Schriftleftunq U»th«u,»g«sse Nr. S H»ul. G»r»chß»»»«! <»>t »«I»ii,«B Prri»-»schl°t. v>«ch,-nschet-, t«dk» OB» D»»»n«ta« »orgetts. G«sts»«rk,ftrn - Xtntt «ss.MO. Benoaltilug: Rathau«aasse Str. » lHumm-l'i«-» H,,«.) BezllzSbedinßungei: Dirch »i« V»ft be,»,e»t . . . K I N feaftiattM «•miUllci« . . . . K 12*80 Air 8 t 11 i wit Zuftellmg inl («il: M«ii»Uich . . . . K l-io vinl-IISdrtz — H-ldj-ihri- . ... K. «•— . . . .1 lf— Run Sulla ab «I>»dnl sich kic am We >»»««» Ba »i s ch e n nicht allein stehen, daß sich vielmehr ein womöglich noch heftigerer Wider» wille und gesteigertere Gegenströ-«ung selbst im slooenischen Volke Kärnlen« zu erkennen gibt. DaS hat vor ollem drei Gründe. Der eine dieser Gründe, der volkswirtschaftliche, der un» hier nicht näher beschäftigen soll, ist der, daß der gesunde Kern der slavischen Bevölkerung stch von den au» Krain hergewehlen Sendboten der pervakischen HeilSlehr« nidt* Guie» versieht und deshalb au« instinktiver Erkenntnis, daß da» Neuslovenische pervakischen Vamry en nur den Boden vorbereiten soll, gegen da» „krainische" Front «ach». Die steten Notschrne, die au» Kram, dem Lande. no die Pervaken ihre Fänge dauernd eingegrabem haben, über die Karawanken dringen, die unabläissigen AuSwandererzüge erzählen den Kärninern eben genug von pervakischer Herrschast. Ein zweiter Grund, warum die Slovenen Kärnlen» der in ihr Land getragenen Agitation keinen Geschmack abgewinnen, ist darin zu suchen, daß die pervakische Oberleitung selbst die Sache im Volke so u n p o p u l ä r al» nur möglich zu machen verstanden hat. K r a i n e r sind den Zttck Zompson. Novellen« von Harry Wood. Dick Tompson arbeitete im Schweiße seine» Angesichtes in der glühendsten Sonnenhitze. Er schwang das breite M-sser und die dicken Zucker-rohrstauden fielen hingemäht von den wuchtigen Schnitten seiner Klinge. Da» Wasser lief ihm nur so in Strömen am Körper herunter, auf dessen nackt» Haut die Sonne glühend brann'e. Und er schnitt unermüdlich und unablässig. Er hätte eS auch nicht wagen dürfen, einmal an» J»halten und au»zuruhen. Ein Aufseher mit einem Revolver im Gürtel, einer fürchterlichen Peitsche in der Hand und eine« Bluthund an der Seite hielt Wach». Aber wenn er auch ohne Aushören arbeitete, die Gedanken kreuzten stch doch in wildem Wirbel durch sein Hirn. Wie konnt» e« nur sein, daß er. ein ooloureä [ gentleman, ein freier Bürger der Union, arbeiten Hnußte, wie snii Großvoler vor 40 Jahren kaum datte arbeiten müssen, der doch nur ein armer Niggersklave gewesen war? Lebte denn der gule ?Papa Rooleoelt in Washington nicht »thr, der ' doch gesagt Halle, daß auch di« ovlourvä xontlomcn ' gl^chberechxigle Bürger der Union seien? Und er stand hier, seiner Kleider beraubt, ohne Strümpfe ' und Schuh«?, nur mil einem Sack um die Hüften, 1 mit» schnitt! Zuckerrohr aus der Plantage eine» Menschen, den er gar nicht kannte, wurde miß« handelt vom einem Manne, dem er nie etwas zu» Kärnlnern verschrieben worden. Man muß nur wissen, mit welchem Stolz ein nördlich der Kara-wank.n oder nördlich der Save geborener Slovene auf fein Kärntnerlum oder Steirertum pocht und mit welchem Bedauern und Achselzucken er auf den Kranjec niederblickt. Da« sind doch gefpassige Leute, die mit .Kranjci* unter Kärntnern oder Steirern Eywpaihieen einsangen und eine Volk»-bewegung entfachen wollen I Der drittlitz'» und zwar der wichtigste Grund, we»halb die windischen Kärntner sich nicht von den Pervak.n al» Sturmläuf r für da» Neuflovenische einfädeln lassen, bestehl darin, daß daS Neu-flovenifche von ihnen al» fremde Sprache empfunden wird. Wir begegnen derselben Erscheinung wie in Steiermark. Da« Volk hcit nur Epoit sür die Mißgeburt de« Neujloveni-schen, die ßudna sproba, die verwunderliche Sprache, wie »an sie gelaust hat. ES ist eine bequeme Verdrehung, wenn die Pervaken behaupten, zwischen der Volkssprache und dem Neuslovenischen bestehe kein anderer Unterschied als zwischen irgend einer deutsch«» Mundart und dem Hochdeutschen. Zwischen Neuslvvenisch und der im Volke lebenden Spracht klafft in Wahrheit ein unüberbrückbarer Abgrund. Die Volkssprache, in Kärnten zum Unterschiede vom Neuslovenischen daS »Windisch«" genannt, ist di« geschichtlich ge» wordene Sprache der Slovenen oder Windischen, wie sie von aUerSher von ihren deutschen Nachbarn genannt werden. In ter Volkssprache spiegelt sich die ganze Kulturgeschichte, ja die ganze Vergangen-heil deS slovenischen Volkes wieder. Die überlegene Kultur der beiden großen Nach» barvölker der Deutsch'« und Italiener, zwischen denen daS Völkchen eingeklemmt war, hat deutschen und italienischen Lehnwörtern in Masse Eingang verschafft. E« wiederholt stch eine ähnliche Er« leide geian haue, — er, dcr selder eine kleine Kaffeepflanzung befaß und sich schlecht und recht ernährte als ein freier Bürger. Ein Weib hatte er und fechS Kinder, und sie wußten nicht, wohin er gekommen war. WaS würden sie nach ihm jammern. Wer hält« daS gedacht, als er vor acht Tagen wohl und «unter nach New-Orlean» abreiste, um dort den Verkauf seiner Kaffeeerrnte abzuschließen. Al» sparsamer Hau»vaier hatte er außer dem Fahr» gtlde nur noch zwei Dollar» eingesteckt — die mußten reichen. Und der Zug brach bei der Ein-fahrt in AlbertSville eine Achse, die Passagiere mußten heraus und warten. Er ging sich die Stadt besehen — plötzlich klopfte ihm ein Policemann auf die Schuller und erklär«? ihn für arretiert. Er fragte nach dem Grunde und da gab man ihm die verblüffende Antwort, er hab« gebeitelt. „Seid Ihr verrücki? Ich habe nicht getetieltl" Und er vrr« suchte den Ar« de» Beamten abzuschütteln. Aber eS hatte sich um ihn eine Menge gebildet, die Ver« wünschungen gegen ihn auSstieß und eine drohende Haltung annahm, so folgte er. Der Btamlt faßte ihn hinten an dem Kragen feine« Rocke«, und unter FaustfchlSgen, Püffen und Fußtritt,n dtr Menge ging e« dem Oit«„efängni» zu. Da« war »in schrecklicher Raum, ohne Lust, — fast ohn« Licht — eingesperrt zusa««tn mit einer zuchtlos«» Bande von Hallunktn, bei faulig«« Wasstr und harttm Brode, da« kein Mensch beißen konnte. Glücklicherweis« stellte man ihn schon am nächste« Tag« vor seinen Richter. Die Anklagt würd» rerlesin, sie lautete auf Betteln und Land« scheinung wie bei de« Englische«. Alle Autdrücke, die den Bedürfnissen einer höheren Kultur dienen, sind dem Deutschen eninommtn; intakt blüben nur die Wörter de« gewöhnlichen Leben«. In Kärnlen fptzitll «ichtt der dtutfche Einfluß sogar fo weit, daß er dem deutschen Artikel Eingang verschaffte, gerade so wie auch die Bulgaren den lhrakisch-albanesischen Artikel annahmen, obwohl slavische Sprachen den AmM nicht kennt«. Dtr deuischt Einfluß aus di« slovtnisch« Volk«-sprach- ist sür alle Z,iten nachzuweisen, und e« ist recht interessant, wenn man in der Volkssprache deutschen Wörlern in mittelhochdeutschem Gewände begegnet wie z. B. tiisek (fleißig). vi?.a (Weise) u. dgl. m. Welchen gemischtsprachigen Charakier die Volkssprache bereit« trägt, beweist folgender Satz au« der Umgangssprache, den wir einer slo« venischen Zeitsch ist entnehmen: V Trstu smo §li na §if (Schiff), v Raguzi smo austajgal au«steigen) potem pa cufus (zu Fuß) na gebirk (Gebirge). Vor wenigen Jahrzehnten hat nun in Krain eine Bewegung eingesetzt, um da« Krainer-Slovenisch allen übrigen Sloventn al« Schriftsprache aufzu« drängen und zugleich alle L'hnwöiter au« dem Slovenischen zu verdrängen. Unter den Schöpfern diese« Neuslovenischen, da« in den 60 Jahren au«-drücklich — siehe Ravnikar, Krajnsko - sloveiiski besedvjak — Krainer « Slovtnisch gtnannt wird, ragt Ritter v. Bleiweiß hervor. Der Unmenge von deutschen Lehnwörtern geg-nüber sah «an sich veran« laßt.Anleh'n aus dem Serbokroatischen, Tschechischen. Russischen, kurz allen slavischen Sprachen zu machen; man trug — nach den Worten eine« slovenischen Sprachgelehrien — den neuslovenischen Wortschatz zusammen wie eine Elster. Auch behalf man sich mit Uebersetzungen au« dem Dculschen, z. B. vsselo-igra (Lustspiel), obwohl »ine solche Wortzusammensetzung eine Verstreichen, aus Beleidigung de« Policeman und Widersetzlichkeit gegen seine Verhaftung. Er mochte feine Unschuld so sehr beteuern, wie er nur wollte — man glaubte ihm einfach nicht«. E« traten zwei Individuen auf, die beschworen, daß er ge» bettelt hätte — und die übrigen Straftaten beschworen der Policemann und mindesten« ein hal-be» Dutzend Zeugen. Nachdem sich der Gerichtshof beraten, wandte stch der Richter an ihn und sagte ihm. er sei seiner Straftaten überführt und zu fünf Dollar« ver-urteilt, die er sogleich zu hinterlegen habe. Dick Tompson trat eine große Träne ins Auge und er legte zwei Dollar« auf den Tisch de« Hause«. „Mehr hab' ich nicht. Sir," sagte er, »nehmt das. und wenn ich zu Haufe fein werde, so werde ich Euch da« übrige schicken." .Darauf können wir unS nicht einlassen! Wenn Ihr kein Geld habt, drei Dollars noch zu zahlen oder keine Wertsachen, so müßt Ihr sie abarbeiten. — Durchsucht ihn, was er bei sich hat/ wandle er sich dann an den GerichlSdiener, der sich daS nicht zweimal sagen ließ, sondern sogleich energisch zugriss. Aber wa« fand stch da? — eine alte Uhr von Tombak, 50 Cent« — ein Messer, ein Schlüssel, Feuerzeug, zusammen 25 Cenl«. .Na. nun seht wohl, daS nütz! gar nicht«. Selbst wenn wir die Lappalien da und Euer Billet noch verkaufen wollten, e« käme nicht heraus und das Billet ist nicht Übertragbar. Also nehmen wir da« alle« in Verwahrung und Ihr arbeitet die fünf Dollar» ab.' Seite 2 _______ sündigung an di« slavischen Eprachgeist bedeute». Der Volimund hat deshalb auch da« Scherzwort geprägt: Abenteuer wird int Neuslovenische mit reierna jajce (Abend - Eier) übersetzt. Doch nicht nur de« Wortschatze nach scheidet sich die Volks-spräche streng vom Neuslovenischen, auch in grama« tikalischer Beziehung walten gewichtige Unterschiede vor. Da« Gesetz der Verringening der Sprach-formen hat z. B. dahin gefühlt, daß in der Volk«-spräche der Dual im«er «ehr schwindet. Selbst in der Bildung einzelner Laute unterscheidet sich die Volk«sprache von de« Krain«r-Slovt«isch. Da« 1 wird beispiel«weise «ehr auf serbo-kroatischer Weise gebildet. Wie au« de« lateinischen caläus »in französische« odauä ward oder dem deutschen .alt" ein holländische« oud gegenübersteht, verwandelte stch da« altslovenische I in der Volkssprach« zu v, beziehungsweise u. Man darf auch nicht glauben, daß su die Volkssprache einfach daran gknügen ließ, deuische Lehnwörter in Massen aufzunehmen, die ihr dann