.M 258. Millmoch ,l»l l l. Nourmüer 1863. Die „r»ib»chti Zeitung" «scheint, mil Nu««°h«e bn V»nn- nnl, Feiertage, »»glich, mid lostet sammt dcn Veilagen im Cuinptoir ganzjäliriss >' ft., haw-lilhrig 5 si. eo lr,, mit Kreuzband im L°mpt°« glMzj. 12 fl., hatbj. « fl. Für die Znftcllnnl, in'» H«u« sind l/«ll>j. ^a lr. mchr zu entrichten. Mil der Post porlaslti ganzl.» «nte, Krenzband und gedruckter Adresse >'< si,, hüll'j. 7 fi, 50 fr. Ins»lll0N«gtbll!>r lilc eme Gniinond - Gpaltenzelle oder den Raum terjlllir!!, ist sl!r lmalige lllnschlll-tungslr., ftlr Lm»lil,e» lr,, für Imalige W lr, n, s, w. Zu diefen Gebühren ist iwch der Inlertion« - Stnnsiet p« 30 lr, ftlr eine jedesmalige Einschaltung hinzu z» rechnen. Inserate ln« 10 Zeilen losten I si. »« lr. für 3 Nlll, 1 fl. 40 lr. fur 2 Mal und 90 tr, sttl l Vl«l nüiatsgerichtsralhe, Felix Würfel, eine Krcisge. richtrathsstelle bei dem Krcisgerichle i» Tarnopol verliehen. Nichtamtlicher Theil. Dio preußische Thronrede. Der König Wilhelm hat, wie ei» Telegramm n»s Pcrlin melde!, beide Häuser des Landtags in Person eröffnet. Die Thronrede lautet im Wesent» lichc» also: „Es ist mein dringender Wnnsch, daß de» Zcr« würfnisse» zwischen der Regierung uud einem Theile der Laudeöverlretung ei» Ende gemacht werde. Meine königliche Pfticht gcbiclct >»ir. oie Macht u,id die Rechte der Krone nicht minder wie die uerfassnngö» Nläßigen Befugnisse der La»dcsvcrtrct»»g hochznhaüe» und z» schüße». Um zur Ausgleichung der cutgege». gescßten Auffassnngcu über den Umfang und dle Grenze des an slch nnbessritteneu NechlcS der Bandes-Vertretung zur Mitwirkung I'ei Feststellung des Etats z» gelangen, wird Ihnen eine Vorlage gemacht wer-den. welche die Vcfngnissc der Negierung, im Falle der Etat »icht geschlich festgestellt, regeln uno der Pefürchtnng entgegeittlcten s>.'ll. daß oic Ncgicrnng solche» Falles eine mchcschrcinkle Verf»giing »l>cr die StaalsN'nds i» Anspruch z» »ehmen dcadsichüge. Durch die Armeeolganisation ist ci»c Erleichlc» rung der älteren ^andwehlllasse» möglich geworden, die Ocsammlstälke der Landwehr unueräudcrt ^cdlic' be»; diese Formation ist c>h»c bedenkliche Gcfähr. dnnq der wichtigsten Interessen deö i!andcO »icht niehr in Frage z» stellen. Deßhalb ist es meine Pfticht, mir emem solche» Etat meine Zlistimmmig z» er> theile», d»rch dcu dic Erhalt»»g der bestehende» Heeres« sinrichtlma. sichergestellt wird. Um e»dlich eine» ge« sehlichen Abschluß hcrbciziiinhrc», soll Ih»e» ei» um-gearbeiteter Entwurf des Gescß,ö über die Kriegs, dicnstocrpstichlilng uorgelegt werde». Seither hat siel, die Erwartnug erfüllt, daß die Diilchsül»l!»g der Ncorgcmisaüo» in den Fi»a»zkraftcn des La»dcS kein Hinderniß fi»bct. Die Staatseiiiilahmei! des vorigen Ialues weise« einen bettächttichcn Ucdtt^chutz nach, die bicMlnige» berechtig,, z„ ss/sichl,- Hoffnung ""'«"cat lolien werde» -. Dcv diMhr^e Elai M ^cm Nachjage, der E,U für ,864, t r zwar l? "?"!^?^ztt 'wch „,ch. beseitigt, aber eine Howe Ve an,chlaa,ma ...,d Pefricdig..,,,, ,,l»reichcr „euer Vcdm'fmsft der Verw.».».,^ gesia.te. - die Nech! »»»gen über die Etats vun 185<). i^o «„d ^861 zur Dccharge und ci» Geseßentwurf über die Fcststcl. lung der Einnahnic» n»d Ausgabe» pro i«»;2. Der luilll'schafX'che Zustand des Lande« ist bc. wedigcnd. Es »verdc» Vorlagen wegen »euer Eise», bahue» gemacht wcree», MlMeiid an der uon der ^cn>dc«uclttcNM gebilligten s)a»dclspolitik tritt die ^'^rung ii, ^srh.,»0!ll»at» >»d demnächst die ^'il'hx^e» des Zoll"crli»s z» Ocstcrrcich z" regeln. Die Negicvmig bearbeitet ei» Gcsel? übir die Nechtsuerhallnisse der Ge»ossc»schafte», Die Prcßuerordming vom 1, I»»> wird »ii! ciner Nuulllc ;>,,!> Pl.'ßgeseß »»d Slrasgcsehbnche ziii vcrfassnugsniäl'lge» Veschlilönahnic vorgelegt werden, Wir oürie,! un« G^ick wünsche», daß iic in>^>> penanfstellungen imd ras sräfligc Anfirctc» rer Vc< hördcn Preuße» vor crnstere»! Nachlbcil der anfstäii' dischen Veweg»»gen i» Pole» bewahrt haben. Sollte überlegencr Widerstand gegen die Vundes. clekulion i» Holstem^^anenburg die M,twitt'n»g prc». Lischcr u»d ösleneichischcr Slrcillräfic und die Ver> we»duug a»ßeroroe»,iichcr Mittel erheische», so wcr> dc» dem Landtage Vorlage» geinacht weroe». Von dem bisherigen Vcrlanlc der Vcrhandlmia.en über die von der kaiserlich ösleneichische» Regierung angcrcgic Vundeöreform wird nieinc Regierung dem Landtage Miühcilunge» zugebe» lassen. Ich habe die Mängel der bestehenden Vundcsuerfassnng »icnials ucrka»»!^ aber zn ihrer U,»gcstall»»g weder dc» ge. gc»wärtigen Moment »och die eingeschlagenen Wege für richtig gewählt haue» könimi, Tief wcldc ich es bedauern, wenn die vou mir gegen meine Vnn» dcsgenosscn ausgesprochene Vcfürchlung sich bewahr« beiten sollte, daß die Schwächung des Vertrauens, dessc» die Vimdcsciinlchlungen znr Erfüll»»g ihrer Zwecke bedürfe», und d,c U»terschäh»»g dcr Vortheile, welche sie den Mitgliedern rcö Äunpes in dcr gegen> wälli,ic!i Laac Ouiopa's aewähre», c>>,z allci„igc lHrgebniß oo» Reformoersuchc» sei» ^nrde», welche oh»c Bürgschaft ocö Ocliiigcus unternommen wurden. Diese Vürgschaft aber kann n»r solchc» Refor» men bciwoh»e», welche in gerechter Vcrtheilung des Ei»ft»sses nach dem Verhältnisse der Macht und der Leistungen dem preußische» Staate die ihn, i» Deutsch-land gcbühicndc Stellung sichern. Dieß gute Rech! PrcnßeuS und mit ihn, die Macht uud die Sicher» hcit Deuischlands zu wahre», sehe ich als meme hci> lige Pflicht a», Mci»c Herrcu! Wir stehen i» ciucr bewegte» Zeit. vielleicht an der Schwelle ciner bewegteren Znkunft, Um so dringender richte ich an Sie die Aufforderung, a» die Lösung