»>»< r«>WtzW» AGMGWIGtß»» Mdhol««» »»aittch VW Z^»«>« , » « » v«,ch 0O . ^ I Z oto VMl. vUMkMM«« VW LVb »-« Ntarwor. Donnerstaa, ven t?. Septembtr t»2s. ?tr. 2t0 - as. sahro. Enlrevu» Eankow ^ Siefan Radit. - .^'........ Dle Borverettuna des WeMvtrtfchaftsrates. ..De. X'. ?. ParlK, IS. cker. Aus DtrtschaftSkreisen, die dem srüh-ren Vtinistex und jetzigen Völkerbunddelegicrten Lchucheup nahestehen, vernehnie ich übor die I^ervention dei französischen Vertreters in der „ungarischen Kommission" folgende Tin-zelhetten: Seit Jtchrvn ist es Loucheur» Ansicht, daß die rein politische Mission dcS Völkerbundes «icht genltgt, die großen Probleme, die durch das Zusammenleben der curopüilschen und außereuropäischen Nationen nach deni Kriege gesteht find, restlos zu lösen. Es wör».' zu wünschen gewesen, daß gleich zu Z^ginn eine ^Parellolv^MWltmg" der Völker mit rein wirtschaftlichem Charakter zustandezekommen wäre, die ihrer besonderen Natur und Auf-gemäß. fümUiche Länder, Sieger wie Bjeßegte uud^e»»trale, umfaßt hä»!^. Ohne MeM hLl« jch^ Ginfluß und die Macht ih» W iHdee»^^ bc«uU genügt, die Atmosphäre auch iü pplitischer. Beziehung viel chsr zu vüren und zu reinigen, als dies auf rcin Po. Rtischsm Wege bis seht möglich war. R ^chden, vu» eine ßonze AyAshl von Ländern zu einem offenen öder verkappten Schutzzvllsi)stem zurückgekehrt stnd, das dem Güteraustausch den meisten Füllen geradezu vrohibitive Schränk^ setzt; nüchdem die Verteilung der Ashstosfe «in Problem darstellt, an dessen Lösung Erzeuger wie Verbraucher in gltnch.r Weise interessiert stnd; nachdem die grohe tZSefahr destehch, daß jn dieser Hinsicht Teil-atkomme^n^z^tMe ^kommen, die den Bedürfnissen dir ^samtheit nur in sehr geringem Naße Rechnung t?agen; naäidem endlich die allgomewe Tendenz ftch bemerkbar macht, diese AbkomMn auf rein privatem Wege un« der Umgehung der Ration zu treffen: aus all d^fzn Gründen ist das „MrtffchaftSkomitee" des Völkerbundes bereits im Borjahre einge-Voiden worden, die Möglichkeit, die Nützlichkeit und die eventuellen Mittel einer wirtschaftlichen Verständigung Mschen den Mit-yKeder- w, eine Art „Protokoll" auSgear^itet werden, daS zunächst fakultativen, späterhin Migatorischen Tha-rakter erhalten soll. Die Befragung der verschiedenen Staaten ist noch nicht erfolgt, und zwar aus dem Grunde, weil man sich bis jetzt noch nicht über die „leitenden Grundsätze" unterhalten oder gar einigen konnte. Jedenfalls verfolgt der Antrag LoucheurS den Zweck, diese Aktton zu beschlcun^igen» damit in absehbarer Vesgrab, ig. September. Räch Rachrich» ! en aus Gens fand gestern vormittags in Geus eine Zusammenkunft zwischen dem bulgarischen Ministerpräsidenten Eanko« und dem Kroatenführer Stefan Radis statt. Ministerpräsident Tankow hat ein schlechtes Aussehen; er ist schrecklich bleich. Die Unterredung zwischen den beioen Poli. tikern dauerte mehrere Stunden. Radis lehnte jede Jnsormatlon die Zusam« «enkuuft ab. Wie mrlautet, iff Eanksw in Die Njegu» Aeler. Veograd, l6. September. Die allgemeine politische Situation steht im Zeichen der Feierlichkeiten am Lovöen und der Berichte aus Tenf. Nach Nachrichten aus Zagreb sind heute um 7.4V die Minister Trifunovis, Ve» lja Bukiöevis und Gkupschtinaprösident Marko Trifkoois sowie die Adgeoedneten Linda Davidovis und andere aus Zagrcd nach Gplit abgereist. Ljuba Jaoanovis de. gab sich heute mit anderen Abgeordneten aus Beograd nach Eetinje. Der Patriarch Dimiirij ist in Podgoriea eingetrosfen nnd »ird ebenfalls an den Feierlichkeiten am Loväen teilnehmen. Räch Rachrichten aus Pei ist heute das Silmigspaar bereits dort eingetroffen «nd wurde von den dort anwe» senden Ministern feierlich empfangen. Ue, berall auf dem Wege von Gkoplje nach Peö wurden dem ttönigSpÄire begeisterte ivva. tionen zuteil. Gens eingetrossen, um daS Terrain sür die Gewährung einer internationalen Anleihe in Bulgarien vorzubereiten. Diese Unlei^ soll mit Unterstützung des Völkerbundes durchgeführt werden. Heute wi»d eine Unterregung zwischen Sankow nnd Rintiä stattsinden. In diplomatischen ßkreisen ver. bautet, daß Cankow anch die poNtische Mission übernommen Habs, Bulgarien mit den übrigen Valkanstaaten näher zn bringen. Geheimes Wasfenlager ans Kreta. Veograd, 16. September. Die „Politika" meldet aus Athen, da^ ihr Korrespondent dort aus verläsjlicher Quelle erfor-bereitenden Arbeiten für die TiMerufung einvr Abrüstungskonferenz in die .^ä.ide mchnuin soll. gegen Jugojta. Griechische Pressekampagne Wien. Gens, 16. Eeptember. In diplomatischen Kwisen wird die jugoslawisch - griechische Frenndschaftsverbindnng sehr lebhaft besprochen. Aus griechischen diplomatisc!