(PaitaiB* plafona t x»l«,i»i.) Mtt zeitung «rscheint wöchentlich zweimal: TonnerStag und Sonntag früh. Echristlaltnrft und Perwaitnng! Vret»pr«ts«: Aar da« Inland virrreljahrig Dia 2»—, halbjährig Dia 40—, ganz>äh«q Dm lvv—. j\flr da» «utlaud ent sprechend« Erhöhung. — Öiiijeln? Nummern lin 1'—• Nummer 121| Sonntag. den 10. Fcdrnar 1924_ | 49. Jahrqang Woodrow Wilson. Innerhalb von Monat«srist stnd zwei Mensch« tz»it«b»glRcker ins Trab gcjnntcn, in dieses vur die Erleuntni« der U»»rsüllbark«it ihrer Idee» miloeh« «end, ans Erde« aber Rot, Elend und Tod zurück« lassend. De» russischen Sowjetdiktator ist »un auch der amerikanische Weltsried»n«apost»l im Tode gefolgt. Es vSre weit verfrüht, heute schon ein adschlie» ßend«t Urteil über diese beideu Männer fällen zu «olle». Diel müssen wir dem (Berichte der Welt» »«schichte überlassen. Diese« ist et vorbehalten zu eutscheideu, ob Wilsou der größte oder der kleinste Wann bef Jahrhundert« war, ob seine Pläne einen Aroßangelegten weltgeschichtlichen Betrug bedeuteten ober »b er nur das Opfer seine« IdealiSwu« geworden ist, er, der Professor aus dew Pläfideotenpuhl», der welifrewde Gelehrte, der al« Theoriepolitiker nicht »ie Kraft besaß, sich tu der Proxi« Gewalipolilikern der alten Schule vom Schlage Elewericeau« gegenüber ebenbürtig zu erweisen. Die« festzustellen, ist der Geschichte vorbehalte». Mag aber diese entscheide» wie sie wolle, mögen Stiftn« Ziel» von lauterster Lauterkeit gewesen sein, »ich!« wird, wie die Dinge heute liegen, Wilson« schwere und schwerste Schuld am Unglück de« deutschen Volke« von seiueu Schultern wälzen können. Der Raun, der eiust, al« e« sich um Mixik» handelte, erklärt hatte: .Ich betrachte ei al« meine Pflicht, hie mir durch da» Gesetz gegebene vollmacht so au«, zuiiben, daß keine der beiden jetzt kämpseode» Partei«» irgendwelche Unterstützung von dieser Seite d«r Grenze erhalte. Ich will der besten Praxis der Völker in der Neutralität«frag» folge», indem ich die Aussuhr KtfgoltMd. IL Auch im Oderlinde hat fast j.deS Hau» Fremden» »i««er; '• ist nach Vorsaison, so laß, sich l-icht ein •ette« Zimmer m>t freier Se«au»flcht finden. Die «eisten Hinler find ganz unwahrichetntich klein, die Gasten lehr eng — gut, daß e» in HUgoland kein Guhrweik gibt, da könnte e» »«möglich durchkommen, denn die größten Tiere find hier Schaf und .>jiege. Rachmittag« nm vier Uhr waren mir angekommen (««gen bht lißt sich noch leicht ein Rundgang um die Intel machen. S» ist ganz flach, bi» auf einig« kümmerliche SSrten «ii et»,« , gib, e« nirgend« ein geschützte« Plätzchen, denn der rasend« Rordsturm liß, kein« höhere Pflanze auf» kommen. Allenthalben finden fich Spuren d«r ehemaligen Beiestigungen, von denen nnr der Betonunttrbau übrig grlsflen wurde. D«n ganzen Weg bewundert man dir herrlichen Riffbildungen, di- in vi«lg.staltigen Zack.n in« Meer ragen. «inz,tnr Fet«blkcke, in gleicher Höh« «i« di« Inf«l — ich schötze diese ungefihr 50 bi« V0 Meter doch — stehen frei im Meer«. I.de« Rist hat feinen Namen, die meisten ihre Sage, »o der Nord-spitz« «in gkwaltig«« Rohr, da« Rebcthorn. Bon einem Kel»»ortpiung tönt gewaltige« »rschiti »,.d «eschnatter: di« Summen, «In nordischer V«g«l, in Au« kehrn und Hallung an die Pinguine erinvernd, haben fich ihn zur Brutstätte «uStzesuchl nnd bedeckten ihn derart mit ihrem von Waffe» und jede« Kriegsmaterial« von deu ver« einigten Staaten nach irgendeiner Seit« von Mrxiko verbiete", hat vom Beginne de« Weltkriege« an di« zu« Eintritt« Amerika« iu deu Krieg diese» seinen Grundsatz auf da« schwerste Lügen gestraft und nie einen Zweifel darüber gelassen, daß er die aweri-kanische Neutralität al« eine probritische Neutralität verstand. Seine Haltung in der u Bootsrag», die er al« der «il den Sti««en der ueu» Millionen Deutsch-awtrikaner wiedergewählte „Fritdevkpräsident" ein« nah«, ist allgemein besannt und findet in den verschiedenen Noten an Deutschland ntt der sogenannte» .Riederbekaote" nach de» Lusttania > Fall an der Spitz« ihre deutlichst« Dolu«enti«rung. Der nächste Schritt WilsonS äußerte fich im Eintritt A«erika« in den Welkrirg. Ein nichtiger Grunb genügte ihm, die Kri»g«erklärung ergehe» zu lassen. Da»i« war da« Schicksal de« deutschen Volke« entschieden. Und gerade dieser Akt Wilson« nach der Ausgabe der „Neutralität" ist e«, der die Ausrichtigkeit seiner Frieden«-botschasie», die mit salbungsvolle« Paiho» in die Welt posaunt worden find, beträchtlich schmälern läßt, da da« Friedensangebot eine« Gegner», auch wen» «« sich „Frieden ohne Sieg" nennt, stet« «it vor-behalt aufzunehmen und al« ei« Danaergeschenk zu betrachten ist, da «an doch nicht anneh«en kann, daß ei» Staat, der durch krassesten Materialismus gekenu« zeichnet ist, einen Krieg au« — reinste« Jdeali«»u« führt. Der künftige Geschichtssorscher wird sich daher dies» Tatsache stet« vor Augen halten «asten, wen« »r sich darüber Nar werden will, ob die vierzehn Punkte ein aus die deutsche Volksseele wohlberechneter, und geschickt angelegter Betrug waren oder nicht. Dvch nicht daS deutsche Volk allein ist ein Opfer weiß-schwarzen «.fieder, daß da« Rot de« Felsen« nur »ereinzelt durchschimmert. Bei Ebbe kann man auch uvtrrhald de« Felsen« um den größte» keil der Ius?l herummkvmmeu. da da« Wasser dann einen schmalen Streifen frei lißt, sonst nagt dir N»rdsr« fortgesetzl an dem »röcktligea Gestein. Die Teutsch«» haben mit Schutzdimmen vrrsucht, die Insel i» retten oder wenigsten« deren Zerfall aufzuhalt«u. Der Abend geHirt d«r Andacht: Htneinfiarren in da« endlose »«wog« der Se«, in da» unermüdlich« Kommen. Brechen und Sehen der Brandung. Unvergeßlich bleibt da« Aquarium; auch für den Laien von todsti»sch lang» «am vor über streich« r der Lichtkegel: Die Scheinwerfer de« Helgotinder Leuchtturm««. Ti« Hetg «linder waren früh«r Seeriuber, jetzt find sie Eastirirtr; man glaubt «in duntle» Ahnen von «wem Zusammenhang« »n spüren. Oder find in der Zeit der U-Herfahr» die Prels« in Derrtlchland so in di« Höhe geschnellt und die Hrlgolinder nur so gut informiert? Slrehhlond find fi« alle, dir Kinder lockig; von den Minnern jeder eine nordische SeemannSiyp«. D«m Stam«« na» find fi« Frilsen. „Dir Preußtn woll«n na» zu Teutsche» machen, aber da« waren wir al» und der vierzehn Punkte geworden, auch andere» Völkern ist dir Gelegenheit geböte», über deren Wahrheit nach« zudenken. Selbst jene« Land, in de« Wilson nahezu abgöttische Verehrung genießt, wo di« Städte Straß«n und Plätze nach ihm benannt habe», muß daran glauben, daß „die Grenze» Italien« nach klar er« kenvbartn national»» Linien' gezogen wurdrn, wenn auch e« fei» Verdienst zu nennen ist, daß der Lon-dover Vertrag nicht in feiner Gänze zur Durchführung gelangt ist. Wir wollen wohl scheiden zwischen Wilson« Handlungen und Unterlassung»», zwisch»u Tale», die »r ausgestattet mit drr MachtfÜll» »int« Imperators wohl überlegt selbst vollsührt hat uad den Taten, die er au» mangelnder Tatkraft ruhig geschehn ließ. Nachdem er als der von aller Welt anerkannte .Friedensstifter* feine vierzehn Punkt« verkündet halte, fand er bei der ersten Phase ihrer Verwirklichung, den Wassenftillflandeverhandlunge», nicht die Kraft zu verhinder», daß der W-ffenstillstandSvertrag schon einem normale» Friedeuövcrtrag nahekam. Man er« innere sich an dessen Bedingungen, deren Erfüllung den bisherigen Gepflogenheiten entgegen »ine Ab» Wartung von halbwegs erträglichtn Frieden» bedin-gungen mit „Gewehr bei Fuß* von Ha»« au« ua« möglich gewacht hat. Außerd»« fand er e« für oot» «endig, »ehr oder