^A. Dienstag, 5. Mai 1891. 110. Jahrgang. kMllcher Zeitung. ,' —,_ ____ I^. ^!'^ ^lbi'«l!^^ «^ " l> ver 1 endu >l « : ga»,jülirja!,r!g fi, ?.'><', Im !i,,, ^.,U' ^ü<». ,>ür die Zustellnna in« Hau« ganziähr!« N, l. - InsevtionKsskbür: ssilr I ^^^,, ' «e>le» 23 !r,. grühere per Zelle « l?,.- b?! «ftcren Wicderbolxxgen vei Zeile » kr. Die «Laibacher Zeitung» erscheint täglich mit Ausnahme der Oon». und ffelertaze. Die Ädmlnlstrotiu» befinde! stch llonarejöplah 2, die «edaltlon Nahnhofgaffe »4. Sprechstunden der Nebactlun lügllch von l» b!« <« Uhr vurmittnn«, — Unsrnnllerte Äriele werde» nicht angenommen und Wanulcrlftte nicht zurückgestellt. ^ ^Amtlicher Weil. >V^^^ Apostolische Majestät haben mit ^chTZ.^"iben vom 27. April d. I. dem U?'"l>nt w, "" Karl Freih.rrn v. Lederer. R>^^liidp ^^'brer Erst<>n Arcieren - Leib' I i«verlp^"^ Oheimen Rathes taxfrei aller > '"yen geruht. n«t l --------------- Vtt ^Apostolische Majestät haben mit Wl dei G 'H^llng vom 26. April d. I. dem ^ ^tt d°n ?lterei in Prag Johann Bittner lV^slllhesjä'^ erbetenen Uebernahme in den !<^ ttl^i ?,,'" Anerkennung seiner vieljährigen "?3rll!i Mchen Dienstleistung das Ritter» VlH ^'Joseph. Ordens allergnädigst zu ver- ^ l ^___ Wtl , ^ h«.s,, ""l> Charakter eines Hofrathes aller. ^<^geruht. Schönborn m.p. c^tamtlicher Theil.'"'" ^'lch-deutscher ^^h^svertrag. ' ' lc>^ Wien. 3, Mai. ^'"t) ^. wiihevollen Unterhandlungen. ''" Och '"elfacher Schwierigkeiten ist end-^ "re'lch^"M" und Deutschland ein ^NsH s.s.^^^ den neuen Handelsvertrag "^Ist? che Einigung zwischen den beiden ^ E« ^" oes europäischen Continents er. ^ darf ^'.^ zu erringen nicht leicht, und ^ vo^ s^.^n Ereignis bezeichnet werden, ' >'tere » ^""^' ""ch bedeutungsvoller ""n, t>z^"w!cklung werden wird und be- Vulitif ^^ndlagen der a/sammten wirt- ^reil K, ^ vertragschließender Theile l ^d^r^""kn Europa's zu schassen. c^^lllitj, '.? der großen Reiche, die auf dem >!!? tvirt^'?<."f"lqt ist, vollzieht sich nun- s ^^^Haftlichen Terrain, Sie war auf dem einen wie auf dem anderen Boden die Folge des gleichen gewaltigen Anstoßes, und sie wird in beiden Richtungen auch fernerhin von gleichen Grundsätzen ge« leitet bleiben. Jene für Europa so ereignisreiche gegen-sntige Annäh rung Deutschlands und Oesterreich-Ungarns, welche in dem Bündnisverträge ihren Ausdruck gefunden hatte, sie war durch die Constellation Europa's herbeigeführt worden, welche beide Reiche brmüssiqt hatte, sich gegenseitig zum Schutze des Friedens und der geltenden Ordnung zu verbinden, um auf solche Weise im vorhinein drohenden Eventualitäten zu begegnen, die Freude des Frirdens überall zu stärken, den Gegner im vorhinein zu entmuthigen. Allerdings wurde nicht überall der wahre Zweck des Bündnisses sofort erkannt, und das Misstrauen wurde vielfach rege. vielfach auch von den Gegnern des Friedens künst» lich ausgesäet Allmählich aber wurde Europa der wahren leitenden Ideen des Bündnisses inne, andere Staaten schlössen sich demselben an oder theilen offen seine Tendenz, und nunmehr darf Europa wohl die zwei Decennien des Friedens zum nicht geringen Theile jenem Zusammenschluss der großen Central-mächte danken. Die wirtschaftliche Annäherung, das Bewusstsein der steigenden Nothwendigkeit einer solchen war die Consequenz des wachsenden einseitigen Protectionismus. des von manchen Staaten betriebenen Schuhzollsystems. Das politische Bündnis war freilich in dem Augenblicke geschaffen, da volle Klarheit über die Nothwen» digleit gewonnen war, de;z bestehenden Macht- und Rechtszustand Europa's zu schirmen und keinen Ein« griff in denselben zu dulden. Aber eine ökonomische Annäherung hat — wenngleich die leitende Idee nicht lange bis zu ihrer vollen Anerkennung zu kämpfen halte — doch mit so zahllosen wirtschaftlichen Interessen zu ringen, dass sie nur langsam und behutsam und unter thunlichster Schonung der gegenseitigen Bedürfnisse ver« wirklicht werden konnte. Man hat vielfach diese Schwierigkeit unterschätzt. Man dachte, Deutschland sei be-müssigt. auch ohne entsprechnoe. Gegenconcessionen von unserer Seite seine AgrarMe herabzusehen. Aber die Abstimmung im deutschen Reichstage, das bedroh« liche Stocken der Negociationen um die Mitte März in Berlin beweisen uns ja deutlich die Irrigkeit dieser Anschauungen. Auch wir mussten selbstverständlich zu Opfern bereit sein, um den Eintritt unserer landwirtschaftlichen Products nach Deutschland zu ermöglichen, und der Vertrag ist wohl genügend gekennzeichnet, wenn bemerkt wird. dass er nicht auf Grund freihändlerischer Theorien geschaffen wurde, sondern vermöge der Ab« wägungen des gegenseitigen Schuhkedürfnisses. Das österreichische Handelsamt und dessen unermüdliche Unterhändler sowie die Vertretuna des Ackerbaumini -steriums blieben, getreu ihrer Gepflogenheit und ihrer Gewissenhaftigkeit, auch in steter Fühlung mit den producierenden Kreisen, und das gemeinsame Mini« sterium wie dessen Bevollmächtigte waren auch bemüht, etwa divergierende österreichische und ungarische Inter« essen in Einklang zu bringen. Es ist deshalb nicht Ungarn allein, das durch die Ermäßigung der agrari« schen Zölle einen Vortheil für seine Ausfuhr finden wird; auch Galizien ist mit seinem Holzreichthum, Mähren mit seiner Gerste und seinem Malz, Schlesien mit seinen Steinbrüchen, die Alpenländer mit Vieh und Holz. Böhmen mit zahlreichen Rohproducten und Fabrikaten an dem Vertrage wesentlich interessiert. Als dankenswertes Resultat der aufopfernden und alle betheiligten Vertrauensmänner der diesseitigen Re» gierung, der ungarischen Rcichshälfte und der gemeinsamen Aemter nahezu erschöpfenden