Deutsche Macht Kerausgeber: Herkard Vamöerg. . i.« v«> »r«ttsch« »«tt «Will fr*» CWliUtt ,11» Iwnottoa ai»r«tn« mit t»M flmnail Ixt gmUwtfbtlfao« ««» «k «Mi ml. Zu?««»», in'« H°»« itieiwtlii» (!. ticttcIlü»tio R. ! B f'Jv 8«rtlofcuJ (I.*. «II P°kr>,ini»un«! Cln!ilub H. t.oo. t«Id>»dr>g flamjllrig B. «.♦»».—. 5i*)cl»r Äunimct * fr. U«,ei «e» «er»n> »ich J«rif b»rr4nrt. ;pwn_«atrti»lu«tt» caiqrn«(1i>CT ««dlob. «»« htiilnbn »c I». unl «»«»yd«, nrbirtn «nzn,<» »taegc». 3» tfiUi a»Be» (oltfk fcfi« «nMlltr tot Dnitlch?» W-Si STL - P* 4- *- ®c°5* obflfficbrn «rdkn. *e»|tTfl< i>rifl: »ittiw<» ml 10 übt formiltn«. evr«Mlon»rn v»n ll-l» Udr ?»r«itt°,« üb» »o» S-» Uhr «.»»»»»,«. Hu» Bus!« iw.fcn eaq tit »rr !tfiir»Mi«l> k«»«»l>!. « ch t i f 11< i! ■ n» £»itk>t»la* *, 1. etwf. Sp»S>ft»»»<» de« £>dt?«»»l t>»d, ko»n«» nicht dnllcksichtizl wndt»> Nr. 73 Cilli, Sonntag den 11. September 1892. XVII. Jahrgang Me Landtage lind eröffnet worden. So kurz, »vie hruer waren t» politischen Frrien »och »ieuials bemessen. Tie Zeitungen sind eisientlich in di.sem Sommer um die Saure»>urkenzeit gebracht worden. In früheren Jahren wurden die Landtage häusig zu spät einberufen und sie sanden kaum Zeit, ihre Aufgaben zu erfüllen. Diesmal ist die Kuderufnng überraschend zeitig erfolgt. Fast »irgend« sind die nöthigen Vorarbeite» erledigt, und in verschiedenen Landern wird man die ReuierungSuiaßregeln dadurch umgeben, daß nach gewissen Eröffnung« Förmlichkeiten der Landtag einfach vertagt wild. Es drangt sich nun die Frage au», welchen Zweck Graf Taaffe mit der scheinbar vor-zeitigen Einberufung verfolgt. Wir glauben, die richtige Antwort eitheilen zu können: Es soll durch diesen Schach iug eine Klärung der Verhältnisse in Böhmen geschaffen werde». So gleichgiltiq dem Grafen Taaffe Manches sein mag, was gewöhnlichen Sterbliche» sehr wichtig erscheim: Eine« liegt ihm doch am Herze,v das ist der böhmische Ausgleich. Für den Auegleich wurde der ganze Einfluß der Krone aufgeboten; der Ausgleich sollte da« geschichtliche Merkmal der Taaffe'schin Regierung werden; der Ausgleich sollte der zweifelnden Well beweisen, daß die VersöhnnngSpolitik kein lK«s Wori (ei, daß vielmehr thatsächlich eine Versöhnung — wenn auch eine erzwungene — erreicht werde. Bisher hiben alle Versöhnnngsmaßregel» de« Grafen Taaffe nur dazu beigetragen, die Mtionolen Gegensätze zu verschärfen. Wenn mindinfts in Böhm.n dieselbe Wirkung erzielt wird, wenn daS Ausgleichswerk endgiltig scheitert. «Mife dieser Mißerfolg den Grasen Taaffe mtofindlich treffen. Man darf also überzeugt i«n, daß nichts unversucht bleibt, um dem Werke zur Durchführung zu verhelfen. Wie lebhaft der Kaiser den Frieden Kittchen Sin Märchen von Adolf W i l b r « n d t. W«ä»T»tf wrtiotf» > ß# wanderte einmal — sünkundzwanzig Äah« mag's her sein — ein noch junger Mann dei ilbcht über's Feld. Er gieng rastlos fort, fei» Gemüth war ebenso umwölkt wie der Himmel, seine Laune noch schwärzer als die Rächt: denn vom verdeckten Mond stahlen sich doch noch ungewisse Schimmer durch die Wolken durch und sammelten sich hier und dort zu einem unklaren, irreführenden Licht. Zuweilen erschien, me das zu ergehen pfleat. ein gemeiner Baum-stumpf als ein hockender Zwerg, den die Tiefe der Erde wie einen Maulwurf durch die Rinde her» «»'gedrückt; oder ein au« dem nahen Dickicht dervortretender Ast schien der ausgereckte Arm einks Gespenstes zu sein, der sich an mitter-nächtlichen Spuck vergnügte; oder der Wanderer zlaubte plötzlich vor einem Galgen zu stehn, an dem ein Gehängter schaukelt, vom Nachtwind geschüttelt. Dies olles focht ihn nicht an. denn n war auf deutschen Schulen gebildet und trug den Panzer der Aufklärung, der gegen Gespenster jeder Art hieb- und stichfest macht; er schlug denn auch mit seinem Wanderstock gegen den 1 Unsere heutige Nummer seiner Völker wünscht, wie entschieden er in«« besondere für den böhmischen Ausgleich einge-treten ist. da« weiß jeder Oesterreicher, Für den Grafen Taaffe lag also der Gedanke nahe, aus das monarchische Gefühl des böhmischen Adel» einzuwirken. Diese Wirkung blieb nicht aus. Els Mitglieder des Großgrundbesitzes haben ihre Mandate niedergelegt. Bon diesen elf Ab-geordneten gehören acht der sogenannten Windisch« grätzgruppe an, und zwar Prinz Zdenko Lobkowitz, die Grafen Franz und Johann Ledebur, Ferdinand Bouquoy. Engelhard Wolkenstein. August KinSky. Josef Ezernin und drr Freiherr Heinrich v. Zeßner. Da die jetzige Mehrheit des böhmischen Landtags das Ausgleichswerk nicht sördern will, soll derselbe womöglich beschlußunfähig gemacht und aufgelöst werden. Bon den Neuwahlen aber verspricht man sich ein soches Ergebnis, daß der Ausgleich durchgeführt werden kann. Denn von den 600 Wählern des Großgrundbesitzes gehören 200 grundsätzlich und unerschüttert der deutschen und liberalen Partei an; auf das alte tschechisch-conseroative Programm sind 2—300 eingeschworen; die übrigen Wähler richten sich stets nach den Weisungen der Regierung und sie