<^^_____________Montag, 18. April 1904. 123. Jahrgang. ,^> haibiä^,>'.^ Postvcrsfndu»,,: ssaiiziährlg 30 X, l)albjii!»rin lü X, Im Kontor: nauzr ^"^"«ll biz' " " l>, ssi'r die Zustellimn ins Han« nan^jähri« L li, - InsertionSgebühr: Für lleine <^^^^^»' ^ Heuen 5» k, größere per Zeile 12 k; bei üjteren Wiederholungen per Zeilc e b. Tie »Laibacher ^V ^"Nreitkräfte im Stillen Ozean ist ^ Hoc,.^^ des .^onnnandanten der Schwär-^i,/"lotte Vizeadmiral Skridlov bcscht, ^^"iral Nikolaj Ivanovo Skridlov gilt Mtt T^ u?cht nllr als gebildeter lmd hochbe-h?">Nnt 5^'','", sondern anch als talentierter ^sta^ '.^ in inailch schioieriger Situation es uzli^V'le Ziele durch diploinatische Klugen ^,^)en. Ekridlov wurde im Jahre l«44 ^ Mi "^olvierte 1«02 das Marinekadetten-3^"t n ^uszeich,n„lg. Nach zweijähriger M b^s' .^r Paltischen Flotte wnrde Skridlov ei?' Tcin, "^"' Verdienste zum Leutnant beför t^ niri /"' heroische Tat war die Rettung !?° eiil^ s/"^n Aiatrosen in Kronstadt wäh-3" ^i,>/" "'" Eeesturnics. Im rnssisch-türki-^ln^ ^u 1877 überfiel Skridlov mit V/r 1w"^""" "n türkisches Panzerschiff, l .'l'No ? ^^' verwundet wurde. Aber dieser v 5^ II "lall lenkte dic Aufmerksamkeit Ale-^'ch ^ ' "Us ihn. welcher ihm das Georgskreuz Q^burn /,^ ^" Heilung seiner Wunde nach ü!X tchri.' ^^^- '^""'u ^ar er wieder hergebt ^cili.^" auf dm Kriegsschallplatz zurück cll'^so P '^ nn dein Kriege in hervorragen-^bl^ ' ^ach Aeeildiguug des Krieges wurde H ,^l«di ?, ^inienschiffskapitän befördert, mit ^ ^ ouf ( ^^'u dekoriert und zuiu ältesten ^."Nerl.,., begatte „Evjetlana" ernannt. z,^cr^ung s^ner besonderen Leistungen e^ ^Ndan! 6wu Kapitän zweiten Ranges nnd ^5«?" begatte "„Dmitrij Don.koj" ^^^>em > r'" Stellung verblieb er bis l««8, iö^lt ,„^)rc er zum Kapitän ersten Ranges "E3 „(^, ?^ dem Kommando des Panzer-^^Vm^hct^^^ ^^^^, Nährend des russischen Besuches der französischen Eskadre in .Kronstadt, im Iahre1«91, war Ekridlov dein Admiral Gervais zugeteilt. Im Jahre 18!)8 wnrde Stridlov zum >loulre-Ad>niral befördert und ein Jahr später zum Generaliuspeltor de5 Minen-lvescns ernannt. In dieser Stelluug hat Skridlov Hervorragendes geleistet, unter anderem in der russischen Flotte die Torpedobootzerstörer eingeführt. Ter feierlichen (5röffnnng des Nordostseekanales wohnte Ekridlou als Vertreter Rußlands bei und wnrde dabei vom Kaiser Wilhelm li. vielfach ausgezeichnet. Im Jahre IKW war Skridlov Chef der Marinesektion auf der Allsstellung in Niüm'j-Novgorod, und 1tt!)7 wohnte er als Vertreter Rußlands dem Regiernngsjnbilänm der Königin Viktoria bei. Im Jahre 1«9« zum Chef des (Geschwaders im Mittelländischen Meere ernannt, leistete Skridlov auf dem Gebiete der Pa-zifizierung der Insel Kreta Hervorragendes. Mit viel Takt verstand er es, das Vertrauen der Chefs des internationalen Seedetachements zu gewinnen nnd die Kretenfer zn beruhigen. Die Stadt Athen hat Skridlov dafür zum Chrenbürger eruannt. Jin Jahre UM) wurde Skridlov zum Vize-Ad niiral befördert und zum Chef des Geschwaders im ferneil Osten ernannt. Im Stillen Ozean verblieb Skridlov einige Jahre nnd machte sich wäh-reild dieser Zeit mit den Verhältnissen im fernen Osten bekannt. Doch wurde er im Voriahre, als im naheil Oriente bedrohliche Zeichen am politischen Horizonte auftauchten, znm Chef der Schwarzen Mcer-Flotte ernannt. Unmittelbar nach dem Au5bruche des russisch - japanischen Krieges wurde Skridlov nach Petersburg berufen, und es hies; damals allgemein, das; dieser begabte Seemann nach dem fernen Osteil geschickt, werden» dürfte. Doch ernannte der Zar den nun verunglückten Admiral Makarov znm Chef des Geschwaders im Stilleil Ozean lind Skridlov kehrte nach seinem Dienstorte Sevastopol zurück. Mazedonien. Aus Konstantinopel wird berichtet: Die 25 fremden, für die Gendarmerie der drei mazedonischen Vilajets ausgewählten Offiziere sollen zwischen dein lti. und W. d. M. in Salonichi eintreffen. Dort soll auch der Abschluß ihrer zwei-iährigcn Kontrakte erfolgeil, für welche von der fremdländischen Reorganisations Kommission ein ^-ormular ausgearbeitet wnrde, gegen welches mall türkischerseits noch keinen Einspruch erhoben hat. Die sechs Militar-Adjoints nnd die übrige,! fremden Offiziere werden einige Zeit in Salonichi verbleiben, nm mit den türkischen Behörden in >iontalt zu treten, sich zu uniformieren uud eiue gemeinsame kurze Justruieruug zn erhalten. Inzwischen dürfte auch die aufgetauchte Fez-, beziehungsweise Kaipatfrage eine entsprechende Lösnng erfahreil. Sachliche oder religiöse Einwendungen können g^gen dieselbe türkischerseits nicht vorgebracht werden, denn bei sehr vielen mohammedanischen Völkerschaften bildet der Kalpak die nationale Kopfbedeckung, nnd die gesamte Kavallerie und Artillerie der türkischeu Armee ist mit demselben bekleidet. Auszerdem wurde russischerseits an den Eintritt russischer Offiziere in die Reform-gendarmerie und die Anlegung der betreffenden türkischeu lluiform die Vorbedingung geknüpft, das; diese Offiziere nicht den Fez. sondern einen Kalpak zn trageil haben werden. Der türkifcher-seits beautragte Ausweg, daß die russischeil Offiziere den Kalpak, die übrigeil dagegen den Fez tragen sollen, wurde zurückgewiesen. Anch der weitere sich bietende Ausweg, daß die fremden Offiziere den Kalpak anlegen, die türkischen Offiziere lind die Mannschaft den Fez behalten, wird wahrscheinlich nicht angenommen werden, da da-gegen verschiedene Gründe sprechen. Es muß die Einheitlichkeit der llniformierung gewahrt bleiben uud es geht ferner nicht an, die Fremden im voraus durch die Kopfbedeckung sowohl in der Gendarmerie als auch gegenüber der Bevölkerung zu kennzeichnen, was sogar eventuelle Attentate er- Feuilleton. Glühende Kohlen. Skizze von Hb. -Y. Oall. H. "3l>,^ . («llchbrn«, verboten.) V.^>n,5 ^'lt es schon Wieder", sagte die "n l.> svr^! ^gerlich. „Hoffentlich wirst du bch?cn ^"! lassen, Karl . . . Von uusercn !<>t ^ ^Mvandten kommt um diese Zeit 'b°I?^n > !"'^' uild r,'m geschäftliche Angc-X>g . " ^"M wirklich nicht in die Privat-^k/^rqa' - Überdies ist knapp eine Viertel-'V^ du ' ^l du die Fabrik verlassen. Dn H,e>! was""M mir wenigstens einige wenige ^>/'tt)n3>^ des Tages gehören lassen ^ <'sch,.< Knuten steht das Mittagsessen auf ^ aN ^M" sah auf alls dem Buche, worin ^ ei. bleich'" bannen. ^ Ticiil'. , Wl " die Visitenkarte entgegen, ^ "Hi, " l,l diesenl Allgcnblickc ins Zimmer ^ l!n^^ ?^,^s Großilldustriellell legte sich in , Müssin > '"^'^' las. Einen Momcllt schien ^t ^' V',-i :?^ "- tun solle. -Vcch i<> Angelegenheit, Beate, von 'ch> l dcZ ,.^'h'n sprachen . . . Du weißt, die °'»W '>'>l s. r^" Maillles schrieb schoi, hellte Vrief . . . Nlln V^e ss/'^ 'st. lieber Mailn, dann freilich!" ^fst < - . M^'lsteheiid. liln das Ziiiliner zn ver-^ "l> ,niV. !' "'cht 'vahr, das Mittagsessell 'Ucht darüber vergessenV" „Nein, gewiß nicht, Beate!" Sie strich mit der Rechten über das schon graumelierte Haar des Gatten und flüsterte leise, sein Haupt hcrunterneigend, damit sie die Stirn küsseil könne: „Sei nicht zu streng ... Es ist eine Mutter, die für ihren Sohn bittet! . . . Wir haben auch Kinder, und wer kann wissen, ob nicht —" Er nickte ihr begütigenden Blickes zu. Die Frau trat ein. Es war eine hohe, stattliche Erscheinung — trotz des müden, zaghaften Ganges, mit dem sie sich vorwärts schob. Sie wankte mehr als sie schritt. Sie schlng den Schleier zurück. Er- enthüllte verweinte Augen und gramverwebte, aber »loch immer schöne Züge. „Bitte, nehmen Sie Platz!" Sie horchte auf . . . Der wanne, herzliche Ton, mit dem diese Auffordcrnng gesprochen worden, kam ihr offenbar unerwartet . . . überrascht blickte sie auf und nun sah sie ein teilnahmsvolles Antlitz und gute, Zuversicht verheißcude Augen. „O mein Gott", hauchte sie, „Sie jagen mich nicht Hinalls als Mutter eines Schuldbeladenen? . .. Soll das heißen, daß Sie Mitleid haben mit meinem wehzerfleischten Harzen, lind darf ich wirt> lich Hoffell, daß mein ^ohn —" Sie hatte flehend, Barmberzlgkclt snchend, die gefalteten Hände erhoben. „Ihr Sohn bat schwer gefehlt, das steht fest, denn er zeigte sich des Vertrauens, das man in ihn gesetzt, 'in keiner Hinsicht