----------- vonnGrstOA. 16. ßilü*- 193^ kriodOtki «Aol»«»Tilol» Gt»d«i»i>GU yVtittId«Ibi»g mt»eMd»n WW^ ^WW ln>«5»w«» o. m ^»ktdof i». 4 (V»5^,»tua9> »k. «70^ »o«,«« V^wVlwng ui»6 IMND»»« »I». «M» MMM-W S«ug»p»»i- ckbkvl««. mOn,tI U viH. ,« 0in öufet, Po»« mon.t. «l. 4i 5UtMi>AM«W 1« »»0«»K0^ ul»o»« N G IL> V » 2, 0K». «» 6- 0»k,g« m«»««. ,» vln. t^inummW ' dt» Z vin. IM. WGG4. ?Ut«kP>»W lMODA». «»?<» alGl»« r«wiWi«l^ MMomZMna Das Snde der Legalttät Keine Einigung »WNchen Negternng und vpvvMlon - Sekodr eines General-fieetk« — Veebindeeung dee Aaiionalrotsfltznna eventueN mit WaNenaewall — Heule NaMeiN der Negieenng und Siadlierung des DiNamrreoimes W» e n, !ü. März. H««tG «« 3 Utzlk »ach«UtOß« soll die vO« d»r VppsitttD« gßge« den Villen der Regiee»ng einberufene Gitzung de» Na-tiOnalratßs eröftnet »erden. Bis z« die« se« Angendlis iß in den Verhandlungen zwischen der «egieru«« «nd der Opposi-tien keine Viniqpng DtfOlgt. Man weitz alsn nicht, wie lich die inperpolitische Lage unter dem Gesichtspunkte dieser Ra-tienalratSsitzung nieiter ent»vickeln wird. Bekanntlich Hot der Bundeskanzler in der vor zwei Tagen erfolgten Aussprache mit dem zweiten Vizepräsidenten deS Rationalrates Otrafsner die lZrklSrung abgegeben, daß er die Oppofition vor einem solchen viefst^widrigen Schritte warne. — Wenn der Rationalrnt nach Ansicht der Siegiernng zusammentrete, so könne eS fich lediglich um eine Versaminlung der Abgeordneten, keineswegs aber um eine legale Sitzung Volksvertretung handeln. In Wien herrscht Rvhe. Die wichtigsten öffentlichen Gebände sind von starken Volizeid^tachs?nentS besetzt, ilebrigens steht die Wiener Polizei schon feit einigen Tagen unter scharser Bereitschaft. In sozialdemokratischen Kreisen spricht man, salls die Regiernng in ihren drakonischen Maßnnlimen fortsahren sollte, bereits von der Möglichkeit i^r AuSru-^g eines Generalstreiks. Wien, 5. März. Die gesamte tveffentlichkeit dliikt mit gröslter Gpannung auf die kommende Vr» eignisfe des heutigen TageS. Die Opposition will der Regierung den Beweis liesern, daß ein neiteS Präsidium gewählt! werden kann und daft der Vwtlonalrat! arbeitsfähig ist. In Wien kursieren sett« gestern abends die verschiedentlichsten Gerlichte, !»ie aber nicht kontrolliert werden können. Die Regierung DoNfuh dedient sich der -^ensurmaslnahmen in einer Weise, wie sie im allen Oesterreich-Ungarn nicht einmal zur KriegSzeit gehandhabt wurde. Wie verlautet, will die Regierung den für heute nachmittags anberaumten Zusammentritt des Rationalrates ßege-benenfakls auch mit Mitteln der Gewalt verhindern. Angeblich ist die Vsfsdung des ParlamentSqebäudeS a« W«ß dnrch die Heimwehren aevlant Da a^r ln dem allgemeinen Chaas der BnndsSkanzker scheinbar auch dem HeereSmlniftß» Ban-goin und dan:it den EhrWchsozialen nicht zu trauen scheint, übernah« er von Bangoin den Oberbefehl iiber die gefamte österreichische Wehrmacht. Vie Negierung wird hente ^ >» auch nach onsilsxhi« die Todesstunde der Demo kratie anzuzeigen - turitckgetreteu, um dann als neue Diktatur-N^ruug uor die Oeffentlichkett. nicht vor daS Parka» ment, zu treten. Vie Lage ift äuherft kritisch »nd gibt zu deu wildeste« Gerüchten Anlast Die Opposition ist über das ver-saffnngSwidrige Borgehen der Negierung ungehsuerlich ausgebracht Der Wiener Landtag hat den Beschluß gefaßt, sich der Regierung Dollsuh mit allen Mitteln entgegenzusetzen. Wien, Id. März. Die „Deuts6)'östcrr<;ichischo Taqeözeiluna" berichtet an leitender stelle über eine ihr aus Berlin zugekommene tcleps).inlsche Mel-Ättng: Darnach hal>e gestern in !»er Berliner üsterreichisch<'n Gesandtschast em Empfang stattgefunden, den der ehemalige Austizmi. nilstyr des Heimatbloct-z Dr. Hueber und der ehemalige Stabsleiter Major Patst dazu be-nijjKt hätten, Nil» Erklärunsien gegeniiber Presscrertretern abzugeben, >ai; es sich bei den gegöimvlrtigen Mastnahmen der i^ster^ reichisl^n Reg ernng ivesentlich unl eine ziel bewußte uird energische Pi^rb^r^itunq ein-»^' Aktion für den ?lnschlust Ocslcrreichs nn Deutschland handle. Velde hätten auch Iienn ^ieic^tagspräsidentvn Göring m t dein Vorschlag vorgesprochen, die ^^itlcrbeweqilng in Oesterreich zum S^intritt in ein^^ Regierung der Christlichsozialen und des.^)<'iin.Uschuvi?s zu iiberveden; der Heiniatschuh wäre zu ?i. ucm Zusamlneilgehtn mir d>.'n Nationalsli-zialiston angesichts der schwankelidl.'n Enlwsck lung der letzten Taqe nun terett. Die „Dötz" ivandte sich nn die Landes-leitung der .^^'tlerl'riveguiig und erhielt die Mitteilung, daß die Landeslcitung ein solches Ansimlen rund'.veg ablehnt. Di^ N Uio« nalsozialisten fordern Neuwahlen und sie würden sich, sei es nach den Wahlen. iLi es in einem etzvaigcn W'ihlkabinetr. unmitiel« bar vor den Wahlen nur init reai..'rungsfä-higen Parteien, nicht abei.' mit Politischen Leichen zusannuensehei?. Die Bubaet»DebaNe B e o g r a d, 15. März. Die Skupschtina befindet siä) inmiti^u der Generaldebatte kber den Staatshaushalt, der Nock) im Laufe deS heutigen Tages gcund sä^zlich durchbespr-^chen werden dürste, so daft die Abstimmung über die grundsätzliche Annahme morgen erfplgeti kann. Daladier im Nundfunk Paris, lö. März. Ministerpräsident Daladier hielt r>u Rundfunk eine Rede, in der er die Fran' zosen ermahnte, wegen der Zukunft des Lau des unerschittterliches Vertrauen zu bewahren. In der allgemeinen Währungskrise fei der französische Franken das stabilste, ain stärksten garantierte Geld. Frankreich sei be-reit^, an der Weltwirtfchaftskonferenz mit dem glühenden Wunsche teilzunehinen, ihr eiiion Erfolg zu sichern. Frankreich, das unt äuherfter Wachsatnleit die gegenwärtige Entwicklung der internationalen Politik verfolge, kenne keinen Haß und keine Furcht; es bstzehre kein Vebiet; es wllnsck)e bloß Ordnung und Arbeit, Der Ministerpräsident erklärte, daß die klirzlichen Besprechungen luit Moedonald und Johii Liuwn es gestatteten, den Scharfblick dieser beiden Staatsmänner mit Bezug auf die eurvpäis6)e Lage anzuerkennen. Daladier sei der Ansicht, daß ein fvanzöstfch-britifcheS Abkommen, zu den, alle Bi^lker herzlich eingeladerl sind, die sicherste Aaranti« Mr den Frieden in Europa bst. RooseveltS Bier-Bill. Washington, lö. März. Der Kongreß hat nrit großer Mehrheit die voin Präsidenten Noosevelt unterbreitete Bier-Bill genel)iikigt. Mnftighin wird man in den USA Leichbbiere mit Alk^h.'»! brauen dürfen. Die Perzehrungösteuer wird 4 Dollar pro Hektoliter betrafen. Man rechnet damit, aaß auch der Eenat die Viirlage annehluen wird. Hitler geeist ein. München. 15. März. Die 'Äerhandlunsieil über die Neubil^^unq des bäurischen ^al-inetts sind auf Lch.vierig« leiten gestoßen. Neickstanzler >^'>itler, k^er 'ich jetzt in Verlin befindet, wird am nächsten Dienstaif nach Minichen zlirückkekiren, um selbst die Vl?rbandlungen über die i^usam« mensetzung des neuen Ministeriums zu leiten. Bvrfenderlchte L l u b l j a n a, Ib. März. Devisen: Berlin l:500.N bis 1370.94, Zürich bis 1N.3.8.), Wien (Priv.) 9.?0, London bis il)7.'.X), Newyork ii680.^7 !»i4 570K.7S, Paris 29^.93 bis SSK.O'). Prag bis 170.0S, Trieft Z!>S.4N bis ^^94.80. .Zagreb, 14. März. Devisen: Vcrli«, 1.'^f>0.03 bis 1.WY.Z, Mailand bis L9ä.VK, London 194.97 bi§ 1W.^7. ??c".nliork (Scher!) 5713.85 bis 5742.07, PariZ bis 2Z7, Prag 169.90 bis 170.7«. Trieft ll0k.35 bis 1113.85. Zürich, 1v. Märq. Devisen: Pari? 99.295, London 17.74, Newyork 514.50, A!ailand 26.425, Prag 15.33, Wien 72.70, Berlin 122.90. Der Dollar gerettet! Bor der grosftn Ganieruug d»r «nerikani-schsn Wirtschaft. ^enau acht Tage sind alle anlerikanischen Banken geschlossen gewesen. Was man sofort vorausgesel)en hatte, daß die Bankfeiertage, die zunächst mit der Amtsübernahme durch Roosevelt motiviert wurden, stch auf eineu. längeren Zeitraum als zwei ^ge erstrecken würden, ist zur Tatsache geworden. Die Wie deriu-zangfetzung deS BanwerkehrS erfolgt auch nur etappenweise. MS erste haben die Buttdesreservebanken geiisfnet. Daran schloffen sich izie Banken, dtu in d«ll Städten Ciearing-.^^ouse-Organisattonen angehörten. Zuletzt fol^zten die übrigen Banken. l Es wird noch einige Zeit dauern, ehe sich! der noruiale Berkohr »vieder einspielt. Aber eines kailn man je^t schon jagen: Die t^rife des Dollar!.' ist überwunden. Roosevelt und seine engsten Mitarbeiter liaben sich mit Ent-sthiedenl^eit für die Beibehaltung der Gt>lo« Währung eingese^tt. Solange man doch Zweifel in die Entschlüsse deö uenen Präsidenten setUe, unterlag d>'r Dollarkurs an allen internationalen Plähl.'n starken .^iurgschi»>an.' kuugen. Man brauchte zn'ar die ÜArse nicht fchr ernst zu nehuien, da eS sich bei ihnen nur um Notierungen an einer fchlvarzen Börse handelte, wo die Ausfchläge iminer fehr emp findlich zu sein Pflegen. Immerhin war es doch ein uiehr als bezeichnendes Symptom, das^ in Paris .'.eitweilig dex Dollar 1V?L Uber ieinen Kurswert gehandelt worden ist. N'vbei es sich ni6)t nur uin LuftgesckiÄftc l)nnk<'lte, solidern auch tat-sächlich grl^ßere 'Allschlüsse zustande kamen. Alle Viersen der Welt hatten die Dollar-noti) ein^^estellt, mit ?ln?nahme von Berlin. Der Mrund bierfür lag in solgendem: Die Reichsbank hat noch vor den anierikanischen Bantfeiertagen den Kurs über dem eigentli-chen infolge des Abstnkens des Dollars tat» sächlichen ^)Ä?rte gehakten. Während der Bankseiertage wurde zunächst eine Korrek« tur vorgenomnten. Später setzte man den^ Dollar bis auf 4,15 herab, was einem DiS-ostio von etwa 1?