575 Amtsblatt zur »aibacher Zeitung Nr. 82. Donucrstag den 10. April 1873. llü2—2) Nr. 2518. , Kundmachung. i Nachdem dic Gefahr der Einschleppung der, verpest nach Kram noch iinmcr besteht und z ^chdeui diese verderbliche Seuche bereits in zwei ^uttn des Landes zum Ausbruche gekommen ist, ^t ich in Gemäßheit des i; 35) des Rinderpcst-^tzes vom 29. Juni 1868, Nr. 118 R. G. B., ^stehendes zu verfügen: I. Wer einen wirklichen Scuchenausbruch in ^r biß^^ y^ dcr Rinderpest noch nicht ergriffe-"N Ortschaft der zuständigen k. k. Vezirkshaupt-^nnschast zur Anzeige bringt, erhält eine Beloh-""tlg bis zu fünfz'ig Gulden. . 2. Wer Uebertrctungen der Rinderpcstvor-^lften durch verbotene, den Bcrsall nach sich inende Einbringung von Hornvieh anzeigt, erhält '^ Belohnung bis zum Betrage von zehn ^ulden für jedes in Verfall erklärte Stück. , 3. Wer andere wirklich begangene Uebertre-""gen des Rinderpestgefctzcs zur Anzeige bringt, Nt eine Belohnung bis zum Betrage von Ranzig Gulden. . Was hiemit zur allgemeinen Kenntnis ge-^«ht wird. Laibach, am 5. April 1873. °n der k. k. Aandesregierung siir Krain Der k. k. Landespräsident: Auersperg m. p. ^^b) Klmdmachuug. ^25«5, m infolge des Ausbruchcs der Rinderpest in Me, ^iiainburg, Klanz, Flödnigg und Rat-^m Oberkrain findet die k. k.' Landesregic-M ? bie yyn den k. k. Bezirkshauptmannschaften N ^"burg, Laibach, Stein und RadmannSdorf in, ^!^henoer Weise vereinbarten Seuchengrenz-j bezirke in Gemäßheit des ^27 des Rinderpest-gesetzcs vom 2l). Juni 18(i8 zu bestätigen. 1. Aus dem Bezirke Krainburg werden in den Scuchengrcnzbczirk alle Ortschaften einbezogen, mit Ausnahme der Ortsgemeindcn Pölland, Trata, Afriach, Oßliz, Zarz und Eisnern. Bon der Ortsgcmeindc Selzach gehört daS Territorium ^ bis Dolenjavas und Saberkwe in den Seuchen grenzbezirk. 2. In dein Bezirke Stein beginnt die Grenze des Seuchenbczirkes bei Seebach, zieht längs der, laibacher Bczirksgrenze bis Tersain, von dort überz Mannsburg nach Schmarza', Stein, Podgier/ Kreuz, Mlaka und Salloch an die krainburger Bczirksgrenzc bei Zirklach und umfaßt nachstehende politische Gemeinden, als: Aodiz, Uranschiz, Laak, ^ Tersain, Mannsburg, Homez, Schmarza, Steins Podgier, Kreuz, Mlaka, Kaplavas, Klanz, Naso-witsch, Lachowitsch, Salloch, Moste und Suchadol. 3. In dem Bezirke Radmannsdorf beginnt der Seuchcngrcnzbezirt von der krainburgcr Bezirksgrenze und übergeht aus die Gemeinden Möschnach, Ousische, Stcinbüchcl, Kropp, Lanzovo, Bormarkt, Radmannsdorf und umfaßt solgcnde Ortschaften: Bresiach, 3ioschach, Tscherniutsch, Gutenfcld, Glo boko, Goriza, Möschnach, Berbnach, Hofdorf, Ober- und Untcr-Ottok, Laufen, Posauz, Pra-protsche, Löfchach, Paloutsche, Piraschiz, Ober-, Unter- und Mitter-Dobrawa, Lipenza, Prescrnje, Brcsowiz, Kerschdorf, Ousische, Polschiza, Route, Mischatfche, Ototsche, Podnart, Salosche, Stein-büchel, Kropp, Berdach, Ober- und Untcrleibniz, Lanzowo, Moschna, Boschze, Vormarkt und Rad mannsdors und von den Gemeinden Bigaun und Lees die Ortschaften Sapufche, Bigaun, Zgosch und ^ieudors. 4. AuS de:n Bezirke Laibach wird in den Seuchen bezirk das Territorium von der krainbur- b'er Bezirksgrenze längs der Grenze des Steuer, bezirkes Lack bis St. Katharina, von da über Kosese bis Tomatschcvo, dann über Dobrova bis an die Grenze des Bezirkes Stein und von da wieder an die Grenze des Bezirkes Krainburg einbezogen; es umfaßt sonach der im Sprengel der Bezirkshaupt-Mannschaft Laibach gebildete Seuchenbezirk das Territorium der Ortsgemeinden Unter- und Ober-Schijchka, St. Veit, Zwischenwässern, St. Martin, Tschcrmltsch und Ieschza. Da infolge Ausbruchs der Seuche in Prasche und Flödnigg auch die Stadt Laibach in den Umkreis von 3 Meilen fällt, so wird hiemit auch die Stadt Laibach in das Ter. ritorium der Seuchengrenzbezirke einbezogen. Dies wird mit dem Beisatze zur allgemeinen Kenntnis gebracht, daß fiir die benannten Ortschaften die Borschriften des § 27 des Rinderpest-gesctzes Anwendung finden. Laibach, am 5. April 1873. B. k. Landesregierung für Krain. Der k. k. Landespjräsident: Auersperg m. p. (151—2) NrTIbi. Kundmachung. Ein Aushilfsr esc rent bei der gefertigten Finanzprocuratur gegen monatliches Honorar von 60 Gulden findet Verwendung auf Bedarfsdauer. Bewerber wollen mit Ausweisen der praktischen Iustizprüfungen, ihrer bisherigen Bcrwendung und ihrer Qualisica tion sich bei der Amtsvorstehung bis längstens Ende April 1873 melden. K. k. /inan^procnralur siir Srain.