Jahre nur „der dumme Junge". — Der große Naturforscher Linnv mußte gar oft zu Hause hören, daß er nicht einmal zu einem Handwerk etwas tauge. Nnd Hufeland, der berühmte Arzt, mußte gar ost in Schule und HanS die Versicherung hören: „Ans dir wird gar nichts!" Tigerjagden. Ein Engländer, der lange in Indien geweilt »nd dort der Tigerjagd obelegen hatte, wnrde geftagt, ob das die richtige Weid-mannslnst sei. „Es ist ein ganz an-genehmer Sport," antwortete er, „so-lange Sie den Tiger jagen; jagt er aber Sie, so hat diese Jagd aller« dingS auch Schattenseiten." G »terRat. Wirt: „Pieeolo heut ist dein Namenstag; jetzt hör', was ich dir sag'! Du darfst iu's Theater, aber ich mein', 'S wär gescheidter. Du wartest bis morgen, da werdeil die „Piceolomini" gegeben, das ist was für dich!" , Tfhmnarr 38 sür Rom und daS Papsttum jene Zeit der Schmach und tieftn Erniedrigung eiu. in welcher eine Reihe von Verbrechern itnb Günstlingen buhlenscher grauen den päpstlichen Stuhl, öfter durch Ermordung des Vorgängers bestiegen und entehrten. Eiu unwürdiger. verbrecherischer Papst solgte am de» andern, Rom wnr eine Mördergrube und LeOerstätte ge-worden, -von einer regelmäßigen Sukzesfieu. wie sie das . Dogma forderte, konnte nicht mehr die Rede s«w." Wie damals Ott.i der Große das PapstMm aus tieistem Versall «emporhob, s» lptitdert Lrchre später der große dentfche Kaiser Heinrich III. >welcher wiederum der alt«» Verwirrung und schamlosen Korrupt««!, der das Wapsttui» umastoii war, teilt Ziel setzte. D«e Zustände »ildester Verwirn«^, b«iun deutsche Kraft immer wieder ei» Habe machte, gehen durch das ganze Mittelolter hindurch: tumiltnarischk Szenen «ad Gewalttat!« au den Heiligst,» Statt««: waren mc Unterbrechtmgen au der Tagesordnung. Bis Ende des Mittele^ters zählte man »neruud-zwanzig ^«pstkämpse isder Schisinn:, durch welche die Christenheit in streitende Lager »n gMnseitig sich betäinpkcnden Papfn.ii verivandttt wurde. Die Spaltung, «lelche unter tlrbau VI. eiiirat, tuucrte 70 Jahre 1308—137«) nnd zerriß die ganze »Christenheit. Die Frag<. wer den» vvi» deu beide» Rebeubuhlen. der rechtivtchigc Papst sei, ließ «eist die große Mchrzahl der Ml'eiischen in Ungewißheit. Wüst uM> unausrottbar wucherte iu der Stadt Rom altheidui^cher Aberglaube. „Wen» Päpste die Felder mit IGckeu geiveihtcr Kerze» zum Schutz geger Feldmäuse und Engerlinge bestreuen lassen, wenn sie zur Abwehr feindlicher Uebersälle die Stadt-mauern mit Weihwasser begießen, so erkennt mau die Fortpflanzungen altrömischer heidnischer An-Ichauu^geu. Die geistige Roheit, der Mangel jeder höheren Bildung, der uns in allen Denkmalen des römischen Mittelalters begegnet, macht hier vieles erklärlich. Rom hat in tausend Jahre», vom Falle des weströmischen Reiches au gerechnet, nie eine be-deutende Schule, nie eine «veithiu wirkende Vildungs-austalt besessen. Von einer iu dem Rom des Mittel-olters erzeugte» Literatur im höhereu Sinne kann nicht geredet »erden. Etwa« das man hätte Theo logie können, ^istierle iu Rom nicht, die Deutsche» konnten wohl Handschriften in Rom kaufen, aber wissenschaftliche Bildung, theologische Kenntttisse konn-ten sie nur aus England uud Frankreich empfangen. In Rom ivnrde zuerst das Dämonen-Beschwören zu einem Akt des kirchlichen Amtes gemacht und schon im dritten Jahrhundert eine Klasse von Tensels-beschwören« zum Klern« gerechnet. Bald ging man noch weiter nnd machte es zuin Gesetze, daß jeder, der sich dem Priesterstaiide widme» wollte, die Weihe zum Teuselbeschwörer empfangen >i»d dieses Geschäft eine Zeit laug getrieben haben müsse." In Rom nahm das ganze Religionsivesen und alle Kultushandlungen schon frühzeitig oder doch seit dem 9. Jahrhundert eine» finanziellen Charakter an. Der römische Klerus erwartet Bezahlung sür jlde Verrichtung. So wurde allen ältere» Kirchen-gesetzt» zum Trotz, das Sportel- nnd Taxenwesen, mit dem ganzen System der Stolngebühren, groß-gejogen; die Klagen der Welt, daß zn Rom alles käuflich sei und auch nicht die geringste Bewilligung unbezahlt gewährt werde, verhallten dort uugehört. Von Rom mußte sich das deutsche Volk die lateinische Kirchensprache aufdrängen lassen. Während die uralten orientalische» Kirchen die Volkssprache im Gottesdienste haben, erklärte Papst Gregor VII. eS sei eine törichte Frechheit im Gottesdienst der Volkssprache sich zn bediene», was die nnberechen» barsten Folgen sür äußere» Formeldieust uud ma-gischen Aberglauben hatte. Die Stadt Rom hegte bis ins 16. Jahrhundert die Sklaverei, unter den Großstädten Europas hat Rom die Sklaverei am längsten festgehalten, von den Päpsten gepflegt. „Die Deutsche« erhielten von Rom eine von Mythen und Erdichtungen erfüllte Geschichte, wehr« los erlagen die Deutschen unter der Last der jenseit» der Alpe» geschmiedeten Fabeln und Fälschungen. In Rom war eine reiche Literatur der Fälschungen entstanden, Trugwerke, die bei der GeistesroHeit der Urheber so plump und mißgestaltet ausfiele», daß sie leicht hätten enthüllt iverden können. Doch daS kirchliche Mittelalter lebte «n einer Traumwelt, in der eS keine Grenzen des Möglichen, des Denk^ baren gab." Soweit der große katholische Theologe Jgnaz von Döllinger, Stiftsprobst in München. Wir in ei-nni, dieses kleine Sündenregister, das noch erheblich verlängert iverden könnte, lehrt an seinem Teile, was wir in Wahrheit Rom zu verdanken haben. DruNche Wxcht Politische Rundschau. Aus dem Abgesrbmetenhaus. Der S^ialversicherungSanSschuß ging i» seiner Kestngen Sitzung in die Hauptrrörteruug über die Reg^rungSvorlage, betreffend die Sozialversicherung, ein. Ten Bericht erstattete Abgeordnet« Drexel. 