wert. Sie werden darum auch die Eutrüstuug begreifen, die mich erfaßte — ganz plötzlich, im ersten Allgeilblicke, da ich die llberzeugnng gewann von dem, was sich zugetragen . . . Das war gestern — aber inzwi schen ist eine Nacht verstrichen! Ich habe Ihren Brief erhalten, der — ich gesteh' es offeil — mir sehr nahe ging! Anßerdem habe ich selber alles Für und Wider sorgsam zu Rate gezogen! . . . Danach zeigt sich der Vorfall für den, der ernst nnd gerecht prüft, doch wohl in veränderter Gestaltung! . . . Die Tatsache freilich, das Unrecht Ihres Sohnes, bleibt bestehen, allein die Ursachen, durch die es überhaupt möglich wurde, erscheinen in einem andereil Lichte . . . Und zu durchaus nicht ganz geringem Teile berühren sie auch mich llild mein Verhalten. Ich hätte mir sagen müssen: da befindet sich unter deiueu Augestellten ein junger Mann, der, schmuck, von angenehmer Um-gangsform und aus guter Familie ist. Er wird bestimmt den Verführungen der Weltstadt stärker alisgesetzt sein als jemand anders. Hüte ihn und gib acht, daß er nicht entgleise —" „Nein, nein! . . . Bürden Sie nicht eine Schuld auf sich, die anderen zur Last gelegt werden muß!... Alles, was Sie sich aufhalsen möch-te,l — ich. ich allein muß es tragen! . . . Ich sah Erichs Hang zu Verguügungen, ich wußte, daß er Nächte durchtollte — und da mußte >") '"'"1 doch fragen: Woher nimmt er das Geld, solche Ausgaben zu bestreiten^ . . . Mein lch war zu schwach! . . . Sie wissen, mein Mann ' o > lch besitze nnr dies einzige ^iud . . "b'haup sonst eigentlich nichts '- w''n'^s m> de Welt Oh, wenn ich Ihnen erzählen durfte. Nne fich nach einer so glücklichen, hoffilungsrelcheil Jugend mein Leben, als ob ein Flnch darüber ruhte, von Jabr zn Jahr trostloser gestaltete!" „Bitte, meine gnädige ,vrcm!" sagte er er- mnnternd. (Fortsetzung folgt.) Lmbacher Zeitung Nr. 87.________________________ 750 18. Apnl^> leichtern würde. Es ist somit ein Nachgeben der Pforte auf diese berechtigten Uniformierunqsfor-dernngen zu erwarten. ((5ine Depesche vom 14. d. meldet, das; die Pforte der Forderung der Botschafter der Ententemächte bezüglich des Tragens des Kalpaks für die mazedonische Gendarmeric disher nur soweit entsprochen hat, als sie das gelegentliche Tragen des Kaipaks den fremden Offi-gieren gestattete. Anm. d. Red.) Die Durchführung der Reorganisation der mazedonischen Gendarmerie beginnt, wie aus den mitgeteilten Grundzügen zu ersehen war, in beschränkteren: Umfange, als ursprünglich geplant war. Gründliche Kenner des Landes uud der Vei> hältuisse halteu jedoch dies für einen Vorteil, da bei der sofortigen Einführung eines grö's'.eren Ne-sormapparates ungeahnte Hindernisse zu überwinden wären. Noch vor dem Veginn und dann bei der Durchführung der jchigen Reform werden ohnehin sehr große Schwierigkeiten zn bewältigen fein und die Votschaften der Ententemächte werden sicherlich noch zu unzähligen energischen Schritten bei der Pforte gezwungen sein. Politische Uebersicht. Laibach, 16. April. Man schreibt ans Sofia: Die bulgarische Regierung hat den Handelsvertrag mit Österreich-Ungarn am l. März d. I. mit der Absicht gekündigt, der in Entwickelung begriffenen ^abriks- und Hausindustrie des Fürstentums durch einen neuen Vertrag günstigere Bedingungen zu schaffen. Dadurch würde naturgemäß die Ausfuhr Österreich-Ungarns nach dem Orient, welche hauptsächlich Tuch- uud Tertil-waren, Gucker, Zündhölzchen und alle Arten von Gebrauchsgegenständen ?c. umfaßt und weitaus den größten Teil des bulgarischen Bedarfes deckt, getroffen werden. Die österreichisch-ungarische Regierung ist daher bestrebt, znm Schutze des eigeuen Handel5 von der bulgarischen Regierung eine weitere Verlängerung des bestehenden Handelsvertrages zu erlangen. Tollten die Verhandlungen zwischen beiden Regierungen, für welche, da der jetzige Vertrag erst mit 1. März 1W5 ablänft, .noch genügend ^eit vorhanden ist, wider Erwarten kein positives Resultat ergeben, so würde eiu Zustand eintreten, dessen Nachteile sich insbesondere für Bulgarien sehr fühlbar machen würden. Es besteht jedoch die begründete Aussicht, daß die Verhandlungen über einen neuen Handelsvertrag bei einigem Entgegenkommen von beiden Seiten zu einem zufriedenstellenden Resultat führen werden. Vom g ein einsamen Budget des Jahr e 5 l !> 0 5 gewärtigt man, wie das „Fremdenblatt" berichtet, keine wesentlichen Änderungen gegenüber dem des laufenden Jahres. Zur fort-setzungsweisen Beschaffung des ueucn Fcldartil-leriemateriales wird voraussichtlich ein Credit von beiläufig W Millionen Kronen in Betracht gezo- gen werden, der anf den, Anleihwcge zn bedecken sein wird. Außerdem sollen in Budapest diesmal bekanntlich auch gewisse noch schwebende Fragen der Zollvertragserneuerung mit Deutschland und Italien, darunter auch die Weinzollfrage, erörtert wcroen. Die vom steic r m ä r ki s ch c n Landtage beschlossene Wahlref 0 rm hat die Allerhöchste Sanktion erhalten. Sie hatte den Landtag schon seit dem Jahre 1902 beschäftigt und damals infolge der Obstruktion der klerikalen uud Slovene,: zu einer vorzeitigen Schließung der Session geführt. Auch iu der vorjährigen Herbstsession war die Arbeitsfähigkeit des Landtages durch die Nahlreformsrage längere Zeit gefährdet. Nach langen Verhandlungen zwifchen den Mehrheitsund Minderheit5parteien, welch letztereu sich auch die Vauernbündler Rokitanslys angeschlossen hatten, wurde das Gesetz endlich in der Sitzung vom M. November einstimmig ^u bloc angenommen. Die neue Wahlordnung gliedert den bisherigen drei Wahlkurieu eine vierte.^urie mit acht Mandaten an und führt das geheime und direkte Wahlrecht ein. Das finanzielle Abk 0 mmen' zw i -schen Ungarn und Kroatien stößt nach dem „Agramer Tagblatt" auf große Schwierig-keiten. Die ungarische Regnikolar-Deputation wünscht das allmähliche Anwachsen der kroatischen Tangente zu vermeiden uud will es keinesfalls zugeben, daß Kroatien an den ,ttonsum-steuern über eine gewisse Höhe teilnehme. Die kroatische Regnikolar-Deputation ist aber nicht geneigt, eine derartige Beugung der kroatischen Rechte zuznlassen. Nber diesen Gegenstand konnte es zn keiner Einiguug kommen. Moß die Feststellung des Schlüssels, nach dein die .Konsum-steuern verrechnet werden sollen, konnte bisher erzielt werden. Wie aus Sarajevo berichtet wird, beabsichtigt der R ei ch s f i n a n z m i n i ft e r, Baron Bu-r i a n, eine Informationsreise im Okkupationsgebiete zu unternehmen. Der Finanzminister dürfte seine Reise am 2l). d. M. antreten uud wahrscheinlich über Banjaluka, Iajcc und Trav-nil nach Sarajevo fahren. Von dort aus ist ein Besuch von Moslar geplant. Auf der Rückreise dürfte der Reichs-Finanzminisler auch eine Fahrt nach Dolnja Tuzla unternehme!,. Minister Baron Buran wird von dem Ziviladlatus Baron ktut-schera begleitet sein. Das „Verl. Tagebl." meldet aus Rom: Die Nachricht, daß die sulzessiue Ernennung von acht deutschen Kardinälen beabsichtigt sei, ist gänzlich unbegründet. Im nächsten Konsistorium wird zweifellos kein einziger deutscher Kardinal kreiert werden, im übernächsten höchstens ein einziger. Die japanische Gesandtschaft in Wien versendet folgende Note: „Das umlaufende Gerücht, daß einige japanische Offiziere chine- sische Truppeu im Norden 6lM- ^ gen. ist gänzlich unbegründet. Es ist ^',,/ daß Iuauschilkai mehrere japanische ^ ,^>) in Paotingfu verwendet; um jedoch ,!^' .M/ zu einer falschen Auslegung lind MM"' ? vermeiden, hat Iuanschikkai ihnen vcU" genannte Stadt zu verlassen." ^^^ Tagesnemgleiten. ^ — (Wie oft und wie lange s^^/ Turmuhr im Jahre?) Wenn man ^5^ schlagen hört, so zählt man wohl mechanisch d> ^ 5 aber selten denkt jemand daran, wclchc ^ ,5 Schlagwerk einer Turmuhr im Laufe eines ^ ^ richtet. Wenn die Uhr die sämtlichen 6^,^ Jahres hintereinander machen würde, so l'""^ 5 zn 3 volle Tage, 8 Stunden und 18 Mm>n ^ Berechnung ist sehr einfach: Eine Tnr'M'y P Imal --- '/4, 2mal ^ '/,, 3mal — '^ F — 1 volle Stunde, das sind zusammen ^ ^ stündlich oder 240 Schläge täglich. Dazu lo"^ 1b« Schläge der vollen Stunden. Die Zahl °c ^ beträgt also 39« täglich uud fürs ganze W^^ 396 ^ 144.540. Jeder Schlag dauert etwa - ^-den. Die Turmuhr schlägt also in e«"^/ 289.080 Sekunden lang — 80 Stunden ^. ,^F — (Was alles telegraphiert l"'.