^ Kreiisen wurden in die schweizerische Presse verschiede-ne Artikel lanciert, die die Stellung Jugoslawiens zu erniedrigen trachten. Demgegenüber wird besonders in diplomatischen Kreisen betont, daß Jugoslawien ein führender Balkanfliaat sei und daß ein Staat, der über eine Million gut bewaffneter Soldaten verfügt, in diplomatischer Hinsicht eine gefestig-te Stellung einnimmt. -v- Zürich» 16 September. (Ztoola — Achlus^ knrse) pa»i» S4 ss Veograd 9'A2S» to«-von »S 1». Verlin Zö. Prag 1b SS Mailand 21 IS, Ne».r)ork bIS »», Wien 7305, Vrüffel SS'K0, Vndopefi 000?»7. Varjchan 107 ö0. Sofia 8 7V, Vnkarest 2 Sb, Madrid 74 6V, Amsterdam 2V8 SO, Hlopen-Hägen —'—, Stockholm —, Athen 7'ö0. Zagreh,16.September. (Avasa — Schluß-knrse.) Devisen: pari» 2«4'— bi» 263 — Schweiz tl?S0*25 di» 108825. condon 27166 bi» 27S 6S. Verlin 1231'— bi» 1341»—, Wien 78S 7b bi» 796 75, Prag 165 37 di» 167 Z7, Mailand 229 80 di» 2S2 20, Zkse«.york »» 77 di» 56 S7, Aw-sterdam dis Vrüsslo —, bi» — —, Budapest 0^0788 bi» 0 0708. — l?al«ten: Dollar b5 10 ^bi» »» 70, ' Lire 22880 bi» 2S1H0, Cschechischo Arone 163 — k-is 16b—. Holzbörse. Ljubljano, 16. September. Bretter, 18 mm., 10—.17, Grenzstation, Ware 540. Madrieri, 75, 200 mm., 4—H Meter, Grenzstation, Geld 580. Latten, 1—2 Meter lang, ab 14 cm., Grenzstation, Ware 590. Buchenholz, 1 Meter lang, Verladestation, Geld und Ware 1750- Produktenbörse. Ljndliana, 16. September. Weizen Baöka, franko BaSka, Ware N5. Heimischer Weizen, franko Ljubljana, Geld 2Ci0. Sl-awonischer Mais, franko slowenische Station, Geld 21.'^, Ware 215. Nohnen, Ware 340. Honig, 25 bis 50 Kg., Verladestcition, Ware 250. daran soll das schwiei-ige Problem eines assg?« meinen Zollabkommens zwischen den verschiedenen Staaten in ?lngrtff genommen werd<'n; jedenfalls wtirde die umfassende Mirtschnftsi^nqneie, w!e sie jetzt der französi-MMM.ArMßis erM Mrdx. Im Attscklußllcke vyrichlägt, die nötigen Unter- lagen liefern sttr die weiteren Arbeiten des Völkerbundes, so das^ zum ersten Male der Weg zn einem Weltwirtschaftsbündnis mit entlsprechendtn Gesetzgebungen und einem internationalen WirtickaftSrat geebnet erscheint» ^ vonmtd- Aoa,»»^ — Schasfnng eine» Blocks der Balkanstaa^ ten. Der griechische Außenminister Rentis, der in Genf bereits verschiedentlich mit den Vertretern Ju-goslawiens und RumänienG iwcr die Schaffung eines Blocks der Bai. tanstaoten, be^iichungsweise über den Abschluß eines SicherheitspaAes zwischen diesen Staaten verhandelt hat, fiihrte auch Un« tevhandlungen Mt dem türkischen Außenminister, um den Anschluß der türkischen Regierung an diesen Sicherheitspakt zu go« Winnen. Die Vorbesprechungen mit Bulgarien sollen indoß kein gi'nrstiges Ergebnis gehab» haben, was der bulgarische Außen-nlinister in seiner heutigen Rede in loer Völ-kerbundversamnllung auch durchleuchten lieft, indem er erklärte, daß die bulgarische Regierung nur sür eine allgenleine Regelung der Sicherheitssrage durch das Genjc< Protokoll eintrete. —as.-^ — Spanten gegen de» Angrtssskrieg. Dee spanische Vertreter beini Völkerbünde unterbreitete dieser Tage beim Völkerbunde solgen-de Resolution: „Die Versammlung des Böl.^ kevbundes ist dn Sache des Friedens zugeneigt und ist überzeugt, daß es heute daK wichtigste Bedürfnis sei, das wirkliche Vertrauen zwischen den Nationen wieder herzustellen. Sie proklamiert neuerdings, daß der Angriffskrieg ein internationales Verbrechen ist. ninlnlt zur Kenntnis die Erklärungen, welche betreffend des Protokolls für die friedliche Regelung internationaler Konflikte sowohl vor dom Rate, wie auch vor der Versammlung des Völkerbundes gemacht worden sind, und nimmt ebenfalls zur K'enntntS, daf^ dieses Protokoll bis jetzt nicht die notwendige Rati^fikation aufweist, um eine sofortige Anwendung zu finden. Die Versammlung fleht mit Befriedigung die Bestrebungen, wel che gewisse Nationen gemacht haben, um die Frage der Sicherheit durch i^n Abschluß von wechselseitigen Sicherhcitspakten zu entwik-keln, die im Geiste d!^ Völkerbundes abgeschlossen sind und die mit den Prinzipien des Protokolls in Harmonie stehen (A^bitra^^, Ächerheit, Abrüstlmg). Sie stellt sest, daß solche Abmachungen nicht notwendtiger Wedse air ein besonderes Gebiet begrenzt werden sol^' len, sondern aus der ganzen Welt Anwendung sinden können. Sie spricht die Hoffnung aus, daß nach der Registrierung dieser Pnnd der Rat deS Bundes diese Pakte studieren wird, um der siebenten Bölkerbundversammlung ilber die Fortschritte, welche diese Pakte der allgemeinen Sicher« beit gemacht hab^n, Rechenschaft abzulegen» Sie verpflichtet fich neuerdings, durch d« sichere Metbode der Arbitrage, der Sicherheit nnd der Abrtistung für die Befestigung des Friedens zu arbeiten und ladet d<'n Rat ein, die Organitsation einer Konferenz zur Herabsetzung der Rüstungen vorzubereiten, so daß es.möglich ^ein wird, daß vom Stande punkte der allgemeinen Sichertet auS zufriedenstellende Beding^mgen hergestellt worden stnd, wie dies in der 14. Resolution der dri<« ten Völkevbundversainmlung vorgcsel^en wurde." ^ DK Sicherheitskonferenz. Nach den blättern wird die Sichcrheitsklonferenz An-fn!,^, Oktober w ^'ausanne, Llizern ede< Bern zusamimntretm; sie wen nlili^ärischeu Operationen ist ein Still» stand eingetreten, nur einige lo>kale Ereignisse werden c^e-meldet. —as.