Nr. 24 Dienstag, 29. Jänner 1918, ___I^^^^g Zeitmg ,ühri>> ^«ll»-»!!»« ,»«> Hau« mmiailich bo l,, — Kns«r«o,,«e»biil,r. !"> I>>- Vie «iic,idoch?i >>»g» «'.>che.!>> !<'.<,U^ >n!» is.üeüa^Mt l>,r /r»,»- :>>>d ^'ii^n,!, '7^> ^^nl<«»lt» „tton ^'-üüfi A tophKn Ar ^r pedaktion 52. Politische Uebersicht. Ü aiba ch, 28. Jänner. Aus Budapest, W. d. M., wird gemeldet: Seine Ma. jestät hat die Demission des Kabinetts Weterle angc» nomu'en und gleichzeitig Dr. Welerle llcnerlich zinn Ministerpräsidenten ernailnt, lnit der Weisung, Unter» breituugen, betreffend die Neubildung des Minislerinms zu mochen. Seine Majeslät hat über Unlerbrcitnng des Ministerpräsidenten Dr. Welerle init AllcrhöchslerEnt. schließung vom 25. d. den (Oheimen Nat Neichstags» abgeordneten Grafen Aladar Zichy zum Minister am Allerhöchsten Hoslager, den Geheimen Rat :1ieichstags» abgeordnctell Grasen Albert Apponyi zum Minister siir Kultus und Unterricht, den (General der Iilfanterie l^e-Heimen Nal Vliron Alexander Szurmm) zuin .Honued» ininister, den (Geheime» Rat Dr. Bela Földes zum Mi-nister ohne Portefeuille, den Geheimen Nat Hr. Karl Unkelhäusser zum Minister fiir Kroatien, Slavonien und Dalmatien ohne Portefeuille neuerlich ernannt, bezw. sie in ihren bisherigen Slellen bestätigt, ferner den Neichstagsabgcordnelen Geheimen Nat Johann von Toth zum Minister des Innern, den Ncichstagsabgeord» netcn Dr. Wilhelm Vazsonyi zum Iustizmillistcr, den Neichstagsabgeordneten und gewesenen Slaatsselrctär Josef Szterenyi ^ini Handelsülinifler, den Reichstags» abgeordneten Geheimen Nat Moritz Esterhcu.y und den Neichstagsabgeordncten Prinzen Ludn)ig Windischgrah ,^n Ministern ohne Porlesenille ernannt. Schließlich wird der Ministerpräsident Dr. Welerle mil der inter»» mistischen Leitung des Finanz» nnd des Ackerbannnni-slerinms betraut. ^ Tie nenernannlen Minister haben hclllr nln 9 Uhr vormittags den Eid in die 5>inde Sl'incr Majcstl'it lid^l'l»'s,l. Änläftliä) de^ l^'bnrtsfcsll's Scincr Mslcit drs Deuischen ztaisers dcqal,' sich >nn !^?. d. M. Scinr Ma-jeslät Kaiser Karl, begleitet vom Chef des General-stabes, General der Infanterie von Nrz, in die Wiener evangelische Kirche, wo ein Gottesdienst stattfand. Aus t demselben Anlasse gab Seine Majestät der Kaiser mit-' ' tags im „Kaiserhof" zu Äaden ein frühstück. — Aus,!- dem >lriegspresseq»arlier loird gemeldet! In Udinc sand! ^ am 27. Jänner anläßlich des GeburwsesteS Seiner Ma»! > jesläl Kaiser Wilhelms ^i», ^eslgottesdiensl stall, an dem!'- der in Udine anluesende Höchsllommandierende, üster^ ^ > reichisch'Ungarische und deutsche Offiziere teilnahmen.! Mittags fand bciin Höchstlommando ein Festmahl statt,! bei welchem der Höchsttommandierende auf den Herr« ^ scher des Dentschen Neiches, dessen Armeeil seit drei» > einhalb Jahren in unerschütterlicher Nundestreuc an! unserer Seite sämvsen, einen Trintspvuch ausbrachte. Hil Vliuf spielie die vor dein Koumiandl' aufgestellte Mu» j sislliprllc dil> deuischc Hl),n,ic. ^ Ali^ Berlin lvird ge» < meldet: Ter (Geburtstag Seiler Majestät Kaiser Wil-! helins wurde in eindruclsvoller Weise gefeiert. Dem! Festgottesdienste im Dom wohnten der Baiser und d!e, > Kaiserin bei. Der Oberhofprediger Dryanda erloähnte', in der Predigt die tiefe Friedenssehnsnchi, die durch! die Welt gehe. Dic Losung müsse aber bleiben: „Nicht! müde werden!" Auch aus der Provinz sowie aus den dentfchen Kolonien in den verbündeten und neutralen! Bändern liegen Berichte über die feierliche Begehung j des Tages vor. ' ! Die Erklärungen des Grafen (5;cnnn und des Gra- j sen Hcrlling werden von der gesamten Tchweizer Presse! als Kundgebungen von epochaler Tragweite eingehend' gewürdigt. Die Blätter anerlennen die offene und llare Sprache nnd den warmen und verbindlichen Ton der Anssührungcn des Grafen (5z>'rnin, defscn Erklärungen (benso den unerschütterlichen Geist der Bündnistrene wie der Mäßigung und der ntschlossenen ^liedens- berrilschast atmen „nd die 5,ossnmni, auf eine Annähe» rimn, dr» .l nährcn. - Aus dem Haaq ^ ^"'"^<-^" .'^ie>..u. Co.rant" schreibt über die! .liedc des (Vr«en ^einin, sir h.,be dic A..c.,ichl mn e.ncn ^erstm.d.gnnqsfricdc.. ^.ijcll^ seh vcrb ss" enn sie wurde offenbar nicht ohne Norlenninis der berliner Legierung gehalten. „Vaterland" schreibi: bemerkenswert ist, daß uicht unr bei den verbündeten Mittelmächten, sondern auch in England Wilson allmäh-ich als der Wortführer der Enlenle betrachtet wird. >m allgemeinen gibt die ^iede des Grasen Czernin nehr Hofsnnng ans einen raschen frieden als die Hrrt-ings. — In der schwedischen Preise findet die ^ede des trafen (5zernin eine überaus günstige Beurteilung. Aus Amsterdam wird gemeldet: „Mor'nngpost" be» 'ennt, daß ihr Enthusiasmus fiir die Demolratie an» äßlich der russischen Geschehnisse abgeixhlt worden fei. 3s besteht, sagt das Blatt, eine Nässende Kluft zwischen »rundsah und Ausführung, ,,wischen Brest^itowsl und Petersburg. Tie Bolj^evilen z>< Hause und außerhalb cheinen sehr verschieden zu sein. In Bre»'t^itowsl ist der Noli^evile siir die Selbstbesiiminnng, in Petersburg für 'en Militarismus; in Brest^iwwst sind seinc Nassen Pamphlete, in Petersburg Maschinengewehre: in Brest-^itowsl appelliert er an das drutiche Volt, in Peters» bürg unterdrückt er das rnsstjche Aull-, in Bresl.^lt"w5l ist er Demotrat, in Petersburg der Zar. <7fsen aestn'i» den hat sich der ^ar gegenüber der Duma uie so benom» uirn wie die revolutionäre Negierunq in der ttousti» tuante. Was hat die Revolution sür Rnßland geta?i? Hat sie ihm Sieg, Freiheit und Bro! gegeben? Aiußlano ist schutzlos, das Voll wird mit Füßeu getreten, und es herrscht Huugersnol. ^aßt uns nicht denken, daß für England keine Gefahr dieses schre-ilichen Schistsals l»e» stehe. Eine Versammlung von Verirelern englischer, ame» rikauischer uud japanischer Bankls, Spahlitz genannt. Er war ans einer Km,,, mission, ist mit den Franzosen irgend wie zusammen, geraten und soll schwer verwundet sein. Herr von Marschall hat Nachrichten, 'c>ah wenig Hossnuun, sein soll. Lieber, großer Gott, nnr das i'icht' Mein«? Hind? zittern so, daß ich lanm schreiben lann. In zwei Slun» den reisen wir. 2yl"l!e." Sybille halte in der großen Elle, mit der .'!