unverdaut im Magen liegen blieben. Sie hat vielmehr kräftig« Arbeit an diesen Lehn« Wörtern verrichtet und manche in einer Weise der slovenischen Zunge gefügig gemacht, daß sie kaum «ehr al« ursprünglich deutscht Wort» rrkannl werden könnin. z. B. cen! (Zin«), antvrhar (Hand» werker) u. s. id. Hätten die Pervaken die Mutiersprache de« slovenischen Volke« pietätvoll behandelt und ste so genommen, wie sie nun einmal ist, wie ste ge« schichtlich geworden ist, hätten sie diese Sprache einfach höheren Kullurbedürfnissen angepaßt, ihren Charakter jedoch unantastet gelassen, gleichwie e« ja auch den Bulgaren oder den Engländern nicht einfällt, ihre Sprache zu verdammen, weil ste Mischsprache ist, so wären ste un« Deutschen heute ein weit gefährlichem Gegner. Zum Glück sür un« haben pervakische Kindsköpfe ein völlig reine«, neue» Slovtnisch künstlich geschaffen, mit dem sie auch glücklich — unverstanden bleiben. E« ist sogar Tatsache, daß Pervaken selbst ihr slovenische« Bolapük nicht zur Gänze beherrschen. Beweis-führend hiesür sind die Sitzungen der Cillier slo-venischen BezirkSvertretung, die Briefe flovenischer Geschäftsleute, die Plaidoyers pervakischer Rechts« anwälte. Man kann Pervaken in die töllichst» Ver» legenheit bringen, wenn man sie frägt, wie dies oder jenes im Neu'lovenischen heiße. Unter solchen Umständen btdtuie» die Ver« Wendung einer solchen BB-Sprache vor Gericht geradezu eine Gefahr. Bisher trugen die Irrtümer und Mißveiständnifse zwischen dem pervakischen Man führte ihn ab und sperrte ihn wieder in das enisetzliche Gefängnis. — Zwei lange Tage und Nächte und dann war der Tag gekommen, der entsetzlichste seines Lebens. Man balle ihn ausgestellt und ausgeboten wie ein Stück Vieh. Von weither schienen die Pflanzer gekommen zu sein, um auf das schwärzt Mtnschtnfleisch zu bieten. Welche Gesichter — hart, steinern — ja roh! Dem armen Nigger war das nicht so zum Bewußtsein gekommen, nur ein instinktiver Schauer Halle ihn ersaßt vor all diesen Menschen, die mii hartem, kundigen Blick seinen kräftigen Wuchs betrachteten. Und wie boten sie, überboten sie sich! Zehn Dollars — fünfzehn! »au« war das Geboi her-aus. so bot einer zwanzig — fünfundzwanzig — dreißig. „Ja, aber Gentlemen —" rief et »oll Verzweiflung, »meine Straft ist doch bloß fünf Dollars?" Er redete nicht wtittr, denn »r »hielt einen Puff, daß er schmerzlich avfzuckte — und die Bietern ging weiter. Bis zu 50 Dollars — da wollte niemand «ehr und Mr. Gibson erhielt fern Zuschlag. Dick hört« nachher, wi» einer d«r Herren Beamten zum anderen sagt«: „Fünsundvierzig Stolleu« für uns — ein feine« Geschäft!" Dick wurde nun, nachdem «an ihm Ar«, und Beine gefesselt hatte, auf den Wagen des Mr. Gibso» geladen und «an fuhr ich in eine« rasen« den Tempo — drei volle Stunden lang. war Mittag gewe^n. als »au anka«. Man gab ihm »inen Brei zu esseu, der ihm nicht schmeckte, ent« kleidet« ih«, Vl»«d lh« einen Sack il« di, Hüften „jgytTdtf Verteidiger, der es sich in den Kopf gesetzt hat, soweit e« sein eigenes Sprachvermögen zuläßt, neu-slovenisch zu plaidieten und den Volksrichten, auf der Gefchworenenbank immer nur einen ergötzlichen, belustigenden Charakter, es ist jedoch nicht ausge-schlössen, daß auch verhängnisvolle Irrtümer ge-zeitigt werden können. Ja Rofegg z. B. erklärte« alle beigezozenen slovenischen Dolmetsche, die neu-slooenische Sprache de« Dr. Brejc nicht zu verstehen. Die Ausdrängung de« Neuslovenischen in Kirche, Schule und Amt bedeutet sür Steiermark und Kärnten in Wahrheit die ärgste Sprachen-zwang«v«rordnung. di« e« je gegeben. Da« Neuslovenische als die Schriftsprache bei slovenischen Volkes ausgeben zu wollen, ist der größte Humbug und Schwindel, der je im Völker-leben vorgekommen ist. ^otttische Wundschau. Z»ie ZSahlreform i« Landtag« Baron Rokitansky hält also doch wider alles Erwarten an der Koalition «it klerikalen, Gozialde«okratrn und — Slovenen fest. Es ko««t noch der Zihltag, Herr Baron, sür diese Ihre schmähliche Haltung, mit der Sie uns Untersteirer der Gewalt-Herrschaft der Pervokea üderantwonen möchten. Der pervakifche Wunschzettel sieht wie solgt aus: Man macht zur Bedingung, daß von den neuen Landgemeinden« Mandaten mindestens zwei den untersteirischen Landgemeinden — d. i. den Slo« venen — zufallen müssen. Außerdem beantragt« der «indisch« Abg. Hraöovec, daß di« kl.inen stock» windischen Märktt Untersleitrmarks aus der Land-gemeinde -Kurie ausgeschaltet und der Stästekurie zugewiesen werden sollen, woduich die untersteiri» schen Städtemandate den Windischen zusallen müßten! Di« n«u«n windischen Landgemeinden» Mandate denkt sich Herr Hrasooec so, daß künstig der Landgemeinden-Bezirk Peitau und Frieda» zwei Abgeordnete wählen, der Bezirk Luttrnberg» Oberradkersburg von Pettau-Friedau getrennt und ein eigene« Mandat erhalten und ebenso der Bezirk Gonobitz-Marein vo« Langemeinden-Bezirk« Cilli getrennt und selbst einen Abgeordneien wählen soll. Man denkt eben: Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr! Z>ie Sprachenfrage im kürtnerische« Landtage. Im kärntnerischen Landtage brachte Abg. Ritler v. Burger folgenden von 28 Gesinnung«« gerossen unteistützten Antrag ein: „Der Landlag spricht seine Entrüstung auS über die in jüngster Zeit wahrnehmbaren Bestrebungen, durch welche die von den Gerichten in Kärnten in der Sprachen« frage seit jeher festgehaltene, den tatsächlichen Ver« Hältnissen und dem praktischen Bedürfnisse der Be< völkerung vollkommen entsprechende U«bung durch« brochen und der nationale Friede im Lande zer« störi werden soll. Der Landlag fordert ren Mi- und jagte ihn hinaus auf die Ptamage. Nach kurzer Anweisung muße er beginnen. Wie oft hatte er sich schon in diesen drei Tagen den Tod gewünscht, wie oft halte er sich darnach gesehnt, daß irgendwo eine Schlange ver« borgen liege, die ihn bisse. Heute aber, merkwürdig — das Messer zuckte in seiner Hand — er hätte es dem Aussel.ee. sich von rückwärts an ihm heranpürfchend. ins Genick stoßen mögen. Heim — zu den Seinigen — und wie eine Katze bewegte et sich auf der Erde ent-lang dem Aufseher zu. Da wurde seine Aufmerksamkeit aus zwei daher kommende Personen abgelenkt. Die eine war Mr. Gibson, die ander« «in aihl«tisch gebauter voll« bärtiger H«rr in weißem Anzug. A s sie in Hör« weite wäre«, hörte Dick, wie Mr. Gibson zu dem Frrmden sagt«: „Und wenn Ihr mein« Plomage in der ,Tastern Reoiew" beschreibt, so hebt auch besonders die gut« Behandlung hervor, di« ich m«iuen Leuten zuteil werd«« lass«, Es sind auSnahmlos N«g«r, bk hier gern« eine Zuflucht suche«, va sie ja anders« wo bekiwnilich verfolgt, gehetzt n«d gelyncht werden." Der ander« sah btu Planlagenbesitzer mit ei««m durchvrinmndt« Blick a« «ad sagte dann: .Sa, d« hier find alles freie Arbeiter?' .Gewiß, Sir/ sagte der andere, .Sklaven habe« wir ja leider wollte sag« Gott fei dank nicht «ehr! Alt» tiefe Leute werden gnt bezahlt, gvt gehalten ntrt» wollen gar nicht wieder *mg.' Nummer 84 nist«rpräsid«nt«n als L«it«r des J»stiz«inisteri«tt in eindringlichster Weise auf. gegen dies« der Rechlt-pfleg« abträglichen und di« Partei«« schädigt«»«» Slovenisierungsversuche sofort ««d «it aller im« schiedenheit Abhilfe zu schassen." <£** von 1867 • P««sis«M. Dit .Preußi-schen Jahrbücher" besprechen i« Anschluss« aa die Erklärung«« d«s Armeebksehl« von Chlopy »it Regelung des Verhältnisses zwischen Oesterreich »«d Ungarn. E« heißt dort: Wem, die Madjaren [«» doch selbst Hand anlege« wollen an den Ausgleit. — und sie sind im Augenblicke nicht «ihr nn daron entfern», dann wird «r auch sür i««et abgetan sein. Weder di« D«u»sch«n, noch di« Tscheche!, noch di« Polin, noch di« Südslaven. noch die Rumänen werden da« Ende dieler staalsrechllicha Periode mit Bedauern herannahen sehe». Nch „Lo« von U'gar»!" darf der Schlachtruf st», unter dem die natürliche» Bundesgenossen ßtflti die Madjaren in« Feld ziehen, sondern „Lo« vo« 1867» Dualismus!* Das ungarische Siaatltrt» hindert eine andere Behandlung der ge«ei»sa»a Angelegenheiten, als die 1867 erfundene, »ich»: dieses Staatsrecht muß nur aus seine historisch» Berechiigung gepiüst und von itclümlichen Zusätze, befreit, die Stellung der Königreiche Kroatien tut Slavonien muß einer neuerlichen Ordnung unter-zogen. Siebenbürgen wieder mit der Aul»»»« ausgestattet werden, die ihm staatsrechtlich pebä:rt Mögen die Madjaren noch so oft die Manen ihnr B thlen und Rakoczy anrufen, sie werde» uns t» bei nur in Erinnerung bringen, daß es siede» bürgische Großfürsten gegeben hat, die keine i Lager sür einen Hund zu schlecht und un»n>i< liehe Prügell Seht meine« Rücken — und mit»« anderen ist «s gerade so." .Schwarzer Halunke!" knirschte Gibst» tut hob den Revolver, aber er schrie auf, ehe er v drücken konnte, und ließ den Revolver falle», fii furchtbarer Fausihieb des Fremde» halte ih» a Handgelenk getroffen. Dieser zog nun seaersni einen Revolver und donnerte Gbson an: „Hände hoch. Mr. Gibson! — und s»« Ihr »ine verdächtige Bewegung macht, sei» ei« Kind des Todes. Seht hier mein Zeich«». A bin kein Redakttut, ih bin dtr Poliz«n»sp«b» Hotchkins an« Washington, sie Kund« vo» Schandtaten ist zu uns herausgedrungen. Z Sklavenhalter! 5V Soldaten sind in meine» svtge »nb auch der Redakteur der .Easter» Aeoi»»', für den ich mich «»«gegeben hab« und der m Eure Schandtaten der schaudernde« Mitwelt l» schreibe« soll — sie alle werden gleich hier je»' Ein Pfiff und dir Soldat«« waren da. Räch einer halb«« Stunde log Mr. 8tJw Plantage wie aasgeftordea. Ihr Besitzer, »et «a»! in bar Ernte war, fluchte «ad rafft» stch dasHa» »nd b« fünf Albeiter sarderm» drohend coi M ihren Latz«. Fünfzig Schwabe segne,,« u M" Tag« Mr. Hoichkl»« «nd Kick »ach besaasers t« .