9er Handelsvertrag mit Rumänien. Am Freitag den 28. b. vormittags, wurde her Handelsvertrag mit Ruinen unterzeichnet Die Vorgänge in ftcr Türkei. All« Boiausfichl »ach nmd sich die lüikische Krise, Mwiui auch Überraschungen nicht ausgeichlosseu sind, iu iri?blichem Sinne lösen. Die Jungtürken haben voUuaadig wieder die Oberhand gewonnen und, was von besonderem Werte «st, durch das Aus-treten be« Reaktionäre auch bie Beliebtheit und Volkstümlichkeit sich erworben, die ihaen früher fehlte. Gesten« saaden (sich 19 Senatoren «id über 120 De-putierie zur Parlamentssitzung in Sa» Stesano ,usammeu. Die geheim geführt,» Viraiunge» waren äußerst lebhaft. Diese türkische Naiionalverjammlung eikläite die Anmarschbewegung l.gal u->ü tefchä'iigie ich Mit der Absetzung des Sulla»«. Wie die „KMii. Leitung" auS »ionftantinopel von Milieu acht melde», wurde in der geheimen Sitzung in San Stefano. woran Abgeordmtc und Senaloie» teilnehmen, die Absetzung deS Sultans mit InO Stimiiien beschlossen Bedeute» bestehe» lediglich u ir ben ^riipunkt der Absetzung Der Scheich ül Islam joll eiu Zetwa darüber vorbereiten Die französischen Blätter rechnen bereits osienknndig mit der bevorstehenben Absetzung beS Suliauö und ber Verkündigung des jüngeren BrubeiS desfelben, Reschad Esendi, zum Sultan und empfehle» den jungtürken, sich in dieser schweren Slunde staatSmännifch zu erweisen Der Einmarsch ber Truppe» der Operationsaimee wirb jedoch erst sür den Beginn ber kommenden Woche erwartet, worauf daS Strafgericht an be» Führern ber Meuterei vollzogen werben soll. In Kreise» der jungtürkischen Führer scheint man einschlössen zu sein, niemanden von den Schuldigen zu verschone». Christenmetzeleien in der Türkei. «Daily News" melde», daß sich das Nieder-metzeln von Christen auf Cesarea, Alexandrien und Damaskus auSgebehnt habe. Rettung Deutscher vor den Greueln von Adana. Die deutschen Ingenieure beim Bau der Vagdad-bahn in Bagtsche. öiilich Adana, wurden duich türkische Truppen vor der Riedermetzelubg durch bie Kurde» gerettet. Entsendung österreichischer Kriegsschiffe in die türkischen Gewässer. Die Kreuzer „Kaiser Karl V" und „Zenta" wie das Torptdobool .Magnet" sind am 5M. d. unter betn Kommando des Konteradmirals Lazar Schukic vo» Pola nach Saloniki abgegangen. Die Auskultantenernennungen, sowie die Prager PostKrise haben i» der deutschen Bevölkerung Böhmens, wie nn« von hervorragender Seite aus Prag geschrieben wird, überraschend gewirkt. Unter 70 neuen Aus. kultanten sind nur acht Deutscht, ein Verhältnis, das in der Blüte der Tfchechisiernugszeit sür die Deutsche» nicht ungünstiger gewesen ist. Dieses Miß-Verhältnis ist umso mehr ausfallend, als jetzt tat-sächlich genügend deutsche Bewerber vorhanden sind uud die Uebcrgehung derselben ciiicu geradezu feindseligen Akt gegen die Deutsche» bedeuten müßte. Wenn augenblicklich »och kein Entrüstungssturm durch die deutsch-böhmischen Gaue braust, so hat dies seine Ursache in der bestimmten Erwartung, daß durch nachträgliche Ernennungen das Mißverhältnis zwischen deutschen und tschechischen Auskultanten «nieder ins Gleichgewicht gebracht werden wird. Die Deutschen iu Böhmen können es nicht sasse», daß ihre Staats-treue «nd ihr ossenkundiger Patriotismus, der sich in der letzten Zeit so schön bekundet hat, damit be-lohnt «verde, daß sie «vieder a««s dem Staatsdienste hinausgedrängt werde» sollen. Ebenso hat die Be-seitigung deS deulsche« Vizepräsidenten der Präger Postdirektio» Karl Swoboda und dessen Versetzung nach Graz ungemei« verstimmt. Swoboda hat als deutscher Beamter seine Pflicht ersüllt und hat dabei aus die Unterstützung der deutschen Abgeord-neten vertraut. Die Maßregelung — und eine i&itt 4' solche ist eine Kaltstellung nach Graz -- ist ein fchwcrcr Schlag für die deutsche Sache in Böhmen. Die Prager Post wird weiter tschechisiert werden «nd nur die Errichtung einer eigenen deutsche» Post, birektton kann uns Deutschen Rettung bringe». Aus Sladl uud Land. Cillier Gemeinderat. Am Dienstag, den 27. April, um 5 Uhr nachmittags, findet eine außerordentliche öffentliche Ge-meindeausschußsitzuug mit folgender Tagesordnung statt: Bericht des Sonderansschusses in Angelegen-heit des Schulhausbaues. Ansuche» de§ Kuratoriums der Mädchenhandels» schule in Eilli um Bewilligung eines alljährlichen Beitrages und um Erteilung der Zustimmung zur Aenderung der Satzungen. Bürgermeisterwahl in Cilli. Donner«- tag versammelte sich der neugewählte Geineinderat zum zweitenmal, lim die Bürgermeisterwahl vor' zunehmen. Auch diesmal wurde der bisherige Bürger-meister Herr Dr. Heinrich von Jabornegg ein-stimmig wiedergewählt. Ebenso wurde zum Bürger« meisterstellvertreter Herr Dr. Gregor I e s e n k o einstimmig «viedergewählt. Da dieser jedoch erklärte, dieses Amt mit Rücksicht aus seine Berusstätigkeit, die