Nr. 158 Freitag, 13. Juli 1917. 136. Jahrgang MbacherWMnna P»z«u«,r»tl«n»pr»l»: M' jjujtrlluüg ixe Hau? gan^jühr!«, 2 X. - I»s»rN<»n»g»blil,r: ssiir lleinc Inscrale bi« zu Uicr Zeilen «0 b, glühi're per Zeile ix »,; l,ri iiflerc» W^dl'holuügr» prr Zlilc 8 l,. ' Dir »Laibochel Zs«»ng» eilchsint »ölilich mit «„>.,»<,.— «... -..........^ >'— - " - ^'"'^ No« befind«! sich MilloöiÜstrc,^ Är, ie; bir «rda»,««, ' bi« 10 Uhr V«leptz»»Kr. i«? ZlldakN»» 52. Amtlicher Geil. ^ Nach dem Nmtsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 11, Juli z sNr. 156» wurde die Weitervcrbreitung folgender Preherzeug' nisfc verboten: Nummer 2b «Israelitisches Wochenblatt für die Schweiz», Druck: O. u, Ostlieim m Zinich 1«17. «Unssarifche Wahlen», Beitrag zur Geschichte der politischen Kori'uptwn von N, W Tlioii^Watiun (^««tu» Viawr), aus dc:n Englischen üdertmgrn von Heinrich Calnibach, Dieterichschr! Ncrlagsbnchyandlnng Theodor Weicher, Leipzig 1912. j -------------— Dcn 10. Juli 1917 wmde in drr .hl'f- und Ttnatsdruckerci das CXX. stuck des Nrichc-gesehblutt's in deutscher Nusgade ausgegeben und versendet. Tln 11. Juli 1017 lumde in der Hof. und Staatsdruckerei das OXXI, Stück des NrichsgeselMaltes in deutscher Ausgabe ausa/gebm und versendet. Den 11. Juli 1917 wurde in der Hof- und Staatsdrnckerci das Titelblatt, das chroimwgische und alphabetische Nepc, der rulhcnischen Ausgabe d>'s N^chs-gcse^blattl's sowie das XI.VII. S<ück der polnischen, das 1.XXXIX. Stück der bübulischei,, das X0I. und X^VIll. Stück der llovenischen Aufgabe des Neich?" k. dus so Glanzendes vollbracht hat, dem so Gewaltiges auferlegt ist. Es ist ein Akt von cntschci-oeuder Bedeutuu'g für Preußcu nnd für Deutschland, "cn ^cme Wujestät mit der Zeichnung des Erlasfes zuzogen hat. Daß dieser Alt, der ans dem gewalti-gl." ^ejchehcn dieses Krieges die notwendigen Folgerungen zieht^ fj'„ Ku„^ ^„d Volt von dauerndem »Veil fem wird, ist unsere feste Zuversicht. ' Das Zentrnmsorgan „Germania" erfährt, daß, wie immer anch die Kanzlertrise ausgehen wird, es heute schon feststeht, daß der Reichskanzler sich anf den Buden der in Vorbereitung befindlichen Kiiegsziel« entschlikßuüg des Reichstages stellen wird. Der Seniorenkunvent des Reichstages hat sich dahin geeinigt, daß der Budgetausschnß Freitag vormittags wieder zusammentreten soll. Samstag sollen die Fragen der änßcren und der inneren Politil und die Krcditvorlage im Plenum verhandelt werden. —! Hieraus geht hervor, daß die Parteien des Abgeordnetenhauses mit der Lösung der Krise spätestens im Lanfc des morgigen Tages rechnen. < Politische Uebersicht. 2 aivach, 12. Juli. Im lMssarischcu Vlligcorductcnhnuse betonte Mi« nisterpräsident Graf Esterhazy am U.d.M., daß! er eine Einmifchung in die inneren Angelegenheiten des anderen Teiles der Monarchie sür schädlich halte. Was das Wesen der Frage betreffe, verweise er dar- ^ auf, daß er bereits mehrmals betont habe, daß er mlf > der Basis der dualistischen Parität stehe. Er habe! sich in den letzten Tagen die Überzeugung verschafft/ das; auch der österreichische Ministerpräsident unerschütterlich auf dem Standpnnkt des Dualismus und der Parität steht. Der erprobte Zufammcnhang der beiden Staaten der Monarchie ist die sicherste Gruud-'lagc unserer zutimfligen nationalen Entwickluug. Die Nation wünscht, daß dnrch die vielen Wc»lc, die wir in diesem Kriege errangen, die Grundlagen in Zukunft an Kraft gewinnen. Das Bestreben der gegenwärtigen Regierung ist infolge der ans dem Weltkriege geschöpften Lehre», das demokratische Wahlrecht zu verwirklichen, ihre Pflicht ist es aber auch, dafür zu forgen, daß das Vulk, das nur zum Teilhaber an >den politifchcn Rechteu machen wollen, alle diese Rechte in einem lebensfähigen, entwicklungsfähigen und in seiner Machtsphäre nnveltürzten ungarischen Staate ansnbe. Man schreibt der „Pol. Korr." aus Lngano: Das Kabinett Boselli fchciut sich troh del großen Mehrheit, die es bei der jüngsten Kammerabstimmung erhalten hat, im Znstand einer schleichenden Krise zn Gesinden. Der Umstand, daß fast alle Parteien und Gruppen für die Regierung gestimmt haben, wird in der Presse nicht als eine Krästignng derselben gedeutet, sondern bloß als ein Beweis bezeichnet, daß die Lage zn wenig geklärt war, um gegenwärtig Grnppcn der Interventionisten, wie die Nationalisten, ! die meisten Reformisten, Republikaner, Radikalen nnd ! Demokraten in bezug auf die zn befolgende Politil «eines Sinnes seien. Wenn sie trotzdem in der Unter-j stntzung der Rrgiernng jetzt übereinstimmten, so er- kläre sich dieses Znsammengehen nur aus dem gemeinsamen Wunsche, vorläufig eiucm Kabincltswcchsel anszuweicheu. Eine endgültige Beileguug der Regierungskrise sei aber darin ebensowenig zu erblicken, wic eine Ausgleichung drr