>> ^>'.se. angetreten werden muhte, alle Vorsorge getrosseli, die ihr rätlich schien. Die größte Gefahr für den Vcrwu,,. deten mnßte in dem Mangel an Pflege und sorgfältige? ärztlicher Behandlung liegen, unc> dieser Gefahr war s,e nach Kräften begegnet. Tie Horsäle s«"'den "'" '/'!' leer und ein junger schwedischer Arzt, der ,n VreSlau ein paar Kollegien noch hörte, Dolwr ^rcnjen, .,ctz sich acrne bestimmen, die Neise mit seinem ^,cnrr,ml-zumachen und ausschließlich zur Versüguug des Patien. ten zu bleiben. Ehristian und die Jungfer fuhren gleich-falls mit, weil sie immechin oon Nutzen sein konnten. Arzneien' Salben, Verbandzeug - kurz alles, was not-wendig und uühlich sein konnte, hatte or? Arzt besorgt und so zog denn der große Neisewaaen am pichen N^,-mittag zum Tore hinaus. (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 24______________________________456 ____________________________ 29. Jänner N)1ö folgende Schilderung: Tas Verweilen auf der Straße auch a»n Tage ist gefährlichem als der Aufenthalt im' Schützengraben. Tie Straßen, öffentlichen Plätze, selbst .Hausdächer sind mit Maschinengewehren beseht. Von! allen Ecken und Enden widerhallen Tag und Nacht die< Feuerwachen der in loildloderudeln Hasse einander go! genüberstehenden Bewaffneten der Nuten Garde und der aufständischen sozialrevolutionären Soldaten. Tie! Velenchtung in den Straften und Häusern versagt so gut wie vollständig. Tie Delegierten sind, wie jedermann nach dem schon früh uachmil!ags eil'tretenden Nacht-dunlel auf diirftiges Kerzenlicht angewiesen. Ein gesell» schafllicher Verkehr außerhalb des Hauses ist aber auch schon wegen der herrschenden Unsicherheit völlig ausge» schlössen, abgesehen vou der strengen l'iberivachung jedes ihrer Schritte und ihrer Bewegungen durch die den delegierten angeblich zum Schutze bcigegebene Note! Garde, Über acht Wärmegrade sind in den unwirtlichen! (Gaststuben nicht zu erzielen. 3ie Ernährung ist äußerst! mangelhaft, Vrot als Seltenheit, nnr gelegentlich ans»! Antreiben. Sämtliche Läden und Magazine der Haupts stadt sind, soweit sie nicht durch Plünderung nnd Ver-! lmislung zerstört sind, geschlossen. Als einzige Lustbarkeit,' bietet sich den Gästen die einheimische bescheidene Knnst»! leistung einiger Theater, Varies und Kabaretts dar,' soweit eine Beleuchtung zu ^'schaffen ist. In Blüte! stehen nach wie vor die Spielhöllen, die reich ausgestat-iel sind. Ter bulgarische Gencralstab berichtet unter dein, 26. d. M.: ^.Mazedonische ^ront: An mehreren Stellen^ der ^ront, namentlich zwischen dem Vardar und dem^ Toiran»See, war die Arlillerielätigkeit heftig, östlich! vom Vardar kehrte eine unserem AufklärliügZabt^ilnugen, mit englischen Gefangenen zurück. In der Nähe der un»^ teren Struma wurden englische Erkuudungstruppcn, dilrch ^euer vertrieben. — Tobrud/a ^ronl: N'uhe. ! Der Mailänder „Seeolo" meldet aus 3alonichi vour '22. Jänner: Ministerpräsident Pa5»c ist nach Korfu zurückgereist. In zahlreichen Beratungen der serbischen! Minister, die unter dem Vors'.A' d-s Prinzen Alexander! stattfanden, wnrden die Ergebnisse der cnropmschen Neise! Pa>i<^ und die am 13. Februar ln K»rsn erfolgendes Wiederausnahine der Arbeiten der Ttupilina erwogen.' In der SkuP^tina will die Apposition, welche zahlen-', mäßig sehr überlegen ist, den Kampf qegen das Mini-! sterium aufnehmen. ! ______ ! Lokal- und Provinzuü-Nachrichttil! — sttriegsausFeichuunssen.) Seille Majestät der! K aise r hat dem NesOberleutnant Johann Göderer! des IN 17 in Anerkennung tapferen Verhaltens vordem^ feinde znm zweiteiunale das Militärverdienstkreuz ^ 3. Kl. mit der Kriegsdekoration und den Schwertern,, dem LstLcnlnantrechnnngsführer Nndolf Strnad desj LstVezKmdos 2? beim Vcrteidigungslommando Nr. Hl! in Teodo in Anerkennung vorzüglicher nnd aufopferungs-! voller Tienstleistnng vor dem feinde das Goldene Ver'! dienslkrellz am Bande der Tapferkeitsmeoaillc, dem j Einj^reiw. TitFeldwebel Johann Malarewicz des! IN 1? in Anerkennung besonders pflichttreuer Tienst»! leistung vor dem feinde das Silberne Verdienslkrenz! mit der Krone am Bande der Tapserkeitsmedaille ver-, liehen, ferner anbefohlen, daß dem Assistenzarzt i. d. Nej. Tr. Valentin Katona bcim Garnisonsjpital Nr. 8 inz Laibach für tapferes und aufopferunaMolles verhallen vor dem feinde znm zweitenmale neuerlich, dem Ober-nrzte Dr. Rudolf Ehn derselben Sanitätsanstalt aus, dem gleichen Titel neuerlich, dem Neserveleulnant Josef! 5;tirn des IN 17 für tapferes Verhalten vor dem Feinde neuerlich die Allerhöchste belobende Anerkennung bei Verleihung der Schwerter, dem Major des In» genieur-Offizierskorps Milan Ien5ies Krieges < zum engern Kriegsgebiele gehörte!,. Tie Anstalt hat den Charakter einer juristischen Person und ist als Kauf« ^ mann zu protokollieren. 2ie gewährt innerhalb ihres ! örtlichen Wirkungskreises bankmäßige Kredite an Kre-ditorganisationen, Gemeinden und kommunale Anstal-ten, an Landwirte, Handel- und Gewerbetreibende, I,^ dujtrielle, Fremdenverlehrsunternehmungen, an Haus» eigenlünler, Angehörige freier Berufe, BezirkslrankeN' lassen, Distributiv- nnd Produktionsgel'ossenschaften, ai, Pächter landwirtschaftlicher Grundstücke, Kursommis'',» uen und Verbände zur Förderung des /ireindenvertehrs. Tas Grundkapital der Austeilt setzt sich ans einer Ein-läge der Staatsverwaltung von Zs) Millionen Kronen und aus Einlagen von Aktienbanken und Verjicherungs-gesellschaslen zusammen, die im engeren südlichen Kriegsgebiel geschäftlich tätig sind. Die laufende Ge< schäftsführung obliegt der aus drei vom Finanzministcr ernannten Direktoren bestehenden Direktion. Die oberste Leilnng besorgt der Administralionsrat, der aus !5 gleichfalls vom Finanzmiiusler auf drei Jahre über An» trag der bezüglichen Landeschefs ernannten Mitgliedern besteht. Dem Administrationsrate gehören gegenwärtig für K rain Dr. Anton Nitter S vie die Bediugungell der Kreditgewährung und die Wahl der Mitglieder des NeviswnÄlumiteeH. ^achden, noch die ^rage der Kou-stiluierung der :',ensoreutollegien nnd eine Neihe von Personalanlrägen der Tireltiun ihre iirledismna, ne. fullden halle, schloß der Präsident die Sitzung/indem er der Hoffnung Ausdruck gab, daß das neue Unternehmen, das ohne Nücksicht aus nationale Verschiedenheit ledig" lich nur den Zweck verfolgt, den schwergeprüften Be» wohnern der südlichen Kronländer unseres Vaterlandes hilfreiche Unterstützung bei der Wiedeiauflichtung ihrer wirtschaftlichen Existenz zu bringen, zum Segen aller beteiligten Gebiete wirken und gedeihen möge. liber einstimmigen Beschluß d^s Adüni'islratiousrales wurde in einer an Seine Exzellenz den Hinanzminister Doktor Freiherr,! von Wimmer gerichteten Depesche der Dank dcr Versammelten znm Ausdrucke gebracht. — Mit der Errichtung der Kriegskreditanstalt is< ein wichtiger Schritt auf dem Wege zum Wiederausbau des vom Kriege betroffenen südlichen Teiles unseres Vaterlandes getan. Sobald die Zensorenlollegien konstituiert sein werden, wird die Anstalt ihre Tätigkeit - die Kreditgewährung — ansnehmeu. Da alle Arbeiten mit der größtmöglichen Beschleunigung durchgeführt werden, dürste dies in der nächsten -seit der ^aü sein. Schließlich sei noch bemerkt, daß durch Inanspruchnahme des Änstaltstredites selbst-versländlich der heute noch ungelösten ?srage der Kriegs» schädenvergütung in keiner Weise präjudiziert wird, — sStä'ndiqeö Tarifkomitee des Ttaat^isenbnlin-rates.j Am 20. d. M. fand im Eisenbahnminislerium die erste Sitzung des in der lctzlen Session des Staalseiseu. bahnrates gewählten ständigen Komitees für tarifarische und reglementarische fragen des 'Mierverkehres statt. Nach einer Begrüßungsansprache des Vorstandes der lommerziellen Sektion des Eisenbahnministeriums, Scklionschefs Niltcr von Solvis, wurde vorerst die Kouslitnieruug des .Komitees vorgenommen, wobei .Her« renhausmilglied, Handelslammcrfträsident I anotta zum Obmann und Neichtzratsabgeordneter Dr. Koli» scher znm Obmannstellvertreter gewählt wurden. Un-ter den zur Besprechung gelangten Angelegenheiten führte insbesondere die ^rage, dec ErporNarife zu einer längere», Debatte, an der sich anch das Mitglied des Staalseisenbahnrates von s ch ollma ycr - L ich -l e n b c r g beteiligte. Die Erörterung dieser Frage gab den Vertretern des Eisenbahnmimsteriums auch Veranlassung, ein Programm für die geplante künftige Ge-slaltung der Tarifvcrhältnisse nn Exporwerkehr zu ent» wickeln. Eingehend wurde auch ein Antrag des Ml-Gliedes Nitter von Hohenblum auf Aufhebung der mit l Jänner 191« eingetretenen Tariferhöhungen fur Mhrungsmittel besprochen. Nach den Aufklärungen der Negierungtzvertreter, wonach die eingetretenen Tarif-erhöhnngen ei lie Preissteigerung sür Lebcnsmittel nicht zur ^olge hallen uud auch iu ^ufuufl nicht befürchten lafseu, schloß sich die überwiegende Mehrheit dem Negie» rungsantrag aus unveränderte Velassung dcr gegenwär-lig gültigen Tarise sür Lebensmitlel an. Das Komitee befaßle sich »veiter mit verschiedenen dem Eisenbahn. Ministerium zugekommenen Wünschen ans Abänderung der im ,'^uge der Tariferhöhung durchgeführten Auf-slassifikalionen für verschiedene Artikel, wie: Preßliese, Sprengstosse, Azeton, Holzgeist, baukeramische Artikel, und aus Wiedereinführung einzelner ausgehobener Aus» nahmetarife, ferner mit der ^rage einer Revision der Tarise sür Kohle und Koks sowie mit der ^rage der Heranziehung von Interessenten znr Mitwirkung bei der ^urtentwicklung der Güterllassifilation. Seitens des Eistnbahnmiuisteriulns wurde bei der Besprechung auch > ine Übersicht über die herrschende Verlehrslage geboten, die sich in der letzten ^ei! erfreulicherweise wieder gc bessert hat. - l^ür die Görzer ?ilüchtliun,ej hat eine Tmne einen ^inderlohn von 15> I< bei unserer Administration er» legt. ^ sVom Volk!?schl!ldicnste.j Der l. l. Lauoeojchnlral sür Kraiu hat den Austritt der krankheitshalber beur-laubten Lehrerin !^1. Annunziata Dostal und den Ein» tritt der gewesenen Lehrerin l^. Ludwiga Kamnar an der änßeren Privat-Mädcheuvolksschnle der Ursnline-rinnen in Bischoflack zur Kenntnis genommen. - iDcr Pctroleumverlauf) für Unverheiratete lLegi-tin,uirl> mit Ablauf dieser Woche beendet sein. Die Pertäufer haben den Überrest mi Petroleum u 0 r e, n e: ss^rd. Slöqqr, Ne, siher u. K<5lldollin, Besitzer inid Gastwirt in Groß-Nnismik; Iguaz Mcchar. Gemeindevorsteher iu Prigorica; Matthäus Pcrme, Vo sitzcr »nd (^einciudeuorsteher in .<5cc, Besitzer in Struia; Franz Snwlic-, Besitzen in >lo^ rilo; Josef Hartma-n, Besitzer llnd Kaufmann iir (Nr»k-laschitz; Anton ^ajc, Besitzer und Wirt in Bistrica; Iuscf Iaain, Besitzer, Wirt und ssl<'ischl>nul,'r in Tl. Lorenz; Frauz Tlrui^a, Besitzer in Tüplitz; Mnrtu«^ V»,r<,«r, Vo siwr uud «cdcrcr iu ittoisuih; ,?«lol' Plul, B^ikl'r >,!,!> (^emeindednrstcher in Vrta^a; Peter Mauriu, Besitzer uud ^eiueindedlilslcher iu Viuwl; Josef Pirr, Besitzer in Gur. Pijalislo; Alois Vehovec. Besitzer in Seiseul'^g. - E r-ssänzu nsssge schworenc: Anton Osolnil. Besitz<'r iu Mürber; Johann Ilausinauu in Nudolfswert; Josvf Wiudiscl>cr, Besitzer und Fleischhauer in Nudolfswert; Iuha„n Nalo^e, Besitzer i» Gor. Strata; Franz Strumbelj. K^lf»«,»» ,„ Wallen-dorf; Anton Sedlar, Besitzer uud Wagner iu >n,„.di«: Ml>er!. - sTnnitäts»Wochenbericht.) In der ')cil voin 13. bis 19. d. M. kamen iu Laibach l4 Kinder zur Welt sl4,5,6 pro Mille), darunter l Totgeburl,; dagegen star-ben 24 Personen <:!5Mi pro Mille). Von deu Verstor-benen waren 21 einheimische Personen; die Sterblich-feit der Einheimischeil betrug somit 21,34 pro Mille. Es starben an Nuhr 1 Ortsfremder, an Diphtherilis 1, on Tuberkulose 9 (<; Ortsfremde), infolge Schlagslnsscs 3, durch Selbslmord l, an verschiedenen Krankheiten 1!> Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich !'-i ^rlssremde M,Ä) ^) „nd 20 Personen aus Anstalten <58,80 ^). Infeltiunserkrantuugen wurden gemeldet: Typhus 1l Soldaten. Nuhr 35 Soldaten. - lNerstorbcne in Laibach.j Alois Marlovi<-, Iu-validensohn, .^ Mon.; Lucia Malarovi.", Sieche, 83 I.; Joses Kopm', Pflegekind, 15 Mon.; Alberta Iel»5nil, Vurschußkassesetretärstuchter, 6 Wochen, Theresia 2ivie, Maurerstochter, 10 Mon.; Iojef Kobal, Besitzerssohn, 2l I.- Maria Tebeljak. Inwohnerin, 8'j I.- Anlonia Schlcgl, Sieche, 5« I.; Alois ^urlm'., Mäklerssohn, LaibcMr Zeituna Nr. 24 157 - _______________29. Iänncr 1918 V2 I-: ÄUIU1 Cesar, Kondulleuvsgattin, 30 I i P"nl Vellavrh, Mehlhändler und Besitzer, 67 I.; Friedrich Pototar, Posloberoffizialssohn, w I-,' Maria Kloda, Bedienerin, 60 I.- Mariallna Hudnik, Tabatfabrils-arbeiierin i. N., 69 I. — lBrandlegung.s Ani 2l. d. M. nachlnittags brach in der ToPPelharse der Vesil'.eriil Helella Kav^i«"- in Brezniea, Nezirl Idria, eiu Feuer aus, das dir Har,'e samt mehreren Wirtschaslswagen »ud ailderen Geräten, ferner ziemlich große Heu°, Stroh- und Ttreuvorräte vernichleie. Das Feuer dürste gelegt worden sein. Der ftjesaullschade beträgt 642!) X. Als talverdächtig wnrde eine verehelichle Taglöhnerin an? der dortigen (legend verHaftel und dem Bezirksgerichte in Idria eingeliefert. Tie will aber von der ihr zur Last gelegten Tat nichts »oissen. — lAuf der Ttraße bcstolilen.j Dicserlage ging einc ledige Besitzerslochter aus Koreno, Bezirf Egg, znm Frühznge nach Tom/ale. Unterwegs wnrde sie auf der Neichsstraße nächst ^clodnil bei der Abzweigung der Landesstraße nach Moräutfch .wn eine,n unbekannten Manne eingeholt. Der Fremde befragte sie nach ihrem Reiseziel, packte sie dann mit der einen Hand ^n Halse, während er ihr mit der anderen Haud eine Handtasche wegnahm. Tann lief er davon. In der Tasche befanden sich Würfle, Fleisch