Bemühungen darf die gesammte Production, Industrie und Handelswelt der Monarchie neben der gegenseitigen Herabsetzung vieler Zollpositionen vor allem die Stabilität begrüßen, die für mehr als ein Decennium an die Stelle der Unsicherheit und der ewigen Schwankungen getreten ist, welche dem ökonomischen Leben jede Sicherheit ent« zogen haben und welche das gesammte Verlchrsleben in noch heftigere Fluctuations geschleudert hätten, wenn die Vertragsverhandlungm gescheitert wären. Für eine lange Periode ist nunmehr ein erträglicher, aber auch gesicherter Rlchtszustand geschaffen worden, welcher das ökonomifche Streben und Wirken in einem großen Oe« biete vor jeder Ueberraschung schützt, ihm die endliche Ruhe und Festigkeit zu gewähren vermag. Aber es darf wohl nicht bezweifelt werden, dass, wie die politische Allianz zwischen Deutschland und Oesterreich-Ungarn durch die Wahrheit ihres Gedankens eine Ausdehnung erfahren hat und auch im vorhinein anderen Staaten den Beitritt ermöglicht hat, auch das ^ Heuisseton. ^i^ellung orientalischer Teppiche in Wien. ^ Hj ^«chen ist unsere Rt'ichshaupt« und ^nsw,,"" eine selten schöne, leider nur l >Nü^ U l "'ch" geworden, die zu » ^zu _, versäumen sollte, dem anders die ^.» Men erscheint. Wir meinen die 'H>se daz, Teiche, wie sie in so daw !^l,.!>n, ba, - l- Handelsmuseum in Scene zu ^lA" ^".le dieses trefflich geleiteten u„d ->tvie : ""'"es Staatswrsens im großen ^i? tv,tt>/' 'p^iellen Zweigen bereits schon > der ^Institutes sie bringen - Dank h^°fes A^/rziuM Förderung Seitens des . V"detzl "7 dann dir Unterstützung durch ^>l>?g. Nj? ""U' die Museen von London. ^7^^' Budapest. Rlichenberg und ' lt^tdor "llYMlgung seitens einer ansehn« Privatbesitzer - an fünft- ' flicht °rr durch Alter und Provenienz. M^hrit i^'" b" lrchnischm Aufführung >ih ^ tvie k 55olm. durch Mannigfaltig- ^ H^,t °"lch Verschiedenheit der Bestim- ^ Vllich^ "l'd interessante orientalische X^ich^' Ansicht. ,' eilten °l>o hier vereinigten Seltenheiten ^./^Ns d '^ kunstgewerblichen Artikels " Teppich des Fürsten Adolf Schwarzenberg (laut Hausinventar vor Mitte des vorigen Jahrhunderts gearbeitet) zeigt wieder auf blauweihem Grunde in der Mitte vier Gä'nfepaare, auf dunkelblauem Grunde weiterhin Cypressen, breit« ästige Bäume. Panther. Pfauen u. s. w., in den Ecken je einen chinesischen Vogel; ein altorientalischer Teppich des Fürsten Lobanov Drachenpaare, Damhirsche. Zie« gen, Panther, in der Bordüre in oblongen Medaillons unter Blütenranken Thiergestalten (Hund, Hase. Gans, Löwe); ein sowohl durch die Feinheit des Gewebes wie den Glanz und die Harmonie der Farben hervorragend schöner Kaschkai-Trpplch (verkäuflich, Preis 3000 Gulden) auf rothem Grunde das so beliebte sogenannte Herati. Muster. in der Bordüre aber auf weißem Grunde eine Wellenranke mit bunten Palmetten, Roset« ten, Lanzrtlblättern und Inschriften. Prächtige und kostbare antike Teppiche hat außer dem bereits erwähnten Iagdteppich der Allerhöchste Hof in einer Suite seltenster und schönster Piecen, haben ferner Fürst Johann Liechtenstein — einen altpersischen, vielleicht schon aus dem 16. Jahrhunderte stammenden Laibacher Zeitung Nr. 101. 834 5.«5^ ökonomische Bündnis zwischen den beiden Kaiserstaaten nicht auf diese allein eingeschränkt bleiben wird. Das gewaltige Handelsgebiet, das nunmehr anf einem we< sentlich ermäßigten Tarif aufgerichtet wird, wird eine mächtige Attraction auf andere Industriegebiete aus» üben. Schon die Gewährung der Meistbegünstigung seitens eines Theiles wird einen Wert repräsentieren, der nicht ohne Gegenleistung von dritter Seite zu er» ringen sein wird. und die Nothwendigkeit, der Vortheile des neuen Handelsvertrages theilhaftig zu werden, wird vielen Staaten der Anschluss an diese gemeinsame Ver« tragspolitik beider Reiche erwünscht und unerlässlich zugleich machen So ist denn auch das ökonomische Bündnis ein Werk eines Bedürfnisses des Schutzes, der Abwehr des auf vielen Gebieten des ökonomischen StrebenS hervor« brechenden Protektionismus. Es ist ein friedliches Werk. das auch den ökonomischen Frieden und die Sicher» stellung der Grundlagen für einen für alle Theile er» träglichen und gedeihlichen Verkehr anstrebt, eine Schöpfung, welche nicht durch Druck, sondern durch die ihr innewohnende Macht, durch die Vortheile, die sie allen Compaciscenten einzuräumen bereit ist, niemanden abschrecken, und viele gewinnen will. Und insoferne immer mächtigere Gebiete Europa's in die Sphäre gleicher wirtschaftlicher Interessen gezogen werden, die Identität der Ziele vermchrt wird. die gleichen Wünsche und die gleichen Hoffnungen auch das ökonomische Leben erfüllen, werden auch für den allgemeinen Frieden neue Pfeiler geschaffen, welche lief in der menschlichen Natur wurzeln. Wenn einmal die Volksvertretungen daran gehen werden, diesem Werke die legislative Sanction und damit die Lebeusweihe zu ertheilen, so wird wahrlich diese Aesieglung von nicht minderer Bedeutung weiden, als die rein ökonomische Seite des großen Vertrags-Instrumentes. Politische Uebersicht. (Das Abgeordnetenhaus) hat mit Rücksicht auf die griechifchen Osterfeiertage seine Plena»« sihungen auf einige Tage unterbrochen; dann sollen aber die Sihungen rascher aufeinander folgen, um die Adressdebatte mit thunlichster Beschleunigung zu Ende führen zu können. Um Pfingsten tritt allerdings wieder eine Unterbrechung ein, doch soll dieselbe nur vou kurzer Dauer sein. (Flotten übun gen.) Wie b kannt, wird Seine Majestät der Kaiser den diesjährigen großen Flottenmanövern in den dalmatinischen Gewässern beiwohnen. Die Uebungen werden in