plUkw» V xotvvi»!. Vch?ittI«It«i>s, V«rva!<»G vuchdru«»«^ iNaNdor» ImKieva uttcR 4. 7el«pl>»i» 24 Ve5UI»p?«l1»: Nbholen» mo»atUch vin ZV».» Zustellen , ... Z1'-M vurch Post . ... 2»-^ ilusland, monatlich . . , Einzelnummer VW I dl» 2*^ vet vest«N»nz d« «I» b»r Kds» n«mei>t»d«t^«»m« w M»rtd»r »ei d«i ttöminNtrat^«« de? ?eit»»g; «Uco 4. i» clu»iiai»a dei Msm« compan», t« Zagke» nei l»»» terreklim d. d. t« 0?az d.k>«i»r«osleik. Sischen Völkerbunddelegation nach Genf abgereist. Die erste Sitzu^ig der Ltroa-tifchen Banernpartei wird nach seiner Rückkehr aus Gens nach Zagreb am 14. d. stattfinden. Bvrsen'^erti'^te Zürich (Avala), 3. Septemiber. (Schlußkurse). Beograd 9.12?^, Paris 15..A),, London 2>?>14 ein Achtel, Newyork 517.75, Mailand 18.80^, Prag 15.35, Wien 73.13)^., Budapest 0.007245, Berlin 123.275. Brüssel 14.375, Anrsteildam 207L0, Bukarest 2.60, Sosl-a 3.75. Zagreb (Avaka), 3. September. Devisen: Wien 7.9675—8.0275, Berlin 13-19 bis 1W, Mailand 202.90-201.!0. London 274.9>5^276.15, Newyork 5^.4«^-^,. 765, Paris 100, Pmg 167.037—106.637, Zürich 1094—1006, ^e.gsentschläc^igunsi 301—302, 301-302, 304—3«-', 307^—309. Mol^acs und König-grStz M a r i b o r, 1. September. Am 29. Augnst r. I. jährte sich zum vier-hunderstenmole der oer S ch l a ch t beiMohacs. Der Kmnps wurde zwi-chen Wnig Ludwig dem Zweiten von Ungarn und den: Sultan Soliman auS-gefochten. Er endete mit der Niederlage Ungarns, wobei der König alS letzter münnli-cher Sproße seines Stammes den Tod fand. In der Cnitwicklungsgeschichte Mitteleuropas konliMt diesem Ereignis eine besondere Bedeutung zu. Einerseits wogen des tür« kischen Sieges, der die Festsetzung des Eroberers im G«chiet der mittleren Ä»nau und damit 'oie Bedrohung Wiens ermöglichte, anderseits wegen der Nachfolge am ungarl« schen Königsthron, die einem Heirotsver» trage zufolge den H a b s b u r g e r n zufiel, die i^re Herrschaft zielbewußt im nanbecten auszudehnen suchten. Vom Standpunkte der die Menschen da-mails bewegenden großen Itve bleibt eS belanglos, daß die Nachfolgerschnst der Habsburger in Ungarn mrf Widerstand stieß, welcher Widerstand nur als Begleiter^chei-nunkg des großen Krampfes aufgefaßt werden darf, der sich z/wischen Christen uno Türken-tum abspielte, woHei d'.e Habsburger auf christli<^r Seite entschieden die Mhrung hatten. Die r e l i g i ö s e I d e e als j^ain^-idee, von den .Habsburgern geschickt ausge-n-üht, erreichte ihren Kulminativn-punit und größten Triumph im großen Türkenkrieg, der im Jahre 1649 mit dem Frieden von Karlovci sein Ende fls der Anfang vom Ende angesehen werden. Zu sck^ch, um den ungarischen ?sorberungen zn widei-ste^en, s.beute man sich, das Problem ii^ seiner Gänze anjusasseti und eS ent- 'Eriks S ^»11»»>»» > I »?»H NiMNer Ä6 K>M ?. lSZO ..HI !!> !l!l dlü»! !AW istai^d die MißqMrt: „D e r D u a l i S-m II s". Eo ülen'c'c'lch auch ihr Aenfjeres war, so truq sie doch den Todcske'.m in ihrem Toppelher.zen. Das Beispiel, das die iUn^rn in den jiriegen von 18^8/w, 18^ und ISM; ffeqeben, wurde im Welttriec^e von den anderen ??ationen noch viel gründlicher n^cki^eaihmt. Es waren die letzten To« tes.^uckunc^l'n eines großen Reiches und einer stolzen Dynastie, die ausser der religiösen Mission, die das Schicksal an sie gestellt, 'keine andere voll zu erfüllen vermochte. A. L. versetzte. Salbe war ?r'.iii ihn als .^"^auptbeteiligteu aui .<^oin-plot. >zeichu^'lc'. Die Frau dcs hinc^erichteten (''-nnn/^X'rs Dschj a v i d ist infolge der Äusreguug schM'r erkra-nkt. Tie Frau des hingerichteleu Erunuiisters N a s i n uluszte ill eine Irrenanstalt iiberfiihrt wcrdeu. ^as jugoslaniische Lberammergnü. In !^"r '^'t veiu 5^. bis 12. d. M. n'erden in !rvuiea die heurigen Passionsspiele aus-H>snlirt werden. t. Z^ür eine Bahnlinie Subotica—Baja. ?lus Beograd wird berichtet: T<'r Abgeordnete Tr. P o p o v i ist au der spitze eiuer ,zahlreichen Teputliliou hier eiugelrofsen, die die (Errichtung einer Bahn auf der Strecke Subotica-Vaja iil Porschlag briug^'n wird. Durch die I^-rrichtung dieser Bahu, die i'iber nngarischeS Terriiorinni fi'ihreu wlirde, wäre eine kiizere 2^erbinduug zwischen Zagreb uud Eubotiea erreicht. t. Abreise des Patriarchen aus Spli^. D<'r ??atriarch der serbisch-orthodoren !»lirche, DeuietrillS, hat fiestern die dalmalinische ^'^luptstadt verlasseu. Por der Abreise erstattete ihin der ^iatholisä^e Bischolf von Split seinen Besuch. Als der Bischof d^''Ui greisen ^Patriarchen ^die .