— — Taaeaedronv. t. Ein Totgeglaubter. Nach Stomfa in der Slowakei kehrte dieser Tage Matthias Pa« jtrskl aus der russischen (Gefangenschaft zurück. Er war als Soldat des 13. Honvedregi-mentv im Weltkrieg eingerückt und wurde nach dem Ilnistnrz fiir tot erklärt. Sein Na-We ivar ans einem den gefallenen Soldaten gelmdmeten D^'nkmal verzeichnet. —as— t. Eröffnung des Z^örsterkongresseS in D». brovnik. Vorgestern wurde in Dubrovnik in b.'sonders feierliche Weise der Flirsterkon-^rest eröffnet. Zil diesem Kongresse sind auch ^orstminister Dr. Niikola Niki^, soovie Delegierte aus Försterkreisen des ganzen Reiches 't?'rffen. —as— t. Das Kind mit zwei Zungen. Im ^ran-?enhans von Split lvfindet sich der dreijäh-"rige Solin kroatischer Eltern Ilo Bezmilsino di,;, der der ärztlichen Beliandl'ini zniiefi'ihrt wuriie, weil er von (Geburt an zwei Zungen kiat. von denen die zweite, di? kleiner ist, sich Anter der norinnlen Zunge b^f'ndet. ?"ie Eltern bestürmen die Nerzte, dem armen Kind die zlveite Zunge auf opera>!vem Wege zu l.ntfcruen. da der Kleine durch die beiden Hungen am Sprechen gehindert ist. Die Aerz te weigern fich ir.des^. n, die Opi'rat'nn rcrzu-nkhiuen, da sie befürchten, daß sie ':inen töd-Z'cl'en Aasg^^ng nehmen würde. — t. Das Ende eines Räuders. Wie aus (^a-latz berichtet wii'd, ist der berüchtigte Räuber- hauptmann Michael Antipov, genannt Te-rente, aus dem Gefängnis entsprungen. An-lipov wurde von Gendarmen verfolgt aud als er sich trotz mehrfacher Ausforde^»^ nicht ergeben wollte, erschossen. - —— t. Winter in Italien. Das Winterwetter in Italien hält an. In Toskana ist viel Schnoc gefMen, die Bergketten um Florenz sinc» mit 'Ähnee beideckt. In SüdtiroE Hot es in vergangenen Nocht stv rk geschneit. In ganz Iiwlien ilst die ^ntperatnr swrt gesunken. in einzelnen Gegenden bis unt?r Null Grnd. Auch die schöne ligvrische Ri-viera. isl nicht verschont ^lieben, die eisige treibt die letzten SommevgÄste. in die Haimar znrüit —aS.— t. Die Raä^ des «erschmShte». Bei Pa- lermo ereignete sich eine romantische Entführungstragödie. In das Gehöft des Grund besitzers Drloreujo drangen zehn mit Gewehren bewaffnete vormulumte Männer ein, holten die löjährige Tochter heraus und schleppten sie fort. Den: Äruder, der sich der Entführung widersetzte, wurde mit einem Flintenkolben der Schädel eingeschlagen. Dem Vkädchen, das man in daS j^us einer Kupplerin nach Palermo gebracht hatte, gelang es, durch Hilfeschreie Leute herbeizuru-fen. Die Polizei erschien und befreite die Entführte. An der Spitze der Entführcrbande stand der frühere Bräutigam des Mädchens. -^as^ t. Aussindung von MerowingersSrgen. Aus Paris wird telegraphiert: In einem hinter der Gt -Maxim-Kirc^ in Metz gelegenen .f>of stießen Arbeiter auf l5 St?injär. ge. Die Sachverständigen sind der Ansicht, daft die Särge aus der Zeit der Merowing'r stammen, später aber noch einmal benü^;t umrden, weil darin vorgefundene menschlich! Neborreste ans dem 13. ^^hrhundert h.'rzu-rühren scheinen. ^aS- vlrlrt mit ko>05»«Iem ktioli?« nui von I'/ickmInnesN un6 «kstea t<«p»rit»ten Hnei« kHnnte5 5^ittel .»Vir. Vll.I'^l^S Vollkom. lyen unscdSäNeks kifkoize nAckxevteseal ktkßtt licd in «Ilen >potdelcen uncl Dfoeerien. Lfieuxt Okem. PIi»rm. luidokstorwm lilr. O. Vtlkon. Äixted. lllc« A)4. 5766 t Dreisacher Mord wegen eines Hunde«. Das friedlich Dörfchen Cerranm' bei Oran-g.? (Frankreich) wurde vor einigen Tegen dlnch ein schreckliches Drama in Anirc^jung v(nieyr. D'e Fantilie Berel, bestellend auS Bater, Mutter und Tochter, kehrte um l vhr nachts von einem Feste heiin. ?llZ sie sich dem Dorfe auf etwa hundcr Meter genähert hat« teil, krachten aus einem Hintorhalt plötzlich Schüsse. Der Mann und die Frau, er vierzig und sie sünfunddreifjig Jahre alt, fielen tot AU Boden. j)ie Tochter, ein sÜnkzehnjSh^it.'es Mädchen, n^urde sterbend in das Spital in Apignon gebracht. Der Verdacht, diesen dreifachen Mord verübt zu haben, richtet iirh gegen einen Nachbarn der Familie 5's Szcntpet^'r»,. ew ungarischer Friseur, der in einem kleinen Marktflecken Nordungarns sein bescheidenes Leben fristet, erhielt dieser Tage die erfreuliche Nachricht auS Ämerika, daß er der Erbe eines. Vermögens Von lOy Millionen Dollar geworden ist. Der iKrblasser ist Major Do-bofsy, ein. ^nrpfer ^ der Revolution von >848 und'nächsten Freunds Kos-suths. Nach dem Zusammenbruch der Resolution floh ^^bossy nach Amerika, grüirdete dort eine Reihe bedeutender Untsrnihmun-gen und erwarb eits ungeheures Vermögen, das er seintr. Cchwestet vererbte. Diese starb aber bcild^ uich sv vZ.ar Szsntpetery d?r setzte seines Stammes und^äher der einzige gesetz-liche Erbe. Vzentpetery nahtN die überraschende Nachricht Mit Gleichmut «uf und erklärte den zahlreiche Hntxrt^ewern gegenüber, er gedenke sÄnen Z^matsort nicht zu verlas, sen, er sei ^n alter Mann und werde seinen Berus ruhiig weiter ausüben; seine einzige Freude sei, daß mit seiner Erbschaft stabiles Geld in sein geliebtes Baterland kom^e. Neues aus Maribor. m. Aw »euer Advokat in Wlortb»«. In der Aleksandrova cesta Nr. 8 eröffnete Hc.rr Dr. I. S k e t aus Görz eine neue Advokaturskanzlei. „rv. m. GeschiistSjubililum. Die Musikinstrumen tenhandlung F. P e r e feiert dieser Tage ihr 3(ijähriges Geschäftsiubiläum. .