würden, wtnn die Wahlen unter dem Zeichen des Ausgleichs ausgeschrieben würden, ohne Zögern gegen Lobkowitz und Schwarzenberg stimmen. denen sie jetzt durch zehn Jahre gefolgt sind. Auf solche Art will sich Graf Taaffe, eine Mehrheit im böhmischen Landtag gründen. Um aber für diese Unternehmung Zeit zu schaffen, mußte» die Landtage jetzt schon einberufe« werden. Zur Aegetung der Areßgesehe. Wer wissen will, wie eS um die Preß-freiheit, um die Versuche an unserer Preßgeseh-gebung zu bessern steht, der mag nur den Bei icht des Abgeordneten Jaques an den Preß-a u s s ch u ß lesen, dem alle von verschiedenen Seiten gestellten Preßanträge zur Berathung vorliegen. Der Bericht konnte wegen der Valuta-regulierung in der letzten ReichSrathssession nicht einmal zur Verhandlung 'im Ausschüsse gelangen und e« ist noch immer keine sichere Anweisung auf da« groß? ?o», wenn gesagt wird, der Ausschuß werde sich sofort nach Wieder-zusammentritt de« ReichSrathes mit diesem Be-richte deS Herr» Dr. JaqueS besassen. Der Bericht beginnt mit den Worten: Die Geschichte der parlamentarischen Reformbeftre» bungen auf dem Gebiete ver Preßgesetzgebung ist die Geschichte zwanzigjähriger Sisyphusarbeit. Sodann wird der An-träge G l a fer und Fux vom Jahre 1871, des Antrags Foregger vom Jahre !8/4,wieauch der Anträge Greg rund JaqueS gedacht. Im Jahre 187t» wurde eine von Dr. Foregger be-antragte und als Berichterstatter vertretcne Preß« Novelle vom Abgeordnetenhause in zweiter und dritter Lesung beschlossen; daS Herrenhaus beerdigte sie im großen Papierkorb. „Während in der Bevölkerung ein starke» Bedürfnis nach Beseitigung der mannigfachen Schranken der Preßfreiheit sich immer auf» Neue an die Oberfläche emporrang, setzten die österreichischen Regierungen seiner Be-friedigung unausgesetzten, entweder st i l l-schweigenden oder schw ach begründeten, immer aber unüberwindlichen Wider« stand entgegen. Sie vermochten e« niemals, sich von den Traditionen jenes a b s o l u t i st i« fchen Bevormundungssystems los-zulösen, welches in der Denkunthätigkeit und mangelnder Bildung der Unter-thamn eine Bürgschaft leichter Regier« barkeit glaubte erblicken zu müssen.' Gegenwärtig liegen dem PreßauSschusse Anträge inbezug auf Reform der Preßgefetzgebung vor; von JaqueS und Genossen, von Dr. Foregger, von H a u ck. Döl z und Ge« nossen, von Pacat und Genossen, von PernerS« torfer und Gnwssen. Die Regierung bat sich Baumelnden, worauf dieser einen hölzernen Seufzer l Gestalt, in sehr veralteter Kleidung, ein schwarzes imh rt TA lllrtftsll#!' ^)s Ff nflil i)rH4tM (I fsaitt. ' aii( Ha*« ÖaiiF aa[«ht Xavi»MtAv ausstieß und als morscher Ast von einem allein-stehenden, zerwetterten Baume knarrend herunter siel. Indessen ward sein« Laune durch solche Gesell-schaft und den bald hier, bald da ausseufzenden Wind nicht erheitert; er gieng nur hastiger und vertiefte sich mehr und mehr in die Sorgen seine« Lebens und da« allgemeine Mißgefühl, da« die Well ihm einflößte, versetzte auch von Zeit zu Zeit einem recht» oder link« auftauche»-den Wahngebilde einen festen Schlag, der es über sich selber ausklärte »nd au« dem Kobold oder Nachtgespenst wieder eine der gewöhnlichen Naturerscheinungen «achte, die man Baumstümpfe oder Kropfweiden oder Brombeersträucher nennt. DaS zum Beispiel, dachte er im Weiter-gehen, da der zudringlitt ere Mondschimmer einm unklaren Klumpen am Wege zu formen suchte, das sieht au« wie ein kauernde« Mättnlein, da« mich tückisch anblinzelt; und doch bist du nichts als ein Strunk, und da« werden wir sogleich hören; — und er that einen mißmnthigen Schlag da-nach, der vernehmlich klatschte. Pfui Teufel.' sagte daraus eine helle Stimme und ein pfeifen« der Seufzer folgte hinterdrein. In demselben Augenblick kam der Mond nebelbleich hervor beschien nun deutlich eine kleine, Filzhütchen schief auf den Kopf gefetzt, darunter ein greisenhaft kindliches, schmerz verzogenes Gesicht. DaS ist ein entschiedenes Mißverständnis, sagte jetzt der Kleine. Ich bin durchaus kein Baumstrunk, sondern ein lebende« und fühlendes Wesen. Das kann gerne sein, erwiderte der Wanderer, der heftig erschrocken wetr, aber vor diesem kleine» Geschöpf es nicht woM'ixerkm. lassen. Ich bitte sehr um Entschuldigung; die Beleuchtung war ungenügend. Mit wem hab' ich die Ehre? Mein Name ist Hütchen, antwortete der Kleine und stand auf, ward aber nicht viel größer. Das beißt, feit etwa sechshundert Jahren werd' ich Hütchen genannt; früher hieß ich ander«. Das thut nicht» zur Sache. Ich bedauere sehr, daß Sie so verstimmt, mit der Welt so unzu-frieden sind. Sie sollten da« nicht thun; Sie sind ein junger Mann. Was heute schief ist. kann morgen gerade sein. Nehmen Sie e» leichter! Woher wissen denn Sie — ? fragte der Jüngling verwundert. lFortsetzunz folgt.) und beschien nun deutlich eine kleine, hockende umfaßt einschließlich der Unterhaltungsbeilage 18 Seiten. 