Milmcher Nr. 53. si. ll, l>«,b«. fi. 550. l»«l b<« Zusttlwna in» H«u» Freitag. 5. März. 1880. Amtlicher Theil. 5. Vnlletin. lau^i ?? Ulsn'den Ih,er l. und l. Hoheiten der durch, lat« ' ? ^°" Erzherzogin Maria Immacu-B°l/. "" durchlauchtigsten Erzherzogs Rainer "loat or ist gut. einbin. ^'" ^" Wochenbett emcn normalen «erlauf >Ml werden keine Bulletin« mehr ausgegeben. ^e". 3. März 1880. HoWh Ritter Braun v. Fernwald m. p. Dr. Heim m. p. Dian^." „?"slizministcr hat den Bezirksrichter in bei ? u "'"'^ Virach zum Landesgerichtsrathe zmueii,» ""besgerichte in Trieft, mit der Dienstes-Vn,s,ä?l.^ b"" Krcisgcrichte in Rovigno. und den Land,"'^ " ^podistria Christian ^olcuc zum einai"l ^^l"the ^' ^m Kreisgerichte in Rovigno Ev a^?"^ä'""'w h^ den Bezirlsrichtcr Theodo, «uch M ,l ^ ""^ ^>n Ansuchen von St. Leonhard zum!^^ . 'l, versedt n»d den Gcrichlsaojunctcn bei dem Ä"^",chle in Klagensurt Josef Hirschmann "'z'NHnchler für St. Leonhard ernannt. ^ Erkenntnisse. l850 °i) ^^ ^l'uftctium drs Innern hat mittrm 2? ^eblimr "AlbfiA A," l. b" in Vudapcs! crsck>,"!<-"^.!, ^nilinii! ?taat«2n^?.^°^"?"!cht in Vrünn hat aus «nlraa. der t k, 9 284u ?'A^ "'' bem Ellenntnissr vom »4. Hebnlar 1«^). don, >er «l«<)^v«ll» urli««" Nr, 4.'» ^^ch 3UW Et, G vcrbolcn, Nichtamtlicher Theil. Parlamentarisches. lclth^^eordnetenhaushat bereit« alle Reichs-^tttlei^ ?^ vrrifwert. bis auf jene aus dem ober-libel lew " Großgrundbesitze. Be, der Verhandlung ^ntlaa .l/«'" ^cgitimalionsausschusse wurde der v'"z dn« 'n. / ^" äschern landläfl.cher Häuser in kennen ^l.echt für den Großgrundbesitz abzu-?l°ldne,n demgemäß die Wahlen der drei Ab-"s'h? sü/ "", bern oberösterreichlschen Großgrund. cher di«s,r"^ 'll zu erklären. D,e Rechte, von wel. ^^" «ntrag ausgeht, will überdles auch die Reichsralhs-Wahlordnung dnrch die Aufnahme einer ^ in der böhlnijchen Landt.igs'Wahlordnung enthaltenen Bestimmung abändern, derzufolge von dcr für den einzelnen Großgrundbesitzer erforderlichen Steuer» schuldigleit vier Fünftel wirkliche Grundsteuer sein müsse. Die Rechte des Abgeordnetenhauses ist auch zur Einsicht gekommen, dass der vom Legal'sierungs« ausschusse vorgelegte Gesetzentwurf über die ?lus. Hebung des Legalifielungszwana.es voll» ständig verfehlt und unannehmbar ist. Sie will des^ halb in der heute stattfindenden Plena, sihung des Abgeordnetenhauses den Antrag stellen, es sei der Entwurf sammt allen beanNagten Abänderungen und Zusätzen an den Nnsschujs zurückzuweisen mit dem Auftrage, innerhalb acht Tagen einen neuen Bericht vorzulegen. In der Sitzung des Vudgeta ilsschusfes vom 2. d. M. hat der Finanzimnister Baron Kriegsau erklärt, dass eine Bedeckung des Deficits durch Credit« operationen nothwendig sein werde. Die Mitglieder des Ausschusses sind der Meinung, dass d^r Mmiste, genöthigt scm we,oe, Goldrententitsl - eincs effective» Betrages von fünf»,!,....., lwncn auszugeben. Die Negierum, mufs den dies bezüglichen Oesehentwurf demnächst vorlegen, da sonst der Budgetausschuss nicht in der Lage wäre, das FmanMsetz sestzusteUen. nachdem die von d?r Regie« ,ung vorgeschlagene Äedeckungsweise durch Sleuer» erhöhnngen und Hypothekaranleihen gegenstandslos qewoiden ist. Für die Staatsschuld wurde», eingestellt nn Ordinarmm l 1 l. 1,22.330 st. im itrlraOrdinarium 2.5)03,010 fl. in Summe N ' U) fl.. für das Hsfosdernis uud für d>e B an Nolenren»»' 10.20-4,0<>0N.. au Silberrente ^4?,^>0 fl., zu' 1 l).»ll2.200 sl. Der Ackerbauminister Gras Fall. ., .,, e»klärte, dass er zur Aufstellung eines zweiten Siemens-Ofens bei der Hüttenverwallung liilli einen Nachtrags-credit von 5,0.0s)0 fl. einbnnge» werde. Die Giundsteuercommission des Herrenhauses trat am 2. d. M. zur Brschlussfassung i'ber die Grundsteuer -»Novelle zusammen. Die Bc< rathung ergab eine völlige Uebereinstimmung aller Commlssionsmitglieder bezüglich der unveränderten Annahme der Novelle. Von d?n zur Rechten ge» hörigen Commissionsinitgliedern ergriffen nur Graf Fallenhayn und Fürst Sapleha zu e,mg?n Vemer-lungcn das Wort. Die Novelle wurde hierauf, nachdem Abänderungsanlräge nicht gestellt wurden, in der Fassung des Abgeordnelenhauses angenommen. Gericht« elstatter ist Freiherr v. Tint,. Die föderalistische Partei des Herrenhauses, welche infolge der Bildung einer neuen conseroatwen Fraction unter den Pairs bereits eine starke Einbuhe e'litt. hat sich mit dem (txecutivcomiti der Rechten de« Abgeordnetenhauses in ständigen Contact gesetzt. Der Zweck desselben besteht in einem gleichmäßigen Vorgehen der Partei m beiden Häusern. Der Fortschriltsclub wählte zum Obmann Dr. Klier, zu Obmann-Slelloertretern Dr. Kopp und Dr Sturm. Abg. Lienbacher hat zu seinem Antrage auf Herabsehung der Dauer der Schulpflichtigleit von acht auf sechs Jahre einen Eoentualantrag angemeldet und denselben den Mitgliedern des Schul aus schus ses bereits zur Kenntnis gebracht. Danach schlägt Ab-geordneter Lienbacher für den Hall der Ablehnung des genannten Antrages für den §21 des Reichs-Volks-schulgesshss fl'' ^ ' 'g vor: «Der Beginn und die Dauer der ,leit wird durch die Landes- gesetzgebung bestimmt Der Austritt aus der Schule darf aber nur erfolgen, wenn die Schüler die für die Volksschule vorgeschriebenen nothwendigen Kenntnisse, als: Lesen. Schreiben und Rechnen, besitzen." — Nach dielem Antrage soll also die Crlljchrldung über die ! der Schulpflichtlgkeit gänzlich den Landtagen issen werden, wahrend nach dem eisten Antrage der hiezu berufene Reichzrath das Gesetzgebungsrechl, wenn auch im Sinne einer Herabsetzung der Schul-pfiichtiglcll, autüben soll. Eine unpolitische Denkschrift. welche diefertage vom Polen club beschlossen wurde, gab zu dem Gelüchle AnlasS. dass der Polenrlub eme Deputation an Se. M.'jcstät den Kaiser entsende behufs Ueber» llichung eines angeblich von Dr. Dunajewili verfassten ^ ' '.l d,c B' '' '^ ' dei vo>! ^lir Dcliljchsist aber. der«! i oer Abgeoionete )iltler v. Chrzanoivsli ist, b.i..,.. ,.