w»nig»r verblümt die Entserrmng de« Kaiser« zu fordern, wa« wohl seiner Eit«lk«it geschmeichelt haben mag, mit Kaiser und Königen wie auf einem Schachbrett» schalten und walten zu kö»nen. Eine weitkre sträflich» Lrichlfinnigtrit Wilson« ist drr Umstand, daß er fich über die »uropäischeo verhält-niste nur eüistitig informieren ließ, er, der fich eine solch groß« Aufgabe gestellt hatte. E« führt die« zu werden wir ni« werden", sagen fie. Sir müssen virl polillst«r«a: Hrlgolinder «Uandpolitlt. Argr Ouerköpfe müssen fi« auch geworden sein; daran mag wohl di« groß« Einsamkeit schuld fein, tn der st« leben. Unter England waren dir 2000 Leute von d«r Welt vergessen« Fischer und a.mr Teufel; dtr Deutschen brachten ihnen den Wohlstand. Zurrst die Besrsttgung«- und Hairn-iirbeiten, dann dir Fremden; Helgoland wurde rin besuchir» Seebad. Hrut« ist «in jede« Hau« schön gebaut, nicht «in« b«woh„te Hüll« ist zu sehrn. Aber da« merk«» fie alle» nicht, ihre Sympathie» gehören allrn andere - nur nicht d«n Deutschen. Eher England uad Dinemark. Daher haben fie noch da« Privilegium der Zollfreiheit; dir ausländischen Waren kommen unverzollt au« dem Hamburger Freihafen zu ihnen herüber. Ra-lürlich wird da auch viel geschmuggelt, wobei fi« wieder verditnen. Der arme Fremd« siUt auf di« englisch«» und amerikanischen Zigarrttten hinein, di« hier mit viel Paiho» aogebcten und teurrr al« die d«utsch«n Sorten verkauft werden; und weil viel Fremde her» kommen, werden wohl auch viel angebracht, »in zweite» Mal tut» allerding» keiner wieder. Eine» Morgen» am Strande. Der Sturm ist besonder» stark, die Wogen irrigen hoch über dir Dämm«. Dort stehen zwci im irgsten Sprühregen und find schon ganz durchnäßt; ob denen daS Naßwerden S«lbst,weck ist? Offenbar nicht ganz, denn fie haben einen Jtast«n bei sich, an d«m drr «in« mit anerkennen«» werter ««Ichwindtgk.it dreh«. Sir find schon rin paar Tagr hier und kurbeln einrn Film von Helgoland zusammen; den möchte man grrnr sehrn ur.d dann dtr Erinnrrung an all da» Schöne hirr ausfrischen können! Seit« 2 der Annahme, daß Wilson die europäischen Verhält, risse nicht anders gekannt hat al» wie etwa wir die omerikanischen aus Jndianergeschichten. ES mag daher diese Tatsache von Bedeutung sein,. wenn man untersuchen will, ob er nicht selbst ein Betrogener geworden ist. Die Krankheit seiner letzten Lebensjahre mag zwar auch dafür sprechen, doch dürfte» die Worte die er noch kurz vor seiner Erkrankung im Senate gesprochen hat, geeignet sein, das Gegenteil zu beweisen: „Der Krieg wäre soivieso gekommen, auch wenn Deutschland keinen offenen Akt gegen Amerika unternommen hätte". Sin vernichtendele« Selbsturteil hätte man au» WilsonS Muud nicht erwarten können. Als alleinige» Verdienst ist ihm zuzuschreiben, daß er wenigstens die Annexion beb ganzen linken RheinnferS und den beabsichtigten Marsch de» Generals Foch nach Berlin zu verhindern verstand. Loch während der Fiiedentverhandlungen opferte er Stück für Stück von feinen vierzehn Punkten der Verwirklichung de» — Völkerbünde», der als eine Rumpfvertretung der Völker — Deutschland und Rußland fehlen — in Genf ein Schattendasein fristet. Dabei verlor er vollend« die Nerven und reiste au« Pariü ab. Nochmals zurückgekehrt halte er auf Ber-saille«. St. Germain, Trianvn, Sever» keinen ent-scheidenden Einfluß mehr. An die Stelle der vierzehn Punkte waren die Namen einiger französischer König», schlößer getreten und dann — völlige» DeSinteresfement an Europa: Keine Stellungnahme in d:r gerechten Durchführung der Friedensverträge und in der Re-parotionSfrage, kein Wiederaufbaukredit für Deutsch. I land. Geistiger und körperlicher Zusammenbruch — DaS war Wookrow Wilson. O * * Thomas Woodrow Wilson wurde am 28. De-zember 1856 zu Staunton in Birginien al» Sohn eine» pceSbyterianischen und namentlich al« Kanzel-redner bedeutenden Geistlichen geboren. Nachdem er den ersten U'terricht bn seinem Bater genossen hatte, bezog er mit 17 I ihren da« Davidson College in Mecklenburg County, da» er schon nach zwei Jahren mit dem College of New-Jersey, der späteren Priocelo» Uaiversity, vertauschte. Bon diesem Zeit-punkte, 1875, an ist Wilfons Leben und Geschichte wesentlich an den Staat NewJersey, einen der wichtigsten Neu-England», in nächster Nihe der Empire City Newyork, gebunden. Schon als junger Student faßte Wilson lebhafte» Interesse für Politik und Journalistik. Mit 22 Jahre« versaßt» er seinen e-sten Aussatz über „Kabinettiregierung in deu Ver-einigten Staaten", der i» Sommer 187S in der „International Review", einer der besten und bekanntesten Zeitschriften Amerikas, Aufnahme fand. Stach Beendigung feiner juristisch«» Studien ergriff er den Beruf de» RechtSanwalte» zu Atlanta, j doch ohne j«den äußeren Erfolg. Nach 1'/, Jahren gab er seine Praxi« aus und kehrte zum Studium zurück, diesmal an der John« Hopkin« Universität, wo er sich besonder« mit Staat«w:ffenschaften und Re> gierungSphilosophie beschäftigte. 1885 erschien Wil-fon« erste» g,ößere« Werk über »Kongikß Regierung", da« ihn sosort bekannt, fast berühmt machte. Mau wählte ihn zu« Lehrer für Geschichte und politische Wirtschaftswissenschaft an der damals neogegründeten Frauenhochschule, de« Bryn Mawr College, ge-wissermaßen einem Gegenstück zur älteren John Hopkin« Universität. Zur gleichen Z-it, 1885, ver-heiratete er sich. 1890 wurde Wilson der Lehrstuhl für Politik und Rechtskurse an seiner alten Pnnce-ton Universität übertragen, zu deren Präsidenten er 1902 aufrückte. Bi« jetzt war fein Leben in den ruhigen Bahnen des Theoretikers und akademischen Lehrer» verlaufen, von dessen literarischem Fleiß» mehrere bedeutend« und umfangreiche Werke zeugen. Ueber Regierung und S'.aatSweseu handeln die Bücher „Congr«Isional Government- und „The State". Als Geschichtsschreiber hat sich Wilson in seiner Tillier Ze'tnvq „Geschichte de» amerikanischen Volkes" versucht. Kürzer, populärer und in «ehr publizistischer Art sind di« beiden Werke „Nur Literatur* und „Die neue Freiheit' gehalten. I« Jahre 1910 legte er sein Amt al« Präsident von Pnaeeton nieder und vertauschte de» Beruf de» Gelehrten und Akademiker« mit dem eine» praktischen Berufspolitiker«. Sofort nach Aufgab« feiner Stellung wurde er zu« Gou-verteilt des Staate« New.Jersey gewählt. 1912 wurde er zum Präsidenten der Union gewählt und 1916 erhielt er zum zweiten Mal diese« «»', da« er knapp vor Ende feiner Amtstätigkeit krankheitshalber zurücklegen mußte. In eigener Sache. Erwiderung Dr. Camlllo Moroeutti's auf die Angriff« der „Straia". Ji einer Notiz ba „©!ra»i" vom 30. Jänner 1924 werden gegen mich als Staatsbürger und alö Ärzt Jbie schwersten Vorwürfe erhoben, ich w>rd» als ftaat«gesährlich, al« ärztlich inkorrekt hingestellt! Da e» fich um Anwürfe handelt, die für die Behinblung der deutschen Mind«rh-it in Slowenien charakteristisch sind, so nehme ich, um da« Interesse der breitesten Oeff'ntlichkett und auch der Behörden aus diese» Kap tel de« MinderheiiSjchuyeS zu lenken, grundlätzliche Stellung gegen die in der »Stroj»" vorgebrachten Anwürfe. Man wirft mir vor. daß ich hier an der Nord-grenze eine äußerst gesährl>che, verbissen national chauvinistische Propagandatätigkeit enisalte, baß ich alle Deutschen organisiere — und vor allem, und das war die Veranlassung zu der Na iz in der .Slroja", jeden nur irgendwie Deuischsühlenden iu die Wählerliste zu bringen suche. Ich erkläre, daß diese Behauptungen lügenhaft und politisch-tendenziöse Denunziationen sind. Als Mitglied der in der Skupstiaa vertretenen, staatstreuen