<^ KamMnZ den 3Z. Unni ' 1831. Aeber vie Oholera. i) rag, den 14. Juni. So viele alle Thatsachen entstellenden Gerüchte, welche der Ruf aus unlauteren Duellen schöpft und vergrößert, müssen es dem Publi-cum wi'mschenswerth machen, d2 noch krank geblieben. Die meisten Opfer derselben waren Juden, welche des engen Bei-sammemvohnens und- der Hintansetzung der Sorge für die Reinlichkeit überwiesen waren. Von den christlichen Bewohnern wurden nur Jene ergriffen, welche auf gleiche Art, und im höchsten Grade dürftig (eine Folge der vorhergegangenen totalen Mißernte in Gallizien), oder im Trunke und Sitten ausgeartet lebten» Da fast kein Beispiel vorkömmt, daß Menschen, die geregelt und mäßig leden, von dieser Krankheit ergrif-fcn werden, so sind die meisten Bewohner von Lemberg von einer Furcht vor dieser Krankheit so wenig befallen, daß jeder Auswärtige über ihre Ruhe und Besonnenheit und anderer Seits über ihren munteren» heiteren Sinn erstaunen und gleichfalls alle Angst ablegen würde. Von den Aerzten und Cbirurgen, die dort sind, und aus Böhmen dahin abgesendet wurden, ist unge-achtet, ihrer steten Berührung mit Cholcrakrankcn kei° ner davon ergriffen worden. Die Erfahrung, welche sie am Krankenbette machten, hat sie bereits zu einem gesicherteren Heilverfahren gebracht. Nach den mitgetheilten Nachrichten richtete die Cholera im Königreiche Polen keine große Verheerungen an, und unbeachtet fast keine Vorsichtsmaßregeln angewendet wurdm, ist sie in den meisten Orten erlo> schen, in den übrigen dem Erloschen nahe. Um auch hier Landes zum vollkommenen Schutze, bis die in Mähren niedergesetzte Commission alle be» gonnencn Maßregeln auf das vollkommenste und strengste rcalisirt haben wird, alles Nöthige für die Sicherheit Böhmens einzuleiten, sind in dcnEmbruchs-stationen vondcn, aus Oallizien, Polcn und Rußland nach Böhmen führenden Straßen Contumaz-Anstal-ten für Reisende, Thiere und Effecten, so wie die Durchräuchcrung der Briefe u. s. w. nach den für die l02 Pssi bestehenden Vorschriften errichtet, und alle zur Abwehrung dieses Uebels erforderlichen Anstalten gegen die drohende Seite der genannten Länder ergriffen worden. ---------------- «^5», ----------- Singapura. Singapura ist eine neuerdings gegründete, sehr blühende Kolonie. Sie liegt auf dem geraden Wege Don Bengalen nach China und^den zahlreichen Inseln des östlichen Archipels. Es ist keinem Ziveiftl unterworfen, daß sie mit der Zeit der Mittelpunct des brit-tischen Handels mit Cl^na, Kochinchina, Siam lc., so wie mit der malayischen Halbinsel, und allen östlichen Gegenden Indiens, werden wird. In allen Richtungen von zahlreichen Inselgruppen umgeben, ist Singapura gegen die heftigen Wasserhosen geschützt, die in den chinesischen Meeren so häufig sind, eben so wie gegen die nicht minder gefährlichen Stürme der Küsten Indiens» Der Himmel ist fast beständig klar, und nur äusserst selten auf einige Stunden vom Meernebel getrübt. Singapura wurde gegründet, als England Java And die andern Hauptinseln des östlichen Archipels an Holland zurückerstattete. Die Insel Singapura gehör« i»d dritte Sylbe. Ich bin spitzig und grün im Norden häufig zu finden; Nimmst du mir aber den Kopf, bin ich von hoher Gckür? Das Ganze. Ich, in schönen Handen und häßlichen hänsiacä Werkzeug, Vin's, das Goethe besang, herrlich im «magische!, Netz," Ja, mir danket sogar ein Lustspiel cüuig sein Daseyn; Kolzcbue hat es gemacht, und ist scin schlechtestes »ich?. Da mit dem Schlußc dieses Monates die Pranumeration auf die Laibacher Zeitung für den ersten Semester zu Ende gehet; so werden sämmtliche ?. ^. Herren Pranumerantcn, welche mit lhrem Pranumerattons-Betrage noch im Rückstände sind, ersucht, selben ehestens be-nchugen zu wollen, weil man sich sonst genöthlget sehen wird, kem Exemplar ohne Antmpa-tion abliefern zu können. Lcnbach den 16. Juni i33i° NeVactcur: Fr. Lav. Weinrich, Verleger: Dgnssz M-Svler v. Uleinm3yr