Nr. 135. Mittwoch, 14. Juni 1911. 130. Jahrgang. Mbacher Zeitung Vr8numer«ll>r»,!ie muselmanischc geistliche Repräsentanz an dem Empfang des neuen Landeschcfs, FZM. Potiorek, aus dem Grunde nicht teilnehmen wollen, weil das offizielle Empfcmgszeremonicll den kathulischen Erzbischof vor dcn inuselmanischen Ncis-ul.Ulema rangierte. Diese un» liebsame Affäre, als deren Urheber der muselmanische Parteiführer 5erif Arnavtoviö gilt, dürfte indessen durch den Besuch, den der Landeschef dem Reis»ul»Ulema ab» stattete, wieder aus der Welt geschafft sein und keine weiteren politischen folgen haben. Ob das Vorgehen der umselmanischeu Dignitäre in den führenden muselma» nischon kreise», allgemeine Billigung gesunden hat und ob daselbst tatsächlich Verstimmullg wegen der angeb» lichtn Zurücksetzung herrschte, bleibt eine offene Frage. Jedenfalls ist es interessant, oaß das konservative Blatt „Muslimanska Sloga" sich in diesem Punkte in sehr ironischer Weise gegen Kerif Arnavlovii- ausläßt. Sehr bezeichnend ist es serner, daß die kroatischen (katholischen) und lroatenfreundlichen Blätter in dieser Angelegenheit für die Muselmanen und gegen die Regierung Partei ergriffen haben, wiewohl sich denken läßt, welche Ent-nistung in der kroatischen Presse aufgelodert wäre, wenn die Regierung dem Reis-ul-Ulema den Vorrang vor dem Erzbischof gegeben hätte. Das offizielle Zeremoniell fußt in dieser Frage nicht auf dem Prinzip der Anciennität, wie in einigen Blättern zu lesen war, vielmehr ist es richtig, daß durch die Erstrangierung des katholischen Erzbischofs der Stellung entsprochen wird, welche die katholische Kirche in der Monarchie einnimmt. Zufällig ist der jetzige Erzbischof rangältev als der Reis>ul.Ulema und der scr» bische, Metropolit- aber auch wenn der katholische Erz» bischuf der rangjüngste sein sollte, wird der besagte Brauch, der in der Monarchie traditionell ist und auch in Bosnien bisher stets ausgeübt wurde, niemals eine Veränderung erfahren können. Das wissen die Musel. mane» nnd haben sich mit dieser Tatsache auch steis abzufinden gewußt. Deshalb hat der Vorfall bei in Empfange des Landeschess gar nicht viel zu besagen und ist nur als eine politische Scharfmacherei des Vakuf. direltors Kcrif Arnavtovio anzusehen. Seemanöver. In allen Kontinentalflottcn stehen jetzt außer» gewöhnliche Hauptmanöver bevor, bei welchen ein bc» sunders verstärktes Schiffslontingent aufgeboten ist. Die deutschen Geschwader haben im Mai ihre erste Früh. jahrsübungspcriodc beendet und operieren gegenwärtig mit je acht Schlachtschiffen, fünf Kreuzern nnd einer starken Torpcdoboolsflollillc, demnach im ganzen mit 48 Einheiten, unter Gegenseitigteitsannahmcn in den Gewässern von Skagen, Helgoland nnd Cuxhavcn. Die englische Flotte, 32 Schlachtschiffe, 25 Panzerkreuzer, 13 kleine Kreuzer, 84 Zerstörer, 12 Torpedoboote und 20 Unterseeboote stark, übt in der Irischen See, nnd wird sich am 24. Juni für die große internationale Flottenschau zu Spithead versammeln. Die beiden per« manenten französischen Übungsgeschwadrr werden dem» nächst unier Admiral IauroguiberN) mit den Vor-Übungen zu den großen, für Ende August angesetzten Flottenmanövern beginnen, an welchen bereits die vier neuen Einheiten der „Dantonllafse", im ganzen bei 18 erstklassige Schlachtschiffe, 6 Panzerkreuzer, 18 Torpedojäger und 24 Hochsee- sowie 29 Unterseeboote teilnehmen werden. Dns italienische llbnngsgeschwader tritt Mitte Juli mit verstärkten Ständen zusammen, die 12 Limenschlachtschisse, 9 Panzerkreuzer, 10 kleinere Kreuzer, 24 Torpedobootszcrstörcr, 36 Hochscetorpedu. boote nnd ? Unterseeboote umfassen werden. Die osma» nische Flotte operierte in letzterer Zeit mit sechs Schlachtschiffen, acht Panzerkreuzern und sechs kleinen Kreuzern im Marmarameere nnd soll im Juli eine neuerliche Rundfahrt im Ägäischen Meere durchführen. Die k. und k. Eskader ist gegenwärtig nach bewerk> stclligler Kommandoübergabe sKontreadmiral v. Kunsti, der neue Stellvertreter des Ehess der Marinescltion, wurde durch Vizeadmiral Haus abgelöst) im Begriffe, ihren Stano auf sechs Schlachtschiffe, vier Panzer, lrcuzer, drei kleine Kreuzer, sechs Zerstörer, zehn Hoch-sll'torpedos nnd vier Unterseeboote, sowie vier Hilfs-schisse zn crhohcn, um innerhalb der Zeit vom 15. Juni bis 15. September größere Seekliven. Nicht zu vergessen ,ft d,e Reklametrommel. Die Gesangspartien werden nur nebensächlich bchan-delt, die Sänger können singen, was sie wollen. Man hört es ohnehin nicht. Der Operettcntomponist. Dazu genügt, wenn man eine eigene Melodie soder man glaubt wenigstens, es s<"i eine eigene) mit einem Finger am Klavier einem Musilfeldwebel vorspielen kann ^schlimmstenfalls genügt auch vorpfeifen), der sie dann instrumentiert. Das ist alles. Hauptsache ist der „Schlager". Am besten ein schnalzig, süßer Walzen Oder auch eiu Marsch. Eine Operette ohne „Schlager" wäre wie eil, Gugelhupf ohne Rosinen. Der „Schlager" darf aber nicht öfters als ein dntzendmal in der Operette vorkommen. Es genügt, wenn er in der Ouvertüre zweimal im ersten, sechsmal im zweiten, als Vorspiel zum dritten Alt und als Schlußgesang erklingt. Nach der Premiere muß man ihn noch dle ganze Nacht von den Salonkapellcn in allen Nachtlokalen hören. Damit man ihn ja nicht los wird. Sicher ist sicher. Zwischen dem „Schlager" muß in der Operette natürlich auch ein bißchen Musik gemacht werden. Das ist aber von untergeordneter Bedeutung und uninteressant wie ein. erstes Rennen beim Derby. Fällt dein Komponisten dc, abor schon gar nichts ein, so muß wenigstens das Orche» stcr geistreich werden. Man läßt es in gestopften Hör-nern^ Harsenglissandis, Glocken und sordinierten Gei-gen mauscheln. Und das Publikum blickt sich dabei ver-ständnisvoll a» uno sagt: „Der Mann kann etwas." Der Operettenlibrettist. Stammt gewöhnlich aus Ober-Ungarn oder auS Ost-Galizien. Die Beziehungen zur einschlägigen Literatur knüpft er in Wiener RingstraßcncaM an. Dort fucht er fich vor allem einen Kompagnon, der ihn ins Schlepplau nimmt. Zum Librettoschrciben gehören nämlich immer zwei. Einer, der das Papier, den Kog» nak, die Zigaretten sowie alte Jahrgänge der „Fliegen-den Blätter" und „Pschült.Karilaturen" beistellt, und der andere, der — abschreibt. Allein wäre ein Librettist unmöglich. Das iväre wie Siemens ohne Halske oder Philipp Haas ohn? Söhne. Eine eigene Idee zu haben, wäre bei diesem Geschäft der wahnsinnigste Luxus. Mit solchen Sachen können sich die französischen Schwanl-autoren den Kopf zerbrechen. Die Operettenlibretlisten stürzen sich aus die Franzofen dann wie die Geier^ schreiben den Dialog wörtlich ab, garnieren ihn mit einigen „Lozzolachs"'und versehen ihn mit qristsprühen. Laibücher Zeitung Nr. 135. 