Lllibacher Zeitung, ß «.^ 93. Dinstag am 4. Fugust I84K. S t e y o r m a r k <^ie »Wiener Zeitung" vom 30. vorigen Monats schreibt: Um übertriebeneu Gerüchten vorzubeugen, beeilen wir U>,s, die uns aus einer verläßlichen O.uelle zubekommene Nachricht über den auf der südlichen Staats - Eisenbahn Statt geflindenen Uufall mitzutheilen. — Bei dem an, 26. Juli von Cilli nach Oral) fahrenden sselnischten Lastcnzuge gerieth zivischen Pouigl und St, Georgen die Locomotive d'ch's Zlls.es vom Geleise lmd lief vom Damme hinab, wobei jedoch die Wagen, durch deu Tender, der sich abgekuppelt hatte, aufgehalten, auf der Bahn verblieben. Die Reisende»« traf hierbei kein Unfall, und nur ein Coudlicteur soll eine, jedoch nicht schwere Verletzung erlitten haben, sozyie auch einige Wagen Beschädigungen elhielten. Ueber den Grund des Heraussprmgeiis aus dem Ge-^''sr, da eilie sichtbare Ursache nicht entdeckt werdeu konnte, N'ird die genaueste Untersuchung von Sachverständigen ge-pstogen. Wien. ?luf allerhöchste Anordiumg >vird für weiland Seine königliche Hoheit, den Prinze» Fiicdrich Heinrich Carl von Preuße!,, die Hoftrauer vom 30. Juli d. I. angefan-6"', durch zrhn Tage, d. i. bis cinschliesiig 8. August, ohne Abwechslung getragen werden Se. k. k. Majestät haben mit allerhöchster Entschlie-s'lnig vom I I. Juli, den überzähligen Gliberuial-Präsldial-^^'cretär, 3?udolph Grafen v. Wratislaw, zum überzähligen ' »berln'alrathe bei den, böhmischen Gubelüium zu criicimen ömchct. Se. k. k. Majestät haben niit allerhöchster Entschlic- "'"g von, 18. Juli d. I. den k. k. Krcishauptleuten, Io- ^vh Breinl 3?ilter v. Wallerstern, zu Tainow und Carl '^sch Nute,- v. Lindeinvald zu Przemysl, das ^Ritterkreuz ^^ Leopold-Ordens taxfrei, lind den k. k. Krcishauptleliten, Joseph insert!) zu Wadowice, Carl Berd zu Bochnia, Carl '"hinsky z„ Gandec lind Stanislaus Przybplkki ju Iaolo ^' ^^erreichischen Adelstand tarfrei zu verleihen und den über- ^^ligen Krclscomlln'ssär, Franz Mprbach 5,irtcl v. Rhein- ' Hum wirklichtl, besoldeten Kreiscolinuiffar außer dcm "^""s zu ernenne,, geruhet. Se. k. k. Majestät haben mit allerhöchster Cntschlie- . !"^'^' ^' Schönbruün oen 18. Juli d. I,, den Tarno- "^' "^bauvtmann, Joseph Breiul Ritter v. Walleister,,, d«, ^' "unmer Gubernium zu übersehen , lind die Leitung ^ ^ani"w?r Kreiles dem bisherige» Przemyoler Kreis- N'tmam,<., ^^ ^..^^ ^,^^, ^ Nndemrald, allergnä- ^'^ i" übertrage, g„„h,t. ll n g a r n. Ungarn, 22. Juli. InDebreczin und Mi S ko lc 5 beabs>cht''gc man Industrie- uud Gewerbevcreinc zu eirichteu. — Die eiste Industiieauostellung zu Naab ivurde c>»n l. Juni eröffm't. Sie dauerte bis zum 2l. und wurde vo>» 6000 Pei sonen besucht. Der dortige Industrievercin beschlosi die jedeömatige Erposition drei Monate vor dcr Pesther zu veranlassen, uno in zwei Jahren eine Vieh- lind Producte»-ausstellimg zu veranstalten, damit alle Zweige der Industrie Aufmunterung erhalten — Fürst Paul Esirerhazy hat der Oedenburger.Wienerneustadter Eisenbahngesellschaft eine Sttek--ke von 28 Joch Allodial-Grund geschenkt. Im Ganze,, werden für jene Bahn 305 Joch vermesse» uud evpropiiiil. Mit der Errichtung der nöthigen Gebäude, Schleusten u»d Brücken sind bereits sl'hr viele Arbeiter beschäftigt. 3lömische Staaten. Rom, 20. Juli. Was die Person Sr. Heiligkeit betrifft, so hat ihm der Himmel in Fülle alle diejenigen Gaben zugetheilt, welche ^iebe und^ Bewundcnmg gleichsam gebieterisch erheischen, Obwohl er bereits 54 Jahre hat, so scheint er doch kanm 4ö, hat regelmasiige, wohlgefällige Ke-sichtszüge, einen liebevollen Ausdruck »ud Augen, die Einsicht wiederstrahlen, eine hohe herrliche Gestalt und jeue Würde des Anstandes, welche den wahren und echten Edclmaniz auszeichnet; seine Stimme ist helltönend, deutlich und mo-dulirt, sowohl bei der Feier seines hohen Amtes, »ucnn er den Lobgesang zu Ehren des Höchsten anslimmt, als