Maibacher Zeitung. H HM^O5. Dinstag am i. S'epteml'rr NG4O. StoyormaVk «H^i, einer Correspondenz der »Stiria« vom 29. Aug. lesen wir Nachstehendes : „O be res Mürzthal am 25. ?lug. Die Nacht vom 2^. auf den 25. August war für die Bewohner des oberen Mürzthales eine schreckensvolle. Nachdem schon in der ersten Hälfte d. M der Mürzflnß durch einen 8 Tage anhaltenden Negeli gefahrdrohend angeschwollen war, und durch die eingetretene bessere Witterung alle Besorgnis; von einer größeren Ueberschwcmmung beseitigt schien, ergoß sich doch der Himmel vom 23. Abends bis zum 25. Morgens abermals in Strömen und ohne Unterbrechung, so zwar, dasi die kleinen Bäche zu Flüssen, und das Mürz-flüßchcn zu einem Strome anwuchsen. Das Wasser erreichte in wenigen Stunden von 8 Uhr Abends bis Mitternacht des 24. eine solche Hohe, daß die Bewohner in den Nie--derungen des Thales nur ihr nacktes Leben retten konnien, ihr ganzes Hab und Gut, ihr Vieh aber den Fluchen Preis geben mußten. Seit dem Jahre !8l3 harte der Wasserstand keine solche Höhe erreicht. Die Eisenbahn, mitten im Thale geführt, theilte den Strom in zwei Theile, von denen jeder, eingeengt und gehemmt, bemüht war, sich Bahn zu brechen, und dadurch nur um so größere Verwüstungen anrichtete. Häuser, Felder, Wiesen lvurden hinweggerissen oder unbrauchbar gemacht, die noch nicht eingebrachte Frucht hinwegqcschwemmt; die zweite Saat ist ebenfalls verloren. — Mehrere kleinere und größere Durchlässe und Brücken der Staatscisenbahn, so wie die Aufdämmung, von zwei Seiten angegriffen, konnten der Wassergewalt nicht mehr widerstehen, und lehtere sind großenthcils eingestürzt und fortgerissen; selbst die Landstraße ist auf mehreren Puncten angegriffen. Die armen Bewohner des Dorfes Krieglach, welches, am tiefsten liegend, gänzlich überschwemmt ist, leiden am meisten; denn gegen sie hin nahm die größere Was-sermasse ihre Nichnmg. — Die Größe des Unglückes kann erst beurtheilt werden, wenn die Wasser wieder in ihre Berten getreten seyn werden. Mancher Einsturz ist noch zu erwarten, da das Wasser erst um einige Fuß gefallen ist.« Wien. Die mit allerhöchster Bewilligung Sr. Majestät in Gal-lizien neu systemisirte» Kreis - Commissärsstellen dritter Cache-gorie sind dem überzähligen Kreis - Coinmissär, Tominik Nit-ter v. Niesiolowski, den galizischen Gubernial-Concipistcn: Franz Gedl, Anton KalitowSki, Wilhelm Hallama, Franz Stronczak, Carl Horwath, Ferdinand Pluschk, Ludwig Nahlik, Victor v. Abrahamsberg, Ernst Erben; dem mäh. risch «schlesischen Gubernial - Concepts - Practikanten Franz Winkler; dann den gaüzischen Gubcrma!.-Concepts - Practi- kanten, Nucolph Freyherr» v. Kanne, Joseph Haiomann und Wilhelm Ritter v. M^ikl, verliehen worden. Se. k. k. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 18. August l. I., dem Friedrich Koja, Obcramt-mann von Myslcnice und Landskron, und dem Ignaz Langer, Oberamtmann von Makow, im Wadowicer Kreide, für ihr bei den lepten Ereignissen in GaÜzien unter den obge-walteten Velhälmissen bewiesenes entsprechendes Benehmen und für tie wesentlichen Dienste, welche sie durch ihi krafii-ges llnd umsichtiges Auftreten im Interesse der gefährdeten öffentlichen Sicherheit geleistet haben, die mittlere goldene Ehren - Medaille; dann dem Jacob BargicI, Orlörichtcr von Sulkowice, die kleine goldene Ehren-Medaille mit d.in Bande; dem Johann Klinuas, Ortsrichter von Lubien; dem Anton Ma!iüow5ki, Ortsrichter von Boret, drm Pete: MaS-loicka, Orlsrichter von Wo!a - Nadzieszowska; dem Mc-rbeit Kloe, Oilsü'chter von Kobirzyn; dem ?ldall'e>t Pickel^yk, Gemeinde - Deputilten von Kopiizyn, sämnulich im Wadowicer Kreise, und dem Adalbert L^ska, Ortsrichter von Ostrusza, im Sandccer Kreise, Gcldbelohnungen von fünf, zig Gulden für jeden derselben, wegen der bei dc!'irlf-fen gegen das Eigenthum entgegengesetzten mnthigen Widerstandes durch Vertheidigung der öffentlichen Ordnung »nd des Privateigenthumes allergnädigst zu verleihen geruhet. Se. k. k. Majestät haben mit allerhöchster Emschlie» siung vom 19. August die bei dem k. k. Hof-Zahlamte erledigte Hof - Zahlmeisteröstc-lle dem Controller dieser Hof- Casse, Anton Spay, die von demselben biöher bekleidete Controllois-stelle aber dem k. k. Hof-Zahlamts-Liquidator, Joseph In-nocenz Links), zu verleihen geruhet. Die hierdurch in Erledigung gekommene Liqnidator5» stelle bei dem k. k. Hof-Zahlamte ist von dem k. k. Oberst» Hofmeisteramte dem ersten Hof-Zahlamts-Cassier, Friedlich Neil, dess.-n bisheriger Dienstplah dein zweiten Hof,Zahl-amts Cassicr, Carl Seiffert; die zweite Cassicrsstelle ab^r dem bisherigen Cassc-Ossicier des k. l. Hof-Zahlamtcs, Jacob Brunncr, verliehen worden. Die k. k. vereinigte Hofkanzlei hat eine bei dem Dal» manner Gubernium erledigte Concipistcnstelle ihrem Concepts» Praclikanten, Vincenz Kircher, verliehen. I t o l i o n. Die »(IN/^)' Beiichc über das Attentat Henry's will nicht zugeben, daß der Veibrechcr sich in ci,icm unzurechnungsfähigen Zu stände von Gei^eö^erwirrung befinde, kann aber doch nicht «47 läugnen, das; er ei» überspannter, chimärischen Ideeil nachhangender, eitler und verschrobener Mensch sey. Es gibt Leute, die weder der Arzt, »och der Nichter für unzurechnungsfähig ^llären töime», bei denen der Plils richcig geht, voll.-,kommen gesund erscheinen, mit Verstand und Klarheit antworte», m, ?lllge,lneinen zusauimenhängend denken lind die dennoch in einer gewissen Sphäre an fixen Ideen leide», die den Psychologen berechtigen, sie in gewissein Sinne und bis zu cinenl gen'isse» Grade fiir unzurechnungsfähig zn erklären. Dagegen wird freilich der Richter einen solchen für das Verbrechen, das aus diesen sire» Ideen hervorgeht, laut d,'N betreffenden Paragraphen des Gesetzbuches, verantwortlich zmd strafbar finden müssen. Zu diesen, mit siren Idee» behafteten Wirrröpfen gehört Henry; bedenkt man aber die ungeheueren Folge» , die sein Verbrechen , wenn >Si<5cle," aber seit drei Jahren sey er kein Abomlent mehr. ^.Diese Frage ist vielfach übel genommen worden; der «Esprit Public" fragt: ob denn schon zur Zeit der Clement, der Ravaillac, der Damiens Preß.-freihcit bestanden habe?) Fr.: ob Jemand um seine Absicht gewußt habe? A.: es habe Niemand darum gewußt. —Er blieb während dieses ganzen Verhörs beharrlich bei der Aussage: er habe auf den König geschossen, um gerichtet und so von seinen Drangsale» erlös't zu werden. Sofort brachte man ihn in seine Wohnung, die man in seiner Gegenwart durchsuchte. Hier stieß man auf ein Manuscript, welches unter andern, die Worte enthielt: »Nur die Justiz und die Polizei haben das Recht, meine Papiere anzurühren....