ö entsprach. Diese amtliche Berliner NotiernUsj war allerdings noch höher als die inoffiziellen Notiernngen in Pa-! ris nnd London nnd anderen Börsenplätzen, i die nicht von der Schwarzbörse, wohl aber voni 5>andel durchgefiihrt worden sind. .Hier betrug das Disagio nicht ganz ?ehr rasch wird nach Wiederaufnahme di^r Dollarnotierungen die Pariarenze wieder erreicht werden. Entscheidend für die Bewertung des Dollars ist die Tatsache, das; Amerika am Goldstandard fefthält. Weniger wichtig ist die ?Iufs?ebunq der Einlösunispflicht der Dollarnoten in Gold, eine der bed?ntendsten Massnahmen zur Bekämpfung der li'^rise. Die Neuausgabe von Banknoten in ^^'»öhe bis zu 3 Milliarden Dollar fpielt für die Be'.oertung der ainertkanischen Währung ebenfalls keine Rolle, denn diefes Geld ist genan so dnrch Gold gedeckt wie die alten Noten. Alnerika verfügte über eine ireie Goldreserve von zirka einer Milliarde Dol^ lar. Ein Teil dieser Goldreserven ist in den Krifentagen aufgelöst worden, da die Amerikaner in bedentendein Umfang Gold geham stert haben. Durch das Verbot des Besitzes von Gold ist jedoch di.' Gewähr dafür gegeben, dast die grös'.ten Teile der gehamsterten Goldniengen wieder in die wallen der Fe-deral ReserveVanken zurückfließen, sodaß dieses Gold wiederum als Währungsdeckung dienen kann. Die Vermehrung des Geldumlaufes ist auch nicht um ihrer selbst willen geschehen, um auf diese Weise inflationistischen ^n-deuzen hervorzurufen, sondern sie soll dazn dienen, während der UsbenangSzsit den vennehrten Ansprüchen des Publikums an die Banknoten bei der Abhebung ol^r Auf-löfung von Depositen zu genügen. ES ist doch mit zu rechnen, daß große Gummen deS neu en Geldes zunächst benötigt werden. Diese können ledoch schon deSbalb keinen inflatio- nistischen ikinfluß ausüben, da der effektive Umlauf von Geldnöten infolge der Bank-noteichamsterei nicht verndehrt wird. GS dau ert gerauM Aeit, bis die durch die Aerttau« enserschütterung hervorgerufene Nesorgnis wieder gai^ ^ittgt werden kann. Durch d!s Maßnahmen HoovarS ist die atnertkaniftl^ Währung, gerettet worden. Venn dig gvotangekündigte Bankenrsarga nisation durchgeführt wird, so kqnn man da-nrit rechnen» dgß einer der Hauptkrisenherde der amerikanischen Wirtschaft beseitigt wird Aber es ist daraus s« verweisen« datz die BaMnieorganisation auf große Schwierigkeiten stoßen dürfte, besonders da der Konkurrenzkampf der Banken untereinander äußerst heftige Fornien angenommen hat. Durch den No^evelt-Plan ist ein neueö Fundament zur Wiederherstellung der amerikanischen Wirtschaft gelegt worden. Aber diefes allein vermag noch nicht den ganzen Bau der amerikanif^ien Wirtschaft zu trafen. (Entscheidend für die weitere Entwicklung ist. daß Roosevelt in der Lage sein wird, zahllose Wirtschaft'Xrschi'itternngen durch grundlegetche Reformen zu beseitigen. ^WmeibvreriZeAmig^ 75. ' Vonni??smg.' oen' ' Ä)5arz i Die Duvget-Debatte Beachtenswerte Reden der Abgevkdnetm Gajsel mid Dimittijevie B e o g r a d, 14. Mkrz. In der heutigen Bormittagchtzung spra-chcn im Zusammenhange mit dem Staatshaushalt die Abgeordneten Dr. MtikoS, <5i-riä. Grdji<< und LeuiiL. In der Nachmittagssitzung sprach als erster der Mg. Karl a j 8 e k, der sich in seiner Rede mit den 'i^>erhältnisscn imDraubanat befchüf» tiqk'. W0.M0 Arbeiter seien im Draubanat arbeitslos. Fast alle Geldin «shitute s'^icn illiquid. Redner setzte sich für eine sy-iicmat'.schc Bekämpfung der V«breitung der Vertrauenskrise durch die Blätter ein. Man empfinde die Notwendigkeit eines Gesetzes, welches die Funktionen nnd die Verantwortung der Mitglieder der Vcrwaltungs- und Aussichtsräte in den Banken und Aktien-qesellschaften genau bestimmt. Das besetz i'lbcr das Ausgleichsverfahren müsse einer NoveNierung unterzogen werden, uin die Geschäftsmoral wieder M !heb<'n. Die Nationalbank müsse ihre 5ireditpolitik einer gründlichen Revision unterziehen und vor allem den Bürokratismus in ihrer Geschäftsgebarung ausmerzen. Die Kredite der Nationalbank müssen in einem grechten Verhäiltnis dem Handel und der Industrie zugute kommen. Die P o st-sparkasse verfügt über horrende Einlagen wirtschaftlicher Unternehmungen. Es müsse die Forderung erhoben iverden. daß di'l' hiebei erzielten Ersparnisse zur Jnve-siierung bzw. Kreditierung in jenen Gegen-d<'n kommen, wo das l^eld angelegt wurde. Ebenso Mlige die Staatliche H y p o t h e-karbank das Geld dort verwenden, wo es ansiel>egt wurde. Eine Bestimmung des Finanzgcsetzes lalltet, das; alle PuPillar sicheren Gelder bei der Staatlichen Hy potliekarbank angelegt werden müssen.. Im Draubanat gebe es bereits 100 Jahre alte Bezirkssparkassen, die pupillarsichere Gelder entgegenneblnen, für die der ganz? Bezirk nlit allen seinen Steuereingängen haftet. Es gibt nickit einen einzigen Fall, das; bei einer von diesen Sparkassen das Geld in Verlust gekommen wäre. Ausserdem erhält die Wirtschaft r^ei diesen lokalen Sparkassen leichter nnd 0'hnc Schlvierigkeiten die eriorderlichen ^ircdite, da der Eiilblick in das Wirtschaftsleben wesentlich erleichtert sei. Die Monopol bestimmunq für die .'^vpotbekarbank sei da-ber nnbegründct uild schädlich, sie lnüfse revidiert werden. Redner beschäftigte sich noch mit den Un-rulänglichkeiten der D e v i s e n z u t e l-l u n g, mit den teueren Zuckervreisen und schließlich mit der Frage derDekonze n-triernng der st a a t I i ch e n V e r-w a l t u n g. Da der Minister heute noch sogar die Ernennung eines Amtsdieners zu vollziehen habe, bleibe ihm für andere wichtigere Tinge wenig Zeit übrig. Dem Antrags einiger 'Senatoren auf die Einbringung eines A n t i k u r r u P t i o n s g e s e t-z e s tonne man nicht verwuliderlich ge-qeniiberstehen, ivenn bekannt sei, dah in Veograd viele Staatsbeamte ganze Paläste besitzen und vor 1018 noch ivichts besessen hätten. Zum Äliluß forderte ^r Redner einell W i r t s ch a f t s p l a n für eine ganze Reihe von kommenden Iahren. Der Abg. KeLerov kritisierte die Politik des Filranzministers. Redner machte dem Finanzminister zum Vorwurf, nicht genug aufrichtig gewesen ,zu sein und keine genauen Angaben gemacht zu haben. Wir dnrfen uns nicht verheimlichen, das; l.^ir uns in eiirrr schwierigen Finanzlage befinden. TaS Defizit aus dem Borjahre im Betrage von Millionen Dinar sei nicht der einzige Fehlbetrag. Auch die Wirtschaftsun-ternehmnngen nvisen Defizite aus. Das Defizit der Staatsbahnen betrage 133 Millionen Dinar. Der gesamte Fehlbetrag stelle sich also ans 800 ?.1?illionen Dinar. Man wcrde die Einnahinen, wie sie der Voranschlag mlsweist, nicht zusammenbringen können. Der Staatshaushalt dürfte im Verhältnis zum Volksvermögen höchstens 9,5 Milliarden Dinar betragen. Redner sprach ferner ül'er dist nun sicherzestettt, das; den kommunistischen Abgeordneten die Aus-ütung ihrer Mandate uninöglich gemacht wird. Die Kommunisten erholten keine Äätcn und Legitilnationen, ebenso auch nicht die Eisenbahnsahrtlegitimationen. Auf diese Weise iverden die komlnunislischen Reichstazis- und Landtagsmandate Praktisch annulliert. Ob nlichträglich auch die formelle Annullierung folgen wird, ist noch nicht bestimmt. Es hängt dies sehr viel davon ab, ob die beiden Parlamente überhaupt zu einer längeren Session zusammentreten. München, 14. März. Der Reichskommissar für Bayern, Ae, nsozialistischen Blätter vertoten, das Verbot der kommunistischen Presse erstreckt sich auf unbestilnmte Zeit. Um eoen-Wellen Provokationen von sriten kommuni' stischer Elemente vorzubeugen, hat der Reichskommissar die Gründung eines beson- deren Aufsichtspatrouillendienstes zwecks Legitilnierung der Braunhemden und des »Ktahlhelms angeordnet. Den bayrischen Po lizeibehörden ist die Weisung zugegangen sämtliche Waffenbestände unverzügl'ch an die SA. abzuliefern. Der „Bayrische Kurier" erscheint noch im nier nicht, während die Redaktisn der „Münchener Neuersten Nachrichten" na»ß aegm Dr.Vemar Beograd, 14 MärA. Der Staatsgerichtshof zum Schutze des Staates fällte heute um 11 Uhr 30 das Urteil im Prozeß gegen den eheinaligen Abgeordneten der einstigen kroatischen Bauem-Partei, Dr. Ivan P e r n a r, ferner gegen den ehemaligen Abgeordneten Gjuro Kean-felja, Viktor Kosuti^, Petar Pasari^, Fa-bisan PlazoviL und PaLko, Kaliterna, die angeklagt wurden, Flugschriften staatsseind-lichen Inhaltes verbreitet und zur Gehorsamsverweigerung den Staatsbehörden gegenüber gehetzt zu haben, wodurch die öffentliche Ordnung und Sicherheit gestört wurde. Das Arteil wurde auf Grund des tz 1, Punktl, Alinea 1 des Gesetzes zum Schutze des Staates geMt und die A^gellagten der Schuld überwiesen. Dr. Jvan'P ernar wurde zu einem Jahr strengen Arrest, Gjuro Kemfelja zu lS Monaten und Petar sari^ zu acht Monaten strengen Arrest sowie mit der Entlassung aus dem Staatsdienste verurteilt. Sämtlichen Verurteilten wird die UntersuchungSho^t eingerechnet. PlazoviL und Kaliterna wurden freige^o- l^N. Volt! ??we Tnwv«« MllS Entscheidung des «MerlwndeS. Genf, 14. März. Der BölkerbundraL beschäftigte sich heute in öffentlicher Si^ung mit dem Vorstoß Polens gegen Danzig auf der Westerplatte. Das Vorgehen Polens wurde als vertragswidrig festgestellt. Außenniinisrer Dr. Beck gab eine Erklärung ab, daß Polen die Truppenverstärkungen auf der Westerplatte sofort zurückziehen werde. Unsere Aufnahme berichtet von den Feierlichkeiten vor dem Kapital in Washington bei der An'tseinftthrung des neuen Präsidenten der Bereinigten Staaten, Frankliü D. Roosevelt: nach der Ablegung des Verfafsungseides spricht der neue Präsident von der vor dem Kapitol errichteetn Tribüne zu Zehntausenden von Zuschauern. Weiblicher Meifterschiitze bewacht Roosevelt. ! Aus Newyork wird gemeldet: Nach einem ' Beschluß des amerikanischen Senats werden ! für den jeweiligen Präsidenten zuverlässige ^ ^^eitwachen zusammengestellt, die für ^ie Si cherheit des obersten Beamten die Verantwortung tragen. Die Deml>kratische Partei '.'liucrikas hat in einer besonderen Führer-sitzunj^ beschlosseil, das verantwortliche Amt DonnerSlag, den M. März WN, 11,111' ^Mdirwdeer Mfüng' ?ruine Brown nahm freudig den ihr über-trngenen Pr^st^n an und wird in Zukunft dii» Ma. qen- und Darmstorun«n» Lsber- und Milzan' sch'.velluitsi Rücken- um» Äreuzschmerzea ist das naiürllche „Z^ttnz.AOpf",vitt«rwasi»r, täglich mchrnmiZ genommen, ein hirrliches Mittel. Acr^tlichc Pri'tfuilqcn b«l Erkrankungen der Un^ terleiüsorstcine haben festgestellt, daß das ftrauz, Yoscf-Msser sicher lösend und immer gelinde alileitcnd wirkt. „ftranz'?^oses"-Nitt«rwasser ist in allen Apothek«»». Drogerien und Spezerci. hcindlunsicn crsinMich. Bettler «tt V>nl?»nt«. Nachdem in Wien schon vor einiger Zeit n!chrere Vottler aufgegriss!en worden wa« rcil, die einen Barbestand in der Tasche hatte,, um den sie mmtcher Bürger !