^ einzig uno allein mit der Frage der Flujsregulierungen und slinstiarn Wasserbauten ' '" ' und soll nicht dem Kaiser, sondern dem . ^nten Grafen Trasse, als Leiter d,s M'ilijltil.lii ^nern. überreicht wer- ocn. Bekanntlich Hal ^ ,5 ehemalige Abg. Graf Mierojzowsll in der Budgetdebatte im April v. I. dir Systemlosigleit jener Bauten hervorg/!' '-- --'^.-zur Folge hatte, dass die dafür bewiU, dem Lande entweder nur unvelhältnismus;^ llt.üell l.^>ci gar leinen Nütz?» lun^ler!. i^ine vom Giafen Miero» szowsli ei l» auch die Zu> stimmung ... ^........ ^........^^lle Denkjchllfl ,st im Sinne dieser Resolution gehallen, sie bezweckt die Hintanhal!: n in Oalizicn alljährlich wiederkehrenden rden durch Wstemsit''ch durchgeführte Flujsregu! Cin a»t -:, ,st am 2. d. seltei ^.'lenclube ^,.:.,.......,:<.r Doctor Feuilleton. «^«n ^" ^" ^kbe vermag. ' "°5 dem (tnalischm bearbeitet von «d. V a , n er («erfasjei der.«lexa"). Ot, (Schluss.) ^" l"ne m?1'.^" ^lllärungen zu geben, an welchen " Lord den ^ ""ij"" ^kfühle verhinderten, folgte Der N ^"anseilenden. ^"Msl, ^'' .b" Lord und Sir Arthur bemch'en ^" in dVn. ?"" Wagen und Mutter und Sohn Vei il ^^'^n. ^i ^°ld ^ ^!'^"^, '" iNomondale« Haufe führte " ^emat, « ?°^ '/' da« Gemach, in welchem er V'"' de n 'Ä,l^^^°^"d an der Seite ihrer Z ll'Nendl'chen 3^',! l^'ft contrast.erte mit der !l'l'!^" «l'.e ^e.7/"^"b. ,ich bringe dir hier ^ ^"ihsield M': ^". 3l"l'" St «erry. Sir W ^dy N.?.« ' ^" lmd Mr. Reynold " ?7>b.^"^ °le glich ,.. .h,^ ^h^.ch^ ^^ ^ lie zum w, " ihre Mutter erkannte, die ihr, gesehen, geflucht hatte. ^Zlcht^''^^^"'^" "^nehmen Lady nur '" nber ... 5'< "s ste s,ch vor ,hr verbeugte '" d.lse fest aus sie ger.chte.en blauen Augen schaute, da erwachte mit heißem Schmerz das Herz der Mutter und sie trat unwillkürlich näher an d»e Herrin des Hauses heran. .Mutter!" flüsterte ihr Sohn. Weder der stolze T'lel. dieses fürstliche Haus. der Glanz der Edelsteine, noch die Veränderung, welche die I,ihre hervorgebracht. oder die volle änt-Wicklung dcr Schönheit. — nicht« von alledem vermochte das Mutterauge zu läuschen. D»e alte Frau trat noch einen Schritt näher, kniete nieder und sagte: »Emmy. Emmy! Sprich zu mir. sage mir, da<« du m>r verzeihst, dass ich dir fluchte, dich in ' (ilend verließ und so herzlos gegen dich war! ^ deiner armen alten Mutter! Emmy, lass mich mcht ohne deine Verzeihnng sterben!" Heiße Thränen benetzten da« Antlitz der Flehenden. Die ties erschütterte Tochter fiel ihr um den Hals. Der Graf war starr vor Erstaunen. „W>e ist mir? Vm ich oder sind alle anderen von Sinnen. Mylord?" fragte er. ..Ihre Gemahlin ist doch eine geborene Fulgor." «Sie ist allerdings die Aboptivtochter von Mrs. Fulgor. aber sie war auch die verstoßene Gemahlin des Lo'ids Oscar Rocester -" „Ich habe also nicht nur meine Enkelin, sondern auch meine Schwiegertochter gefunden?" Er umarmte Valerie mit zältlicher Rührung und sagte ihr. wie sehr er sich freue, sie wieder ge-funden zil haben. M'l sichtbarer, nur mühsam unterdrückter Bewegung wandte sich Robert Reynold zu seiner Schwester ..Emmy." sagte er, „kannst du auch mir verzeihen?" Die Lady reichte »hm ihre Hand. «O Robert, hast du. hat die Mutter mir verziehen? Liebt ihr mich noch?" Sie las die Anlwort in seinen Augen, schlavg ihre Arme um seinen Hals und küsste ihn leidenscha^' 'i ..Wle kam es, das Ihr mich fandet?" fragll zi? ihre Mutler. „Emnry." unterbrach sie ihr Gatte, sie zum „stenmale bei ihrem wahren Namen nennend, »hie» >nd. den du mchl begrüßt haft. Er . — dein Schwiege! vater. der Graf St. Belly!" «Lady Romondale." begann dieser warm. „ich bewunderte S»e bisher, jetzt liebe ich Sie al» die Wilwe meines Sol,'^ ^ die Mutter meiner Enkelin. Emmy, man hat irr an dir vergana/n. als du es weiht. Drille Trauung war leine Komödie, sondern du warst meinem Sohne, dem Llnt !"5e> Graf. „Er wnsste. dass diese Ehe eine giltiae und dass Valerie meine Enkelin sei. Er liebte sie, — denn wer sollte sie nicht lieben. - meh' aber li^i, er den Rang. den y?> ' ^ ' -'llung, t>i^ er mit ihss, Hand zu ^ «nt, > Habsucht niaren die Iri,l.ftl,c,» l""!', pnno^n«. ei - 436 von Stremayr bereits überreicht worden. Dasselbe wendet sich gegen eine Verfügung des Präsidenten des Oberlandesgenchtes in Krakau, welcher anordnete, dass die Grundbücher im Sprengel dieses Gerichtes in polnischer oder deutscher Sprache geführt werden lönmu, was von dem Willen des betreffenden Grund-besihers abhängig sein soll. Das Memorandum führt nun aus, dass mittelst Alle, höchster Entschließung vom Jahre 1669 die polnische Sprache als ausschließliche Amtssprache bei den galizischen Gerichten eingefühlt sei. dass mithin auch die Grundbuchsführung ausschließlich in dieser Sprache zu geschehen habe. Wenn aber eingewendet werde, dass ja auch gerichtliche Bescheide je nach Wunsch oder Abstammung der Partei in polnischer oder deutscher Sprache ausgefertigt werden, so habe der Polenclub gegen die Ausfettigung von Grundbuchsauszügen u. dgl. nichts vorzubringen, er bestehe aber auf der Grundbuchsfühlung in ausschließlich polm« scher Sprache. Das deutsche Wuchergesetz. Dem deutschen Bundesrathe ist vom Reichskanzler der Gesehentwurf, betreffend den Wucher, nebst eingehender Begründung zugegangen. Der Entwurf, wel« cher aus diel Artikeln besteht, beantragt die Einschaltung nachstehender Zusätze zu § 302 des Strafgesetzbuches: Artikel I, § 302 a: Wer unter Ausbeutung der Noth. läge, des Leichtsinnes oder der Unerfahrrnheit eines andern für ein Darlehen oder im Falle der Stundung einer Geldforderung sich oder einem Dritten Vermögens» Vortheile versprechen oder gewähren läsit, welche den üblichen Zinsfuß in einem nach den Umständen des Falles auffälligen Maße überschreiten, wird wegen Wuchers «it Gefängnis bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 1500 Mark bestraft. H 302 