Gegensätze zwischen den Interventionisten und dem Kabinett Buselli. — Nach-lträglich wird bekannt, daß die Angriffe, die in den > jüngsten Geheimsitzuugen der italienischen Kammer ! gegen den General Eadorna gerichtet wurden, einen ,schr heftigen Eharakter hatten. An dieser Stcllnng-z nähme gegen den Oberbefehlshaber des Heeres sollen ^ sich anher den Sozialisicn auch Abgeordnete anderer ! Parteien beteiligt haben. Die abfällige Kritik hatte, wie es heißt, nicht bloß die Ergebnisse der Kriegführung Eadoruas, sondern auch Angelegenheiten der Verpflegung, der Sanität, der Soldaienbehandlung u. a. zum Gegenstände. Ministerpräsident Boselli wandte in einer Rede die größte Mühe auf, um die gegen Eadorna erhobenen Vorwürfe zu entkräften. — In Italien habni die außerordentlich schweren Verluste, die das russische Heer bei feiner jrhigen Offensive erlitt, geradezu Verblüffung hervorgerufen. Es war die Meiuung verbreitet, daß die Heeresleitungen der Mittelmächte ihre Streitlräfte an der Ostfront in-fiüge der langen Untätigkeit des russischen Heeres in seh" weitgehenden! Muße vermindert hätten. Die ungeheuer wuchtigen Schläge, welche der Armee Brussi» lows versetzt wurden, erregen daher in Italien lebhaftes Erstaunen. Obgleich der Verlauf der Schlachten an der Ostfront allcr Welt bekannt ist, hält die amtliche Zensur an ihrem sinnlosen Entstellungssystem auch jetzt fcst. So wnrde bei der Wiedergabe eines der deutschen Heeresberichte der Satz unteidrückt, daß „die Verlnste der Russen jedes Maß übersteigen und zahlreiche Verbände aufgerieben sind." Trotz der Aufbauschung der Bedeutung der russischen Offensive fehlt ,cs in der italienischen Presse nicht an Stimmen, die l einigen Zweifel an dem Enderfolg dicfcr Atlion deut-> lich venaten. So wird im „Corrierc della Sera" betont, daß kein Menfch sagen könne, in welchem Maße Brussilow auf Reserven hinter der Front seiner eigentlichen Armee rechnen könne. Diese Bemerkung zeigt lüberraschend geringe Zuversicht auf das sss'"'"^'^-Ergebnis des jetzigen, anfangs mit Jubel » Eingreifens der russischen Armee. Der „Temps" meldet aus Paris, daß die fran-izösischcn To^ialisteu die Anttoort auf die Frage des ! lioUnlldisch-skandinavischcn Ausschusses am 5. d. M. fertig gestellt haben. Die Antwort betont Frankreichs „unbestreitbare Rechtsansprüche" auf l''..... gen, erklärt sich aber mit Rücksicht auf satz des Selbstbestiimnungsrechtis der VoMr öamit einverstanden, daß die Bevölkerung von Elsaß.Loth. ringen nbrr ihr Schicksal durch Plebiszit entscheide, das nach dirsem Vorschlage unter Kontrolle drr Ge-sellschaft der Nationen in dem dem Friedensschluß »folgenden Jahre st " soll. . „Algemeen Ha,! ," meldet ane London, daß «republikanische Truppen Peking umzingelt halten, aber nicht beabsichtigen, einzumarschieren. Die Ge-sandten der fremden Mächte versuche,,, die Untmoer-^fnng der noch in Peting > deS Kaisers ohne Blutvergießen l , ^ ,, ., ^snn sei bereit sich zu ergeben, wenn ,hm Leben und Habe zugesichert werden. Die monarchistischen Minister der Finanzen und des Krieges versuchten aus Peking zu entfliehen, wurden über in Tsing-Hai verhaftet, Lokal- und Provinzial-Nachnchten. — iZur jüngsten Anwesenheit Seiner k. u. f. Hoheit des durchlnnchtigstcu Herrn Erzherzogs Leo« pold Sllluator iu Laibach) am I<». d. M. sei nachträglich noch folgendes gemeldet: Nachmittags stattete Seine k. u. l. Hoheit dem Fm'W'chos Dr. I eg lit nnd dem Landcshanptmaun Tr. Hu st erste Besuche ub. Hieran anschließend befuchte der Herr Erzherzog in Begleitung des Landespräsidenj!"., Grafen Attems und des Generalstabsarztes Dr. Geduldiger die Ver-wnndetenspitäler im Ursulmerinnenkloster, im Maria« num, im Laudesspitale nnd in der Staatsgewrrbe« schule, wo er auch die Invalibcnschule und die Pro-thcscnabteilnng besichtigte. Um 4 Uhr nachmittags beteiligte sich. wie bereits gemeldet, der Herr Erzherzog ^am Leichenbegängnisse dcs Oberstleutnants des Ge- «aibachcr Zeitung Nr. 158 1022____________^^___________ 13. Juli 1917 neralstabskorps August Richard. Gegen Abend unternahm Seine k. und k. Hoheit noch eine Fahrt anf den Schloßberg. — Seine l. und k, Hoheit gab vor der Abreise dem Landespräsidenten gegenüber seiner hohen Befriedigung über den Empfang und den Verlauf der Veranstaltung Ausdruck. — (Landrspräsideut Graf Attcms und Gräfin Attems beim trainischen Gebirffsschützcnregimcnt Nr. 2.) Am 5, d. M. haben der Hcrr Landespräsident Graf Attems und Fruu Gräfin Attems in Begleitung des Herrn Landesregierungsrates Freiherrn von Schönberg er und des Magazinsverwalters der Kriegsfürsorge, Kanzleioffizials Iagodic, das lrai-nische Gebirgsschützcnregiment Nr. 2 in seinem Standorte besucht und hiebei der Männschaft einige Liebesgaben aus den Vorräten der Kriegsfürsorge gebracht. Die