unserer inneren Frage» mit dem ernsten Wille» der Vcrstä»dig»»g herauzn. Mten. Das Ziel kaim aber nur dann erreich! werde», we»» die für die preußische Monarchie uneut. behrlichc Macht des königliche» Regiments ungeschwäch, erhalle» wird uno ich von Ihnen bei Ausübung Ihrer ucrfassnugsmäßigm Rechtc in der Erfüllung meiner lanDcsherilichen Pflichte» unlerstüi)! weroc. Gemeinsam haben wir für die Ehre und das Wohl des Vaterlandes zn wirken. Dieser Aufgabe sind meine Vestrebungtn unwandelbar uud ausschl,cß. l,ch gewidmet, und in nnerfchüttcnei» Vertraue» cms die Treue meines Volkes hoffe ich dieselbe so zu löse», wie ich cS vor Gott verantworten kann," «KW l>i,s ans hcr«. Kwcm" , ^ dcznchntt dir „Presse" oci, Ohamllcr tiller Throui-eoe, u,io mci,,!, es wäre verzeihlicher gewesen, wenn Vismarl dicsclbc gehalten hätte. Die Regierung mache lein Zuge» ständnig, der Konsiikt mit der Kammer bestehe son, „Dreimal hat das preußische Volk dem Ki'nigc durch die Wahlen geantworlct; trot) dlö clorhitantcn Miß. brauche« des Einflusses, deil jede Regierung hat, Nchl lhr adcrmal« eine noch imposanttrc Mojotllät s^^""l'"' uno „och l'chmtt d,l König auf Vismark-!ch" Politik. Da« tan» »ichl gut .»dcu" ,iia,ick de'. ^V' """"" ^'"'"" ""söl'nlicher, be. l W,II den Zollverein erneuern und dessen Veziehnngen zu lDesterreich regeln — aber miler Anfiechtballung ocs Handelsvertrages mit Frankreich. Preuße» erkennt die Mangel der Vmidcsverfassnng an -- aber ihnen abznbelfen, dazn sei weder der gegenwärtige Augenblick, »och die Reform-Akte geeignet, die Vürg» ,'chaf! des Gelingens könne in diesem Punkte nur in der Wahrung des „qulcn Rechtes PreußenS" und seiner S!elln»g in Deulschland liegen, Auch der „Volsch," hält die Ncdc für gcmäüiglcr. nls man e» wartet habe i sie habe sogar ciucn Ton der Per« söhnnng angeschiagc» , dci überrasche. Ein Vergleich mit der Rede Napoleon's liegt nahe. Man kann sich keinen größere» Gegensat) denke» als d,n, welcher zwischen dcr französischen uno preußischen Thronrede bcsteht. Dort hoher Schwung, vollendete Form, universelle Ideen u»o Anschauungen. I'irr die Einfachhei! in Fvrm u»d Ideen bis znr äußersten O)rc»;e angestrebt, Ei» Urtheil läßt sich mil aller Vcslimmtbeit au«, sprechen: Denlschland wird duick diele Tdrourede nicht gewonnen »ud der preußischen ^ppositlou der Kampf »ich: schwerer gemacht. Die auswärtige fresse über die französische Thronrede. Die Journale des Auslands ergebe» sich m blene» .ssommcntars!! über dle Ncoe Napoleons, Die fra». ^ösischen Journale babc» f»r die Tl'ronrede u»r Worte oer Aüerseniiung, Die offiziösen Pläüer. voran ^'n Fra»ee", feier» das Programm 'des .ffnisers al« den Ausdrncl der höchsten poliiischeu Weisbeit, die Oppo. siiionsi^nrnnle, so well sie den Inhalt der Neve im Einzelne», inshesondere die anf die innere» Nngel». genheiten bezüglichen Sähe nicht loben können, schwei« gen. Ueber dcn Kongreßvorschlag sagt das „Journal des Dcbats«: „Die Proposition eine« Kongresse« wird, wen» sie vo» Europa a»ge»ommen wird, ohne Zweifel noch keine Lösung sein, aber sie liahnt den Weg zur Lösung dcr polnischen Frage, welcde die öffentliche Meinung herbeisehne In der Sackgasse, i» welche die Ohnmacht der Diplomatie Europa ge. führt hat, ist die Vereinigung zum Kongreß die einzig mögliche Lösung, und u»!er diesem Gesichtspunkte uud insofern es die einzige Lösnng ist, die unter den gegenwärtigen Umstände» gedach! werde» lau», muß man daranf eingehen, Frankreich hat für Polen a,e> !l,an und wird fortfahre» z» lhnn. was <>, seiner Macht stcbt. Was anch kommen mag, da« kaiserliche Programm l'at für Enropa „eine neue Aern d,i Ordnung und Veruhigimg" eröffnet und wir wün» schen. daß es » ernste Erwähnung z» ziehen, qclommen kin wird, Für je»! aber macht die polnische Frage eine ijn!» waffnmig unmöglich. Die Hauptfrage ist daher das ROHH Kongrcßplojekt, Was kann daraus hervorgehe», sclbst wenn slußlau» darauf cmgiugc? Wenn England. Frankreich und Oesterreich ihre a» NnLland gestellten Fordernngc» not ciner halben Million Menschen »no einer Flolic uuterstüyt hätten, so würden sie er« langt habe», was sie wünschten. Da sie al>cr nicht zu einem Einverständnisse sselangen konnten > so haben sie nichts action nnd nichts erreicht. Ebenso würde anch ein Kongreß ohne Resultat bleiben." — „Ti> mcs" sagt bezüglich einer Stelle dcr Kalserrede: Die Mini,; Frankreichs uno Rnßlanvö habe seit de», Ende des KrimkricgcS I'is dieses Jahr bestanden. Sie füg! hinzn. die Kriegsdrohung am Schlüsse der kaiserlichen Rede hebe ihren versöhnliche» Charakter nicht auf. „Wir müssen es als wahrscheinlich betrachten", sagt die «Times", «daß der Kaiser in der That cine» europäischen Kvicg zu vermeiden wünscht, wenn ihm die Stimmung rer französischcn Natio» dieß gestattet." — „Es wallet kcin Zweifel mehr ob", schreibt „Mor-uina, Star", „Napoleon will den Friede,,, Gin Kon-grell ist scbr wohl möglich. England, Preußen, Oesterreich und Rußland solllen dieser Idee, welche jede Befüichlung aufhebt, sich anschließen." — «Daily Telegraph" sagt: „Jedes Wort der Zlede des Kai-sers w»d von aUcn Denen gebilligt werde», welche das Beste der Menschheit wollen. Wir wissen nicht, ob der vorgeschlagene Kongreß in del jetzigen Epoche statthaben wird; al'er der Verschlag sclbst ist eiu politisches Meisterstück, Unterbreitet Frankreich dem Kongresse auch die Frage der Okkupation Roms? Was wird Frankreich thun. wenn Nußland an dem Kongresse lhcilzunchmen sich weigert? - - „Morning Herald" sagt: Enropa athme freier seit der friedlichen und bcflicdigcnocn Rede, die der Kaiser gehauen „Hcrald" glanbt wcdcr an einen Kr^eg für das nächste Frül^abr, noch an den Erfolg eines Konglesses. — „Dailv Ncws" sucht zu beweisen. Frankreich verlier,' seine Stellung als Schiedsrichter Europa's und als Beschützer der Nalionalitäte», wenn es nicht zum Kriege für Polen sich entschließe. „Man kann von einem Kongresse nichts erwarten", sagt dieses Blatt; „nicinals wird sich eine Konferenz auf die Einladung Frankreichs versammeln, um zu erklären: Die Ver» träge von 1815) haben aufgehört zu eMiren," Auch die preußischen Blätter fassen beinahe alle die Thronrede friedfertig auf. Die „Kölnische Ztg" schreibt: Es sei gcwiß im gemeinschaftlichen Interesse Europa's, im Osten unseres WeUlhcils Zustände zu schaffen, welche d,ic Möglichkeit der Dauer gewähre», Aber man müsse mit aller Kraft und Eiülchicocnbcit zu verhindern suchen, daß Napoleon >!