1278 14. Juni 1911. und mit Konsequenz hat Bsterreich-Ungarn in Konstan. tinopel möglichste Erfüllung der albanischen Foroerun» gen cmpwhlcn und bei duller Achtung des türkischen Selbstbestimmungsrechtcs in inneren Angelegenheiten auf die Gefährlichkeit der in Albanien eingeschlagenen Politik freundschaftlich aufmerksam gemacht. Die jet» zige kräftigere Tonart ist nur eine Folge der Wirknngs-losigkeit dieser Ratschläge; überdies heischt auch die ge. fährlicher gewordene Lage eine Verstärkung des Druckes. Die Ziele und Tendenzen der österreichisch, ungarischen Politik haben jedoch keinerlei Wandlung er-fahren. Auch die verstärkte moralische Pression auf dio Pforte dient in erster Linie nur dem türkischen Inter-esse. Bei der Anrufung der Öffentlichkeit mag aber immerhin die Erwägung mitbestimmend gewesen sein, daß im Hinblick auf dic Möglichkeit einer Verwicklung des albanischen Problems volle Klarheit über das Ver-halten des Wiener Kabinetts geschaffen werden solle. Man handelte in Wien in diesem Falle ganz nach eige» nem Ermessen, ohne eine Analogic mit der russischen Note herstellen zu wollen. Osterreich-Ungarn hat sich hicbei weder jemandem zur Kooperation verpflichtet, noch sich von irgendlvem getrennt. Mit der internationalen Kunskllation hat dieses Eingreifen nichts zu tun. Unsere Warnung an die türkische Adresse soll im Gegenteil ver-hüten, daß die albanische Krise den Anstoß gebe zur Aufrollung der gesamten Valkanfragen. In Mazedo-men, Serbien und Bulgarien zeigen sich Reflorwirkun-gen des albanischen Aufruhrs. Jeder Tag kann Über» raschungcn bringen, kann die Aussichten derjenigen ver« mehren, die aus den Vei irrungen der türkischen Politik Vorteile ernten wollen. Die Sachlage nötigte das Wiener Kabinett, seinen ganzen Einfluß aufzubieten, damit die oltomanische Negierung die einzig geeigneteil Mittel zur dauernden Sicherung der Nuhe in Albanien anwende. Lsterreich-Ungarn erfüllt so nur seine Pflicht als Freund uno Nachbar der Türkei und als Auivalt des eigenen wie des allgemeinen Friedensbedürfnisses. Da-mit sind alle Beweggründe seines Hervortretens er» schöpft. Die Spanier haben eine Expedition nach Marotlo entsendet. Wie aus Paris gemeldet wird, hat nach einer anscheinend offiziösen, Zeitungsmcldung Frankreich die spanische Negierung ersucht, die Beweggründe, Zwecke uno Umstände ihrer militärischen Maßnahmen in La-rasch und Elksar genau zu kennzeichnen. — Aus Madrid wird dem „Temps" gemeldet: In spanischen Diplo-matenkreisen wird die Hoffnung ausgesprochen, daß die vorübergehenden Schwierigkeiten die französisch.spani« schcn Beziehungen nicht trüben werden und daß Frank-reich der spanischen Regicrung werde Gerechtigkeit wider, fahren lassen, sobald es die Beweggründe ihres nicht bloß durch Verträge, sondern auch durch frühere Erklä-rungen der spanischen Vertreter gerechtfertigten Ein» schrcitcns besser kennen werde. Tagesneuigleitcn. — ^Absichtliche Vernichtung eines Sanitätszuges.j Das „Berliner Tageblatt" meldet aus Petersburg: Die Revision, welche Senator Graf Medem in Sibirien vor» nimmt, hat ein unglaubliches Vorkommnis aus der Zeit des russisch.japanijchen Krieges aufgedeckt. Auf der sibi-rischcn Bahn entgleiste am 25. Dezember 1905 bei der Station Vudorast'el ein Sanitätszug, der von der Groß-fürstin Olga Nikolajevna, der ältesten Tochter des Zaren, ausgerüstet worden war. Von dem ganzen Zuge wurden bei der Entgleisung nur drei Waggons bcschä« digt. Um die ganze Angelegenheit auf einfache Weise aus der Welt zu schaffen, ordnete der Stationschef an, daß der Zug, der wertvolle Lazaretteinrichtungen ent» hielt, mit Petroleum begossen und verbrannt werde. In wenigen Stunden waren von dem ganzen Zuge nur die Eisenteile mehr übrig, welche von dem Stationschcf als altes Eisen verkauft wurden. Der Wert des Inhaltes des verbrannten Zuges wird auf eine Million Nubel geschätzt. Damit die Sache in Petersburg nicht ruchbar werde, wurde dorthin gemeldet, daß der Zug von den Japanern erbeutet worden sei. Dieser Willkürakt eines Beamten wnrde von Graf Medem aufgedeckt und in allen Einzelheiten untersucht. — lDer Selbstmord mit der Zigarre.) Das Rauchen als Gegenstand von Wetten uno Netorden ist nicht neu. Im Jähre I860 gelang es einem Manne, 5l) Zigarren ill 11 Stunden zu rauchen- und ein Bewohner der Stadt Noubair. rauchte nicht weniger als 86 in 12 Stun, den, ohne dabei Schaden zu nehmen. Eine Erscheinung der allerjüngsten Zeit aber ist der Selbstmord mittelst Tabaks. Ein Däne kam auf den Gedanken, die Leiden seiner Seele in Nauch zu hüllen, so wie sie andere in Wein ertränken: er rauchte jeden Tag 300 schlvere Zi» anreiten. Das trieb er 2^ Jahre, dann hatte er genug und starb. Ein der vornehmsten Vudavcster Gesellschaft angehörender Herr fah sich eines Tages unlöslichen Geldschwlcrigteitcn gegenüber; um für seine aus vielen Köpfen bestehende Familie zu sorgen, versicherte er sein Leben bei vielen Gesellschaften und zehn Monate später verschied er. Es