Ko^ina piacana v yotovini. 79, lahrgang £r*chcini wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schrift-leitunR, Verwallunp und Buchdruckerei Tel. 25-67, 25-68 und 25-69. Maritior KnpaliSka ullca 6. Manuskripte weiden nicht reloumiert. Anfraßen Rückporto beilegten Nr. IIS Donn#ritag, dan 18. Mai 19S9 Inseraten- und AbonnenuMiih-Aiiiiaiiine in Manboi. Kopaliäka uiica ü (Verwaltung). Bezugspreise Abholen monatlich'23 Üin^ zustellen 24 Din, durch die Post monatlich 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer 1.50 und 2 Din. Prmts Dtn VSO ÜRoriliom ötitnng Kanada in freuDiger ^rtoartung 5!>fute fefiliAer (Smpfang örr 5o(^n ®äflf in Ourbec (^nqlanDunDDte^ftraber □ Während die politisch interessierte Weit ihre Augen nach Danzig richtete u. sich mit dem italo-französischen Gegensatz, dem Mittelmeerproblem und der eng tischen Garantiepolitik beschäftigte, ist in aller Stille eine Aenderung des bisherigen politischen Verhaltens Englands gegenüber der arabischen Welt erfolgt. Diese Wendung in der Politik des Foreign Office den Arabern gegenüber kommt in zwei Momenten slnnfflllig zum Ausdruck: Im angekündigten Weißbuch zur Regelung der Palästina-Frage und in der offiziell angekündigten neuen Etappe einer Selbständig-machung Transjordaniens, das bekanntlich unter der Herrschaft des Emir Abdallah steht, in Wirklichkeit aber von England direkt beherrscht wird. Die neue Politik Englands den Arabern gegenüber hat die zionistischen Krel se in ungeheure Erregung versetzt. Handelt es sich doch darum, daß der Palästina-Staat nach einer achtjährigen Ueber-gangszeit vollkommen selbständig gemacht werden wird, während in den ersten fünf Jahren der Uebergangsperiode ährlich nur 15.000 Juden das Einwände-ungsrecht zugesprochen werden soll. England ist demnach den arabischen Forderungen nach Abstoppung bzw. Einstellung der jüdischen Einwanderung sehr weit entgegengekommen, denn nach dem britischen Plan würden in diesen 5 Jahren nur 75.000 Juden abschließend, nach Palästina ziehen können. Dies bedeutet ür die Zukunft, daß England den In der 5 a 1 f 0 u r-Deklaration zum Ausdruck ge irachten Gedanken eines jüdischen Na-ionalheimes — die Idee Theodor Herzls — endgültig verworfen hat. Der jüdische tViderstand gegen die neue englische ^olltlk ist bereits angemeldet worden. England geriet durch die Balfour-Dekla-ration und durch die den arabischen Ver-retern während des Krieges gegebenen Versprechungen in einen schweren inneren Gegensatz, Im Laufe der englischen Mandatsherrschaft in Palästina hat es sich dringend gezeigt, daß der Widerspruch zwischen dem englischen Versprechen den Juden gegenüber und zwischen den Zusicherungen gegenüber der arabischen Welt eines Tages so oder so sein Ende finden muß. England hatte mit zwei nicht zu unterschätzenden Faktoren zu wählen; der finanziellen und organisatorischen Front des internationalen Zionismus und einer Welt von 60 Millionen Arabern, deren Sympathien heute unbestritten bei den Brüdern in Palästina stehen, obwohl die arabischen Staaten Irak, Yemen, Saudi-Arabien, Hadramaut, Kowelt, Syrien und Transjordanien) heute keine direkte Bedrohung der englischen Imperlalposltlo-nen im nahen Osten darstellen. Welche Auswirkungen die neue Palästina- und Transjordanien-Polltlk der englischen Re-Rlerunq zunächst zeltigen wird, ist vorderhand noch nicht abzusehen. Der Führer der englischen Zlonlstenföderatlon. ^r 0 d e t z k y, hat bereits auf der Jah-rcsknnfcfnz ior enfrlischen Zionisten In I.ondon die neup PalJ^stina-PoIltik der Rr ^ierunq nl« fdr dn«; ludcntum unannehm-bezeichnet. Wie aus Jerusalem ge- Washington, 17. Mai .(Avala.) Die Agence H a v a s berichtet: Zum ersten Male in der diplomatischen Oieschich-te Kanadas wird der bei der kanadischen Regierung akkreditierte amerikanische Gesandte R o 11 e r seine Akkreditive dem König Georg VI. persönlich in einer feierlichen Audienz überreichen. Q u e b e c, 17. Mai. (Avala.) Die Vorbereitungen für den heutigen Empfang des englischen Königspaares sind abgeschlossen. Wie von der »E nip r e s s o f A u-t r a 1 i a« gemeldet wh'd, ist gelegentlich meldet wird, wartet das dortige Judentum lediglich den Tag der Veröffentlichung des Weißbuches ab, um die Antwort In der Form des jüdischen Generalstreiks zu geben. Schon jetzt wird in allen jüdischen Städten und Siedlungen In Palästina der passive Widerstand des Judentums gegen die britische Entscheidung angekündigt. Für die Aenderung der englischen Politik gegenüber der arabischen Welt müssen sehr tiefgehende Gründe gesprochen haben. Es Ist unglaublich schwer, den Bo den der Vermutungen zu verlassen und konkrete Hinwelse zu machen, sicher ist nur, daß die Manifestationen der panara-bischcn Einheitsbewegung, die Im Irak eines Ihrer stärksten propagandistischen der Uebemahme des Dampfers durch den Lotsen eine Gruppe kanadischer Pressevertreter an Bord dn^ Schwimmenden Re-s!denz des Königspaares gegangen. 0 t t a w a, 17. Mal. (Avala.) Der kanadische Ministerpräsident Mackenzie K i n g ist gestern nach Quebec abgereist, wo er das Königspaar persönlich an der Spitze der kanadischen Delegatk>nen emp fangen wird. Ministerpräsident Mackenzie King wird das Könlgspaar auf allen Reisen durch Kanada begleiten. Q u e b e c, 17. Mal. (Avala.) Ganz Quebec steht im Zeichen des t>evorstehen-den Könlgsbesuches. In der festlich geschmückten Stadt wogt fröhliches Treiben Viele Leute sind nach den Orleans-Inseln hinausgezogen, an denen die »Empress of Australiacc vorüberfährt. Das Wetter gestaltet sich herrlich. Die »EmpreSs of Au-stralia« wird gleich nach ihrem Anlaufen in Quebec vor Anfier gehen. Die gesamte Presse steht schon im Zeichen des hohen Besuches. SonOon fommt Oen Oltodfauer Q3orf(Dläoen entoeaen? DER PARISER »TEMPS« WÄLZT DIE VERANTWORTUNG AUF POLEN UND RUMÄNIEN. — JAPAN REAGIERT. B e r 1 i n, 17. Mal. Die russische Antwort auf die englischen Vorschläge, die jetzt in London eingehend geprüft wird, wird in Großbritannien sorgsam geheimgehalten. Einige Andeutungen darüber gibt hingegen Moskau. Es heißt, daß man dort über die englischen Vorschläge befriedigt sei. Die englische Regierung wird, wie aus London berichtet wird, die Erwiderung auf die russischen Gegenvor' Schläge unverzüglich vornehmen. Die neu en britischen Vorschläge sollen den Abschluß eines formellen militärischen Bünd nisses zwischen England und Sowjetrußland enthalten. London komme den Moskauer Vorschlägen sehr weit entgegen. P a r 1 s, 17. Mai. Der »T e m p s« verweist auf die Schwierigkeiten der englisch-russischen Verhandlungen und sucht dafür die Haltung Polens und Rumäniens verantwortlich zu machen. Das Blatt fordert von diesen Ländern, nicht mehr unnachgiebig auf ihrem Standpunkt zu verharren und den Abschluß des Paktes zwischen London und Moskau zu ermöglichen. T 0 k i 0, 17. Mal. In politischen Kreisen Japans wird erklärt, daß eine eventuelle Verständigung Moskaus mit den westlichen Demokratien nicht nur gegen Deutschland und Italien, sondern auch ge gen Japan gerichtet sei. Japan werde sein Handeln darnach einrichten. er erklärte, Italien sei für alle Fälle gerüstet. Das Volk sei überzeugt, die Prüfung jeden Augenblick bestehen zu können. $>HIer unO TRuffoIini infpisieren äffflungonarte) Berlin, 17. Mal. Reichskanzler H i t-I e r setzte am gestrigen dritten Tag seiner Inspektionsreise die Besichtigung der Befestigungsanlagen an der Westgrenze fort. Der Führer und Reichskanzler nahm eingehend alle wichtigen Stellungen, Verteidigungsanlagen usw. in Augenschein und erkundigte sich Immer wieder bei den Ihn begleitenden Fachleuten und Ab-' schnIttskommandanten über den Stand der Fortiflkatlonsarbeiten. Die Bevölkerung bereitete ihm überall stürmische Kundgebungen. Die Inspektionsreise galt auch dem Stand und der Besserung der Verkehrsverhältnisse in den Grenzgebie- ten. Abends traf Adolf Hitler In Saarbrük-ken ein und wohnte einer Theatervorstellung bei. In der Pause empfing er eine Abordnung der Arbeiterschaft, die mit den Befestigungsarbeiten an der Grenze beschäftigt war und dankte ihr für das getane große Werk. * Turin, 17. Mai. Ministerpräsident Mussolini unternahm gestern eine Fahrt durch das Grenzgebiet und besichtigte eingehend den Befestigungsglirtel an der italienisch-französischen Grenze. In Tjurin beendete der Duce seinen dreitägigen Aufenthalt. Die Bevölkerung bereitete ihm überwältigende Kundgebungen. Mussolini hielt an die versammelte riesige Menschenmenge eine Rede, in der Bollwerke errichtet hat, auf Englands Hai tung entscheidenden Einfluß ausgeübt haben. Bezeichnend für die panarabische Willensformung waren die Bagdader Trauerfeierlichkeiten für König GhazI I., an der Abordnung aus Syrien, Libanon, Palästina, Transjordanien und Aegypten teil genommen haben. Diese Trauerfeier wurde von den Sprechern der arabischen Staaten dazu benutzt, die panarabische Forderung aufzustellen, die seinerzeit von den Alliierten abgelehnt wurde. Die Macht der panarabischen Idee hat England bestimmt, neue Wege zu gehen. Wir sind deshalb Zeugen einer neuen, sehr interessanten Entwicklung im nahen Osten OtriK StfltteKungm QMrgMo Rom, 17. Mai. (Avala.) Virginio Gay-da veröffentlicht im »Giornalö d'Italla« einen Leitartikel, in dem* der Direktor des genannten römischen Blattes feststellt, daß die Mehrzahl der französischen Blätter das in der Turiner Rede enthaltene Angebot M u s -s 0 1 i n i s an die Adresse Frankreichs ablehne. Damit lehne die französische Oeffentlichkeit den Geist des Verstehens und der Ermöglichung des Friedens ab. Frankreich — schreibt Gayda — zeigt damit seine Widerspenstigkeit und entfernt sich von dem Wunsche nach einer Lösung der schwebenden französischitalienischen Probleme. Frankreich geht aber noch weiter, indes es sich an der einglischen Einkreisungspolitik beteiligt, die die Rechte Italiens strittig macht. — Der europäische Friede ist keineswegs von der Achse Rom—Berlin abhängig, sondern von den demokratischen Westmächten, die eine friedliche Lösung der schwebenden europäischen Probleme ablehnen.« Bahnbaubeginn Cmomelj—Vransko. L j u b 1 j a n a, 17. Mai. (Avala) Am Sonntag, den 21. Mai findet die feierliche Eröffnung der Bahnbauarbeiten für die Strecke Crnomelj—Vrbovsko statt. Neue Dienstpflichtzeiten in der Roten Armee M 0 s k a u, 17. Mai. In der Roten Armee wurde jetzt die D'enstpfllcht in der Lufftlotte von vier auf fünf Jahre verlängert. Gleichzeitig wurde die Dauer der Militärd'enstzeit in der KUstenverteidl-gung auf vier Jahre erhöht, Bulgarien und der Balkanpakt S 0 f i a, 17. Mal. Das Regierungsorgan »D n e s« befaßt sich mit der Haltung Bul gar'ens In der Frage des Balkanpaktes Ut meint, Bulgarien könne so lange nichi dem Pakt beitreten, als seine berechtigten Forderungen nicht erfüllt seien. Zürich, den 17. Mal. — Devisen; Beograd 10, Paris 11.78, London 20.83 ein Viertel, Newyork 444 drei Viertel, Brüssel 75.68, Mailand 23.40, Amsterdam 230, Berlin 178.40, Stockholm 107.25, Oslo 104.62 ein Halb, Kopenhagen 92.95, Prag 15.2f), Sofia 5.40, Warschau 83.75, Budapest 87, Athen 3.90, Istanbul 3.60, Bukarest 3.25, Helsinki 9.18 ein VierteK Buenos Aires 102 sieben Achtel. >Mariborer Zeltung« Nummtf 113. Donnerstag, den 18, Mal 1939. |3irinsregentenpaar toieDer in Der j^auDtfto&t Qlud^ 6.01t. jtOnifl ßetcr ii. 6eiiti (Smpfang sugegrn / Oed Qlu^enminiftere 3)r. (Sincar-TRorfoDlö an <$raf ßbritan niens und Frankreichs übertreffen an Stät ke und Ausrüstung jede andere bewaff. lete Macht.« Schließlich nahm Lord Derby das Wort und sprach den Wunsch Großbritanniens und ebenso Frankreichs aus, ab. solut einen Krieg zu vermeiden. Der Redner bemerkte: »Ich möchte wünschen, daß Sie, wei. Sie nach Frankreich zurückkehren, unseren Freunden, Ihren Mitbürgern, all das sagen, was Sie gesehen, daß Sie ihnen sagen, was wir getan haben, was wir vor bereiten und was wir noch schaffen werden, mit anderen Worten, ihnen zu sn-gen, dal^ wir bereit sein werden.« ?ld)feumädite Meiben mlBtrauifd) Die »Deutsche diptomatisch-politische Kor respondenz« zur jüngsten Rede Mussolinis und Chamberlains B e r I i n, 16. Mai, (Avala.) Das DNB ineldet: Die »D e u t s c h e d i p 1 o ni a-fisch-politische Korrespondenz« bemerkt zur Reise Mussolinis nach Turin u. a.: »Offensichtlich haben sich die maßgebenden Kreise in England durch die klaren Worte betroffen gefühlt, m>t denen M u s s o 1 i n i die verdächtige Friedensliebe, die von jenen Mächten geäußert wird, welche die Politik der Einkreisung durchführen, sowie deren Anstrengungen kennzc'chnete, einen Wirtschaftskrieg gegen die Achsenmächte hervorzurufen. In England werden sich viele wundern, daß Iiier ein Unterschied zwischen den friedliebenden Worten Chamberlains und den aggressiven Handlungen der bri»-(ischen Politik gemacht wird, da zwischen den Worten und den Taten ein grober Widerspruch besteht. Da gibt es d'e mutwilligsten Flüstereien und Gefahren kriegerischer Züge, von Plänen zur Aufteilung einzelner Länder usw.; e'n Geflüster, das dazu bestimmt Ist, Mißtrauen u. Abscheu gegen Deutschland hervorzurufen, mit allen politischen und wirtschaftlichen Erscheinungen, die als natürliche Folge e'-ncs solchen Spieles eintreten. Aber diese Unterstellungen sind meist so ungeschickt, daß nur e'ne kleine Anzahl Staaten dadurch verwirrt werden konnte. Neben den schönen Worten Chamberlains mußte Deutschland auch jene sehr konkreten Hindernisse verspüren, die ihm stets bereitet wurden, wenn es seine Pläne der Zusammenarbeit m't den Südoststaaten durchzuführen im Begriffe war. Wenn die Bemühungen, Deutschland zu diskreditieren, bisher gar keinen größeren äußeren Erfolg erz'elten und die wirtschaftlichen Beziehungen zum Südosten noch weiter verstärkt werden konnten, so ist das ein Verdienst der starken Wirklich keit und des gesunden Menschenverstandes der Staaten, d'e den »verlockenden Angeboten« nicht folgen wollten. Das ist pewiß nicht ein Verdienst der Loyalität und des guten Willens jener, die h'er in Wirklichkeit den Erfolg ihrer Störungs-versuche wünschten. Die Politik der E'n-kreisungsmächte geht darauf aus, die Un-jibhängigkeit der Achsenmächte im Sinne ihres materiellen Bestandes zu beeinträch ligen und ihren Bestand zu bedrohen. Solange diese Politik andauert, haben die Achsenmächte nicht das Recht, den anderen zu glauben, daß sie den Frieden wünschen. D'e Achsenmächte haben vielmehr dV Pflicht, sich mit den Ree'fjneten Mit-(eln zur Ahv/ehr (i'crcr gefährlichen Verbuche vorzubereiten.