seine ganze Zeit in Anspruch nehme, nicht an-nehmen zu können, wurde Herr Apotheker Max Rauscher zum Bürgermeisterstellvertreter geivählt. Herr Rauscher kann als Obmann der Finanzsektion aus eine erfolgreiche Tätigkeit i» dieser Richtung zurückblicken und bietet auch in jeder andere» Be-ziehung die Gewähr, daß er sein neues Amt mit Liebe und Eiser, sowie auch im Sinne des völkischen Gedankens ausüben wird. Diese glückliche Wahl ist daher nur aus das wärmste zu begrüßen. Todesfall. An« 31. d. M. starb in Hochenegg Fräulein Lmse Schounier, Tochter der Post-meisten« Frau Julie Schonnier, nach längerem Leide». Evangelische Gemeinde. Heute, Sonntag vormittags, findet in Cilli der Hauptgottesdienst um lO Uhr (Predigt, Vikar Lohmann), der Kindergottes-dienst um 9 Uhr (Pfarrer May) statt. Auszeichnung. Bei der internationale» Au«--stelluug in Wien, wurde der Fleischermeister und Gastwirt Herr Joses Rebeuschegg aus Cilli für seine ausgestellten Fleischwaren mit dem Ehrenkreuz und der goldenen Medaille ausgezeichnet. Herr Rebeuschegg wurde schon früher in Pari« und Wien ausgezeichnet. Spende. .Herr K n a f l aus Graz spendete der hiesigen Südmarkvrtsgnippe den Betrag von fünf Kronen. Der 20. September vor dem Kassa» tionshof in Wien. W.e wir erfahren, hat der k. k. Kajsationshos in Wien heute nach dreistündiger Verhandlung das Urteil des k. k. Kreisgerichtes Cilli, mit welchem Othmar Derganz und Franz Mehlsack wegen Steineiversens gegen den Narodni Dom zur Strase von je vier Wochen Kerkers verurteilt worden sind, bezüglich des Othmar Derganz a u s g e h o b e n, bezüglich des Franz Mehlsack jedoch bestätigt. Die Nichtigkeitsbeschwerde wurde von Herrn Dr. Fritz Zaugger vertreten. Wie wir hören, wird Franz Mehlsack nunmehr die Wieder-aufnähme des Verfahrens anstreben. Dieser Erfolg wnrde schon am ersten VerhandlungStage in Juristen-kreisen vorausgesehen. Südmarkhauptversammlung. Die Orts« gruppe Cilli de« Vereine« Südmark hielt gestern abends im Deutschen Hanse ihre Jahreshauptver-sammlung ab. Der Obmann der Ortsgruppe, Herr Dr. Otto A m b r o s ch i t s ch. begrüßte die erschienenen Mitglieber aus daS herzlichste und erstattete bann einen ausführlichen Bericht über die Tätigkeit der Ortsgruppe und feine eigene Tätigkeit als Mitglieb ber Hauptleitung. Dr. Ambioschitfch erwähnt zunächst, baß hier in Cilli ber Gedanke der Sübmarkgrüudung entstauben ist, und daß bie Lösung ber Südmark-fragen immer und immer wieder hier geholt wenn müsse, und bespricht dann die letzte Epoche, die in gewisser Beziehung eine kritische gewesen sei, in ber aber toch ungemei» viel sür Cilli und das Unter-land geleistet worden sei. In biese Epoche salle bie so hochwichtige Grünbuug de« Gaue« Sübsteiermark. Während früher sür Cilli und das Unterland wenig geleistet worden ist, seien für diese« und Cilli große Ersolge erzielt und für bie Besiedlung«tätigkeit Seite 4 namhafte Beträge bewilligt worden. (DieS ist wohl vor allem der unermüdlichen Tätigkeit und der zähen Energie des OdmaitneS der Eillier Ortsgruppe. Doktor Ambroschitich zu danken, der als Mitglied der Haupt-leitung alle» aufbot, dieselbe dafür zu gewinne», ihre Hauptaufgabe im Schutze der bedrohteste Orte, und das sind jene des steirische» Unterlandes, zu finden. Anm. d. Schrift!.) Redner schilderte die Erfolge, welche in letzter Zeit im Unterlande erzielt wurden und besprach dann eingehend die so hochwichtige Bauksrage, die Gründung einer Handels- und Bodenkreditbank zur Erhaltung des deutsche» Realbesitz standes, in welcher Angelegenheit Redner die Bericht-erstailung übertragen wurde und die Südmarilolterie. die bereits so schöne Erfolge gezeitigt habe. Redner schloß mit einigen beheizigeuSweiten Worten, mit denen er zu reger weiterer Arbeit aufmunterte, denn in der Südmai k liege die Zukunft unseres Volkes, von ihr könne mau die Festigung des Besitzstandes und die Erobeiung dessen. waS wir »och brauchen, erwaiten. Stürmischer Beifall lohnte feine AuS fühlungen. Der Bericht deS SäckelwartkS, Herrn Tetiimerl, wurde geprüft und genehmigt. Die darauf erfolgte Neuwahl hatte folgendes Ergebnis.• Obmann Herr Dr. Ambroschitfch, erster Ztellvei treter Herr G. Stiger, zweiter Stellvertreter Herr Dr. Skoberne, Zahlmeister Herr Anton Gorinschek. dessen Stellver-treter, Schriftführer Herr Dr Hans Kürstbauer. erster Stellvertreter Herr August Lakitfch, zweiter Stellvertreter Herr Otto Küster. Lotteriezahlmeister Herr A»to» Patz. Beiräte: Herr Othmar Praschak, Herr Mauthner und Herr Findeisen. Herr Direktor Praschak und Herr Maulhne« haben auch die Verwaltung der Bücherei übernommen. Zu Gauboten wurde» die Herren Dr. Ambroschilsch. Gustav Stiger. Max Rauscher und Franz Karbeutz; zu Vertretern für die nächste Hauptversammlung die Herren Doktor Ambroschitsch Gustav Stiger, Otto Auster, Doktor Skoberne und Dr. Walter Riebl gewählt. Zum Schlüsse wurden verschiedene Wünsche und Anregungen vorgebracht. Eine reg« Wechselnde entwickelt« sich als die Frage wegen des Anschlusses der Christlich sozialen an die Südmark aufgerollt wurde. Herr Dr. Abroschilsch besprach diese Angelegenheit ein-gehend und bezeichnete seinen Standpunkt, den er bei der in jüngster Zeit stattgesu »denen Lösung