^ineidet hat die Polizei eine einge^nde Un-tcrsuchuttg deS BettelunwssenS in der kister-reichischen Hauptstadt eingeordnet. Diese Akiion hat die eigenartigsten Ergebnisse gezeitigt. Bor einigen Jagen wurde ein Ülte^ rer Mann von der Polizei aufgegriffen, der in eincm jämmerlichen Aufzug an einer Stiaf?cnecke stand. Er bettelte die Vorüber« gchcnden nicht direkt an, aber er verstand es, durch eine !äminerlili!Ntt,ster Perwilstung vietet. Co ist j^'densall'^ nicht.A mehr davon zu sel)en, dasi eS noch vc'r u^enil^cn Tagen einer der ele gantosten Orte der Welt war. Da» Traurigste für die Nizzaer Bürger ist natürlich, da^ ^iarneval. der in Nizza uiit ganz veson-derom Pomp begansicn zu werden pflegt, «luöf^illen muszte. Die ?^izzaer sind damit nicht nur unl das Vergnügen gekommen, auf sie sich schon daS ganze Jahr freuen, s>.->ndetn i'S k-'dentet für sie auch einen gro» stl'n sinmiziesleu Anssall, der kaum wieder ringebc'lt werden kann. Man hoffte zunächst, das', PetrU'? noch ein Einsehen habeu würde, und die s^estlichkeiton nur um elnijls Tage verschieben zu werden brauchten, a^r als der Necken nicht aufhAren woNte, wurden sckliessiich die ^^eierlich^eiten endgültig abgesagt. Anch Monte (ü'arlo hat unter dem Nnueetter schn>er zn leiden gehabt, so daß die grossen Tenni? W^'t^säinn^e, die gerade im t^anie waren, schon ein« Wocke im Riick ^nd iind. S^PV'S K^I.000»^7 Engiifch-mUcher KonflM Mehrere englische Ingenieure der Vickers Armstrong-Werke wegen angeblicher^ Sabotage in dm russischen Kraftwerken verhaftet M o G k a u, l4. Feder. Das Kommissariat für Auswärtige Ange-. legcnheiten hat die nachstehende anttliche Mit tellung erlassen: Die amtliche Untersuchung über die Sabotageakte in den großen Kraftwerken in Mos. kau, Celjabinsk und Zlatonst hat de,l Be-weis erbracht, das; di'so Sabotagehaudlun« gen das Merk von El»!menten gewesen sind, unter denen sich auch StaatSbeI)ienstete und Beamte de? Kommissariats für Schwerindustrie ermitteln ließen. Die Sal)otagc hatte den Zweck, durch Bcs6)ädigung der tkabel die Äromlieferung siir die staatlichen In-duitrien zu unterbinden. Unter den aktiven Saboteuren befanden sich auä) Angestellte der Zentrale der Bickers-Werke, die in der Sowjetunion auf lNrund eines diesbezüglichen Abkommens in der Clektrobranchs tü^ tig sind. Die GPU hat 3! Personen verhaftet, darunter der Kraftwerke in Moskau u. KraSenikov sowie die englischen Untertanen Tornton, Lesln, Allan Mon^oufe, WiMam Maedonald. John Ehusnen, Charles Nord-waN und Gregord. Monkhouse und Nord-wall wu'-den nach erfolgter Einvernahme unter Abgabe eines Versprechens, sich zur Verfügung zu halten, wieder freigelassen. L o n d o n, 14. Marz. Nach hier eingetroffenen Meldungen hat die Sowjetpolizei auch in der BickerS-Filiale in Leningrad .'dallSsuchungen durchgeführt. Die hiesige Zentrale der Firma BickerS Arm strong hat im For!.'igen Office und in der russischen Botschaft einen Protest gegen das Borgehen oer SowjctbehSrden unterbreitet. ES heißt darin u. a., die Firma habe !0 Jahre hindurch der Sowjetregierung große Mengen elektrischer Maschinen und Bestandteile geliefert, wobei die besten Beziehungen der Firnia zur Regierung der Sowjetunion festgestellt ti,erden konnten. Die Bik-kers Ltd. tst fest überzeugt, dajz es sich uiu ein unbegründetes Borgehen der Sowjetpo-lizei handelt. Amtlich wird ber'ckitet, der englische Botschafter in Moskau habe den Antrag erhalten, in Moskau der Gache nachzugehen und die Gründe der Verhaftung der genannten englischen Staatsbürger zu untersuchen. Die Sowjetregiernng hat noch keine zufriedenstellende Antwort gegeben, doch wurde den Vertretern der englischen Botschaft der Besuch der verhaftet.'n Engländer im Untersuchungsgefängnis gestattet. ganz Amerika. Er wurde immer mit .Xlb-Aier, Graufamlieit, .Heuchelei und .^orrup^ieu in Verbindung g^acht. UebrigenS ist es womg bekannt, daß dlie Familie Nockefeller lan^^e in Deutschland ou-sässig ivar. Die Spun'n Zamilie lassen sich bis auf die Plantagcnets zurückführen, dvS ^schlecht, das l6 enguschc Könige, einen König von Schottland, einen König von Frankreich und einen deutschen Kaiser hervorbrachte. Rockefeller soll rva den Noque-feuilles stauniuün, einer Ivkannten Familie, die vor tanjend Jahren in Lani^ucdizc in Südfrankreich lebte. Später ' urden die Roquefeuilles als Hugenotlei. uc- Frank-'ksich vertrieben und nedelteu sich .n dem deutschen Orte Sagendorf an, wo der Name Roquefeuille in Rock.'seller unigeirndert wur de. Die Mühle des Johann ^ter Rockesel-ler, der im Jahre lTSZ nach Amer'ka au<" wanderte, steht noch heute in >Äa^nd»ds. Nock^llers erstes Interview Der Milliardär aus dem englischen KönigSgeschlecht Jahrzehntelang ist eS nicht gelungen, den roi6>sten Mann der Welt, John D. R v lk c-f e i i e r, zu einem Interview zu beiveqen. Die gewiegtesten Reporter waren hinter ihm her. Aber es nützte nichts. Ein Journalist sagte einmal: „Im Vergleich znm alten Nockeseller ist eine Anster zugänglich." Jetzt l)at aber Rockefeller seinen Widerstand aufgegeben. Er hat einem Ncporter ein Interview genäs>rt. Was ihn zu dieser Aenderung seiner Taktik bewogen hat, weiß man nicht. Rockefeller ist mit seinen 93 Iahren nicht mehr der „Jüngste". Bielleicht stielt er es fi'lr an der Zeit, sich vor der Welt nnd vor allen, Nor seinen Landsleuten zu rcchiferti-gen. Denn an Anfeindungen des Millionärs hat es in den leisten Jahren seiner p.roszar-tigeu Laufbahn nicht liefehlt. Diese Nechtfer-t!gung bestand nnr aus einem Satz: „Gatt Imt mir mein Geld geFeben!^ Diese Aeusierung hat in Aniertka eine leb-szaste Di?tussion hervorgerufen. Die einen sagen, Rockefeller sei ein Heuchler, er wolle s^inter dieser Bernsnng auf Gott nnr seine ?l>abgicr verl'ergen, die anderen sagen, er sei wirklich von einer tiefen Frömmigkeit beseelt Der Zufall wollt»? eS, dns; wenixie Tage nacli dem Interview ein Buch erschien, das den Aufstieg RockefellerS beliandelt. Bu«k> stammt aus der Feder von John D. Fly>ln und ist „Gottes Gold" betitelt. Diefe^i Bnch s^ibt den Vertretern der z'vciten 7h<'e'^ Recht. Rockefeller, der ain 3. Juli diesem x'.ul) res 94 Iabre vollende, f^at mehr als Millionen Dollar fiir Wohl'tk^ij^eit'^zivccke ausgegeben. Al'? er iul Alter ron Iahren in einem Biiro in Cleveland seine ersto Atel lung als Hilssbnchhalter antrat, stiftete er einen Betrag für Arnre, noch bevor er vin erstes Kohalt ausbezahlt bekommen hotte. Dieser Tag, der September 1955, wird noch heute im Rockefellerschen Familienver« band — dem Jlchn übrigens nicht angehört ... feierlich begangen. Ueber ein Oohalt wur de zunächst überhaupt nicht gesprochen Drei Monate arbeitete Rockefeller, ohne «twaS darüber zu hören. Dann zahlte man il^m ü0 Dvlwr auf einmal und teiitß itz« mit, datz sein Gehalt in Zukunft 3b Dollar monatlich betragen sollte. In den ersten vier Monaten seiner Stellung gab John neun Dollar für Kleidung und Essen auS und spendete Dollar für religiöse und charitative Z»vecke. Diese Spende wurde nicht bekanntg.'tzeben, man fand sie nur in Rockefellers RechnungS büchlein verzeichnet. Bieie Jahre später, als er schon Millionär und als schlimmster Monopolist u. als „Oel-Hyäne" verschrien lvar, spendete er 30.000 Dollar für Missions-zlvecke. Damals prvtest'erten die Geistlichen energisch dagegen, daß dieses „mit einem M«kel behastete lSeld" angenonimen »Verden sollte. Während noch eine große Debatte dar« über im Gange lvar, stiftete Rockefeller zwei Ä?^!llil)nen für Schulen. 40 Jahre lang galt der Name John D. Rockefeller als der verabscheuungSwürdigste in Die „Atlantiqne".Untersnch«ns geht unettsz. Die wenig ist der Streit zwischen der Schiffsgesellschaft und den englischen Versicherern abgeschlossen. Aber die französischen Behörden haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, doch noch Licht in das Dunkel der Katastrophe zu bringen. In Bordeaux ist der S<^elldampser „Massilia" aus Südamerika eingetroffen, an dessen Bord sich etwa 20 Leute befanden, die bei dsm Unglück aufgenommen wurden, als der Dampfer gerade nach Buenos Aires ausfuhr. Die Nitrosen wurden von dem Untersuchungsrichter beordert, möglichst schnell nach Frankreich zurlickzukommen, damit auch ihre Aussagen gehört werden können. Die Leute werden schnellstens vernominen werden und man hofft, dadurch neue Anhaltspunkte zu bekommen. Mmmy Walker »ieber JwiMsele Jinlmy Walker, der lächelnde B5irgermei« ster Newt>orks, s<^int sich von dem Ählaxie, der i^hm durch die Absetzung von seinem Posten bereitet wurde, schnell erholt zu haben. Er reist durch die Welt und lebt einen recht guten Tag. Jetzt hat er auch noch den letzten Ichritt getan, um sich seiner letzten „Fesseln" zu entledigen ^ oder besser, jiine Frau hat diesen Schritt getan. Sie hat die Schndungs klage gegen Jimmy eingereicht, der daZ richt stattgegeten hat. Die Veranlassung zu der Scheidungsklage dürften zum großen Teile die ga-lanten Abenieuer des Bürget- Sntsttzllche Branbkataflrophe in einem Xbeater Bisher 41 Todesopfer geborgen — Verbrannt, vom elektrischen Strom getötet, erstiÄ M e x i k o . C i t y, 14. März. In der St!idt Ahuaiulco de Pinos im Staate Ja-liöco in Mexiko ist iu» Theater .l>ährend der gestrigen Abendvorstellung eiu '^rand ausgebrochen. Das Feuer bl'eitete sich mit solcher Geschwiltdigkeit über daS zum Großteil aus .Holz ertaute Haus aue, daß die n«i-sten BesuckZer der Borstellung von den Flam n»on umzingelt wurden. Im Verlauf einer ungeheuren Panik gelang es einem Teil der Menschen, ins Fveie zu gelangen. D>e Schreckensszenen, die sich in dem Theater-saal abspiÄen, spotten joder Beschreibung. Wahnsinnig vor Angst, tünlpsten die Leute mit Zähnen und Fingcrnäcleln um den AuS gang. Älbei wurden viele zu Boden getreten oder schwer verletzt. Wer von de« Flam m»n «vseiKt umvde^ n«: verMsen« Aejucher, die sich in einen versperrten l^ng vernrt hatten, erftiätcu dort. Andeie kamen init den eisernen Tri^säulen de-' Balkons in Be-mhrung und wurden von: clck!» ischen 5trom tietötet. Die zerrissene ^'eitung :var auf di« Tragsäulen l)erabqesische VolkÄN'U'stk (Uebertrazung aus Stockholm). — 20.30 Opernabend. — 2'2.30 Tanzmuisik. — HeilSberg, 20 Schwedische Volksmusik. — 21.40 Kammermusik. ^ Breslau, 20 schwedische Volksmusik. — 20.35 Klei.sts „Kätchen oon Heilbronn". — SS .'A) Gsperanto. — Poste Patifien, 20.40 Duette. — 21.30 .Hörspiel. — London-Regio» nal, 21 Schottische Musik. ^ LS Kammermusik. — 2.