« „Freiwilliger Mord___" Dann die Worte: «Wenn ich nicht' getödtet werden sollte, so trage ich I4U Fr. >'» Gold bei mir, um mir im Gefängniß gütlich zu thun.« Noch fand man mehrere Zettel; auf dem «ine» las man : «Sagt mei» ncn Aeltern, daß sie sich über mei»e Ehrlosmachung nicht gräme»; daß einst, früher oder spater, »nein Andenken wieder zu Ehren kommen wird.« Dasi er nicht recht bei Sin« neu gewesen, davon zeugt wohl folgender, für einen gewissen Pinart bestimmter Brief: »Achtzehn Tage lang habe ich moralisch viel gelitten; ich hatte die Aussicht, vielleicht bankerott zu werden... ich will sterbe», und ich will mich nicht todten! — Ich war stets ein ehrlicher Mann. — Ich bin unschuldig gewesen vorher, ich werde ein Criminalverbrecher seyn während, und werde unschuldig seyn nachher." In ei» nerNachschrift heißt es: „Die Intriguanten haben mich ums Leben gebracht; das sind die Folgen von dem lustigen Leben meines Weibes.« Eine!» seiner Söhne hinterließ er folgen« den Zettel: „Carl, mein ältester Sohn! sey klug und fleißig, gehorche wohl und du wirst dein Glück machen. Das Schicksal hat uns vereint und scheidet uns wieder. Lebe wohl, lebe wohl, lebe wohl! Gott wird mir verzeihen, ich sterbe, um nützlich zu seyn. Außer den «Worte eines Glaubigen" von La-menuais und einigen Iournalnummern von älterm Datum fand man keine Druckschrift bei ihm vor. Der Bericht gibt nun eine weirlänsigc Beschreibung der gerichtlich untersuchten Lo^lität, wo das Attentat verübt wurde, erwähnt, daß zwar der Pfropf oder etwas dein Aehnliches gefunden worden , obschon er sich keines Pfropfs bedient haben will, aber daß es bis jetzt noch nicht gelungen sey, auch die Kn-geln zu finden; sie seyen vermuthlich durch die an jenem Taqe in' unermeßlicher Zahl dort versammelte Menge von Mensche» u»d Wagen tief in den Boden getreten worden. Die Pistolen ans der Fabrik von St. Etienne fand man von sehr mictel,üäiü'ger Beschaffenheit, ihre Tragweite beträgt höchstens 100 Meter, und der Schuß bietet keine Sicher» hrit. Man fragte ihn, warum er, seiner Aussage nach, die ctz>ge Heilmethode, in den meisten Fällen wieder dienstfähig gemacht werden könne, während zugleich dem Schatze viele tausend Pf. St. für Arzenei erspart werden könnten. Drr Herzog soll die Vorschläge dos Dr. Stummes günstig aufa/nommen haben, und derselbe ist aufgefordert worden, dem ärztlichen Departement der Armee über die Sache Mittheilung zu machen. Osmauischos Neich. Der »0>!»<;!-v:Uoi-o 'I'>-!<^lil!