Nr. 159. Montag, 15. Juli 1901. 126. Jahrgang. Mbacher Zeitung vlannmtlationöprtiS: Mit P ° stvcr, e « du » a: ganziäl'rig 30 X, linldiähris, ,5 X. Im jwnlor - aainiälnin 52 «. hlllbjnlnin li K Für dn' ZusteNiing ins Hau« «anzjälirin 2 1^, ^ InsertioiiSacbühr: Nir llcin" Im'cvatc d,§ v> ^ ^i'"> k>» >i. «röncrr per Zeile ,U k; bri östeie» W!l>bcN,°l!i!issr„ vl'r ^^l,' « !i Tie 'Laibacher Heilung» erscheint täglich, mit VIusnnl>n>e der Somi^ und iseirrlage, Dlc Adminlstration befindet sich Nmigrrl.play Nr, L, die U>cdlllti>in Taüünüüylllse 1>ir, IU. Tprechstimdon dcr ^odaüwn vo» « bis 10 Ubr vor» »litlans, Uüsranüllle Vriefe werde:» üicht aügsiioilüiieü, ^inuiillrivlo niciu zürüsiA'slcllt, Amtlicher Geil. Der k. k. Laudespräsideut i», Herzogluiiie Kraiil hat dem Forsthüte^- Jakob Tn^nik in Neul die mit Allerhüchstenl Halldschreibeil vom 18. August 1K!>8 gestiftete Ehrenmedaille für vierzigjährige treue Dieilste zuerkannt. . ' Nach dem Amtsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 12. Juli in)? (Nr. 15«) wurde die Weiteruerdreituuq folqeuder Prc>> erzeugnisse verboten: Nr. 152 «I.». liUria. del I'lnui' voin 27. Juni 1907. MchwnrMcher Heil. Die Aus^leichsvcrhandlllngctt. ^ . ^"/^^^pester >iorrespondeilt'der N'euen ^re.en Pre„e" hat von eine.ii leitende.l l,ngär st Staatsmann Audel.tuilgm über den Stand d" Ausgleichs erhalten, ans welche,, hervorgeht das' m de.l letzten Verhandliuigen mehr als die H^fte des Aiisgleichsmaterials erfolgreich erledigt',oor^ oen ^>,. ^as Übereinkommen, betreffeild das Schiedsgericht nud defsen Organisation, ferner die Ubereinlonlnien über die Verzehrungssteuer und die Blockreiiteilfrage seieu vollständig fertiggestellt vM der Tariffrage besteheii ,'.mn Teile noch'Schwierigkeiten, doch seien sie nicht unüberbrückbar Es wurde ein 5tompromiß gefnnden, von dein zu hossen ist, das; ihm im Prinzipe beide Negiernngen .Mtnmnen, können. Die Verhandlungen »verden noch tvreitag. ^ainstag, Tonntag, eventuell auch Montag vor,n,ttagv lvähren. (5s besteht da^ Ve-^"^^'.^/"'e so lveit zu erledigeu, das; lväh-nd de nächsten Woche vornehmlich die Tertie-u ngsarbeiten vorgenonunen lverdeu können. Uln ou^ttte der naehjten Woche dürfte dann Tr We-N'rle zur ^rlchierstattung an das königliche .^of-d ^ ""ch Ijchl reisen. Wie die Tache heute stcht, Mlisttn beide Legierungen oen Ausgleich im derbst vclettv dcu beiderseitigeu Parlamenten unter-ore l ten. T05 .Illnstrierte Wiener Crtrablatl" ver^eich. M't die gnnstigen ^lelduugen über den Ttand der Au5gleich5verhanolungeli nnt großer Befriedigung. Auch in Ungarn, lvo man die Idee der wirtschaftlichen Telbständigken von Negierungv und Par-lamonts wegen zinn Bestandteil des offiziellen Programms erhoben hat, frene man sich im geheimen, das; e5 so gekommen. Tie Vorteile eine-? sicheren Verhältnisses seien doch zu einleuchtend, als da!; man sich ihnen verschließen könnte. Frankreich und Rußland. Alis Paris geht der „Pol. ,^orr." von unier-richteter Teile folgende Mitteilnng zn: Tie zwischen der rnssischen und der französischen Presse entstandene Anseinandersetzlillg, in welcher gegenseitige Vorwürfe über die Art der Vetätigung des Bundes Verhältnisses zwischen Frankreich und Nnßland während der leyten zwei Jahre erhoben wnroen, wird an den hiesigen berufenen Ttellen als ein bedauerlicher Zwischeufall bezeichnet. Man würde nicht nnr mit der Annahme, das; diese Anslassungen oie Wirkling voii ^infliisterungen maßgebender Persönlichkeiten seien, in einen Irrtum verfallen, sondern auch mit der abschwächenden Teutuug, daß die betreffenden Artikel immerhin in ^'egi> rungskreisen auftauchende Stimmungen widerspiegeln dürften, eine haltlose Hypothese aufstellen, ^em gereizten publizistischen Meinungsaustausch zwischen Petersburg und Paris ist keine höherreichende Bedeutung beizulegen, als die eines Ausdrucko Privater Anschauungen und individueller ^emütszustände- die ^esiuuuugen der leitenden Staatsmänner der beiden verbündeten Länder haben mit diesen >tnudgebungen und deren (Gesichtspunkten nichts gemein. Die Negierungen der beiden Staaten sind durchaus von dem ihrer Allianz entsprechenden (leiste engster Freundschaft und voller Loyalität erfüllt. Dieser Charakter ihrer Beziehungen hat auch uicht die leichteste C'rschüt-teruiig erlitten. Japan «nd die Vereinigten Staaten von Amerika. Die „Pol. >lorr." schreibt: Von kompetenter japanischer Teite haben wir über die gegenwärtig viel erörterte Frage oer 'Beziehungen zwischen Japan und den Vereinigten Ttaaten von Amerika die Aufklärung erhalten, daß es dnrchans ungerechtfertigt fei, von eiuer zwischeu deu beiden Ttaaten bestehenden Tpannnng zu sprechen. Das Verhältnis zwischen Japan und den Vereinigten Staaten habe seit dem lveit zurückreichenden Beginne ihres Verkehrs stets den Charakter der Freundschaft getragen nnd es wird in Tokio anerkannt, daß die Vereinigten Staaten Japan immer im Geiste der. Gerechtigkeit behandelt haben. In diesen gegen-seiligen Gesinnungen sei auch durch die Vorgänge in.Kalifornien, denen bloß eine räumlich beschräukte Bedeutung zukomme, keine Änderung herbeigeführt worden. Es lasse sich allertungs nicht lengnen, daß die Stellungnahme der Amerikaner im Staate Kalifornien gegenüber den Japanern in Tokio durchaus uuaugenehme Empfiudungeu weckeu muß, und daß dadnrch eine Frage, die nicht leicht genommen werden kann, aufgeworfen wurde. Alleiu es wohnt ihr doch beiweitem keine so weittragende Bedeutung iune, daß sich aus ihr eiu uugüusliger ^iückschlag auf das Verhältnis der beiden Staaten ergeben könne. Die beiden 'liegiernngen, die sich in bestem Einverständnisse befinden, sind vom Willen geleitet, -,u einer freuudschaftlichen Negeluug der erwähnten Angelegenheit zu gelangeu, und da dieser Wille vorhanden ist, wird man, nach dem bekannten Worte, anch einen Weg dafür finden. Was die geplaute Cntsendnng eines amerikanischen Geschwaders nach dem Stillen Ozean betrifft, fo ist nicht einzusehen, ans welcheu Gründen dies in Tokio einen beunruhigenden Cindrnck wecken nnd etwa als eine amerikanische Demonstratiou aufgefaßt lverdeu sollte. Cs muß die Auuahme abgewieseu werden, daß die Vereiuigteu Staateu eiue» Anlaß haben könnten, gegen Japan in irgendwelcher Weise zu demonstrie-ren. Unter diese», Umständen verdient die hie lind da aufgeworfene Frage, ob die Weltpolitik mit Feuilleton. Vorbei. Novelle uon Aetnvig Müolny. (Schluß.) Treißigtansend Mark galt's ',u gewinnen, uud ^"durch, daß er, wie fie wußte, selbst auf „Meiu-«"ld gefetzt hatte, fast das Doppelte. ^. Die größere Hälfte davon würde für Haralds ^Mllden aufgehen, die andere sollte der Gruud-"u i,em, auf dem sie gemeinsam ihr Lebeil auf-uen wollten. Harald würde den Dienst gniltieren o eme Besitzung pachten, anf der sie als seine ""ussrau schalten sollte. kin^" ^""'" ^" ^''^' "^'^kinder, ^("achbars .^.^."' ^'"u Jugend auf. Früh verwaist, wurde da > .'" ^"'^ "adeitenkorps gesteckt und erhielt ^u >,? ^sf'^"' einen nicht eben glänzenden Lebe' ""^ ^"" Familienmajorat. der zu dein vals^ ' ""^ ^^"sl"li Fuß in dem vornehmen >ta-^ unieregiment, deni er angehörte, nicht ausreichte. ^ v ^'lbteil feiuer Eltern hatte der Stnrni des ""^ längst verweht. ^> .^'Ulelieses Vormund dagegen hatte das kleine ' "Mtal. das ihr ans dem Verkauf des Gutes uach ^'" 5"de ihrer Clteru blieb, zu ihrer Ausbildung -'.Erzieheriu verlvendet nnd den .'liest als Not-:> ^chen sichl.^- ^gelegt. Herausgerissen ans dem !Uwnen Traumland ihrer Kindheit, aus einer Sphäre, nach der das stille Heimweh sie nie ver- ^'» nnißte sie noch dankbar sein, daß sie durch die einflußreichen Verbindungen ihres Vormundes früher als ihre .Kolleginnen an einer städtischen Schlile fest augestellt worden war. Harald uud sie trafen sieh bänfig im Hause seiner Tante, die sich des schönen Mädchens mütterlich annahm, und nach nnd nach war aus der Jugeudfrenndschast eine ^iebesblüte emporgewachsen, die ihren sauber verklärend über Anneliese breitete. In letzter Zeit ober hatte es ihr öfter geschienen, als ob diese Wuuderblume im Welken sei. Das dritte Glockenzeichen schreckte sie aus ihren Gedanken auf. Am Cude der Nennbahn fiel die rote Flagge, der Start hatte begonnen. Wie der Sturmwind jagen die Pferde dein fernen Ziel entgegen, über grünen Nasen, Hürden liiid Gräben, bis sie in einem Gehölz verschwinden. Bald kommen sie wieder zum Vorschein; in rasen dem Tempo jagen sie daher, zwei vorn, dann drei, die anderen im Hintertreffen. Noch sind die Reiter in so weiter Ferne, daß man sie nicht nnterscheiden kann — da Plötzlich erschallt ein Sckrei aus tausend >iehleu. 