^.30 Tanzmusik. _ Mühlacker, 20 Schwedische Musik. ^ 20.35 öalkooskiS Oper „Die i^oldenen Schuhe". — 22.20 Siebenbürger Komponisten. Leipzig, 1030 Operettemlbend. — 2>1.10 Hörspiel. ^ BU' karep, Z0..^ Wolf-Ferraris Oper „Das Geschmeide der Madonna". ^ Rom, 20.45 BvahmS-lZlbent». — Zürich, 20 Zdonzert. ?1.4O Mendmusik. — Langenberg, 20 Zchwe dische BoLksmuisi'k. — 20.35 BraHmS-Vee-tlhoven-^lbend. __ 2S.30 Leichte Musik. — Prag, 20.05 Mährische Volkslieder. ^ 20.^0 Beothoven-Mend. — 23.15 Zeitgenössische Mu!sik. — Oberi^ien, 20.45 Verdis Oper „Simon Boccanegra". München, 20 Schwedische Volksmusik. — 20.35 Äener Stunde. — 21.10 Konzert. — Budapest, 20 Lustspiel. ^ 2>2 Zigeunermuisik. 23.15 Jazz. ^ Warsl^, 20 Leichte Musik. — 21.30 .örspiel. ^ 32.15 Tanzmusik. — Da-ventry-Rational, 19.30 Konzert. — 21 Abendveranstaltung. ^ 2S.35 Z^oi^ert. — 2.'Z.4.') Tnn^mnsik. __ Köniqswusterhausen, 20 1wtt'rs?altunsisinusik. — 20.35 UebertrN' liun/z c^us Langenberg. ^ 23 Tanzmusik. 5po«r Mxk ew SNWtMlMpf MllitSr- u«d StudentenweMauf des SSK. Maribor bew .Senjorjiev dom- Trotz der fast sommerlich anmutenden Tage im Tal beherrscht der Winter nach wie vor die 5)öhen unserer Berge. Auch am Na-chern find gegenwärtig die sonstigsten i^neeverhältnisse vorhanden, die bis 800 Meter und stellenweise noch tiefer hinabreichen. Die Wintersportsektion des SZK. Ma-riHor ließ es sich daher auch nicht nehmen, kommenden Sonntag zum A^chluß der Sai« son eine Revue seiner Heuer stark angewach-ftnen Ski fahrerschar vorzunehmen. In erster Linie soll daiher nebst Ausdauer auch dem technischen Können ein Augenmerk zugewendet werden, weshabb zwei Nennen zur Durchführnug gelangen und dies für Anfänger und Fortgeschrittene. Die Strecke der Anfänger beträgt 6 und die der Fortge-schittenen 12 Kilometer. Startterechtigt sind in der Konkurrenz Offiziere, Unteroffiziere und Studenten, die Mitglieder des Klubs sind. Außer Konturrenz ist der Start ollen Ädrigen Offizieren, Unteroffizieren sowie al- len verifizierten Wettb«»erbern aus dem Bereiche des Mariborer Wintersportunterverbandes offen. Di« drei Erstplacierten in beiden ^nkurvenzen erhalten Threnpreise. Start und Ziel sind beim „Senjorjev dom" festgesetzt. Der Start erfolgt um 9 Uhr. Die Verlesung der Startnummern findet Samstag, den IS. d. um 20 Uhr im „Sensorjev dom" statt. Die Verkündigung der Resultate sowie die Preisverteilung wird !m „Senjorjev dom" um 13 Uhr vorgenommen. Anmeldungen sind an das Sportgeschkft Sport-Roglie, Grajski trg l, zu richten. Die Rennieitung setzt sich wie folgt zusannnen: Obmann Major M a S l a L, Schiedsrichter Golubov'ö, Starter Leutnant Markoviö, Zeitnehmer Jv. RogliS und Schriftführerin Frl. Lisi Bahun. Beim Mor Asnzug am Samstag, den 16. d wird in Brezno die Motordraisine des Großindu st?iellen Jng. Lenaröiö den Ausflüglern zur Verfügung stehen. : Um die WeltmeiVerschaft im Halbfchwer. gewicht. Bor 12.000 Zuschauern fand, wie bereits gemeldet, im Newyorker „Madison Square Garden" der Boxkomvf um die Weltmeisterschaft im Hai-bschwergewicht zwischen dem Titelhalter Rosenbloom (Amerika) und dem Deutscj^n Heuser statt. Rosenbloom gewann nach Puntten und Aieb Meister. : Die ersten Proteste. Eine gereizte Stim-mung ging dem Ligaspiel der Osijek-r ,.Tla, viia" mit NSK. voraus, die während des Spieles zum Ausbruch kam und einen großen Skandal heraufbeschwor. Der Auslvahl-spieler des A3K. T i r n a n i weiten und dritten Platz. Vierter ist ^err Oberj^MzzaM S. ar n b e k, fünfter Herr G r a S e r, sechster Herr Jng. S a j o v i c. Mittwoch den 15. d. um 20 Uhr beginnt im Cafe „Europa" das Schnellt urnier für die Meisterschaft deS Monats März. e. Die Jahreshauptversammlung der Kaus leutevereinigung sür die Stadt Celje findet Mittwoch, den 15. d. um halb 20 Uhr im kleinen Saale des „Narodni dom" statt. Das Hauptaugcninerk bei dieser Versammlung richtet sich auf die Beschlußfassung über die obligatorische Krankenversicherung der Kauf leute, Mitglieder, die ohne trisftigen Grund und ohne sich zu entschuldigen der Versamm lung fernbleilien, können von der Bereins-leitung mit einer Geldstrafe belegt werden. c. Gkiball. Die schon traditionell gewordene Tanzunterhaltuug des Skiklubs findet Heuer wegen Terminmangels etwas, verspätet, am 1. April in sämtlichen Räumen des Gasthofes „Grüne Wiese" statt. Als Abschluß der Heuer so reichhattigen Saison wird dieser lustige Ball unter dem Motto: „Frühling in Cick)t" abgehalten und wird auch dementsprechend die Dekoration in „Grün und Schneerosen" prangen. Auch Heuer wird der Eintritt nur gegen Vorweisung der Einladungskarte gewährt und wie streng diese Kon trolle durchgeführt wird, davon kann jeder Besucher der vergangenen Skibcille erzählen. Die Einladungen werden in den nächsten Tagen an alle Freunde des Skiklubs verschickt; sollte jemand versehentlich keine Einladung erhalten, so sind dieselben im Friseurgeschäft Edo Paidasch erhältlich. Die Damen kommen selbstverständlich in ihren reizenden Dirndln, die.Herren in Skioder Sportdreß. (Abendkleider und Smoking sind nicht erwilnscht.) Die bisher stets aufopfernd spielende Svetina -> Bauernkapelle Wtx.d.Zeuer mAt zvm «SKuß" auMiejtN -- _______ beim Tennisfest warm die wackeren Bauern „feuchtfröhlich" und demgemäß auch ihre Musik kein Ohrenschmaus. Diesmal wird die wackere Hrastniker Jazzkapelle, rümlichst bekannt von einem Sommers^t des C. M. G. B. und der Freiw. Feuerwehr, die Musik stellen. Selbstverständlich wird dafür gesorgt werden, daß trotz der — Jazz — der Charakter des Festes gewahrt bleibt. „Walzer", „Mondscheinwalzer" und der so beliebte „Schuß" werden voll zur Geltung kommen^ An mobernen Tänzen wird nur das Notwendige gespielt. Am Skidall muß eben Tänzer und Nichttänzer, M und Jung, DiÄ u. Dünn in st^licher Stimmung sein und die Voraussetzung d^ ist der allgemewe Tanz. Für das leibliche Wohl wird die reizend Wirtin in der Skihütte Sorge tragen. Mehlspeisfreunde kommen bei den „süsfm" Frauen voll auf ihre Rechnung, und in der Fis-Bar wird ein bekannter Mixer seine« schweren Amtes walten; für Sttmmnng sorgen unsere feschen Skilöwen und die reizenden Ski-haserln. Mit der Devise „Gut und billigt' hat sich der Skiklub im Laufe der Jahr« einen treuen BesmherkreiS erworben und stolz kann er sagen: „Bei unserem Fest gibts keinen faden e. Grazer Fichdsler w velje. SomckiA^ den 19. d. findet um tv Uhr am Sportplatz beim Felsenkeller ein Nettspiel^zwWew de» Grazer „Amateur" und dem AthkM^ort« klub statt. Die neue SÄson . beginnt »recht i«-teveflant. c. HaWPwilliimMiUDW. Der vvtSlmDs ichuß der „Jadranpa StraLa" HSlt sei« Jahreshauptvevsammlung Donnerstag, dm 16. d. um 18 Uhr im rote« Zimmer d« Restauration des „Rarodni dom" ab, der Berein „Soöa" aber Sonntag, den 19. d. um 16 Uhr im 1. Stock deS „Narodni dom". Am Abend desselben Tages vevanftaltet die „Soöa" ebendort einen Gesellschaftsabend. e. Vem vrtSauSschich der Ammlidenver» einigung hat der Chef der Firma Wogg Lebensmittel im Werte von 250 Dinar unentgeltlich angewiesen. Der Ortsausschuß hat diese Lebensmittel an 10 Familien verteilt. Gleichzeitig bedankt er sich für diese hochherzige Spende und hofft, daß der Wol-täter noch viele Nachahmer finden wird. c. Die Arbeitslosigkeit. Bei der Expositur der Arbeitsbörse haben sich in der Zeit vom 1. bis 10. d. 77 Arbeitslose neuangemeldet^ Vermittlungen wurden durchgeführt für 71 Personen, am 10. d. blieben in Evidenz 1306 Arbeitslose gegen 1338 vom 28. Februar. t. Ein Fahrrad wurde gefunden. Freitag nachmittags wurde in Zagrad ein gut erhaltenes .Herrenfahrrad gefunden, daß keine Marke, wohl aber die Nummer 44052 trägt. Das Rad ist wahrscheinlich gestohlen und später vom Täter weggelegt worden. Der (Eigentümer erhält das Rad auf dem Gen-darmeriekommando in Celje. c. Verloren wurde Samstag vormittag? in der Kralja Petra cesta eine L)undertdi-narnote, die der Finder auf der Vorstehung der Stadtpolizei abgeben möge» Union-Tonkino. Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Saniätnss „Der Sieger". In d«m Hauptrollen Käthe Ni'gu .'iid HanS AlberS. Z^nvorjpiele. Donnerstag, den ls März IvU. .Marworer Zekkung" ''Ttumm?? /Islcal ErNSrung ^Die unterzeichnete« IheaterkrUtter der Mariborer, Ljubljanaer und gagreber Vlilt-ter erklären hieruiit, datz lie daS Polemlfte-ren mit Mitgliedern des Vlitribsrer Thealers ablehnen, weil sie aus dem Etandpuak-te verharr?«, daß die Mitglieder des Thea» ters nicht kompetent sind, Bühnenwerke zu beurteilen. Friedrich G o l o b, Dr. Vladimir K r a l j, Radiooj R e h a r, Dr. Franz Vatooe«. „Bmrttaden' l« der KoroSko eefta Die Strafte an einer unbeleuchtete» Stelle mit Hclzpfesten verkommt. — Lausbudenstreich oder geplante Autofalle. '^dio wenig«» Passanten, die gestern um Mitternacht durch die um diese Zeit schon spärlich beleuchtete KoroSka cesta heimlehr-ten, waren nicht wenig siberrascht, als sie unweit des soc^. Schwab'schsn Hauses in der Koroizka ccsta V0 auf ein Holzgsrüst mitten kn der Stra^ stießen. Der Kellner Lambert T a v e a r, der gerade aus dem Dienste kam, verstän.diflts sofort den Wachmann, der umgehiinds herbeieilte. Die Täter hoben vom obenerwähnten Hause das große Elnfahrts« tor aus schlepipten es an eine nur dürftig krleuchtPte Stelle zwischen zwei Bogenlampen. ?lils dem Hofe ließen sie noch mehrere Holzpfosten verschwinden, mit denen si? das Tor hoben und befestigten. Mit kleineren Blocken »errammten sie dann noch den übrigen Straßenteil. Der Wachmann konnte nur mit Mühe die Barrikade entfernen, um d e Straße wieder freizumachen. Was die noch unbekannten Tater vorhatten, scheint noch in tiefstes Dunkel gvhiillt. Die Barrikade Wtte in erster Linie unseren Automobilisten zum Verhängnis werden ki^n nen, denn die Sicht war in diesem Abschnitt derart unzulänglich, daß e'n Karambol unausbleiblich gewesen wäre. Andererseits könn te es sich auch um einen Lausbubenstreich handeln, die in ihrem unverantwortlichen Uebermut beinahe ein schlveres Unglück l)er-ausbe schworen hätten. Aus dem GerWssaale Wie noch erinnerlich, spielte fich im vergangenen Sommer in 8t. Vid !