den Gewässern von Tivat bis Trogir stattfinden. Vom 20. bis zum 30. Juni auf die Dauer der kliegsmäßigen U bnngeu sollen die Häfen von Saldini und Marina durch Minen und Nehbarriören abgesperrt werden. Die Ein» und Ausfahrt wird den Schiffen nur unter Führung eines vom Nefestigungscommando hiezu designierten Bootes gestattet sein. (Freihäfen von Trieft und Fiume.) Wie man auk Budapest telegraphiert, ist die ungarische Regierung eingeladen worden, ihre Delegierten für die österreichisch-ungarische Zullconferenz zu ernennen, welche nach dem Antrage des österreichischen Handelsministeriums am 8. d. M. in Trieft zusammentreten soll. Die Zoll-conferenz wird über die definitive Abgrenzung des Frei-qebietes, das Reglement für die Triester Lagerhäuser sowie die anderen aus Anlass der Freihafenaufhebung sich als nothwendig ergebenden administrativen Verfügungen berathen. Nach Beendigung ihrer Aufgabe in Trieft werden sich die Mitglieder der Zollconferenz nach Fiume begeben, um über die auch in diesem Hafen zu erlassenden gleichen Verfügungen an Ort und Stelle zu beratheu. (Im Audgetausschusse) urgierte Abg. Dr. Derschatta die Errichtung eines Kreisgerichtes in Mar> bürg, besprach die dringende Nothwendigkeit der Aufhebung der unbefoldeten Auscultantenftellen und beantragte eine Resolution des Inhaltes, die Regierung werde aufgefordert, für eine entsprechende Vermehrung der Adjuten unter Auflassung der u^desoldeten Auscul-tantenstellen Sorge zu tragen. Abg. Allklje klagte, dass die slovenischen Sprachenverorduungen, ausgenommen in Kram, unausgeführt bleiben. Graf Schönborn erwiderte, er könne eine günstige Erledigung der Frage bezüglich der Errichtung eines Kreisgerichtes in Marburg nicht w Aussicht stellen. Die Erhebungen ergaben namentlich die zu geringe Ausdehnung des gewünschten Kreisgerichts - Sprengels. Gegenüber den Bemerkungen Anklje's ersuchte der Minister um Angabe bestimmter Fälle, um eine Abhilfe treffen zu können. Die Resolution Derschatta's wurde angenommen. (Die Revolte in Oroshaza.) Eine eigen« thümliche, ganz überraschende Erscheinung unter den Festlichkeiten vom 1. Mai bildet die Revolte in Oros» haza, wo es fremden Agitatoren gelungen zu sein scheint, die ländliche Bevölkerung zu einer agrarsociali-stischen Bewegung zu vermögen. Es kam zu einem blutigen Zusammenstoße und man befürchtet eine Fortsetzung der Revolte. Es bleibt vorläufig noch abzu-warten, ob nicht andere Motive — etwa administrative — die Revolte mitverursacht haben. (Im preußischen Abgeordnetenhause) bestritt bei der Berathuug des Etats der Ansiedelung«-Commission für Westpreußen und Posen der Reichskanzler die Behauptung, als wolle die Regierung den Polen auf dem Gebiete der Schulen und Kirchen ent» gegenkommen. Wenn auch von Seite der Polen der Wunsch laut geworden sei, sich der Regierung mehr zu nähern, was zunächst im Eintreten für die Vermehrung der deutschen Wehrkraft zum Ausdrucke kam, fo sei dies zwar erfreulich, aber überraschend gewefen. Die Regierung wolle — erklärte der Reichskanzler — den Polen gegenüber sich wieder freundlich zeigen, aber sie sei vorsichtig. Wenn die Polen auf den Wegen der Ver« söhnuug vorangiengen, würden die Regierung und die Deutschen der Provinz Posen folgen. (In Serbien) scheint man mit der Königin Natalie nicht fertig werden zu können. Derselben ist der bekannte Beschluss der Skupschtina noch nicht officiell notificiert worden, und Natalie hat schon im vorhinein erklären lassen, dass sie nicht gesonnen sei, Belgrad zu verlassen und dass sie nur der Gewalt weiche» würde. Wir haben diesen AiiSqang schon vor vierzehn Taqen vorhergesehen, und nachdem auch von russischer Seite der Regierung nahegelegt wird, sie möge Gemalt» mittel unterlassen. so wird wohl d"S ^ ^^ Frau ruhig in Belgrad zu lassen. 3""°^''" mehr imstande sein wird, politische ^ ^ ! bereiten. ^ ris)^ (Der französische Zoll °r^,,,, zöstsche Handelskammer in London ^ ^M^.^ ' des Handels und des Ackerbaues «n « ^ ^', Mitgliedern der zugänglich gemachtes Memorandum " ^ '^.. in eingehender Weise den Bericht vev v .^.^ über den neuen Zolltarif wide« ' ^ ^,'> Grundlosigkeit der in demselben ü,^^ schädlichen Wirkungen der Ha"^ UM"' französische Volkswirtschaft enthaltene' ^ nachweist. ^,, a n d.) ^ ' - (Theuerung in Deutsch' ° .,^ 5' demokratische Blätter berichten, beav,"^ demokratische Reichstagsfraction eme ^ . ^l ^« die Regierung zu richten des 3"^"" ^^„dfl „ gierung in Anbetracht der in beim ^ ^> steigenden Getreide- nnd Brolpre'se )". ' .^ (Eine Cabinets < Neco" ,., Rumänien) soll noch vor de" ^ 1^ ; Kammer erfolgen. Verschiedenen Ow ^, Lascar Catargiu das Minister-Pran".^. und General Florescu den früher "' sioentrnsitz im Senate einnehmen. „h^ (Aus Skutari) wird tele^^sa"^!' Untersuchung der Z.istände Albany's ^ tische Commission wurde abberuft«. " > Untersuchung ist bisher unbelanm^^^ Se. Majestät der Kaiser ^"''",1^ Zeitung, meldet, der Gemeinde ^".^ ^ ^ reich zmn Zwecke des Schulballes ,^M von 200 st. aus der Allerhöchste» ^ willigen geruht. .1'.!'' - Das Ausftellungscomiti theilt u"S «5 " z».^ .^ falschen Gerüchten gegenüber ist <-'« ^ l? dass die Ausstellung ganz besN"" ^ ^hr öffnet wird. An diesem Tage um "" ^ia^ ' sich ein riesiges Spalier von ^r ^ >', Hradschi" durch die Hauptstraße" Pl°^ n^ stellung entwickeln. Festthore in den " ^ ^ Reisig und passenden Aufschriften A ^ih^c''' Prag ein äußerst feierliches Nu-seh " zll<^ — (Ein interessante ^lt^ process.) Unter diesem Schlager ^. ,,. die Mittheilung, das« M«n d,e ^le" .