bei der Herabrusung des Segens auf sein treues Volk; in jeder semer Bewegungen aber zeigt sich eine wahrhaft himmlische Leutseligkeit und tiefe Demuth. Möge ihn der Himmel la»' ge Jahre der ^iebe uud dem Glück des Staats und derK,7 -che erhalten! Dem »Orsterr. Beobachter« vom 30. Juli entlehne!, wir Folgeudes: Ueber den Jubel, der in No,» am Abend nach Bekanntmachung des päpstlichen Gnadenactes herrschte, heisit es in einem Schreibe» aus dieser Stadt vom 18. Juli: „Gegen 7 Uhr hatten sich bereits viele wohlgekleidetc Personen auf dem Monte Cavallo vor dem Pallast des O.uiri-, lials cingcfunden, um dem Papst curcb ein Evvwa zu danke,,. Da gelangte die Kunde nach dcr Via Porta Pia, wo das in ganz Italien beliebte Ballspiel von mehreren tausend Menschen besucht wai-, und wie ein Gedanke durchsiog es die Versammlung, vor den Pallast zu ziehen, und vieltau-send st immig erscholl es: „I^n linisdi/.IlMl?, 8ui»lo I'lxll'v! ov>ivn il Llulln I'ack'«! evviva 1'in i,n„l)! ovviv:» il I'njiu!" Der heilige Vater erschien auf der grofe» Loggia üblr dem Haupteingang, und nn't Thräiien i» den Auqen segnete cr die Menge. Dieser Vorgang hatte sich inchl so- 574 bald l» der Stadt Verbreiter, als sich allenthalben Maischen versammelten, und mit einbrechender Nacht wurden Fackeln angezündet und der Gnadenact laut vorgelesen; Alt nndIlmg veigo,'; Freudeiuhränen, r.iche Leute cheilceu Geld an die Ainien aus und schlösse», sich den» nach Monre Cavallo wogenden Volksstrom an. Unterwegs forderte man die Bewoh. »er der Häuser auf zu illumiinren, was, so gnt es der Allgenblick gestattete, sofort geschah. Vor dcm Pallast wurden die Hochrufe aber- und abermals wiederholt, und wie der Papst l»eiül Hackelschein auf der Loggia erschien, und ?ie Häupter alle entblößt waren, wollte der Inbel kein Ende nehmen. Wie bei dein Südländer der Schmerz und die Freude sich nicht in die Gränzen von Mas; und Ziel einzwängen läßt, so auch hier. Dieser Ausdruck der Dankbarkeit war noch nichr genug, und fort stürmte die jauchzende Menge mit Zackein »ach dem Quirinal. Eine Abtheilung haue ein Musikcorps, welche) vor der Magdalenentirche spielte, in der am Tage vorher der Papst die Messe zn Ehren des heil. Camillo de Lellis gelesen und an achtzig Personen das heil. Abendmahl ausgetheilt, mit sich geigen. Der Strom von Menschen aus allen Classen schwoll von Minute zu Minute, und aus vielleicht 20,000 Kehlen scholl ein Fren5e»Iaut in der Nacht über ganz Nom hin. Die Musik wu de durch das: „Hvviva il liuuw pa^ro" unl>'l!(;n!,n1 ü»ll Ol'i^lllnl 't'ruilljil. Olilnnn!!^) in London eine Gesellschaft gebildet, welche für gewisse Nomen daö Reisen gleich.-sän» auf Abonnirung herstellt, d. h. gegen festgesetzte Be-trage einen Reisenden zu befördern, zU beköstigen und ;u beherbergen unternimmt, so daß er nncerwegs lediglich für nichts zu sorgen hat. Etwas entfernt Aehnliches kommt bei den italienischen Vecrurini vor; allein das englische Unter-nehmeil ragt weit über eine solche Vergleichung hinaus und erstreckt sich in das Riesenhafte. Von Ostende bis Alexandria , so wie für alle bedeutenden Zwischenplätze auf den in den Plan aufgenommenen verschiedenen Routen, schließt die Gesellschaft mit Gastyöfcn nnd Eisenbahnen, mit Postenlanf und der Danipfschiff.Fahlt Verträge ab, welche die Beförderung und Verpfiegung ihrer Reisenden nach festen Normen sicherstellen ; auf diesen: ganzen Wege bedarf der von der Gesellschaft übernommene Passagier keines baren Geldes, wein» er nicht Ertra - Ausgaben machen »rill, sondern kehlt in deil durch Vertrag gebundenen Gasthösen ein, und zahlt Frühstück, Mitcaglisch, Abendessen oder Nachtlager mit Anwei» sungcn oder Zetteln (Coupons), die er aus einem zu diesem Zweck von der Gesellschaft erhaltenen Buche anöschneidet. Alles ist vorgekehrt, an alles ist gedacht; jogar die Trink-gelder sind in den Zetteln, welche er abgibt, mitbegrissei!, so