<>" thcilt nachstehende Cor-respondenz-Nachrichten aus Damascus von, 30. I»li mit: Die Uneinigkeiten, welche im Jahre !843 zu Hasbeya ans dein Grunde einstanden waren, daß einige der dortigen griechischen Familien nach Abschwörung ihres Glaubens zur protestantischen Religion übergetreten waren, haben sich in die« sem Monate wiederholt. Der größte Theil jencr Converti-ten waren zur Zeit Ali - Pascha's gezwungen worden, zl« ihrem alten Glauben zurückzukehren, was sie, wenigstens dem Scheine nach, thaten. Cs blieben nnr mehr zwölf unansehnliche Familien übrig, welche an ihre Bekehrung festhielten, Um auch diese zum Uebertritte zu nöthigen, verwendete sich lnn, der griechische Patriarch bei dcr Regierung so thätig, das Safveti - Pascha dcm Musselim von Hasbeya die bestimmte Weisung zukomm.n ließ, jedes Zwangmittel zu ge-branchen, damit kein dortiger Grieche mehr den protestantischen Lehren anhänge. Gleichzeitig befahl er, daß die zu Hasbeya befindlichen englischen und amerikanischen Missiona-rien zur Abreise aufgefordert werden. Der Musselim suchte die erhaltenen Befehle zu vollziehen; während ihm ,.>doch der erzwungene Uebertritt der übrigen Protestanten zum griechi-schen Glauben gelang, konnte er die Vertreibung der Missionäre vor der Hand nicht durchsetzen, indem der Versuch hie-zu allein zu einem Notenwechsel mit den dortigen Consulate» von Großbritannien und Nord »Amerika Anlaß gab, der einen Bericht an die Pforte darüber nothwendig machte. Wie- wohl Se. Erc., Safveti Pascha, sich seiner Gouverneurspssich.-ten mit Talent entledigt, und unter seinen» Verwaltungsper-sonale eine strenge Disciplin beobachtet, O gewahrt man dennoch mit Bl-dam>r„, wie er i» ivliqiös.'r Beziehung sich gc-gcn Christen n»d Isr^Iicen unduldsam bezeigt. So war ein zwöls,ä!)!',>'r Mischer Knabe am l9. Juli vom väterliche, H.ulse flüchtig und von einen, türkischen Zuckerbäcker dazu verführt, zum Islamismus übergetreten; später aber, darüber reuig, wollre er zu den Seinigen zurückkehren, als sich der Gouverneur dem widersetzte. Als hierauf der Knabe sei? lie Flucht dahin dennoch bewerkstelligte, blieb diejVm, um dm gegen ihn anziehenden Kavassen zu entgehen, nichts anders übrig, als sich in den Schutz des englischen Consuls, Hrn. Tinioiii, zu begcben, der auch trotz allen Neclamalionen des türkischen Gouvernements „ichr nur den Knaben nicht auslieferte, soudern auch die Freil.issung der mittlerweile in Haft gebrachten Aeltern veranlaßte. Vo» zwei christlichen Knaben, welche am 26. Juli zum Islamismus bekehrt wurden, wollte einer gleich darauf z»m Glauben seiner Väter zurückkehren; aber der Binder dcs türkischen Gouverneurs wider» setzlc sich diesem Schritte mit der Bemerkung, daß . er Neo.-phit in hinreichend reifem Alter gewesen war, als er zum Islamismus übertrat. Am I5ten traf Mehemmed Bey, mit einem Er^natur der hohen Pforte, als Consul des Schahs von Persien für Damascus lind dessen Dependenzen versehen, hier ein. Eine solche Ernennung erregte Aufsehen, da kein persischer Agent hier je bestanden hat; übrigens hatte der Zusiuß von persischen Pilgern zur Zeit deS Durchzuqs der Caravans nach Mekka die Errichtung des Consulats schon lange nothwendig gemacht. Il e g y p t e n Ale r a n d ria, 9. August. Gestern ist Ibrahim Mascha auf emem englischen Kriegsdampfboot hier angelangt; alle ägyptischen Kriegsschiffe bedeckten sich mit Flaggen, bli seiner Einfahrt in den Hafen und bei seiner Ausschiffung donnerten die Kanonen der Kriegsschiffe, der Strandbatterien und der Forts; scin Bruder, Sann Pascha, empfing ihn a„ Bord des Dampfers und alle hohen Officiere und Civil, beamte erwarteten ihn am Ufer. Se. Hoheit erfreut