^ gute Vorstellung von der Verschwendung der ^ ^ und Kabelgebühren in der englischen Presst ' , 5 sich machen, wenn man liest, daß sich ein " > ,^ gutgcleitetcs Vlatt folgende «Nachricht» "^ drahten läßt: «Es ist unmöglich, von der ^ und Tüchtigkeit des japanischen Soldaten mey'^> als daß er dem russischen zum mindesten evc" ^ Er kann auf weiten Märschen und bei sch""^!^ von einer Handvoll Reis, einigen Stücken 5" ^ und einigen eingemachten Pflaumen leben. S" ,, ^ im Felde schließt jedoch Rindfleisch und "v^ ,^ Die eingemachte Pflanmc ist geradezu wu"vc ^ Stillen des Durstes. Wenn man sie einmal g . >> so vergeht der Dnrst schon beim bloßen ^"^^ Geschmackes. Man sagt, daß, wenn in I"M 1/', ment Zeichen von Ermattung zeigt, der " ^ rende nnr den Lenten zuzurufen braucht: ,0" ^ von hier ist eine Pflaumen-Farm'. Dara'W ^l'.. den Leuten der Mund und die Gefahr ist ° ss/ — (Jugendliche Urteile.) I" , d^ Volksschule sind die Schiller und Schüleru"" ^ oberen Klassen, also Kinder im Alter uo" . ^ dreizehn Jahren, veranlaßt worden, w l^" ,^" aufzuschreiben die Antworten auf die vier 3^^ ist dir angenehm? Was ist dir unangenehm« ^ dir lächerlich? Was ist dir wunderbar? I" ^< niedergeschriebenen Antworten wurde unter "^üt^ unangenehm bezeichnet «Pferdefleisch, .^ ^'^ Haarekämmen und gekochte Eier». LächernH ^' funden, «daß der Storch die Kinder bringt', ^ 1!^, die Frauen keinen Schnurrbart haben und . ^d ^ richt bis fünf Uhr dauert», auch «daß der' "^ vier Bciuen lcmft und wir nur aufzweicn^^ Milde Wogen. Roman von Ewald August Aönig. (31. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) «Na, es war kurz vor zehn Uhr,» erwiderte der Knecht, «der Sturm heulte und der Regen kam eimer-weise herunter, aber trotz dem Höllenlärm hörte ich den Schrei so deutlich, als ob ich neben dem Ver-unglückten gestanden hätte.» «Gesehen haben Sie nichts?» «Gesehen? Nein, es war stockfinster. Es muß ziemlich auf der Mitte der Brücke gewesen sein, ich bin gleich hingelaufen, aber da war nichts zu sehen und zu hören außer Wasser und Sturm.» «Waren noch andereLeute auf der Brücke?» fragte der Doktor, indem er den beiden Knechten eine Prise anbot. «In demselben Augenblicke war weit und breit kein Mensch. Es sind iiberhaupt nicht viele Leute über die Brücke gegangen.» «Kennen Sie den Kaufmann Röder?» «Weshalb fragen Sie mich?» erwiderte der Brückenwärter mit einem Blicke, in dem sich Ueber» raschung und Befremden spiegelten. «Er muß ja um dieselbe Zeit auf der Brücke gewesen sein,» erwiderte der Doktor, der seiner Erregung kaum noch gebieten konnte. «Da haben Sie recht, er ist kurz vorher mit einem anderen Herrn an mir vorbeigegangen, ich sah den beiden nach, weil sie sich so laut zankten. Der andere Herr nannte ihn einen gottlosen Schuft, das hörte ich gerade, als sie an mir vorbeigingen.» «Und gleich nachher hörten Sie einen Schrei?» «Gleich nachher,» nickte der Knecht, «die beiden konnten noch nicht drüben sein, obgleich sie sehr rasch gingen.» «Sahen Sie denn den Kaufmann Röder nachher wieder?» «Jawohl, es schlug gerade zehn Uhr, ich stand noch hier auf der Stelle, wo der Mensch verunglückt sein muß. Der Herr stürmte an mir vorbei und sprach mit sich selbst, er trug den Schirm nicht offen, obgleich es noch immer furchtbar regnete; das fiel mir auch wieder auf.» Der Doktor trat dicht an das Geländer heran; es befand sich an dieser Stelle eine Lücke, durch die man auf die Kähne hinuntersteigen konnte, auf denen die Brückenbohlen ruhten. «Kann denn hier jemand verunglücken?» fragte er dann. «Na, es ist hier schon mancher ins Wasser ge« sprungen, um seinem Leben ein Ende zu machen,» sagte der andere Knecht, «das kann man nun gerade kein Verunglücken nennen.» «Wenn er freiwillig hinunterspringt, allerdings nicht. Aber ist es möglich, daß man hier jemand gegen seinen Willen hinunterwerfen kann?» «Weshalb nicht? Ich fasse den jemand an der Kehle, daß ihm der Atem ausgeht und werfe ihn hinab. Wenn das geschickt gemacht wird, gibt es keinen großen Lärm, der erste Griff muh nur gleich gelingen.» Der Doktor blickte in das rauschende, brausende Wasser hinab. War es denn möglich, daß Hugo Röder diesen Mord begangen haben konnte? lautete die Autwort auf die Frage, «es war ja der einzige Weg, der es ihm ermöglichte, Ehre und Freiheit zu retten!» Aus seinem Brüten erwachend, sah er die Blicke der beiden Knechte erwartungsvoll auf sich gerichtet. «Habt Ihr leinen Versuch gemacht, den Unglücklichen zu retten?» fragte er, indem er ihnen nochmals eine Prise anbot. «Wie wäre das möglich gewesen?' ^s^> der Prückenwächter in spöttischem Tone. ^ch^ ja nicht, und mit einem kleinen Nachen .^ i. nicht einmal am hellen Tage in diese . mich hinauswagen.» h^ ^ «Da kommt ein Leichnam!» sag^ ^ de^ schaudernd, auf einen dunklen GegenDN ^, der im nächsten Moment unter der Bri^e ^ «Der wird auch um Hilfe gerufen haven, ^ mand hat ihn retten können.» swi^i? «Mit dem ist's ein ander Ding,',." F" > Doktor, während sie quer über die Vn^r,^H der Leiche nachzuschauen, «er wird n»oyl ,,'. unglückt und nicht ermordet worden seu^' »'.>> hört hat, macht man sich allerlei GcdaN^ ^. Kaufmann Röder kam mir unheimlich ^ >M von drüben zurückkehrte. Ich frage nnr, AF pflichtet bin, der Polizei von der ganze" l Anzeige zu machen.» ! «Wie heißt Ihr?» » «Heinrich Klafen.» « ____________________________________751__________ 18. April 1904. ' > «d b ^ ^^ ^"h" '"^ .Clektrischität' lanfeu ^h^ ^..der Storch die Kinder trageu kann», «daß ^ltt tz. ^l' und <>e Tigc/^wdttcn Anlaß zu einer Eifersnchtsszene. - 6äfinH ^'"^ "nullich einem anderen Bewohner '^leit <^ ^' 'hr den Hof machte, zn viel Auftnerk. ^ilte und s?'"'' ^"' "^ lnrze Zeit in Frankreich ^l hc>tt ^ "°^ '"^^ französische Galanterie angc° "°'si„ z/^"gaß sich so weit, seine flatterhafte Ge- i lii,^ ^!^'u und mit einem furchtbaren Tahenhiebe -'! heil«,, ""p"nke ö" zerfleischen. Die Wnnde wollte ' ^l»och ' ^ bildete sich ein Abszeß, welcher sogar ?be>l ha ^'^'^' 'Paris', die schleunigst isoliert - lger N>'n'"^'^ lch" operiert werden. Der Tier-!" ^ c>ct ^ ' '"^^"' "" kurzem dnrch die Patien. ^'gen W ^'dm wäre, l,ahnl nlit Hilfe von acht "H wiii """n die Fesselung der Tigerin vor. Zn° ftlcude^ ""^ ^^ Gitterstäbe des Käfigs ein Lasso >8n "velcher «Paris, zu Falle brachte. Sofort ^ deZ "" "'^ I'"'"'e bes Käfigs und band die >" l'tarkeZ ?^ ^'^ bücken liegenden Tieres zusammen. ^ llillliil^'-, ^'^"t ^""rde der Tigeriu zum Benagen > eine,, I^l! ^ dickte es während der Operation M »nd "^^"lm. Der Tierarzt durchstach den M"'lu entfernte ihn; hierauf mußte er den ang» ^tlich. ^°^n schaben und reinigen. «Paris, litt er° ,-2 ihr^ ^ ^unte man an ihrem Blicke und der Hal-Merit das !^^ bemerken, daß sie nicht in Wut war, Ehrend dc ^"litsciu hatte, daß man sie heilen wolle. I Wenfall ^^l'ou ereignete sich eiu interessanter ^tei, ^ , Der Tierbändiger Miller, der mit der k?^M<^^°" die wildesten Bestien gebändigthat, loi^e ^leichenblaß und fiel ohmnächtig nieder; ü^gen ^^'^ ^ quellenden Blutes nicht län° » ^>ie h. ' . ^uzwischcn wurde die Wunde verbunden, ^h ?i " 'h"n ^^^ h^.^ «Paris, schluckte mit . ^ M "" decken Milch hiuiluter. ^'h^.^0 Mark bis 20.000 Mark schwanken; » ^".ro. '^ '"u^e zum Beispiel für einen ^ loll,... "^3"l Illngen ohne Gebrechen» gezahlt. !?^e al "^ '^""beu war, wie sie berichtet, leine lll l)iele 3! ^"'^ Mädchen mit «tizianrotem» Haar s M>6 i>ti/"lchucr. Ein schielendes Baby wird als ^ ^l alls, ^gesehen und findet gar keinen Käu» ? ^"> M?""" Erkaufen sich Knaben leichter als >vi^en o^' ^^slll hat sich bei ihrem Gewerbe ein tt" s>r sant "ben ilud verteidigt es dadurch, daß sie, ' °"li diell)^ Heimstätten für Kinder findet, denen qi«l ^ iUn^ ^^^ ergehen würde. !^.h^ "ter Kollegen.) Ueber einen Akt tolle-^, ^sas?9i '"^^ "us eiuem Städtchen des Staa« te>, l«tt bl> ?"'ll^ Staaten) berichtet. Das dortige >>t fol„, "'^e die Niederlassung eines Konkurren« ^^^eil Worten: «Eiu triefäugiger Enterich aus den Wildnissen des entlegenen Ostens ist mit einer Handpresse und einer Schürze voll Schrift hier eingetroffen, um ein Konknrrenzblatt zu gründeu. Sem Fell wird bald neben den übrigen an unserem Gartenzaun prangen.