b: Wer sich oder einem Dritten die wucherischen Ver-möqensvortheile (tz 302») verschleiert oder Wechsel» mähig oder unter Verpfändung der Ehre, auf Ehrenwort, eidlich oder unter ähnlichen Versicherungen oder Vetheuerungen versprechen lässt, wird mit Gefängnis bis zu einem Iahve oder mit Geldstrafe bis zu 3000 Mark bestraft. Neben der Gefängnisstrafe kann auf Vellllst der bürgerlichen Ehrenrechte erkannt werden, z 302 c: Dieselben Strafen >mögeusvortheile (H 302) müssen nach Maßgabe der Verpflichtung eines unred« lichen Besitzers zurückgewährt und verzinst werden. Hitfilr sino diejenigen, w.lche sich des Wuchers schul« dig gemacht haben, solidarisch verhaftet, der nach § 302 l: des Strafgesetzbuches Schuldige jedoch nur in der Höhe des von ihm oder einen« Rechtsnachfolger Empfangenen. Die Verpflichtung eines Dritten, welcher sich des Wuchers nicht schuldig gemacht hat, bestimmt sich nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechtes. Der Gläubiger ist berechtigt, das aus dem ungiltigen Vertrage Geleistete zurückzufordern; für diesen Anspruch haftet die für die vertragsmäßige Forderung bestellte Sicherheit. Die weitergehenden Rechte eines Gläubigers, welchem nach den Bestimmungen des burger-lichen Rechtes die Ungiltigkeit des Vertrages nicht entgegengesetzt werden kann, werden hieourch nicht berührt. In der Begründung, welcher ebenso wie dem Gesehentwurfe der Bericht der Reichstagscommission zugrunde gelegt ist, wird auf die stetig zunehmenden Klagen über den Wucher, welche nameutlich anläßlich der jüngsten Nothstände wiederum laut wurden, Bezug genommen und die Pflicht der Regierung, dem Wucher zu steuern, betont. Unter Hinweis auf die jüngst in Belgien und Oesterreich erlassenen und in anderen Nachbarstaaten vorbereiteten gesetzlichen Beschränkungen des Wuchers wird ausgeführt, dass das bürgerliche Gesehbuch sich zur Unterdrückung der wucherischen Ausschrei« tungen als ungenügend erweist, weshalb auf das Straf« gesetzbuch zurückgegriffen werden muffe. Es handelt sich dabei nicht um einen Bruch nut der bisherigen Gesetzgebung, sondern um einen Ausbau derselben. Sehr wichtig in dem Entwürfe ist die beantragte Regelung der civilrechtlichen Folgen der vorgeschlagenen Straf» bestimmungen. Die von der Reichstagscommission in dieser Beziehung geübte Enthaltsamkeit tonnte d,e Regierung nicht theilen. Sie unternahm es vielmehr, die Angelegenheit auf der Grundlage des gemeinsamen Principes der geltenden Rechtssysteme und anf der Grundlage der bestehenden Gerichtsverfassung zu regeln. Porgänge in Frankreich. Am vergangenen Sonntag stand in den französischen Departements die Wahl von zwei Abgeordneten und in Paris die von zwei Gemeiuüeräthen an. Das Resultat war em wunderlich gemischtes. In Naibonne, einem als ultraradical bekannten W.chllrelse, erhielten: Labadie (äußerste Linke) 7505; Digeo». Socialdemokrat, 5597, und Eoural. fortgeschrittener Republikaner, 2480 Stimmen, so dass eine Stichwahl einschclden muss. Zu Rusfec in der Eharente »ulederum siegte der Bonapartist Gauthier über den Republikaner Barilller mit 7e für den Gcmeinderath mit 1724 gegen I!l18 Stimmen durch, während in dem Viertel Pont»de«Flandres der Republikaner Reygeal fast ohne Gegencandidaten gewählt wurde. — Der Socialdemokrat Dlgeon. welcher zu Narbonne in Stichwahl kommt, war das Oberhaupt der Commune, welche im Jahre 1871 in dieser Stadt ausgerufen wurde. Den Pariser Journalen wird es schwer, in der Affaire Hart mann das Resultat der von dem Iustizminister angeordneten Untersuchung abzuwarten. Es werden die abenteuerlichsten Gerüchte colportiert. Es sei im Ministclrathe eu, heftiger Streit über das von der Regierung zu beobachtende Verfahren aus« gebrochen; Polizeipräfect Andrleux, der ou.ch feine Eilfertigkeit der Regierung so viel Verlegenheiten bereitete, werde abgesetzt werden; derselbe Anorieux se, auf der Straße von mehreren Nihilisten überfallen und misshandelt worden; Orloff. Eazot u. a. hatten nihilistische Drohbriefe erhalten u. s. w. Mit BW auf die letztere Behauptung veröffentlicht em M^ Namens Peter Lavroff ln der „Justice" ein SchM" ' worm im Namen der in Par,s weilenden russlM Flüchtlinge erklärt wird, „dass nicht nur die FreU"^ des Ve> hafteten von der Nachricht, dass der IuM minister Cazot einen Drohbrief erhalten habe, wem sie wirklich wahr sei, peinlich berührt, sondern aucy 5" der Annahme g»ncigt seien, ein solcher Zwischen!""' der die öffentliche Meinung gegen den VertMM und feine Freunde aufbrlngeu würde, könnte nur Agenten der russischen Regierung und der reaction«" Presse, welche den Auslieferungsantrag unterstützt, die Hände mbeitcn". Dasselbe Blatt veröffcnN^ auch eine von den in Paris weilenden fremden C> . deuten herrührende Petllion zu Gunsten Hartman» an den Präsidenten der Republik. „ Nach dem orleanist>sch''n ..Sulcil" haben die "> der russischen Votschaft überreichten Documents, ^ kompromittierend sie auch für den Nngefchnldigten I mögen, noch nicht genügt, die französische Regierung i überzeugen, daher sie den Fürsten Orloff um wentt Belege angegangen wäre. Am 3. d. sollten M'P sonen in Paris eintreffen, welche man sofort mit Ha ^ mann confrontieren wollte. Es sind dies: 9mola Sulkorukoff, Bürger von Saratoff und Elgcnlhu"" des Hauses in der Novaja Derevina, in welchem lN die elektrische Batterie, und den Ausgangspunkt o unter die Eisenbahn gelegten Mille entdeckt hat, und Fiakerlutscher. der, so viel man we,h, Iwanoff ^ ^ Wenn dle beiden den Angeschuldigten, der eine als ! nen Mieter, der andere als dle Person recog'". scieren, die er wiedelhult gefahren hat, werde ^ ' fügt der „Solell" hinzu — die Auslieferung. H"t"H auf keine Schwierigkeit mehr stußen. Dle MM Botschaft sei dessen vollkommen sicher. AuS dem englischen Parlamente. Am Abende des 2<». Februar begann im engl>!