sich des bestcn Wohlseyns; er äußert sich über die ausgezeichnete Aufnahme, so ihm in Italien, Frankreich und England zu Theil geworden, auf das zufriedenste; man hat mit Ver» gnügcn bemerkt, daß er die Europäer weit herablassender und freundlicher empfängt, als es vor seiner Reise der Fall war; er reichte vielen die Hand zum Wiedersehe». Soliman Pa» scha wird wahrscheinlich mir nächstem Dampfboot von Mar» seilte anlangen. Sann Pascha bleibt bis nächsten Winter in England. Der Vicckönig wird, nach Briefe» von Personen, so ihn begleiten, gegen den 20. d. M. hier zurück seyn. Da d.-r Mahmuoie-Canal immer ein Paar Monate des Jahrs aus Nassermangel »icht schiffbar ist, so hat der Vicekönig die Erbauung einer Straße angeordnet, an welcher bereits gearbeitet wird, damit der Transport der indischen Post und der Reisenden keine Verzögerung erleide. Die Ueberlandpost ist vorgestern in Suez angelangt, und wird diese Nacht hier erwartet. Vorige Woche tam das ägyptische Dampf-bcot «Nil« mir herrlichen Pferden, die in Stuttgart für die hiesige Regierung angckanft worden sind, von Trieft an, dieselben sind für das Gestüt in Schubra bestimmt. Gestern ging das Gerücht von zwei Sterbefällcn an der Cholera, es hat sich aber glücklicherweise nicht bestätigt, daß es die Chlo-lera war. ML ,32linlZ3rot-. fleisch- und ^lcctlMderwaven-tariff ^"ijll^^ in der ^tadt ^aidach für den Monac tVcptcml,'er 18l6. Gewicht ^Prei.^ ^"' ' '. Gewicht ^ Pr^iö . ' ^ ' ^ ,' ''' Gattung der Feilfchaft des Gebäckes Galtung, .der Feilschaft der Fleischgattung Mundfemmel . s ' ' ' I ^ H/^ lsN^^ /llM,..'^ ..,v^ ^ ^„:^ ^. i .^'^..^." — ^ — '/! Rinvfleisch'ohm ZUwage ' l _ — !?'/, Orbw. Semmel^.?, ,^. .^_ « __ < < ^ ' .>:! ^l ... ».' /cm' «k'" , ^ , Flecksleder - Waaren. . ' . ..s aus Mund-^ — ,^ — .; , u ' ,l»»'<1' ^.l'l"^'' " Scmmelteig) l ^ — 5 Fleck , Lunge und Bries . 1 — — 1 '^ H5c>zen-Hlot. aus ordin. 1 ^24 - 3 Zungcnfleisch . .... 1 ^' — 2 Scmineltcigl, l 16 _^ 6 ^eber und Milz ti>^ ^.i.1 1 — —> 3 "- ',4 W"-s . dcn l'ellnscxdl'!! Gewcrbsleuee» l>ci Ver»i!^idil-odachtl»i, und d en,.s G^w^bm.innes bcl'onhcilt zu seu» ,'r.ichlei, solches dem Staotmaqislratc anznieige». , . Das Blilw^rk niust rci» geputzt scl,,,. Frische und ciKgepückcltc ZilNgen sind sayfrei. ' i -' ' ^el «,,ss Fleisch-?ll'Nakn»t uiner Z.^^,,,^ h^^ f^.j,,^,^^^^. ^^,,, ^^,^^^^,f,. ^h^f^^^,, ^ ^icrii m,d denverschie, ,de>ie„ bei der Allbschr»llu,!q och ergebend,-,, Rl»fallc>v rc'n Knochen, Fett l,»d Mark Statt; l>cl einer Al>»ahmt von 3 bis 5, Dfund 0ac,e«>«, si,,b tie Zleisclxr de^chitis >< Pfund ein Halbes Pfliüd u,:d sofort verhaltnisimasiig iuznw^sscn, ocich wn-d ansdeixllich verboten, sich bei dieser Zuwagc frcmdarllqer Fleischtheile, als: Kalb», E>chal'» «ochlvcin» fieiscH n, dc,I. j>! b.'d!>.„e». ., V ,", , , Gaurs vom 28. August !84Y. Mittelvr,i«. Staatsschuldverschreib. zu 5 pCt. sin CM) Ri» »^6 Verloste Obllq«tlon. Hofe s zu 5 zi^t.^Kli 3)6 mer.'Odliqatlc'il, d, Zwangs» l zu 4 ,/« ,, l », Darlshenö i» Krain u. Aei-a» <^ zu 4 ^^ ^ ^ «ial-Obli^at. v. Tvrol. Vor» l z>, 2 ^ ,. 5 -«. ar!berq u»i> Salzburg ^ / Wiener Otadr»'Hc>nco »Obligation, zu « ,j2 s><^^. 