Caibncher Seitung. S amft ag d e ll 22. Februar. A v r a I. «^ofgarteu »n Defereggen, den 4 Febr. Bei unserer Oertlichkelt uud Steilheit der Gebirge ist allezeit, auch wein« es nur einen geringen Schnee macht, Lawinengefahr zu befürchten. An» l. d. M. be-ga»n eS zu schneie!,, nnd um 9 Uhr Abends belief sich der l,ene Schnee auf 36 Zoll. Zufälliger Weise war a» eben diesem Tage Malkr in Lienz , und mehrere Leute, die sich dorthin begeben hatten, wollten noch am Abende Hofgarteu erreichet,, ungeachtet die größte Lawinengefahr war. Da geschah eS nun, daß siebe» Personen, nämlich Perer Blaßnig, Bauer am Inner - Schmiedelgute; Natte Plae; 3homaS Pö-tscher, Mithauser an» Oberegg; Ratte Hopfgaiteu; AndreaS Bachlechner, geb. von Außer - Villgralen, Kleuchäuöler ln der Ratte Plae; Simon Unterlercher, Bauer ain Unterlerch (alle verehlicht); ferners Elisa-bet Stenlbergcr; Ursula Ploner, Hebamme, und Ma-r,a Schneider, Bäuerinn in Ra^ach, ungefähr eine halbe viertel Stunde außer Hofgarten, bet dem söge-Hunten Sraudenhäusl, unter die Lawine kamen. Vier retteten sich zwar, aber die drei eiste» »mißten ihr Leben einbüßen. Simon Unterlechner war schon vou der Lawine eingemacht, als ihn die drei Weibspersonen, die „ach ihm in der Zeile kamen, mit offenbarer Lebensgefahr rettete». Am Abende war bci der finsteru 3?acht und offenbarer Gefahr keil, Rettungs. versuch möglich, obgleich er versucht wurde. Am andern Tage wmde man durch die öfters herabstürzende Lawine verhindert, bis man endlich Emen Nachmittags mid die zwel Uebrigen am 3. auffmdc» tonnte. UebrigenS wurden zwar mehrere Häuscr vo» der Lawine bedroht und auch etwas beschädiget, aber kein Menschenleben und kein Vieh ging zu Grunde. (Slzb. Z.) m n g a r n. Ofen. Die „Nemzetl IMg' vom 30. Jänner enthalt el„e Mittheilung auö dein Arvacr Comltat, nach welcher daselbst die Noch so groß ist, daß bereits 36 Kinder den Hungertod gestorben sind. Von Seite des Comltats ist nun eine Commission zur Linderung dieses ElendS ernannt, und es wnrde», daselbst Sub-scriptionen eröffnet, die schon bedeutende Spenden aus» weisen. Die „Nemzetl U,säg« Verbinder mit dleser Mit» theilung emen Aufruf um milde Beiträge und beginnt die Sammlung derselben mit emer namhaften Summe. (Slzb. Z.) G ck w e i j. Die katholischen Staa ts-Z e itu „ g schreibt aus Schwyz: Sonntag den 9. Februar wird nn Canton Schwyj die Musterung des k.lndsturmes Statt finden. Die Bewaffnung desselben besteht u) aus Feuer.-waffen; l>) aus 4 — 6 Schuh langen Knitteln, de. re» vorderer keulenförmig zugerüsteter Theil ringsum mit scharfen eisernen Spitzen und am äußersten Ende mit eiliem 8 — ltt Zoll langen Spiest versehen ist; c) aus Sensen, die in gerader Richtung auf 5 bis 7 Schuh langen Stangen mit eisernen Ringen oder Nietnägeln befestiget sind, oder aus anderen zweckmäßigen Schlag- und Stichwaffen, als z. B. Streit-arten, Hellebarden oder Spießen. — Auch Fivibnrg denkt daran, einen seiner höheren Officiere aus fremdem Kriegsdienste zurückzurufen. — Der Rath von Glarus hat in Sache der Auswanderung beschlossen, den Glarner'schen Auswanderungs.Vereiu mit 1500 si. Behufs der Absendung von Expert«, zu unterstühei,, und zugleich den Gemeinden untersagt, von sich aus mchr als 100 fi. für ^de» Auswanderer vorschußweise zu verwenden. (W. Z.) D c l, l s ch I a n v. M ü n ch e n , 