^xrr Perc, der seit 1899 in Maribor ansässig ist, gründete vor dreißig Jahren in der Slovenska ulica sein Geschäft, welck>cs sich kraft der fach männischen Kenntnisse des Besitzers zur heutigen Höhe emporschwang. Bor kurzem übersiedelte das Geschäft in die mod::nl eiygericl) teten Lokalitäten in der Gospos^a u^i«a/ — Unisere herzlichsten Glückwünsche! -^ro. m. Die Seelenmeffe für den verstorbenen Herrn Ludwig Komauer wird Ddnnerstaq den !?. d. um 8.30 Uhr tu der Franziskaner» Pfmirkirche gelesen werden, was in der gestrigen Parte irrtümlicherweise ausgeblieben ist. - ?o. m. yin neues Gasthaus in der Vetriuiska ulica. Im Eckhause B» lierung" daS Niveau der neu festgesetzten! Preise erreicht, so daß für die Gäste die neuen Preise eigentlich keine wesentliche E^.' Mäßigung bedeuten. Betroffen scheinen dc»-von nur die Hotels, die größtenteils höhere Preise angesetzt hatten. Diese aber n»erden sich durch eine Schmälentng ^er Portionen' schon zu helfen wissen. ES muß y^^r zugegeben tvc^n, daß speziell die mittleren Gasthäuser zur reellen Bedienung der Bar-, kriegszeit zurückgekehrt sind und eS steht an-^ ßer Zweifel, daß die immer mehr einsetzende' I)au§ üer^lAtt. N2 Roman vo.. An-'' W»the. (Nachdruck ' Der Arzt nickte stumm. Und dann hielt der Wagen vor den? alten Haus in der Schmiedestraße. Der Regen hatte aufgehört lmd siegr^'ich brach die ?sTilhlingssonne h.'r-vor. Da tnigen sie Jobst in sein Vaterhaus! In der großen Stube zur ebenen Erde waren die Flügeltüren weit geöfsnet. .Hoch und slramin aufgerichtet stand die t^estalt deZ alten ?)?ajors, al'? sie seinen Jüngsten hineintrugen in sein Vatcrhans. ^eine Wimper zuclte, keine Miene bewegte sich in dem wet-terlzarten l^^esicht. „Vat^'r," sngte der R^'giernngSrat feierlich, ^,ich bringe dir Jobst heim. Er wollte im Va-terl>ausc starben!" „Vier hat (^iott gerichtet," sprach der alte Mann. „Er wollte nicht dulden, das; ich in seine Rechte griff und das Richteranlt übte. Die Tore sind offen, las; ihn ein!" Stivmm knieten Mutt^n^ und Schwester an !^obstS Lager. Ter Arzt, d^"? ihn ilnteisnchte, zuckte die Achseln. „Ich 'söcl,te ihm nicht nutzlos wehe tun. Er l?lit srs),vere innerliche Derle^uingen erlitten, so daß jede .Hilfe vergeblich ist. Bald wird es vvri'i>ver sein.^ Er wandte sich und schritt zur Türe. Die Frauen schluchzten leise. Lünnges flüsterte ihnen Trostesworte zu, dann führte er die beiden Mädchen hinaus. Frau von ^llburg hielt die Hand des sterbenden Sohnes und betaute sie miit ihren Tränen. Er spüi^^te es nicht. Da ging es plötzlich wie ein Rauschen durch das Storbegemach, wie ein FrühlingS-hauch, und Wilma stand auf der Schwelle. Ihr Gesicht war bleich, aber ein stiller Glanz lag darauf, wie von erbarmender Liebe. Sie neigte sich über Jobsts entstelltes Gesicht und flüsterte leife seinen Namen. „Hörst du mich, Jobst?" flüst^'rte sie mit ihrer weichen Stimme. Langsam hob er die Augenlider. „Es ist alles wie in Glanz und Duft," sagte er zö-gernd. „Ich sehe dich, WUma, wie ich dich nie gesehen." Sein Ange irrte zu Dietrich. Seine Hand tastete zitternd nach der des BruderS. Fest fugte er Dietrichs und Wilmas Hände ineinander. „Er wird dir ein besserer Führer sein, als ich es sein konnte, Wilma," kam es mühsam von seinen Lippen. Dann schwieg er. Wilmas und Dietrichs .^ände lösten sich unter dem nachlassenden Druck des Sterbenden. Wilma stand auf, rück« te Jobst sorglich die K'issen zurecht und führ^ te einen kühlen Trnnk an feine Lippen. Er trank in durstigen Zügen. „Dank," sagte er dann matt. ..Mir ist, als sei alles Schreckliche nicht wahr, und doch weiß ich, daß ihr mir nie ver^hen könnt, daß ich ein Ausgestoßcner ttn auS eurem Kreise. Wo ist die Mutter? Ich seh^-Pe nicht. Es ist so dun-kel/" ^ <... Die Mclforin Wuchzte leise auf. „Hier, Jobst. Ich bin immer bei dir, mein armes, me^n geliebtes K^nd." . Jobst nickte und streichelte der weinenden Frau die Hände. „Der Bater ist y>ohl.fortgegangcn?" fragte er wiedes.^nd Muz. geheimnisvoll fügte er hinzu: Mint, ich müsse sterben, und ich wollte nicht. Das Lc^n ist so schön, und ich bin ja noch so. jung — so jung!" Jobst schloß einen Moment die Augen. Dann sprach er wieder: „Ich hatte böse, schlechte Gedanken. Ich wollte mich nicht töten. Wenn „Lazur" gewann, den ersten Pireis — er mußte siegen — wollte ich fortgehen mit dem Geld, weit übers Meer, strich wollte mir auch helfen, er wollte Nicht, daß die Kngel mein Herz traf. Nun hat fie doch getroffeil, aber anders, ganz anders. Bat«?, bist du hier? Vater sprich zu mir, nur ein Wort!" Der alte Major trat näher an das Loger. Es wettette Ul^ zuckte in seinem Gesicht, aber seine Stimme klang ruhig, alS er sagte: „Ich bin hier, Jobst, dein Bater. Hast du mir noch etwas zu sagen?" Jobst nickt,;. Äe Majorin und Wilma richteten ihn in die Höhe und stützten ihn sorglich. Der Kranke nabm aieria den T«O«k. dm Dietrich ihm jetzt wieder an die Lippen hielt.. Dann sah er mit irren Augen um sich, erst als sein Blick an dem jetzt wieder unbewegten' Gesicht des Majors haften blieb, wurde 2r ruhiger und stoßweise kam es aus seinem Munde: , „Schwarz und dunkel war daS HauS der Bätrr. Ich sürchtete mich davor, als ich klein war. Alles sollte ich zur Ehre des Hauses tun, um die Ahnen, die lange tot waren, und ich! sehnte mich nach Liebe, nach Glück, nach nenschein. Mir war eS gleich, ob daS alte Gemäuer zerbrach, ob es unser, war oder an^-^ deren gehörte, ich lebte für mich und nichts für die i'nderen. Mit Stange wollte nmni mir den Ehrbegriff beibringen, «S mißlan^i denn ich wollte Aek>e, die Betrauen bedinzt.