<>ände tiissen wollle, entzog dieser ihin gütig die .'('»and und küs^le den Diener der riinnschen >tirche an beide ?Ä?ngen und an die Stirne. t. Ein englischer Gcfchjchtschreiber in Jugoslawien. Mitte Septeinber trifft der englische .^>!storiker Professor Wa t er s o n! in Beoc^rad ein. ?Äiterson weilt seit eini- j ger Zeit ^n Jugoslawien und will ein Standardwerk über Jugoslmvien herausgeben. t. Die Fremdenwelle in der jugoslawischen Riviera. Im August verbrachten über Gäste, meistenteils Reichs'oeutsche und Tschechen, den Sounner in Dubrovnik. t. Ausschreibung der Gemeindewahlen in Ljitbljana. Aus Veograd wird berichtet: Der Innenminister hat sich nes neuen Regie-rungskonrmissärs wird noch nicht geirannt. t. Vom September. In dem 3l) Tage uu:-fasscndcn Monat September wird die Tagesspanne uierllich -klei^ier; am 23. Septeinber UNI 8 Uhr abends haben wir Tag- und Nachtgleiche, die Sonne tritt in das Zeichen der Wage, gelangt wieder zum Aequator, und der .'^lerost beginnt. Die Sonne, die anfangs um 5 Uhr 17 Minuten aufgeht, erscheint am (fude des Mouates 5) Uhr 5)7 Minuten; der Sonnenuntergang findet aut erste-n t! Uhr ^3 Minuten, am letzten September 5 Uhr 43 Ä^iinnten statt. Der Mond wechfelt viermal, uud zwar haben wir am 7. Neuuwnd, am 15). er-steS Viertel, am 21. Vollmond uud am 23. letztes Viertel. t. Ein nener Lustweltrekord. Paris, 2. Septen?ber. Ter französische Fii^'gerlenlnnnt O a ll e s und Hauptmaun W e t? s e r s)alben einen neuen Weltrekord aufgestellt, indem sie ohue Zwischenlandung von Paris nach Bender Abbas am peitschen Meerbusen flogen. Dies entspricht einer Strecke vo>n Nelv-?)ork nach Brost. Der frühere Rekord wurde auf der Strecke Paris—OmSk mit 471<» Kilometern aufgestellt. t. Der Mord auf der Dsnau. Aus Novi Mörver wurde gleich verhaftet. t. Späte Liebe. Ein eigenartiger Vorfall ereignete sich im Pariser Vorort St. Maur. In dem Armenviertel fand man in ihrem kleinen Zimmer die 7vjährige, unverheiratete (Greisin Ma,zerauS halb eutkleidet tot auf dem Bette liegen. Ihr Körper zeigte keine Spuren von Gewalttätigkeit. Auf Grund der Angaben der Nachbarn wurde der 6.^jährige Schwager der Ei^mordeten, ein Schuster, verhaftet. Er legte folgendes Geständ?iis ab: „Ich bin mit der Schwester der Toten verheirati:t, bemerkte aber in der letzten Zeit, daß ich eigentlich die Schwester meiner Fran mehr liebe als meine mir angetraute Gattin. Ich begab mich zu ihr und gestand ihr meine Liebe. Sie weigerte sich jedoch, mich anzuhören." lA^tomobiliinfall. Der ärztlichen Untersuchung zufolge verschied > wartete Besuch des verspäteten Liebhabers ihr verursacht hatte. Das Gericht wird mit diesem eigentümlichen Vorfall ein schwieriges Problem zu lösen haben. t. Ein wirksames Amulett. In der englischen Stadt Blackburne ereignete sich kürzlich ein Unfall, indem von einem Balkon ein zwci Zentner schwerer Stein sich loslöste und auf die Straße fiel. Er fiel neben eine Frau, die dabei knapp dem Tode entging. Es stellte sich dabei heraus, daß diese Frau ständig einen Opal als ^ls^chmuck trägt, durch dessen Kraft sie nach ihrer Meinung schon früher fünfmal vom Tode errettet worden ist, dreimal von: Ertrinken, einmal bei einem Eisen-bahnzusammenstoß und einmal bei eine« Nachrichten aus Maribor Aussedenerregender Selbstmordversuch Gestern abends um zirka halb 22 Uhr spielte sich aus der Reichsbrücke eine aufsehenerregende Szene ab. Eine jüngere, elegant gekleidete Dan schwang sich plötzlich vor den Augen der Passanten über das Geländer und wollte sich in selbstmörderi-scher Absicht durch einen Sprung in die Fluten das Leben nehmen. Glücklicherweise konnte sie aber daran noch rechtzeitig gehindert werden. Der hiesige Sch'Mieduleijster Herr Josef P e ö a r sprang hinzu, erfasjte die Le^bensüberdrüssige noch in: letzten Augeublicke an den Händen und rettete sie auf diese Weise vor dem Tode, worauf sich diese scheinbar mit ihrer Schwester, die ihr nachgeeilt sein Nlußte, sofort entfernte. Die Selbstmordszene hat begreiflicherweise unter den allerdings um diese Zeit bereits spärlichen Passanten eine große Verwirrung hervorgerufen. UN Trauung. Mittwoch den 1. Teptem'ber fand in der evangelischen Chr.stuskirche die Trauung des