« S)!e 3rif&endinit(atiD( öed 'Satlfand KARDINALSTAATSSEKRETÄR MAGLIONl KOMMT NACH DEUTSCHLAND. B e r 1 i n, 17. Mai. Wie in informierten Kreisen verlautet, beabsichtigt der Hl. Stuhl etwa Mitte Juni in Berlin einen neuen Schritt zu unternehmen, um Deutsclilands Zustimmung zur Einberufung einer Friedenskonferenz zu erhalten. In Berliner Kreisen ist man überzeugt, daß zu diesem Zweck Kardinalstaatssekretär M a g 1 i 0 n i persönlich nach Deutschland kommen werde. V a t i k a n, 17. Mai. In vatikanischen politischen Kreisen verlautet, daß die Initiative des Papstes in England und in Frankreich günstige Aufnahme gefunden habe. Auch Italien und Deutschland hätten der Initiative der Kurie alle Beachtung geschenkt, obwohl Rom und Berlin hiezu noch keineswegs eine schriftlich for mulierte Stellung bezogen haben. 3Pirtf(fafinQr Beograd, 17. Mai, »J u g o s 1 o-venskiKurir« berichtet, daß der langjährige Streitfall zwischen dem Fürsten Thurn-Taxis und dem jugoslawischen Staatsärar wegen 28.000 Jocli Waldungen zwischen Su§ak und Karlovac nach 15 Jahren beigelegt worden ist. D e Einigung sei auf folgender Basis gefunden worden: FürstThurn-Taxis behält wei ter 12.000 Joch der umstrittenen Waldkomplexe, während 16.000 Joch in das FJ gentum des Staates übergeben. Für d ese 16.000 Joch bezahlt der Staat dem Fürsten Thurn-Taxis 42 Millionen Dinar, und zwar 70 Prozent in Bargeld, den Rest hin gegen in Staatspapieren. eint mtmtb .fi Ht" SrtunO-f(Daft 6pQnien-31nIelDe mit politifcOen aSinOunaen IN GESPANNTER ERWARTUNG DES AUSSENPOLITISCHEN EXPOSEES GENERALS FRANCOS. — ENGLAND WÜNSCHT EINE SPANISCHE MONARCHIE. — London, 17. Mai. Wie der Brüsseler Korrespondent des »Exchange Telegraph« berichtet, ist Van Zeeland nicht nur auf Wunsch der englischen und französischen Regierung nach Spanien abgereist, sogar auf ausdrückliche Aufforderung der beiden Regierungen. Van Zee-. land werde die Regierung in Burgos auf-) merksam machen, daß die Gewährung einer 20-Millionen Pfundanleihe von selten französischer und holländischer Großbanken von gewissen Garantien der spanischen Regierung abhflnge, vor allem aber vom Versprechen, nicht der Achse f?om—Berlin beizutreten und im Falle einer Konflagration neutral zu bleiben. In diesem Zusammenhange verlautet auch, daß England den Wunsch nach Errichtung der Monarchie in Spanien zum Ausdruck gebracht habe. Burgos, 17. Mai. In hiesigen politischen Kreisen erwartet man mit Spannung die Rede, die General Franco aniäti-lich der großen Siegesparade halten wird. Man nimmt allgemein an, daß General Franco im außenpolitischen Teil seiner Rede die Richtlinien Spaniens genauer präzisieren werde. 2onl)on elirt ®enei?al »Niemals werden Frankreich und England ihre t>ewaffnete Macht in den Dienst Irgendeines Angriffes stellen«, erklärt General Weygand. London, 16. Mai (Avala.) Havas meldet: Der Ständige Ausschuß der französischen Kolonie in London gab gestern abend im Grand Hotel im Westteile Londons ein Bankett zu Ehren General W e y-g a n d s und der französischen- Reserveoffiziere. General Weygand hielt hiebei eine Rede, in der er die Begeisterung der französischen Offiziere für alles, was sie In England, besonders auf militärischem Gebiete und hier namentlich im Hinblick auf die motorisierten Truppen und das Flugwesen gesehen, zum Ausdruck brach te. General Weygand sagte: »Wir haben vollkommen den ganzen Ernst Ihres Ent- schlusses erfaßt, die Militärdienstpflicht einzuführen. Das ist ein Akt Ihrer Tapferkeit und wir danken Ihnen dafür.« General Weygand sagte sodann, Frank reich und Großbritannien müssen auch weiter arbeiten und sich vorbereiten, damit der Friede und die Freiheit erhalten blieben, für welche die französisch-britl-sche Freundschaft die Bürgschaft sei. »Niemals«, sagte der Redner, »werden Frankreich und Großbritannien ihre bewaffnete Macht in den Dienst irgendeines Angriffs stellen«. Nach General Weygand sprach der ehemalige Minister Desire Ferry, Vorsitzende des Verbandes der französischen Reserveoffiziere. Er dankte für den warmen Empfang, den die Gäste in England gefunden, und führte aus: »Wir tiewundern den glänzenden Fortschritt Großbritanniens auf allen Gebieten, und wir sind überzeugt, daß mit der Einführung der Wehrpflicht die Macht Großbritaniens noch größer werden wll'd,^ als sie je früher gewesen. Was immer ge- Satt und zufrieden ruht hier dieser, wie uns scheinen will, wunschlos glückliche Kaiserpinguin In den Armen seines Wär* ters. Das Dasein Im Zoo scheint ihm seh' gut zu gefallen und — zu bekommen. Valien toin Eine Frage in der Beantwortung des }>Gk)male d'ltalla« Rom, 17. Mai. »II G i o r n a 1 e d'I t a 1 i a« veröffentlicht einen Artikel unter dem Titel »Was Italien will«. Mussolini — schreibt das Blatt — habe diese Frage in seiner letzten Rede klar beantwortet: Italien will in Frieden leben. will für eigene Rechnung arbeiten zum Wohle der Zivilisation, nicht aber zum Wohle des Imperialismus der anderen. Italien will unabhängig arbeiten können. Italiens gesamte Außenpolitik ist von diesem Wunsche beseelt. Italien wird nicht von Ambitionen und lediglich vom Prestige angefeuert, sondern von der lebendigen Wirklichkeit einer ständ g wachscn den Nation, deren Territorium den Ansprü cHen Immer wen ger zu genügen vermag' Italien will die Mittel zur Arbeit habe«* Donnerstag, den t8. Mal 1939. 3 »Marfborcr ZeUung« Nummer T13. Aus diesem Grunde holte es sich Lydien, Abess'nien und schließlich Albanien. Italiens Hunger nach Rohstoffen, vor allem nach Holz, ist der Hunger eines starken und würdigen Volkes, welches in einer mflhevollen Produktionstfltigkeit und im Stolze auf seine Unabhängigkeit leben will. WaBhington dementiert Roosevelts Absichten. W a s h 1 n g t 0 n, 17. Mai. (Avala) Die Agence H a v a s berichtet; In der Umgebung des Präsidenten R o o s e-V e l t werden die von der amerikanischen Presse lancierten Meldungen über einen neuen Friedensappell an Europa sowie Ober die Initiative zur Einberufung einer neuen Weltwirtschaftskonferenz ent schieden dementiert. Von Papen zur Berichterstattung nach Berlin beordert A n k a r a, 17. Mai, Die »Exchange Telegraph« erfährt, ist der deutsche Botschafter von Papen aufgefordert worden, nach seinem dreiwöchigen Aufenthalt in der Türkei nach Berlin zurückzukehren, um über den Abschluß des englisch-türkischen Vertrages zu berichten. Botschafter von Papen wird am Sonntag nach Berlin reisen. England baut große Fabriken ffir Flug-zeugmotore. L o n d 0 n, 16. Mai. (Avala) DNB meldet: Luftfahrtminister Wood teilte gestern im Unterhaus mit, daß In der Umgebung von Glasgow große Fabriken errichtet werden, In denen Flugzeugmotore gebaut werden sollen. Der Betrieb soll In einem Jahr aufgenommen werden. Die Fabriken sollen 10.000 Arbeiter beschäft!-gen. Wehrpflicht auch fai Nordirland. London, 16. Mal. Unter den Abän-derungsanträgen, die dem Unterhaus zu den kürzlich angenommenen wichtigen Gesetzen zugegangen sind, befindet sich auch ein Antrag, wonach auch In Nordirland die allgemeine Wehrpflicht eingeführt werden soll. Onodtau ber^arrt 6ei {einen urfprangli(j5en 'SorfcDläoen DIE ENGLISCHEN VORSCHLÄGE ABGELEHNT. — POTEMKIN FAHRT NICHT NACH GENF. — DIE ENGLISCH-SOWJETRUSSISCHEN VERHANDLUNGEN EINGESTELLT. — FRANKREICH WILL VERMITTELN. London, 17. Mai. Die Londoner Blätter berichten übereinstimmend, daß Lord Halifax die Antwort der Moskauer Regierung auf die jüngsten englischen Vorschläge über die Schaffung einer englisch-sowjetrussischen Friedensfront im Osten in der Nacht zum 16. d. studiert habe. Die sowjetrussische Regierung habe die englischen Vorschläge in höflicher Form abgelehnt und beharre nach wie vor bei den früheren russischen Vorschlägen, die In folgenden drei Punkten zusammenzufassen sind: 1. Abschluß eines polltischen Paktes über die gegenseitige Beistandsverpflichtung Frankreichs, Sowjetrußlands und Englands. 2. Militärische Zusammenarbeit der drei Großmächte Frankreich, England und Sowjetrußland. 3. Schaffung eines Garantienetzes zum Schutze der Staaten im Osten und am Schwarzen Meere. Moskau, 17. Mal. Da die sowjetrussisch-englischen Verhandlungen sozusagen eingestellt wurden, fällt die Genfer Reise des stellvertretenden Außenkommis sars P 0 t e m k i n weg. Ursprünglich hatte die Absicht bestanden,' daß ^ Potem-kin In Genf mit dem englischen Außenminister Lord H a l l f a X zusammentrifft, um die englisch-sowjetrussischen Verhandlungen fortzusetzen. Sowjetruß-land wird auf der Genfer Ratstagung von Botschafter M a j s k i vertreten, der auch den Vorsitz inne haben wird. P a r 1 s, 17. Mai. Außenminister Bonnet hatte im Zusammenhange mit den engiisch-sowjetrussischcn Verhandlungen eine Aussprache mit dem Sow}etbotschaf-ter S u r i t s c h. Wie das »Journal« in diesem Zusammenhange erfährt, brach te Suritsch bei dieser Gelegenheit dem französischen Außenminister die Antwort der Moskauer Regierung auf die englischen Vorschläge zur Kenntnis. Die Sowjetregierung steht nach wie vor auf dem Standpunkt, daß alle drei Großmächte England, Frankreich und Sowjetrußland unmittelbar und auf Grund der völligen Gleichheit und Einvernehmllchkeit zusammenarbeiten müssen. Moskau will ferner eine gen^e Bestimmung des Umfanges der Mitarbeit Rußlands an der Unterstützung jener Staaten, denen England und Frankreich Garantieerklärungen überreicht haben. Die beiden westlichen Demokratien sollten ferner im Sinne der Moskauer Wünsche für die baltischen Staaten die gleichen Garantien übernehmen wie für Polen. Das »Journal« schließt seinen Bericht über diese Bemühungen mit dem Hinwels darauf,'daß Frankreich alles tun werde, was die allgemeine Sicherheit erfordere. London, 17. Mai. In Pariser politischen Kreisen hofft man, daß Frankreich auf die englische Haltung gegenüber den sowjetrussischen Vorschlägen vermittelnd einwirken werde. Man hofft, daß es durch die französische Vermittlung möglich sein werde, Im Laufe der kommenden Woche eine englisch-sowjetrusslsch-französische Einigung zu erzielen. »Exchange Telegraph« will wissen, daß Frankreich eine große Vermittlerrolle übernommen habe und auf der unbedinjrt notwendigen Schaffung eines Verteidigungsbündnisse? mit Moskau beharren werde. Ein Denkmal für die Sdiwatbe. Eine seltene Ehrung, die sie Jedoch Icauni verstehen dürften, ■ erfuhren die Schwalben der Stadt Ciewston In Kalifornien. Der Bürgermeister Heß in diesen Tagen ein Denkmal einweihen^ das den gefiederten Mückenvertilgern gewidmet ist. Der Grund für diese Ehrung liegt darin, daß die Schwalben' in Crewston als die besten Aerzte gegen die Malarlh-Krankheit erkannt wurden. Vor einem Jahrzehnt litt die Stadt noch unter regelrechten Malaria-Epidemien. Später siedelte man 900 Schwalben an^ die unter den gefährlichen Anopheles-MÜcken' in der sumpfigen Umgegend der Stadt derartig aufräunjten, daß die Erkrankungen um die Hälfte zusammenschrumpften. Deutsche Auszeichnung für Offiziere der jugoslawischen Luftwaffe. B e 0 g r a d, 17. Mai. Der Luftattachce bei der Bcograder Gesandtschaft des Deutschen Reiches, Oberstleutnant N. Schönbeck, überreichte dem Chef des Generalstabes der Luftwaffe General S 1-m 0 V i c das Großkreuz vom Orden des Deutschen Adlers. Mit dem Verdienstkreuz des gleichen Ordens wurden die Generale Jankovic, Ara5ic, Mirkovid, Da-mjanovlc und Vrbica ausgezeichnet. Polen droht mit der Besetzung Danzigs Warschau, 17. Mai. Das der Regierung nahestehende Warschauer Blatt »D 0 b r y W i e c z o r« veröffentlicht einen Leitartikel, in welchem die Drohung ausgesprochen wird, daß Polen die Freie Stadt Danzig sofort besetzen würde, wenn Deutschland ein Plebiszit in Danzig bewerkstelligen wollte. Im gleichen Sinne äußern sich neben der halboffiz'ellen »Ga zetaPolska« auch die übrigen polnischen Blätter. In den Aufsätzen wird die Entschlossenhe't und Einsatzbereitschaft der polnischen Wehrmacht betont, die sofort eingreifen würde, wenn Deutschland Danzig anschi eßen oder Polen in seinem Lebensraum zu schwächen versuchen würde. OltutterfloU Wenn der Ersatzteutsprecher fehlt. Welche Folgen hat, wenn man, ohne daß ein Ersatzlautsprecher angeschlossen wurde, aus Versehen den Lautsprecher im Gerät abschaltet? Die Auswirkungen können sehr bös sein. Bei Fünf-polendstufen (Penthoden), wie sie heutzutage in der Regel zur Anwendung kom men, kann in einem solchen Falle die Endröhre dermassen in Mitleidenschaft gezogen werden, daß ihre völlige Zerstörung eintritt. Die verhängnisvolle Folge ist daraus zu erklären, daß sich der gesamte Elektronenstrom dem Schirmgitter mitteilt, so daß eine zu starke Erhitzung erfolgt. Es bleibt deshalb ein unbedingtes Gebot der Vorsicht, im