^i Ptuj ein blutiger Zwischenfall ab, bei dem der dalmatinische Krämer Marjan Si 8 eniea so schwere Verletzungen erlitten hatte, daß er diesen wenige Tage darauf erlag. Der Fall fand heute vor dem Dreiersenat de-Z hresigen Kreisgerichtes sein Nachspiel. Äuf der Anklagebank saß der Wjährige Chauffeur Walter P a j m a n, der sich wegen sch)verer körperlicher Beschädigung mit tödlichem Ausgang zu verantworten hatte. Laut Anklageschrift bega!^ sich am 18. Juni v. I. im Auto des Casetiers Rudolf Matz aus Ptuj Anton Klepaö, Ferdinand Mehle, Walter Pajman und Matz selbst na6i §t. Bid, wo fie vor dem Gasthofe des Besitzers Binko Pernat hielten, gleichzeitig kamen auch die dalmatinisch^ ZdrÄmer Nikolaus und Marjan des Weges daher. Letzterer, der etwas angeheitert war, fuchtelte mit seinem Stock herum und schlug schließ, lich mit diesem auf das Auto. Matz wies mit einem Stoß den Krämer zurück, sodaß dieser zu Boden Drzte und die im Korb vorhandenen Galanteriewaren um sich streute. SiSenica nahm von dieser ein Küci^nmesser und bedrohte Matz. Auf die Hilferufe Matz' kam der «^twirt Pernat herbeigeeilt. Doch auch diesen wußte der Dalmatiner mit einem Revolver, den er mit der zweiten Hand aus der Tasche hervorgezogen hatte, zurückzuschrecken. Nun kamen die bei Pernat be-diensteten TaglShner Letiö und Liswan herbei, die den ^lmatiner von rückwärts niederrangen. Sisenica erhob sich rasch wieder und stÄrzte sich auf Matz. Meser wehrte sich mit seinem Stock, in diesem Augenblick mengte sich der Chauffeur Pajman ein. der mit einem Kni'lttel dem Krämer einen wuchtigen Schlag gegen das Hintvrhaupt ver-s^i.tte. Si^nica brach blnti'iberstriknt zusam-nn'n uiid bsi<)b sw'nus'.tso^ lie^ien. Jin Krankcnhause wurde eine lebensge^j «Wvoch. d« tt. SMli» fihrliche Verletzung der Schädeldecke konstatiert, sodaß jede ärztliche Hilfe vergebens war. Äöenica gab bereits am 22. Juni seinen Geist auf. Auf Grund des Sachverhaltes erhob die Staatsanlvaltschaft die Ank^ge gegen Walter Pajman, der gegen SiSenica den folgenschweren Schlag Mrte, während das Verfahren der iibrigen an der Rauferei Beteiligten an das Bezirksgericht verwiesen wurde. Pajman gestand in der Boruntersuchung, SiSenica den Hieb versetzt zu haben, doch wollte er sich damit nur vor dessen Angriff schühen, zumal die Situation für ihn angesichts !«s langen Messers, das Siöenica in der Hand hielt, recht bedrohlich sck>ien. Mehrere Zeugen f^ten aber aus, daß Siseniea nur W!atz bedroht habe. ^r Gerichtshof erkannte Walter P a j-m a n für schuldig und verurteilt« ihn zu S Jahren 2 Monaten AerkerS. m. Sw Eltermideud findet Freitag, den 17. d. um 16 Uhr an der 2. Mädchenbür-gerjchule in der Lankarjeva ulica statt. Im Rahmen dieser Zusammenkunft hält die Aerztin Frau Dr. N a l j a v e c einen hygienischen Bortrag. Tie Eltern der Schülerinnen der Anstalt sind herzlichst geladen. m I« der VolkSuuiverfitLt in Gtudenci spricht Donnerstag, den lk d. um 19 Uhr Herr Rupprecht Lindtner über die indischen Fakire. m Spenden für die städtische Vinterhilse. Die Leitung der städtischen Winterhilfsak-tion sind in den letzten Tagen noch folgende Spenden zugekommen: Verschiedene Parteien des 1. Bezirkes 155, des 2. Bezirkes 579, das Kommando der Sicherheitspolizei 232.5l), das Postamt Maribor 2 IVO, das Heizhaus 126.75, das Hauptzollamt 270, verschiedene Parteien des 3. Bezirkes 105, /^der Sie «cdützen sick leickt mit dlivea-dreme! kreiden Lie alisbendlici: Oe8ickt unck NSnäe vor 6em Lcklaken- uaä tsxsüder vor äem ^U5-xeiien mit I^ivea-Creme ein! Die ttsut bleibt äackllkci, stiinckix zart unck xesckmeiäix, vircl viäerst»nilskStlix >VjnÄ unä V^etter un »MI NtzU» VI««.»?. m. Heute: Hermann Aruber-Abend im Saale der „ZadruLna gospodarska banka". Mit Rücksicht darauf, daß nur mehr wenige Karten für den überaus fesselnden und künstlerisch wertvollen Theaterabend des heutigen Tages vorhanden sind, möge jeder, der einige Stunden edlen Kunstgenusses und brillanten Humors erleben will, nicht versäumen, sich die Karten entweder im Borverkauf (bei Höfer) oder an der Abendkasse zu besorgen. m. Eine Aichard Wag«»r>Ved«chtniSseier findet, wie bereits berichtet, anläßlich des 50. Todestages des großen Tondichters am F r e i t a g, den 17. d. unl 20.15 Uhr in der hiesigen Bolksuniversität (Slomttov trg 17) statt. Am Vortragstische erscheint der bekannte Grazer Musikkritiker und anerkannte Wagnerforscher Herr Dr. Otto Hödel. Die Hauptpunkte des Vortrages (in deutscher Sprache) sind Wagners Menschentum und künstlerische Sendung, seine musikalischen Bühnenwerke, das Verhältnis von Text und Musik, seine reformatorischen Ideen, das Musikdrama überhaupt, Bayreuth, Wagners Nachfolge und WagnerS Auswirkungen auf Gegenwart und Zukunft. Um der Feier auch die nötige künstlerisch-musikalische Höhe zu verleihen, wird die geschätzte Konzert- und Opernsängerin Grete Berghaus WnMerS berühmte LiebeS-lieder, die er in tiefer Verehrung seiner angebetenen Mathilde Wesendonk in Zürich dichtete und vertonte, zum Vortrag bringen. Die Künstlerin erntete mit den Liedern auch in der Grazer Urania einen großen Erfolg. Die Klavierbegleitung hat unser begabte?)?eistcr Prof. Frisch übernommen. Die Karten sind bereits im Vorverkauf bei Höfer und BriSnik erhältlich. m. 3V-Iahtfeier des Museum, und Ge. fchichtsforschervereines. Anläßlich Ihrer Jubiläen t^eranstalten Sonntag, den 10. d. M. um 10 Uhr der Mariborer Museum^ und der Geschichtsforscherverein im großen ilsa-sinysaal eine Festversammlung unter dem Vorsitz des Bürgermeisters Hertn Dr. L i-p o l d, der über die Deutung beider Vereine fflr Stadt und Land sprechen wird, worauf Herr Prof. B a 8 einen Vortrag über die Entstehung beider Kulturstätten hal ten w'rd. Im Rahmen der Versammlung werden dem Präses beider Vereine Herrn Prälat Dr. o v a L i L und dem Kassier Herrn Direktor V r a b l die ihnen von S. M. Köniq Alexander verliehenen.Orden über reicht lverden. die Arbeiterschaft der städtischen Gasanstalt 189.50, die Staatsbahnwertstätten 1.S15, verschiedene Parteien des 4. Bezirkes 100, die Nrnia Rogliö-Karo 200, die Kinounternehmungen Burg- und Union Tonkino anläßlich der Vorführung des alpinen Filmes „Triglavsks strmine" 3.804, der Kegelklub „Utorak" (Oberst Pntnikoviö) 300, Direktor Leban 100, die Firma DukiL 900.00, Baronin Seenus 200, die „Mariborska tis-karna" 948, die städtischen Angestellten (Beitrag Pro. März) 4.944, Hausbesiker Plemelj 100 Dinar. Ferner sind der Aktion noch zahl reiche Spenden in Naturalien zugekommen. m. Zählung der Besucher de» Iasefipra-ters l« Gtudenci. Die Ortsgruppe Studenci des Roten Kreuzes wird kommenden Sonntag eine Zählung der Besucher des Josefi-praters vornehmen und zu diesem Zwecke besondere 1-Dinar-Zeichen zum Verkauf bringen, deren Erlös für den Fond zur Unterstützung der armen Kinder zufließen wird. Möge daher niemand das Zeichen ablehnen, denn jeder einzelne Dinar kommt unserer armen Jugend zurecht! Die Vereine von Studenci werden ersucht, zu der Freitag, den 17. d. um 19 Uhr in der Gemeindekanzlei in Studenci stattfindenden Zusammenkunft wenigstens je zwei Vertreter zu entsenden. m. Autagene Schweihkurse — Filmvortrag. Wie wir bereits berichtet haben, finden in Maribor zwei ausnehmend gut besuchte Kurse für autogenes Schweißverfahren statt, welche am 0. d eröffnet wurden und unter Leitung des H. Ing. Knez Leon stehen. Die Lehrknrse gelangen am 17. d. zum Abschlüsse. Aus diesem Anlasse veranstaltet die hiesige Geschäftsstelle des Ge-werbeförderungsinstitutes der Handels-, Gewerbe-, und Industrickammer am Samstag um halb 18 Uhr im Kino „Apollo" einen Filmvortrag, in dem uns H. Jng. Knez, der als erstklassig^'r ??achmann auf diesen! Gebiete bekannt ist, die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des a n t o g e n e n Schweißvsrkahrens sowie dessen große wirtschaftliche Bedeutung vor Augen führen wird. Der Zutritt zuln Bortrage ist frei. Auf dem Bortrag werden nebst den Kursteil nehmern insbesondere Metallgewerbetrei-bende und -^eren Hilssarbeiter und Lehrlinge aufmerksam gemacht. m. Vetterbericht vom 15. März, 8 Uhr: Feuchtigkeitsmesser —0.!». Barometerstand Temveratur WindrichNing WO, Bewöllung teilwcijc, Niederschlag 0. p. Die nächste GeuieinderatSfikuiig fin det Donnerstag, d?n 10. d. um 18 Uhr im städtischen Sij^ungssaole statt. p. Uedersall. Die Keuschlersöyne Anton Kidriö und Franz Medved aus Zg. Pleter-je wurden auf dem Heimwege von niehreren ^ Burschen überfallen und mißhandelt. Hiebe! wurden auch mehrere Schüsse abgefeuert. Kidriö trug außer anderen Berlekungen eine Schußwunde am Kopf davon. P. Die Bettlerplage ninimt in letzter Zeit derart überhand, daß es wirklich an der Zeit wäre, daß die Behörde dem Treiben tiefer Elemente !?in energisches Ende bereitet. Vor einigen Tagen tauchte bei ^rau Anna N!ojzer ein Mann auf, der um Almosen bat. Hiebei nützte er einen Augenblick dafür aus, daß er aus dem Vorzimmer eine Brieftasche mit 300 Dinar verschwinden ließ. Bei »iere«., Har«.. Vlafea. und Mastdarm. leideu lindert das natürliche „?kranz-Aosef Bittenvasser auch heftige Stuhlbes^Werdeu in kurzer Zeit. Kran!ken^uszeuynisse ^Lstiitiaen, dak das Asranj-Joief'Wasser, infolge seiner schmerzlos erleichternden Wirkung, für alt und iunq zu sortqesetztem Gebrauibe besonders siiit qeekflnet ist. Das „Franz-Iosef",?itt?rwass!:r Ist in allen Apotheken. Drogerien und Spezerei« Handlungen erhältlich. Aino Vurg.Tonlmo. Heute beginnt der bereW mit Spannung erivartete große Toniilm-schlager „Die.Herin von Atlantis" nach dem berühmten Roman von Pierre Benoit. ^ Brigitte .?