^ Unterhause die sogenannte Obstructions' ". Verschleppungsdebatte, welche sich durch "'H rere Nächte hmzog. So untergeordnet der GegeB". derselben aus den ersten Blick erscheinen "lochte. ^ war er doch von großer Wichtigkeit, da von >y Verlaufe und Ergebnisse die läügerc Fortdauer 0"! Parlaments abhle'ng. Seit zwei Jahren haben «nM" o,e irlscheu Homernler. durch «hie Mlnoelhelt »^ Ohnmacht verdammt, die gesetzgeberische Thätigteu ^ Parlaments dadurch beharrlich zu hindern gesucht, o > sie bei jeder noch so unpassenden Gelegenheit , Wort ergriffen, um sich über die Zustände 'h^r V matsinsel in endlosen Reden zu ergehen. Viele M^ wurden dadurch nntzlos vergeudet, die wichtigsten Vonag ^ wurden verschleppt, aber so unwirsch auch ^"!^ fls-Parlament über dieses Treiben waren, die O^"^-ordnung bot keine Mittel, demselben wirksam gegenzutreten ^ Dleser Unfug ist nachgerade so unerträgllM ^ worden, dass das Mlnisterium es für seine ^^ hlelt, ihm zu steuern. Zu diesem Zwecke stellte eS Autrag, dass der Sprecher ermächtigt werden ^ einen Redner, der sich unverkennbar ciner abs'ch >" „ ^erzögelung der Debatte schuldig mache, beim ^a ^ zu nennen und das Haus aufzufordern, ihm das" zu entziehen und ihn von der betreffenden ^v^z auszuschließen. Ferner wurde beantragt: dajs ^ Haus über einen solchen Antrag ohne weitere ^ Er hielt inne. da der soeben Genannte gemeldet wurde und befriedigt lächelnd eintrat. Er kam aus Valeriens Wohnung, wo man ihm gesagt halte, dass seme Braut nach Glosvenor-Sqnare übersiedelt sei. Er hatte nur Lady Romondale und Valerie zu finden erwaitet. Sein finsterer, gehässiger Blick überflog alle Anwesenden. Vor ihm standen die von dem Arm ihres Gatten umschlungene Lady Romondale, der glückstrahlende Graf, Valerie, die sich auf Sir Arthur stützte, d,e leise weinende Mrs. Reynold und ihr Sohn, aus dessen Zügen alle Härte gewichen war. »Was bedeutet das alles?" fragte Clifford gedehnt. »Es bedeutet." antwortete der Graf mit würde» vollem Ernst, „dass ich meine Schwiegertochter und meine Enkelin gefunden habe. Es bedeutet, dass nicht nur die Ehe meines Sohnes mit Emmy Reynold, sondern dais auch die bisherige Miss Gloom, jetzige Lady Valerie Rocester, als meine Enkelin anerkannt werden soll! Es bedeutet ferner, daf« Ihre Schurkerei entdeckt ilt »nid dass das Verbrechen, welches Sie und der v! ' »uhrte an einem unschuldigen Mäd- chen !. l >,, nun endlich gesühnt wird. Sie soll'N vor der ofs-ntlichen Meinung gebrandmarlt werden! Gehen Sle, ehe ich mich vergesse und Sie aus dem Hause jagen lasse!" Eln Vl'ck in da« zornige Gesicht des Grafen g--nügle. um Eüfford zu überzeugen, dass es besser sein dürfte, nicht länger mit dem Fo,,gehen zu zögern. Er verwünschte fein Missgefchick, fluchte allen Anwesenden und verschwand, um nie wieder Valerien« Lebensweg zu durchkreuzen. Am folgenden Tage benachrichtigte Graf St. Berry 2ady Georgine von den Verhältnissen, durch welche ihre Ehe mit seinem Sohne ungiltig sei. und dass sie lein Recht mehr auf ihren bisherigen Titel habe. Sle zeigte so wenig Selbstbeherrschung, dass sie bei dem Grafen noch den letzten Rest von Mitleid verlor. Wuthentbrannt reiste sie bald darauf nach den, Cun-tinent, wo sie mehrere Jahre später einen französischen Edelmann heiratete und mit ihrem Gatten nach Amerika zog. Sie lehrte nie mehr nach England zurück. Die Zeitungen enthüllten der Welt die romanti-schen Schicksale der Lady Romondale. Bisher war sie die Gefeierte der Aristokratie gewesen, nun war sie dle Heldin des Tages. Ihr Ruf blieb fleckenlos u„d der Name Lurd Oscars unberührt. Man erzählte, dafs seine erste Gemahlin vor der Geburt des Kindes im Fieberwahn eniflohen fei. dafs man sie für todt gehalten und dafs er sich daher zum zweitenmale ver» heiratet habe. El,fford verließ England, in welchem er durch eigene Schuld unmöglich geworden war, um den russisch, türkischen Krieg mitzumachen. Er siel in der Schlacht und seine Leiche wurde an der Stelle beerdigt, an welcher man sie gefunden hatte. So endete er un« betrauert und unbeweint. Lord und Lady Romondale verlebten nun Tage des reinsten Glückes. Sie liebten und vertrauten sich gegenseitig rückhaltslo«. Der Lord sah seinen Ehrgeiz befriedigt und seine kühnsten Träume erfüllt. Auch der alte Graf lernte noch am Abends ,, Lebens da« Glück und den Frieden kenne". ""'^ war fein Abgott. Sie helralete den Geliebten ^ blieb in den Augen ihre« Gemahls ein ^ig" Anmuth und Vollkommenheit. ^"sl Die alte Gertrude, die nur den persönlich" A^se. bei ihrer Herrin versah, war eine > ''son'Nl V,^. Auf Neyüulo-Farm walte; s^t u"d t5 ^ Robert Reynold ,st der stolzeste Mann in Kent- ^ Frau spricht gern von chrer Schwägerin, des ^ Romondale. und erzählt »hren Freundinnen »'"^y dem Reichthum derselben und der Aninuth .?" ^, Valer,e Rnshfteld. Sie begleitete aber aulM' A. weise ihren Gatten niemals nach Romondale oor Berry Pa,k. ^ ^lt> Die alte Mr«. Reynold ist wie um^w" ^ Sie leitet nicht mehr den Haushalt auf MY""!^,,!-sondern bewohnt auf Romondale e>ne Rc'hc A Alt der Zilninsr. Sie wird dort verehrt und gel'^' ^ss ganze Seele hängt an ihrer fchönen Tochter «»0 Kindern. .^ al« Lady Valerie vergaß diejenigen nicht, dle A jhc Miss Gloom GnteS qethm, Das Glück velN'o^h' edles Gemixt) nicht se! - zn mache". !>" ge- voll im Unglück den i Wea der P'"" wählt hatte.' " ..... ^fte" ^ So fügte sich alles zum Heile der sch""^ u"' Herzen. Nach langem bitterem Kampfe hat^ ^ste". bezwingliche Macht' der Liebe auch hier den ^ glänzendsten Sieg davongetragen. 439 A ng zur Abstimmung schreiten solle; dass. wenn ein "l"gi!,.d welches zweimal binnen einer Session der« ^ d^straft worden, sich nn drittes mal in gleicher N.?., beenge, die dann verhängte Nusschllehung k«« !-" ^"^ ^^ ^«e haben solle, und schließlich. N?. // "urn Vorschriften fortan einen Theil der ^IMtsordnung ausmachen sollen. „.-., ""2 englische Ministerium hat mit diesem Antrage b°?»