?«!>»>»» Dl«L»»»v K — Marwor. Mittwoch, ven ^8. Würz 192». SchriMeiwns, Ven»a>w»G , »uchvrntievßck, Martdo?» Iurk^5evo ulico 4. lelephon 24 Vesvg»p?GiI< t 5ibholm. monatttch vin 20-» Zustellen , .« » » vurch Post , » » « 20-.« Ausland, monatlich . . . ZO-» Einzelnummer Olft 1 di» 2'-^ vel vestellunq de» Zeltunz ist öer ^o» nimeniidelraz iiir Slovenien wind«-st«nz einei,Monot.«^ev«»en^Hl^» d«t d«» ^dm^nlltraNon der Zeitung; ZurSISevO Hiica 4, In ciudliana des ^lo«» Company, in Zagrel» bei ln» terreillom d. d-, In vraz t». I^ienstich.l^alteiaer, »n ^Vien bei oile» ^nzeiqena»» nokms« stellen. Nr. Hz — SS. Äohrg. ki Wegen des Feiertages am Donnerstag erscheint unsere heutige Nummer vier, die morgige Stummer jedoch ze n Seiten park. siaa Im «ngia». Märib 0 r, 17. März. Der Ettzug Beograd—Zagreb ist in der Gegend der Station Oriovac, ca. 20 Kilometer westlich von Brod a. S. entgleist. Obwohl sich eine Anzahl von Waggons losgerissen und vom Bahndamm herabgestürzt waren, wobei sie nicht nur umfielen, sondern sogar so zum Stehen kamen, daß die Insassen das Wagendach auf einmal unter den Füßen und die Wagenräder ober dem Kopfe fanden und der Zug vollbesetz mit Passagieren war, gab es doch kern größeres Unglück. Nur 12 Personen trugen schwerer Verletzungen davon. Die Ursache der Entgleisung sollen alte, morsche Schwellen sein, die schon 35 Jahre im Dienste standen, oKne umgetauscht worden zu sein. Es ist das n^cht das erste Eisenhahnunglück, das sich auf unserer Hauptstrecke ereignete. Die Eisenbahnunglücksfälle sind be? uns überliaupt nichts Seltenes, ^va^ aber in diesem Falle besonders ins Gewicht fällt, das ist die Ursache Md dazu der Umstand, daß die Genend, in welcher der Unfall geschehen, zu dcn holzreichsten des Staates gehört. Der Waldreichtum der Broder Vermögensge-?nemde ^t Weltruf. Schon die ungarische ^^errschaft wnßte sich ihn zunutze zu maci^n imd die Eisenbahnschwellen, die dort erzeugt wurden, fanden in der ganzen Welt Absatz. Es ist unter solchen Verhältnissen nicht ver-wun^rl^ch, daß in derselben Gegend eine Schwelle 3k» Jahre lang in Benützung steht und obwohl morsch geworden, nicht ausgewechselt wird? Die Ursache des Unglückes erweckt den Eindruck einer Schlamperei, wie sie leichtsinniger und verhängnisvoller kaum ausgedacht werden kann. Es ist dieselbe Sünde, die auch in anderen Belangen bei uns beobachtet werden kann: mangelnder Sinn für die Erhaltung und Konservierung des Materials. Kasernen g.'hen zugrunde und tverden bau fällig, trotz der herrschenden Wohnungsnot. Munition und Kriegsmaterial lagert und verwittert im Freien, bis di" Munition nicht durch Selbstentzündung oder durch sonst einen Zilfall explodiert und eine Menge Schaden anrichtet. Eisenbahnschienen und Schtvel len werden solange ausgenützt, b'?s nicht ein Malheur geschieht, dann erst iverden sie ausgetauscht usw. usw. Mancher wird di^'se Eigenheit danrit entschuldigen, daß gespart n>erden muß. Der praktische Wirt kann aber die Entschuldigung nicht gelten lassen, zumal der durch solche Sparsamkeitsmaßnahmen verursachte Schaden die Ersparni?sse we^t übertrisft. Die morsrl)en Sch^vellen in der Gegend don Oriovac, der .Hauptverkehrsader des Staates, ist eine scharfe Mahnung an das t^^'lvissen der Verantivorlichcn. Diesmal ist das Unglück glimpflich ai?>ielaufen, ein ander mal und an anderer Stelle kann es sich unter viel böseren Uniständen wiederliolen. Un» ser Budget ist nicht so armselig, das; die Zü-go infolger morscher Schwellen und die KaIagicre dabei i^re Gesundheit Gin schicksalsschwere«' Schritt. Annullierung sämtlicher Nabitmanöate! Beendigung der ArbeN im Deriflkationsausschufse. - Alle dt Mandate der HRSG annuliert. — Anerkennung der Mandate der Kroatischen Bereinigung. ^ Exodus der Opposition. — Der Eindruck in Äagreb. — Die neue politische Lage in Beograd. Beograd, 17. März. Nach stürmischen und langwierigen Debatten hat der Verisikations ansschuß gestern abends seine Arbeiten bcen« det. Die letzte SiHung, in der die Berisizie-rung der Nadicmandate an die Reihe kam, gestaltete sich Lußerst lebhast. Uls bereits klar zutage trat, daß der Berisikationsaus' schütz entschloflen ist, die Mandate der HRSZ zu annullieren, gab der Abgeordnete Peei«^ (Davidovi^-Demokrat) im Namen der Opposition eine Erklärung ab, in welcher gegen die beabsichtigte Annullierung der Nadi<«> Mandate schärsster Protest erhoben wird. Räch der Verlesung dieser Erklärung verlies; dSo Opposition korporativ den Saal. Räch kurz« Unterbrechung stellte der Ab' geordnete Simonovi^ den Antrag, daß die Mondate der kroatischen repubiika^,ijcht:n Bauernpartei auf Grund des Gesetzes zum Schutze des Staates (Art. 18) zu annullieren find. Der Antrag wurde einstimmig angenommen. Beograd, 17. März. Nach den liestigen parlamentarischen Kämpfen.im Verrfikatioils ausschuß, in welchem 61 Radiemandat^ annulliert und nur 7 der kroatischen Vereinigung anerkannt worden sind, unt heut.' vor-mittaqs eine gewisse Ruhe ein. In parlamen tarisch'^'n Kreisen wird nan leblnst die Frage der Abstinenz, die die Oppeiilion angekündigt hat, behandelt und komnlenl'crt. Ein Regierungsinitglied äusserte iich. daß die R!l der Angelegenheit bis zum letzt n Augenblicke optimistisch entgegengesehen haben. Auch die internierten Führi^r äußerten ihre Unzufriedenheit i'lber das Resultat der Verhandlungen im Verifi?kationoau'^schu>se. Si^' lzetonen serner, daß sit? die Taktik der in ^«eocirad N'.i^ lenden Abgeordneten, die forniell erklär! haben, das; sie für eine Monarchie iin .'ngliscl)en Typus seien, durchaus nicht billrgen. ZM. Beograd, 17. März, .^ents n.'ir in? Parlamente ein äußerst lebhaftes Trei^'.'n zu bec^bachten. Die El^efs der Parteien oppositionellen Blocks konferierten nnatts,.ie'>u über die neue politische Lage. Se'.tcns der Mmorität wurden die Abgeordn.'ten >inina-nudi und Poli<' mit der Verfassung des Sondervotums der Mindcrs)eit des Veris:?ali^ins ausschusses betraut. Den Mes)rl)ei:'Mrichl der Majorität liaben die Abgeordneten Si-nionovie und Mi^lanovit^ auszuarbeiten. T?e Berichte sind innerhalb Tagen dem l-aria-mente vorzulegen, .'