Herrn Eduard Valentin, Chef der Passagiera-bteilu-ng des Lloyd Trie-stino, Bombay, mit Frl. Dora Stein-b r e n n e r, Tochter des Herrn Baurat Steinbrenner in Maribor, statt. Als Trauzeugen fungierten für den Bräutigam der Vater der Braut, für die Braut in Vertretung des Herrn Jng. Nomeo B ur i Herr Hermann Stein b renne r, Handelsgärt wird bericlitet: Gestern unternaihmen Gartenarchitekt in Maribor. Unsere die Arbeiter i^iarl Ma jeti 6 und Ivan > ^^'^lichsten Glückwü^ische! Salbe eine Kahufa'hrt auf der Donau ^ m. Todesfall. Am 2. d. M. um 14 Uhr uuweit von Begir. Inmitten des StronieS erlag der 6s)'jährige in der Smetanova ulica entstand Mvischen beiden Insassen ein streit, ^ 44 woHn'hafte Platzmeister Herr Johann in dem Majetiä ein Messer zog und den: K raus einem Herzschlage. Den Hinter» M.tfahrer eiuen Stich in die Herz-gegend ! bliobenen unser innigstes Beileid! M a r i H o r, 3. September. m. Evangelisches. Sonntag den 5. Septem» ber wird in Maribor kein evangelischer Gottesdienst stattfinden. Wie bereits angekündigt, wird vom 6. bis 12. September der im ganzen protestantischen Europa bekannte Evan-gelisationsmann, Pfarrer Joachim U n-g n a d aus Berlin in der evangelischen Christuskirche eine Reihe von religiösen Vortragen halten, l^r wird an diesen 6 Abenden über folgende Themata sprechen: 1. Monag: „Christentum in uns"; 2. Dienstag „Christentum in der Ehe"; 3. Mittwoch: „Christentum in der Kinderstube"; 4. Donnerstag: „Christentum und Arbeit"; 5. Freitag: „Chri stentum schafft Volksgemeinschaft"; 6. Samstag: „Christentum in der Menschheit". Die Vorträge beginnen um 7 Uhr abends. Di« Glaubensgenossen werden ersucht, recht zahlreich und pünktlich zu erscheinen. Niemand» versäume es, diesen Abenden beizuwohnen. > m. Definitive Enteignung des Scherbmim» schen Besitzes in St. Nikolai. Das Staatsärav hat sich dieser Tage grundbücherlich als Besitzer jener Parzellen eintragen lassen, die dem Tampfmühlenbesitzer Herrn Scherbaum in St. Nikolai zugunsten der Männerstrafanq stalt enteignet worden sind. Ursprünglich wul? den 73 Hektar enteignet. Aus der Enteignung wurden später über Einspruch des Besitzers 5 Hektar Boden ausgeschaltet. Damit erscheint eine Angelegenheit, die sich seit einigen JahB ren in die Länge zog, endgültig liquidiert. m. Nachträgliche Rekrutierung der Jahrgänge 1901 bis 19j)6. Zu der am 4. d. stattfindenden nachträglichen Rekrutierung der Jahrgänge 1V01 bis 1906 haben sämtliche nach Maribor zuständigen Stellungspflichti-gen zu erscheinen, die sich aus irgendeinem Grunde an der Hauptrekrutierung nicht beteiligt haben. Die Rekrutierung findet beim Militärkommando, Trstenjak-Gasse 5, um 7 Uhr früh statt. m. Deutsche Parallelklassen an den VolkS-und Biirgerschulen. In deutschen Elternkrei-sen, die auch sonst von feiten ^r Minderheit- EinVermäcktnis 36 Rouwn von Th. L. Gottlieb. (Unbcrechligler Nlichdruck verboten.) Träuenübi'lströnlt war ihr Antlitz, als Elly sich oniporrichtete. Sie legte die Arme uul seinen ?^'^nlS, sah iliin tief in die Augen u-nd flnsterte-^ „^o gros^ ist d<'ine Liebe, .H^'inrich? Ich nehme sie an, und Gott soll nur gnädig sein, daß ich sie dir in gleicher Weise vergelte. Ich gehe uiit dir." 5ie trat nnn vor Frau Mirskti: „Tante Mirsky, kannit du so unerbittlich seinV — O, nein — ich sehe es dir ja an: du sagst ja!"- Nun ivar die alte Frau eutwaffnel. Aber sie rang die .«oande u-nd sagte: „Weil ich ja nllr dein Bestes lvill, .^t'ind: ja. in Gottes Na-nien! Aber unn niniukt das Verhängnis seinen Lallf, vor dessen Folgen ich bange." „Wir werden dieses angebliche Verhängnis aushalten," sagte .Heinrich und drückte der Frau die .Hand. „?iun hält uu6 nichts mehr, ^tonlm, Elly, wir eilen zu uieinein Vater." „Der Herr gebe euch Gln^-l auf den Weg, wie ich es euch wü.nsche. — Uud nun noch etwas, Herr Gollniann: .er, mein liebes !k^ind, und seien Sie versichert, dasi das Wenige, das ich Sie fragen werde, keine Folter !nr Sl^ bedeuten wird. Ich bin über das Allernötigste l>ereits unterrichtet und wünschte nnr die Braut meines Sohnes von Angesicht zu Angesicht zu fel^en. Nun," setzte er lächelnd und scherzhaft hinzu, „ich unch zu meiner Ueber-ra'chnng und Frende konstatieren, das; niein Sohn gar keinen schlechten G?ichma^ hat/' „Hast du je daran gezweifelt, Vat-.'r?" „Das nicht, Heinrich ^ aber du hast meine