Gerät selbst niemals eine Abschaltung des Lautsprechers vorzunehmen, ohne daß ein Ersat« lautsprecher angeschlossen wurde. Bei träger Darmtätigkeit ist das natürliche »Franz-Josef«-Bitterwasser ein angenehm wirkendes Hausmittel, die Beschwerden zu verringern, zumal oft schort kleine Mengen sicher nützen. Reg. S. br. 15.485/35. picfni(f im Dfd^ungcl Es ist einer der vielen Indischen Feiertage, die auch dem Europäer wie ein Sonntag willkommen sind. In drei Autos verlassen wir Bombay und kommen nach »Asien« — so heißt es, sobald man den die Insel mit dem Festland verbindenden Damm passiert hat. Bald lassen wir Santa Cruz, Bandra, Kurla, Thana usw. hinter uns, selbständige Ortschaften mit 20, 30.000 und mehr Einwohnern, die jedoch wie Vorstädte Bombays anmuten. Und endlich ist man »am Land«. In dichten Palmenwäldern stehen Eingeborenenhütten, aus Bambusrohr die Wände, das Dach mit riesigen Bananenblättern gedeckt. Oder ein niedriger Tempel, aus dem eintönig die Glocke bimmelt. Mehr als meterhoher Stangenkaktus säumt, als undurchdringliche Hecke, die Straße. Noch ist alles grün — im September, dem letzten Monsunmonat. Die Bäume oind voll weißer, gelber, lila Blüten. Der Boden ein üppiger Teppich von in der feuchten Hitze wild aufschießenden Pflanzen. F.inen Monat nach der Regenperiode kann der Hoden noch Feuchtigkeit abgeben und solange hält auch diese paradi- sische Vegetation noch an. Später liegt das Land tot da — steinig, staubig, ausgedörrt unter der sengenden Glut einer Sonne, die durch neun Monate Tag für Tag in gleicher Klarheit aus einem makellosen Himmel strahlt. Am Fuß der Hügelketten verlassen wir die Wagen. Ueber den mit Wasser getränkten Bojien ist es schwierig, die Berglehne trockenen Fußes zu erreichen. Der Pfad ist steil, und die feuchte Hitze, die den tropischen Wald erfüllt, macht den Anstieg nicht leicht. Von den riesenhaften Banyanbäumen hängen die Luftwurzeln gleich unzerreißbaren Tauen, die Fiederblättchen der Telegraphenpflanze sind in ständig pulsierender Bewegung, aus dem unentwirrbaren Grün leuchten RiesenbUi-men, deren Namen man nicht kennt. Vereinzelt sieht man Schlangenlöcher, glücklicherweise ohne deren Insassen. Ueber-haupt scheint der Wald wie ausgestorben. Nur ein tiefschwar^er Inder, der unvermutet an einer Wegbiegung steht, erschreckt einige der Damen und ist selbst durch deren Aufschrei so sehr erschreckt daß er fast den Baumstamm, den er auf der schmächtigen Schulter schleppt, fallen läßt. Auf der Höhe des Passes bläst ein heftiger Wind, doch die Aussicht, die sich bietet, ist für die Mühe des Aufstieges vielfacher Lohn. Frei schweift der Blick über das Land, über die Bahnlinie, die weit ins innere Indiens führt, über Hügel und Wälder bis zu den fernen Ghats und an das ferne Meer. Unmittelbar zu Füssen jedoch, vom darüberstreichenden Wind sanft bewegt, ein einsamer See mit vom Wald Überschatteten Buchten. Der Vehar-Lake. Durch ineinanderverschlungencs, dorniges Gesträuch bahnen wir uns mühsam den Weg. Ein Schweizer, der die Tour von wiederholten Wanderungen kennt, hat die Führung übernommen. Doch oftmals findet er sich nicht zurecht, geht vor, kehrt zurück, schlägt eine andere Richtung ein. Der Weg, in der trockenen Jahreszeit gemacht, gibt in seiner Kahlheit offene Sicht. Jetzt, in dem dicht verwachsenen Pflanzcngewirr, hat alles ein anderes Aussehen, ist oft nicht einmal die Spur eines Pfades zu finden. Manchmal ist es nur unser kleiner Cocker-Spaniel, der uns den rechten Weg weist: Die Nase am Roden, bricht er durch das Dschun-gelgras und spürt, wo vor uns Mcnschcn, wahrscheinlich holzsammclnde Inder, gegangen sind. Über eine Stunde wandern wir durch hohes, den größten Mann überragendes Gras, durch das wir uns mit den Armen den Weg erzwingen müssen. Nach jedef einzelnen i'erson schlägt es sofort wieder zusammen. Verschlungen wird man von diesem übermannshohen Gras und verständigt sich untereinander nur durch Zurufe. Plötzlich eine stark niedergetretene Stelle — mit gemischten Gefühlen geht jeder daran vorbei: ein großes Tier hat hier gelagert und dieses Tier kann nuf ein Panter oder ein ebenso gefährliches Wildschwein gewesen seinl Beide im Dschungel gleich häufig ... 2 Eine andere Gefahr birgt dieser Marsch durch das unübersichtliche Gras. Es is! die Hochsaison für Schlangen, die von der Feuchtigkeit aus ihren Löchern ge-* lockt werden. Jeder denkt daran, doch ist es nutzlos sich mit Furcht vor einer Ge-» fahr zu quälen, gegen die man sich nicht wehren kann. Man überbückt den Weg ja nicht einmal schrittweise, und dabei kann jeder Schritt auf eine Schlange treten! Die kleinste, unscheinbarste, der hier vorkommenden Arten, die Kraid, ist zugleich die gefährlichste: ihr Biß wirkt nach Sekunden unbedingt tödlich. Dä 4 Donnerstag, den 18. Mai 193t. i^eutr: 2)t)orQfö „6IatDi[d^e Xän je"! RUNDFUNKÜBERTRAGUNG DES SINFONIEKONZERTS DER »OLASBENA MA-TICA«. — DVORAKS UNSrERBUCHE SLAWISCHE TÄNZE ERLEBEN HEUTE, MITTWOCH, DEN 17. MAI IN MARIBOR IHRE JUGOSLAWISCHE ERSTAUFFÜHRUNG. Heilte findet das in allen für Musik begeisterten und für alles Schöne empfänglichen Kreisen mit Spannung erwartete Sinfonie-Konzert des Orchesters der »G 1 a s b e n a M a t i c aor im Rahmen des heutigen Konzertes einen vollwertigen Kunstgenuß erwarten darf. Wie sehr die sinfonisch-musikalischen Bemühungen der »Glasbena Matlca« auch in Ljubljana gewürdigt werden, geht daraus her\'or, daß dieses Konzert vom Rundfunksender Ljubljana emittiert werden wird. In diesem Sinne erleben die »Slawischen Tänze« Dvoi'aks die jugoslawische Erstaufführung in unserer Stadt. Die »Glast)ena Matica« hätte ihre Feier des 20-jährlgen Bestandesjubiläums nicht würdiger feiern können als durch ein Sinfoniekonzert, dessen einziger Programmpunkt DvoJFaks unsterbliche Tänze bldben. unter dem Motto »Schutz den Gesunden — Hilfe den Krankenl« stattfinden. Die agile Antituberkulosenliga in Maribor hat bereits mit den Vorbereitungen für eine möglichst erfolgreiche und durchschlagende Begehung der besagten Woche dro$e gnquelr unferer MnllfcDfeil DIE VORBEREITUNGEN FÜR EINEN MÖGLICHST DURCHSCHLAGENDEN ER-FOLG DER HEURIGEN ANTITUßERKULOSENWOCHE. — Die Tuberkulose, diese furchtbare Volksseuche, fordert hierzulande nach wie vor Hekatomben von.Opfern. Es ist deshalb auch einleuchtend, daß der Frage der Bekämpfung der Tuberkulose in Jugoslawien ein ganz besonderes Augenmerk zugewendet werden muß. Die größte Arbeit auf diesem Gebiet leisten die zahlreichen Antituberkulosenligen, die kein Mittel unversucht lassen, um dieser schleichenden Epidemie so weit als möglich Dämme zu setzten. Zur Propagierung der Idee der Tuberkulosebekämpfung dienen ferner die alljährlich stattfindenden Antituberkulosenwochen, deren Aufgabe darin, besteht die Bevölkerung in Wort, Schrift, Bild und Film auf die verherrenden Folgen der Ausbreitung der Tuberkulose aufmerksam zu machen und gleichzeitig finanzielle Mittel für einen systematischen u. erfolgreichen | Abwehrkampf zu sammeln. Die heurige Antituberkulosenwoche wird in der Zeit vom 4. bis 10. Juni I. J. !niitit0O((>, trn 17. onai Tuberkulose auf eine erfolgversprechende Basis gestellt wird, vertreten sein. der Vorläufer des lieben Pfingstfestes, ist dal Während wir heute diese Betrachtungen schreiben, lugt die liebe Sonne in unser Schriftleitungszimmer hinein und verspricht uns freundlich, morgen werde »gewiß und wahrhaftig« schönes Wetter sein, damit wir alle hinaus können ins 'Grüne. So eine Morgenwanderung am j Himmelfahrtstag! Die Lerche schmettert 'ihre Jubellieder empor zum Himmel, die Blumen erschließen ihre Knospen dem Kuß der Sonne, bunte Falter spielen In der durchsichtig klaren Luft. Während der Landmann, der Meister des Baues, 'der Soldat und wenn sein Beruf und Gewerbe auf die Tätigkeit In Gottes freier Natur hinweist, den Druck des langen, trostlosen Winters abschüttelt und sich mit Freuden der Arbeit hingibt, die Ihm noch keine drückende Sonnenhitze verleidet, atmet der Büromensch erleichtert auf, denn für ihn hat der zerreibende, verzehrende Arbeit des Winters einen kleinen Rückgang erfahren, und ab und zu kann er dem Drang seines Herzens fol gen, das ihn In die Ferne mächtig hinaustreibt. Himmelfahrstagf Wie der gläubige Geoanke an diesem Tage einen seiner schönsten Triumphe feiert, so tritt die Natur in ihre schönste Blüte, in ihre holdeste Pracht. * Elisabeth Arden-Konsultationen ab 22. Mai gratis in der Parfümerie W e i-1 e r, Maribor, Gosposka 29. 4395 begonnen und in diesem Zusammenhange für Freitag, den 19. d. M. um 18 Uhr im Saale des OUZD (Marijina ulica 13, l. Stock) eine große Enquete der Mariborer Oeffentlichkeit einberufen, die über die Art und Weise der Veranstaltung der Antituberkulosenwoche beraten und unserer Liga die erforderlichen und erwünschten Direktiven geben wird. An dieser Enquete werden Industrielle, Arbeiter, Kaufleute, Gewerbetreibende, die Geistlichkeit, Pfadfinder, Mieter, kurz, alle jene Teilnehmer, die sich mitverpflichtet fühlen, daß der Kampf gegen die kommt jedes Serum zu spät. Daß wir keine derartige Begegnung haben, ist reinet Zufall, GlückI i Auch in anderer Hinsicht sind wir begünstigt. Noch im Monsum, ist uns ein Tag geschenkt, an dem es nicht ununterbrochen schüttet, an dem es nur strichweise regnet, aber niemals dort, wo wir uns gerade befinden. Mit Besorgnis beobachten wir die am Himmel dahinjagen-den finsteren Wolken, doch jedesmal können die Erfahrenen feststellen: diese haben ihre Feuchtigkeit schon abgegeben und jene werden vom Sturm in anderer Richtung gepeitscht... Einigermassen erleichtert atmen wir auf, als wir das gefahrenbergende Dschun gelgras verlassen. Hellgrün breitet sich (:inc Moosmatte vor uns, in der der Fuß versinkt. Fremdartige Blumen sprießen da und dort. Und abermals liegt in der Tiefe ein See, der Dulci-Lake. Gebettet In dunkelnde Wälder, verloren, erfüllt von melancholischer Schönheit. Es klingt unglaublich, daß diese, in Lage und Gestaltung so romantischen Seen künstlich sind und der Wasserversorgung Bombays die-^n. Über diesen nicht uninteressanten r'unkt ein andermal mehr... Ober hochragenden Palmengruppen kreisen Geier und künden den sinkenden TaÄ. Die Dunkelheit, die in den Tropen, ohne nennenswerte Dämmerung, jäh hereinbricht, darf uns nicht auf dem Berg überraschen. In flottem Tempo wird der steile Abstieg durchgeführt. Als wir die Autos erreichen, ist es völlig finster. Halb liegend, ruht man auf den Autopolstem, die von den Chauffeuren an den Wegrand gebreitet wurden. Die Picknickkoffer werden ausgepackt. Teller, Besteck, Gläser — alles ist zur Stelle, von den gut trainierten Boys fürsorglich vorgerichtet. Es gibt europäische Würste mit Kartoffelsalat, es gibt vortrefflichen Hühnersalat. Und vor allem: es gibt eine Batterie von Bierflaschen, dazu Thermosgefässe mit Eisstückchen, die, in das Bier getan, dieses erst köstlich munden lassen! Real sind die Genüsse, denen man sich nun widmet, doch die Atmosphäre, die einen umgibt, läßt alles unwirklich, märchenhaft erscheinen. Unwahrscheinlich groß glänzt eine goldene Scheibe vom Himmel, ein Vollmond, wie ihn nur die Tropen kennen. Phantastischer Duft entströmt den Kelchen unbekannter Blüten. Schwarz, wie Silhouetten, stehen die Fächer der mehr als 20 ni hohen Palmen gegen das nachtblaue Firmament. Und zauberhaft schweben große, leuchtende Käfer durch die Luft, bis hoch hinauf in die dichten Kronen der Palmen ... Marav. Vcsteneck, Sefanitttnncnuna über die Erfassung der dienstpflichtigen deutschen Staatsangehörigen Im Ausland. Im Jahre 1939 werden alle männlichen deutschen Staatsangehörigen mit dauerndem Aufenthalt im Ausland, die im Jahre 1920 geboren sind, für den aktiven Wehrdienst und Reichsarbeitsdienst erfaßt, nachdem in den vorangegangenen Jahren die 1914—1919 geborenen erfaßt worden waren. Die Dienstpflichtigen haben sich, soweit sie sich nicht bereits gemeldet haben, unverzüglich, spätestens Ws 31. Mai 1939 durch Einreichen des vorgeschriebenen, ordnungsmäßig ausgefüllten Anmeldeblattes bei dem Deutschen Konsulat Ljubljana, Zweigstelle Maribor, Maribor, Ciril-Metodova ulica 14/11, anzumelden. Jeder Dienstpflichtige hat sich das Anmeldeblatt bei der hiesigen Zweigstelle selbst zu beschaffen. Schriftlichen Anträgen auf Übersendung eines Anmeldeblattes Ist das Rückporto beizufügen. Etwaige Zurückstellungsanträge sind schriftlich zusammen mit dem Anmeldeblatt einzureichen. Jeder Dienstpflichtige hat 2 Paßbilder in der Größe 37x52 mm, auf denen er In bürgerlicher Kleidung und ohne Kopfbedeckung abgebildet ist, vorzulegen. Der Amtsbezirk der Zweigstelle In Maribor umfaßt die Bezirkshauptmannschaften Prevalje, Slovenjgradec, Ptuj, Dolnja Lendava, Ljutomer, Murska Sobota, Konjice, Maribor rechtes Drauufer, Maribor linkes Drauufer und Maribor-Stadt. Wer dieser Aufforderung nicht oder nicht pünktlich nachkommt, .wird, wenn keine höhere Strafe nach § 140, 142, 143 des Reichsstrafgesetzbuches verwirkt ist, mit Geldstrafe oder mit Haft bestraft. Deutsches Konsulat Ljubljana, Zweigstelle Marlbor. m. Die nächste Nummer der »Mariborer Zeihing« erscheint Freitag, den 19. d. zur üblichen Stunde. m. Evangelisches. Donnerstag, den 18. d. M. findet kein Gottesdienst statt. m. 1531 landwirtschaftliche Saisonsarbeiter sind am Montag in zwei Sonderzügen nach Deutschland abgegangen. Im April wurden insgesamt 3300 Saisonsarbeiter für Deutschland abgefertigt. Insgesamt werden heuer 12.000 Arbeiter aus Jugoslawien in Deutschland landwirt- schaftliche Saisonarbeiten verrichten« Die meisten Arbeiter stammen