Genannten fanden beim Regiment eine überaus herzliche Aufnahme und erhielten Gelegenheit, die Mannschaft in ihren Unterkünften zn besuchen und ihr die Versicherung zu geben, das; die Bevölkerung Krams auch fürderhin ihrer gedenken und für sie Liebesgaben sammeln nnd spenden wird. Die mitgebrachten Liebesgaben, insbesondere die Zigaretten und die Ziehharmonikas, fanden bei der fröhlich nnd siegesmutig gestimmten Mannschaft frendige Aufnahme; auch die Wäscheartitcl werden gut zustatten kommen. Das Offizierskorps des Regiments, das sich in der liebens-würdigsttn Weise beilnihte, seinen Gästen den Ausenthalt in seiner Mitte auf das angenehmste zu gestalten, gab noch einen schönen Beweis seines zarten Empfindens, welches von dem innigen Bande Zeugnis gibt, das zwischen den heimischen Fronttruppen und der Bevölkerung in der Heimat herrscht. Nachdem in der Messe des Negimentsstabs das Mittagmahl eingenommen worden wlir, übergab der Hcrc Regimems-kommandant der Gräfin Attems eine Spende des Offizierskorps im namhaften Betrage von 500 K. zu Gunsten der Witwen- nnd -Waisenfürsorge. Landes-präsident Graf Attcms ersuchte den Regimentskom» Mandanten um dic Erlaubnis, das Offiziertorps des Regimentes als Stifter des Krainischen Landcsvcr-eines des l. k. österreichischen Militär-Witwen- und -Waiscnfonds sowie für Kinderschutz und Jugendfürsorge eintragen zu dürfen, wodurch der schöne Akt wahrer Herzensgute und Pietät des Offizierskorps für die Hinterbliebenen nach nnferen tapferen heimischen Kriegern dem ganzen Lande gegenüber bleibend festgehalten werden würde. Dcr Herr Regimentstom-mandant gab seine Zustimmung hiczu. — Ecstsctzunl, von Höchstpreisen für Marillen und Gurken. Einführung von Transportschciucn für frische nud cina.elea.te Gurken.) Mit zwei Vcrord-nnngen des Amtes für Volkserl.ährnng, die am l l.d. zur Verlautbarung gelangten, werden Erzeuger- und Großhandelspreise für frische Aprikosen (Marillct,) nnd für frische Gurten festgesetzt. Die Höchstpreise für den Kleinhandel werden von den politischen Laudcsbehör-den bestimmt und haben spätestens am 20. Inli d. I. in Wirksamkeit zu treten. Für Gemeinden unter 5000 Einwohnern tonnen die politischen Vezirtsbehörden zur Festsetzung dieser Höchstpreise ermächtigt werden. Mit einer gleichzeitigen Verordnung des Amtes für Vollsernährung wird die Versendung von frischen oder eingelegten Gurken mittelst Eisenbahn oder Schiff an die Beibringung eines Transportscheines gebunden. Diese Transportscheine werden uon der Gemüseubst-stelle (Geos) oder deren Landcsstellen ausgestellt. — (Aliliefcruna. der Kupfcrzylindcr der Badeöfen.) Nach dcr Verordnung des Ministeriums für Landesverteidigung vom 6. Dezember 19l« hatten alle Besitzer oder Verwahrer von für Holz- oder Kohlenfeuerung eingerichteten Badeöfen diefe Ofen bis znm 15). Jänner 19l7 bei der Gemeinde anzumelden und hiebei zu erklären, ob sie sich selbst für die abzuliefernden Kupfcrzylindcr Ersatz beschaffen wollen oder ob sie mu die Beistcllnug des Ersatzes ansuchen. Lrtzterenfalls hat die Ablieferung erst im Zusammeuhauge mit der amtswegigcn Ersatzbcistellilng zu erfolgen, während die Kupferzylinder, für dic sich die Besitzer selbst Ersatz zu beschaffn: erklärten, bis 25. Februar 19l7 an die Metallzentralc-Alticngesell-fchaft in Wien zu veräußern oder gegen Vergütung des festgesetzten Höchstpreises von 5 K. pro Kilogramm Kupfergewicht und der Transportkosten an die zustündige t. k. Übernahmskommifsion für Metalle und Legierungen - in Wicn, Graz, Salzburg oder Prag — abzuliefern waren. Ein großer Teil der Besitzer und Verwahrer von Badeöfen hat nun, wie bekannt wurde, weder die vorgeschrieben',' Anzeige erstattet, uuch die Veräußerung an die Mewllzentralc-Attien-gesellschaft oder die Ablieferung an die Uoernahms« tummlssion vollzogen. Es wird d.chcr demnächst Ver» aulassuug genommen werden, im Wege strenger Kon-trollinaßnahmen festzustellen, wer seiner Anzeige-, bezw. Ablieferungspflicht nicht nachgekommen ist. Nach § 9 der oberwähnten Ministerialverordnung haben die Säumigeu strenge Bestrafung zu gewärtigen. Es liegt demnach im eigensten Interesse eines jeden, der die Ablieferung noch nicht vollzogen hat, den kupfernen Badeofenzyliuder noch vor dem Einsetzen der Kontrolltätigkeit, also raschestens an die zuständige Übcrnahms-kommission abzusenden. Wenn auch die Bcistelluug eines Ersatzes von Amts wegen nicht mehr in Betracht gezogen werden kann, so wird doch Vorsorge getroffen werden, daß die Firmen, die die Erzeugung der Ersatzzylinder übernommen haben, nach Möglichkeit das hiezu erforderliche Erfatzmaterial (Eisenblech usw.) zugewiesen erhalten. — ^Verkauf von optischen Instrumenten.) Durch die Ministerialverordnung vom 20. Juni 1017 soll die Verwendung der verfügbaren