3l!i»eliese5 Herzschlaa setzt ans: sio weis;, nms das bedeutet. Wie im Frostschauer bebend sieht sie, daß eins der beiden Pferde an der Spitze fehlt. Die Erregung ringsherum wächst immer mehr, während die Neiter näher und uäher daherschießen. Ein lärmen und Toben bricht loS, Jubel uud Geschrei begrüßt das Feld. Bayard geht zuerst dnrchs Ziel. Ein brausendes Hurrahgeschrei erschüttert die Luft', die Musik spielt eiueu Tusch, dem ein Siegesmarsch folgt. Auneliefe fühlt fich von Schaueru durchjchüt-lelt wie eiu Baum, an dem der Stnrm seine Mast erprobt. „Wo war Harald?" Ein eisiger Schrecken lahmt ihre Sinne, als von fern her dumpf ein Schuß ertöut. Erst als sie Harald, etwas hinkend, über den Plan kommen sieht, atmet sie tief auf. „Gottlob, er lebt!" Dann aber hebt sich ihre Brust iu schwerem Stöhneii. Sie weiß mit einemmal klar und deutlich, daß alles vorbei ist. „Das Pferd tot! Verspielt! Verloren!" Was min fnr ihn folgen mußte, als einzige Nettnng, war — die reiche Heirat. Des schönen Mädchens goldbraune Angeil schwimmen in Tränen, durch deren Schleier sie nn-dentlich wahrnimmt, wie Harald von Drambnrg gleichmütig Beileid in Empfang nimmt nnd flüchtige Worte mit Bekannten austauscht, und in der. Oiial ihres Herzens richtet sie den umflorten Blick auf die beiden Damen, zn denen er jetzt gelassen emporsteigt. Iil leichtein Bedauern uud doch sehnsüchtig, verheißungsvoll sind die Augen der Jüngeren auf den Kommenden gerichtet-, eine feinbekleidete Haud streckt sich ihm entgegen, über die er sich ritterlich neigl. Als er sich aufrichtet, liegl eiu seltsam er-storbenes Lächeln auf seinen Lippen, das der wt> bleichen Beobachterin dieser Szene ins Herz schneidet. Als aber seine hellen, Augen mit allzu-verständlichem Ausdrnck iu die duukleu vor ihm Laibacher Zeitung Nr. 159. 1488 15. IM 1907. der Möglichkeit eines bewaffneten Konflikts zwischen den beiden Staaten Zu rechnen hätte, keine ernste Erörterung. Politische Ueberficht. Laib ach, 13. Juli. Die czechischen Abgeordneten haben im Ab geo rd ne t e n h a u se folgenden Antrag eingebracht: Das Präsidium des Abgeordnetenhauses wird aufgefordert, den 8 5l, Absah >, der Ge schäftsordnung über die Vehandlung der stenogra^ phischen Berichte uneingeschränkt durchzuführen und hiefür die nötigen Maßiiahineii unverzüglich zu treffen. (Dieser Absatz lautet: Über die Sl> zungen werden stenographische Berichte durch das dazu bestellte stenographische Bureau verfasst und durch den Druck veröffentlicht.) Den Antrag haben unterzeichuet: alle Czechen, der Polenklub, der Nu thenenverbaud, die Südslaven, Italiener nnd Rumänen, wie alle czechischen, italienischen, pol' nischen und rnthenischen Soziaidemotraten. Die SturMiua hat, wie nmn aus Vclgrad meldet, auf Antrag mehrerer regierungsfreundlichen Abgeordneten einer Abänderung des Steuer-gesehes in dein Sinne zugestimmt, daß bei der Eintreibung rückständiger Steuern bei Bauern die zur Bestellung des Feldes notwendigen Haustiere, und zwar zwei Ochsen (Kühe oder Stiere), bezw. zwei Pferde nicht veräußert werden dürfen. Nach den bisherigen Bestimmungen des Gesetzes beschränkte sich dieses Verbot auf das Wohngebäude und zwanzig Ar des Bodens. Die Regierung gab die Erklärung ab, daß sie im Herbste der Skup-«tina eine Vorlage unterbreiten werde, welche die Reform des gesa m ten Steuergesetzes umfassen soll. Im Zusammenhange nnt der Steilerreform soll auch zur Durchführung der Katasteraufnahme geschritten werden. Die von bulgarischen Blättern gebrachte Nachricht über die angebliche Desertion von dreißig Soldaten, eines N eser v ej ah rg a n g s, der Anspruch auf Entlassung hatte, wird nach einer Meldung aus Sofia an maßgebender Stelle als unzutreffend erklärt. Es ist allerdings von anßen unter die bezeichneten Mannschaften eine Agitation hineingetragen worden, ohne jedoch einen Zwischen-fall der erwähnten Art herbeizuführen. Als kürzlich behufs Prüfling der Schlagfertigkeit der Truppe eine Alarmiernng der gesamten Garnison von Iam-boli angeordnet wurde, fehlten wohl vier Mann des Neservejahrgangs; es handelte sich aber bloß um, eine Verspätung. Das in der Bevölkerung ver^ breitete Gerücht,, als ob die erwähnte Alarmierung durch das Verschwinden einiger Lcnte veranlaßt worden wäre, ist falsch. Das Kabinett Clömeiiceau hat, in der Kannner, deren Sommerferien unmittelbar bevorstehen, keine Debatte mehr zu besorgen, die feinen Bestand gefährden könnte. In manchen Kreisen meint man nnn, daß der Sturz des Ministeriums sich bald nach dem Wiederzusammentritt des Parlaments vollziehen dürfte, da es dann, nachdem sich die durch die Weinbaukrise im Süden hervor^ gernfene Erregung vollständig gelegt haben wird, möglich sein werde, gegen die Regierung zu stimmen, ohne dadurch den Schutz der Gesetzlichkeit, den sie auf sich genominen hat, zu beeinträchtigen. Dies ist jedoch eilte auf ganz vagen Voraussetzungen beruhende Annahme, Fall-5 Herr El<">mem'eau sich nicht mit, der Absicht trägt, in dem erwähnten Festpunkte zurückzutreten, so berechtigt nichts zu der Behauptung, daß die radikale Partei ihu durch Eut-ziehuug dieses Vertrauens dazu zwingen werde. Es ist aber nichts darüber bekannt, daß der Ministerpräsident den Plan ins Ange fasse, nach den Parlamentsferien aus seiner Stellung zu scheiden. In einer offiziösen Besprechung der Reise der amerikanischen Flotte sagt das Organ des Marquis Ito: Wir können nicht umhin, bezüglich der Bedeutung der beabsichtigten Ansammlung amerikanischer Kriegsschiffe im Stillen Ozean einige Besorgnis zu hegen, besonders mit Rücksicht auf die Roosevelt zugeschriebene pomphafte Ankündigung, die Flotte solle der Welt einen Anfsehen erregenden Beweis von Amerikas Fähigkeit zur Defensive liefern. Indessen sind wir nicht geneigt, dieser Sache eine ernste Bedeutung beizumessen. Wir wollen des Präsidenten Aufrichtigkeit bei seiner Erklärung über den friedlichen Charakter der beabsichtigten Flottenmanöver nicht bezweifeln. Tagesneuigleiten. — (Eine t uustvolle U h r — d a s W e r k eines Bauers.) Dw Autodidakten werken in unserer Zeit immer seltener: um so bemerkenswerter ist der folgende Fall. der ans Petersburg gemeldet wird: Am 2>. Juni (1. Juli) batten der Bauer Franz Karas aus dem polnischen Gouvernement Nadmn und dessen Lehrling Josef Moukos das Glück, dem Zaren Nikolcms II. ein Werk vorzustellen nnd zu erklären, das Karas. der keinerlei Schulbildung genossen, 'erfunden nnd eigenhändig l^rgestellt hat. Es ist eine kunstvolle astronomische Uhr von riesigen Dimensionen — 18 Pud schwer. Tatz Uhrwerk läuft, iuenn es anfgozogen ist, 4l)l> Tage; es zeigt außer den Stunden, die Monate nnd WoäMtaae des Jahres an, die Länge des betreffenden Tages, die jeweilige Zeit dos Sommerauf- nnd ^untera,ana.e,5, dic Schaltjahre, die Mondphasen nnd den Stand der Erdkugel in ihrer Bewegung um die Sonne. Das kompliMrte Werk wurde von Seiner Majestät nach Gebühr gewürdigt und der Erfinder beschenkt. -Wie eine Inschrift anf dem schwarz emaillierten Zifferblatt, welches anderthalb Aröin hoch und dreiviertel AMn breit ist, besagt, ist das Knnstwerk ein Geschenk des Erfinders an Seine Majestät. Eine zweite Inschrift gibt an, daß Franz Karas zwei'und-zwanzig Jahre an dem Plan und sechs Jahre an der Ausführung gearbeitet hat. Die Aufstellung der Uhr und die Zusauinicusetzuna, der einzeln tran5-portierten Teile im kaiserlichen Palais hatte sechs Tage mühsamer, ^.»einlichsorgfältiger Arbeit erfordert. Die Uhr steht