und Aral, ein kleines, schwarzes Täschchen mil !N4 K, drei kleines Tchlüjscln und mehre-ren Rezepten. Auf der Flucht nahm der Täter das sieine Geldtäschchen an fich, wohingegen cr die Handtasche mit den Eßwaren wegwarf. — lZwei Ninterröcke gestohlen j Am 22. d. M. wur-den ans dem Auslagefenster der Firma Kune H Pol-heimer am Kougr^fnlatze ein langer grauer und ein brauner Winterrock im Werte von 600 K entwendet. Das beschält war uin 5 Uhr nachmittags gesperrt wor-den,: als ein Lehrling der Firma eine Stunde später die Rouleaux, herabsehen und sperren wollte, bemerkte er, daß das Allslagefenster offen stand und daß die beiden Nöcte verschwunden woven. Auf dem Voden »oaren Fuß» spnren eines etwa zehnjährigen Änaben sichtbar. Der Dieb halle die Niicle samt den Puppen (Modellen) ge» nommeni die eine Puppe nmrde im Hausflur, die an° dere von bindern in der Vegagass.' neben der land» schastlichen Burg ausgesnnden. — lZwei geriebene und gefährliche Diebe.) Dieser» tage gegen Abend tamen zur Besitzerin Maria Prezelj in Tav5a, Bezirk Nischoslack, zwei Soldaten, der eine mit einem (bewehr und aufgepflanztem Bajonett, der andere mit einem Revolver und vermutlich mit einem Bajonett bewaffnet. Eie gaben vor, das; sie beauftragt seien, nach ärarischen (Gegenständen zu snchen. Die Pre> zelj fügte sich der Ausforderung der beiden Toldaten nild ließ ihre Näumlichleiten durchsuche». Hiebei en<> wendeten die Durchsuchenden der Prezelj 50 K, einem dort bedienstelen knechte ebenfalls '.0 K nnd einein In. wohner 100 K. Als sie in eine Hammer lamen, nahm die Prezelj einen dort aufbewahrten Geldbetrag von 8l)0l» K «^^.,^ Kin, „Central" im Lande3tt,e«,er ^PHrun""""'"'^!? 5. hall, 7 und halb 9 Uhr abends) .^d d'""!^«'V^ WicI de» beliebten Wiener Kunstfilms eine brso,?de >!, zichungslraft hnben. VesondeTs sei oi<' scho,i der Titcl ucrrät, nach t>cr a,le!chncarbeitei ist. Dicse Insti^stc alleu AnHeiMüberschen .^»onlödicn hat auch im Film cinc durchwegs hlünoruolle DarsteNullss gefnndcn. In dcr weiblichen ,<5virk'il!>l,'n cil'färl't. Mit dieser Komödie ift jedenfalls dein Pudlilum ein hciwrcr Säilancl' erster ^n'itc A-fchenlt worden. Auszcr dieser Komödie spielt der Wicncr Knnstfilin dns Drnm. d. M.: Vrstaufführung dcs strosteu Nordisl-Schla^er-dramas in füuf Attcu „Dn«> Tcsinincnt" und allcrneueste .UricgswoclMiberichtc. Wir inachen daH P. T. Publiluin lx,--sonders auf das Drama „Das Testament" als einc Scl>cn3!vürdia,l>it alifmcrksam. Das Pronramm spiclt lns z»lm 1. Februar und ist für IiMndliclx' nicht sseeinn<'l. ,^ino „Ideal". Der Krieg. Telegramme des l. l. Telegraphe,,«Korrespondenz» Vureauo. Österreich-Nnaarn. Von dcn Kricsssschauplätzcn. Wien, 28. Jänner. Amtlich wird verlaulbart'. 28. Jänner! sluf der Hochfläche der Tieben Gemeinden fteiqerten sich dic ^lrtillcrietämpse zeitweise ,',:, qröfl gen, wurde einstimmige Genehmigung erteilt. Es wur den Anträge angenommen, wonach die Uber'.velsungs Vorlage als Provisorium sür 1917/18 cn'genommen uni die ^'egiernng ansgesordert wird, vor Einbringung einei Vorlage, bclresfend »legclnng der Ilberloeisungen al t. Manner ililn, rccht.zlitiq da>^ Einvernehmen mit del an mw...... Um.d^r.oal.»n.g.n ,^u pflcgell. Die Meaie, ?.. s.,,!"!^'"^'' "'' '" ""öficht «lenonuncne. Ubenoeislillgobelrage schon vor dcr 0'.rsrt'.wcrdnnq dil-sc, Vorlage, und zwar für 19,7 st>furi, siir !9,8 in alcichc, ab 1. Iänncr 1918 fälligen Monatsraten vorschnsm'^isl auszubezahlen, ferner bei Zuwenduug von .^riegstene. ruugsaushilsen sür die Lehrerschafi eillvernehmlich mit den Landesvcrwailnngcn vorzugehen. In der Frage der Elektrizitätsversorgung wnrde beschlossen, daß sich die einzelnen Länder über die grundlegenden Fragen ?.n einigen und das; gemeinsame Beratnngcn zu pflegen seien Die Beschlußfassung über die Fragen des Wasser-rechtes wird in der nächsten Titzung erfolgen. Teutsches Neich. Von dcn Kriegsschauplätzen. Berlin, 28. Jänner. Das Wolff-Bureau meldel Grußes Hauptquartier, 26. Jänuel! Westlicher Kriegsschallplah: Nördlich von Veeelaere wurden bei einem Erfuii-dungsvorstoßc 17 Engländer, darunter ein Offizier, ae> fangen. Die Artillcrietätigteit war fast an der ganze» Front geriug, lebhafter an einzelnen Stellen in dei Champagne uud im MaaS'Gebiete. Italienische Front: Auf der Hochfläche der Hieben Gemeinden dauerr seit gestern nachmittags Artillcrielnülpsc an. die sich l,e Tagesanbruch im webicie des l5ol del Nosjo zn grollte, Hestigleit steigerten. Von den anderen Kriegsschaupl.ihen nichts Neues. Dcr Erste Generalquartiermcister: von Ludcndorfs. Berlin, 28. Iäuner. Das Wolss - Bureau meldel: 28. Jänner, abends: Zwischen Asiago «lit, dcr Vrenta sind n,i< italieni» scheu Angriffen heftige.Kämpfe entblllnnt. ?on den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. sslnnzösifche VeuHltclUnnsstnlistit. Berlin, 27. ^äuucr. lWolff-Burcan.) T,r Btz nach drei Jahren Wclttrn'g betrafen 2,2 Millionen Mensen odc'r füufcinlialli Prozent. Demnach schätzt dic zlvcilc Mittciluns, der lK'utralcn Slndk-n^cscllschnft fnr fozialc Folgen dcs ,^ricss<,'s in jwpeuliaacu ^ranfreichs Voltszalsi im Iahrc 1M7 auf .'«lM Millionen sseaenüber W Millionen dor dem Kricnc. '^ Frantreich^ l^biel zahlte im !>hrc NN7 Nx'NMr (5in-wolM'r ai^' ^l«75. Ohne dic in ^rmllrcich lebenden Engländer zählt? die national-französische Bevöllerunss im ^ahrc U>17 mir no6) W Millionen Menschen, während die ilalicnische Nationallxvollernua berrit« im ^ahrc UNli diesen Stand errcicht hat. Dic ennlischr» Verluste im Tczrull'cl. Berlin, 27. Jänner. ältnismähialn Nuhc an der englischen Kampffront nach oinenell Ä.lssaben ^^'^^ Offiziere und 75.0Att Manu an Toten, ^riminwten nnd i Vermiszten. In diesen fahlen ist der Mnanss dcr tränten nicht eingerechnet, die »vegen dor ungünstigen Stell.ina^" Verhältnisse der Engländer in Flandern Ix'sondcrs hoch war. Ausstände in Berlin. Berlin, 28. Jänner, lloer die Ansslandsbewegung in Berlin meldeil die Abendblätter: Insgesamt haben bis» ln-r etwa 1M.l>e über die Bewegung folgendes: Deute vormittags fanden im Ge> werlfchastshause Bersammlungeu der ni,l Tlreil belei-ligten Arbeiter stall, in deilen als Han^lfordernng aus» gestellt umrden: Das gleiche Wahlrecht sür Preuheu, Frieden, Neuordnung der ^ebeusmittelversorgung und Freigabe der Arbeiterführer. Es wnrde ein Ausschuß eingesetzt, der mit den zuständigen ^iegiei migssiellen in Verhandlungen treten soll. Die Beweg.mg geht lediglich von der Haase'Gruppe aus. Die sozialdemosratische Partei unter Tcheidemann hat ebenso wie die Gewerl-schastsiomnüssion mit dem Ttreil nichts zu, tun. Man hat den Eindruck, daß die Organisation nicht so llappt, wie die Haase-Grupve gehofst hatte. ^ Der „^otnlan» zeiger" meldet, daß in einigen Favrilen anoilMe Flug» l'liittl'r mit dem Titel „Kundgebung der ausländischen ^l'rtretni.si der Blilj^evisi an die Arbeiterinternativ' >'"ll>" silfüiidl'u »oinden, in denen darauf hingewiesen w.rd. dnsz am 7. Nlweml.