LMllcher M Leitung. Nr. 138. Pränumerationspreis: Im Lomptoir «anzj. st. i>, halbj. fi. 5 50. Für die Zustellung in« Hau« yalbj. 5U lr. Mit b« Post ganzj. st. 1», halbj. 7 50. Dienstag, IN. Juni. Inseltion»g«bür: Wr Nlwe Insnat« bl« ,u 4 Zeilrn » kr., größere pr. Zell« « k.; bei öfteren Wiederholungen pr. Zeile » lr. 187«. Aintlicher Theil. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Werhüchstcr Entschließung vom 10. Juni d. I. dem ^tathssekrctär des Krcisgcrichtes in Eilli Adolf Pram-^trger in Anerkennung seiner sehr ersprießlichen Dienstleistnng den Titel und Charakter eines Landes-gerichtsrathes allergnädigst zu verleiheu geruht. Glaser m. p. Se. k. und k. Apostolische Majestät halien mit Wcrhöchstcr Entschließung vom 5. Iuui d. I. den ^anonieus uud Tcmporalicnverwaltcr des Eollegiat-Mltrls zu Straßburg uud Stadtpfarrer daselbst, Anton Ehrlich, zum Domherrn des Gurker fürstbischöflichen "vlnwpitels allergnädigst zu ernennen geruht. ______S tremayr m. p. Der Finanzministcr hat den Stencrinspcktor Leo-Ald Burgarell zum Steuer-Oberinspektor für den Bereich der Finaiiz-Landcsdirection in Graz ernannt. . Am 15.. Juni 1878 wurden ill der k. l. Hof und Staats' Mcterei in Wien die italienische, böhmische, polnische, rutl)enischr, Lettische, troalische und rumänische Ausgabe der am 1. uud ^- Wai 1878 vorläufig blos iu der deutschen Ausgabe erschie nenru Stücke XIV uud XV dcS Ncichsgcschblattes ausgegeben "Nd vcrseudct. Das XIV. Stück enthält unter: ^^- >>4 das Oesch vom 5». ?lpril 1878 über die Verciußcruug «> kiliisscr Objekte des uubelucgltcheu Stac»tseigeull)u,nes; "- ^lü deu Erlaß des Finanzministeriums uom 1ü. April 1878, betresscud die Gestaltung der Abfertigung von Strecken zugsgüteru i,u Ansagcverfahren bei den in den Eisrnbnlm hosen aufgestellten t. l. Zollämtern Iiigerndors und Bu» ^ denbach^ ^- llü die Verordnung des Finanzministeriums vmn 2U. April 1878, betreffend die Errichtung eines Steuer-« nud gcricht^ ^, lichen Depositennmtes zu Kladno iu Aöhmcn; ^ Äahn; lr. 40 die Verordnung des Ministeriums des Innern von» 3ten Mai 1878, lielrcffcud die Vergütung der Kosten der von der l. t. Landwehr für Zwecke der Zwilvcrwaltuug bei-gestellte,, Assislcuzcn. („Wr. Ztg." Nr. 137 vom 15. Juni 1878.) l»,.^'" ^> Juni 1878 wurde in der l. l. Hof» uud Staats-,Mrrei in Wien das XXI. Stuck des Neichsgeschblattcs, vor le,ld^ ^"6 iu der deutschen Ausgabe, ausgegeben uud vcr- ^ dasselbe enthält unter: l' 55 das Gesell vom 1«. April 1878, wodurch das Miui-slcriuul der im Reichsrathe vertrelcuen Köuigreichc uud Bänder znlu Abschlüsse eines Uebereintomiueus wcgcu Vcr-'nehruug der Kupscrscheidcuuinze »lit dem Ministerium ^ ber Länder der ungarische,, Kruuc crinächligt wird; ' 5U dcn Erlaß des AckcrbaumiuisterS vo,u 7. Juni 1873, betreffend einige Aeuderuugcu des Statuts sür die Vcr-^ ,-^^uug der buk. gr. or. liieligionsfondsgüter; ' " die Verordnung des Finanzminiftcrinms vom 15. Juni 1878, betreffend das Verbot der Ausfuhr von Manlthiercu. ^ („Nr. Ztg." Nr. 138 vom 16. Juni 1878.) Oesterreichischer Neichsrath. 3l>8. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien, 15. Juni. Hi Freiherr v. Scharschmid referiert über das H "Nchrungsgesch, betreffend die Errichtung uud das ^legium der österreichisch-ungarischen Bank, uud "pwhlt die Annahme der Vorlage, ob ^. ^- Fux (aus Mähren) frägt den Referenten, ydle deutsche uud die ungarische Tcxticrung dem l>„s^Nellen Inhalte nach identisch seien, uud ob ins-hMere bezüglich der Artikel 25 uud 40 eiue volle Austiullnuilg herrsche. djft Freiherr v. Scharschmid erklärt, daß dieHaupt-seit.'?^"' bereits vom ungarischen Reichstage bc- 3t seien. ^ ?ül"uzmiuister Freiherr De Prctis theilt mit, > Man signalisiert serner die Absicht der fn< ^ n Bevollmächtigten, in allen die Erhaltung des übrig-bleibenden Theiles der europäischen Türkei so wir die Forderungen Griechenlands betreffenden Fragen auf dein Kongresse, und zwar cm der Seite Englands, activer hervortreten zu wollen. Die rumänischen Delegierten tragen sich mit dem Gedanken, beim Kongresse um die Erhclmm, ^s Fürsteu von Rumänien zum Range eines G> .^ anzusuchen. Dagegen beabsichtigt angeblich ^m,^ land, der Unterstützung der anderen Machte versichert, auf dem Kongresse die Emancipation der rumänischen Juden zur Sprache zu bringen. Augesichts der allseits beschlossenen unverbrüchlichen Geheimhaltung der Kongreßverhandlungeu gebricht es selbstverständlich gauz an verläßlichen Mittheilungen hierüber. Die Berliner Blätter beschränken sich daher m ihren fpalteulaugen Berichten lediglich uur auf die Acußerlichlritcu des Kongresses. So sin-den wir eiue Beschreibung des Sitzungsgebäudes und des Kongreßfaales, der wir folgende Details ent« nehmen: „Wenn man die von Militärposteu und Schutzleuten bewachten Gitterthüren des Reichskanzler Palais durchschritten hat, gelangt mau über den vornehmen Vorhof, dessen Garteuanlagen in dcn letzten Tagen noch ganz besonders aufgefrischt worden sind, uud betritt,das Santtissimum. Die prachtvolle Marmor-Freitreppe, die hiuaufführt jn die Räume des rrsteu Stockes, in denen der Kongreß tagt, ist mit frischen Blumen decoriert; aus mächtigen Marmorvasen sprießen acht Palmen empor. — Zunächst tritt man in riu Vorzimmer, von dem sich nicht viel mehr sagen läßt, als daß auch dieses schon die ganze Pracht und dcu Geschmack der gesammten Einrichtung offenbart. Dann kommt man in das Zimmer der Sekretäre. Alle die „Direktoren der politischen Abtheilung", die „wirtlich Geheimen Botschaftsräthe", die „Legationschefs", die zur Hilfe und Unterstützung mitgebracht sind, müssen in diesem Zimmer ihr Halt machen, ebenso wie das große Publikum etwas weiter draußen vor dem Eisengitter. In den Kongrcßsaal dürfen sie so wenig wic irgend ein anderer außer den neunzehn Diplomaten und den vier Sekretären. In diesem Vorsaale wird für das Sekretariat jedes der einzelneu Staaten ein befonderes Bureau aufgeschlagen, d. h. es sind hier eine Anzahl bequemer Pulte und Tische symmetrisch aufgestellt, von denen jede Gesandtschaft eiurn in Beschlag nehmen wird. Hü'r werden Baron Iumiiii von Rußland, Hofrath Doczi von Oesterreich, n/,,,,<.,„,,? Eorry von England und all die anderen '. i< zweiter Serie für die Sitzungszeit des Kuuci"!,^ .