12. Icbr. Se. Maj. der König hat dem erstcn Bürgermeister Dr. Bauer ble Summe von 1000 fi. zu Holzankauf für dürftige Einwohner zustellen lasscn; eine Wohlchac die den freudigsten Eindruck hervorbrachte, da die ungewöhnlich lang au-dauernde Kälte die kleinen Holzl'orräthe der Armen aufgezehrt hatte, und die Mittel des Vereins zur Uu- 92 trrstützung mit Brennmaterialien zur weiten Hilfe nicht ausreichten. (Allg. Z.) Augsburg, 4. Februar. ElN in Znkunft fruchtbringendes Ereigmß kann es genannt werden, daß in der Buchhandlerversammlung zn Frankfurt a. M. be' schlössen wurde, hier 1846 d>e erste Buchhändlermcsse zu halten, eö wurden dle ?lbrechnungcn bisher nur im Comptoir gemacht, jetzt soll Frankfurt, Stuttgart und Augsburg abwechselnd eine Messe haben, um d,e Geschäfte der süddeutschen Verleger zu ordnen. (Slzb. Z.) A a rv i n i en Man schreibt aus Piemont vom 3. Februar: Auf der ganzen Alpenkettc von den Seealpen bis zu den grajlschen, auf dem Mont Cenis und in den be-nachbarten Thälern sind vor Kurzem gewaltige Schnee-lawmen gegangen. Alich die Waldcnserthäler litten sehr darunter. Hier und da wurden ganze Häuser wegge. trieben, so das des Pfarrers Buffat in Roderet; da<-bei kam er, seine Gattinn, ihr Kind und eine Magd «m. Ihrem feierlichen Begräbnisse wohnten die from-. men Einwohner der benachbarten Thäler Prali, Mas-sele und Mancille bei, die sich meilenweit mit Frauen und Kinder» durch acht Fuß hohen Schnee arbeiten mußten. (W. Z.) V e l g i e n. Brüssel, 1. Febr. Man kennt den Relchthum der ehemaligen belgischen Klöster an Bücherschäßen und kostbaren Handschriften. Bei Unterdrückung derselben ward zwar ein Theil dieser Schätze Staatsci-genlhum, und mit der alten burgundischen Bibliothek vereint, welche gegenwärtig die zweite Abtheilung der großen kölnglichen Biolioihet blldet; allein die meisten Bücher und Handschriften wurden zerstreut, eine schreckliche Verschleuderung fand Statt, ja mehrere Gegenstände höchsten Werthes wurden leider von bar.-barischen Händen vernichtet. Heute bemüht man sich nun diese Trümmer wieder aufzufinden und zu sammeln und was man davon entdeckt, wandert in die königliche Bibliothek, an ihren rechtmäsngtl, und natürlichen Platz. , Auf diese Welse hat seil acht Jahren die königliche Bibliothek eme Menge Bände kostbarer Handschristen von den alten Klosterschätzen wieder erworben, unter welchen ich nur die Urschrift von S>eg-«bevt d« Gembloux, d,e Chronik von Abbe des Dunes, die vo„ St. Trond und daS Leben dcS heiligen Lambert (Hauptverfasser Reimer) ^nenne, daS erst ganz jüngst in Gent angekauft worden. Die königliche Bi. bliothek gilt bekanntlich längst für eine der wichtigsten Schriflenniederlagen Europa'S. — Aus dem alten Herstal meldet man die Verheirathung eines 50jährlgcn blinden ManneS, Vaters mehrerer Kinder, mit emer 30jährigen blinden Frau; sie bewährt das Sprichwort, daß Liebe blind ist. (Slzb. Z) Frankreich Paris, !0. Februar. Nach mehrtägiger trockener Kälte bei heiterem Himmel ist seit heute Morgen auch hier starker Schneefall eingetreten, dessen allem Anschein »ach zu befürchtende Fortdauer die seit vierzehn Tagen ohnedieß schon m große Unordnung gerathenen Postenverbindnngen nach allen Seiten hin vollends in Verwirrung zu bringen droht. Dle Post auS Straßburg traf fast acht Tage lang immer sehr verspätet ein, ja mehlere Tage nach