^hinsichtlich der Ännüllie-rung der Radi^mandate hat die L'^'vosition ihre .do^nung auf ein ^tompromid noch nicht aufgegeben, ^n eineni Tei'le der N gi>rung werden auch Stinnnen in diesem 5inne laul. Der Grojzteil der Regierungsanhl^ng.r beharrt jedoch darauf, auf dem eingeschlagene,i Wege zu ver!)arren nlid diesen konsequent bis zu Ende zu gehen -lH- Shamberlain in Varis. MB. Paris, Iß. März. (Havas.) Die Unterredung zwischen Herriot und Chamber-lain dmrerte bis 5 Uhr nachmittags. Bevor Ehmnberlain von Herriot Abschied nahm, sa'gte er: ..Das nächste Ma'l werden wir uns in London treffen." „Gowitz." antwortete L>errivt. Journalisten ge^^nüber erklärte .?^er-riot, seine Eindrücke seien a^is^e.^eichnet nnd er kSnne sich zu seinen Beziebnngen zu (?hmnlx?rlain lx>gli^ckivsmschen, mit dem er bereits über gewisse wesentliche Fragen im Einvernehmen sei. ^ MW. Pari«, lli. März, (.^^avas.) Amtlich wird gemeldet, Ministerpräsident Herriot nn'c» der britische Außenminister l5hamber-lain lmlxm den Meinlkngsauötauich über oer-schiedcne Probleme der answänigen Politik, insbesondere iiber die Frage der Sicherileit, mit dem Ziele fortgeführt, in voller Herzlichkeit Lösungen zu suchen, die siir die beiden Länder annehmbar sind. Die Verhandlungen wt'rden ans diplomatischem Wege mit den anderen Alliierten fortgesetN werden. 2MB. Paris, 17. Mär.z. Wie ?lgence >^>1-vas meldet, herrscht in franzl!»s'schen Zldreisen P<'sriedi<.nmg über die Vesprochung Mischen .^>rriot und Chmnberlain, die tm Geilte des und ihr Leihen riskieren müsien. Bei einer rationelleren Wirtschaft wird das auch nicl)t schwer zu erreichen sein. Wer zweifelt daran, t^af; auf andere und nicht so wichtige ^'^ive'ke r,eHt viel.Geld aus^'^cbcn wurde? »ve- ni'^ien Tagen dürfte ini Parlamente das Vnd get auf die Tagesrodnung kommen, diese (^'e-!egenl)^'it kann unseren Volk'^vertrelern enip-f^'lUen w^'rden, an die mors6)en Schnellen zn d.'nken^ Entgegenkommens verschiedene Fragen erörterten, 'sie mit der Frage de'r Srcherheit direkt zusammenhängen. Frankreich vst der Ansicht, daß, wenn eine noch so geringfitgige Berichtigung der Grenze Polens aufs Tapet flebracht würdc^ Polen, noch bevor irgendeine Verhandlung benlichkeit als l^neralst>aa^'?anwalt vorzuschlagen. Weiterer Rückgang der Getreidepreise w Amerika. Newyork, 16. März. Am den Getreidebörsen m<^cht nch wieder eine starke Ab« schwächnnq bemerkbar. bll^wn!>ers rür Weizen und die bis Cent beziehungs- weise fünf Achtel Cent für ein Bushel verloren. In l5hieago büssten die Wei^nternn« ne bis zn 6 Eent, die Maistermine 4 Cent und die RoHyenpreise bis 55^ Cent ein. Trassierung der Adriabahn. ZM. Beograd, lii. März. Gestern trat mit Rücksicht auf c^ie Beendigun^^ des Projektes der neue nBeograd—Adria-Bahn eine Konseren; der Vertreter des Veograider Kreises zusammen, um über die Waihrun-g ihrer Interessen bei dieser Gelegenbeit zu beraten. Es wnroe k»eichlessen, dan die Trasse im Beogra-der Kre^'e die Linie Beo^^rad—La^eviä einhalten möge. Der Di>«r im JSrich 8 325. Aürich. 17. NISrz. sSchlußkurs«. OigeiW öericht.'! j?ari5 26 KS. Veogrckd 8'5Z3, tsn^ Ssn Z481. Prag 1b.40, Nlailand Il.lS, ^l-w'ysrk b15'b0, Wien 0 00730S, Söst» —, Bukarest —'—, V»»dapeß —'—. ,^agreb, 17. MSrz fSchl»ß?«rse. Eigenbericht.^ j?ari» 320 50 bi» ZLb TO, i^ck'weiz 1199— bi» 1208*—, tonds« 297 362 bis 300 362, lvi«» 0'087 bi» 0 039. Prag 1?4 0b bi» 1S7 Oö Mckilemtz Zb3'2o bis 2üÜ Zö N««.r>»rk 6180 bis ttS 80, Bukarest — — bi» — —, V»d«peß —.— bi» —'—, Saloniki —'— bi« —, 5ofia —'— d^» —, lörtßel —dlb —^ ^ ' ?««>»« — Bratiavu über das Minderheitenproblem in Rumänien. Ministerpräsident Brci-tinntt flab im ^."nat folgende Erklärung in der Minderheitc-srasse ab: Vir wollen die Mndcrdeiten in ikirein kulturellen Leben nicht hindern, wir müssen aber allcs aufbieten, daß das ganze Volk auf da^^ gleiche ^lnl-turniveau gelangt, ans dem dlo Minderheiten stehen. Tenu nur aus diese Art kann ein Werk der (Gerechtigkeit geschaffen wcrden, und mir auf selchen (Grundsätzen kann ein Staat aufgebaut werden. Uin aber dies.' er-immscht».' (^öruudlage der völligen (^leichbeit zu er.^iel'n, niüssen wir die Versicherung ihrer Louali'tät und ihre-^ Willen^? zur Mitarbeit siaben. Unsere Pslicht ist es, linsere Mitbürger anderer Muttersprache, auch die wi-ldersp(nft'Elsten, .',u über^'^eugeu, das; sie unt nn'^, ivenn si.' ulitarbeiten uwllen, leben können. — Grc? Sforza und die oberschlesische Frage. „Popolo d'Italia" veröfsentlichte vor gestern einen aussehenerregenden Artikel nber die 5?altung de) früheren Äusz^ntmini-sters ^sor^ii ^zur Zeit der Vosk^^abstiuiuiung in Olx'rschlesien. i^sorza soll dauialö für die schienen klugen der l^^attin eincs polnischen (^esand'scl^aft^sekietärs in Rom, uut der er mit B?!''scn und Willen de^ (Batten in intiulen Beziehungen stand, den Franzosen und Polen ill Oberschlesien sreie 5)aud gelassen und das italienisch7 Prestige auf diese Weise auf das smwerste kouiprounttiert haben. Die Ver-össentlm^ung des „Popolo d'Itali'a" zielt darauf ab, einen der angesehensten ?^nhrer der Opposiucncpa"l.'icn zu diskreditieren. — L'tdwhorsf kandidiert? 7^nl „Müncke-r.er Vlilf'sch?.: 'Kurier" serd-'rt die A'is steslnps^ eines Prädsieiitschasickandldalen, in dcin sich d^'r ^-reihei^-swille der d.'utscheu Station i'ertlirpere. Vorgestern veröfsc'ntlichte Ludendorff in d''n g.'i'linulen Organ eine '^!''^"'gebi''.:g. in d^r er sei'ne ganze ^irc.ss für d:'"' Wohl des Voll.'s nnd des Staates z'.'r Verfügung stellt. Tl".' Münche-uer Crnderbilten jeyt die Ztadt Wasli im Bezirk Mus'.h besetzt. Tie Ilv,/z ?ung uou Tiabelir ist von den ?l''n't.'