«tzlen Papa RaofeoeU." Blatter zur Unterhaltung und Belehrung für Haus und Familie. Honatagsbeikage der „Venttchen Wacht" in gllli. /lol »Die Süd mark" erscheint jeden Sonntaq als untnt^eltliche Beilage für dir Leser läX. *x-j |]_ der „Deutschen Wacht". — Einzeln ist „Die Eadmart" nichl käuflich 11." )ö Mira. (8. Trortsevung.) „(5r ficht Hildsgaid oft, s»hr o't atub könnte ZZn'» gleicye anstellen" . . Vielleicht war et- schon so weit und saldow bereute . . . Hätte er noch einmal die Wahl, so . . . Mit einem scheuen Entsetzen fuhr sie empor. Welch' gräßlicher Gedanke! Rein, sie wollte aller Welt leiten, wie lieb sie sich hatten, Hildegard stand nicht zwischen ihnen. Mochte Genome es auch zehn mal behaupten, er selbst hatte ihr gesagt, eS sei nicht wahr . . . Ach, könnte sie doch noch einmal die ersten, so unendlich glücklichen Zeiten zurückrusen, diese heiteren, sorgenlosen Tage, ohne Haushalt, ohne Genuine, ohne Hildegard ... Mit jähem Erschrecken wachte Mira aus. sie war im Sessel neben den, Ofen über ihren traurigen, ver-worrenen Gedanken eingeschlafen und sah in ihres Mannes Gesicht, das sich mit einem ihr unbehaglich ernsten Ausdruck über sie beugte. „Ich denke, Au hast Dich zu Bette gelegt, da Du zu unwohl warst, Deine Pflichten als Hausfrau zu erfüllen, statt dessen sitzest Du hier in großer Toilette — Warst Du krankt „Nein — ich — ich —* „Darf ich dann fragen, was Dich zu diesem eigen-thümlichen Benehmen veranlaßte?" Saldows Stimme war um nichts Lauter geworden, aber sein tiefer, verhaltener Groll war nicht zu verkennen. „Ich dachte — ich wartete, daß Tu mich holen würdest," stammelte Mira, durch seinen finsteren Ernst unbe-schreiblich bedrückt, „Ich sollte Dich wohl anflehen, mir die Gnade zu erweisen, vernünftig zu sein »nd zu thun, was jede andere Frau als ihr Recht beansprucht!" brach er zornig los. durch die Geivißheit, daß nur Laune sie sern gehalten, aufs Tiefste verletzt. „Ahnst Du denn gar nicht, in welche Lage Du Dich und mich durch Dein unverantwortliches Benehmen gebracht hast? Bildest Du Dir etwa ein, die Herrn, würde» nicht überall erzählen, welche eigenthümliche Aufnahme ihnen hier zu Theil geworden? Alle Welt wird darüber sprechen, alle Menschen —!" .Das ist mir ganz einerlei," sagte sie mit halb erstickter Stimme. „WaS die Leute denken und sagen, ist ja ganz gleichgültig, mir wenigstens —" sie wollte hin-zufügen: „nur was Du meinst, ist mir wichtig," da warf er ihr einen Blick zu, vor dem ihr das Wort versagte. „Von einer Frau, der das Urtheil der Welt ganz gleichgültig ist, kann man freilich Alleserwarten!" Ohne ihr Zeit zu einer Erwiderung zu lassen, ging er hinaus. DaS späte Morgengrauen sand ihn »och wach und auf. Immer wieder marterte er sich mit der Frage, ob sich Mira so verändert habe, oder ob er blind äe- Roman von H. v. SchreiberShosen. Kufetritf verböte«. wesen — er war doch derselbe geblieben, wie er sich stets wiederholte. Und Mira hatte in dem immer kälter werdenden Zimmer gesessen und aus seine Rückkehr gehofft. Als sie endlich ihr Lager aufsuchte, war sie in Thränen aufgelöst. Doch mitleidig senkte stch der Schlummer über sie, und Saldow sah mit zorniger Erbitterung, daß sie sanst und ruhig schliek, indey er stch mit den qualvollsten, vorwurfS-vollsten Gedanken gepeinigt hatte. Und doch war er am nächsten Morgen ganz bereit, ihr AlleS zu verzeihen, aber sie erklärte sich für krank und blieb im Bett Wieder lag die ganze Last der Be-wirthung auf Gerwine; die Hausherrin ließ stch gar nicht sehen. In einer schwer zu beschreibenden Stimmung verging der Tag für Mira. Nur ein Gedanke beherrschte sie: ES wäre besser, Hildegard füllte ihren Platz aus. Sie kühlte sich namenlos unglücklich, unverstanden von Willibald, mißhandelt von Gerwine, der sie ihr Auftreten gegen sie, die Erkrankte, nicht verzeihen konnte. Sobald diese für Saldow unsäglich peinvollen Iagdtage vorüber waren, ritt er hinüber »ach Schölten, er wollte offen mit den alten Leuten sprechen, sie würden ihm sicherlich gut und richtig ratheu. Doch Tante Lina wußte viel zu gut, wie oft die Dinge erst durch das Besprechen greifbare Formen an-nehmen: das Wort ruft so manches erst ins Leben. Sie ließ Saldow gar nicht dazu kommen, sich völlig aus-zusprechen, sie hatte schon von anderer Seite genug er-fahren. Sobald er Miras Namen nannte »nd anfangen wollte, meinte ste, der kalte Winter msttfe der zarten Frau eine große Prüfung sein. Seit so lange immer mir an südliche, weiche Luft gewöhnt, dürfe er jetzt ja nicht gleich zu viel von ihr verlangen. „Sie bedarf der Schonung, wie eine kleine, junge Pflanze, die noch nicht an rauhe Winde, an hartes Anfassen gnvöhnt ist," sagte die alte Dame bedeiitiigsvoll. Aus seinem Heiniritt nahm Saldow daS Gefühl mit, nicht er, fondeni Mira habe Grund zum Klagen, er habe sie nicht liebevoll gnuig behandelt, er sei ein Barbar »nd im Grunde habe Gerwine Unrecht gehabt, so ent-schieden MiraS Stellung einzunehmen. Die alten Leute hatten das nicht etwa mit dürren, klaren Worten gesagt, aber er hatte eS verstanden, sie wußten ihm Alles m einem ganz anderen, für Mira günstigeren Lichte dar-«»stellen und alleS LiebenS- und LobenSwerche der kleinen ■sau baooriubcboL lich unter dem Klima litt Schon fühlte er t& als eine Erleichterung, sie von Ander» ausfragen zu lassen und vergaß sein eigenes Verlangen, daß Niemand zwischen ihnen stehen dürfe. Erst bei seiner Rückkehr fiel ihm die Frage ein. ob eS Mira auch recht sein werde und ihre sehr große und nicht gerade freudige Ueberraschung war die beste und recht deutliche Antwort. Eine» Moment schwieg er. dann sagte er sehr gereizt und verdrießlich: .Es ist in der That schwer, es Dir noch Wunsch zu machen. Ich will den Reitknecht hin-schicken und absagen lassen, wenn eS Dir wieder nicht recht ist.' Er hatte eö gut gemeint, aber anerkannt wurde es nicht. .Mir ist ja AlleS recht, was Du bestimmt hast," sagte sie hastig und mit so ängstlichen» Blick, daß er stch schon wieder Vorwürfe über seine Ungeduldigkeit und Heftigkeit machte. .Bin ich denn solch' ein Tyrann, daß sie sich vor mir fürchtet und kaum zu reden wagt?!" war sein AnSrns, als er draußen war. MiraS feuchte Angen »nd herabgezogene Mundwinkel waren ih»> ein schrecklicher Anblick: thränen und Falten auf der Stirn wirken nicht verschönernd. Später hatte er die Sache vergessen, auch den Lattow'schen Besuch. Mira aber erinnerte ihn daran, als ste ergebungövoll fragte, wann Lattowö kommen würden. .O, ich denke zn Tisch, man hat ja sonst nichts von-einander!" antwortete er schnell, augenscheinlich erfreut bei dieser Ausficht. Er hatte Hildegards nicht erwähnt, aber eifersüchtige, quälende Gedanken durchwogten Mira. Jetzt war es ihr recht, daß Hildegard kam, um ste zu beobachten und so Klarheit zu schaffen. In ihrer Tasche trug fie einen Brief ihrer Stief-mutter. der ihren Gedanken eine bestimmte Richtung ge-geben hatte. Sie wollte ihren Man» um etwas lütten, aber erst wissen, ob er sich geirrt, ob Gerwine doch viel-leicht Recht habe . . . Ihre letzten Briefe hatten ValeSka gezeigt, daß nickt AlleS stand wie es sollte. Vergebens hatte ValeSka Saldowö Bild ans ihrem Herzen zu reißen versucht, es war ihr nicht gelungen. Und ste fühlte, so konnte fie nicht wieder empfinden, aber der Gedanke, er könne schon jetzt bereue», io unbedacht gewählt zu haben, wollte sich nicht verscheuchen lassen. Trauerte sie darvb oder freute es sie? Sie hätte es nicht sagen können, mit sehr ge-mischten und unklaren (Gefühle» las sie MiraS Briefe, die ihr so viel mehr verriethen, als Mira selbst ahnte. ValeSka hatte den Wiuter in Neapel zubringe» wollen, nach reiflicher Ueberlegung beschloß ste aber, wieder nach San Remo zurückzukehren. Saldo», hatte sie »ich! eingeladen, Horstävel zu besuchen, er sürchtete chreu Einfluß auf Mira jetzt mehr wie je. ValeSka aber meinte, eö könne doch vielleicht eine Möglichkeit »in-treten, die daS junge Ehepaar nach dem Süden zöge. Dann wollte sie möglichst nahe sein, denn ein großes Ver-lange», sich selbst von dem zwischen ihnen obwaltende» Verhältnissen zu überzeuge», beherrschte sie. Oft beda»-erte ste Saldow, dann wieder triumphrrte fie, aber ruhig und gleichgültig konnte fie seiner nie gedenken. Wie hätte sich Mira in der kurzen Zeit verändert haben müsse», um ihm wirklich zu genügen! Ader wartete er noch geduldig oder war er fich schon klar über seine Thorheit? Wie konnte sie da§ erfahren? Valeska schilderte Mra ihr angenehmes, sorgen-loseS Leben, wie ste eS ja aus Erfahrung selbst kannte, lsnd rsef ihr die vielen,heiteren Stunden die sie zusammen verlebt hätten, zuletzt a»ch mit Saldow, in seiner Begleitung . . . .Aber wenn eine junge Frau so glücklich ist wie Du, ist ihr auch daS HSnSliche kleine Un-geniach eine iftcnde, eS bildet ein geringes Gegengewicht gegen die sonst zu überschwengliche Seligkeit, och kann mir vorstellen, daß Du »leinst, unser srühereö Leben ver-trage keinen Vergleich mit Deinem jetzigen — denn Turteltauben — doch nein, Du hast ganz Recht, ich will auch die Reize deö Südens nicht beschreiben; Dich können fie doch nicht locken — wenigstens wohl nicht allein." Und Mira las den Bries immer wieder. ES war etwaS darin, was fie peinigte und deunrichigte. Wie die Mutter sich ihr Leben hier an SaldowS Seite ausmalte, war eS za nicht, Mira empfand es mit einein Schmerze, für den sie keine Worte hatte. Aber das Leben könnte wieder so iverden in anderer Umgebung, unter anderem Himmel, wo eS keine Gerwine, keine Hildegard gab. Was sie im Tranm zuerst gedacht, verfolgte sie jetzt wachend und schlafend. Aber ehe sie Willibald ihre Bitte aus sprechen konnte, wollte sie wissen, ivie er mit Hildegard stand. Wie sie das herausfinden könne, wußte sie nicht, aber ein ganzer, langer Tag mußte ihr manche Gelegen-heit dazu gebe». Wie, wenn sie ihre Stiefniutter bäte, sie einzuladen, sie und Saldow — ob er ihre» Bitten nicht nachgäbe? 