daß ihm eine der wesentlichsten Belästigungen, die siH heutzutage an den Reisenden hängen, erspart bleibt. Des.» gleichen sindel er in seinen, Buch Papiere, die sich in Fahrscheine und Passagierbillette auf Dampfschiffen, EisenbahiM» oder Postwagen umsetzen; aus dein Wagen oder Schiff in den Gasthof, oder umgekehrt, wiid sein Gepäck anf Koste" der Gesellschaft transporcirt. Auch diese Einrichtung überhebt ihn mannichfacher Weitläufigkeiten. Für das Buch nun, aus dem er alle diese Neisemittel entnimmt, crlegt er allerdings den entsprechenden Betrag beim Antritt der Reise zum voraus, allein er ist darum nichr gebunden, sondern kann je-derzeit, sei) es am Zie! seiner Reise, oder muerwegs, beide,« Agenturen der Gesellschaft den Nest seines Zettelbnchcs wieder gegen den Geldbetrag eimanschen, wobei ihm nur ei<» halbes Procent als Schreibgebühr oder Provision abgezogen wird. Dieß sind die Grundzüge deS Planes, welcher der »fest - und morgenländischen Transitgesellschaft" zu Grunde liegt. Der erste Gedanke, wie es scheint, war, den Verkehr zwischen England und Ostindien zu erleichtern, d. h. cngli-' sche Reisende zu festen Preisen und zwar wohlfeiler, als bis' her, von London nach .'lle,randrien, zu befördern; war aber 575 b>'cse"Ei,n'ichtul,g einmal festgestellt, so ergab es sich von ^>bst, das; die Gesellschaft eben so gut auch von u>,d nach jedem der zwischenliegenden Puncte auf ihren Routen zu dc»seldeu Bedingnngen Reisende übernehmen konnte. Dies; "lles ist ,,^„ ^ de>, Ali«führl,»g begriffen. Für zwei Routen, "ä'ulich von London über Marseille nach Alerandrien, sey es ^n Ostexde undBiüssel über Paris und Orleans, oder den ^hein herauf nach Baden, über Straßbnrg, Basel, Lyon :c. ^'^ de>» Vernehmen nach die betreffenden Vertrage bereits "l'geschlosseu; für eine dritte Route, von Ostende den Rhein ^'"uf, lmd sodann durch Württemberg und Baiern über ^>en i,^ch Triest ic., ist noch im Laufe dieses Sommers der ^schluß und die Eröffnung beabsichtigt. Man rechnet (ab-seschei, von dem Verkehr der Zwischenst« regelmäßigen Zügen monatlich AW Reisende nach ^lexandlien befördern zu tonne». Diesen regelmäßigen Zü^ ^" oder Karavanen wird von Seite der Gesellschaft jedes.-">al ein Zugmeister mitgegeben, welcher für alles zu sorgen ">>o die Erfüllung der eingegangenen Vertragspstichtcn zu überdache», hat. Dab.-i ist vorgesehen, dasi der Reisende an ^' interessantesten Puncten verivcilen kann, indem die Wahl '^' Zluischeiistationen darnach eingerichtet ist; wünscht cr ir-8^'udiuo einen noch längeren Aufenthalt, so kann er dies; "ach Belieben thun, ohne darum die Vortheile seines Zettel-"Uchc) einzubüßen, und schließt sich eben so beliebig wieder "l'm nächstkommenden Zuge oder anch einer andern Route "'<> Man sieht, die Plane der »Transitgesellschaft« sind ver-^andr mir den Bestrebungen, welche Hr. Waghorn verfolgt; dahcr auch wohl die Verwechslung, welche ihn irr-th'onl'ch an die Spitze dieser gesonderten Angelegenheit setzte. T"s: für Deutschland ein natürliches Interesse vorliegt, den '"ach^nden Verkehr, der sich hier zu entwickeln verspricht, »l> begünstigen, d. h. ihn vorzugsweise an sich zu ziehen, ^cdarf keincr weitern Ausführung; auch hege ich das Ver» l'au.'n, dan die deutschen Gasthöfe, ohnehin besser bestellt, "^ die französischen in der Provinz, dabci ihren Ruf bc-'^dlen und cs den Franzosen abgewinnen werden. In wel. ^"' Arc die englische Gesellschaft ihrerjeits der übernomme-"^ Aufgabe nachkonnut, musi die nächste Zukunft lehren; "", wie ich höre, soll binnen Kurzem unter flatternden "Ampeln und mit klingendem Spiel an Bord der erste Zug "ah Alexandrian den Rhein herauf kommen. Es ist ein Au-""ö wie ciu Samenkorn, allein es sieht darnach aus, daß "' weitverzweigter Baum daraus erwachsen wird. F r a u k r e i n>. ^luf der Eisenbahn zwischen Orleans und Vierzon ist ^anun verschüttet worden; anf der noch