^ — (Hausfrieden.) Vater (zur Tochter): «Jetzt seid ihr gerade vier Wochen verheiratet und da kommst du mir schon mit Klageu über deiucu Manu.» — Toch« tcr: «Aber er streitet ja fortwährend mit mir.» — Vater: «Ach was — ich und deine Mutter streiten auch jedeu Tag seit dreißig Jahren und leben doch ganz friedlich miteinander.» — (Unverwüstlich.) Ein Reisender kommt in das Bureau einer größeren Maschinenfabrik. Auf die Frage: «Sie wüuschen?» erwidert er: «Mein Name ist Fir., Vertreter von nur ersten Hänsern. Ich reise in Glühstrümpfeu, Kabelschuhen, Dampfhemden, Bleimän-telu, Damftfzylindern und Gummischuhen ...» — Direktor: »Sagen Sie 'mal, ist Ihnen da das Reisen nicht manchmal etwas beschwerlich?» Lolal- und PromuM-Nachrichtm. — (Militärisches.) Seine Majestät der Kaiser hat verliehen: den Orden der Eisernen Krone 3. Klasse mit Nachsicht der Tare in Anerkcn nung dorzilalicher Dienstleistnngcn: dein Oberst des GrneralstabStorps Friedrich (5 ckardt - ss r a n -cesconi von Tiefenfelo, Generalstadschef des 3. Korps; das Militn'rverdiensttrcuz: in Anerkennung mehrjähriger, besonders eifriger und erfolg reicher Leistungen als Unteradteilungskommandan.' ten dem Hanvtmann 1. Klasse Thomas Benek des Infanterieregiments Nr. 27; aus gleichen! Anlasse wurde der Ausdruck der Allerhöchsten Zufriedenheit bekanntgegeben: den Hauptleuten I. Klasse Marimi-lian von Nottmann des Infanterieregiments Nr. 27, Julius Heinrich des Infanterieregiments Nr, 7 nno Wendelin Colerus von Geldern des Infanterieregiments Nr. 17. In den Ruhestand wird übernommen der Oberstleutnant Franz Smolnikar des Infanterieregiments Nr. 18, nach dem Ergebnisse der anf sein Ansuchen erfolgten Snperardltrierung als invalid, auch zum Waffendienste im Landsturm ungeeignet (Domizil Laibach). Zur Gcneralstabsoienstleistung beim l. uud k. Heere einzurücken hat der Major Stanislaus von Pu-chalski, übcrtomplctt im Generalstabskorps, in Dienstleistung bei der k, k, Landwehr, Generalstabschef der k. k. 45. Lanowehr-Truppendivision, bei gleichzeitiger Enthebung von seinem Dienstposien. Zum Garoewachtmeister in Allerhöchstihrer Ersten Arciören-Lcibgardc wurde ernaunt der Gardevize-wachtmeister und Major Laoislaus Edler von Vene s ch. Zum Genernlstavschcf der k. k, 45. Land-wehr - Truppendivision wurde ernannt der Haupt niaun 1. .Klasse Heinrich Wicdcn Edler von Alpen bach, überkomplett im Gcneralstabskorps, in Tienstverwendung bei oer k. k. Landwehr, eingeteilt zur Truppcnotenstleiswng beim Landwchr-Infante ricregiiuents Laibach Nr. 27, bei weiterer Nberkom-plettführuug im Generalstabskorps. Vom NeichZ- °" ges^^ch seid Ihr dazu verpflichtet, es hätte so- ^^. .^ '"^cht sich uur Scherereien,» brummte ^Cch^Hbe ich davon.-'leb °"!nl>>,s ^ "^^ l^"' ^u,» erwiderte der iktz» ' e>lte p ^'^ °^)ur den beiden weiter Nede zu ^ ^>»Iick .?"" bauueu. «Die Geschichte ist mir h/^«, uar,' murmelte er; «Nöder ist mit ^ch ^nei, <^'^"' ^"^'^ aneinander gerateu. Grinuu Wl^^c^ ..schuft g'uaunt und ihm wahrscheinlich ^3 '^ ,s!s "^Würdigkeiten gesagt. Nur eins be. ">H, a" s',.-! ^"s habcu die beideu auf der H ^dach ^"' gehabt? An eine Abreise hat Grimm ^ n ^'"em w "^ '^ klar. Röder muß ihn unter ir-<"!kliH "?"""d dahiu gelockt haben, dann hat V"s ^.."^1 den Mord beabsichtigt. Hm, weuu ^^ir N Aschen könnte! Der andere Ameri-^'' sei,,."""on, soll ja mit demselben Zuge ab-!^,°hnlwf7 ^^e möglich, daß Grimm ihn auf ^°'^zu. eb cmfsucheu wollte, um ihm eine Bestel-^ > ^t isn^ ^ck^l^ so kaun es gewesen sein; ^i^lnuns' gleitet,' U'eil er noch innner hoffte, "^ ^t ^ ,^!tand von ihm zu erlangen, auf der ^ 5>rfri, ^, plöblich am Halse gefaßt und hiu-^tei "!chc ' ^ Papiere kann er ihn vorher aus >>h '.li^^ 8Ms^!, ^^^^ ^^ ^^^^ ^ ^ .^ 'V„,^i ' !,o slud sie ihui jetzt nicht mehr gefährdn x^U 'ncmaud mehr da, der Anspruch auf ^ i^, r>Ne ^!^, s^hen und nahm mit gedankenvoller ' ^te. ^''se, dauu setzte er sciueu Weg durch ll> 'H.e patzen fort. ^< ^edn ?"' boch der Brückeukuecht?» fnhr er in lrj„ "' fort. «Wenn der erste Griff gelingt, " "mm. Weshalb sollte er nicht grlun- gen sein? Rödcr ist ein sehniger Bursche, Martin Grimm dachte nicht au die Möglichkeit eines Angriffes, in solchem Falle ist der Angreifer stets im Vorteile. Er hat ihm die Kehle zugehalten, ihu über das Geländer hinabgeworfen. Niemand hat es gesehen, dem Ermordeten forscht niemand nach, und das Hochwasscr spült in den nächsten Tagen manche Leiche ans Laud, die nicht rekognosziert wird.» «Aber verrechnet hat er sich doch, das will ich ihm nun beweisen,» fuhr der Doktor fort. «Wenn Martin Grinuu nicht bei mir gewcseu wäre, dann touute die Geschichte im Sande verlaufen, und kein Hahn krähte danach; mm aber liegt di« Sache an^ ders, ich werde schon Klarheit hineinbringen.» Er war in dem Gcrichtsgebäude augekommen. Der Untersuchungsrichter, ein noch junger, diensteifriger Assessor, bewilligte ihm sofort die nachgesuchte Unterreduug. Der Doktor erstattete ihm ausführlichen Bericht, er begann mit der Flucht der Mutter Martins aus dem Elteruhause und endete mit den Aussagen des Vrückenwächters, seine eigenen Vermutungen uud Ver-dachtsgrüuoe flocht er geschickt ein; weuu mau ihm Glauben schenken wollte, so mußte Hugo Rödcr den Mord begangen haben. Der'Assessor hatte schweigend zugehört; es war ein dunkler, verwickelter Fall, mit der Lösung dieses Rätsels kouute er höhercu Orts die Aufmerksamkeit auf sich lenken. Ihm, dein Streber, louute das erwünscht sein. «Vor allen Dingen muß konstatiert werden, ob Martin Grimm verschwunden ist,» sagte er, nachdem der Doktor geendet. «Der Hilferuf kaun ebensogut vou einer anderen Person ausgegangen sein.. (Fortsetzmiss folgt,) Kriegsmiuisterimn wurde der Oberleutnant Hugo Tisch des Infanterieregiments Nr. 17 in Würdi-gung eifriger Truppeudicnstlcistung mittelst Detre-tes belobt. Transferiert wird der Leutnant Edmund Paters fy des Infanterieregiments Nr. 7 zum Infanterieregimente Nr. 29. Mit Wartcgebühr beurlaubt wird der Leutnant Otto Voglmayr des Infanterieregiments Nr. 7 (auf ein Jahr). In das Verhältnis „außer Dienst" wird verfctzt der Assi-stenzarzt in der Reserve Dr. Rudolf Grillitsch des Ieldjägerbataillons Nr. 7, als zum Truppen» dienste im Heer untauglich, zu Lokaldiensten geeig net, uuter Vormertuug für die Verwendung bei Sauitäts - Neserveanstalten im Mobilisierungsfalle. Tie angesuchte Ablegung der Offizierscharge wurde bewilligt dem Leutnant in der Reserve Ferdinand ('.' c r n e des Infanterieregiments Nr. 97. — (Ernennung.) Der Privatdozcnt Herr Dr. Friedrich P r e g l. ciu gebürtiger Laibacher. wurde zum, außerordentlichen Professor der physiologischen Chemie an der Universität in Graz ernaunt. — (Geueralstabsreise.) Der Gemeinderat der Stadt Idria hat in sciucr am 11. o. M. abgehaltenen Sihnng den Beschluß gefaßt, die Abteilung des Generalstabes, die mit ihrem Chef. meiner Erzellenz dem Herrn Feldzcugmeistcr Frei« Herrn von V e ck, am 5. oder 0. Mai in Idria eintrifft, festlich zu empfangen, N. — (Der Zentralausschuß der k. k. Laudwirtfchafts - Gesellschaft für Kr a in) hat iu seiuer Sitzung von, 28. v. M. die Zuschrift der Kraiuischeu Sparkasse, derzufolgc dieses Institut der Gesellschaft den Betrag von 30.000 Kronen zwecks Errichtung dcr neuen Baumfchule in einer das gesellschaftliche finanzielle Gedeihen gar nicht erschwerenden Weise vorzustreckeu bereit ist. freudig zur Keuntnis genommen. — Weiters wurde unter anderem die Erwirkuug vou Subventionen für solche Landwirte beschlosseu, die aus eigener Anschauung die ratiouelle Landwirtschaft in der Schweiz leimen lernen wollen. Eine solche instruktive Reise iu die Schweiz soll schon heuer veraustaltet werden. — (Der U nte r h alt u n g sabc n d), den der katholische Gescllenvcrein gestern in seinen Lokalitäten veranstaltete, bot dem sehr zahlreich erschienenen Puolitum ein reiches Programm, das infolge der braven Durchführung den Mitwirkenden vielen Beifall einbrachte. Die Gesangsnummern — drei Chöre und eiuTologesang mitKlavierzitherdegleitung - Zeugten von fleißigem Stlidium, die vier Tam-burieauummcrn