Deutsch-wirtschaftlichen Partei habe ich in der Gemeinde &t. Jlj fünf (!) jugoslawischen Staatsbürgern (darunter einem, der schon über 30 Jahre m der Gemeind« ansässig ist), fünf mir bekannten und befreundeten H rren. die um ihr Bürgerrecht gebracht und in die Wählerliste nicht aufgenommen wurden, auf ihre Bitte hin di« Gesuch«, sormulare um Aufnahme in die Wählerliste ausgefüllt. Diese Erfüllung meiner Bürgerpflicht wird al« stamSgefährliche Agitation angedeutet. HIezu bemerke ich grundsätzlich: Die nationale Gleichoerechiigung ist die Vorbedingung zur Pazifi zierung Europa«! Da« primitivst« Recht nationaler Gleichheit ist ober da» gleiche und uneingeschränkte Wahlrecht jede« Staatsbürger»! Da« gleiche und uneingeschränkt« Wahlrecht verbürge» die Staattgrund^es tze de» Königreiches der Serben, Kroaten und Slowenen jede«, auch dem deutschen Staatsbürger Jugoslawien«. Wer, wie der Notizschreiber und seine Gesinnung», genossen, für die Unterdrückung deS Wahlrechte» der deutschen Minderheit einiritt, verstößt gegen die Slaatikgrundgesetze deS Königreiche» der Serben, Kroaten und Slowenen! Wer, wie ich, für die Wahrung des gleichen und uneingefchränkten Wahlrechte» eintritt, der erfüllt die jede» vorgeschriebene Siaatsbürgerpfl'chik Ich verwahre «ich dagegen, die Ausübung der mir gesetzlich zugesicherten und verbürgten Bürger-rechte al» exirem - nationale und staatsfeindliche Tätigkeit hinzustellen. Wa» die Slowenen für die flowe«lsche Minderheit in Görz und Kärnien fordern, nämlich die unein> geschränkte Ausübung de» gleichen Wahlrechte», da» müssen sie auch d«n deutschen Staatsbürgern Jugoslawiens zubilligen. Durch die Unterdrückung der einfachsten Bürger-rechte bei den nationalen M-nderheiten beweisen der Notizschreiber und seine Gesinnungsgenossen, daß ihre Politik eine extrem nationale und chiuvinistische ist, beweisen sie. daß ihnen an politischer Berhrtzung mehr gelegen ist al» an nationaler Versöhnung und politischer Verständigung zwischen Slowenen und Deutschen. Ich bin i» Wort und Schrist für den Abbau de» nationalen Hasses, für die Ausgleichung der Kommet 12 nationalen Gegensätze eingetreten und hab« in diese» Sinne gerade hier an der Grenze ausgleichend und versöhnend gewirkt. Meine politische Weltanschauung ist «in« ehrlich pazifistisch« und paneuropäischel Da» bew«isen meine Artikel: ^Nrtioaalis«us" (Marburger Zeitung vom 22. Jänner 1922); „Das Kapitel Deutschtum" (Cillier Zeitung vom 23. Juli 1922); „Nationalstaat und Wirtschaftsstaat" (Salier Zeitung vom 17. und 24. Deze«ber 1922, 7. und 21. Jänner 1923); „Grenzpolitik" (C llier Zeitnna vom 8. April 1923); »Der europäische Gedanke" (Cillier Zeitung vom 22. April 1923); „Staatsbürgerliche, well-bürgerliche und nationale Erziehung' (Cillier Zeitung vom 17., 21. und 24 Juni 1923); „Das Minoritäten-probte»" (Zagreber Morgen vom 28. Oktober 1923); „SloTanatvo in nemitTo" (Llooeu»ki Narod vom 8. November 1923); .Zur Frag: d«r deutschen Druckerei in Mari bor" (C:lli«r Zeitung vo« 11. Jänner 1924); „Neuorientierung in der euro päischen Politik" (gagreber Morzrn vo« 20. Jänner 1924). Dirs« Artikel hat der Verleumder in der und feine Gesinnungsgenossen allerding» kaum gelesen und wenn, so haben sie meine Aas. führungen nicht verstanden! Denn soweit die „Straj," und andere slowenische Blätter gegen meine Artikel Stellung geno-mm habe», so war diese Stillung, nähme der Ausdruck de» Unverständnisses der Aus» druck inferioren Hasie»! Die Billigung dieser slowenischen Kreise habe* meine politischen Artikel freilich nicht gesunden; sie seien versichert, daß mich daß nicht schmerzt! di gereicht mir hingegen zur Ehre und bestärkt mich in meinem guten Rechte, wen» mir, wie m einem gerade in den letzten Tagen zugegangenen Briefe der Führer ber paneuropäischen Union und Gelehrte Graf R. N. vr. jur. et phil. Coudenhcve-Kalergi meiner Schreibweise und meiner paz fistifchen Tätigkeit seine Anerkennung auSspricht. Ich werde ebenso wie ich gegen die völkischen Unterdrückungen der s/owenisch-n Minderheilen in »en Nichbarstaaten in Wort und Schrift eintrete, auch weiterhin gegen die Unterdrück an gen (und dazu gehört auch di« Verkürzung de» Wihlrechi»») der deutschen Minde'heit in Slowenien eintreten. Ich werde dadurch unserem Staate und auch der st», wenischen Bevölkerung einen besseren Dienst erweisen al» der Notizschreiber nnd sein« Gesinnungsgenossen mit ihrer Politik nationaler Verhetz »ng und nationaler Lüge! Sie dürfen mir aber nicht zumuten, daß ich vor ihrem nationalen Chauvinismus Kotau mache», daß ich ihnen zuliebe eine Politik der Unmannhastigkeit, des Opportunismus und der Gesinnungslumperei betreiben werdt. In dieser anständigen Gesinnung bestärken mich ernste und weitblicktnde Slowenen, di« mir bei «einer Arbeit freundschasilich zur Seite stehen. « • * Bezeichnend für den Schreiber der Hetznoliz in der „StroZa" ist e«, daß er «ich nicht nur unsach-lich und verlogen politisch angreift, sondern, daß »r ka» Politisch» «it dem Periö Nichen und Berufliche» in schmutziger, zelvtischer Weise erquickt. At« Er> widerung auf diese inferiore und gemeinste Alt. einen Arzt in seiner beruft chen Ehre zu kränken, die vtrantwortungsvolle Tätigkeit »ine« Arzte« i» den GesinnungSichmutz feiner eigenen politisch-» Berderblichkeit zu zerren, wollte ich dem Redakteur der .St^aza" Go'.ee zahlreiche D<»nkc«erkläruagen «einer slowenischen Patienten zur Einsicht übergebe». Diese Danke»erklärunge» «hielt ich von slowenische» Patienten, die über dies« gemein« Notiz der .Stroza" empört waren. Der Redakteur Golec weigerte sich, dirs« Er» klärunge» zu lesen und zur Kenntnis zu nehme»! Ich erkläre, daß die Behausungen de» Nctf#* schreiber«, der fich seige genug ungenannt ewer ge-sichtlich:» Verantwortung entzieht, in der „Stto^a" über meine ärztliche Tätigkeit nicht nur Lägen, sondern verbrecherische Verleumdungen sind! Mit Ekel leg« ich die Feder au« der Hand und überlasse es der slowenischen Intelligenz (nicht Halb-inlell'genz!) sich über di»sen Fall ihr Urteil zu bilde». Ich bin überzeugt, daß auch die Behörd«» solchen für di« Lage der Minderheit charakteristisch»» vo>komm»ifsen ihr Augenmerk zuwenden werde», daß sie gegen die Mentalität einzelner volksrxrhetzer, die ihr« deutschen Mitbürger al« vogelsreie Staat«, bürger dritter Ordnung ansehen, ankäwpsen werde», gegen diese sehr verbreitete Anschauung der Vogel-freiheit, die sich im geeigneten Moment zur Bomben-freiheit verdichtet! Merfämtm emerMauetsftxm i. £cucht die Sonne hell vom fiimmeC aus dem wolkenlosen Stau. denkt " sofort an grosse Wasche, jedefzep&, saubre Jfäau - J\&in, es wird nichts ,'ßlatt und müde und verärgert von 6er- Pein, schlaft da neben ihrem Wasctycy^> die geplagte ßäucui ein - -5te erwacht vor Schreck und Staunen War es zraum ? Wars Wirklichkeit ? Fimmel 'Dort am Boden liegt ja wirklich Seifit.! Und sie schreit: Schleunigst läuft sie 3u den JVachbarn und oas wunder (cluiö sie Cut preiset laut die neue Seiß, ' _> diaumend, sparsam., mild und gut.' dem hochbe/aönen. Xbrbe schmus ger Wasche fröhlich eilt hier diejßäuerin ins Waschhaus an die Arbeit unujertveUt. 5 ZixzumgeöUde sie umschweben. — 6ine9emse ihr erscheint die mit blutenrueif>em TCor-per einen schwarten Köpf uereint. .An die Arbeit mit de r Seife / * perrlich, wer 30 praktisch träumt und sie wäscht jet^t ohne Mühe denn die neue Seife schäumt Alles fragt:. Wie heißt die Stift 2 * JZlatoroa ! • hier stetit es schau.' Mir mit ihr wäscht fortan jede jede, jede jede sfrau. — 5. Aber, ach trots aller-Plage -Sctuueifi läuft ihr vomAggesicht-uadtrots alles Reibens njasdbt die. miserable Seife nicht. 