aus Prekmurje 'ind Medjimurje. m. Tod^falL Gestorben ist die Postan-^estelltensgattin Mathilde S c h u 1 z ina Alter von 44 Jahren. Friede ihrer Asche! m. Das Anfangsstadium der intensiven Entwicklung des Motorismus in Jugoslawien ist bereits überwunden. Die Entwicklung kann auch durch schlechte Straßen nicht zum Stillstand gebracht, sondern höchstens für einige Zeit aufgehalten werden. Dies wissen die Automobilfabriken sehr gut und deshalb werden sie in der diesjährigen Frühjahrsmesse in Ljubljana, die vom 3. bis 12. Juni abgehalten wird, ihre neuesten Modelle aus stellen. Zur Vorführung gelangen Kraftwagen der bekanntesten europäischen und amerikanischen Fabriken, darunter auch solche, deren Konstruktion unseren Stras-senverhältnlssen vollkommen angepaßt Ist. m. Das renovierte Geburtshaus PreSe-rens in Vrba in Oberkrain wird kommenden Sonntag, den 21. d. vormittags feierlich eröffnet werden. Das Gebäude wur de durch eine Volksversammlung von den Nachkommen des größten Dichters der Slowenen angekauft und wurde zu einem Museum umgewandelt. Das Programm umfaßt eine Festmesse, gelesen vom Schriftsteller F i n z g a r, Festreden des Dichters 2 u p a n £ i £ und des Rektors der Ljubijanaer Universität, Rezitationen aus den Werken PreSerens usw. m. Neue Amtsräume des Deutschen Konsulats in Ljubljana. Das Deutsche Konsulat in Ljubljana eröffnet am Montag, den 22. d. seine neuen Diensträume in der Erjavöeva ulica 21. Die Telephon-nunimer des Konsulats bleibt unverändert Nr. 2165. Während der Umzugstage ist der Dienstbetrieb des Konsulats am Freitag, den 19. d. und am Samstag, den 20. Mai geschlossen. m. Die letzte Aufführung der Millöcker' sehen Operette »Der Bettelstudent« in der ihrem Ende entgegengehenden Theatersaison ist für morgen, Donnerstag abends angesetzt. Für diese Vorstellung gelten ermäßigte Preise. m. Der Slowenische Gewerbevereln veranstaltet Donnerstag, den 18. d. um 20 Uhr im kleinen Saal des »Narodnl dorn« einen Gesellschaftsabend zu Ehren seiner Mitglieder S o j ä und V a h t a r, die dieser Tage zwei beachtenswerte Jubiläen feierten. m. Die Volksuniversität in Maribor hält Samstag, den 20. d. um halb 18 Uhr im Saal am SlomSkov trg ihre Jahreshauptversammlung mit der üblichen Tagesordnung ab. m. Bachem-Autobusverkehr. Wie uns mitgeteilt wird, verkehrt ab 18. d. jeden Sonntag t^nd kirchlichen Feiertag ein städtischer Kraftstellwagen auf den Bachern. Der Wagen geht um halb 7 Uhr bei jeder Witterung und bei jeder Teilnehmerzahl ab u. kehrt um 7 Uhr abends in die Stadt zurück. ^ m. Aerztlicher Inspektionsdienst. Den ärztlichen Inspektionsdienst für dringliche ärztliche Hilfeleistung versieht am Donnerstag, den 18. Mai der OUZD-Arzt Herr Dr. Ludwig N o v a k, Maribor Stolna ulica l-IL m. Ausflug auf den »KoSenjak«. Die Filiale Maribor des Slow. Alpenveremes ver anstaltet Donnerstag, den 18. d. einen Aus flug auf den 1522 m hohen »KoSenjak«. Abfahrt um 5.40 Uhr bis Trbonje, von wo der Aufstieg über Gortina, Pernice und Sv. Vrban erfolgt. Alle Teilnehmer lösen die AusflUglerkarte. m. Unfallschronik. Der 41jährige Bahnbedienstete Johann Gutmacher glitt am hiesigen Hauptbahnhof beim Ueberschreiten des Bahngeleises aus u. schlug hiebei mit solcher Wucht auf die Schiene auf, daß er mit einer schweren Gehirnerschütterung bewußtlos liegen blieb. — Die 20jährige Oberleutnatstoch-ter Emmy P r e g 1 stürzte vom Fahrrad und brach sich den rechten Unterschen-Mel — Der 51jährige Hilfsarbeiter Johann G 1 a n z n e r wurde in Kamnica von einem bösen Hund angefallen, der ihn in die rechte Hand biß. — In Marenberg erlitt der 33jährige Knecht Oskai* H e r i C einen Hufschlag ins Gesichti 5 >MarTborer Zeitung« Nummer „CROATIA- Versicherungsgenossenschaft» gegründet 1884 von der Stadtgemeinde der freien und königlichen Stadt Zagreb, ist die älteste, vorzüglich iundierte heimische Versicherungsanstalt, welche bis. nun an Entschädigungen und Versicherungssummen Ob<» DIwr •lusgezahlt u. daher ebensoviel Volksvermögen vom Untergang bewahrt hat. DIE VERSICHERUNGSGENOSSENSCHAFT »CROATlAi übernimmt alle Arten von Lebens- und Elementarversicherungen. — Wenden Sic sich an die Hauptvertretung der »CROATIA« in Marler, Caokar- jeva tiUca 6. ^435 3:a&li(6er ilnfan oder 6el&fimorI> ? DIE ZERFLEISCHTE LEICHE AM BAHNHOF IN PTUJ. — wobei ihm der Oberkiefer zertrümmert wurde. — Dem 20jährigcn Handelsangestellen Milan S a v e 1 l in Cma entitid sich ein Jagdgewehr vorzeitig, wobei Ihm die Schrotladung in die Füsse drang. — Die Verletzten wurden ins Krankenhaus überführt. m. Die kleinen HarmonikaBpiekr konzertieren. Bei günstigem Wetter veranstaltet das Jugend-Rotkreuz morgen, Don ncrstag, von 11 bis 12 Uhr im Stadtpark ein Konzert seiner kleinen Harmonikaspie 1er. Außerdem treten die JugendchÖre der Mädchen-Bürgerschule 2 und der Knaben Bürgerschule I auf. Der Oesamterlös ist für den Unterstützungsfond armer Schulkinder bestimmt. m. Die heurigen Schießübttogen werden morgen, am Himmelfahrtstag auf der Militärschießstätte in Radvanje aufgenom men werden. Die Schützen versammeln sich um 9 Uhr am Trg svobode und ziehen dann unter klingendem Spiel hinaus nach Radvanje. An der Eröffnung der Schießsaison nehmen auch nationale Or-^^anisationen teil. m. »Die spanische Fliege«, der bekannte amüsante dreiaktige Schwank, geht am Samstag, den 20. d. Im Feuerwehrheim in Studenci als Theaterliebhaber-aufführung In der Regie von R. L i n t-n e r in Szene. rn. Die Deatschlandfahrt des Jtigosta-wischen Autoklubs nimmt am 18. Juni am Paß von Podkoren ihren Anfang. Die Mitglieder der Sektion Marlbor sowie deren Gäste gehen in Maribor an den Start u. treffen mit der Haup4gruppe in Villach zusammen. Die Fahrt wird 12 bis 13 Tage beanspruchen. Alle näheren Details und Informationen erteilen die zuständigen Sekretariate des Autoklubs, woselbst auch die Anmeldung bis zum 25. Mai vorzunehmen ist. m. Zwei Ausflüge, die man nicht versäumen soll. Am 21. d. fährt der »Putnik«-Autocar zu den Pferderennen nach Cven. Fahrpreis 54 Dinar. Am 28. und 29. d. folgt eine Pfingstfahrt in das berühmte Logar-Tal. Fahrpreis 120 Dinar. m. Gefundene Gegenstände. Im Monat April wurden in Maribor nachfolgende Gc genstände als »Gefunden« abgegeben: 1 Kerrenuhr, 1 Damenuhr, I Armbanduhr, I Brill'?, 1 Damenbrille, 1 Paar Herrenschu iie und Strümpfe, 1 Damentasche, 1 Geburtsschein, 1 Verkehrsbüchel, 1 Damen-mantel, 1 Füllfeder, 1 französischer Schlüs sei, 1 Ehering, 1 Kindertasche, 1 leere Geldtasche, 2 Geldtaschen mit Inhalt, 2 tleldbeträge und 1 Hund. Die Verlustträ-Ijer können ihr Eigentum am Fundamt der Stadtpolizei in Maribor beheben. * Täglich Meerfische, Dalmatiner- und Weißweine. La§ko-Bier. Restauration M. Plaue. 4493 » »GriC« unter dem Urbaniberge. Au-Jüstraße. Amerikanische Elcktrozentrale. « Gasthaus Mandl, Radvanje. Donnerstag (Feiertag) Konzert der beliebten Wergles-Kapelle. 4478 • Kranke gibt es überall.' Deshalb ist es unbedingt notwendig, auf eine gere-uielte Verdauung zu achten. Aerzte emp-lehlen Darmol für Erwachsen und Kinder. Auch bei längerem Gebrauch tritt keine Gewöhnung ein. Verwenden Sie das L^ute Abführmittel Darmol. In allen Apo-iholccii erhältlich. — Reg. 25.801-37. Ais ko. Fröhliche Maifeier, Der agile Männergesangverein in Slov. Konjlce veran-Ktaltet am 20. Mai I. J. eine fröhliche Maifeier, deren reichhaltiges Programm und Ueberraschungen man aus dem dieser Ta «e versendeten Einlade-Büchlein wohl nur dunkel zu ahnen vermag. Das in buntem Kleid gehaltene, mit launigen Versen bespickte »Einladungsdekret« besagt so u. a. auch folgendes: »Wer noch nie bei uns ist gewesen, der soll «'schwind da drinnen lesen, lauter Lust und Fröhlichkeit, liederliche Seligkeit, Schrammeln spielen und gesungen wird, Schuhplattler wird aucli aufgeführt!« Nnch dieser vielver-sprcc'lienilcn FJnlatlung dlirlte es sich um eine der bclieblen und iingc/.wungenen ViM-aiT^Inllimgcn handeln, durch die sich »Ilm- MiinnergcsangVL'rL'in in Konjice im Heute in den frühen Morgenstunden wurde am Bahnhof in der Nähe der Eisen bahnwerkstätte in Ptuj die furchtbar zugerichtete Leiche eines Mannes in den mittleren Jahren aufgefunden. Wie die sofort eingeleiteten Erhebungen ergaben, handelt es sich um den 39jährigen, in Ki-carje wohnhaften Unterbeamten Ignaz R e p i ö, der der Bahnerhaltungssektion Ptuj zur Dienstleistung zugeteilt war. Die Leiche wurde nach Aufnahme des Tatbestandes in die Totenkammer überführt. Soweit man bisher feststellen konnte, Draubanat schon einen klingenScn Ruf erworben hat. Aus Cdii c. Tradung. In Brezje fand die Trauung des Herrn Johann Kvas, Photographen In Celje, mit Frl. Zvonka Lesjak aus St. Peter im Sanntal statt. c. Fachlehrerversammlung. Dieser Tage fand in Celje die Jahresversammlung der Bürgerschullehrer statt. Es waren etwas über 100 Mitglieder der Lehrervereinigung anwesend, die vom Vorsitzenden Herrn Direktor Anton Fakin herzlich begrüßt wurden. Fachlehrer HasI aus Ptuj hielt einen fesselnden Vortrag über »Die Kunsterziehung an den Bürgerschulen«. c. Die Chauffeurprüfungen für Prüflinge aus dem Bereich der Stadtpolizei Celje und aus dem Bezirke Lasko beginnen am 2. Juni um 8 Uhr morgens beim Vorstand der Stadtpolizei, wo auch die diesbezüglichen Gesuche ehestens einzubringen sind. c. Heute Hausbesitzertagunjif! Heute, den 17. d. findet um 19.30 Uhr im Gartensaal des Hotels »Europa« die Jahreshaupt Versammlung des Vereines der Hausbesitzer statt. c. Celje hat seine MiHtärmuslk. Unser Hausregiment und damit auch unsere Sannstadt hat dieser Tage eine ständige Militärmusikkapelle bekommen. Zur Anschaffung der Instrumente hat die Stadtgemeinde 20.000 Dinar beigesteuert, an diese Spende aber die Bedingung geknüpft, daß die Regimentskapelle mindestens zehn Jahre zu bestehen habe, widrigenfalls die Summe der Stadtgemeinde wieder zurückerstattet werden müsse. c. Autokhib-ZweigsteUe in Celje. Die Abteilung Ljubljana des Jugoslawischen Automobilklubs hat in Celje eine Zweigstelle errichtet, die der Beamte der Berg-werksgesellschaft »Bohemia« Herr Franz P r e m i c (Slomskov trg 1) leitet, wo ab heute alle einschlägigen Auskünfte erteilt werden, eine Einrichtung, welche die hiesigen Kraftfahrer sicherlich sehr begrüßen werden. c. Vom Justizgebäude. Das neue Justizgebäude wird also unwiderruflich auf dem Glacis errichtet werden und soll nicht (wie ursprünglich beabsichtigt) 23 Millionen, sondern bloß 15 Millionen kosten. Einstweilen wird nur das Gerichtsgebäude aufgestellt werden, das 7 Millionen Dinar kosten soll. Erst später werden dann die Strafanstalt (5,589.627 Dinar), das Strafhausverwaltungsgebäudo (1,931.907 Dinar) und die Verbindungs-trakte (910.050 Dinar) folgen. Das Jnstlz-gcbüude auf dem Glacis soll also bald| WirklichkL'it werden. Auf dem gegoniiber^ liegenden Wlesengrund, nördlich dcsl geriet Repiö schon abends gegen halb 22 Uhr unter den aus Cakovec in Ptuj eintreffenden Gütereilzug. Die Lokomotive tötete den Mann auf der Stelle. Es fehlen jedoch noch die Anhaltspunkte dafür, ob es sich um einen tödlichen Unfall oder aber vielleicht um einen Selbstmord handelt. Man neigt der Annahme eines Unfalles zu, da für einen Freitod kein rechter Grund vorliegt. Die Untersuchung wird fortgesetzt, um die Angelegenheit klarzustellen. staatlichon Realgymnasiums soll ein humanistisches Gymnasium erbaut werden. Justizpalast und Gymnasium, zwei Häuser, deren Insassen zu ihrer geistigen Beschäftigung Ruhe und Stille brauchen. Umsomehr nimmt es daher Wunder, daß die Stadtverwaltung nichts dagegen einzuwenden hatte, daß just an diesem Orte eine Automechanikwerkstätte ihrer Vollendung entgegenschreitet. Die Tages-presse hat bereits darauf hingewiesen, desgleichen aber auch auf die pietätlose Entscheidung, das neue Sportstadion just neben dem Stadtfriedhof erstehen zu lassen. c. Fäkalienabfuhr. Die Fäkalienabfuhr wird fortab aus ästhetischen Gründen nur noch des Nachts, und zwar in der Zeit zwischen 21 Uhr und 5 Uhr morgens erfol gen. Die Stadthauptniannschaft richtet an alle Hausbesitzer und Hausverwalter das dringende Ersuchen, den städtischen Arbeitern und Fuhrleuten bei ihrer Arbeit keine Schwierigkeiten zu bereiten. c. Kraftstellwagenverkehr. Mit gestrigem Tage wurde die Kraftstellwagenlinie Celje—Sv. Jurij—RogaSka Slatina aufgelassen und dafür die Verbindung Celje— Teharje wieder aufgenommen. Von Ce-IjQ geht also täglich um 12 Uhr 35 ein Kraftstell wagen nach Teharje ab, der um 13 Uhr 55 wieder in Celje eintrifft. c. Kino Mctropol. Von Mittwoch bis einschließlich Sonntag Sibylle Schmitz u. Willy Birgel als Liebespaar Nr. 1 in dem großen Ufa film »Hotel Sacher«. Olly Holz mann — es ist die zierliche Olly vom Eis, die Kunstläuferin, die mit schönem Erfolg auf die Bretter des Deutschen Volkstheaters gestiegen ist und von dorther einen kühnen Sprung zur Fllnikainera machte — und Karl Stepanek sind das Liebespaar Nr. 3 des Films. Das herrlich beschwingte Ballett Dita Gerard ist auch mit dabei. In deutscher Sprache. Ais lUtevie 0. Volkstrcffen am 6. August. Das gros sc »Gottscheer Treffenc^, verbunden mit einem Volksfest, findet heuer am 6. August in Koprivnik statt. 14 Tage vorher, am 23. Juli, findet in Koprivnik die Mo-torspritzenweihe der dortigen Freiwilligen Feuerwehr statt, verbunden mit verschiedenen Belustigungen. 