einander brachte sie uns die Allgememe Zeitung um volle 24 Stunden zu spät, erst seit vorgestern wieder zur regelmäßigen Zeit. Der unerhört starke Schneefall in den Vogesen ist die Ursache; dort müssen oft Massen von Arbeitern den Malleposten erst eine Bahn durch die aufgehäuften Schueemassen brechen. Nicht minder schlimm ist es auf den Straßen zwischen Straßburg und Lyon, und Lyon und Genf. Selbst mit Vorspannung voll zehn, ja zwanzig Pferden konnten die Postwägen an manchen Stellen nur mit äußerster ^Mühe durchkommen. In Mittel-Frankreich ist es nicht besser, die ganze Auvergne lst in einen dicken Schneemantel gehüllt; zu Clermont auf der Straße zwischen Lyon und Bordeaux mußten die Couriere sogar einige Tage ganz liegen blechen, um Schneebahn oder Thauwetter abzuwarten. Auch die ganze Gegend von Toulouse bis Pau und Bayonne, unter einem sonst so milden Himmel gelegen, ist mit fußhohem Schnee bedeckt, und noch arger ists in und bis weithin jenseits der Pyrenäen, woraus sich erklärt, daß die Madrider Post jetzt in der Regel 24 Stunden, manchmal sogar 48 im Rückstände ist. Das bisher ziemlich richtige Eintreffen der Posten aus Bordeaux ist nur der Eisenbahn zwi, schen hier und Orleans zu danken, auf welcher der Verkehr bls jetzt kein Hemmnis; erlitten hat- ein neuer Beweis von dem unberechenbaren Nutzen der Schienenwege für die Sicherheit und Regelmäßigkeit des» Verkehrs. Bls jetzt ist nur auf der kleinen Bahnstrecke zwlschen Mählhausen und Thaun im Oberelsaß, die aber auch gerade durch ein tiefes, verhältuißmäßig enges GebirgSthal der Vogescn sich hinzieht, also in außergcwöhnllch ungünstige Naturverhältnisse gestellt ist, eine kurze Unterbrechung des Verkehrs vorgekommen. Merkwürdig ist, daß der N°'den Frankreichs gegenwärtig von der strenge des Wmters weic weniger hart helmgesucht ist, alS der Suden, m.t einziger Ausnahme deS "vn weitausgedehnten Wäldern bedeckten Landstrichs im Departement der Ardenen gegen das Luxemburgische h,n. Dort bedeckt längst mehrere Fuß 93 hoher Schnee den Boden, m»d die Wölfe die in ihren Wälderstrecken keine Nahrung mehr finden, nähern sich i" bedrohlicher Zahl den Wohnungen der Menschen und Thiere, vie!e sind aber auch schon unter den Kugel,, der Jäger gefallen. Dle Postverbindungen nach England und Belgien hin haben bisher nur wahrend etlicher Tag<- einen Afenthalt von einigen Stunde,, erfahren, ei» cmzigesmal blieb die englische Post ganz aus weil das Paketboot wegen der stürmischen See nicht landen tonnte. Die Kälte war in den jüngsten Tagen einmal auf 5 Grad nach dem huudcrttheiligen Wärmemesser g-stlegen. (Mg. Z.) Cine »cue Abtheilung wird im Ministerium der öffentlichen Arbeiten gebildet, und dem kürzlich zum Central-Comnnssar der Eisenbahnen ernannten Hrn. Teifsercne übertragen werden; sie wird den Auftrag hab.n, alle statistischen Nachrichten zu sammeln, welche geeignet sind, die die Eisenbahnen, die Canäle und alle öffentlichen Bauten im Allgemeinen betreffenden Fragen zu erläutern. Berichten aus Pa7,s vom I I. Februar zu Folge, war seit 24 Stunden eine solche Quantität Schnee in jener Hauptstadt gefallen, das; sämmtliche öffentliche Arbeiten eingestallt werden mußten. In den Vogesen ist der Schnee so reichlich gefalle», dasi die Stiaße über den Bonhomme beiliahe unfahrbar ist. Am 29. Jänner brauchte man 19 Pfer» de, um die Pariser Post darüber wegzuschaffen. Die « wi Guineen in Nom angekauft, wo sie in, Gravnale des Kaisers Alexander Severus und seiner Mutter Julia Mamaa gesunden worden. Der Men.sch hat sie sammt den» darüber befindliche,, GlaSsturz mit emcm Granitstück ganz zu Trümmern geschlqgen. (AUg. Z.) K uß l a n v. Malten S neueste Wellknnde schreibt: Auf der < Halbinsel^ ,^rWM bestehen jetzt neun Deutsche Ort.