-n''' s'!ien c^erälnnt. Ter Scheich scheint aiu .'sich'? der lürs'<^ 'en i-/-ü'l /»i^'h!-ii'-!'n ,',u ?u'l'bnch''gen, sich l^iuler die V7r'e'.d!7'.'ns;'>li^^:^ ^cherniik Palu zurüsl^^u- 7^nue'.?nu,-.is hcil in.e7n.'r Unterr-^dr-.?g erklärt, das; die Op..'rationen zur Ilnt.'rd'.'i'cluug de". >»ti:rdei'aufslandes ul'!nd.stens drei Monate dauern werden. Moderne Nömane und andere klassische Werke der Weltliteratur werden zu hl^chsten Preisen gekauft. Antröge an d^ Verwaltung. „Die drei s»önen Bernkausens." Roman vo» ge, Leh«e. 5^ ' (Mchdruct verboten.) „Oh, eine ganze Menge!" entgegnete Annelies mit rcizcnlZer Wi6)tigkeit. „Mich interessiert alles, was in >tießliugs großem Be-'trieb vorgeht. ?vrik hat ein Pferd sehr gnt vertäust, dann zwi^lf -Schweine ans cimnal. Vier iunge Truthühner sind ihn: eingeMii-— weißt du, 'oie sind sehr e!nrni''^>lich gegen Nässe." (Gisela mußte lachen. „W-arum ^lach^t du? Ach so. du glnulnt wohl, wir 'schreiben nn§ nur ellenlange ^'ie-be^^briese? Nee, d«as liegt uns beiden nicht. Wir wissen auch so,wie wir es meinen! Und was nüj>a,uf iein Schlosse der Staatsdo-inäne Velj^ zn verlängern. .<>Uwigin Marie von Rumänin verläsft henle nachunttags Velje uud kehrt mit einen: .vMonderzuge nacl, Bukarest zurück. Ihre Majestäten haben ihre geplante N-^ise nach Bad 7^lid5-e und Dubrovnik we-qen des uuerwarileten i.'tälteeinbrnches auf unbestimuite ^eit verschoben. t. Proscsjor Wassermann 1°. ?lus ^'^erlin wird gemeld.'t: Universilälsprosessor August von Wasserinann, der berühinte ^'orscher auf d.'nr ('Gebiete der Immunitätölcbre nnd (Entdecker der nach i'hul benannten Neaklionsu^e-thode zur (srkeilnung der Lues und der Tuberkulöse, ist Montag gestorben. t. Eine europäische Nedioconseren,. An? 18. d. w'.'rd in London ein? !iions.'r.^nz der bedeutendsten europäischen Nadiogej.'lsschafien ^'^".sciinulentreten, ans der Masn:ah'.ncn zur Verhinderung der gegenseitigen Störung der verschiedenen radiophonischen Anss>nid eri^rtert werden soll^'n. t. Eintritt der 0';.lf.iserin in Kloster. Meldungen ans Madrid znfolge dürfte (5rkaiserin Zita ihrer schnwnkenden (^iesnndheit wegen den derzei'tigen Anfen-Halt in L.'gueitio für einen Monat verlassen und im iris6)en ?srauenll'.'si^''r Zalla ?ll:!nah'ne finden. 'Die !itinder der (.^rkaiser'.'N werden jedoch an6) N'eiterbin in Lequeitio verbl.iben. t. Ahermals eine Hinrichtung in Tem ..Z^7greber Ta.-,t.latt" wird auS O'ijek vom la^'d' M. lerichlet: 5eit'ter letüen DoP-vell'inrichtnug sind noch ni6it volle drei Wo-ä)en verao-se nud eiu P^lN' 'T.'lnibe eebeutet bat. ^chon ''.vei T^'^e nachher hatte iich der Mörder >nrch ein gefälschtes schreiben, womit er in Vrto<"a erschien, nn? an^ieblich im Auftrage des (5rnlordeten 450 Tinar zu behel'en, ver-r^'ten. — Ter.^U>ni i hat nnn von lemem Be-gna!dignngsrechte keinen Ck^ebranch eemacht und entfcl'ii'deu, dcis; der (^erechtiiikeit freier 9c?nf gelassen werde. 7^n hie''aen Juristen-krei'en hat 'dieser An''5gang überrascht, da hier bekannt war. daß sowohl der (^',erichts-bof als auch di.e ^epteiu'.^iraltafel i^ie Be-guadi.i'.iua empfohleu statte. T-'r Verteidi^ier Tr. ?^!'i'ner hatte no'h '»nletzt an den Konig n^ch Be^'e eine Tepesche gesandt, in 'ter er i'n Namen der unalücklichen ??ran nnd der vier uuverseviteu .Binder des Mö'-ders, von deue Utas älteste acht ^ahre alt ist. um s^nade bat. Nach dein abschlaigigen Bescheid ratete, eine so nnt recht viel C^j-eld — darum war sie zucrst gegen unsere Verlobuug. Ini (^ruudc ist sie aber gut. Man muß sie nur zu nebun'n verstehen. Na, und da Hab' ich ein-sacl) gesagt: „Frau >>tießlina. es ist nuu ein" uml Crhi^^salssügttug, daß Fril) uud ich uns gut sind liud uus auch heiraten wollen! Tie ui^'^chtcn Ihren Cohn do6? glücklich sehen, nnd wenn Cie ails Ihrem Willen beharren, so wird er es nicht. Ich habe nnch nicht iil Ihre ,^alnilie g.'drängt. Die nwme ninnnt eine sehr bevorzugte Stelluug ein, auch weun wir nicht so viel (^eld haben wie Sie! Und ich bin noch jung. Ich kann jeden Tag einen Mann bekomun'n — aber ich will nun ein-u?al den ?^rih!" Da nahin mich der alte 5?err.^tties'.ling in die Aruie und sagte: „Ach was, Mniter sagt auch noch ja, nnd niorgen fahren wir allesamt zum 5^errn (Grasen Bernhauseu uud bitten ihn uui die Anuc-lies!" Na, liud das audere nnßt il)r ja, wiv Papa erst hochmütig ablehnend war, wie ihm schließlich aber doch .'»tießlings gediegene Wohlhabenheit imponierte. So ii't'S gegangen, und man kann es den !^'enten nicht oft genug sageu: .^-^altet das 0)lück beiin Schopf, ivenn es sich nähert, uud versäuiut es uicht aus lauter Bedeuklichkeiten und albernen Standesrücksichten!" Ueber Thoras (Besicht slanlmte eine jähe Note. Sie preßte die Lippen fest anseinan-der. „Du hast gut redeu, Annelies!" sagte (^i«-lela, dabei über das krause (^eloä der Schwe- findet nunmehr morgen um 7 Uhr früh die ^Einrichtung statt, zn der der Scs>arsrichter MauSner mit seinen zwei (^ehilsen bereits eiln^xtreffen ist. Hente um ly Uhr sriih wnr-de denl Ml^rder d.:s Urteil verkäud.'t. Sodann wurden ihm die scl>;veren iiietten, die er Zii-5ber getragen hatte, a'bgenominen nnd er wi'.rde in die Armeusünderzelle geleitet, in 'oer ihn bereits der l5r.',Priester Bo^^danovic^ ern.>artete, uul ihm die letzten Tröslimgeu der Religion zn spenden. t. Acht Ichre lebend unter der Erde. Das „(^razer '^ielkcÄatt" schreibt: In der Nähe der Stadt Wilna befinden sich die Trüuimer der Lagerrä'nue der Iutendanz der eheuiali-gen rnsstschen Armee. Diese Lagerräuuie nnd eller ivnrden während des großen Nückzuges der russischen Truppen iui Ial/re 19lt> teil-nieise verbrannt, teiln>eise i'n die Lust gesprengt, da die russische .