>. nicht wie» oeruni, indem er die Franzosen zum Dienste für eine Irce anfruft, sich für diesen Dienst in sehr malericllcr Weise auf Unkosten anderer Lande! bezahlen lasse,' man müsse ibm nicht erlauben, Frankreich zum Vor» lämpfcr dcr Menschlichkeit und Gerechtigkeit zn ma> chcn. ma» inüssc vielnichr seihst für das Villigc »nd Gerechte einlrelen. wenn es das Nothwendige gewor« den sei, „Ein anf seine Bildung so stolzer Erdlhcil wie Europa", sagt das genannte Alatt. «kann »n» möglich zugeben, daß die russische Herrschaft in der bisherigen Weise in Pole» fcntdanerc, u»b so schwer es sein ma,i, »bcr Das, was a» die Stelle zu seyen, sich zu einigen, so muß diese Einigung doch mit allem Ernste erstrebt werden " Die „Europe" sagt-. Dcr Eindruck, welche» die Rede Napoleons auf die Regierungen hervorgebracht hat, ist ciii düsterer Krieg — ras ist die logische Folgerung aus den kaiserlichen Worten. Anstatt die Rctluug Polens durch einen mit der Korporation Oesterreichs und Englands unternommenen Krieg anzustreben, zieht er es vor, den Krieg aus einen, Kongresse hcruorgehcu zu lassen, welcher unter dein Vorwande einberufen wird, die Grundlagen dcs t»ro> päischen Kontinents in politischer n»o territorialer Bc< ziehnng limzngestalten, U»o wenn Krieg oder Frieden ans dem vorgeschlagenen Areopage hervorginge, wer wäre Napoleon's Vuudesgenosse. und wer sein Gegner? Fürst Gortschakoff hat die Lage wohl begriffen, »nd deßl'ald hat er in einer neuesten Depesche an Budberg die Evklarung erneuert, daß Rußland bereu ist. eine» Kongreß zu beschick«'«, anS dem eben alle schwebenden Fragen, nnd »ichl die polnische allein, verhandelt würde», Oesterreich. Wien. Se, M.iiestä't der Kaiser habe» der Wiener SclMcr'S>if>u»a lurch ea« h. Obelstkäm-mereraml siir dlüll (», November. Die „Pl'M" meldet, Fürst Mctternlch habe eic Instruktion erhalten i» Pa< ris z» erklären, Oesterreich sei bereit, den Weg ees Kongicsscö zur Befestigung des lu!0pä>sche» Rechtes ^ nach einem Modui! z» bclletcn, dcr nichr gcci^nel ^ sei, mit der icn >.'oi!c»dcle» ^balsa^cn schuldigen Rücksicht in Uebcremilinnnung ^cdrachl z» werde». Fürst Gorlschakoff hat bercils i» ciucr Depesche an Vudbcrg in Paris crilätt, daß Rußland, bcreii sei, den Kongreß zu l'sschicke»; ob aber der (5;ar in Per« so» konnne» ivird? ? — Dcr Ausschuß znr Vorbcralbiing der Lnlus», Personal' uud Klasscnsleucr hat über Anlrag des Ab georduelcu Dr. v. Wascr einslimiuig bcschlosseu. z» bea »tragen: «Las b. Abgcorduflcuhauö ivc'llc beschließe», die uou rer h^hc» Rcgiclüng zur Deckmig der i» dem Slaalsbaushallc vom November l^l!>4 sich ergebcudcu Abgänge in Au» trag gebrachte anßerordenllichc Personal- »nd Klas» scnsleucr sci für diese Finaü^vcriodc >,lchl einzufühlen " Dieser Beschluß >äß! die ElNscheiiung übcr die Einführung dieser bliocn Sllucr.ialtnngci! i» ciiicr spätere» F>na»zpcnodc offc». Es erhob sich die Frage, ob diese Ablehnung ans imiere« Oriindl» lcr Stensr oder aus äußere» zu rcchlfeitigc» sei. Dcr diNalo° rische Beschluß inuolvirl die Motivirung aus äußere» Grüudcu. welche auch über Antrag v Wafer's be» schlössen wurde. Die Gründe si»d >vcft»liich dopp>l> tcr Art. Ma» erachtete, daß die Klasse,,stc»er ans einem gesunde» Prinzipe beruhe >md a!c> ei,ie E,gä,!> zung der übrige» dir>l!en Sicucr» wohl i» Pclracht komme; dieß scl)c ahcr die vollzogene Stcuelrefor,» voraus, Bei dem j yigen »»ausgeglichenen Steuci' yslcui ko„»c die Sieucr »ichl l»n'loh!c!i >rcrdc», Dcr zweiic auöcrc Grund, u'clcher >ich »lil bciee abgelehnte Stlucrgaüniigl» l^ichi, l'cslchl dari», daß die Zcuucihällnisft sich >»ii Ei»dri»g»»g dcr Sttuer» vorläge »och schl!,»»!cr geslalict habc» uul> daß dcr Nothstand uud die Arbciilosigkcit die E>»iüh,»»g ccr auf die Massen bercchuclcu Personal' und dcr jedcu> falls mehr oder wemger ekckulorische» Klasscuslcucr zur Uumöglichkcit machen — Auch bezüglich dcr ^il> kusstcuci hat dcr Ausschuß ciucu dcfiuilivc» Beschluß gefaßt, uud »achocm über die Vorfrage dcs Abgeord» »cteu Dr, Wascr, wie die Gnhcbung zu cixcr uicht kostspielige» uud uicht uelalorische» z» gcsialic» sei, Herr v. Ple»cr sich zu der cutgegeilkomüiciiostc» Bereitwilligkeit ucrslauoc» hatle, wnrdc die ^u>»ösicuer dcfiüitiu a»gc»o»!,»c», Verona, »! ?iouc»>bcr. Vor läugcr als emem Iabre ivurdc ci,,e aus Uilitär» und Fiuauzorgauen ^usainiiicngcscßlc Kommission >uil der Aufgabe betraut, Vorschläge zur Reorgamsnuua, des ZinanzwachoicüsleS auszuarbeiten. Dieses geschah uu!