fanden ihre dankbaren Zuhörer, die auch eine Zugabc erzWangen, das Schauspiel ^llini ixn! n<>ml.j() eudlich wurde, weil gewisseuhaft einstudiert, in seinem überwiegenden Teile flott gegeben, wobei sich einige Darsteller, so insbesondere der des afrikanischen Sklaven, durch anerkennenswerte Nollensicherheit auszeichucteu. -— Der Verein zeigt bei seinen Veranstaltungen ernste Ausdauer und verfügt auch über tüchtige Kräfte, daher gereicht es uns zum Verguügcn, über seine Unterhaltungen uur Gutes berichten zu können. — (Maßlose Anschwellung des geistigen Proletariates,) Aus eiuer der „Pädagogischen Korrespondenz Bergmann" von wohliu-formierter Seite zur Verfügung gestellten Sta« tistit ergibt sich, daß die Gesamtzahl der Mittelschüler gegenüber dem Vorjahre um 4K21 zugenommen und weiters, daß die Freguenzzunahmo an deu Real» schulen eine bedeutend größere ist als an den Gymnasien. Vergleichen wir nun die Frequenzbcwegung an oen Mittelschulen seit dem Jahre 1885/1886 auf Grund der amtlichen Statistik, so ergibt sich, daß die Gesamtzahl der Mittelschüler in diesem Schuljahre 120 512 gegen 74.062 im Schuljahre 1885/1886 beträgt, daß die Zahl der Gymnasialschüler seit jener Zeit un! 2l.8lV. die der Realschüler sogar um 23.982, somit im gauzen 45.850 zugenommen hat. Würde in dieser Steigerung lediglich das Bildungsbedürfnis der Bevölkerung ausgedrückt sein. so müßte sie mit Freuden begrüßt werden. Hierin zeigt sich aber zum großen Teile nur ein ungestümer Zudraug zu den höheren Studien, um zu gut gezahlten Staats anstellungen zu gelangen. Diese Heranbildung a.ei^ stigcn Proletariats muß daher die Schulpolitiker mil ernsten Sorgen erfüllen. Was speziell das Lehramt an Mittelschulen betrifft, so droht in wenigen Iah-reu eine bedenkliche Überproduktion an Kandidaten, die mit großem Supplentenelend "'d/m wird.^ln, avgelanfcnen Schnljahre waren die Anfellungsver-iMnisse für Lehramtskandidaten au Mittelschulen noch sehr günstig. Es etwa 4N0 Versetzungen uud Anstellungen statt. Nber 5,0 Stellen tonnten mangels geeigneter Kandidaten nicht besetzt werden. Der Mangel geigte sich Haupt-sächlich iu dcn Sprnchfächern aller Art. In einzelnen realistischen Grnppen war bereits ein Übei> schuf', von Kandidaten zu bemerken, Emzoln? voll- Laibacher Zeitung Nr. 87. 752 18. AprilB!> kommen gepriifte Kandidaten fandeil weder eine de-fiuitive noch eine provisorische Äilstclluilg! Tie Iahl der approbierten Kandidaten, welche im Vorjahre 272 betrug, ist nm 8>"> gestiegen. Wenn die Frequenz-zahl an den philosophischen Fakultäten, die noch nicht ihren Höhepunkt erreicht zu haben scheint, an-hält und in der Errichtung nener Mittelschulen nicht bald Einhalt geschieht, so wird auch im Lehrfache die Überproduktion eintreten und die Öffentlichkeit wird dann üwr die elenden Ausfichten auf allen Gebieten, auf deren Betätigung Hochschulstudien vorausgesetzt werden, zu tlaa.cn haben. ** (Militärkonzert.) In der Kasino-Restauration fand gestern nach längerer Panse unter Leitung des Militärkapellmeisters, Herrn Theodor Christoph, ein Konzert der Musikkapelle des 27. Infanterieregiments statt, das sich zahlreichen Besuches erfreute. Das vortrefflich ausgeführte Programm fand den verdienten Anwcrt. Küche und Keller des Restaurateurs Herrn Eder boten das Beste. — (Für Gewerbetreibende.) Wir erhalten folgende Mitteilnng: Hcnte kommt der Stellvertreter des Gcnossenschaftsinstrnktors des k. k. Handelsministerinms nach Laibach. Gewerbetreibende, welche mit ihm gewerbliche oder genossenschaftliche Angelegenheiten besprechen wollen, werden eingeladen, sich im Hotel «Elefant» zwischen 12 nnd 2 Uhr einznfinden. — (Vandalismns in den städtischen Anlagen.) Unsere Stadtverwaltung bietet gewiß alles anf, nm dem Pnblilnm den Aufenthalt in den Anlagen fo angenehm als möglich zn gestalten. Doch gibt es noch immer rohe Lente, die die ganze Mühe des Gärtners in einem Nn zugrunde richten. In der Nacht von Samstag anf den Sonntag haben nnbetannte Täter in den Tivolianlagen eiserne Vasen mit Vlumen umgestürzt, Gruppen zertreten, Pflanzen hcransgcworfen, die Schiffe auf dem Tivoliteiche umgekippt und in dein nenen Parke am «Narodni Dom» mehrere in der schönsten Blüte gestandene Sträucher vernichtet. Es ist dies eine Roheit, die anf das allcrschärfste zn rügen ist nnd für die der bübische Täter im Betretungsfalle anf das allcremftfind" lichste bestraft werden müsitc. — An das Publikum ergeht die dringende Bitte, jedwede Befchädignng der städtischen Anlagen unverzüglich entweder der Polizei oder den Gartenorganen anzuzeigen und letzteren hiedurch den ohnedies schweren Dienst zu erleichtern. — (Die Hitze!) Diese sonst mir in den Hunds» tagen übliche Spitzmarke können wir jetzt schon, Mitte April, mit vollem Fng nnd Recht anwenden. Zeigte doch das Thermometer gestern nm 2 Uhr nachmittags die beinahe hnndstagsmäßige Höhe von-1-25", nnd viele schwärmten schon von einem kalten Bade in den lühlen Fluten des Kolesiabassins. — Diefe so Plötzlich eingetretene hochsommerliche Temperatur hat aber die Schneemengen im Gebirge in rasches Schmelzen gebracht, was für die Talbewohner große Gefahren in sich birgt. (Siehe die Notiz «Hochwasser».) * (Verhaftet.) Hente nachts kam in das Gast. haus des Michael Majcen in der Unterkraincrstrastc Nr. 25 der berüchtigte Dieb Josef Erne vulgo Benedil nnd gesellte sich zn dem Gcrbergehilfen Johann Pezdir, wohnhaft Polanastraße Nr. 76. Crne nmarmte den Gerbergehilfcn nnd entwendete demselben dabei eine goldene zsrawattennadel mit einem Brillanten. Obwohl der Diebstahl von Pezdir bemerkt wnrdc, als sich Crnc noch im Gasthanse befand nnd obwohl diefer gleich angehalten und dnrchsncht wurde, konnte die Krawattennadel nicht vorgefunden werden. Crne wurde verhaftet. Während der Eslortierung in die Sicherheitswachstnbc ging er dem Sicherheitswachmanne durch, wurde jedoch eingeholt und verhaftet. — (S ch a n t u r n e n.) Der flovenische Frauen-Turnverein veranstaltete vorgestern abends im Turnsaale des „Narodni Tom" ein Schauturnen, dessen Reinerträgnis für den Fond des in« Sommer stattfindenden allgemeinen Sokolfestes bestimmt war. Unter den Klängen der Laibacher Vereins knpelle marschierten :l2 anmutig kostümierte Turner-innen stramm und schneidig zu einer offenen Säule auf, worauf unter dein Kommando des um den Turnunterricht hochverdienten Fräuleins Josefinc Kajzelj die Freiübungen ihren Anfang nahmen. Sie wurden unter Mnsikbegleitnng mit der grünten Präzision uud Anmut ausgeführt. Im Verlaufe des Schauturueus überraschten uns aufs angenehmste die von 10 Mädchen auf zwei Pferden vorgeführten sechs Übungen, die insgesamt sowohl an Kraft als an Geschicklichkeit hohe Anfordernngen stellten: namentlich imponierte uns hiebet der Spruug zum Liegestütz vorlings mit der darauf erfolgteil Hocke zum Niedersprunge. Die Übungen am Barren, insbesondere der sichere Schwung im Stütz, Außensitz Uiid der leichte Niederfprung kamen zur schönsten Geltnng. Die Ttabübnngen wnrden von sämtlichen Turnerinnen in streng tnktmäßiger Weise entzückend schön zur Ausführuug gebracht; die strammen und doch nrazwson Bewegungen erregten allgemeine Be wnndernng. Die Verbindung des Tnrnens mit Mu sikbegleitung — dieser moderne Zug des Turnunterrichtes - follte überhaupt intensiv gepflegt werden, da er auf die ästhetische Nildung den wohl tätigsten Einfluß iibt. Tie Produktion wurde onrä sechs malerisch ausgeführte Gruppenbilder am Bar-ren befchlossen. — Als flotte Vorturnerinnen, die mit Eleganz auftraten, sind die Fräulein Iva Äe-l i 5, Mathilde Debeve c. Minka Ieba 5 i n, Nela Kavc-nit, Vika Svetek und Mila Udov? zn nennen. Das Pnblitnm verfolgte alle Tarbietungen mit dem gespanntesten Interesse nnd lohnte die schmucken Turnerinnen mit lautem, herzlichem Bei-falle. — Schade, daß sich auf dem sonst so ansprechen den Programme kein Neigen befand: Reigen mit (besang oder mit Musikbegleitung halten wir namentlich beim Mädchentnrnen als einer besonderen Kunstform des Turnens für üb«iraus erwünscht. !.