-. Ich war ein weichherziger Junge, aber ich! »var feige. Ich log und betrog, weil ich die^ Strenge fürchtete, die unser aller Leben in^ Schranken schloß. Ich habe nicht gewußt, d^1 auch die Härte, die Sti'enge groß an LieM''. sein kann, und daß e>s ei»ne große Liebe sein, muß, die zu dem imgerateneif Mnde sagcm kann: Töte dich, weil die Ehre es gebietet. Ich sehe jetzt so weit — durch alle Räume ^S alten .Hauses, hier sehe ich Licht. Mir ist so wohl, daß ich hier eingekehrt bin Klm, lebeten Mal, zur letzten Rast. Wenn sie morgen Steine ans mich werfen, wenn sie mich schmähen. dann werde ich fest schlafen, und keiuor wird mir den Schlaf im Hause meiner Bäter webran. (Fortsetzung folat.) ?Am»er MM"!?. SSPMMW IVM Vonwrrenz daS Hrlge zur Herabfetz«nq der Preise betragen wird. —fm. m. Der Vletesefal vom ?8. August» halb 8 Ühr alhends, verspricht ungewöhnlich wM-tige un-t^ interessllnts wissenflhafttiche Ergebnisse, zttwal Wer Stücke der Meteoriten ge. funden worden sind. Um die Bearbeitung ddeses seltenen NatmereignlisfeS mSgllch't ein gc^nd gestalten zu können, werd.'n alle Pe?-sonen, die Zeuge l^r Licht- oder Schallerscheinung w^lren, gebeten, ihre Warnehmun« gen brieflich dem Institut str Seaphypk «nd Meteorologie in Graz nlitzut<'ilen. Von Wert sind besonders folgende Angaben: Z^?it. Stand ort des Beobachters, Himmelsrichtung, in welcher sich das Meteor im Augenblick des TrlöscheflH befand sowie die zugehörig? Win. kelhöhe über dem Horizont (z. B. ia MtM> diirchmessern), eine Zeichnvng, welche .'rken-nen lSkk, wie steil eS herab?am, ferner tzlv-melSrichtung deS ersten AufleuchtenZ, An»^a-de i'lb?r Farbe und s^arbemvechsel, üb.? die idröße der Lcuchtkugc'l, verglichen M't der Mondscheibe, Heu «gleit (Schattenwurf), Zcit-dauer der Leuchtcrscheinung. in GtluNdn, sowie BecHnchtnngen übcr den zurückgel.isse-N7N lenchtend?n. schweif. An manchen ^rt'n ist auch ein donnrxartige? Gsräusch gehört wcrdcn. Ansjaben, ob eS gehör^ wurde oüer niäit, wie stark eS war und wieviel später als die Ll^uchterscheiinmg es «''nsehte, find von besond^cm Wert. Memand denk.', daß eine Beobachtung wertlos scii, könnte, weil sie Nicht über alle diese str?kod —. t, Maxi-nmltenrperatu? 4- IS, Minimiltemveratur -i- 9, Dunskdruck S.K mm.. Windrichtung NW, Bclvöltung —, Niederschlag —ro. m. Ab IS. September «aftspiel des Ta«z-Ensemble» Dn< Gambner, Mimibe »oe«i, Wina Aerari in der Slus^Bßr. R^nk Preis' eehShung! 10744 ^ Hstei Halb»iN^ Heute Dvnn^rhtaq abds. zum ersten' Male Kouzert-Trio. Tchvneö Progrmnm. Gewöhnliche Preise. Borzüj^li-ches Bier, bürg<:rliche Küche. 1«)7f1 * Cneztalist sür Frauenheilkunde und ve» turt^kz^lse Dr. 5>r. Topla? ist zurückgekchrt uni> lir'oinisrt wieder rec?elmäf^ig Maribor, Wavni trq 1^. von 10 12 und vmi l4 Ul Nlir. , 107W Nachsstchten mi< KM D«« Unglück im TranSsormatoreichäntche« in BrFL bei Ptuj. Von der Bauleitung deS „TranSforma- tor" in Ptuj erhielten wir folgende Zeilen betrxfss des tödlichen Unfalles im. Ranner Transsormatorenhäuschcp: Unser Bauleiter Herr Leopold Breznik hat wie gewöhnlich den Oelschalter für den Ticlncsormntor Breg lach Ar^itsschlutz eingeschaltet. El'endenselk^n Tag ist die An-schlußleituug für die ZorLie-Mühlc von der ^irma ! sertigziestellt worden, unt> wie es l^ewohnlieit aller Monteure ist, haben anch die Elin-MonteNre ihre even fertiggestellte Leitung sofort auSpro-bic'ien und mit de-m 19'Äw-Motor anfahren wollen. Nun war aber bis zn dieser Zeit der Oelschalter für eine kleine Stromstärke von 1.^ Ampere angestellt, ,v<^s felbstvonständlich zum Anlauf eines '1<>-^w-Motors nicht ausreicht. Des-l?alb hat der Oelschalter beim Einschalten des Motors, welc!^r einen Anlaufstrom von ca. 100 Ampere", das ist hochspannungszeitig zirk 4 Ampere, benötigt, zweimal hintereinander automatisch ausgeschaltet, ^^'im dritten Tinschalten deS Oclschaltovs ist derselbe eingeschaltet geblieben, weil eben der Motor nicht mehr anftelassen wurde. .Herr Breznik hat den Grund des selbsttätigen Ausschaltens sofort bemerkt nnd wollte das Relni? am Oelschalt^'r oiif liöheren Strom stellen. Leider t)at er es dabei unterlassen, den Oelschalter, sowie die TrennsckMlter auszuschalten. Das Relais »vor unter Spannung und beim Be-rührrn desselben mit der linken Hand, wobei er sich mit dlN' re6)ten .Hand am Schutzgitter gehalten hat, ist er an die volle Sj>an- vt« » nupg von zirka 8köo Volt (d. ^ die Vhasen-spannnng gegen die Erde) «gekommen, die für ihn verhüngniSvoll war. Dunh da» Be-ri^hren des Relais ist. ein Flammenboaen entstanden, welcher noch nach dem Unglück stehm geblieben ip. Herr Breznik hat noch so viel Besinnung gehobt, daß er, obwohl schon ÄM Boden I^end, müh^m einen bei der Stiege stehenden Monteur seine letzten Worte: „Ausstellten!" zugerufen hat. Dann war er tot. Der. VelschÄter. ist vom zweiten Monteur ausgeschaltet worden, wo^ ihm nichts passiert ist, dw Beweif, dah der Oelschalter sechst «MsiandsloS is^ Der Lichtbogen ist ausgelöscht^ Hö7d?t..Vjlrde .Hprr Dr. Blanke zum' F^nglückten gerufcn. Trotz dreistündiger PemÜhung dmch künstli-che Atmung nnd InstRi^n sind alle Wie-^belebungMrsuW f^fÄUlps geVVieben. ist um ^.10 Uhr j^c^hen, waS auch beide RegistMtröppa^te vex^ichnet haben. Eine telegr-aphisc!