>, um namenMch dem Waffen- uu!) Warcnschmuggcl an der Grenze Schranke» z» scye», wuioc dc» vcrschicde»e» Fi»a»z° Grc»zwache» Milüär-Assistcuz z»gcwitic». Es schll»! dieses ein Experiment gewcscu zu sci», »m z» versuche», ob sich ei»e milüärischc O>gauis»i>»g der F>-nanzwachc ancinpfehle. Dieses schein! nun der ^all zu sein, denn, wie wir so cbc» erfahre», wird ,»,» die Rcorganisiiu,,,, dcr Fi»a!,;>l>achc nach den l'ou dcr crwähülc» itomnussio» uovgrschlagcuc» Modaü» lälcn crfolgcn. wornach die Finauzwache ga»z mi!i> tälisch rrgaiilsirl uud »»ler Militär - I»risriklio» gc» stclli wcrdc» wird. Die Dicostzci! bci der Fmauz. wache würde demnach gleich der Mililärdiciistze,! zäl,^ lcu, die Fin„»zwachcu mii einer bcst,»>!»lcu Kapn». lalion asscnlirt wcrdcn, wodurch cine genauere Ab» lichtung und arööcrc Vcrläßlichkcit dcr ^,»anzwache crziclt würde. Wie cs heißt, werde» dies: Ncfor,»cu halo erfolge» »»d a»ch mchrcre dic Bcrcisuug dcr See» u„o Küslc»stlichc hcireffcilre Vcrändcrliugcu er> fahre». — FZM. Ritter vo» Benercl, wclchcr bc-ka»»!lich mit Urla»h auf sciucr Bcsil)»ug bci Gra; weilt, wird Mine d. M. bcreiis hier crwarlel, u», das Kommando dcr 2, Armcc wicdcr z» übernehme». Bald uach sciucni Eiurückc» wird der Fclozcugiusislcl ric Truppen in ihren Wittcrgaruisoue,! bcsichligcu Prass, ?. November, Dic »ächstc Session d.s böbiüische» ^audtnges begiiiul am 1'», Zauu.ir !>«!!, Wie in lompetciüe» Kreisen die ?lacl,richt lnrsirt. ,st die Giliberufüug des ^midtagcs a>,f dicsc» Tag !>>-' stimmt. Vei der dießmaligcn Eröffming dürfle cö gleich stürmisch zugeben, die rcnilciüe» Ncichsrälhe wolle» im Landtage cine Erklärung ihres Verhaltens im Ncichsrache abgrben, Oic,ch;ei«!i »t cine Interpellation a„ den HtallhaUel vorbcrcitct. um Ausl!ä> ruug über das Verhalten dcr Regierung zu unia». gen. welche cinc» großen Theil der Beschlü„e dcs böhmischcu Landtages in der vorjähligen Session »och nicht sauküouirt bat. Die E>!iä»;»ugswal'le» in reu Nnchsiath sollen glcicl) bei Begin» "er Scsüo» auf ^ic Tagesordn!!»,; gcsc>)t warden. Die uaüonale Fraktion wird dcm bisherige» Programme dcs iV,> ">>"» ^Nichtwäblc»?) ircn bleiben nnd daher ci„zel»c Kreise ohne Venrc!»»g dlcidcn, - Mit dcr Einbe« rufliug des La»dtages fi»dct auch die Pclitio» dcs Landesansschnsses nm Ernennung ees »euc» Oberst- ^^a»d»m!schalls ibie Ellcdigung, Dieselbe wild noch ^ini ^.'anfe dieses Ml>»>,ls eifolgen u»0 ist Graf Roth« ' kiich's Bcrufuug a»f die Stelle eincs !?!>>>!'! ^and« marschallc' vo» Böhmc» gewiß, Ausland. Dresden, 5,, November. Der „A, A. Ztg." slinribt mau vou hier: Die sogcuanntc polnische Na» l!o»a!reglll»»g halte i» jüngster Zeit ihre Thätigkeit bereits bis auf unser gntes Dresden ansgedebnt. Gegc» Endc dcs Monats Oktober erschien nämlich in hiesiger Stad! ei» gewisser I......ski. der sich dc» zahlreiche» hier lebende» Pole» „offiziell" als «Konsul der Natio»a!rc,i!cru»,i" vorstellte, nnd denselben »oti> fizzle, daß cr i» dicjcr scincr a,ul!ichc» Eiglnschaft das Intcresse der Nationalregiernng hier wahrzu» »chine», und riescm cntspilcheud mehrere Maßregel» ;»r Al!^f»hl»„s> z» bri»ge» habe, ilchttre ware» hauplsächüä' darauf gcrichlc!, der Nalionalregiermig Geld nnd Znzüge au jungen Leute» zu verschaffen. Zu dicsem Zwcck schuch dcr Herr Konsul, der bcrclli ei« l>ffl'/«-s ^«rc-ail dazu eingcrichtct ha«e, in aller Form lüv die bier Icbe»dc» Pole» ciue Per>o»alstelicr a»S, die per Kopf, je nach der AbschätMig. wöche»l< lich bis 1 Tl)!r, beirug, wäh,c»d er andererseits den anf hiesige» ^chrailstalte» bcfi»d!ichc» jungen i!cu!c» polulscher Nalioualiiät cröffiiclc, daß sie bi»»c» fm>f Tagen Diesde» zu verlasse» und nach Pole» heimzu« lclne», cinslwcilcn abcr täglich 2', Egr. Slencr an ibn z» enlrichlc» bältc». In diese» Schülerkreiseü al'll stieß cr auf sehr energische Ooposslion. D!t juugcn Vculc baücu wcdcr ^ust zu cincr Wiülcrcan» pa,z»e in dc,< polnische» Wälder», »och wollte» sie sich z» ciner freiwillig!, Schmälcrimg ihres Taschc»< gelre»! vcrstehc» Endlich kam dic Sache dcr Polizei zur Kcmiiliiü, und diese macble dcr Sache sofort ei» Ende; sie belrachiclc dicsc Sicucrcrhcbnng als cinc Erpressung, »nd ließ de» Herrn „Konsul", dcr i»> Pl'scn'sche» bciinalsbcrcchlig! gcweseu sei» soll, ci»s> si,!° i„ ocr ^'a,ie. oieß, sci cs »>,»< daß es sich auf dicostüche ooer vcri^'lichc A»«i, November, Die hicsigc» Mi> glicdcr dcs Nalional » Vcreins wollle» ciuc Nobel! Vl»m He,er nbballc»; dieselbe wiirdc aber durch Ma> gistralobeschlüß verbolc», Turin, 5». November. Ma» schreibt vou hicr dcr ^Tr, ZI,,- : .^u einer der lcplen Ministeiralbs» H>l)u,!>il,!, welcher der König piäsidille, ka»> anch die HalNmg z»l Sprache, welche Italic» euc»!»cll i» dcr poliiische» Fmge z,, bcobachlc» haben werde, „Nnn". soll dcr König gcsag! habe», «niir schci»! es, daß sich dalübcr nicht lange nachsinne» läßt/ u»d die ^lage schnell bcaulwoNct wcrdc» la»», Macht Franklcich dc» Klieg gegc» N»ßla»o oh»c Oestcrrclch mit. so gehe» wil »aluilich mi! Flankreich; gch! Ocstclleich n,,t den Wcstniächlen gcgcn Rußland, so kämpfcn wil aui del Scilc der Russen, nnscrc Stellung ist !» jcdc,» Falle Ocstcrrcich gcgc»übcr." Paris, l!, Noveuibcr, I» der he»!igcn Sihnng dcs lc,nslaliucn ,<,!ö,p,'l>» hicl! dcr Herzog v, Morny ci»c Eröffnungsrede, wclche als Kommentar der Worte dcs Kaisers, „Sie Allc haben mir dc» Eid gelcistc!, dieß bärgt mir für ihre» Beistand," Er sagte u»tel Alldcrm: ^Dic leyicn Wahlen habe» poliüsäic Aü-spräche gewcckl. wclche seil c,»igc» Iahlc» geschln»!" ,»ctt habcn Das Wort Frcibeit ist of! ausgesprochc» wordc», »»d wild cs ob»e Zweifel »och ost werde». Diescs be»»r»higt die Rcgicruua, nicht; wir dürfe» „ich! ociiicssc», daß der Sonverai» selbst die crsle U'sache dieür Mci,!»»gsblwcg»»g ist. Ist's »ichl eel Kaiser, wclcher die In,l,alioc aller Reformen ergriffe" Hai. deren die letUc Kammer lbeilhaftig geworden?