^., sicherungz-Gesellschaft seitens ""s" ^" ^/, auf Rückerstattung der eingezahlten ^^l.. wurde, weil die «Newyorl' «m ^end ' , , Actien-Gesellschaft protokolliert war, ^ M ^ lichkeit eine Genossenschaft ist. ^ .yl?^ . "' erfahren wir nun Folgendes: .^n ^' . allen ihren, in Tausenden und 4«"' ^l^^,^^ breitete,, Prospecten und bet 1^ ^ <"t >m Sarajevo über 50 We-oerinnen beschäftigt. Es bildet sozusagen eine Specialität des modernen bosnischen Erzeugnisses, dass man hier auf Bestellung orientalische Teppiche in jeder Größe, bei Bestimmung von Dessin und Farbe, erhalten kann. Bisher erzeugte man in Bosnien zwar nur gewirkte Teppiche, doch trägt sich die hohe Landesregierung mit dem Plane."auch die DPP'^'^ ^ ,, dort gepflegt wurde, '"ed" "2 ^A,>!i,,, ' Wie wir schon emgangs ° ^re ^ ^ leider nicht gegönnt noch '"^ allen ihren Theilen ebmso HH,g e>,',, (im Börsengebäude) 5« "e^poD- ^ B,^,,> sich der Besichtigung.d.es A z,, 5. der suche mindestens ",den " ' ^ rest'^h^ ,,t starken mit einer tionen geschmückten und HAD^ss^^, aus der Feder gewiegter Fach""""gele'ttH v^>< Lachma^..v>u^ gelangen (Preis I fl- A ^" pjche, ^n " <. und Freunden orientalA^ auch jedem für das Sch^e ,,sche.' "^ ^, diesem Gebiete hochwilikomn e Oie-r ^ <.^ An da« Stattfinden d.ej" . ^ l^ stelluug schUeßt sich aber a"^ Heine" M ib< hervorr^nde Folge das M^ d ^ ,<^ Prachtwerkes, zu dess" ^O>^ Handelsmusenms durch «nächtigt worden, das .^ "h>, il i>>',^ «Orientalische Teppiche- " H.„ e"' zh" i ^ Blättern, welches Werk vor ^ ^ !'>/>',' sitze europäischer Museen. lY^^s d^^ höchsten Hofes so^ ,' Mid sich gew's« deS allge» ^ ^ p wird! ^ ^'^.«,,»N..1«>. 835 5. Mai 1891. 'Msf, ' —^—.^^—.———— ,!^l. ' ^lwahrend annonciert, und hat diese ^, ledem Versicherten gegenüber als befon- ^ 180s3"^^"' Unter den auf 3 Milliarden 'n ein Milgliedern der «Newyork» gibt es iz ./'^n, der nicht schon bei Abschluss der ''ein» Kenntnis gehabt hätte, dass die ! intt ."'" gegenseitige Gesellschaft ist. Es kann ^'lick ^ ^^sicherten der «Newyorl» aus der !che F'"' nunmehr reclificierten Protokollierung bch^'"^"d""g schmieden. Unrichtig ist es ^!l v/^. ,'^^"k» mit dem Hinzufügen als " bie N "°^en wäre. dass die Ver- .)z ""pfl'chtuilgen der Gesellschaft mithaftbar lvelck ^' '^ ^^ '"" gegenseitige Gesell- ^ «ler die Versicherten über ihre Prämien ' ße !«'^ ^l^ung verpflichtet werden können, 'Hast ^^" ^'"" Weise für die Verpflichtungen ^i ^"^ Prämienzahlung kann selbstverständ« ^ttei, Ü, °"^ren O.sellschafteir nach Belieben »^, «uz d^°"" immer eingestellt werden. Zudem >?" ^er .m^" Jahresausweise erwähnt, dass ^'onen 'c> ^°rk' bei einem Garantiefond von ^" bie ^3°"^ «ach Deckung aller gesetzlichen ""'Wn um 77 Millionen Francs über. »^serb ' ^ >n N '^°^"'k" in Südamerika.) ^ ^"'s soll, wie dortige Blätter melden. Knd w ' ^^ gespendet haben, um die aus theils auswandernden Juden in einem ttila ^"^u^delu. Es sollen große Landstriche ei ^ ^ Australien erworben und unter die ' '""den -V^"^"^ vertheilt werden. In der ^ein k '^'^n Unterstützungen gewährt, indessen ^M^^ bedacht genommen werden, sie ^nV. . ?a'"dig zu machen. 400 jüdische , 4 gebe k^ '" Argentinien als Ackerbauer an« ^ "°ch d ^^ ^^' Weitere Auswanderer- ' i ^kts<^ I" neuerworbenen ^""^"^" ^"^ "t! hi» >^re 1000 Familien, im zwelen 2000 ^'V, W.000 Familien. >l!l',ch °lgte Stiftungsftlätze.) Von den .^ s "id l g»v tungsplätzen mährischer Abtheilung ^^^""ltär-Erziehungs- und Bildungs - An- lllch^'ed ^b" und haben darauf Anspruch h> e an« ^ ^ Bewerber dem Civil» oder H<°°tt 3t,^"n, vorzugsweise Jünglinge des ^'^it "'^ndes aus Mähren und Schlesien, ^^Tal ^. ein gutes moralisches Betra« ^ «uz ^ besitze. Bei Abgang qualificierter ^e ^ " ^"n und Schlesien darf auch auf ü^ ^s,'i^"N)ä'hl,ten Adelsgrade aus anderen Vv>nge^/"0"'men werden. Sonstige Verlei- l >,!' einllsil»^"^ bei der Landesregierung. Depar- ',j.lt°^hkn werden. V^'en ^^ ein Iohannesbrotkörn- ^ '' °'le Tock ^ ^°^ '" Freiwaldau die dritt« '"rch . Mer Hermine des Blecharbeiters Franz ^°lhörnd, '^ ^'" Iohannisbrotkörnchen (ge» ^ädch genannt) in die Luftröhre ein» ' k'^ ^ssei^ ""^e zuvor mit dem Körnchen ge» ^s>^r<2 ,^'ln Fallen in die Luftröhre ge« >^>?'e l, '°" wurde das Körnchen gefunden. ^.Ain 9 y"z,ösische Ausstellung in "che>i A_^l erfolgt die feierliche Eröffnung ^ ^lohf^ s"^"ng in Moskau durch den neuen geh, ^,l" ten Gergius, Bruder des Zaren. Der ^!>G ^r U s "sicher Gottesdienst in der Kreml' VH i ^ i??^ ^^ saren ist bestimmt in Aus« ^ rühmte Historiker Ferdinand Gregorovius ist Samstag abends zu München im 71. Lebensjahre gestorben. E,-wurde am 19. Jänner 1821 zu Neidenburg in Ost» Preußen geboren. — (Ein theueres Pferd.) Das berühmte französische Rennpferd «Tristan» wurde um den Preis von 500.000 Francs von der Herzogin von Mont rose als Zuchtpferd angekauft. — (Seltsames Hindernis.) «Ach Elli. der Lieutenant von Schmidt war reizend — so zärtlich! Wär' Mama nicht dabei gewesen, hätt' ich ihn aus« gefordert — mit ihr zu sprechen!» Local- und Prouinzial-Nachrichten. Kaufmännischer Kranken- und Unterftiitzungs-Verein. Vorgestern vormittags fand im städtischen Rath» hausfaale die diesjährige gut besuchte Generalversammlung des im Jahre 1835 gegründeten kaufmännischen Kranken» und Unterstützungsvereines in Laibach swtt. Nachdem dcr Director Herr Emerich Mayer die Verfammlung er« öffnet und die Erschienenen begrüßt hatte, gedachte er der im verflossenen Jahre mit Tod abgegangenen Vereins-Mitglieder und widmete insbesondere dem verstorbenen verdienstvollen Oelonomen des Vereines, Herrn Ludwig Iäsch. einen warmen Nachruf. Die Versammelten erhoben sich zum Zechen des Beileides von den Sitzen. Sodani, wurde zum ersten Punkte