<;. — (Neuer Brückenbau.) Der Bezirks-straßcnausschuß von Egg, politischer Bezirk Stein, beabsichtigt, im Zuge der Bezirksstraße Vir-Lusttal Podrel'je über den Ra^abach eine neue Brücke herzustellen. Über das Ausucheu um behördliche Baubewilligung wird die kommissionelle Lokalverhand-Inng am 2. Mai stattfinden. <>, — (Vereiusbildu n g.) Aus Krainburg kommt uns die Nachricht zu. daß mit dem Sitze dortselbst der Verein Xlitolikku »1uv^ii«ko poli tic-u« cll^i«tvo 2n lvl-ni^«k,i oki'i^ gegründct wurde. Tie Vcreinssatzungen erliegen bereits bei der kompetenten Landesstelle. —»-. — (Gemeind e v orsta n d swahl.) Bei der am 27. v. M. vorgenommenen Nenwahl des Ge° meindevorstandes der Ortsgemeinde Killenberg wurden Michael Gustininc-, Besitzer in Killenberg, zum Gemeindevorsteher, Josef Seles. Besitzer in Bitinje, und Johann Fatur, Besitzer in Killenberg, zn Ge meinderäten gewählt. — (Sanitäres.) Wie uns mitgeteilt wird, hat sich die in der Gemeinde Cerklje herrschende Ma-sernepidemie nunmehr auch auf mehrere Ortschaften der Gemeinde Gurtfeld, insbesondere auf dcu Schul-sprenge! von Haselbach, ausgebreitet. Bisher ertränkten darau 82, darunter viele schulpflichtige Kinder, von denen jedoch 87 bereits genesen sind. Unter anderem mußte zur Verhütung der noch grö' ßeren Ausbreitung dieser Epidemie auch der Schulunterricht in Haselbach einstweilen unterbrochen werden. —o. — (Waldbrand.) Am i). d. M. nachmittags kam in dem der Gutsherrschaft Veldes gehörigen Fichtenwalde in der Steuergemeinde Schallendorf auf bisher unbekannte Weise ein Brand zum Alis-brnche, der auf einer Fläche von 3:l> Ar durch Versengung der jungen Fichtcnlultur einen Schaden uon beilänfig 1-10 I< verursachte. Das Feuer wurde vom Gendarmeriewachtmeister Vratu«a und vom Gemeindediener Lavtar, welche sich aus dem Wege zwischen Teebach und Auritz befanden, bemerkt nnd unter deren Anleitung von den aus diefen Ortschaften herbeigelommenen Insassen gelöscht. <>, — (Totschlag.) Der Taglöhner Johann Mo-korel wurde am 10. d. M. in Hudi Graben, politischer Bezirk Radmannsdorf, von den Bnrfchen Johann Zupan und Frauz Knifii- aus Lcschach, mit denen er zusammen aus einem Gasthausc gegangen war, überfallen und durch Messerstiche getötet. Die Täter wnrden bereits dem Bezirksgerichte in Rad-mannsdorf eingeliefert. ^ r. (Schade u f e uc r.) Ain 15. d, M. gegen 8 Uhr abends brach am Dachboden des Wohnhanses der Besitzerin Ursula Rngelj in Vrh, Gemeiiide St. Rllprecht, ein Feuer aus, das der genannten Besitzerin außer diesem Objekte den Kuh- lind Schweinestall lind die Harfe, dem Besitzer Johann Primo5i5 das Wohnhaus, den Stall, die Dresch teune und drei Schwcinställc und dem Besitzer Stephau Cent das Wohnhaus, den Kuh- und den Schweinestall, die Dreschtenne nnd eine Toppclharfe einäscherte. Außerdem verbrannte eine Menge Wirt schnftsgeräte, Kleider, Einrichtuugsstücke, Nahrungsmittel und der Ursula Rugelj auch ein Barbetrag von l20 K. Auch an den Obstbäuiuen, die sich bei den verbrannten Objekten befanden, wurde viel Tcha den angerichtet, da viele derselben gänzlich verdorrteil. Ursula Rugelj, die nicht versichert war, erleidet einen Schaden von 2-100 X, Johann Primoiiö einen Schaden von :l200 l< uud Stephan Cent einen sol-chen von :i<>00 lv. Von den beiden letzteren waren Priniooic- «uf 1000 I< und Cent anf 2l0l) K versichert. Von den Feuerwehren wareu auf dein Brandplatze die St. Rnprechter uud die Nassenfußer er schienen, doch wurde die L öschaktiou durch den Wassermangel sehr erschwert, daher sich die genannten Feuerwehren hauptsächlich auf die Lokalisierung des Brandes befchränlen mußten. Die Trcffcncr Feuerwehr war mit einer Fl'nmpritze bis Neudegg angelangt, kehrte aber dort um, weil s" ^ „F wurde, daß die Fencrspritze wegen nicht gchandhabt werden könne und "bl'u ,^' Weg zur Brandstätte für Wagen änßcrst w" ^ sei. Von der St. Nuprechter Feuerlr.el,r ve ^^ ten zwei Fenerwehrmänner. Deni ^l''"I/!,,',iB' sich im Zimmer eines der brennenden ^v"'^>5 befand, ein Stück glühenden Balkens a»>I l >, lind verbrannte sie arg: anch erlitt er ^'' ^ im Gesichte. Er innßte ins Spital >"ch^ ,^ Rlidolfsloert überführt werden. Ter 3^'^^ einem Dache und erlitt erhebliche "" ,,,F. konnte indeffeu in häuslicher Pflege bM!" ^ - Tie Entstelinngsnrsache des Brands W^ lnerkwürdig: Zn Ohren der Gendarmerie .,^ getoilimeil, daß sich der Sohn der Ursula >» ,^>, Wilddieberei abgebe. Es begab sich dMr ^ ^ dar», des Postenkominandos in St. ""^',^ l>' diesem Abende in das Haus der Nu^'l^ ^ langte die Auslieferung des Gewehres,^' !^ riii ging aus den Tachboden. um deiü idcrl ^^ entsprechen, nahm aber unvorsichtigorwclic ^^ßi „es Licht mit. Am Dachboden stolportc !" ,^ zn Boden: dabei entzündete sich das H"'U"^^ Stroh. Rugclj, die schoil Brandnmndoil "» ^< ten Hand erlitten hatte, wäre anch verbr"''/^ nicht rasch Leute hinansgeeilt wären l»n ^ getragen hätten. ^ .,,„g^ - (Aufftelluug von Azctl^^ apparaten.) Wie nns mitgeteilt w»^ ^ tigt Herr Anton Arko iil Reifnitz '" ^'"^ ü"' hanslokalitäten einen Azetylengas-App" ,c< stellen zu lassen. Über dessen Ansuchen um ^, ^ gung dieser Aufstellung findet am 21- ">„ ^, kommissionelle Lolalverhandlnng statt. -^ ^^ nitz ist in eiileii, Privathausc ein fowl" '^, bereits aufgestellt. ^ ^ - (Hochwaffer.) Iu Feistritz "'^ >, ist großes Hochwasser eiiigetrctcn. .^.',,, M Schileeschmelze und der dadurch verur1""'l M heuer viel Geröll nnd Geschiebe 5"!)""^,^ masseil ist der Ort stark gefährdet, ZuM ^^ Ortes sind die Neuncrjäger von Villam ^ gegailgen. Voii den Behörden wurden a maßnahmen eingeleitet. i.'llil^' - (E i n e ,i e n e O r g e l.) Dic iwp'^ Fc^ Nlldolfsnicrt erhält binnen kurzem cinc ^ . Z<. Diese baut die Firina Gebrüder May" < ü5 tirch iu Vorarlberg. Die Orgel hat ^ ^^ ^ ist nach dem neuesten System ausgefüllt- .> ) ^ (Mutmaßlicher Naubmol ,^ Cilli wird der „Grazer Morgenpost" ^„^ An, 7. d. um U Uhr früh wurde in ^^'^'!,! Laak, uiigefähr 20 Meter vom linken ^ ^t < Flößer Franz Flere alls Nietz in« Wa'^^l^ gefniideil. Ter Leichnam N'ies am ^" ,^c. ^, nnd rechts je eine zirka drei Zentimeter l"'^B lich tiefe Stichwllnde. von cinein ^'" .^n ^i nlente herrührend, auf. Wie die gcpM^F^ buugcll ergabell, war Flere am 6. d. ul ^. des Melauc iil Natschach eingekehrt um ^c^, dailn gegen 8 Uhr abends in G^Ma'^ ^s^. Flößer auf den Heimweg gemacht. ^"„A iiack^ auf einmal ein Flößer über die Savebn'a ^,^ Schach znrück uild erzählte, ein Flößer B ' chj i'^. gefallen uiid ertrnnken. Es liegt der '^ ^lc" "^ daß der bezeichnete Flößer den in die Save geworfen hat. Da der '.'^ ^W^ Flere diesem knrz zuvor feinen ^^"'' ^gcs>" liatte, bei der Leiche jedoch kein G^d ^., wurde, dürfte ein Raubmord vorlicg^ ^) ' - (Entwichener Zwä'^ll 3>^, !:'.. d. M. ist von der in KoXana detaM'^ .^ lingsabteilung der nach Unter - Lo't!"1^i <9 Iabre alte Zwängling Thonms " ^ wichen. j,. ^,! * (Aufgegriffen.) Der s" ^h" ^ Sntna abgängige geistesschwache ^M sM^^' Nouakovic wnrde gestern in der Stadt "" " stee ^^ " (Verloren.) In der Latterm""" ,,lit l' gestern nachnlittags ein ledernes GeldtM ^/ Inhalt verloren. ^^^^-^^^ Theater, Dunst und M"^^"^ (Publikationen der ,.S ^<. .^. Matic a".) Wie bereits geineldet. « .^, > ,,, venska Mntica" für das Jahr I'.W ^M^ Publikationen herausgegebcu, die '"'.<.„ ^.,,,l sntzessive zlls Besprechung nelau^n^ou ^ ,,. senschaftliche ilnd belehrende Teil l'^.>^f, s',/>' vertrete,,, dessen Redaktion Slriptol' >p ^,„ i't' „^ t a r besorgt hat. Da findet sich zuna"'p ^ssll'l ^ illteressanter Aufsatz aus der Feder "'^schM ö" Prof. Ivan Vrhovec über dle " z,M^ St. Peterslirche ill Laibnch: er c„M ^i""/ derenl den Vortrag, den der 9^ie^^,^c> Forscher seinerzeit im Gebäude der !!^Zeitung Nr. 87. 753 _______ 18. April 1904. tch»». ""üch"wolköschnl(! ^^ Laibach übl?r die El-, ^ abe. ^"'bach^- Friodhofos abhalten, anszor ^l^^"^l"iig^ Ncih^ der fesselndsten Details W tz^,^. Prt^lircho von den ältesten Zeiten bis lerZ b^^unL des ^nibacher Bistums (1401), wei-^ W>,^' b" endgiiltia erfolgten Ausscheidung ^d^, Pfarren (17tt7>. Der Artit'el zeichnet ? Vrof ?