^lc Werkstatt aufschlagen müsseu, und dir schwelen massiven Thüren des Kougreßsaales sorgen schon dafm selbst sie nichts von dem hören, wovuu nach . wörtlicher Versicherung ihre Herren und Meistcl w» nach geschlossener Konferenz nichts verrathen dürfen. „Ueberfchreitet man die Schwelle, um welche sich alle Geheimnisse und Mysterien einer europäischen Staatsaction lagern, so kommt man in den großen Ballsaal des Rcichstanzlrrpalais — uon dem wi> nen, daß sich noch viel besser m demselben ^ 1152 als konferenzelnp.lassen^müßte. EsAist 'ein mächtiger, prachtvoller lVaal^von ungeheuerer Höhe, der neunzehn * Meter in der Tiefe nnd sechzehn Meter in der Brette hat. Von seiner Größe giebt es vielleicht einen Begriff, das; wenn er seinem legitimen Zweck, dem Tanzen dient, ihn zweihuudertundfuufzehu Gasflamen erleuchten müssen. Heute ist fein Parkett mit schweren, imitierten persischen Teppichen bedeckt, auf denen der hufeisenförmige Berathuugstifch steht. Dieser Tisch, au dem . der europäische Friede zu stände gebracht werden soll, hat eine Länge vou ungefähr fünfundzwanzig Fuß und seine Seitenflügel mögen je 18 Fuß lang sein. Die Fenster des ttungreßsaales gehen nach der Wilhelmsstraße. Damit auch von den gegenüberliegenden Häusern lein unberufener Blick fich in den Kongreßsaal ein-schleichcn möge, sind die Fenster mit Spitzengardinen verhängt. Die Diplomaten, die an der Haupttafcl Platz nehmen, fitzen dem Fenster mit dem Rücken zugelehrt. Die Stühle sind bequeme Lehnsessel, aus Eichenholz geschnitzt, mit grünem Leder überzogen und mit Armlehnen versehen. Die Stühle sind selbstverständlich für die Botschafter, für die Minister und für die vier auserlesencu Sekretäre, welche die Protokolle des Kongresses führen werden, völlig gleich. Die Mitte des Haupttisches nimmt der Sessel des Präsidenten, des Fürsten Bismarck eiu. Ueber das Arrangemeut der anderen Plätze ist man ziemlich lange Zeit zweifelhaft gewesen. Man wollte gewisse Staaten nicht gerne zusammenbringen, und doch mußte eiu „moäuZ iu rodug" sein. Da kam man denn auf den Answeg, die Staaten zwar nach den Buchstaben zu placieren, aber doch so, daß jc einer rechts und der folgende dann wieder links von dem Fürsten Bismarck zu sitzeu kommt. Die Staaten rangieren naturgemäß nach ihrer französischen Bezeichnung, su daß „Autriche" als erster Staat mit seinen drei Vertretern zur Rechten, „France", dem Alphabet nach der folgende, mit seineu drei Repräsentanten zur Linken des Reichskanzlers placiert. Auf diese Weise erreicht man es, daß die Türkei als letzte im Alphabet den letzten Platz einnimmt — uud zwar gerade durch die ganze Breite der Flügeltische getrennt von dem der geographischen Lage uud dem Alphabet uach benachbarten Rußland; ebenso ist diesem ingeniösen Modus zufolge England von Oesterreich, England von der Türkei und England voll Rußland getrennt placiert. „Die Zeit — die den Diplomaten vermnthlich nicht lang werden wird — wird ihuen durch eine prächtige Uhr in einem »nächtigen Gehäuse aus Schildpatt uud Silber angezeigt, eine Uhr, die sonst hier nicht ihren Platz hatte uud die aus den Privatzimmern des Fürsten ill dell Kongrchsaal geschafft wnroe. An den Enden der seitlichen Tische werden sich die drei eigentlichen Kongreßsekretäre niederlasseil; Herr v. Nadoivitz hat als Präsioeutschaftsfekretär feiucn Sitz dem Für-steu Bismarck unmittelbar gegenüber. Da, wo das Hufeisen der Berathungstische offen ist, steht ein anderer, etwa achtzehn Fuß lauger grüuer Tisch. Auf ihm siud die müchtlgen Landkarten niedergelegt .... die füglich bei diesem Kongreß nicht fehlen dürfen." Der Wahlsieg der Liberalen in Belgien. Wie die Berichte aus Belgien übereinstimmend melden, kann man sich kaum einen Begriff von dein lebhaft wogenden Enthusiasmus macheil, der gegenwärtig über deu unerwartet glänzenden Wahlsieg der liberalen Partei Belgiens in Brüssel herrscht. Lantcr Jubel herrscht desglcicheu auch iu allen größeren Pro-viuzialstädtcn Belgiens. Hat doch die liberale Partei nicht blos der seit dem Jahre 1870 bestehenden klerikalen Herrschaft ein jähes Ende gemacht, sondern der Umfang des Sieges übertrifft selbst die kühnsteu Erwartungen der Liberalen. Höchstens hatten letztere darauf gehofft, die Mehrheit des Seuats, welche schließlich bis auf drei klerikale Stimmen herabgesun-ten war, von rechts nach links zu verschieben und so eine Auflösuug der Kammer uuthwcudig zu machen. Statt dcsfen eroberten die Liberalen mit einem Schlage die Majorität in beiden Kammern, mit welcher fich schon regieren läßt. Beträgt dieselbe doch sechs Stimmen im Senat und zehn Stimmen in der Abgeordnetenkammer, während in Waremme noch eine engere Wahl aussteht. Die Auzahl der Neuwahleu für deu Senat betrug 38, da 11 Liberale und 23 Klerikale ausschiede», während zugleich über vier ueue Sitze verfügt werden follte. Es wurdeu nnn 18 Liberale und 20 Klerikale gewählt, was die Zahl der erstern im Senat auf 36 erhöht und die der letzteren auf 30 herabmindert. Die Zahl der ausfcheidenden Deputierten betrug 0l, außerdem follten 8 neue Sitze vergeben werden. Von den Ausscheidenden gehörten 35 der liberalen nnd 26 der klerikalen Partei an, an deren Stelle 4!) Liberale und 19 Klerikale gewählt wurden. Die Kammer besteht fomit jetzt aus 70 Liberalen und 60 Klerikalen. Insbesondere sind es die Städte Gellt und Antwerpen, welche diesen erfreulichen Umschwung herbeiführten. In der ersten dieser Städte brachte die freisinnige Partei ihre acht Kandidaten für die Kammer mit der beträchtlichen Majorität von mehr als fünfhundert Stimmen durch nnd eroberte zugleich den neu grschaffeueu Senatorsitz, während Antwerpen vier Sitze in der ersten Kammer erlangte. Die Begeisterung über den errungenen Sieg ist zwar sehr groß, trotzdem kann das Publikum die ganze Tragweite des Sieges noch nicht