der Tagesordnung: Rechenschaftsbericht der Direction über die Geschäftsführung und den Sland des Vereines pro 1890, geschritten. Dem diesbezüglichen Berichte entnehmen wir Folgendes: Zufolge der am 21. Juni v. I. erfolgten behördlichen Ge« nehmigung der nach dem Kranken «Versicherungsgesetze vom 30. Mai 1888 umgebildeten Statuten schloss dieser bis dahin unter dem Namen «HandelsKranlen- und Pensionsverein in Laibach» bestandene und rein privat gewesene humane Verein seine mehr als 50jährige Aera ab. Der Verei,, kann auf seine Leistungen mit Befriedigung zurückblicken, denn die Summe, welche er für die Krankenpflege und Unterstützung feiner Mitglieder verausgabte, ist immerhin Achtunggebietend,insbesondere wenn man erwägt, dass die Beiträge zu demselben in den ersten 40 Jahren sehr gering waren. Am 1. Juli traten die neuen Sta« tulen in Wirksamkeit, und da der Verein auf Grund derselben sich unter staatliche Aussicht stellte und hinsichtlich dcr Vereinsfonde gegch k"I^' b" empfand ich Reue, nichts A°. l^HtN^l ^ 'Ucht zurückgehalten um jeden W^'I° ° dasi^" ^kve allein machte sein Recht '/2 war ^ liebe, das wusste ich mit t>? iedpn^n e"e Offenbarung über mich fraqte ich mich dann ^^>Nlll« .^'"' "icht um den Preis ^ ""d , /"" dkm. Gedanken an eine Ehe ^^e ^zu lösen, welches mich an Waldau i?i Hit x "^' das wäre meiner unwert ge- lt'"s' tv.lch" ^s^" Makel behaftet darf '>l> ^t. ni^ °ls Gefährtin fürs Leben an c ^ U lö„ ,,^t emmal des Wantelmnthes darf li^N^ffte V?" 'Mb ich mich in unsere «'^lt zu' b^ du es lernen würdest, nur ! V" ,H MW halten, wenn Mlch deine Liebe zu l >l>te I" >tte. Im Bewusstsein, rein I ^g?ii - " deiner Abreise folgenden ^ M,t dem Baron klaren Blickes entgegensehen. Die Beziehungen zwischen uns wurden so weit gelockert, als dirs möglich war, ohne den Leuten Anlass zu müssigem Gerede zu geben, und ich widmete mich ganz der Erziehung meines Kindes, der Snche nach Paula Korn; dass ich letztere nach langem Suchen endlich als Leiche fand, milderte meine Gefühle grgen Waldau nicht. Dann,» mit zuckenden Lippen, gefentten Hauptes sprach Hilda die Worte, «dann kam die Er-krankling und der Tod meines Knaben. Erlasse es mir, von jener Zeit zu sprechen. Dass ich nach jenem enlsehlichcn Schlag weiter lebte, ich begreife es noch heute kaum. Schaudernd fragte ich mich, ob denn einmal auch nur eine Secunde lang der frevelnde Wunsch in meiner Seele sich geregt haben kömie, dass das Kind uicht wäre. damit ich leichter dir und meiner Liebe folgen könne, und — bei der Seele meines armen Knaben — ich kann es beschwören — ich fand mich frei von jeder Schuld. Nicht als Sühne für linen ver brecherischeu Gedanken hatte das Unglück mich ereilt; als ich aber meinen Knaben dem dunklen Schoß der Erde zurückgegeben halte, als ich im vollen Sinne des Wortes allein dastand, als der Mann. welcher natur> gemäß mit mir hätte leiden follen unter der Last des Schmerzes, mich demselben allein überließ und angesichts der Leiche seines Knaben nichts empfand, als rin kühl coiwentiourlles Vrdauern. da sagte ich mir, dass ich nun auch reinen Gewissens und leichten Herzens die Scheidung anstreben könne; schuldete ich doch meinem Kinde keine Rücksicht mehr. Für den Vater meines todten Lieblings war ich mehr als eine Fremde. Die veffentlichkeit ist das einzige Forum, welches Waldau fürchtet. Als ich ihm durch meinen Rechlsanwalt er» klären ließ, dass ich auf Scheidung klagen und alle Gründe angeben würde, welche mich dazu zwängen, Gründe, die in der Vergangenheit zu suchen seien, wenn er sich nicht gutwillig meinen Wünschen füge, da war er zu allem bereit, und die Angelegenheit nahm ihren normalen Verlauf. Auf jede Sustentation von seiner Seite verzichtend, warf ich ihm eine lebenslängliche Rente alle, die es ihm ermöglicht, standesgemäß zu leben, was er auch. wie ich höre, thut, und zwar mit Vorliebe in Monte Carlo. Wiesbaden oder Homburg, wo er feinem Hang zum Spiel ungehindert nachgehen kann. Durch das Spiel hat er einst meinen Bruder in den Tod getrieben, und ich fühle, ich weiß es, dass das Spiel auch ihn ins Verderben stürzen wird, ohue dass ich die Macht hätte, ihn zu retten, wenn ich es auch wollte. Doch fort — fort mit jenen hässlichen Bildern der Vergangenheit! Ich bin frei, völlig frei, ich kann und darf ganz dir angehören — felbst die Gesetze der Menschen gestatten ei mir, nicht nur allein dle Gebote mrim's Herzens. Kein göttliches, kein menschliches Gesetz kann hii'dernd zwischen uns treten, denn mit gerechten Waffen habe ich mir das Recht erfochten, dein zu sein — und dein bin ich nun mit ganzer Seele, mit ganzem Herzen fül Zeit und Ewigkeit!» (Fortsetzung solgt.) Laibachcr Zeitung Nt. 10t. 836 .^5^ Ducar, Sohn weiland des Herrn l. und k. Majors Jakob Cdlen von Dncar und weiland der Frau Anna Edlen von Ducar, geb. Freiin von Buschmann, statt. — (Zusammenstellbare Fahrscheinhefte.) Mit Giltigkeit vom I.Mai gelangt für den Verkehr mit zusammenstellbaren Fahrscheinheften auf den Linien der dem Vereine deutscher Eisenbahnen ungehörigen Verwaltungen (österreichischen, ungarischen, deutschen, holländischen, belgischen und rumänischen Vahnen) sowie aus den Linien der k. u. k. Bosnabahn, der schweizerischen, norwegischen und dänischen Bahnen ein neues Verzeichnis der Fahrscheine zur Einführung. Eine Ausgabe zusammen» stellbarer Fahrscheinhefte findet statt: in Wien am Sild-bahnhofe sowie im Auslunfts ° Bureau der l l. österr. Staatsbahnen, I. Bezirk. Iohannesgaffe Nr. 29, dann in Prag, Graz, Trieft, Klagenfurt, Innsbruck, Budapest, Agram und Czernowitz, ferner in Salzburg im Stadt» Bureau der