2 abermal« im Ausschüsse zu Allem und Jedem ablehnend ausgesprochen. Trotzdem räih das Subcomiie dem Ausschüsse die Sache nicht fallen zu lasten. ES müsse m i t oder auch ohne Unterstützung der Regierung waS ge-schehen. Der Ausschuß hat daher Grundzüge einer Preßreforui beschlossen, welche durchaus Compro misse zwischen den Anforder-u n g e n der Zeit und dem Widerstande der Regierung sind. Die Compromifle werden gesucht, um die Reform nicht ganz in den Brunnen sallen zulassen. So wird der Aufhebung der C a u t i o n und deS Ste « pels für Zeitungen, Freiheit der Colportage und Verfchleißlicenzen, beides unter gewissen Bedingungen ; ferner Ein-schränkung in BerichtigungSver-fahren und in der Beschlagnahme verlangt. Die Bedingungen, an welche die Aus-Hebung der Caution und des Stemp.lS geknüpft find, der Fortbestand deS Rechtes der ConfiS-cation — sie deuten auf die Zugeständnisse, die dem Staate auf Kosten dc« Ideals gemacht werden, um seine Zustimmung zu findcn — die übrigens trotzdem zweifelhaft ist. Würden jedoch diese Vorschläge angenommen, so wäre damit sicherlich ein gewisser Fortschritt im Preßwesen gemacht. * Nach den Informationen, die dem Heraus« geber der Deutschen Wacht zutheil werden, besteht allerdings sehr wenig Aussicht, daß die Regie-rung daS Streben nach Preßsreiheit fördern werde. Aber es wäre in wirtschaftlicher Hinsicht und im Sinne der öffentlichen Moral von großer Wichtigkeit, wenn wenigstens inbezug aus den Z e i t u n g s st e m p e l Erleichterungen erreicht würden. Denn diese Steuer bildet einen der ärgsten Schäden in Oesterreich. Man bedenk,, daß ein Blatt, das in einer Auflage von fünf-zigtausend Stück zweimal täglich erschein», eine Steuer von tausend Gulden täglich zahlen muß. Kein Privatmann, ja selbst keine politische Partei ist reich genug, um einer Zeitung einen genügenden Jahreszuschuß zu losten. Und daß solche Summen durch den Bezugspreis nicht gedeckt werden können, liegt ja doch auf der Hand. Also müssen Banken und Geldinstitute herhalten, und die Zeitun,en müssen statt literarischer Unternehmungen geschäftliche Unter-nehmungen werden. Noch kein großes Familien-blatt konnte sich in Oesterreich halten. Die mit so großen Opfern gegründete Heimat und die N e u e JllustrierteZeitung mußten in den Besitz reicksdeutscher Verlagsanstalten übergehen. Wie viel der österreichischen Buch-druckerkunst und der österreichischen Holzschneide-kunst dadurch verloren gegangen ist. hat einmal der verstorbene R. v. Waldheim in einer Schrift nachgewiesen: Ein Kreuzer im Kunstgewerbe. Wenn also dem österreichischen ZeitungS-wesen die drückende Stempelsteuer abgenommen würde, geschähe nicht nur de» Verlegern, sondern auch der österreichischen Geschäftswelt und der öffentlichen Moral ein großer Dienst. « * * Nachdem die von Herin Dr. Jaques ver-faßte Ausarbeitung der Preßanträge im Sub-comit«!> stark angefochten worden war. wurde Herr Dr. Foregger gebeten, (gemeinsam mit Herrn Dr. JaqueS) die Neuredigierung der Anträge vorzunehmen. Nur der Bericht mit dem heute Herr Dr. JaqueS vor die Oeffent-lichkeit tritt, ist sein alleinige« Eigenthum. I>er slovenische Katholikentag hat die gesammte slovenische Presse in groß« Aufregung versetzt; er war in der That ein Ereignis für die flovenisch gesinnten Politiker, und die radicale, liberal angehauchte Partei hat alle Ursache, den clericalen Vorstoß so gut eS geht zu paralisieren. Slaven Ski Narod begann diesertage mit einer Aufsatzreihe über den Katholikentag. Das Blatt stellt die Frage, wer eigentlich am Katholikentag anwesend war. wer dort berieth und Beschlüsse faßte? Wenn der Tog irgend eine praktische Bedeutung haben soll, so — meint Narod — seien diese Fragen bedeutungsvoll. ..Deutsch- Macht" denn von ihre> Beantwortung ist abhängig, wieviel und welcher Wert der Action zuzuschreiben ist, wer für dieselbe verantwortlich und wer an sie gebunden ist. Das radicale Organ konstatiert hierauf, daß die „weltliche nationale Intelligenz" dem Tage ferne bli b und schreibt sodann weiter: „Wir sagen nicht etwa, daß es in der Versammlung nicht einen einzigen gebildeten civilen Menschen gab, waren ja doch sogar vier „feierliche Redner" da, allein in der That Hot sich der Versammlung nicht einmal ein kleiner Theil jener vernünftigen Patriotin angeschlossen, die sonst bei jeder öffentlichen Ver-sammluug von größerer Bedeutung mitthun. In erster Linie sind es die nationalen Abgeord-iMen, die in der überwiegendsten Mebrzahl zu Hause blieben, trotzdem nian sie als unsere Ver-treier in den gesetzgebenden Körperschasten be-sonders eingeladen hatte. Ganze Vereinigungen dieser Abgeordneten haben gradaus beschlossen den Katholikentag nicht zu besuchen, namentlich nicht als Vertreter, i» welcher Eigenschaft sie dazu gebeten waren. Ebensowenig schloßen sich unsere welllichen gebildeten Stände der Ver-sammlung an; eS lebt in diesen gewiß viel Int«-resse für derlei Angelegenheiten, allein weder auS Laibach noch aus oen nahen Slätten und Märkten kam jemand herbei. Auch selbst vom Land gab es nur ein« unbedeutende Zahl von Männern, welchen man ein Verständnis für die Verbandlungögegenstände zuschreiben kann. Die nationale Intelligenz der well« lichen Stände hat also an dem slo-venischen Katholikentag nicht mit. gearbeitet. Die Ursache davon war. daß nicht nur die nationale Fortschrittspartei, sondern die nationalen Parteien überhaupt grundsätzlich von den Verhandlungen in den VorbereitungS-Ausschüssen ausgeschlossen waren, wie man sie denn auch von der vor bereitenden Commission für den zweiten Katholikmtag ausgeschlossen hat. Wir haben seinerzeit, al« die Resolutionsent-würse bekam,t gegeben worden sind, davor gewarnt, anerkannt nationale .