-schaften: Neusatz und Friedcnthal, 20 Werste (drei Meilen) vonSimpheropol; Kronenchal, zwischen Sim-ph.ropol und Sewastopol; Heilbron und Zünchchal, nahe an der Straße von Kravsu B..zar nach Feodo-sia; ferner Nosenihal, Hcrzenberg, Sudagh und Ot- tus. Die vier erstgenannten sind von Wurtt^mb!",'^^« und Elsassern, Zürichihal von Schweizern und die letzten vier von Colomsten aus fast allen kleineren lüddeutschen Staaten m den Jahren 1804 und l^05 gegründet worden. ?ille neun zahlen jetzt über 4000 Bewohner, die nach manchenK ämpfen und Beschirer-den — besonders durch die furchtbaren Heuschrecke,».-Verheerungen, die sisich eben Jahre wiederholten — jetzt in ziemlich behaglichen äußeren Verhältnissen le^n. (W. Z.) Vermischte Vlachrichten. (Die unterscheidenden Kennzeichen der amerlkanischen Ureinwohner.) Es scheint »n neuerer Zelt elN Lieblingsgedanke antiquarischer Forscher in Amerira zu seyn, die amerikamsche Nacc als eine eigenthümllche darzustellen, und keine Abkunft von Asien oder sonst woher zu statuiren. Dieß ist auch der Gegenstand einer Abhandlung des als (5rauiologen wohlbekannten Dr. Morton, welcher geradezu behanp-tet: »die physischen Kennzeichen und d,e osteologische Bildung bleten eine Gleichförmigkeit dar, d>e bel der Ausdehnung des Landes, in welchen, sie vorherrscht, wahrhaft erstaunlich ist, und die wemgen Abweichungen, auf die man stößt, müsse» eher als Auöimhmen, denn als Gründe, um den allgemeinen Hchlusi zu bezweifeln , angesehen werden. Die Verglelchung von fast 400 Schädeln aus beinahe allen Gegenden Nord - und Südamerika's bietet in größerem ,oder geringerem Grade bei allen dieselben Kennzeichen dar: der viereckige oder abgerundete Kopf, der abgefischte oder vertikale Hintertopf, die hohe» Backenknochen, l,,e gewichtigen Kmnbacken , di« g^ßen viereckigen Augenhöhlen, und die »>edere zurückweichende Stirye. Dieß gilt gleichmäsi'g für die alten m:d neuen Nationen des gai'zeu Continents, hen,» die ältesten Schädel aus den peruanischen Grabfeldern. auö den Grabern Mexico's und den Grabhügeln Nord.-Amerika's bieten dieselben Typen, »vie die Köpfe der wildesten, noch vorhandenen Stamme. Die verschiedenen cioi--lisirten Nanone,, sind b>s auf diesen Tag durch ihre directen Abkömmlinge repräsentirt, und diese weichen »n kemer Beziehllng von den wilden Indianern ab.« Die lleberreste der alteil Peruaner um den Tllicaca-See hatten Anfangs T r. 9'^oltoü verleuec, »re^-i, der eigeiUhüinlichenKopfform dle Identirät l„ii de>, andern Racen dieses Continents zu bezwetteli,, di.- Foischuligeil d'Orby's haben aber zur Genüge bewiesen^ d^ß d^ese Verschiedenheit auS einer alte" ^'tte ent,pra„g, d.en Schädel auf den Se,,ren elnzudl ncke»; D„> ,^ ^. stalteten Köpfe »''"" durchaus Maü»eis1>^^ und sin. den sich in den l'estausgearbeueten Gr.ibern, weßhalb j,„e Sitte wohl d>e ange,el)cnen H^„„^ l,„serscheidell sollte. Verleger: Ignaz Alois Edler v. Kleinmayr. «lours °mn 18. ^evruar l^5. ^ St«.'l°sch..l0verschre'd. «« 5 pN. s'"<5M) ,r. 5,8 oetto detto «4 « (u,CN.) 