in einem hölzernen mit Säulen und Tchnitzwerk reich verziortcn Gehäuse von Zwei Ar^in Höhe. Dieses ruht wieder anf einein drei Ar5in hohen Postament. Der Mechanismus des Uhrwerks ist au5 >ilipfor. Der Gang de,5 Werleo ist vollkommen unhörbar, was nach Meinung der Sftczialisten ?in Be-lveis für die sorgfältige und saubere Ausführung der einzelnen Teilc des Mechanismus ist. - (Die Stiefmutter.) Ans Berlin wird iMMdet: In den nächsten Tagen findet hier ein Teusatiouoprozeß gegen die Gattin des bekannten Arztes Dr. Bergmann wegen unmenschlicher Behand° lung ihrer vierzehnjährigen Stieftochter statt. Die Frau hatte das Kind, nin von ihm Geständnisse über Dinge zu erpressen, die es gar nicht liegangeu hatte, in das elektrische Lichtbad gesteckt, wo es infolge der immensen Hitze furchtbare Qualen ausstelln iinchte. — III Lemberg fesselte die Schanlwirtin Sarah Spitzer ihre sechsjährige Stieftochter und goß ihr so lange siedendes Pech in den Mund, bis nntcr den gräßlichen Qualen der Tod eintrat. ^- (D i e e r ft eWaldschulein E n g l a n o.» Au» London wird der „F. Ztg." berichtet: Als eiii^ unmittelbare Wirkung des Besuches englischer Kom- in Berlin, bezw. Char- lotienbiirg, darf es betrachtet warden,, das; London binnen lvenigen Wochen seine erste Waldschule haben wird. Tie Royal Arsenal Cooperative Sociew, eine Genossenschaft, welche nahe dem Südosteu Londons eine schöne Waldung besitzt, hat die unentgeltliche Venütznng derselben dem Londoner Grafschaftsrat zum Zwecke einer Waldschule angeboten. Eo wurde beschlossen, die Schule einstweilen für hundert Kinder einznrichtcn, welche den, Schulen in den Südostdistrik-ton Loudono cntnommen werden sollen. Schwächliche und bedürftige Kinder sollen ansssewählt und in den Toiiiiiiermonaten in der Schule miterrichtet, gespeist und, wenn nötig, mit Kleidungsstücken versorgt werden,. Da aber dic englischen Kommunen eine viel geringere Selbstverwaltung als du' deutschen besitzen, so wurde vou juristischer Seite darauf hingewiesen, das; niit einer zeitweisen Schule uud einer Schule dieser Art die Behörde ihre Befugnisse überschreite und Mwärtig sein müsse, daß auf Betreiben der Steuerzahler die Angaben beanständet und die einzelnen Mitglieder der Schnldepntatiou dafür verantwortlich gemacht werden könnten. Um dies zu vermeiden, reihte man die Schule in diejenigen ein, welche, auf Grulid des Gesetzes von 1899 für schwachsinniae und epileptische Kiuder errichtet worden sind. Aber selbst das finanzielle Risiko der Mitglieder der Schul-deputation würde diese nicht vor de,m Experiment zurückgehalten haben: sie sind entschlossen, den Ver-such zu machen, und man sieht ihm mit großen, Interesse entgegen nnd mit einer gewissen Spannung, denn nicht immer ist das, was sich iu einem Lande bewährt, auch iu einem anderen Laiide vou Erfolg begleitet. tauchen, da kommt's über Anneliese wie atemraubende Beklemmung. Es ist ihr, als ob ein böser Tranm sie umfinge, den sie nicht die Macht hat ab-znschütteln. Wie unter einein Druck, betäubt, stiehlt sie sich davon, a,eht müde zum Bahnhof und läßt sich schwer ilii (5oup6 nieder. (Geistesabwesend starrt sie alls die Menschen, die lachend und scherzend die Iüge stürmen. Sie schluckt die heiß emporquellenden Tränen hinab und schliesst die Augen. „Vorbei! Vorbei!" Anfangs wird er noch manchmal an sie denken, gewiß — dann aber wird er sich schnell trösten an der Seite, der reichen Frau. Er wird Nuhe und Vergessen finden in dem Hafen, vor dem sein Lebensschiff nnn vor Anker gehen wird! And ihr eigenes Leben? Sie schauert zusammen- es ist, als ob etwas in ihr zu Eis erstarrt. Wie verlassen, wie einsam sie ist! Das Schwatzen der Menschen, das Rollen des Zuges stört sie, und doch ist es, als ob es sie beruhigt. Nach einer Weile schlägt sie die schweren Lider auf und schaut znm Fenster hinans. Wie das rotverweinte Ange der Natur, versinkt langsam der schwankende Sonnenball', sie, blickt in das Farbenspiel der lebten Strahlen, die am Himmel aufsprühen, und als sie sich endlich, geblendet, zurück lehnt, kommt ihr ein Spruch (Deibels in den Sinn, an dem sich ihre gebrochene Kraft aufrichten kann: „Wenn etwas ist gewali'ger als das Schicksal, so ist's der Mut, der'Z unerschüttert trägt." Der Fall Vasilijev. Roman von Paul Oskar Höcker. (Ib. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) Sie hatte hundert Fragen für ihn, die der iulige Mann alle liebeuottmrdia. beautwortete. Auf die Hauptfrage mußte er ihr aber die Antwort schuldig bleiben: wie denn dieser unnatürliche Znstand zu erklären sei? Er wußte es nicht — Vasilijev wußte es ebeuso- wenig ...... und Justus Sponer. der dock) Intelligenz u,ud Einsicht genug besaß, um sich vm-stelleu zu kön» neu, welche Konseauenzen ein Beharren in seiner firen Idee nach sich ziehen könnte, vermochte auf alle Fragen, Bitten und Ermahnungen nichts anderes zu erwidern: er sei so müde, so milde, uud cr habe die Kraft nicht, seine'iu Körper Anstrengungen zuzumuten. Der Zug brauste in die Station ein. Martha mußte sich hastig von dom Vow, dieser sellsanK'n Klmde verabschieden. Voll der düstersten Phantasien legte sie die Fahrt Zurück. Viertes Kapitel. In c vollür Eile aufscheuerten, Staub wischten und dai ^minier des jungen .kx'rrn nebst dem daran anstoßen ^u Alkoven gründlich herrichteten für die Anfnahnx ^ Kranken.' "0 brach die Nacht herein. ^ Uin ein Uhr begab sich Martha, von, alten Henri ^'Nter. der ausschließlich zu diesem Zwecke M>? ll^en sonstig? GeU'ohnheit so lange aufgeblieben war leitet, zl,m Bahnhof, ^, Die Heiden .Krankenträger waren schon zur Stelle 7^'e jähc Erschütterung packte Martha an, als si> ^u Rollstuhl gewahrte. (Fortsetzung folgt.) inneren Einrichtung der „Glasbena Äcatioa". Tie a Vcldgebarnng ivnrde unter l>ie strengste Controlle ge- n tellt, die Korrespondenz geregelt, dMi Geschästsplan iir alle Schulabteilungen abgeändert uud vervoll- dl komniuet und die Schaffung von neuen Sektionen V dnrchgeführt; endllch unirde auf die Ansführung aller n Beschlüsse des Ausschusses gedrungen. Auf diefe Weise 2 ist heute die „Glaöbeua Mat.ica" lvied<>r ein Institut, z dem vollem Vertranen entgegengebracht loerden kaun. n Für tünftighui hat sich der Ausschuß zur Aufgabe ge- « letzt, die Ausgestaltung der Musikschule in der Richtung >k eines äionservatoriums dnrchznsühren, anch sinfoinsche >tonzette zu veranstalten, die Ausgabe von Mufikalieu durch entsprechende Honorare zu fördern und die (Z Vereinsbibliothek auszugestalten. Unter der sonstigen i, Tätigkeit ist die Vervollkommnung der veralteten i, Schulordnung, die Regelung der Mnsikalienansgabe sowie die Preisausschreibung sür slovenische und h serbo-kroatische. Kompositionen hervorzuheben, dunh g welch letztere auch die südslavlsche Gegenseitigkeit » gefördert wurde. Dem Gesangs- nnd Vlnsikvereine in n Görz lvurde die Bewilligung erteilt, sich in eine Filiale r der „Glasbena Matica" umzugestalten. Nachdem ^ Herr Prof. 5ttritof auf Grund eiues tontreten Falles d die Erkläruug abgegeben hatte, daß die „Glasbena ,', Matica" stets außerhalb des politischen Partei- 2 getriebes stehen wolle, gedachte er der verstorbenen c Vereinsmitglieder, deren Andenken die Versammlung c durchs Erheben vou den Sitzen ehrte, dankte allen l jenen Faktoren, die den Vcreiu durch Spenden uuter> ? stiitzt batten, sowie der Presse, den Ausschußinitglie» j dern uud alleil Mitgliedern des Gefangschores. ^ (LebhQfter Beifall und Händeklatschen.) l Hieranf erstattete Herr Vereinssekretär ^ebe^ -n i k in eingehender Weise den Tätigkeitsbericht, dein ^ wir folgendes entnehmen,: Der Ausschuß erledigte in -<2 Sitznngmr 1061 Schriftstücke: auch die verfchiedenen > Sektionen traten niehreremal zufannnen. Gestorben ist ein Gründer fowie 7 ordentliche Mitglieder. Die Musikschule wurde am 1. Dezember vom Ministerial-rate Dr. von Wiener inspiziert: die Inspektion fiel sehr günstig aus. Dem Maestro Zajc lief; der Ans-schuß anläßlich dessen 70. Gebul-tstages eine Gratu latiou zukommen: der Gesminschor