Erwartungen noch übertroffen." Nach einigen Fragen, die EllnZ nabere Verhältniffe betrafen, die sowohl non dem Mädchen wie auch von Heinrich auS'Nhrlich beantwortet wurden, und wobei .Heinrich den Uulstand, dafz seine Brant ein illegiiimes Kind sei, nur so nebeirbei erwähnte, klingelte Herr Gollmann einen: Diener, der bald darauf eiue Flasche Sekt entkorkte. „So, Fräulein Elly," sagte der Fabrikant gütig, indenl er das Mädcl)en unter dem ltinn faßte und ihm tief in die Augen sah. „von diesem Augenblicke an sind Sie meines Sol)nes Braut und meine künftige Schwiegertochter. Wohl war ich anfangs gegen diese Wahl, da ich besondere Wünsche mit meinem Tohne vorhatte. Er ist jedoch großjährig und ich kann ihm das Recht der Selbstbestimmung nicht absprechen. Ich gebe meine Einwillignug und meinen Segen und bitte Sie, meinen Sohn auch wirklich glücklich zu machen, denn er verdient es. Werden Sie das können?" „Mein letzter Atemzug, Herr Gollmann, gehört .Heinrich." Sie egriff des Fabrikanten Hand, die dieser ihr hingestreckt hatte, und in ihren leuchtenden Augen las er die Wahrheit, deun er war Menschenkenner. ^Und im weiteren bin ich für dich von heute ab nicht imehr Herr Gollmanu, sondern dein Vater, und du bist meine liebe Tochter Elly. versMt du mich? — Jetzt gibLt du mir einen Knß, einen recht herzlichen — ich nlöchte auch einen kleinen Anteil von Eurem Glücke abbekommen." Das hatte er kaum gesagt, als er auch schon ein weiches, seidenes Lippenpaar aiuf seinem Munde fühlte, und der Kuß von diesem keuschen, zarten Mädchenmunde zauberte ihm Tage goldener Jugendjahre in die Erinn-.-rung. Aber der alte Herr fühlte «uch noch etwas anderes, etwas Warm-Flüssiges, das ihm über die Wangen rollte. Gerührt nahm er sein Taschentuch und wischte dem Mädchen die perlenden Zähren von den Wimpern. „Nun kommst du daran, Heinrich: Ich wün sche dir und deiner Braut alles Glück, das ihr euch selbst schmieden müßt. Meinen Segen habt ihr — stoßt an, Kinder!" So endete Ellys Berlobungstag. Für fle voll Glück und Freude, und doch nnt l^ine^n leisen Unterton von Besorgnis, denn Frau Mirskys sonderbare Andeutungen zogen iu ihren Gedanken immer wieloer auf wie ein gewitterschweres Gewölk. Noch am gleichen Tage führte Heinrich seine Braut zu Frau Mirsky zurück, nachdem er vorher mit seinem Vater Rücksprache ge-pslogen hatte bezüglich der vorzunehmenden Arbeiten am Tillingibach. Dann fuhr er nach „Jagdlust", nicht ohne Elly bedeutet zu haben, daß er sie nach Ablauf von drei Tagen wieder nach dort holen wollte. Mrtjetzung ^ NMW? M?M'?."^e^IeÄAer lachen Faktoren unterstützt werden, ist der Wunsch nach Errichtung von Parallclttasscn an den hiesigen Volks- und Bürgerschulen ausgesprochen worden. Es P zu hoffen, daß unsere Cchulbchörden bei vorgeschriebener E6)üleranAah1l diesem Wunsche Rechnung tragen werden, umso mehr, weil der 2. V!ino-ritätenkongreß in Genf unter Borsitz des Slowenen Dr. Josef Wtlfan (Triest) sich neuerlich in feierlichster Wei-se gegen jede irre-dent!.stischc Politik ausgc'sprochen hat. Soll den Slowenen in Kür-nten und Italien die Sonne der kulturellen Freiheit aufgehen, dann müssen auch unsere Staatsbehörden solche Wi'msche in Erivägung ziehen. m. Beschwerde an d!e Adresse des MiN. tärksmmandos. In letzter Zeit mehren sich ' die Klagen unserer Umge'bungc'böv'ölkerunlg Mer das rüÄsichtswse Vorgehen der exerzier renden Truppenkörper in den Kulturen, die Hvgenwärtig zweise'llos noch sehr schonungsbedürftig sind. In R o k p a h soll in den letzten 8 Tagen einem d-ortigen Besitzer so-gor zweimal auf diese Weise an den Kulturen ein enormer Schaden endstanden sein. ' Dad die Bevölkerung, die von den grofzen E'teuerlösten säst erdrückt wird, daro'b sehr - erbittert ist, braucht Wohl nicht betont werden. Wir appellieren daher an das Militärkommando, unverzüglich im eigenen Interesse Schritte zu unternehmen, dlgmit diesem rücksichtslosen Vorgchen ein Ende bereitet wird. Besonders im Herbste, zur Zeit der Fruchtreife, müs^te man sich die Schonung der Kulturen angelogen sein lassen. m. Vor dem Ertrinkungstode erre tet. Am 2. d. badete der in der Bäckerei Robaus be'kienstete Vhauffeur in der ??ähe des Drau-steges in der Drau. Er schwamin gegen die Mellen, verlor seine Kl^aft und wäre zweifellos ertrunken, wenn ihn nicht Herr ' S p a n n e r aus den Fluten gezogen hätte. m. Zwangsdelogierung. Der Eigentümer des .