'u' Vcl'Io,1e Obligation. . Hofkam-l^ 5 c:^t.) — mtr.Obliqatioi,. d. Zwanas »^H,/-2 ,.. f — Darlehens i>. «ra>" u- Äera-< ,. > ,o° ,^2 r.al. Ob'ic.at.v Tyrol. Vor> ^;,^"" ^ ^ ^ arlbtrg lino Salzburg ^ ^ "" ^ -nirl mitVcrlos.v.I, .829 füribofl. (inCM.) 32c, 2^9 oet'to dltlo ro . 5a ^ (i>'(5M) 655^9 Wiener Stadt-Vanco'Obligation. zu 2 1^2 i>Ct. 65 i5. 3^. Nottoziehungen. In Triest am 19. Februar 18^5: 23. 8. 6. 60. 75. Die nächste Ziehung in Triest wird am 5. März 1815 gchalten werden. ^si cmvcn Nnzeille der hill Angekommenen und Abgereist»«. Am 17. Februar l8«5. Hr. William Lyttelten. Particular, von Wien nach Driest.—Hr. Eduard Oderl.ithner. Fabi'kant. von Gr,itz nach Trieft. — Hr. Graf Notk,rch. k. k. >Ddec!i.utelnint von Fürss Windlschgratz (Zhlvaux'Le' gits, von Gratz nach Venedig 'Am lU, Hr. Ernst Sz^itagh. Handelsmann. lo,l Tucst nach Sal^durg. — Hr. ^dl.ard Hlawaczce, I)r. der Mtdicin. v°„ Tlilst nach Gray. — Hr. Wilhelm Prasil, Ui-. der Medicin, von Triest n'ch Gcatz. - Frau Iokanna Nnchler. Poli^eicommissärS. Witwe, von Wien nach Tritst — Frau Johanna Höllner. Fadrikag,litens'Flau. von Wien nach Tilest. Am »9. Hr Euczei's, Archimandrite, sammt Dither, von Triest nach Wien. ^ Hr Joseph See. w>'NN, Handelsmann, »on Wien nach Tliest, — Hr. lZ^il S^ucsice ll<^ Pao er, Glii^tStafelbeiffber, von Wien nach Triest. Am 20. Hr. Eduard Obnllithner, Fabrikant, von Tliest nach Wien. ^_ Comtesse Josephine von Goi^ß, k. k. tarnt. Slifttdam,, von Klagenfurt nach 2ri«st. — Hr. AlphonS Ferb. Lebet. Handelsmann, von Wien nach Mailand. — ^)r. Jakob Popper, Hcrrschaftbesiherssoh ' . von Trieft nach Gratz. — Hr. Fortunalo Bevüacqua, Btsiher und H)lNidclsmann, ron 2ri,st nach Grah. — Hr. Gustav ^i^dor, Wiener Vroßhanbluny« - Gesellschafter, vcn Wien nach Triest. — Hr- Nathan Flavor, Handelsmann, von Mi»n nach Triest.—Hr, Emaliuel Dimovics, Han. dclsmann. von Wien nach Trisst. ^. Hr. Anton Simonctta, Handelsmann, von Wien nach Trlest — Hr. Edler von Schickh, GeschaftSfühier, von Wicn nach Trieft. _________^__________ Den ,3. Februar <895. Der ledigen Maria N.. Dienstmagd, ibr ^tind Elisabtlhe. alt 1 Iadr und 5 Monate, in der. Stadt 3ir. l^i, am Durchf ll. (Z. Laib. Zeitung v. 22. Febr. 1345.) Den ,5. I'',naz Eser.,n, , Zlick.rfabriks-Arbeiter. alt 25 I.'bre. in der Et. Peter«. Vorstadt Nr 56, an d«r Lungenschwindsucht. — De,- Frail Anna Sucliadobnig. pens. k. k. Hcreermeistere.Wil»,, ihr Sohn Franz. Scküler der 2ten Normal > (Zlass,. alt 8 Jahre und 2 Monate, in der Stad,' Ns. ,87. an der acuten Tuberculose. — Dem Joseph Pert'fu, Kaischler. sein Kind Io eph, alt2Monaie, im Hüh-N>lborse Nr. l, n:i natürlichen Blaitern. D»n ,6. D':n Herrn Joseph Vititz, Magistrats - Beamten, sein Kl"d Ios pd, alt 8 Tage, in »cr Static Nr, 273. am K^nndackenkiampf, — Mi. chacl Dob,rlct, Aufieaer, all 29 Jahre, in der Kra' kau Vorstadt Nr. 20. an der üuriqcnlä'bmunfi. — Dl'm Baltkolomäu) 3scdlßn«r. Vfrzehrungssteuti. Aufseher, sei:, Kind Mathias, alt 7 Slundcn. in der Krak.ni. Vo stadt Nr 3l), an Fraisen, — Pa»l Zörrer . Kra!'k»nwaitel-, alt/l2 Jahre, im lZivil Epi^ talu Nr. », an dcr Lungenslicht. — Johann May r, prov, Obcralifslher und Tadak Trafikant, all 7U Iab» r , in der Gr^bischa Vorstadt Nr. 2» , an d r