^'ieeresverwal nng nicht 'anlassen wollte, daß die reichhaltigen Vorräte in die Hände der Polen gelangen sollten. Während der Vernichtung der La-gerränme dnrch die russischen Pi'onicre fiel einer der Soldaten in einen eller. Nieinaud hatte den Sturz des Soldaten bem.'rkt und es wurde später von den Nüssen angenonl-men, daß er vermißt oder gefallen sei. Dieser Tage ist nnn — da an dieser Stelle die polnische .^'»eeresveriraltnng einen Neubau aufführt — el'ner der Keller geöffnet worden. .'^,um allgenleinen Staunen fand nian in dem düsteren Keller, der dnrch ein kleines, vergittertes Fensterch.n erhellt war, einen Menschen. der hier vüüe acht Jahre un!.er der (5r-de einsam und verlassen hanste. Die lebhafteste Phantasie kann nicht beschreiben., wie dieser Mensch au'isah; er war ganz mi't .5>aaren bewachsen und sah wie ein vnldes Tier aus, ancli halte er das (Gedächtnis und seine Augen die Sehkraft verloren; seine iiUeider waren zn stehen gen^orden. (5'r hatte sich ans-schueßlich von den Vorräten und Konserven eruährt, die iu dein .Keller ansgespei'chert waren. Die Arbeiter sührlen dcn nnsreiwilligen (^)efangenen, der erst jetzt den .Keller verlassen konnte, denn der Ausgang war infolge der (srylosion total uiit Balken uud Steineu verra?nu,elt. ins Freie und labten ihn. Aber der nnter'.'rdische .'^'^ästling konnte das Sonnenlicht nnd die frische Lust nicht vertragen, erkranite lnid starb nach drei Tagen, os)ne ein Wort gesprochen zu baveu. Die poluische Regierung bat ihn mit allen mill'tnrischen (sh ren auf deul Friedhof von Wilua begraben lassen. t. Die Vudlipester Mordofsäre. Aus Budapest wird voul l5. d. M. berichtet: Der Sträfling Bolla, 'ter im hoben l^'rade verdächtig erscheint, den Mord an Aumlie Leirer began-aen oder wenigstens tätigen Anteil an denl Verbrechen geuommen zu haben, wurde gestern eiuent ho.l^notpeinlichem KreuzverhiZr nnter'.o.^en, da-? nicht weniger als neun Stnnden dauerte. Als umn zn Mitteruacht noch iimner nichts ans Bolla herauszubringen verinochte. wur'<'!e Polizeirat Horvatb nngednldig nnd sagte zu Bella: „Tu bist "ninin und slür^'.t dich sellr't ins Un^ilück. Weißt dik, d'aß nach >em (^^eständnis, da. du bis jetzt at'geleat ha^t, wir so viel Be'veise gegen dich in .^^änden haben, daß du do6i noch den Strick bekomnten wirst! .siier am ster streichend, „(^wtt erhalte dir dein sonniges Glück, Klein6)en!" Annelies legte leise ihre Lippen auf die .^'>and der zärtlich geliebten Schwester. „Verzeche mir!" flüsterte sie, fühlend, daß sie ihr wel:getan, wenn an6) nnbewusit. „Seid ihr euch schou schlüssig, wann ihr heiraten wollt?" fragte Thora. „Wenn es nach Fritz ginge — au, liebsten uwrgen!" — Aber bis nächsten Sounner, bis nach der (5rnte, un'iisen wir schon U'ar-ten! Iin Frülyahr soll er seine Uebung ina-chen, niährend ick? mi'ch in Secsbi'rg einarbeiten null, .'^^osentlich kounnt er wieder zli seiner alten Schwadron, znnl Bibra, für den er sehr schwäruit und —" Sie hielt plötzlich erschreckt inne. Sie muß-te ja, was der Schn^ester dieser Name bedeutete, der im .^^''ause urcht genannt werden dnrfte. Doch (Gisela blieb ganz unbewegt. „Wißt ihr überhaupt, wie Bibras Verlo-binlg mit Viviaue Stork zusta?ide gokouluieu ist':^ — Nicht? — Nuu, daun niill ich ench erzählen, was Frilz kürzlich vom jungen Schu-lenbnrg ersabren hat, dem Fähnrich, delsen Bruder doch ein Freund von Bibra nnd Thielen ist." Aunelies war froh, die längft ersehnte (^Gelegenheit zu habeu, ihre Neuigkeit auzubriu-gen, dauut (Gisela nicht denken solle, sie sei NM eine Viviane verschuiäht worden, nud der danlbcire Blick, den ihr die Schu'.'ster zuwarf, sagte ihr, daß sie recht aetan. Kumlllcr 63 vom 13. Marz IO2) Tisch liegen alle (^orpor-a't-elicti, hier sind dte eingeschuwlzenen Juwelen, die alle geqen dich und Saguly spr-.^l^en. An'tatt dich selbst zu retten und zu erzä!)len, wie Pedi^r den Mord begangen hat, luM l'u die gan.^ Zeit!" Bei diesen Worten springt Volla vom Tische auf, beginnt ner-ios iui Zinuuer au? uud ab zn gehen, dann beginnt er zn zittern nnd fällt au^' den S-esiel zurück. Minut?ulan^ bleibt er r.uf die (Ellenbogen gestüt-t, starrt vor sich hin nnd wir!) lcickMülaß. Pll?''.lich kommt aber wieder Leben in ihn, nnd er sagr init m.üdem nud verbitterteiu Ton in der Stimme: „Denn werde ich al'o d^'n Strick betör,i'men. Ich kann nichts ^d.afür. Man nnrd mich neb eiür das Verbrechen Naso>fü'Ns ans-hängen!" In'wischen ist es deiviertel I Uhr al^porden. Tie Palizeibee,inten und nn'ide, und Bolla ist bereits gänzlich niedergel'ro« chen. Voll Erschl'Nung und> Bitternis 'tarrt er vor sich hin und sa^it endlich: „(5's ist umsonst, nnch die ganze Nacht auszufragen. Ich s5>7e nichts nnd kann gar nichts saien!" Um Punkt 1 Uhr wird das Verhör uiit Bella eingestellt, nnd die Detektivs führen ihn in die-seböe Zelle, in der bereits i>er alte Leirer in Nerumbrnu'gcchaft ge'^>alten worden war. — In -der Nähe d-er Pnßta Na>gv-Sent-Iano^ in^ ^ouliwt Raab ist heute vennittags ein junl^er Mann, dessen Aenßeres der Per'onal-beschreibnng von Inlius Pöd^r entspricht, von (^endarnlen verl^a-itet wol''oen. (5r wird heule abenlds nach Naab eingeliefert werden, wo festgestellt werden wird, ob er mit Inlins Pödör wirklich identisch ist. t. Ein polnischer Haatmantt? In Warschau wurde ein gewisser Anton f^a''eszkowiski, früher Beaniter des polnischen N--'ten Kreu;e('., verhaftet. In seiner i'N Sidlice gelegenen Wohnung wurde eine mit Blut b.'s:-d.':!e Schürze, ferner einige große Glastieg.'l n.'it Fleisch und große Schüsseln nnt Fett g^'f-m» den. Der Verhaftete crllärte der Polizei, er fei Li'ebhaber von .^unde- und .Kokeufleisch, weshalb er diese Art Fleischgewerbe betrt.:« be. In einer Tischlade wurde nnt-^r r..'rs.';i> denen Papieren eine Anzahl von P.'rsoual« ausweisen, auf die Nanien von sungl^n Mädchen und Frauen lautend, gefuuden. A'if die Frage, wi'e cr in den Besitz diefer '.^?otu?r.ett-te gelaugt sei, verweigerte er die Antivi.rt. Die Polizei liat Nachfors6)uugen nach d.