^^auses, in dem die Firma „Elin" untergebracht ist, hat dem Staats^bahnassistenten K o n f i d e n t i die Wohnung gekündigt, weil er ihm die Miete von 700 Dinar wcht zu bezahlen vermochte. Da er nun zwangsweise dclogiert wurde und vorderhand eine andere, seinem Einkommen entsprechc^lde Wohnung nicht finden konnte, zimmerte er sich im Hofraum des Hauses Iugoslovanski trg 3 (neben dem Gebäude der Bozirkshanpt-mannschast) ein Notzclt zurecht, wo er augenblicklich wohnt. m. Polizeibürotratische Rllcksichtsl-^figkeit. Au unserer gestrigen unter dieser Anschrift gebrachten Messung ha^en wir in Erfahrung gelbracht, daß die Polizeibehörde die Bestellung neuer Pässe rechtzeitig in die We- leitete, das; a^ber die bestellten Pcisise aus Beograd trotzdem noch nicht eingelangt sind. Man sah sich 'dÄher gezwungen, . einige Pässe leihweise anzuschaffen?. m. Unterhaltungsabend des Schachklubs. Samstag den 4. d. verani'taltct der hiesige Schachklub im Hotel „Zum Mohren" eine lustige Unterhaltung mit Schachspiel. Alle Mitglieder und deren Angehörige sowie Freunde des Schachspiels werden höflichst eingeladen. Beginn 20 Uhr. Eintritt frei. Am selben Abend werden deil Prei§träg<'rn des letzten Turniers die Preisgeschenke überreicht. IN. Tombola in Zg. Polskava. Der Ortsschulrat in Zg. Polskava veranstaltet Sonntag de«: k>. d. um 15 Uhr eine Tombola, deren Reinertrcignis zum Umbau der Schule bestimmt ist. Die Tombola findet im historischen Schloßpark statt und iist mit einem Fest verbunden. Gewinste: Ungefähr 2 Waggon Rundholz (Brennholz), Schweine und andere Berste. Ter Ortsschulrat. m. Berichtigung. In der Traueranzeige der Familie Senekowitsch anläßlich des Ablebens des Grundbuchführers Herrn FranG Senekowitsch muß es richtig heißen: Jultschi Theißbacher und nicht Theiß-barche. m. Unfall. (Nestern -nachmittags wurde eine alte Frau, namens Paula (Y r i z o l t, in der Alcksandrova cesta vor dem Cafe „Jia'c>ran" von einem großen, frei uMerlau-fenden Hunde zu Boden geworfen. (Glücklicherweise kam die Frau nur mit dem Schrek-ken davon. in. Eine Zigeunerkarawane in Maribor. Gestern uiachmittags zog eine Zim'nnerka-rawaue durch unsere Stadt. Ein Teil der-sel/l>en wurde wegen vevschiedener Vergehen ins P^olizeigefängnis gebracht, wä'hrend der andere Teil seinen Weg fortsetzte. m. Wetterbericht. Maribor, September, S Uhr jrüj,: Luftdruck 73V, Barometerstands 742, Thermohygroskop 4- 6, Maximaltemperatur 19, Minimaltemperatur ->-19, Dunst druck 19 mm., Windrichtung W, Bewölkung —, Niederschlag —. * Dr. Camilla Morocutti ist von sei-ner Reise zurückgekehrt und ordiniert regelmäßig wie bislicr täglich von 9—12 in St. Jlj. 9120 * Spezialist sttr Chirurgie Primarius Dr. Mirko t:erniL ist zurückgekehrt und ordiniert wieder wie gewöhnlich. 9069 * Militärkonzert. .Heute Samstag konzertiert im Garten des Hotels Halbwidl die hiesige Militärkapelle. Siehe Inserat im heutigen Blatte. * CasH Europa. AH heute verstärktes Kabarett mit Opernsängerin Fifa de Rosetti, Künstlertanzpaar.Lola Caracitas und Mizzi Weingruber. Moderne und komische Tänze. Ab 15. September Original .Äünstler-Tanz-duo. Nach Programmschluß Gesellschaststan,;. Prima Bouvier-Wcine, Ananas- und Pfirsichbowle. Mufik 9 Uhr, Programm ab 10 Uhr abends. 9155 * Einzelunterricht im Maschinschreiben, Stenographie, kaufm. Rechnen (Wechfellehre, Kalkulation, Ztontokorre^t), einfache, amerika nische und doppelte Buchhaltung samt Bilanz, Korrespondenz und Registratur. Beginn täglich. Tauer 4 bis Monate. Methode KovaL. Nur praktisch, gründlich, leicht faßlich. M. Kova5, Maribor, rekova uliea 6. 9036 * Ein Konzert der Klavierkiinstlerin und Sängerin Frau Eugonie Berchovskaja findet Freitag den 3. September in der Velika ka-varna statt. 9093 * Sonnag den 5. September nach Pekre! Im (Gasthaus.Hartmann zugunsten armer Schulkinder Theatervorstellung, Tanzboden, Rutschbahn, Musikkapelle SkaSej. Alkoholsper-rl> amtlich aufgehoben! Ausflügler sind höflichst eingeladen. Nr. 430. m. Die Freiwillige Feuerwehr Bistrica ficht sich veranlaßt, infolge des am 5. Sep-temb<'r erfolgtl-'N Alkoholrx'rbotes das angekündigte Gartenfest i>m Gasthause des Herrn Rudolf Kr a i n c in Laznica auf den gleichen Ort für den 8. September (Mittwoch, Feiertag) zu verlegen, und bittet alle Gönner und Feuerwehren, dies zur gefälligen Kenntnis nehnren zu wollen. Das ^ioinman-do. . Nr. 342 NachskMenausLtlje Schwurgericht C e l j e, 2. September. Den Vorsitz führt heute Oberlandesgerichts rat Dr. B r a ö i ö. Staatsanwalt Dr. L l-k a r, Verteidiger Dr. I. H r a s o v e c. Seinen leiblichen Bruder erstochen. Vor den Geschworenen stand heute der 2.