nicht crössnett» '^ Boulogne nach Amiens stürzte ein Tunnel ein. Znm l"ck war eben Nieinand in der Nahe. Der Plinz von Ioiuville war gegen Mitte Juli zu 'pol' angekoml'len; er wird in, 7lugust anf M.ilta erwartet. Man schreibt aus Algier vom 17. Juli: Güstern Abend '"' d,e Culonisten von Algier dem MiMer, Grafen von ^ ^loandi), ein Festmahl. Morgen reis't derselbe nach Costan- ' "b. Anf den 22. ist die Abreise dcs Marschalls Bu- ^ " ' "ach Franrlvich '.'stgcs^)c; i.in Etcllvettrcter hier ist General v. Bar. Es heißt, nach den Wahlen wolle auch Herr Thiers Algier besuchen; mau will diese Angabe mit dem wieder auftauchenden Gerüchte über eine Verbindung zwischen General Lamoriciörc und Fräulein Dosne, der Schwester von Frau Thiers, verknüpfen. Eine königliche Ordonanz bewilligt, auf das von den Bevollmächtigten der Mechliaristen-Academie in Venedig, HH. Sarkis und Sorgouggi, gestellte Ansnchen, das; die von besagter Academie unter dem Namen des Samuel Moo-rat'schcn Collegiums in Padua errichtete Am'.all nach Paris übertragen, und unter der ausschließlichen Autorität und Jurisdiction des Superiors de,r armenischen Mechitaristcn in Venedig errichtet werden dürfe, — die Gründling dieser Anstalt daselbst, welche unter den besondern Schutz der französischen Regierung gestellt ist. Dieselbe ist gleich einer fremden Anstalt öffentlichen Nntzens constitnlrt und bleibt in betreff der Stud.cn, der Disciplin, so wie der Administration ganzlich unabhängig. Zur Aufnahme in das Institut sind nnr Zöglinge von armenischer Nation, und zwa» solche geeignet, welche von dem Superior der Mcchitaristen zu Venedig oder von seinem Stellvertreter dazu bezeichnet werden. Die administrative Gewalt, dann die Direction und die Uebcrwachung der gcsammtcn Anstalt stehen einem Bevollmächtigten des Ml'chitaristcn-Superiors in Venedig zu. Dieser Bevollmächtigte oder Delegirte wild den Titel eines „Directors des armenischen Collegiums deS Samuel Moo-rat« führen. Vorgestern sahen zwei Knaben auf dem Platze Notr» Dame einen Haufen Stroh. Sie zündeten es muthwillig an, und freuten sich der lustigen Flamme. Da ertönte plötzlich ein furchtbares Geschrei ans demselben, und eine menschliche Figur, ganz in Flammen, erhob sich aus dem Stroh. Es war ein Bettler, der in demselben geschlafen hatte. Der Iln-glückliche rannte mit brennenden Klndern der Seine zu, verschwand im Wasser — und ertrank'. Der »Constitutionne!" knüpft än die Reise Mchcmed Ali's, welcher am 4. Juli an Bord des türkischen Dampfers „Efseri.-Dschcdid,« cincs Bachcschisss des Sultans, Alexandria verliest, seltsame Vermuthungen. Die sonderbarste ist die, daß es darauf abgesehen sey, die Regentschaften von Tunis und Tripolis mit Aeqyptcn zu einem der Pforte alliirtcn Vasale lenreiche zu verbinden. Der König war am 23, Juli zu Vincennes, um die Festungswerke zu besehen. Abenos am 22. Juli hat der König den General Narvaez, Herzog von Valencia, die Hcrzogin von Valencia und den Marquis Mi^siores empfangen. Ibrahim Pascha hat während seines Aufenthaltes zu Paris für zwei Millionen Franken Diamanten gekauft. Man hat Berichte aus Hayti vom »9. Juni; die Mß' Helligkeiten zwischen der Regierung von Hapti und dem französischen Consulate sind durch ein Abkommen, dss die E.>-ncchmignng des Präsidenten Niche erhaltet, has, l^slit^t worden. In Folge des gctroffenen ArrangemeMs, ist der Gi' neral-Consul Levasscur, der sich an Bord der Fregatte »The, tis« zurückgezogen hatte, am l6. Juni auf seinen Posten nach 576 Port-au-Prince zurückgekehrt; er wurde, als der Repräsentant Frankreich's, mit großen Ehrenbezeigungen aufgenommen, Spanien. Der Madrider »Heraldo»« vom 19. Juli erklärt, der Infant Don Henrique habe jeden Anspruch auf die Hand der Königin Isabella aufgegeben. Portugal. Die Nachrichten aus Lissabon gehen bis zum 14. Juli. Die miguelistischcn Banden waren alle zerstreut; in der Hauptstadt