übersehen. Der Präsident des Antwcrpcner Hauptwahlbureaus, ein eifriger Klerikaler, hatte sich nämlich geweigert, das Wahlergebnis zu proclamicren, indem er behauptete, daß ewige Stimmzettel ohne hinreichende Gründe vernichtet worden wären. Als das Ministerium aber telegrafisch benachrichtigt wurde, daß die Opposition des Prästdenten Unruhen hervorzurufeu drohte, befahl der Kabinettschef die Verkündigung des Wahlergebnisses, die umsomehr stattfinden muße, als felbst die Berücksichtigung der angeblich vernichteten Stimmzettel die von den Liberalen erruugeue Mehrheit (150 Stimmeu) nur um einige Stimmen vermindert hätte. Was fpeziell die Hauptstadt betrifft, fo war die Anzahl der Abstimmenden niemals so beträchtlich, dieselbe erreichte mehr als 13,000, da die Klerikalen alles aufgeboten hatten, um ihre Scharen diesmal zahlreicher als je an die Wahlurnen zu treibeu, währeud die Liberalen sich kanm eifriger als früher zeigten. Nichtsdestoweniger konnten es die Klerikalen nur bis alls etwa '1400 der l3,000 abgegebenen Stimmen bringen. Kurz, das Wahlresultat überhaupt ist eiu ill jeder Hinsicht glänzendes, denn auch in moralischer Hinsicht hat dasselbe eine ungemeine Wichtigkeit. Bekanntlich veranlaßte die Opposition die Vorleguug des Gesetz-eutwurfes zur Beschränkung der Wahlumtriebc., indem dieselbe dem Kabinett und dessen politischen Frennden vorwarf, ihre Sitze nicht der freien Wahl, fondern der Vestechnng der Wähler zu verdanken. Wenn nun bereits bei der ersten Anwendung dieses Gesetzes die Liberalen siegreich aus dem Wahlkampfe hervorgehen, fo muß dies in der That als ein eclatanter Sieg der Liberalen bezeichnet werden. Hagesneuigkeiten. — (Affaire Wild.) Der Handlungsagent Bernhard Wild, welcher bekanntlich am Ostermontag gegen dcn Oberst-Stallmeister Prinzen zu Thnrn und Taxis ans einem fcchsläufigcn Revolver zwei Schüsse abgefcncrt hatte, wurde am 13. d., nachdem die Gerichtsärzte nach mehrwüchcntlichcr Beobachtung die Erklärung abgegeben habcn, daß der Attentäter irrsinnig sci, der Po-lizcidircction zur weiteren Verfügung übcrgcocn. Wild ist nngcmcin redselig geworden, spricht aber ganz verworren. Sein Auge fmttelt unheimlich. Zwei Stnndcn später, nachdem der betreffende Veamtc des Sichcrhcits-Vurcaus die nothwendigen Aiwrdnnna.cn getroffen, Niurdc Wild in einen bcrcitstchcndcn Fiaker gehoben nnd unter Escorte zweier Detectives in die Landesirrcnanstalt übcrführt. Als der Wagen dort hiclt, weigerte sich der Irre, anszustcia.cn und verlangte, daß man ihn wieder ins Landcsgcricht znrücttransportieren möge. „Ich bin ein Rnbclfälschcr", schrie er, „und gehöre ins Strafgericht." Erst nach längcrm Zureden licß sich Wild bewegen, das Conpc zu verlassen. Valo darauf befand er sich im Irrcnhans in der für ihn bereit gehaltenen Zelle. — (König von Hannover.) Die Leiche des Königs von Hannover blieb am 14. d. M. in Paris dcn ganzen Tag in dem Hotel der „Nue dc Presbourg" ausgestellt; es war damals noch nicht entschieden, ob sie dann nach Hannover oder nach dem Schlosse Windsor in England gebracht wird. Der Prinz von Wales und der Herzog von Cambridge haben der trancrnden Königs-familic wiederholt Acsnchc abgestattet; desgleichen ist mit Rücksicht ans diesen Todesfall am 13. nnd 14. d. M. keiner der iu Paris weilenden fremden Prinzen in dcr Weltausstellnng erschienen, ein Zeichen der Thcilnahmc, von welchem sich selbst der Schach von Pcrsien nicht ausschloß. Noch zwei Tage vor seinem Ableben erfreute sich der König von Hannover einer rclativ guten Gesundheit lllld machte Vorbcrcitnna.cn zu cinem Ansflngc nach dcn Pyrenäen, wo cr eine im Vorjahre begonnene Knr fortznsetzen gedachte. Einer der ersten, der sich im Trancrhanse, »no zwar eine Stnndc nach dem Todc des Königs, cingefunden, war dcr Prinz von Wales, der aber nnr mehr die starren Hände scines Verwandten ehrerbietig küssen konnte. Das Gemach, in dein die Leiche aufgebahrt liegt, ist mit dcm cincm solchen Traueranlasse zukommenden Ernste ausgestattet. — Ein Korrespondent dcr „Nationalzcitnng" telegrafiert aus Paris, 13, Juni: „Der ehemalige König von Hannover ist mir noch vorgestern nachmittags im Bois dc Vonlogne in offener Kalesche bcgcgnct. Derselbe hatte abends nach dem Diner noch längere Zeit im Salon vcrwcilt, als cr plötzlich von einer Art Ohnmacht befallen wurde. Die herbeigerufenen Aerzte erkannten sogleich, daß dcr König verloren wäre, indem allem Anscheine nach ein inneres Geschwür aufgegangen war. Um Mitternacht begann dcr Todeskampf, der Tod trat aber crst um halb 8 Uhr morgens cin. Der Herzog von Braunschweig soll telegrafiert habcn, daß cr durch cin Gichtleidcn verhindert sci, hiehcrznkommen. Ein wcitcres Telegramm mcldct: Der Prinz von Wales hat sich ans telegrafischem Wege nach Berlin gewendet, um die Erlanbnis behnfs Ucbcrführnng dcr Leiche des Königs Georg nach Hannover zu erlangen. Im Falle einer Weigerung soll die Leiche des Königs von Hannover in Windsor beigesetzt werden. Der Trans- port dcr Leiche nach dcni Bahnhöfe soll hier mit königlichen Ehren erfolgen." j — (Das Budget der Parifer Weltausstellung.) Wie der „Temps" crfährt, wcrdcn die Baukosten dcr Weltausstellung die Ziffer von 45.300,000 Frcs, welche dcr Handelsministcr dcm Bndgetausschussc '" seinem Voranschläge bezeichnete, um 10 Millionen über-teigeu. Dagegen glaubt man nach dcn bisherigen Er-ahrungen auf folgende Einnahmen zählen zu dürfen, Eintrittskarten 14.000,000. Verkauf des Materials des Marsfeldpalastcs 7, Subvention dcr Stadt Parish Rückkauf des Trocaderopalastes durch die Stadl Parish Abgabe dcr Cafes und Restaurants des Parts 3 /«, Erträgnis dcr Trocadcrokonzcrtc 1 Million, 3»,'"""" 34'/., Millionen. Rechnet man fcrncr das durch d" Weltausstcllung herbeigeführte Mchrcrträanis dcr "-direkten Stenern auf 10 Millionen, so würdc die französische Regierung bei dcm ganzen Unternehmen nicy mehr als 10 oder 12 Millionen zugesetzt habcu. ^ ist übrigens davon die Rede, die vier Fa?adcn dc Marsfcldgebändcs dauernd zn erhalten nnd "^' o inneren Gallerten zu demolieren, um an ihrcr Ste einen Park anzulegen. Der Handclsministcr nüd "'s Senatoren nnd Abgeordnete sollen dcm Projcktc geiles, sein, welches aber sicherlich ans heftigen Widerstand dcm Kricgsministcr stoßen wird, . — (Gefährliches Spiel.) Dic HinriEW des Stcfan Rozsa hätte bald cin trauriges 3ünl)!