> ^"^ bie Cabinetsfraae gestellt, aber es hat 2, . '6" und durch seine Presso^gane bekannt« " "lycn lassen, dass es die Verwerfung diese« Antrages » eme Aeranlassmig zur Auflösung des Parlaments bat ^ ""^ ^"^ "^ "sten ^^ der Debatte du^ »."^ ^r Motivierung der Regierungsanträge ^?l?" Schahkanzler Nolhcote — der Führer der un? 5!°" l" Umerhause. Marquis of Hartingtou. ,,.'" lwlmischem Abfalle des Hauses erklärt, dass ^'s ^a"" ^^ drn Alltagen der Regierung ein« E,V''°" sei. Da« Schicksal derselben war mit dieser dur?""6 entschieden. Die Debatte hat sich zwar noch "^'s??^""6, welche man dort aufgespürt haben wolle, flehende Einzelheiten: .Die von dem Polizeicom. '^ der laijerllchen Residenzen. Hassan Pascha. l>?«tt protze Verschwörung" gegen dm Sultan «d lmr in Gehirne eines griechischen Kaufmannes D° "^luralisierten Engländers Namens Pappadopulo. lielbe hegte einen alten Groll gegen seine zwei ^l?^" ""b suchte Gelegenheit, um ihnen zu schaden, dal« ' ^selben in mysteriöser Weise davon sprechen. Werk ""^ ^wisse Korrespondenz mit Athen eingestellt m°"' "Mte. damit sie nicht rompromittiert werden. ^ ppadopulo beeilte sich. dem Adjutanten des Sultans. > eia? H ^lchi. der zum Islam übertrat und jetzt ^'Ul'ch Scheif-Ullah heißt, mitzutheilen, dass seine lle,!>" Schwäger es auf das Leben des Sultans ab-s^ln haben. Dem genannten Adjutanten war es lünn '"""n. sich beim Sultan beliebt machen zu alz?' ""b " forderte Pappadopulo auf. sich selbst ^.^Mpl'cen zu erkläre» und in seinem Hause eine erbi l? kMMdbarer ^„,0^ zu verwahren; dafür ill vi l" ^^ Versprechen, in leiner We,se beläst'gt. Vad°" , t> für seine Anzeige belohnt zu werden. Pap-geb?, >? ^^ """ vor dem Unlersuchungsrichler ange» in zn' . ^ der oberwähnte Adjutant ,hn per Wagen un>> ^ "wng dreier Männer nach Hause führen lieh blllil >. ^'^ Männer selbst die Bomben in seinem w Ä l^°"'" ^be» Er habe deshalb seine Wohnung« ^^'^ltasch verlassen und die Nacht im griechischen >e «lrnaulhlrni am Bosporus zugebracht, gellen ! b" ^"ltan durch Scheis^Ullah von dem Mrd ^schmiedeten Eomplot in Kenntnis gesetzt dei ln's "^"dele er sich an den englischen Botschafter. Nit l b" Velhaflung Pappadopulos veranlasste. dss^"we,le, lieh der Polizelpräfect Hassan Pascha bei dlllch z^^^geln eine Hausdurchsuchung vornehmen, burch d^ m^"^ Unschuld constatiert wurde. Nachdem lvonn «^ Aussage Pappadopulo« die Ueberzeugung ge» "sun!? ?"be. dass Sche.f.Ulah d»e Verschwörung Weia-, l' ' ""^e letzterer ins Palais berufen. Er ltden n- x^' ^'" befehle nachzukommen, und erklärte, tvoll,. ^iuschilhen. der in seme Wohnung eindringen plÜs ' -^lchlsorsloweniger gelang es dem Polizei« "lid //" Hassan, sich seiner Person zu bemächtigen dllsick,. Nesselt ins Palais zu bringen. Wie man yMzeA l hat es sich bereits herausgestellt, dass die Hin', ""'chtvbrungsgeschichte n.ur ein Manöver zweier 2elen^I?'^hl'"kk der Vereinigten Staaten, das ??^lomm» ^ ^'" gesammten Schl'enennetze Europai Me Y^ ,/ "l ,m I^hre 1878 wieder um 26U4 eng- ^"brr A «..'^ Meilen oder ,38.lXX) Kilometer. i?'^>K>,. "'^'Ungarn Ende 1X79 nur circa ^"^Hien ^ l"iaß, Von l«7^ bis ,«7« wurden U Äevöl,-. "'senbahlien gebaut, „„d die Zunahme F"U,onrn !l"9 b"rug ,n derselben Zr.l volle sieben "^bau 5, ^" den letzten Jahren besonders ,s! der ' erneu,^ ^ .^'"'^ und der Bau neuer Bahnen "lafl begonnen wvlden. und verschiedene Gesellschaften sind mit dem Bnue ihrer Bahnen vom j Osten nach der Küste des Stillen Meeres m einem förmlichen Wetllaufe begriffen. Die Noid.Paclficb.chn stürmt gleichsam durch das Territorium Dacota, das ! groke Weizenland des Nordwestens (l04.00<» Quadrat-l meilen groh), um den Puqet«Sund zu erreichen. Diese !Bahn wurde I»70 in Puluth. am äußersten Westende ^ des Lake Silperior, begonnen und 44<.> Meilen lang ! bis nach Bismarck in Dacota im Jahre I K73 fort-! geführt, als der große Krach die Einstellung der l Arbeit veranlasste. l Die von der Vereinigten-Slaatenregierung dieser Bahn bewilligten Ländereien auf beiden Selten des Veleises betragen 47.000.00^ Nclcs. D,e Atchison. Topeka und Santa Fe und die St. Louis and San Francisc0'Eissnbahn-Eompagnien werden gemeiiischan» llch eine Bahn vom Rio Grande, dem Endpunkte drr Ntchison and Topeka. nach einem Punkte am Stillen Meere, entweder San Diego oder San Francisco, bauen. Die San Louis and San Francisco wird sich ^ an ihrem Endpunkte Wichita, Kansas, der Atchison» Bahn anschließen, dieser den Verkehr von San Louis zuführen und andererseits den Veikehr von Neu« , Mexico und uoin Stillen Meere lür San Louis und den Osten do>t aufnehmen. Auffallend ist e«. dass. obgleich die Masse der beförderten Fracht in stetiger Zunahme begriffen ist. ! die Einnahmen der Bahnen geringer geworben sind. j Diesel Rückgang der Einnahmen resultiert aus der ! großeu Ermäßigung der Fracht- und Personentarisc. > Während in den letzten zehn Jahren die Frachtbeförde» rung sich auf den großen Bahnen verdoppelt hat. ist deren Einnahme aus dieser Quelle nur wenig ge» Istiea/n. So betrug die Fracht der Newyorl'Eentral» und Hildsonstllss Bahnen im Jahre «807 3.190.840 Tonnen, im Jahre i873 1 ,'. Tonnen, im Jahre l 878 8.17i).ii!!5, Tonnen, die Einnahmen für Fracht im Jahre l 867 14 <>^.()(X> Dollars, im Jahre 187'! N».ttl»;.(XX) Dollars, im Jahre 1878 l9.045.(X>0 Dollars betrugen. Die Fracht hat also in den letzten fünf Jahren über 86 Procent zugenommen, während die Einnahmen dafür sich nur weniq vermehrt haben. Der Grund für diese abnorme Erscheinung lic^t dann. ! dass der Frachtsatz im Jahre 1873 per Tonne und 'Meile l 57 Cents betrug, im Jahre 1878 nur l)9l Eenls. also um 0 66 Cents geringer war. Wären die Frachtsähe dieselben geblieben, so hätten sich die Frachteinnahmen dieser zwei Bahnen im >' 7^ auf 31 Millionen Dolla,« statt auf I'' ^ .