veranstaltete zu Ehreu der englischen Journalisten eiu «iwnzert in Veldes. Die zweimal herausgegebenen Mnsit'alien entHallen iui. ganzen :i5 H'^^nner- und geniischte Chö'l-e: der ausgcfchriebeue Ehrcuprcis wurde unter <3 eingelaufenen Kompositionen dein Chorwerke „Na Ozlju gradu" von F. S. Vilhar zuerkannt. Uni 2twa unveröffentlichte Vertonnngen Gregoreiöscher Terte einzusendelr. — Die Musikschule zählte tt Lehrkräfte, die zu Beginn des Schuljahres an 308 ordentliche uud 86 außerordentliche Zöglinge Unterricht erteilten. Wäbrend des Schuljahres traten W Schüler aus, so daß sich die Zahl der Schüler am Schlüsse des Schuljahres auf 845 belief. Offeutliche Schülerprüfungen fanden in der Zeit vom 1. bi^ -I. Juli im Vereinshause, öffentliche Schülerprodnk-tionen am 20. Dezember fowie ain 15. und 18. Iuui im großen Saale des „Narodni Tom" statt. ^ Der Gesangschor zählte 165 ausübende Kräfte (107 Damen und M Hen-en): er veranstaltete 8 Konzerte, von denen 2 wiederholt wnrden. Sonst trat der Ge sangschor bei 12 Anlässen auf nud hielt im ganzen rund 111) Proben ab. ^ Au Subventionen erhielt die ..Glasbena Matica": 2400 X vom krawischen Landtage, 465 X nachträglich vom Ministerinn, für Kultus und Unterricht, IttXili l< pon der Stadt-gemeinde Laibach nnd 4lX) X von der Krainischen Sparkasse, .^leiiiere Sonden liefen von verschiedenen Spar- und Vorschußkassen ein: überdies wendete der ^ verstorbene Herr Ivan Vilhar dern Vereine 400 l< , zn. Der Verein zählt 1l Ehrenmitglieder (darunter ' 7 lebende), 71 Gründer und rund 600 ordentliche Mitglieder, außerdem 6K Mitglieder des Gesangs- > chores. ^ Der Bericht nnirde beifälligst zur Kenntnis ge > nommei,, worauf Herr Vereinskassier Noz m a n über . den Rechnungsabschluß berichtete: Die Einnalxinen - betrugen 61.708 X 26 I, (darunter 2736 X 66 !» Mitgiiederbeiträge, 10.480 X 50 l, Schulgeld, <2l6 X 92 b Erlös für Musikalieu, 7561 X 20 l> , Erlas für Konzerte), die Ausgaben 64.682 X 72 1, 5 (darunter 1O.!i66 X 59 I, Gehälter für ordentlickie nnd 2l7:i l< mr Hilfslehrkräfte, 8252 X fiir slber stunden, l40!1 X 22 1, für Mnsikalien, 6621 X 17 l, . fiir Konzerte). Dem Herrn Vereinskassier wurde über l> Antrag des Herrn Rechnungspi-üfers Colnar der Dank fiir dessen nnlstel'haste Führung der Kassa- gcschäfte votiert. Der Voranschlag pro 1W7/190^ nrit 31.050 X Einnahmen und 84.810 X Ausgaben, lso mit einem Abgänge von 3260 X, wurde ge^ ehmigt. Die pt>l' in «-wmilt loill'm durchgeführte Wahl ?s neuen Ausschusses ergab folgeudes Resultat: lereinHpräses Herr Professor ^tritof, AusschM-litglieder die Herren: Hudo v erni k, Koblcr, lti l ö in ski, Dr. Navnihar , Gruden , Ra » iuger, Fr. Noznian, Dr. Rude/., ^ebe» ik, Zav r öau, Zotnian, iiebre und Ier» iuovic. Rechnungsprüfer sind wie bisher die >erren Splichal nnd Colnar. — (P erso n aInachricht.) Der Herr t. k. Heneralmlditor Josef Kraus ist gestern ans Wien ! Laibach angekommen uud hat seiu Absteigeanartier n Hotel „Elefant" genonnnen. — (D er Laib a ch er Ge m einder a t) hält ente nachmittags eine ordentliche Sitzung nrit fol-ender Tagesordnung ab: l.) Berichte de^s Stadt» lagiftrates über Gesuche nni Ausnahme in den Ge-leindeverband sowie unl Verleihung des Vin'ger'' echles (Referent Dr. Zarnik). -- 2.) Berichte der personal' und Necl)tZfektion: u) über die ZiMrift les Bürgermeisters, womit die Ausführung des weiten Teiles des gemeinderätlichcn Ncschlnsses vom I. Iuui >907, betreffend die Zustimmung des Landes' msfchnfses zur Einführung reinsloveuischcr Straßen-«lffchristen, fistiei-t wird (Referent Plan tan); >) über die Wahl zweier Mitglieder in den Ansschnß mr Knltiviernng des Laibacher Moosmoores (Re° 'erent Dr. Oraxen): c) über das, Gesuch deH Uesitzers Anton Rubels nm Löfchnng dcs Scrvitutes ruf der Parzelle Eiulagenunnner 260 d<'r Tirnauer Vorstadt (Referent Svetek): ly über die Verleihung der anläßlich der silbernen Hochzeit Seiner Majestät des Kaisers Franz Joses errichteten Heirats-,insstattnngsstiftnngen (Referent Dr. O r a x e n). 3.) Berichte der Finanzsektion (Referent Knez): !>) über die Zuschrift der Generalvertretung der österreichischen Aktienversicherniigoanstalt gegen i>lalnrschäden in Graz. beti'effend die Vei-sichernng der städtischen Polizeiwachmänner: I>) über die Zuschrift des Bürgermeisters, betreffend die Bewilligung einer Beit'ragsk'istnng zn den Reisekosten eines städtischen Bediensteten zwecks Besuches der Londoner Schulan^" stellnng anläßlich des znx'iten internationalen Kon-» gresses für Schulhygiene: <-) über die Zuschrift des Bürgermeisters, betreffend die Bewilligung einer Beitragsleistung sür den Stadtphysikus für den Besuch der hygienischen Ausstellung und des hygienischen Kongresses in Berlin. — 4.) Berichte i>e!r Vanfektion (Referent H a n u 5): a) über das Gesuch des Besitzers Nartholomäns Hleb« nm Bestimmung der Nanlinien nnd des Niveans beim Grnndstücke der Parzelle Nr. 70/2 in Hradetzkydors sowie über den Antrag des Bauambes, betreffend die Negulie-ruug dieses Stadtteiles: d) illx^ den Bericht des Stadtmagistrates, betreffend die Regnliernng des zwischen der Süd bahn strecke, der Rosenbachstraße und der Pomörialgrenze gelegenen Teiles von Gradi^e: «') über den Bericht des Stadtmagistratcs, betreffend die Bestimmung der Vaulinieu und des Niveaus au der Triester Straße in der .litatastrnlgemeinde Gra° dil^l'e. infvlge Gesuches des Besitzers Dr. A. Kaiser; ii) über den Bericht des städtischen Nanamtes, betreffend die Bestimmung der Breite der verlängerten Gasse „Stara pravda" in der Katastralslemeinde Poljanavorstadt von der Elisabeth- bis zur Land-ivehrstraße, begw. der künftigen Ringstraße: l») über das Gesnch der Sophie Valenta uni Genehmigung der Aufteilung der Pirkerscheu Realität in der Slomkek-gafse in vier Bauplätze: k) über den Bericht des Stadt Magistrates, betreffend die erforderlichen Reparaturen in den Schulgebnuden: z<) über den Bericht des städtischen Vauamtes, betreffend die Hiutangabe der Hafncrarbeitcn in der städtifchen höheren Mädciien' schule: 1>) über deu V<'richt des städtischen Vanamtes, betreffend die Beschaffung von Fenstersonnenplackien fiir die höhere Mädchenfchule: i) über den Vorschlag des Stadtmagistrates, betreffend die Anschaffung einer — 5.) Bericht der Poli'zeisektion über den Bericht !>es Stadtmagistrates, betl-effend die Hintangabe der Fnhren fiir Schüblinge nnd Arrestanten sowie des Vorspannes für dxn Feuernx'hr und Rettnngsverein für das Triennimn 1R17/1909 (Referent Dr. Ritter von Blei we is). - 6.) Berichte der Schulsertion (Referent ^ubic): u) über das Gesuch des Vereines „MIadika" nm Benützung einiger Lokalitäten im Gebäude der höheil'en Mädchenschule: !>) iiber das Gesuch der achtklassigen Mädckienschnle ini Naisenhause Lichtenthnrn mn Do-tation für Zeichem'rfordernisse der ainn'n Schii-lerinnen: <>) über das Gesuch der Schnlleitnng der Volksschule ani Karolinengrnude um Erhöbung ter Dotation für Lehr- und für Lernmittel: 6) über die Rechnungen über die VeNvendung der Dotation für Laibacher Zeitung Nr. 159. 1490 15. Juli 1907. die B^irl5lehrerdil)l!othek im Schuljahre 19W/ÜX57. 7.) Bericht der über das Gesuch des Davorin Rov^ek um Anfstellnng eines Pavillons in der Latterniannsallee für kinema tographische Vorstellnngen (Referent Malll)). tt.) Bericht des DirektorinNls der städtischen Wasserleitung über die Zuschrift der Verwaltung der städtischen Wasserleitung nm Erweiterung des Wasser-lei'tnngsnetzes und iibei- die diesbezüglichen Verhand-lungeu mit verschiedenen Interessenten (Referent kubic). — Hierauf geheime Sitzung, " (Die deutsche Pr i v a t-H a n d e l s schule für Mädchen) des Laibacher Schnltnra-toriums beendete am l>. 