^ gehabt. Wie cin Angenzcnge erzählt, „spielten" in/,' vor einigen Tagen mehrere Knaben im Alter von l^ 8 Jahren die „Hinrichtung Stcfan Rozsa's", wow ° Rollen dcs Staatsanwaltcs, dcs Scharfrichtcrs M"" und seiner Lcntc und dcs Ranbmördcrö Stefan ^i> vertheilt wurden. Die Rolle dcs letztgenannten siel "^ fünfjährigen Sohn dcs ill dcr Hatvanergassc 3^ ' wohnhaften Goldarbcitcrs Tnchtcn zn. Dicfer ^!, LU miniuwr« wnrdc zum Tode durch den Strang " nrthcilt nnd sodann von cincm klcincn Kozarct ^ , regelrecht mittelst einer Schnnr aufgehängt, worani Kinder davonliefen. Znm Glücke für dcn zap^.'>,i Dclinqncnten kamen im selben Momente einige P",^,„. hinzn, wclchc dcn Knaben vom sicheren Tode ^ .^. ,e Noch hcntc ist am Halse dcs Gcrcttctcn dcr "" Strcifcn von dcr würgenden Schnnr sichtbar. ,„^ — (Thicre als Post stü ck c.) Deutsche Hl^ bringen folgenden ncttcn Anfsatz : Dcr Transport lc ^ dcr Thicrc anf wcitcrcn Strecken macht bctanntlH.h Züchtern nnd Liebhabern vicl Sorge, Es war "-^ gewiß in ihrem Sinne gesprochen, als neulich ^,' ^ richt nbcr eine bcdcntcndc Gcslngclansstcllimg ,,^>,i sonderen Verdienste hervorhob, wclchc nnscrc am ^,M verbreitete, Vcrkchrsanstalt, die Post, in dicscr >V^ sich erwirbt, indem sie die Scndnngcn mit lc ..^ Thieren trotz dcr Schwierigkeit ihrcr Vchandlnng i . ^ Und dic Zahl dieser Scndnngcn ist kcincswcgs ^ ,.^, allein in dcr letzteil Hälftc dcs vorigen Iahr^ ^,z, wie wir hören, rnnd 20.000 Vehältnissc mit ^"^», Ziervögcln, Tanbcn, Hühnern, Enten, Gänsen, K'w A Mäuscn, Hasen, Hnnden. Katzen, Frcttchcn, ^^ cMl Affen, Schildkröten, Vicncn. Fischen, Krokodile"'^,^ Lcopardcn und Värcn bcsördcrt worden. In^f^ach Behältnissen habcn sich mchrcrc, bei dcn Vögeln^l ^ Dntzcndcn zählende Insassen befunden, so d"ß, ^i,c sammtzahl dcr zur Versendung gekommenen,^!^,i l^ ganz respectable scin innß. Obwol nnn b^!^ ^, rccht l'cdcntcndc Strcckcn in dcn cngcn ^"^H M' Bahnpostwagen znrückznlcgcn hatten, so sind ^ .^ M geringe Vcrlnstc zn beklagen gewesen. Nnr wcn^ ^ 200 einzelne Thiere in etwa 00 Sendungen l)> ^, Reise nicht überstanden. Daß solchc ^"'"",„ M" gclommcn sind, kann nicht Wnndcr nchmcn, w ^ hörcn muß, daß Tanbcn in cincn Sack cmgeu '^. ^ Kanaricnvogel in cinem Zigarrcntistchcn, cin "> Dic einem Papftschächtclchcn znr Post gebracht "'s,,^t>»! Fcrtigcr solchcr Postsendungen dürften dcr ""I ^Z ii>l kcit dcr Thicrschntzvercine zn cmpfchlcn scw- ^s^lha^ ganzen überraschend günstige Rcsnltat ist "^ ^ d^ hauptsächlich der Sorgsamtcit nnd ^ut'NNNM ^,^.,^ Postpcrsonalcs zn verdanken, Welches dic Thlcl.c, ,,„< selbst schon wahrzunehmen Gclcgcnhcit h""". Aig dein nöthigen Wasser nnd Fnttcr versorgt, 1^ ^c" lnft und Kälte schlitzt nnd sie bcim E"- uno » ^^ bcsondcrs sorgsam bchandclt. Dicse ftcumm^ waltnng dcs Postpcrsonalcs ist um l" "!"" ivh'M' dic Thicrc dicsclbc nicht immcr durch 'yv ^ vcrdicncn, ihrc Klagen über dic Unblldcn ocr ^ ^ mcist kcincswcgs Ohrcnschmänsc; ""^ " ^lcitt'^" die Ohren sollcn dic Gcruchsorganc dcr ^u Beamten zu leiden habcn. _______^^-^-""" fokales. Aus dem Oemeinderathe. , i Laibach, 1" (FMschnnn.) leidig""" GN. Klun: dcs Scctionsantragcs iiber d' dahin, daß man'sagt: Schnlwcfm erfordern es, daß ^ ^ ', ' ' . ^ ' von uns verlangt wird... Ich g!''„,^ scB uns nicht damit bcgnugcn, allem MI" ,153 wenn ^s uns unznkü'mmlich erscheint, es ist vielmehr unsere Pflicht, es offen zu sagen, daß uns die durch die neuen Schulgesehe aufgebürdeten Ausgaben drückend belasten, uud iu dieser Richtung Abhilfe beim Slaalc zu suchen. Wenn wir nichts zur Sache thuu, dann werden diese Lasten dauernde werden, obwol dieselben leicht erleichtert werden könnten, eben dadurch, daß wn die Gesetze abändert, denn kein Gesch ist gegeben, um für ewige Zeiten zu gelteu, und bei jeden: zeigt M mit der Zeit das Bedürfnis, es in einzelnen Theilen abzuändern. Ich stelle daher den Antrag: "er Gemeinderath wolle sich an den Bezirksschulrat!) zu dem Zwecke wenden, damit letzterer höhercnurts ^uf die Unzukömmlichkeiten aufmerksam mache, welche ^raus für die Höhcrc Schulbildung erfließcn, wenn ?'e Kinder auswärtiger Gemeinden von der Aufnahme U die städtifchen Schulen ausgefchlossen werden. Der ^ezirtzschulrath möge eine Aenderung der betreffenden Gesetze in dieser Richtuug anstrebell und überhaupt Mr bittlich werden, daß der Staat mehr für das "vltsschulwescn thue als bisher. Vizebürgermcistcr Dr. u. Schrey: Dem Antrage bes Herrn Vorredners würde ich sehr gerne zustimmn, wenn ich annehmen könnte, daß derselbe irgend "nc Aussicht auf Erfolg hat. Ich hätte gar nichts ^gegen, wenn der Staat das gesammte Schulwesen !>! eigene Verwaltung übernähme, weil ich überzeugt ?l>, daß er für dasselbe jedenfalls mehr zu leisten im 'Mde wäre, als jene Factoren, denen das Gesetz ge-' 3enwnrtig die Sorge dafür aufträgt, nämlich die Gebilde und das Land. Wenn seitens eines der Mren Redner bemerkt wurde, daß die Uebungsschule ?ls eine staatliche Anstalt durch ihre Erweiterung der "ebcrfülluug der städtische« Volksschulen abhelfen Mite, so muß ich darauf erwidern, daß die Uebungs-Me cme Anstalt ist, welche in erster Linie der Uebnng der dort heranzubildenden Lehrer gewidmet ' .somit eine andere Aufgabe zu erfüllen hat, als die I?llgm Voltsschulen. Die Ueberfüllung der städtischen Maulen resultlert lediglich nur aus dem Umstände, "Nft die Gemeinde Schischta noch immer einer Schule Mhrt. Diesem Uebelstandc wird aber in nächster ^>l durch Errichtung einer eigenen Schule abgeholfen "Uucn, und damit werden auch alle Momente ge-lUMlüden scin, welche irgend einen der Herren Ge-^lllderäthe bestimmen tölutten, für den Antrag des Venn GR. Klun zu stimmen. GR. Potocllik: Meiner Anschauung nach wäre s sehr am Platze, der hohen Regierung offen zu An, welche Konsequenzen das in theoretischer Hin-M an und für sich vorzügliche Voltsschulgcsch in Mischer Richtung nach sich zieht, und in wie schwerer ^elsc cs die Gemeinden belastet. Trotz aller Vor-^Se bietet es nämlich nicht die nöthige Garantie — ^ dies der heutige Antrag beweist, — allen schul-gichtigen Kindern die Gelegenheit znr weiteren Aus-"lldung zu bieten. G3t. Pirker: Die Gründe, welche seitens sheerer Redner gegen die neuen Volksschulgesetze h Mührt wuroeu sind, muß ich durchaus als uicht l>A)altige bezeichueu. Der Umstand, daß die städtischen Ultsschnlm jetzt zufällig überfüllt fiud, ist sehr zu ^3nnstm des Schulgesetzes ausgebeutet worden, jedoch ^Unrecht. Es bestehen heute in Kram 22 drei-F,>erklassige Volksschulen, und zudem kann jeder li^ler, wenn er die Befähignng besitzt, auch aus s.