und geeigneten optischen Instrumente für Kriegszwecke gesichert werden. Der Verkauf au Gewerbetreibende, die zur Erzeugung optischer Instrumente oder zum Handel mit denselben befugt sind, also auch der Verkehr zwischen Gewerbetreibenden selbst, unterliegt keiner Einschränkung. Durch die im § 2, Absatz 2, dcr neuen Verordnung vorgesehene Ausnahmsfatullüt soll namentlich der Bezug der für die ärztliche Praxis und für medizinisch-wissenschaftliche Zwecke benötigten optischen Instrumente ermöglicht werden. le—. — ^Verkehrsbeschränkungen für getragene Kleidungsstücke.) Die Wahrnehmung, daß getragene Kleider in nicht unbeträchtlichen Mengen nach Ungarn abstießen, hat das Handelsministerium zur Erlassuug der Verordnung vom tt. Juni 1917, betreffend Ver-tehrsbcschränkungcn für getragene Kleidungsstücke, bestimmt. Nach den Nestimmungen dicscr Vcrordnuug erscheinen alle bei Altkleiderhäudlcrn vorhandenen oder anf ihre Rechnung anderweitig in Verwahrung gegebenen Lagerbestände an Waren dieser Art mit dem Tage der Verlautbarung der Verordnung nnter Sperre gelegt nnd es bedarf jeder Verkauf uud jede Lieferung aus diesen gesperrten Warenmengen der vorherigen Erwirkung einer besonderen fallwcifcn Bewilligung der politischen Behörden. Eventuelle Details darüber sind in Laibach auf dem Magistrate, Ge-werbercfcrat, erhältlich ke—. — (Sauitiits-Wocheubcricht.) In der Zeit vom 1. bis 7. d. M. kamen in Laibach 15 Kinder zur Welt (15,60 pro Mille), darunter 2 Tutgeburten; da. gegen starben 36 Personen (37,44 pro Mille). Von den Verstorbenen waren II einheimische Personen; die Sterblichkeit der Einheimischen betrug somit 11,44 pro Mille. Es starben an Tuberkulose 5 (unter ihnen 3 Ortsfremde), infolge Schlagflusfes 1, an verschiedenen Krankheiten 30 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 25 Ortsfremde (69,40 Proz.) und 26 Personen aus Anstalten (72,20 Proz.). Infek-tionsertrankungen wurden gemeldet: Typhus 4 Soldaten, Ruhr 32 Soldatcu. Unter der Zivilbevölkerung gelangte lein Fall einer Infektionskrankheit zur Anzeige. — (Gin verdächtiger Todesfall.) Als der Besitzer Josef Bcrnik in Butovica, Gerichtsbezirk Aischoflack, am 20. Juni gca.cn Mittag vuu dcr Arbeit nach Hause kam, fand er feine Ehegattin in der Küche tot auf. Da Herzschlag als Todesursache angenommen wurde, so wurde dic Verstorbene aus dem Oltssried-hofe zu Velzach beerdigt. In dcn letzten Tagen tauchten jedoch Gerüchte auf, daß dic Verstorbene eines unnatürlichen, beziehungsweise gewaltsamen Todes gestorben sein soll. — (Von einer Schlange gebissen.) Die 38 Jahre alte Besitzcrsgattin Maria Gostiniar in Vinje, Gemeinde Dolsko, wurde, als sie auf dem Acker barfuß arbeitete, von ciner Schlange in den rechten Fuß gebissen. Sie begab sich sofort ins Landesspital. — (Sechs Altartiichcr gestohlen.) Unlängst wurden aus der Pfarrkirche zn St. Veit ob Laibach sechs weiße Altartücher entwendet. — (Gclddicbstahl.) In Abwescuhcit dcr Haus-lcute draug eiu unbekannter Dieb gewaltsam in das versperrte Hans des Matthias Meden in Zirtnitz ein und entwendete ans einer Kindertrnhe, die cr ebenfalls mit Gewalt öffnete, eincn Geldbetrag von 280 K. — (Einbruch in einen Kanfmannsladcu.) Unlängst wnrde zur Nachtzeit ins Geschäftslokale des Kaufmannes Johann Taufer in Krchnitz eingebrochen. Der Täter nahm nur eine Lade mit, worin sich bei 130 K. Kleingeld, zwei goldene Fingerringe nnd einige anßer Kurs gesetzte Silbcrmünzen befanden. Die Geldlade wurde am folgenden Tage famt dcn Goldringeu und dcn alten Silbcrmünzen im nahen Walde auf-gefuudcn, Ihre Majestäten Kaiser Karl und Kaiserin Zita in Lailiach. Aus allgemeines Verlangen wird dieser Film noch einmal und zum lctztcnmale heilte bei den Vorstellungen nm 4, halb 6, 7 und 9 Uhr abends im Kino Eentral im Ütlndestheater vorgeführt. Sondervorstellungen im Kino Kcntral im Laudes- theater. Heute fiuden Sondervorstellungen im Kino Central im Landestheater statt. Gegeben wird das spannende Deteltivdrama „Das Geheimnis des Detektivs". Von 9 Uhr abends an begleitet die Filme ein erstklassiges Orchester. — Morgen neues Programm: Das vierattigc Drama „Dcr Preis des Schweigens" und das dreialtige Lustspiel „Ammen« streiche". Kino Ideal. Heute zum letztenmal das vicraltige ergreifende Lebensbild „Und die Liebe siegt" mit der berühmtcn Künstlcrin And Egedc Niessen. — Samstag den 14. Juli zum erstenmal das glänzende Schauspiel „Gelöste Ketten" mit der allgcmcin bekannten Künstlerin Henny Porten in der Hauptrolle. Außer« dem noch ein einaktiges nordisches Lustspiel „Gentle« man auf eiue Stunde" mit Lauritz Olsen und Friedr. Buch in den Hanptrollen. — Letzte Vorstellung um 9 Uhr im Gartcn mit Orchesterbcgleitnng. — Kino Ideal. Der Krieg. Oesterreich - Ungarn. ^ Von den Kriegsschauplätzen. Wien, 