^ in Petersburg die Ncvoln-l.on nber d.e N^irrn.... ^si^< h.,i., ,.„^ ^,.^, ,^,^ ^. derlage der russischen ^ievolütinn auch <>i,n. snich«. ^7-deutschell revolutionären Strömnnq herl'eifichrc,, würde Man möge dagegen entschlossen Wi'de^-md leisten nnd es müsse setzt heißen: Ans znm Friedeil gegen jede A„. nenon nnd Entschädigung! Das Blatt bemerkt hiezu-Es sind also feindliche revolutionäre Kräfte am Wer!e, um die deutschen Arbeiter zur Tchwachuug der Wehr« lrast uuferes Vaterlandes nnd zur i''erabmindernna der deutschen Industrie zu bewegen. »erlin, 28. Jänner. Das Wolfs - Bureau meldet: Der in der vorigen Woche durch Flugblätter für heute augesündigte Ausstand ist nicht eingetreten. Die darauf abzielenden Agitationen haben nur einen qanz lieschräns» ten Erfolg gehabt, obwohl noch gestern nachmittags ,» Berlin nnd d<>n Vororten Flugblätter von Haus 5« Hans fleißig verteilt wurden. Die Gewersschastrn haben die Mitwirsuug versagt. Im Berliner 3lraheub,Ide ,st überhaupt von einem Ausstande nichls^u be.ner en. c-diglich in einigen Betrieben hat ein ^e'l der Arwer die Arbeit nicht ausgenommen. (5me vollltind'ge A^e.ts-einstellung scheint überhaupt nirgends er^olgl zu sein, ebenso wie eine einheitliche Leitung für den geplant ge-wefenen Ausstand zu fehle» scliemt. Berlin. 28. Jänner. Außerhalb Berlins liegen aus leinen, Teile des'Deutscheu Reiches irgend welche Nach-richleu über ernstliche Ansstandsbewegunge,: vor. Na-mentlich aus dem Nnhrgebirt wird gemeldet, daß m allen Betrieben voll und ungestört gearbeitet wird. ^aibacher Zettmig Nr. 24 158 29. Immer 19l8 Verbot dcr „Alldeutschen Zeituna". Berlin, 28. Jänner. Tic „Alldeutsche Zeitung" ist wegen luftiger Angriffe gegel, den 3ieichskanzler vom Oberkommando zunächst auf drei Tage, verboten worden. Der Seekrieg. Neue U-Vost-Erfolge. Verlin, ^«. Jänner. Das Wolff-Vureau meldet! Neue Untcrseebooterfolssc im Sperrgebiet nm England.- ^0.000 Vruttoregiftertonnen. Der Chef des Admiralstabcö der Marine. (5in (5unard-Tampfer torpediert. London, 28. Jänner. (Reuter-Bureau., Der Eunacd-DlNlrpfer „Undank'" (13.405 Tonnen) mit 40 Passagieren nnd 200 Mann Besatzung an Bord ist auf der Ausreise an dcr Ulsterküstc torpediert worden. Alle Personen lonnten sich in die Boote retten. Tic wurden nach einer Stunde angegriffen. Mail hofft, den Dampfer in den Hafen bringen zu können. Der Panzerkreuzer „Tnltan Iavuz Telim". Berlin, 27. Jänner. Das Wolff-Vnrean meldet: Wie uns von zuständiger Seite mitgeteilt wird. ist der türkische Panzerkreuzer „Sultan Jabuz Sclim" lfrüher Gocbcn"), der auf dem Rückmarsch von einem Vorstoß nach der Insel Imbros a'n der Enge von Nagura fcstgekommen war, in den Dardanellen eingelaufen. Versenkung eines norwcüischcn Dampfers. Lliristiania, 27. Iämier. Die Vcrsenluua, des norlveni-sthen l'000 Tonnen-Dampfers „Elsa" im Sperrgebiete auf der Reise von Java nach Norwegen mit einer wertvollen Ladung von Lebcnsmittcln für Norwegen hat in hiesigen Reeder- nnd Geschäftskreisen große Erbitterung erregt, die sich diesmal auch besonders gegen England richtet, lvaö in der hiesigen Presse offen zum Ausdruck kam. Tie Blätter stützen die Angriffe gegen England darauf, daß das Schiff trotz Einspruches dcr norwegischen Behörden gezwungen wurde, die Sperrzone zu durchfahrcn und zuerst Falmouth anzulaufen und darauf in Bristol 17l)0 Tonnen Zucker zu löschen, die von den englischen Behörden beschlagnahmt wurden, worauf das Schiff neuerdings nach Fal-mouth beordert und Rumänien abgebrochen. Tie rumänische Gesandtschaf wird auf dem kürzesten Wegc ins Ausland abgeschoben Ter Goldschah Rumäniens, der m Moskau liegt, wir als unantastbar sür die rumänische Oligarchie erklär! Die Näteregierung übernimmt sür die. Aufbewahrn« dieses Goldschatzes uud die Übergabe an das rumänisch Volk die Verantwortung. General 55erba«c'o wird al außerhalb des Gesetzes stehend erklärt. Berlin, 28. Jänner. Das Wolff - Bureau meldet: Nach hier vorliegenden Meldungen hat der rumänische Ministerpräsident bemissisuiert. Sein Nachfolger soll General Avarescu werden. Finnland. Stockholm, 27. Jänner. Nach den Blättern hat die schwedische Regierung gemeinsame Schritte mit Dänemark und Norwegen unternommen, nm den Anschluß Finnlands zu einem gemeinsamen Zusammenwirken der skandinavischen Staaten zu erlangen. Stockholm, 27. Jänner. „Stockholms Tidningcn" meldet, daß der finnische Landtag die Abordnnng für die Friedensverhandlungen in Brest-Litovst gewählt hat. Sie be.-steht aus drei bürgerlichen und drei sozialistischen Mitgliedern. Stockholm, 28. Jänner. „Äilonbladel" veröffentlicht ein sensationelles Telegramm a»S Haparanda, wonach der finnländische Senat von den .'«'volütionären in .helsinssfors gestürzt worden sei. Der ncuernannte schwo dische Gesandte, der mittelst Sonderzuges nach Tornca geflüchtet war, ist nach Stockholm unterwegs. Auch der Landeshauptmann Heilet in Wasa sei mit besonderem Auftrag nach Schweden abgereist, wahrscheinlich, meint das Blatt, um die Hilfe der schwedischen Regierung zu erbitten. Stockholm, 28. Jänner. Der Bahnhof von Hclsingfors befindet sich in den Händen dcr Noten Garde. Der Eisenbahnvorsteher und mehrere Beamte sind getötet worden. Stockholm, 2«. Jänner. Nach hier eingelaufenen Meldungen befindet, sich Helsingfors anscheinend ganz ill der vand der Rotgardisten. Die fremden Konsuln haben die Stadt verlassen. Ob auch der Sennt entkommen konnte, ist unbekannt. Die dem Senate zugeteilte Schutzloachc ha,t die Bahnstrecke Taal—Aarisalmi besetzt nnd die Brncke >tiviniemi-Sakuola gesprengt, um den Verkehr nach Petersburg abzubrechen, bon wo die Noten Gardisten bedeutende Verstärkungen erhielten, mit denen sie gegen Hclsingfors marschieren. Samstag abends luaren starke Truppcnabtcilnngen aus Petersburg eingetroffen, worauf die Notgardisten an das Schutzkorps ein Ultimatum richteten, das von diesem seinerseits ebenfalls mit einem Ultimatum beantwortet wurde. Da keine Partei die Waffen ausliefern wollte, lain es zum Kampfe. Auf die Beschwerde ldcs Ministers für Finnland in Petersburg antwortete ,^ricn2tom»nMr Pokrovökij. daß die Rotgardisten den Befehl crlMtcn hätten, gemäß dcn Grundsätzen der russi-schen Regierung die Sozialrevolutionäre des finnlandischen Proletariats gegen die Bourgeoisie zu unterstützen. Dcr