stellte sich heraus, daß er sich plan» mäßig vergiftet hatte, indem er täglich 56 Zigarren rauchte: es waren 17.000 Stück erforderlich gewesen, um ihm den Garaus zu machen. — ^Vegetarische Schlemmereien.) Wie man, ohne Fleisch zu essen, Fleisch ansehen lann, dieses etwas schwierige Kunststück lehrt ein vegetarisches Kochbuch von Dr. Julian Marcuse und Vernardine Wörner, das sich „Die fleischlose Küche" nennt und im Verlag von Ernst Reinhardt in München herausgekommeu ist. Drcizehnhundertfünfzehn vc-rschiedene vegetarische Küchen rezeptc werden da angeführt, so daß man nur von» Lesen ganz nudelsatt werden kann. Auch die Theorie der vegetarischen Küche wird sehr ausführlich behandelt, und das ganze ist ie Ttadtgcmeindc mit dem Garten der Staatsgewerbe« schule zu vereinigen. Da jedoch die Gewerbeschule dem Staate von der Gemeinde ins Eigentum übergeben wer« den wird, dürften wegen der Erhaltung der im Eigen» lume der Sladtgemcinde verbleibenden, tatsächlich aber mit oem Staatsbesitz vereinigten Mauer Schwierigkeiten erwachsen. Die oben Gefertigten gestatten sich deshalb, folgenden Antrag zu stellen: Der der Stadtgemeindc gehörige Teil der römi» schen Stadtmauer möge nicht zur Staatsgewerbeschule einbezogcn, sondern durch den von Anfang an projel-ticrten Garlenzaun von diefer getrennt werden. Die Stadtmauer möge auf der Landseite vom Schütte befreit und in der in Frankreich und in der Schlveiz üblichen Weise konserviert werden, indem die hcrabgefallenen Steine wieder aufgebaut, doch zur Kennzeichnung der Restauration zwischen die ursprünglichen Neste und die Neuauflage eine Reihe Ziegelsteine eingcschoben werden sollen. Die obere Kante soll mit Rasenstücken als Schuh gegen rindringende Nässe belegt werden. In gleicher Weise sollen die Türme gereinigt, konserviert und ein-gedeckt, die Tore ebenfalls blußgelegt und gegen das Ne>vachsen mit Gras mit Hohllöschc oder anderen den Grasivuchs hindernden Mitteln bestreut werden. An der Landseile der Mauer soll eine breite Straße an. gelegt werden, um der Stadtmauer einen würdigen Vor« dergrnnd bieten zu können. In diesem Falle kann die ursprünglich gedachte kostspielige Umzäunung der romi» schen Stadtmauer eutsallen, da dadurch die römische Stadtmauer mit der breiten Straße davor aufs glück-lichstc dem Vilde des neucrstehcndcn Stadtteiles ein-gegliedert wird. Eine Verlängerung des Gartenzaunes der Staatsgelverbeschule bis zur Höhe der Mauer wird genügenden Schuh bieten, um das Eindringen Unbern« fener auf die Böschung zu verwehren. Uni jedoch dem großen Publikum eine lebendige Anschanung von dem ursprünglichen Aussehen der römischen Stadtmauer und der Türme bieten zu lön« nen, schlagen die oben Gefertigten vor, einen Turm und Teile der'angrenzenden Mauern und Tore in möglichst getreuer Annäherung an die ursprüngliche Form zu restaurieren und neu auszubauen, ähnlich wie dies aus der Saalburg bei Homburg v. d. H. geschehen ist. Wei-tcrs wäre es eine dankbare Aufgabe seitens der Stadt« gemeinde, durch geeignete Aufschriften die Grenze des römischen l.und ebenso des mittelalterlichen) Stadllvalles zu bezeichnen, wie das in Köln a. NH. mitten ans dem Platze durch Einlassen einer steinernen Tafel mit der Aussclirnt- ..Kicr stand das römische Nurdtor" geschehen ist. Die Erinnerung an die alte Geschichte der Stadt würde in solcher Art geweckt, die Achlnng nnd der Schutz der Überreste pietätvoll gepflegt werden. — iZnr Fronleichnamsfeier) wurden folgende An« ordnungcn getroffen: 1.) Domkirche: Zu dem um 8 Uhr früh beginnenden Hochamte und der daranf sol« genden Prozession rückt eine Kompanie zu 24 Rotten iind die Musik des Infanterieregiments Nr. 27 aus, nimmt um 7 Uhr 45 Minuten früh aus dem Domplatze zur Begleitung der Prozession und Abgabe der General« dechargen Ausstellung. Die Prozession bewegt sich von der Domkirche durch die Stritargasse über die Franzens, brücke auf den Marienplah ferster Segen), durch die Wolfgasse über den Kongrcßplatz, durch die Herrengassc auf den Valvasorplatz lzn>citer Segen), dann durch d,e Deutsche Gasse über den Rain auf den St. Iakobsplatz ldrittcr Segen), von dort über den Alten Markt und den RatlMlsplatz (vierter Segen) in den Dom zurück. Eine Kompanie zu 24 Rotten des Infanterieregiments Nr. 27, 2 Züge der 2./5. Dragoneresladron zn Fnß und eine Batterie des Feldlanoncnrcgiments Nr. 7 zu Fuß nehmen nnter dem Kommando eines Stabsoffiziers des Infanterieregiments Nr. 27 auf dem Kongreßplatzc Aufstellung. Bei ungünstiger Witterung rückt nur das Spalier, die Begleitkompanie und die Musik aus, die Ausrückunq der Truppen auf dem Kongreßplatze nntcr« bleibt. - 2.) Pfarrkirche St. Peter: 'Das Infanterie-regiment Nr. 27 stellt um 5 Uhr 20 Minuten früh bei jeder Witterung bei: 1 Unteroffizier nnd 8 In» fantcristen als Spalier, eine halbe Kompanie zur Be» gleilung der Prozession und Abgabe von fünf General« dechargen, eine .Harmonie der Negimenlsmusik. — 3.) T,rnane r Pfarrkirche: Nur bei günstiger Witte« rung stellt das Infanterieregiment Nr.' 27 um 4 Uhr 20 Minuten bei, Spalier nnd Begleitlompanic wie bei 2.), di? Musik rückt nicht aus. Bei ungünstiger Witte« rung wird die Fronleichnamsscierlichteit auf Sonntag, den 18. d. M., verschoben. " lDienfterfolge der österreichischen Gendarmerie.) Das Ministerium für Landesverteidigung Verlautbarte in der jüngsten Zeit die von der österreichischen Gen» darmerie geleisteten besonderen Dienste und Erfolge. Der Gesamtübersicht zufolge wurde im Laufe des Jahres 1910 von der Gcnoarmeriemannschasl aus eigenem An» triebe die nachstehend angeführte Anzahl von Verhaf« tungen vorgenommen, bezw. von Anzeigen erstattet, nnd zwar wegen Hochverrates 4, wegen Majeftätsbeleidi» gung und Beleidigung der Mitglieder des kaiserlichen Hauses 153 Verhaftungen und 13? Anzeigen, wegen Störung der öffentlichen Ruhe 4 Verhaftungen mw All