Nr, 285 Donnerstag, 13. Dezember 191 <. i->'». Jahrgang Mbacher Zeitung bis zu v!l'r );nlrn »a b. >,^l>ü?lc v« ,^tllc il« l, i l'li ölllrrn W-fderhDlüüge» per ,'jrile !> k. Dir »/,'!,il>ach?r .^r^üü^. fs'chcmf 'üz>NH mU Hulnll!!N>e der ^oün» und ssi-irr,»^, t'c ^vMlnlNr^ttan brs»ui>el lornitttag^. UnjloolisNe ^ririe »'r^dsn nickt angenommtn, Vlanlillrw»? nicht ^irückgefteU«. Ne!rPh»«, U«. d,» P»>«kti«« »2. Amtlicher Geil'. Den II. Dezember IN17 wurde in der Huf« und Staats» druckere, das cOXVIII, »nd ^XIX. Stilck dcs NcWisncseh. blatt^s in deutscher Aussiadc ansciegeken und versendet. D^s sICXVIII. Stück enthalt untcr Nr. 472 die Verordnung des Finanz, ministerinms im Einvernclunrn mit den beteiligten Ministcrilu uom 8. Dezember 1917, betrrsfend Zuwlndnngen au Ltaatsbedirn« stete aus ^lnlaß d»r d«>ch dln Krieg geschnffenen auhergrwulin» lichen Verhältnisse; unter Nr. 473 di? Vlro'dmmg des Finanzministeriums vom 8. Dezember 1917, bftrrsfend Zuwendungen nn StaaM'cbienftste dcs Ruhestandes, an Witwen und Waisen nach Staatsbrdieuslctcn sowie an Personen, die lAnabengaden beziehen, aus Anlaß der durch den Krieg geschasfenen außer» gewöhnlichen Verhältnisse. Das O0XIX. Stüct enthält unter Nr. 474 die Veroidnunn des Finanzministerium« im sinner-nehmen mit dem Eiscndahnniiniftvrium und dem Handelsniini» sterium vom Ib. November 1917. betreffend Gebührcnerlcichtc. lungrn für Lebenvüuttclseudnngen; unter Nr. 475 das Gesetz vom 3. Dezember 1!)!7, letresfcnd die Abänderung und Er° gänzung der 88 94 und 1^1 drr Gcwerbcordnnng. Politische Web»rsicht. Laibach, 12. Dezember. Mr „Pester Lloyd" meldet alls Zerni „Temps" schreibt: In der osterreichisch-unqnrischen Monarchie war. seit sechzig Jahren lein Slaalsmain«, der so ruhig der Zukunft entgegensehen konnte, wie Gras Czernin. Österreich-Ungarn brancht daher leinen Feldzug zu fürchten. Es liegt an ihm, wie es sich .'inen allgemeinen Frieden und dessen Bedingungen vorstellt. In dem vom ilbmanne Vavun Fuchs llnd 3ierich<. erstatter Dr. Tiesshart unterzeichneten Vcricht ber Quo-tendesiutatilln des österrcichifchrn ^leichsraicö an die Quotendeputation des ungarischen Reichstages wird mitgeteilt, daß die Festsetzung oer Quote im bisherigen Betrage zunächst nur auf die Dauec eines Jahres er» folgen soll, weil die Umstände und Ergebnisse des all- gemeinen Friedens nnd der durch ihn gesetzten neuen Tatsachen abgewartet werden müssen »nd weil überdies die Möglichelit besteht in Jahresfrist die (Grundlage für eiue dauernde ssestsetzllng oeZ Veitragsvcrhältnisscs .)» gewinnen. Der Verich« verweist auf die Verschiebung der wirtschaftlichen «raste zu Gunsten Ungarns während des Krieges. Während lorite Randgebiete Österreichs im! kriege argen Verwüstungen anheimfielen, war glütt- > licherweise nur ein verhältnismäßig lleiuerer Teil der Länder der ungarischen Krone !ion Kriegsgreueln heim» gesucht. Die Quotendeputalion geht von der selbstver» ständlichen Voraussetzung aus, daß die im allgemeinen Kampfe zum Cchntze beider Staaten erlittenen Cchäden an Gut und Blut gemeinsam zu behandln und zu lragell! sind nnd daß deshalb die «riegsschäden jeder Art ans! gemeinsamen Mitteln zu beslreiien sein werden, ferner mächte die Deputation auch diesmal mit aller Deut-lichleil anssprechen, daß sie die rein vereinbarnnqsmä. ßige ^estsetznng der Oiwte sür ein unbefriedigendes Vcr» fahren halte und dieser vielmehr einen festen Schlüssel zugrunde zn legen wünscht, Der allch die Hineinziehung der Krune als Schiedsrichter in diesem Streite vorhin» dern würde. Die Deputation lann nicht unerwähnt las. i sen, daß die bei den letzten Vereinbarungen gemachte Hu-! sage Ungarns, die Verhandlungen über die (Yrenzregu« lierung des Sichelbnrger Distriktes l»nd der Gemeinde Maiienlal wieder aufzunehmen nnd ohne Verzug ouich-zuführen, bisher nicht erfüllt worden ist. Aus dem Nriegspressequartier wird gemeldet: Hta« lienischcr (^encralstabsbcricht ^om II. Dezember: Längs der ganzen ^ront Ärtillerietätigfeii mit heftigen ^euer» kämpfen zwischen Nren,., und Piaue sowie beträchtliche Tätigkeit der gegnerischen Vnttcri»'», oic vu» ten unsri» gen bekämpft wurden. In der zfüsti'naea.snd unternahm der ^eind nach ausgiebiger Artillerievurwirsung i„ de,i erstell Nachmittagsftunden ilt der biegend von (5apo Sile einen starken Versuch, uus die Stellungen von Agcnzia Zuliani wieder zu entreißen. Cr wurde blutig abgewie» ! sen. Ter 7^>nd muhte den Nüs^.ug antreten und ließ ! /.ahlreiche Tote aus dem Platze sowie einige (befangene ^ in unseren Händen, ^jwei im Lufifampfe getrosfens ^eind' ! liche Flugzeuge wurden znm Absturz gebracht, das eine ! in Noventa di Piave, das andere, das von Fliegern der ! Verbündeten getroffen wurde, in der Mhe der Prinla-! Brücle. „^»'esto del Carlino" schätzt dk' 'jahl der gegenwärtig auf der ganzen Erde unicr den ^affr» stehenden Men» lchen auf 38 Millionen. Davon entfallen '^7 Millionen auf den Vierverband und 1s>,.'> Millionen auf die Hen-tralmächte. Die gewaltige Übermacht des Vierverbandes schrnmpft indesfen ftarl '.usammen, sobald die nnlinigen nenn Millionen Nüssen in Abzng gebracht werden. Nicht in Betracht fallen ferner 1,6 Millionen Japaner, l'ine Million Amerikaner und eine halbe Million Chinesen, so daß den U),5 Millionen Mann der Hcmralmächte ltwa 14 Millionen Mann des Vierverbandes gegenüber' stehen. „Daily Cbronnle" gib! offen zu, daß di.e de5 bei lsambrai die gröhtc Schlappe a:»j der Westfront jeit zweieinhalb Jahren erlitien haben, die nach dem ?ln> ! fangsersolg um so enttäuschender sei. Cambrai, ,x>s in ! den ersten Tagen der am 20. November 1917 sinsepen» ! dcn englischen 5/ffenswc nur vereinzelte Tchüfse ehielt, lag seit dcm 28. November unter dem planmäßigen Feuer schwerer Kaliber. In der Mitte der Stadt find bereits mehrere (Gebäude teils zerstört, l,'ils start