finnländifchc Senat hat einen Protest gegen die kränlung dcr Selbständigkeit Finnlands bei allen Mächten eingebracht, die Finnland anerkannt haben. In dem Proteste werden die Mord- und Gewalttaten der russischen Soldaten und Notgardisten geschildert. Ttockholm, 28. Jänner. sMeldung des Tvenska Tele-gram Byran.) Ceil gestern vo,.miltagZ ist die telegra-phische Verbindung Mischen Stockholm und Petersburg unterbrochen. Die fmnläudisch? Übergangsstation Ny-stad signalisiert, daß die Note Garde die ^inie nbge-schnitten habe. Auch mit Finnland bcstehi leine Verbin, dung. Man erfährt über Petersburg aus Haparanda, daß in Finnland vollständige Anarchie herrscht. Das Unglück wird vermehrt dadurch, das; die russische Voli,-^cvili'Negierung erklärt habe, sie ,ei ihren Grundsätzen gemäs; genötigt, die sinnländischen Nevolntionärr i,n Streite aeqcn die bürgerliche Gesellschaft ,',n unterstützen. China. Pest und Aufruhr. ' Peking, 27. Jänner. Die Rebellen im Süden des üan- i des zeigen noch immer große Tätigkeit nnd haben Uochu, l einen wichtigen Puukt am Zangtse, besetzt. — Die Pest - breitet sich jenseits der großen Mauer in der Nichtung auf > Taihanfu aus. Argentinien. ! t Keine Abschaffung der Gesandtschaften in Verlin und beim Vatikan. Ver«, 28. Jänner. Der „Temps" meldet aus Buenos Aires: Die Kammer hat den Antrag auf Abschaffung dcr ' Gesandtschaften in Berlin und beim Vatitcrn abgelehnt. " Tagesnemgkeiten. ^ « — (Der Unfua mit griegsnnmen.) In England zei. ^ tigt der Unfug, neugeborene Kinder mit „Kricgsnainen" ^ l taufen, arge Geschmacklosigkeiten. So ist kürzlich in Londor q ein kleines Mädchen anf den Namen „Tankic" getauft wor >e den. Warum wohl? Weil der Vater zu der Vesatzunl g eines dcr so „berühmten" englischen „Tanks" zählt! An dere Eltern haben ihren Neugeborenen als Vornamen di< Namen von Kriegshelden oder solchen, die sie 5afür Hal» ten, Iieigesetzt. Ein kleiner Junge in London trägt seineil Vornamen nach dem General Dorricn Smith. Die An« zahl dcr Mädchen, die man Georgian« Llohd ruft, ist nicht gering; auch die Fräulein „Douglas Haigs" sind nicht selten. Ein Mister Brown wußte sich nichts besseres, als seine neugeborene Tochter „Cadorna" laufen zu lassen. Ein anderer Engländer hatte offenbar Eile, seiner Vewun-derung für die letzte russische Offensive in viaiizicn Aus« druck zu geben, nnd nannte sein Töchterchen „Vrucie üove", was vereint ausgesprochen wie Brusilov klingt. Sollte sich die russische Nevolutiou iu England durchsetzen, so wird os vermutlich auch an Anklängen an diese nicht fehlen. Die Frage bleibt aber offen, ob die englischen Babys, wenn sie einmal herangewachsen sein werden, ihre Hcldennamen gcrn tragen lvcrden!... ^ (Die Ncichweitc von lfer die Reichweite von Er.plosionserschülterungen macht die ..ttcitschrift für das gesamte Schieß- und Sprengstoff-lix'sen" interessante Angaben. Nach dein Bericht wurden am Abend des 11. Oktober in den Ortschaften nal)e der West-lüstc Nord- und Südhollands heftine Erschütternngen ver° spürt. Türen flogen auf und zu. Bilder an dcn Wänden schllxinkten, Fensterscheiben klirrten usw. Das königlich Niederländische meteorologische Institut in De Vildt, dessen Seismographen ebenfalls die Erschütterungen anzeigten, er« suchte nm Mitteilungen über Ort. Zeit nnd Art der Be-, obachtungen. Nach Prüfling dcr eingelaufenen Berichte 'nachte das Institut bekannt, daß die Erschütterungen auf die Explosion zurückzuführen lvaren, die am l l. Oktober nach einer Neuter-Mcldung in einer Munitionsfabrik im Norden Englands stattfand. Von der (^walt dcr Explosion nnd den nngchcuren Massen dcr zerstörten Schießvorräte lann man sich einen Begriff machen, wenn man in Vclrnchl ^oht, daß dw Mitte Nord.Englands rund 55l) Kilometer von Dc Bildt entfernt ist. Das ge.mnnte Institut will später noch einen Bericht veröffentlichen, der vielleicht auch nützliche Auhaltspunkte zu den Untersuchungen über die Reichweite des Kanonendonners gibt. — (Die vier sächsischen Lehmartcn.) „Här'n Sc, in cener Beziehung sein mir nu' ganz bcsondersch bevorzugt! Mir ha'm Se vier ganz verschiedene Lchmartcn: Ärschtens: Der Lehm, mit den dc Tepfer die Efen ziisammcnschmil:. rcn! Zweitens.' Der Lehm. den de Äuchlnnder un' de Dischler gebrauchen. Drittens: Die Lehm (Löwen), die da chgal so in'n zoologischen Garten brillen. Viertens.- Das Lehm, wic Sie's in dcm schcencn Liede vorkommt: E' freies Lehm führen wir!" — (Paß und Wohnung.> Polizeimon»» »u «wei Vaga bunden: „Semen Pas; Inlt ich mir ans." - Erster Vaga« bund.- „Ich bin unpäßlich, Herr Polizei." - Polizcinmnn: »So, so! Auch keine Aufcnthaltstarte?" - Vagabund: »Ich halte mir nicht uf, über keencn Menschen nicht." ^ Polizcimann: ..Na, wo wohnen wir denn?" - Vagabund: „Ich wohne gar nicht." — Polizeimann: „Nun. so werde ich ihm eine Wohnung anlveiscn. Und Er? Wo wohnt Er denn?" - Zlveiter Vagabund: „I-i^.ch? Mich ,„eene Se? Ich wohne dem da gradübcr." Theater, Kunst und Literatur. — l.'wjeno iivljenje.'j Im ^'l. Händchen der uon der „Slovenska Hiiaiica" ycrausgcgebcne,, „zrnczuva snji^nica" behandelt ^'',ofla >l v c d c r > D e M e < r 0 V i <» nnier dem Titel „>>'^!Ns> ^ivl^-njc." cm düsier>^ 7irauen-schictsal. Tie siebzehnjährige Tilda, Tochter eines ^leuerbeamten in einem Marllslecken, wird an den wulsoerwalter Noman Slerle verheiratet, ^hre Mutter ^er ' mcrlt nach einiger Zeit mit Schrecken, das; er seinem l Vater nactWiralen beginnt. Er isl ein unverbesserlicher l Tunichtgut, den nnr der Tod seiner Schwester sür einen ' lurzen Zeitraum ernster stimmt, endlich wird er m,5 ; der vierten Ncalschulklasse wegen liederlichen Bebens- ' Wandels ausgeschlossen, tritt bei einem Photographen ! als Lehrling ein, wird aber frech und verläßt seinen ä.ilv9chcr Zeitung Nr, 24 159 29 Jänner Nil 8 Lehrherrn, besucht dann einen Handelslnrs, übenvirfl sich aber mit einem Professor nnd vergreift 'ich sogar tätlich an ihm. Solnn »iiniilt er gelegentliche Dienste, sliehlt schließlich der «ken Hausmagd ihre Gesamterspar, nisse im Betrage voiv 400" Kronen, verzecht seine Beute in anrüchiger Gesellschaft uud lehrt eines Abends voll-belrunten nach 5->ause. Sein zynisch"' Äerlchl, wle er sich in den Vesik des Geldes gesei'.l, brnlgt die Älutter dem Wahnsinn nahe! Sie ergreift einen Revolver nnd erschießt ihren Sohu, »varans sie, con Grauen nnd Schmen überluannt, den Tod im Meere sucht und sin-del. - - Die Zeichnung der Charaktere in dieser Erzäh. lung >s< ziemlich koilseqnent samten; die beiden Tildas an der Seite ihres Gallon, die aussleigeilde Erlennlnis ihres Elends, ihre Mühen und Entbehrungen, ihre Trauer nach den früh verstorbenen Kindern, die znneh-mende Apathie gegenüber den Verwirrungen ihres in der fremde weilenden Galten - dies alles wird in scharfes Licht gerückt und dürfte ans ^eser, die mit Hans-mannswsl vorlieb nehmen, liefere ^irlüngüben. Auch die aiavistischeil Regungen in Najto »"erden ,nil sicherem Vlicl verfolgt, auf das; sich daraus das Gesetz der erb-lichen Belastnng ergäbe, Die Verfasserin ifl offensichl-lich bemüht, auch in die Tiefe zu gehen ,.nd die Eigenart der handelnden Personen Psychologisch zu begründen und zu ergründe!', sei es durch Ansrollnng ihres Innen-lebens, fei es durch Sentenzen, die sie ihnen "in den Mund legt oder mil denen sie deren Tun nnd lassen be» gleitet. Mag sie sich mm mil dem Psychologischen recht und schlecht abgeslinde»? haben, so lann dies von der Mehrheit der Senlenzen nicht beh^.