9^013 lieh aus derSrust des Qzeres-rvie der &aum so seltsam raeht -sieht die Säuria staunend fallen schönste Seife ein Paket. - schäumt und reinigt ihre Wäsche blendend weif wie Siütensditiee. Und sie steht und schaut und jubelt: Jkus ist jetjt mein Wäschtagsrush ( ' ^ ..... Uridgesctiüjfyt aut ihrer Marke ihren Weg die Seife geht: 22üer:Durist im Scsmenglanje rein und Stol$ der Seznskopf steht. ZLATOROG-SEIFE IST BEI JEDEM KAUFMANN ERHÄLTLICH Qvorntce otilatorog ss& anon. Redner knitfiert die sogenannte Beamrenreduk ion angesich'S der Erhöhung ver A>Sgad>Posten fast aller Ministerien. Redner bemängelt beionder« die Vernachlässigung de« Volkifchulween«. N^ch ihm ergreift »a« Wort Abg. Dr. «osta tkumanudi. Er unttrziehl die Ausführungen Deß Finanzmlnister« einer äußerst fcharfen Kritik und deleuchiet mi> Nachdruck die U»wahiheit der These de« Ftnanzmi-«liste,», keine Regierung hatte so glinzei.de finanzielle Ergebnisse selbst in den besten Zeiten aufzu we»ien gehab,, wie fie da» radikale R-^i«e binnen Jihressrist erreicht habe. Redner despiich, eingehen» d» Emwick.ung der gegenwärtige» Budgetvorlage und erklärt, die nachteiligen Folgen der einfachen Bus^etumstellung auf ein kommendes Jahr würden sich bald fühlbar machen. Da« Budget werde du ch eine Verschiebung vom 1. Juli aus den 1. «pul heillose Verwirrung stiftm. Die Frage der Ablösung der Orient bahnen. In der Sitzung »er Nationalversammlung a« k>. Fevruar befaßte fich Abg Dr. ltumanudi avS-filhrlich mit der Ablösung der Orienibahnen, die ji »m Jahre 195? ohne weitere« Eigentum unser«« Staates geworden wären und für die kein zwingender Grund vorlag, sie gegenwärtig abzulöie«. Revner verlangt eine geheime Sitzung, damtt man der Oppo sition nicht vorwerfe, die staatlichen Interessen ge fährdet zu haven. (Lei der Opposition stürmische Zurufe: .Oeffeuilich I Oeffnilichl") Redner wieder» holt zum Schluße seiner Rede die Foneiung nach geheimer Sitzung. Verkehrsminister Koj t weist im Namen der Regierung da« Bei langen nach einer G-Heimsitzung, in welcher die Frage der Orient-bahnen verhandelt werden foli, ab. Die Regierung besteht auf der Oeffintlichkeit der DiSkuifion. (Zu rufe bei der Opposition: „Dann fallt ihr euch aver nicht beklagen, wenn wir alle« vorbringen I') Die Opposition zieht hierauf ihren Antrag nach einer Geheimsttzung zurück. Da« Wort ergreift Minister ltozii, um auf Grund verschiedener Angaben die An-gelegenheil der Orientbahnen zu besprechen. Fortsetzung der Budgetdebatte. A« 6. Februur wurde in der Nationaler« sammlung die Budgetdebatte fortgesetzt. Abg. Salih Baljö erklärte, daß eine Loniolidierung unserer Lerhtltnlffe auf Grund der Biiwoda».Verfassung unmöglich sei. Durch die Liquidierung der Lanve«. regierungen wurde ein Chio« in der Verwaltung geschaffen und die Foitsrtzuiig der Tätigkeit in dieser Richtung verursacht eine immer größere Uaordnung. Die Muselmanen sind in einzelnen Gebieten vogel> frei geworden. Die Regierung hat dle Täiigke« ver muselmanischen kulturellen Jistiiuiionen ewgestelli. Wegen einer solchen Politik sind - die Muselmanen gezwungen, gegen da» Budget zu stimmen. Abg. Jooan Popooit tritisieNe da« Regime uno sagte, daß d>e Regierung während der Wahlen allen red liche» München in« Gesicht geschlagen habe. ü. wird gegen das Budget stimmen, ttvg. Divuö «röt. irrte alle Zweige der staailichen Beiwattung und brachte Beweise für die Uaierdiückung de» Boltea in «itdserdien wo von ein»« Baynoau o»er Siraßcn-bau keine Lpar zu sehenist. Z, der Bevölkerung entwickelt sich die giohie U»zu|iicO(nheti. So wir die Landbevölkerung ist a^ch oic ätt>tiia)chj|i ver-nochlälstgt. Er wiro gegen da» Budget it>mmen. Gegen Syluß »er Gitzaug beunlragle bei Piafi»cn. die dringt ch: Wahl e».e« «»»«chusse» für ot< ttK Handlung d.S Aolommen» m>l J^r.rn. n und (eine Zugrstan» Nisse sür unier Bork >u Italien gemach.. Reoner glaubt, daß alle einig >eierr und gegen oic t)u„g Uchkeit stimmen wer»en. Die Opposiltoa begteuer« tz, I iici 5< • t a a n die Rede SuSniks mit Applaus, während bei den Radikalen Unruhe zu bemelken war. Dem Präsidenten gelang e« trotz der S örungen durch die Opposition, die Interpellationen von der nächsten T>g'tor»nung abzis'tz'n und dafür den Antrag aus Bildung de« Ausschüsse« al« e,sten Punkt ein zusetzen. Hieraus murre die Sitzung geschloffen. Warum Jugoslawien da« Abkommen mit Italien schloh Der diplomatische B'lichterNatter der »Daily Mail" sch-eibi in einem Artikel, daß die ft.tttfer ve« Italien,tch jugoilawischen Abkommen« vergessen, daß sich Jugoslawien lediglich eine Sicherheit zu «chaffen fuqie, gegen eine eventuelle Bereinigung I alten«. Ungarn« und Bulgarien«, die ihre Spitze i aiürlicher W-tfe nur gegen den SHL Staat habe» konnten. Andererseits können Uigarn und Bul> garien ohne Unterstützung Italien« niemals wagen, gegen Jugoslawien agreisiv vorzugehen. Mtntfterberatung. Am 3. Februar hätte ein Mmisterrat stattfinden sollen, da jc»och Ministerpräsident P i.{ verkühlt und auch Finanzminister Dr. «tojadinoo < am Ericheiaen verhindert war. sand nur eine Beratung der Minister statt. Es wurde in erster Linie die Einreihung der Beamten behandelt. Da man aber eine Beb.ckang sür otc Beamtengehälter fiaden muß, und der Finanz, minister abwesen» war, so war eine Weiterarbeit unmöglich und e« konnten keine endgültigen Beschlüsse gefagi werden. Die Minister klagien im allgemeinen darüber, daß der glnanzmiuister zu konsequent fei und sich schwer zu neuen Ausgaben bewegen lasse. Wtiler» wu»be die JnvaUdenfrage besprochen. Minister für Sozialpoltilk Dr. Peltä forderte, daß da« Invaliden, gesetz so schnell al« möglich vor die Skupöima ge bracht werde. Auch hier sind neue Sredue erforderlich. Zum Schluß wurde »te politische Sttualion besprochen und die Lage der Regierung mit Beziehung aus den Anklagcantrag gegen Dr. Lazar Markoviö beraten. Eine Schlappe der Regierung im gesetzgebenden Ausschusse tnfolge der Abstimmung de» Abg. vr. Äloser mit der Opposition. Die Sektion de« gesetzgebenden Ausschusses zur Beratung des Gesetzes über die Zentraiverwaltung setzte am 4. Februar ihre B-ratung fort, wobei die Bestimmungen über die Zahl der Ministerien Gegen-stand der Be,Handlung waren. I» Verlaufe der Debatte sprach sich die Mehrheit ver Sektion gegen »te Zahl vsn 1« Ministerien au« und forderte die Hrraosetzung dieser Zahl durch Bereinigung de« Kult»«- mit dem Unterrichtsministerium, des Post-mit dem Berkehrsmintflerium und ähnliche Bor-schlüge. Abg. Dr. Han« Moser beantragte die Zu-sammenlegung des Forst- mit dem Ack-rbauministerium, des Bergwerks- mit dem Bautenmintstertum. Bei der «bst>mmung blieb die Regierung mit fünf Stimmen in der Mm»e,hett. Die Opposition und Dr. Han« Moser brachiea mtt ihren sech« Stimmen den Vor» schlag der Regierung zum Falle. Minister Triflov:i zog keine ttons«quenzeo daran», sondern beantragte, otc Sektion möge Über die vnfch'.edenen vorgebiachten Metnungen nochmai« beraten und fich dann einigen. Etn» sofort dementierte Nachricht vom AücbtrUt der Regierung. Eine Blaiieimeldui g von der erfolgten Demission de« ftabmeius P ä £ «regle in Bcograd große Sensation. Die Nachricht wur»e zwar >osorl offiziell »emenliert, fie |et jeioch, wie in p?l»llch«o tt.eisen festgestellt wird, fuc »te Lag« der Regierung seh' bezeichnend. Die Asfäce Lazar Markovlt'. Wie bereit» berichtet, hat d^r Klub der Land-wirte einen Antrag aus Stellung »e» gewesenen I st zminister» Dr. L. Maikooit ooc einen Siaat«. ^r>q»«hos wegen M.gb.auchea «tngebrach>. Diese» etnirug haven oic ftuutatci., Otc Mu|elmanen um, nach oa uoei Itaiigc^aDut Oaatui.g, uuch Die De-motiaun unler>chr««i»en. In polti fche», ftmte» hcuicht sur ote Suche groß.