0. Generalversammlung. Dieser Tage hielt der L e s e v e r c i n in Kofevje seine Jahresversammlung ab. Der V^erein zählt 72 Mitglieder u. besitzt 2384 schöngeistige Bücher, 403 wissenschaftliche Werke und 415 Jugendbücher. Durchschnittlich werden je Woche 250 Bücher entliehen. Im aligelaufenen Herichisiahr wurden 51) neue Hüchjr angescli.'ifl't. Zum Leiter des Vereines wurde Dr. Hans A r k 0 gewahll; weitere Vorstandsmil- glieder sind: Dr. Georg Röthel, Josef Schober, Fritz Hosnik, Walter Wolf, Albert Hönigmann, Franz Rom und Josef Asoli. fkotüom tkeaiet REPERTOIRE. Mittwoch, 17. Mai um 20 Uhr: Sinfonisches Konzert der »Glasbena Matica«. Ab. B und C. (Großer Saal des Sokol-heimes). Donnerstag, IS. Mai um 20 Uhr; »Der Bettelstudent«. Zum letzten Mal. Ermäßigte preise. loh-Hika Esplanado-Tonkino. Der lustige und amüsante Film »Die lachende Jugend« mit Magda Schneider und Wolf Albach-Retty. Eine reizende Liebesgeschichte voll Stimmung und humorvollen Verwicklungen. — Es folgt der große Mllitürfilm der tschechischen Produktion »Leutnant Rep-kin«, — In Vorbereitung der fabelhafte Film für Jung und Alt »Die kleine Prinzessin Sissy« mit Traudl Stark, Paul Hör-blger und Hansi Knoteck. Burg-Tonkino. Der große Lieder- und Arienfilm »Der Glücklichste von allen...« mi tdem italienischen Tenor Tito Schipa, Der bisher beste Film des berühmten Sängers. — Es folgt der neue Prachtfilni »Die Frauen für Golden Hilk. Unk>n-Tonkino. Bis einschließlich Frei tag »Der Abgrund«, ein Prachtfilm aus dem Leben der Seeleute. In der Haupl-rollc zeigt sich diesmal der feschestc und schönste Jüngling Frankreichs, Jean Pierre Aumont. Das Hauptmotiv der Handlung ist die Liebe des Vaters und des Soh nes zu einer und derselben Frau. Es reihen sich Bild an Bild voll dramatischer Erlebnisse und reißen alle Zuschauer mit zur absoluten Anerkennung und voller Be wunderung. — Es folgt »Die Helden von der Marne«, ein spannender Film au>^ der Kriegszeit. Bis Freitag, den 19. d. verseher, die S t a d t a p o t h e k e ("Mag. pharm. Mi-nar-ik) am Hauptplatz 12, Tel. 25—S5 u. die S t. R 0 c h u s-Apothckc (Mag. pharm. Rems) an der Ecke AlelPaganini'^., Operette von Lehar. Beromünster. 19 Kla-vierk(Mi7,ert. 20 HiWspiel. Budapest, 17 Zigeunernuisik. l!>.30 Oper. — Leipzig, 20.1.Ö \ okalkonzert. 22 ünterhaltungsmu- 6 Donnerstag, d^n 1^. M,ii IHIO. Sport „(S^ra&janffi" — „"JRori&or" DIE SENSATION AM GRÜNEN RASEN MARIBORS FUSSBALLGEMEINDE VOR DEM GRÖSSTEN SPORTLICHEN EREIGNIS sik. — London, 18.25 Violinkonzert. 19 Konzert. 20.10 Hörspiel. — Mailand, 19 Konzert. 21 Sinfoniekonzert. — München, 19 Bunte Stunde. 20,15 Werke von Wagner und R. Strauß. — Paris, 17.35 Kinder lieder. 20 Konzert. — Rom, 19.25 PI. 21 Konzert. — Strasbourg, 1930 PI. 20.30 Hörspiel. — Wien, 16 Konzert. 18.45 Alte Musik. 20.15 Bunter Musikabend. BufJkeesdiäu b. Mode und Heim. Illustrierte Halbmonatsschrift für Frau und Familie. Nr. 7. Preis pro Nummer 50 Pfennig. Verlag W. Vobach & Co., Leipzig—Berlin. Auch diese Folge der beliebten Familienschrift bringt eine Reihe prachtvoller Abbildungen, die insbesondere die Frau interessieren, dann Modeberichte, Anleitungen, Rezepte, Schnittmuster, eine Romanecke etc. b. Efne Frau unter Tausenden. Die Geschichte einer Herzogin. Von Baroneß Orczy. Marion von Schröder Verlag, Hamburg. Preis brosch. 5, geb. 6.80 Rm! Die Verfasserin des bekannten Romans aus der französischen Revolution »Die scharlachrote Blume« nimmt sich hier einen außerordentlich reizvollen und vielseitigen Stoff aus der Zeit nach der Revolution vor. Es ist die Lebensgcschichte der neapolitanischen Prinzessin Caroline Ferdinande, die den Anwärter auf die französische Krone, den Herzog von Ber-ry, heiratet. Das Schicksal dieser Frau nun behandelt das vorliegende Buch. b. Die neue Linie. Monatsheft für Familie und Mode. Preis 1 Mark, Verlag Otto Beyer, Leipzig—Berlm. Die vorliegende Mainummer ist wieder außerordentlich reich ausgestattet und bringt eine stattliche Anzahl von prachtvollen Ab- , bildungcn aus verschiedenen Gebieten. Der Modewelt ist wieder ein großer Teil , dieser beliebten Familienrevue gewidmet. b. Freude und Arbeit. Illustrierte Monatsschrift. Offizielles Organ des Interna- ] tionalen Zentralbüros »Freude und Arbeit«, Berlin. Jahresabonnement 260 Dinar. Auch das eben erschienene A^aiheft dieses in mehreren Sprachen gehaltenen und reich in Vielfarbendruck gehaltenen , Werkes stellt sich überaus vorteilhaft ; dar und bringt Wissenswertes aus der ; ganzen Welt. Vor allem sind die pracht- ; vollen und künstlerisch ausgeführten Abbildungen hervorzuheben. Heitere ücVe Die erste Schießstunde. Feldwebel (erklärt das Gewehr): vDas ist der Lauf und dies ist der Schaft. — Hier ist der Abzug und hier ist das Schloß des Gewehres. Vorn befindet sich das Korn und hinten am Lauf die Kimme. Die Patronen werden an dieser Stelle eingeführt und wenn Sie durch den Lauf sehen, erkennen Sie genau die gedrehten Züge, die der Kugel den sicheren Lauf geben. Haben Sic das alles verstanden?« — »Jawohl, Herr Feldwebel!« »Was sind Sie im Beruf?« — »Büchsen macher, Herr Feldwebel.« Blinde Liebe. »Du, Dora, Herbert ist bis über beide Ohren in ,dich verliebt.« — »Wirklich? — Woraus schließt du das?« »Er sagte, er würde schwören, daß du nicht älter als 29 bist.« Maßarbeit. »Also, das besorgen Sie mir, bitte, ja? Sie bekommen auch eine Handvoll Zigaretten von mir!« »Schön, aber kann ich vorher vielleicht erst mal Ihre Hand sehen?« Kindermund. Fritzchen: »Darf ich mal was fragen, Tante?« — Tante: »Aber gewiß!« »Bist du auch nicht böse hinterher?« — »Ganz bestimmt nicht, mein Junge.« »Dann sage mal, Tante, gehörst du wirklich zum schönen Geschlecht?« Unterhaltung. »Zuerst bekam ich Angina, dann Arteriosklerose. Nachdem das überstanden war, wurde ich mit Malaria geplagt, dann kam Zuckerkrankheit und Luftröhrenkatarrh . . .« »Aber, um Gottes willen, wie konnten Sie denn die Krankheiten so überstehen?« — »Krankheiten? Ich erzöhlte doch von meiner medizinischen Prüfunij.c Am morgigen Feiertag um halb 17 Uhr wird sich uns nach vielen Jahren im »Ra-pid«-Stadion die vielgerühmte Fußballelf des Zagreber »Gradjanski« in einem Wett kämpf gegen den frischgebackenen LNP-Meister »Maribor« vorstellen. In den Reihen der Gäste werden wir zum erstenmal die bekanntesten jugoslawischen Internationalen begrüßen können, darunter den bisher erfolgreichsten repräsentativen Tor mann Glaser, den stämmigen Verteidiger H ü g 1, den vielgenannten Läufer k o k 0 t 0 V i ö, den gewiegten Angriffsführer W ö 1 f 1, die beiden besten jugoslawischen Flügelmänner S i p o § und P 1 e- Der Jugoslawische Athletikverband hat ein Ehrenzeichen geschaffen, das in drei Klassen — in Gold, Silber und Bronze — vergeben werden wird. Jeder beim Verband verifizierte Athlet, der bestimmte Mindestleistungen erzielt hat, kann das Abzeichen erwerben. Drei bronzene Abzeichen berechtigen zu einem silbernen, zwei silberne wiederum zu einem goldenen Abzeichen usw. Als Mindestgrenze für das goldene Abzeichen sind 950, für das silberne 785 und für das bronzene Abzeichen 775 Punkte nötig. Die vorgeschriebenen Mindestleistungen sind: Goldenes Abzeichen (950 Punkte: 100 Meier 10.6, 200 m 21.5, 400 m 48.7, 800 m 1:53.8, 1500 m 3:57.8, 5000 m 14:59.6, 10.000 ni 31:15.6, 110 m Hürden 14.8, 400 m Hürden 54, Weitsprung 7.53, Hoch Sprung 1.92, Stabhochsprung 4.10, Dreisprung 15.13, Kugel 15.25, Diskus 47.53, Speer 67.79, Hammer 52.09. Silbernes Abzefchen (785 Punkte): 100 m 10.8, 200 m 22, 400 ra 49.9, 800 ni 1:56.7, 1500 ni 4:04, 5000 m 15:25, 10.000 m 32:04.6, 110 m Hürden 15.3, § e, den Schützenkönig L e § n i k u. a., die alle mit den größten Erfolgen in den bisherigen Länderspielen Jugoslawiens Farben vertreten haben. Da Zagreb zum Spiel England—Jugoslawien keinen Vertreter entsendet, wird »Gradjanski« zum erstenmal in kompletter Aufstellung in Er scheinung treten. »Maribor« wird den Gä sten seine beste Mannschaft entgegenstellen, die gewiß alles daransetzen wird, um auch ihrerseits ein ehrenvolles Resultat herauszuholen. Im Vorspiel um 15 Uhr tref fen »Rapid« und »S 1 a v i j a« in einem Freundschaftsspiel aufeinander. 400 m Hürden 55.6, Weitsprung 7.27, Hochsprung 1.88, Stabhochsprung 3.90, Dreisprung 14.56, Diskus 45.27, Speer 64.40, Hammer 49.14, Zehnkampf 61000. Bronzenes Abzeichen (775 Punkte): 100 m 11.2, 200 m 22.8, 400 m 51.8, 800 m 2:01, 1500 m 4:13.3, 5000 m 15:07.8, 10.000 m 33:17.6, 110 m Hürden 16, 400 m Hürden 58, Weitsprung 6.89, Hochsprung 1.79, Stabhochsprung 3.70, Dreisprung 13.94, Kugel 13.60, Diskus 42.10, Speer 59.65, Hammer 45.03, Zehnkampf 5400. Abgleich bisher noch niemand die Leistungen für das goldene Abzeichen erreicht hat, haben dennoch G o r S e k, Dr. Buratovii und Ivanovid ein Anrecht darauf. Gorlek hat sich Ober 800 und 1500 Meter mit 1:56,3 bzw. 4:02.2 2 silberne Abzeichen erworben. Auch einige Mariborer Athleten haben Anrecht für ein Ehrenzeichen. So StaraSina für seine Leistung über 100 Meter mit 11.2 u. M ü h 1 e i s e n, der über 400 Meter 51.6 herausholte. Beide Bestleistungen stammen aus dem Jahr 1935. kämpfe statt, an denen sich auch Mar;-Dors Meisterschütze Prof* C e s t n i k mit großen Erfolgen beteiligt. Beim letzten Wettkanipi in Beograd belegte Prof. Cestnik den dritten Platz, nachdem er einige Zeit die Führung behauptet hatte. : Der Boxkampf um die Europameisterschaft zwischen E d e r (Deutschland) und T u r i e 1 l 0 (Italien), der bereits zweimal verschoben worden war und der am Sonntag in Berlin stattfinden sollte, mußte wegen neuerlicher Erkrankung des Italieners wieder verschoben werden. : Deutschland nicht t)el der Winter-Olympia? Der deutsche Reichssportführer hat an das Organisationskomitee der Olympischen Winterspiele 1940 in St. Mo ritz ein Schreiben gerichtet, in dem er mitteilt, daß er sich nicht entschließen könne, seine Zusage abzugeben, da die Bedeutung der Spiele durch das Fehlen des Skilaufes außerordentlich herabgemindert erscheint. : Schweiz gibt Berufsfußball auf! Die Bestrebungen, die in der Schweiz seit län gerer Zeit dahinziehen, den Amateurfußball wieder einzuführen," sind bereits weit gediehen. Auf einer Dlskuselonsversamm-lung in Bern wurden verschiedene Mißstände besprochen und eine Wiedereinführung des Amateurfußballsports lebhaft gefordert. Schließlich faßte man in Gegenwart des Präsidenten Eicher den offiziellen Beschluß^ das bestehende Berufs-spielertum aufzugeben und den Amateurfußball auf der ganzen Linie wieder einzuführen. Mit den- Vorbereitungen wurde sofort begonnen. : Finnlands Turner * gewannen iji Basel den Turnländerkampif gegen die Schweiz mit 680.9 : 683.55 Punkten, Die besten Einzelturner waren Uosikklnen (Finnland) 116.9, Mack (Schweiz) 116.8, Seeste (Finnland) 115,8, Savolainen (Pinn land) 114.55 Punkte. ■ i|i"i ■ "iiwi Das Stuttgarter Eüropa-Scliacliiiiniler. Das in der ganzen Schachwelt mit gros ser Spannung erwartete Europaturnier des Großdeutschen Schachbundes, das stärkste internationale Schachturnier des Jahres, begann, wie bereits berichtet, am Sonntag in den Qasträumen der Reichsgartenschau Stuttgart. In der ersten Runde endete das Treffen Eliskases gegen Folty$ nach 41 Zügen un entschieden. Dr. V i d m a r gewann gegen Grob. Der jugoslawische AAeister leitete einen scharfen Angriff ein, verior durch ein Versehen ' eine Figur. Der Schweizer Meister fand zwar in Zeitnot die beste Fortsetzung, büßte aber im 30. Zug seine Dame nach einem vorausgegan genen Qualitätsopfer ein. ' Remis endete das Treffen zwischen Staldi und Heß. Der Stand nach der zweiten Runde lautet: O c k e 1 1 y und Dr. V i d m a r je einen Punkt, eine Hängepartie, Ellska-ses und Staldi je 1 Punkt, Engels, Foltys und Heß je V« Punkt und eine Hängepartie, Szily Va Punkt, Bogoljubow, Kieninger und Richter je 0 Punkte, zwei Hän gepartien, Grob 0 Punkte. a Wettkampf Keres—Euwe. Paul Keres hat Dr. Max Euwe verständigt, daß er bereit sei, noch in diesem Jahre zu einem Wettkampf anzutreten. Ob je zehn Partien in Holland und Estland gespielt werden, oder 14 Partien nur in Holland, Ist noch nicht ausgemacht. a Sieger im Wiener Stadttumier ist Meister Müller, der bereits vor der letz ten Runde zehn Punkte erreicht hat, gefolgt von Becker und Stöckl mit Je SV» Punkten. Er kann also nicht mehr eingeholt werden. a Internationales Turnier in HoUand. In Holland hat ein kleines internationales Turnier begonnen, an welchem teilnehmen: Dr. Euwe, Flohr, Szabo, Landau, Cortlever und Fontein. a Länderwettkampf HoUand gegen Belgien 13^/i: 6»/i. Nachdem seit dem Jahre 1927 zwischen beiden Ländern kein Wettkampf mehr stattgefunden hatte, kam es Ende April wieder zu einem Wettkampf. Im ersten Umgang siegten die Holländer mit V/s: 2V», im zweiten 6 :4, so daß das Gesamtergebnis 13 Vs: lau tete. Am ersten Brett siegte Hollands Vorkämpfer Dr. Euwe gegen A. O'Kellv IV2: Vj. — „3f!f»nUar" Die Eisenbahner-Sportklubs von Slowe nien, »2 e 1 e z n i £ a r«—Maribor und »H e r m e s«—Ljubljana, tragen morgen, Donnerstag, um halb 15 Uhr im »2ele-znicar«-Stadion das erste Match um den alljährlichen Fußballpokal des Verkehrs-ministers aus. Das Spiel, in dem die helmische Mannschaft als Favorit gilt, beginnt bereits um halb 15 Uhr, sodaß die Zuschauer rechtzeitig zum Gastspiel »Gradjanskis« kommen können. »Hermes« gilt gegenwärtig als die zweitbeste Mann Schaft von Ljubljana, sodaß man schon deshalb seinen Start mit Interesse entgegen sieht. 