änner und Zeitungen ferne zu halten, und so parteiisch vorzugehen, weil sonst die Folgen deS TageS die aller-schlechtesten sein würden; allein man perhoreSciert« jede gemeinsame Arbeit mit den national denkenden Männern. ES waren die Landtags-Abgeordneten und die — wenn auch nicht alle — Reichstags-abgeordneten eingeladen, allein daS war doch nur Sand in t ie Augen, da jedermann weiß, daß in den Ausschüssen eine erfolgreiche Debatte nicht möglich, und in den feierlichen Versamm-lungen jede Debatte überhaupt verboten war. Wie „e r n st- diese Einladungen zu nehmen waien, beweist der FallS vetec, den man als unseren ältesten nationalen Vorkämpfer und auch in geistlichen Kreisen geehrten Katholiken als Vertreter des Cyrill- und M-lhudvereines ablehnte; damit haben die Vorbereite! des slo venischen Katholikentages ihre Taktlosigkeit, Un-Verträglichkeit und Unreise bewiesen. Es war aber auch Personal-Politik dabei; derlei Männer radical vom Katholikentag hinaus-zuwerfen, war für die Laibacher politischen und „religiöse»" ParvenmS ein Werk dringender Noth, wendigkeit, denn ihre Existenz stand dabei in Frage. So erzielten sie, was sie wollten: Tie Abstinenz der nationalen Partei. Der Katholikentag war nur die Versammlung einer neuen vom Laibacher Für st bischos ange-zettelten und mit aller Gewalt zusammengehaltenen politischen P arte i, die von den Ideen der Zeitschrift „Römischer Katholik" lebt, denn versammelt waren da alle jene und der großen Mehrheit nach nur jene, die dieser Partei angehören müssen, dagegen fehlte die weltliche Intelligenz aus Krain. und von auswärts auch — mit geringen Ausnahmen — die nationale Geist-lichkeit. Das muß feierlich constatiert werden, weil man am Katholikmtag .im Namen der ganzen slovenischen Nation' sprach. Dieser erste slovenische Katholikentag — und die ganze slo-venische Nation? Wer wagt eS. so etwaS von einer Versammlung zu behaupten, von der sich ganze nationale Parteien und deren Führer, die weltliche slovenische Intelligenz geflissentlich 189 ferne hielt? Breitmäulig behauptete man auch, daß nur die -chreier bei den Versammlungen fehlten Schreier sind also die nationale» Ver-ireter, die GemeinSevorsteher. ÄereinSoorstände. Beamte. Professor«!. Lehrer, Advocal>n. Nota e?! Schreier sind also endlich noch besonders jene Geistlichen, die sich gegen die Ideen ihrer SlandeSbrüder auflehnten! Die slovenische Welt weiß eS sehr gut. wie der Katholikentag zusammen-gesetzt war, und laß er weiter nichts gewesen, als der Austritt einer Partei, die wir früher be-zeichneten. Und daS wird sich die Nation für jtne Zeilen merken, in welchen man sprechen und sagen wird: Sehet die „Glaubenslosen", sehet die „Ohnepopen". die dem Katholikentag serne blieben! Dies« Verdrehung wird jedoch nicht hallen, denn jedermann wird sich der Gründ? trinnern. „uS w«lchen sich die nationale Partei vom Katholikentag ferne hielt und wer dieser Tage eigentlich war." Diese Ausführungen deS SlovenSki Narod sind wohl geeignet. einiqeS Licht in di« Ange-legenheit zu bringen, welche als clericales Husaren-stück noch viel Staub aufveefen wird. Herr Dr. Jisef Sernec sandte an die Schriftleiiung der Teutschen Wacht folgende Zu-schrist: In der Nummer 7 l bdlo 4. Sept. 1892 wird unler der Spitzmarke „Der slovenische Katholikentag" behaupte«, eS sei während meiner Rede unter Widerpruch und Beifall .Knpec Geschäftsreisender" gerufen worden. Unter Berufung aus di« ZK 19 un> 22 Pr.-G. ersuche ich um Aufnahme der Berichtigung dahin, daß die erwähnte Behauptung, eS seien während meiner Rede die geniinnten Ausdrücke oder irgend welche mißliebigen Rufe gefallen, ganz unwabrist. Cilli, am S.September >892 Dr. Sernec. Unser Berichterstatter hält seine bezüg» liche Millheilung vollkommen ausrecht, und schreibt, daß daS Auftreten des Herrn Dr. Sernec in slavischen Kreisen überhaupt Anlaß zu schärfster Kritik gegeben habe. Ans Stadt und Land. Zur Gesundheitspflege Die städtische Saniläls-Commission hal unler Führung des Herrn AmlSvorstandeS Fürstbauer in etwa 300 Häusern des Stadtgebietes Nachschau ge» halten und im Ganzen 79 Fäll« beanständet. Diese Beanstäudigungen bezogen sich zum Theil aus mangelhafte Construction von Gruben oder auf Unreinlichkeit der Höfe und Hauscanäle, zum Theil auf andere Mängel. In sieben Häusern wurde die Auflassung der Schwein«-stalle verfügt. Die SicherheitS wache ist