^' pupl'lär^wissenschaftliche Diktion alls, ^" »n, / ^^ ^^ l^ll^ b"lo ein zweiter sein """' 5c s s-' ^"^'' ^"^ ^"' Verfasser nur den ^ srlbsi ' ,"' ^lonociraphie verarbeiten konnte ^'ldrt ^- ^^"^ "'^"l Teile einige Capitel un '^ »nit ^ '^"' Ulustten. Der SchlliM'edaktion bat "°b>ii/"'U",3werter Mühe Pfarrer Ivan Vr-I^ttu,/^ ^^"' und die Schrift durch schätzbare 7" VorrV' ^wollständigt, die er aus seinem rei ,^, ., ^' cin historischen Materialien geschöpft ? siir 's ^'" Artikel fchliestt sich eiil nmnent ^ijntz ^, Uod^nischr Literarhistoriker wertvoller Leders, Mlt ^ i g o n, betitelt: .Einiges aus ^! dc/^'^ "ud Pre«.'reus", worin zunächst ein !^tetc 's - "uhmtcn Gelehrten ('op ail 5,afartt. ^N^,/ ?'U'l- Tch^'iben an ^iopitar, liebst zwei ""t T^>>, !"^ Schriften abgedrllckt, lokalisiert und ^l>e» s'."^' äli deren Verständnisse beitragen, ^°lis^, ^Im weiteren Verlaufe dieser literar >z^ ^Uldie erörtert 5igon die Prove^ !"^Mno '"'^'"^lchten Briefe nnd gelangt zu der ?' l'c»^, v!"N. daß sio Levstit von 5iastelec erhal-^^irZ „ "lte. In Levstiks Nachlasse habeil sich K „^ nttirere Gedichte Pre^rens — Origina-,'"l!. gef "^'chnften - zumeist in der ersten Fas-,^ l'"t> ^, "'^ Der Vergleich zwischen den gedruck-?d^ 3^'.^^' Manuskripte vorhandenen Gedichten ' '^ d^r 3"^" ^'U"l >"ir lehrreich u,ld inter-"^cr st,.:^"'fsatz Mst trägt vieles zur Klärung ^ 'Ibo 3" Iwacu bei. - Im folgenden Teile M,cn ^, behandelt Dr. Ivan 5mavc den ^t ttsch^^l'ioten Dr. Frailz Lndislav Rieger in k^°Nick.. )"lViographie linter „gewisserniaßen "ch„ ^ "i Gesichtspunkte, insoweit sie jeden ge- "^'ü^^'^" uicht nlir illkeressieren, sondern "l'ss bcll>s,, "'^' ln staatc'>visse,lschaftlicher Vezic i?'d^ ^."' tonnte: denn es ist ja kein Geheim^ ?^'N li!'? c"'^ "n grower Mangel an politischer s^d n^M'" Der Verfasser hat seine Anfgabe ,?^' 3ll,s <' ^'un die Biographie wird ihrer dop> ^ d^'""be vollkonimen gerecht. - Den Bc-^aibach^'^s bilden „Statistische Skizzen über 3 ^l^!» l """deratswahlen in der Zeit vom ° ^"5 p. "s UxiI. ^^,,. h^ ^^^ ^ Magistrats b?^ siii ^ ^"li und die ..Slovcnische Viblio- °k '^r. d' ^br 1M)2" von Dr. Ianko 5;le. li^.^t' t,: ' '^ck, einigen neuen Gesichtspunkten wichtigere Allfsätze, nament- lol ^lich^. ^' ^'uLiternrhistoriker interessieren, sowie ^» ^„, !,^ dariiber in slovenischer Sprache er- ^ ^ Hl, !"'"" ">uf"s;t. ^ ^"M s ^" ^' Ulonische Gesellschaft.) Das ^>tdtt^.?^Konzcrt des rühinlich brannten Wiener cc. s "w ^^'chesters unter Leitnng seines genialen ,5 der "^'land Loewe, vorgestern inl großen >'ck ^ berm,s. s'chcUle äl>g'l"sten des Lehrerpeilsions-ler'! ^slicl,." ' "^"tte sich eines imnierhin ansehn-^''^» )-^^ und zählte zu den glänzendsten kimst. ^ "" Eif^ "nter dem vielen Schönen, das uns in ^ ^Mcilis^" ^^)»-'n letzte»« Jahren geboten wurde. '"d-^^. ^' Die Wärme nnd der Glanz des 5»b^ Nack?^ 'l^ geradezu hinreißende Wirkung z^^'i^ .1 der wunderbar vorgetragenen Oberon-^>li. ^ ""l die Künstler die Herzen der Zuhörer k^tts ^s. ^ eigentliche vortragende Künstler des ^^AiMs ^"lgs sein Dirigent Ferd. Loewe, ^i! '^alisi ' '^nnlich hypnotisiert und bis ins Mark tz3 der ^." kanten dringt. Dcu Höhepunkt cr> >ü^? '^eiltl - ""^ ö"" züudeudcu Vortrage vou ^ bcrrn ^>^ea,; mi^r begeisterter Zustimmung V°lbeellr '"e nach dieser Nuuuuer ein präa> !iih^°il^ r /"lz üben-eicht. Bruckuers herrliche neunte V "'id ,?. '" würdigster Weise ihre Erstauf, ^t^" Q^ .^ Ucfeu Eiudrllck. In seiner gauzcn ^e ^ den b"^ bildete Wagners Meistersinger ^ ' ^ ^""bigeli Abschlllß des unvergeßlichen ^>l j^sideiit ^ .^"uzert l,,cchrt«u Seiuc Exzellenz ^- l>> ^l Ä.'f ^^^err vo,l 5, e i n uild Paroniu H e i n ^ h d,>»/!^'- ^ Ein ausführlicher Bericht folgt, ^esei ^^ ^>, ,s '^"e faudeu sich Künstler llud Mit-^'^U ^Uliarnwnischeu Gesellschaft in zwauglofer ^ei ^ De, ^ ^lashalle der Kasiuo-Restauratiou '^ i» ^' Herr ^^'^^"ftsdirettor ^^s Philharmuuischeu >i?"' de,s l?^^"''ch^^"t Joses Hauffeu, sprach '^ Mt^. ^u. dem Dirigcuteu Hcrru Loewc ^ült s Ue^ ^ ^llstimmllug der Versammlung ill herz« ^> s lvids. ^ ^"'^ nus. Herr Loewe betoute in '"slsli,u ^' ^"^ " ^"^ schönsten Eiudrllck von ^ de^ Piil'lilums iu Laibach gewonnen habe. — Das Orchester reiste gestern nach Agram, wo es heute konzertiert; morgeu veranstaltet es ciu Konzert in Trieft. ^. — (8Iuv6U8lli 'I'r8uv»ki Vo»tnik.) Inhalt der 4. Nummer: 1.) An unsere Kaufleute und Handelt« angestellte. 2.) Silvester Skerbiuec: Handelsverträge. 3.) D. T.: Ueber die besondere Vestcueruug des Handels, Ausschankes uild Kleillverkalifcs der gebranilteil geistigcu Getränke. 4.) Ivan Podlesuik: Der kulturelle Einfluß des Handels. 5.) Die Orgauisatiou der höheren Haudels schule in Laibach. 6.) Verschiedenes. 7.) Vercinsuach-richten. 8.) Koukurse. 9.) Korrefpoudenz der Nedaktiou uud der Admiuistratiou. 10.) Illserate. Telegramme dos k. k. Telegraphen-Kurrespondenz-Sureaus. Der russtsch-japanischc Krieg. Petersburg. t7. April. Die russische Tele graphenagentur erklärt alle über angebliche neueVer j luste an rusf. Pnilzerschiffcil verbreiteten Gerüchte! für gänzlich unbegründet. Ferner sei die Vieldung,! wollach die Verbiuduug zwifchen Port Artur und Inkali llilterbrochen sei, weil eine Eiseubahubrücke in die ^uft gesprengt lvorden sei, ebenfalls falsch, Tokio, 17, April, Admiral Togo berichtet! Die kombinierte Flotte begann, wie vorher bestimmt war, am 11. d. ihren achten Angriff auf Port Artur, Die >l. und 5, Torpedojäger-Flottille, die 14. Torpedoboot-Flottille uild der „5toryo Maru" erreichten den Eingang lim Mitternacht vom 11. zum 12. d, Trotz des feindlichen Scheinwerfers gelang es ihnen, an verschiedenen Punkten Minen zu legeu. Die i 2, Torpedojäger-Flottille entdeckte bei Tagesanbruch, des 1'2. d. einen russischen Torpedojäger, welcher den i Hafen zil erreichen suchte. Nach einem iiampfe von zehn Minuten wurde derselbe in den Grund ge bohrt. Es blieb kcinc Zeit, die Mannschaft desselben zn retten, da der „Bajau" heraukam. Ein zweiter russischer Torpedojäger wurde entdeckt, als er von der Nichtnilg vou Liaoteschan herankam. Er wurde ebenfalls angegriffen, entkam jedoch ill den Hafen. Das 8, Geschwader erreichte die'Außenrcedc von ^Port Artur um 8 Uhr, worauf „Vajan" das Feller auf dasfelbc eröffnete. Sofort folgten „Novik", „Askold", „Diana", ..Petropavlovst" nnd „Poltava" lind griffen uns an. Unser ,i, Geschwader erwiderte das Feuer absichtlich schleppend und zog sich all' mählich zurück, bis der Feind auf etwa 15 Seemeilen nach Osten gelockt war. Dann kam unser erstes Geschwader, welches dnrch drahtlose Telegraphie benach richtigt worden war, Tokio, 18. April. Einem Berichte des Admi-rnls Togo zufolge uuternahm die japanische Flotte mil 13. und 1^. d. M. Angriffe auf Port Artur. Am 18. d. M. wurde ein russischer Torpedojäger nach kurzem dampfe in den Gruud gebohrt. Vormittags lief die "russische Flotte aus dem Hafen aus und wurde von der japanischen Flotte angegriffeil. Beim Versuche der russischen Flotte, den Hafeu wieder zu gewinnen, sties; „Petropaulovsl" auf eine von de>, Javanern gelegte Mine und sank. Anch ein anderes Schiff verlor hicbei seine Bewegnngsfreiheit. Die japanische Flotte blieb unbeschädigt. Ein Konflikt zwischen Bulgarien und Belgien. Sofia, 1l!. April. Ministerpräsident Petrov und der Minister des Innern Petkov reisen nach Sitniakovo ab, wohin sich Fürst Ferdinand wegen des Erdbeöens, das im Kloster von Nilo sehr stark verspürt worden war, begeben hat. Wie verlautet, steht die Neise der Minister mit eiuem diplomat, schen Zwischenfalle in Zusammenhang, der zwischen Bulgarien und Belgien dadurch hervorgerufen wurde, das; die bulgarische Mgierung anläßlich der von Belgien verlangten AuAleferung von zwei wegen Unterschlagnngen zum Schaden der Brüsseler Kolonialbank verfolgten und ill Sofia verhafteten Belgiern den belgischen diplomatischen Agenten an der Ausübung der Kapitulationen gehindert hätte. Wie es heistt, hätte der Konflikt zum vorläufigen Abbrüche der diplomatischen Beziehungen geführt, ohne daß jedoch von der Abberufung der diplomat! schen Agenten die Ncde wäre. Man glaubt vielmehr, das; die Angelegenheit, eventuell durch die Inter vention der Mächte, wieder beigelegt werden dürfte. Mgellilllmcuc Fremde. Holcl Stadt Wien. Am 15i. April. Pollich. Privatier, Flume. — v. Vest, l u t Oberleutnant. Graz. ^ Acinlufer. Pirettur! Tomicich, Kfm.; Pril), Privatier, s, ssra». Tnest. - igoct, Tschunt,, Saust, Notstein Brosche, Tefer, Wohnst hauptmanu, Wellilch, itreidl, Vaar Schwarz Neichner, Mc; Deutsch, Matlauer. Hawel, D? Podftiber Wien. - Vienenseld, Nisaldi, Private. Trieft. -Galle t l Notar, Loitsch. -Mitter v. ^„tumusthal. Stel» ' lnml. - Richter, iis»i., Nixdolf. — Noth, Prm^, Nl-iseudl-, Lillz. - Walland. Grünberg, Äfltc.. Vlldapest, — Molleuhoser, Ingenieur, Neiiutircheii. ^- Redlich, Nosalla, Neiseude, Vriilln, - Feßler, Fabrilauti Winter, Kfm,; Sinnreich, Beamter; Valz, Privatier, Graz. — Bauer, Albeiy, Private, Innsbruck. — Stein, Schil, itflte, Petersburg (Böhmen). — Pisk. Tagany, Kaufleute, Preßburg. ^ Weiß. Kipper. 