^ Er sprach dann vo» der Freiheit n»o der AchülOs der Gesepc i» England und bcmelkle. daß dieses ^ lauge z„r Konsolidiruilg diescr Freiheit gebraucht Habs' «I» Hranlvcich". fährt er fort. „hat der Kampf zwi' !chs» d.'ü g,oßln /'ffeiü/ichen Ocwalteu 3ieuolu«c"'l" hcruor^chlachl. die aber niemals defmiliu ei»er baucl>>' oen F,eihnt z» Nus,c gekommen sind, Glaube» S>e »'is, mcine Hcrrc». ich sage cs Ih»cu mit palrioN' schcr Ucbe!^c»,i„»g, dic Freihcil ka»» nur frlcdlia) durch die aufiichüge Eiuigkcü zwischen ei»em überall» Hcnschcr und ci»cr gemäßigle» Versammlung a/' dcihen," - Lic Scnalssit»!»ge» wurden unter dci» Voisihe TropIong'S cröffnct, womit die be»»rnbissc»dl» Gcrüchlc über dc» Gcsuudhcitizustaud dcs «Plast«»"" »'idcrlcgt wcrdcn. «>HK — Die «Ind. belge" gib! cine pikante Darstcl« ung dcr Eröffnung dcs Corps legislativ in Paris: die Diplomaicnlogc zog selbstverständlich die allgc» liciue Aufmerksamkeit a»f sich, Die Abwescxbcit dcs österreichischen Botschafters wurde allgemein bcmcrli, Man stlidirle sodau» die Hallimg dcr anwcscudc» Ijcrirctcr der Mächte. Rom zeichnete sich durch eine merkwürdige Ruhe aus. Der N»nli»S fühltc, daß die Macht, die er ocrlritt, ewig sei »»d er zeigte sich unbeweglich wie sie. Die Türkei lachte; wabrschei». lich glandle der türkische Gisandtc, daß dic Thron, rede einen Ausfall gegen Rnßland entbaltc» weide, England war sehr »achdcnkciid und Lord Cowlcy nalim melancholische Stellunge» an. Der Kaiser er. schien und derlas die Thronrede mit einer ruhigen, schnrf betonenden Stimme, »'eiche l'is i» den Hinter» gründ des Anditoriums vernihmbar war. Die Stellen, welche Polen betreffen, wurden >»it lebhaftem Beifall begrüßt. Der ,«o»,,rcßuo! schlag wurde von der Versannnlnng als nndnichführbar beirachtet. Im Ganzen machte die Nedc einen befriediglnoc» Eindruck, eln Theil der Versammlung sah jedoch darin den Krieg. Der Schluß der Nede, wo der Kaiser cr> klärle. sich no die Sp/ße dcr /lbcralc» So»ucrä»c stellen zu wollen, wurde mit stürmischem uud wieder, holtcm VcifaU aufgenommen, Mecheln, 2. November, Ungeheueres Aufscheu macht dicr die Flucht des Almoseniers ciucs der grö« ßercu katholischen Pensionate Belgiens, nachdem er zwei junge Mädchen von guter Hcrkuuft, die in jcucr Anstalt waren, verführt habe» soll, Man denke sich die Verlegenheit und die Angst aller übrigen Eltern, welche ihre Kinder jener Schule anuertranteu. Schon die vorige Woche war die Sache ruchbar geworden. Der Verführer batte aber die Frechheit, i» einem durch die katholische» Blätter veröffentlichten Schrei, beu die Gerüchte als eine niederträchtige Vcrlcum» duug zu bezeichnen, deren Urheber er gerichtlich ver. folgen würde. Ieyt stell! sich heraus, dab dicscs in. solcüie Auflrctc» »ur darauf berechnet war, sich die zur Flucht nothwendige Zeit zu sichern. Polen. Von beiden Seiten werde» die graue», haflcstcn Thnlen vollführt, uno die gegenseitige Er. bilteruug nur noch mehr gesteigert, General Verg beabsichtigt dem Lande eine neue Kontribution anfzn» erlegen. Er hat zu diesem Ächufc den Staatsralb z»sammc»bcrnfcn. Die Uassenvclbaftnuge» dauern fort, I,i der Nacht vom 25>. auf den 26, Oktober wurden, wie man der «Schl, Ztg." schreibt, zwei Töchter des gc< achlcle» Warschauer Bürgers Fleischer verhafte! u»d defindc» stch heute »och in der Zitadelle, oh»e, so. wcl! ihre» Aüaebörigen dekanut ist. bis jcht a»ch »»r verböc! wordc» zu sei» ! — Zu Hanse liegt moeß die Mutter krank darnieder, der Vater ist trostlos u»d das Glüek auch ricser Familie ist zerstör!! Derglei< chen Fälle zählt man in Warschan leider sehr viele. Es wäre dringend zu wünsche», daß wenigstens be» züglich des zarte» Geschlechtes die Untersuchungen nach Möglichkeit beschleunigt würden, da ü'iügeie Gefäng< nißha,t bei Frauen ost schwerere Folgen zurückläßt, als i» der Absicht menschlicher Richler licgcu kömil'». Bckanittlich wurde kürzlich die Nachrichl ucrbrci» tet. dcr ftnhcre polniiche Diklalor ^'angiewicz habe die Rolle des Un!c,Iiä„d!crö bei ci»cr a»gcb!ich in Warschau befindlichen Fiicdcuskommissio» übernommen und verlange, die österreichische Regierung möge ihn an Nußland ausliefern, Marian ^'angicwicz ucrös» fcnllicht uunuichr ci»c EMärnng im „Wand,-, wcl< chc« Vlat! obige Nachricht zncrst veröffentlichte, in welcher er sagt, daß er die Nachricht, in Warschau bestehe eine moekowiüschc Fricdcnölommiisio», uud daß er zum «Unterhändler bei dieser sauber» Geschichte" auserschc» sei, zuerst aus dem „Wand," erfahrcn babe. Er erklärt ferucr: An» 29. April d. I, habe ich a» die k. prcnß. Regierung das Gesnch gerichtet, mich aus dem preußische» U,i!crlhanc»verba»d zu entlasse». Am I?. Scptcmbcr d. I. hat die pre»ßische Regie» r»»a die „achgcsuchic Eüllassuug urkundlich bewilligt, »achvcm Hop der gründlichNen Nachforschung kein geftylicher Grund z,»- Vore»!ha,!u»g einer Enilas. sunaömkuude gcfu„se» werden konnte. An, Schlnssc des V.,ett« erklärt der Erd.k.a.or, daß ,cr sich an ,cne» paMkalor.schen Veslrcbungen niemals bethei-„gen werde und daß er nur i» den, Charal'er eines gewcscue» IiNurgcutc» a» die uwölowiüschcu Bc> hördcu ausgeliefert werde» kann. — Aus Warschau kommende Reisende crzäblc» d"ü fortwährend russische Truppen Warschau mittelst Cissiibahn pcllasft» »üd ihre weitere Maischdirellio» "°" Patrikcm aus auf dcr Chauss. e gegen die ga>i> z>sche G^„zs ,,,'hme». Alle größercu Orte läügs dcr ^'zische» Grenze solle» bereits von russische» Trnp-^°" besch, sti„ ^^ichc noch Vcrslärkuügc» aus dem ^"'"" Nußlauos cr,l'M!c,i. Shansshni^ 2!. Scvlcmbcr. Hier herrsch, Nuhc. Die anglo.chmlsischc Erpcdilion Oiffl Vorbereüuiige», die Stadt Sheipoo anzugreifc» Ans Japan wirr »ichls Neues gcmelrel, Tagesbericht. itaibach, l