beschädigt. i Die Vorstädte liegen teilweise schon in Trümmern las ! HerstörnngSwerl der Engländer an ^mbrai ist un> ^ menschlich^ denn die Ttadi, die in den letzten Tagen zu ! ihrer bisherigen Bevölkerung noch Flüchtlinge aus den , <7rten der «iampfzunr ausgenounnen hat, ist mit Hioil. p^rst'ill',! übrrsüllt. Wenn (5mnbrai dem Schntsal Samt Quenas ^«^" " ^"' b"ö cr dir nur Verwalter ift? Dei-Nsm Paiei ist <«r sin vertrauter Freund gewesen — der "ft M«h dic Ebenbürtiqfcil doch vohl anerkannt haben. NUN w;U ,ch ja gern zugeben, dah hn die äuhere '^tel. lunq von dir entfernen kann. Vielleicht erscheint dir gerade darum der Gedanke absurd, daß ihn ein Mäd» chen von Stand begehren könnte. Aber fei gerecht und denk einmal nach über deine gesellschaftliche Stcll.mq zu ihm. Ich welle, du findest nichts, was dich wirtlich über ihn stellen könnte. Und nun gar ich! Wenn schon ein Mißverhältnis zwischen uns beiden besteht, dann hat er doch sicherlich die bessere Posinou und wenn ich bereit wäre, meine ^reiherrnlrone gegen seine bcfchcr-dene Adelslrone einzutauschen, fo würde ich damit gewiß lein Opfer bringen!" Sybille war aufgesprungen nnd lies erregt auf und nieder. „Das klingt ja alles fo . . . ich finde gar keine Worte dafür. Warum hast du dich ihm denn'nicht go radczu angeboten? Man braucht das doch nicht mit Worten zu tun —" ..Oh!" machie Lotte schmerzlich. „W^ ich empfind-lich sein wollte — das müht' lch dir übel nehmen." „Verzeih, ich wollte dir nicht »ueh tun. Tu bist aber auch von einer Aufrichtigkeit —" „Ach, lnh nur — ich verzichte auf die ltntfchuldt-gung. Nbriqens haft du ja vielleicht gar nicht fu un> recht. Mit dem Anbieten, mein' ich. lieber Gott. es dauert ja lange, ehe fo ein Bär begreift, was nan möchte, oder bis man ihm dcn rechten Mut gemacht hat.' aber mit ein bißchen Ausdauer geht s am Ende doch und wenn ichs nun rccht überdenke, dann bin ,cy wirk-lich viel zurückhaltender gewesen, als es zweckmäßig war. Vielleicht reizt es mich, zu versuchen, ob er i'ch beugen laßt." „Das verbiete ich dir!" rief Sybille heftig, während sie sich schnell gegen Lotte wandte. „Ich hab' chn auch kennen gelernt in den letzten Tagen und ich weiß. daß er für dein frivoles Tpiel denn doch ^n gut ist —" „Huit!" machte Lotte, gedehnt, während die helle Freude aus ihren Augen blitzte. .Eich mal an! Und er hat vielleicht auch Gelegenheit gehabt, zu sehen, daß seine gestrenge Herrin im Grunde doch auch cm schönes, jun» ges, wundervolles Weib ist — ein Weib, das vielleichl ebenso gut ein Herz im Leibe hat wie wir anderen Frauen?" „Du bist heule unausstehlich!" „Ach nein — nur ehrlich und aufrichtig. Und somit wäre ja denn auch erklärt, warum cr mich übersehen muhte." Lotte stand schnell auf, und nun konnte es fchei-nen, als fei auch sie nervös und gereizt. „Nun also, dann ist's ja auch gut. Gut »venigstens, dah »mn's we,ß. Abei wenn dir dein Herr von Hauenstein „un plötzllch gar so gut gefällt — warum behältst du ihn denn nicht?" „Mein lyott, Lotte — du bist heute entsetzlich unlo-gisch und inkorrekt," sagte Tybille schürf. „Wer spricht denn nun davuu, dah mir Hauenstein Lesalil, U'w gar davon, daß er mir gut gefällt! Ich habe mit dem Men-schrn Hauenftein gar nichts zu tun — mich geht nur der Verwalter etwas an. Der aber ist tüchtig und brav und achtenswert; das habe ich m'.wischeu doch einsehen müs. sen, das gestehen ihm selbst seine Neider zu. Ich tqnn hinzusehen, dah ich die Umslände bedaure, die mich zwm-gen, einen so tüchtigen Mann von mil zu lassen und einen an seine Stelle zu setzen, der '.il)rc geht hervor, daß in Italien fast fünf Millionen Mann unter die Waffen gerufen wurden, von denen etwa zwci Millionen der Landwirtschaft und l>/^. Millionen der Industrie angehören. „Morning'post" meldet von der italienischen Froni, die englische« und französischen Verstärkungen für die italienische Front hätten 100.000 Mann erreicht. Es sei aussichtslos, angesichts der Lag? cm der europäischen Ostfront zu einer größeren Gegenoffensive in diesem Jahre überzugehen. Nach dem „Temps" wlrd die, Entente die Tclbstän-digtcit Finnlands anerkennen und der Wicdcrvereini» gung der Aalands'Inselu mit Schwcdelr ,',ustimlnen, wenn Schweden die Bürgschaft gegen die deutfchc Oftjer-vorhcrrschaft gibt. „Journal des T6bats" schrcibi, daß die Entscheidung über einen den Alliierten zugehenden Fricdeuüvorschlag der russischen Volksvertretung den Parlamenten der alliierten Ttaaten vorbehalten würde. Über die Vorgänge in Rußland licgen folgende Nach-richten vor: „Central News" melden aus Petersburg', Dic maximalistischc Regierung hat in einer Proklama« tion jeden persönlichen Grundbesitz aufgehoben und Grund und Boden für nationales Eigentum erklärt. — Volkskommissar Trockij, dcr in direktem telegraphischen Verkehr mit Krylenl'o steht, bc^'ichnete es als möglich, daß ukrainische Truppen an die Südwcslsronl mit dem Befehle zur Verteidigung dieser Front gebracht werden, soweit der Kriegszustand und die Transportschwicrig-leiten die Abfcndung gestatten. Tie ukrainischen Organi« sationen an der Front fordern die ukrainischen Soldaten auf, die Front bis zum Abschluß des Friedens durch die Regierung dcr Arbeiter, Soldaten und Bauern zu verteidigen. Ein ukrainischer Vertreter wird ill das Hauptquartier und ein anderer zur Teilnahme an den Friedcnsvcrhandlungcn delegiert werden. — Die italic« uischen Blätter berichten, daß der russische Botschafter in Rom, Gicrs, Troctijs Telegramm, worin er gefragt wird, ob er die marimalistisch!.' Regierung anerkenne, keiner Antwort gewürdigt habe. — Die Petersburger Telcgraphenagcnlur meldet: Die von der „Agence Ha-vas" und dem Neuter'Vureau und zum Teil auch von Berichterstattern der Presse der Alliierten gebrachten Meldungen von einer Üostrennung Sibiriens, des Kau» fasus und der Krim sind vollkommen