zeigten sich mancherlei Symptome einer der Königin abgeneigten Stimmung; das Cabinet! Palmella stand auf dem Puncte, sich zu modificiren; General Sal-danha war noch nicht angekommen. Großbritannien. London, 22. Juli Morgens. Am 20. Juli Abends 0 Uhr sind die Königin und Prinz Albert von Osborne-House im Bnckinghampallast eingetroffen, wo, wie es heißt, am nächsten Sonnabend die feierliche Taufe der jüngsten Prinzessin Statt finden soll. Aus Gen na wird unterm 16. Inli der Tod des Lord William Russell, BruderS von Lord I. Russell, gemeldet. Er war zur Herstellung seiner Gesundheit nach Italien gereis't, aber von den Aerzten schon seit einiger Zeit aufgegeben worden. Der bekannte Luftschisser Green in London unternahm am 20. Illli Abends in Begleitung von zwölf Damen und einem Herrn mit seinem Niesenballon eine Luftfahrt quer über die Hauptstadt und liest sich »ach 52 Minuten wohl^ behalten in der Grafschaft Essex auf einer Wiese nieder. Bei' Knucklas in der englischen Graftschafr Radnor lebt ein gewisser William Mathews, der gegenwärtig l 12 Jahre alt und noch im vollen Genusse seiner geistigen und körper-lichen Kräfte ist. Er weisi Vorfälle, die sich in seiner Jugend vor 100 Jahren zutrugen, aufs genaueste zu erzählen und legt noch hausig 8 Stunden in einem Tage ohne Anstrengung zurück, wobei er regelmäßig 5 Viertelstunden in der Stunde gehr. N u ß l a n d. Petersburg, 17. Juli. Um ihre Theilnahme ander Vermählung Ihrer kaiserl. Hoheit, der Großfürstin Olga, mit Sr. königl, Hoheit, dem Kronprinzen von Württemberg, durch ein wohlthätiges Werk zu bethärigen, hat die hiesige Kanfn'annschaft um die kaiserliche Genehmigung nachgesucht und dieselbe erhalten, bei der Alexandra-Schule des Hanses »zur Versorgung alter und siecher Bürger" für ewige Zeiten zehn Stipendien für weibliche Waisen gründen zn dürfen, die den Nameu „Pensionaire Ihrer kaiserlichen Hoheit, der Großfür-sti» Olga Nicolajewna,« führen sollen. Für dieselbe» ist bei der Schule eine besondere Abtheilung eingerichtet, in welche a:n l3. Juli auch kcreics die ersten 10 P.'nsi^n.iire anfge-,iommen wurden. »- Osmanisches Ncich. Der «Oesterr. Beobochter« vom 29. Juli enthält Nach' stehendes: Eine Beilage des zu Kairo erscheinenden »Spet-tatore Egiziano« meldet die Abreise Mehemed Ali's nach Constancinopel in folgender Weise: »Se. Hoheit, der Vicekö-mg, hat sich am 4. Juli a» Bm-d des türkischen Dampsschif-fes »Esseri Dschrdid- eingeschifft, welches kürzlich den Sul' tall Abdul-Medschid von Varna „ach Constantinopel gebracht hat und am l. d. M. mit Hamid Bey, Kammerhelln des kaiserlichen Pallastes, Ueberbringer des Hattischerifs, abgesandt worden ist, um Mehemed Ali einzuladen, sich nach seinem Wnüsche znm Sultan zu begeben. Ein türkisches Dampfschiff von neuer Bauart begleitete den „Esseri Dschedid" und trng den Camil Pascha, Schwiegersohn Sr. Hoheit, sodann Minas Efendi, Dolmetsch, so wie den Arzt Gactani Bey, und die HH. Tossizza und Zizinia an Bord. Die beiden Schiffe werde» vor ihrer Ankunft zu Constantino' pel bei der Insel Nhodus ihre O.uarantaine halten. Bri.-fe' aus der Hauptstadt melden, das; der Sultan Willens ist, den Vicekönig von Aegypten mit großen Ehren zu empfan-gen. Der Pallast von Micirlou-Hanoum, in der Nähe jenes des Ahmed Fcthi Pascha, ist neu ausgeschmückt und pracht-voll möblirt worden, um Sr. Hoheit zur Verfügung gest.'lll zu werden. Mehemed Ali führt große Geldsummen bei sich. Er har bereirS dem Kammerherrn Hamid Bey ein Geschult von 20,000 Talaris (100,000) Fi-.) gemacht. In Abwesenheit des Vicekönigs wild dessen Cnkel, Abbas Pascha, die Zügel der ägyptischen Rlgi.'ruüg zu Kaii o führen, und Eaid Pascha, Sohn Mehemed Ali's, wird die besondere Regie-' rung des Gebietes vo» Alexandrien l,ite»." <3 h i n a. Ueber die Postc'ii m China, Sia'n, Bntan u»d Iall enthält die »nordische Biene« folgende Mittheilung: Die Posten