2){e (Snglän&er (n 3eogra& Der englischen Fußballauswahl die am Donnerstag zum Länderkampf gegen Jugoslawien antritt, wurde in Beograd ein überaus herzl'cher Empfang zuteil. Die Engländer begaben sich noch am selben Tage auf die Avala, wo sie am Grabmal des Unbekannten Soldaten einen Kranz niederlegten. Anschließend darauf veranstaltete Minister für Körpererziehung C e-j 0 V i c den Engländern zu Ehren einen Festabend. Heute, Mittwoch, begaben sich die englischen Gäste nach Oplenac, wo sie am Grabe weiland König Alexanders gleichfalls einen Kranz niederlegten. Für das Spiel herrscht selbstverständlich ein außergewöhnliches Interesse. Bisher wur den nicht weniger als um eine halbe Million Dinar Eintrittskarten ausgegeben, eine Summe, die alle bisherigen Rekorde weit übertrifft. Das Match wird auch vom Beograder Rundfunksender übertragen werden. : Jugoslawiens Boxer tragen am 22. Mai in Zagreb einen Länderkampf gegen die Auswahl von Böhmen und Mähren aus. 3uoof!otDlen« jlampf geotn ^talftn P u n £ e c und M i t i d sind aus Budapest zurückgekehrt und beteiligen , sich bereits an den Staatsmeisterschaften In Zagreb. Zu Beginn der kommenden Woche begeben sie sich nach Mailand, um sich für den Davis-Cup-Kampf gegen Italien, der am 27„ 28. und 29. Mai in Mailand vor sich geht, vorzubereiten. Die Mannschaft betreut wiederum der französische Trainer Vissault, nachdem ein Arrangement mit Henri C 0 c h e t nicht zustandegekommen war. Bei dem Meister schaftstumier in Zagreb fiel die Abstinenz der Beograder auf, die ihre Meldung im letzten Augenblick zurückgezogen hat ten und zwar deshalb, da sich der ATK weigert, den Junior B r a n 0 v 1 (5 für den BTK freizugeben. : SK Rapid (Fußballsektion). Am Donnerstag, den 18. d. hai>en folgende Spieler um halb 15 Uhr am »Rapid«-SportpIatz spielbereit zu seinü SinkoviC, Belle, Gustl, Fuökar, Stipper, Werbnigg, Kreiner, Hery, FiderSek, Csassar, Wacke, Walter und Schescherko. Es wird im Vorspiel zu »Gradjanski«—»Maribor« gegen »Slavtja« gespielt. — Freitag abends um 20 Uhr findet eine wichtige Sitzung statt, zu der sich zuverläßlich die Spieler der ersten und der Jugendmannschaft einzufinden haben, die am Sonntag in Ptuj gastieren. Der Sektionsleiter. : Für die Weltmeisterschaften im Schies sen, die vom 30. Juni bis 11. Juli 1. J. in Luzern in der Schweiz vor sich gehen, haben 17 Nationen ihre Meldung abgegeben, darunter auch Jugoslawien. In Jugo slawien finden zurzeit Ausscheidungs- CSI>renjiri(i>fn für £el(&tat6lrlrn GOR^EK, DR. BURATOVIC UND IVANOVIC HABEN ANRECHT AUF DAS GOLDENE, MOHLEISEN UND STARASINA AUF DAS BRONZENE ABZEICHEN. — DIE MINDESTGRENZE DER LEISTUNGEN. Donnerstag, den 18. Mai 1930. /Mariborer Zeitung« Nummer Iis. eprtfaudfuDr naci^ (Snglan& tQird (rdöDt^ BEGINN DER JUGOSLAWISCH-ENOUSCHEN VERHANDUJNOEN B e o g r a d, 16. Mai. In den jugoslawischen Wirtschaftskreisen wird den Ver-handlunrgen große Aufmerksamkeit geschert kt, die in London zwischen den Vertretern der jugosIawiBch-britischen Handelskammer Dr. M 1 1 i C e V l d und T. P a n i (5 und den Vertretern der Londoner Handelskammer begonnen haben. Zweck dieser Verhandlungen ist, eine Möglichkeit zu finden, die britisch-jugo-slawischen Handelsbeziehungen zu t>ele-ben. Es ist evident, daß auf diesem Gebiete weite Möglichkeiten gegeben sind, insbesondere was die Ausfuhr jugoslawischer Viehprodukte nach England anbelangt. Wie der »J ugosIawi.scheKu-r i e r« erfährt, hat die Hauptviehzuchtgenossenschaft die jugoslawischen Delegierten darauf aufmerksam gemacht, daß es möglTh wäre, die jugoslawische B a c o n Ausfuhr nach England stark zu erhöhen. Die englische Einfuhr dieses Artikels (Speck) ist mit Bezug auf den englisch- dänischen. Handelsvertrag kontingentiert und England hat sich darin verpflichtet, aus Dänemark 67% seines Baconbedarfes zu beziehen. Jugoslawien ist von England ein wöchentliches Bacon - Kontingent in der Höhe von 11.440 Kilogramm zugestan den worden. England hat jedoch im Laufe der letzten Jahre ständig verschiedenen Staaten noch Extrakontingente zugestanden. Außerdem wurden Kontingente auch dem früheren Oesterreich, der Tschechoslowakei und Albanien, sowie auch Bulgarien zugestanden, die diese Kontingente Uberhaupt nicht ausgenützt habra. Es wäre demzufolge möglich, gerade diese Kontingente auf Jugoslawien zu übertragen. Aus diesem Grunde hat die Hauptviehzuchtgenossenschaft vorgeschlagen, daß England Jugoslawien ein Extrakontingent in Bacon (Speck) von 10.000 Kilogramm wöchentlich zugesteht, pies würde die jugoslawische Aushihr nach England stark heben. 33truAfouna 6rr QBeHtDarenmärnt DIE LETZTE WOCHE FÜHRTE ZU LEICHTEN PREISABSCHWACHUNGEN Das Nachlassen der politischen Spannung hat in der Berichtswoche zur Beruhigung der Märkte und zu leichten Preisabschwächungen bei jenen Rohstoffen igefUhrt, die in der letzten Zeit durch die Magazinierungspolitik einzelner Regierungen, zum Beispiel Jute und Zucker, profitiert hatten. Die gegenwärtige Preisentwicklung läßt VefititJftingen, daß die in der letzten . Zeit auf den Rohstoffmärkten verzeichnete leichte Hausse auf inflationistische Tendenzen zurückzuführen ist, kaum mehr berechtigt erscheinen. Im Ware und Provenienz Kupfer, London electrol. Je t Pfd. St. Zinn, London je t,Pfd St. Blei, London je t Pfd. St. Zink, London je t Pfd. St. Weizen, Chicago Cents je Bushel Weizen, Rotterdam fl. je . 100 kg Mais, Chicago Cents je Bushel Baumwolle, Newyork Middl. Cts. Bauwolle, Liverpool ostindische Kautschuk, London Smok. d. je Ib. ' Kaffee, Rio loco Nr. 7 Milreis Kaffee, Hamburg Vt kg Rpf. Zucker, Hamburg Mai RM. je 50 kg Metalle. Die Kauftätigkeit auf den Weltmetallmärkten ist geringer geworden. Maßgebend hiefür ist die unsichere Wirtschaftslage in USA, die eine Entfaltung des Rohstoffverbrauches in diesem Erdteil noch nicht zuläßt. Bezeichnend ist die 'kürzlich erfolgte Ermäßigung des amerikanischen Inlandkupferpreises um H auf iO Cent 3drväre. Anregungen haben hieraus die Märkte noch kaum schöpfen können, wie auch die verschiedenen Tagungen (Weltweizenkönferenz, Zuckerrat, Sitzung des Kautschukskomitees) eher die Tendenz des Zuwartens verstärkt haben. ' ... S.V. 12.V. Stei*. « Verm. % 48,75 48,37 ~ 0.8 224,80 225,50 . — — 14,44 14,62 1.3 — 13,62 13,81 1.4 — 74,88 78,38 4.7 — 3,77 3,72 — U 49,38 50,65 2.5 — 9,34 9,44 1.4 — 3,99 4,04 .3.3 - — 7 Q4. 7 04 _ — 133.'00 139!o0 3.0 — 28,00 28,00 — — 2,32 5,42 1.9 — von Seiten der führenden Kupferproduzenten und- der großen Lohnschmelzen. Doch hat auch diese neuerliche Herabsetzung die Kauflust , der USA-Verbraucher bisher erst in geringem Umfang .mzure-gen vermocht. Da auch das europäische Kupfergeschäft noch enttäuscht hat, rechnet man mit einem weiteren Anwachsen der zuletzt mit 506,000 Tonnen ausgewiesenen Weltvorräte. Der Zinn preis konnte sich welter auf dem hohen Stand von 225 Pfund Sterling behaupten. Bestimmend für die Festigkeit des Marktes ist die Verminderung der bisher aufgelaufenen überexpofte, femer die großen amerikanischen Vorratskäufe, die zum Teil auch echte Bedarfskäufe sind, endlich die befriedigende Beschäftigung der Weißblechindustrie, die bei den Waliser Werken bereits 75®/# der Kapazität erreicht hat. Auf dem Blei- und dem Zinkmarkt haben sich gegenüber der Vorwoche kaum Veränderungen ergeben. Getreide. . Die Lage des internationalen-Weizenmarktes wird nunmehr dadurch beeinflußt, daß sich saisongemäß vor der Ernte wieder ein lebhafterer Bedarf bemerkbar macht, der jetzt noch durch die Vorratskämpfe einer Anzahl eufopälscher Län der zur Anlage von Reservebeständen verstärkt wird. Nach den in der Vorwoche beobachteten größeren Abschlüssen ist nunmehr ein gewisser Rückschlag eingetreten, doch war die Geschiftstltigkeit immerhin umfangreicher, alt man für diese Zeit erwartet hatte. Die Preisbewegung nügende Mengen aus dem Ausland zu tf-haiten. E>er Firma D o c t o r <5 Ko. droht die Gefahr, den Betrieb gänzlich einstellen zu müssen, wodurch die Arbeiterschaft brotlos würde. Einige Betriebe gedenken der Baumwolle Zellwolle beizumischen, die unschwer beschafft werden kann. X Die fraiixöaische Iimenanleihe im Be trage von 6 Milliarden Pranken, die Montag 2ur Zeichnung aufgelegt worden war, kam in kaum sechs Stunden zustande. Das sagen alle Hausfrauen immer wieder, die Sdiicht Terpenlin Seife verwenden. Denn diese reme ausgie« bige Seife mit ihrem üppigen Schaum entfernt mukeloi und sdionend allen Sdimtiiz aus dem Gewel>e. Die Wäsche wird herrlicli rein und blendend weiss. SCHICHT TERPENTIN SEIFE gestaltete sich gleichfalls etwas ausgeglichener als in den letzten Wochen. Baumwolle. Die weiter andauernde Unklarheit betreffend der amerikanischen Baumwollpläne wirkt lähmend auf den Baumwollmarkt. Da aber auch die Händler mit ihren Vorräten an greifbarer Ware zurückhielten und bei manchen amerikanischen Sorten Verknappung festzustellen war, gab die Newyorker Lokonotierung von dem kürzlich mit 9.55 Cent erreichten Hochstand nur wenig nach. Nachdem der Bankheadsche Subsidlenplan nunmehr endgültig zum Fall gebracht wurde, tauchen wieder die verschiedensten Vorschläge zur Beseitigung der amerikanischen Baumwollklemme auf. So glaubt die American Cotton Manufadures asso-ciation darin eine Lösung zu finden, daß die bisherige Zollfreiheit für Jute aufgehoben und an deren Stelle ein prohibiti-ver Jutezoli treten soll. Damit würde der Inlandmarkt um zwei Millionen Ballen Baumwolle mehr aufnehmen können. Katttschttk. Auf dem Kautschukmarkt blieben die amerikanische Pläne wegen Anlage einer Kriegsreserve bisher ohne Einfluß. Bei ganz geringen Umsätzen sind keine nennenswerten Preisbewegungen eingetreten, obwohl die sich bessernde statistische Lage hiezu eine Anregung geben könnte. In Verbindung mit den Rüstungsmaßnahmen haben sich übrigens die Vorräte durch Verschiffungen der Erzeugerländer nach den Verbrauchsgebieten entsprechend ver lagert. Die Schätzungen des amerlkani-sclien Verbrauches für den Monat April liegen bei etwa 43,000 bis 45,000 Tonnen, während im Vormonat von den Fabriken 50,200 Tonnen aufgenommen worden sind. X Die Knappheit der Batmiwoll- und Gambestände in den Mariborer Textil-fabriken verursacht weiterhin große Schwierigkeiten in der Betriebsführung. Einige Unternehmungen besitzen noch Vorräte, doch werden auch diese bald zusnde gehen, wenn es nkht gelingt, ge- Nachmittags wurden die Schalter geschlos sen, da die Anleihe bereits überzeichnet war. Es handelt sich größtenteils um kleine Sparer, die ihr Geld dem Staate zur Verfügung stellten. 2Ne ISroöufNon &«r TOrtaBtr» In 3uQ0ll0toitn im (rtkn SierteiloOr 1939 B e 0 g r a d, 16. Mai. Nach den bisher veröffentlichen Angaben hat die Bilanz der Produktion der Metallerze in Jugoslawien im ersten Quartal dieses Jahres folgende Posten verzeichnen können: Erze; Januar—März 1939. Kupfer 266.994 Tonnen Blei-Zinkerz 214.849 „ Eisenerz 143.861 „ Bauxiterze 82.403 „ Pyriterze 38.152 „ Goldquarz , 11.124 „ Chromerze 7.715 „ Antimonerze 4.914 „ Molibdenerze 20 ^ Rohmagnesiterze 9.153 „ Magnesit gebrannt 3.034 „ Vergleicht man die jugoslawische Erz-Produktion im ersten Quartal 1939 mit der Produktion in derselben Zeitspanne des Vorjahres, ergibt sich folgendes Bild: Kupfererze 266.994 182.762 +46,1% Bleizinkerze 214.849 229.757 — 6,5% Eisenerz 143.861 157.748 — 8,8% Bauxiterze- 82,403 48.919 +68,5% Pyriterze 38.152 35.787 + 6,6% Chromerz 7.715 12.127 —-36,3% Aus obiger Übersicht geht hervor, daß in diesem Jahre die Produktion von Bauxit u. Kupfererz in besonderem Aufschwung steht. Einen unbedeutenden Aufstieg verzeichnet femer Pyrit und einen unbedeutenden Rückgang das Bleixinkerz und Eisenerz. Stark rückgängig ist die Erzeugung von Chromerz. Prosa am Hochzeitstag. Sie: »Ach, Egon, heute, an unserem Hochzeitstag mußt du mir ganz aufrichtig sagen, welcher der glückllcliste Tag in deinem Lel>en war. 0 Donnerstag, den 18. Mai 1939. y ^ MtmooskrtppimOlass«? * tiicr.Cii.cd; ;o 6un;\i};c tiod^ nie / ?IunCern iDcftautten Die Srau.im dolOdelm ^(in eonnenflic^ oDne Otatfentordel Sind Sie für Tockenkordel, Waffelmu-oder Jaquard-Blütcn? r.ntschciden :.ii sich für Blndesandalettcn mit Kordcl-sc'i. uinin'^, für Stcgflcchtiüip; oder ßlcck-absfitz? Wollen Sie Mooskrepp oder Strati Icpmuster wühlen? All das sind Begriffe, ciic man in tüoscni Sommer kennen muß ■ \vcii\;sten5 dann, wenn man sich dem nassen iücnicnt versdirieben hat und die ?o;nnierliche Uadesaison crp;.ebif^ ausnutzen will. Zur Baric'?ni?on n.lmlirh gehört dl..' nac'eniotlL', und hei tier diesjähri.tjen I'rd?nio(ie i^eht es grundsätzlich um üin-Kf wie >.>Kordel?^chniirung«, »Blockab-saiz- und ..■.Monskropp^^. Nur Ahnungslose nifuben. (hß es sich dabei um Fachaus-tlrücke d. r Teclinik handelt — es sind viv.'Inu'!ir ciic nrundbef?riffe der Strand-und uns .c^esai^t: wer allen V^orschrif-1e;i der jMode folpcn imd alles das besitze:! will, was Frau Mode an reizvollen ij '(Cii für Sirand- und Badeleben ser-vi.it — dein iiuißlen die Haare zu Berge sl l;en. Ztiiiiindest den Ehemännern, die i'iii bezauberndem Lächeln die Rechnun-. - vnr'rclcTt bekämen. ("ilücklicherwTise i^t L'f' nicht so schlinim: man braucht nicht alL?; zu haben — aber man freut sich, das e'.n? nd^jr andere praktische Stück zu be-sii/Aii oder das r.chon Vorhandene durch ir-. ndwelche praktischen neuen Dinge zi! erf'.i.nzen. Fo i'.t es zum Beispiel mit dem Strand-nu-Mi.'