^rn D llars belaufen. Dieses Eme Beispiel kann als eine Illustration für das ganze Land dienen. Indessen haben die Eisenbahnen trotz der Abnahme der Vrutto'Ell'!' dennoch größere Rsineini'ahmf.i ei-zielt. Die l dauon liegt in den verminderten Kosten des Betriebes. Da von den 1835 Millionen Acres Land. welche die Vereinigten Staaten von Amerika enthalten, noch nicht 300 Millionen occnpiert sind. so ist anzunehmen, das« erst die Hälfte der Eisenbahnen gebaut ist, welche die Vereinigten Staaten benölhigen und welche sie enl« schlössen sind, zu bauen. Mgesneuigkeiten. — (Ein hundertjährige» Jubiläum im Österreichischen Kaiserhause) Vorgestern waren es hundert Jahr,, das» an der Spitze be« beutjchen Ritterorden« ununterbrcxhen Mitglieder be» osterreichi-schen Kaiserhause« stehen, 1780 wurde nämlich Elzheizog Maximilian, der jüngste Sohn der Kaiserin Maria Theresia und des Kaisers Franz von ^olhlinaen, l>rr letzte Kurslitfl von Kbln, zum Hoch. und T>e>ltjchme,stsl ernannt. Vemrilenswerl ,ft. das« in den letzten Jahren seine« Leben« sein Umsang so zunahm, das« er bei seinem Tode fü„f Centner gewogen hatte Demselben folgten die Erzherzoge: Carl Ludwig sbi« 1804). Anton Victor (1804 b>« 1834). Maxim,!,an Este (1834 bi« 18».3). Gegenwärtig bekleidet diese Würde Erzherzog Wilhelm, welcher bereit« ,n seinem 19. Lebensjahre in den deutschen Ritterorden eintrat und am 12 Ncwem» ber 1846 zu Wien in der ehemaligen Iesilitenlirche am Hof den Ritterschlag empfieng Der deutsche Nitter-orden besitzt heutigci't^e? nur medr zwei Valleien. die im Gebiete de« : erstaate« gelegen find Er zählt 15, P.. >,. ^.^„...^>. 13 Vhrenritter. 60 Priester und 160 Orben«schweftern. welche sich mit der Kindererziehung in zahlreichen Schulen m Mähren. Schlesien und Tirol, sowie m,t der Krankenpflege >n den Ordenespitülern zu Tropvau und ssreudenthal befassen c5l>i"',l,g Wilhelm hat den Orden reorganisiert uno da« der „Marianer" in« Leben gerufen, welche im illii^c freiwillige Sanitätsdienste leisten. Schließlich se, noch erwähnt, das« infolge einer Anregung de« Hoch» meisters Erzherzog« Nntoi, Kaiser Franz II. auf d,e ihm zugestandenen Rechte über die Besitzungen und Em» lünfte de« deutschen Ritterorden« verzichtete und den» selben in der gesammten österreichisch,,, "" chie al« ein selbständige« ge,stl,ch.mll!lütische« ^ jedoch »nter dem Vunde eine« kaiserlichen, unmittelbaren Lehen« — erklärte. l — (Heirat«projecte) Vi, ber «Vauloi«" schreibt, spricht man in der Pariser Vel, von z»„ großen Heirat«projecten Der Ülteste Sohn de« sturste« 5>enin. der auch den Titel eine« Grasen von Vlsasß führt, soll die zweite Tochter de« Fürsten Vetternich. Prinzessin Pa«qual»ne Vletternich. und der zweite boh« de«selben die Tochter be« Grafen Andrassy heirate». Die beiden jungen Leute befinden sich gegenwärtig in Oesterreich auf einer Iagdpartie beim Grasen Stackelberg. — (Sein gügenglbcklein selbst geläutet.) Wie die Grazer ,Tapst" erzählt, hat ftch am 1. b. Vt. ber Portier auf dem Südbahnhofe in Leoben, Joses Mblzer, dal Iiigenglbcklein selbst geläutet, indem er. al« er da» Glockenzeichen zu dem von Vruck kommenden Personenzuge um 2 Uhr mittag« gegeben, vom Schlage gerührt zn Voden fiel und sogleich verschied — (Die Gesammtlä nge de» Vottharb-Tunnel«.) I4.9A) Vleter oder mehr al« zwei geographische Meilen, übersteigt die Ausdehnung ber seitherigen Tunnelbauten um ein Beträchtliche«. Der Mont-Ceni«'Tu»nrl, der längste bi«her gebaute Gebirg«ftolle», m,s«t 12.233 Meter, det ihm folgende Hoosactunnel in Massachusetts 7622 Meter, der Suttroftollen in Nevada (Vereinigte Staaten) 6205, der Kochemer Tunnel auf der Moselbahn 4205. der Dettenbergtunnel nus ber schweizerischen Nordostbahn 1800. ber Gpihbergtunnel auf der Linie Pilsen.Elsensteln.Peggendors 1746. der Sunnsteintunnel auf ber Salzkammergutbahn 142l^, der Zlnimereggtunnel auf ber Linie Vern Luzern 1139. ber Tcterchentunnel auf der Route Metz-Saarloui« 107b Meter — (Wirlungen der Kälte in den Gürten) V« langen traurige Verichte über Verheerungen ein, welche die strenge und anhaltende Kälte de« hu» rigen Winter« in der Pflanzenwelt, namentlich an O^sl' bäumen und Z'ergehblz. angerichtet hat. uno e» ftfht zu befürchten, dass mit dem Herannahen deß Früblings, welcher die verursachten Schäden erst recht sichtbar machen wirb, solche Verichte au« ganz Viittel'Europu sich mehren und recht traurig gestalten werden So berichtet Heri Gartendirector Maschel. das« , h Nohan'schen Parke zu Sichlow in Vbhmen, d>s -berühmten Sammelplätze fremblündischei Vüume, d«e daselbst ,m grohen Maßstabe cult,vierten exotischen Na^elhblzer. und Laudbäume. namentlich die jüngeren, und unter diesen wieder d«e au« den Gebirgen Süd-europc,«. Vorderasien«. de» südlichen S't'irü'n?, N?rb» anieril^« und au« dem Kaulasui i und die amerikanischen und vorbr:..,.... ,^>., » «, , , ^«,ch die Kälte bedeutend gelitten haben, und das« m de» fürstlichen Vaumschulen zu Swijan gegen 4l.000 junge und in den Oostalleen an 2000 große Obstbüume erfroren sind. — Einen ähnlich traurigen Verichl erhält die »Vohemia" au« Pari« vom ersten Nosenzüchter der Nelt. Verdier d Ne. welchei mittheilt, das« in P^r>« ^lle Rojenftocke. alle« fremdländische Strauchwerk, die meisten (lolliferen und sehr viele starke Vüume in den Nvenuen durch den Frost vernichtet wurden, und seine« Vericht mit den Worten schließt ^ «lks iN ein aione« Unglück." — (Ein gewissenhafter lirili^i, . ^alter Theaterhase" theilt gelegentlich der gegenwi. strengeren Handhabung der ltensur »n Wien bei ^^ folgende volmärzllche Anekdote mit ^ «I» den vx „ „ Jahren wurde >m Theater an bei Wien em Voll«» stück gegeben, m welchem der Held unter andern« zu sagen hatte: „Vringen Sie mir ein Veessteul" Der Eensor schrieb nun dazu al« Randbemerkung «Sollt« da« Stück an einem Freitage oder e,nem anderen F«ft-tage gegr' mui« e« heißen «Vtingen V«e mir sin ^ ^ ^ ^ " — (Vekannte Städte) Iwei bei edlem Gersten« seifte sich ami!' " " "l,....<-------.