l. l. öfterr. Staatsbahnen. Bestellungen auf zusammenstellbare Fahrscheinhefte werden jedoch auch in allen anderen Stationen der l. k. österr. Staatsbahnen und der Südbahn entgegengenommen und vermittelt. Zusammen« stellbare Fahrscheinhefte werden srmxM für Rundtouren als auch für Hin- und Rückfahrten au! derfelben Strecke ausgegeben, wenn die Gesammtliinn/ aü?r Fahrscheinstrecken mindestens 600 Kilometer beträgt. Ausnahmsweise werden im Bereiche der Linien der k. k. österr. Staatsbah-ien und der k. k. priv. Südbahn»Gesellschaft Fahrscheinhefte für wirkliche Rundreisen schon bei einem Umfange von 300 Kilometer, dann im Verkehre mit der Schweiz über die Linien der l. l. österr. Staatsbahnen und der k l. priv. Südbahn-Gesellschaft, ferner der königlich bairifchen, württembergischen und der großherzoglich badischen Staatseifenbahnen bei einem Umfange von 400 Kilometer ausgefertigt. Fahrscheinhefte für Hin- und Rückfahrten auf Entfernungen unter 600 Kilometer sind jedoch ausgeschlossen. Auch in dem Falle, wenn Fahrscheinhefte zusammengestellt werben, bei welchen das im Vereins-Reise-Verkehr einbezogene Gebiet an einem Punkte verlassen und an einem anderen Punkte wieder betreten wirb, wird im Bereiche der vorbenannten Bahnstrecken und für Reisen, bei welchen die Austritts» und Wiedereintritts-Stationen: Ala«Landeck, Fiume'Pontebba, Triest°Pontebba und Lan« deck-Meran in Betracht kommen, der Durchlauf von min» bestens 600 Kilometer aufrechterhalten. Die zufammen-stellbaren Fahrscheine berechtigen im allgemeinen zur Benützung aller fahrplanmäßigen Züge mit entsprechender Wagenclasse. Aus den Strecken der l. l. österreichischen und königl. ungarischen Staatsbahnen gelten die Fahrscheine dritter Classe ausschließlich für Personenzüge und berech« tigen nur gegen Aufzahlung des tarifmäßigen Zuschlages zur Benützung der Schnellzüge. Das Fahrschein-Verzeichnis nebst Karte liegt um den Preis von 50 kr. in den Villet-ausgabestellen zum Verlaufe auf, kann aber auch im Wege jeder anderen Statwn der k. l. österr. Staatsbahnen sowie der Südbahn bezogen werden. — (Schützenfest in Trieft.) Der Triester Schützenverein veranstaltet aus Anlass der 50jährigen Jubelfeier des Ober-Schühenmeisiers Herrn Eduard von Sigmundt fen. ein Fest - Freifchiehen, das auf der Landes - Schießftätte beim Jäger in Trieft am 17., 16., 19. und 24. d. M. abgehalten werden wird. Der Triester Schühenverein hat gleichzeitig mit der Schießordnung Einladungen an befreundete Vereine und einzelne Schützenbrüder ergehen lassen. — (Ein Kriegerdenkmal in Laibach.) Das Comite für die Feier des 25jährigen Gedenktages der Schlacht von Custozza hat sich constituiert und Herrn Föderl zum Obmann gewählt. Das Comite beschloss, sich mit dem Ansuchen an den Gemeinderath zu wenden, den nöthigen Platz zur Errichtung des projectierten Kriegerdenkmals vor der neuen Infanterielaferne unentgeltlich abtreten zu wollen. Das Denkmal soll die Form einer Pyramide erhalten und die Namen der bei Cu« stozza gefallenen Kämpfer des 17. Infanterie-Regiments, des 7. und 19. Iägerbataillons aufweifen. Das Denkmal soll am 4. October d. I. unter großen Feierlichkeiten enthüllt werden. — (Unglücksfall.) Am 30. v. Mts. nachmittags siel die ein Jahr alte Tochter Francisca der Grundbesitzers«Eheleute Johann und Maria Voh aus Glinek, Gemeinde St. Marein, in einen im Garten befindlichen, circa zwei Meter tiefen, uneingefriedeten Brunnen und ertrank darin. Das verunglückte Kind war von der drei» zehn Jahre alten Kinderwärterin Iosefa Olerjanc ohne Aufsicht im Garten gelassen worden. — (Todesfall.) In Prag ist am vergangenen Samstag der begabte Maler Anton Chitussi im Alter von 42 Jahren gestorben. Chitussi's Kolossalgemälde «Prag» war vor einigen Jahren in Laibach ausgestellt und fand allgemeine Bewunderung. — (Der Streik in Sagor) ist beendet, indem einer telegraphischen Meldung zufolge gestern die ganze Belegmannschast wieder zur Arbeit angefahren ist. Neueste Post. Original-Telegramme der „Laibachcr Zeitung". Wien, 4. Mai. Erzherzog Frauz Ferdinand von Oeftrrrnch-Este empsieng in Audienz den Minister» Präsidenten Grafen Taasse, die Minister von Källay, Grafen Falkenhayn, Dr. Freiherrn von Prazäk. FZM. Grafen Welsersheimb. Dr. Freiherrn v. Gautsch. Marquis Bacquehem, Dr. Grafen Schönborn, Ritter uon Zaleski, Dr. Steinbach und von SzöglMy, ferner den Oberbaurath Freih^rrn von Hasenauer. Görz, 4. Mai. Erzherzog Wilhelm traf heute m 11 Uhr vormittags hier ein und wurde auf dem Bahnhofe vom Statthaltereirathe Ritter v. Bosizio und dem Bürgermeister Dr. Maurovich empfangen. Graz, 4. Mai, Die Meldung der Blätter von einem Streik in Trifail ist unbl-glündet. Die gesammte Vrlagmannschaft in Trifail, Hrastnigg und Oistro arbeitet. Mtich, 4. Mai. Heute wird der Ausbruch eines allgemeinen Streiks in den Kohlengruben am linken MaaLufer befürchtet. Es wurden Vorsichtsmaßregeln getroffen. In Tilleurs, Iemappes und Seraing daueit die Agitation fort. Paris, 4. Mai. Das Leichenbegängnis der in Fourmies Erschossenen, unter welchen sich zwei Mädchen und ein Sämlknabe befinden, findet heute vormittags statt. Der Boulangist Roche wird wegen der Affaire von Fourmsss in der Kammer interpellieren. Vclgrad, 4. Mai. König Alexander besuchte Hute vormittags seine Mutter und verblieb zwei Stunden bei ihr. Montreal. 