ange-viefen worden, die wirkliche Durchführung aller von der SanitätScommission ertheilten Auf-träge zu überwachen. Die nicht befolgten Auf-träge werden dann vom Stadtöconomen amtlich durchgeführt. Außerdem hat die SicherheilSwache den Auftrag, die Befolgung der vom Bürgermeister erlassenen Desinseclionsvorschristen in den Häusern (und die AuSschwemmunn der Canäle) zu über-wachen. Im Ganzen sind die Zustände be-friedigend. Die Schwurgerichts - Verband-lungen werde« amMontag. den 26. Sep-tember beginnen. An diesem Tage wird gegen Anna F i l a l s ch und gegen Josef S ch u m-l a ck wegen TodtschlagS (unter dem Vorsitze deS Herrn Präsidenten Dr. G e r t s ch e r) verhandelt. Dienstag, den 27. September : gegen Thomas Kukowetz wegen schwerer körperlicher Beschä-digung und gegen Georg Strauß l Vorsitzen« der: LGR. Reiner). Mittwoch, den 23. September: gegen Andreas Basch wegen TodtschlagS (Vorsitzender: Präsident Dr. Gertscher). Donnerstag, den 29. September: gegen Franz L i p s ch a wegen Nothzucht (Vor-sitzender: LGR. R e i t t e r). gegen Lorenz junger wegen körperlicher Beschädigung (Vor-sitzender : Präsident Dr. Gertscher) und gegen Alois Efferl wegen Nothzucht (Vorsitzender : LGR. Lullek). Freitag, den 30. September gegen Manin S ch i a n e tz wegen Nothzucht und Anton Ieseniönik, gleichfalls wegen SZothzucht (Vorsitzender : LGR. R a t t e k). SamStag. den I.October gegen die Lehrer«» gattin Caroline Grach wegen Betrugs (Vor- 11892 I lismder: Präsident Dr. G e r t s ch e r). Mo ntag. I b ja nach altem Aberglauben langes Leben und ; Wohlergehen. Bauthätigkeit. Wieder find neu, Häuser in diUi unter Dach gekommen: in der Garten-gasse «in Herrn Z a m p a r u t t i gehöriges l Aebäude. und in der Karolinengasse das villen-I artige Hau» de« Herrn K u p l e n. das sich in i der Bauart genau on daS Nachbargebäude an-schließt. Am Wokaunplatz läßt Herr Franz ! Fuchs einen WohnungSausbau an sein dort deftehmdes Haus aufführe«. Todesfall. Aus Graz kommt die Trauer-: boischast, daß Frau Ro > a Erbe« geboren« : Sntitza vorgestern gestorben ist. Die Dahinge-| schiedene war hier als edle deutsche Frau ebenso angesehen als beliebt. Ihr Andenken sei ge-: segnet! Erkrankung Die Gemalin de« Herrn Joses Herzmann in Cilli. Frau Luise Herz-mann-Zunder. leidet seit Wochen an einem ; Fußübel. das sie sich durch den Gebrauch eines , m Zeitungen angekündigten Hühneraugenpflasters Mezogeii hat. Wir sind ermächtigt, diesen Fall ! unseren Lesern zur Warnung mitzutheilen. Die beiden Ringe, von denen kürzlich : die Rede war. sind — wie sich jetzt heraus-stellt — nicht in der Badeanstalt abhanden getarnte«, sondern im Sannfluß während des Baden» verloren worden. Es soll der Versuch geinlicht werden, die Ringe durch Ausbaggerung «riederzufinden. Tüffer. (Eigenbericht der Deutschen Wacht.) geschätztes Blatt hat über die Einweihung «fern deutschen Schul« so ausführlich berichtet, daß alle betheiligten Kreise zum »ärmsten Danke verpflichtet sind. Wenn etwas ^dauert wird, so wäre es, daß die beiden Reben Dr. Wolfshard t'4. der als Vertreter dei Teutschen Schulvereines sprach, nur im lusjug wiedergegeben sind. Doch ist e« ganz begreiflich, daß e« (bei der schnellen Redeweise Kolffhardt'«) dem Berichterstatter kaum möglich »ar, den Wortlaut mitzutheilen. Nach der» Ein-drücken mehrerer Ohrenzeugen habe ich nun den Inhalt der beiden Red»n zusammengefaßt und erlaube mir, der Deutschen Wacht diese Inhalts-«»gäbe zur Verfügung zu stellen. — Bei der Uebergabe des Schulhauses dankte Dr. C o I f f h a r d t vorerst dem Herrn Bezirks- Klptmann für die Förderung der Schul«nge-«theil und fuhr dann fort: ..Deutfche Wacht" Wir feiern heute die Vollendung eines Werkes, das natiomtlem Bewußtsein, der Er-kenntnis der Gefährlichkeit alles Halben — also auch des Utraquismns im Schulwesen, und der vollen Würdigung des hohen Wertes tüchtiger Schulbildung für unsere deutsche Jugend seine Entstehung verdankt . . . Der Schulverein hat eS sich in Untersteiermark vornehmlich zur Auf-gäbe gemacht, die AuSfchulung der Märkte und Errichtung rein deutscher Marklschulen durchzu-führen nnd hat daher, da die Schulbaufrage in Tüffer brennend geworden war, die Ausfchulungs-frage angeregt und durch Gewährung einer Bau-summe von 14.000 fl. die Ausschulung ermöglicht. Durch die Opferwilligkeit der Marktgemeinde Tüffer und der verdienstvollen Thätigkeit des Bancomites steht das SchulhauS, welches gewiß zu den zweckmäßigsten und schönsten Vereins-schulhäusern Steiermarks zählt, vollendet da ... Ich übergebe hiemit das Schulhaus in die gewiß treue Obhut der deutschen Marktgemeinde Tüffer und wünsche der deutschen Marktvolksschule, daß sie darin als Pflegestätte deutscher Bildung und Gesinnung blühen und gedeiben möge, und daß in ihr die deutsche Jugend Tüffers sich tüchtiges Wissen aneigne und zu wackeren Deutschen herangebildet werde. Beim Festmahle sprach Dr. Wolffhardt Folgendes : Wir Deutschen haben eine starke Nei-gütig, Feste zu feiern, auch wenn