0. Vi. ihr viertes Schuljahr. Zu Beginn des Schuljahres wurden 27 Zöglinge auf genommen, welche Zahl auch am Schlüsse Verblied, dn während des Jahres eine Schülerin ein- und eine aufgetreten war. Dm an der hiesigen Handelslehranstalt Mahr von: 21. bis einschließlich 2l. Inni vor genommenen Schlnßprüfnngen haben sich 26 Schülerinnen unterzogen, und es .erhielten ein Zeugnis der ersten Klasse mit Vorzug <> (E. Anderwald, (5. Cigoj. A. Knrilik, G. v. Luschin. E. Mayr nnd St. Prannseiß). ein solches der ersten blasse 1l> Schii-lerinnen, 1 Schülerin erhielt ein Zeugnis der znx'iten Klasse. -- An der Schnle lvirktcn fünf Lehrkräfte mit dein Unterrichte im kanfmännisclien Rechnen, einfacher und doppelter Buchhaltung samt Konto Korrenten. Handelskorrespondenz Wechsellehre. Handelsklülde, Kalligraphie, Stenographie, Maschinenschreibe» nnd slovenischer Korrespondenz. Die Einschreibungen für das nächste Schuljahr finden am 12. September l. I. mi Institllte Hnth-Hanß statt. Das Schultnra torium hat dem Leiter der Handelsschule. Herrn Josef N ö gor, sowie dem Lehrkörper seine volle Anerkennung für sein erfolgreiche», hingebendes Wirken ansgesprochen. - (T ie Nezirf s l e h rert 0 nfere n z f ü r den Schul bezirk Rudolfs wert) fand a,m 10. d. M. in den Lokalitäten der Mädchenvoltsfchule in ^tndolfslvert statt. Vor deren Beginn zeigte Herr Photograph Ro/nn aus Littai den Konfercnzteil^ nehmern sein Etioptikon mit sehr interessauten Bil dern aus der kraiuischen Heiinatsknnde. die als vor zügliches Anschauungsmittel fiir die Schnlo diemm. Herr Roinn erwahn.be ailch, das; er die Absicht habe. Stioptikons herzustellen und sie um möglichst niedrige Preise, eventuell auch gegen Raten, an Schulen ab-Zugeben. - - Hieranf eröffnete der Herr Vorsitzende. Neghrksschulinspettor Josef Turk, die Konferenz und begrüßte die Anwesenden. Die darauf erfolgte Hospiliernng beim Gcographieunterrichte in der A. Klaffe der Mädchenvolksschule danerte nahezn eine Stunde: am Schlüsse dankte der Herr Vorsitzende der Klassenlehrerin und Schulleiterin, Fräulein Marie Clarici, für ihre Mühe. Indessen beehtten die Konferenz Herr Bezirkshauptmann Baron N ech b a ch und 'Herr Professor Johann Macher mit ihrem Erscheinen. Beide Herren begrüßte mit warmen Worten der Herr Vorsitzende. Zu seinem Stellvertreter ernannte er Herrn Oberlehrer D, Matk 0 ans Töplitz. U!nd zu Schriftführern wurden p^i- i»'s»n<»,n Herr Lehrer E. Schiffrer aus Neudegg und Fräulein Lehrerin Ios. Mnjde aus St. Lorenz gewählt. Hierauf gedachte dei- Herr Vorsitzende der Ve>mnde-rungcn bezüglich einiger Mitglieder im Vezirksschnl rate und bezüglich der Lehrerschaft im hiesigen Schulbezirke. Sodann folgte der Bericht über den Stand der inspiziertet, Volksschulen, dem wir folgende Hauptdaten entnehmen: Im allgemeinen erfüllten die Lehrer ihre Pflichten gewissenhaft nnd es ist auf dem Schul gebiete ein erfreulicher Fortschritt zu ver zeichnen. Berechtigt ist der Ruf aus Lehrerkreisen, daß an einklassigcn Volksschnlen nur geprüfte und erfahrene Lehrer angestellt werden sollen. Gnte Bücker. Hospitierungen, heimische Konferenzen find die Haupt Mittel für die weitere Ansbilduug. Im allgemeinen ist die Aufführung der Lehrerschaft außerhalb der Schule tadellos, auch ,harmoniert sie an den meisten Schulen miteinander: wo dies nicht der Fall ist, soll es in Hinkunft gescliehen, Anch soll die Lehrerschaft mit den Katecheten in gutem Einvernehmen leben, denn nur dort, wo beide Erziehungsfaktore,n einig vorgehen, werden gÄnstige Erziebungsresultate erzielt. Nach der ueuen Schul und Unterrichtsordnung hat der Ortsschulrat das Recht, nur einen Tag im Jahre, uud dies auch nur in befonderen Fällen, freizugeben. Die Amtsschriften sind im allgemeinen in Ordnung, nllr bezüglich der Gebnrtsdaten muß Genauigkeit herrschen, damit nicht beim Austritte ans der Volks-schule Differenzen zwischen der Schulleitung und den Angaben der Eltern entstehen. Die Tagesbücher dürfen nicht zu oberflächlich und nicht nachträglich ge-führt werden. Die Stundenointeililng?n dürsen nicht Willkürlich geändert werden. Der Katalog der Schüler und Lchrerbibliothekm mutz sich in Ordnung, befinden. Jede Schule sei Mitglied der „s^olska Matica". Die Lehrmittel haben im letzten Schuljahre eine erfrou-liche Vermehrung erfahren. Der Znwachs der Lehr-mittel soll am 15. Juli dem Bezirksschulräte bekanntgegeben lverdeu. Der Schnllvsuch war nicht recht gut; die Schnld daran trug der strenge Winter, aber auch die allzugroße Nachsicht seitens der Lehrer. Das Betragen der Schuljugend ist im allgemeinen zufriedenstellend. Schulgärten gibt es viele, doch nnr wenige entsprechen ihrem Zwecke. Dor Garten nnd das Schnl-Halls müssen der Schulgemeinde grnndbücherlich eingeschrieben sein. Nachdem Herr BezirksschulinsMtor Turk uoch bezüglich der einzelnen Lehrgegenstände zutreffende Bemerkungen gemacht hatte, gab er statistische Daten über die Volksschulen im Bezirke. Bemerkenswert ist, daß noch 3U) Kinder ohne jeden Schulunterricht sind. — Nun folgte ein Vortrag des Herrn Professors Johann Macher über die bio logische Metbode beim natnrgeschichtlick>en Unterrichte. Der Vortrag währte niehr als eine Stnnde, war interessant und fand rauscheirden Beifall. Auch bedankte sich der Herr Vorsitzende dem Herrn Professor für dessen Mühe und änßerst belehrenden Vortrag. Als li. Punkt stand ein detaillierter Lehrplan fiir die erste nnd zweite Abteilung der 2. Klasse der zweiklassigen, respektive für die A. und 4. Klasse der vierklassigen Volksschulen auf der Tagesordnnng. Zum Referenten wnrde Herr Wilhelm Gebaner. Oberlehrer in St. Michael bei Rndolfsllvmt. bestimmt. Er stellte den Antrag, aiuf Grundlage der Referate eine Enquete z» wählen, die einen für alle Schulen maßgebenden Plan zn entwerfen hätte. Zu Mitgliedern wurden die Herren Oberlehrer Pehani uud Po-tokar sowie die Fräulein Lehrerinnen Ekel nnd Klemenöii- gewählt. — Über das Thema: Wie schafft nnd erzielt der Lehrer die Autorität bei den Schülern und beim Publikum, mit besonderer Rück sicht anf die bvntigen sozialen Verhältnisse, referierte Herr Oberlehrer D. Matko ans Töplitz nnd entledigte sich seiner Aufgabe in vorzüglicher Weise. — Iil den Lehrbüchern für das nächste Schuljahr tritt keine Änderung ein. Wo das zweite Ganglsche Lesebuch noch nicht eingeführt ist, soll dies im nächsten Schnljahre geschehen, ebenso soll das zweite Heft des Sprachbuches Schreiner-Vezjak zur Einführung gelangeil. Über den Stand der Vezirkslehwrbibliotbelk berichtete Fräulein Oberlehrerin Marie Clarici aus Nndolfswert. Dem Berichte entnehmen wir, daß die Bibliothek Ml3 Werke in I^tt Bänden nnd 4 Heften enthält. Der Zuwachs beträgt 20 Werke in M Bänden nnd 2 .Heften, somit zählt die Bibliothek die Bibliothek 101:; Werte in 1.WN Bänden nnd 5^ Heften. Die Einnahmen betrngen 5U2 l< 1 l d, die Ansgaben Al2 lv 28 n. Zu Nechnllngsrevisoren wnr-den Fränlein Barlo und Herr Mikuü gewählt. In den Bibliotheksausschuß wurden die bisherigen Mitglieder, uud zwar die Fräuleiu Clarici und A /ma n sowie die Herren G e b ane r und Kala n beinlfen: nnr an Stelle des Fräuleins Arh, die in einen anderen Bezirk abgezogen war, w>nrde Fräulein Ekel neu gewählt. Dem ständigen Ansschusse gehören die Herren G ebnn er, Matko. Pebani und P 0 t 0 kÄ r sowie Fränlein Clarici an. ^)^ach Erledigung der Tagesordnung wllrde die Konferen', mit einem, dreimaligen Slava auf Seine Majestät den Kaiser geschlossen. Hieranf begaben sick die meisten Konferenzteilnehmer zu einem geineinsamen Mittagscssen in Stemtnirs Gasthaus, wo sie bis in die späten Nackmittagsstnnden in gesolligenr Zufani-menseill verbliebeli. Hiel>ei beehrten die Lehrerschaft auch .Ael-r Nezirksschulillspektor Josef Turk und Herr Professor Johann Macher mit ihrer Gegenwart. Im Verlaufe des Banketts toastierte auf den Herrn Bezirksschillins^ktor Herr Oberlehl'er Matko nnd auf Herrn Professor Macher Herr Lehrer Gre -g 0 r e c. Neide Herren dankten mit freundlichen Worten: Herr Professor Macher schloß seine Rede mit dein Wunsche, daiß in der nächsten Zukunft die triste finanzielle Lage der Lehrerschaft eine ausgiebige" Aufbesserung erführe. Herr Oberlehrer Je» lenec feierte Herrn Bürgermeister Hribar als Verfechter der Lchnnteressen. Der vom Herrn Oberlehrer Po tokar gestellte Antrag, an den .Herrn Bürgermeister ein Vegrüßnnssstelegrarttm abzusenden, fand