^»-jährige BesitzerSsohn Josef M u c aus Do-briska vas bei GruSovlje we'j.'n an j^ineul Bruder verübten T o t s ch l a g e s. Am ?lbend des 1. August kau? es zwischen dem Angeklagten und seinem älteren Brud.!r Anton vor ihrem Elternhause ^u einer Rauferei, wöbe? der Angeklagte seinem Bru'X'r unt einem Brotmesser eine tödliche Brustwunde v<'rsetzte, die den sofortigen Tod des Veruiun-deten zur Folge hatte. Der Angeklagte gibt an, am verhängnisvollen Tage berauscht au? dem Weingarten nach Hause gekommen .^u sein. Als sein Bruder die Magd zn beschin'pien hega?:n, wies ihn der Angeklagte zurecht. Es entspinn sich ein Wortwechsel, der zu einer Rauferei führte, wobei Io^ef Muc seinen Bruder, der zu Boden geschleudert halte, crstach. Der Angeklagte hatte ausierdem am 27. Juni während eines Wortwechsels in berauschtem Zustande die Besitzerssöhnc Gabriel .Eumer, Johann Pu^.nik und Franz Puö nik mit einem Messer leicht verwundet, dem Besitz<'rssohn Stefan Bogataj aber den Rl?ck aufgeschnitten. Die Verhandlung dauerte bis 12 Ulir 15 Minuten. Die (beschworenen verneinten die Fragen auf Totschlag und leichte Körperverletzung, b<'jahten aber die Frage auf überschrittene Notlvehr und Trunkenheit, worauf Josef Muc zu acht Monaten strengen Arrests l>erurteilt wurde. Mit diesem Fall wurde die Herbstt-kgnng des Schivurgerichtes in Eelje abgeschlossen. f. Trauung. Mittwoch wur'oe in Eelje Herr Alexander Z ambell i, caud. ing. nwnt. in Ljubljana, mit Frl. Mw B ; d o- v e e, stud. ing. chem. aus Trbovlje, getraut. Unsere herzlichsten Glückwüniche! c. Aus dem Staatsdienste. Telegraphenmeister Johann Ä a v s, Mitglied des Ge» meinderates von Eelje, wurde auf eigenes Ansuchen von ^^Äje nach Sloivensgradec versetzt. c. Amtstag. Die Handels-, Gewerbe- und Jndustriekammer in Ljubljana wird Dienstag den 7. d. i?l der Kanzlei des .Handelsgremiums in Eelje am Sanukai einen Amtstag abhalten. c. Aus der Musikschule. An dor „Glasbena Matica" (Musikschule) iu Eelje beginnt der Unterricht am Montag den 6. d. Donnerstag reiste Herr Karl S a n c i u, Direktor der Anstalt, nach Prag, um dort für das kommende Schuljahr einen qualifizierten Violinlehrer an die Anstalt zu verpflichten. c. Stroßenmeisterkongreß. Sonntag, den 12. d. M. findet in Eelje ein Kongreß der staatlichen Stras^enmeister statt, auf dem 'die sozialen und wirtschaftlichen Fragen der 'Straßemneiister im ganzen Staate bchan-delt wewen sollen. Die Eröffnung des Kongresses sindet um 9 Uhr vormittags iu? Gartensaal des Hotels „Zum loeißen Ochsen" statt. c. Schulbezinn. Der Unterrichtsbeginn an der städtischen Knaiben- und Mädchenvolks-schule begannt wegen Ausmalung der Sch?il-räuinlichkeiten erst Montag, den 6. d. M. Die nachträgliche Einschreibung in die z?vei-klassige staatliche Hantelsschnle in Eelje sindet Montag den 13. d. von 9 bis 11 Uhr vormittags statt. Ter Unterricht beginnt am 15. d. M. c. Am Staatsrealsymnasium wurden bei den Herl^stprüfungen 27 Schüler in die erste Klasse ausgenommen. c. Selbstmord. Ans Savski Maros wird «berichtet: Dieser Tage wurde auf der Strecke Zidanimost—Zagreb die Leiche eines unbekannten Mannes gefl?n5en, der sich d?irch einen Revolverschuß entleibt hatte. Man fand bei IN Selbstinörder u?lr eineil Armeerovol-ver und eine ain die N?immer li.M aus^cie-stellte Radflahrerlegitin?ation. Tie ?vcl!erel? Recherchen ergÄ^en, daß es sich um den iin Jalhre IM in !^t. Iurij bei Eelje zuständigen Nürodiener der Firma „Merkur" in Z!agre'b,Ioan Iako b, ha??dclt. Jakob war längere Zeit von seiner Frail geschieden. Das Motiv oer Tat ist Fau?ilienzniist. -O- Nachrichten aus Vtuj p. Evangelisches. Sonntag den 5. Septein-ber Uln halb 11 Uhr vorinittags wird im Uebungsziinnrer des Männergesangvereines ein evangelischer Gemeindegottesdicnst stattfinden. p. Ein interessan'er Bortrag. Der ..Verband deutscher.Hoch'chüler PettauS in Ptuj" hat in seiner letzte?? Ausschus;sitzung beschlossen, zu Gunsten der vo?n hic^sigen Roten Kre?lze eingeleiteten HilDaktion für die Ue-berfchivemmten einen Vortragsabend zu veranstalten ?lnd bat sich mit einen dieslbe-zilglichen Ersnchen an Herr?? Dr. A. K o l-l e n z, Professor aus Graz, gewendet. Dieser hat nun a?!ch schon sei??e Mitwirkung für den ?vohltätigen Ziv.'ck in liebenswürdigster Weise zugesagt n??d wiri> ai?? Donnerstag, den 9. d. M. nin ^ Uhr f!'be??ds im Vereinsbause ü'ber „Die Leitinotive in ^der Enliwicklu??