>' e l m, die schon in oielen Ri^llen Proben ihres großen Könnens ablegte, über trifft sich selbst in diesem Film durch ihr alles nlitreißendes Spiel. Ihr Partner ist dies, mal Gustav D i e s l. Der Filnr wurde über» all mit großem Erfolg vorgeführt. ErstNas-sige Darstellung, glänzendes S;>iel u. wunderbare Aufnahmen zeichnen di^en Film besonders aus. Noch nie sah man eine so schöne Frau im Bild, wie Brigitte Helm in diesem Film, in dem sie die grausame, liebestolle .Herrin von Atlantis spielt. UnionsTonlina. Wegen des durchschlagen» den Erfolges wird t^r Scnsationsschlager „Paprika" noch bis einschließlich Mittlvoch vorgeführt. Schon bei der Preniiere ivurden die Zuschauer so mitgerissen, das; alsbakd die köstliche Stinnmlng Platz griff. Franziska G a a l, die beste ungarislZ^ Schauspielerin, spielt nicht nur die !^if;blÄige, rassige Ungarin mit paprizis'rtem Blut, son^rn feiert Triumphe ihrer unübertrefflichen Schauspielkunst. Nicht minder Paul H ö r-b i g e r, der als eingefleischter Junggeselle von der Tochter der ungarischen Step^ mitgerissen wird und schließlich in heiße Liebe zu ihr entbrennt. Auch die übrigen Roillen sind ausgezeichnet besetzt. Alles in allem: ein Film, wie ihn die Draustadt noch nicht gesehen und erlebt hat! — Demnächst der neue Tonschlager „Ich bei Tag und Du bei Nacht" mit Käthe von N a gy und Willy Fritsch bel Knlnradlviea. Vartlel. sdea SdnNedso >^nU«en lZer /^vtNodaeAolosEnN«« w Ze'liuÄg^ NumWn 73. MM. :«ZoNiier5tNg. ltnr ir,. Wirtschaftliche Rundschau Kaust delmlfche Waren! Eine Parole, der wir noch immer nicht das nötige Jntttesse widmen ^0^ fi'chnmdes englisches Blatt hat vor einiger Zeit eine attsführliche Schiltv-runl^ l>er Konsuniaktionon in den einzelnen Staaten publiziert und ist zum Ml>lusse ge-kuisit, es keinen Staat ans der Erde l^ibt, der ni6)t eine staatliche oder private Aktion zur Intenswlernng des heimischen ?llisatzes durchffefichrt hätte. Es wurde kie-zei-it, daß selbst entfernte Länder, wie Japan, Siaw, Brai'ilien usw. in wirksamer Wc'is<' für den Abiat; i'hrer cissenen Prodnk-je ?in ^nlanÄe tätiq sind uud iiah s>.'lche Ak-til.^nen schon lanc^e vor dein Ario,ie i^^nc^esc'^t hnlien. .'^.^inweis ,Fnttft heimische Waren" sind^'l sich Ii, aNcn Ländern, iibcrall ist die Oriianisatlon dieser Prajxlssanda orl^anisicrt »loht snstenmtisch auf das siiel loS. den ^^luplivt nach ^V^ölili?eit nuszuIÄKilten. bzw. uns jene Waren zu beschränken, t>ie lebeus-unMiq sind und int Inlande unter keinen ttinständcn erzeugt n>erden können. (line i'lttLUlchlne in dieser internationalen Miktion bilde» I u si o s l a w l o n. Der hei» nnsche ^»nsllmeut ivei^ in den meisten lei! liav ni6>t. »b ein Produkt im Inl^ind er-zcuIl wivd. And-l'rerscitö kauft er zahlreiche Hcinlli6)e Produkte inl Mten liZlaubeu, ein anclländi'ches 'Vrodult erhalten. Sporadisch f nden sich Aktionen, die den iilonsu-uienten mif die h^^imi'che Produktion aus^ mcrksain nuickie», es fehlt al>er die Einheitlichkeit. die Zentralstelle, d'e Organisation '?o sind u>lr vielleicht der cinziqe Ttaat. der Nlt'.'ischli<'s?li niit fiskalischen Mitteln aus den Import einwirkt, wolvi n'cht zu ueriiesseu ist. das; eS wenig Länder ?iibt, die so nienisi ^lnfilhrbeschränkunq kennen wie Insioslawien. D'e Mentalität der Neul^lke-runi^ dleibt unl'eri'chrt dort, wo man aus l^ewosiu>l>eit aileländtsklie Waren bevorzugt Wl, geschieht dies auch heute, ohne Ni^cksichi dlnans, das, sich die Verhältnisse vollkoui-i!«en szeändert haben, das; wir eiuerieit-Z be» '.etti? ^'ine vorzüglich arbeitende In!>ustrie deren Qnalitätsleistuuqen nicht hinter i'neu des AuolaudeS zurkicktileiben, und das; andererseit'Z die wirtschaftlich? ^irise die ^inanz''.>ation voui ''Ausland fordert. '.liicht von einer ?lutarkie soll hier die Rede sein, sondern nur von der Mentalität dcr ^konsumeuten. Man sieht riel lieber in ein „Pariser l^'schäft", iu cin ..Wiener Ge-Ichlift", iu ein ,.Iuwortjies6)ä^!", obwohl NN1N «dort .'bensaUs heimisrl^e Ware kauft. kauft „französische" Parfüms, die in Iiu.vPamien ^leinacht, .,dcuts6>? Eeideuwä-sch/", die ilu arb und die zu seineln kleinen Territorium und seinvr wirtschaftlichen Be-delltnng in keinem Verhältnis stebt, läßt sich aber dadurch nicht genügend erklären. Da der Binnenularkt nur einen relativ geringen Teil der nationalen Produktion ausnehnien kann und der Export für das Land eine Lebensnotwendigkeit darstellt, ist es leicht zu verstehen, daß die Schweiz alles unternahm, um siä» eine solide Kreditorganisation ^u schaffen, die sich denl Berl^ mit dem Ausland anpaßt und so zur Stär kung der wirtschaftlichen Macht der Schweiz wesentlich beiträgt. So ergaben sich die grundlegenden Boraussetzungen einer weitereu finanziellen Entwicklung. Dtes ermöglichte es der Schweiz, während des Krieges ein ZuflusbtSort ersten Ranges für Mapita-lio»l aller Art zu werdeu. Diese .Kapitalien veranlaßten eine bedeutende Aktivierung des Schweizer Banlgewerbo, woraus schließlich die international recht bedeutende Finanz-orgauisation der Schweiz erwuchs. Einige Ziffern mögen diese Entwicklung illustrieren' Bon 1924 bis lbSI wurden aus Schweizer ^inanzwertcn für insgesamt S865 Millionen Franken langfristige Obligationen emittiert, wovon für Ulv Millionen auf ausländische Obligationen entfielen (31 für Deutschland, für Frankreich, 35A fiir andere europäische Länder und 8^ für Ueberseestaaten.) Der grosse Kapitalzufluß zwang die Schweizer Banken m,ch zum Kapitalexport. Die hin und wieder auftauchenden Kritiken und Befürchtungen hinsichtlich der Oportunität dieser Kapitalexporte konnten bisher immer von der Hand gewiesen werden, denn wenn auch die Möglichkeit eines Plötzliche« Rkckzuges der ausländischen Kapitaliei, besteht, so ist anderseits festzu-Men, daß gtgekvArtig über eino Milliarde Franke unproduktiv in den Schweizer Ban ken liegen, die jederzeit wiedsr zurückgezo gen werden können, ohne daß dadurch ir gendwelche Schwierigkeiten entstehen könn ten. Ferner beträgt die Golddeckung der Schweizer Banken 16SX, während die gesetz lich vorgeschriebene T^ckung des Notenumlaufes nur 40?e beträgt. Die Emissionsbank wäre also in der Lage, die Gesamtheit ihrer Banknoten und ihrer kurzfristigen Verpflich tungen einzulösen. Die Schweiz hat auch auf einem anderen Gebiet als Finanzzentrum eine große Bedeutung erlangt. Ende 1930 zählte man in der Schweiz nicht weniger als 98ö Finanzgesellschaften, Trusts, Holding- und vmni-umgesellschaften mit einem Kapital von insgesamt mehr als 2)^ Milliarden Die internationalen Gesellschaften ließen sich Vorzugs weife in der Schweiz nieder, da die ewige Neutralität in ß^IegSzeiten eine Garantie für private Werte bedeutet. Ferner haben auch die stabile. Währung sowie die in einigen Kantonen bestehenden Steuererleichterungen die Wahl der Schweiz als Gesellschaftssitz stark beeinflußt. ihre Schalt« wieder Sffnen können. Die Bundes-Reservebanken können zu Pclartei-tungSzlvecken Gold wieder abgeben. Wie oer lautet, haben sich in den letzten Tagen die Tiniagen wieder so stark rerniehrt. dag o'e letzten Abhebungen nahezu weltaeniacht er. icheinen. Die Börse in Los Angeles ist nieder geöffnet. X ArteitSvergebung. Die Banalverwal^ tuug schreibt für den L3. d um il Uhr bei ihrer technischen Abteilung in Ljubljana die zweite öffentliche schriftliche Anbotvcrsteige-rung für verslyiedene Arbeiten in der neuen Anstakt für Geisteskrankheiten in Novo Ce-lfe aus. In Betracht kommen Wäscherei- u. Zeutralhei^ungsanlagen, ferner Wasserleitung und Warmwasseranlagen (dritte Etappe). X Insolvenzen. 5^n der AuSgleichSange-legenheit der Druckerei „Jadran" in Slo-veujgradec (Inhaber Franz KoreniZir) wird für den 29. d. um 9 Uhr beim dortigen Bezirksgericht eine Tagsatzung anberaumt. ..... «I« X Der v»t»»a«»ta«sck mit veffei^eich ist nach Schreibwe'ke der Wiener Blätter für unseren nördlichen Nachbar in letzter Zeit sehr ungünstig. Auch die Ausfuhr Oester reichs nach Rumänien ist im ständigen Sinken begriffen. Ein Teil der Wiener <.^resse fordert nun, das; zum Schutze der Austen Handelsbilanz Oesterreichs d^e l^ugoslawien und Rumänien viuaeräninten AuSfuhrkon tinaente einer strengen Revision zu unter ziehen uud gegebenenfalls abzuschaffen seien. X Franzitsischer Vorzugszoll für jngolla wischen Mals. Nach Pariser Meldungen hat sich die französische Regierung entschlossen, ein Einkuhrkolltingent von blM Waggons Mais aus Jugoslawien zum eriuäßigten Zoll zuzugestehen. Die Ermäßigung beträgt 40 X des normalen Zollsatzes. X JnGoflawien a»f der L»o«er Mufte». meffe. In der diesiährigen großen Muster-uiesse in Lyon wird auck Iugoilawieu ofii. ziell vertreteu seiu. Das Beograder.Handels museum organ siertv im Rahmen der Mustermesse eine besondere jugoslawisch« Abteilung, ftir die iin AuslandO ziemliches Interesse herrscht. Am lS. d. wird ein jugoslawischer Tag abgehalten werden, >er der Vertiefung der .?>andelsbeziehttngen mit Frankreich gelten wird. Bei di^'ser l^^i legen-heit »Verden Vorträge über die W^r^schäftS-verbältnisse Jugoslawiens, dessen Touristik und die Möglichkeit der Vertiefung der gegenseitigen .Handelsbeziehungen zehalten iverden. X Die Eisenprodnkt^n ^i'-afla'visns be- lit^ sich nach vorliegenden Statistiken im Vorjahre auf rund W.Olls» Tonn?n. während dieselbe in den s^nlnen 19.^1 und etwa bzw. 35.Wg Tonnen bet?tt?i. An Stahl wurden im Vorjak>r 40.0M Tonnen gewonnen, in den be'd?n vownaeg",g<'nen Jahren dagegen 00.000 Vzw. 7lZ.Y00 Tinnen. X Merini»erer Eirradsatz kn der Tschechow slowakei. Da Ungarn in der .'ehten Zeit gros;>e Eiermengen nacd der Tschechoslo^vakei liefert, stn>> die Preise für diesen Art'.k^'l stark !iesunken. Die Präger Devisenkommission ermäßigte deshalb für den Monat März daS Einfuhrkontingent ffir Eier von ^0 auf S0 Waggons. X MSkontsenbmg in Vorivgal. Die Bank von Portugal hat den DiskontziuSfuß von auf k?6 herabgesetzt. Der bisherige Diskontsatz galt seit April v I. X Aollerhithungen in Chile. Die chileni-.sche Regierung hat die Zölle auf sämtliche eingeflihrten Waren nm erhöht. Dadurch ist eine Reihe von Staaten, vor al* lem U.S.A., stark betroffen. Man erwartet neue Besprechungen mit Chile. X Abslauen de? Vankenkrlse 'n Amerika Da in den Vereiniten Staaten die Runpsychose nachgelassen hat, traf das Finanzministerium die Berküg"ng. das^ jene Banken dii« mit )^m Ausland ^lchäfte unterbalten^ Di» Wappen Sugvttowie-,s Ein von unserer Generation leider steck vernachlässigtes Wissensgebiet ist die Heraldik, die Wappenkunde. Nur Wenige ver-ste^n die ausdrucksreiche Sprache der Wappen noch zu lesen, ihre historischen, kulturel-leu und geographislj^n Zusammenhänt^. Die jugoslawisk!