^ NerständMng war zu dieser Zeit «»NS Ptuj nicht möAich gewesen. Die ersten Drahtung^ Hid erst DienStag um 7.S0 aufge^ben!yir«in,"und zwar von der Gemeinde BveK- an dtzD Gemetnd«mt Mozirje im Eanntak und v«, einem Ange. stellten der Firma „Transs»rmator" an die Zentrale in VjubljjM. Daß. Telegramm für Mozirse ist angebl^ eest Mittwoch ^gen Mittag dort an^köil^en^ liW seine Gemahlin ist erst ?nqppegen sich dahin begaben hat. —aS- «chwckvericht. Ein veschSftsmann chae Eeltz. Heilte stand vor. den Geschworenen der gotvesene Bäckevnvijster in Ljutomer Stefan Etewauer. Bor Jah^ errichtete er mit Unterstützung seitier Berivandten in Ljutoimer eine Bäckerei, we^ anfangs gur gedechte. Sipäter aber stellten sich verschie dene Schwicrig>keii?en ein, die Gteuerßasten »Mlchsen von Äft zu Tag, das Geschäft oiber ging zurück. So k!am Gteinauer in Zalh lungsschtvierigleiten, doch hoWe er, diesel ben mtt tvr Zeit überwinden ^u können. Je doch verg^nS. Die Dampßmühle in vec, von.welcher er das Material bezog, stell!e t>ie Lieferung ein. da er die Schulden von über 12.(X>ö Dinar nicht beMlen konnte. Steinouer versuchte sich das Mehl bei an^ deren Finnen zu bt^chasfen, was i!l>m teil weise auch gelang. Dadurch aber geriet er inDmer mchr in SchuV^n und konnte sich ^uin Schluß nicht metjr.h<4fen.^Wt seinen Gehilfen blieb er den Lvhn für 14 Ta ge schuldig. Ms er keinen Auoweg me?)r ließ er atlÄ lliei^en und stohe» uich ent- flÄj Mich Ungarn, um sich dort eine neue Exilstenz zu grünten. Einige Glöubiger er-fuhren jedoch vor^idig seine Fluch^pläne und erst«ltteten die Anzeige. Steinauer wurde noch vor seiner Flucht festgenoinmen und dem Gerichte eingeliefert. Me State schwierigsten 5>indernisse, die ihm ein Bandit n Newyork zwischen die Füs^e wirft; seine Produktionen als Tanzkünstler, als Boxmeister muß man geehen aben. um zur Ueferzeugung gelangen, daß er ein Meister ist. Und als er schließlich in einem bremsenlosen Auto durch dick und dünn, über Treppen, Berg, Hügel, Tal und Visen fährt und nach der Ezrplnsion deS AutoS wohlbehalten in den Aefhm eines BaumeS landet, ruf^- und rauchgeschwärzt, mit dem qbgebroche« nen Volant noch heftig arbeitend, wird er vo« der jauchzenden Menge herabgeholt, denn er. der „Teufelskerl", hat das Rennen qewonnen, in daS er durch einen echt amerikanichen Trick geschickt wi^ ?e. - Das Lushspiel ist wirklich erftklafsig, die .?^andlung brillant, und die schönen aufnah,nen, die Ausstattung usw. lassen nichts z» wünschen übrig. Man unterhält sich anderthalb Stunden kSniqlich. -^tb. -O-Mettvanonmu». Neu! M 7. Septcinber wird die herrlich« Serie Norwegen mit seinen romantischen Fjords und den Gebirgstälern vorgeführt. Diese Serie ist besonders, waS sprechende Plastik der Bilder und Naturschönheiten anbelangt, zum Besuch zu empfehlen^ Lotschlag oder Zufall? Maribor, 16. SeptenBer. Heute hatte sich z»lm ,yvei^tcn ?^!a!le der Hlls^irteiter C^ofan .Hezjan vor-den Ge» fchworenen zu verantworten. Er wird be schuldigt, in Geselischaft mehrerer DiebSge. nciscn hird einen höchin^reffan-ten ^iampf liefern, denn die vor kurzen« noch zir>eitklassige Merkur - Elf kann rnhig mit Äanbor in den Kon-kurrenzVampf trv. ten. In Ptuj dlirfte Rapid einen ambitiösen Gegner si-nden, der alles daran setzen wird^ ehr^nr-l. ll ob.-nschneideTU ^ro. : Handball M. O. Bergangenen Dienstag fattd die gründende Sitznng deS .?>and^!l-M. O. statt. Zum Obmann wurde Herr Vogler geniählt. Die Sekrctärstelle übernahm Herr Peheim, während die Kasse Herr A nt o n verwailten wird. Von den Meiisterschaftsfcknpfen wurde fiir dieses IÄir Abiswnld genonnnen. Die nächste Sit« znng findet «m Donnerstag, den l7. d. um 20 Uhr im .Hotel „Pri Aa?nlorcu^ statt. Eingeladen sind auch alle Schied»-ich. terkandidaten . —ro. Aterawr. 4^ Eine französische Pirandello-Ausgabe erschc'int inl Verlag der „Nouvelle revue fran <^alse" in Paris. Die Theaterstücke übersetzt Benjamin ^'r^niier. -^as— ^ Arnold SchiinbergS monumentales Chor» werk „ G n r r e l i e d e r" tvird im Winter in Stockl^olm, Wie^Mden, Kassel, Düsseldorf, Mannheim und zahlreic^n anderen Chor-Vereinigungen aufgesi'ihrt. —aS— Die Oper „Mona Lisa" von Ma^ von ^chitling^ ist jetzt von den staatlick^'n Tliea«-tern in Moökau und Leningrad zllr Auffüt»-rung envorben worden. —as— u Mahler Zyklus in Wien. In werden im konlmenden Winter zunl ersten Mal< sämtliche neun Cvmplionien von Gustav Mahler in eineni Zvklns ausgeführt. —as^ Die „Makburger lau» mit Hedem Taae abo« uteri verde». AmnNet piep^lvmv^ ?HStz Gindrase von der Srazer Messe. Mt