65 ,^ , I i^I i> Äerar. D^mest. Vblicsatlonen der Vtäiide (C.M.) <(5.M.) v. Oesterreich unter und /^»5 ?^p,^ , — — ob d«l (Sll»S. vou V^l)> «,ui»l», ,. l — —. m,n. Mahren, sien. Sleyermark, )tärl"^u» »» ^?< <^ ,",'»7' ' »in. Krain , Görz uu0 l >u 1 3^4 ,» « — — deß W. Oberk. Amtes ^. 1 ' , ^aok.Actier, vr. Stück »563 in tz. Nt. Actieu dcr österr. Dolniu.D^mpfsch'fsfahrt zu 5aa fl. (5. M. .' . . . 69a st. in C. M. N. A. No ttojiehungen. In Tricst am 26. August I6'l6: 3^ 22. 59. 44. 19. '"''/' Die nächste Zichunq wird am 6. S^ptM-btt l9K6 in Il^est gchaltcu werdcil. In Wien am 29. Auqust 1816. 28. 53. 4. 65. l2. Dic nächste Ziehung wird am 12. September 18'l6 in Wien gehalten werde». (Z. Laib.Zeit. Nr. 105 o. 1. Sept. 1846.) lll Laidach am ^9. August »Ü46. -'>',. , >> ><: Marktvrels«. ' >2 ,^lli: Gin W!en^ Vilchcn Weihen .;..,, ,4 ss. ll^tr. — — Kukuluh-^ ,??—'» — p — — Halbfrucbt . — » — ^ — ^ Korn . . . 2 » 56«/«' j, — ^ ,: Gerste . '»^«»^»t' "^ » — — Hirse . '. ". 2 ^ S'/4 . — — Heiden . . 2 » 9 » ^ — i^' .,Hafer . . . 1,» 24 ^,^, Pfandämtliche Licitation. Donnerstag dcn 17. d. M. werden zu den gewöhnlichen Amtsstun-den :n dem hlerortigen Pfandamte die im Monate Juli 184Z verfemten, und seither weder ausgelösten noch umgeschrlcbcnen Pfänder, so wie die Tags vorher zur Versteigerung überbrachten Effecten fremder Parteien, an den Meistbietenden verkauft. Laibach am I.September 18W. „ — 650 jpt^ 3. 1367. (1) Ä -«IP A zu neuerdings noch mehr herabgesetzten Preisen, gegen gleich bare Bezahlung, des grossen Warenlagers im Friedrich'schen Hause , am ¦ ic:i < ¦.:i: Hauptplatze Nr. i o , 'r" :; '^™*""' bestehend noch in: 1 * Seidenstoff e ir, $ als: Weiss u« jdrschfeinroth seidenem Kirchendamast, MesskleiderstoffeJ farbige u. gestreifte 3J4 u. 918 Gros-Renforces glace et un'ies , Gros-d'Afriqucs, rosa Gross - grain moiree, weisse, schwere, mittleren. Bastard-Atlasse, diverse Farben; Marcellin - Taffete \ Florons und maculirte Gros de Naples; Gros de tour Atlas,, Gaze, Iris, u. Foulard-Bander in reichhaltigster Auswahl, gezwirnte und jacquirte Seidenspitzen, Illusion, Filet, Petine trou et riches in allen Farben, diverse Damen - u. Herren- Echarpes , so wie noch eine schöne Auswahl an Damen- u. Herrentücheln, dann gedruckte sehr billige Seiden-Foulard - Tüchelu. Dichten Schafwollwaren, als: Tüslles, Tücher, O'ConeU's , farbige u. schwarze Herrenhosenstoffe, Espagnoletts*, blnss noch besonders schwere, Moldon und dann diverse Wattmulis für Damen-Wickler. . 'r t. ^,J';";; 'rTH ""^ | Feinen S c n a f w o 11 s t o f f e n, "l'l als: glatte u. faconirte Thibels und Orleans, Poil de Chevres , Polkans u. Joiuvilles , englische Hemd- u. Cachemir r Fjauellei englisch Pelzwerk fjir Rheumatismen, et Meubles - Damaste« ' ° '4 ^" ^" ¦'* :—.. ., miimmm.- Baumwollwaren, ",.."