« I ueiefle, tnsbe louocre für »te piiiumeniauiche B yauvlung be» »lurage». Da uder den Antrag grhci« abgestimmt wlld, »st man >m Zanket, wie fich »ic radikale Giuppe Rui.loo.t, weiche >ei«elze>l ven Stutz Dr. M.ikovit' hervltgesUhrt hat, halten wt»o. Man zw-iselr j»h. »ara», ob d e R-g>e»u>rg ote zur Ad> t.ynnag ot» an.>age» uoiweii«ttfe S»mmenzahl be lommcn wird. D. Lazar Mark»o>< ve>ofs^ntlicht eine Erklärung, in der ei sestpcUt, daß die Anklage Serie 8 nur au« Partei- und so gewöhnlichen Motiven erhoben werde, um fich für die Wahlniederlage in der Herzegowina zu rächen. Weiter« nklär« Dr. Marko» v>e, er habe keine Ungesetzlichkeiten begange«, oder um sich klarer auszudrücken, er habe keine unge« setzliche Entscheidung ge»offen. Jede sei mit den ge-sitzlichen Vorschriften im Einklang. Zu» Schlüsse sagt Dr. Mai Fonts, er fei bereu, seine Bebaup ungcn in der Nationalversammlung dokumentarisch zu belegen. _ Kurze Wachrichten. Die von russischen Ingenieuren für die Sowjetarmee entworfenenFluqzeuge wurden loeden in England fertig-gest>llt. — Dem D utichen Theater tn Aa'sig wurde die Sonzeifion für 1924 entzogen. Großfürst E?>ill von Rußland «klärte einem Vertreter des „Darly Expreß", daß er noch 1924 den versuch machen wc.de, nach Rußland zurückzukehren, um es von den Kommunisten z« befreien; Rußland brauche schon längst einen Zaren. — S-alut und Stnowjew beanspruchen als vertrauliche M tarbeiter Lenins das ent chei»enbe Wort über die Nachfolgefchaft; die meiste Aussicht dürfte Tschttschertn haben. — Der neuernatime jugoslawische Gesandte tn Wien, Milan Mtlojkvit, hat dem Bu»de«prÜfi»eoten sei« Be-glaudigungsichreiden überreicht. —Hageubeck wiü einen Teil seiner Tiere nach Schönbrunn in Lost «nd Quartier geben. — Ja ganz Oesterreich gab es 24 641 Bankdearnie; htevon entfallen auf Wien 20.819, der Rest auf die Provinz. Graz weist die Zahl 971 auf, Linz 952, Innsbruck 501, Salzburg 319, «lagenftm 206, Wel« und Btllach 109; von den steiritchen Provinznästen entfallen auf Leoben 81, Brück 26 und Radkersbnrg 15. — Räch den antet italischen Blättern ist ftiontyte von neuem von Gold- und Stlverfieber erfaßt; im Quellen-gebiet des Beaveiflaffes wurden reiche Lager von Gold und Silber entdeckt; Menfchenströme wandern nach «londyke. — Der spanische General Verengn er, dem die Schuld an der Niederlage von Melilla bei-g »essen wird, wurde zum To»e verurteilt. — Seit d m Tode Lenin» nehmen die GewaUakie der Bol-schcwiken wieder übetchand; es kam in verschiedene» Gegenden zu Unruhen, die blutig unieidcücki wurden. — Trotzkij soll nach einer Warschauer Rechrtcht nach Kaukufien gebracht morde« fein und demnächst nach Sibirien verbannt werden. — Rakowtlh dürfte zum Vertreter Rußland« in London ernannt werde«. — Auch in Belgien wird nun die Frage erwöge«, die russische Regierung anzuerkennen. — Al« Nach-folger Lenins wird der bisherige Stellvertreter des Lolttkommisfär-Rates, Rhkow, genannt. — In Tokio ist e« zu großen Unruhen gekommen, die von kommunistischer Seite ausgehen und die Ausrufung der Republik bezwecken; einige Mitglieder des ftj» bmeueS sollen g,flachtet sein. — Wie«baden wurde von den Separatist-« geräumt. — Die „Deutsche Zeitung" wurde wegen eines gegen die Regierung gerichtete« Artikel« verboten. I Jambo ist aooh nicht Unge in JagosUvien. Es gefallt ihm anch des vielen Weines wegen hier sehr gut. Lediglich das ungewohnte Waschen macht ihm viel Kopfierbrechen nnd er hat sieh bis jetxt nach allen Regeln der Kunst davon gedrückt. Endlich hat man ihn dain bewegen können, einen Riegel der wunderbar reinigenden Z latorog - Seife rn erwerben, die in jedem Geschäfte in haben ist. Qam »toi» Über diese Kultur tat lässt er »ich mit dem Riegel photographieren. (Fortaetiuog folgt). triff 4 Aus Stadt und Land. Evangelische Gemeinde, fcm 10. Februar findet kr Gemeinde^olieedienst um 10 Uhr vormittag» im Gemeindesaal« statt. Daran schließt fich um 11 Uhr ein Kind«rgotttidienst. Alexander Kantie f. Wie «an «ns an» Mostar meldet, starb dort a« 2. b. M. um 6 25 Uhr morgen» der bekannte serbische Dichter Alexander Santic. Santiö hat bereit« In den ersten Tage» de» voiigen Monat« die Sprache verloren Schließlich ver-lor er auch da« Bewußtsein, bi» ihn der Tod von seinem Leiden erliste. Trauungen. Aus Bojnil wird berichtet: Am Sonntag, bim 3. d. M., wurde ln der hiesigen Pfarrkirche Herr Andrea» Rel-c, Elektrotechniker au» Zagreb, mit Fräulein Jda Mülleret, Tochter de« E Joses Müllerei, Haaipflegn» in Vojnik, und Franz Novak, Tischlermeister, mit Fräulein Suppan, Tochter de« gew. Siallnerschen Werk-sührer» Jobann Svppan, getrau». Die Vewilligung der Sammlung für die deutsche Linderhilfe für da» ganje Kelch güllifl. Aus mehrfache anfragen, ob die Auiaahm« der Sammrltättukeil sür die deutsche Kinder-Hilfe dmch die einzelnen Ortsausschüsse, bezw. deren eigene Konstituierung von einer besonderen vewilli-(jung der politischen Behörde abhängig sei, haben wir un« an den .Deutschen Hilf»au«schuß* in Novisad um Auskunft gewendet, die un» dahin erteilt ward, daß sich di« Bewilligung der Regierung zur Auf. nähme der Sammeltätigkeit seine« Erachten« aus da« ganze Reich erstrecke, da jene keinerlei einschränkende Bestimmungen enthalte. Wir bitten daher alle Ort«, autschüste, die mit der Ausnahme ihrer Sammel-tätigkeit noch zuwarteten, mti dieser sosort ,u beginnen. Da« bisherige Ergebnis drr Sammlung zugunsten der deutschen Linderhilfe. Der „Demiche Hilf«au«schuß" in Rootsad veibffenl-licht im Deutschen volkSblatt die bisherigen Eigeb-uisse seiner Sammeltätigkeit, u. zw. betrauen diele 8SS.185 20 Dinar, L.763 47 ez Weizen, 2 5?0 S6 q Mehl, 62.653 q Fett, 16-02 q »pdf. 325 31 q Mai«. 84-68 q Bohnen, 121*19 q Kartoffel, 44 q Zucker und die Unterbringung von 5084 Sindern. Da» Konzert Dr. Nigv Prof. NavniK. In Dr. Rigo uno seinem Begleiter Prof. Ravnik lernte nnser Publikum ein interessante« Künstletpaar kennen. Dr. Rigo ist »ine mnstkalisch zweifellos tief angelegte Natur v?ll heißen Empfinden«. Diese b-sondere Note seiner Begabung kam vor alle« den düster und dra«at,fch gehaltenen Liedern zugute, wie z. B. der „Vision', von Ärjanc und dem höchst eigen-artigen »Herbst! et» eine« Narren" von Lojov'c, weiter« drm „Fünften Zigeunerlied' von Dworschak und den beiden Schlußstacken „Uspavanta" und „voj voda* de« genialen Russen Musorg»ky. Dr. Rigo hatte gerade bei diesen Werken oft Augenblicke von größter dramatischer Schlagkraft. Im ganzen Großen h^bcn wir in Dr. Rigo vor allem einen Bühnen, künstln vor un«, der zweifello« eine bedeutende Zukunft auf diese« Gebiete vor fich hat. Der zarte b«l canto, welchen der Konzertsaal in höherem Maße »'»langt, al« die bewegte Bühne, liegt ihm weniger, wa« sich besonder» bei Sachen, wie „Ich trage meine Minne" von R. Strauß und .Tom der Reimer" von Karl Löwe, zeigte. Die deutschen Kompositionen, »»«besonder« Schubert« »Ihr Bilbni»* und „Der Vtla»" in Wols» „Die Rattensänger" litten aber ganz merkbar darunter, daß fi, nicht deutsch gebracht wurden. Gedichte Heine«. Goethe« und anderer Dichter von so ausgeprägter Eigenart lasten sich eben nicht Übersetzen. Die Übersetzung raubt de« Gedicht seine Seele, und da bei Schubert, vor allem aber bet Moderne wie Wolf, Marx u. a. jeder Ton au« de« Gedichte heivordlühi, geht mit dem Text« auch dt« Melodie zugrunde. Deutsche Gedichte mögen daher künftighin i« Original gesungen werden, welche» ja ohnehin jeder Zuhörer versteh», jedenfall» bester als französisch. Nur ein Mensch, der nicht» von Sonst versteht, kann fich über diese rein künstlerische Forderung beschweren. Für Leute, die nicht da« geringste Beiständn!