^l dreitlassigcn Volksschule in die Mittelschule auf->>3?' Der Ucbclstand der Uebcrfüllung tauu durch k,,besetz leicht behoben werden, indem das Volts-^, gesch s^hst b^stiuilut, wo und wann vierklassigc lt.' "ten zu errichten sind. Daß aber ein zufälliger >^"ter Besuch unserer Volksschulen die Noth. H^Mil der Aenderung der Vultsschulgesetzc er- '"^ davon bin ich nicht im mindesten überzeugt. Dev «efereut ^R. Dr. Ritter von Kaltenegger: ^ Antrag des Herrn GR. Klun strebt eine Acnde-^H der Voltsschulgesetze in der Richtung an. daß das li^. die jetzt dem Lande nnd den Gemeinden ob-^t " Lasten übernehuicu soll. Es ist wol außer die M, daß anch bei diesem veränderten Patronate hasten für die Steuerträger die gleichen bleiben ttbal?' ba in jedem Falle die letzteren die Schule zu listen haben. Wir alle strebe« gewiß mit Wärme o,< '^glichst weitgehende Ausbildung uuseres Volkes jo' Ü'd da wir nuu einmal diesen Zweck verfolgen, !elb°,'Im wü' anch die Mittel wollen, die zu dem-tej^ fu'hreu. Durch den vorliegenden Antrag sind ^te Theil dagegen abgelehnt. Der Referent der Schulfection, GR. Dr. Ritter v. Kalten egg er, stellt weiters den Antrag: Die Ucbcrttagung der Bezirks - Lehrerbibliothek in eine Lokalität der zweiten städtifchen Voltsschule sei zu ver-aulassen uud für die Bezirks Lehrerbibliothek in Laibach vom Beginne des Schnljayrcs 1.^7^/79 an eine jährliche Dotation im Betrage von 30 fl. zu bewilligen. GR. Rcgali: Die beantragte Dotation für die Bibliothek der Lehrer muß ich als eine ganz unnoth-wcndlge bezeichnen, zumal in Laibach, wo die fo reiche Lycealbibliothek jedermann, in erster Linie aber den Professoren und Lehrern zur Verfügung steht. Zudem sind anch die Herren Lehrer schr gut bezahlt und besitzen alfo die Mittel, sich die ihnen dringend nothwendigen pädagogischen Werke selbst anzuschaffen. Auf dem Gebiete des Schulwesens schont man heutzutage kein Geld, und wenn man fragt, was die Kinder lernen, so ist die Antwort darauf doch eine sehr uu« befriedigende. Die Kinder können trotz aller unzähligen Konferenzen, Bibliotheken und Remunerationen der Lehrer weder deutsch noch slovenisch. Vor 30 Jahren, als ich in die Schule ging, gab es von all' diesen Nencrnngen, mit welchen wir heute fortgesetzt geplagt werden, gar nichts, aber wir haben in der Volksschule das gelernt, was man in derselben lernen soll, nämlich lesen, schreiben nnd rechnen. Ich bin daher gegen die Bewilligung jeder Dotation für die Bezirks Lchrcrbibliothct. Referent GR. Dr. Ritter v. Kaltenegger: Der Herr Vorredner hat zur Bekämpfung des Sec-tiousantragcs auf die Beuützuug der Lyccalbibliothck hingcwicscu. Nuu muß ich darauf bemerken, daß bei der Errichtung der Bezirts-Lehrerbibliothekcn in erster Linie der Umstand im Auge gehalten wurde, daß dieselben jene Fachschriften enthalten (Rufe: Laibacher Schulzeitung!), welche in den Lycealbibliotheken voraussichtlich nicht zu finden sind. Ucbrigcns ist schon nach dem Gesetze jeder Schulbczirt zu Beiträgen für die Bezirts-Lchrervibliotbet verpflichtet, es kann daher höchstens über die Frage debattiert werden, ob der beantragte Betrag ein zu hoher oder zu geringer ist. Bei der Abstimmung wird der Scctionsantrag angenommen. Der Referent GR. Dr. Ritter v. Kaltencgger stellt namens der Section folgenden Antrag: „Der k. k. Landesschnlrath werde in Gemäßheit der Bestimmungen des if!) dcs Rcichsvoltsschulgesctzes vom 14. Mai 1«09 ersucht, zu bewilligen, daß die deutsche Sprache an den städlischeu Volksschulen in Laibach neben der slo-venischcn als Unterrichtssprache in der Weise eingeführt werde, daß dieselbe schon in der zweiten Klasse dieser Schulen beim Rcchenunterrichte neben der slovenischen, in der dritten Klasse sowol beim Rechen« wie beim deutschen Sprachunterrichte vorherrschend, endlich in den oberen Klassen von der vierten Klasse an für dic Mehrzahl der Gegenstände als Unterrichtssprache in Verwendung genommen werde." GR. Potoenit: Es wurden uus mehrere Anträge seitens der Schulsection vorgetragen, allein des Pndels Kern liegt eben in dem letzten Antrage, in wclchcm es sich um die vollstäudige Germanisierung unserer Schuleu handelt. Meine Herren, ich bin ein dem Kaiscrhausc stets tren ergebener traincrischer Slovene, mnß Ihnen jedoch offen erklären, daß ich um keinen Preis in der Lage bin, für den Antrag der Schulfcctiou zu stimmen. GR. Kluu: Ein so wichtiger Antrag, wie der uns heute vorliegende, bedarf einer eingehenden Erörterung. Wir müssen nns in erster Linie die Frage vorlegen, ist derselbe gerechtfertigt oder nicht? Was wurde zur Unterstützuug des Autrages seitens der Section angeführt? Lediglich nur das Gutachten des Aczirksschulinspektors, welches mir jedoch zu weuig maßgebend erscheint, um auf Grund desselben einen Beschluß von so großer Tragweite zu fasseu. Der Iuspcttor sagt iu seinem Berichte, daß die Schüler zu wenig Deutsch lerucn, ich frage Sie aber, meine Herren, wollen Sie dem einige Stunden umfassenden theoretischen Urtheile dcs Inspektors einen größeren Werth beilegen, als der Praxis der Voltsschullehrer, welche sehr genau wisseu, wie sie ihre Schüler unterrichten müssen, wenn sie überhaupt ihren Zweck erreichen wollen? Ich würde deun doch dem Urtheile der