Auzeigeu, wegen Ausspähung 40 Verhaftungen und 0 Anzeigen, wegen Ausstandcs und Aufruhrs 102 An-zeigen, wegen öffentlicher Gclvalttätigkcit 5742 Verhas« tungen nnd 11.347 Anzeigen, wegen Mißbrauchcs der Amtsgewalt 2 Verhaftungen und'96 Anzeigen, wegen Krcditpapicrvcrfälfchung 16 Verhaftungen und 4 An« zeigen, wegen Münzfälschung 57 VcrlMungen und 38 Anzeigen, wegen Rcligionsstörung 85 Verhaftungen und 343 Anzeigen, wegen Sittlichkeitsverbrechcus 1624 Verl)aflu»gen und 1727 Anzeigen, wegen Mordes 810 Verhaftungen und 209 Anzeigen, wegen Totschlages 381 Verhaftungen und 99 Anzeigen, wegen Kindcsweglegung 23 Verhaftungen und 30 Anzeigen, wegen schwerer kör. perlicher Beschädigung 2656 Verhaftungen und 6646 Anzeigen, wegcu Brandlegung 763 Verhaftungen und 460 Anzeigen, wegen Dicbstahles und Veruntreuung 11.886 Verhaftungen und 18.530 Anzeigen, wegen Raubes 947 Verhaftungen uud 663 Anzeigen, wegen Betruges 1440 Verhaftungen und 2892 Anzeigen, wegen Desertion 1018 Verhaftungen und 39 Anzeigen. Ferner erfolgten wegen verschiedener sonstigen Übertretungen 689.925 Anzeigen und 56.375 Vcrl)afaa' ich ^lmcn. Sie haben sie ausknr,sen lassen, S,e —" ' Der Sanitätsrat verschluckte mit Mühe einen höchst unparlamenlarischcn Ausdruck. Es war nur zu wahr. Klara war fort. Wann nnd wie sie entschlüpft war, wußte mcinand 5tt sagen. Hatte sie mit der eigentümlichen Schlaul)e.t der Irren die Wärterin absichtlich getäuscht? Es schien "^ Herr znr Heyden wurde geweckt. Man durchsuchte jeden Winkel des Hauses, des Parks, Knechte und Statthalter ritten in verschiedener Richtung aus, aber nirgends fand sich auch nur die leiseste Spur der Ver« ^E^en,d^ gestrig.., Tages vergesse,, hatte, d»c Hn'tertnr d s Hau» ses zu verri m'ln und dadurch Klara d,e Flucht e » und Jackett fehlte; sie hatte stch also wieVeincm Ausgang angelleidet. Die L'U '. we mor« qens auf dem Hofe zu tun ^"^'."«^ der Ne l^ "ach aufs gründlichste ausgefragt, mdes das Resultat ^^^atte'^Kuhfütterer glaubte z.mr im Morgen-grauen eine Frau über den Hof gehcn gesehen zu haben. hatte sie aber bei dem Nebel für eines der Dienstmäd» chen gehalten und sick) nicht weiter darum gekümmert. Alles in allem lvaren seine Angaben überdies so unsicher und widerspruchsvoll, daß sk wenig Wert besaßen uud vielleicht seiner Phantasie entsprungen zu sein schienen. Als jede Hoffnung geschwunden war, Klara auf dein Hofe oder in der Nähe zu finden, fuhr .Herr Zur Hcydcn in die Stadt, um die Polizei zu alarmieren und auf dem Bahnhof Nachforschnngen anzustellen. Der Personenverkehr war an diesem Morgen sehr rege gewesen, die Boamten erinnerten sich zloar, mehrere Damen in Trauerllcidung gesehen zu haben, aber welche war die richtige? Sie halten wenig oder gar nicht auf sie geachtet, und jedenfalls war ihnen an keiner ctloas Besonderes ausgefallen. Am Abend desselben Tages sah Frau von Knor« ring in ihrem kleinen Boudoir, die dunklen Plüscl)-gardinen waren herabgelassen, und ein leichtes Fcne? prasselte in, Kamin. Draußen brauste der Wind in den Linden am Hause und trieb den Regen gegen oir Fen-ster. Die Unbill des Wetters machte die Behaglichkeit des geschützten Heims nur noch fühlbarer. Aus einem niedrigen Tischchen neben ihr lag ein Stoß zum Teil uuch unaufgcschnittener Bücher. Der Buchhändler, zu dessen besten Kunden Frau von Knor« ling gehörte, hatte ihr heute die neuesten Produlle der beimischen nnd fremden Literatur geschickt, aber sie war noch nicht dazn gekommen, ihnen mehr als einen flüchtigen Blick zu gönnen. (Fortsetzung folgt.) strcichcr, und zwar erfolgten in dieser Hinsicht 45.799 Verhaftungen und 5735 Anzeigen. Die Zahl der wecPN Übertretung des Dicbstahlrs verhafteten Perfunen be-trug 14.595, die der angezeigten 135.377. Endlich wur» den 162 entsprungene Sträflinge verhaftet. Die Gesamt« zahl der aus eigenem Antriebe verhafteten Personen, betrug 96.316, die der angezeigten 534.371. Über Auf. soroerung wurden überdies 2406 Personen verhaftet, 978 Hansdurchsnchungcn vorgenommen, 43.929 Vorsüh« rungen, 19.539 Assistcnzleislungrn. dann 21.077 Arre» stauten, und 8000 Schüblingscslortcn besorgt. Endlich wurden aus Anlaß von Elementarcreignissen 5116 Pa« trisuillcn in das bedrohte Gebiet entsendet. Für außer» ordentliche Dienstleistungen, Lcbcnsrcltungen usw. er» hielten achi Gendarmen Allerhöchste Auszeichnungen, writers 89 Manu Belobnngszeugnisse und Remunera-tiunen. Ein junger Gendarm büßte bei einem Lebens-rettungsversuche sein Leben ein. — lEhrenbürgeidiplom.) Der akademische Maler Hinlo Cmrelar in Krainburg hat vor kurzem drei Diplome geschaffen, lvelche die Stadtgemeinde Krainburg für ihre Ehrenmitglieder Davorm Icnlo, Fe-rdi« naud Sajovie und Dr. Eduard kavnik lx'stc-llt hatte. Das für den Komponisten Davorin Ienlo bestimmte Diplom zeigt in seiner Grundform ein Herz, in dessen Mitte das Wappen der Stadt Krainburg — ein roter Adler in blauem Felde — angebracht ist; aus dem Wappen entspringt beiderseits eine mächtige Nelke. Die untere Hälfte der Herzform trägt die Widmungsauf» schrist, die obere füllt ein nettes Landschaftdblldchen aus: ein grüner Rasen, vorn ein Nächlein, rückwärts ein Acker, weiters ein mit einem blühenden Gärtlein nmgebenes Bauernhäuschen. Im Grafe ruht ein Bauernlnabe, der mit feiner Doppelpfcife Hobold» Pärchen zum Tanze aufspielt; aus einem hinter dem Knaben stehenden Baume sitzen Paradiesvögel. Die Komposition des Diploms ist in weiß»blau.roter Farbe gehalten. Durch das Diplom wird symbolisch die Ver« leihung des Ehrenbürgerrechtes an Ienko als ein Akt der Liebe, Verehrung und Dankbarkeit dargestellt. Auf erstere deutet die Herzform; die Pfeife und die Vögel kennzeichnen die Tätigkeit Ienlos auf dem Gebiete der Musik; durch die weiß»blau»rote Farbe ist der nationale Gehalt seiner Werke, namentlich des „Naprej", charak» terisiert. — Das zweite Diplom, dem bereits verstorbe» nen Ehrenmitgliede Herrn Ferdinand Sajovic gewid-niet, zeigt einen energischen Mann, der sich mit Mühe durch struppiges, von Schlaugen, und Drachengezücht bewohntes Gebüsch seinen Weg bahnt nnd auf die Un» tilre mit einem Schwerte einschlägt. Ihm folgt, an der Hand geführt, eiue imposante Fram "^, ^li; ihren Kopf schmückt eine Mauerkrone, das id trägt an der Vorderseite das Stadtwappen. ,,,.,. ^!,..