« haben, sind aber derartige Kon-zerie ohnehin nicht bestl»«t. Prof. Raonik ist ein glänzender Pianist und vor alle« unübertrefflicher Begleiter. E» war un« eln besonderer Gewinn, gerade die>en eizellenlen Künstler kennen zu lernen, besten Ruf in allen «ufikalischeu Kreisen unsere« Lande« und darüber hinau» fest gegründet ist. Gerne möchten wir Herrn Prof. Ravnik einmal al« Solisten be. grüßen. Freilich müßte ihn dann ein bester?« Instrument zur Verfügung gestellt werden. Der Besuch war nicht schlecht, ad« auch nicht gut, obwohl gerade die Nachmittagsftunden »ine« Sonntag« namentlich in Cillier Aeitaa, Großstädten die beliebteste Konzertzeit sind. Unser Publikum maß sich eben an derartige Neuerungen erst gewöhnen. Die Klage der Sparkasse in Maribor wegen der Zeichnung der Kriegoanleihe. Wie wir bereu» setnerzen berichteten, hat die dcr-zeitigt Direktion der Gemeindespatkaste in Maribor den früheren deutschen Ausschuß der Sparkaste aus Zahlung einer Entschädigungssumme von rund 16 Millionen Kronen samt mehrjährigen Zinsen wegen Zeichnung der Kriegeanleihe belangt. B: gründet wurde dieser Anspruch damit, daß der alte Ausschuß mit Rücksicht aas die Krieg»lage Halle w sten müssen, daß der Kiteg sür O-ste,reich ein schlechte» Ende nehmen weide und daher die Krieg?» cuileihe wertlos werden würde und wel angeblich: Fo «Mängel bei Zeichnung der Krieg»anleihe eriolgt waren. Die letzte Behaupung haben die beklagien Ausschußmitglieder vollständig widerlegt und nachge-wiesen, daß sie genau nach den Bestimmungen »er Spirkastestaluten den W'iiuagen der Oberbeböeden Folgt leistend im Rahmen de« damalige» vermögen» stände» der Spirkaste Zeichnungen vornahmen. Nach umfangreichem SchristenweHsel fand nun vor kurzem die Streitverhandlung statt und hätte bei dieser d.e klagende Sparkaste »ine UcteilSzebühr von mehr als 1 M'llion Kionen erlegen sollen. La ihr dieser E -lag offenbar schw.-r geworden iräre urd fie änderst"» wohl auch die AuestchiSlosigkeit de» NchlSstrei c« riasah, hat sie die Klage unter verzicht auf den KlagSanspruch zurückgezogen. Die Sparkaste mich daher, statt die erhoffien Millionen zu erhallen, be d-utende Spesen zahlen. Auch in slowenischen Kreisen iviid lebhasi die Frage erörtert, ob der derzeitige !5parkasteau«ichub Nicht au» eigenem diese Spesen decken wüste, weil die klage in höchst leichtfertiger Weise überreicht worden ist. Die siuheren G rert'n der Sparkaste Dr. Zrgolic und D . L Stovir waren »ach eingehendem Studium der Sachlage zur Er kenntni» gekommen, daß etne derartige Schadenersatz-k'age unhaltbar wäre. Der derzeit-ge chauvinistisch-Ausschuß hat trotzdem die Klag»sührung bech losten und nun hat die Drangsalierung deutscher Mitbürger ein unrühmliche» Ende genommen. Vielleicht hat sich auch in diesem Falle da» Sp ich vort bewahrhe irt: „Wer anderen eine Grube gräbt, fällt ielt,st timrci- Veranstaltungen der Slowenen tn Oesterreich. Der üli anen verein Si Michael od Veivurg gav am 2b. November da» Schauipel „Da« Heldenmädchen", verbunden mit einer Tom boia zweck» Anschlang einer neuen BerelnSsahne. Diese wurde am 8. Dezember feierlich geweht. Am 1. Dezember begingen die Slowenen tn Graz ihie Tagomirfeter, d. i. der Gedenktag an verstorbene Z igoslawen. E» sand daher in der Franziskaner kirche in Graz eine Trauermeste für den Grafen Johann Erasmu» Tattenbach statt, der am 1. De zember 1671 im Geazer Landhaus« wegen der be-kannten Magnatenverschwölung enthauptet werben ist. Der Sloweni'ch.ka'holische Foldung«t>ereiu „Äre»' in Graz, Prokopigaste 12/11, veranstaltete am 30. Dezember in seinen vcreinsräuwen seine diesjährige WeihnachlSseter mit vorirägen. Tombol» sowie anderen Vergnügungen und Musik. Der Fort-b ldungSverein in Bleiburg führte am 30 D z-mber da» dreiaktige Bauernstück »Die Nutznießer" aus Da» WeihnochtSspiel „Die Hirten und die Könige" wurde am 6 Jänner vom Slowenisch katholischen Fortdildung»verem „Trta' in SuterSdorf im dortigen vereinShauje unter Mitwrkung de« heimischen Männer- und gemischten Ehore« gegeben. Der FortbildungSverein in S:. Jikob im Ro^en-tale gab am 27. Jänner in seinem Vereint saale die Wiederholung de» dreiaktigen Lustspiel S »Die Macht der Uniform". Am gleichen Tage wie-verholte der Fortbildung«verein .Danie»" in St. Veit im Jauntale ia St. Pr!»u« da» dreiaktige Volks-ltück »Die Festel", ferner hat der Slo venisch kaiho lisch« Foltdttdung»vereia sür Rinkenderg am selben Tage sein« JahrtShaupiversammlung, verbunden mit der Ausführung dc« SchauipteleS „Fabiola und Agne«abgehalten. Da» gleiche Stuck wui de am 2 Februar vom Slowenilch-katholilchen FortdildungS-verein in Eberodorf in besten vereinSiäumen gege-den. WeilrrS veranstaltete am 3. Februar der Lesevnein in St. Kanzian in einem Olle bei St. Kanzian die nochmalige Ausführung der beiden Stücke „Die Raine de» Leben»" uid „Wie der Herr — so der Knecht*. Schließlich sand ab 2 und 3. Februar in St. Johann im Jauntale ein Fs-tbildungSkai» statt, den der Slowenisch christlichsoziale Bund sür Kärnten veranstaltete. Der Kur» um'aßte zehn vor-träge, die aus die btidrn Tag« verteilt waren. Die Vo iräge waren zumeist poltnichen und w rtschafilichen Inhalt«. Unter den Vortragenden befanden sich auch Rm»«er IL die beiden Abgeordneten Dr. Petek und Pfarrer Poljanec neben Poioc-iik, Aichholzer, Po»go?c, Sekol, L>«pel, Herzele, Starc und Lr. Zeich n. Wilsons Tod. Wie au»' Washington qe» melde» wird, ist Wilson am l. Februar um 1 Uhr 15 Minuten nach amerikanischer Zeit gestorben. Schon am Morgen hatt« die Herztätigkeit stark nach-gelösten, mittaa» begann sie ganz auszusetzen, so daß dann der Tod eintrat. Wilion litt schon 4 Iihre an Arterienverkalkung und eine Hälste seine« Körper« war ganz gelähmt. Am Totenbette bsfanden sich seine Fiaa, eine Tochter und Admiral Gersoa. D* Nachricht vz« Tode WilsonS wurde zuerst de« W?ißen Hause und dana der ganzen Welt milge-teilt, von allen Seiten kommen BeileidSkundgebungen. Präsident Coolidge sprach al« einer der ersten sein B ileid au?. Ministerpiäsident Mac»onai» sprach in einem Telegiamm nam nS der Regierung und des englischen Volkes der Witwe W lson« da« Ä ileid aus. Er erwähnte die groß« Roll«, die der verstorbene in d«r Wclipoliiik gespult habe urd daß er als einer der größten Diener de» Feitden« un» der Gerechtigkeit anerkannt werde. Wie v:r-laute», wird Wilson im Gewölb« der im Bau oe-südlichen St. Peter- und P iuluZ-Kath«drale bei Wachinqlou beigeietzl werden. Gesellschaftsreise ..Rund um Italien" (Ostern in Rom). Der Zvulnalisten- und Schtislitcllerverein „U yeberschutz' E. L, Berlin, teilt un» mit, daß er in der Zeit vom 9. bi« 30. April l. Z seine neunte, gioße G-sellschifi«reise unter de« Leitwort „Rund um Italien" v-ranstalte». Die Fahrt beginnt tn München, fleht einen «chr> tägigen «usenlhalt ia B.nedig vor und wird von Trieft auS al« große E.holangSsees^hrt um da« i'.itleniichi Festland so tgeietzi. Der 16 OOO Toauer.» Dawp'er „P asidcnt W'lson" wird aus »emer Ame-rikareiie die nalieniich- O>tküfte entlang fahren, die «trave von M ssi >a pa>sie,en und die Reiieteil-nehmer nach R^apet bringen. Von hier au« beginnt d«e Ueberlandre»« Neapel und Soirent, Capri, Pompij und Amliisi. Rom ^mti vlniägigem O/ter-ouienlyali) Fto