^g der Natur?vi>ssenschaften" sprechen. m. Die Firma Jos. Karniönik, Slovenska ulica lg, veranstaltet von Sainstag den 28. August bis Sainstag den 4. Septeinber zur Reklame eine billige Krawattenwoche mit 30Nachlah von den gewöhl?lichen Preisen. Zu dieser neuartigen Neklaine hat sich die Firu?a trotz des damit verbundenen großen Verlilstes entschlossen, da ja auch jede aildere Reklaine Geld kostet, bei dieser aber ein?nal a?lch der Käufer eiuen Vorteil in der Möglichkeit eines ganz außergewöhnlich billigen Ankaufes hat (tief unter de?n lvirklichei? Wert der Ware); die Firina erreicht aber zugleich dadurch, daß der Käufer n?it ihre?n größten und bestassortierten Lager bekannt gemacht wird, den Zweck der Reklaine. Wir lvoll^'n noch lx'inerken, daß die Veran-staltllng kein so oft vorkon? inender Rekla?ne-schivindel ist. Jederinan?? kann den ivirklicl^en Nachlaß von 30?^ kontrollieren, da a?lf jedcm einzelnen Stück der Preis verzeichnet ist. Es lohnt sich auch für jedermann, die Ausstel- lCelke 8' lung der Firma zu besichtigen, um sich von der Richtigkeit des oben Gesagten zu überzeugen. 8803 Kwv Burg . Kino Vo?n Donnerstag den 2. bis einschl. Sonntag den 5. September: die Galerie der be^ sten Kinoschauspieler und Schauspielerinnen: Asta Nielsen, Werner Krauel, Gräfin Esterhazy, Gräfin Tolstoj, iin s>akt. Dran?a „Die sreudlose Gasse" ilncii den? bcrühinten Roinan Hugo Bettauers. Die .l^ollenbescl-zung garantiert den Erfolg dieses herrlichen Werkes. Apollo » Kino. Von Freitag den 3. bis einschl. Montag den 6. September: „Liebe im Purpur", kolossaler Ausstattungsfilin in 6 Akten. Nach dem Manuskript der beka??nten Schriftstellerin Ellt>nor Glyn. Packende .Handlung. In der .Hauptrolle Eleanor Boardman und Eonrad Nagel. Kino „Diana" in Studenei. Von Mittwoch den 1. bis einschl. Freit>üg den 3. September: „Schwarze Raubtiere", ein hervorragender Abenteuerfilm a?ls den Urwäldern Afrikas mit Karl de Vogt in der .Hauptrolle. Packende .Handlung. Vorstellung täglich an Werktagen um 20 Uhr, an Sonn- und Feiertagen um 16, 13 und 20 Uhr. DereinsnachrtMten. * Dein geehrten Publikuin teile ich mit, daß ich am Sa-mstag deu 4. September das altbekannte Gasthaus „Betrinjsti dvor" er« öffne. Bei der Eröffnung wirki eine bekann« te Musikkapelle und der beivährte Gesangverein „Jadran" mit. Für ausgezeichnete Kü« che, hervorragende Weine und stets frisches Bier ist bestens gesorgt. Die Sensation: bil« det ein Preiskegelschieben.ivelches am Sainstag und über den ganzen Sonntag stattfindet und für welches zahlreiche nette Prcifs gestiftet ivurden. Z?l zahlreichein Besuch empfiehlt sich Hinko K o s i e, Gastivirt. 9070 v. Die Musikkapelle „Glasbeno drukitoo dri. Zel. in usluLb." in Maribor veranstaltet ain Sainstag den 4. d. abends im l''!)artcn des Gasthailses Rozn?an „Zur Lokoniotive^^ l Frankopanova ul.) für seine Gründer und unterstütze.nden Mitglieder ein großes K o n-z e r t. Alle Gönner ?ind Freimde siird herzlichst eiirgeladen. Für gute ^zvisen und Getränke sorgen? die t^astgeber. Nr. 432 v. Der Eisenbahnergesangverein „Krilato kolo", Maribor, gibt lx'kannt, das ivegen des Alkoholverbotes am 5. d. das für diesen Tag anberaumte Gartenfest bei Reibenschuh in Pobre^je auf den ?. Septen?ber verschoben werden ?ni?ßte. Das Fest findet mn obigen Tage (8. d.) ain gleichen Orte statt. Der Ausschuß. Nr. 431^ v. Das Fest des Gesangvereines „Zarja" findet uiuvlderruflich a?n Son??tag den 5. d. iin Gasthause Valon in Pobre^je statt. 