erlogen. Der Kau-kasus befindet sich in der Macht des Hauptrates dcr Arbeiter- und Soldatcuabgcordnelcn, der die Absicht hat, eine koalierte Regierungsgewalt aller sozialistischen Parteien zu schaffen. Das Arbeiterzentrum in, Kaulasus, Baku, und die meisten dortigen Garnisonen sind auf der Seite der Bolj>eviki. Zu der amtlichen englischen Meldung über das Auf. geben Deutsch-Ost'Afrikas durch Generalmajor von Let» ww'Vorlx'ck geben die „Zürcher Nachrichten" folgenden treffenden Kommentar: So fiel denn nach fast drcicin» halbjährigem Widerstände auch Dcutsch'Ost'Afrila als letzte der deutscheu Kolonien. Abgesperrt vmi allen Zu. fuhren vom Meere, bedrängt von allen Seilen durch die vereinigte Übermacht von Engländern, Franzosen, -Zel' giern und Portugiesen, längst entblößt von Lebensmit» tcln, Kleidern, Ärzneimiteln sowie von Munition und sonstigem Kriegsbedarf, mußlc auch die letzte Truppe der Tapferen sich ergeben. Generalmajor von Lettow^Vor-beck hat sich nicht ergeben, sondern ist unter Druchbre» chung der portugiesischen Linien südlich des Nowuma-flusses in Portugiesisch-Ost-Afrika eingedrungen. Nicht den Siegern wird die Geschichte hier dereinst ein Ruh. mesblatt einräumen, sondern diesen in einem beisviel-losen Heldenkampf Besiegten, dcr seinesgleichen laum hat. In diesem Rnhmesblatt werden nor allem zwei Mamente ausgezeichnet sein: Der Heroismus der Deut-schen in Ost-Afrika nnd die ergreifende Treue d:r schwarzen Eingeborenen zu ihnen, Die Deutschen haben der Sendung Europas im ägualorialen Afrtka auch in diesen furchtbaren Kampfesjahren Ehre gemacht, Schande die anderen. Lotab und Provinzial-Nachrichten — .) Für Praktikanten sowie für im richterlichen Vorbereitungsdienst stehende RechlsPraltikanten uud für Auskultanten beträgt die Zulage: in der ersten blasse 486 Kronen, in der 2. Kl. 5)68 Kronen, in der 3. Klasse 733 Kronen, in der 4. Kl. 888 Kronen und in der 5. Klasse 1038 Kronen. 2.) Für diejenigen Auskultanten jedoch, die als Adjutum die Bezüge ciucs Beamten der zehnten Rangsklasse erhal-ten, beträgt die Zulage: in der 1. Klasse 636 Kronen, in der zweiten Klasse 876 Kronen, in der 3. Klasse 1140 Kronen, in der 4. Klasse 1404 Kronen und in der 5. Klasse 1668 Kronen. 3. n) Für die Supplcnten >md Assistenten an den staatlichen mittleren und niederen Lehranstalten mit einer anrechenbaren Ticnsjzcit von weniger als vier Jahren, ferner für Hochschulassisten» ten l'tonslrukleurc) mit einer Dienstzeit in dieser Eigen-schaft von weniger als vier Jahren beträgt die Zulaa/: in dcr 1. Klasse 486 Kronen, in dcr 2. Klasse 588 Kro-nen, in der 3. Klasse 738 Kronen, in der 4. Klasse 888 Kronen und in der 5. Klasse 1038 Kronen. l>) Für die genannten Personen noch Vollendung einer vierjähri-gen Dienstleistung der in diesem Absage bezeichneten Art: in der 1. Klasse 528 Kronen, in der 2. blasse 720 Kronen, in dcr 3. Klasse 984 Kronen, m dcr 4. Kl. 1248 .Kronen und in der 5. Klasse 1512 Kronen. — Eine zweite Verordnung des Finanzmmistcriums setzt die Teuerungszulagen für Pensionisten, Witwen und Waisen nach Staatsbeamten fest. Die Höhe der Aus» Hilfen wird festgesetzt wie folgt: ^.. Für die in eine Rangstlassc eingereihten Staatsbeamten und Staats, lehrpersonen des Ruhestandes mit einem Nuhcgenussc samt eventueller Gnadenzulage u. dgl.: bis cinschließ-lich 1000 K. mit 288 K., von über 1000 K. bis ein-schließlich 2000 K. mit 360 K., Von über 2000 K. bis einschließlich 77.200 K. mit 378 K. 11. Für die Wit-wen nach Staatsbeamten sStanislehrpersouen) mit einer Wilwcnpension samt eventueller Gnadcnzulagc u. dgl.: bis einschließlich 1000 K. mU 234 K., von über 1000 K. bis einschließlich 200) K. 286 K., von über 2000 K. bis einschließlich 6000 K. mit 342 K. ^V. Für die in die Kategorie der Dienerschaft gehörigen Staats-bedicnsteten sUntcrbcamlc und Diener) des Ruhestandes mit 216 K. 15. Für die Witwen nach den in die Kategorie der Dienerschaft gehörigen Staatsbedienste-len mit 126 K. — gnadigung grundsätzlich angebracht crfch» int, wenn außer den für die Altersklasse, der der Jugendliche angehört, vorgeschriebenen besonderen Voraussetzungen, die in der Verordnung angeführten, das Verschulden mildernden Umstände lNnbe'sonncnheit, Verführung, Mangel an gei-sliger oder sittlicher Reife) vorliegen und wenn nach Vollstreckung dcr Strafe mehr Schaden als Nutzen zu erwarten wäre. Die Gefahr liegt aver um so näher, je geringer die verwirkte Strafe und -e größer die Wahr» scheinlichkeit ist, daß die häusliche Erziehung oder pflege, schastsbehördlichen Maßregeln hinreichen werden, den Jugendlichen von weiteren strafbaren Handlungen ab» zuhalten. -— l^esuche um Austausch «on Kriegsgefangenen, welche sich bereits lange Zeit m Kriegsgefangenschaft befinden.) Die Mitteilungen dcr Äuskunftsstelle für Kriegsgefangene des gemeinsamen Zentralnachweis' bureaus bringen folgendes zur Kenntnis: Obwohl wir bereits des öftern über den Stand der Verhandlungen, betreffend den Austausch von gesungen, aber schon lange in Kriegsgefangenschaft befindlichen Heereöangehörigen, berichtet und ausdrücklich darauf auflnerlsam 3""acht haben, daß diese Unterhandlungen mit der rutschen Regierung bisher zu keinem greisbaren Resultat gesuhrt haben, laufen trotzdem beim l. ,md k. KtiegImmtstcrium sowie bei unserer Stelle täglich große Mcngrn solcher Gesuche ein. Abgesehen davon, daß diese Gesuche derzeit noch vollständig zwecklos sind und durchaus nicht berück-sichtigl werden können, ocrnrsachen sie eine Menge zeit-raubender Arbeit. Die Angehörigen iolcher Kriegsgefan-gcnen muffen sich ferner noch vor Augen hallen, daß selbst für den Fall, als die Verhandlungen zu einem günstigen Resultat führen sollten, vorerst alle Kranken und Siechen ausgetauscht würden, bevor die Reihe an die Gesunden käme. Wir betonen daher nochmals, daß Gesuche um Austausch