^. »Strandanzurr« ist heute ein au-r.crordcnn"ch vielseitiger Begriff. Ein mo-('c ncr Strandanzup; kann aus kurzen Hörchcn, so-Tjenannteii Shorts und einem kleinen Rlupen- oder Bosentuch bestehen. ncl?r aus langen Hosen mit demselben IMusentuch. Aus langen Hosen und einer Strandjacke, aus kurzen Hosen und einem Pullover, aus geblümten Höschen und einem kleinen Büstenhalter, aus einem ärmellosen .Mieder mit langen Hosen. Zum Strandanzug gehört ein kurzes Bolerojäck chen oder eine längere Sportjacke, oder eine dreiviertellange Jacke oder ein Strandmantel. Den Frauen müßte, wie gesägt, der Kopf wirbeln, wenn sie das alles haben wollten. Meistens aber haben sie schon das eine oder andere. Vielleicht eine lange Strandhose in Wolle oder Leinen zu der man nun für dies Jahr etwa einen leichten sportlichen Pullover anschafft, mit kurzen Ärmeln und Rollkragen. Oder man hat die hübsche geblümte Jacke vom Vorjahr und probiert, ob man nicht einmal kurze helle Leinenhosen dazu tragen könnte. Dann kommt des Pudels Kern — der Badeanzug. Ohne Strandanzug geht es ja allenfalls, wenn man sparen muß — ohne Badeanzug geht es aber bestimmt nicht. Der Badeanzug muß sein! Und dabei springen uns nun die diesjährinren Fachausdrücke ins Oesirht und man hat die schwere Wahl zwischen dem beliebten Waffelmuster, den Jackardmustern oder Blüten. Geblümte Anzüge wirken beinahe kleidartig, wenn man berücksichtigt, daß CS sich dabei um sehr sparsam angemessene Kleider handelt! Die »Nackenkordel« gehört zum modernen Schnitt des Anzugs, sie ersetzt die Ach«;e!träger und ermöglicht den tiefen, tieferen und albrtiefsten Rückenausschnitt. Selbstverständlich nur, um den wohltätigen Strahlen der Sonne Zutritt zu gewähren. Sehr beliebt ist der zweiteilige Anzug, der aus einem knapp anliegenden Hös- chen und dazu passendem Büstenhalter besieht, er ist für junge, schlanke Figuren sehr kleidsam. Wer ein bißchen rundlicher ist, wird sich lieber für den durchgehenden Anzug entscheiden, vielleicht sogar für die besonders beliebten Schrägstreifen, die sehr schlank machen. Stegflechtung, Blockabsatz und Kordel-schnürung sind Begriffe, die mit den Stransandaletten, oder zusammengezogen, »Strandaktten« zu tun haben. Strand Sandalen nämlich haben ganz verschiedene Aufgaben zu erfüllen. Es gibt solche, mit denen man durch den tiefen Sand waten will — da sind hohe Absätze nicht am Platze! Diese Sandalen also haben ent weder gar keinen oder den berühmten »Blockabsatz«, nämlich einen breiteren, bequemen Absatz. Mit den anderen, flotten Sandaletten, mit Stegschntirung und Stöckelabsatz, wandelt man über die Strandpromenade, in ihnen kann man nachmittags beim 5-Uhr-Tee tanzen und sie sogar daheim einmal in der Stadt tragen. Üm Mooskrepp und Strahlenmuster geht es bei der I3adehaube. Es ist die beliebte Helmkappe und man trägt sie in diesem Jahre möglichst in Silber oder Gold. Die »Frau mit dem Goldhelm« wird im diesjährigen Badeleben eine häufige Erscheinung sein. Schließlich sei noch des Bademantels gedacht. Punkte, Streifen oder die beliebten geblümten Jaquard-muster herrschen auch hier vor. Man braucht sonst noch allerlei praktische Dinge für den Strand. Zum Beispiel eine geeignete Kopfbedeckung gegen die Sonne — in diesem Jahre machen auch hier die bunten Kopftücher oder leichte Schirmmützen aus Kunstseide und Leinen das Rennen. Daneben taucht immer häufiger der Sonnenschirm auf, bunt gemustert und meistens aus Papier hergestellt. Nicht zu vergessen die großen bequemen Badetaschen, mit Wachstuch und Proviant gefuttert, in denen man das Badezeug, Zeitungen, Bücher, Handarbeit und I Proviant mitnehmen kann. Die Badesaison beginnt. Sie beginnt durchaus nicht nur an den Meeresküsten, sondern Oberall an Seen und Flüssen — hat doch heute beinahe jede Stadt ihren eigenen kleinen »Lido«, wo am Wochenende fröhliches Badeleben herrscht. Hier wird die Saison in ganz kurzer Zeit ihren Anfang nehmen. Josefine Schultz. I h. Schwarze wollene Stoffe, die der Rei nigung bedürfen, lege man über Nacht in I ein Wasserbad mit einem Zusatz von Sal I miak. Man rechnet auf emen Eimer Wasser zwei Eßlöffel voll. Am nächsten Tage I wird das Zeug ausgewaschen, gespült u. 1 ausgerungen, zum Trocknen aufgehängt, ' noch feucht gezogen, gerollt und von der ! linken Seite fadengerade auf einer guten ' weichen Unterlage geplättet. I h. Zur Vertreibung von Ameisen. Will man Ameisen von bestimmten Räuml ch-jkeiten nur fernhalten, so streut man dort Dinge aus, deren Geruch ihnen zuwider ist. Solche Mittel sind: Gutes persisches Insektenpulver, Naphthalin und Kerbelkraut. Sollen die Ameisen getötet werden, so suche man ihre Nester ausf'ndig zu ma chen und übergieße sie mit heißem Seifen wasser. Giftige Wirkung hat auch ein mehlartiges Gemisch von Zucker und Borax, das überall da> wo Ameisen sind, hin gestreut wird. Man legt an d'e Stelle, wo Ameisen sich aufhalten, einen Strauß grüner Brennesseln, sämtliche Ameisen verkriechen sich in dem grünen Kraut, das nun vorsichtig am Herdfeuer verbrannt wird. Zum Vergiften: 1 Teil zehnprozenti-ger Pottaschelösung, 1 Teil Honig. Auf fla chen Tellern aufzustellen. Mit Hefe versetzte Honig-, Sirup- oder Zuckerlösungen s'nd gleichfalls zu verwenden. nur feinr "JRullfr GROSSE GEDÄCHTNISAUSSTELLUNG IN MAILAND FEIERT DEN UNIVER-SM.ST£N GEIST ITALIENS. DAS LEBEN DES EINSAM-GROSSEN ENDETE IN FRANKREICH. Soeben wurde im Mailänder Kunstpalast eine sorgfältig vorbereitete Leonardo-Ausstellung im Rahmen einer »Ausstellung italienischer Erfindung« eröffnet. Alle Kulturländer Europas, die von Leonardo Oemälde oder Manuskripte besitzen, haben zur Ausstellung beigetragen. In Leonardo feiert Italien einen der genialsten, wenn nicht den genialsten Künstler und Geist der italienischen Raspe. Es ist ein tragisches Verhängnis, daß dieser große Italiener eiilst in Frankreich — im Jahre 1510 — fern von der geliebten Heimat, auf einem Schloß bei Am-boise in französischen Diensten starb. Nicht einmal seine dortige Grabstätte ist bekannt, obwohl die Franzosen auf Grund der letzten Lebensperiode Leonardos ihn neuerdings fast als einen der ihren reklamieren mcichten. Ganz besonders aber feiert Mailand den großen Künstler, Forscher und Erfinder als gei-sti-T^en Bürger der Stadt. Zwar wurde er in Toscana, in Vinci im jähre 1452 geboren, als unehelicher Sohn des Florentiner Kotars, Ser Piero, und einer Bäuerin. Er wurde aber sehr früh der Schüler des groPen Florentiner Malers und B"(!hri!crs .^ndrea del' Verrochio. Wie man drs i^S^iirnnto« auf T.eonards späteren, reifen Bildnissen und T.andschaften, jeren znrten, zauberhaften Hauch, der sie in eire Fnh.'ire idealer Unwirklirhkeit entrückt, nur in der lombirdischen Ebe-po ve"'=' 'len kann, wo silbrige Wasser-(iPnr+p jitp V/eichheit aller Konturen und c^' -fcn, so ist auch Leonardos fTff '^or rrd frupii'barer Sclüilckreis in 1 rH den ^ C .1 11".I f'n-i O'*''*"'! 7tl f'" 'op ' ('".ler Lüini, nollraffio oder Fran- cesco Melzi, Sodoma und Andrea Sola-ri und auch jener Marco da Oggionno, dessen derbere Kopie bei den landläufigen Reproduktionen von Leonardos berühmten Abendmahl das zartere Original fast verdrängt hat. In Mailand im Kloster Sta Maria del-le Grazie schuf der große Meister dieses unsterbliche Werk, das tausendfach erörtert worden ist, auch von Goethe. — Während seines ersten Mailänder Aufenthaltes von 1484 an bis 1490 entstand in über einem Jahrzehnt dieses Hauptwerk, das heute im Refektorium des Klosters nur noch von der Wand herabgeistert, trotz neuerlicher liebevollster und mühevollster Versuche, es zu erhalten u. wiederherzustellen. Denn die Wiederholte Benutzung des Raumes in Kriegszeiten als Pferdestall, so besonders zur Zelt Napoleons, und die Feuchtigkeit der benutzen Wandfläche brachten schwere Schäden. Sowohl die Gestalt des Christus, dessen zerstörtes Antlitz noch in einer Art Skizze im Mailänder Museum Brera existiert, wie auch die jüngertypen dieses »Abendmahls« sind von Leonardo gleichsam ein für allemal geprägt worden. Auch Leonardos technische Pläne und : Arbeiten im Dienste der dort herrschenden Fürsten Sforza hängen eng mit Mailand zusammen. Als »Kriegsingenieur« wurde ja Leonardo vor allem von Lodo-vico Sforza, genannt »el Moro« nach Mailand berufen. Er verblieb bis 1499 im Dienste dieses Fürstengeschlechts. — Erst nach dem es durch die Franzosen ge stürzt war, stand er, ebenfalls als Kriegsingenieur, zeitweilig u. a. im Dienste Ce-"^are Borgias, des berüchtigten Fürsten. Tonn-^-do ging dann n-^ch Florenz, wo er weitere A^eisterwerke schuf, ^on Kö- nig Ludwig XIL von Frankreich wurde er aber 1509 wieder nach Mailand berufen und erhielt, neben Aufträgen für technische Arbelten, als »Hofmaler« auch ein Gehalt, Aber erst sieben Jahre später — nach dem Einzug von König Franz 1. in Mailand — ging er mit diesem nach Frankreich. Wie .es scheint» hat er .dort nicht mehr viel gearbeitet und starb nach drei Jahren, Ein Leben von unerhörter Fruchtbarkeit, innerlich und äußerlich so ungeheuer bewegt* daß es kaum in allergröbsten Zügen nachzuzeichnen ist, fand damit sein Ende. Allein" 16 Bände Handschriften u. Zeichnungen wurden in der Bibliotheca Ambrosiana in Mailand aufbewahrt, bis 1796 Napoleon diesen Schatz nach Paris brachte, von wo er zum größten Teil allerdings zurückkehrte. England besitzt in den Sammlungen des Schlosses von Windsor neben einer Reihe wichtiger Manuskripte auch noch die eigenhändigen Pläne u. Entwürfe zu der berühmten Reiterstatute des Francesco Sforza,' die Leonardo in Mailand schuf und die von den Zeitgenossen als Wunderwerk gepriesen wurde. Das Denkmal ist aber schon beim Einzug der Franzosen in Mailand 1499 von Armbrustschützen zerstört worden. Auch als Architekt am Mailänder Dom, als Kanalerbauer u. Kriegsmaschinenbauer hat Leonardo sich betätigt. Nicht nur Schriften über Malerei, den »Trattato della Pittura« schrieb dieser universale Geist, auch ein Band mit 265 großen anatomischen Zeichnungen liegt vor mir vor, und 1509 erschien im Druck sein Werk »De divina proportlo-ne« (Von der göttlichen Proportion), In dem er die Gesetze der Proportionen des menschlichen Körpers und der Perspektive behandelte, zugleich mit geometrischen Abhandlungen. Neben Leonardos genialen physika-lisch-wissenschaftlichen Arbeiten u. Entwürfen sind innerhalb seines künstlerischen Werkes, der Gemälde wie seiner hauchzarten und doch bestimmten Handzeichnungen besonders Leonardos Frauenköpfe berühmt geworden. So die unsterbliche Mona Lisa des Louvre in Paris, deren Raub vor einigen Jahrzehnten alle Welt in Aufregung versetzte, und ebenso die dortige herrliche Gruppe der »Hl. Anna seldbritt« wo das geheimnisvolle »leonardeske« Lächeln seiner Frauenbilder vielleicht am schönsten und seelenvollsten sich zeigt. Andere Frauenporträts von ihm, verkörpern wieder mehr den klaren Realismus, der einen Gegenpol im Wesen dieses genialen Zauberers bildet — man sieht ihn unwillkürlich stets als einen alten, geheimnisvollen Zau berer vor sich, so wie er sich selbst mit lang herabwallendem silbernen Bart zeichnete. Und doch spielten die Frauen im Leben dieses Malers der Frauenschönheit keine Rolle. Vergeblich haben eifrige Augen nach irgendwelchen tieferen Leidenschaften oder Liebschaften im Leben des Meisters ausgeschaut. Dabei waren am glänzenden Hof Lodovico Moros sicher genug reizvolle Frauen zu finden und ebenso auf seinem sonstigen bewegten Lebenswege. In seinen Tagebüchern findet sich nur einmal der Name einer Frau als kurze Notiz »Catherina« — oder vielmehr im Dialekt »Catellina« sei am 16» Juli 1493 — wie in altertümlichem Italienisch gesagt wird —, in sein Haus gekommen, um bei ihm zu bleiben. Aber von dieser Caterina wird dann nur mit großer Genauigkeit später noch vermerkt, was ihr Begräbnis gekostet habe, das Unterbett, die Aufbahrung. die vier Priester, die Beerdigung selbst, der Arzt und die Kerzen. Wer war diese Caterina, für die der Meister immerhin allerhand Aufwand bei ihrem Tode machte? Die besten Leonardokenner vermuten mit Recht, daß es die Mutter war, die Ihn unehelich geboren und die er nun in ihrem Alter zu sich nahm. — So löst sich auch diese geheimnisvolle »Caterina« in Leonardos einsamen großen Leben in die Gestalt der lieblichen Mutter auf. Einsam Im fremden Lande, ist Leonardo auch gestorben und begraben worden. Italien^* holt mit der ietzigen großen und ehrenden Ausstellung se'nen genialsten Sohn wieder vor aller Welt heim und zeigt einen Teil der Fülle seiner Werke. Donnerstag, den 18, Mal 1939. 