dieser Frage eingenommen hat. Im Sinne dieser seiner Ausführungen wurde eine von Herr» Pfarrer May beantragte Entschließung einstimmig angenommen, wonach die nach Graz zu entsendenden Vertreter dahin verpflichtet werden soll^i, daß sie allen Bestre-bungen der Ehristlich'oziale», in der Südmark für ihre eigene» Bestrebung,» Boden zu gewinnen, energisch entgegenzuarbeiten. Deutscher und oesterreichischer Alpen-verein. Heute abend» finde« der schon angekündigte Vortrag über Nordlandsreisen statt, gehalten von Lloydsekretär Erwin von PraSka. Der Bortrag be-handelt die Nordlandsreisen der „Thalia" und wird durch etwa >40 tadellose Skioptikonbilder unterstützt werden. Der Bortrag verspricht ein glänzender zu werden nnd ein massenhafter Besuch wird erwartet. Musikvereinskonzert. Morgen, 8 Uhr abends, findet im Deutschen Hanse ein Konzert der Eillier MusikvereinSkapelle statt. Bürgerliche Schützengesellschaft. Sonn-tag den 25. I, M. findet aus der Schießstätte das Scheibenschießen statt. Beginn halb 3 Uhr. Die Mitglieder werden ersucht recht zahlreich zu erscheinen. Gäste willkommen. Cillier Männergefangverein. Eingetretener Hindernisse wegen wird die Frühlingslieder-tafel nicht am 28. April, sondern einige Tage später stattfinden. Burschenschaftertag in Cilli. Zu Pfingsten findet die Tagung der „Burschenschaft d«r Ostmark", der sämtliche deulsche Burschenschaften Oesterreich« an gehören, in Cilli statt. Gleichzeitig findet auch hier die Jahresversammlung des Verbände« aller Burschenschaft«? „Wartburg" statt. Di« Ttilnchmer d«r Tagung!,effen SamStag früh hier ein. da die Verhandlungen schon an diesem Tage beginnen und abend« der Begrüßung» abend stattfindet. «in Pfingstsonittage werden die Be-raiungen fortgesetzt und uiitiag« ein Bummel unter' nommei! abends findet im Ftstsaal« deS D«utsch«n HausrS der Kommer« statt. Montag» früh vereinigen fich die Teilnehmer zu einem Frühschoppen, welcher bei schönem Wetter im Waldhaust, sonst im Deutschen Hause abgehalten wird: daran schließt fich allenfalls ein Exbummrl. Da die Beteiligung ein« sehr rege sein wird, werden alle, die Zimmer und Betten zu vergeben haben, gebeten, dieS ehemöglichst dem Obmann« deS WobnungS-auSfchuffe« Herrn Dr. Stöbern« bekannt zu geben. Der Wirtschaftsoerband Cilli hielt am 17. ds im Hotel Post eine gut besuchte Hauptver- yeuische Macht sammlung ab. Der Obmann Herr .'»akob Mesarec gedachte »ach Eröffnung der Versammlung und Br grüßuug der Erschienene» mit warmen Dankesworten der infolge ihrer Ueberfledlung auS dem Verbände geschiedenen Herrn Schmidt und So»glechner. (Die Versammelten erheben sich zum Leichen des Dankes von ihren Sitzen) Aus dem nunmehr erstatteten Rechen-schaftSberichte konnte ma» entnehmen, daß der Ve»-band eine recht rege Tätigkeit entfaltet und infolge-dessen auch auf günstige Erfolge hinweisen kann. Eo wurde berichtet, daß der Verband im verflossenen Zahrz an den Gemeinderat mit der Bitte trat, dieser möge aus die Markt- und Wohnungsve, Hältnisse in Eilli, die für die Abnehmer vielfach recht ungünstige sind, ein besonderes Augenmark richten und auch da regelnd und verbessernd einwirke». Der Schritt hatte schon teilweisen Erfolg Der Gemeinderat beschäftigte sich bereits mit der Angelegenheit; einzelne Anregungen zur Besserung der Verhältnisse wurde gegeben. Der Verband spricht dem abtretenden Gemeinderate hiefür den besten Dank aus, knüpft aber daran gleich die Bitte, der neue Gemeinderat möge auch in dieser Hinsicht recht wacker arbeiten und Ersprießliches leisten, gewiß zum Wohle unserer schönen Stadt. WeiterS richtete der Verband im verflossenen Jahre an das hiesige Handelsgremium die Frage, ob dieses seine» Beschluß — es dürfe kein Eillier Kaufmann Lieferant des WirtschaslSverbandes werde» — aus-recht erhalte Es sind seit dieser Eingabe schon Mthrere Monate verflossen, aber das Gremium er-teilte »bisher keine endgültige Antwort! Im Uebrigen ist der Verband mit seinen jetzigen Lieferante» recht zufrieden, die Geschäfte wickeln sich glatt ab. 'Nur die Äohlenlieseruiig erlitt wegen Betriebseinstellung infolge elementarer Ereignisse eine unliebsame Störung. Der Verband sucht daher nach einer neuen, günstigen Bezugsquelle für Kohle. Der Tätigkeitsbericht wurde mit Befriedigung zur .Kenntnis genommen uud allen Aemlerführern der wärmste Dank ausgesprochen. Hierauf wurde zur Neuwahl geschritten. Diese hatt« stimmeneinhellig folgendes Ergebnis: Obmann Herr Zakob Mesarec, Stellvertreter Herr Pichl, Schi ist-sührer die Herren Wrelschko und Horrnth, Säckel-warte die Herren Jwanschek uud Gorinschegg, Ausschüsse die Herren Wolotschuigg, Pangerttz, Tornasserig und Medweschek. Der nächste Punkt der Tagesordnung brachte eine ganze Flut von Anträgen und Anregungen. Eiuige derselben sollen hier erwähnt werden Der Verband möge an den Gemeinderat herantrete», daß di« sanitätspolizeiliche» Vorschriften strenger gehandhabt würden. So z. B. wäre eS wünschenswert, daß auf dem Ma, kl VerkausStischchen aufgestellt würden, wie folche in anderen sogar kleineren Städten so z. B. Petto» schon längst üblich sind. Die Marktwaie möge von der Markipolizei öfters und genauer überprüft werden. Den Häud-lerinne» möge ein eigener Standplatz zugewiesen