von gesunden, wenn auch bereits seil langer Zeit in Kriegsgefangenschaft befindlichen ?.n> gehörigen vollständig zwe^los sind, — ^Vorsicht mit der russischen Schrift!) Ost werden Korrespondenzen nach Rußland aus „Gefälligkeit" von Leuten adressiert, die zwar von iracnd einer slavischen Sprache her die cyrillische Schrift kennen, nicht aber die russische Sprache beherrschen. Dicje Aufschriften müssen fehlerhaft sein und können nur schaden! Die Karie mit einer richtig und deutlich geschriebenen Adresse in La» teinfchrifl wird vermutlich ankommen, die mit einer undeutlichen oder falschen russischen Adresse dagegen be» stimmt nicht! Sollte aber dennoch eine Adresse in russi-scher Schrift gewünscht werden, so empfiehlt es sich dah> r, sie »ur bei den Auslunslsstcl!cn des Rolen Kreuzes oder bei sonstigen wirklichen Sachverständigen übertragen z» lassen. Falls jemand aber die Adressen selbst in cyrilli. sihe Lettern überträgt, erscheint es angezeigt, sie über» prüfen zu lassen. —'sNersorgung mit Seife und Waschpulver.) Die regelmäßige, der Teifcnlarte entsprechende Versorgung des Publikums mit Seifc und Waschpulver ist derzeit ungemein erschwert. Dieser libelstand, der voraussichtlich auch noch in dcr nächsten Zeit fortbestehen wno, Hai seine Ursache nicht in dem Mangel an Rohmaterialien oder in unzureichenden Dispositionen des Kriegsvcrbandcs der Öl» und Fettindustric, sondern ist in den schwierigen Transportvcrhällnisscn zu suchen. Dcr ganz ungcnügcndc Zuschub dcr Rohstoffe und vor allem dcr Kohlc hat einc wcscnllichc Einschränkung, mclfach cinen vorübcrgchcn-den Stillstand dcr Prodüllion herbeigeführt und damit Unregelmäßigkeiten und Stockungen in dcr Abgabe dcr Erzeugnisse an die .Händler und die Verbraucher. E3 steht indes zu erwarten, daß hierin in nicht allzu langer Zeit einc Besserung eintreten wird. Zur Erleichterung in dcr Vcrsorgung mit Waschmitlcln vermag auch das Publikum selbst beizulragcn. indem es d>e Seifenlarte, die im Dezember aus wcilere oicr Monale zur Ausgabe gelangt, zu möglichst gleichmäßigem Bezüge von Z. V.» oder K. V. T.-Scifc und K. V.^Waschpulver ausnützt. Dies cntfprächc auch im allgemcinen d^n tatsächlichen Bedürfnissen, da die Seife ausschließlich zur Körper-rcinigung, das Waschpulver zur Rciniguna. dcr Wäsche dienen soll. Das Verlangen, die Seisenlartenabsckmitte, wic cs vielfach vorkommt, nur mit K. V.-Seife eingelöst zu erhalten, steht auch mit oen gegebenen Produttions« Möglichkeiten nicht in Einklang! dcr Bezug von tt. V.> Scifc gegcn Abtrennung von zwei Abschnitten der 2ci-fcntartc kann dahcr nur nach Maßgabe dcr liei den Verfchlcißcrn vorhandenen Vorrälc stattfinden. — sTpiritnosenbezug ans Ungarn, NosnieN und dcr Hercegovina.) Mit Verordnung des Amtes s«r Volkscrnährung lim Einvernehmen mit dcm Finanz-minislcrium) vom 1. Februar 1917, R. G. Nl. Nr. 46, wurde bestimmt, daß alle im sinanzämtlichcn Ulierwci-sungsvcrtchre aus Ungarn, Bosnien und der 5>ercego. vina eingeführten gebrannten geistigen Flüssigkeiten jeder Art der Spiriluszentrale in Wien anzuzeigen und zum Kaufe anzubieten sind. Die Spirituszenlralc hat diese Waren bisher in den meisten Fällen frei» gegeben. Die Einschränkungen der Spirituslieserungen für Zwecke des Trinkverbrauchcs, die infolge dcr geringen Spiritusvurräte und der voraussichtlich unke-dcutendcn Erzcugung notwendig geworden s'"d, haben jedoch cinc derartigc Slcigerung der Nachfrage nach Spirituosen aller Art zur Folqe gehabt, daß sehr be-deutcndc Mengen an Svirituoscn zu immer steigenden Preisen aus Ungarn, VoZnicn und dcr Hercegovina zur Einfuhr gelangten. Die vor kurzem erfolgte Einstel-lung der Abgabe von Spiritus für zivile Trinlz»ve dieser >tonse-reiiz sind auch die Interessenten des Tabatverlchleißeo, also Tabakverleger lind Taballrüsitanteüvereinignngol geladen »oorden. Das Wochengnaniuin ist bioher n^ch nicht fixiert wordeil. Alle darüber lusher erschienenen Date« bernhen auf bloßen >lonibinatiunen. Denn es ist eine vollkommen genaue llbersichl deszur Verfiignng stehenden 8l'auchniaterials noch nichl vorhanden. Änch sonst »oerden ja infolge des großen Apparates, welchen gerade diese Nayoniernllg beansprucht, noch bedeutende Schwierigkeiten zu überwinden sei«. — jFleischabgabe.) Parteien mit den roten ^egiti-malionen ohne .^ erhalten heule nachmittags in der Io. sesilirchc fleisch in folgender Ordnung: von halb ^ bis ^ Uhr Nr. 1-^00, von ^ bis halb !^ Uhr Nr. 201-400, von halb 3 bis 3 Uhr Nr. 40l—«00, von 3 bis halb 4 Uhr Nr. MH-800, von halb 4 ois 4 Uhr Nr. 801 bis! zum Ende. Das Milligramm soslet 2 l<. ! l bis zum Ende erhalten morgen nachmittags an der Poljanaslraße 15, Spect in folgender Ordnung!' von halb 1 bis 1 Uhr Nr, 80l bis !M!, »'on l bis halb 2 Uhr Nr. 901 bis 1000, von halb 2 bis 2 Uhr Nr. 1001 bis 1100, von 2 bis halb 3 Uhr Nr. 1101 bis zmn Ende. Auf jede Person einfällt ein Kilogramm zu 9 K. Außer der Fettkarle is! die rote Legitimation mit,',u-dringen. Wer Specl au Stelle einer andercn Person abholen will, muß sich zuerst eine besondere Bewilli-guiig verschaffen, die im städtischen ApprovisionierungZ' amte an der Poljnnaslrafie 13 erhältlich ist. — lDer Kohlenverkauf) auf die braunen Legiti» maNonen »oird in o r g e ll begilixen. Die Parteien W>U-! len auf jede branne ^ohlenlegitimalion »lit Tinte! ihren Vor» nud Zunamen sowie die (Nasse und die Hausnummer ausschreiben, weil die ssohle ohne diesen Vcrmerk nicht abgegeben werden wird. Die Reihen« folge bleibi die gleiche wie beim jüngsten Verkaufe. Vormittags erhalten die ^ohle Parleien mit den Puch. staben Ä bis i>l, nachmittags Parteien mit den Auch-stabeu L bis 2. Auf den ersten Abschnitt der gelben Legitimation darf die Kohle nichl mehr abgegeben wer» den. Die Steinkohlenverkäufer werden eiugeladeu, so» fort alle Abschnitle der gelbeli Hohlenlegitimationen