enz. Pi»a, Genua. Mailand mit V-lichtigui.g all:C «ehei S^üidigknten. Die Raob-reise sühit q irr durch die Schweiz und end« in tgarl. Die ganze Rei>e w:r» kinematographisch aufgenommen. Nlchimitgtteder — Damen und peiren — sind al« Reiseieilnehmer willkommen. Genaue Piogr^mme sind von der Ge chif » t«lle de» Vereine«, B-rlin W 30, Luiipoidstlage 3i, kostenlo» zu belieben. Die Hebung der bei Skapaloiv versenkten deulschrn Flotte. «ell!chast wird die Heoung u. a. gegen Adireiung de» g'ög-en der schlachischiffe, da« zu Üliaröorierzwrcken der eng-iilchen Klone dienen soll, übertragen. Die Ueber, reste der anderen Schiffe können, jo««it möglich, von der Gesellschaft verwertet werden. Mit den Beignng« orbeuen soll begonnen werden, sobald e« die Wirt«-ruug gestatiet. Bekannt ist, »aß von engl'icher Seite schon vor drei Z ihren die Hevung der Schlacht-sch ff: beabsich'igl war, der P.an aber wieder sallen gelassen wurde. Wa» St« brauchen, da» ist E!saflu»dl Dies«» wahr« Hauemillet, wetqe« Zhre Schmerzen veriuidtl P odeseudung 27 Dinar. Apoiheker Eug. v. Feüer, Stuvici Donja, Eljaplatz Rc. 33b, Kroatien. Ausweis über die bishrrtgen Ergebnisse zugunsten drr drutfchen Uiitdrrhiise in Stvwrnlrn. £ p t n b t t ffJal Kinder Sammlung der „Cillier Zeitung" . 4.v— *0 „ „ .«Sotticheer Zeitung" »070-—*) — Ort«hilfSauti'chuß Breite« .... 525-— — „ fto cpita reta . . 17IS-50* — r Koprivnik b. «oienje 163')-— — „ Starenberg . . . SW«-— — „ Store.....580*— 4 „ Boinit ..... 700-— 6 Suin nie 10163-60 SO •} Bereit« im .Deutschen BoltSdlatt" ausgewiesen. stammn- 12 41) (Nachdruck verboten.) Das Geheimnis des Schränkchens. Roman von Burton E. Stevenson. Er war au« der Welt gegangen, ohne viel Leid-tragende zu hinterlassen. Ich glaube, Park« sühlte stinen Weggang am tiefsten. Bantine war in einer Hinsicht ein einsamer Mann gewesen; nicht viele Menschen grüßten aus einem Ging durch di? Avenue Ssler al« er und doch speisten nicht viele Menschen öfter als er allein. Er hatte eine gewisse Art. die nicht zu näherem Umgange einlud. Er hatte in jedem Lande aus der Erde Bekannte, in keinem Freunde. Alle« die« überdach! e ich ein wenig traurig, al» ich an jenem Abend zu Hause saß — nicht ohne mich leltft nach meiner Stellung in der W-lt zu fragen. Die meist?» von un« find, wie ich glaube, etwa« bckümmeri, wenn fie sich ihrer geringen Wichtigkeit bewußt werden; die meisten von un« würden «in wenig erschrecken, wenn fie einen oder zwei Tage nach ihrem Tode zurückkehren und erkennen könnten, wie luftig die Welt weiter geht! Ich selbst wür»e, da« wuhte ich, kaum mehr vermißt werden al« Vintine. TaZ war kein gesälliger Gedanke, denn er schien aus e!neu Mangel an mir selbst hinzuweisen. Dann übte auch da« G heimni» von Bantine« Tod eine niederschlagende Wirkung aus mich au«. Solange eine Theorie al« Grundlage zur Erklärung, solange ein Lichtstrahl vorhanden war, hatte ich ge. hoff', daß sich die Tragödie erklären und sühnen ließe, aber nun war meine Theorie zusammengestürzt, ich stavd im schwärzesten Dunkel, au« dem kein Weg KmauSsührte. Nie zuvor halte ich mich einem Ge-h-.imni« gegenüber so dliad und hilfioZ gesühlt. und d-ese« Gefühl beherrschte mich dergestalt, daß e» mich noch lange nicht einschlafen ließ, nachdem ich mich zur Ruhe niedergelegt hatte. Ich hatte da« unbestimmte Gefühl, daß ich mit einer größeren Macht kämpfte, o!« fie mir verliehen war, mit einer drohenden, schreck-Iichcn Macht, die mich mit einer Hanvbewegung zer» schmettern könnte. Bantiae« letztwillige versügung wurde am nächsten Morgen eröffnet. Ec hatte bestimm«, daß seine Samm-lang von Kunstgegenständeu in« Museum übergeführt, und daß da« Hau« selbst und diejenigen Teile de« Mobiliar», die sür da« Museum nicht geeignet seien, zn dessen Gunsten verkauft würden. Ich hatte bereit« Sir Caspar Purdo Clark« von den Verfügungen de« Testament« tn Kenntnis gesetzt, und so war der G-chästSletter de» Museums bei der Eröffiung an. wrsend. Er gab zu Protokoll, daß er beauftragt worden sei, mich zu bitten, die Gegenstände noch eine oder zwei Wochen ia Berwahiung zu behalten, bis die Vorbereitungen für die Uebersührung getrosten seien, ff« würde also nötig sein, ein Inventar der Lantineschen Sammlung auszunehmen, und der Assistent de« Direktor« sollte diese Aufgabe unverzüglich in Angriff nehmen. Ich erklärte mich mit all diesen Maßnahmen einverstanden, aber ich kehrt« ganz niedergedrückt in «ein Büro zurück. Die Sammlung Bantiue« war mir immer wie «ia Teil seiner selbst erschienen; »och mehr betraf die« den Teil de» Haufe», ia dem sie aufbewahrt worden war. Sie würd« viel von ihrer Schönheit und von ihrer Bedeutung verlieren, wenn fie mit Schildchen versehen und in steifer Ordnung an den Wänden eine» Museum« ausgereiht sein würde, und e« kam mir der Gedanke, daß es sür New Zsort «ne glänzende Bereicherung wäre, wenn diese» alte Hau« und sein Inhalt unberührt erhalten bleiben würde, al» anschauliche» Lehrbeispiel für die »eivöse. rastlos« jüngere Generation, wie viel ruhiger »nd kultivierter die Lebensführung der älteren Ge« Iteration gewesen, etwa in der Art, wie da« schöne alle Planlia-Moretu«'Museum in Aniweipen einen Borwurf bildet für jene heutigen Verleger, die die Literatur al« eine Ware betrachten, die auf gleicher Slufe mit Seife und «äse steht. Da» würde sich natürlich nicht machen lassen; die letzte Schranke für die geschäftlich« Invasion der Avenue würde niedergelegt werden; diese heldenmütige Nachhat der alten L-ben»ordnung würde ausgerieben werden; in einem oder zwei Jahren würde fich ein Monstrum au» Stahl und Eisen aus de« Platze er» Heden, wo drei Generationen der Bantine» ihr Leben verbracht hatten; und die Sammlung so einheitlich und zusammenhängend, der der letzte dieser Familie sei« Leben geweiht hatte, würde in den Riesensamm-lungen dc« Muse»« untertauche» und fich verlteren. Da» war ein traurige« Ende! Cilltct Zeitung .Ein Herr wünscht Sie zu sprechen. Herr Lester." sagte der Bürojunge, al» ich mich an meinem Schreib-tisch niederließ, und einen Augenblick später wurde Herr Felix Armand zu mir hereingesührt. Ich brauche nur die Augen zu schließen, um mir diese sesselnde Persönlichkeit in» Gedüchlni« zu rusen. Ich bin selten einem bemerkenswerteren Menschen begegnet. Er hatte ein weltergebrämile« Gesicht und klare Augen, einen dunkeln Bollbart und lanae», fast noch schwarze« Haar — wie e« sich um die Schiäsen legte, kann ich nur mit dcm Worte faszinierend be-zeichnen — und erweckte einen Eindruck von impo-nierender Stärke und Männlichkeit. Außerdem halte er etwa» Kultiviertes an sich, da« sich aus den ersten Blick verriet — da» Benehmen eine» Manne», der viel gereist ist. viel gesehen und mit vielen Menschen hohen und niederen Stande« verkehrt hat, das Be> nehmen eine» Manne», der sich überall, in jeder GesellschastSschichlt zu Hause fühlt. E« ist mir nicht möglich, mit bloßen Wo.ten auch nur entfernt einen Begriff von feiner lebhaften Persönlichkeit zu geben. Aber ich muß gestehen, daß ich vom ersten Augenblick an eine« bedeutenden und angenehmen Eindruck von ihm gewann. Uad dieser Eindruck hat sich noch verstärkt. „Ich spreche sehr schlecht Englisch." sagte er. al» «r sich niedersetzte. ,W:nn Sie Französisch sprechen ..." ..Nicht halb so gut al» Sie Englisch sprechen." erwiderte ich lachend. „DaS kann ich au» Ihrem ersten Satze abteilen." „In diesem Falle werde ich mein Beste» tun," sigle er lächelnd, „entschuldigen Sie bitte mnne Fehler. Zuerst, Herr Lester, muß ich Sie betreffs Armand und Soh-i sür diesen unverzeihlichen Irrtum um Entschuldigung bitlen." E« hat fich also wirklich um einen Irrtum ge. handelt? sragle ich. „Um einen Irrtum, der un» sehr unangenehm gewesen ist. Wir können un« denselben nicht erklären. Glauben Sie mir, Herr Lester, <« kommen selten Irrtümer bei un» vor; wir haben einen Stuf, aus den wir sehr stolz find; aber da« Schiänkchen. da« Herr Bantine kausle, blieb in unserem Lagerhau« stehen, während diese« andere verp.ickl und an ihn abgeschickt wurde. Wir haben die strenste Untersuchung veranlaßt." „Also ist da« Schränkchen, da» Herrn Bantine gehört, immer noch in Pari»?