frendige ^nstimmullg. tt. — (Konstituierung des Ga^u Verbandes „Krain" des „Vereines für G ü te r be a mte".) Gestern nachmittags um 2 Uhr hielten im Hotel „Elefant" die Mitglieder aus Krain die konstituierende Versammlung znr Gründung des Ganverbandes ab. Hiozn waren Vertreter aus de)i meisten Gerichtsbczirken Krams erschienen, und zwar aus den Bezirken Adelsberg (1), Gottschee (N.. Gnrkfeld (1), Kronan lN, Laas (2). Laibach (1),' Laibach Umgebnng (1), Litwi (2), Loitsch (3), Ober-laibach sl). Radmannsdorf (2). Reifniß (1), Nu- dolfsüuert (1), Stein (2), ui^d aus dem Bezirk Voloska (l). Aus den Reihen des krainischcn Gros! grnndbefitzes beehrte Seine Dnrchlnllcht Fiirst Hugo zn Wiildischgrätz die Versanlmlung mit seinem Erscheinen und mit der regsten Anteilnahme alt den Verhandlungen. Der Einberufer. Herr Forstmeister Moritz Hl adik, eröffnete als Vorfitzender die Ver saminlnng mit einer Begrüßungsansprache, worin er insbesondere die erfreulich zahlreiche Beteiligung an der gründenden Versammlung hervorhob nnd Seiner Dnrchlancht dem Fürsten Hngo zn Wiildischgrätz den besonderen Tank fiir sein Erscheinen nnd die Teilnahme an den Verhandlungen znm Ausdrucke brachte. Hierauf erteilte er dem Vereinssekretär, Herrn Otto Egge r Ritter von MölIwald , das Wort zum Referate über die Tätigkeit, die Ziele und die Orga-nisation des Vereines fiir Güterbeamte. Das umfassende, lichtvolle Referat wnrde mit der größten Befriedigung zur Kenntnis genommen. Die Statnten des Ganverbandes wurden nach ihren einzelnen Paragraphen zur Vespr-echuug und Abstimmung ge bracht nnd schließlich in ihrer ursprünglichen Fassung einstimmig angenommen. Hieranf wnrde znr Wabl der Gauverbandsfnnktionäre für die nächste drei-jäln-ige Periode geschritten. Über Antrag des Herrn Forstmeisters Panl Z huber von Okrog wurde die Wahl durch mündliche Abstimmung vorgenommen und Seine Tnrchlancht Fürst Hngo zn Windisch -grätz einstimmig zum Obmanne des Ganverbandes gewählt. Some Dnrchlaucht Fürst zu Windisch grätz betonte bei der Annahme der WM, daß es ihm eine besondere Befriedigung gewähre, zum Wohle der Güterbeamten dnrch eifrige persönliche Mitwirknng beitragen zn können. Lauter Beifall bewies, wie sehr solche Worte den Kern der Sache treffen. Zn Stellvertretern des Obmannes wnrden die Herren Forstmeister Moritz Hladik nnd Heinrich S ch 0 I l me n e r-L ich t e n be r g , znm Schrift-nnd Säckelwarte Herr Forstmeister Josef Schauta gewählt. Die Versammlung wurde nach mehr als zweistündiger Dauer mit dem Wunsche aller Teilnehmer geschlossen, der nenkonstitnierte Ganverband möge eine recht segensreiche Tätigkeit entfalten. - (Ä rztlichc Nachricht.) .Herr Primarius Dr. Gregoriö wird von heute an bis 31. August nicht ordinieren. - (S ch ü lerauf n a b m e an der k. k. Graphischen Lehr- und Versnch s a n sta l t in Wien.) Am 1«., 17. und 18. September l. I., während der Vormittagsstunden, finden die Schüler» anfnabnren an dieser Anstalt fiir das Schuljahr 1907/IWtt statt, und zwar sowohl für die drei Kurse der ersten Sektion (Lchrcmstalt fiir Photographie und Reproduktionsverfahren), als für die drei Kurse der zweiten Sektion (Lehranstalt für Buch- nnd II-lllstrationsgeiverbe). Im ersten Knrse der ersten Sektion wird Zeichnen, Beleuchtnngsstndien nsw.. Projektionslehre, Chemie, Phnsik gelehrt. Für vor-geschrittene Schüler finden znr weiteren Ausbildung im Zeichnen, Entwerfen und Malen »lach der Natnr. Kopf nnd Aktzeichnen sowie im Belenchtnngs und Farlxmstudium besondere Knrse statt. Personen, welä)e sich im lithographischen und algraphischen Zeichnen ausbilden wollen, wird ein spezieller Unterricht erteilt. Im zweiten Knrse der ersten Sektion werden dio verschiedenen Methoden der Photographie nnd Ne-Produktionsverfahren theoretisch und praktisch gelehrt: Porträt' und Negativ- und Positivretouche. Vergrößern ngsverfahren. nafse, trockene nnd orthochromatisch Anfnahmen. Diapositiv-anfertigunci/. Silbertoftlerverfahren. Pigmentdrnck, Gummidruck, Lichtdruck. Photolithographie, Zink-ätznng, Autotypie. Heliogravüre, Lithographie, Schnell- nnd Hand pressen drnck nsw. In der zlveiten Sektion erstreckt sich der Unterricht auf Buchdruck (Sah und Drnck), die Erstellnng der Trncke von Klischees in der Vnchdruckpresse sowie die Illustrie-rnng von Druckverken mittels der verschiedenen Arten der graphischen NeprodnktionKverfahren. Auf-nahinsbedingllngen in deil ersteir Knrs der ersten Sektion: ein Alter von mindestens 15 Iahrei' und ein Zeugnis über die mit gutem Erfolge besuchte Vorbereitnngsschule der Anstalt oder absolvierte Bürger- oder Untermittelschnle: in den ersten Kurs der zweiten Sektion als ordentlicher Schüler den Nachweis der mit Erfolg beendeten Studien der sechsten Klasse einer Mittelschule oder der beendeten Stndien an einer Untermittelschule und eines zweijährigen mit Erfolg zllrückgelegten Stndinms an der allgemeinen Abteilnng einer Knnstgewerbe- oder höheren Gewerbeschnle, als außerordentlickie Schüler Absolventen der ersten SMon oder Personen mit genügender Praktischer Vorbildnng. Nähere Aus« künfte erteilt die Direktion der Anstalt (Wien, VII, Westbahnstraße 25), woselbst auch Programme er« hältlich sind. Lmbacher Zeitunq Nr. 159. 1491 15 Juli 1907 ^ -^ (Verein öwc son.) Das l. k. Landes-'räsidium fii,l- >lrain, hat dio Bildung einer Orto lrWpc d«' V^roinl's „Südmark" ,nit dom Sitze m Wenthal iin VeZirte Gottschoe nach Inhalt der vor-K'lo^tcil Swwwn i»! Sinne de^ Vc'l^'lnsgcsetz^' zur t^nililis genoinnn-n. - ^- (Vorn, ißt.) Vc>m Herrn Forst- nnd Do-ttä'in'nverwalte'r Franz Vor weger in Iaucrbnrg 'rhaiwii loir eine d^n voriniftten Leiber dor Taub-tlünnloustiftitligsanswlt in Üaibach, Herrn Iohani, l> ianocki, lx'treffoniX' Zuschrift, worin eo hMt: 3onntag, den 7. d. M. nni halb .^ Uhr abeuds tmn ch don einem Dionstgauge zum Gasthause „Pilou" n Tobrava. Im Ertra^innner fand ich den mir wohl 'etmmton Hc'l'i'N Pianecki allein bei einem Gla5 Vie'r lud sotzto mich zn rd»l, womuf N'ir bis etlua halb i) Ihr zusamliienbliobou. Er b^'ichtctr unter anderem, "»- habe Urlaub und fahre mit dem nächsten Zuge lach Podbrdo, wo er seine in der Nähe wohnenden kennandten besuchen und einige Tage ^rbloiben volk>. Wir verabschiedeten iiiiv bann, und Horr Pia-lecti blieb in Tobrava zurück, um auf den nächswn l^ocheiner Zug zu lvarten. Ich fand ihn wie gewöhn-ich ganz normal und konnw absolut koine Ver-inderung au ihm lvahrnohmen. Iodenfalls wäre es mgozoigt, im Gasthause Pikon uachzufmgon, ob der >>ol'r mit dem schwarzen Tpitzbart in die Wochein ^bgefahrell sei. Die Tochter des Wirtes, die uns bo->iouw, könnte jedenfalls dariibor Auskunft goben. / (Ein gewalttätiger Landstreicher.) ^n Slcheiii<>it^vachmanu hielt Samstag abends in ^er ^re^rengasse einen Landstreicher an, der in ,,nü ls" "ud Geschäftsläden bettelte, und wollte ihn zum Amte stellen. Nis zum Marionplatze ^ng der Mann w.l lg nnt de.n Sicherheitsorgan, Als ab"r die ^ido,: auf dio Iranziskanerbri.cre gelangten, stellte or „ch dem Wachmann entgegen, sprang dann in der ^tritargassc auf ihn los, zerriß ihm die Bluse warf sich zu Boden und schlug wit Beinen und Armen herum, bis Hilfe kam. Es waren drei Siche'rbeit^ wachmännor notwondig lini i,hn in d^u Arroft ab-zuführen. Eine großo Mensäieilinongo begleitete den anschoinond betrunkenen Landstreicher bis zum Amte Der Stromer wurde gestern N>egen öffentlicher Ge' »valttätigkoit denl Landesgerichto oingoliefert. '' (Eine Vogelfchonche beraubt,) D<>r ^2 !