werden, so daß sie sofort von jedermann als solche leicht erkannt werden. Dazu sollen Händler und Händlerinnen die Einkäufe ihrer Marktware» nicht vor 10 Uhr besorg«« dürfen u a. S«i» Versprechen sür die Anstedlung leistungssähiger Gemüsebauer in der Nähe der Stadt sorgen zu wollen, werde der Gemeinderat hoffentlich bald ausführe». Wege» Be-fchaffung kleinerer, g sunder Wohnungen wird der Verband abermals au den Gemeinderat herantreten, überdies aber auch mit dem großen österr. Vereine für Wohnungreform (Zweigverein Graz) in Fühlung treten. Noch mancherlei Anregungen wurden gebracht, deren Aussührung geeignet wäre, den Verband zu kräftigen und den Mitgliedern in wirtschaftlicher Hinsicht möglichst große Vorteile zu biete» Bemerkt wird, daß der Verband derzeit keine Mitgliedsbeiträge einhebt, sondern beim Eintritte nur 2 K Einschreib-gebühr zu leiste« sind Die Auslagen werd?« aus einem Teile der eingelangte» Nachlaßprozente gedeckt. Trotzdem konnten im veistossenen ^ahre »och bei 50V K an die Mitglieder verteilt werden. Der neue Ausschuß will mit noch e>Köhler Rührigkeit eingreife» und Arbeiten und erbittet sich die tat-kräftigste Unterstützung seitens der Mitglieder. Die „teuern Zeiten" erheischen dieS. Gründung der Frauen- und Mädchen-ortsgruppe des Deutschen Schulvereines in Cilli. Montag, den d. findet im kleinen Saale des Deutschen Hauses um 8 Uhr abends die kaustituierende Versammlung der »eugegründeten Frauen- und Mädchenorisgruppe deS Deutsche» Schul-Vereines in Eilli statt. A» diesem Abende wird auch der erste Ausschuß der neuen Ortsgruppe gewählt werden. Es ergeht daher an alle deutschen Mädchen und Frauen unserer S>adt die diingende Bitte am Montag sich möglichst zahlreich im Deutschen Hause einzufinden. Der am 1. Mai stattfindende Unter-haltungsabend der Männerortsgruppe des Deutschen 33 Schulvereines, zu welchem bereit» die umsaffendften Vorbereitungen getroffen werden und dem sich ein kleine? Tänzchen anschließen soll, ist gleichzeitig als Gründungsfeier für die neu ms Leben gerufene Frauen- und Mädchenorlsgiuppe gedacht und ist daher schon auS diesem Grunde eine recht zahtreiche Beteiligung der Deutschen EilliS bei diesem Abend« ju erhoffen. Unsere slovenischen Gymnasiasten. Als heute mit den Morgenzügen eine Menge Stellung»-Pflichtiger aus den UmgebungSgemeinden in geschlossenen Reihen unter Ziviorufen in die Stadt einzogen, wurden ste von den windischen Gymnasiasten, denen wohl die weiß-blau-rote» Bänder in die Augen stachen, am Hauptplatze mit Nazdar-Rusen empfange». Wir machen die Äymnasialdirektion auf dieses Treibe» der »aßen Jungen aufmerksam. Ein Klägliches Zeugnis der windischen Kulturhöhe. Die mit den niederträchtigsten Mitteln betriebe»« Hetze g«g«n die Laibacher Deutschen entsprang bekanntlich zum nicht geringen Teile dem Brotneid« Windischrr, di« auf Kosten der D«utsch«n zu b«fs«rem Einkommen gelangen wollten. Achnlich verhielt eS sich mit dem Kampfe gegen daS deutsch« Theatkr, da« von den Slovene», w«nn fi« sich «inen besseren G«nuß ver schaff«» wollten, gerne besucht wurde, da von dem slawischen Sprachengewiir im slowenischen Theater niemand befriedigt war. außer vielleicht einige naiv« Mittelschülerinnen. Gerade im hkurigen Jahre bat »ber da« »»indische Theater einen schon lange nicht da gtwesentn Tiefstand erreicht, e« ist so vrrkracht, daß «>ur ein« Rettung übrig blieb. Die Stadigemeinde Laibach, diese Melkkuh aller notleidenden windischen Kultureinrichtungen, mußte da« Theater vollständig in «igtn« Regie übernehmen, wodurch der slovenisch« Theaterverein ganz ausgeschaltet wurde. In seiner «m 19. d. M. abgehaltenen Hauptversammlung (Slov. narod vom 21. April) wurde darüber Klage geführt, daß die Gemeinde so vorgegangen, ohn« auch für di« Amortisation bei Vereinsschuld«,, Vorsorge zu treffen. DaS Mitglied E. Kristan sagte die Saison sei in künstlrritcher Hinsicht so schlecht gewesen, wie noch keine vorangegangene. Man betonte, daß die Jszevierung einzelner Werke geradezu skandalös war, wie z. B die „Faust" A.ifführung. Wenn man behaupte, daß da« Laibacher Theater da« erste slawische Tbeater >'«> welche» »Faust aufgeführt bab«. so sei die» kein Erfolg, weil anbei« Theater eben lieber die Aufführung unter lafs«n, alS etwa« lchletieS zu biete«. In der Ber sammlung herrichte groL« Kopflosigkeit. Beweis dessen ist di« Annahm« «ineS Antrage?, die rettkndr Hand der Gemeinde Laibach nicht anzunehmen und daZ mit ihr getroffene Uebereinkomm»» nicht zu genehmigen, welcher Beschluß allerdings rückgängig gemacht weiden mußte Der Zufammenbiuch der slovenischen Theateiherilichkeit ist »och auffallender im Zusammenhalt mit dcm Um stand, daß dem Theatervereine außer der kostenlosen Benü^ung deS TheatergebäudeS auch eine Subvention von 25.500 K zur Verfügung stand die natürlich gleichfall« von der Gemeinde herrührten. E« dürfte eben viel mit Freikarten gewüstet weiden Ja. auch die slovenischen B?.ume wachsen nicht.bi« zum Himmel! Unsere gegnerische Presse. In Laibach erscheint unter dem Schutze der krainischen Geschworenen die sür Untersteiermark berechnete „Sloga"/ «in vom Hosrat Dr. Ploj und dem Landeshauptmannstell-vertrete? Dr. Jurtela gegründetes Hetzblatt, in welchem die untersteirischeu