vorzulegen und die etwa ans dem erslen Verlaufe er^ norigte zi'ohlenmenge anzumelden. ' — Mchlanweisung.j Das Mehl wird den Kausleu^ ten morgen um 9 Uhr vormittags ,„, städtischl'n Vl'ra. tungssaale angeioiesen N'erden. — lDie Broitommissioncnj werden morgen und übermorgen von 8 Uhr früh bis l Uhr nachmillags mnticren. ^jur Ausgabe gelangen morgen Zucker- und Kaffeekarten, übermorgen Seifen- und Fetllarteu. --Die Mitglieder des Kricgsverbandes, denen bei der letzten Vrotkommifsion Legitimationen mit der Stam° piglie „Kriegsverband'' ausgefolgt wurden, erhalten feine Zucker», 5iafsee-, Milch» und Felttarlcn, weil sie diese Ware ohne Legitimationen dort erhalten werden, wo sie gegenwärtig Nrot und Mehl blichen. — lÄuszeichnnng im Tchnldienste.j In dieser vorge-''t.'rn gebrachten Notiz ist in» Manuskript durch ein Ver» l'.'hen der Name der Vorsteherin der achtkl,:'s.g.-:i deut» sc^.en P/'vatmädchrnvollsschule d^s ^'aibacher Sai^llura-toriums ausgeblieben. Es hätte '.^lio 'oe'"ch:.t werden folle.l, daft ,Herr Nezirtsschnlinspc'kt'N' Scharn: D'»l!>.r Svoboda das Kriegslreuz für Zioilve'.'diensK' diitler Klasse sowohl an Frau Direktorin Illerschitsch als auch an Frau Vorsteherin Iatobine N .i g l a s überreichte. ^ liiicbesgabensendnngcn und Postpakete für Kriegs» gefangene nnd Internierte) dürfen, wie uns die Post-und Telegraphrndirellion Trieft mitteilt, in der Zeit vom 1. bis 22. d. M. nichl angenommen werden. ^ Msienlänbisches Postwefen.) Am 12. d M. wurden d,e Postämter Monfal^one, Eervignano nr.d Nonch, vorlausig nur für Äriesposl, einschließlich der d'ens.l.chen nnd Pr.vatrekommandation, wiedereröffnet. Äei den Postämtern Görz 1, G.ado, CormonS, Santa Lucia am Isonzo, ikarfreit, Medea und Capriva wurde mit obbeznchnetem Zeitpunlte der Briefpustoeifehr a.ch >nf. «le'nis Joses, MGK 2, Jus. ,^rova'' Alois, M(M 4, LstInf. ^ra^ovec Franz. 8, gef.- Inf. Kokelj Heinrich «GschN 2. 7), gef.; Inf. Pfeifer Nikolaus, gest.; -^ vom Dragunerregimenl Nr. ',: Drag. Slubiö Vladi-mir, verw.; — vom Feldjägerbataillon Nr. 7: Jag. Deuil' ssarl, 4, OffTlen. Ieram Franz, MG5!, verw.; — von, Gebirgsschützenregiment Nr. 2! Feldw. Vrezigar Michael, 11, die Ech. Homan Anton, 11, Icr^e Franz, 11, ^o/elj Anton, 9. gcf.; Sch. 5antelj Franz. 7, Zgf. Slivml Anton, 9, Gcfr. Spendal Franz, 1<>, verw.; — vum ^andsturlninfanterieregimenl Nr 27: ^slInf. Ho» s-evar Josef. U, verw.; — vom Infanterieregiment Nr. 44: Ins. Slalar Josef, St>s.. vcrw.; — von. In-fanterieregiment 3^r. 97: >iorp. Srebot Iafob, 16, ^erw.; — vom Nr. 7. z,s< . ^an. Iallitsch Iofef szug. der !5, < ....MssanAntl 1^'), Verw.; — vom Kaiserschützenregimcnt Nr. 71: Schlitze l^a^per,^i^ Iofes, 9, verw.; — von, Gebirgsschützenregi-Ga^per^i^ Josef, 9, verlo.; — vom Gebirgsschützenregi' ment Nr. 1: Sch. Ialotx-u- Nikolaus, verw.; Sch. Kuu-stel Vinzenz, 4, gef.; — vom Pionierbataillon Nr. 5: ^slPion. Eigela Franz, geft. >- lGemeinbevorstandswahl.) An Stelle des .urück» getretenen Gemeindevorstehers der ^slsgemeindc Tira» 5i^-e, Franz .^ifrer, wurde der Grundbesitzer und bis» herige erste Gemeinderal Jakob Va.^ar zum Gemeinde-Vorsteher gewählt. — ^Verstorbene in Laibach.j Giuseppe 3aghezza, Sal» valore Friggili, Achilillo Frachioni, ital. Insanlerijlen; Gaetano Giglio, ital. Versagliere; Theresia P.'tru-, Ge» meindearme, 19 Jahre; Marianne, Iabiani, Siadtarme, 71 Jahre; Maria Bcrnil, Sieche, 71 Jahre; Maria Viutar, Auffeherswitwe, 72 Jalne; Maria Nojina, Ve» sitzerin, 40 Jahre; Josef Strohmaier, Infanterist; Ma-ria Ma1riegsfi!msn zu zäh. leu. Es bringt uns wundervolle Aufnahmen der von un-sereu deutschen Waffenbrüdern eroberten Hnfenfladl Niga mit ihren Kirchen und herrlichen 3'auten. Auch den Besuch des Teutschen Kaisers in Niga zeigt dieser Film. Dazu noch die neueste Taschn-Mchter-Woche mil den prächtigen Bildern lio», der Tiroler Iront. Morgen Freitag ne»eo Programm im Kino lsenlial im ^androthcater. Morgen ist im Kino Central wieder ein Sonderabend mit interefsantem Nordisl-Proarmnm: „Besieger des Todes", spannendes Drama. „Husaren» wettet Lustspiel mit Psilander. Nene ^indervorstellnngen im <.lino Eentral fanden statt nächsten Samstag nm 4 Uhr nachmittags, Sonn-tag nm halb 11 Uhr vormittags foioie „m ''^2 und 3 Uhr nachmittag?. Hochinteressante Spielordnung! Theater, Kunst nnd Literatur. — lIaiser Franz Joseph.Huuilnumsiheatel.j ..Tic Kindsfrau", Poffe von F. ^>ll. Schon dei Zusatz „im Theater an der Wien über hundertmal mit größtem Erfolg ausgeführt", went darauf hin, .nif welcher .Kunst» und Kullurhöhe fich das Ttüsk bezoegl, und das Publi» lum zeigte sich hier durch warme Aufnahme der Dar-bietung würdig. Der forcierte losende Beifall eines Teiles der Anwesenden bei gewissen Stellen machte klar, daß sie nicht von hier sind, aber die Herren spie» len wollen, was ihnen, dant der Wohlcrzogenhcit eines anderen Teiles der Zuhörer zu gelingen scheint. Das war übrigens schon wiederholt ocr Fall und stimmt da» zn, daß zum Beispiel zn Beginn der Vorstellung elwa ein Fünftel der Sitze besetzt ist, iic iich daun allmählich füllen. Die Schauspieler widme«.n »'ich ihre: imdcml» baren und stellenweise entwürdigenden Aufgabe mit au. erkennenswerter .Hingabe. Befchäftigt waren die Her» ren Sichra, Hardtmuth, He: nz, Äle ran. der und WeYland , weiters ^ie Damen Embacher, Korn, Wolff, Raul und Schwarz in Nollen, die Herren Fritz und Hans Si einer, Stöqer imd Nl, rff sowie die Damen Tar 0 lta und Wür -zillncr in ^iöllchs,,. Tr. I a u k c r. Der Krieg. Telegramme dee l. l. Telegraphen.Korrespondenz» Vureans. Österreich-Ungarn. Von den Kriegsschauplätzen. Wien, 1^. Dezember. Amtlich wird l'erlau, l <> >. hung der Schwerter — aus. Gottes Segen leite auch in der Zukunft Ihre Unici' nehmungen. Standort, am 6. Dezember 1917. ss n r l m. p." 3aibaäirr Zeitung Nr. 