4. Mai. Der Expresszug der canadi-schen Paclficbahn legte von Vancouver aus mit dm auf einer Weltreise begriffene» Reisenden des Dampfers «Express of India» die 2900 Meilen lange Strecke in 3 Tagen und 17 Stunden zurück. Vibher betrug die Dauer 7 Tage. Bekcs-Csaba, 4. Mai. Die Tumulte haben sich heute erneuert, der Pöbel forderte die Freilassung der Verhafteten. Die lärmende Menge wurde durch re-quiriertes Militär zerstreut und hierauf die Rädelsführer verhaftet. Newyorl, 4. Mai. In der Stadt Patmcah herrschte ein heftiger Wirbelsturm. Mehrere hundert Häuser wurden abgedeckt, einige gänzlich zertrümmert. Die Methodistenkirche wurde vom Sturme in die Höhe gehoben und zertrümmert. Angekommene Fremde. Am 3. Mai. Hotel Stadt Wien. Vaion Buschmann, Inspector; Cerwiz mit Frau Hauptmann, Rukel, Kirchhof. Schwcighofc» und Koch, Kaufleute. Wien. — Hocevar, Postmeister, Großlaschih. — Hill und Lobenstein, Iaska. — Dr. von Ducar, Auscultant, Ptttau. — Mihelic, Littai. — Alko, Reifnil). — Zechner, Bauunternehmer, und Leiter, Fabrikant. Rann. — Apoloner, Hausbesitzer, und Debriachcr, Kim., St. Veit. — Valentiünzzi, KflN., Udinc^ — Hohenbcrg, Prag. — Müller, Kfm., Heil» brunn. — Saonik, s. Frau, Krainburg. — Puc, Coll. — Siakofer, Kfm., Rcgcnsburg. — Laurie, Privatier, s. Frau, Trieft. — Wölflina, Bischoflack. Hotel NefMlt. Prohaska, Adjunct; Mandl. Budischowsky sammt Frau. Muhr und Neu, Private; Gillutni; Pwec, Manne« Commissarillts-Adjunct; Werner, Iellacic, Vater u. Sedlaöel sammt Frau, Kaufleute, Wien. — Maidic, Cilli. — Demäar, Kaufmann, Eisnern. — Mayer, Fabrikant, Graz. — Scheppitz und Eney. Kaufleute, Trieft. — Heimer u. Stern, Kaufleute, Agram. — Schneider, Verwalter, Nupcvtshof. — Pollal, Kaufmann, Ferlach. — Mully, Kaufmann, Sagor. -^ Smola, Gutsbesitzer, Rudolfswert. — Lininger, Besitzer. Marburg. — Proßrsser sammt Frau, Hochenwcrten. — Pollak, MalN, Raihtarel und Dcmberger, Nmmarltl. — Leitner, Kaufmann, Lienz. — Scbestyen. Mährisch - Wcißkircheu. — Brasilio, Silvio und Maria Pichcz, Trieft. — Koprivsek sammt Nichtr, Rudolfswert. — Graf Margheri. Gutsbesitzer. Hotel SMlllillhof. Drener und Palme, Wien. — Vlacil mit Frau, Beihende. — Lottopcrc, Egno. — Trubi und Grabner, Trifail. Hotel Vaicrischcr Hof. Lackner. Bürgermeister, Mosel. — Ma. rivin, Gorz. — Bartlmä, Kfm., Neinthal. — Ionle. Kfm.. Obermosel. — Stangrl, Ingenieur, Veldrs. — Pletz, Cor-mons. — Pauluzza. Mine. — Cerebuni, Vittorio. — Wudan, Spazapan und Pilson, Gdrz. — Kouac, Grundbesitzer, Sanct Veorgeu. — Suster, s. Sohn, Ponigl. ______________ Wolkswirtschastl'iches. Gesterreichisch-ungarische Dank. Der gestern ausgegebene Wochenausweis zeigt folgenden Stand der österreichisch'Ungarischen Bank am 30. April: Bank« Notenumlauf 402.527.000 fl. ^ 6.327.000 fl.>, Metallschatz 244,464.000 fl. l— 476,000 fl.). Portefeuille 147.046.000 fl. (^. 5.560.000 fl.), Lombard 23,012.000 fl, s-s- 345,000 fl.), steuerfreie Banlnotenrcserue 44,914.000 st. ^— 7,514.000 fl.) Lailmch, 2. Mai. Die Durchschnittspreise stellten sich auf brm heutigen Marlte wie folgt:_____________________ N.slr- fl. ! lr !^Vlr" 'flTstV. Weizen pr. Heltt'lit, 7 20 — — Gutter pr. Kilo . . — 76------- Korn » 5 36-------Eier pr. Stuck . . — 2------- Gerste . 4 67-------Mllch pr. Liter . . — 10------- Haser . 3 50 — — Anidfleisch pr. Kilo -60------- Halbfruch! .--------,—Kalbfleisch . —55------ Heiden » 5 36—^Schweinefleisch » —66------- Hirse ' 5 20- —Schöpsenfleisch . -40------ Kukuruz ' 5 50-------Hahndel pr. Slück - 70------ Erdäpfel 100 Ki!, 3 b-------Tauben . ^20------ Linsen pc. Helwlit 10-----------Heu ^. M.^t^. . ^^ .,. ^ Erbsen '» I»-----------Htroh . .. g gz------- Fisolen ' 9--------yolz. hartes, pr. Nindsschmalz Nilo — 89------- Klafter 6 60------- SchweitU'schmalz , — 66------------- welches, » 4 40------ Spccl. frisch, » - 54-------Wein, roth,,100Lit.____24 __ — gerüuchert « — 64-------— weißer, »-------go _ Verstorbene. ,»^ Den 30. April. Maria Vidic. ^ ^^, 73 I.. Floriansgasse 15. Marasmus. ^atbea^lM Den l. Mai. Raimund Schctina. P"°^ O?«^M Resselstraße 18, Selbstmord durch Verzehrungssteueraufsehers-Tochter, 5 I.. ^''" " MB k f^itiä cappillai-iL. - Franz Mauc, Schüler, ^ ^ Tuderculose. . «..rnie'st^'«; i' Den 2. Mai. Maria Treo. Z'""^ 3"^ 2'/, I., Maria-Theresienstraße 10, TuberclM ' ^,. ^» H^izers.Sohn. 1'/, I,, Petersstraßc 50. "^M,, Kordelic. Schuhmachers-Tochter, «Monntt.^ KMl . chitis. — Maria Tavcar. Private. 66 ck,.KM'> ,t Apoplexie. — Auna Slazedonig, CoMM' 1°' ^c °^ und Josef Novak, Knecht, 76 I., Kuhth" ^ ' ' ' rasmus. KckW^^ Den 4. Mai. Johanna Duh, ^" IV2 I., Alter Markt 11. Fraisen. ^ Im Spitals ^,.^3 '^ Den I.Mai. Elisabeth Primoz'c, " ^. cinoma. ^ (.nwoh""'" > Den 2. Mai. Helena Desar, ^^ ^^^ Mcteoroloqischc Veolmch^llMll^>^^ ______^^Z i ^____I____^5-^l,eit" .>» 71I7M^7^32 5 s16-4" windst'll ^hh^ ^ 4, 2 . N. 731 1 ! 25 6 O. schwach " ^,ph!l! ^ü 9 . Ab. 731 9 17-8 ! W. schwas M <^ Morgens heiter, schwill, nachmittags ^!i^. ' aus W. nach O. ziehend; serner Donner. "'« < ni,. . tropfen: abends Wetterleuchten in O.. ""^,5^' > mit Regm und Hagel. — Das Tagesmittel m um 8 1° über dem Normale. ^^—-^^Vtt ^ VeraniworMchev Medacteur^^^^-<<^^ ^"^-----------------^^^iA>'^ Schwaye, weiße und ftrlilge^ ^ von li0 Kr. bis fl. l5'65 per Mettl ^^, , gemustert (ca. 240 vcrsch. Qual. «. ^ u^//I"! Dessins ?c,) Vers. roben- und stitckiueist, p° ^slief>,z>!!' Fabriks-Depül <3. ««nnedsi-s (l- u> ^ ^ ^ . Muster umgehend. Briefe losten Mr. ^ ^^>^ Betrübten Herzens geben wir "«^ ^ >-l « und Bekannten die traurige ^1"« ' ^ » geliebte Tochter, beziehungswc'se ^" « Albertine Kandale., hl'ute vorinittags um 9 Uhr "°^./d3'heil^^^ > sch.nerzvoller Krankheit, versehen Mtt^^ sci^ > sacramenten, in ihrem 15. Uc^n^ ^ , . Herrn entschlummerte. _ .,. Bit»"^.'