^ ^^ folgende« Document ihr, s^e at> N «Muj« ein » u. d^lit^ „^ t>as« tx» so l' ^i vacant wü . , da scho« wieder »n einem Vlatte, das« einer zum Vlschose in Parlibu« ernannt worden ist." — V ' „Ja. da geht'« grad zu we in „Absentia", wo sich alle Augenblicke ein neuer Doktor auslhut Wo b>e beiden Nester nur liegen?" — H.. »Schaun« meine Herren, daj« sino ^«.,, ?täs,t' in Unterltalien. nicht weit von Flagranti — schon, da« Flagranti, wo« alleweil die vielen «cll:sq,er. erwischen, die dann in Contumaciam, wo da« Gericht ist, abgeurtheilt wetden " Locales. — (Der Herr Lanbe«prüs,dent) Nltter vl»n Kallina hat sich gestern um 1 Uhr mittag« mit bem Postzuge von hier nach Wien begeben, — ^Militär » Per^ncilsieröndssnn^en) T>em Neservslieulslianl Lud l-giments Flriherr v lluhii ^.. . ___ .'.,.l «luslritt au« bem Heere«oerbande ben D« Oberwnndarzt Josef H.etel de» Infanterist ,j met.l« 3"i« Herr v Rodich Nr (»8 wurdl m,t 1 s> M al« moalib in den Ruhestand versetzt ^T^dtschlag! Au« Ti»'-''" ^! »"s de >l. das« daselbst am r> Hsl im Gasthanje de«B^l^ zu ftt.it.,, un^ c, r'^ ^' i«»>f-n beHannen. 440 Des Nbendtz entfernten sich dieselben aus Eisnern und traten, mehr oder weniger weinselig, den Heimweg an. und zwar giengen jene aus Rüden den drei Drasch» goschonern voran. In der Nähe der Ortschaft Rüden lauerten zwei von den vorausgegangenen Männern, mit Knütteln bewüffllet. den Nachkommenden auf. fielen über sie her und schlugen mit den Knütteln auf sie zu. so zwar. dass Lorenz Ielenz aus Draschgosche den hiebei erhaltenen schweren Kopfverletzungen schon nach wenigen Etnnden erl>grn ist. während ein anderer seiner Genossen leicht verletzt wurde. Der Gendarmerie gelang es. die Todtschläger lurze Zeit nach geschehener That zu vethasten. — (Hunde«Ausstellung) Wir werden ersucht, mitzutheilen, dass am 28,. 29,. 30. und 31. März d. I. in den Ecilen der Gartcnbaugescllschaft in Wien eine Hunde Ausstellung stattfindet, an der sich jeder österreichische Hundeliesitzer. dessen Thier vom Comite für zulässig erklärt wird. bethell'gen kann. Die Ausstellung wird zwei Hauptabtheilungen enthalten: Hunde, welche zur Jagd benutzt werden, und solche, welche anderen Zwecken dienen. Zugelassen werden Hunde jeder Rasse, welche dic individuelle Eignung dazu besitzen. Bei dieser Hundeschau kommen mindestens sünf wertvolle Thren» preise, zehn große silberne, zehn kleine silberne, zehn Nroncemedaillen und Anerkennungsdiplome zur Verthei« lung. Anmeldungen werden bis zum 15. d. erwartet (unter der Adresse der Kanzlei des österreichischen Oe« ftügelzuchtvereines in Wien). An der Spitze des betreffenden Comitis steht Carl Fürst TrauttmanSdorff, — (Für Jäger.) Aus An!ass vorgekommener Zweifel über die Tragweite der im Absähe 4 des § 22 des Betriebsreglements enthaltene» Bestimmung, betref« fend die den Jägern und im öffentlichen Dienste stehen» den Personen gestattete Mitführung von Handmuniton, wurde zur Vermeidung von unnäthiger Behelligung be» theiligter Peesonen vom k. l Handelsministerium den Eisend.chndnectionen eröffnet, dass in dem Ausdrucke nIägcr" nicht allein berufsmäßige Jäger und Forst» leute. sondern auch Iagdherren und Iagdliebhaber mit inbegrisfen sind, und dass unter «Handmunition" ein die Unzahl von 3iX) Stück Patronen nicht übersteigender Mmütioi^vorrath zu verstehen ist. welcher von den be< treffenden Jägern nicht in einfacher Umhüllung, sundern nur in eigens dafür bestimmten Behältern (Gurten, Patronen» und Jagdtaschen, Kassetten :c) oder in ihrem Handgcpäckc wohlverwahrt in das Coupe mitgenommen werden darf. Die Dimensionen dieser Gepäckstücke, die der betreffende Reisende unter eigener Ollhut zu behalten hat, müssen selbstverständlich den für die Mitnahme von Handgepäck gegebenen allgemeinen Bestimmungen des 8 27 des Netricbereglements. wonach nur kleine, leicht tragbare Gegenstände in den Waggon mitgenommen werden dürfen, entsprechen. Die Auflieferung und Aufgabe folcher G> in welchen Munition verpackt ist, bei dcr < oedition als Reisegepäck ist strenge untersagt. Dle Aeriendung der die Anzahl von 300 Stück Patronen übersteigenden Munitionsquantitäten ist nur mit den hiefür eigens bestimmten, periodisch verkehrenden sogenannten „Feucrzügen" gestattet Das königlich ungarische CommunicatwilSminlsterium hat im Einver« nehmen mit dem k. k. Handelsministerium die gleiche Anordnung für die ungarischen Eisenbahnen getroffen. — (NeuesteSchulwandlarte vonOefter-reich» Ungarn.) Die von den l. l. Hauptleuten Norbert Spalenv und Carl Ivinger des Infanterieregiments Eizherzog Friedlich Nr, 52 gezeichnete und soeben in vier sehr hübsch ausgeführten colonerten Blättern er« schienene neueste „Schulwandkarte von Oesterreich»Ungarn einschliehig der bosnischen Occupationsgebiete" wurde hauptsächlich zu dem Zwecke herausgegeben, damit sowohl den Militär» als Vulls» und Mittelschulen ein geogra«^ phischer Lehrbehelf geboten werde, welcher dem neuesten politischen Ucberganqsstadium im Südosten der öfter»! relchisch'ungar'sche» Monarchie Rechnung trägt und dabei durch möglichste Billigkeit allen Lehranstalten leicht zu- gänglich ist. Dieses wissenschaftlich-patriotische Streben wurde von dem k. k. militär«geographischen Institute zu ^ Wien. welches die Reproduction dieser Wandkarte muster« haft ausgeführt hat, in so eminenter Weise gefvrdert, dass wir diese für den geographischen Unterricht vortreffliche und zugleich sehr billige Schulwandkarte allen Lehranstalten fowie zum Selbstunterrichte bestens em-pfehlen können. Die Karte kann, so weit die Austage reicht, um den Subscriptionspreis von 2 st. 60 kr. von der k. l. Ndjutantur des 52. Linien»Infanterieregimentes zu Wien (Alserlaserne) bezogen werden. Danksagung. Die löbl. Direction der krainischen Sparkasse hat dem gefertigten Vereine den Betrag von 50 fl. gespendet, wosür der geziemende Danl abgestattet wird, D« Hn»s«üus» ä« Hrt«it«r>Hiläunz»oer«in». Neueste Post. Original'Telegramme der „Laib.Zeitung." Prag, 4. März. Landtagsabgeordneter Slad» kovsly »st gestorben. Verlin, 4. März. Der Reichstag lehnte den Antrag auf Vorlage dei Berichtes über die Katastrophe bei Folkestone ab. Im Verlaufe der Debatte erklärte Stosch. die Verlängerung der Dienstzeit der Matrosen sei nothwendig, er behalte sich einen diesbezüglichen Antrag vor. Paris, 4. März. Samstag findet wahrscheinlich die Abstimmung über das Unterrichtsgeseh statt. Frey« cinet beglückwünschte Melikoft. Petersburg, 4. März. Der Attentäter aus Meli» kost sagte aus. er sei ein getaufter Israelit aus Minsk, absolvierte das Gymnasium und heißt Hippolyt Mla-oehki. Er erklärte, seine Genossen würden Mellkosi todten, wenn nicht er, so ein zweiter oder dritter. Trieft. 