12. Juli. Amtlich wird vcrlautbart: 11. Juli. Östlicher Kriegsschauplatz: In Rumänien und in den Karpathen nichts von Belang. Südlich des Dnjester gelaugten die Russen bis an unsere Lomuica-Stellung. Bei Kalusz kam es auf dcm Westufer dcs Flusses zu Kämpfen. Am Sto» chod und nördlich der Bahn Rowno-Kowcl wurde ein russischer Vorstoß abgeschlagen. Italienischer Kriegsschauplatz: Als Entgelt für die Heimsuchung Idrias dnrch italienische Flieger bewarf gestern ein österrcichisch-nngarischcs Flugzeuggeschwader dcn Bahnhof und die ausgedehnten Barackenlager bei Eiuidalc mit Erfolg. — Auf dem kleinen Eolbricou drangen gestern früh unsere Sturmabteilungen in die feindliche Stellung ein, warfen die Besatzung nieder, sprengten große Mcngeu italienischer Muuition u»d kehrten mit Gefangeneu zurück. Südöstlicher Kriegsschauplatz: Unverändert. Dcr Ehef dcs Generalstabes. Wien, 12. Juli. Aus dcm Kriegsprcssequartier wird am 12. Juni abends mitgeteilt: Unmittelbar südlich des Dujestr finden örtliche Kämpfe statt. Die Lage ist uuveräudert. DaS Abgeordnetenhaus verhandelte gestern den Bericht des Staatsangestelltcn« ausschusscs übcr die Lehrerd icnstpragm at it, wobei dcr Leiter dcs Ministeriums für Kultus uud Unterricht, Scltionschef Dr. Ewillinsti, dic Verbesserungen erörterte, dic dcr Eutwurf crhaltcu hatte. Nunmehr werden dic Supplenten nach dcm ersten, mit voller Lehrvcrpflichtung zurückgelegten Dienstjahre staudig erklärt. Ferner wcrdcn Supplenten und Assistenten spätestens nach Ablauf dcr Bcfördermigsfrist Stellung nnd Rechte wirklicher Lehrer erlangen. Dem Wunsche, die Härte, die sich aus dcr Nichtanrechnung der sogenannten uugcprüftcn Jahre für die Norrückung in Höhcrc Bezüge ergab, durch nachträgliche Eiurcch« nung bis Halbdauer dieser Dienstzeit ansznglcichcn, hat die Regierung trotz schwerwiegender Bedenken finanzieller Natur entsprochen. Den Neliqionslchrern wird künftighin die an Volks- und Bürgcrfchnlen nach Erwerb der vollen Lchrbcsähiguug für Mittel« schulen zugebrachte Dienstzeit bis zn acht Jahren für die Quinquennalzulmzeu uud für die, Bemessung des Nuhegennsses eingerechnet. Die Gleichstellung dcr für Bürgerschulen geprüften Übungsschullchrcr mit den Hauptlehrern wird anf jene Ubungsschullchrcr beschränkt bleiben, die tatsächlich an Übungsschulen in Verwendung stehen. Eine sehr wichtige Neuerung ist dic wei« tcre Erhöhung dcr Quinquennalzulagen. — Abg. Dr. Hofiuann uon Wcllcuhof beantragte zur Ausschußenlschlicßnug einc Abänderung, wonach die scit dcm Jahre 1913 statt 1914 in den Ruhestand getretenen Staatslehrpcrsoncu aller Vorteile dieser Lehrerdicnstpragmatit teilhaftig werden sollen, nnd einen Zusatz, wouach die gleichen Vorteile dcn Staatslehrerswitwen ab 1. September, 1913 zugcwcndct werden sollen. Weiters beantragte er eine Entschließung Laibacher Zeitung Nr. 158 _________________1023___________________________________13. Juli 1917 wonach den Supplonten m,d Assistenten jene Nemu-nerationsznschilssc, die ihnen für die Schuljahre 1914, 1015 und 1916 gewährt worden waren, auch für das Jahr 1916/17 flüssig zu machen sind und auf eine angemessene Erhöhung der Pensionszulagen der Di-reltoren an den l. l. Staatsonrgerschulen Bedacht zu nehmen ist. — Das Gesetz wurde samt dem Zusatz, antrage Hofmann in zweiter und dritter Lesung angenommen. Desgleichen wurden die Nesolutiousanträge Hofmann angenommen. Hierauf wurde der Bericht des Flüchtlingsausschusses über die gesetzliche Regelung der staat» lichen Flüchtli ngsfürsorge (Berichterstatter Abg, Dr. Krek) in Verhandlung gezogen. An der Debatte beteiligte sich anch Minister des Innern Graf Tog gen burg. Das Geseh wnrde in dritter Lesung zum Beschlusse erhoben. — Nächste Sitznng heute um 10 Uhr vormittags. Ein Ministcrrat. Wie«, 12. Juli. Uuter dein Vorsitze des Ministerpräsidenten Dr. Ritters von Seidler fand heute abeuds ein Ministerrat von längerer Dauer statt, an welchem sämtliche Kabinettsmitgiicdcr teilnahmen. Deutsches Reich. Von den Kriegsschauplätzen. Berlin, 12. Juli. Das Wolff-Bureau meldet: Großes Hauptquartier, 12. Juli. Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe des Kronprinzen Rupprccht von Bayer«: Der Augriff der Marine-Infanterie am 10. Inli stellt einen schonen großen Erfolg dar. Der Feind hat Gegenangriffe nicht zu führen' vermocht. — Die Kampftätigteit der Artillerien war gestern in Flandern, vor allem südöstlich von Apcrn, an der Artois-Front bei Lens und Bullecourt gesteigert. — Mehrere Ertundungsunterm'hmen wurden von nns erfolgreich dnrchgeführt. Bei Monchy stürmten Stoßtruvven eines hanseatischen Regiments unter wirkungsvoller Mithilfe vou Flammenwerfern eine Reihe englischer Gräben, ans denen eine größere Zahl von Gefangenen zurückgebracht wurde. Heeresgruppe des Deutschen Kronprinzen: In der West-Champagne und auf dem linken Maas-Ufer entwickelten sich im Laufe des Tages heftige Feuerkämpfe. Einige Auftlärungsgcfcchte ende-teu güustig. Heeresgruppe des Herzogs Albrecht von Württcmlicrss: Nichts Wesentliches. Östlicher Kriegsschauplatz: Hccrcsfront des Gcncralfcldmarschalls Prinzen Leopold von Baycru: Wieder war bei Riga, Smorgon und Barano« wiezi die Fcucrtätigkeit lebhaft. Auch bei Lucl und auf dem ostquüzischen Kampffcldc schwoll sie zeitweilig zu erheblicher Starte an. — An der Szczaia wurden russische Iagdtrupfts, am Stochod südöstlich von Kowcl feindliche Tcilangriffe zurückgewiesen. — Zwischen Dnjcster und Karpatheu fühlten die Russen mit gemischten Abteilungen gegen die Lomniea-Stellung! vor. Bei Kalnsz erreichten Vowüppeu das Westufer des Flusfes. Mazedonische Fruut: Nichts Neues. Der Erste Geueralquartiermeister: v. Luden dorsf. Vcrliu, 12. Juli. Das Wulff-Nurcml mcldct: Gro« ßes Hauptquartier, 12. Juli, abeuds: Im Westen lebhafte Feuertätiqkeit in dcr Cham« Pagne. Im Osten örtliche Kämpfe dicht füdlich des Dnjcstr. Die Kämpfe im Osten. Berlin, 12. Juli. Das Wolff-Bureau meldet: An der Ostfront tastete sich der Russe zwischen dem Dujestr und den Karpathen langsam gegen unsere planmäßig bezogenen neuen Stellungen vor. Am ^l. erfolgten gegen Abend feindliche Teilaugriffe bei Grabowla und bei Babin-Przswocica, die in unfercm Feuer erstickt wurd>'ü. In dcr Gc^n^ V^miy ^cwerseits Hodow und westlich von Luck zeitweise ^Ulgc Fcnersteigcrmig. Gegcn 10 Uhr abends griff ,^'^llssc an» Stochod in mchrcrcn starken Feuer-weilen in etwa ein Kilometcr Breite an. Det Angriff ?lach unl^. uusercin Feuer rnter schweren russischen -"«-'rlusten zusauuiirn. Au der rumämscheu Front war die feindliche Artillerie befonders in der Gegend von Braila—Latinul unruhig. Feindliche Schanzarbeiten nordöstlich der Rimnicmi'mdung wurden durch unser Feuer zerstört. Vom I. bis zum 10. Juli wurden in den Abschnitten von Brzczany uud Zborow 1900 Gefangene, darunter 22 Offiziere, eingebracht. Die relativ , geringe Gefangencnzahl ist ein Maßstab für die uu» geheuren blutigen Verluste der Rusfen, die, reihenweise hingemäht, nnr in seltenen Fällen unsere Gräbcu erreichen konuten. Manche Kompanien sind lant Mcl-duugen von der Front im Feuer auf 30 bis 50 Mann Gefechtsstärke zusammengeschmolzen. In zahlreichen Divisionen der russischen Armee wütet der Skorbut. Empfänge beim Kronprinzen. Berlin, 12. Juli. Aus parlamentarischen Kreisen wird mitgeteilt, daß der Kronprinz die Führer des Zentrums, der Nationalliberalen, der Fortschrittler, der Sozialdemolraten nnd der Konservativen empfangen wird. Von einem Wechsel im Kanzlcramte und in anderen Reichsämlcrn wird in Parlament. Kreisen nicht mehr gesprochen, so daß die Ansicht begründet ist, daß das Verbleiben des Kanzlers nnd der Staats-fctrctäre augenblicklich gesichert ist. Hingegen heißt es mit Bestimmtheit, daß auf mehreren preußischen Mi-nistcrposwi Veränderungen bevorstehen. Die Kanzlerkrise. Berlin, 12. Inli. Die „Vossische Zeitung" zieht aus der Tatsache, daß der kaiserliche Erlaß, betreffend die Wahlrcform, die Gegenzeichnung Nethmann-Holl-wegs trügt, die Folgerung, daß der Kaiser wahr« schcinlich nicht beabsichtigt, ans dessen Mitarbeit vor« läufig zu verzichte«. Eine andere Frage sei es, wie sich v. Bethmann mit den Parteien abfinden werde. Die schwebende Krise sci vertagt, aber nicht beendet. Das „Berliner Tageblatt" schreibt: Der Erlaß be« weist, daß v. Vethmann das Vertrauen des Kaisers besibt. Ans der Fassung der Ankündigung ist vielleicht zu schließen, daß man auch deu Geguern des Wahl« rechtes Zugeständnisse machen werde. Der „Vorwärts" erkennt in der Einführung des gleichen Wahlrechtes in Preußen für ganz Deutschland einen entscheidenden Schritt zur Demokratisierung. Der Seekrieg. Neue N-Bootcrfolge. Berlin, 12. Juli. Das Wolff-Bureau meldet: Im Sperrgebiete um Euglaud wurde wiederum eine! größere Anzahl Dampfer und Segler ucrsentt, dar-j unter der bewaffnete englische Transportdampscr „Ar-! madole", 6153 Tonnrn, mit Truppen, Mnnition und Proviant von Liverpool nach Salonichi. Der Ehef des Admiralstabes der Marine. Versenkt. Paris, 12. Juli. Dcm „Temps" zufolge ist am 3. Juli der französische Dampfer „Diana" nach Feuer-gcfecht von deutschen U-Booten versenkt worden. i Frankreich Elsaß-Lothringen. i London, 11. Juli. Reuter meldet aus Paris: ^n einer Rede über Elsaß-Lothringen im Senatsausschusse für auswärtige Angelegenheiten erklärte Ministerpräsident Ribot: Wir haben ein unverjährbares Recht auf Elsah'Lothringen. Wir können eine Volksabstimmung nicht zulassen. _________ Rußland. Die Anarchie in Kronstadt. Stockholm, 12. Juli. „Aftonbladet" meldet: In Kronstadt nimmt die Anarchie wieder überhand. Die gerichtliche Kommission, die eine Untersuchung über die dort gefangen gehaltenen Offiziere anstellte, hat Kronstadt wieder verlassen. Finnland. Stockholm, 12. Juli. „Aftonbladet" erfährt über Haparanda, daß es in der finnifchen Stadt Herwae (?) zn blutigen Zusammenstößen zwischen dem russischen Militär und der Zivilbevölkerung gekommen sei, da letztere sich geweigert habe, den Soldaten Lebensmittel zu liefern. 