12. Der Mittag hatte LattowS gebracht, die Tischstunde war vorüber, die alten Herrschaften pflegten der Ruhe. Mira hatte mit unsäglichstem Entzücken den ruhige», gleichgültigen Verkehr ihres Mannes niit Hildegard ge-schen. Ihr Herz fühlte sich so leicht und frei, ihr Lächeln war so "heiter, ihre Augen so strahlend, daß Saldow sich beglückt fühlte, freilich mit der Heimlichen Frage: Aus wie lange? Mira lies auf ihr Zimmer, um ein Kissen sür Frau von Lattow zu holen. Saldow ging mit Hildegard in daS Bibliothekzim-mer, das auf der einen Seite mit dem Billardzimmer, auf der andern mit der Wohnstube neben Miras Boudoir in Verbindung stand. Saldow rückte eine» Sessel für Hildegard in die Fensternische »nd sagte während den, hastig und leise: .Haben Sie etwas von Marti» gehört?" '.Gewiß nicht; Sie wissen —" „Ja, ich weiß, daß Sie ihm die Sache möglichst schwer gemacht haben." „ES ging nicht anders," sagte sie zurückhaltend, daS Geheimnis muß bewahrt werden, meine Eltern ver» langten es so. Hätte Marti» eS Ihnen nichl gesagt —" „Ich weiß," sagte er ungeduldig, „so wäre ich auch nicht klüger, als die Uebrigeu. Aber seit mehr als vier Monaten hat er nicht geschrieben. Wenn er nun irgendwo krank läge?" Hildegard erbleichte. .Dann hätte er eö uns wissen lassen! Unnöthig quält er mich nicht!" .Sie aber quälen ihn unnöthig, Hildegard, Sie hätten ihn nicht so weggehen lassen dürfen. Warum haben Sie fich nicht offen und entschieden für ihn erklärt? Ihre Eltern hätten schließlich doch nachgegeben." Saldow sah fie ernst und vorwurfsvoll an. Hildegard sah zu Boden. „Weil ich Vater nichl ganz Unrecht geben konnte," sagte ste nach einer Weile. „Martin muß erst zeigen, daß er etivas leisten, daß er kämpfen und siegen kann." „Und war eS nöthig, daß er allein kämpfte? Wissen Sie nicht, daß ich nur seinetwegen im vorigen Jahr wegreiste? Ich wollte ihn nicht allein laffen, ich sürchtete'seine Verzweiflung — nein, erschrecken Sie nicht! Martin ist von stärkerem Metall als ich glaube, eben deshalb schätze ich ihn so hoch — aber dennoch wieder-hole ich, Wie hätten ihn nicht so weggehen lassen dürfen, ihn nicht allein in den Kanlpf schicken. Warum thaten Sie eö. Hildegard?" „Ich will mich nicht besser machen, al« ich Mn,* sagt« sie und wischie sich hastig die Augen. „Ich gab Vater Recht, »nd Martin selbst stimmte zu, tnin er erst beweisen müsse, daß er so bedeutend sei, wie wir es ja von ihm glaubten, aber — die Andern —" Also Eitelkeit! Sie lieben seinen Ruhm mehr als ihn selbst. Das hätte ich von Ihnen nicht erwartet, Hildegard." „DaS ist zu viel gesaat," versetzte fie erröthend. „Aber" — fie lächelte schelmisch — „wäre er wenigstens aus einer entfernten Provinz, aus Oesterreich oder Ruh-land, also etwas fremdartig. Eigen Gewächs gilt niemals viel. Ans ihrem Geficht lag die Ueberzeugung von der Güte deS EigengewächfeS. „So ganz ans der Nähe, wissen Sie, da kennt man ihn z» genau. um seine ganze Bedeutung anzuerkennen, eS fehlt jeder Nimbus." „Aber doch waren alle gegen Mira eingenommen, nur weil fie eine Fremde war," sagte Saldow achselzuckend. „Nein HUdegard, auch das ist nicht genügend dafür." Sie kämpfte einen Augenblick mit fich. dann sagte fie ausathmend, indeß ihr Antlitz sich hoher färbte nnd eine reizende Verlegenheit fich über fie breitete: ^ Begreifen Sie denn nicht, daß ich auch gegen mich selbst einer Recht-fertignng bedarf, weil ich gegen jedes Pomrtheil, jede Familientradition handle« Er muß zeigen, daß er in seiner geistigen Bedeutung einen den unsern >veit überragenden rldel in sich trägt." Sie war aufgestanden nnd stützte sich leicht mit der Hand auf das Tischchen, das zwischen ihnen stand. „Seinetwegen muß ich festbleiben, freiwillig müssen ihn» alle den Tribut der Anerkennung Julien, der allein spätere Konflikte verhüten kann. Martin würde unter einer Zurücksetzung seitens unserer hoch wüthigen Verwandten mehr leiden als ich. Er würde immer alanben, eö sei ein Opfer, daß ich ihm gebracht nnd sein Mißtrauen gegen die Meinigen würde nie verschwinden. Aber so weit find den» doch Alle, selbst Recklinghausens; den Mann, denn die öffentliche Meinung auszeichnet, werden sie mit offenen Armen aufnehmen." Willibald war ebenfalls aufgestanden und ergriff chre Hände. „Hildegard, das ist nicht die rechte Liebe, die so wägen und wiegen kann! Der Ehrgeiz kann einen Man» nicht beglücken." „Und wie haben Sie selbst über die Liebe geurtheilt, die sich ohne zu wägen und nachzudenken hingiebt, die nur ihrem Impulse folgt?" Hildegards Augen blitzten ihn an. „Sie spielen auf Esther an und thun fich^ selbst, wie auch Martin, Unrecht dadurch. Wie können Sie ihn mit jenem Mensche» vergleichen?" „DaS thue ich nicht, aber sollte mir Esthers Schicksal nicht als Warnung vorschweben? Und iver weiß, was Bardoni geleistet hätte, um fie zu erringen! Die Sorgen haben ihn heruntergezogen, ihn vielleicht unfähig zn jedem höheren Streben gemacht. O, wer weiß, was ich gethan, ohne diese Warnung, die ich mir immer vorgehalten! Ach, Willibald, glauben Sie mir, es ist nicht leicht, stch immer in der Gewalt zu haben, nicht einmal meine Eltern merken zu laffeu, wie ich leide, litten st« doch hernach doppelt darunter! Beklagen Sie mich, machen Sie mir aber keine Vorwürfe! Ich muß thun, was ich nun einmal für das Richtige halte, erst dann darf ich auf die Stimme meines HerzenS hören, 4enn ich habe ein Herz, ich leide darunter und muß es auch noch verbergen." Die Bewegung überwältigte das sonst so gehaltene, ruhige Mädchen. Selbst Saldow hatte sie solch' tiefer t5»>i>si»duug nicht für fähig gehalten. Sir ließ einen Augen-blick ihren Kops auf feine Schulter sinken, und er legte de» Arm um sie, indem 'er leise tröstende Worte sprach. Flüchtig durchzog ihn die Frage, ob nicht MiraS Theilnahme für Hildegard erwachxn würde und ihr V{r< häliniß dadurch ein innigeres werde» niocylc, wertn er igt Alles sagte; schon wollte er die Freundin darum bitten, da hob st« den Kops und trocknete sich die Augen „So, nun wollen wir es gnt fein lassen. Und. nicht wahr, Sie erwähnen gegen Mira nichts davon? Sie ist noch so jung —' Er nickte mechanisch, ja, sie verstände Hildegards Beweggründe wohl kaum. Und er fühlte eS mit Freuden, mit aufrichtige? Genugthuung. Wie fern lagen Mira Berechnung, Ehrgeiz, kühle Ueberlegung! Saldow vergaß feine Klagen über ihr Handeln nach augenblicklichen Im-pulsen, denn ein solcher Impuls hatte fie in seine Arme geführt. Ohne jeden Nachgedanken, nur ihrem Herzen folgend, offen und rückhaltlos war sie ihm entaegenge-kommen. Uni keinen Preis der Well hätte Saldow fie gerade jetzt anders gewollt .... Sie. Mira, die währenddem mit zitternden Knieen in ihr Zimmer znriickschlich — fie hatte durch dir Bibliothek gehen wollen, ihren Mann mit Hildegard dort w eifrigem Gespräch gesehen m,d war »nichlüsng stehen geblieben. Einzelne Worte schlugen an ihr Ohr^ ste schlüpfte bis an die Thür und sah, wie Hildegards Haupt auf SaldowS Schulter sank, er sie umfaßte, nnd hörte di« letzten Worte, die für fi« eine ensetzliche Bedeutung dadurch erhielten. Sie saß in ihrem Zimmer, die Hände verschlungen, die Augen mit starrem leeren Blick ans Saldows Bild gerichtet, das sie von der Wand ernsthaft ansah. Ein dumpfer Schmerz wühlte in ihrem Herzen, aber fie wußte, jetzt war noch nicht die Zeit da, ihm nachzuhängen. Sie fand aus einmal die Kraft, ihre Empfindungen in fich zu verschließen und den Nachmittag über freundlich »nd zuvorkommend zu sein. Ja, sie suhlte sich so ties unter Hildegard, daß ste ihr gegenüber fast demüthig erschien. sie konnte nicht hoffen, mit ihr kämpfen, fie be-siegen zu dürfen, fie gab stch sofort verloren und gab ihr Glück Preis. Eine Erklärimg von Saldow zu fordern fiel ihr gar nicht ein, fie gestand sich garnicht das Recht dazu zu. Sie blieb auch gegen ihn freundlich und aufmerksam. Aber es war ihr eine Wohlthat, als fie endlich Ruhe hatte und das Dunkel der Nacht sie umgab. Denn nun vurfte sie fich ganz dem Eindrucke hingeben, den die an-scheinende Umarmung des Paares aus fie gemacht. Nun konnte fie die Tiefe ihres Jammers auskosten .... Unreif, ungestählt für HerzenSkämpse, deren Bedeutung und mögliche Folgen sie noch nicht begriff, und noch im Banne der oberflächlichen, jedes sittlichen Ernstes entbehrenden Anschauungen über die Ehe, die sie sei Jahren gehört, fürchtete sie sich, Rath zu suchen, und wm nur bestrebt, ihre Empfindungen zu verbergen. Si< träumte sich in ein selbst geschaffenes Martyrium hinein dessen Ernst und Schwere fie nicht ahnte. Als Grundtor klangen GerwineS Worte hindurch: „Wir können vor Dir erwarten, daß Du ihn glücklich machst!" Sie klagte nicht mehr, wenn ihr Mann fortritt odei ausfuhr. und ste allein zu Haufe blieb. Er freute stcl dessen und glaubte, sie fange endlich an, fich iu die Ver Hältnisse einzuleben, ahnte aber nicht, welche Gedankei Miras Einsamkeit ausfüllten. Sie zürnte ihm nicht, fi trauerte nur und verstrickte sich immer tiefer in das Netz das fie gewebt. In ihrer Unerfahrenhett suchte fie ihr Pflicht zu erfüllen, indem fie fich mit dem Gedanke, vertraut machte, ihren Mann zu verlassen, ihm noch einma die Möglichkeit einer Wahl zu geben. Ganz im Hinter gründe ihrer Seele lebte die uneingestandene Hoffnun« Saldow werde ihr sofort nachreifen und es weroe di wundervolle, liebesselige Zeit ihres Brautstandes »oc einmal aufleben. < iorihhuna fotiit.) BBB38I Belehrendes, Unterhaltendes. Heiteres etc. H^^^ IM58Befi0rE55Sasafl6tiä>4 SMWIUiSS«MI»SSSISSS°I>>>I»»I°ISN»»«W^H Mit ihrem gefräßigen Rüssel Di» Ilieg«nv»lker am Rand Der deutsche» E»pp»nfchüssel T»»ib«n Schwänke allerhand. Aecht wohnlich scheint die Etüde Von deutscher Kultur g«zi«rt. Die wie ei» boshafter Bude Der Flieg»njchvarin ring! beschmiert. Der Schwärm summt um die Ohren Und tanzt auf der Nase herum. Sin Kribbeln, ein Saugen und Bohren Erregt »nd quält, macht un» dumm. Et wolle» die Frechen verjagen Die deutschen Familien vom Tisch, Und fich e» lassen behagen »m Mahle, daS duftet so frisch. Belästiget stet», wa» beginnen? Di« Fli»g»nklapp» zur Handl Und jagt da» Geschmeiß von hinnen. Nicht ihm gehSrt Haus und Land. Karl P r d l l. In« Album. Ei» gutes Wort, zur rechten Zeit gesprochen. E» lebt in «nS, nach Tagen nicht, nach Wochen! SS ist «in Rosenstrauch, der jährlich blüht, Sin Gott»»hauch, der duich di« Seele zieht. • Liebst du dat Ltden, Dann v»rschl»ud«r« di« Zeit nicht. « Di« Disteln und dir Dornen, die st«ch«n gar fo sehr. Di» falsche», falsch«» Zungen aber nicht viel mehr. • Mensch»ngunst und Lautenllang, Klinge« wohl, doch währt nicht lang. • Mann zu fei», da« fordert alleinigen Mehr als ein»» Bart und »inen D»g»n. » Bloß«r Tadel macht kleiamütig, bestän big» Klagen endlich verdroffen und ewig» Vorschrift»» matt und gezwungen. « Traurigkeit ist da« Loos großer Se.len »nd starker Denier. Die Furchen, di« ein ticfed Denken |i»ht, werden zu Abgründen. • W»r »inmal au» d»n Schranken trat, Der kann zuletzt da» Heiligste verletzen. Warme« Wasser al« Mittel gegen Husten. Ein plötzlicher Hustenansall, der di» Kräste vollständig erschöpft, bedarf juw»il»n sofortiger Zuwendung von sorgfältiger Pflege, hauptsächlich i» Fälle» von Schwindsucht oder Lungenkrantheiten. In solchen Fälle» hat das warm« Wasser als seht nützlich»» Mitttl sich vorzüglich be« währt. ES ist b«n lindernd»» Arzneien vorzuziehen, die nur geeignet sind, Ber> dauungsstörungen herbeizuführen und den Appetit zu nehmen. Das Wasser ist in kl»in»n Schlückch«» fo heiß al» nur immer möglich zu nehmen, wenn sich ein starker Hustenansall einstellt. DaS warme Wasser lindert den Husten und fördert den Schleim-auSwurf. Feine« ttalb«ragout. Man schneidet ein Nierenstück mit der Niere in Scheiben. Jede Rippe ergibt «in« Sch«ib«. Sodann legt man in eine Kasserolle ein Stück Butter, läßt sie s»«ig«n und tut, w«nn sie hellgelb ist, da» Frisch hinein. Dat F!