werden in dem chinesischen Reiche mic der größte» Regelmäßigkeit verwaltet, und der Kaijer selbst unterhält auf seine Kosten eine bedeutende Anzahl Pferde. Au) Peki.ia, gehen Couriere nach den bedeutendsten Städten v'es R>i' ches; die Vice-Könige übergebe» die erhliltvne» Depefti^'N sogleich an andere Couriere zur Beförderung au die Gouverneure der Srädce erster Classe, und diese veisen'den sic obne Zögcrung nach den Städten zweiter Classe. In jeder Scadt ersten Ranges ist ein Postmeister, und obwohl die Post^in-richtung nicht für Private bestimmt ist, so bedient sich >'h-rel' doch Jedermann, und zwar mir weit geringeren 5'^ste» als in Enropa. Die Missionäre z. B. reisen ganz sich"' mit der Staatspost. Außei- der strengen Aufsicht über die Reqel-Mäßigkeit des Postenlanfes wachen die Mandarinen anch nber die gute Unterhaltung der Straßen, und oft trifft es sich, daß der Kaiser, um ihren Eifer anzuspornen, in diese oder jene Prom'nz abzureisen ankündigt, ohne je abzureisen. Die Straßen in China sind ziemlich breit, fest gepflastert und gut unterhalten, haben aber einen sehr bedentendc» Mangel, den alle Bemühu»gen der Manduinen bis jchc üichr;ll beseitigen vermochte»; dieß ist der entsetzliche', von den^Wi»>' den aufgeregte Sandstaub, der so unerträglich ist, daß die Reisenden ihr Gesicht mit einen, Schleier oder einer Mis-ke decken müssen; indeß reicht auch diese Vorsicht nicht im-' mer aus. Verleger: Iguaz Alois Edler v Kleinmayr. AlHmm zur Iai!zac!wvSeMmH. Gour« vam 30. Huli »846 MittelpreiS. Staatsschuldvtrschfeib. zu 5 s.cil. ^in CM) »>» 'j» Wiener Stadl. V^oco .Obliqali^». zu , >^2 l'^». 65>», betto dctto ' .2 . 56,j2 Va,,k, Artie« pc, Htiick »56» »^« i» I. 'HK^ t^ R N o tto z iehungen. In Triest am l. August lgl6: 55. !5. ^l. 59. 22. Die nächst? Zichuilq wird am l2. August lö46 in Tricft gchalten werden. «Nttvnd Vnrchschnitlü Vreise l« l?aibacb am l. August »6^6. M a r l l p l e, se. Vin Wiener Meyen Weihen . . 3 ft. 51"^ kl. — — Kuturuy . . — » — » — — Halbflucht . — » — » — — Korn ... 2 - 50°/« . — — Gtlste ... 2 « 20 ^ — — Hilfe . . . 2 « 2l'/^ .. — — Heiden . . 2 » 12 » — - Hafer . . . l n 32 « fremden « Anjeige der hier Angekommene» und Abgereisten. Den 27. I'lll ,840. Hr. >rc.th; — Hr. Franz Schnh, Dr. der Medien,, — "u, Hr, Emerlch Körm'ögy, Professor; olle 4 von Wlen nach Trie»I. — Hr. Peter Boss,, Handelsm.; — Hr. Heinrich Tavolott,, — u. Hr. Ioh, Secondl, beide?l,rzte; alle « von Wien „ach Mailand. — Hr. Ios. Frech, von Adelstem, General. lna,or, von Görz nsch Wien. Am 23. Hr. Nnml« Vrmol»» b - Inft. Ncgts., — l>. Hr. Dr, Hofer,Oberarzt; alle ß von Wien nach Triest. — Hr Gustav S>vo» boda, Dr. der Medicin, vo» Klagenftnt nach Triest. Hr. Peter von Checo, Gutöbeüher, von Wien nach Udine. — Hr. Job. F<««el, k. k. Hofgestüts. Pferde, arjt;—- Hr. ?lnt Fruhmann, Handelsm., — u. Hr. Dominqo Hrabon, Ob,rst m der Armee zu Lahore, alle 3 von Triest nach Wien. — Hr. Ios. Licke, Handelsmann , — u. Hr. Carl Vistarino, Pesitzer; beide von Triest uach C>lli. Den 3l. Hr. Peter Trovati, Handelsm., von Wien nach Verona. — Hr. Fliedr. Boldeman», Kauf-mann; — Hr. Theob. Thlelmalm, ^«Idhauer, — Hr. v. Tannst,ln,g. h. baden'schcr Obtll,eut.; — Hr. Conrad Engelhardt, Handlnii^sbuchhalter, — u. Hr. Cail Wasser, Spediteur; alle 5 von Wien nach Triest. — Hr, Rönnenfamp, Proprietär, von Wien nach Venedia,. — Hr. Ioh. Iuliany, Handlii,ia.sagent, von Nohltsch nach Triest. — Hr. Cajctan Beltoni, Aus-cultant, ron Gray nach Lodl. — Hr. Heinrich Innge, Kaufmann, von Tiltst nach Gastein. — Hr. Ios. Parislni, HerrschaftSveüralter, oon Triest nach Rohitsch. — Hr. Carl Renner v. Chreunerth, pens. Guber-nialralh, von Triest nach Gratz, - Hr. Christian Kohlfohl, Kaufnlann, — u. Hr. Ioh. Caprcra, Han» delSm. ; beide von Triest nach Wlen. Den I. August. Hr. Jacob Dornig, Brsiyer;__ Hr. Eduard Dornig, Handlun^sagent, — u. Hr. Anton Sza,Ier, Handelsm.; alle 3 von Gray nach Triest — Hr. Alois Hes!, HandlungSageut, von Triest nach Gral). — Hr/Ioh. Pfister, k, r. Polizeicommissär; '— Hr. Frledr. v. Hermelin, schw, Lieut., — u. Hr. Vincenz Sandrini, Handelom.; alle I von W»en nach Tiiest. — Hr. Anton PaiovicS, Handelsm., ven Agram nach Triest. (3. L«ib.Z.it. Nr. 93 ». 