4. März. (N. fr. Pr.) Gestern wurde bei der Abfahrt des italienischen Zuges a»f dem Bahnhofe ein Individuum verhaftet, das revolutionäre Schriften bei fich führte. Pest. 3. März. Für Pest ist leoe Wasserqefahr geschwunden, da der Eisstoß unterhalb Pcst liis Luna« söldvar im Laufe des Nachmittags ab^lem;. Airolo. 4. März. (Press.-.) Ve, dem officiel-len Diner, mit dem der Gotthard-Durchstich gefeiert wurde, waren keine politischen Vertreter Deu'schlands und Italiens anwesend. D>e sehr herzlichen Deprschen von Kaiser Wilhelm und König Humbert kamen zur Verlesung und fanden freudige Aufnahme. Groke Gesellschaften von Arbeitern promenieren fortwährend durch den Tunnel. Die Luft wird in demselben bereits kühler. Paris, 3. März. Die Kaminercommission zur Berathung des Rekrutierungsqesehes spiach sich für die' Aushebung des Freiwilligeninstilules. jedoch für die. Verlängerung der activen Dienstzeit auf 40 Mo-! nate aus. Paris. 4. März. ..Lanterne" und «Mot d'ordre", veröffentlichen eine Proclamation des russischen lrvolu-tionären Executivcomites an das französische Vull. in welcher verlangt wird. Hartmann nicht auszuliefern. Brüssel, 4. März. In der Kammer sprach der Minister des Aeußern über den stiltgehabten Meinungsaustausch mit dem Vatican und hob hiebei hervor, dass durch die Beibehaltung der Gesandtschaft bei dem päpstlichen Stuhle durchaus kein Zugestand-, nis gemacht und nicht das geringste Recht aufgegeben ^ wurde. ! Brüssel. 3. März. l,ly"> > Weineg - Nach, Inspector, und Mühlstein, M _' Wien, - Kecel. " nn. Htem Decker. Pr'""^ lllagenfurt ^ ,. Kaiser von Oesterreich. Ullrich. Panoramabcsiher ^<^js Magazincur. Pontafel. - Dolinar. Pfarrer. Trata, - "" ' Jurist. Wien. ^. Mohre», »ondras, Privatier. Mannsburg — Landen, v ! vaticr. Welfern. - ilömrer Maria. Private. Trieft ^ " Maria, Gastwirtin, Tüffer. ^.. Verstorbene. Den 4. März. Franz Vriida. Privatbeamtenss"^ 6 Mon.. Triesterstrahe Nr. 26. «lonvulsionen Hm Clvilspltale: a Den 2 März. Liicilia Roblel. Arbeitcrstochte'', '"' Lungen, und Darmlntarrh, ^, g D e n 3. M ä r z Maria Grebenc. Inwohnerin. " " Lungenentzündung. ^, q Den 4 März. Josef Voitjanlii. Inwohner, <" Pyämie. ^^^^- Theater. „ Heute zum zweilenmale: Rolf Vernot. Schausp'" b «cten von Meteorologische Beobachtungen in Laibach^ .? ^3 tz^r ^3 » - 3 5,3 " "i M Z; « ^ c 7 u Mg 7ll2 64 > 7 2 TW schwach bewöllt .gg , 4, 2 ^ N ! 7WN3 -^122 2W hrstig heiter ^ 9 , Ab. z 7»^ 8l ^. 8« !TN, schwach sternenhell ^< Morgen« bewoltt. tagsüber ziemlich heiter, hesl'ss^.^el Westwind Das lagesmittel der Wärme -j- » l«. um sv dem Normale verantwortllcker Redacteur: Ottomar Vamber^^ ^^Vl'^i'i'l^t ^""' ^' ^"^ ^ ^b^ Unter dem Eioftussc schwächerer Niislandsnoticrungen war die Ztimmung der Viirse bei nicht belangreichem Veschäfle eine ziemlich «" < i. l jl.^. v ^ l^,,'l. obwohl gegen gestern Abend eine lleine Erholung der Cursc zu verzeichnen ist. ^^ Geld Wal» P«p!errente........7070 7080 S'loerrent«..... 71 8<) 7l 9<» Voldrente..... 85.°.,) 85 60 Los«. 1854........12250 ,83- . I860........123 12825 . 18«0 (zu 100 ft.) . . I»'» — 1W.».0 , 1864........17Vb<1 17175 Un«. Prämien««nl.....1l3— N^25 . .Psaiidbrieie . . . I^il - 143 50 Tesitli, Hchay,chf>ne 1881 ru'hnAnleihe. Hulli». ,,......lc......118— 11850 Ungarische «chapan». vom I. 1V?4..........- - —- Nlllehen der Gtadtgemeinde W.en in « V......W120 10l 40 450 lob«. «al,,,en . . . , . 9750 »8 Tiebellbiiraen . . 88 7«. 8» 25 Temeser Vanat...... 88 7t» 8925 Ungarn.......... »SW 90 25 «ctle» »»> V<»le» «nsslo.gslerr. Vanl.....1b4 50 155 — «reditanstalt .......297 - 29? 2i» Depositenbanl.......222 - 223 - Tseditanücilt. ungar.....28050 ^1 0esterre,ch<50 «erlehrsbanl.......1375.0 13850 «i«ner «ansverein.....15250 153 - «ctte» »«» Tl«»»»«rt Nnterneh »unKe» »lsöld-Yahn .......14850 14850 T>onau.L)ampsschiff.»esellschaft «l4 U15 El Galizische ll.irl »Llldwiff < «ahn 26<, 5<» 2^» ?', llaschaU'Qderderger O«l,n . . 123 12i5«) Lemberg'Czernowitzer Vah,i . 157 75 158 Lloyd ' Gesellschaft.....S27 - «28 - Oesterr. Nordwestbahn . . . . 169 50 170- Nudulss-Vahn.......152 50 152 75 Vtaatsbahn........272 50 273 -- 3«ddal,n.........«8 - 33 2:l0 5.« Ungar «galiz. Verbindungsbahn 129 50 130-Ungarische Nordoslbahn . . . >4l - I4l 50 Niener Iramway-Gesellschaft 238 - 238 50 Vlanvbrie»« Ulla 5st. Vodencr«b l„, 2'. Oesterreichisch«ungarische Vanl 102 40 W2 5.'. Ung. Booencredll.Injl (H.»«.j I0l 75 lU2 - Vr!«r!t«t».Vbli««tt«»e». Alisabeth-V l. " 'g,?> 3ies,enb,lrg,l «ahn .... «l '" ^sb vtaatsbahn I. «m..... l?f>^ ^h0 -üdbahn ^ ,'/....... l22.^ .^»0 . 5 5',....... 108 si» ' «uf deutsche Plgtz,..... .^5b ^g^ London, lurze Ächt .... NA ,,g^ London, lang, Vicht . - - ' "A ^" Pari».......... "^ »el»»«rte». Ducaten .... 5 ft. 58 lr ''''46'/' ' Nap!)l,on«d'or , 9 , 4.','« . ^ ' Deutsche Reich«. .<, l^ ' Noten .... öS . !5 . ü» 5^ ' Lilbergulben . . — , ^ . " »rainlsche »rundentlastun»«'"''"" «,<» 97 —. «are ^^' ««chtr««: Um 1 Ubr 15 Minuten notieren: Papierrente 70 70 bi» 7l)80 Vilberrente 71 8) bi» ?» s». «oldrente sb45 l,<« 3«ü5 »redll 297 10 bi« 237 »a «««" 1b47i Uondon N985 l>i« ll«40 «avoleon« »4S «« »-4? «lber - ,<« - -.