kein rechter Anlaß dazu vorhanden ist. Heute aber begehen wir ein Fest, welches der frohe Abschluß eines tüchtigen Stückes deutscher Arbeit ist und als solches gewiß volle Berechtigung hat. Redner gedenkt der Thätigkeit des Deutschen Schulver-eines, welcher sich feit seiner Gründung unbeirrt der rein nationale» Arbeit gewidmet hat, bespricht die insbefonders auf die Errichtung rein deutscher 3JiarftooIk«fchuI«tt gerichtete Thätigkeit desselben in Untersteiermark und verwerft zur Begründung der Nothwendigkeit gerade dieser Thätigkeit insbefonders auf die bekannten Schulverhaltniffe in Luttenberg. Redner gibt seiner besonderen Freude darüber Ausdruck, daß beim heutigen Fest- und Ehrentage des Deutschen Schulvereins die akademische Jugend so zahlreich vertreten sei, worin die sicherste Gewähr für weiteres Bestehen des Deutschen Schulvereines, der gerade jetzt so wichtige Arbeit in Steiermark zu vollenden hat, gelegen sei. — Redner gedachte der allerort stramm nationalen Gesinnung der deutschen Studenten-schast an der Universität Graz, in welcher er ja auch in den Ruhmesjahren des deutschen Volkes studi rt und sein Nationalgesühl gestählt hat. An dieser Hochschule deutscher Bildung und Gesinnung sind erfreulicherweise viele deutsche Studenten aus Untersteiermark, welche gewiß ziel-bewußt und rücksichtslos für die Erhaltung des Deutfchthums in der Heimat kämpfen wer-den. Redner bringt ein Hoch der einigenden natio-nalen Arbeit. Rann. Bei der R e g i o n a l»Thier-schau wurden nachstehende Staats-, Landes-und Bezirkspreise zuerkannt, und zwar: Für Stiere: Der Staatspreis von 60 fl. Gemeinde Wisell, 50 fl. Franz Kopinc in RiegrrS-dorf. 40 fl. Gemeinde Rann. Der Landes-preis von 30 fl. Alfred Baron Moscon in Pischätz, welcher zugunsten der darauf folgenden verzichtete; Anna Maluß in Wisell: von 20 fl. Dr. Kautschitsch in Lichtenwald und Josef Ger» jowic in Zakot. — Kühe: StatspreiS von 40 fl. Josef Janesic in Wisell; 30 fl. Jos-, die wir an bedrohtester Stelle stehen, wir beweisen die Unhali» barkeit derartiger Behauptungen durch unsere eigene Thätigkeit, wir weisen alljährlich daraus hin, daß wir unS an keiner Stelle der bedrohten Sprachgrenze ergebe» und weisen alljährlich mit Freude darauf, daß uns aus allen Schichten, aus allen Provinzen und aus alle<> Lagern der parteiliche» Anschauungen der Deutschen in Oester-reich opferwillige, freudig« Unterstützungen in unserem Kampfe zutheil werden. — Wir verfolgen insbesondere jene Bestrebungen unserer Stammesgenossen, die daraus gerichtet sind, den nationalen Besitz dauernd dem steten Kriege und der stet.n Bekämpfung zu entziehen. Wir ver-folgen daher selbstverständlich mit großer Auf-merksamkeit jene Bestrebungen, welche aus >i»e Vereinigung aller Vertreter des deutschen Volkes in Oesterreich h i n z i e l e n und welche einzig und allein unserem Volke in Oesterr«ich j«neS Ansehen, jenes Gewicht verschaffen können, die nothwendig sind, uui unseren Gegnern die Lust zu benehmen, fortwährend, wie seit den letzten Iahien, nur an den Angriff gegen uns Teutsche zu denken. Alle, welche die nationalen Bestrebungen, alle welche den Sinn für die wirtschaftliche Fördeiung unserer Stamm« Sg«noss«n »hne thatkräftiges Mitthun hegen, mögen uns bald durch ihre Unterstützung fördern. Wenn der Kreis unserer Freunde sich immer größer und größer gestaltet, wenn wir die Zeit immer näher komme» sehen, da alle Deutschen dieses Reiches ein einig Volk von Brüdern sein wollen, dann wird es unseren nationalen Gegnern immer klarer werden, daß all' ihr überhastetes und ungestümes Vordringen zerschellen muß an der Stärke des deutschen Volkes, an der Tiefe de» deutschen Gedankens, an der Kraft des Einigkeits-sinnes der Deutschen in Oesterreich. Kunst, Schrifttyum, Kühne. Au» Ära, wird der Deutschen Wacht berichtet: Der Landtag hat in seiner »ertraulichen Sitzung vom 7. April 1892 beschlossen, die Petition de» Componist«n Han» Freiherr ZoiS von Edel-stein um ein Stipendium bebufS einer Gtudien-reise nach Pari« dem LandeSauschusse zur Erhebung der persönlichen Verhältnisse, insbesondere seiner Zuständigkeit und seiner musikalischen Verdienste und zur Berichterstattung hierüber zu überweisen. Nach den diesbezüglichen Mittheilungen de« Stadt-rathe« al« Eicherheit«behörde ist Han« Freiherr von ZoiS im Jahre 1861 in Graz geboren und zuständig, und entstammt einem alten Krainischen Adelsgeschlechte. Sein Vater, Sigmund Freiherr von Zoi«, war hier k. k' Cassaossicial und ist im Jahre 1~61, seine Mutter im Jahre 1v8'> hier gestorben. Seine erste musikalische Vorbildung erhielt Zoi« durch Frau S r a r i a, die Tante de« verstorbenen be-rühmten Opernsänger«; er sehte seine ferneren Studien beim bekannten MustkvereinSdirector Thierrot hier fort, bi« er nach gut überstandener Prüfung in da« Wiener Konservatorium aufgenommen wurde. Bei dieser Gelegenheit trug er einige seiner Kompositionen dem Abbt- Li «zt vor, woraus er von diesem ein aufmunternde« Schreiben erhielt. Nach vier Jahren hatte Zot« da« Conservatonum mit vorzüglichem Erfolge absolviert. Er gab dann in verschiedenen Städten Coneerte, in denen er meist seine eigenen Kompositionen vortrug und in denen er sich auch al« tüchtiger Pianist erwie«. Hiedurch lenkte er die Aufmerksamkeit de« bekannten ......................."