>i verrät Ver» trauen zum Führer und dasselbe Vertrauen ist von den Gesichlern der bunten Menge zu lesen, die ihr aus den, Fuß? folgt. Im Hintergründe erhebt sich der Stör» iec, diefer charakteristische Beherrscher der Krainburger Gegend. Das Diplom stellt allegorisch die Verdienste dar, die sich Ferdinand Sajovic als langjähriges Mit« glied des Gemeinderates nm den materiellen sowie um dcn kulturellen Aufschwung der Stadt Krainburg er« worben. — Das Diplom für Dr. Eduard Kavnik, auch in Form eines Herzens, stellt links eine Frau dar, deren Haupt von einem Lorbeerkranze geschmückt ist; in der Hand trägt sie eiue Schale, aus der zwei um den Arm der Frau gewundene Schlangen blicken. Um die Frau stchen ein auf eine Krücke gestützter Knabe, ein altes Mütterchen, ein Manu und eine Frau, die alle Linderung ihrer Leiden erwarten. Hn der rechten Hälfte des Bildes gelvahrt man wieder emc schöne Frau mit einer Schale voll Speisen in der Hand; Bürscylein und Burschen — Studenten — drängen sich an sie heran. Aus diese Art ist die segensreiche Tätigkeit symbolisiert, die Herr Dr. Eduard ßavnis als Armenarzt sowie als Begründer und Vorstand der Studcntenküche seit lan-gen Jahren entwickelt. — Alle drei Diplome sind Kunst» werke, die dem jnugen Meister alle Ehre machen. —^. — lZweigverein Laibach des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins'.) Hcnte um 9 Uhr abends findet im Insclzimmcr des Kasinos der letzte gesellige Abend vor den Sommerferien statt. Aus der Tagesordnung sieben der sachliche Bericht des Vorsitzenden sowie mundartliche Vorlesungen von Vercinsmitgliedern. — lD" slovenischc Fuhballllnb „Hlirija" in Lai. bachj gibt seinen Mitgliedern bekannt, daß Auskünfte über oic Dressen und dcrgl. beim Herrn K. Iurman, Optiker in der Tchellenburggasse, einzuholen sind. *" lDie Ortsgruppe des Deutschen Tchulvereines in ^i5la) hält Samstag, dcn 17. d. M., um 8 Uhr abends im Kasino iInselzimmer) ihre Iahreshauptver« sammlung ab. — ^'ud-lMn»KiK renk in Neummg bei Wocheiner Feistritz, spiegelte ihr vor, bcch er von seinem Firma 300 X zu fordern habe und entlockte ihr einen Betrag von 20 X. Überdies lassierte er bei ihr unbefugt eine Versicherungsprämie von 77 lv 16 1, l'in, wovon er ebenfalls 20 X für sich behielt. Endlich hat Kvartiö bei zwei Gastwirten . i * Oin ve,hängn»svolle» St»r^) Ats Montag nach. «littugs der 25jährige Kitecht Iusef Konöina aus oer Hirchencjasse ein mit Papier beladen«s Fuhrwerk durch die Blelweisstrahe lenkte, fiel er vor dem „Narodni dom" so unglücklich rücklings vom Wagen, daß er sich an emeu großen Stein anschlug und bewußtlos liegen blieb. Ein herbeigeholter Sicherheitslvachmcmn verfügte die soflntige Überführung des VerunMckien mit dem Rettungswagen ins idrankenhaus. ! -si > '' ^Beanständete Nadfahrer.) Dicscrtage bcanstän. detc die Sicherheitswachc wieder eine Menge von Nad« fahrern, die auf den für sie beliebten Wegen durch die Lattermannsallee und auf den Gehwegen längs der Blciweisstraße dahinfuhren. Auf der Bleiweisstraße widersetzte sich ein auf dem Gehwege der Bleiweisstrahe fahrender Mann dein ihn Zur Ausweisleistung vcrhal» tenden Sicherheitslvachmannc und lvarf das Fahrrad in den Straßengraben. Der Wachmann war gezwungen, den rohen Radfahrer dem Amte vorzuführen. — ^Verhaftung.) Der 22 Jahre alte, beschästi-annaslose Tischlcrgehilfe Viktor Kozina aus Dubrava wurde am vergangenen Sonntag nachts in einem Gast» hause in Unter.8i'^ka arretiert und dem Bezirksgerichte in Laibach eingeliefert, weil er den Taglöhncr Anton Poje im Streite mit einer leeren Flasche auf den Kopf geschlagen und ihn leicht verletzt hatte. " ^Verhaftete Abgeschaffte.) Diesertage verhaftete die Sichcrheitswache wegen verbotener Rückkehr in die Stadt den 30jährigcn beschäftigungslosen Spengler Io> hann Dacar aus Krainburg, der auf dem Trödlerlnarlte einen Sakko zum Kaufe anbot, und anf dem Obstplatze den 40jährigen Vaganten Josef Garbas aus Dobrunje. Beide wurden dem Bezirksgerichte eingeliefert. * sVerhaftet) wurden Ende der vorigen Woche wegen eines Siltlichteitsoclittes der 17jährige, nach Oberlaibach zuständige Taglohner Johann Feigl und der 19jährlge, nach St. Lorenz, Bezirk Cilli, zuständige Taglohner Frallz Vreiiar. Beide luaren schon längere Zeit arbeitslos herumgezogen. Die durch die Polizei eingeleitete Untersuchung brachte zutage, daß die bei« den am 9. d. M. in einem Einkehrgasthause in der Vahnhofgasse einem Knechte und einem dort übcrnach tenden Diener Kleidungsstücke und Schuhe im Werte von 80 X entwendet und die Objekte sodann an einen Trödler veräußert hatten. Die Polizei vermutet, daß die Verhafteten, von denen der eine beim Zirkus Schmidt bedienstet war, noch andere Diebslähle verübt hätten, zumal Vre«ar vom hiesigen Bezirksgerichte wegen eines Diebstahles steckbrieflich verfolgt wird. Die Burschen wurden dem Landcsgerichte eingeliefert. " lAuhaltung eines entwichenen Lehrlings.) Montag nach Mitternacht hielt ein Sicherheilswachmann aus dem Marienplatze einen 15jährigen, kroatisch sprechenden Knaben an und stellte ihn öcm Amte vor. Der Knabe nannte sich Jakob Lovrenöak aus Krapina und erzählte, cr sei seinem Meister, dem Riemer Johann Oberlerchcr in Spittal in Kärnlen, wegen fortgesetzter Mißhanolun-gen entwichen. Die Polizel sandte den Knaben in seine Heimatsgemeindc. * Mu Versteck in der Holzlege.) Als gestern vor-mittags eine Hausmeisterin in der Gcrichlsgasse in die Holzlege