«isch wird hell darin angebraten, ge-salzen und dann so viel Gaffer daraus gegossen, daß e» fast bedeckt ist. Man deckt einen gut schließenden Deck»l darauf und läßt daS Fleisch weich schmoren. Zu-letzt gibt man ein reichlich«» GlaS Wein an di« Saue« und macht fie mit etwa» g»> rieben«« Semmel säumig. Wer Muskat» nuß liebt, kann davon ei» wenig an da» Gericht tun, da» mit Butterkartoffeln ge-reicht wird. Pökelfleisch. Ein gute» Schwanzstück vom Rind oder Schwein von 7 Pfund wird mit '/, Pfund Salz, 17 Gramm Salpeter »nd einem starken Eßlöffel Zucker eing«ri«ben. täglich umgelegt und nach !) bis 10 Tagkn benutzt. Es hält sich jedoch, mit Brett und Stein beschwert, oiel länger. Will man Wasserpökel machen, so kocht man Salz, Salpeter und Aucker in 1'/« Liter Wasser gut durch und gießt diese Masse erkaltet übn das Fleisch. I» beiden Fällen wird daS Pökelfleisch mit kochen-dem Wasser zugestellt. Heiß gibt man eS mit Sauerkraut und Pure« von großen Bohnen, Erbse», Linsen oder Maronen. Soll e» nur kalt genossen werden, so lasse man es in der Brühe erkalten. ES bleibt sodann viel saftiger. Schlaflosigkeit. Häufig wird durch krankhaft» nervös» Errraung, Schmerz, geistige Ueberanstrengung. übermäßigen Genuß von starkem Tee u. s. w. Schlaf-tofigkeit hervorgerufen. Das Uebel ist oft nur schwer zu beseitig»«. m»is, dnrch Hebung der Ursachen. Di« Anwendung narkotischer Mittel sollt« nicht geschehen. Dagegen gibt »S ein harmlos»» Heilmittel, da» fast regelmäßig Erfolg hat, wenig bekannt ist. und von dessen Güte man fich leicht über-zeugen kann. Man nehme «insach »in feuchtes Handtuch und lege e« in den Nack«n. — Gegen Schlaflosigkeit bei ner-vösen Leuten, die an kalt»n Füßen leiden und im Kopf« Hitze haben, gibt es kein b»ss«r»S Mittel, als abend» vor dem Schlafengehen die Glieder, besonder? die Füß», mit «in«r Bürste oder mit einem au»gewundenen Handtuch abzureiben, aber tüchtig. Hiedurch wird da» Blut besser in Umlauf gesetzt und »s tritt Müdigkeit »in. Die neue «locke. Der Kirchturm hatte eine neue Glocke erhalten. Nach dem ersten Geläute derselb»» b»merkte des Pfarrers alte Köchin: „Die neue Glocke gefällt mir nicht, ihr Klang ist viel zu hell, sie sollte tiefer brummen." — „Ge-dulde dich, Margreth." entgegnete d«r Pfarr«r, „dir Glocke ist noch zu jung; wenn si« einmal io alt ist wie du, wird fi« schon ordentlich brummen." Appetitlich« Aussicht. Erster Tourist: »Sie erzählten doch, daß hier oben «ine so schöne Aussicht s»i ?" — Zweifler Tourist. «Das soll keine Aussicht sei»? Unten die Spargelbeet», links di» Zwetschgenallee und di« Bierbrauerei, recht» die Karpfen-teich«, die Fasanen« und hinten die Wein» berg«!" In Prüfungsnot«». Phqsikprofessor (prüft Über den Telegraphen und will dem etwas b»fang»n»n Kandidat»» draufh»lfen! .Erklären Sie mir z. B. den Borgang: Wa» geschieht, wenn ich hier aus den Knopf drücke?" — Kandidat (in größter Berlkgtnheii): „Dann kommt der Die»»r herein." Der rein« Teller. Fremder: „Herr Wirt, ich glaub«, der Teller ist nicht ganz rein." — Bauer ibeleidigi): „So? Oho! A Teller, den unser Suhl auSg'fchleckt hat, iS fo rrin, wia gar ta Teller in d«r ganzen Stadt." Immer d«rs«lb« Fr«mder: „Ent-schuldigen Sie, tst der Stuhl frei ?" — Professor: „Ich wüßte wenigstens keinen Giund, der Sie zu der Annahm« hätte veranlassen können, daß der Stuhl bereit» besetzt wäret" Nummer 84 beat Zeichen de« national'n Hochdrucke« gestanden und nicht so sehr durch die Behandlung seiner selbst-verständlichen Hauptaufgabe, in einer schwerb«dräng-t»n Zeit zuvörderst die bedrohten religiösen und sittlichen Interessen der Ge ellschaft wahrzunehmen, al« vielmehr durch seine naiionalpolitischen An-Wandlungen di« Aufmerksamkeit kirchlicher und wirtschaftlicher Kreise auf sich gezogen hat. Der Hainfpacher V>kariat«kleru« nimmt den Inhalt der auf dem tschechischen Kleru«tage ausgesprochenen Sätze zur Kenntni«: daß der tschechische Geistliche feine nationalen Pflichten zum mindesten ebenso wie jeder andere Tscheche erfülle; daß d'.e« die Tätigkeit der tschechischen Geistlichkeit im deutschen Sprachgebiete in beredter Weise bezeuge; daß ferner die tschechische Geistlichkeit in ollen tschechischen Kampf- und Abweh,vereinen zu finden sei. Dem-gegenüber wird e« «un Sache d«r dem schen Geistlichkeit sein, einer tschechische» nat-onalagiiaiorischen Tätigkeit auf da« entschiedenste entgegenzutreten und dem deutschen Volke Böhmen«, welche« tschechisch-nationalen Seelsorgern immer mehr sich zu ent-fremden geneigt werden muß. durch da« Anstreben wnlichst vollkommener naiionaler Scheidung nach Pfurrsprengeln und Diözesen einen festere» An-schloß an seine Priester und somit an di« katholische Kirche vermitteln zu helfen. Der Hainspacher Bikariat«kleru« würde in«besond«ie in der Grün» dung eine« Lande«verbande« der deutschen Geist-lichk-it Böhmen« den Ansang einer hoffnungsvollen und gewiß auch gedeihlichen Arbeit sehen." Aulgarische Lügeulierichte. Ein Bericht de« absolut zuo.rlässig bekannten KriegSberichterstatieiS der Londoner „Morning Post" wirft ein eigentümliche« Licht auf di« Glaubwürdigkeit der Sophiaer Nachrichten. Der erwähnte Berichterstatter bereift Itgenwäuig da« Struma-Tal, wozu ihm Ibrahim Pascha, der dort kommandiert, ohne Anstand di» »önge Erlaubn,« gegeben hat. Er schreibt unier anderem: „G'wiffe Tatsachen sind übe? jeden Zwerfel erhaben. So z. B.. daß keine Kämpfe irgend-r elcher Art in dem Kre«na Defile stattge-funden hoben, wo die Türken nach Sophiaer Be-richten 600 Mann verloren haben sollen. Weiter« in dem Gefecht bei Perimköi im Perimgebirge ver« loren die Türken weniger al« 20 Tote und Ver-wundele un) die Gefechte im Ra«log-Distrrkt waren gleich unbedeutend. Nach allem, wa« au« Sophia und selbst au« Konstantmopel über große G f chte telegravhiiert word-n ist. worin die Türken Hunderte von Totem verloren haben sollten, verzweifelt man allmählich an der Möglichkeit, der Wahrheit über alle«, wa« in Makedonien vorgeht, irgendwie nahe zu kommen und wird jedenfall« mehr und mehr überzeugt, daß Sophia al« Quelle von Lügen-berichten auf Erdtn seinesgleichen nicht hat. Gleich sicher ist, daß di« Geschichten von niedergebrannten Dörfern und türkischen Scheußlichkeiten im Melnik-Distrikt reine Erfindungen sind." — Besondere Beachtung verdient auch die geriebene Ait und Weite, in der man die Photographie in den Dienst der aufwieglerischen Lüge gestellt hat. Man begegnet de« öfteren in englischen illustrierten Zeitschriften Lichtbildern wahrer Sch^uderszenen vom makedoni-sehen Kampfplätze, die weniger Naturtreue al« viel« mehr künstlerische Geschicklichkeil verraten. Ins Stadt nnd Land. Achtung Gewerbetreibende! Morgen Honntag, nachmittags 2 Ahr, findet im Hallhofe „zur Krauve" eiue Mollver-sckmmtung des Deutsche« Hewerbcbundes statt, zu »er zahlreiche» Erscheine« erwünscht ist. 9« dieser Versammlung wird uuter anderem »er Bericht des 5ekegi»rteu zum ZSieuer Heweröe tage erstattet werde« HSNe lind herzlich will-k»««ea geheißen! ßillicr Hemeinderat. In der am Freitag stattgesundenen Gemeindc« au«schußssitzung teilt Bürgermeister Herr Juliu« Rakus ch folgende Einläufe mit: Da«» Kommando des 3. Landwehr-Jnfantcrie-Regiment:« in Graz teilt mit, daß e« ihm zur be« sonderen Befriedigung gereicht, für da« außer-ordentlich»« Entgegenkommen, sowie für die freund-liche Obsjorae. welch« dem Regiment« selegenilich der in Cilli stattgesundenen RegimentSkonzen-trierung im Monate August d. I. selten« de« Stabtrat«« in jeder Beziehung zuteil wurden, den besten D.ank zum Au«drucke zu bringen. Nackh einer Zuschritt fühlt sich der Stadtrat Marburg, dankbar ve,pflichtet, für die anläßlich de« bei der jüngsten Hochwasserkatastrophe ge-fchehenen l UnglückSfalle« bewiesene groß« Teilnahme «pentsche der Stadt Cilli, welche sich durch die Absenkung einer Abordnung der SicherheitSwache zu der Leichenfeier de« in Ausübung feine« Dienste« ver» unglückien Sicherheii«wachmanneS Franz Lupscha kundgetan hat, den wärmsten Dank au«zufprechen. Der k. k. Lande«schulrat hat sowohl da« Bauprogramm wie auch die Pläne für den Bau eine« neue» monumintalen Schulhause« zur Unter-bringung der fünfklassigen Mädchen - Volksschule und der dreiklassigen Mädchen-Bürgerschule ge-nehmigt. Der Bürgermeister e>klärt, daß nunmehr die Anfertigung der Detailpläne begonnen werden wird und daß e» möglich werden wird, mit der Ausschreibung der Arbeiten noch in die'em Winter vorzugeben, so daß die Gewn beweibende», welch» auf diese Arbeiten reflektieren, genügend Zeit haben, sich vorbereiten zu können. Ein Amt«berich», wegen Abschluß de« Platze« zwischen dem Lenz'schen Hause und dem künstigen Deutschen Hause in der Neugasse durch ein schöne« Eisengittkr auf gemauertem Sockel wird der Bau» fektion zugewiesen. Zur Tage«ordnung übergehend, berichtet für die RechlSftttion deren Obmann Dr. August Schurbi über die Gesuche um Zuerkennung de« HeimaiSrechte« in der Stadt Cilli: Zuerkannt wird da« Heimot«recht: der Frau Fann« GlaSner, dem Johann Uschen, der Josesa Sdouschek, dem Johann RiegerSp-rger. dem Ignaz Donau und der Laura Donau. Abgewiesen wurden die Eingaben betreffend Ma>tin RaSdeuschek und Marie Maroschek. Für die Bauseklion berichtet deren Obmznn Dr. Josef Kovalfchitsch über folgende Gegenstände: Herr Juliu« Rakusch ersucht um die Bewilli-gung zur Herstellung einer Verladerampe bei meinem neuen Magazine in der Feldgaffe. Diese Herstellung wird bewilligt. Ebenso wird über SektionSantrag beschlossen mit Frau Albine KapuS einen Kauf- und bezw. Tauschvertrag abzuschli«ßen, durch welchen die Stadtgemeinde den zur Erbauung eine« neuen Wachehause« zum Pulvermagazine am Galgenberge nötigen Baugrund erwirbt. Jnfolg dessen wird auch die Erbauung diese« Wachthause« genehmigt, wodurch den Anforderungen de« k. k. Landwehr-ct.r« entsprochen wird. Der Verein »Dijaäka knhinja* rekurriert al« Grundnachbar gegen die Bewilligung zur Erbauung der „SladtmÜhle" an der Grazersiraße. Die vor-gebracht«« Gründe werden al« nichtig erkannt und der Rekur« ia allen feinen vier Buchwertepunkten abgewiesen. Der Obmann der Finanzsektion Josef König berichtet üer folgende Gegenstände: Der Tischlermeister Viktor Na«ko ersucht, den vertinbartcn ArbeitSprei« für die Herstellung der Wandtäfelung im GemeinberatSsaale von 18 X aus 20 K sür den Geviertmeter zu erhöhin. Diese« Ansuchen wird über Sektion«antrag mit der Be-gründung abgewiesen, daß der vereinbarte Prei« ein ohnedie« sehr entsprechender ist. Dem Ansuchen de« Au«hils«dieneis Georg Sdoutz um Lohnaufbesserung wird stattgegeben und demselben der