•........••_iLt_UI_>-•- „Deutsche Wacht" Verlag seiner Werke übernahm. Sein Erstlingswerk war die breiartige Operette C o l u m b i n e, die guten Erfolg errungen hat: sein zweite« Werk ist die renommierte Spieloper Der Benetianer. Außerdem versuchte Zoi« noch verschiedene andere musi-kalische Formen al« : Ouverturen, em Ave Maria, eine Rvmanze für Violine und Harfe, ein Celloconcert. Psalmen. Chöre. Fragmente zu einer Oper F r i t h-j o f und componierte bi«her über 100 Li'der. Zoi« besitzt kein Vermögen und e« reicht da« Erträgni« seiner Musikwerke und Concerte kaum für seinen Lebensunterhalt, geschweige denn zur Autbildung seine« zweifellos nicht unbedeutenden Talentes au». Der LandeSauSschub stellt einerseits, gestützt auf obigeS Ergebnis derdieShalb gepflogenen Erhebungen, und anderseits, geleitet von der Erwägung, daß auch die Eiadtgemeinde Graz berufen sei und sicher ge' willt sein we»de, irgendetwaS für ihren Gemeinde-angehörigen zu thun, den Antrag: Der t!andeS-auSschuß werde ermächtigt, dem Herrn HannS Freiherrn von ZoiS-Edelstein, Eomponisten in Graz, behufs einer Studienreise nach Pari« ein Stipen-dium von 200 Guide», zahlbar iu zwei gleichen Raten, die erste in vornhiriei», falls sich Herr Freih.rr von Zoi» erklän, diese Studienreise an-zutreten, die zweite fall« er seine Studie» bei M a s s e n et in Paris begonnen zu haben nachweist, zu gewähren. Große Sprünge würde der kleine Han« in Paris mit 200 Gulden allerding« nicht machen können! hoffentlich gibt die Gemeinde mehr! Im Verlage der Buchhandlung Johann R « kusch ist soeben der E r st e ll n t e r st e i r i s ch e Schreib-Kalender für Stadt und Land (zum vierten Male) erschienen. Derselbe bringt den Plan de» StadttbeaierS in Cilli, ein auS-führlicheS Kalendarium, die üblichen Mittheilungen über die Genealogie deS Herrscherhauses, ein Ver-zeichn»« der europäischen Regenten und eine Er-klärung der österreichisch ungarischen Zahlen-Lotterie. Sehr reichhaltig und durch viele hübsche Abbildungen geschmückt ist der im Aalender gebotene Unterhaltung»-stoffi die JahreS-Rückschau verzeichnet alle wichtigen Ereignisse von Juli 1891 bis zum Juli 1892 und führt die Bildnisse der hervorragenden Personen vor'S Auge, die in dieser Frist gestorben sind. Außerdem finden wir abgebildet: die Villa der Kaiserin in Korsu, den jungen König von Serbien, daS Schloß Schwarzen«», den Grafen Kalnoky, den alten Wiener Volksschriftsteller Fr. S ch l S g l, da« Radetzkydenkmal, die bekannte Rumänin. Fräulein Vacarescu und den neuen Khedive vonEgppten A b b a « Pascha. Unser neue« Geld wird in einem eigenen Abschnitt behandelt. Die Post- und Tel«-graphen -Bestimmungen werden verzeichnet, ebenso die metrischen Maße und Gewichte, sämmtliche Ziehungen österreichischer Los« im Jahre 189.? und die im kleinen Lotto bi« Ende April 1692 gehebenen Z'hlen. Sehr zweckmäßig ist die Interessen - Be-rechnung» Tabelle, di« jedem Laien zeig«, welche Zinsen eine Summe von zehn bi» fünfhundert Gulden bei 3 bi» 0 Proccnt jährlich oder monatlich abwirft. Ein Verzeichn!» aller Jahr- und Viehmärkle, eine Eisenbahnkarte von Steiermark und ein Adreßbuch von Cilli, sowie ein Anzeigentheil ergänzen den reichen Inhalt de« Kalender«, der bei seinem mäßigen Preise von 40 Kreuzern ohne Zweifel große Per-breiwng finden wird. Die Ausstattung de« Buche», dessen Umschlag das Stadtwappen von Cilli ziert, ist orgsällig und nett. GiMiMlidlc bin o»ay«iqitii viich« sind 0 Kreuzer Lotterie. Wir machen unser« geehrten Leser darauf aufmerksam, daß die Zi«hung brreits am 13. Oktober stattsindet. Das toste Trintwasser fcrt Epldrniiflarsaihr ist der in solchen Fällen oft bewährte, von nicdirini-chen Auto-lititcu itet-» empfohlene derselbe int voIMittdie frei von organischen Substanzen und bi-tet besonder« an Ort®» luit zweifelhaft, .n Brunnen- oder Leitonga-wasser das zuträglichste Getränk. Uwui-StiiirnBoirr (Mit un» ic (et. S-» cctfAittoitr Dualitäten ant Tlioo »ctltnM: tafelt- ant «utfiaciie rocto- ant wllltei »u Seide a-fakrik G. Heoneber* 5. a. R HoiUs). Zürich. iWufl« «m-qrtctit. CikK rotten li> b. Volle. I omlte» ■prtrfpotto nach fn J 1892 Wacht Soeben erschien im Verlage der Bnchdruckeiei und Papierhandlung Johann HakuX'h in füll: Erster Untersteirischer Schreib-Kalender * /«»• Mit mit und M^atul 4. vollständig verbesserter Jahrgang IGAlZ 4. vollständig verbesserter Jahrgang. Preis gebunden 40 kr. "WW Inlialts-"V erzeicl^rüs: Plan des Stadt! heatcra in Cilli, ausführliches Kalendarium, Mittheilungen über die Genealogie de» Herrscher hause«. Verzeichnis der europäischen Regenten, eine Erklärung der Österreich.