* „Nein Herr Lester, der Irrtum ist vor einigen Tagen entdeckt worden, und da» Schränkchen, da» Herrn Bantine gehört, wurde an mein« Adresse hieher ausgegeben, ffs muß nächsten Miltwoch mit d«r „Prcverce" eintreffen. Ich werde,« selbst in Empfang nehmen und Herrn Bantine abliefern." „Herr Banline ist tot," sagte ich. „Wußten Sie r« nichl?" Ec sah mich einen Ang«nblick starr an, al« könne er mein« Mitteilung nicht begreifen. „Sagten Sie nicht, daß Herr Bantine tot ist ?* frag!« er dann stotternd. Ich erzählt« ihm kurz, wa« ich von der Tragödie wußie, während er mich mit bestürzter Miene be-trachtete. „Seltsam, daß Sie nicht« davon in den Zeitungen gelesen haben." fügte Ich hinzu. „Sie waren voll vou Berichten darüber." „Ich habe Bekannte in O tetec besucht," erklärte er. „Dort tras wich di« Nachricht von unserem Haus«, die mich eiligst zurückberief. Ich fuhr geradenweg« vou der Bahn hierher, unglücklicherweif« ohn« Sie zu treffe»." „E« tut mir leid, daß ich Ihnen so viel Mühe verursacht habe," bemerkte ich. „Aber, lieber Herr Lester/ erwiderte er, „wir müssen un» Mühe qeben. E » solcher Fehler ist ein Unglück sür un». Mein Baler, der noch von der allen Schule ist, war ganz ausgeregt darüber. Aber da» Hinscheiden de» Herrn Bantine ist ein großer Schlag sür mich. Ich bin oft mit ihm zusammen-getroffen. Er war wirklich ein Kenner, wir haben einen unserer geschätztesten Gönner verloren. Er wurde also in einem Z'mmer in seinem Hause tot auf-gefunden?" „Ja, und der Tod rührte von einer kleinen Verwundung an der Hand her, ia die irgend ein sehr w!rksameS Gist eingespritzt worden war." „Höchst merkwürdig! Wie wurde diese Wunde verursach«?" ,Da« wissen wir nicht. Ich hatte eine Theorie..." „Ja?' fragte er, wobei feine Augen vor Ja-teresse funkelten. .Wenige Sluvbeu zuvor war ein anderer Mann in dem gleichen Zimmer, aus die gleiche Art ermordet, aufgesunden worden." 6 „Ein anderer Mann?" „Ein Fremder, der vorsprach, um Herrn Vaatiae besuchen. Nach meiner Theorie waren fie beide, der Fremde und Herr Bantine, getötet worden, während fie damit beschäftigt waren, ein Geheimfach an dem voule-Schränkchen zu öffnen. Ist Ihnen etwa» au« der Gejchichle de» Schränkchen» dekannt Herr Armand?" „Wir find der Ansicht, daß e» vou Boule selbst für die Madame de MonteSpan angefertig« worden ist/ anlwortele er. ,,E« ist das Original zu eine« anderen, das sich jetzt im Louvce befindet, uad von dem »an weiß, daß e« dem Großen Ludwig gehört hat." „Da« war auch Bantine» Ansicht," sagte ich. „Wie er zu diesem Schlaffe gekommen ist, weiß ich nicht —* „Herr Banline war «ia Kenner," sagte Armand ruhig. „E« gibt gewisse Kennzeichen, die keincm Kenner entgehen." „Seine Ansicht über die Geschichte de» Schränk-chcn» war e«," «klärte ich, „die mir die Grundlage sür mein« Theorie lieferte, ffm Schränkchen, da» Madame de MonteSpan gehört, würd« natürlich eia Geheimfach besitzen, »nd da rS in den Tagen von BrinvillierS und La Boifin hergestellt ward«, wa» wäre natürlicher, al» daß e» durch einen vergifteten Mechanismus gehütet würde?' „WaS wäre natürlicher. Sie haben rechl!" meinte mein Besucher mit erregler Stimme, und e» schien mir, al» folge er mir mit verstärktem Interesse. „Da» ist eine ganz vernünftige Ueberlegung, Herr Leiter!" „Sie schien eine Situation zu erklären, sür die fich keine andere Erklärung ausfinde« ließ,' sagte ich. „Und sie hatte zu dem den Vorzug, romantisch zu klingen." „Da» ist einzigartig,' stimmte er lebhaft bei und seine Augen brannte» wie zwei glühende Kohlen. „Bon klein aus," setzte er hinzu, als er bemerkte, wie ich ihn auiah, „bin ich ein Liebhaber von ge« dcimntSvollen Geschichlen gewesen. Sie üben einen Zauber aus mich au», den ich nicht erkläre» kann; in «einem Blute liegt etwa», da« durch sie ausgelöst wird. Ich sage mir bisweilen, daß ich da« Zeug zu einem großen Detektiv oder zu eine« großen Ver-breche? gehabt hätte, und nun bin ich nur ein Händler von Kuriosilälen geworden. Sie werden verstehen, wie mich eine so ungewöhnliche Geschichte s'sselt." „Vielleicht können Sie un» behilflich sein," schlug ich vor, .den» diese Theorie vo» mir ist völlig Lügen gestraft worden." „Lügen gestraft? In welcher Weise' fragte er. „Da» Geheimfach ist aufgefunden worden .. ,l?owmont?" rief er au», wobei seine Stimme vor Ueberraschung fich erhob. „Wie? Gesunden? Da» Geheimfach ist gefunden worden?" »Jawohl, und e« wurde festgestellt, daß kein vergifteter Mechanismus e» behütete." Er atmete tief auf. Dann faßte er sich und lachte ein wenig vor sich hin. „Ich darf." sagte er. »mich wirklich nicht s» gehen lassen. Es ist wie eine Art Berauschung. Sie sagten, man habe die Schieblade entdeck«; und e» sei kein Gift daran gewesen? War da« Fach leei?" „N-in, e« war «ia Plckch«« Bries« darin.' „köstlich! Liebesbriefe sicherlich' B'llel» donx vom G oßen Ludwig an die Monletpan v!elleicht?" „Nein, unglücklicherweise waren sie roeit neueren Datum«. Sie sind ihre« Besitzer zurückerstattet worden. Ich hoffe, Sie find mit «ir einverstanden, daß die» richtig war?' (Fortsetzung folgt.) Verstorbene im Jänner 1924. In der Stadt: Josef Wonk, Hau«- und Realitätenbesitzer, 76 I.; Marianne v. Cser»,, Private, 77 I.; Anna Staudinger, Private, 88 I.; Mathilde E'haiii, Advoka«en«gatiin, 58 I.; Theresia Lorgrr, Gemeindearme au» Celje, 75 I. — I» allgemeinenKrankenhau»: Maria &i»otrc, BergarbeilerSgattin au» Sv. E«a, 33. I.; Danica Karte, Poi«bea«tenSkind au« Umgebung Eelje, 4 I.; Maria Tajviek, Taglöhneria au« Pelrovke, 5S I.; Maria Kost, Dienstbote au» Celje, 43 I.; Antvnia Brenko, Gemeindearm« au» Umgebung Celje, 69 I.; E»ilie Mm! i, Taglöhnerin ohne ständigen Wohn-ort, 27 I.; Maria Lip^aik, Taglöhnerin au« Um. gebung Eelje, 41 I.; Maria Trebsnik, Gemeinde-arme au« Äosjava«, 71 I.; Anton BirovSek, Be-sitzer au» Trbovlj«. 35 I; Karl Suez. Besitzer», söhn au» Marijazradec, 21/, I. •e t« 6 fällst Rettaa ^ RtiataKt 12 6. WIENER INTERNATIONALE MESSE 9.—15. März 1924 GÜNSTIGSTE EIN KAUFSGELEGENHEIT für AUE BRANCHEN Reichste Auswahl! Feite, konkurrenzfähige Preise! Grosser Erfolg der Wiener Herbstmesse 1923; 100.000 Einkäufer davon 25.000 Ausländer ans 73 Staaten der ganzen Welt machte» grosse Bestellungen! Anhäufte: Wiener Hesse, Wlea, TII. sovis durch di* ehreoamtl. Vertretung und offli. Auskunft««!eil« ia Maribor: Btero Tonitf, Er«te jugo*U Transport A.-G., 8«h«nker & Co., lieljtka oMta 14. Erster Hotelportier ■sit Bprachenkenntni* und im Fache bewandert, wird sofort aufgenommen. Hotel Meran, Maribor. Manusakturist ttshtige Kraft, womöglich auch Aus» lagen« rrangeur, der slowenischen and deutschen Sprache mächtig, wird acceptiert. Anträge: Celje, Poetfach 66. Starker Bursche aus gutem Hause wird ala Lehrjunge ia einer Sodawasaerfabrik sofort abgenommen. Anträge an die Verwaltung des Blattes. sses» Oekonomieschafler >» Viehzucht, Obst- und Feldbau g»t bewandert, per aofort gesucht. 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