Lehrer den Vorzug geben gegenüber dem momentan erlangten Eiudrucke des Bezi'rtKschulinspettors. Seieu Sie überzeugt, daß es uuseru Lehrern sehr darum zu thun ist, die deutsche Sprache zu protegiere«, schon ans dein Grunde, um sich in dcn heute maßgebenden Kreisen beliebt zu machen. Wenn aber trotzdem die Lehrer es selbst einsehen, daß, soll der praktische Unterricht nicht leiden, der Gebrauch der sluvenischcn Sprache nothwendig, ja dringend nothwendig ist, dann, meine Herren, werden und müssen Sie in der Thätigkeit der Lehrerschaft denn doch das Bestreben erkennen, daß es derselben — eingedenk der ihnen übertragenen heiligen Aufgabe — iu erster Linie darum zu thuu ist, daß uuscre slovcuische Jugend überhaupt etwas lcrut. Wenn die Lehrer der Jugend in der Voltsschule nur die deutsche Sprache beibriugen follen, dann wird letztere, wenn sie die Schule verläßt nnd ins praktische Leben eintritt, weder deutsch, uoch sluvenisch, uoch etwas audercs können. Die Lehrerschaft der städtischen Schulen leitet beim Unterrichte die Erfahrung, und gestützt auf diese, geht sie in jener Art und Weise vor. welche dem Herrn Bczirtsschulinspettoi umingencs)" > sein scheint, obwol sie unter dcn gegebenen Vc nissrn die einzig wahre und praktische ist.. Mdiir, Anschauung nach ist also kein Grund vorhanden. Pc titionen an den Landesschulrath zu senden, Was werden Sie denn schließlich, wenn Sie dem vorlegenden Antrage zustimmen, erreichen? Weiter mchts, als daß Sie die kaum einigermaßen beruhigte Aufregung betreffs der Sprachenfrage von neuem anfachen und daß Sie Gelegenheit bieten, das Volt neuerdings in einer Weife aufzuregen, die weder uns noH Ihnen erwünscht sein kann. Schließlich hegen Sie ja doch alle, so wie wir, den innigen Wunsch, daß unser Volt lernen soll und gebildet werde. Ist es Ihnen nun ehrlich und redlich um die Bildung des Voltes zu thun, dann opfern Sie das Hauptsächliche nicht dem Nebensächlichen und belassen Sie ohne alle Petitionen das Minimum des slovenischen Unterrichtes, welche« in unseren städtischen Volksschulen noch zu Recht besteht, und stimmen Sie gegen den Antrug der Section. (Schluß folgt.) — (Ausfuhrverbot.) Eine vorgestern M'li cierte Verordnung des l. t. Fmünzmimsterlilms vom 15. d. M. gibt bekannt, daß infolge Mimsterraths bcschlusses und im Einvernehmen mit dem tüniglich ungarischen Ministerium die Ausfuhr von Äiaulthieren über alle Grenzen der österreichisch-ungarischen Monarchic verboten wurde. Dieses Verbot tritt sogleich ill Wirksamkeit. — (Schulbezirl Loitsch.) Bei der hrucr am 5. August in Idria stattfindenden Bezirts-Lchrcrlonfcrcnz des Schulbczirtcö Loitsch kommen, einer Mittheilung der „Laib. Schulztg." zufolge, außer dcn üblichen Programm Nummern nachstehende Gegenstände zur Verhandlung: 1.) Ist der Unterricht in den weiblichen Handarbeiten und in der Haushaltungstunbe in ocr Voltsschule noth' wendig, und wie viel soll aus diesen UntcrrichtSzwcigcn gelehrt werden? 2.) Der Schreibuntcrricht in der Nolls, schule, mit darauf folgenden Demonstrationen. :>) i dcn lanowirthfchaftlichen Unterricht in der Fortbitt,., schule. 3.) Wie soll sich der Lehrer gegenüber dem Boltc betragen, um sich die gehörige Achtung bei ihm zu verschaffen? — (Todesfall.) Die im letzten Jahre der Direction Kotzku — Saison 1874/75 — am Laibiich'er Theater engagiert gewesene Altistin Fräulein Berthn Frey ist oicsertage in Wien im Alter ^m 2^ fahren gestorben. — (Hagelschlag.) Die Snm'lP'nnüwr Aich im politischen Bczirte Stein wurde durch einen am iiten d. M. niedergegangcncn Hagelschlag hart getroffen, indem die Feldsrüchte in einein Theile der genaiuttcu Gemeinde stark beschädigt wurden. — (Um eines Kreuzers willen — er-trunken.) In der Ortschaft Untertatzendors bei Gotischer ereignete sich vor kurzem der folgende traurige ^ Der 5jährige Sohn Josef dcs dortin.cn Grunds, Josef Scmitsch lies in Gesellschaft mehrerer anoerer Kinder im Dorfe fpiclend umhcr und fand bci diefcr Gelegenheit einen im Straßentuche liegenden Kreuzer. Da derselbe schmutzig war. so begab sich das Kind mit dem verhängnisvollen Kreuzer zu einer im Dorfe befindlichen, nahezn zwei Meter tiefen Wasserlache, um ihn oaselost zu waschen. Leider verlor das arme Kind hiebei das Gleichgewicht, fiel in das Wasser und ertrank darin. Die bald darauf hcrbcigeeilten Leute zogen es bereits als Leiche aus dem Tümpel, Anläßlich dieses bcdaucrnswcrthen Vorfalles erging seitens der Bezirks' hanptmannschaft an die Gemeinde der Auftrag, die betreffende Lache aus Sicherheitsgründen sofort ordnungsmäßig einfrieden zu lassen. — (Feuer.) Im Wuhnhause des Besitzers Franz Bustic in St. Georgen im Gnrtfelder Bezirke lam am 27. v. M. ein Schadenfeuer zum Ausbruche, das den Dachstuhl nebst mehreren am Dachboden ausbllolihrten Tischlerwertzeugen einäscherte und einen Schaden von nngefähr :i(X) st. anrichtete, gegen welchen der Besitzer nicht versichert war. Das Feuer wurde durch die hcrbei-geeiltcn Nachbarn in kurzer Zeit bewältigt, dasselbe soll durch unvorsichtiges Gebaren mit einem offenen Kerzenlichte am Dachboden entstanden fein. — (Entsprungener M ' litärsträ fl i n g, ^ Der 22jährige, aus Obervellach im Krainburger Bezirll gebürtige Sappeur zweiter Masse des k. t. 2. Oeniereai-ments, Johann Bcicr, ist vor kurzem aus den, Bri ,, arreste Nr. 2 in der Nußauer Kaserne in Wien, w, , >^> er sich wegen Desertion und anderer militärischer verbrechen in Haft befand, entsprungen und wird steckbrirs' lich verfolgt. Man vermuthet, daß sich der Entsprungene nach Krain geflüchtet haben dürfte, — (Valvasor.) Die NeuauKqcche der Valvasor-schen Chronik „Die Ehre dcs 5 ,,„is Krain" ist bereits bis zur 35. Lieferung (, ,. ,»n und dürfte somit noch im Laufe dieses Jahres vollendet vorliegen. Die beiden letztausgegebenen Hefte bringen datz 5. und 0. Heft des fünften Buches: Von den alten und nltesten Einwohnern Krains nebst dem dazu gehörigen Anhange. Drei Abbildungen zieren die beiden Lieferungen — 1154 Unter einem machen ton über Wunsch der Verlagshandlung nochmals darauf