!T l 'Ä als: verschiedene Sorten Sommer - Hosenstoffe, die besonders billig hint-angegeben werden, Barchete , Madrapolan, Cottone , Croise u. Chardmgs; weisse Percale in allen Breiten; Battiste, Battiste Clair u. Vapeurs} glatte et iaconirtö Drapperie - Mousselins, Meubles - Damaske , glatte n. fa-conirle Mulles für Krägen u. Kleider j dann ist noch ein ziemliches Sortiment Damen-Chemises u. Kragen, welche unter hohem Preis verkauft werden. Von Leinenwaren, bloss noch Damast in Garnituren für 6 Personenj weisse, dann gedruckte leinene Schnupftüchelu mit 2 verschiedenen Seiten in 4I 4 u. 5 4 Gross» j vveisseu u. farbigen Maschinzwirn j dann leinenen Meuble-Damast. ^tr^^r .D iverse Modewaren, als: Mousseline de laine, nur noch mittel und ganz feinej farbige Battiste u.Mousselincttes, die sehr billig hintangegeben werden ; ganzu. halb Foulard-Kleider, und besonders empfehlungswürdig ist die reichhaltige Auswahl in Winter-und Shawltücheln von 414 bis 1014 Grösse. Ls wird zu zahlreichen Zusprüehen höllichst eingeladen und gleichzeitig versichert, dass zu den so niedrig gestellten Preisen am Platze nie mehr ausgehoten werden dürfte. Laibach den 27- August 1846. — 567 — Vermischte Verlautbarungen. Z. !36l. (l) Nr. 3129- Ediclal « Vorlabung. Von dem k. k. Bezirkscommlssiriste der Umgebung Laidach's werden nachstehende, zur Militärstellung berufene und vom Hause abwesende Individuen, als: "^ ^ a m e ^ ! ". « ! ^ »eS Wohnort ^ Pfarre -3-3 Anmerkung. ^ Vorgerufenen ^, G N 29 Mallh Ozwirk Neuische 19 Mariafeld l624 ohne Paß 53 Franz SvoUtnk Podgora 20 St. Veit ^ mit Wander« buch 59 Anton Arze Unterschischka 32 Maria Verkündi. „ ^ gung ' 68 Matthäus Wolf Brcsie 25 Dobrova ^ 74 Alois Flnk Brunndorf 49 Igg 1825 85 Stephan Möglitsch Str^homer 4 « „ 1l2 Ioh. Hlcmenzhizh Wlulsche 16 Mariaftld , Il6 Johann Kokotte L«ase l St. Helena ^ 139 Geolg Tchounig Obcrsnlha 20 Ztyer ^ l^l Vallntin W,bcr Untllsnitza »6 ^ ^ lbU Johann Hribar Brunndorf 37 Igg l826 201 Ios,ph Schiutz Iggdorf l2 ^ „ ->' 202 Math. Iappel ^ 22 ^ „ n 2l4 Matthäus Wtßlai Piauzdüchcl 2l „ „ ,. 223 Iocob Brodnig Sckelimle l6 Schelimle ^ ^ 274 Johann Dlmnig SaUoch 2? Mariafeld " 27i> Valentin Doutsch Eneberje z ^ " S 265 Johann Papisch Podgrad ,9 Lustth«! ^ " 309 Andrea5 Peternell Muste ^3 St. Peter „ ) " 3'z2 Primus Eavaschnig Suetje 9 Zeyer ^ «». 3^5 Johann Novinz Odersniha 2? „ ^ « 405 Mathiatz Br.tzelnik Preschgaln i St. Veit « z». 409 Franz Podwieb Unterschischk« 6 Mari« «.rkünoi- ^ gung ^ " 4l6 Georg Echidan ^ 68 ^ ,, 42i Anton Kunovar Wailsch 19 « „ " recl.e Kummer " 435 Johann Kosamernig Slrent'kavaß 12 Dobrooa « 459 Jacob Blvan Brunndorf 88 Igg 1623 471 Carl Kastelitz Tella bei Panze 2 Lipoglou « 474 Sebastian Sch«bjek Sostru ,3 Sostru ^ 48l Joseph Knoh Podgrad ,2 Lustthal ^ 507 Martin Okeschlar Schlrbe 12 Preska ^ 512 Ichann Icssicha Pollane 3 St. Veit „ aufgefordert, sich dinnln sechö Wochen so gewiß hiehcr zu stellen, als sie widrigenS nach den bestehcnden Vorschriften behandelt werden würden. K. K. Bezirkscommissariat der Umgebungen Laibach'S am 22. August 1816. (H. Int«ll..2!l. Nr. »05. ». I. Sept. 184s.) 2 568 Stadt unv lanvrechtliche Verlautbarungen. 3. 1378. (l) Nr. 75!)7. Vom k. r. Stadt « und Landrechte in Krain, als Concurs - Instanz, wird hicmit bekannt gemacht: Es werde zur Verwicklung der, zur Carl Stira'schen Concurs - Mafse wventirlen, qanz neuen, blau lackirten, auf 400 si. geschätzten Damenpritschka, die Tag. fatzung auf den 12. September d. I., Vormittag !0 Uhr vor dem hiesigen Rachhause mit dem Beisätze angeordnet, daß dicser Wagen hiebei auch unter dcn, Schahwerthe hint» angegeben werde. 