Deutschen in der unflätigsten Weise beschimpft und angegriffen werden. In einer der letzten Nummern brachte dieses Blatt einen Aufsatz über die Schule in St. Leonhart, welcher deshalb verdient festgenagelt zu werden, weil er die Niedertracht und die Gemeinheit des gegen die unter-ländischen Deutschen geführten HetzkampseS fo recht drastisch kennzeichnet. Wir bringen aus diesem Welt-blatte folgenden Artikel zum Abdrucke: „Ein Wanderer aus dem Pößnitztale erzählt, daß er in der Nähe von St. Leonhart außerhalb des Marktes auf einem ganz verlassenen unfruchtbaren Hang die Grund mauern eines Gebäudes gesehen hat, weshalb er die Arbeiter fragte, was hier gebaut würde. Der eine erwiederte ihm lachend: „Das NarrenhanS für die Deutschen". Die» wollte er doch nicht recht glauben, denn sonst müßte ja auf dem Gebäude die slowenische Aufschrift stehen: Narrenhaus für die St. Leonharder Deulschlümler. Als der Artikelschreiber sodann weiter wanderte, sand er zw?i Bauern, welche sich ebensallc über die deutsche Schule in St. Leonhard unterhielten. Der eine meinte, daß man ja gar keine Schule, sondern einen Lutherischen oder jüdischen Tempel erbaue nnd er wisse nicht, was für einen Sinn die Aufrichtung eines solchen Gebäudes habe, da ja in St. Leonbart keine Evangelischen und keine Juden seien. Der andere aber wies ihm zu recht, daß hier ganz über-flüssig eine deutsche Schule gebaut werde, denn die SUiircr SS jetzt bestellende sei nur halb voll und überhaupt »och nicht gezahlt, daher hätte die neue Schnle gar keinen Ein». Der eine sagte hieraus zum andern: „Welche Kinder werden in diese deutsche Schule gehen?" Darauf erwiderte der andere: „Weist du nicht, daß dann Dr. Zirngast, Malik nnd Wastian in der Welt herum gehen werden uud daß sie in der Nähe wm Graz alle „Jodln" und „Jokln" zusammen» saugen werden mn die deutsche Schule zn füllen." Ein Kommentar zu diesen Ausführungen erscheint wobl überflüssig. Die deutschen „Todln" »nd „Jokln" aus der Umgebung von Graz möge» sich bei Herrn Dr. Ploj und Dr. Jnrtela, welche nicht mir bei allen Aemtern, sondern auch bei den denlschfreiheit> liehen LandtagSabgeordneten als ehrenwerte nnd aemäßigte Slowenen gepriesen werden, sür dieses Loiuplimeut bedanke^ Vom neuen Landtage fordern wir. daß die deutsct >>heitlichcn Abgeordnete» alle Anbiedernngsversuchc ''ser angeblich gemäßigten Slowenen auf das E 'irischeste zurückweisen nnd mit kräftiger Arbeit siU >ie nationalen Belange des deutschen Unterland»t eintreten. A» alle gut-gesinnten Deutschen aber g.yt der Mahnruf: „Traget euer Schärslein bei für die Schule in St, Leonhart damit dieselbe als Boll- »nd Schutzwerk sür die bedrängten Leonliarder Deutschen baldigst ihre Pforten öffne» könne!" Laibacher Gemeinderatswahlen. Aus Laibach wird uns gemeldet: Bei der am 19. d, M. vorgenommenen Gemeinderalswahl aus dem dritte« Wahlköcper wurden die slovenisch-liberalen Kandidaten gewählt. Bon N06 Stimmen erhielten diese 827 bis 8^7 Stimmen, auf die Sozialdtmokraten entsieleii 248 bis 257 Stimmen. Die sloveniich klerikale Partei hatte keine Wahlwerber aufgestellt. Aus dem Auterlaude. Gonobitz. (W ä h l e r v e r s er m »i l u u g.) Lonntag, den 18. April traf Herr Alois Langer in Gesellichafr des Herrn Reichsratsabgeordueten LandesgerichtSraies Richard Marckl in Gonobitz ei», wo die Herrn au> Bahnhöfe vom Bürgermeister Herrn Franz Kowatsch begrüßt nnd von einer großen Anzahl der Bewohnerschaft von Gonobitz in den Maikt geleitet wurde». Auf Einladung deS Herr» Walland wurde zu den Weiurieden von Gonobitz ein Spaziergang unternommen, wo die Herrn Gelegenheit halten sich von der vorzüglichen Qualiiät des vor» jährigen Rebensaftes zu überzeugen. Der Besuch der Wcinriedeu war den Besitzern sehr erwünscht, denn die Herrn Abgeordneten werden gewiß stets gerne bereit sein dem Weinbauer in der hiesigen Gegend fördernd beizustehen. Am Abend um 8 Uhr fand im Saale des Gasthofes Urdan die Wählerversomm-lung statt, welche sich eines zahlreichen Beinchcs aller Stände erfreute, Herr Langer entwickelte sein Programm in ausführlicher Weist, worauf einstimmig leine Kandidatur angenommen wurde. Herr Lauger wurde ersucht iu erster Linie sür die Beschleunigung des Straßenbaues von Gonobitz über St. Barbara nach Oplotnitz einzutreten, was derselde zusagte. Her, Langer kennt daS Bachergebirge und sein« Schätze nicht nur als Forstmann, sondern auch als Landwirt und Industrieller. Zhm ist eS bekannt, daß am Südabhange des Bachergebirges oder Oplotnitz außer den schönen Waldbeständen, eine Stunde von Oplotnitz entfernt, reichhaltige Granit-lager vorhanden sind, deren Ausbeutung für die Bevölkerung lohnenden Verdienst bringen würde. Die Ausführung der Straße von Gonobitz nach Oplotnitz über St. Barbara würde den ganzen Frachtenver« kehr »ach Gonobitz lenken und der Gonobitzer Bahn bedeutende Frachtenmengen zusichern. Weilers wurde Her,» Langer der Wunsch nahegelegl für den Ausbau der Bah» voii Gonobitz über Weitenstein nach Obeidolitsch (Station) der Bah» Cilli Unterdraubnrg einzutreten, um diese« zeitgemäße» und Volkswirt-schaülich wichtigen Anschluß un daS Eisenbahnnetz der Alpenbahnen ans kürzestem Wege zu erhallen. Auch diesem Wunsche versprach Herr Langer