^" Das Leichenbegängnis 5"°" „ Tr<^ 6. Mai, um 4 Uhr nachmittags von ^h. Varmherziaergasse Nr. 3 aus a"> ^' SI. Christoph statt. ^n " " Die heiligen Seelenmessen wel Kirchen gelesen. . «.i.den! Sie ruhe im 3"°"' Laibach am 4. Mai 1891- ^, ^ Franz und Emil, Franz und Albin 6"L^sl" ^^A Hermine Kaudare^^^^^^. ! Danksagung. ,.Z Für d« vielen Bewcist h'^ während der ssmnkhcit. wie b m ^ M' ..„^ der innigstgeliebten. unvcrgess^ Oroft ziehungsweise Mutter, Sch>"eg" '"Marie T^^, für die vielen Kranzspenden und^ theutt^^, zahlreiche ehrende Begleitung ^ n„c ^ cwigten zur lchten R.ch.stcittt l"^,ich..ck' Pflichttt, deu innigsten «iw <<-ll>l"^ hicmit auszusprcchen. ^intell" ^^, Die > Danksagung' ^^ > NerGNr^lnd^e^ > Maria Mtz geb. ^« in so erhebender Weise Melo^ « die zahlreich. Betheiligung' °^,.dcn « > als auch für die melen ^r« " , » > hiemit den innigsten Dank ^ ^ ,^"^I Laibach am 4. M'I^.^M^ Die trauernde FlNNlM^^^ 'l.. 837 5. Mai 1891. Course an der Wiener Börse vom 4. Mai 1891. M« ^m ossi^en C°urMatte '«°Nze ^N 123 25 13375 ^NW i^3 "9 75 140L5 ! '' ^3' "»-"9- , , , lWN, 18225 183- ' ^lz«!» °"N- I82 25 1H3- ' ' ' ' ««'- 146 50 ^ "'Uttfltl , lln,5 111>»5 . ^s . 10215 102 35 >^?"/7 ^ 109'- K,!,'b<. ^l»»3!lV 1°°. ' ll5'25 115 75 ^«,«3, 129'25 1Ü!)'?5 Gelb Ware Grundentl.'Gbligationen (für 10« fl. CM,). 5«/„ galizische...... —'— --^ 5"/„ mährische...... —'-^ —'— 5"/» Kral» >ind Küstenland . . —'— ^-'-^ 5"/« niederSsterreichische . . . 10850 --'— 5"/„ steirische...... —'— —'^ 5"/„ kroatische und slavonische . 104'75 1U5-— 5°/n strbruburnischc .... —'— —'— 5"/„ Trmcsrr Äanat .... —-'^ —'— 5"/„ ungarische...... 82 20 92 Ud Andere össentl. Anlehen. Dunau-Rrg-Lose 5"/^ 1NU si.' . 120 - 121 — dto. Anleihe 1»7» . . 106'— 10» 75 Unlehen der Stadt O0« . . 111 — —'-- Anleheu b. NtadtgemeindeWien 1055N io6'5N Pram,«»!, d, Stllbtgcm. Wien 1^825 14!'50 Bürlenbau - Äulehen verlos. 5°/„ »8— 99 — Pfandbriefe (für 1N0 fl.). Vodencr. allg. öst. 4"/„G. . . 11/,"/n. - - 100 50 100 W bto, dto, 4°/„ . . , S7'80 9780 dto. PrHm-Schüldverschr, 3«/, 1N8L5 10975 Oest, Hypothelenbanl inj, 50"/« 9« ?s »i, 30 Oest.-ung, Banl verl. 4'/,°/» - 10125 10175 dettll » 4°/„ . . »8 70 100-10 detlo 5Njähr, » 4°/„ , , S9?0 1U0'10 Priorillltü.ybliglllionen (slir 100 st,), sserdiiinuds Norobah» Em, 1888 100'- I00'30 Galizische jtarl - Ludwig - Vah» Em, IU«I 300 fl. V. 4>/,"/n . 100- 10050 Geld ! Ware Oeslerr. Nordwestbahn . . . 107- 10« — Staatsbahn....... 193 50 194 — Vübbllhll il 3"/„..... 15, 30 152-30 ' ll k°/„..... il9 50 i2l)ü,' Ung.-giliz. Bahn..... 10» 25 10»'25 Diverse Luft (per Stiicl). kreditlose 100 fl...... l85?l, 1»L'li5 Clarli Lose 4» fl...... 56'5.» 57 50 4"/„ Dona» Dampssch. 100 fl. . 125— 126 — Laibacher Präm.Anlch. 20 fl. 21 50 22-5N Ofener Losc 40 fl..... 5x5» 5,, vo Palffy Luse t<> fl...... 55-75 5^25 «othcn jfreilz, öst. Ges. v., 10fl. l»-6N 18'. Rudoipl) Lose 10 fl..... LNbl» «1'5N EalmLose l0 fi...... 59>4'90 Bankverein, Wiener, 100 fl. . 112-75 lIL'lit, Vdcr,Anst, öst., 200 fi. S,40°/<, 3^,3 — 3s>i> — Crdt.Ansl, f. Hand, u, G, 160 fl. :»,0-5>> 301- - Creditbanl, «Ug. ung,, 200 fl. . 344-75 345 25 Depusitrnbanl, «llss., 200 st, . 203- 20i — Escompte Ges,, Ndröst., 500 fl. 610 — 615 — Giro- u, Cassenv., Wiener 200 st. 213— ^15-- «elb Ware Hypothelenli., öst. 200fl, 25°/<>E. 72'— — — Länderbanl, öst, 200 fl, G. . . 216 75 217-25 vesterr.-ung. Äanl 600 st. . . 996 — 998 - Unionbanl 200 st..... 238'«5 239'25 Nerlehrsbanl, Allg., 140 . . 15975 160 75 Actien von Transport» Unternehmungen. (per Stüs). Albrecht-Vahn 200 ss. Silber , 89— »N75 Älföld-ssiuman. Nahn 200 fl. S. 203— 20350 Aöhiu, Nordbahn 150 st. . . 193— 199 — » Westbahn 200 fl. . . . 357 — 361 — Äuschtiehraocr Eis. 500 st. CM. 1245 1L53 bto. Ml, U.) 200 fl. . 494— 4Ä6 - Donau - Pampftchifffahrt - Ges., Oesterr. 500 fl. CM, . . . 303 — 307 — Dran Eis. (V, T>l>,-Z.)200 fl. S, 2l'0'5N 20« 75 N!ix-Vobenb,°Eis-A. 200 st. E. —-— —-— Ferdinands Nordb. 1000 fl. CM. 2830 2840 Val. Carl-Ludw, B, 20«fl, CM. 22» 25 22075 Lemb, - Czernow. ° Iassy ° «kisen- bahn-Gesellsch, 20« fl, S. . . 24825 24926 Llot,d,öst.cung.,Tilest500fl,CM, 430 — 434- - Oesterr. Nordwestb. 200 fl.Tilb. 21250 213 5d dto, (lit, L) 200 fl. E. . . 225 22560 Prag-DuzerEisenb. i50fl,Silt>. 80— 8050 Vtaatselsenbahii 200 fl, Silber 259 — 259-bN SNdbahn 20« fl, SUbcr . . . 116-30 1<6'90 Eüd-Nordd.Verb, Ä,200ss,CM, 183 — 183 50 Tramway-Ges,,Wr,,i70st, S, W. ^2?-5<> 228-5« » neue Wr., Priorität«» Nctien 100 fl...... 95-. - 86 — Ung.-aallz. Elsenb. 200 fl. Silber 2^0-— 20085 »elb Warc Ung. Nordostbahn 200 fl. Silber I9?«o 198 30 Una,.Westb,(Raab'Oraz)2»0fl.S, 19S75 200 — Industrit'Artien (per Stück). Nauges,, Nllg, Oest,, 100 fl. . 1W-— m-— Vgyditr Gisen» und Vtahl'Ind. !» Wien 100 fi.....85'- 8« — Eise!!lml!nw,-Atlhll,, erste. 80 fi. 101'— 103.-«Elbcmühl' Paplerf, u. N,-V. 51'— K2-— Liesinner Brauerei 100 fi, . . 92'5<> 8325 Montan Gesell,, üsterr, - alpine 9550 «6 — Präger Eisen-Ind.-Oes, 200 fi, 399-40» — Salao-Tarj, Stcinlohlen 80 fl. 518'— 524--«Tchlbgelmühl», Papiers. 200 st. 199 50 20 <-5U «Steyrermühl»,Papiers.u.V.'V. 12» — 129--Trifaller Kohlenw.üles, 70 st. . 16?-—169 -Wllffcnf.-G„Oest.- 8? — Wr, Vaugesellschaft 100 fi. . . 87 25 b8 25 WienerbergerZlegel-Vlctien-Oes. !i38- 340 — Devisen. Deutsche Plilhe......5? 45 5758. London........117 55 11? Sb Pari«.........« t,0 4S-5?, Daluten. Ducaten........ 554 5 5« LNFrancs-Vtüll«..... 938. 8'34, Deutsche «eichlbanlnoten . . 57 47, 57-55 Papier-Rubel...... I 89 1'3?^ Italienische Äanlnoten (100 2.) 45 20 45 35 u uniierkauf aller im Coursblatte notierten • Valuten empfiehlt sich bestens die Mselsle t Banlchauses ScWaner & Scltta WIEJ5T, I., KäriitiierslraHse ÄO,