'Laibach am 22. August I8'l6. Vermischte Verlautbarungen. I. 1347. (2) Wein - Licitation. Von der Herrschaft Drachenburg, im Cillier Kreise, wird bekannt gemacht, daß sie ihre zu Kopreimtz liegenden 200 Startin Bauweine von allen Jahrgängen, von ,836 bis 1645, am 4- September 18^6 Vormittag von 9 Uhr an/ licitando faßweise veräußern werde. Die Weine sind notorisch bekannt von vorzüglichster Güte. Es werden demnach Kauflustige am obbenannten Tage im Orte Kopreinltz zu erscheinen hiemtt Höft lichst vorgeladen. Herrschaft Drachenburg den 10. Au-gust »846.________________________^ Z. 1332. (3) Anzeige. Der Gefertigte sucht für die auf seinen Namen' gehende gemischte Warenhandlungs-Befugniß in der Stadt Villach einen Buchhalter, der zugleich im italienischen Eisencorrespondenifache vollkommen bewandert seyn mus; und sich mit cincr, dem Gehalte oon 600 fi. <^. M und freier Wohnung gleichkommenden (5au, tion pr. 700 fi. auszuweisen uermaq. Der Dienst ist in Villach am 1. October, oder längstens 1. Novem» ber d. I. anzutreten. Bewerber wollen sich persönlich oder in srankirtcn Briefen an den Gefertigten wenden. Müllncrn am l6. August 18 <6. Leopold Aichholzer. Z. 1350. (2) Die Leipziger illustriere Zeitung 1843, 1844, 1845,18^6; Vledow Schachzeitung, 1846; Vild und Leben 184U; Der Weltmann, neues Modejournal für Hcncnkleidcrmacher u. Modcwarenhandlungen, sind billig auszuleihen in ^s. VlO^'ri^l's Leihbibliothek in Laidach, Hauptplatz Nr. 237. Z. 1314. (3) Bruchbänder ,. zur Heilung dcr Brüche, (Mit allerhöchstem Privilegium.) Diese Bruchbander werden ohne Unlerriemen gebraucht, befreien vollkommen, junge wie bejahrte Leute, von ihren Vn'ichen. Zum Beweise dieser so vortheilhaften Eigenschaft führen wir die.folgenden Zeugnisse an: »Dem Herrn Doctor Riviere wird vom Unterzeichneten hiermit bezeugt, daß er dessen Bruch, bander nicht nur dem Zwecke entsprechend, sondern auch sehr bequem anliegend befunden habe, wodurch sehr bedeutende Hermen radical geheil: wurden. __ Mannheim den 7. Juni 1337. — Dr. Wolsinger, 3leglmcnlsarzt bei dem Groscherzog Baaden 2. Dragoner-Rcgimentc.« »Das; die .Bruchbänder des Herrn Doctors Riviere den Anforderungen der Zweckmäßigkeit und Vcquemlichrtit, da sie selbst ohne Echenkclriemen getragen werden können, entsprechen, hat der Ge» fertigte dci einem Major die Erfahrung gemacht, indem durch Application eines Nivicre'schcn Bruchbandes ein hartnäckiger Lcistenbruch während seiner Anwesenheit in Linz im Sommer 184l so zur Verwachsung gebracht wurde, daß trotz der größten Anstlcngungcn keine Nnichtheile mehr hervortraten. __ Linz den 23. Februar 1852, ^. Dr. Hausner, k. k. Negimencsarzt im 14. Linien» Infanterie - Negimente.« Man kann sich diese Bruchbänder bei ihrem Erfinder, Herrn Doctor Ni viere, gegenwärtig in Laibach, am Marktplatz, im Gasthofe »zum österreichischen Hof," 2 Stock, Zimmer Nr. 25, wo er bis zum 12. September 1846 verbleibt, von 9 bis 1 Uhr anzutreffen, verschaffen. — Man findet noch bei ihm: Nachlbandagen; sie dienen zu den erstcn als Unterstützungsmittel zur Heilung der Brüche; auch ^chulleihällcr für junge Personen, gegen Anlage der Rückgrats - Krümmung. "