4. Aug. »84«.) 578 Bei P.UU.KLHÜflt, Buch-, Kunst- und Musikalienhändler m Laibach, am Congreßplatze, ist zu daden: Ivanctizh , vollständige theoretlscl) ^ prac- tische Inlerpunclionslebre. l^^6, drosch. 42 kr. Lind (Jenny), eme Sklzze ihres Redens bis zu ihlem erstell Auftreten in Wien am 22, April 1846, mit dem Ponra't der Kliusllerinn. Wien 1846 30 kr. Perger, Ant., Ritt., die Wiener Kunst- vcle«!,5dlätll>r, vvtl ^32 dis »8^6 Wie« 184«. 2'< kr. Realis, das k. k. Lustschloß Schönbrunn mit 1 Plan. W:en l8^6- <5 kr, do. das k.k Lustschloß ^axenburg Wien 1846. 12 l>. 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Daher j">e Massc schaler, nicht) bedeutend,r, oder wohl gar E'ltte und Geschmack verletzeuder Samiuluo^e» von Romanen, lmt deneu gebildeten, ge^reiche N»terhaltu»g suchenden i.'eseru nicht gedient seyn kann. )luch werden bei denselben, um dle niedrigsten Pr,lse zu ermöglichen, nur zu oft das gerinaiie Papier, d,e tleimi'' Schrlft und ein unreiner Druck augewendet, welcher, schwachen Auge» unleserlich, gine bel längerem Gebrauch mit Vc> del ben bedroht. Dlese beiden Rücksichten bestomnen uos inli», die vielen bestehenden deraitigeii Sammlun. gen noch mit einer »euen unter obigem Tltel zu rer.-mehren. 3 das Beste, Würdigste und Interessanteste ei'warr.r lver5eü dürse. II. Soll sich unicre Sammlung durch ein gröfie« res, das beliebte Brüsseler Taschenformat, ,,,,< kräftige, jedem ?luge wohllhl,ende Schüft, >urch weißes line starres Maschmenpapi.'r »„o reinen Druck auszeichnen und der Ausstattung „ach zur Verzierung jeder Büchers^mmlüng geeignet seyn. III. Bllte» wir unser »bellet, «stljcheK ^ese«Cabi» nel« zu eiucu, geringen Preise an, dasi derselbe tauln das mouaüiche Abo„nement einer Leihbl-bllvthek erreicht und man um dl.s.> uixneitllche aUmä!>ge?lusgabe nach lind nach die ausgezeichnetsten NnceichlMimgsschi ifrel, er'all, mit denen n,^n „ach eigeneni Gebrauch auch noch srlneu Bekannten vergnügte Slundc» gewähren kann Wir fugen dieser '-Nezeiiynuug unseres Strebens die Bedlügungen bei, «uelche wir für unser „Velle« tristisckes Lese- Cabinet« festgestellt haben. ! Gs erscheint dasselbe in wöchentlichen 3ief beginnen nnc c-lm jüngst erschienenen trefflichen Gemälde aus dem ungarische!' Volksleben unter dem Titel : Dee DorfltVtär Ans dem Ungarischen des Frciherrn Joseph Eötvös, überselzl v c»!, Johann Grafen Maildth. Dcr ..Dorfnotär" wird i^ Lieferungen deS Lese - C^bi'.ietZ auöfnlle» ; herauf wird Soull <;' s höchst »nteicssanter Roman: ^Die Gräfin M"N-rion« folge". 7 Lieferungen sind bereits erschienen li n d »u bekom Nl c n: bei . Migcn Buckenbrennyolz'S im yerrsH^s'tlichen Walde li, i»lUn<; und ocr Zufuhr von jährlichen ^0l Klafter olescs Holzcs iu das herrschaftliche Lchloß zu Lack abgehalten, und diese Un-r.rn^hmuli^ wird f»n- die drei Jahre l^>l), l6t9 und I85l) dem Mindestfordernden überlüss^ll werden. — Hil'zu wcrdcn Unternrhmuligslu-stigc »nil dem Bcisahe eingeladen, daß die L>-cllaliunöbedlngniffe täglich hierorts cingesehen wlldi-n kölliiin. — K. K. Verwallungöamt Lack am 1l Iull l8l6. Z. ll8l. (3) Nr. 7l0^XVl. Jagd - Verpachtung. Von d^m Verwalcunqsamts der Cameral« Hnrsch^sl ^.ick wirv hiemit bekannt gemacht, daß am 3 3>eplemder l.I., Vormittags um 9 Uhr, die sämmtlichen dilßhirrschaftllchen Jagd-gcrich:s^::^n auf scche Jahre, nämlich seit l. Juli lkl? dis Ende Juni 1853, in der hiesi. gcn ?lmtssauzlei mittelst öjf.nllich»l> (^onscr. Nt. 5, im Schatzungswerthe von 2000 ft. ; li) Die Wirlhschaftsgcballde in 2!,>vibu, im Werthe pr. lZUfi.; c) dec