20 Zivilpersonen seien getötet worden. Die Kohlcnnot. Stockholm, 11. Juli. ^Aftonbladet" zufolge teilte das Industricmiuisterium in Petersburg mit, daß wieder mehrere Fabriken infolge Mangels an Kohlen und Rohmaterial den Betrieb einstellen mußten. Darunter befinde sich die große Fabrik der vereinigten russische» Eisenindustrie, die 5000 Arbeiter beschäftigt, und die Lotomotivfabril in Charlov. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtek. Die Fertigstellung photographischer Amateur» Nnfuahmcn wild in ?l. Molls Photographier Kopier-Anstalt, Wirn. I,, Tuchlaubm 8. sorgfältigst besorqt. Die ein» gesandten Platten ober Filme werden entwickelt, zuqerich^t und retuschiert und Mlbrr nach jedem 5topie»Bcifahr?!' runden sowie auch Diapositive herbestellt. — Reichh« r bester photoa,rc>phischrr Moment-Handapparate fÜ! !> Ausflüge. Aus Wunsch ausführliche Preisliste über .^ , ^. rate mit Tarif der kopier'Austalt unberechnrt. 1256 1 Danksagung. Ich fühle mich verpflichtet, dem Herrn Alexander Bokor, Leutnant des Traingruppen-Kommandos 137, sowie dessen Mannschaft für das erfolgreiche Eingreifen beim Brande meines Hauses herzlichst zu danken. Franz Oven, i 1871 -Cesta v Mestni log Nr. 4. Sehmerzgebeugt geben wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten die tiefbetrübende Nachricht vom Hinscheiden unseres heißgeliebten, unvergeßlichen Gatten, Vaters Großvaters und Schwiegervaters, dos Herrn k. k. Landesgerichtsrates I. R. welcher Mittwoch den 11. Juli um 7 Uhr abends nach langer, schmerzhafter Krankheit, versehen mit den hoil. Sterbesakramenteu, im Alter von 82 Jahren Kclig im Herrn entschlafen ist. Dor unvergeßliche, tonro Verblichene wird Freitag den 13. d. M. um 4 Uhr nachmittags im TrauorhiuiBo, Juraèo.v trg Kr. 2, feierlichst eingesegnet und sodann auf dem Friodliofe zum HeiJ. Knnz in der Familiengruft beigesetzt. Dio hoil. Seelenmesse wird Samstag den 14. Juli um 9 Uhr vormittags in der Domkirche zu St. Nikolaus gelesen werden. Laibach, am 12. Juli 1917. Antonio Dev, geb. Pirc, Gattin. Eduard Dev, k. u. k. Hauptmann, Oskar Dev, k. k. Bezirk srichter, Söhne. Antonia Doljan, geb. Dev, Olga Rooss, gr-b. Dev, EleonoraDev, Mira Costaperarla, geb. Dev, Töchter. Paula Dev, gob. Rotkowsky, Toni Dev, geh. Viciö, Schwiegertöchter. Dr. Jakob Doljan, k. k. Laiuittsgenel.i^kt und k. u. k. Obfrlötitnjiut-A'iViUir, Josof Cost:.p»rarlB, Architekt und könißl. Oberleutnant, öchwiegersöhno. Fedja und Saša Dev, Enkel. Statt Joder besonderen Anzeige. StüdtlHclie BeütattungBanstaK lu Lulbuch. üaibach« Zeitung Nr. 158__________________________1024___________________________________13. Juli 1!N7 Amtsblatt. B. g. 134. 1857 3—3 Bauausschreibnng. (Zlmmermanns-, Spengler» und. Dachdecker-arbeiten.) Für den in Ausführung begriffenen Neu» bau der Krastzentrale und Valuumanlage bei der l. l. Tabakfavrit in Laibach gelangen die Iimmermanns', die Spengler- und die Lach« beckerarbeiten im Nnbotswege zur Vergebung. E<» steht den Bewerbern frei, auf alle oder nur auf einzelne dieser Arbeitsgruppen anzubieten. Die zur Anbotstellung erforderlichen Ve« helfe (Wettbewerbsbestimmnngen, Angebots» Vordrucke, Arbeitsausweife, allgemeine und be> sondere Bedingnisse und Gebührenvorschrift) sowie die Baupläne lönnen bei der l. l. Bau» leitung in Laiöach (Tabalfabrit) odcr in der Kanzlei des Bauleiters Bauobertommissärö Ingenieur Il)h. Schreyer in Wien IX., Porzellangasse Nr. 51, an Wochentagen während der Amtsstunden eingesehen werden; von der erstgenannten Stelle werden die Anbotsdehelfe smit Ausnahme der Baupläne) auch gegen Er-lag von 2 !i ausgefolgt. Die nach dem Muster des amtlichen Vordruckes zu verfassenden, vorschriftsmäßig aus» gefertigten und gestempelten Anbote und deren Beilagen sind unter versiegeltem Umschlage mit der Bezeichnung: „Anbot, betreffend Zimmer» mauus-, Zpengler- und Tachoeckerarbeiten" und der Ndresse: „K. l. Bauleitung bei der Tabalfabril in iiaibach" spätestens bis listen Juli 1917, 11 Uhr vormittags, bei der gt' nannten Bmlleitung einzudringen. Fnc die An» botslostenüberschläge sind ausschließlich die amt» lich hluansgegebcnen Arkeitsausweise zu ver» wenden. Der Erlag eines Vadiums wird nickt ge« fordert, doch hat der Ersteher innerhalb 14 Ta> gen nach der Zuschlagserteilung eine b°/,ige Kaution zu erlegen. Laib ach, am 6. Juli 1917. K. k. Bauleitung für den Neubau der Kraftzcntralc uud Vakuumaulage bei der k. k. Tabakfabrik in Laibach. 