l. November, Wie wir vernehmen, wuioc Dr E. H. (s o st a dic Auszeichnung zu Theil, zum Mxglicde der lai» scrliche» ^eopoldiuijch Karoliuischcn Ak.iremic der N>>> turforscher ernan,,! zu werreu. Unseres Wissen« war scit Franz Grafen uou Ho be »wart, lein Krainer Mitgl,c0 dieser gclelirlc» (^cj, üschail, — Der bisherige Gcncral»Direktor der 2nd. bahn. Herr Michel, gibt. wie ein Wieucr Vlaü unl» dct, seinen Posten auf u»d zieht sich auf seine Gülcr iu Fraukrcich zurück. Auf seine» Vorgänger, Hcn» ^apericre, irclchcr gegen sciuc Vcamtcu besonders ruck sichtsuoll «lid leutselig w,,r. hatte ücr mit reu Vcr. bällnissen zu wenig vcrlraulc Herr Michel einen zicu,. lich schweren Stand, dcr ihm ttop der l'ldcumiden Ncvcuuc seiu weiteres Verbleiben wenig angenehm gemacht haben mochte. Mit vcm Eintreten cm«« ueucn General.Direktors wiro auch eine Veränderung in der viillhciligen Direllions-Organisation statt-finden. Wien, '.'. November. Sc. Majestät dcr Kaiser haben atterguädigN zu uerfügcu geruht. daß die bcioe» Kuabe» dcs ver< storbencu uugarischcu Flüchtlings ^adislaus MeSzaroS, welche sich derzeit iu der Obhut dcs Vischofs von Scutari befinde» , in österreichische Erzichuugsaustal. ten. uud zwar der Eine derselbe» in die Theresia»,, sche Akademie, der Andere in ci»e Mililäl'Äildu»g«. a»sta!t, über»ommeu werden. — Die Nachricht der „Nation" vo» eiuer zu crwarleudcn Abberufung dcs Fürsten Met lern ich von dem Volschafierposlcu iu Paris ist, wie die «Wr. Hlbcudpost" ,,au? bester Oucllc erfährt, durchaus »>,< begründet. — Die »ächstc Sitzung dcs Hcrrcuhaulcs findcl Mitlwoch. dcu II. Novcmbcr 1Mi,'l, um ll Uhr Vormittags Statt, l^, l.. Gegenüber dcr zuerst von dcr «D. AZ." gebrachten und vou dieser in mcbicre dcuijche Iour» uale übergegangene» Nachricht, daß die Wahl dcs protestantische!! Professors Dr. Stein in Prag znm Dekan dcr dortige» philosophische» Fakultät vo» Seile des Staalsministcrillms nicht bestätigt worden s,i, könne» wir auf das Vest,mmleslc versichern, d>, — Wie die „G..(f......eloe,, ift uo» dem Allen» stück, worin die Nationalregicrnng gegen e>ic ihr i,»» piltirtc Urheberschaft a» der Ermordüüg des Herr» v. KuczuiiSki prolestirt, auch ei» Elcmplar dem Herr» Polizeimiüisler i» Wie» uuler Couvcrt mit dem Post» slcmpc! «^emberg- übcrjcndct wordcn. — Man spricht davon, daß Herr Dr, Fran; i'ad. Niegcr eine böhmische Zeitung herauszugeben gedenkt, welche eiuc loüscroativc Richtung verfolgen, und die polnischen Vcsttcbuugcn der Partei Graf Clam ' Martini!) — Nieger befördern würde, Graf Clam'Marlinil) soll für die Herausgabe ciucr solche» Zciluüg s!im,»c», währtüd Fürst Karl Schwarzcübcrg gcge» dieselbe ist, da er dcu gegenwärtige» Mome»! dafür nicht passend findet. — Dcr Herzog Angnst von Sachse» Koburg hat bei dcr Mciuingcr Vank ei» Anlchc» vou cincr lial^ bc» Million Thaler auf sciuc österreichische!! Güier alifgcnomnieu. Herr Varo„ Sina hat in Paris ein Anlchcn von 20 Millioncu Francs, welches auf seine, ganzcn Gruntbcsiß inlabulirt wi,!'. abgeschlossen. Dic Fürsten Eszierhazy baben auf ihsc Majoralsgülcr durch eine belgische Bank zwei Millionen Gliloc» Sil» bcr anfgcuommcn. Vermischte Nachrichten. Eine/!! Schreibe» aus Tirol c»!»el'incn wir die Mitlheilung nachstehender Grabschrift, die sich au, cincui klcincn Fricdhofe i,n Zillerthalc bcfinde! und ihres lomischcu Inhaües wegen in weiteren Kreisln bilamtt zu wcrdc» v>roic»t. Dilselbc lautet i «Hier liegt der Hüttclbachel Vol' — OM guädc dcm Hüt-lelbachcr Aot' — So ivic dcr Hüttclbacher Vol' gnä» dig wär dem liebe» Gott — Wc»» dcr ücbe Goü il'är' der Hmttll'.icher Aol' -- l!»d dcr Hlittcll'.ichcr Vot' wär dcr ücbc Oolt!" — Der „Nat. Ztg." wird »us Stockholm be« richtet! I» de» höhcrc» Gescllschaftslrcise» ist ieh«. weniger von dcr gcgenwärtigcn politischc» Süuatiou >Ns vou cincm „tuen poetischen Produkte rc>? Königs dic Rede. wclchcö in bicscn Tage» crschcincn soll. Dassclbc wird de» T«cl führen: .,!^> >!,»,!m^ I',!,!'! "< l ,'- ^i»c Sammlung Gedichte von (< > Sic soll Heils einige größere lyrisch»epische Dichtungc» cut» fallen, welche v?r einiger Zeit ins Französtlche über» srht, und in Frankreiä, dcrausgegebcu worden siud, theils eine Anzahl llciucrcr lyrischer Gco,ebte. Die Sammlung ist i» der königlichen Vuchdiuctclei gc» druckt, und wild durch die Herren Samson und Wallin distribuirt. Schon wiederholt hatte Prinz Oskar, dcS Königs Vrnlcr. den Wribnachlölisch mit lilcrarischcn Arbcücn vcrlcbcu^ dicßmal 'olgl der König seinem Beispiele. Dcr Köuig halle sich schon als Kronprinz mit poiiiscben Arbeitt» befaßt, eine Menge lyrischer Stücke gcschricbcn, und iu gcbuudc» ncr Rcde verschiedene ä!t>re nordische Sagen bear» bcilet. Diese Gesänge wnrdc» in ciuzelnen Heften gedruckt, und i» Hofkrcise» vertheilt. Ei» Franzose aus Pau (woher die Vcrnai'ottc'sche Dynastie stammt), Hcrr dc ^'agregc, Mitglico dcs ka„srl,chcn GcrichtS» Hofes zn Pan, erhielt ei„ Elcmplar, überscßte es ins Frauzösischc, und ließ ric UsbcrscßNüg in diesem Iabrc in »»gcbunbeiici For,» erscheinc». Dcr König läßt jeßt cine Auslage i» schwedischcr Sprache eischei» nc». Das Verlagsrecht soll eincm oo» des König« Adjittanlfn z/ ss/u. — DaS dänische «l^goladel- crlläit, laii tie dem König Freden! zuerst iu schwedische,! Vlältern zugcschricbcue Acußcrung, daß er im schlimmsten Falle Dänemark alS Republik prollamircn werde, lveu» sie auch dcr Siuncswcise des Köuigs durchaus entspreche, doch wenigstens öffentlich niemals gethan worden sei uno höchstens privatim gclhan wordeu sein köuuc. Reuejle Nachnchttn und Ttlegramlne. Teligramm der „l^üibacher Zeil»l>y.' 2vien, >». November. Die