üpiel werden. Was sagt beispielsweise Tilda, als sie zum erstenmale bei Trieft das Meer erblickt? „Hier ist ein Hafen, eine ruhige Nuchl, von hier gleiten die Schiffe in die Ferne, in Stürme »nd in Gefahren. Auch ich verlasse heule oen Hasen. Wo ist meil, ,'^el^ W bei einer anderen Gelegei'.heil den Ausspruch: „Gleich der ersten Nlüle im Frühling össnele sich die Liebe nnd schon lam ein Windhanch, schon siel der Neif ans sie." Die Mutter Romans gibt folgende Weisheit .-um besten: „Co is! die Liebe -- wie das Meer, bald glall und lieblich, weich und herrlich, bald wieder wild »nd bösartig." Tilda denll sich gelegentlich: ,,So ist der Laus des Lebens, das; alles vergeht. Das ist die Er-tenntnis nnd wenn sie auch biller ist, jo müssen wir uns doch den ewigen Gesetzen der Natur fügen." Wieder ein andermal vergleicht sie Najlos 5>erz mit einem — Spielball: „Solange der Ball mit dein Finger gernctl wird, nimmt man an ihm die Vertiefung wahr, aber s» bald er losgelassen wird, ist der ganze Ball rund wie zuvur." Tanu hecht es: „Tie Pflichterfüllung ist die Quelle des wahren Glückes. Leidensch,flen betören, be« ranschen nnr für einen Augenblick, aber das Ende des» jenigen, der sich ihnen ergibt, ist traurig." — „Ein guter Mensch isl wie ein Licht, das im Tnnllen strahlt- er be. leuchtet alles um sich herum, oas ganze Zimmer und sogar durchs Fenster dringt sein Glanz weil in die Nacht und verschafft Erleichterung und ueue örast dem ein-famen Wanderer, der auf entlegenen Wegen irrt und fürchtet, fehlgegangen zn fein." ^>om Spielball ist noch einmal die Nede: „Er begann in seinem Eiser nachzulassen, wie der Spielball seine Elaflizität ver. liert, wenn auS ihm die Luft entweicht." — All diese Beispiele entHallen Gemeinplätze, die solchen in Schul» hefteu verdächtig ähulich sehen. Aus dem Seelenleben ließe sich doch anch etwas"Beiseres, etwas kühnes, Frappierendes schöpfen, selbsi wenn es den Widerspruch des Lesers herausfordert, aber nichl etwa von der Art, wie es die nachstehende Begeisterung über einen Kinderfuß ist: „Ter Kinderfuß is: ein loflbares Kuujlwerf, in das bezauberndes Leben eingegossen ist, ein wundervolles ! Kunstwerl, das sich jeden Angenblick ändert, seine Ge> stalt wechselt »nd sich dennoch immer gleich bleibt. Welch i edle Formen Hal der Kindersich, welch süße Linien, wie j ist er so ganz wnndervoü, leichi nnd geschmeidig." — ! Die Szene, da Noman zum erslenmale viehisch betrnn» ! sen >,lich Hause somml, is» vou einem ividerlichen Nat'.i-, rlili^inn^, >!.'>.'!)!ngegeli dds langsauic bleiben der Mi-! mica inil großer Zarihoii geschilocrl loird- die Historie von der Fliege, mag sie auch alo eine Erzählung für ! Kinder gedacht seil,, ist läppisch. — Die Sprache weist i nahezu all die Mängel auf, vou deuen in diesem Blatte , schon bei Besprechungen der jüngsten slooenischeu Bücher, erscheinungen die Nede war, weshalb i'ch deren neuer» liche Anfzählllng erübrigt; doch fei noch folgendes be» mertt: Die dem Deutschen nachgebildete Wortsorln , 1<>c',j"", die oem Italie. nischcn nachgebildete Worlsorm ..«^'ii-no" durch ,.kl»-! l<»v<>" zu ersehen. Falsch ist der mittels der Präposition „üüll" gebildete Instrumental öei deu Zeitwörtern „,"->-!<)/><'Vl,ti «o", „551-t-Äti", „i^udi'i v^m,i<>' sowie bei „s»l>(,i>'<-,> litt,"; ein grober Germauismus ist „«^»p»-„^>" für „Gefallen". Stilistische Entgleisungen ent-halten die beiden Sätze: „Die Kanäle stanlen unange. nehm nach Fäulnis"; „Einen Blutstropfen um den an-deren hätte die Mntler ans ihiem Herzen vergossen, um ihr :mq riilci f,,lrV<->rliuch t»sr s i' vn'l?n Iali^chü!cn t'ssl^rlnnri!,!! schtcn «Mollö H^idlil? Pulver», dir bei qerii^.n >tc,ft?„ bis lülchtiaüicisle Wirl'inq f>e> ^l'sdalüliiss'l, schiverdl'N mißi rü. O>alid nc^rn Pl'st Nacküüihmc durch ^lvotlirlcr ^,Moll, t.i,,f,Hos!i?!^a„»,Wil'„!, T>,chlt,»b^,!», In dr» >'l^-, rcrlnü^s num ciu'driicllich M^ll? Vni^irllt >!N> ki'sssi! Schüymi'le und Ummchrnt, 2446 ' ...............................1 Josef Alfred Rossmann ; Fabriksbeamter Mary Rössmann, geb. Hladnik ; Besitzerstochter -^5 Vermählte. ^- : Josefsthal - Marlafeld, am 29. Jänner 1918. yvwvvyvvvwvvvwvvvvvvxAAA/vvsA/ östcrrdch-Ungarns jfcubau unter Kaiser f ranz Joseph I von yiugusl fournier Professor der geschieht« an der Universität Wien. üas Buch August I-ourniers ist das erste abschließende Werk über r-nniz Joseplis nahezu siebzigjährige Regierung. Von der März-revolution bis in den Weltkrieg begleitet der ruhig und sicher den gewaltigen Stoff meisternde Historiker das Leben des Herrschers. Nicht in das Gestrüpp staatsrechtlicher Einzelfragen und ungelöster Probleme wird man geführt. In bedeutenden Schilderungen ist hier der Aufbau der Donaumonarchie, die innere Verteidigungskraft dieses großen Gebildes vergegenwärtigt. Mit unübertrefflicher Klarheit zeigt Fournier, wie von Reform zu Reform aus dem habs-burgischen Ständestaat ein moderner Kulturstaat sich entwickelte, r- Doch immer kehrt die Betrachtung zurück zu des - l K*lser» ehrwürdiger, im Wechsel des Schicksals sich selbst getreuer Persönlichkeit. _ K x-eo. Manner und Völker. ==— Buch- und Mi.o-i , lg. v. Kleinmay,^ ^^ --«- Soeben erschienen: --**— Eine Perlenreihe neuer Notenbücher für die Jugend. Die_ reizend ausgestatteten Bändchen „1„ Schubert. Reich", „In Wagners Reich-, „|„ Mozarts Reich» usw. haben sich die Herzen unserer musikalischen Jugend im. Sturm erobert! In Mozarts Reich (Irene Bien). Die leichtesten Origiual-KlavitTstücko vou Mozart, Bach, Beethoven, Händel, Schubert, llameau. In Schuberts Reich (M. P. Heller und C Parlow). Kinderleichte Klavierstücke ütwr Melodien Richard Wagners. 