285_____________________________1840_________ ______________________13. Dezember 1917 Krienserllinunss Panamas. Newyorl, 11. Dezember. sRcuter-Bureau.) Panama hat üsterreich-Unaarn den >lrieg erklärt. Deutsches Neich. Von den Kriegsschauplätzen. Verlin, 12. Dezember. Das Wolff^Änreau meldet,-Großes Hauptquartier, 12. Dezember: Westlicher Kriegsschauplatz: Tie Gefechlstätigteii blieb in inaßigen Grenzn. Im November beträgt dec Verlust der feindlichen Lufistreitkräfte an den deutschen fronten 22 Fessel» ballons und 205 ^lngzeli^e, von denen 85 hinter unseren Linien, die übrigen jenseits der gegnerischen Ttellunge» erkennbar abgestiirzl sind. Wir haben im Kampfe Nn Flugzeuge und 2 Fesselballons verloren. Östlicher Kriegsschanplah: Nichts Neues. Mazedonische Front: Keine größeren Kampfhandlungen. Italienische Front: Zwischen Ärenta und Piaue entwickelten sich in ein» zelnen Abschnitten örtliche Kämpfe, in denen wir Ge» sangene machten. Der Erste Gcncraicmartiermeister: von Lndendorff. Berlin, 12. Dezember. Das Wolfs.Aurcau meldet: 12. Dezember, abends: Von den Kriegsschauplätzen nichts Neues. Ter Zee- «nv de^ Lnittrieg 3icuc U-Aoot-Erfolne. Ncrlin, 12. Dezember. Das Wolff-Vurcau meldet: Eines unsercc U-Voote hat im Atlantischen Ozean neuer, dings drei Dampfer und einen Segler vernicklet. Der Chef des Admiralstabes der Marino. Berlin, 12. Dezember. Das Wolff.Vureau meldet: Eines unserer N»Vootc l^ommaudant ^apitänlcnlnant I e ß) hat neuerdings im Tperrgebicte um England 35.0W Vrnltorcgistertonnen versenkt. Unter den ver> nichtcten Tchiffen befand sich ein sehr groher Dampfer mit vier Masten, zwei mittelgroße bewaffnete Dampfer, von denen einer durch vier Vewacher gesichert war, ein Pafsagicrdampfer von etwa 7500 Tonnen sowie ein mittelgroßer Tankdampfer. Der Chef des Admiralstabes der Marine. (5in englisches Luftschiff vernichtet. Berlin, 12. Dezember. Das Wolff-Äuleau meldet: Eines unserer Marineflugzeuge Führer ^berlelitnanl zur See Christiansen) Hai bei einem Lluftlärungsfluge in den Hoofdcn am 11. d. vormillags das englische ^uft-schiff (^ 27 vernichtet. Das Luftschiff stürzte brennend in die See. Der Chef des Admiralltabes der Marine. Rußland Keine Demobilisierung. — Keine Vollmacht für Friedens-verhandlunn.cn. Wien, 12. Dezember. Wie von unterrichteter Seite mitgeteilt wird, entspricht die aus Kopenhagen stammende Nachricht über eine Demobilisierung der russischen Armeen nicht den Tatsachen. Wohl verfügte der Rat der Volkskommissare schon vor einigen Wochen die Entlassung der drei, vielleicht auch vier letzten Jahrgänge. Anordnungen über eine weitere Verminderung dcr russischen Truppcnbestände sind aber bisher, soweit bekannt, nicht erla-sscu worden. Ebenso haben die Gerüchte über die Ernennung dcs Generals cerbaöcv zum russischen Oberbefehlshaber und über fein« angebliche Mission, in Friedensverhandlungen einzutreten, von keiner Seite Bestätigung erfahren. Die Fortsetzung der Waffenstillstandsverhaildlungen. Petersburg, 11. Dezember. (Agentur.) Die russische Abordnung für die Verhandlungen über den Waffen» stillstand ist nachts abgereist und wird der getroffenen Vereinbarung gcmäft morgen mittags mit den Abord» nungcn der Zentralmächte znsammenlrcfsen. Außer den vom Rate der Volkskommissare hiezu beglaubigten Ncr> tretern der politischen Parteien gehören der Abordnung militärische Sachverständige und Delegierte der Armee und der flotte an. Der Nat der Voirslommissäre nird den verbündeten Ländern neuerlich den Vorschlag ma-then, an den Friedensverhandlnngcn teilzunehmen. Toll-ten die Verbündeten leine Antwort auf diesen Vorschlag erteilen, würde die ganze Verantwortung auf sie fallen. Die rnssische Abordnung werde die Verhandlungen über den Waffenstillstand fortsehen. Lie wird hiebei durch die moralische kraft der siegreichen Revolution der Arbeiler und Bauern unterstützt. Die Abordnung will oie Kanonen zum Schweigen bringen und die Gewehre verstuM' men machen, sei es an der From, sei es in der Ostsee oder im Schwarzen Meere. Sie wird die Verhandlungen zum Abschlüsse eiues Waffenstillstandes zu Ende sichren. Sie w^d sie sortsehen, w,e sie sie begonnen hat als be. vollmächligter Vertreter des Bandes und des Volkes, auf das die Blicke von Millionen Arbeitern und Sold«' ten dcr ganzen Welt gerichtel sind. T>cr allgemeine Friede naht? Etoctliolln, 11. Dezember. Der neue russische Gesandte Orlovskij ertlärte in einer Unterredung, er hoffe, das; im Laufe des Monates der allgemeine Friede nahen werde. Der Separalfriede werde die Entenle mitreißen. Nuszland tonne unmöglich die Schulden des alten Regimes bezahlen. Diese Schulden mühten vielmehr abgeschrieben werden. England kann Iinnlaud nicht helfen. Kopenhagen, 12. Dezember. Der komnufsär sür Vollsernährung des finnischen Senates, Proiefsor Wendt in Stockholm, erhielt von Lloyd (Veorge auf die drahtliche Blllc um ^ebensmiliel für ^innlano die Antwort, England befinde sich zurzeit leider selbst in einer solchen ^agc, daß die englische N.'gierul'g außerslande sei, Finnland in seiner Not zu helfen, l^loyd George rät ihm aber, mit der amerilauijchen Negierung z» verlian« deln und schließt mit dem Ausdruck der Hoffnung, daß die Verhandlungen zu einem erfolgreichen Ergebnis führen werden. Gefechte im Siidusten. Amsterdam, 12. Dezember. „Daily Telegraph" meldet aus Petersburg vom Montag, dah auf den südöstlichen Bahnlinien, die nach dem Don führen, grohe Aufregung herrsche. Samstag crlvarte man bei Velgoroo den Auö> bruch eines Kampfes. Nach einer Meldung des Ncuter-Vurcails aus Petersburg vom 11. d. tam es bei Tama-rovka zu einem Gefechte, das zwischen Abteilungen von, Sturmbataillons, die fich gegen die Maxi mal isten erklärten, und örtlichen Truppen einerseits, Matrosen, Noter (5iarde und Infanterie anderseits stattgefunden zu habeu scheint. Aus Petersburg wurden Panzerautomobile, aus Kharkov Truppen gcschiät. „Nuhlojc Slovo" zufolge dauerte der Kampf einen Tag und eine Nacht an. (5r war sehr heftig und die Verluste waren groß. London, 12. Dezember. (Reuter-Bureau.) „Daily Chronicle" meldet aus Petersburg: Nach Berichten der Eiscubahugcsellschafl wurden die Sturmbataillonc ilak.'