Nörse »ft verstintlnt durcl, allerlei werü«i,te. In »«'Ion hat drm Aundcsprasi' dialgcsaudle» Frcihcrrn v, Kübck dns Schreiben de« «aiscrs Napoleon zugcstcllt, welches Deutschland z„ c,»cm luropäischcu Kongrcssl iu Pari« einladet «nd oc» dciitschc» Fürstc» Gastfreundschaft znsagl, wen» sic persönlich dcr Einladung folgen. D.,s Schreibe» dc« Kaiser« Napoleon werde heule i» außerordeutlichcr Sipung deS vundeslages »lügclhcilt. Dresden, !' November. Heute wurde der i'ano» lag durch den König eröffnet. Die Thrcmreoe ver» kündet Verbesserung der Veamlengehalte u»d Elleich, terung für die Eleurrpflichtigen, erwartet von der Arrliucr Zollkonfereuz allscitiges Einvcrstcmbnlß übet rcu frauzöslschs» Handelsvertrag, Erhaltung de« Zoll. vcrcins »no hoff!, daß das Zi'I der Neformakie auf dcr gcwonenen Basis im Wege der Verhandlunge,! zu erreiche» sei; verspricht eudlich Aussührung d,i Vuüdesclctulio» i» Holstciu. ?trw-?jork, .'50. Oktober. Gcucral Hooker wurde am 2>.» Nachts von den Konföderirlen cmge» gr,ffcn. Die blutige Schlacht währte von Mltte» »acht bis ? Uhr Morgens, Hooker vertrieb den Feind nnd nahm alle seine Positionen. Programm dcr morgen, Donnerstag, am 12 Noo, > uni 5» Ul'i Nachmittag, statiftndcnbcn Monats »Ver» sammlnng des histor. Vereins für Kiain, im lokale des SchulgcbäudeS, ebener Erde, links vom Haupt» Eingänge. 1. Hcrr Dechant Peter Hißinger.- Urkund» liche Beiträge zur Re f o rm a t < on sa. e sch i ch t e Krai» S, hauptsächlich im l<>. Iahrhuüderl, dann über Freudcnthal »ub die Venezianer Kriege. 2. Bericht deS lorrespondireude» Mitgliedes Hrn. Prof Petruzzi, in einem Schreibe» a» de» Ver» si»sc>ircltor, Wie» den 17. Oktober Ikil.'l, über das Rcsulla! seiner Forschungen zur Aufklärung der röm!« scheu Sleiu' Inschriftei! in ss la ! n u»d waS oießfallS :.och zu geschehen hätte. ;i Hcrr A. Dlmih- Zui Geschichte der Je» suilcu i» KlOtü. ^!aibach. am 10. November 1>-> Thealer. Heute. Mittwoch- „Oulenspieael." Morgen, Donnerstag: „DaphuiH ,„,d cchloi'." „Ich werde mir den Major ei,,' laden" „Der lyraf aus dem Buche." Verautwortlichcr Redakteur: Ignaz v. Kleinmayr. Druck und Verlag vo» Igna, v. Kleinmayr st Fedor Vamberg in Üaibach. Anhang zur ktaibachee Ieitung. I^Nl'll'Nln'-'lfllt 2Ule" !», N^'.mbtr (Wr, Ztss, Al'dl, Mittag' l'/. Ul,r ! Dir V^rs,- ,,',>1ics i„ ,!!,>!!,!' '>,'t>,,!,,, 'in'„ ZI.!,i!^p,'pi'"„ s„ib,,i ,'l',r,,,!li,,!' >c»,!v,'!'l!,'ic ,,„d !,^K, r kl'si ^!»U»»lill»l ll»i/i. ^,,1 qrl'stten Niick^aog , »ämlich '/,. l>ls V,»"/^ trlimii '?!l>^ <",ü >'»!las!„„,l'^lvi,,,,!,i'„>„ »!',l,vi,!^,!!> ,1,1», 3!,'«>>^ Aiilc^'n j,foch l>>ff,r >'^,,l,>, 'N,1!,! ',>>!,!,,, s,Ü »nt> >,m 2 6. l,^'l's>', .ssrldit - 3llt c» wicht» »'„ »ithr ai^ 1 fl. pr. Stücl. ,«>,^i! - ^i',V ll>c!,,>Ul>' m.iüci'. ^!i.„ Ä,,h„>,l!,r,!^ g>'!,,'l,,„i chc ?i>>-s!>^!'„ />!!,!,„ „ ,, ü,,,s,,„ a!t>'ilrt, F«,»de V.Uuicn Ucrlhcxcrtc» sich »m nahrzu 1"/,, »nd w,nen f»r Pid.nftlrli'uren bcsi'ndti'H in lin^r Tichl g,fs>u>rtc,> i» l>„> gleich,,,, ^!,rh>i!!„issr i>öl>,r, ft!,i j,!,, >,,!,„.,, Veftentlicke Hchulv. ^, »l« KlniUe» ,»>q , ,,,, 5"/, 70 50 ?»^ ?»» 5,'/« «>>>ch. v, 18ül mit «ückj W,5<) !»»i,75 detto ohne «lschmtt I8N2 , 95,25 95 50 Notions! < Aul, >>>!i mi! ,L,„»cl>!ll>«^ons . „ 5>"/> »l,- 8l,I<1 !1l>>t! Vlct^!iq»,s......5» 74.70 7480 d 7» s»0 t!«,5>0 ,:,I7'i mil Vtllisunq v, Jahre 1«39 >!>i ,',»> 157 - „ l«5l !>.' !'^^ 5ss, . 94 70 I'-ll-x) „ zn100fl. 9,'> 10 !,,, ^, !i°m° > R>n!.»fch. zu42 !..l>u»tt. 17 50 I? ?5 !< »ll «ronllln»^ (f«l l00 st.) >>!>!! imdsNÜastun^sliübligatirnr» Hisdfr-^.il.-rlnch . , ,u 5'/, 87 50 88.— Ob,-Oest. und Salzb, z« 5"'^ ^'>, ,^',5,, Vühmcn .....5 „ !'l - — Steicrmat?.....5> „ !»>......- Kirnt,, Krain u ,!l„ü ', „ üilähre» u. Schl.si.» ,5., 88,50 ün - Ungarn......5 „ 75. !0 ?>!.'', Tl»i. «an , , Walizien.....5„ ?^7.'> .,..',, Eitbenb. u, Viilow, . , 5„ <.i,^! 74 7 > „ M l>, Vcil,-('l, 18>> Venctiaüischl« «ül, 185!» 5 „ ! ^, - ,— Aktien lrr sm Nationalbaos...... 7>i>! 7,^7 - Kr>d>t,A„sta,t >>l '>m,>,-Oc,', ,,5>00fl, ,' W, ,,!-' '!>> ^?. Frrd -N°rdb,z, 1000 fl, ^«M, !>^!». >^!'> Zlaa!s.Eis,-«cs, ,u 200 fl, <5N, °dic 5 Fr. . , , 1"^. - I".'s'> ,««!,'. «,ls.-«llhn zu 200 fl, (lM I,i!> ! !, i T,id,-nordd.Älrb.-«.200„ „ !.!>'„, 1^!,», -Süd, Gtaats.'. !ümb, «l», n. c,„!r, ltal. >3is, 200st, ö. W, 500 ,^r mit Ein^al,l»n - ^i>! - <'>!,,!i,„!?a> !'?ul!u,-V>il,n;.200fl. >'^i, „>i! l^„^l!,„„>i, , I!'!! - !!«!5,!' O,'!'!, Dl!!,-Da,,,p,sch -Vif, <-..,' !'^ ^ O.^.rrcich, ^!oyl> i>, Trütt ^ ^ ^,^,j, - ^l,', — Wi>,»rD,n„>'!«>'.'!ll.>O»cs,'7^,^ ,'!!!,'<— I!!X P,,1,r K,!!,!,I>r>,>^ , , , ..'!».'-:!»,-< <>i!!,m. W.,1ba>'„ z» 200 fl , I'.!,',', 15.,! 75 tü.ißl'ahu-Ältic,! 2ii»,!>h!»!,<,. !^7,— -.— Pfandbriefe l,nr !<»<» sl.> „, ^ '^,. ,,„!>',>>!; n,l!,^",s. ,>,';!,, ^, Ungarische Blldm ^ndi! Anslalt iu ,'>^, , Uosc (!»c 2!ütt.) ssrcd.-Nnssatt,'i,r hcindcl „ <>!ew, ,» 100 ft, ^,,. W, , , , !,,!! !!,» I,!? Dr,!,-DlM»'!!,'^, ,,> !0<> s>, 'lW !>!, l>> 5.0 -!>^li!,m. >D,e„ „ 40 „ o, '!>>. ,'!,!,', liNcr! ,',1 !!,,,„! Salm „ 4«,sl >>sl H ^i-, ^, ^'.7l> ^ 'i'a!ff„ zu 40 s>, , "<"» „4"..... 34 50 35>" '"'<> „ 40..... ,^!5,<» ^, - W!,wisch,,>>iV „ 20 „ 2 ^ "> W,,,d!i>„, „ 20..... 2.» 5', 2,,> >?,glsvich „ I<> „ ^ , is,.. >s, H 2Ucchsel. !! ^i'nat,, «sld Vii,! , Ä,>«sb,!sg ,,,r 10« fl. sülch. W. 97l,0 !»7 ?,i' ss,>i»1,»t >,, M. d,lto !>7.'!5» <»7.«<1 H,1,I!l',,,.1 !>,, !<«> >')/,,! '^„',, ,^,I >..I^ ^r„d,'„ ,,> !l> !>, .^!,,,i,,,, , ,,,, 7,, ,,,l^ P,nia fi,i !00 n!>i„fz , , . 4',^«, ^5,7,! ^ours oer weldsorten. <^elb War» ,ss. Vli,„z - D„l.,l, n 5 fl, 5<^ sr. 5 fl, ü« !'!li Kn'N.n . . . , 15 „ s,5 , >5> ylal'üle.'