der diesjährigen Mustonnesse w Graz gelang eS der Mrsseleiwng, dem Beschauer em freuMicheS und erschöpfendes Vild aller Zweige der wirtschafvtt^n Tätigkeit der Eteicvmark vor Augen zu führen. Wenn der Vosucherandrang in den zwei le^n Tagen eine» Schluß auf den Erfolg des Unterneh-InenS gestattet, t«nn kann die Mlanz auch vom materieNen Standpunkte auS posttiv sem. Graz mit sechner Messe bot nicht daS Brld einis Landes, dem die Lebensfähigkeit fehlte. Im Gegenteil, auS dem ganzen Ar- rangement sprach netzft eimer ruhigen, zielbewußten SchOffenSfre«de, ätne Lebenslust, die den Eteiver seit jeher auszeichnete. Die Teilung des W?ejsegebtetes in einen dem Geschäfte m»d eine» anderen, dem Vergnügen und der Er^lung gewidmeten Teil war e^e ebenso gute wie einträgliche Idee. Erfahrung, daß auf jedem Jahrmarkt das „Ringelspiel" seine besten Geschäfte macht, hat fich auch hier glänzend bewährt. Der Ter gnügungspark wgr eine Attraktion ersten Ranges und wenn auck teuer, so war doch die Geste, mit dsv ei?«m vaS Geld abgenommen wurde, freundtich und nicht aufdrwglich. DaS ganze Arrangement läßt sich mtt einem eufti-öS gedeckten Tisch vergleichen, an dem man nicht leicht vorübergehen kann, ohne d^r Versuchung zu verfallen. Ein «eschilk, das auch dem g^chäftlichen der AuSs^un^ eigentümlich w^ir. . Graz ist ein guter Platz und vereitwillig wurden alle Hindernisse gemildert rd':r geräumt, die den Messebe^vch öeeinlrAcht'.!?e» konnten. Eine Lorsicht, die chrsn Lohn gefün den hahen dürfte. Unter vielen an'^STtn, der Reklame dienenden Cinrtchtunzen erw.'ckte die Ark, wie dt« steirischen ^rort- und ?om «erfrischen dem H^schauer anempföhle« wurden, besonderes I^resse. Sie bestand in en minature hcrgersch^ttcn Modellen, die das bezügliche Objekt, niit s^nem Milien und all seine« .AorMen und Gchönheitea sehr anschaulich zur Darstellung brachte. Das Veispiel Verdien^ a«ch Sei imS dfir N<»chohmung. Wenn auch d^ Messtts iv Zagreb Zmd Ljubljana sehr viel Lehrreiches und Sehenswertes gelten batten» so dürfte kauin jemand daran zßveijkoln, d»ß dl« Achl der V»-sucher, die MariVor noch Graß gestellt, je« Wek übertraf, Vie. Ljvl^ana samt Zagreb zu empfangen die ^ GÄeaenhobt hatte. Äch über die Urs«hen der «scheiming klar z» werden und wie sie behs^ werde« kbnn-ten, scheint einer Unstrei^ng wert zu sehu «. L. Kleinet Anzeiger. WAVffl^LTMONOM abrikSnsue m»d gebrauchte Kchretb«aichi»»«, Wne«, WeiftiftspidmÄchint«, V^eisSltißungS - Apparate, lk»tzle,t ^pi^, yaebtändee, vmchschlaGpapieee, vachspa« »itri. Wachspapierfarben und versaicdeneS Zubehör, eigene Lpezial-Reparaturwerkstätte für Düromaschinen, Nnt. Swd. Le-ßat Se To., Maribvr. mir Gls« Benfta »Ii« 7. Keine Filiale! Telephon 1V. S2T6 Sä^dermeister L. Kokali ist tn sein eigenes Haus V»breika eesta Sa (neben der Magdale. naschule) übersiedelt und enip. ttehlt sich für sämtliche Schnei-verarbeiten in erstklasswer Ausführung zu billigsten Preisen. 10244 Vergebet ?g»h«»«ge»! Unker Menschen»'ürde drohende Woh-MlngSnot ermahnt: Menschen, vergebet Wohnun^icn an eure Mitmenschen! Große Au^w.^hl zahlun'^SfShiger Miete c bei .Marst'm", Rotovtki trg. JOaMttte» MGuse Besitz in Eelje oder Maribor, komfortables WohnhiuS, solides Wirtschaftsgebäude. Ganz zenaue Beschreibung, niedrigster Preis sind zu senden an: R. Pisch, Vel. Gorica. Schöner WOnb^eWel, leuer Koffer, großer Kü sow. Klei derstock, neuer Koffer, chentisch, Holzkarniesen, große sperrbare Kiste, Küchengeräte u. Seschirr, Eisennachtkasten mit Marmorplatte, verschied. Frauenkleider, Winterhute - billig verkaufen. Sodna nl. 8K/S, T^r^ 7, und Tattenbachova ulica 18, Tür 1. 10787 Herrenfahrrad, fast neu, und ein neuer Torpedosreitauf billig zn verkaufen. Aleksandrova ce. sta 21, Fi^seurgeschäst. ic>8Ä Di»an, rot überzoaen, sehr billig zu verkaufen. Ob bregu 4. 10801 AU Großes mSbt. Zi««e», Stadt, zentrum, 1. Stock, gasseuseiti,^ zu vergeben. Adr. Berw. 10747 Mdbl. Zi«««r mit zu »ermieten. Adr. wei Betten erw. 107tty MSbl. gim«er, scpar. elektrisch. Licht, zu vermieten. Adr. Verw. IY7S2 Schön möbl. Zimmer mit elektr. Licht und separ. Eingang zu ver. mieten. Anfr. Brazova ul. 6/S, rechts. 107M k^amilienhauS zu verkaufen. — Auskunft bei Ramer, Kralj Matjaieva ulira S4, Studenri. 10700 I> »«fr» s«st»4i Omif» «ßt<» Gslb-, «lt«» »>»z»>.D»GtAEw» a»ch s«Isch« ADD»«. ?»»tO «»O i7»e M. SiHO»« Atz»«OchO» L KopfpOltzer. Tuchent zu kaufen gesucht. Tattenbachova uli-ea 18, Part., Tür 1. 107vü und Schlauch wird gekauft. KoS, Maribor, Llav- Nii?i ulica IS. 10804 Ei»» mch Zweifptlmiee, Phae- tonS, Kouvee, tzandplateau Und EchlUten oei Franc slovanSki tro. neben hauvlmamnchaft. 