aufmerksam, daß dieselbe für sehr elegante Einbanddecken gesorgt hnt, welche beim Verleger I. Krajec in Rudolfswerth sowie durch jede Nuchhaudwng um den Betrag von 2 fl. per Stück zu erhalten sind. Ein Exemplar dieser von N. Gerhold in Leipzig gelieferten Einbanddeckel! liegt uns zur Ansicht vor, und wir können nur bestätigen, daß dieselben in der That ebenso elegant als dauerhaft ausgeführt sind, so daß wir jedem Abonnenten dieses werthvollen heimatlichen Werkes die Anschaffung dieser Decke bestens empfehlen können. — (Verkehr auf der Südbahn während der Pfingstfcicrtage.) Der Personenverkehr auf der Südbahn war während der diesjährigen Pfingst-feiertage trotz der am zweiten Feiertage den lebhaften Verkehr beeinträchtigenden ungünstigen Witterung stärker als zu Pfingsten in den Vorjahren. Die Frequenz in der Wiener Lolalstrecke belief sich am ersten Feiertage auf circa 59,000; am zweiten infolge des tagsüber eingetretenen Regens jedoch nur auf etwas mehr als 27,000 Personen. Mit den Vergnügungszügen, welche von Wien, Laibach, Trieft, Cormons, Pola und Fiume aus zum Adelsbcrger Grottcnfeste abgingen, wurden 2600 Personen, mit den Wien-Mürzzuschlager Vcrgnügungszügen an beiden Feiertagen zusammen 2100 Personen und nlit dem Separatzuge von Graz nach Wien 600 Personen befördert. Im ganzen repräsentiert dies eine Frequenz vun mehr als 91.000 Personen binnen 48 Stunden, deren Beförderung ohne irgendwelche Stockung oder Störung vonstatten ging. — (Für Touristen.) Unter dem Titel „Wald-Heims Führer auf den österreichischen Alpenbahnen" erschien soeben im R. v. Waldheimschen Verlage in Wien ein sehr zweckmäßig eingerichtetes und leicht unterbringbares Touristenbüchlein, das der großen Schar der Vergnügungszügler nicht unwillkommen sein dürfte. Ein praktisches Reisehandbuch, in welchem der Reifende auf alles Interessante und Schellswerthe unterwegs auf der Fahrt und in den von der Bahn berührten Orten und deren Umgebung, sowie auf die lohnendsten Ausflüge und die schönsten größeren Touren, welche von jeder einzelnen Station unternommen werden können, aufmerksam gemacht wird, in dem er auch manche praktische Winke, insbesondere in Bezug auf Unterkunft. Fahrgelegenheit, Bahnanschlüsse. Entfernungen :c. findet, erhöht nicht nur den Genuß auf der Reife, sondern setzt ihn auch in die Lage. ein zweckmäßiges Reiseprugramm zu entwerfen und seine, in den meisten Fällen knapp bemessene Zeit möglichst auszunützen. Das vorliegende, 163 Druckseiten umfassende Büchlein enthält außer einem sehr genau zusammengestellten Fremdenführer von Wien einen von Station zu Station fortschreitenden, auf alles Wesentliche aufmerksam machcndev Wegweiser sämmtlicher Linien der Süd-, West-, Gisela-, Rudolf-, Vurarlberger-und niederösterreichischen Südwestbahn. Der Preis desselben (7b kr.) ist mit Rücksicht auf den reichhaltigen, mit den neuesten Daten versehenen Inhalt sehr nieder gehalten. — („Neue illustrierte Ieitung") DieNr.38 dieses Blattes bringt folgende Illustrationen: Graf Peter A. Schuwaloff. — Der neue Rudolfs-Brunncn in Innsbruck. Nach einer Photographie gezeichnet von I. I. Kirchner. — Das Attentat auf den deutschen Kaiser am 2. Juni 1878. — Der Zusammenstoß der deutschen Panzerschiffe „Großer Kurfürst" und „Wilhelm" in der Nähe von Folkestone. — Die Archäologen. Gemälde von Eduard Charlcmont. Räch einer Photographie von Victor An-gercr in Wien. — Parifcr Weltausstellung 1878 : Das englische Viertel in der „Rue Internationale." Die russische Facade. — Texte: Späte Vergeltung, Roman von Hieronymus Lorm. (Fortsetzung.) — Graf Peter A. Schuwaloff. — Das neue Berlin. Von Dr. Adolf Zehlickc. II. — Pariser Weltausstellung 1878 : Oesterreich im Indnftriepalaste. Von Max Nordau. II,: Das englische Viertel auf der Ausstellung. — Das zweite Attentat auf Kaifer Wilhelm. — Die Katastrophe bei Folkestone. — Die Archäologen. — Ein Frauenliebling. Roman von E. v. Schwarz. (Fortsetzung.) — Der neue Rudolsz-Brunnen in Innsbruck. - Kleine Chronik lc. Neueste Post. (Original-Telegramm der „Laib. Zeitung.") Okn, 17. Juni. Das Abgeordnetenhaus nahm in dritter Lesung das Einfiihnmgsgesch zu den Aus-gleichsgesctzm an, womit letztere vom Hause vollständig erledigt sind. Die „Vol. Korr." meldet aus Konstantinopel: Neuerlich ist eine griechische FreiwilligcusHar in Thessalien eingebrochen. — Es heißt, die bntische Flotte sei heute nach den Prinzen-Inseln abgegangen. VerllN, 17. Juni. Die Kongreßsitzung dauerte heute von 2 bis 5 Uhr; Gortschakoff hat derselben beigewohnt. Verlin, 16. Juni. Dem Kongresse nahestehende Kreise wollen wissen, die Fortschritte rücksichtlich des Einvernehmens zwischen den Kongreßdelegierten seien weniger befriedigend. Die Türkei verweigert hartnäckig die Räumung der Donanfestungen, sich auf die Nichterfüllung der Friedensbedingungen russischcrscits berufend. Mehrere Mächte, dieser Anschauung sich zuneigend, verlangen die Verpflichtung Rußlands, die türkischerseits eventuell geräumten Festungen nicht zu besetzen. In der morgigen Kongreßsitzung soll die Räumnngsfrage verhandelt werden. London, 17. Juni. Im Oberhause sagte Richmond, das Memorandum des „Globe" sei authentisch, aber unvollständig. Berlin, 16. Juni. (Montags«Rcvuc.) Die Einzelkonferenzen zwischen den verschiedenen Staatsmännern — die englischen Bevollmächtigten haben jedoch heute einen Ausflug nach Potsdam unternommen — dauern fort. Es hat eine allseitige Annäherung, die Aussichten auf Verständigungen eröffnet, stattgefunden. Ob jedoch eine wirkliche Verständigung erzielt worden, wird sich erst in den Plenarbcrathungen des Kongresses selbst zeigen. Die morgige Sitzung wird voraussichtlich größtentheils mit der Berathung der Modalitäten der Geschäftsbehandlung, der Feststellung der Abstimmungsart in der Reihenfolge der Verhandlungsgegenstände und der Wortcrthcilung sich befassen. Bezüglich des Vertrages von San Stefano soll ein förmlicher Revisionsplan, der, wie es heißt, von deutscher Seite entworfen werden soll oder schon entworfen ist, vorgelegt werden, nach