äl,rigo, in Stein boi Viktring im KüMUlfurtl,,,. Bezirke geborene Taglöhuer Ignaz Nausch geriot so oft mit deu Behörden iu Konflikt, daß ihn diese NxM'n feiner befonderon Fähigkeiten anf do,m Ge bitte des Gaunert,»,^ zu höhoron Stu,dien in die Zloangsm-boitsanstalt nach Laibach übechellwn. Von hier schütte mau ihn zur Arboitsabtoilung, nach Iauer-bürg. Eines Tages entstand in ihm wieder der Drang nach dor goldenen Froihoit: am 14. Juni I. I. war koin Nansch mehr in Ianerburg zu schon. Nicht viol^ ^'cht ans Angst, orkannt zu werden, sondern aus> Schmngofühl beraubte er eine in einem >lnknrnzacker stehende Vogelfchoucho deren Mütze und Weste und wanderte in die schöne Alponux'lt. Hier nahm er in "ner Hirtonhütte Nachtlager und nahm morgens benn Weggeheu eine Joppe, eiao Weckeruhr, eine» „P'poc" und oin Milchgefäß mit. Leider fie'l er gar bald in die Gewalt einer Gondarmeriepatronillo. Diesortago stand vr uun don don Gorichtsschrankon in Laibach nnd bokmn für feine Erkursion in d>ie Alpen eine viormonatlicho Kerkerstr^'e. Man wird daher im Gofangeichause troh allon Verbotes einen vier-monatlichon Nansch haben ... ~ (Z i r k u s Z a vatt a.) Heute abends um halb !) Uhr findet dic vorletzte Elitovorstollung, und zwm- zum Benefize des unermüdlichen Auglift, statt. Die neuen komischen, phantastischen, humoristischen Entrees sind oigens für dossen Ehrenabond roserviett. Telegramme l>es l. l. !lltnrallhell<3llrttsPnl!eilz.!8llttlllls. Desio, l l. Juli. Der Minister des Äußern, Freiherr von Ährenthal, ist in Begleitung des Go-Wndton Gagoru sowie dos Votschaftors Lützow nm 4 Uhr Ä) Minutoil llachinittags hier eingotroffon und wurde am Bahnhofe von Tittoni empfangon. Nach herzlicher Begrüßung fuhren die Staatsmänner in "u> Villa Tittonis, wo diesor Freiherr» von Ähren uial seiner Familie vochellte. Hierauf nahn: Ähren, uial bei Tittoui den Tee. Pilsen, l'l. Juli. Dio ^taatsbahndirettion Pilsen teilt mit: Heute um V,1 Uhr llachts entgleiston lwei Wa^en des von Pilfon nach Eiseilstein v<'rkehren->on Personenzuges Nr. 1213 infolge vorzeitiger Um tellllng der zentral zu stellenden Einflchrtsweicho. ll Neisende ivnrden leicht verletzt. Der Zug orliit ,'ine Verspätnilg voil <> Stundou. Paris, 14. Juli. Die heute wie alljährlich in ^ongehamp abgehaltene Trupveurovne nahm einen sohr glänzendon Vcrlanf. Präsidont Fallii'res traf lim > Uhr früh dort ein und wnrdo vom Pnbliknill lobhaft Mlamicrt. Der Präsident fuhr in einem Wagen 5 w Daunlont in Begleitung'des Ministerpräsidenteu lll^Nlellceau eiltlang der Front uud llahnl hierauf ^uf der Präsidonlentribiilu' Platz. Unter stürmischen Mt'lamationen des Pnbliknnls begann die Desilio rullg, der Truppou, die tadellos vor sich ging. Um Hl/4 Uhr war die Truppenrevue beendet. Während der ?)tevue stieg der Militärballon Lobandys in dvr Rennbahn ans lind führte Verschiedono Evolutionen ans. Präsidont Falliöros gab zu Ehreil der Offiziere und Geileräle, die an der Truvpenrevne teilgenommen hatten, ein Diner, an dem auch Ministerpräsident Elt'mem'oan und die Ministor Pkanart und Thomson teilnahmen. - Anch in der Provinz wnr den vormittags Truppenrevuen abgehalten, die ohne jeglichen Zwischonfall Verliesen. Die Vortrotor Frankreichs im Auslande empfingen Deputationen der be-treffondon französischeil ,^wlo>lio!l, die ihrer Anhänglichkeit an die französische Republik Ausdruck gaben. Paris, U. Juli. Als der Präsidmt und seine Begleitung auf der Rückfahrt ,Mh dom Palais Elysoe die Avenlie Mariguy onroichten, gab eiil offonbar geistosgestörtes Iildividniilii zlvoi Revolverschiisso ab. Niomand wnrdo vorletzt. Das Individuum wurde vor haftet. Die Polneiprafektur erklärt, das Individuum habe ill einer Entfernung von l!"><) Metern vom Wagen des Präsidenten ill die Luft goschossen. In der Avenue du Bois do Vologno wurdou 10 Porsoneii wogen der Rufe: „Hoch der !?." verhaftet. Neuigkeiten vom Büchermärkte. ssindlay Dr. A,, Ei,,fiihnilig in die Phasettleyre und ihre Aiiwlülduug, X I^i. — A. F. Hollemaicu, Einfache Versuche nuf dciil Ocbiete d»r orsstniischcn Chcniie, K 2 64, — Elöncr Dr. Fr., Die Prnxls dcs Chciinlers bri Unter-nailing von NahnnlssS' und Gennßmitteln, Gcdrauchc'^^cN' ständen nnd Handelöprodntten ,!< ii4, — O. Frusta, Der sslagellantismns als epidemische Geistesttankheit, X —-«(); gbd. !( I 20. — F. v. A., Die revolutionären russischen Selten nnd weheimbnnde. k —60; gbd. X 1 20. — Vernh. Mann. Dennoch! X -72. — Dr. A. Kann, Das Sexual-leben, Störungen und Nehmidluna, li 1 20. — E, Laster, Das Polersvkl, X 1 20. - Ldwss. Anlenbrand, Was muß man von der Vehandlnna., Pflege und Incht des Kanarienvogels wissen? X I 20. - Moderne Sklaven, sechs Kapitel Schcmspielerclend von einem Clown, K — 60. Vorrätig in der Buchhandlung Jg. v. KIeinmayr ^ F e d. V a m b er g in Laibach, Nmigretzplah 2. Lottoziehungen am 13. Juli 1907. Graz: 78 76 9 32 24 Wieu: 45 85 77 30 25 Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe ^06 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. Z ^° W^ Z^ ^'"" "ec, Himmel« H^ 2 ü. N. 7.^7-! 20 1 SO. schwach halb bewölkt " 8 U. Ab. 737 3 13-1 NW. schwach tcilw. heiter 7 U,F. " 735 7 s^9'SSO.schwach bewölkt 14 2N,N. 733 1 17 0 SW. schwach thcilw. heiter 0 0 9 N. Ab. 732-2 ' 15 b SO, schwach bewölkt l5.< 7 U. F. ^732-4^ 1?^0> SW. schwach ^ halb bew. > 0-3 Das Tagesmittel der Teniperatur vom Smnstaa betrag 14'2°, Normale I!)-?«, vom Sonnlag 13 8«, Normale U1'?° Verantwortlicher Redalicur! Anton st u n t e l. Verstorbene. Am 12. Juli. Karolina Sabec, Private. 55 I,, Tricsicr Straße 14, Lspsis »cutll. Am 13. Juli. Maria Tercelj. Arbeiterin, 73 I,, Na« dchkystraße II, ^I^olitis «lim». orlliniept nirl^t vom!8. lull bk 31. iluguzt. 2^u bezielien clurck lg. V. lkleinma^ss 5 ^scll. Nambergs Nuck-lianllluna m Nalback. Apotheker A. Thierrys Balsam und Centi-follensalbe. Besonders zur heißen Sommerzeit und auf Reisen und Touren dienen diese allbekannten verläßlichen Mittel in allen Fällen vorzüglich. Sie sind die wahren Helfer iu der Not bei so oft vorkommenden Schwäche- und Hitzanfüllen, boi Ohnmacht und besonders zur Obst- und Uurkcnzeit so häufig vorkommenden Koliken, Krumpfen, Verdauungsstörungen, Verkühlungen, Infektionen durch Bchlechtes Trinkwasser usw. Die Salbe ist unersetzbar hui allen Lädierungon, Quetschungen, Prellungen, Heulen, Schwielen, Wunden etc., und beide Mittel sollen in hinreichender Menge immer mitgesülirt werden. Man lasse sich nicht andere wortloso Fluida aufdisputieren und adressiere bei allen Zuschriften und Bestellungen an: Apotheke A. Thierry in Pregrada bei Rohitsoh Sauer-brunn.________________________________«2817 a) Danksagung. l > Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme ! ! anläßlich des Todes unseres umissstneliebten, UN' l ! vergeßliche» Gatteu, bezw. Vaters, Schwiege» nnd ! ! Großvaters nnd Bruders, des Herrn ! Johann Nabiö ! pens. Staliuoülüirftllndeü u, Zauolirslhrlü in Wujflrnna ! ! sagen wir allen Vcrlvandten, Freunden nnd Ve- > tanntcil nnseren herzlichsten Dant. Besonders ucr > pflichtet fühlen wir uns für die vielen lEranzspcnden, l dann der hochwnrdiacn Geistlichkeit, den Feuerwehr- > vereinen, den Herren Bahn- nnd Fabrilsbeamten n»d ^ Bediensteten wie auch allen übrigen für die zahl» I reiche, ehrenvolle Beteiligung an dem Begräbnisse > unseren tiefgefühlten Dant auszusprechen. > M oj strana, 14. Juli 1907. > Familie Nabi^ u»o Ian^a. V!er 5ie Strömungen unil Ve5tredungen un5ere5 WB M M ^M ^W ^ M D^ modernen Xun5t- un3 ßei5te5ieden5 in einem ^ D > I^ U^ «U U> Kumosi5ti5cll-52tin5cnen ieleit5piegel detracnten > WH »^! M^ »W MW unil verfolgen vill, iler leze jeden jVlontag H DD M^ HM ^ A D^O öie neue5te summer 2er Mnckner M^»»^WW HM WWWMM »»»»»» ^inxelverliauf un9 ^Ibonnement5 bei I3. v. XisiuuiH^r H ^sä. ValuborF in I.a.idaoli, Xongre55platx M 2 unil 5ü9bannnof M05K) 5ovie in St«iub^üok, Mbaknnof (Xio5k). -<") «ltalienerin "üt Lelwllor ^,u88p!'2,euo, ivlrÄ kür Xl!,oli» uvin 2lNÄoIi6n Aesuokt. />i«l-l»iifwn unter ,,^unvOrlll>.tt0U^ U.I» diu ^»liniin-Trillion cliener ^oitnn^. <2U23) virü lür ein lräulew 2ur Konversation Ivsuokt» ^,6rl v2nr6Ä.n H,. V. Voiabei-xsr, 2nÄl>.pe»t, IV., Vkoi nto». 20, x„ riol>t«n. ^lit, ^„«fülirliclwr ^nlllUir»»^ ^iill 5s,l<»t ^^.ücn». Laidacher Zeitung Nr. 159. 1492 15. Juli 1907. Filiale der K. K. priv. Oesterreichischen Credit- js&fog^ Anstalt für Handel und Gewerbe in Laibach W »- a», n ae - JT o » «e £"- ^^^BSr^^^ *• * ** » s i»« «K JW »•- 2>» Aktienkapital Iv 130,000.000-- *'^^rS> Reservefond IC 63,000.000- (1718) Kontokorrente. — Kauf und Verkauf von Effekten, Devisen und Valuten. Safe - Deposits. Verwaltung von Depots. - Wechselstube. Kurft an der Wiener Dörse (nach dem offiziellen AurMattej vom 13. Ilnli NW7. 