seine söcder nde Unti'lstützuiig, Nachdem »un auch Herr ReichsiulS-abgcordnetcr Richard Marckhl in ausführlicher Weife über die politische und wirtschafte Lage im Staate sprach, wurde auch ihm einstimmig der Dank zum Ausdrucke gebracht, worauf die Wacht am Rhein ge-sungnr wurde. Das Zusammensein wrnde nach ttr Beriimmlnng im Gaftho e «Werbnigg in b.stc» Stiuiinuug bei Sang und Becherklang verbracht, so daß die angenehme» Stunden jeden in sreundlicher Erinnerung bleiben werden und de» Wunsch aus löste» die beiden Herren, Wahlwerber Langer u»i> Reichsratsabgeordneten Richard Marckhl recht ofi iu Gonobitz begrüßen zu könne» wirres Schwurgericht. Todschlag oder Notwehr? Am 30. Jänner war der Grundbesitzer Anton Bodep ans Jelze mit seinem 19 jährigen Sohne Michael Bodep bei seinem Bruder Johann Bodep zn Gaste. Um ihrer durch reichlichen Weingenuß gehobene Stimmung Ausdruck .zn verleil>en. traten Johann und Michael Bodep, als es schon sinster ivar vor das Hans und Johann Bodep feuerte einen Pistolenschuß ab, während gerade Franz Zelic und Johann Frece aus dem neben dem Hause vorüber-führe« Hohlwege daherkamen. Zelic nnd Freee, die sich durch das Schießen in der Dunkelheit bedroht fühlten, stellten den Johann Bodep zur Rede, wo-rauf dieser einen zweiten Schuß abgab. Zelic uud Freee darüber aufgebracht traten vom Hohlwege auf den Platz vor den, Hanse »nd nun entspann sich ein Wortstreit, der dann in Tätlichkeiten ausartete. Ans den Rns des Michael Bodep kam dessen Bater mit einem Prügel bewaffnet daher. Nun begannen Freee und Johann Bodep einerseits nnd Franz Zelic, Michael Bodep und Anton Bodep mit Prügeln ans einander loszuschlagen. Hieb« erhielt Hrauz Zelic vom Michael oder Anton Bodep eine» so wuchtigen Schlag über die linke Gesichtshalste. daß er sofort zu Boden stürzte. Als Zelic bei.ii. am Boden lag, versetzte ihm Michael Bodep von öiilck.värts mit .inem Prügel drei Schläge ans das Hinterhaupt, »velche den Schädel des Zelic zertrümmerten und in inniger als einer Stunde den lod desselben herbeiführte. Bor dem Schwurgerichte nuler dein Borsitzc dcs k. k. Hofrates R. von Wnrmser hatten sich nun Michael und Anton Bodep wegen des Verbrechens des Totschlages zn verantworten. Nach der Angabe des Michael Bodep soll ihn der Gnmdbesitzer Jakob Arzeusek znm seindseligen Borgcheu gegen Zelic mit dcm Zurufe „l-'jr.i" (siehst ihn!) aufgefordert haben, was aber der gleichfalls unter Anklage ge> stellte Arzensek mit aller Entschiedenheil bestreuet. Michael Bodep behauptet im Znstande der Notwehr gehandelt zu haben. Die Berantwortnng wird unterstützt durch die Tatsache, daß Anton Bodep selbst am Kopfe eine fchivere Bcrletznug erlitt. Das Ztngenverhör vermag in die dunkle Geschichte nichl viel Licht zu bringen. Der Berteidiger deS Michael Bodep, Dr. Zangger stellt den Fall als reine Tat der Notwehr hin. Ans Grund deS Wahrspruches der Geschworene» werden Anton Bodep nnd Arzensek freigesprochen, ivährend Michael Bodep wegen Bor gehen? nach § 335 2t.' ii I>oS irtoil* (Auch du wirst noch hinwerden) und verletzte ilm anch au ber linkcit Hand, Die Leiche des Joses Speh wie? sechs Verletzungen ans. Franz S;>eh ist vollkommen geständig. Er büßt seine Tat, die er scheinbar sehr bereut mit s ü u s» jährigem schweren und verschärften Kerker. Die Schwiegermutter ermordet. Borsitzender des Schwurgerichtshoses l. l. L.G.R. Kotziau, Ankläger Staatsauwalt Dr Bayer. Am 23. Dezember v. I. fand der Grundbesitzer Michael Seite 5 Jvankii als er von der Arbeit heimkehrte seine Mntter Maria Jvankiö am Boden tot liegend vor. Alle Anzeichen sprachen dafür, daß der Ermordung ein heftiger Kampf vorhergegangen sei. Am gleichen Tage meldete sich die Gattin des Michael Jvancik die 31 jährige Amalia Jvaniik beim Bezirksgerichte Schönstem mit der Selbstanzeige, daß sie ihre Schwiegermutter ermordet habe, Sie wäre am kritischen Tage gleich beim Betreten dieses Hauses mit ihrer Schwiegermutter in Streit geraten, habe im Zorn der altersschwachen Frau einige Faust-schlage auf den Kopf versetzt, so daß diese zu Boden stürzte. Sie habe die dann ans dem Boden Liegende bei de» Haaren ersaßt, sie hin und her g'ezerrt und mit ihren, mit Nägeln beschlagenen Schuhen so lange aus den Kops geschlagen, bis sie verstummte. Amalia Jvauöii wurde ans Grund der Selbstanzeige in Hast genommen und hatte sich nun vor den Ge-schworenen unter dcm Borsitze des k. k. LandeSge-richlSrateS Dr. Kotzian wegen des Verbrechens des Mordes zu verantivorten. Der Fall entwirft ein düsteres Bild zerrütteten Familienlebens, in dem die vielgeschmähte Schwiegermntter die Hauptrolle spielt nnd das durch die Katastrophe vom 23. Dezember seilten düsteren Abschluß fand. Der Anklage ent-nehme» wir folgendes: Michael Jvaneik führte »ach der Trauung vom 8. November 1907 feine Ehegattin Amalia Jvaniit in den gemeinschaftlichen HuShalt mit seinen Eltern Joses und Maria Jvancie :» Sonnberg ei». Josef Jvantii betrieb auch eine Nagelschmied«, während Michael »nd Amalia Jvaniit tc'ls de» Eltern halsen, teils al« Badediener im Bad*: Topvlschitz Verdienst sanden. Hierin trat anch dann eine Aendernng nicht ein. als Michael und A'.ialia Jvanö«! die elterlichen Liegenschaften über-»ahmen. Amalia Jvanüit