kam, entdeckte sie dort einen 50jährigen Mann, der bei ihrer Ankunft das Weite suchte. Ein Sichcrheits» Wachmann verfolgte ihn und nahm ihn fest. Der Verhaf. tete ist der schon wiederholt wegen Diebstahles abgc-strafte, bcschäflignngslose Josef Lozar aus Podgorica. Er dürfte einen Diebstahl geplant haben. Nach Abschluß der polizeilichen Erhebungen wurde or dem Bezirks-gerichte eingeliefert. " Mu billiger Anzug.) Diesertage wurden einem Kellner aus der versperrten elterlichen Wohnung drei Meter Stoff und drei Meter Futter für einen Anzug im Werle von 50 X entwendet. Als Täter verhaftete die Sicherheilswache den 17jährigen Kcllnerjungen Mirko Pecwvnik aus dem Eillier Bezirke, der sich schon einige Tage beschäftigungslos herumgetrieben hatte. Der hoffnungsvolle Junge, der den Stoff bereits einem Schneider behufs Anfertigung eines Anzuges über« bracht, wurde dein Bezirksgerichte eingeliefert. * Dine polizeiliche Razzia.) Montag nachts unter» nahm dic Sicherheitswache eine Razzia auf dem Felde nächst dem neuen Irieohos sowie der Lcimfabril und verhaftete vier im Grase lagernde Landstreicher. Die Verhafteten wurden dem Bezirksgerichte eingeliefert. " lAlles Gute lommt von oben.) Einem über den Alten Markt dahingehenden Passanten widerfuhr das Malheur, daß er von einem Wohnungsfcnster aus mit Wasser begossen wurde. * lEin steckbrieflich verfolgter Bettler.) Gestern ver« haftete ein Sicherhcitswachmann cinen 28jährigen Mann wegen Bettelns in der Lattermannsallcc. Die Polizei stellte fest, daß der Verhaftete, namens Johann Hafner, ein vagierender Fleischergeselle aus Vischuflack, vom dortigen Bezirksgerichte wegen Dicbstahk's steck« brieflich verfolgt wird. Der oftbestraste Mann wurde dem zuständigen Gerichte eingeliefert. " sBösartige Hunde.) Vorgestern fielen zwei eine«, Beamten gchürige Hnnde in der Slum^ekgasse die neun« jährige Kondukteurstochler Paulina Rooa an und zer-rissen ihr die Schürze. Ein Hund, der stets einen Maul» korb lrägt, zerriß unlängst dem sechsjährigen Sohne eines Photographen die Hose. * lVerloren.) Ein photographischcs Objektiv, ein guldener Kettenring, ein goldenes Armband und eine Zwanzigkronennote! * jGefunben.j Ein Geldtäschchen mit Geld, ferner eine Taschenuhr. Auf der Südbahnstation.- Ein Paket Kleider, eine goldene Brosche, 3 Regenschirme, ein Paar Schnürschuhe, ein Paar Galoschen, mehrere Spazier, stücke, ein Wettermantel, eine grüne Damenjacke und ein Mic-der. — lKurliste.) In Krapina«Töplitz sind in der Zeit vom 30. Mai bis 7. Juni 223 Personen zum Kur-gebrauche eingetroffen. — samtzahl der abgegebenen gültigen Stimmen, betrug 8131, die der ungültigen 66; 61 Stimmzettel iuaren leer. Wahlbezirk 7, Gerichlsbezirl> Adclsberg, Seno« sctsch, Illyrisch.Feistritz, Wivvach nnd Laas: Dr. Ignaz 2 itnik, Kanonikus und Landtagsabgeordneter in Lai. bach, erhielt 6559 Stimmen, Dr. Franz Novak, Advukat und Landlagsabgcurdncter in Laibach, l383 Stimmen, Josef Ko'pa5, Privatbeamler in Trieft, 737 Stimmen; 334 Stimmen waren zersplittert. Die Gesamtzahl der abgegebenen gültigen Stimmen betrug 90l3, die der ungiiltigen Stimmen 271; 213 Stimm» zcttel waren leer. Wahlbezirk 8, Gcrichtsbezirke Liltai, Wcichselburg und Ratschach: Franz Puv 3 e, Kommcrzialrat nnd Be« sitzcr in Laibach, erhielt 4895 Stimmen, Josef Reis-ner, k. t. Gymnasialprofessor und Landtagsabgeord« netcr in Laibach, 1395 Stinnmn, Franz V a r t l,' Ver< lvaltcr in Laibach, 870 Stimmen; 188 Stimmen waren zersplittert. Die Gesamtzahl der abgegebenen gültigcu Stimmen betrug 7352, die der ungültigen Stimmen 110; 69 Stimmzettel waren leer. Wahlbezirk 9, Gerichtsbczirke Gurtfeld, Landstraß, Nassenfuß und Treffen: Ivan Hla 0 nik, Pfarrer und Landtagsabgcoroneter in Trcbclno, erhielt 5722 Stiin» men, Adolf Riblr.itar, Tierarzt und städtischer Martlinsvellor in Laibach, 2779 Stimmen, Franz Hraslov^an, Besitzer in Gurlscld, 65 Stimmen; 163 Stimmen waren zersplittert. Die Gesamtzahl der abgegebenen gültigen Stimmen betrug 8659, die der un« gülligen Stimmen 182. Wahlbezirk 10, Gerichtsbezirl Grußlaschitz und Reifnitz, die Gemeinden Banjaloka, Fara und Ossiunitz, Gerichtsbezirk Gottschce, Gerichtsbezirk Seisenberg ohne die Gemeinde Langenthon: Franz I a k l i <', Lalidtags« abgeoronctcr und Oberlehrer in Gutenfeld, erhielt 4394 Stimmen, Franz Vi^nikar, Landtagsabge-ordneicr und Oberlandesgerichtsrat i. N. in Laibach, 101 Stimmen, Ivan M'linar, Nuchdruckcreibedien« steter in Laibach, 0 Stimmen, Ivan Pucelj, Ve« sitzer in Großlaschitz, l063 Stimmen; 19 Stimmen waren zersplittert. Die Gesamtzahl der abgegebenen gültigen Stimmen betrug 5577, die der ungültiaen Stimmen 27; 45 Stimmzettel waren leer. Wahlbezirk 11, Mottling, Tschermmbl ohne die Gemeinde Stockendors, Rudulfswert ohne die Gemein» den Pöllandl und Tschermoschnitz: Eugen Iarc, k. k. Professor und Landtagsabgeordncter in Laibach, erhielt 6139 Stimmen; Peter Majerle, Besitzer in Vorn« schloß bei Altennmrkt, 1561 Stimmen; 297 Stimmen lvaren zersplittert. Die Gesamtzahl der abgegebenen giil« tigen Stimmen betrug 7997, die der ungültigen SttlN« men 194. Laibacher Zeitung Nr. 135. ^281 14. ^; ^^ Wahlbezirk 12, Gottschcc mit Ausschluß der Kc-mcmdcn Vaujalola, Fcira und Ossiunitz, die Gcmcm-dcn Püllaiwl und Tschcrmoschnih , Zimmermaler, 38 Jahre, Franz 5iranic, Zieqeleiarbeiter, 64 Jahre, Jakob Pe> lernel, Maurer, 45 I<,hre, Katharina Kunej, Fleisch-hanerin, 35 Jahre, Nikolaus 8pehar, Sladtarmer, 95 Jahre — alle sechs im Landesspltale. Theater» Kunst und Literatur. — jV'in Kirchenkonzert.) Murren nin ^N Uhr vor. nüttaqs findet anläßlich des Gustav Adols-Festes ein Kircljenlunzert in der hiesiqen evangelischen Kirche mit nachstehendem Programme' statt: (5horalr>orspiel l^i« tnng Nudolf Pau'lu s). 1.) Ich. Seb. Vach, Pfingst-tanlate fiir Sopransolo lFrau Luisita Hegemann nnd Herr Pfarrer Adler aus Trieft). 