3ieisendc. Bozen. — Kaipel,s, Nf,n,, Wros;-Kanizsa. — Nathleitner, Privatier, Leoben. — Fiancesci, Privatier, Ätailand. Hotel Elefant. Am 17. April. Spitalsly. Pach, Hlawatsel, Reich. Baar, Kolb, Donhofer, MoßblÜMr, Mieser, Singer, Tah!, Staude. Peihl, Lü!M), (kngel, Styaßny, Reisende; T>r. Äteiteu, Universitiitsprosessor, s. Frau; Walter, Fischer, Geistner. Schreier, Kfltc., Wien. — Siementhal, Kf>n,. Fiume. — Nein, Reisender, Budapest. — T>r. Blodig, l, t. Bezirlslummissär, Graz. — Singer, Privatier, s. Frau, Genf. — Ungar, Augenfeld, Reisende, Trieft. — Greif. Reisender, Iägerudorf. — Grumm. l. l. Be< zirlskommissär, Gotlschee. — Klammer, Reisender, Hamburg. Verstorbene. Am l ii. April. Vida Eolja, Bal)ubea>ntensnc:I,!ii« ottpiünri», s>«» pllli». — Josef ztulovii, Tagldhner, 28 I,, Gehirnhaut^ entziindung. Lottoziehung vom 1«. April 1904. Trieft: 32 Z8 2l 12 15 Lin;: 77 37 14 3 49 Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe A06-2 m. Mittl. Luftdruck 7?« 0 mm. 1« ^ü N. ! M 7 25 0 S. schwach heiter " 9 » Ab.! 734 9 1<> 1j windstill heiter 7U.F. 7850! U'6 windstill , heiter ! 17. 2 » N. 732 « 24-0 SW. mähig bewöllt 00 9 . Ab.! 7.^2 « 1« l'i! SW, schwach teilw. heiter , 18l 7 U.ss. ^ 7^2-1 ! 10 4! NO. mäßig j heiter j 0 0 Das Tagesnlitiel der Temperatur vom Samstag 16'6°, vom Tonntan 16'7", Normale 9 «°, bezw. 10 0". Verantwortlicher Ncdalteur: Anton Funtel. Deutscher Verein. Heute Abeud ^9 Uhr Hauptversannuluug iu der Kaswo-Glashalle. Von tiefstem Schmerze gebeugt geben wir allen Verwandten, Freunde» und Bekannten ble tieftranrig« Nachricht von dem Hinscheiden unseres inmgsta.eliebten. unvergeßlichen Galten, beziehuugö« weise Vaters, Vrudcrs, Schwagers und Onlels, des Herril Ernest Jenniker Kauflnauues welcher heute, den 1«. April, mn '/< 8 Uhr frilh plötzlich in seinem 50 Lebensjahre verschiede» ist. Die irdische Hülle des teuren Verblichenen wird Montag, den 1«. April, um 5. Uhr nach» mittags im Trauerhause Wieuerstrahe Nr. 17 ge< hoben uud auf dem ssriedhofe zu St. Ctinstopl? m der Familieuanlft beigesetzt. Um stilles Beileid wird gebeten. Laib ach, am l Kurse a« der Wiener Börse vom 16. April 1904. «»«>..»»!«"« ""' Die nolierten Kurse verslehe» sich in Kronenwahruug. Hi,,' ^iotierung sämüicher Nltiei, und der «Diversen Lose» versteht sich per Slült. ^^^-»^ AUgemelne Slaaloschuld. «eld Ware om.-Psanbbr. ^ 120 fi. 5°/,, , 297 50 29Ä 50 Staatsschuld der imßeiche- rate vertretenen Königreiche und Länder. veslrrr. Golbreiite, stfr., 100 f!., per Kasse.....4°/„ 11955 119 75 bto. Rente inKronenwähr., stfr., per Kasse.....4«/„ 89 «0 9980 dto. bto, dto. per Ultimo . 4"/« 99-60 99-80 l)esterr,9nvesti/.«/„ 129-20 130-20 Nubulsöbcchn in Krouenwähr, steuerfrei (biv. St.). . 4"/« 100 10 101-Vorarlliergbahu in Kronenwähr. steuerfr., 400 Kronen , 4°/« 100-30 10130 Zu Vtaatsschuldverschreibun' gen abglftcmp.Eiscnb.'Altien. Ellsabethlialii! 200 si. KM.5'/<"/» «UN 200 sl.......Ü1N5U51250 dtu. Linz Äudw. 200 fl. 0. W. S. 2>///n........47l'—474'— bto. Salzb. Tir, 200 sl. 0. W. S, 5°/>.........44.1 — 445 — 5. Karl-Lubw.-V. 200 fi. KM. b'/u von 200 fl......—'— —'— M!d Wlire Vom Etaale zur Zahlung übernommene lklsenb.'Plior. Oliligatlonen. Elisob^tlibah» U«0 u, 300» M. 4"/„ ab IÜ"/u...... 117-— 118-- ElijabeUMliü, 400 u. 2000 M, 4"/a......... IlülU 12,»- - Franz Iuscf.V.. »nss. Goldrenle per Kasse . l 18-45 1IU65 dto. dto. per lUtinw . , . . 118 45 11865 4"/„dtu. Nen>e in zironeuwilhr., steuerfrei, per Nasse . . , 9805 98-25, 4'7„ dlo, bto, dto, per Ull'mo , 98— 9820 Uü«. St..0 st.in50I.verl.4"/« 99?« ,00-70 N.-üsterr.Landeö'Hyp, «nst,4"/u 100 — l«i - Oest.xng, Vanl 40>/^jähr. verl. 4"/n......... 100 50 101-5,0 dto, dlo, 5Uj«hr, Verl. 4"/,. »00-50 10! 50 Sparlasse, I.bst , 2l0 EisenbahN'Vllorität«» Obligationen. ssrrt'i»ai!de.Nuidbal,n Ln, 1880 l»0- Orsterr, «orbwestbah» . . . 10810 10910 Staatöbahn....... 42><-— 422" Südbahn il 3"/n verz. Iilnn.-Iuli 2Ü940 301 4« dlo. ü5"/„...... 124-75 —- - Ung.-gllliz. Bahn..... 110-75 lii 75, 4"/u Unterlrniner Bahnen . . — - Diverse Lose (per Stüil). VtlzinSliche '. ose. !!"/« Vubeulredit Lose Ei». 1«8» 296-— 307 — 8"/n ., „ Ein. 1889 l>94 —2!!8 — 4«/^ Donau Dampfsch. 100 fl. . —-— -- — 5°/» DonauMcgnl.-Lose . . . 27!!-— 280-50 Unverzinsliche Lose. Vudap,-Basilica (Dombau) 5 sl. 21 10 2210 Kreditlose 100 fl...... 464 — 475-— Clary-Lose 40 fl. KM. . . . 1«2— 173 50 Oseuer Lose 40 fl..... 167 — 178- Palsfu-Lole 40 fl. KM. . . . 1L1-— 171— NotcuKreuz, Oest, Ges., v.iofl. 53— 55- ,, „ una. ,. „ 5sl, 28— «0-- Rndolf'Lofe 10 sl...... 67-— 75-— Salm-Lose 40 fi...... 227-— 2^7 — St.Oenuis Lose 40 fl. ...—-- —-— Wiener Comm.-Lose u. I. l874 505-— 514 50 Oewiüslsch, d. 3"/„ Pr,«Schuldn. d. Vodenlicditanst,, Em. 1889 81'— 88 — Laibacher Lose...... —'— — — Gelb Ware Ultien. Hranüport jlnter nehmungen. Aussia Tepl, (5ismb 5«>0 !>^Ge,, ss»,- stäbt. Tlrasienb, in Wien lit, H, . —— —-— d,u. dlo. dlo, lit. U . -- —-— Vuhin. Nordbahn 150 sl, . . 555-— 3s,ü — Auschtiehrader Eis. 5«» fl. KM. 25U0- 2600' btu. dtu, (lit, N) 200 fl, 1035' 1042-Dona» Dampfschiffahrls. Gesell. Oesterr.. 500 fl, KM. , , . 85I-— 854- Tu,- Vodeiibacher E. Ä. 40« i: 495, — 5"0 - fferdiuaubü Norbb. l0«0sl. KM, 5üU0- 55l5-Lemb.ll^'iuliw.-Iassli-Eisenb.- Gesellichaft 200 sl, S. . . . 584— 586- - Lluüd, Ot'st., Trieft, 5«0 fl. KM. »'>4?-— 655 — Ocstrrr, Nmdioestbah» 2»u fl. L. 4!7 — 420 — dlo, bio. (lit. U) 200 fl, E, 4i!4-— ^27 — Pran TuxerCiienb, l»0 fl, abgst. 201 5» 203 — Slaal^ifeübaliu 200 fl, 2. . . 644-25 64525 Siidbahi! 200 jl, S..... «>-75 »175 Südüordb. «erb,-N. 200 fl, KM. 407 25 4l<>-50 Tramwa», Ges,, NeueWr., Prio- ritäts Altie» 100 fl, . . . i?-— 19 — Uug.-ssaliz. (tijenb. 2«0fl. Silber 405-— 40750 Uug.Westb (Raab-Gra,^200f! S, 404-50 —-— Wiener Lulalbahnen »llt,Ges, . 95— — — Zanken. Anss'o-OcN. Ällül 120 fl. . . 28025 281 25 Äaniucrein, Wiener, 200 fl. . 5l5—'5I6-— Audlr, Änst.,Oest,, 20» sl.S. . 932-->936 — Nrdt. 'Anst, f, Hand. u. 0,160fl. —-—! —-— dto, dto. per Ultimo . . 643-75 64»'?5 Kreditbank, Mln. »ng., 200fl, . 760-—762 — Drposilenunnl, ?I»a,, 200 fl, , 426-> '427 — Eölumpte-Hl'!., Ndrüft,, 400 li 510—!l>l1-5» Giro-». Ülasiciw,, Wiener 200 fl. >430-—^440 — Hypothclu., Qest.,200fl.30"/°E, >2.i»-. 250 — Lünberbanl, Oest„ 2N0 fl. - ^ ^ c>esten-,'N»l,ar, Äanl. - ' 55,"^ Uniunbanl 200 fl, - - ' ' ,O" Verlehrsbaill, Ällg l40 N- Indulirie'Zlnttl» nelmiungen. ^^ >"" Eaybier Eiseü- u»b «tahl v>" ^. ^ ^ in Wien »00 fl. - -^,,,, :?^l,^ Eisenbahnw.-Leilia.Mtt. U"l „7^^, „Elbemiihl". PapieN. >'. «-^ 35^,,'- Liesiuner Brauerei u" >>- j^, ^ „5 Montan «esellsch,, ^^, « ^, ,ü<« ,^ Iraner Eise« ^nd.'Ee>. "" ^ ^D' SalW-Tarj, Steinlohlm ^ ^-^, „Schlölilmühl", Papl"f-^",H 3^ ,L ,.S!e»rerm,". Pap'M ^^,fi, z^F' Trifailer Kohlenw-ttecll,?" ^>» Wa!fenf,G,,Oest.iuW'e>,'.N ^^!' W,1^!0„ Leilianst., »III«. "' ^^ ' 5?^,^ Wieuer Baiigeselischast «0U!>- / 7?,-^ Wiruerbergrr Ziegel-M"» ""' Devisen. Kurze Sichle». ^^s.j!^ A'ustelbam ..-'', >^'^" Dcuüche Vläye ,.>-', i'^ ^ London .,.-', ^'^ Pari«.....- ' ' , ^ St, Petersburg . - - ' ' Valuten. „,. ^ D»la!en.....' ' . ^,.> 20Franlen Sliicke . - - ' , U5,.' :' Deulsckr »ieichsbanlnoleil - 5, <> I!alie„ische Aanlüuten - - «^, Bündel Nute» . - - :E13=l- i3.-n.cL "VerfcOLiaf vou llenteu, I*t»Mrl«fV"> l'rlorltttfrn, Akllt'ii, Loipn «•««¦., 1>«>vi»«'M uml Vtilnteu. (5349) Los-Versicherung. JTo C Mayer Bank- -u.rLittllgllMHC. Pri vat - Depots (Safe - Deposits ? ^ Verzinsung von Bar-Einlagen Im Konto-Korrent-uHJJ^^^^^