soll wenig Lust zn den landwirtschastlicheil Arbeite» gezeigt haben. Unter solchen Umständeil kam es bald zu Zwistigkeiten. die sich vom Frühjahr 1903 an immer mehr stei-gerten nnd ihren Höhepunkt erreichten als Amalia Jvaniii sich dem Trnnke zu ergab, ein ausschweifendes Leben führte, das gemeinschaftliche Heim mied »nd nur hie »nd da heimkehrte. Amalia Jvanöii artete im Rausche immer a»S, beschimpfte und beleidigte ihre Angehörigen, besonders ihre Schwiegermutter Maria Jvaniik iu der gröblichsten Weise, bedrohte sie mit Mord nnd Brandlegung. Um sich der Betrunkenen zu erwehren, mußte die Fainilie zur Gewalt greifen und Amalia Jvankik selbst züchtige» oder die Hilfe des Richters anrufe». Selbst die Erhebung?» des Bezirksgerichtes Schön stein znm Zwecke der Einmündung der Trunksüchtigen wegen Verschwendung machten ans Amalia Jvanciö keinen Eindruck; sie führte ihren ausschweifenden Lebenswandel weiter. Nach längerer Abwesenheit lam sie am ?l. Dezember 1908 abends wieder einmal heim, begann iu ihrem Rausche wieder Streit mit den HauSleuten nnd verließ am Mvrgen des 22. Dezember das Haus um beim Nachbar Medved i» Gesellschaft mit Männer» zu zechen. Augeheitert kam sie am Abend zn Antonia Breeko um Nachtlager bitten, das ihr auch gewährt wurde. Unter der Angabe sie gehe ihre Kleider holen, um sich dann zu ihrem Schwager, Alois Kovae, in Pak zn begeben, verließ sie am 23. Dezember morgens etwa um lialb 7 Uhr das Haus der Brekko. Darüber, was jetzt im Hanse des Jvanlit vorging, fehlen uumittelbare Beweise, denn die im .Hause allein zurückgebliebene Maria Joauiik wurde nach etwa dreiviertel Stunden von ihrem Sohne als Leiche aufgefunden. Die gerichtliche Leichenbe-schau ergab, daß Maria Jvauöii infolge Gehirn-lähmnng starb, welche durch zahllose schwere Schläge gegen deii Kops verursacht wurde. Der Körper zeigte über 30 Verletzungen, Die Blutspureu in den Wohnräumen, ei» nebe» der Leiche vorgefundenes Haarbüschel beweife», daß die Beschuldigte ihr Opser, wie sie eS in der selbstanzeige beschrieb, erbar-mnngslos herumzerrt« und zn Tode marterte. Bor den Geschworenen will Amalia Joantii von der Ermor-düng ihrer Schwiegermutter nichts wissen. Der Fall beschäftigte des Schwurgericht schon im Jänner, die Verhandlung wurde aber damals, behnss Unter-suchung des Geisteszustandes der Beschuldigten und Vernehmung neuer Zeugen vertagt. Die neuerliche Verhandlung sörderte nichts Neues zu Tage. Die Gerichtsärzte erklärten die Beschuldigte für geistig normal. Der Berteidiger Dr. Karlovsek lehnte alle deutschen Geschworenen ab. Die Geschworenen ver-neinten die ans Mord gestellte Frage, bejahten die Frage wegen Todschlages zugleich aber auch die Zusatzfrage, ob sich die Augeklagte zur Zeit der Berübung der Tat im Znftandc der Geistesverwirrung desand. Der Gerichtshof mußte daher ein frei-sprechendes Urteil fällen. £iit« 6 Deutsche Wacht S»um«er 33 Hingesendet. Foulard - Seide ~ i&'UÄ.sASSB M jflufrrt. Nnchk ItMei - Fabrik«. llrnnrbrrR. Kfirleh. SARG, wifN. . BESTE h^REME Mit sehr gutem Erfolge wird >W\\\\\\\\Vs 1 angevtsniat bei: Erkrankung der Luftwege Kaiarrlien des aaeheM der Bronchien Lengen nnd Brnstlelleatittndu|. 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M. um 4 Uhr nachmittags im Allgemeinen Krankenhause in Graz nach langem schweren Leiden im 62. Lebensjahre verschieden ist. Das Leichenbegängnis findet Montag den 26. d. M. nachmittags 3 Chr nach Einsegnung vom Paulustore aus statt Die heiligen Seelenmessen werden Mittwoch den 28. April '/,3 Uhr früh in Graz und in Cilli in der Deutschen Kirche gelesen. Cilli, am 23. April 1909. Paul* Drotenig Anna Ramschag Pepl Dobovi&ek Heinrich Priuscheg Kinder. Sämtliche Enkel und Enkelinnen. Andreas Drotenig Rudolf Ramschag Emerich DobovUek Schwiegersöhne. Varenhaus dMf Joh. J(oss, Cilli empfiehlt Damenkonfektion Herrenkonfektion Kinderkonfektion in grösster Auswahl. SotlUll© (Reschow®ky-Er*eugnis»e). Danksagimg. Allen, welche den schmerzlichen Schicksalsschlag, den ich durch das Ableben meiner heissgeliebten unver-gesslichen Tochter LUISE erlitten, mitempfunden und teilgenommen haben, sagt aut diesem Wege herzlichsten Dank Die tieftrauerude Mutter Hochenegg, 25. Aprii 1909. Julie Schounier, k, V. Postmeisterin. TJüntincr 33 Sruisdie Wacht sfäüe 7 Der beste Fussbodenanslrich HALTBAR! ELEGANT! AUSGIEBIG! IM GEBRAUCHE BILLIGST! In wissenschaftlichen Zeitschriften wegen seiner hygienischen Eigenschaften anerkennend erwähnt! Niederlage, Cilli: August de Toma. 14078 PH. MAYFARTH & CO> selbsttätige „Syphonia" ist doch die beste Spritze zur Vertilgung von Obstbaumschädlingen für Weingärten, Hopfen-Pflanzungen, znr Bekämpfung der Blattkrankheiten, Vernichtung aes Hederichs und de« wilden Senfs etc. Bf Tragbare and fahrbare Spritzen für 10—125 Liter Flüssigkeit mit und ohne Petroleum-Mischapparat. 9S Mau verlange Abbildung und Beschreibung von PH. MAYI JIBTII A CO. Maschinenfabriken. Spexialfabrik für Weinpressen and Obstverwertung*- Maschinen Prämiiert mit Ober 600 goldenen und silbernen Medaillen etc. WIE IU II/,, Taborstrasse IVr. 71. Ausführliche illustrierte Kataloge gratis. Vertreter uud Wiederverkäufcr erwünscht. 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