^ Kaffee'.Hag-Gesellsck>aft hat sich deshalb durch die .Herausgabe einer Sammlung der Wa^n unseres Landes ein großes Verdienst erworben. Das Wer? steht weit über dem Niveau ähnlicher Reklame-Publikationen. Die Waplpenmarken (MS an i^r Zahl) sind künstlerisch und heraldisch einwandfrei, rassig in der Zeichnung und in tadellosem Farbendruck hergestellt. So ist jede einzelne Marke für sich ein wertvolles und interessantes Sammelstück Bokonderen Wert haben die Wappen für den Schul. Unterricht, iu (Neschichte, Geographie und Zeichnen; zur nationa^len Erziehung der Jugeud bilden ste zudem ein vortreffliches Lehrmittel in der Vaterlandskunde. Ein prächtiges, TS Seiten starkes Album, enthaltend die historische uttd heraid'sche Be» schre'bung der Wappen, dient zur würdigen Aufbewahrung der Marken. D^e Zusammen stellung erfolgte durch Ginil La^zowski, Direktor des Staatsari^vs in ?^greb. der anch den heraldischen Text lieferte. Die ge-schichtl'chen Daten stammen aus der Feder von Prof. Dr. Rudolf Hor> at, Zagreb, die Zeichnung von der h^ra^. Malerin Vera Pl. Bojniöie-Zamola. Wie uns mitgeteilt Wird, ist das Album lohne Marken) k^'i der K'ava .Hag d d., Zagreb, Äaptol w, zum Reklamepreis von ?ü Dinar erhältlich. Die'Wappen sind gratis den Kaffee-Hag-Paketen beigelegt Schnlen und Sammlungen können ausnahmsuieise komplette Alben (samt Marken) beziehen. Bücberscliau b. i?r«6jvvmLki vjvinlk. Zelkschrift für architektonische und technische Bauteu. Fe-bruarhcft 1933. Redigiert vou Prof Ing. Vranko öirola. Jährlich Din. ?40.—. Verlag Zagreb, Kumiöiöeva uliea 4. b ö»»opl» »a ?«ei«na1nn prlvr»6o l rnik«. Der bekannte Organisator Herr Milan Ä»niö in Zagreb hat mit der .Herausgabe einer Zeitschrift zur Rationalisierung der Arbeit begonnen. Der Inhalt der ersten Nummer ist sehr anregend und belehrend. Preis der Einzelnummer Din. 15.—. Verwaltung in Zagreb, Hrvojeva ulica A. b. Die politisch'geoß>«phische Sntwicklunft und Struktur Bulgarjens. Mit « Karten-skizzen im Text von Johannes F. (^^eNert. Kart. Mk. S.l^0. Vowinckel Verlag, Berlin-Grunewald. Vorliegende Untersuchung verfolgt in historischer Folge den Aufbau und die Entgliederung der bulgarischen Reiche. b. Europäische Revue. März-.Heft 193.-^. Beiträge von Graf Albert Apponyi. Prinz Rohan, Schlange-Schöningen, Henrv de Montherlant, Albert Schweitzer. W. .Haas, Ramon Gmuez de l«, Serna, W Lehmann. Der.Horizont bringt interessante Kurzberichte. Verlag: Europäische Revue, Berlin SW-K8. t. lv«0 Tricks ftir den Haushalt In w rk- lich praktischer Zusammenstellung enthält das Büchlein eine Reihe erprobter Ratschlä» ae. Zu beziehen beim Verlag A. Dürer, Wien 7., Preis S. 1L0. «onweeMK. W5.' Märsöorer'HttKg'' Nummer 7.^. vis seköne Woknung Leben in elmm Raum Ein Problem für den Architetten Schon seit einigen Jahren bemühen sich führende Architekten um daS Problem: „Wie wohnen?" Hinter unS liegen die Jahre des Jugendstils und andere stillose Epochen. Es entstanden Möbel, bei denen man mit Recht das Allzunüchterne ihrer Erscheinung als abstoßend empfand. Das war ganz einfach die Reaktion auf das Zuviel der vorangegangenen Zeit. Diese UebergangSepoche war notwendig Heute weiß jeder ernstdc'nkende Architekt, daß auch der Wohnlichkeit, der Behaglichkeit in hohem Maße Zugeständnisse in der Wohnung gemacht werden müssen. Die Ausgestaltung eines Wohn- oder Spel-seraumes sind sehr verschiedene Aufgaben, ein Speisezinlmer lann schon ein wenig merS stnd einfach in der Form und billig im Preise. Edle Formen und Hölzer geben einem Räume erst das richtige Gepräge. Es soll dabei nicht von Luxushölzern dii Rede sein, gibt es doch eine ganze Reihe von Hölzern, wie Tanne, Eiche, Kiefer, die neben der Billigkeit auch den Borteil vorzüglicher Qualität und Dauerhaftigkeit besitze»». Die Farbe des Raumes, der Fenstervor«^ hänge, Teppiche, Wandbehäng? und Kissen müssen sich ganz der gewünschten Stiuimung unterordnen. Bsi einem tteincren Räume vermeide man am besten großgemusterte Fensterbehänge. Die Ornamente müssen stets dem Maßstabe des Raumes entsprechen. X IIZ-- fe uns in eine Haltung zwingen, daß man schon nach zehn Minuten Arbeit kraftlos die Arme sinken läßt; Herdplatten, die Stalit-Einfassung haben, die man täglich im Schweiße seines Angesichtes blink reiben muß, wenn man den Anblick zahlloser Rostflecke nicht vorziehen sollte; Küchen ohne Steckkontakt» so daß man beim Plätten ins Wohnzimmer wandern muß; Die ungenügend großen Abflußlöcher an den Fensterbrettern, die jeden Morgen eine Ueberschwemmung von Tauwasser heraufbeschwören; Fußböden, die alle gräßlich braun gestrichen sind und überdies in Hochglanz strahlen, den zu erhalten, man sich viele Stunden müht. Wie wäre eS mit einem stumpfen Cremeton? Schwarze Steckdosen, die auf den jetzt üblichen hellen Tapeten oder Malereien zu sehr auffallen: jachen, die an der Sonnen-, Kinderzimmer, die an der Schattenseite liegen; Türgriff?, die man putzen muß. Würde man sie aus Weißmetall herstellen, so wäre diese Arbeit hinfällig; Speisekammern, die nicht gut ventiliert find, ein wunderlicher Umstand im heutigen Zeitalter der Hygiene. Ein Fliegenfenster sorgte für ausreichende Lüfwng ebenso wie zur Abwehr von Staub nnd Insekten. Im übrigen haben wir den festen Glauben, daß herrliche Wohnungen entstehen werden, sobald erst wieder Geld da ist, welche zu bauen. Unimrsal-Ra«« filr ^rusStStige. (Architekt Teo Lucas). Kistchen geschraubt werden für Bausteine und anderes Spielzeug eines Kindes. Um die hü^'äM, rosenholzsarbencn Zi-garrenkistchen des Vaters reißt sich alles in der Familie. Man kann sie streichen oder abschmirgeln, beizen, bronzieren oder betu-schen. Und selbst die Ziqarettenschachteln, die alten Schuhcremdosen können, gereinigt und von Papieretiketten befreit, reinste Schmuckkästchen worden, indeni man sie blankwetzt und mittels eines Nagels mit einem kleinen Muster behämmert. Drei Teile einer Kiste ergeben, durch (Gelenkbänder beweglich miteinander verliltn-den, einen niedrigen Wandschirm, um Bindern im Elternraum ein ungestörtes Eckchen zu sichern, ergeben ein Kasperltheater, das man lustig tapeziert, auch ein Fensterchen aussägt und mit einer kleinen Zuggardine versieht. Die größeren Kisten sind nun vollends unentbehrlich. Kommt da doch neulich mit einer Sendung Apfelsinen ein richtiger Schuhschrank nlir ins.Haus. Denn das habe ich der Kiste gleich angesehen: hochgestellt, sachlich und zwectbetont sein, nicht aber das Wohnzimmer, daS Wärme und Behagen ausstrahlen muß. Nicht jeder kann sich heute neben einem Wohnzimmer noch ein Speisezimmer oder gar noch ein Herrenzimmer leisten, das ist aus Platz» und aus Geldmangel den Wenigsten noch möglich. Der Wohnraum dient in den meisten Füllen als Wohn-, Eß- und Arbeitsraum. Die Aufgabe für den Architekten ist somit eine verworrene und bestimmt nicht leichte; er muß nun in einem Räume verschiedene Funktionen unterbringen, ohne daß sie einander stören, die sonst ülier einen sehr viel größeren Raum verteilt waren und sich gar nicht bedrängten. Unsere Abbildung versucht, hiefür eins Lösung zu finden. Auf das übliche Büfett wird ganz verzichtet, dagegen sind Abstell- oder Geschirrschränke vorgesehen. Das der Billigkeit halber offen ausgeführte Bücherregal hat neben der Aufgabe, Bücher aufzubewahren, noch den kleinen Nebenzweck, durch Aufklappen einer kleinen Schranktür als Ablageiisch für Blicher, Handarbeiten, Obst, neben der Couch verwendet zu werden. Zum Einschließen von Gegenständen, die seltmer im Haushalt Ber Wendung finden, ist die Kommode unerläß lich. Sessel haben in einem solchen Räume keinen Platz, da sie wegen ihrer Behäbigkeit zuviel Raum beanspruchen. Für kleinere Schreibarbeiten ist der abschließbare Schreib sekretär sehr gut geeignet. Bei Platzmangel ist eine Kombination von Wohnzimmerschrank und Schreibsekretär alS sehr praktisch zu bezeichnen. Das Ruhesofa gibt dem Räume jene Wohnlichkeit, deren er als Wohnraum bedarf. Es macht wegen seiner Größe und Tiefe andere bequeme Sitzgelegenheiten vollkommen überflüfsig. Der Nsch, der festlichen Gelegenheiten auch Polsterbezüge der Sitzmöbel und des SofaS können ein- oder verschiedenfarbig sein. Geblümte Stoffe können als Gegensatz zu anderen Stoffen überraschend schön wirken. Schöne Blumen, Keramiken oder sonstiger Schmuck sollen dem Raum die letzte Weihe geben. Die Wohnung soll von dem Geschmack ihres Inhabers Zeugnis ablegen. Irgendein Massenfabrikat kann unsere persönlichen Wünsche nicht ganz befriedigen. Wenn man beim Einkauf sich vom Architekten beraten läßt, das eine oder andere Stück vom Handwerker anfertigen läßt, dann wird unsere Wohnkultur auf eine wesentlich höhere Stufe gehoben werden können. Architekt Teo Lucas. Lob der Kiste Meine Gebrauchsmöbel zum Gelbstanfertigen „Sieht ja wie eine Kiste aus!" sagte mein Onkel mißbilligend, als er mein neues Büfett ansah, das er allzu schmucklos fand. Mich aber freute dieser Vergleich, denn ich hatte schon immer Möbel geliebt, die ohne Umschweife ihrem eigentlichen Zweck, Kiste, Kasten, Behältnis zu sein, nachdrücklich dienten. „Uebechaupt Kiste", dachte ich listig, „wenn du wüßtest, wie nützlich solch ein Ding im Haushalt ist." Jedesmal wenn mir aus irgendeinem Anlaß eine Kiste ins Haus gesandt wird, wenn Vtln'che an den ArchtteNen Gchrauk für Sindersachen. der Inhalt behutsam aus der Holzwolle ge schält wird, da fahre ich nachdenklich mit der Hand über ihre rauhe Oberfläche, die ich schon inl Geiste gebeizt, mit Sandpapier ab-Für die Hausfrau, die mit immer wachem > «gerieben, mit siegelroter Lackfarbe gestrichen Erneuerungs- u. Berbesserungswillen ihrem > s^he und überlege: Was wirst du nun wer-Haushalt vorsteht, ist es nicht einfach, sich mit Z den? Mängeln im Wohnungsbau abzufinden, an denen sie nichts ändern kann, die aber, in die Hand des Architekten gegeben, bald auszu-^ rotten wären. Was möchten wir an unseren Wohnungen geändert wissen: werden kann, ist ans Fenster