2.) Fr. Servais, Romance D-Dur für Violoncello mit Orgelbeglcituug. 3.) Karl Filitz, Op. 24, „Herr, den treues, reines Üie-ben", Tenorsolo mit Orgelbegleitung. 4.) „Der Herr ist uns're Zuversicht", nach Psalm, für Männerquartell. 5.) Fr. Hiller, Streichquartett A-Dur lauf Wunsch). 6.) Raff, Kavcuine für Violine mit Orgelbegleitung. 7.) A. Elradella, „Air d'eglise" für Viola mit Orgelbeglei-tung. 8.) L. Spohr, Adagio für Klarinette nnt Orgel-begieitung. 9.) Alfred Iagschitz, „Selig sind, die Ver-folgung leiden" für Tenorsolo mit Männerquartett, und OrgelbVgleitnng. Nachspiel. — Dein Konzert geht eine Festpredigt voran, beginnend halb 10 Uhr vormittags. Sie wird von Herrn Pfarrer Heinrich Goschenhofer aus Nadkersburg gehalten. — Eintritt frei. Zur Deckung der Kosten werden für das Konzertprogramm 20 k er» hoben. — l„(5arniola.") InHall des 3. Heftes: 1.) Viktor Stesla: Das Schicksal der Kirchen in Krain in der josefinischen Zeit jslovenisch). 2.) Mudols Ma ister: Wippach, der llbernachtungsurt des Kaisers Karl VI. sslovenischj. 3.) Karl Kuva«: Beiträge zur Geschichte Krams ldeulsch). 4.) Ing. Karl P i ck:' Über die Fahr-zeuge auf der Save und auf dem Laibachfluß (slovenisch). 5.) Dr. Ianlo Poneb^ek: Der Melanismus beim Waldkauz lstovenisch). 6.) Dr. Guido Sajovic: Die Ornilhulogik für das Jahr 1910 lsluvenisch). Professor Kajetan Stranetzky: Kristallisaliun des Gipses bei mikro6)emischer Analyse sdeutsch). 7.) Literatur smit Bei-trägen vun Mantuani, Dr. Cerk, Sbrizaj, Prof. Poljanee, Prof. Paulin u. a.). 8.) Kleine Auszeichuungen smit Beiträgen von Mantuani, M. Pajf,' I. ^azclj, Fr. Levec, N. Peru-^ ek, Dr. Poneb 3 ek u. a.). 10.) Vercinsnachrichten. — l-^n Ncclams Nniversal-Nibliothek) sind fol-gende Bändchen nen erschienen: Nr. 5291 und 5292. Wilhelm Wund«: Zur Psychologie und Ethik. Zehn ausgewählte .Abschnitte. Heransgegeben und eingeleitet von'Dr. Julius A. Wentzel. Mit dem Bildnis Wilhelm Wundls. — Nr. 5293. Karl von Holt ei: Lenorc. Schauspiel mit Gesaug in drei Aufzügen. Musik von Kari Eberwein. — Nr. 5294 bis 5297.'Carit E t la r: Der Landesfeind. sWieben Peter.) Historische Erzäh. lung. Autorisierte Übersetzung ans dem Dänischen vun G. Denwitz. Mit einer biographischen Einleitung. — Nr. .^98 nnd 5299. Bücher der Nalnrwissenfchaft', her-ausgegeben von Prof. Dr. Siegmnnd Günther. 9. Band: Stuoienrat Pros. Franz Adami: Die Elektrizität. Erster Tlil. Mit einem Porträt, vier sclMrzen Tafeln "nd 1.9 Tcr.lsiguren. — Nr. 5300. Felix Hollaen-der: Der Pflegesohn und zwei audere Novellen. Mit dem Äildnis des Versassers und einer biographischen Eiü!l>,!,i,w >'„" 5-x-ms Ostlvald. Ulueion. »«.or». I» der Dornüirche. Donncrstaq, ben I!>. Juni (^onleichnamsfest) Hochamt um « Uhr: kli««» in II-inoN von M. Nrosig, ^raduale ()<>nli omnium von A. Foerster, Sequenz l'lnnlll ttj«n lChural), beilu Offertorium: 0 v«u«, 6^o "wo t<; von I. N. Müller. Telegramme des k. k. Telenraphen-Korrespondenz-Buleaus. Dcr Kaiser. Wien, 13. Juni. Die Korrespondenz „Wilhelm" Meldet: Der Gesundheitszustand Seiner Majestät des Kaisers, dessen S6jour in der Villa Hermes nun lchon eine Woche währt, ist ausgezeichnet. Der Monarch unternimmt täglich Spaziergänge und Spazierfahrten. Heute vormittags hat der Kaiser dcn österreichisch.unga' rischen Gesandten Ugron in besonderer Audienz empfan» gen. Die Reichsratswahlen. Wien, 13. Juli. Bei dcn Neichsratslvahkn in Wien kam es zu wiederholten Konflikten zwischen vcr-schiedenen Parteigängern. Im 20. Bezirke wurden zwei Polizeibeamten von der Menge angegriffen. Als die Wache einschritt, wurde sie mit Stockhieben mißhandelt nnd mit Steinen beworsen, bis sie die Menge mit blan-scm Säbel auseinandersprengte. Vier Wachleute und vier Demonstranten wurden verletzt. Es wurden zahl-veiche Verhaftungen vorgenommen. Wien, 14. Juni. Bis 1 Uhr nachts sind 200 Wahl-resnllate bekannt, darunter sind 94 Stichlvahlcn erfor» derlich. Gewählt erscheinen 35 ChristlichsuZiale und 23 Sozialdemolraten ^darunter 6 böhmisch-autunome), 23 Mitglieder des böhmischen .«.llubs, 17 Deulschsortschritt. liche, ein Abgeordneter der deutschen Arbeitsparlei, ein konservativer Pule, zwei Anhänger der Slovenischen Voltspartei, drei der Italienischen Vollsparlei uud cin Alldeutscher. Unter den Gewählten befinden sich Mini» ster a. D. Vilinsti, Adler, Sylvester, Udr^al, Schreiner, Urban. Von den bisherigen 20 christlichsozialen Wiener Abgeordneten wurden zwei, nämlich Vacchle und Rienößl wiedergewählt, alle übrigen kommen in die Stichwahl teils mit Sozialdemokraten, teils mit Deutsch, freiheitlichen oder dcr neuen Gewcrbepartei. In die Stichwahl kommen n. a.: Handelsminiskr Weislirchner in z>vei Wiener Wahlbezirken, Bürgermeister Neumaycr, Vizebürgermeisler Hierhammer, dcr gewesene Präsident des Abgeordnetenhauses Pattai, Steiner und Prinz Liechtenstein. In Mislelbach kommt Gcßmann mit dem denlschsreiheitlichen Kandidaten in Stichwahl, der Ehrisllichsuziale Viclohlawet unterlag in Wien gegen» ülxr dem Deutschfreiheitlichcn Fricdmann. — In Cerelh lommt dcr Zionist Lucian Brunner in die Stich-lvahl mit dem christlichsozialen Kandidaten; in Ezerno» Witz unterlag Stedl gegen t>cn sozialdenwtratis6)en Kandidaten, in Graz unterlag Nesel gegenüber dein Deulschnatiunalen Waslian. Wien, 14. Juni. In Kärnten kommt der bisherige christlichsuziale Abgeordnete Walcl^ mit einem Kan» didalen der Deutschen Vollspartei in die Stichluahl. Der slovenische Ehrisllichsoziale Grascnaucr behauptete sein Mandat. In Islrien wurden die bisherigen drei slo-venisch.kruatischen Abgeordneten wiedergewählt. Von den drei italienischen behauptete sich ein Liberaler, die beiden anderen kommen mit dem kroatisch-liberalen, bezw. mit dem italienisch-liberalen Kandidaten in die Stichwahl. In Görz wurden 2 Ilalienischllcrilalr und 2 Anhänger der Slovenischen Vollspartei gewählt. Ein