^n in den Doknuienten angeführten Personen eingeleitet. t. Lebendig verbraunt. Obnwhl die a!n> raauischen Statistiken unt Stolz darauf hin-wiefeu. daß im Lause der letzten Jahre sehr selteu Fälle don Ll)nchjustiz gegen Neg'r vor-gekomuu'n seien, wird nun aus (Georgia ein süräiterlicher Fall vou Lvnchjustiz geineldet. Der 24 Jahre alte Neger Nobert Snnth, der sich angeblich an eineul wei'ijen Mädchen vergangen I?aben sollte, wurde an einen Pfahl gebuuden und lebendi-g verbrannt. * Die Fahrt zur Prager Messe von Ljnb« liaua nach Prag uud znrürt wird beiläufig .D.U. kosten. Legitimationen sind er- l?ältlich in Maribor: bei der ,.Mariborska tiskarna d. d.", in Ljulüjana beim tschechoslowakischen Konsulat, „Alottla-l5ompan!i" tnid Putnik. 2si.'^7 Wie anders stand jetzt der noch ii nuor geliebte Mann vor (Gisela, — nicht als em Mitg'sljäger, sondern als ein (5hreumann, der sich nnlx'denkiich geopfert Halle, inn den gnten Ruf eines Mädchens zn retten! Förnilich frei und leicht wurde ihr, trotz allen Schmerzes. Dl'r K oiumerzienrat .'^I'^oscuiann übte (^e-selligke.l iu? größten Stil, was ihn? sein .^aus >uit dcn walnhast fürstlicheu ^'^iäuiuen ja gestattete. Uud er liebte es, dauiit zu Prunkeu, ebeusv luit s'iner schönen Frau, die seiu kostbares Vesitztuiu bildete, unl die er allgemein beneidet wurde. Das Aussehen, das sie erregt hatte, uwhin sie auf rhrer langen .'^.'^ocl'.zeitsreise auch gekouuuen waren, hatte seiner (Eitelkeit nicht wenig geschmeichelt. Nach außeu hiu N'>are>? sie eiu ladellos korrektes Cchepaar — er ritterlich un? sie bemüht, sie l:öslich nud geiuesseu, aber sobald sie allem uwren, uiachte sie auS ihrer Ab-ueig'iug gegeu ihn kein 5?ehl. Durch ihren Widerstand unuchs aber uur seiue Leidenschaft sür sie. Wie zwei erbitterte Känipfer stauden sie sich oftnials gegeu über. Thora st-ür/>le sich iu die (^Geselligkeit, lnn Vergessenhei't oder Belä"'^'u'g .',n finden, denn das Leben, daS sie allf sich genonnnen, n^ar doch schuvrer, als sie gedacht; nmncl)mal sülilte sie sich am (5nde ihrer Kräfte, und eine stumpfe ^^Ueich-gültl^koit erfasse sie. ks^ortletzung solgt.) MichilM« i»S Mokiv«. Maribor, 17. Marz. Kan Gcheidbach 7 Tic heuritze abnorinc Wintcrzcit hat schon unzählM Liicteil in die Roihen unjercr bc-,,'ten Milbürc^cr gerissen. Tro^'e^'m fordert sie noch weitere OMr unö wenn die Ernte deö Schnitters Tod in der bisherigen Ergiebigkeit Nloch kinger andauert, dann dürfte 'kmS theuri^e M)r zn einein dcr verlnstrcichsten Kr uiljere Stadt seit der Beendigung des großen jjirieges werden. Mermals stehen wir an der BiiHre eines ?)liall Lchcidbach, der auch als reeller id?r l^osvofta ulica, 'der gestern einenl tüclt-schen Leiden inl l'esten Mannes-alter von 54 Jahren seinen (v.eist ansgegeben hat. Der Verstorj-ene nxir läilgere Zeit in: hiesigen s^nleiniderate tätig, wo er sich mit Borliebe vnd vorbildlichem Fleiste dem wli'tschaftli-chen Aufsch-wun^e unserer Ttadt und deir Linderung d>er Not der niederen sozialen Echichten ividinete. Fa^st alle Bereine zählten ism zu i'hren nerdienstvollen MitglioZern und verlieren in ihnt eine ihrer besten Stützen. <^',err >!arl ^ch-'^dbach, der auch als reeller nn^d solider (^eschäft'Mann bei allen leinen 5lttnden und (^oschästsfreuniden große Wert-schiij^.ung genc^ß, erk'eutc s^ch üiberall, wo ma-n i'u nur eini'siermasM saunte, seltener Be-liel'tllieit. '?)ie Nack'.richt von seinenl T-0'^e hat dfiher bei allen seinen freunden und Bekannten da? grös^te Bcdauorn au^^Ielöst. c5hre «eineul Angedenken! D^n schwerqetrosfenen Hinterblieb^'nen unser innlsssteS ^eilei'd! m. Trauung. Vergangenen Z-ailnstc^g fand ^n leer hiesia.eii Franziökanerkirche die Trauung des Herru Dr. Franz '^geö, Assiftenten NN d^r Z^?qrelb7r .^>ochschnle sür Pädagogik, ?nit Fräulein Marie Krin'anek sbatt. Al^^ Beistände fungierten für die Braut deren Onkel 5>err ^»sjann Tira? und fi'ir den Brällti-aam >)err 5?einrich Kriwanek. Den? nenver-nMlten Palaw unsere herzlichsten Gliirk-ivi'lnsche! m. Evangelisches. Mittwoch, ^t'en l8. d. M. um ll! 1is,r lvird in der Pfarramtstan.zlei eine B:l''.'lilttndc itattfinden. Jedermann ist ihertlicl'st eiulgeta:den. IN. Professor Jiranck in Maribor eingc-trosscn. Heute traf der beri'chntte Virtuose ,'^iranek ans Sarajevo hier ein. Prof. 7^i'.li!uk, erster Professor des Prager Äonser-vl^!l.uiuni'Z. 'eer sich nicht nur bei seinen le.xii sondern überhaupt allgeuieiner Wert-scliiiulng erfreut, ei^zielte bei seinen: Kon-IN Sarajevo einen sehr schönen Erfol!i; iil.^iugreb wnßte er die Zuhörer derart 5l?liei'stcru, dasi er vmn .Äonservatoriunl golx'-t'n wur^e. nach seinem K'onze'rte in Mari-bor noch ein .^ion^ert in Zatt. 'Für 'i'ieles Konzert, sür M'lches bereits das realste ^^nteresse herrscht, ist ein starker Besuch zu erwarten, Prof. ^iranek der letzte noch lebende Tchüler des Meisters Änetana ist. Das Pregraiuill ist derart ge-wcvhlt, d^is^ wir mit Necht einen aufzerordent-iüli seltenen .^kunstgenns; erwn'rten dürfen. IN. »sncrkennunq für Oberst d. R. Lebar sür f-'ine Tl'jiakcit Obmann de^ Verci-de? ttni> Penkionlsten ^'«'legentlich der an? Itt. d. M. abaehaltenen l^e,f^'r„snersa,ninlllnsi dieses Bereines, bei welcher !7berst d. N. ^vakob Nazlag zum Ob-lnann ern'äblt N'nrde, kanl es sonirhf von selten des ?etraut. ^ Die für die Feuerwehr und deren Rettnngsabteilnng bestiininten Spenden sowie alle diese Institution betreffende?» Rechnungen siild in Hinkunft Herrn Pugel, Trg svobode Nr. 3, zu übi'rgeben, was hie-mit zur allgemeinen Kenntnis gebracht wird. Das Wehrkoimnando. m. Generalversammlung des Handelsgremiums. ?l?n Samstag, den 21. d. M. um l9 Uhr findet in der Äantbrinus^i-alle die or« 'c>entliche Geueralversanvinlnng des .Ha?rdels-gremiuuis in Maribor n»it folgender Tagesordnung statt: I. Ansprache des Gre?nialob-nkannes. ?. Tätigkeitsbericht für d«? Jahr Kaffabericht für das Ia-Hr 19?