Monat«lohn um 6 X erhöht. Infolge eine« Amtsberichte« wird beschlossen, daß die Deckung de« Kaufschilling« sür die Franzi-sche Realität in folgender Weise zu geschehen hat: Da« Darlehen der Stadtgemeind« Cilli Hot liege» z« verbleiben und der KausschillingSrest wird au« den laufenden Einnahmen gedeckt. Für di? Gewerdeseklion berichtet deren Obmann Dr. Heinrich von Jabornegg: Die Fleischhauer Franz Planinz, Martin Wretschko, Martin Ianschek und Anton Pleter«ky ersuchen um Anweisung von Standplätzen zur FleischauSschrottung am Haup:platze. Die Sektion geht von dem Standpunkte au«, daß nicht «ehr al« vier Stände am Hauptplatze vorläufig bewilligt werden sollen, da bereit« zwei Stände bestehen, so sind sonach nur zwei zu ver-geben; da aber vier Gesuche vorliegen, so erscheint e« recht und billig, daß die Stände jenen Be-werbern verliehen werden, deren Gesuche zuerst ein-gelangt sind. Die Sektion beantragt mit Rücksicht hieraus den Gesuchen de« Franz Planinz und Martin Wretschko stattzugeben, welcher Antrag ein-stimmig angenommen wird. Eine Anfrage der k. k. Bezirk«hauptmannschast in Cilli, ob siegen die Bewilligung von zwei neuen Viehmärkten in Pletrowitsch am 4. März und 14. September jeden Jahre« ein Anstand obwaltet, wird dahin beantworte», daß hiegegen der gleiche Anstand besteht, al« wenn die Märkte, wie srüher in Aussicht genommen, am 3. März und 9. Sep-tember jeden Jahre« stattfinden würden. Sette 3 Franz Vollgruber ersucht um Bew lligung der Ueberlragung der Gastgewerbekonzession der Frau Olga Vallenischagg auf seinen Namen mit ver Be» triebSstäite im Hause Nr. 18 Brunnnengasse. Der Referent erörtert den Sachverhal», erklärt, daß e« nach dem Gewerbegesetze eine bedingungsweise Kon-zession«-Rücklegung nicht gÄbe und daß di« Er-sahrung gemacht wurde, daß in der Brunnengaffe im Hause Nr. 18 der Lokalbedarf sür ein Gast« gewerbe nicht vorhanden ist, au« diesen Gründen wird die Abweisung de« Ansuchen« beantragt. Hie» gegen wird beantragt, den Gesuchsteller al« Stell» veitrtier im Gastgewerbe der Grazer Aktienbrauerei, Bi«marckplatz Nr. 2, zu genehmigen. Diese An-träge wurden genehmigt Dem Ansuchen de« Ernst Fanninger um Ge« nehmigung der Verpachtung feine« Gastgewerbe« am Huuptplatz Ne. 8 an Frau Aloisia Lemefch. wird dem Eektion«antrage gemäß Folge gegeben. Hierauf erstattet der Obmann de« Waldauf» sicht«komiiee«, Franz Donner, in Angelegenheit der künftigen Bewirtschaftung de« Stadtwalde« folgenden Bericht: Zu den Ausführungen müsse er einige Jahre zurückgreifen und in Erinnerung bringen, daß nach dem Stande de« Jahre« 1888 ein forst, wirtschaftlicher Plan rom damaligen k. k. Forst» infpektion«adjunkten Syrulschek verfaßt wurde. Dieser Wirtfchaft«plan, der im Jahre 1892 behörd» licherseii« genehmigt wurde, hat den Abtrieb der Buchenwaldhölzer und die Umwandlung derselben in Nadelhvkzständ» vorgeschrieben. Den bezüglichen Vorschreibungen g maß wurde tatsächlich mit dem Kahlabtriede de« Buchenhochwalte« begonnen. Später jedoch wurde von dieser Vorschrift und wie bekannt unter dem Eindrucke Abstand genommen, daß t« möglich sein dürste, da« Buchenholz in der Folpe durch da« von der bosnischen Holzfirma»Siein-bei»* erfundene Muwsijitrung«vtrsahren einerlei«« einer besseren Verwertung zu umerziehen, ander-seit« aber den gesamten Buchenhochwald au« wald« ästhetischen Rücksichten möglichst lang zu erhalten. Statt der Kahlschlüge wurden ttun Plenterungen e »geleitet. welche die Entnahme Ueberallhölzer zum Zwecke hatten. Durch dies« Art Plenerung wird der Bestand««schluß in ungleichmäßiger Weise immer mehr geöffnet und der Boden dadurch immer mehr freigestellt, wa« in waldbaulicher Beziehung nicht von Vorteil ist. Au« dem Wirlfchofitp^ane ist zu entnehmen, daß sämtliche Buchenholzbestände bei einem Alter von 75 bi« 125 Jahren, ein Area von 62 da umfassen. Wie sich nun >a« Waldauf» sicht«komitee vor kurzer Zeit an Ort und Stelle die Ueberzeugung verschafft bat, sind die gedachten Buchenalihölzer höchst hiebreif, nicht nur wegen de« erreichten Haubarkeit«alter«. sondern hauptsächlich auch deshalb, weil der Zuwachs ein sehr geringer ist. Beispiel«weife wurde ein mittlerer Modellstamm in dieser Richtung uniersucht und da ergab sich an einem mittelst de« Zuwachsbohrer« erhalteren Bohr-spane, der radiale Länge von 35 wm hatte, eine Ab-lesung von 39 Jahrringen, wa« einem jährlichen Stärkezuwach« in radialer Richtung von weniger al« 09 mm entspricht. Da« Utb-rhalten »int« derart zuwach«schwachen Bestände« würd- eine Ver» lustwirtschaft bedeuten. Mit Rücksicht aus diese tatsächlichen Verhält» niffe, vertritt da« Waldaufsicht«komitee den Stand» Punkt, den Buchenwaldholzbestand im Sinne dt« Wirtschast«plane« abzuholzen und in einen Fichten-bestand, der wie die vorhandenen Jungbeständ« zeigten, vorzüglich gedeih», umzuwandeln. Al« Tempo für diese Bestande«umwandlung schwebt dem Waldaufsicht«-Komi»ee vorderhand jene Zeit» Periode vor, die die gegenwärtigen ältesten Kulturen zur Erreichung de« 80jährigen Turnusse« bedürfen. Nachdem nun die ält'sten Kulturen bereit« 42 Jahre zählen, so würde die NutzungSperiode für da« Buchenholz 38 Jahre an«machen, wa« b«i einem Area von 62 da »in» jährliche Schlag-fläche von 16 da bedeutet. Da auf der gedachten Fläche von 62 da laut de« Wirischuft«plane« ein Holzmaffenvorrat von rund 18.000 m^ Buche und 2000 m* Tanne (die eingesprengt in einigen Buchenal'holzd«ständ«n vorkommt) Vorhand«,, ist, so würden jährlich rund 470, beziehungsweise 500 m und 125 Meteiklaster Buchenbrennholz und zirka 50 Meterklaster Tannenholz zum Einschlage ge-langen. Außerdem müssen in den Kulturen und Jungbeständen, Durchforstungen zum Zweck« der Förderung de« Siärkezuwachse« vorgenommen werden. Da« Waldaufstcht«-Komitee ersucht nun diesen prinzipiellen Standpunkt zur Kenutni« zu nehmen und bei dem Umstände, al« die erste plan« mäßige NutzungSperiode abgelaufen und dadurch der über diese Nutzung«periode der Forstausstcht«» behörde zu liefernde Reoision«befund samt speziellen Seite 4 Nutzung«- und KnlturplaneS für die nächste zehn« jährige Periode schon fällig ist, den Antrag des« selben, den t. k. Oderforftkommissär Franz Donner «it der Verfassung des vorgedachten RevisionS-aparate« zu betrauen, zu genehmigen. G.-A. Joses Bobisut beantragt die Vertagung de« Segenstande« zum Zweck« einer eingehenden Information und Ueberlegung. da man über dies« wichtige Angelegenheit heut» nicht leicht schlüssig werden könne. Der Bürgermeister-Stellvertreter, Dr. Gregor Jesenko. betont ebenfall«, daß die Ents^eiduug schwer falle, ob man den wirischastlichen oder ästhetischen Standpunkt einnehmen solle; man wisse, wie jedes Cillier« Herz an diesem schönen Buchen» ivalve hänge, durch welchen die Weg» zum Gipfel de« Dostberge« führe» und auch einen Hauplan-ziehunftSpunkt für die Au«flüge der Sommergäste bilden; er sei der Ansicht, daß zum eingehenden Studium der Frage ein Detailplan anzufertigen wäre, um sich ein Bild verschaffen zu können wie in Hinkunst der Wald au«sehen soll. Der Bürgermeister dankt dem Herrn Bericht» erstatt» f. f. Oberforstkommissär Donner sür die Mühe, welcher er sich bei Verfassung diese« um-fassenden und fachmännischen lichtvollen Beriete« unterzogen hat und ersucht denselben gleichzeitig um Anfertigung der Detailansich«, zu welchem Zwecke der Gegenstand vertagt wird. Ueber die«sällige Anträge de« Schlachthau«-verwaltung«'Au«schusse« durch den Obmann, Dr. Heinrich v. Jabornegg. wird beschlossen, an dem Wogleinaflussebeim Schlachthause »ine Etkarpmauer zur Befestigung de« Ufer« herzustellen. Die Her-stellung einer Wohnung sür den Hau«knecht der Schlachthalle wird später in Erwägung gezogen. Der öffentlichen Sitzung folgt eine vertrauliche. KvaugeNsche Gemeinde. Morgen Sonntag, den 18. d. M., vormittag« 10 Uhr findet im evan-gelischen Kirchlein in der Sartengasse öffentlicher evangelischer Gottesdienst statt, wobei Herr Pfarrer R o y»r predigen wird. Aouzert Kotet Stadt Wien. Morgen Sonn-tag abend« findet im Hotel Stadt Wien ein Konzert der städtischen Musikverein«kapelle mit folgender Vortrag«solge statt: 1. ,Sieirerbluat'. Marsch von Josef Spary; 2. .Dvlore»*, Walzer von Wald-teusel; 3. Ouvertüre zur Oper „Norma" von Bellini; 4. ,Trot de Cavallerie* von A. Rubin-stein; 5. «München-Wien ein Sinn", Polka Fran» ?aise von Komzak; 6. „Src,ße Opern - Phantasie" von Ludwig Schachenhoser; 7. .Lothringer Konzert-Marsch" von Laune; 8. „Wiener Lieder»Walzer" von Joses Wimeth; 9. „Wiener Epaziergänge", Große« Potpourri von Komzak; 10. a) „Wiener Frauen", Walzerlied von Lehar. d) „Wenn zwei sich lieben", Lied von Lehar; 11. .Rokoko-Gavotte* von Metter; 12. .Husarisch', Galopp von Ludwig Schachenhoser. «Kochtvassergefaßr. Die andauernden Regen-güsse rücken die Hochwassergefahr von neuem näher. Die Wogleina, der Köttingbach und die Löschn tz sind bereit* au« ihren Ufern getreten und die Sann steigt r. pid. Todesfälle In Hochenegg starb am 16. d. M. im hohen Alter roi» 88 Jahren die ArzienS-witwe, Frau Mathilde Kook«, eine Großmutter der Oberlehrer«gattin Frau Anna Lang in Hochen« egg. Da« Begräbm« findet Sonntag, den 18. d. M., nachmittag« am OrtSsriedhose in Hochenegg statt. E« ist die« innerhalb 14 Tagen der dritte Tode«fall, der die Familie Lang getroffen hat. — In Neuhau« starb am 15. d. M. der Großgrundbesitzer, Herr Franz Orosel v. I., Ehrenmitglied und gewesener Hauptmann der Freiwilligen Feuer-wehr in Doberna-Neuhau« und Gründer der dor-tigen SüdmarkortSgruppe. Sein früher Hintritt wird von allen, die ihn kannie», aufrichtig bedauert. KreitvUlige Aersteigeruug. Kommenden Mit«, woch (Ursulamarkt) findet um 11 Uhr vormittag« im Rathau«>iofe die freiwillige Versteigerung der im Waldhause übe: flüssig gewordenen Petroleum» Beleuchtung«körper statt. Zletersetztmge« im ?ost»ie«ste. Die Post-und Telegraphendtrektion sür Steiermark und Kärnten dat den Postoffizial Georg Mühlbacher in Cilli nach Marburg und den Postaffistenten Karl Strauß von Steinbrück »ach Cilli übersetzt. $i« Spätling. Heute brachte man un« eine im Freien «nd zwar im Pellö'ichen Weingarten gepflückte Erdbeere, zu dieser Jahre«z»it gewiß eine Seltenheit l pi< schönste Straße der Umgebung Cilli« ist wohl die, welche von Cilli nach Tüchern führt. I« Sommer ist sie ein Meer von Staub und im N8e«U4* I Frühjahr. Herbst und Winter nichl« al« eine große Kotlacke. Die armen Schulkinder, welche diese Straße passieren müssen, kommen mit durchnäßten und kotigen Kleidern in die Schule und die Folgen davon find