ßnt« kiaftung, — Lore«z G'abcz, Taglöhnei', all 68 Iahte, in der Ct. Peters-Vorstadt Nr. ü», a„ !n-Auszehrung. D9. Malia Anna Vallauz, In^itutsarme. »It 72 Iahi«. in der Et. Peters »Vorstatl Nr 25, am Stick' und Scblagfluß, und wurdc gerichtlich b<» schaut. — Dem Herrn Carl Bononi, Handlu»ig< stnsalen, sein Eolm August . Buchdrucker Lehrling, alt ,6 Jahre, in der St Peters Vcrstabt Nr. 97» ander Lungensucht. — Dem Herrn Johann Avanzo, Ga« lanteric.Warenbandler, s,ine Tochter Maria, alt 2? Jahr,, in der Stadt Nr. 2^3, an der Vlust-Wassersucht. Den 20. Ioftph Schescheg. Polizeisorporal. alt l,8 Jahr«, in der Stadt Nr. »76, an der Auszehrung. Z. 26'l. (3) Pacht - Anzeige. Bci einer Gewerkschaft, an einer be-lcbten Commerzialstraße gelegen, werden mit nächsten Georgi auf orei auf einander folgende Jahre verpachtet, folgende Realitäten: »- Ein Gasthaus mit geräumigen Lo-calitaten sowohl zum ?wsschank, als zur Aulnahme von Durchreisenden, mit SNU.-lungm und Wagcnremise. 36 2. Eine Getreidmühle mit /. Gängen. 3. Eine Zeugschmlde mit i Feuer uno Hammerschlag, an bestandigem Wasser. 4. Grundstücke, Aecker und Wiesen, woraus sowohl für das Gasthaus die nöthige Fourage, als auch für die Mühle zur Schwemmast Futtergcwachfe gewonnen werden können. Diese Realitäten können alle zusammen, oder auch einzeln in Pacht gegeben werden. Wettere Auskunft ertheilt oas Zeitungs-Comptoir. _____ 3?2?5."(2) ^ patcntirter Schleifcrmcister in Laibach, Flancisk^nerplatz Nr. a3, empfiehlt sich dem gecyrcen Pulilikum zum Schleifen von Rasier- und Federmessern, Schce« ren, chirurgischen Instrumenten, im Französisch-Schleifen, Hohl-Schleifen, fein Policen u. s. w., und verspricht die billigsten Preise. Z. 257. (3) Bekanntmachung. Der Gefertigte gibt humlt zur allgemci, nen Kenntniß, daß bei demselben allerlei Gewächse- und Blumen-Bämeli zu nachstehen« den Preisen siülidlich zu haben sind, als: z Loth Earuiol »Samen . . 1 fl. — kr. 1 „ Früh - Kraut-Samen .«-,, 8», » n ,, Kohlrabi-Samen— „ 6 „ 1 „ " Kohl-Samen — „ 8 „ 1 „ Spät-Kraut - Salven — „ 6„ 1 „ „ Kohlrabl.-Samen — ^ 6 „ H « „ Kohl-Samen —,» g ^ I „ Monatretllg, roth und we^ß . . . — „ 6 „ 1 „ Salat nach Auswahl . — „ 6 .. Auch können obsveclficirte Samen ^Gattungen zur Halfce groschenwcise bezogen werden. Nachdem sich Gefertigter schmeichelt, die ?. 1?. Abnehmer schon durch mehrere Jahre ganz zur Zufricdmhett bedient zu haben, so empfiehlt sich auch heuer Ihrer Gewogenheit ergebenster Anton Vosnia, Kunsigärtrier auf der Polana. Vorstadt Nr. (j3, im Klceblalt'scheu Meierhcfe. Z. 269, (3) "^----------------------' Wohnung zu vermiethen. Im Hause Nr 2,5 in der Zerren-gasse ist der erste Stock mit 4 Zimmern, Küche mit Sparherd, Speis, Boden, Keller und Holzlege, so Me ^auch zwei Zimmer zu edener Erde, von ^Georgil d. I, an zu vermiethen. Nähere Auskunft, erhalt man daselbst.im zweiten Stocke. Z. 34- (lo) Anzeige. Hiemit beehre ich mich er-gebenst anzuzeigen, daß ich meine in der St. Petersvorstadc Nr. 22 befindliche Cssigfabrik auf das Vollkommenste neu eingerichtet, und unter Leitung eines Chemikers gestellt habe. Derselbe erzeugt nach einer neuen Methodes: Einfachen und doppelten Weinessig, Weinessigessenz und Krauteressig, sämmtliche Sorten mit bedeutendem Säuregehalt, klar und von angenehmen Geschmack. 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