1. Teil: Heft 1 hi» 3 gauz leicht, II. Teil: H«ft 4 und 5 leicht und mittol8chwer. In Franz Llszts Reich (E. Kronke). (ianz leichte Klarier-ptüclio nach Meister Kranz Liuzt. In Stephen Hellers Reich (E. Palow). Auswahl seiner Bchftiifcten ineloilischpu Etude»», mit Bildern von Lndw. Richter, K 2-«4. Im Kinderreich (M. P. Heller). Leichte Volki^......¦ !""""¦ vou Ed. Rhode, op. 137. Alle Bände sind mit hübschen alten Kupiern oder < Steindrucken geziert und besonders schön gedruckt. = Jeder Band K 22O. = Vorratig iu der t Buch- und Musikalienhandlung lg. v. Kleinmayr L Fed. Bamberg ' Laibach, Kongreßplatz Nr. 2. Laidochc? Zeitung Nr. 24______________________________160_____________________________________29. Jänner 19 i 8 Amtsblatt. Zur Z. 2741. 299 3-2 Hundmachunss. Aus dcr Friedrich Sw'nmd Freiherr von Schwitzeuschcn Stistunss für wahrhast arme, notleidende, in Laibach wohnhafte Witwen und Fräulein vom lrainischen Hcrrcüftandc gelangen im Jahre 1918 drei Stistmigspiavenden zu je! 252 1^ (zweihundertzweilindfünfzig Klonen) zur j Verteilung. T'cvwandte des Stistels bis zum 4. Grade, wenn sie auch nicht von diesem Staude wären, und unter den übrigen Ncwerberinnen jene, welche sich wegen ülranlheit in erhöhter Notlage befinden, haben dm Vorzng. Die Verleihung di^er Etiftungspräbenden erfolgt nach Anordnung des Stifters jeweilig! für cm Jahr, doch lmm ausnahmsweise diel Verleihung auf Lebenszeit an solche Bewerbe-rinnen erfolgen, welche mit einem chronischen unbeilbaien Leiden behaftet sind und dies durch. ein ärztliches Zeugnis nachweisen. Bewerberinnen inn obige 3tiftungipräben° den haben ihre Gesuche bis längstens 20. Februnr l!)18 bei der l. l. Landesregierung 'n Laibach einzubringen und sich über yllter, etwaige Kranlheit, Verm0gen>-losiqlcit u»t> sittliches Betragen, fer» ner mit del Bestätigung dcs lrainischcn Landes» ausschusscs, daß ihre Famili,n dcm liaimschcn Hetilnstande onnchört oder in wachem Grade sie mit dem Stijter lieiwandt sind, endlich über den ledigcn oder Witwcnstcii'd und über chrrn Wohnvlt in Laibach dokumentarisch auszuweisen. E>n cllsäNiger Krantheitsz»stc?nd ist durch ein örtliches Zeugnis zu clweifcn. K t. Landesregierung für Kram. Laib ach. am 25. Jänner 1918. št. 244/ia. Razglas. 310 V zniielu § 58. zakoua z dne 26. oktobra 1896, St. 220 flrž. vak., ozironia zakoua z due 23. januaija 1914, èt. 13 drž. >ak., in ökta 38., St. 4, irvrfcitveDtga pretlpiga k 1. poglavju ime-DOTaiioga zakona, se nazuaiiju, da bo pridob-Diueki vpisniki, obtegajoti jrifadnike davènih družb III. in IV. razreda v priredbcnem okruju RadovJjica za priredbeuo dobo 1917 izgotov-ljeni in da bodo od 1. februarja 1918 liaprej ekozi 14 dni vsaki dan ob uradnih urah pri (ukajšuji davèui oblasti pridobiiin-skim zavezanocm na vpoglcd razgrujeDi. C. kr. okrajno glavarslvo kot davèna oblast v Radovljici, due 24. jamiarja 1918. Z 244/18 Kundmachung. In« Einne dcs ^ 58 des G.s^es vom 3b Oltober 1896. R. G. Nl. Nr 220, bezw. des Gesetzes vom 23. Iärmer 1914. R. G. Vl. Nr. 13, und des Art. 38. Z.4, der VoNzugsvorschllst zum l Haup'stücke dieses Glsehcs. wiid hicmit be> lanntgegebnl. dah die Erwelbstcuerregistel. um» fassend dic Angehörigen dcr Steucrgestllschaften III. nnd IV. Klasse des Veranlllftlmgkbszirtks Radmannsdolf für die Peranlagungsperiode 1917 fertiggestellt sind und vom 1, Februar 1918 an durck 14 Tage täglich wahrcud der Nmtistunden bei di>sci Cteuelbehöide zur Ein-ficht der Ei werdfleuciMchtigrn aufliegen weiden, K. l. Vezirkshauptmannschaft als Steuer« behörde in Nadmannsdorf, am 24. Jänner 1918. 3(,b Präs, 871/9l./18/i. Kundmachung. Im Jahre 1918 werden die Richteramts' Prüfungen beim Oberlandesger-chte Graz in drei Terminen, m>d zwar in den Monaten Februar, Juni und Ottober abgehalten werden. Oraz, am 24. Jänner 1918. K. k. Oberlandesgerichtspräsidium Graz. 281 P 73/11/59. Oklic. C. kr. okrajiio sodišÈe v Krškem, oddelek I, naziianja, da se je skrbstvo radi zapravljivosti, ki se je izreklo a tUBodnim sklepom z dne 3. avgusta 1911,L/5/ll/n, potrjenim s sklepom c. kr. okrožnega sodišèa v Eudolfovem z dne 1. avgusta 1911, Nc 1 232/11/1, Èrez Vinkota Zorko, posestirika v Trškigori lt. 6, in ki se je Rprcmenilo s tUBodnim sklepom z dne 2. aprila 1917, P 73/11/51, v zmisln doloèb g 2., lit. 1, in § 68., lit. 2, ceearskega ukaza z dne 28. junija 1910, St. 207 drž. zak., v oraejeno preklicanje, dvig-nilo. C. kr. okrajno aodišèe v Krškem, oddelek I, dne 15. januarja 1918. 3«8 Edikt. Ioka Hagar, verehelichte Thalar, in Gottschee durch Dr. Viktor Ahazhizh iu Gottschee hat gegen Autou Za^ar uou Neuwinkel we^en 1000 X zur G.-Z. l^ß 5/18/1 eine Klage eingebracht. Die Tagsatzung wurde auf dcn 5. Februar 1918, um 9 Uhr vormittags, bei diesem Gerichte, Zimmer Nr. 5, anberaumt. Ta dcr Aufenthalt der beklagten Partei unbekannt ist, wird Hans Ärko, Buchhalter in Gottschee, zum Kurator bestellt, der sie auf ihre Gcfcchr und Kosten vcrtretcn wird, bis sie selbst auftritt oder einen Bevollmächtigten nennt. K. t. Bezirksgericht Gottschee. Abt. II, am 25. Jänner 1918. Št. 41/18. 259 3—3 Razpis notarskega mesta. V zinishi odloka c. kr. jiiKtirno(ra mi«i-PtrBtva z due 8. t. m., fit. 47.8f)5/17, ryzpinuje 8e 8 tem notartko nwsto v Kranjski gori, ozironia v^led eventiiuhin promcütitvc izpiaz-njeno dnigo DOlarpko mesto. Prosilci raj svoje prošnjc, v kojih jim je dokazati u-posobljcncst tcr znanjo sloven-fckega in Lcmškega. je/ika, h kvaliiiliacijsko tabelo vrcd prcdlože pri podpieani zbornici Lajdalje üo 12. februarja 1918. C, kr. notarska zbornica za Kranjsko. V Ijjubljuni, «hie 22. januarja 1018. Zboriiièni predsednik: (L. S,) Ivan Plant&n b. r. 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Mit Post/.usendung G UJ für jedes Heft 15 Heller mehr. sj U Abonnements nimmt entgegen die si jrj Buch- und Musikalienhandlung [j g Ig.v.Kleinmayr & Fefl, Bamberg. fj Išcem za vodstvo odvetniške pisarne koncipienta s prakso. Naslov pove uprava tega lista. 314 3 1 Größere Besitzung für Pension geeignet, in Abbazia, Lovranu oder in dessen Nähe PIT" zu kaufen gesucht. "W Nur direkte Antrüge sind zu richten unter ,,W. D. 1907" an Rudolf Mosie. Wien I, Seilerstätte 2. HO« Pferdelizitotion. Bei der Pferdeverwertung-sstelle in Laibacli findet am 1. und 16. Februar, jedesmal um 9 Uhr vormittags, eine Lizitation von Zugpferden und Fohlen statt. Zur Lizitation werden nur solche Bewerber zugelassen, welche sich mit einer von der politischen Behörde bestätigten Legitimation als Landwirte ausweisen können. m ===== Sämtliche Sorten "¦ Maschinenöl u. technische Fette, Zylinderöl etc. liefert bestens und ptompt ;>o;> Leopold Stössl, Graz, Technische Öle und Fette, Kindermanngasae 38. J7 In neuer verbesserter, 2. Auflage IJM j liegt Tor '