Schnupfen, Verkühlung und zuletzt TodeSkrankheiten. Natürlich die Voltsbeglücker Sernec und Decko al« BezirkSverireter haben wahrschein» lich keine Ahnung, wie die ihnen anvertrauten Straßen aussehen, sie können ja schön trockenen Fuße« in ihre Villen gelangen; daS ihnen anver» traute Wohl deS Volkes ist ihnen Luft. Kosem konnte Tausende von Kronen vergeuden, aber sür daS all-gemeine Beste haben diese Herren kein Geld. Wir hoffen, daß diese türkische Straße bald in eine österreichische umgewandelt wird, wenn nicht von der windischen, ganz gewiß aber von der deutschen BezirkSvertretung. Südmark - Aücherei. Dieselbe wurde am 1. März 1901 eröffnet und ist gegenwärtig beim Stadtamte im Borzimmer deS Herrn AmtSvor» stande« untergebracht. Sie enthält 85 Bände wissenschaftlichen und 1280 belletristischen Inhalte« und die besten Romane der Neuzeit. Au«leih-stunden sind jeden Montag, Mittwoch und Freitag (Feiertage abgenommen) von 1 bi« 2 Uhr nachmittag«. Die MonatSgebühr beträgt 10 Heller, außerdem sind 2 Heller für jeden Band für vier» zehn Tage zu entrichten. Bücherverzeichnisse sind ebendaselbst um 4 Heller per Siück zu haben. Im Jahre 1901 wurden 4170, im Jahre 1902 7760 Bände entlehnt. Jeder Deutsche kann Bücher entlehnen. gi» geistlicher Mitarbeiter des Südmark-Kalenders. Selten sind die katholischen Priester geworden, die treu zu ihrem deutschen Vo ke stehen, aber verschwunden sind sie gottlob noch nich« ganz; daß eS noch Männer gibt, die sich im Priester kleide ihr treue« deutsche« Herz bewahrt haben, da« ward un« in den letzten Tagen wieder kund, al« wir in dem eben zur Au«gabe gelangten Südmarkkalender sür da« Jahr 1904 blätterten. Unter den vielen trefflichen Mitarbeitern diese« köstlichen Jahrbuche«, aus da« wir noch ausführlicher zurückkommen werden, erschein» auch Otto Kernstock, der sangeSgewaltige Pfarrherr von Festenburg in Steiermark mit dem schönen Liede .Gängerdank". Aür Kastwirte und Ateischßauer. Die die«-jährige Verhandlung wegen Uebernahme der Ver» zehrung«fteuer von Wein und Fleisch in eigene Regie der verzehrungisteuerpflichiigen Parteien findet am Freitag, den 23. d. M.. um 9 Uhr vormittag« in der Genossenschas»«-Kanzlei der Gastwirte und Fleischhauer »Hotel Post" (Rebeu» scheg) statt, wozu die Interessenten vollzählig zu erscheinen eingeladen werden. Hrste steirische Heffügelausstellung in Hra; Die erste steirische Geflügelausstellung, welche von der k. k. Landwirtschaft«-Gesellschaft sür Steier-mark unter Mitwirkung deS Vereines sür Tierschutz und Tierzucht veranstaltet wird, findet in Graz am 7., 8. und 9. November (gleichzeitig mit dem Obst' und Weinbaumarkte) statt. Zugelassen werden nur Hühner heimischen (Steirer») Schlages und solche mit weißlichroten (fleischfarbigen) Beinen mit vier Zehen. Ferner können Gerätschaften und Futtermittel ausgestellt werden. Die Prämiierung findet schon am Tage vor der Ausstellung, d. i. den 6. November, statt. Es wird sonach jenes Geflügel. daS nicht am 5. November 1903 nach-mittags in Graz eintrifft, nich« Berücksichtigung finden können. Gelegentlich der Ausstellung wird sämtliches zur Zucht besonoer« geeignetes Geflügel von der Vereinigung der Steirerzüchter de« Vereine« für Tierschutz und Tierzucht mit Ringen versehen werden. Auch findet die Verteilung einer ent» sprechenden Anzahl von Preisen statt. Standgeld wird nicht eingehoben. Die Ausstellung verspricht sehr interessant zu werden «nd da« schon deswegen, weil entgegen ollen bi«her abgehaltenen, bei dieser Schau von landwirtschaftlichen Gesichtspunkten aus die Beurteilung der Tiere stattfinden wird und weil das der erste Fall in Oesterreich ist, wo auS-schließlich nur ein heimische« Huhn zur Schau ge-bracht wird. LvkalSah« ßilli—Wöllan. Da da« zwischen dem fteiermärkischen LandeSauSschusse und den Ver» tretet» der zuständigen Zentralstellen abgeschlossene Uebereinkommen die Genehmigung der kompetenten R ssortminister, sowie des Landtages erhalten hat. wurde, wie daS .Eifenbahnblatt" meldet, d e zuständige StaaiSbahndirektion angewiesen, mit dem LandeS luSschusse von Sieiermark den aus Grund deS Uebereinkommens zu vereinbarenden Betriebs-vertrag abzuschließen und sich gleichzeitig mit der Südbahngesellschajt in Betreff der Uebernahme der bisher von dieser betriebenen Lokalbahn, sowie de« Nummer 34 Personale«, beziehungsweise der anderen noch anfr zutragenden Fragen, in« Einvernehmen zu setz«» z»e»tscher Schuko tr ein, In der Sitzung M engeren Ausschusses vom 14. Oktober 1903 mttk den Sparkassen von Herzogenburg. Jsch und Nie», den Gemeinden Ried. Obernberg und Ebersdjivw, sowie dem deutschen Politzaer Lehreroereine ii Deutsch - Bielau sür gemachte Spenden und da Ortsgruppe Mittelgrund für dm Ertrag ei«« Gartenfestes der Dank ausgesprochen «nd beschlosst* Han» Kudlich zu seinem 80. Geburtstage herzlich zu begrüßen. Dem in Troppau verstorbenen laitf» jährigen Mitgliede Herrn Gotter widmete der Bor, sitzende einen warmen Nachruf. Für die Schale in Echüttenhofen wurde eine Unterstützung ar«r Schulkinder, sür die Schule in Neurohosna würd» Lernmittel «nd für die Schule in RiederSIwif Schulbücher bewilligt, der Schülerlade de« S?» nasium« in Prachatitz ein Betrag gewährt und ta im Entstehen begriffenen Volksbücherei in Tschm nowier eine Bücherspende zugewendet. Für da Schulzubau in Luttenberg wurde ein Teil der Ba» kosten flüssig gemacht und der Suppenanstalt :» Thörl eine Unterstützung für da« nächste Jak bewilligt. Z>rache»5«rt. (T o d e«f a l l.) Hier staib ai 15. d. M. Frau Anlonie Hafner, geborene Fehl, die Gattin bei k. k. SchulraieS und Direktors da LehrerinnenbildungSanstalt in Görz, Herrn Fratj Hafner, und Mu»er de« t. k. Bezirk« haupima«»^ Herrn Aloi« Hafner. (Die Eröffnung der k. k. BezirkShauptmannfchaft G o n o l> i). i Mit 1. Oktober wurde in Gonobitz für den Bezirk Gonobitz eine selbständige k. k. Bezirk»hauplma»» schaft errichtet. Die Bevölkerung ist darüber setz erfreut, weil damit ein schon lange gehegter ©uufch in Erfüllung gegangen. Au« diesem Anlasse va> anstaltete die hiesige Gemeindevertretung am 12. Oktober in O«kar Urban'S Hotel ein Begrüßung banfett, zu welchem alle Beamten der neu.» Se> zirkSoaupimannschafl. die Spitzen der übrigen fa hörde» und Aemter, die Leiter der beiden Boikb schulen, die Mitglieder des Bezirksausschusses, die drei Advokaten deS OrteS u. v. a. geladen würd» (Der slooenische Advokat Dr. Joh. Rudolf lehn« jedoch die Einladung nicht sehr taktvoll ab) M Ehrengast nah« an der Tafel der ReichSratSabg» ordnete Dr. Josef Pommer teil. Bald war alle« in bester Stimmung und die Reihe der Trinkspriche begann. BezirkSobmann Franz Possek gedachte n kernigen Worten deS obersten Schutzherrn, uns-nt Ka ser« und dankte sür die Wohltat der Errich:», der Bezirk«hauptmannschoft; Bürgermeister b. Kadiu"iz wie« darauf hin, vaß sich um da« Zu» standekommen de« neuen Amte« Seine stxzelleiq Gras Clary die meisten Verdienste erworben. A« Anerkennung diese« Umstände« hat ihn die G» «eindevrrtretung von Gonobitz am 6. Oktober ei» stimmig zum Ehrenbürger ernannt. Dr. Laitm» au« Weiienstein sprach als ältester Bürpermeisla de« Bezirke« aus den neuen k k. Bezirtthavpi««» Baron Müller-Hörnstein, gab feiner Hoffimß dahin Ausdruck, daß der Verkehr zwischen Behielt und Bevölkerung stetS ein angenehmer sein in) daß die Bewohner deS Bezirke« durch da« im Amt sowohl in geistiger, wie in sozialer Bezieh«, so manche Förderung erfahren mögen. Bezirkt-hauptmann Baron Müller dankte für die ehnnta Worte und versprach, daß er sich bemühen werbt, allen Bevölkerungtschichten jederzeit so weit al» möglich en gegen zu kommen. Er versicherte ata auch, nicht nur der starre Beamte sein zu woll» der in der Erledigung der Akten sein lim u*> Aus erblicke, sondern au« dem mnigen Verkett» mit dem Volke sich die Ueberzeugung verschafiq wolle, aus welche Weise sich die in die neue 0e> hörde gesetzten Hoffnungen und Wünsche auch oer> wirklichen ließen. Hieraus sprach Bürgermeister Kadiunig aus den bisherigen Leiter der k. k. pol«. Exposilur k. k. Kommissär Dr. Adam Weiß ode Schleußenburg. banste ihm sür die umsichtige Leitung seines Amtes, für die Aufmerksamkeit, tu er stets den Bewohnern des Bezirkes, inSbesondm aber jenen des Marktes Gonobitz entgegengebracht und wünschte ihm ferneres Wohlergehen. Dr. dankte gerührt für die Anerkennung, die ihn xe-zollt wurde, versicherte aber, nur deshalb feitet Ausgabe stet» gerne und leicht nachgekommen p sein, weil ihn die lieben Bewohner von Soiwdq jederzeit auf da« Tatkräftigste unterstützten. Die heiteren Klänge einer Abteilung der boSnischet Regiment«kapelle au» Graz. der geschmackvoll ge-schmückte Saal, die vorzüglichen Speisen und Herr« lichen Weine trugen auch nicht wenig zum Gelinget deS Bankettes bei. Und al» a« Abend daS Ich Stummer 84 „fcKts** Macht- Seite 5 (onjnt begann, konnte der große Saal die Zahl der Feftteilnedmer kaum fassen und wet nach Mitlernacht laus i>te inau noch den vorzüglichen Leistungen der nimmermüden Musiker. So ist auch dieser erei.