-dins bei Vclgorod geschlaMl,. Vorstärtnnncn an ,^osal>,'n vmr General, .«iralcdin scion unterwegs. Die Unabhänaigteit Finnlands und Polens. Kopenhagen, 12. Tezcmbcr. „Berlingsle Tidende" meldet aus Stockholm.- Der neue Gesandte der Voljäeviki in Stockholm, Vorovstij, erklärte auf Befragen, er sei überzeugt, daß die verfassunggebende Versaiumlung die Regierung der Voljäcviti unterstützen und sich für die Unabhängigkeit Finnlands und Polens aussprechen werde. Er betrachte es als selbstverständlich, daß die Befestigungen der Alandsinseln beseitigt werden und daß es der Bcliölterung Finnlands und der Alandsinseln überlassen wird, selbst über das zukünftige Schiclfal oor Inselgruppe zu bestimmen. Spaltllnq zwischen den revolutionären Tozialislen. Petersburg, 11. Dezember. lAgemur.j Im Kongres; der Partei der revolutionären Sozialdemotraten ist eine endgültige Spaltung zwischen den vevoluliomiren So» zialisten der linken'und der Rechten eingelrelen. i Der zweite Kon.qreß der Vanernabgeordnete». < Petersbusss, I I. Dezember. (Agentur.) Der zweite Kongreß der Vauernabgeordnelen ist erössnel worden. Zur Präsidentin wurde mit 200 Stimmen Maria Spi» ridovna gewählt gegen ('.'eruov, der 231 Stimmen er» hielt. Spiridovna hielt hieraus eine Rede, wesche vom Kongreß mit Ovationen anfgenolnmen wurde. Revolutionäre (berichte. "»etersbnrss. 11. Dezember. lAgentur.) In ganz Nuß. land wurden zur Nelamvsung der (^egeiirevolulion, der Sabotage der Neamlen, der Plüuderulig lind der Cpe-kulationsmaiwver revolutionäre berichte gebildet. Die Mitglieder dieser Gerichte werden von den Soviets in den einzelnen Orten gewählt. Es ist chnen in der Wahl der Mittel im Kampfe gegen Verlegungen der revoln» lionären Befehle freie Hand gelassen, (ts werden Geld' strafen, öffentlicher Ansdrnck oer Mißbilligung, En<> ziehnng des öffentlichen Kredites, Zwangsarbeil uud Freiheitsentziehung als Strafen beantragt. Jeder an» ständige Bürger besitzt das öffentliche Aullage. und Ver-leidigungsrechl. Ueine Kriegserklärung Iapano. (5arstyje Selo, l!. Dezember, ^imlspruch der vussi» scheu Negieruug.) Der japanische Pots6)asler teilt mit, daß Iapau weder die Absicht Mabl !>abe, uoch gegen« wärlig die Absicht habe, Nußlaüd oen Krieg zu erklären. Ein Mitglied der Aotschast Zementiert das Gerücht, wonach zwischen den Westmächten und Japan ein Ver-trag bestehe, laut welchem Japan, falls Nußland mit Deutschland einen Separatfrieden schließe, an Nußland den Kvieg erklären würde. Die Japaner in Pllldivojtol. Amsterdam, 12. Dezember. Neuter ,neldel alls ^on-don! Die „Times" berichten ans Washington: Die :'!?il-teilung aus Tokio von der Anlun'l japanischer Truppen iu Vladivistol wird von der japallischen Volschasl bestä^ ligt. Es »vurde erklärt, daß die Iopancr technische Trup-pen nach Vladivostok jchictten, um den Hasen füv die nächste Zeit als Endpunkt der transsibirischen Vahn zn benüi,',en. Tagcsneuigkcitell. (Eine Prophezei,,,,« des Weltlrica.es.) Man schreibt den „Münchener Neuesten Nachrichten": Während oes ^wttanlriegeö ivar es, das; mich eine in Petersburg ansässige Dame auf der Durchreise sür einen Tag lnsuchle. Sie lrar von deutschen Eltern in den baltischen Provinzen neborcn nnd erzogen und an einen Deutschen in Petersburg lierhciratt't. Mit gros;cr Erregung berichlele die Dame von einem Obersten — der Name ist mir leider entsagen , der in Petersburg Vorträge hielt, in denen er von einem gewaltigen Völkeririegc sprach, dcr die nanze WeLt erschüttern werde. Auch den ungefähren Zeitpunkt des Beginnes fasste er voraus. Nun wäre es für cinen russischen Obersten vielleicht nicht allzu schwer gewesen, schun Jahre vorher von den Plänen der Entente unterrichtet zu sein, er der Oberst wühle noch mehr von den kommenden grojzen Ercianissen zu berichten, denn er sprach von zwei Ncichcn. die aufhören würden, sclbsländiae Staaten zu scin! Und ferner: nach dem nroszen Weltkrieg lverde ein fürchterliches Blutbad in Nußland beginnen, das ung^ I Statt jeder besonderen Anzeige. I Ivan Šnšteraiè, Fiaker, gibt im eigenen sowie im Namen soiner Kinder und I aller übrigen Verwandten dio traurige Nachricht von dem HinHcheiden seiner innigst-geliebten Gattin, bezw. Mutter, Großmutter und Schwiegermutter, der Frau Maria Šu&5*ez»š:io welche Dienstag um 8 Uhr abends, versehen mit den heil. Sterbesakramenten, nach kurzen Leiden im 63. Lebensjahre ruhig entschlafen ist. Das Leichenbegängnis der teuren Dahingeschiedenen findet Donnerstag den 13. d. M. um 2 Uhr nachmittags vom Trauerhause Salendrova ulica Nr. 4 auf den Friedhof zum Heil. Kreuz statt. Die heil. Seelenmesse wird Freitag den 14. d. M. um 9 Uhr vormittags in der Deutscheu Ritterordenskircho gelesen werden. Um freundliches Angedenken wird gebeten. Laibaoh, am 13. Dezember 1917. Städtische BoBtattungsanstalt in Laibach. Laibackcr Zcitung Nr. 285_____________________________1841 13. Dezember 1917 heure Unuoalzun^el, lfervorrufen ilnd auö dein da« Vaterland verjüngt und ^elräftigt hervorgehen llxrde. — Das; ein Oberst in Petersburg ül,xr solch gefährliche Di:tyc so frei reden unb sic s^ar druclen lassen durfte, verdankt er seinen freundfä)cihtcn Nci«t)<.'" wa,ren naiiirlich Teutschland und ^slerrcich«Un-yarn. Von deir „Unuualzungen in Nuhland" erhoffte jede Partei eincn Sieg der ihrigen. (Die .Uilhe im Tturmanariff.) Eine in Muhe befindliche >w>nper aufmerksam folgenden Soldaten vorbeigezogen, als sich plöhlich ein helles (belach' tcr erhob und einer der Zuschauer losschric: ..Ach, die verfluchten Kühe!" In der Tat erblickte mraner init seinem Nächsten, sinteinalen wir Glieder unteren^ ander sind." Nachdem ich ungefähr eine Stunde lang ver sucht hatte, sie in das Geheimnis dieser Worte cinHnweil>cn. war ich zu dem Nachsahe gekommen: „sintemalen wir Glieder untereinander sind". Also: „Mein Kind, hast du fchon emmal lvas von Gliedern gehört?" — „Nein. Papa." — «Also Glieder sind die Arme, die Mine. der Muud, die Aussen :c. ie vicrjiihriae Mutlo legrin