107 Geldtaschen, Schultaschen, Bücherriemen, Bttchermappen, Ruck sücke sowie alle Sorten Rei^kof-^ und Taschen empfiehlt Ivan KravoS, Veksandrova refta 18. __1070S io«ium», »nehrere, fast neue verschiedener (^rSsze u. Aus-Gattung bietet zum Verkauf I. randl, Maribor, Stroßmajer-jeva ul. ü._10774 Schwarze Salsnhose und ein dunkelblauer laimer Winterüber rock, auch für lyetstliche geeig« «et billigst zu verknusen. L. jlo-kalf, Pobreilka eefta Sa. 10773 Großer Gpiegil sehr verkMkfen. Etudenei, Slom^eko pa ulim l?. billig zu i«k Ein gasscnseitigeS Ratinett neben der Bahn ist mit Kost zu vermieten. Ansr. Berw. 1079S Nettes Kabinett Bahnhofnähe Meljska cesta mit Frühstiilk vermieten. — l07S4 Ein sonniges, reineS Urleezi«. «er, separ., elektr., Licht, an solides Fräulein oder Herrn ab 1. Oktober zu vermieten. Aßker. öeva ul. S. 10798 Solider M««ertzeer wird mit ganzer ^rpflegung sofort au genommen. Peer, (^nkarjeva u 0. Part, links. lySVV Ruhige christliche Aamiiie mit erwachsenen Kindern sucht 2—Z-^mmerwohnung, evS mvbl., in Maribor od. Ptuj, oder kaufe HauS mit Komsort. Gefl. An. träge unter „Banat" a« die ver waltung. 10793 VffTbSM ?W»W> Intell. Mädchen, 17-20 I. alt, gesund, welches fich alS Stu-benmüdchen und OrdinitionS-krSulein ausbilden möchte, für sofort gesucht. Borzustellen von 10—1V Uhr. Adr. Verw. 1«)74.? Tischlerlehrling wird aufgenommen. Brbanova ul. 20. 1078Ü KSchin oder eine brave Person, die auch kochen kann, wird auf-genommen bei Holujevt<«, Fabri kant, Zagreb, Gajeva ul. 42. 1077Y Suche MSdchen für alles, daS auch kochen kann, und ein peifek teS Stubenmädchen mit längeren Aeugnisien. Anträge an !t)r. Hermann Roth, Bjelovar. 10777 VÜrOsrilußein, Anfangsgeh^ilt Din. 400, wird für mechanische Werkstätte sofort ausgenommen. Ansr. Spedition Reisman, Bo. jaSnitta ul. «. 10772 Aeltere Wirtschafterin wird auf. genoinmen. Adr. Berw. 107N» Nettes, anständiges und fleißig. KüchenWildchß« wird sofort oder bis 1. Oktober ausgenommen — Anfr. Berw. imgg wbem n sitr ales neben en a^ncht. Eintritt Borzus! Dr. MNer, Maribor, Razlag0' va ul. M. . 107S4 e »i«! ^nckätiche mit 1. Oktober, vorzustellen bei Jüngeres KßnbeeseSnlein, der slowenischen und deutschen Spra che mäljAg, sucht Stelle bei bes. serer Familie. Adr. Verw. 10718 DSSdchen vom Lande, welches a. kochen kann und keine andere Arbeit scheut, sucht Stelle. Antr. unter „Vosapt 18^* an die Ver. waltung. . 10724 Einen SeheKnß mit guter Schul bildung plpchte weg. Auflassung der Mlive ^t unterbringen. Alois Preaz, Rogatec. 10732 Intell. ^SqLil», die slowenische und deutsche Sprache in Wort u. Schrift beherrfchenl), mit Kanz-letpr«)riS, sucht Stelle. Adr. in der Verw. . 1V790 Bessere YeaW um Bett»e Anfr. bittet um Stelle, ck^nähen zu erlernen, erw.. I076d A«ch«>«»Uch« »««««i-Ich« P«» Ol«,- Monteure »erden fSr ständige Arbeil «Äch den Pemnaungen des BeoßNtder Tartses gesucht. XerstMika v. Ilo«ov»Im 51» >«0ssr»ä. Zasörer prßm» kiiicd likEtNä « otiss. ?«dkIksp?Ei«, Vess-ssvÄssonffet ^ Vekk Nack Oh ?«dtiktzl«G«ss hßl iß. et«DM» mkt vKNWOtzekisUeW» vtvsdenckVNU sch tldoss, VoäoUkav kU < _ »«» Voknuns 2—3 Limmer» leer, mit l(acke. «esea ^onewn» bi» 6()<) öin, virck üu mieten xesuckt. Qekl. /^jMe unter,VerH>f»Ker^«n me Vervsltun« ä. M. !0!S9 L«K««Il»A (iedeaS otler zxeied1»oiit«y lum Irommluioa«vei»«n Verkauf von Doieden em-pkieliit liek ZG^im UOeb» 8tI^ ViedkoDmiiVioalr «« Viet^ »OMeAG«. KsitteledaedantttSe 15 MW liZirilii-WM« tür 61« Verduußx von laeelatGN na6 «I«n VerilDut '»vn ^reß? düedern Hslul lür g«a» Llovenlen per »oknt xxe»uedt. L« vitä nur »u? O^leut^e un6 repkRientHti^e tterren r«ll«l»Uet^. 6le »i6k «tt »Uten peketenren »u»vei»en künnea. ONelte ,I»6 natef (dime: .in»erat«n.Xkoui»ite«t'' «» ckl« .lygoelTvieeti« l^uöolt X. Q., Vevjpeä. Ier»«lj» 25 ru riekten. 1077S I^Skknun» el«r vokUtur»-N»n»lOl von o?. Ivsn Äst Kzelc»»n6ssvv» ce»ta s. 1. z». ..Zur?«ud«-). IM« IlMlSi-MNNN-I-IS «A «>ll« Derfichemngsvertretn^ sür ßlle Branchen» für Stadt und Land nnr auf Provifton gesucht. Antrüge unter an die Veno. 107SL vG»»«ss«5 DHUelelk«» veletZes tzelk«tHnälx kocken kann und ßuek «tle sonstige k1>u»vttt»ck«kt verkiekten vlll» mit lanxjRtlrlLen 2oußk» nt»«Ga m» kleine» fsmlli« bei xuter öer»nlung un6 Ked»nälunx n>ck ^exrek gesuckt. ^needote «n LUeadett» t^ein, ?»xsed. IrenkovM ui. 1. kat. 107S1 »»».«»«MV» iMWWNiiUlMiMWWiiWWWI^^ Liiuiß«» mon«>»ln« ö^rldyk's Uur»«» äes Deister l'enrs^^eres s/^nonen Ntn, rei^m - nimi 6« nos« vtihrenä äea pausen lan» «les p. 7. Publikum» l(!»vier bIWHßrpiaaitzt p«»o ^interdalter vexinn l0 Udr Xein« p»«iserkdl»unx «I 6« pi^»«n d«I NnnN Mnl«» ?r»«n, Naeldor. Sk»t»KI»«1. XraUdenpresst «ch«« «>d Solztticht», M «I« VeskniMI«« imb v«sch>«dtn» «md«« AolziM »«d«» i» gDiAit v«t«ch. !» d« V«»«lwn> d« VlaU«». lim»abl «it Phot«»ra»dt« ß«d ,» M»«» « In« «ch>ch»N. Pab«t. San««. ^ l07zl «lchonWAtz»!»» «»»«««wtzzh» »tzop«»«»» I0«>« Mch»»«. Ntz»««», W«ch- lwusi j«d« M«»« stindi» a««n ?«»«tzl»n» od« a»n»t >« Sinn« G«»» Oiß«, ««b«! Warnung! Warne jedeemann «einer Iva» Tift pett^ek Oetd »der Oeihe»»srt M lechm» da ich M» diese Schwitzen a,k keinen FaR Zahler in. ia7Dt Vetttel Simon. e. 108S/SS—tt. VljMMWM 26. September 1925 um lö Udr vormittags kiaäet t)«tm uotertertixtem Qerickte, Limmer dir. 27 6ie Varstelxvrunx äer l-iegsekattEn <^n6dacd O. v. 9 K, 0. (Zetnilc ststt. /^usrutLpkeig vin ^ert lies ^uxeliürs Vin ll7 —» Wnot Vin 3.756'»-. distieres ist »n »rlbok» IV. am 8. SeptemtDer i92d. Ll/esredakteur nnd Kir die Nsdaßtta» Ve«»t»attlich: Uda»al»er. D-nck »d «eelaa: MartdatSta »iakae«» d U.