-ni«rolle Tag sür Gonobitz in würdig-fler Weise verlaufen. K«g«r. (Der Ausstand.) Der Ausstand der Bergarbeiter im Kohlenrevier von Sagor dauert fort. Die Delegiert?» sind nach Ablehnung der von der Trisailer KohlenwerkSaesellschafi gemachten Loizeffionen mit erböhlen Anforderungen an die Direktion heranaelrelei'. Sie verlangen »ine 30pro< zenlige Erhöhung der Gedinge, eine 5 prozentige Erhöhung der Herr»nfchichlen in und außer der Grube, sowie der fixierten Minimallöhne sür alle Ardeilerkaitflorien. Da» D tachemenl 27. In-santerieregimenl« ist am 15. d. M. zurückgekehrt. — In Trlfail rotem die Berladearbe t?» foil-Atsetzt. Der Stand de« Ausstand ist unverändert. Sine un« vorliegend« Poftiarlen-Eerie schof Dr. Kvhn. Seine skandalösen Prozesse mit armen Holiarbnlern haben s»i»erzeil da« peinlichste Aussehen erreg». Trotzdem wurde Herr Kohn von seiner merkwürdigen Aus-saffung der christlichen Nächstenliebe nicht ub^edracht, wie ein Fall beweist, der am 25. v. Ml«, vor dem Brünner Strafgerichte zur Verhandlung kam. Ein Taglöhner und eine Taglöhnertn hatten sich wegen de« Verbrechen« de« Diebstahl« zu v raniworten, da fie in einem erzbischöflichen Walde Holz sich angeeignet hatten. Der Gerichisiof verurteilte sie wegen Übertretung de« Diedstahl« zu sechs, d-zw. drei Tagen Arrest und zum Ersitz de« Schaden«. Es fei hierzu nur brmerti, daß Dr. Kohn ein jähr-licheS Einkommen von ungefähr 800.000 kl hat $ine reizende Radlergeschichte. Ein heiterer Vorfall fpielie sich kürzlich bei dem MiitagSzug« der Bahnstrecke Hildburghausen—Leimrieth ob. Be kannllich zieht sich hier die Bahnlinie an der Straße ntilang. Al« d«r Zug sie Steigung vor dem Hölz-chen erreicht hatte, kam ein Radler nachgefahren und rief wem B^dnbeamten zu: »He. Schaffner. Sie haben Ihre »neipzang« (Koupierzange) verloren, ich will sie gleich bringen.' Sprach« »nd wendet da« Rad eilig rückwärts. Tatsächlich war dem Schaffner. a.'S er während der Fahrt außen von Wagen zu Wagen kletterte, um die Fahrkarten zu kontrollieren, seine Zange entfallen. Der Zug suhr indessen langsam weiter. Wenige Minuten später erschien der Radler wieder in voller Fahrt, drück'e sich bi« an den Zug heran und üben:, ichte dem erfreuten Schaffner da« unentbehrliche Instrument, ein Trinkgeld stolz ablehnend. Sehr treffend be-«ertle ter Schaffner zu den lachenden Fahrgästen: .Da schimpft «an immer über die verfluchien Rad« fahrn und bedenkt nicht, wie nützlich sie doch «auchmal sein können.' Kettere» »om Z-loh. Auf der Mainzer Meffe hat gegenwärtig ein ftlohzirku« sein Feld aufge-schlagen. Seine Anwesenheit erinnert einen Leser de« „Mainzer Jiurnot- an folgenden amüsanten Zwischensall, der sich seinerzeit im Zirku« zu F. ereignete. ES ist d.e« ungefähr 25 Jahre her. Der Zirkutdirekror führte einem distinguierten Puolikum in einem besonderen Sälchen e neS Restaurant« seine in Freibeit dressierten Flohtierchen, teil« vor einen Wagen gespannt, teil« auf demselben sitz-nd, vor' Mit großer Spannung verfolgten die Zuschauer diese« wirklich hübsche Schauspiel, al« plötzlich der Diener vom Bock herunter auf eine der drei in erster Reihe sitzenden Damen sprang. Ein große« Geschrei entrang sich natürlich allen drei Damen, und jede versuchte so schnell al« möglich ihren Platz zu verlässt». Damit war jedoch der Herr ZirkuSdirekivr keineswegs einverstanden — un'tr Dringen, Bitten und Flehen, die Damen mögen doch bedenken, welche Müde e« toste, einen Floh zu dressieren, wurde denselben ein Zimmer für die Flohjagd bereitwilligst eingeräumt. Natürlich gab die« im Publikum Anlaß zu mancherlei Scherzen und m^n glaubte schon, die Pirsch sei vergeben«, al« die Damen den kleinen Saal wieder betraten und eine derselben freudestrahlend dem Herin Di-rekior den entsprungenen Flüchtling zwischen zwei Fingern graziö« überreichte. Die Freude und da« Hallo de« Publikums war schon kolossal; al« aber der Herr Direktor um Ruhe da» und erklärte, dieser Floh sei nicht der vorder entsprungene „Diener", da war'« vorbei mit der Gemütlichkeit. Z>as Gedächtnis »erkoren. Ein merkwürdiger Fall ron vollständigem Verlust de« Gedächtnisse«, der eine Mutter und ih>en Sohn gleichzeitig befiel, wird au« B ighlon berichtet. Man fand dort eine etwa 45jährige Frau, die anscheinend nicht wußte, wo sie war, in den Straßen umherwandern. Aus dem Polizeibureau, wohin man sie brachte, kointe sie nicht angeben, wer sie w,r und woher sie kam. Bald nach ihrer Ankunft rief »in 17jähriger Knvbe die Hilfe der Polizei an. um »ine Spur f inet Mutter «Mitteln zu können. Er beschrieb sie — e« war die eben in Gewahrsam gtdrachir Frau. Aber auch der Sohn hatte sein Gedächtnis ver-loren. Obgleich Mutter und Sohn viel befragt wurden, können sie sich nichl einmal ihre« Namen« erinnern. Genau» Beschreibungen Beuer sind de-kannt gemalt worden. Vo,läufig hat man die Mutier in« Krankenhau« und den Sohn in« Aibeii«-hau« gebracht. Eine chinesische gonrnve durch Kuropa. Die Lorbeeren, die die japanische Truppe von Sada Ducco in Europa gepflückt hat. lassen augenscheinlich die chinesischen Schauspieler nicht schlafen. Wie der „Gauloit" be ihm. wird eine Schauspieler-truppe de« Himmlischen Reiche« schon demnächst »ine Tournö^ durch Europa unternehmen. Die au« 45 Mitgliedern bestehende Gesellschaft ist in PetetS-bürg angekommen, von wo sie sich nach Wien, von da nach Berlin und schließlich nach Pari« b»grdtnwirv. Kine merkwürdige Heschichte an» Ziirma. Der »Daily Mail' wird au« Birma eine ganz eigeniümliche Geschichte mitgeteilt: Die Birmefen glauben an di« Wied»rauficst»hung de« Fleische« und behaupten, in einem sechsjährigen Knaben einen D>strikt«inspekior der Polizei, namen« Tucker, wieder erkannt zu haben, der im Jahre 1894 ermordet wurde. Sie haben den Knaben in die verschietenen Orte gebracht, wo Tucker früher lebte, und ver-sichern, daß der Junge sich Vorkommnisse feiner stüheren Tucker-Exist nz durchaus entsinne. Al« man ihn an die Mordstelle gebracht habe, habe ihn »in heftige« Zittern befallen, «t»d er habe di« Mordfztn» in ihren Einzelnheiten geschildert. — Für die Zeit der .Seeschlange' eine reizend» G»-schichte! > Gla» Robitscher Tempel-quelle' wintharntreibend, appetit-anregend und stofsivechjelfördernd. „Styriaquelle" hat sonst gleiche, aber stärkere Wirkung. Vor dem Frühstück FRITZ RASCH, iM»«»,. 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Der Kassa-tionßhof nahm täiige Reue vor der Erstattung der Anzeige an. hob da» Urteil aus und sprach Medwed frei. volkswirtschaftliches. Z>a» ^eben5»erlicherunst»g,schäst in Hesttt-reich Zlngar« im Aahre 1902 Wi: aus der so-eben erschienenen Zusammenstellunf, Ve» Herrn Dr. Friedrich Höaig — „Die österreichisch - ungarischen Leben»oerstcherung«gesellschasten i« Jahre liX)2». Geröll k (So. in Wien —..erhell«, ha» da« Leben»-versicheeungSwesea' e» abgelaufen?» Jihre einen bedeiiende« Fortschritt gemacht. Bei den 2b öfter-reichisch - ungarischen Sesellsrtaiten waren End« 1902 versichert in 1,080.053 Emzeloersicherungen 2834.140.2-t6 Kronen an Kapital und in 9655 Polizen 6.V94.024 Kronerr an Jahre»rente. Drr finanzielle Erfolg de» Vetnebe» war hu Jahre 1902 günstiger al» im Dorjrhre, Der ««lchäsiSoewivn betrug nämlich im Jahre 1902 7.354 9:8 Kronen gege« <>,225 308 Kronen im Dorjabre' absolut genommen war er der bedeutendste s.it 1891. •B$l■ * id ' g ) » ,« ri>uion>n>.ui Zlahr- und Kiehmärkte in Zlnterstelermark Am 24. Chobtr: Wannj Schwewemarktfflöflan, Be,. Schönstein. I. u. V — Am 26. Oktober: Leibuitz, Monat«viehmarkt; Reifnig, Bez. Mahrenberg, I. a. SB. — Am 27. Oktober: Frieda», Schweine-markt. — Am 28. Oktober: St. Georgen a. d. Süd---I----*■ bahn, Bez. Cilli, I. u. V.: Gleinstetten. Bez. Leihnitz, I. u. B.; Hohenmauien, Bez. Mahrenberg, I. u. V.; Marburg, V.; Oberburz, B.; St. Thoma», Bez. Friedau, V. — Am 29. Oktober: Rann, Bez. Pcllau, Schweinemast; Windisch-Feistritz, I. u. B. Aus de« Orajer Amtsblatt«. Kundmachung der Kuratel«rhSngunz über Josefa Rotter, B.»T. Tüffer. —- Versteigerung einer Liegenschaft in Modrasche am 30. d. M., B.-G. Winbisch-Feistritz. — Kundmachung der steiermärkifchen Slatthalterei, betreffend da« Verbot der Ausfuhr von Schweinen aus einigen Gemeinden Steiermark« nach Kroaten-Slavonien. Gingesendet. Kin billiges Kausmittet. Zur Regelung und Aufrechthaltung einer guten Verdauung empfiehlt fich der Gebrauch der feit vielen Jahrzehnten bestbekannten echten .Moll'S S e i d l i tz - P u l v e r-, die bei grringen Kosten die nachhaltigste Wirkung bei Verdauungsbe-fchwerden äußern, Original-Schachtel 2 Kronen. TSg-licher Versandt gegen Post-Nachnahme durch Apotheker A. Moll, k. u.k. Hof-Lieferant, Wien, Tuchlaube» 9. In den Apotheken der Provinz verlange man auSdrück-llch Moll'« Präparat mit dessen Schutzmarke und Unierschrifi. (Keil'» Bodenwichse) ist da» donüglichite EinlasSmiitel sür harte Böden. Keil'» Bodenwichse kommt in gelben Blechdosen zum Prrife von 45 Kreuzer» in den Handel und ist bei Traun & Stigkr erhältlich. 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Landes-Siechenanstalt in Hochenegg wird hiemit die ▼on Fleisch, Gebäok, Miloh, Spezereiwaren, Mehl und Hülienfrüchte, Bier, Holz, Kohle, Totens&rge und die Belstellunff der Fuhren für das Jahr 1904 im Offertwege ausgeschrieben und sind die mit einer Krone gestempelten und \er-^egelten Offert«, welche auf der Aussenseite den Namen des Osserenten und den Gegenstand der Lieferung zu enthalten haben, bis längstens 1. November 1904, 12 Uhr mittags der gefertigten Verwaltung einzusenden. Die Lieferungsbedingnisse können in der Verwaltungskanzlei während den Amtsstunden eingesehen werden und sind dieselben für jene Offerenten, deren Anbote angenommen werden, bindend. Von der Verwaltung der Steierm. Landes-Sieehenanstalt Hochenegg bei Cilli, am 12. Oktober 1903. Der Verwalter: «s,s Temerl. welche seit Jahre» bewabrl uuü von üervurnigeuueu Aerzten alslieicht abstufendes,lösendes Mittel empfohlen werden, «tare n eicht die Verdauung, sind vollkommen unschädlich. Der verzuckerten Fonrn wegen werden dieac Pillen selbat von Kindern gern . .. Eine Schachtel, 15 Pillen enthaltend, kostet 80 h, eine Ralle. 8 Mtachteln, dk drtnin*ch l20 Pillen enthalt, kostet nur 2 K «. W. Bei Vnrein^n. u g de. | Betrjpfs von K 2 46 erfolgt FrankozuaendjM einer Rolle K__jA„_Ä „PhilippKengtemV'abföhrendePillen . I MRÜ VerlaEge Knr echt, wenn jede Schachtel auff d« Rückseite mit unterer gesetzlich protokollierten Schuttmarke .Seil. Leopold" in rot »ch wartem Druck versehen ist. Lnsere regutner-teo Schachteln, Anweisungen und Lmballagen raflssen die Lnur-ichrift Philipp Neuatein, Apotheker" enthalte«. piilllnp HiriwiH» » Apotheke mm .Heiligen Leopold". Wien, I., Plaukengaste <>. I In Clllls M. Knnaehcr. w Plflss - Staufer - Kitt in Tabn and Olliirn mehrfach raitGold-urd Sllbermedttillea prämiiert, unübertroffen »um Kitten zerbrochener Gegenstände, bei: Jlerlti Ku <■ rli. Glashandlung in Cilli. 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Ludwig Srosel Karl Scherz de Cseklesj al» Drnder. Mutui. u»g. ieiba«rbt-m«iot ». ». Josefine Hausbaum. geb. Srosel al* Schwiegervater. Christine Ranmiker, geb. Srosel 8815 al« Schwestern. €d>t nur mit der Marke „Königs adler"! nur mit der Warke „Königs-Edler"! Schweizer Hdler-Strickgarn cbwciicrHdUr-Seidenglanigarn mÄp sind die besten Strickgarne ! > «n« s«rhm b°> ■Mlucas putan, cilli —■ ■■ ■ Grazerstrasse Nr. 8 ==— Specialgeschäfl in Zugehörartikel für Schneiderei, Strick-*, Häckel- und Siick-Arheitea. *m ucbdrucfcarbcitcn ,,wH« ..c-'-j-" cm Seite 10 3hmmrr 84 HOTEL STADT WIEN sonnte äsn lS. Oktober ISV8 » ELITE-KONZERT »«»geführt von Jder CiUier Musikvereiwkapelle unter ( Beginn 8 Uhr. der Leitung des Kapellmeisters Ilenrn L. Schachenhoser. Eintritt &0 Heller. Hieza macht seine ergebenste Eiuladnng R. GRANIGC( Hotelier RESTAURATION „BAIERHOF" empfiehlt vorzüglichen neuen, plcksüssen WeinmosJ -SO Eigenbau des Herrn Franz Karbeutz in Cilli. 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