  • flchrli„g. Den nach cinl.Nl amtlichen Osfellformolare vrrfaslte». mit rlin'l» 2 K.Itlinpcl vcrsehrne»! Offerten, welche l'si kcr Bauabteilun^ der l. l. Bczirlshauptlüaimschast Nudolfswclt spätestens «m s«. Dezember 1!)17 nm 3 Uhr nachmit' tags in oersicssclten nud als „Osfcrt fiir Kon» servationKarliciten an drr Wnnlrndorfer Gurl« brücke" be^cichNtteü ttuuertcn zu überreichen sind. lst nebst dein summarischen Vorausmah mit vom Ossereute» s.lbst eingrschicil Eiuh^its-preisen, die Erlagsquittlma. dc^ t. t. Zteucramtes Nudolfswert üdcr die Deponierung eines nach der Anbotsumme berechneten ovrozcntin.rn Na» diums, dann die miterfellisten nllsscmeincn und spezieNen Äalibedingnissc, »vclchc samt andere» Offertbehrlsrn bei der oba.ena>i»tcn Vauadteilung vorliegen, beizuschlirßcn. Der Trsteher ist verpflichtet, auch allfälli«»' über den Nahme» des nea.rnstcmdlichc!l K»-?, nv^ran-sthlasseg reichende Mehrarbeiten u»l cii>' im Offerte eingesetzten Einheitspreise durchzuführen Zur Ofseitocrhllndluna. wird jcd.rmann zuge» lassen, der berechtigt ist, rechtsqültiqe Verträge zu schliche»!, Auf später einlangende Ossete odei auf solche, die nicht den Konlurrenzourschriftrn entsprechen, wird keine Rücksicht q, 'ommen. Die Arbeiten find nuch Zusch! »^serteilung, welche der l. l. Landesregierung in Laibach vorbehalten ist, derart in Angriff zu nehmen, dasz der gröhle Teil derselben vor dem »0. Juni 1»1» ausaxfkhrt wird. K. k. Vezilkshanptmanuschaft Rudolfs« wert, am ü. Dezember 1917. st. zi.Jict/au. Ponudbeni razpis. Ha Mfrebiki oesti c. kr. stavbenega "^Tjijsi Rudolfovo se bodo t letu 1918. izvr-*k k»»»©rrÄciJ8ka dela pri lesenen mostu ^Jj*1** T Krski vasi ¡ km 109.2 v ^esku ~ ^* *radnem VEorcu Bpisane in * M.i.-kom -^ K kftlokorano ponudbe, ki morsiu biti polog sumariènega, po ponujenih cenah se-stavljenega proraèuna opreniljono z vložno pobotnico c. kr. davkarskega urada v Rudol-fovera, glaseeo so na 5proceutni vadij, zra-èunjeu po ponudbeni vsoti in laatuoroèno podpisanimi stavhenhni pogoji, jo treba vlo-žiti v zapeèatenih zavitkih, ki so oznaceni kot «Ponudba za. konservacijska dela pri nioßtu èoz Krko v Krškivasi» iiajpoznejo dne 28. deoembra 1917 ob 3. url popoldne pri stavbenoin uddelku c kr. okrujuoga K'^^a^t^a v Rudolfovi-m, kjcr so na vpogled tsi sa to razpravo potrobni pripoinoèki. Ponudnik jo ohvezon tudi morobitna, okvir tozadovnega proraèuna prosegajoèa voèdola za v ponudbi naveden« cone izvršiti. Ponudbe vložiti je dovoljono vsakomu, ki je opravièen pravo-moène pogodbo aklepati. Pouudbe, ki bi po-znejo doBpele ali ponudbe, ki niso po pred-pisu sestavljuno, se ne vpoHtc^ajo. Z delom so mora po domiku, kojega odobreuje jo pridržano c kr. dežolni vladi v Ljubljani, pravoèasno prièoti, tako da bode veèji del istega do . 30. Juni Ja 1918 lzvrsen. J C. kr. okrajno glavarstvo Rudolfovo, dne 5. decembra 1917, ^i 1917. g. 72. aufgestellten «ichtprelse für Kohlen nachstehend abgeändert: ») Die im Richtpreisschema vom 2b. Juli 1917. g. 72. an vorletzter Stelle ausgestellte Bestimmung des Inhaltes: «Plus 60 Heller für Sclckabnützen pro IM l^» hat zu entfallen; d) am Schlüsse wirb obigem Richtpreis' schema folgender Nachsah beigefügt: «Insoferne d,e Zustreitung der Kohle in Säck,n geschieht, ist der Kleinhändler berechtigt zum RiMpreise einen Netrag von 70 Hellern für die Sackali, nützung zuzuschlagen». Rudolfswert, nm 28. November 1917. Per Vorsitzende: 3lerlj m, p. K fit. 234. Und za presojaoje cen t RudolfoTem. Po narocilu c. kr. osrednje komisije ia presojanje cod % dne 81. novembra 1917, St. 3884, je preaojeTalnie* c«a t RudolfoTem ? Bvoji soji dne 28. uovembra 1917 a sklepom z dno 25. julija 1917, öt. 72, doloèeue vo-dllne oene za premog tako-le predru-gaèila : a) Dolocba t obrazcu /. dne 25. julija 1917, št. 72, ki se glasi: «vec 60 vinarjev z% obrabo vreè» Be izpusti ; b) na koncu imenoranega obrazca se dodeno t:i-le stavek: tAko se je premog kupcu dostaA'il v vroèah, srao produvec v nadrobni trjfovini vodilni ceui priäteti 70 vi-iiarjov za obrabo vroè>. Itudolfovo, due 28. novombra 1917. Predsedoik : ŠkerlJ J. r. 3381 C 46/17-1 Oklic. Zoper Jožeta Kolesa, posestnika iz Dol. Ravnega St. 2, katerega bivaliSèe je neznano, se je podala pri c. kr. okrajni sodniji v Trebnjem po Ani Ko-leäa, preužitkarici v Dol. Ravnein St. 2, tožba zaradi užitka. Na podstavi tožbe doloèil se je na-rok ra ustno sporno razpravo na dan 21. decembra 1917, ob 1/i\0. uri dopoldne, pri tem Bodišèu v sobi fit. 2. V obrambo pravic toženca se po-Btavlja za skrbnico Marija Koleša, posestnikova žena v Dol. Ravnem St. 2. Ta skrbnica bo zastopala toženca v oznamenjeni pravni stvari na njegovo nevarnost in stroške, dokler se ta ali ne oglasi pri sodniji ali ne imenuje pooblašèenca. C. kr. okrajna sodnija v Trebnjem, oddelek I., dne G. decembra 1917. Tausche Mehl gegen Zucker. Amufragen in der Administration dieser Zeitung. W18 Zu verkaufen: 2 Stück 16 mm Kalib. Lancaster- Jagdgewehre. '^^ Ein Kinoapparat für Kinder and Jagend mit einem 100 m langen Film, K 125-—. Beetbovengasse Nr. 6, III. Stock, links, von 1 bis 3 Uhr nachmittags and nach 6 Uhr abends. Warmer Knaben -Winterrock in Behr gutem Zustande, für einen 12- bi« 14jäbrigen Studenten 1st gegen Kohle oder Lebens- mttel abzugeben, eventuell za verkaufen. 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