welchem die einzelnen, in dem Vertrage behandelten Fragen nach Gruppen und Kapiteln getheilt zur Berathung gelangen sollen. Berlin, 16. Juni. (Presse.) Bezüglich der bulgarischen Frage hat gestern noch eine Konferenz zwischen Beaconssield, Schuwaloff und Andrassy stattgefunden. Es scheint, daß das Verhältnis Südbulgariens zur Pforte noch der Regelung bedarf. In der beß-arabischen Frage ist es entschieden, daß Rußland keine erheblichen Schwierigkeiten finden wird, seitdem England in diesem Punkte nachgegeben hat. Man erwartet, daß die morgige Kongrcßsitzung ohne erhebliche Differenzen verlaufen wird. Die Nachrichten von den Kämpfen an der Nojana haben hier sehr verstimmt. Paris, 16. Juni. (Presse.) Mit der Anwesenheit des Grafen Crenncville, welcher dem Kronprinzen von Hannover die Condolenz des Wiener Hofes auszudrücken hat, werden Verhandlungen in Verbindung gebracht, wonach der Kronprinz unter Entsagung aller Rechte anf Hannover bewogen werden foll, nach dem Herzog Wilhelm den Thron von Braunschweig zu besteigen. Unter dieser Bedingung würde der Welsen-sonds zurückerstattet werden. Paris, 17. Juni. (Triester Ztg.) Eine De^ pesche vom 16. d. M. abends erwähnt nichts von einem Zusammenstoße zwischen den Türken und den Montenegrinern und sagt nur, daß alle Chefs der Herzego-wünschen Insurgenten sich heute in Cctinjc über Einladung Montenegro's versammelten. Montenegro befestigt einzig die Grenze von Albanien. Petersburg. 16. Juni. Die heute stattgehabte allgemeine Versammlung der hiesigen omtMU Relchs' angehörigen beschloß einen Ausruf an die deutschen Kolonien aller Erdtheile, als Liebesbeweis für KM« Wilhelm einen großen Fond zu sammeln behufs ^' setzung des „Großen Kurfürsten" oder zu eimm aP-lichen durch den Kaifcr zu bestimmenden Zweck. Cetiuje. 16. Juni. (Pefse.) Wie bereits A' meldet, haben die Dirken wiederholte Versuche geinM in dem von den Montenegrinern occupierteu TenM' rium während des Kongresses einen Ausstand z>l p^ vocieren. Heute griff eiue türkische Abtheilung o> montenegrinischen Vorposten all der Äojana an. w>n jedoch zurückgeschlagen, wobei ein Theil der Äugle»! abgeschnitten und gefangen wurde. Telegrafischer Wechselkurs vom 17. Juni. . Papier-Rente «4 60. — Silber-Rento 6N 35, - U ' Rente 74 «5. — 1860er StaatsAnlchcn 114'—. - O"Nl^s 860. — Kredit-Aclicn 241'—. — London 117 10. - ^ 102 55. - K. l. Münz. Dulaten 5 59. - 20 FranlM'-'" 9 37'/,. — 100 Reichsmark 57 80. Angekommene Fremde. Am 17. Juni. Hotel Stadt Wien. Fiedler, Major, sammt Gemalin, l"» — Dr. Waas. Magistratsconcipist, sammt Gcmali»; ^^„b, Privat; Schiillcr, Selulcs. Graf, Hoffmann, heller "",.., Kflte., Wien. Brclich. Viola, Agenten, und Waller. "" ei»' — Altschul. Kfm,, Töplih. - Iosl. Bäckermeister, ^l"" ^ Hotel Elefant. Klein. Kappcl. Ncis.. Wie». — Iclov^..^ Grude», Obcrlaibach. — Kropcu'. Hptm., Laibach, ^^..^i^ Astronom. Amerika. — Stiotta. Vudna. ^lcsar, /pl Woch. Fcistriz. — Erschen. Steucramtsadjuuct, Tre»!^^ Mohren. Schwarz, Trifail. — Mitcc, Nassenfiiß. ^H, ^ und Meiechoser. Ioria. — Vogl. Liculcnaut, InnM" Icöclto, Leulicu. Meteorologische Beobachtungen inLaib^ Z '«H ß«5 3Z - " k "Zii " "^ N n ^ ^ 7Ü.M 73184 ^N'6 windstill NeaeN 0" 17. 2 „ N. 732-94 ^166 O. schwach bewolll M, 3 „ Ab. 734 32 4-12 6 O. schwach heiter .^», Morgeus und vormittags start bcwöllt, abwcclM.^l ^ nachmittags Aufheiterung, Abcudroth. Das Tages»' Wärme -j- 13 6", um 4 8" unter dem Verantwortlicher Redacteur: Ottomar V ""^-^ ^ »^rllls^' D M Für die innige Theilnahme an dein "^ » W unseres theuersten Söhnchcns W W «„ dew W M und für die sehr zahlreiche Betheiligung "' ^s » « Leichenbegängnisse sprechen wir alleu »Mlel ^ W gefühlten Dant ans. > W Stein am 17. Juni 1878. > » Viuceuz und Ludovica Fischt- > ^M'si>nlii>^l^t .^^"' 1i>. Juni. (1 Uhr.) Nie Aörsc war inl allgemeinen sehr fest. Besondere Aufmerlsamleit wendete die Speculation der 3lmtc zu. Acticu der u 0 87— Siebenbürgen.......7650 77 — Tcmeser Bannt......77'50 78 — Ungarn..........7835 79 75 Netten von Vanlen. Gelb Ware Anglo-österr. Nanl.....110 25 110 50 Kreditanstalt.......235:!0 23540 Depositenbank.......154— 155 — Kreditanstalt, ungar.....21975 220 — Nationalbant.......854 — 855 — Unionbant........6675 6650 Vcrtehrsbanl.......106— 107— Wiener Vanlverein.....94— 9450 Vlctien von TransportNnterneh mungen. Gelb «Ua« Alfiild.Nahn .......119-50 120— DonaU'Dampfschiff..Gesellschaft 450— 452 -- Elisabcth.Westbahn.....175 50 176— Ferdinllnds-Nordbahn . . 2155—2160— Franz-Ioseph.Vahn .... 1342.'' 135— Gelb W«e Galizische Karl«Ludwig.Vahn 253 50 253 75 Kaschau-Oderberger Bahn . . 10« 50 107 -Lemberg-Czernowitzer Vahu . 12350 124-— Lloyd-Gcscllschaft......489— 491— Ocsterr. Nordwestbahn . . . 109-50 110 - Rudolfs-Vahn.......118- 118-50 Staatsbahn........26075 26125 Südbalm.........78'50 79 — Theiß Bahn........19350 19450 Ungar-galiz.Verbindungsbahn 84— 84 50 Ungarische Nordostbahn . . . 115 50 116— Wiener Tramway-Gescllsch. . 155— 155 50 Pfandbriefe. Wg.üst.Bodcnlreoitanst.(i.Gd.) 109— 109 50 „ ., „ (i.V.-V.) 91— 9125 Nationalbanl.......99— 9920 Ung. Äodenlredit.Iust. (N.-B.) 95 50 95 75 Prioritiits Obligationen. Elisabeths. 1. Em.....9225 9275 Ferd.Nordb. in Silber . . . 10525 10575 FranzIoseph-Bahn .... 80— 8925 Gal. Karl'Ludloia-V.. I, Em. 10150 102 — Ocsterr. Nordwest-Bahn - - ^. ^. d» Sicbenbiirger Bahn - - ' ^5 5,0 ^?'" Staatsbahn 1. Em. - ' ' ,^25, U^ü Sübbahn u 3«/«....... 94-25 ^^ » 5°/» .--'-' ^-^ Südbahn, Bons...... Devisen. 7,55 5.7'!l'' ,i?p Auf deutsche Plätze- - - ' n?^ l 7,5^ London, lilrzc Sicht . - - - ^7..^ t^,^ London, lange SW - - ' 46 ?5 Paris.......... «leldsorte«. ^^ Gclb ^ s, ^2 ^' Dukaten... - ^ sl. 60 lr. 5 st ^/. , Napolconsd'or . l) ., 4" " , Deutsche Reichs- ^ 58.,"' , banlnotcn. - ,°3 " 75 " 102 „ ^" Silbergulden . - l"2 .. Kraiuische Orundentlasw^oM^^ Privatnotierung: Geld ^ ' 5^1" ,!t 235 50 bis 235 75, Anglo ll0. MHtta«: Um 1 Uhr 15 Minuten nottetük: Papierrente 64 35 bi« 64 45. Gllberrsnte 66 25 bis Al35>. Vnli'reiif'' ?"<<:<> sn^ ?"< 7i» ,