^. Bericht der Rechnungsprüfer. 5. BMilus^ über den ^tostenvoratlschlag für Jahr 15)?'», sowie über die Höhe der GremialUmlage, der EinverleibungS-, Auiding- und Freisprechi^cbühre?! und des Schul'gelde^. i^i. Wahl des Obiuannes,- zweier Obinannstell-Vertreter, acht Ansfchußnlitgliedern und vier Stellvertretern, ferner zwei Mitgliedern und eines Stellvertreters in den Schulausischu», Mei Rechunngs-Prüfern, fünf Mitgliedern nnd fünf Stellvertretern in das .Handels-schie'ds'lie'richt, vier Delegierten zn den Ver-sa!n?'n?lu??gen der (^reinial^n^chöri-gen, endlich zehn Delegierten und zeh?? Stellvertre-teinl .z-u deu Versaiumlnngen des (^reniial-verl^andes. 7. Aendernng des 8 kit. g, des (^renrialstatuts. 8. Anträge der Midfllieder nach ^ lft des Statuts, welche drei Tage vor d^'-r Bersa>:nn?lil??g dem Borst^nde schriftlich vorzulegen si?ld. 9. Allsälliges. Nachdein infolge der kurz be>??esse?len ,^eit die Verlesuug des Proto?c>lles der lel^üen Vollve?'sau?nll?ing nicht stattfinden kann, erliegt das Protokoll dnrch sieben Tage vor der Versanm?lu??!g allen Mitgliedern in der l^^remialkanzlei zur Ei?lsicht auf. Falls die einberufene Vollver-sam'n?lu?i'g ?ln? ls) Uhr be'chlnfiunsähig bleibt, wird eine ??e?lerliche Bersi'inmlung ei??e Stnnde später aH-g-Iialtei?, ivelche d'tii?n bei seder ?ln'x^!hl von Mitglieldern gültige Beschlüsse faszt. m. Radio. sZllr Eröffnung des C^>razer SendersV Wie nns von unterrichteter S'.'ite initgeteilt wird, erhielt ein hiesi^^^r Radio-an?atenr Soni?tag abends nin l9 Uhr die ersten Ra-dionachriehten des neuen, uuseivr Stlngen fi?!de?l von l>asb 11 bis hiilb 1s, Ubr beziv. von HM 19 bis halb Uhr statt. Die Statioi? ivurde von? E?n-Psang durch den hiesigen Radioklllb be,?',?ch-r i cht igt. m. Brand lm bischitfiichen Palais. Im z^veitvn Stocke des bischöflichen Palais entstand heute früh ein Brand, der ^0»ank den? rmchen Eingreifen dcn^ Freiwilligen Feuer-Mchr, die init der Autotnr^binenspritze ans-geri'ictt war, bald geloscht werden konnte. Ein neben dem RM?chfang verlaufender Balken war in Brand geraten. m. Zum Eisenbahnunsal in Hoiie. Es wird uns geschrieben: Die dieebeznglichx', die^ser Ta-ge erschienene Notiz ist dahin richtig^^u-stellen, das; .Herr ^toro^ec nicht init den? rechten, sonder?? mit dem linken Bein mi? Zn-sammenscs)i!?l^ zweier lveleise-hängen geblieben war und beiin Versuch, sich noch herauS-znreiszen, auch an der linken Hand sch?ver verletzt wurde. Der Unglncklicl>e iv?lrde in diesen? bcdauernsiverten Zllstande ahne jegtt-chen Verband in einem t^epäckswaige?? 7?ach 'Moribor gebracht, wo ihn? von lver hiesigen Retttt?lgSsbteilu??g u?it ihrem (5'hefarzt Dr. Karl Jpavie die erste Hilfe gelei'stet und er >dal?n ins Allgeli?e?ne Krankeulhau^s überführt wurde. Es ist eine traurige Tatfache, da^ ndan heutzutage iil den ein.zelnen Statioi?en weder einen geschulten RettungHN?ann noch ir(?e??dein Verbandzeug vorfindet, wie dies früher vorgeschrieben war, weshalb einem Schwewe-rletzten nichts an^ders übrig bleibt, als an Verblutung elendlich zugrunde zu gehen. In jeder Station follte wenigstens ein Esn?arch^Schlauch vorhanden sein. Auszer->de?n wäre es anz-Ul^mpfelk^ken, bei U??glücks-fällen in näher liege?rden Stationen direkt die Rettu??.gsab4eilu,lg zi? verstän>di-ge??, damit uoch rechtzeitige .Hilfe inöglich ist. Die <,ege??5.värtig herrschenden Zuftände aur diesem t^)ebiete bilden eine ^roße t^efahr fil".- ie--ten Reisenden. Das bekla>g!e??siiverte Los des Herrn .^oroZec ist schon der zweite Fall in? heurigen Jahre, da^ ein Menschenleben senen unhaltbaren Zustäuden zun? Op^ser fiel. m. Billiges Rindfleisch. Am Mittwoch den 18. d. von 8 Nhr fi'üh an gelangt ai? der städtischen Freibank cii?e grössere Menge von Ri??dfleisch (ca. S00 .ffg.s zum Preise von N.s)0 Dinar zinn Verkaufe. Verkauft wird nur an .Koufumenten bi^ zuin .Höchftquan-tmn von 1 bis S Mlogram?n. IN. Geschüstserösfnung. .Herr Heinrich PrinÄk eröffnet an? S5». März d. I. in der Aleksandrova cefta 41 slegei?über dem .Hanptbahnhofe eine Delikatessei?handlung verbunden init eine??? Bier- nnd Wei'na?ls-schank. Diese Delikatessenliandln??g ?vird w^''-gen ihrer gü??stigen Lage den Reisenden ge-wib sehr lvillkoininen sei??. IN. Ossertlizitation. Am Mittwocb den 18. d. M. uin II Uhr vormittags findet in der tta?lzlel des hiefigen Militärbezirkskolnina??-dos ei,i',' inüi?dll'che Lizitation zlvecks Liese-rnng einer grösieren Menge von Fleisch sür die Garnison Maribor voin 1. April bis .^1. Juni vd^'r bis 31. Septe?nber l. statt. Tie näheren Bedingungen liege?? in der genannten Ltanzle? zur Einsicht auf. n?. Bubenstreich. Der .Hau'Abesitzer Eiletz in di'n gestern abend'7 die Wohnung des Schanspielers Rado u?ld ent?vendeten !tlei'dungsst'ücte in? Werte von 8s»X) Din. u?. Wetterbericht. Maribor, 17. März 8 U-Hr früh. Luftdruck: Barcuieterstand: Theriuo^hydroskop: — i»; ?)t^ar?>'.ualtem-peratur: — 4; Mi??imaltemperatnr: - 1; D??nstidruck: 4.'i Milliu^eter; Wiudrichiung: W; Beivölkung: 0; Niederschll^.g: 0. * .Hotel Halbwidl. .Heute Mittivoch Eiiie-Abend des Quartettes'^liichter nnläs,lirli des „Iosefi"-Feicrtages. Begi?ln 20 Uhr. Eintritt frei. Wildhaufer ?ituskat! 2777 Mao. k. BurgMno. Bis ewschließlich Mittwoch lvird iin Burg-Uino der außerordentlich spannend^', phautastische.Filul „Das Wacs?sfi-gurc,?-^abinett" vorgeführt. Die .Haildkuilg ist dem Leben von ?)^ännern d<'r Geschichte entncittn?e??. Ein Dichter erliält von ei-nem Zirknsul?ternehu?e?? den Auftrag, die (.beschichte dreier Wachsfiguren, die sich in sei-nein abinette befinden, zu schre/oe??. Ter Di6)ter tut dies, nnd aus seil?er Feder sliej;t uun Begebenheit auf Begebenheit nnd wird vor nnferen Angen zu?n klare??, plastischen Bild. Jack, der A??fsehlitxr -- .Harun al Raschid — Iivan der Schreckliche ze!'gr?l e:l?o Epoche aus ihrein Lebc'??. Das; es nun gerade auch die interessanteste?? .