Italienischliberaler kommt mit dem slovenischsortschritt» lichen, eill Slovenischfortschriltlichcr mit dem Kandi-daten der Slovenischcn Voltspartei in die Stichwahl. In Südsteiermart lvurdcn u. a. NMar, Vrstuvöet, Dr. Ko» roäec und Iantovi«, in Gürz Bucoelo, Saldretto und Gregor<-i6 gewählt. Dcr Aufstand in Albanien. Salonichi, 13. Juni. Mahmut Schestet-Pascha ist hier angekommen. Wie verlautet, wird er den Sultan ans seiner »leise nach Monastir begleiten nnd sich mög-lichcrweise nach Skntari begeben. Torghut Scheffel l)at den Nefel)l erhalten, die Bekämpfung der Aufständischen einzustellen und die Ehess der verschiedenen Stämme zu sich zu laden, um über ihre Forderungen zu verhandeln. Gegenwärtig finden rege Verhandlungen zwischen der Negierung und Torghul Scheslet betreffs Einführung von Nefurmen im Vilajel Stutari stall. Man befürchtet, die Pazifizierung nxrde auf Schwierigkeiten stoßen. Serliicu. Velqrab, 13. Juni. Der französische Gesandte über-gab König Peter in besonderer Audienz dcn ihm vom Präsidenten Fallwres verliehenen Großlurdon der Ehrenlegion und gleichzeitig ein eigenhändiges Schrei-ben des Präsidenten an den König. Kronprinz Alexander wird den, Präsidenten Failures cin eigenhändiges Dank. schreiben König Peters übergeben. Marokko. Pario, 12. Juni. Nach einer offiziösen Meldung hat dic französischc Ncgicrung die Signatarmächte des Algeeirasvertrages davon verständigt, daß sie ihre Zu-stimmung zu oe'n Maßnahmen Spaniens in der Gegend von Ellsar verweigert habe. Unwetter. Ncwyork, 13. Juni. Ein schwerer Gewittcrsturm mit heftigen Regengüssen ging gestern abends über die westlichen Distrikte nieder. Zahlreiche Unglüclsfällc wer-den gemeldet. In Newport sollen fünfzehn und in der Umgebung von Philadelphia drei Personen ums Leben gekommen sein. Die Telegraphen, und Telephonleitun-gen sind an vielen Stellen zerstört. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Neuigkeiten am Büchermärkte. Giegl Julius. Die Vorschriften über die Reichsoert«. tung und Reichsratswahl (Manzsche Gejehausgabe 31) X 1 _ Giorgio F,. Perfekt italienisch sprechen. « lit« —' Gomperz Theodor, Griechische Denler, eine Geschichte der antiken Philosophie, I. Band. X 12-—. Wrahl G. de Wirt« schaftlichleit der Zentralheizung, gbb. li 7 20. - Greif Vo» phic. Die Desseitlüche. 500 praktisch erprobte Rezepte für Des. sects und andere Delikatessen, gbb. ll 3 —. Gruber A., Wie lerne ich modellieren? br. X 144, lart. 192. — Grull Werner, Die Inventur, NufnahmStechnit, Bewertung und Kon-trolle für Fabrik, und Warenhandelsbrtriebe. li 7 20. — Grünbcrg, Dr. Siegmund, Die Reform des Dienftvertrages li 1. — Guballa Lotte. Da« Marienbild der Nonne Zeit. lose, ybd. li 4A2. — Günther Dr. Sieamunb, Vergleichende Mond» und Erdkunde, br. Il 6. gbd. X 6 96. — Guhlow Werke, 2 Bde., gbd. « 4 80. - Haas I., Frankreich, «and und Staat, gbd. X 5<>4. - Handel Alois. Der larock. mspeltor und andere heitere Bilder aus dem Eiscnbahnftrecken. ^"' 6 ?'^' ^ Hllnsjalob Heinrich, Alpenrosen mit Dor« nen. Reiseermnerungen, gbd. X 840. .. Hart Hans Vom trotzigen Strrben, gbd. « 4 80. - Hart leib Otto Buch-führung für Ziegeleien, gbd. X 4 20. — Hartwia Geora Alpenrose, br. Il 4 20. gbd. « 5 40. - Hartwig Georg Die Generalstochter, X 4 20. — Hartwig Geora ^uaend. träume, br. X4-20. gbb. X 5 40. - Hartwig Ge'ora Das Rätsel von Kronfeld, br. X 4 80, gbd. X 6— Hartwig Georg, Die Sage vom Imhoff, br. X 4 20, gbd. X 5 40. — Hartwig Georg, Wär' ich geblieben doch! X 420. — Hartwig Georg, Wenn du mich liebst, X 420. — Heinelen PH,. Lawn Tennis. X 1 80. Vorrätig in der Buch., Kunst, und Musilalienhandlung I«. v. Kleinmayr H Fed. Vamberg in Laibach. Kongrrßplatz 2. Angekommene Fremde. Hotel „Elefant". Am 13. Juni. Baron Wollensperg, Gutsbesitzer, Burgstall. — Brcttschneider, Inspektor; Müller, Nona, itflte.; Pentcl. Vertreter; Schrafl. Bernstein. Rsde.. Wien. ^ Ulm, Gutsbesitzersgattin. Schloh Klingcnfels. — Dolenz, Private. Krainburg. — Gmeyner, Direktor, s. Gem., Trieft. — Rizzoli, Neamtensgattin, Iauerburg. — Pototnil, Geschäftsmann. Görz. — Strübe, jtfm.. Weida. — Sckmidlin. Kfm., Ngram. -Comis. Kfm.. Udine. — Barna, Rsb., Budapest. — Redlich, Rsd.. s. Gem., V. Brod. - Kisch. Rsb.. Prag. - Schembern, Rsd.. Znaim. — Siegfried, Rsd., Berlin. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. Mlttl. Luftdruck 736 0 mm. ^ ! ?5Z ! 3 I ^t. ^ l^^7^i7^78?"ss^I^77"S. maß^g bewöltt"" __. !»U. Ab. 730 6 14-2,' O. schwach Regen j 14.> 7 Ü. F. , 727 b i l4 3! windstill , bewölkt s23^3 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur betrügt 14 3». Normale 17 5°. Tagesbericht der Laibacher Erdbebenwarte und Funkcnw arte: ^„lüxbet von dli Kl-llinUä,«'!! Lparlaslt l»t»7.i (Ort: Gebäude der l. l. Staats.Oberrealschule.) ^!age: 3iördl. Breite 46-03'; östl. Länge von Greenwich 14° 31'. Aufzeichnungen: ___ l^ l^t-l Herd- ZZ HZ tz^ VZL ^^ ^ Z distanz «Z ^ Z^, ^' ^Z . _____IlM I l^ m » dm 8 d m » I, IN « li m ^ 12. 30 0<<521o!---------------------0952150953V I ! (2b) Vebenber < chte: Am 6. Juni gegen 21 Uhr" 36 Mi-nuten in Pribraga (Bezirk Iara) Eibstoh. Bodenunruhe: Schwach.*" - «« btb,»!s> li.- ^ drsifall,,« Horizoi,lll>ps,,d,l von «rbrülltbisf. V - Milr°Is!«,,,onsaph «illnlmi. W ^ Wische, Vf,,t>fl. I> - L,il,m»m,. " Die Zsilaonnben beziehe» sich n«l mi!»el,»rov«!lche Ze„ „„h ^,.,>,«, tw» Milterxllch! bi« Miüerimch! vo« 0 Ul,r bi« ^4 Ul,r gezuhll, '"^lvrn "» Dir Vüdriüiül!, hl wird in solgeiidei! N!ärl,ulud,» linMü.i.r., schwach., vm, 2 bi« 4 WiNimeler .»,äki<, ftarl.. uo>, 4 b,«7MM n». .starl.. vo» 7 bis ,0 MiNimsler «lehr swll. »nb übrr ,0 WI,li»,,!,r .««^^ °lbs„!Iich s!«r,.. - '«Nnemeine İb.n,mruhe.. b^„ artilel der Firma A. Moll. k. u. l. Hoflieferant, Wien I» Tuchlauben 9, und die Durchsicht ihrer illustrierten Preislifte, die auf Wunsch «„berechnet verschickt wird. (4626»)