gerückt, dem entsprechend ist auch die Hängelampe von der Mitte der Zimnierdecke in den Decken-vordergrund verlegt. Die Stühle des Zim- Gasuhr und Stromzähler im Korridor sollten immer dicht zusamnrenliegen, wenn möglich, in ein Schränkchen eingeschlossen, um möglichst viel Nutzfläche zur Kleiderablage zu erübrigen. Aehnlich sollte auch alles übrige feststehende Inventar einer Wohnung tunlichst eng aneinandergerückt werden. Wir brauchen die sonst vergeudeten zwanzig und dreißig Zentimeter Zwischenraum sehr nötig! Heizkörper, heißt es, sollen häufig und gründlich vom Staub gereinigt werden. Wie bei^ aber soll man zwischen das undurchdringliche ausgezogen^ Gitter der Heizrühren gelangen? Nicht jeder So eine flache, kleine Bücklingskiste taugt nicht viel mehr al«Z, kräftig ausgeseift, und getrocknet und dann mit Rädern versehen, alle Drogen des Haushaltes in sich aufzu- KüchenschrLnkchen. mit einem Zwischenbrett versehen, einem Borhang an Ringen davor, taugte sie vortrefflich zur Aufbewahrung der schmutzigen Schuhe, die tagsüber sich ansammeln, oder auch der schon geputzten, die gerade nicht gebraucht werden. Und als in unserer Diek unter dem Spiegel ein Abstellschränkchen für Handschuhe, Bürsten, Zeitungen notwen dig wurde, mußte ich dringlichst einen neuen Obsteinkauf ersiimen — der Kiste wegen. Die Kiste ermöglicht auch mit geringen Mitteln Ordnung im Hause. Für das Hcmd' Werkzeug im Hanse, als Eimer- und Staub» saugerschrank, für Reinigungsmittel der Küche, Plätteisen, Bindfaden und Korken, für die Kinderwanne und den Torfmull, immer ist die Kiste, sauber gewaschen und mrsehn-lich gemacht, der billigste Ausweg. Nnd wenn in einer engen Wohnung ein Mndchen geboren wird, da werden drei Kisten die un^ tere langgestreckte mit Facheinteilung für Schuhe, zwei hochdaraufgestellte, links für Wäsche, rechts für Kleider an einer dafür eingeschraubten Stange, dafür sorgen, daß die Ordnung des Hauses nicht gefährde itz. «einer Waschtisch. nehmen. Räder? Da nehme ich bringt die Bravour auf, Eimer heißen Was- nehmen. Räder? Da nehme ich zwei alte serS durchzugießen, ein Verfahren, das auch. Jo-Jo-Spiele, die mir, so liuni! gestrichen N'ir in Küche und Bad möglich ist. wie sie sind, fast zu säiad? ich^ iiie-.' für diesen Abwaschtische, deren Höhe oder besser Tie- Zweck. Sie tonnten auA ullter ein höheres Für die Aüch« h. Orangencreme. 10 Dekagmmm Oran» genzucker wird mit dem Sast einer Orange in einen Schneekessel gegeben, dann mit drei Dottern auf dein Herd zu einer dicken Masse geschlagen, zum Schluß mit 10 Dekagramm Teebutter vermengt. Will nn:n diese Creme ausgiebiger machen, so bereitet man aus einem halben Dekagramm Butter, einem halben Deziliter Obers, einem halben Dekagramm Zucker und einem halben Kaffeelöffel Mehl ein Koch und setzt es der obigen Ma^ zu. h. Ooldnockerln. Kleiue Viehluockerkn lverden in heißes Fett gegeben. Bor dem Anrichten sprudelt mmr ein oder zwei ganFe Eier mit zwei Messerspitzen voll Salz und einer Messerspitze gestosiemn, weißen Pfeffer. Dies schüttet man ülier die Nockevla, rührt sie um und röstet sie noch ab, bis die Eier die Nockerl liberzogen haben und nicht inehr rch sind. h. Haferflockenschmarren. 15 Dekagramm Haferflocken, Dekagramin Mehl, 2 Eido-ter, Liter Ätilch und Salz werden g»t verquirlt, mit deni Srlinee von 2 Eiklaren vennischt, Duttstkirschcn darunter gvmengt, und der 5chinarren in Fett gut ausgodün-stet. Statt Kirschen kann man auch Weich-seln oder ^Heidelbeeren nelinien. h. Billige Banillekipferl. (Sehr haltbar, also auf Vorrat zubereiten!) S0 Dekagramm Mehl, 5 Dekagrantn, geriebene Mandeln (gebrüht), eine Messerspitze gutes Backpulver. 10 Dekngranlnl Zucker und eiil Löffel Rahm n'erden gemischt und rascki .^n einend Teig ge-snetet, kleine Kipferl qeforilit. bell gebacken und heiß in Vanillezucker gewälzt. ,.MariKr>rer Nummer 73ck Donnerstag, den 16. Marz 1935. K^I»/r0SI Roman von V. tvilliams Lvovrlekt la Ailüncden del lZeokU 5^al!or. t59. Fortsetzung.) „Was — n>as qt geschehen?" sraflli' i'i« in 'AhlNlNi^. „Ousseitt '.inlst in eine»! Rinq l'<'! sich hat-eii. (ii'r ist tot." der 'i^rbonii'nsieit dcS i^ros^eu .<^otcl-steht zwischcu der hohen i^>artcliill!iuern u?ch dein steil zur l^trahc ab fallendeil ^eliZ eine einsanie Bnnk, von der liu dlirch künstlich giestutzle Pinien einen blunen .ilien Pinien schichen vor Znjiwind. und die ll!age iiegell Tilden <^önnt i>er Tonne freien Zutritt, '.iiicnn eiS am flrauesten Tage nur irsiendivl' einen Tonnenstrahl stiüt so scheint er iieivis'. iii diese oerivutlscheue Nische. Die niilde ^'ust diistet nach Harz und tont u'elo-!^isch ooiii Tiiininen der Aienen. und U'!ed.'r !Ieitern schilinke Ei^dechs'.'n hurtic^ ilber da!/ lilatle Gestein. Tlnr'.ii u>id Mjieu hatten die iMze ''in^slil !u den späten Vormittn^i fietobt. inii die Mittagshöhe trocknete der Hiiniiiei seine Tränen, und nun jileisztc di« Toiiile heroor und ivandolte all die feuchte» Tropseii ali Ttronch und Bluine» ni siniiiieriidc Tianinnten. -^^oan Areril hatte dies friedliche Platz-ch'.'il au» Tage ihrer Ankunft entdeckt. Tcr ZlNiber seiiier '»inhe hatte ihr i,l inanch öder Ttiinde Trost gespendet. Wieder sasj sie jelu dort und geuos; den wiirzigizn lL<'« litis» der Pinien und des nassen Grase^Z, das tiach satter (5rde duftete, A'nost Tonne und leuchtendes M«r und l«chht« beglückt dem f he» Alanellhose wirkt» er beinahe elegant. Zivitschern dvar wie seine thebanischen Berge — er würde sie niemals enttäuWn . . . Da sah sie ihn Pli^tzlich vor sich stehen! Er mu^te geräuschlos in weichen Tennisschu-hcn über den dichten Rasenteppich gegangen kciu. In seinem blauen Rock und der tvei-- tig nritewander sprechen! Darf ich mich ietzen?" Wie schlicht!'dachte sie belustigt. Cchwk!-gend sie ihm Pwtz an ihrer Seite. „Sie wissen im allgemeinen wohl gar nichts von mir, nicht wahr?" begann er und sah zu Boden. „O doch! Sie gehören zur Fainilie Barrasford, .nnd Ihr älterer Bruder fiel bei den Gvenzkämpsien in Indien." Er blickte sie vertvundert an. „DaS stimmt allerdings. Aber ich will Ihnen etwas anderes sagen. Mein Bater und ich vertragen uns nicht inehr recht, se!t ich den diplomatischen Äenst quittiert hake. Ich beziehe von ihm eine Iahresrentv von nur fünfhundert Pfund. Er würde mir bedeutend mehr geben, aber er knüipfte eine Bedingung daran, die ich nicht annehmen wollte. Da mein einziger Bruder tot ist, erbe ich. wenn mein Vater stirbt, fein Vermögen, fiirner sein Einkommen von zwölstausend Pfund iln Jahr und de,l Titel." Sie starrte ihn an. „Was für einen Titel?" „Aber ich dachte -- Sie sagten doch eben selbst, es sei Ihnen bekannt, ich ein BarraSsord bin?" „Wollen Sie lni'r das nicht näher erklären?" „Da gibt es nicht viel zu erklären. Mein Pater ist Lord Parrasford und ich — ? . . nun. ich bin sein Sohn!" „Warunl führen Tie dann aber nicht das Pröd'kat Honourable?" Er ivuvde ein wellig verlegen. „Das tut man gewöhnlich nicht, außer auf Briefen u Dokumenten. Und außerdem wäre eS mir bei dein Leben, das ich führte, nur lästig gewesen. Wenn ich ntich jedoch in England niederlasse, wie das in meiner Absicht liegt, dann werde ich den Titel wohl wieder an-nehun'n nlüssen . . ." »Aollen Sie denn A^-gysiten verlassen'^" Er schwieg einen Augenblick, dann pla'^ie er heraus: „Wenn ick> die ?''e.dllig,lng ul^incs Vaters annehme, so ka?:n ich cs." »Darf ich erfahren, wie diese Peüingun? lautet, oder ist es ein (^Zeheiinni:?" »Es gibt keinen Erben siir den Tit?r. Uitd seit Iahren drängt mich mein Vater, heiraten. Ich habe mich geiveigerl ... bis letzt.'' Sie llächelte, und trvtzdem ihre Anqen vor Uebermut sprühten, suchte sie ih'e Mienen in erhabene Wiirde zu kleiden. „Und baben Sie sich jetzt zu einer Ehe entschlossen?" Minutenlange Stille. Dann hob er dsn Kopf und sah sie an. Sie begegnete diesen Blick und sagte kein Wort. Da schloß er sie in die Arme, und mit einem linden Ä'uf-zor überließ sie sich seinem Kuß . . . „Warum tatest du das nicht gle'ch. als du zu mir kamst?" fragte sie mit zärtlichem Eifer. „Weil ich dir doch diese Aufklärung über Utich schuldig war!" antwortete er erle'ch-tert. „Du wußtest aber doch auch nichts von mir!" „Ich habe dich!" triumphierte er. „Und das genügt!" Sie legte ihre Wange ait die seilie. „Und ich habe dich das hätte auch mir genügt! Ich hätte dich am liebsten geschüttelt, Dave, als du dasaßest und die l^it vertrödeltest! Einer Fran einen .heivatsantrag zu ntachen, indem nmn von ihren künftigen Skhnen spricht, das nenne ich den Wagen vor daS Pferd spannen. Was wäre gewesen, wenn ich nein gesagt hätte?" „Joan . . flehte er. Darauf fiel so tiefes Schweigen auf daS Plätzchen unter den Pinien, daß die zierlichen Eidechsen mit den glänzenden Augen hervorlugten und in keckem Sp'el über die Steine huschten . . < — Ende. ^ Kleiner /Emsiger ^nfrsgss, tmtt Sind A in Lrief- marl1>mmer-Ei»richtunqen. Autrüge 'intsr „Hartliolz" an d'» Verw. 231« .......... Auto ..«^iat", Eintonnen-Äistivagen^ zu nerkaufen. Ket- tefstta Iii. 1. lt»« «U, Zaunsäulen und Lotten t-illi^ abzugebcu. M. Obran LoSka ul. Tel. Wß't. UlV4 8cküne irlgelie 3l8o l)snk5agung. Dem primsrius tterrn l)r. VernovSek unä geinem ^ssigtenten Nerm l)r. ^ieksi^ i>prect,e ick k0r die sselun^sne 5ci^vere Ope-rstion, t)ei velciier mir äie ^siinprotliese aus äer äpeiserütire entkernt >vur6e, meinen innix-5ten t)gn!c aus, ä» sie micti vor einem sctirecklictien locle errettet k>den. /^ucii äen eiirvüräißlen Lckvestern stir clie Uedevolle ptleze äen tierzUcksten vanic' l?202 ^sribor, am l4. ^Sr? 1933. M SmiU. lüU IMNI lii W 45 pars pro Stück >verclen vel!cn. ?ldr. Berw. 3204 Zu ciuenl Zimmerlierrn wird ein netter Zimmerkollege eveut. init Lwst ausgenommeil. Ale-ksandrova c. 5!,. Part, links 3l81 Soniliges mübl. Zimmer «u jo. liden Herrn ev. sofort -u vermieten. PreSeruolvi ul. 31bk MOOazin samt Nebenraum zu vernlieten. Anzusragc,, Gl>spo. ?ka ill. im ^schSft. Bergetie sofort EParherdzim mer uiit Aarten. ttori>ska cesta 1«. Schöll mbbl. Zi«mer sofort zu »»ermioten. Pii»ßI0»»0AS «orrespsndentin. kroatisch, slowenisch, deutsch. 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