-ungarischen Zahlen-Lotterie, I'nterhaltungastotf. Jahres-Röeksehau, die Villa des Kaisers in Korso, verschiedene Abbidangen. Toner neues Geld wird in einem cigeien Alu) ritt Vehrrd.lt. Poff- nrd T. f'pTr ptiT-Bc-tirmnung, mcfri»cd< Ma,«se und Gewichte, Ziehungen Österreichischer Lose im Jahre 181>3. Lotto bis Rüde April 1*S»2, Interessen-Bercchnunga-Tabelle. Verzeichnis aller Jahr- nn i Viehmärkte, Kiseilbahnkarte von Steiermark. Adtvsabuch von C Ili. — l»«erste. Abzulösen! Kafleoschank 1» cilli Guter Rosten iu der Nähe de» Bahnhofes oad u» guten (lange ist wegen Abreis sofort abzulösen. 797—1 Aofrugi!: Redaction der DeuUcheu Wacht. 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Raih und Bürgermeister: Dr. Neckerman» Fubrik fr«»(rrftn«lot 1700. k. u. k. I I<»lll«»lW-iint«-ti. Tegetthoffgasse 6 Graz Tegetthoffgasse K. empfehlen Thon-Oefrn in allen Farben und Stylarten, bester Qualität, Nparhrrdr von Torzfigl. Funktion, einzig schön, solide Ausführung, Porzellan-Badrwannra, elegant. so billigen Preisen. Best.« Fabrikat, preisgekrönt mit 42 Medaillen. Musterbuch und Preisconrant auf Verlangen. Reparaturen werden prompt und gewiasenhalt ausgeführt. 781—I 10 „D-«tsch- W«cht* 1892 ~ Kaufmännische Fortbildungsschule des Handels-Gremiums in Cilli. Dieselbe wird am 18. d. M. als vollständige dreiclassige kaufmännische Fortbildungsschule, eingerichtet nach dem vom hohen k. k. Unterricbts-Ministerium vorgeschriebenen Lehrplane, eröffnet, an welchem Tage zugleich der Unterricht beginnt. Die Einschreibungen finden am Freitag den 16. d. M. abends von 7—8 Uhr im Lehrzimmer der 3. Classe der Landesbürgerschule statt. Gleichzeitig wird hiermit die schule, welche vermöge ihres Lehrplanes Gelegenheit zur Ausbildung in allen kaufmännischen Gegenständen bietet, auch den Angehörigen des llandclsotandea IU Jul Uuicbtu "6 oai; 78« Von der Leitung der tonfm. Forlbilönnpsclmle, Cilli, am 11. September 1892. -Ä.. i 76 7 Oberlieutenant Ädalbect Erbcs d. Ii. gibt in seinem und im Namen seines Sohnes Aval-bert allen Verwandten und Bekannten schmerz« erfüllt die ihn höchst betrübende Nachricht, daß seine unvergeßliche Gattin, bzw. Mutter, Frau Rosa BrKks, geb. Senitza, am 9. d., früh »/, 6 Uhr, nach schweren Leiden sanft entschlafen ist. Die irdische Hülle der theuren unvergeßlichen Verewigten wird Sonntag den 11. d. um 4 Uhr nachm. in der Leichenhalle vor dem Paulusthore, allwo die Aufbahrung stattfand, eingesegnet und nach dem St. Peter-Friedhofe zur letzten Ruhe überführt. Die hl. Seelenmessen werden Montag den 12. d. um 10 Uhr Vorm. in der Haupt-und Stadtpsarrkirche zum hl. Blut gelesen. Graz, am 9. September 1892. XXXXXXXXXXXX+XXXXXXXXXXXX Heinrich Reppilsch ZeDiscbmied Pur Briictawapbao M 753 - 6 Ivuiiwt «chlonit<>r«>i CILLI, Steiermark "d erzeugt Decimal- «>«>> Ceitiaal-Brleken-Wig«!, ä Gitterthiiren nnd Gellinder, Ornamente und Y Wappen »o* Schniiedeeise*. Garten- u.id Grad jfitter, Heu- und Weinpressen. Tiefbrunnen- j.Egr-I'nnpen aacli KinachUgbronnen. sowie \V*genwinden solid und billigst. xxxxxxxxxxxxtxxxxxxxxxxxx Cillier Musikverein. Die Aufnahme der Schüler nnd Schülerinnen för das Schuljahr 1892/93 u. zw. fflr Gesang, Ciavier, Streich- nnd Blasinstru-inente findet am 17. September 1892 vorm. von 10 bis 12 Uhr im Musikvereinttlokalu am Kirchplatae 11. Stock statt. 793 Die Vereiugleitung- Allen geehrten Freunden und Bekannten, die während der Krankheit unseres unvergesslichen Sohnes, bezgsw. Bruders und Enkels l^rauz X. Plaulx ihr Beileid in so herzlichster Weise entgegenbrachten, wie auch Jenen, welche dem Unvergesslichen das letzte Geleite und die zahlreichen schönen Kranzspenden gaben, drücken wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank aus. 7?o Die Eiernd Hinterbliebenen. Elefant« Sonntag drn 11. September 1892 CONCERT der Cillier Musikvereins-Kapelle. j Anfang halb 8 Uhr. Entree 25 kr. Täglich dir so beliebst M|»c(liili(ii< ftciriscdes Product ^ Puntigamer..PilsnerBiex im AllSschank per ifücr nur 20 fr. IIin zahlreichen Zuspruch littst hochaäitungSvoll IKa.lla.ri.d.er- > Tteierin. Landes-Bürgerschule in Cilli. ' I Die Einschreibungen der Schüler für duS Schuljahr l^SS—vt finden am 14 und 15 September von 9 bis 12 Uhr vorm. in der DireetionSkanzlei der Anstalt statt. Die Bedingungen znr Ausnahme sind im Jahresberichte der Anstalt enthalten. Verläßliche Kostorte können bei der Direktion erfragt werden _Die Direktion. Kundmackung. An den i'uiDt. Volksschulen, sowie an den beiden Kindergärten finden die Einschreibungen für das Schuljahr 1892/93 am 14. nnd 15. September l. I., jedesmal von N bis 12 Uhr vormittags statt. Neu Eintretende haben den Tauf- (Geburts.)Schein, tvie auch daS letzte Schulzeugnis tSchulnachricht) betzubringen und sind der betreffenden Schul- oder Kindergartenleitung von den Eltern oder deren Stellvertretern vorzustellen. Gleichzeitig wird bemerkt, daß an den stöbt. Volksschulen Kinder aus fremde» Schulsprengeln nur nach Maßgabe der vorhandenen Räume und nur mit Bewilligung des Stadtschulrather. Atckerman«. Wfmmm ^"""" •