üsd'or , . 9 , 25 >» " ^ Ruff, Im, cria,« , 9 ., s,5, '„ ^ '' ,^ " V.'.tin^th.,!!! . . I „ 7!! > " 7,'j, Zi>!'c>''.'ll,io , 115 „ ,', 115," ^f/ Effekten >>nd Wechsel-Hnrje an der k. k. Öffentlichen Vörse in Wien. Den 10. Novembll 1863. «ffekten. Wechsel. 5,'' M>ta>!iqnr« 74'N Tilber.....115 ü<) b"/, !1lat VInI, 8«"!,) »londrn .... 11,V'.N Va,>f>>fti.n , . 779 ,i . . . 1«0 30 1860er Lose . . 95 35 H re »ndeu Hl » ; ei g ». Den '). November 1863. » Hr. Schi'iverschih, Gulöbcsiher, uo» Ftilliil). — Hr. Dr. K.ipltl, vo» Gotlschlc. — Hc, Ulrich, G<> w,rks - Lirekwr. uo„ I.iüerl'Ul^, — Hr. Fl0li.i>lzl),zl?. GtivcrkS-Vrrwcscr, uo,i Woche,!,. — Hr, Ochmi,;, >t>n,f,!!>',>». uo» Wicii. -" Hr. Schweiger, Haütel?' man», von Tiicll. — Hr. 3ioßi, vo» Füime. Z »247. (2) Ginladnnft. Am l8. d. M. findet die Jahresversammlung der k. k. Landwirthschaft Blatt. Der Zentralausschuß beehrt sich, dieses dc» Herren Gesellschaftsmitgliedern mit dem Beisatze zur Kenntniß zu bringe», daß allfällige Vor? träge, welche die Herren Mitglieder nicht selbst halten wollen, entweder an den betreffenden Herrn Filialvorstand, oder unmittelbar an das gefertigte Zentrale rechtzeitig eingesendet werden wollen. Da in dieser allgemeinen Versammlung auch die Eh ren d i ploine und Medaillen öffentlich dethcilt werden, welche de» Ausstellern in der dießjährigen landivirthschaftlichen Aus: steUung zuerkannt und deren Namen in dieser Zeitung und in der «IV<>»>«'<>" bereits verlaut? bart wurden, so w.rdcn die H^nen ersucht, an dem obgenannten 2a^e in der Versammlung die genannten Auszeichnungen persönlich in Empfang nehmen zu wollen, oder alier einen Delegirten zu bezeichnen, welcher für sie dieselben übernimmt. Die Versammlung findet wie gewöhnlich im OemeindcrathS-Saale im MagistialSgebäude Statt und beginnt um » Uhr Vormittags. Das Programm wird ehesten« öffentlich bekannt gemacht werden. Der Zentralausschuß der k. k. Landwirll> schaft.- Gesellschaft in öaibach am 5». November l«l»F, Z. 2222. (:y A. K. prin. SüdbahnGesellschnft. Mrünlmng derPersoncn-Eilfthrten Wien und Trieft. Vmn 16. November l> I. a» werlt» bis „uf Weit,«« zwischen Wie» ll»d Tiicst wöchexilich nur ,wei Vil;ü<,e in jeder Richtung, m,l> ^wai Mittwoch ime Hamstag vo» Wien „ach Trieft >>«d Montag uüd Donnerstag «o» Trieft „ach Mien »ach der bisl)lri,M Fahrorenun^ vcil»hic» z» weicht,,, auch wie bisher ü»r Fahrlaclen 1. blasse nu^ieqcl'e» weiecn. Tie Anschlüsse i» N<,l'rcfi,,a an die italienische!, Zil^e blcibcn diescldc» wi. b,«l,er. Wir» am 1. N^'f,„l'<>l ,x,;.', Die dc riebsdirektion. Z. 2234. i3) Danksagnng Ich finde mich ucrcmlM, dem praltischc» Arzte, Hcrrn Paul Maraun zu Tt. ,^i anzi a n iu ztrai», welcher mich uoii ciucm lansswicri^e» ^cbcr und Mllsscnlcidcn »ach dcr hoinöopatischc!! Hcilincthodc in tn>;cr Zcit radiwl gchcilt hat, »achdcm icl, an dicscm Uebeluonaiidcrn Ac>;lc» ohne ^rfol>i dchandclt wurde, sür die Wicdcrhcrstcllniiq nicincr «^esnndheit und uicl' sach bcwicscuc Äcrcitwi!lic>tc>t hicmit «ffcntlick) incinc» schuldigen Taut aliezudriickü, Mögc dicscr ansgczcichnttc hoinöopatischc Arzt, welcher in dcr hiesige» «^cgcnd in ucrdimtcni '>tnfc und allge»ui»cr Ächt»!,^ stcht, »och recht lange ;»>» Wohlc dcr lcidcndcli Mcnschhcit wiitcn nnd auf uo» Has; nnd MisMüsl cingcgslicnc ^ipctturatiuncn, wic solche ci» Herr l^, ^. auo Raiui in eincin Ärtitcl dcr l^razcr „Tagespost" '.lir. ^>>i aus cincni Ver-stcclc dcr Aiwnyniitüt gcgcn Hcrr» Waraun losläßt, mit Mitleid und gcliuhrcndcr «^.ringschätznng hcrab-sehen, cingedcnt dcs Spruches ^ Wenn Dich dcö ')icidcs Västcr',»ugc sticht, To lassc Dir znm Tvostc sngcn: Dic schlechten ssrnchtc sind es cben nicht, An denen stcts die Wcspcn nagen. Fichtenwald, Z. Aoucmlicr I^l^.'!. I,,zzci, irur dcr Sildl'ahn, Wichtig fiir Hchweififusi leidende! Meine su >,',l"»I>chll l>el>i»»!tn Schweiß-Sohlen i» den Elliimrfcn ^» «sags,!, dir dcn FnjZ I^cslanrig üoclc,! u»l) w.'nn lil'.'lis» , rat'er l'esoni'llö re» a» Lchwllstfnßc». Gicht n„o Äl'e!,»'i^m»>3 ^'cide„c>c„ z>, cn>pfel)Ien si»d, !>>'t für öaibach ». !>'m„,t!!chs Umgegend nur allein '<>sr, »„i' l'fll,n,sl nil's > ^'» i>' -^ ^ Pa.,l ss. 1 25, lr. und gil>! W,c0crl,f!lä>lfeiu lni^cnnsssuc,, N>,l>.m. A. J. Fischer, Änndschaflsplii) Nr. ^."., >i> ^ >,x c»r Schulleil'iuck,, Iraulfml n,lO. im Oktol'cr >xl',.'!, Dazlsi.SchicMlt-Klänzchcii fi',re! Dinstag lln ,7. November >5N» Llaü. aw!!, rie »». ^.Mitglieder ces Schützen- sino-Vereins und rcr philharmonischen - <<< rcktious-Mitgliede r^gcstcltt werden wolle». Vegin» >i Uhr Abends. /<>/ « /V,.v„„ fr. sind bei H," I. üaringer zu habe«. Hchiitze» . Vereins - Mitglieder frei. Im Vallhaul'c Ur. 2li^, in dcr Spilalgajst, findet Eine erstc Kellm-nn, ,uclchr im Vte^.ue», aes.l,!. rcr bcuischc» nub ttailN', ,^'s» El'mchc lilurlg ist, ,ii.^„ s„,s„ «iii^mlssein-,! ^l'hi! Äilfüiihme. Pas Nähere „n l. Slock dciin Hauseigtitthümer. Eommisjiolls-Austiässe aus dctt Provinzen, ini Anlansc von jeden, Handelsarlücl ü»!' O'cgenslänt'cn dec hmislichen ^^'darfes, sowohl >" einzelne» ^tlkic» n!s loinplclcn Parthicn iil'crnii»!»! ;»r besten n»d dilligslc» Bcsorgnng, sich >>, diesci« ,vachc den !'. 'l. Herren >la»flc»!cn, Herrschaften n»d Priuatc» cinpfehlcnd. Jg. Brauner, ^o»!mifsio»är ^ Agent in Wi c» ^coftoldstadt Anlngnffc Nr. ,<) Q.7 Briefe franko. 5 '.'I'-'-', (^>) Wohnnngs Anzeige. Am Hauptplatze, im 9tr. H.lU im X>a„s< >>>. Ttoctc, >sl ci„e ans K» Zinimli» dssttl»s»t< Wl'hmmg zn Ocorgi l^ttl zu vn^cl'e,!. Näl'slsö Inclül'cr l>ci der siigeiuhumeti». ^s,i^ zii'I'liulrqasft Hcns'Nr, !>, Z. ^20, <2> D^. 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