9 »Marlborer Zeltung* Nummer 113. Jftkuhtltfii AHiiiät iet)er (£ifinl)er ttJiffen foUte Andererseits Terstehen wir unter »kleinen« Erfindern aucli nicht jenen Knaben, der vor hundert Jatjren von seinem Brotherrn angestellt war, um die Ventile an einer Dampfmaschine mit der Hand zu bedienen und dabei aus purer Faulheit die fQr das ganze Zeitalter der I>ajnpfmaschi-ne so wichtig gewordene Erfindung der mechanischen Dampfmaschinen-Steuerung erfand. Die kleinen Erfinder sind vielmehr die, die zufallig oder nach einem bewußten Plan irgend eine mehr oder weniger bedeutende Erfindung machen, aber weder das nötige Kleingeld noch genOgend Icaufmfinnisches Talent zu günstiger Auswertung des Erfundenen besitzen. Diesen vielen kleinen Erfindern sollte das Leben erleirtiiert werden. Denn sie gehören in erster Linie mit zu den Schöpfern des technischen Fortschrittes, gleichgOltig ob es sich im einzelnen vielleicht nur um die Erfindung eines nicht abreißenden Hosen knopfes oder um bedeutende große neue Gedanken auf technischem Gebiet handelt. Nur ein Paient kann eine Grindai^ vor Nachahmung schützen. Dafür, daß eine Erfindung das geisticje Eigentum des Erfinders bleibt, sorgen die Patentgesetze. Wer also glaubt, etwas iNeues zum Wohl der Menschheit ersonnen zu haben, kann sich an das Patentamt seines Landes wenden. Er kann dort immer seine Sachen selbst vorbringen, kann sich aber auch durch einen Patentanwalt vertreten lassen, der über die nötige Routine verfügt, die dem Erfinder ge wöhnlich fehlt. In gewissen Undem, wie in England, in Amerika und in Deutschland u. a. wird die Erfindung vom Patentamt daraufhin geprüft, ob es sifh wirklich um einen neuen Artikel handelt, und nur in diesem Falle wird ein Patent erteilt. In anderen Ländern, z. B. in Frankreich, Italien, Belgien, Spanien, Luxemburg u. a. findet keine NeuigkeitsprOfung statt, und die Patenterteilung findet ohne Gewähr für Neuigkeit statt. In jedem Falle muß man aber jährlich bestimmte Jahresgebüh ren an die Patentämter abführen, um den Verfall der erworbenen Rechte zu vermeiden. Die Auswertung einer patentierten Erfindung. Tst man endlich glücklich in den BMite des PatMtM gelangt, dann kann es an (Fortsetzung auf Seite 10) SC HORF in Schichfen konnte Sie abkratzen 'jetzt befreit! j (Leien Sie unten Mr. Hibberds Brief). Schorf und Schuppen sind der Anfang von allen Haarbeschwerden, Sie sind ein untrügliches Zeichen, daß das Haar mancels seiner natürlichen Nahrung verhungert. Und das Verhungern bedeutet früher oder später — Kahlheit Sobald Ihr Haar die mindesten Anzeichen von Schorf oder Schuppen aufweist, beginnen Sie — aber sofort — es zu nähren, und zwar mit seiner natüriichen Nahrung — Silvikrin. Wovon das Haar lebt. Der berühmte Biochemiker Dr. Weidner stellte es sich zur Aufgabe zu ergründen, was eigentlich den Haarwuchs fördert — wovon das Haar lebt Er stellte fest, daß dazu nicht weniger als vierzehn verschiedene Elemente nötig sind — einige darunter sehr selten und teuer zu erzeu|;en. Als er nun herausfand, worin die natürliche Nahrung des Haares besteht, beschloß er sie herzustellen und dem Verbrtucherpublikum in einer Form anzubieten, in welcher sie von den Haarwurzeln leicht abMrbiert werden könnten. Das Ergebnis dieser Jahre von Forschungen ist — Silvikrin. Arztekrelse begeistert Silvikrin ist kein geheimes Präparat. Sein Rezept wurde Ärzten und Krankenhiusern zur Begutachtung vorgelegt, Diese waren davon aufs höchste begeistert: Professor Polland, der berühmte Dermatologe der Grazer Universität, erzielte mit Silvikrin derartig glänzende Resultate, daß sein Bericht darüber den groß-ten Lob ausspricht. Seine Bemerkungen sind wörtlich in dem jeder Flasche Silvikrin beigefügten Prospekt wiedergegeben. Silvikrin hat diesen chronischen Fall von Schorf erledigt. Wie leicht wird es erst hei geringeren Fällen abhelfen — die aber letzten Endes ebenso gefährlich sind, denn Schuppen führen zu Kahlheit — h%*tn St« 4ea Brtct von Mr. Hibberd: Khreibt. »Bevor ich Ihr Silvikrin versuchte, war ® 1 lj«rtnlckifen schorfirw ^ meines Kopfes, Der Scharf w«r ehr«. BiMh and bedeclcte mein«n Kopf in Scliichten. die ich abkrttfM koiiite, Jetrt hli Ich von dem eiM-setsllchei, wMer?lrtlten Zusttnd «{■es unreinen _ Kopie# befreit, c Die Wurteln bnachta Nakrani! Wie Silvikrio das Haar Bihrt. Die fchvme zwiebel* förmife »Wurzel# Icana ansfallen — die etrentl. Warze! Ist der faserlxe Wachs darunter, nieser wird von Silvikrin realtirt. u BENÖTIGEN: Bei Schuppen - einsetzendem Haarausfall, um die Kepfliintjtesuad zu erhalten, am dss Haar zu stärken und seine natürliche Sctiönheit tum Ausdruck ru brinren — i verlanfea Sie lOTION SILVIKRIN. ' Bei ^rtaicklcen Sekaitpei. stirkea Hatrauslail. kahlen Stellen, um den Haarwuchs zo erneuen, tebrauchen Sie die konrentrierte na. tflrliche orranisehe Haarnahruac — ▼•rlancea Sie NEO.SILVIKRfN. Silvarrin den yCaaewucns Y . 3-.K EiniizBliiliiiiiliiiljili? ROMAN VON HANi JOCHEN VON PLEHWE Copyright 1937 by Aufwärts-Verlae. Berlin SW 6fi 47 Gar viele Menschen träumen davon, eine wichtige Erfindung zu machen, um damit »zunächst« einige kleine Millionen zu verdienen. Auch mir ging es, offen gestan den, einmal so. Eine glänzende Idee hatte ich vor Jahren für alle Geizhälse, die ihren Telephon-Apparat nicht gern von fremden Personen benutzen lassen wollen Einfach damit, den Apparat in irgend einen Schi-ank einzuschließen, war das Problem natürlich nicht gelöst. Denn von draußen ankommende Ferngespräche mußten bei Abwesenheit des Telephon-Besitzers entgegen genommen werden können Die Erfindung war also gemacht und schon rechnete ich aus, wie viel Fern sprcch-Besitzer den neuerfundenen Artikel kaufen würden. Ein stattlicher Reingewinn war sicher. Aber Frfinden und ErflndiinTen verwerten ist zweierlei. Ich begab mich zu einem Patentanwalt, 'Jer mir mein Schicksal erleichtem sollte. Der pute Mann hörte interessiert zu und meinte dann:' »Wirklich eine glänzende Idee!« Mein Traum von dem riesigen Gewinn stand also dicht vor der Erfüllung. ^>Sie sind, so fuhr der Anwalt fort, »der Fünfundzwanzigste, der mir diese Idee vorträgt, und ich kann Ihnen nur wiederholen, was ich den anderen gesagt habe. Erstens ist die Sache nicht patentfähig. Denn Ihr wunderbares Telephon-Sicher-heitsschloß für Geizhälse enthält keinen Bestandteil, der nicht anderweitig bereits hergestellt würde. Und zweitens kann die Postverwaltung zu jeder Zeit die Verwendung eines nicht von ihr ge-nehmifitFü Zubehörteiles an den posteigenen Telephonapparaten verbieten.« Mein Millionentraum war verflogen, u. Ich zog Stil heimwärts. Kleine Erfinder. Man sieht, Erfinder haben es nicht leicht. Das gilt namentlich für die kleinen Erfinder. Mister Edison, der große Zauberer, wird kaum noch Schwierigkeiten bei der gewerblichen Ausnutzung seiner vielfältigen Gedankenblitze gehabt haben. Ihr Gesicht wird mild und verklärt, sie blickt nieder auf die gefalteten Hände wie ein frommes Bild treuer, weiblicher Pflichterfüllung. »Sagen Sie nun einmal selber, Fräulein Petersen — wäre ich nicht eine schlechte Ehefrau, wenn jetzt in diesem Augenblick, da er mich nötigsten braucht, wenn ich da in eine Scheidung unserer Ehe willigen wollte? Nein, gerade jetzt nach seiner Krankheit, jetzt muß ich zu ihm stehenl Mein liebes Fräulein, Sie wissen ja nicht, was ich durchgemacht habe in dem letzten Vierteljahr — aber wie könnte ich meinen Mann jetzt verlassen? Nein, Ich muß bei ihm ausharren — verstehen Sie das denn nicht?« Quitt sitzt ganz ratlos dieser infamen Verdrehung aller Einzelheiten gegenüber. Schließlich sagt sie: »Aber er selbst will doch die Scheidungl« »Vielleicht..sagt Sascha Birk gedehnt und holt sich eine neue Zigarette aus der Schachtel. »Aber warum will er sie? Nun — weil er an die Eingehung einer neuen Ehe denkt. Ich habe nichts gegen Sie, mein liebes Fräulein Petersen, wirklich nichts, das dürfen Sie mir glauben. Aber ich kenne Peter Birk länger und besser als Sie — und sehen Sie, ich weiß, daß er mit Ihnen nicht glücklich werden kannl Er Ist nicht der Mann für Sie, Sic sind nicht die Frau für ihn — vielleicht gibt es außer mir über haupt keine Frau, die ihn so versteht und leiten kann, wie er es braucht.« Quitt er-liascht einen schnellen Blick, der die Wirkung dieser Worte nachprüfen will — aber schon blickt Sascha Birk wieder in-dächtig vor sich nieder. »Wenn ich nun weiß, daß eine neue Ehe ihm nicht zum Glück ausschlagen wird, und dieser festen Meinung bin ich — soll ich da selber, so frage ich Sie wieder, Fräulein Petersen, soll ich di selber ihm den Weg In sein Unglück bahnen? Nein, das kann ich nicht, das darf ich nicht — darum werde ich unter den jetzigen Umständen niemals in eine Scheidung willigen k Quitt sitzt nicht mehr so gerade in ihrem Stuhl, sie ist dieser Frau nicht gewachsen, die mit so viel ehrlicher Überzeugung in der Stimme offen ihre Meinung zu verfechten scheint. Als ihre Gegnerin still blüibt, fährt Sascha Birk fort: »Worauf ich hinaus will, Ist folgendes: Wenn ich das Gefühl hätte, daß Ich Peter lästig bin, daß er sich von mir zu trennen wünscht, weil wir nicht zueinander passen oder aus irgendeinem anderen triftigen Grunde — dann, ja, dann würde Ich selbst verständlich auf der Stelle meine Einwllli-gung geben, daß wir auseinander gehen Aber so liegt es ja nicht. Er will eine neue Ehe eingehen, er will Sie heiraten und das..sie blickt Quitt durchbohrend an, »das werde ich niemals zugeben!« Quitts Kopf Ist ein Kampfplatz hhi und her flutender Gedanken. »Sie hassen Peter Birk!« sagt sie plötz-'ich aus ihrem Schweigen heraus. Aber wie können Sie so etwas sagen!« tadelt Sascha Birk ■milde. »Ich sagte Ihnen doch eben — Ich liebe ihn viel zu sehr!« »Dann geben Sie ihn frei!« j7.n ■ r i :trmni:Mmmsämi^^aä »Ich würde es tun, mit bluttndctn Herzen würde Ich es tun — wenn er den Plan einer neuen Verbindung aufgebe. Aber so wie die Dinge jetzt liege« — niemals!« »Ich verstehe Sie sehr gut«, sagt Quitt langsam. »Daß Sie ihn ruiniert haben, das genügt Ihnen noch nicht — Sie wollen ihm auch alles Glück für die Zukunft nehmen.« »Fräulein Petersen«, nun fährt die Schauspielerin von Ihrem Sitz luf, »wenn Sie das Gespräch in dieser Form weiterführen, dann — dann werden wir es abbrechen müssen! Falls Ihnen an dem Manne, um dessen Schicksal es uns beiden geht, wirklich etwas liegt, so mäßigen Sie sich bitte!« Sie macht ein paar Schritte durch das Zimmer, herrlich groß und schlank wie eine zürnende Göttin. Auf ihrem Haar Hegt der Schein vom Fenster in rotgoldenen Lichtern. Sie setzt sich wieder dem jungen Mädchen gegenüber und raucht, ruhiger geworden, ihre Zigarette zu Ende. So herrscht Schwelgen im Zimmer. Quitt schaut still vor sich hin. Vor Ihrem geistigen Auge entsteht das traurige Bild: Petruchio lebenslänglich verurteilt, dem kalten Haß Sascha Birks ausgesetzt zu sein, die unter der Maske scheinheilig treuer Gattenliebe sein Unglück will. Diese Frau ist unerbittlich, das fühlt Quitt. Sie trägt kein Herz in der Brust, an das man sich wenden könnte, sie ist hart wie Stein. Wenn Peter Birk nicht freikommt, dann zerbricht er an dieser Frau! Und was soll mit ihr selbst werden? Wie von einer reißenden Flut fühlt sie den Mann, den sie liebt, immer weiter fortgetragen. Kann sie ihm helfen? Er ist ihr verloren, das weiß sie nach Saschas Worten — aber kann sie ihm helfen, sich ein neues Leben aufzubauen? Unwillkürlich seufzt sie tief. In Ihrem Kopfe reift langsam der Entschluß, der ^ mir SO viel von ihr verlangt, daß sie noch nicht ermessen kann, wie sie seiner Forderung je genügen soll. Wie ein steiler Berg wird er immer schwerer zu ülwrse-hen, je näher man ihm kommt. Dann beginnt sie langsam und mechanisch eine Frage nach der anderen zu stellen. »Sie wollen Peter Birk nicht freigeben, weil er an eine neue Ehe denk-t?« »Ja, das sagte ich eben!« »Und wenn er allein bliebe?« »Dann würde Ich ihm nicht im Wege sein, wenn er mich trotzdem verlassen will.« >>Wenn ich — wenn Ich abreise, weit, weit fort reiste, ihn niemals wiedersehen würde, könnten Sie mir dann versprechen — nein, mit heiligen Eiden schwören, daß Sie eine Scheidung möglich machen werden?« Sascha Birk wiegt das schöne Haupt nachdenklich hin und her. »Nun, da müßte ich doch erst gewisse Garantien von Ih nen haben, daß Sie sich auch in der Zukunft nicht meinem Manne zu nähern ver suchen. Mein Opfer wäre umsonst gewesen, wenn er dann schließlich doch im Hafen einer neuen Ehe landete, die ihm, meiner Meinung nach, ich sagte es schon, nur Unglück bringen kann.« »Was verstehen Sie unter diesen Garantien, die S'e verlangen müßten?« Wie bei einer Verhandlung zwischen zwei Geschäftsleuten gehen Frage und Antwort leidenschaftlos zwischen ihnen hin und her. — Welche Garantien verlangen Sie bitte? Ich muß Ihre Bedingungen kennen, um mit Ihnen abschließen zu können. »Nun, sehen Sie beispielsweise, mein liebes Fräulein Petersen, wenn ich die An zeige Ihrer erfolgten Vermählung in Hände nhielte — dann bestände ja auch für mich kein Grund mehr, Peters Schicksal, das ihn vielleicht wirklich in die Einsamkeit führen will, zu hindern.« (Fortsetzung lolgt.) »Marlborer Zeitung« Nummer 113. 10 Donnerstag, den 18. Mai 1939. die cificntliche Auswertung gehen. Meist wirj der Erfinder nicht in der Lage sein, lien ntuen Artikel selbst herzustellen und gleichzeitig zu vertreiben, weil dazu so-\vnhl ein fabrikationsiiiäßiger wie auch ein gut funktionierender kaufmännischer H'Jtritb und eine genaue Kenntnis der Marktaufnahmefähigkeit unbedingt er-fo-derlich sind. All dies wird in der Rege! dem l-.rfinder fehlen, so daß es nun-nuhr heißt, die Auswertung, die sogenann te ! ' vjnz, an geeignete Unternehmer, die die betreffende Branche besser kennen, zu verkaufen. Und dieses Kapitel ist zweifellos für den kleinen Erfinder, der ohne Er-lahrunji^en dasteht, am schwierigsten. Was wird aus den vielen Erfindungen? Der überaus größte Teil der Patente Büstenhalter verfällt, weil deren Inhaber die Jahresgebühren nicht bezahlen können. Mehr als zwei Drittel aller Erfinder, die sich auf den Weg zum Patentamt begeben, müssen enttäuscht zurücitkehren, weil ihre Erfindungen nicht patentfähig oder alt oder falsch oder sinntos oder zwecklos waren, sodaß kein Patent erteilt werden konnte. Ungezählt sind freilich auch diejenigen Erfindungen, die Überhaupt nicht bis zur Patentanmeldung gediehen sind. Doch auch diese Erfindungen mögen____ durchaus nicht wertlos gewesen sein. Reines, möbl. Zimmer zu vcr Denn jedes Herumbasteln, jedes Expe- mieten. rimentieren, jedes Forschen nach neuen allemeueste Modelle, auch nach Maß, hygfi^" nische Mieder ohne Fischbein und Gummi Riachen Sie schlank, elegant. — Seiden« •triimpfe, KombiiMfeB, IbuMUchiilie Y f 1 \ T A U in groBer Auswahl ■llerbillipt bei U IN jf\ MariboF 4466 nur Olavni frg <:4 Möbl. Zimmer, sonniz, ruhig, an besseren Herrn abzuge* ben. 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(llicrrctialUcui uiid für die licdaklioii vcraniwnrliirli l'DO - Druck der „Manl)orska tiskarna" in Mnribor. — Für den iieruusgubcr unü den Druck veraiilworllicii biiciUoi ü'lANlvü ÜlC'iliLA. — lieide wohuhafl in Maribor