1847 3-3 Firm. 484, Gen. V 289/7 Razglas. V zadružnem registru se je vpi-gstla cine 5. julija 1917 pri zadrugi: Živinorejska zadruga v Stahovci, registrirana zadruga z omejenim . poroštvoni, uasledujii prememba: Na obènem zboru dne 10. junija 1917 se je skleniJa razdružba in likvi-dacija zndruge. Za likvidatorje so iz-voljeni dosedanji èlani naèelatva. Do-sedai)je'mu besedilu firme se dodaste besedi ..v likvidaciji". Upniki naj se zglasijo pri zadrugi. C. kr. deželno kot trgovsko sodiSèe v Ljubljiini, odd. III., dne 4. julija 1917. Möbl. Zimmer ist zu vermieten: Rosental Hr. Z63, 111. Str., in dor Nähe der Kaninchenzüchtern. 1867 2-1 0000000000000900000000000 8 0 o Soeben erschienen: J 811117 Hartlebens kleines | s lo I s siatlstisches f i = Tascta&ücli § liier alle Länder to Erfle l 2 wain» 24.Jahrgang 1917 j © Nach den neuesten Angaben bearbeitet C 5 von Professor Or. Friedrich Umlauft * § " g?Mün 1169, mit Postzasendung K l'8O. J I Buch-, Kunst- und Musikalienhandlung c | lg. v. Kleinmayr & Fad. Bamberg, Laibach. % oooooooooooooooooooooooooc 3 !li!I!!l!!!Ulll!!l!lil! beillvr I^kNliegZpraelien miicliti^, im ^Illgeliin-»edrsibou ssoübt vie »ueu in ävr 8tyno^r8,plüo (soutseu) «tw»8 versiort, »ucl>t xum 1. ^u^u8t «ut»prVelleu6« LezelMti^uiijf. t^oti. ^nträ^o untsl- ,,^ntii.n^«itn ^" 2,n (lio ^6min. ä. ^oitu«8 erbo'ou. 1861 3—2 )lerrenMra3 ^n Xtnü«U»oter, Xo1l»«Liiu, Inr 40, 1862 I.^tb«.ol.. 2-2 Exekutive Fahrnisfeilbietnng. A-m 23. Juli 1917 und an den darauffolgenden Tagen, beginnend täglich um 9 Uhr vormittags, gelangen in Münkendorf Nr. 17 (Villa Louise) bei Stein in Krain zur öffentlichen Versteigerung nachstehende Fahrnisse, als: Hau8einrichtung8- und Gebrauchsgegenstände (Möbel, Geräte, Geschirr, Bettzeug, Bilder usw.), Bett-, Tisch-, Leib- und Küchenwäsche, Kleidung, Spitzen, Schuhe, Schmuckgegenstände, Antiquitäten (Möbel, Bilder, Fayence-, Porzellan-, Steingutgefäße u. a.). Die Gegenstände können an den obbezeichneten Tagen jedesmal von 9 bis halb 10 Uhr vormittags besichtigt werden. K. k. Notariat zu Stein in Krain als Gerichtskommissariat, den 11. Juli 1917. 1872 ^?&&zz\ Vollkommene Ausstattung in Cif^* Kinderwäsche life^t^ für jedes Alter lagernd empfiehlt das bekannte ^ m j pj ^^^ ______ Wäschegeschäft V* J* 11311131111 Laibach, Rathausplatz Nr. 8 55 22 Gegründet 1866. Wäsche eigener Erzeugung. "*«* Razglas. """" V zmislu § 11. dežclnoga cestnega zakona z due 21. februarja 1912, dež. zak. öt. 22 iz leta 1913., se naznanja, d;i. so jo sejinam obèinskih cent in potov, ležeèih v katabtralnih obèiuah mesta ljubljanskega, v javni soji obeinskoga sveta z dne 8. niaja 1917, st. 6813, odobril tor je od 12. julija 1917 skozi ötiri tedue v gospndarakom uradu mostnega ma-gistrata ob navadnih uradnih uralt vsakomur na vpogled razgrnjon. 0 pravoèasno vložcnih pritožbah razsojal bo dežolni odbor kraujski. IVtestni magistpat v Ljubljani, dne 5. julija 1917. z«8i3 Kundmachung. Im Sinoo dea § 11 dos Gesetzes vom 21. Februar 1912, L. G. BI. Nr. 22 (sx 1913, wird zur allgemeinen KcoDtms gebracht, daü das Verzeichnis über die Gemeindestraßcn und Gomoindewege, welche in den Katastralgemoindeu dor Stadt Laibach liegen, angelegt, in der öffentlichen Sitzung des Geineindcratos vom 8. Mai 1917, Z. f»8I3, genehmigt wurde und daß dasselbe durch vier Wochen, vom 12. Juli 1917 angefangen, im stüdtitichcu Ökonomate während der üblichen Amtsstundon zn jedermanns Einsicht aufliegt. Über rechtzeitig eingebrachte Boschwcrdon wird endgültig der Landosausschuß entscheiden. Stadtmagisti>at Lail>acJhi, am 5. Juli 1917. Sparsamheit auf Jbp ganzen Linie kennzeichnet die Gewissenhaftigkeit des Bürgers im Kriege. Wer Lysoform gebraucht, spart an Kraft und Gesundheit, um die folgenden wirtschaftlichen Kriege zu bestehen. ^, „, Werteilt ffc n M französiachen, PI BI enffÖdeCrhen / russischen Unterricht ¦ Anträge unter „Spraohen" an die Admin. d. Ztg. i8ä4 3-3 CLaufe in allen, auch kleinen Quantitäten : Weinsteingänre krist. . K 42" per kg Schellack Orange . . . K 57— per kg Rabin Schellack prima . K 40— per kg Gnminl arabicum . . . K 17'— per kg Schwefelblüte od. -Stangen K 16- per kg Kaufe auch andere Chemikalien. 18B0 Georg FaluLdLi Budapest, V., Llpöt körnt 12. Tolegramm-Adresse: Indicator Budapest. Zwei ernste Fräulein wlinsohen iBIII in der dentsohen Spraohe. Auch wünschten sie sich die ungarisohe Spraohe anzueignen. Gefällige Anträge bis Montag unter „Vilagosat vagy sö-tetet" an die Admin. d. Ztg. 1870 2 — 1 Dame sucht ein, event, zwei möblierte Zimmer mit separatem Eingang, in der Nilhc dor Straßen bah n gelegen. Anträge unter „Ehestens" an die Adrn. d. Ztg. 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