^iapitel ihres Daseins »vurdeu, ist das Verdienst der Re-giv, die uns Bilder vorsül?rt, die al? Phan-tastik und Düsterheit, ivelche das (^^ruseln überkominen lässt, aber auch an ergö(üichen Szene?? nichts zil ?vüns6)en i'ibrig las'en. Das Spi-el inus; vorzüglich sein, ivenn Werner Kraus;. Enuil Ianni,?gs nnd Eeilrad Veidt die .Hauvtrollei? halieu. seines ei-ge?larti'gen Milieus erhebt sich der 7vili?? ge-?vis; j'lbcr das Alltägliche. Die Ausslali!l??c; ist glänze?id. Als Ergänzu?lg gibt es auch ein einaktiges Lustspiel. i?l dessen .^^er??punlt Harold Llotid die Laclier auf s.'iiler )eite hat. Äb Don??l'rstag set.-t der 5elksatiou<'fi'>?n „R i?l - Tin - Ti??" ein, ii? dessen Haupt-rclle c (1. .^tllivier: Fvl. Grnl'er .^lltivicr: .'^'»crr Frisrli) — Fr. Emetnua: Böhtt?ischcS Vanelnsejl frisch) — M. Mo>izkom>^ki: ^^oiizcrt- ?Mlzer E-Dur (Frl. (Lruber) — Fr. Liszl: Ungarische FtNl?asie >>'ilnvic'r: .'i?err frisch, 2. vicr: Ar!. (Bruder). Der Klavierabend, welchen tt??sere l^eiini-sche?? ^tü?kstler Frl. Pipsi Gruber ?lnd .Herr .Her?nann Frisch an? 9. März l^^u iin tlei-uei? Giitzsaale vera??stal tete??, na hin, ?vie lx i den t>ervorrag^??deir ?n??sikalische,?Füt)igleitei? der Veranstalter nicht a??derS z?? erlvarte?? lvar, einen überaus glänzende?? Berlailf. Der 5aal ?var gedrängt voll u!?d die l^egeisterte ^Zuhörerschaft spendete de?? trefflichen, oft direkt l?nül>ertrefslichen Leistnnge?? ??icht ende?? ivollende??, stür?i>ische?? Beifall. Die beiden .Kü??stler Halle?? sich ihre?? '^??hörertreis für de?? schi^ii?en Ab.l?d zur Da??kl'arkeit verpili^ch-tet u??d sich i?l der ?neln' als lx'schej^enei? Geschichte der Mufikpflege uuserer ?^adt eii? LorlV'.rrels er?vorbeu. Dei? Al^'nd leitete Frl. t^rxber init I. Brah?ns düsterer und srostig klingender Rhapsodie i'n .H-Moll ei??, .Herr Frisch brachte I)ierai?f die niigleich effeltvollere n?'d deshalb anct) daiikbarvre Fniitafie ii? F'Moll von Fr. E l) o P i n nnen Die erste. Hälfte des '.jZrogrümmes lvschlos^ L. v. Beet Ikovens >t la oierkoilzert B-Dlir Ov. 19 für 2 laviere z?? 1 Häiiden. Das Werk fällt in die erste Epoctie voi? Beethoveus künst lerisctieu? ^ciiaffen (1798) ?lnd läs;t noch ?lichls vou? göttlichen Feuer und von sener u??erreicbtei? iiiusitalisclien Eulpsiiidiingsina^ lerei? al)?ie!l, die seiiie grosse?? B-^erte, ?vie die „Aeunte" nnd seine „Missa soleninis" atinen, ilnd die L. v. Beetlwr'ei? znu? n?lerr?'eichtt.'n Meister i>i? Reiche der Töne einvorhobel?« Mozarts Geilins sch?rx'bt über deiii '.!t^'rk und ist ilu»? Pate gestanden. Mozarts ^toluposi« tionstechilik, die frische und leusclie U?lschuiü sei>?er Erstlingsiverke fiiide?? ?vir darin verkörpert. Univitlkürlich ziviiigt sich ??i?s die Bo traci^tn??g ans, lvie uiigelieiler uild geivaltic^ d^r Ui?tersch'.'ed zwischen Be^'thoveits Erst-li?lgsiverseu, ivelche ilils ei?ie der zartesten U!?d jngei?dfriscl)<'sten Epoche?? iilusikalischcr Ei?tioiclluug verkörpern iiud den Ectpieilcrn seiiieS Schasseils, sei?iei? letzte?? giga??tisct?vn W^erte??, derei? i-niieie Kraft ?l?ld Tiefe der En?Psi?ldilng von alle?? .'»tulturvölkern belvun dert ivi'rd, ist. Frl. Pipsi Gri?ber spielte daS ^.!^>erk ?nit tiefeii? Verständnis und einfacher Schlichtlieit itnd be?rnes durch ihren Vorrrag» .dag jie voll und gai?z den Willen und- das s-lr^ng'- Numwet 6? 19. Ml'irz !?SS' ollen des Meisters orfaßt hat. Ihre Skalen ,p«d v«m prickelnder Arische und perlender Exaktheit, der Rhythmus ihres Spieles von ße!^ner Präzision, Dhmkmik wohl über« Legt und sorgfältig ausgeglichen. Meister «NN zivedteil Klavier wußte sich ivm Wpiele nrtt der ihm ebenen SicherM uni» Anpassungsfähigkeit anzuschmiegen. Seine Adagios atmeten ticfe Empfindung, welche bei den Zuhörern die entsprechenden ange« nehmen Reflexe hervorriefen. Die Gesam^?-stung war eim durchaus? beachtenswerte, das Ausammenspiel klaglos erakt imd die Auf-safsunq durchwegs einwandfrei. z Die zweite Abteilung eröffnete Herr Frisch .mit Fr. Smetanas „Böhmisches Bauernfest", einer farbenreichen, geschickt phrasierten Skizze tschechisck)er Melodien, n>clche Meister 'Smedana recht kunstvoll auszustatten wußtet '^Herr Frisch spielte die 5iomposition unter Hervorhebung der besonders charakteristischen ^Stellen und Unterstreichung der einfachen Melodien, welche dadurch plastisch aus der ,Fülle der sie begleitenden Nebenmelodien und musikalischen Ausschmückungen hervortraten. Frl. Grnlber spielte als zweites Solostück M. Moszkowskis Konzcrtwalzer E-Dur. Der Komposition liegt em hübscher musikalischer Einsall zugrun^, den Moszko^vski äu-ß^t geschickt ausstattete, so daß sie bald ei-n ständiges Repertoirestück fähiger, ja leider auch minderfähiger Pianisten wurde. Frl. Gruber hätte ihre beachtenswertes Können in d?n Dienst eines musikalisch wertvolleren Werkes stellen sollen, und drese Art von Sa-lonnlusik dem Heer von Pianisten und Pia-nistinlien nicht strittig machen dürfen, denen der Vortrag desselben den Kulminationspunkt ihres Könnens bedeutet. Frl. Gruber wußte mit der Komposition auch nicht t^iel anzufangen, und es schien ihr wirklich nicht der Mühe wert, aus derselb.'n dns Wenige herauszuholen, dos darin eitt-halteil ist. Ein etwas beschwingteres Tenipo und ein weniger «letronomhafter Rhythmus hätten die ohnehin farblose und sentimentale Melodie ein klein wenig plastischer gestaltet. Den Schluß des Abends bildete Fr. Liszts Ungarische Fantasie sür 2 Klaviere zu 4 Händen (Original eigentlich für Klavier und Or« chefter). Herr Frisch hat sich diese interessante und auf die Zuhörer niemals Eindruck versagende Sammlung pianistischer Kunststück- rl)en und virtuoser Fingerfertigkeiten als wir kungsvollen Mschluß vorbehalten. Das Werk, dessen rein musikalische Werte auf recht beträchtlicher Höhe ste^'n, hat schon dl? Alinz-m.mmer so manchen Konzertes gebildet und ^var es für einen Großteil