Welilgarle» daselbst, iin Wl'rtbe pr. 43 fi. u. I'exllol, sammc Harpfe, im Wetthe pr. 200 st / <7. (l) Nr. 919. Edict. Von dein k. k. Bezirksgerichte Oberlalbach wird allgemein bekannt gemacht: Es sey in der Erem-tionssache des Joseph Meuz von Franzdorf, in die erecuiive Feilbietung der dem Jacob Sallei- gehöri-g»n, zu Franzdorf «üb (iot,s^. Ii gelegene» und der Herrschast Freudenthal 5>,l) Urb. 9i>. lI8 dienst, baren, laut Schätzungsprotocolls rom 23. October «8^5, Nr. 2325, gerichtlich .lus 9l2 fi. geschätzten Drillelhube mit An- und Zugehör, wegen schuldigen lg si. 48 kr. c. «, e. gewiliiget, und es seyen zu die'em Ende die Termine auf den 2l. August, den 2^». September und 2^. October l.I., jedesmal früh 9 Uhr in loco Franzdorf mit dem Beifatze anberaumt, daß, wenn diese Realität weder bei der ersten noch zweiten Licilalion um den Schatzuilgswcrlh an Mann gebracht werden könnte, dieselbe bei oer dritten auch darunter hintangrgeben werden wird. Die Schätzung u. Üicitalionöbcdmgnisse, wornach unter anderin jeder ^icicant das 5 proc. Vadium des EcbatzungSwerthes zu erlegen haben wird, tön, nen täglich in den Amtsstunden h'eramts eingesehen werden. Dessen die eicitationslustigen und sämmtliche Ta.-bulargläubiger, darunter der unwissend wo besindli. che Matthäus Sailer und seine allfälligen, gleich, falls unbekannten Erben durch ihren unter Elnem aufgestellte» t^ll-nlor a,ch!tz, i>, d,e Reassumirung dcr mit Bescheide vom Fl. December l»^2, Z. ^«333. bewilligten erecllttuen ^eil' bietung der, der Maria Hint uon Malgern gehougen, in Malgem5u!» Rect. Nr. 244 liegenden, dem Her-loatl'umc Gotische dienstbaren, auf «20 fl. geichätz-ten unbehausten lj8 Urbavhube, r»egen schuldiger 24 fl. l:. 5. c. bewilligt, und hiezu die Hagtahrten auf den i3. August, i2. September und !2. Ocw-dir »8^6, jedesmal um l0 U'yr Vornntlags m loco Malaern, mit den, Beisaß angeordnet worden, daß diese Hude erst dei der dritten ZeUbietungslag. fahrt unter ihrem Schatzungswctthe hintangcgeben werde. Grundbuchscrtract, Echatzimgsprolololl und Feilbietungsbcdinglusse können hieigcrichts eingesehen werden. Bezirksgericht Gottschee am l9. Juni 1846. Z.'likZ."^)^ Nr. l976.' Edict. Alle Jen,, welche auf den Nachlaß des am 7. December «845 zu Stttichdorf verstorbenen Halb, hüblers, Lucas Echklesnikci', einen Anspruch zu stcl» len vermeinen, haben denselben bei der auf den >3. August d. I., Vormittag 9 Uhr hierainls festgtsetz. ten Tagsatzung, bei Vermeidung cer im §. 8l4 b. G. B. ausgedlückien Folgen anzuinelden. K.K. BezirksgrrichtKrainburg am l?. Juni 18-16, ^s997"(7) Wohnungs - 3lnkü nd igung. In dem Hause Nr. (>3 auf der Wlenerstraße sind zwei Zimmer im ersten Stocke, mit der Aussicht auf d:e Gasse und mit besonderem Eingänge, nnt oder ohne Einrichtung zu vergeben. Laidacl) am 1. August ltM. Z. »2U9. (I) Vollkommene Hellung der NDneraugen, Die Frauen Klein und Prill aus Pans, Schnlermen des berühmten Mitgliedes der kömgli« chen Academic Ieol, übernehmen es, Hühneraugen, Schwielen, ü's Fleisch gewachsene Nägel :. auf eine aanz neue, den bisherigen Hühneraugen-^pe-ratemen unbekannte Weise, auszurotten und fur die Heilung leidender Fuße zu s"gcn^ Die Operation, welche nur w Mmuten dauert, verursacht keinen Schmerz, und verhindert mcht, Schuhe oder Stiefel sogleich angehen zu tonnen. Nach aeschehener Operation hat der Patient das Vergnügen, die Wurzel dcr Hühneraugen m der Hand halten zu können. ^ <,. ,, , .. Die grauen Klein und Prl« l, welche ihre Kunst in den ersten Familien Mailands und , Venedigs mit allgemeinem Beifall geübt, wie lhre Zeugnisse bestätigen, haben nun .or, in Laibach, wo ste sich qeqenwämg befinden, euuge Zm i" r w^ len u.'d zeigen an, daß sie zur gro^ern ^^ ^ lichkm derjenigen, welche sie '"t ^l^m Susp^ beehren, sich auf Verlangen auch u. die Wohnungen deaeben werden . ^^ « Sie wohnen im Gasthos zur goldenen schnalle.