7!,s notierte,, Kurs,' verstehen sich in jironenwcihrunss Die Noliermia sHmtlichsr Aftien lmd der „Divers!'!: iiose" «erfleht sich per ^,s!!^. Hell ^»ns Allaemeinr Staats schuld Einheitliche Nente: lonv, steuersrei, ilronen (Mai-Nov.) per Nasse. , 97-i>l 97 8« delto (Iän,-I»li) per Kasse !»> 5^ 9? 7, 4 -2°/«». W. Äuten Febr.-Ang,) per Nasse......95 6< 9t'8> 4 -2"/« ü- W, Silber (April Oll.) per Kasse....., ü« 6.° !'«'8,° i860 er Staatslose 500 sl. 4''/o>^!'^' >b> ü i860 er ,, 100 il, 4"/„207- 2„4'-l8«4er ,, luv fl. . . 2ö<'- 2ü4 -I8«4ei ,, 50 fl. . . i,?,^- ,4- Dom.-Pfaudbr, l» 120 fl, K"/„iü0l!« 29,^, Staatsschuld d. i. NcichS. ratr vertretenen König» ,.ciche und Länder. Österr. Goldrentr, stsr., Gold per Nasse , . . . 4"/„ li5 5> !i> ?> österr. Rente i» zironenw. stfr., it . per Nasse, . . 4"/„ t>? c, »? f« «rtlo per Ullimo . , 4"/,, U? «< !>? 8< Öst. Inveslilions, Mcnte, stsr,, Nr, per Nasse . 3',,//,, ?0,0 »-6«! uelschttlbungen. Llisabelliliali» m G., sll»«f>ri, zu 1»,«UU sl. . . , 4".,. . -Franz Iuscf-Vahi, in SNder (biv. St.) . . . b>/i"/„ <«'!>' ,'^i-K! Gal. Narl Llidwiss Val)ii >,div. Elücle) Nronril . . 4Vs ü« 55 >? .>>,' Nubolsbahii in Nruneuwälinmg, slcncrfr. (diu. Ct.) . 4«/„ '',> ^> ft? dl> Vorarlberger Bahn, steuerfrei, 400 Kronen . . . 4"/„ t)? - l8- Zn H««rschllll>ungln «bgenlwplUl EislUbahN'ßkllen Elijalieth-B, 2<><> sl. NM. ü' //„ vu» 4UU Nronen . . . . »ß« - 4<:i< deito Lluz-Uudweis 20« fl. ö. W. S, 5'///,,.....3L'5< 43^ü> dctto Ealzburli Tirol 200 . ü. W- S. b»/„ . . . .426 - !58 5« Geld Ware Vo« Zlllllle zur Z»l>!uug ilbtl» üommlue ßlslnbllhn»Pliollliit»< ssblignNoutu. '^i»)!!!. N!estbal,n, Vni. !89K, 40« Nronrn 4"/„.... ßk'- !>» lflisabeNibal?» «00 und 3U0N M. 4 ab <«",„......!<4's!i 'b U! ^>lsabclhbay!i 4«o und 2000 Vi, 4^........ill,'- >lll- .'lranz Josef-Nahn » -sjorarlbrraer Bahn Em. l«84 ldiv. 2!,) Eilb, 4"/. . . !'?'»5 !>8 3- Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4'Vu >»,g, Vulbrente per «asse l«i u lLi^o 4"/l, detto per Ultimo 11l-!l iii-i.« 4"/,^ nng. Nenic in NTvncii wäl,r. fl!rei per Na1,e . . 98 i! !>6 »ü 4° „ bcttu per Ultimo l»n :,' t!3.°l> «>/>/'/« drtlu per »ass» . «17» Ki-!t Un,^. Pvämien-Anl. u. 10U fl. . l8« 5> !Ui> l>' drtto il üu fl, , l«k't>< ll,^ i» ien,-Lof,' 4°,^ . , , <4ü-' >4!? ^< 4",., ungar, rl!iit>e»tl,-Obli>i 82 7> i>l!^U !" l, lroat. u. slav, Grunbentl. Oblig........üö- - Andere öffentliche Anlehen. Biiiü. Landev.vii!l, (dlv.) 4«/,, Sibb ^',! i'lli!,, Iiricrg, (.'iseub, Lanoes> Anlehen (dw.) 4',,° „ - 0« - >«>' ,^'„ Dllnau Neu.«nlelhe ii<7« lCii v, >>4 7.', ir!:er VerlchreAnleilic »"/., 9N ^k ^ ? b.'< detlu 18«0 4°/u 87 3 ^d !!>, ^»lelien der Ctadt Wien . . l«>!'7f ,»2 'ü delto (S. l'b. O.^ . . . 12U - < deüo (l«>?) , . , . U? l> »«^l' detto (l«ou) .... i»7- U«- delto Iiw.-«.) l90L »7 e,' ! « «ü Bürseba»einleben verlosb. K°/„ 8?<>! «« «> Bulg. Etaattfisenb.'.Hyp. «nl. 1U88 Kold . , . . e"/>ill8-!! '20 2l, Villa,. Ltaoit. Hypothelar klnl. 1«92.....ß«,» ll» !<0 !!>!»«' Velt, Ware Pfandbriefe ic. Budc»lr.,aNg.öst.«n5oI.»l.4°,<> 9«'>9, !<7 5<> Äühm, Huputhclenbanl verl.4°/° U? ?.' u« ?.i Zentral V°d..ftred..Vl., österr., 4!» I. Verl. 4'/,",«. . . ll)l Ä< 102 N, Mntral Boo.^red.-Bl,. östcn-., «5 I. verl. 4"/„ , . . , li8««' 88 b«' Nrcb. I!!ft.,üstelr.,s.Verl..Unt, u.t!ffent!,Arb.Nat.^vl.4"', !>7b< i>8-.'l> 1/andeSb. d. Nö». Galizien n»d ^odoni. 57>/, I, n,clz, 4", ü6 - !» detto N.'Echuldfch, verl. 8'/,"/,, »ü^i 'l^ detto Verl. . 4"/., 8?'»< <>»!', Osterr.'lmqar. BanI 50 jähr. ver! 4"/» U. W..... «7 »,- 9« 95 dltlu 4",u 5tr..... 8l» l> N>< -!< Suarl. 1, vst., 60 I. verl. 4°/« «!'- 1' - - detto , l»l>4------------- -- Osterr. Nordwestb. öUN sl. S. , l n» 2», 1«N^ Ltaatbbahn 5<)n ssr..... 40<» - 403 ündbahn k 3"/« Jänner »Juli 5,0« Fr, (per St.) . . . 2W ?k> ^97 9, Elidbahn i» 5°/«..... i«1'?l> >i!^ ?' Diverse Lose iper E^l!ll>. z>erztn»l!- 5, zln«tzw«llch» fost. Budap,lilu (Tombuu) u U- 2»'25 ^^ I.', Nreditluse tO0 fl...... 432— 4?2 lllary.Lose 40 fl. lt. M. , . töb' l4.->- cieuer Lose 4<» sl..... N'5 - Palssy.Lose 40 sl. n. M, . . '<1- '«>' ,!iulci! Nrenz, üst. Ges. »., lO fl. 44 - 4>n>dl)lf.Lose lu fl..... "al!».u^,ss 40 «l. ,<,, ^ it>9'— l« > - liie!!' Ware ?ür!. (I..V,»'>"!»!, Prll!N,.ObI<«, 40« ^>r, per Kask , . - '- - -detto per W. . . lS5 4 ioicnrr i,l0!!l!!,,.Lllfe v. I. 1874 456'- 4öPram..Slt!nIdv. >. ^odenll..Unst, >l»ssin.3el'>, Eiilnl,, >°>00 «. , 2tt<» - ^'460 ^i!hm. Äuldl,al,n lü» !l. . »>l2»')tt, per Ult lv85 - '.,,>!iö l?onau . Damftsschissahrtö. Oe<. 1., l. l. priv.. 500 f>, »Vi 10»a — ion. - ^»l'Äodenbll^er Eisb. 4u0Kr, !>.»»' f>ß<> . /ierdi!!and<<.'^ordb.8in' ^l!!l>..<5,zer!i..Iasm > O, t;,)«N0fl, s, V, Ull, 42l- 4^5' ljraa.Tu^i ^>>>n!b,lO0!l.l,b^ft, «6» >»< 3»idb. 20« fl. Eilber per Ultimo 146 144-Lüdnuiddeiltschs NerbiudlMlsb. 2uc> fl. KW...... Z>>l) — 4»l-- 3rainwal>'Ge!., neue Wiener, Vriori!äti!.Altien 100 ,l. . - Ungar. Westbah» (Raab'Hra^ 20' il, S.......403'— 404 7.', M, LllfaIb,.Altir>"!«?< 20<> l! 2iio . — Vanlen. ÄN8lr.ON>rl, Banl, !«>> fl, ^<>ü b0 »< .1 - uanlvelei», Wiener, oüi ttasi,--------------------- detto pei Ultimi» . , . 586 25 ,->17'2ü 5wdcnlr..>.'I„s!. iMerr,.i!O0fI.ö «'8^- <0»2>-- >>entr..Vod..i^edb »sl., 200 sl. !>s6 7>!>l-— ar>'t>itansta!i jür Handel und Gewerbe, iß» f!., per Kasse —' - —'- l'etlo ver llltimo «i4 75 655-?° Medüdanl aNq. !>»!<., 200 jl . ?^>7 b ' ?i>8 5H ^eposilenbanl. >illg., 200 fl. . 462 4«»-- Helumpte. GneNschaft, »ieder» öslcrr,. 4<»o »runen . . . K68 - 5>>»'— Hlro» »nd ilassrnverein, Wiener, 200 sl. . ... 457'. 4nU'— Vypothclenbanl, österreichiscke, 200 sl, W"/« (5.....28« - L8s' — Ländcrbant, üüerr., 200 f>. per Nosse.....-'- — - deilu pel Ullimo . . , . 431!'« 4^2 90 ,,i^crlnr", Wechselst,.«ltn>,!. Gesclllchait, 2<>y l! . . 50^, warc österr,»mg. Aanl 14ü0 Kronen 1814-- l«23 — ^nionbNlll 20N fl...... 54» 5N 5!1 50 «erlehrsbanl, aNg,, I4<»sl. , »3,1" ^34- Hnduftrll'Dnllrnehmuuyen. Ganges., alls,, österr., 10» fl, . »18-- ,-^li — üriixerttohlenbernb'^rs.iao sl. ?ü2- ?»» - nsrllbahnw,'Lrihg.,erst?, Ivl'fl. 1»i« - l99- - .ltlbemilhl", Papiers. u,V,<", >U4'— 19^ — leltr,.Gel., alls,, «sterr., 200 fl. 431- 4»^. dettu internal.. 200 fl. c»9« - »iuz . 'i'ttenbcrner Patr.», Ziinbl). ll, Mct..ssal>ril 400 n>r. . . I<>««--,07« - 'l/sinqer Brauerei 100 fl, . . L«g - zin:» ''iuntan.Gl'seNsch,, ijsterr.»alpinr 583 - »;0<< -,Polb!>Vi!ite", TiegclgiisiNahl. ss..Ä..W, 20« fl. ... 443 - 453 -_?llssor Eise».Ind..Ges. «m. 1905, 200 fl...... ü«?0 — i!S1» — iima>Muta»!> >Sala.o?« — K7» . ,Schlüg!mnhl", Papiers., 20»fl. :'43^ >5"l .Schodnica". A..«, f. Petrol.. Ind., 500 »r..... 510 - )>? . ,Nteyrer,nü!>I", Papierfabiil und V.»G...... 442- ,46 - 'rifailer NnhllUw.'G, ?n fl. . 2.°>? .. ilül .. lürl, labalregie.Ges. 200 str. per Nasse . --. — dctto per Ultimo 422 ü>! '24 b« Üasseuf..«el„ «sterr,, in Wien. 100 fl........ 51V" 52l - 8aggon>Leihanstalt, allgem. m Pest, 4a« Nr..... —- lir. ÄllligescNschast 100 fl. . . »54 - ,5,.- - üienerbergcr Zienelf..«lt..Oel. 725- ?3» - Devisen. Knezl 3>chttn nul» Scheck,. Amsterdam...... l!>870 :9^!l«0 'eutsche P'äüc...... 1»? ?>> !i^ 9" oudon........ 240-xo ^4l t» ltalienische Aanlplähe , . 9.'>'75> ü!, 87' :mis......... 3.i ?0 u.i «i» Zürich und Äalel..... 9» ?>, 9'i «5 Valuten. lulatcn ..... . li3.i 11 40 l>°,franlen-Ltülte..... is'<2 lU-l« l^»>Warl Stücke...... »lviiL lj^-k» Zutsche üielchöuantnot.'n . . i»?So ,1» — talieuischc Bantnuten . . . »5 ,'!> 3l>-30 I™„ Reute», S^££&?ZS£1&««, au.,.», I •*- «. »MayOJJf I Privat-Depots (Safe-Deposits) I lausen etc., IkevlMeit iiiMl Taluten. I Bau.^. -u.n.<ä. T?^7"ecll.slerg-esc!h.Äft XTat«r oJ.g-on«ra V«rsch.luis der Patt«L (4) Los-Versicherung. I,nlt»f»eli, Ntrltitr^iiNse. ' Veulniung von Bareinlagen Im Konto-Korrent und auf Giro-Konto. I