der Besucher, die nicht gerade Beethoven-Enthusiasten sind, auch diesmal. Mit unübertrefflichem Elan, jugendlichem Feuer und glühendem Temperament spielte Herr Frisch und seinem hoch kultivierten musikalischen Instinkt entging auch nicht das mindeste. Restloses Erschöpfen des musikali-schen Inhaltes charakterisierte seinen Bortrag Frl. Gruber, ivelches sich zweifelsohne lieber an Mozarts oder Beethovens Muse anschmiegt, welche sich ihr, wie sie dies mit dem Vortrag des Beethovcnkonzertes bewies, geistig vermählt hat, hielt wacker mit und ließ sich vom anscheinend zügellosen und doch die Bahnen des Gebotenen nicht um einen Strich verlasienden Temperament ihres Part ners wiNi?g mitreißen. Das Zusammenspiel war vorzüglich und unübertrefflich. In diesem Konzert hat sich Frl. Wpsi Gruber zum erstenmal der weiteren Oeffentlich-keit vorgeftellt und einen beachtenswerten Er folg errungen. Die Gründlichkeit ihres Spiic-les, die Reinheit ihrer Technik und nicht zuletzt die Gediegenheit i^hrer inusikalischen Auf fassung deuten auf eine nicht alltägliche musikalische Begabung hin und berechtigen zu dem Schluß, daß der Stern der Künstlerin gar bald am musikalischen Virtuospnhimmel aufflammen und daß sein Licht weit über die Grenzen der engeren .Heimat hinaus Aufsehen erregen wird. Meister Frisch hat uns gegeben, was wir von ihm erwarteten, feine Kunst zu loben hieße Sand in die Wüste tragen. Alles in allem ein sehr gelungener Abend, der uns lang entibehrte und selten gehörte musikalische Genüsse bot. Der herrliche Steinwegflügel wurde den beiden Künstlern in liebenswürdiger Weijß von Frau Pugel zur Verfügung gestellt. Dr, E. B -ciz- .'.'.U'.snalttze«ter l» vwrwOr. Dienstag den 17. März: „Mignon", Ab. C (Koupone). Miitwoch den 18. März: Geschlossen. Kielntk AnMer. »ersthtedem» «»»«»»»»»s» »o« Gchreth- »«Ich»»«». R«chenm«sch!n<« Sopi«rmaschin»n und Bliromoschi-n«» Überhaupt bei ra» f«h«k ««d fachmSinisch« Aussah, ning i» Pieilan >Nt. «»». vE««» K «O.» sU» VA- rOWMicht»««» Moridor. Gl»-V««sK» «tte« 7, Telephon Ivo Aet»e Stlwle t LS Ein sehr gut erhaltener Lehnsessel, kleine herzige Wanduhr, silberne Herrenuhrkette. Seiden-jumper für stärkere Dame und einige Holzkoffer sehr preiswert zu verkauseu. Aleksandrova cesta j/S. links. 2755 Kinderwagen zu verkaufen. 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Ml Hnlupa, Zagreb, Produje« na Martiöeva ulica 39. 27^l', Dame, welche 2 Ctund.'n ^Na» Vierunterricht in der Woche geben könnte, soll die Adresse in d. Verwaltung anfragen. 2737 H» kmrfta gesttchi KtzMs» MllO» Gslb», Silb«»-»»»»«».GKslWet»« Stich ß«lsche IAH»,. ?O»W «l»E Wr«»b. 1726 M. SlG«», Atz»»«ch«» Sch«alzkKbel bis 2y Liter In» halt zu kausen gesucht. Adresse Veno. 275^; I» Ao«Plette karte Schlafzimmer sO«t Einsätzen und Matratzen WO Din. anfw. Freie Be-kein Kansj»ang! Nur bei Vrsdnktivna zadruga mizar-ktz xtßrsv «r^ski trg Z. 2W0 Neuer Sparherd Slomkienntni'Z der slowenisctjen und deutschen Sprache sucht Stelle ^zu Bindern. Adr. Verw. '.?7.'i^» Wäscherin, welche schön wäscht und ev. auch bügelt, ülieniimmt Wüsche und getit auch ins Haus. Anfr. Verw. L7.^'^ llhaufseur mit guter Prario sucht dal>ernden Posten. Gefl. Anträge unter „Chauffeur" an d. Verw. 273:i Verlaf^ticher nüchterner Schlosser sucht dauernde Stelle als Ciiauf« feur bei Lastenauto. Adr. 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Fi-lipi5, Poöre'?.ka cesta 2774 Suche fiir mein 5jährigcs Mä-derl ein besieres ernstes, deutsch, gebildetes Mädchen, welches auch in Näharbeiten bewandert ist. — Blanko Vajk NovagradiSka. S742 Musiker, Helikonist, Klarinettist finden sofort Aufnahme. (Schuhmacher bevorzugt). Bläser aller Jnstrunlente mögen sich melden. Schmidt Kapellmeister, (lakovec. 2744 KindersrLulein, verlählich und gewisseuhaft, zu zwei Buben 1 und 2^ Jayre, sofort gesucht. Gute BehanlZlung und Gehalt. Anträge mit Bild und Zeugnis an Ludwig v. Falcione Grober Sombor, Baöka S7Ü0 grundbesiher Wojwodina. Tischlerlehrling wird aufgenommen. Vrbanova ul. 20. 2707 Suche nettes, solides »tzränlein zu 0jühr. Knaben mit einigen Musikkenntnissen. Deutsche Aussprache erwünscht. Anträge m. Lichtbild an Desiderius Pogany, Sn-botica Trg Fra Jese 15. 2758 /^Unzelatn in d»r ..Marbmoer Äelluna" erzielen aroven Srfola ^eAen XncIr.inße5 am 5am8t«x deim llinkauk von dlllixen ttüten. Strümpken, ^ iK >VVoc1ientsxen besorxen lu vollen, 6s 5posk» ulie» 22 Venn er deliauptet. äaS die?». K. vicki. «xiiwoi». Vske. vederzeuze» 8Iv sicli ,old»t!_^1735 AUre«»mmierle» ksllllifts-tzalls sSr Ge«isch!VUre« auf bestem Platze in Oplot» nica mit Stall und etwa5 Grund sofort zu verKausen. 08krdntittvo ^Inä. (Zrät? Itonjies. 2761 prims Heu in Ballen, abzugeben. Marie Lininger, Aoroßieva ul. 32. NSISlSIS tt Adonntert die Mardnrger Aettvno, sie ist bas biMgst» »Togblatt SlvwmienSu: tt »« ^ t.leden il)res l)erzens-^ guten innigltgeliebten Satten, beziehungsweise lZruders, Onkels, Sch^vagers, des löerrn Karl öcheidbach vuchhandter, kaus- und ttealttütendefttzer xvelcher a n ^Dontag^ den lb. März 1925 um !7 Uhr nachmittags nach langem mit (ngelsgeduld ertragenem lieiden im 54. Lebensjal)re selig im kerrn entschlafen ist. l)as Leichenbegängnis unseres unvergehlich daliingeschiedenen findet am (Ditt>voch, den 18. (Därz um l5 Uhr vom Irauerhause SregortiLeva ulica 3 auf den städtischen 5riedhok in pobrezje nach evangelischem l>itus statt. Marit)or —Sraz —^Nen — l)ilrnberg. den 16. (l)ärz 1925. Mihi loleszl Laura Scheiddo lZaumeijtersgattin in ^ien Sattin. losettne Schlobnagei Karl Ktucher f)ausbesitze? Schwiegervater l^aukmannsgottin, sZürnberg Sch^'estern. ketnz Scheiddach kauimann in öroz lZ rüder: 7inl Puch Spackassendeamtensgattin, (Daribor 27b4 Sämtliche Nichten und Netten. Sch>vagerin. Separate parte «erden nicht ausgegeben. I»q««»«kt«« «d.ia« «« N», »»«»»r lr»« i»d Äerla» «tlor»« ». »