443. Sport : SB. Rapid — SK. Mura. Smintag den 5. d. werden sich in Murska Sobota die beide?? .Handballsaniilien der obgenaiinte?? V^r-ei??e im Freundschaftsspiele gegenüberstehen. Diesem Spiel kann man einen interessanten und spani?enden Verlauf zuschreiben, wenn inai? das letzte Spiel der genannten Geg-??erinneu. in wclche?n Rapid init ni?r knapp f! : 7 unterlag, in Betracht zieht. Den Sieg SK. Mura zuzuschreiben, erscheint keine ge-ivagte Sache, hat doch die Familie erst diirch ihrei? letzten Sieg über die Familie des SK. Ilirija von ihrer Spielftärke das beste Zeugnis abgelegt. Die Rapidlerin??en ive?'den also bestrebt sein müssei?., dein Spiele einen jederzeit ehrenvollen Verlauf zu sichern. : Bei den bevorstehenden Trabrennen wird das „Diana"-Kino in Studenei Filmaufnah-inen inachei?. Reflektanten für beistiminte Auf-uahinen inögen sich melden. : M. R. Kl. „Edelweiß 1M1" in Maribor. Sonntag den 5. d. Tagespartie nach Rc^a^ka Slatina. Abfahrt 4 Uhr f?üh leine St>?nde Wartezeit) ab Glavni trg. Mit Rücksicht auf die starke Beteiligung an der Tagespartic entfällt die Gegeiipartie. Laternen mitneh, inen. Gäste herzlichst ivillkon?n?en. Da die Partie jehr aMrengend ist, können 'Da^en 'Nik? ?kmMve LVA LIM '4. ?epsetnk«r 1VS6 «n der Partie nach NoyaKa Slatina nicht Der yahrwmtt. — Dienstag 7. September gemütliche Abendpartie. Ad-sahrt 19 Uhr vom KlMotÄ (keine Warte-ßeit). „(Yut Fahrt"! ^ H.B. Rapid: Training der ersten Mannschaft. Samstag, 4., fi«it'et ein Üonditions-trawiny» Sonndag den 6. ein Balltraini-nq «nÄ Mvntay den 7. wieider ein tton^tions- inal mn 17 irhr swtt. Erscheinen sämtlicher Spieler Pflicht. : Schwedische Leichtathletik. In Schweden wurden Sonnt«g Wieder Awei Distriktskämpfe misgetragen, die ausgezeichnete Leistungen brachten. In ISnköping gewann Adolf-s s o n den Hochsprung mit 1.90 Metern, der Dreisprung fiel anSvensson mit 14.63 Metern. Von den Laufbe^verben ist die Zeit tvaining statt. Das Training findet jedes-ZtenfeltS über 5000 Meter (15.W.V) hervor- zuheben. Im Speerwerfen erzielte L i « d-st r ö m 64.01 Meter, während im Diskuswerfen E r i k s s o n mit 41.75 Metern siegreich blieb. Von den Resultaten, die in Karl-stad erzielt wurden, wäre der Stabhochsprung Lan g e s mit 3.71 Metern hervorzuheben. Sten Pettersson und C h r i st i e r n-s s o n, die ewigen Rivalen, starteten auch in Hudiksvall. Im 110-Meter-Hürdenlaufcn blieb diesmal wieder Petterssonin der schlechten Zeit von 15.9 Sek. siegreich. Chrdstiernsson benötigte gar 16.2 Sek. Die Galvndmne deS EchaufpielhauseS schickte gleich die erste Rolle zurück. Sie war ihr zu klein. Darauf bekam sie die Rolle wieder zugeschickt, m'.t einer Zeile veS The-atersekretärs: „Auf Seite 18 wurde noch ein Kleid d-azugedichtet.* Sogleich erschien die Künstlerin zur Pro«be. Im Mooesalon. »MM ^»5. klUlM WM.lilvliM Ii. !7 Kleiner Anzeiger. «chaltafch-n, «acksacke ««d V». cherrie«m in großer AnSwM zu niedrigen Preisen bei I. ö r a v o », Aleksandrova cesta 13. SlomStov trg S. 8770 Echmache Männer erhalten wich tige Aufklärung gratis. 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Reflektiert wird nur auf solche, die schon bei Kindern waren und gute Zeugnisse besit-Vorzustellen von 10 bis 12 Tattenbachova ul. 2g. 9083 Junger Kellerbinder wird sofort aufgenommen. Adalbert Gusel, Maribor, KoroSka cesta 18. 9115 Näherin, die auch Decken nähen kann, wird aufgenommen. — K. Wesiak, Cankarjeva ul. 2. 9109 Jüngere kanzleikrast, kroatisch spreizend, wird aufgenommen. (Auch Anfängerin.) K. Wesiak, Cankltrjeva u5. 2. 9108 Lehrjunge wird im Uhrmacher und Optikergeschäft aufgenommen. N. Bizjak, Maribor, Go-sposka ul. _ 915« Bedienerin für die Zeit von 8 bis 10 und 13 bis 14 Uhr ge-suck)t. Mlinska ul. 34. Tür 1. 9132_ Korrespondentin, deutsch-slowenisch, die stenographieren kann, wird aus 14 Tag« zur Aushilfe gesucht. Anträge an die Verw. unter „Korrespondentin 9151 _ MäunÜche oder weibliche kanz-letlraft wird ausgenommen. Bedingungen: Kenntnis der Buchhaltung. Slowenisch, Deutsch, Serbokroatisch, Maschinschreiben deutsche und slowenische Stenographie. 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Uns« einrlxes. lnnixetLxeÜedtes Klnä VLDRorss l»t «m I. 8«ptemder vom ^UmScktlxea ln 5etne easelsedar Husxenommea ^oltlen l)«s I.elc1lenkeßSnxni5 un5ere5 unverxeöllcken l,iediinx8 llnaet ssm-5tgx 6en 2. Leptemder I9?ö um 17 Ukr von 6er I.eiekeak»Ue Äe» itMizel^en I^rleäkokes in ?ot)retje aui 8t«tt. AKarldor» sm 3. Zeptemder 1926. 9161 ^08ek uncl kisri» pintsklL, Litern. klestnt posi'edni r«vo«t v l^kaxzru. unci rizc?cFs,'/?sks c?/s /üti/'e/2cis ^25^« c^e^/^su^s/t rue «ex co. UudUan». Sra^Itt« 10 prosoeltte kostenlos! iooG GtzeftchOtti« «ch Kr hieNsbaMck« Pe»O«t»tzrtUM: Udtz MiMe»,Js»s«alilt. » Attr de« Hera«