l^Z«. I so. Marldor. AreNag de« 29 Jänner tS2S. N N. oder R.r.? M a r i b 0 r, 27. Jänner. Man nennt die gegenwärtige Regierung die Radikal-Rcrdi^^'sche un'd bezeichnet sie der Kürze halber nur mit den Anfan^sbuchisda-ben, wobei aber das Meite von der kroatischen Opposition mit Vorliebe klein geschrieben wivd. Dsmit soll wohl angedeutet werden, daß der Einfluß Raidi^'s in der sogenonlnten Verständigungsregierung ver-siZ^wdend klein ist. ÄZarWer dÄrfte auch bei den Anhängern des Bauernfi'chrers kein Zweifel o«b>valtcn, Herr Radi^ hat durch den Eintritt in die Regierung unid die dmnit ilbernonm^ene Verpflichtung zur Zufa'Mnenavbeit mit den Radöralen in den Wähilernmss<»n tatsc^Mich viel von seinem erworbenen Ansehen eingebüßt. Dieses Ansehen wieder zu gewinnen oder doch zn ersetzen, ist für den Bc^uernW-rer eine Aufgaibe, die er nicht leicht verzichten kann. Der eine und unter den gogenivärtigen ?Z^rhälmissen allein Augäni;ilick)e Weg zu diesem Ziele hat einen lozial-wirtsd system-atisch angestrebt ten sozialen Ausgleich ausgemerzt werden. Und wenn schon die Republik, die Föderation oder Autonomie versagte, so ist dieS daS Feld, au doni markante Erfolge .Herrn Radic erschütlertes Ansehen wieder sesti-gen könnten. Wohl gibt es auch «bei uns ein Ministerium für Sozicllp'0'ltt'i!?, doch ist sc^n ?I.'ir-Vungskrei? so eini;ieschränkt, daß seine Auf-löisung schon lange in Eiwägung ge'^oqen unid lde^halib von den verschiedenen Mini-ster^andidaten so gering gesichtigeres Ressort in unserem Staate ails diese?, freili5? gchi)rt alber muh der geeignete M.inu an seine Spitze und eS dlirften nicht wmige sein, die Herrn Ra-dliä für diesen Mann hielten. ES kam anders. .Herr ?!adl^ üöernali'M dv WirtschaftSfvcvsien benrreilt wir^, das beweisen nim besten das mit Ach uud ^vach durchgebrachte Inualideugesetz und die Posten des Kreits im ??inanMll)schn'ie dil»'^sch?ra-tenen Aasireöibudgets. H?ri'n Nadi«:' Ein'flnß als Sozialpoliitiker tst darin nicht zu er«^ kennen. Die Smnptmne Unehren sich a,lch, dnß Herr Raidtü nicht zufrieden N. Die Zusa-m- ^ menlnr^vit mit seiner Partnerin wirv llbin nicht leicht aottmiM und der Eindruck läßt. Die Stellung des Nnanzmlnlsiers erschMIertt veograd, 2S Jänner. Wie in slnanzpolitis«hen Kreisen mit Bestimmtheit verlautet, ist die Stellung des Finanzministers Dr. Gtojadinovi^ derart erschlittert, baß er nach seiner Riickkehr aus Amerika seine Demission wird unterbreiten miissen. Als Nach-solger des Finanzministers wird Minister Dr. Rita P e r i bezeichnet, während zum llnterstaatssekretSr im Finanzministerium der radikale Abgeordnete Oton Vavril 0 -viü ' Fi 8 er ernannt werden soll. -lH— Der Stj^urtStag Exkaiser Wilhelms Bisher 2 Todesopfer. Berlin, 27. Iän. Den heutigen Ge'^urtS-tag Kaiser Will^elmS haben die Rechtsradikalen zu antirepublikanischen Demonstrationen ausersehen; aber auch das Neichsitannrr Schwarz-rot-gold tritt aus de« Plan, um zn zeigen, daß es aus der Wacht sllr die Republik ist. Bis mittags ereignete sich kein Zwi-ichensall. Heute srüh stand in der Nahe des Brandenburger Tores eine Tanne, die in der Ikach^ von Rechtsradikalen dorthin gebracht worden war. Am Baum hing ?in Plakat, das einen GeburtStagsglückwunsch sür Wilhelm den Zweiten enthielt. Die Tanne Vriblttvit in wenlei». Beograd, 88. J/inner. Der Obmann der Partei der selbständigen Demokraten, Minister a. D. Herr Gvetozar PribiLevi 6 reist morgen abends in Begleitung des Abgeordneten Dr. Pivk 0 und mehrerer Par» teisrennde nach Slowenien ab, «0 er am GamStag tn E e l j e und am Sonntag in Mari bOr eine srosje P^rteiycrsamm-lung abhalten wird. PaSiü ans der H?!mre!se. Ljubljana, S8. Jänner. Wie ans Trieft gemeldet wird, ist heute vcrmiitags um 9.^0 mit dein MaiMder Schnellzulie Minister-PiMd^'nt Nifola P a K i 0, EichenklAtze bis 0, Buchenkll'tze bis 0. Vrodnktenbvese. Llubljana, 28. Jänner. Mais, trocken N7 bis Ii7, Mals, Syrmier i2tt bis 120. Die ilbrigen Preise uWerändert. sich nicht venvischen; Herr Radi^ schwaulkt und das bölveiseu auch d^ie Vorwi'irfe, die ihm gemacht werden; Radi.! ist itt?t.>nse-quent. Mtt den Wölfen muß umn Heuleu, sonst wird inan aufqcsressen. An dem guten Witleir zur Zllsiwruienar' beit kann von Seite ldes VauerusnhrerS eben« so wenig geMeifelt werden, wie an der Ar-beilylust 't.er RvViißc^il^'n nn>d wenn es doch ni>ä)t geht, so lanu nur oin prinzipieller Un- terschied in der Ausfassunq des Begriffes Arbeit die Ursache der DiH-iii^niN'onie sein. Der eine Arbeiter, Herr Radi«!, ivill säen, die an->dercn, di^» Radiltalen, zie1^!en die Erutenrl^'it vor. Bei uns ist daS Miiliiteriilm lür So-zioilpolilir eine Lost, .^'»err Nndit) hat ei?n'n s.5Meren Si'anlt», als Säer ist er nnwilssl-m-men und wenn hergi'bt, verlie'" - ' dei^ Dode» .'l AcheMlamMG. VAWOstlinß v»ch»i»»«eÄ, I««eW,Ue»ck Hdhoie«. momtVch lk» ZafteU«» , « « » Vmch peG . » » » . «onaMch . . . HO.» ewzeinmnmer l)I» l «» VO »« IM«« Wa»»» >»«»>»>»«»», Hr «>»«««» >» ««,»» p>»» »rck »«««» »«»»» w !M tz» >«»-» b«, ^ »W M. 23 — SS. Jahrg. FaszisNscher Größen-wal^n! Die „Brennerwacht" ist eine Vereinigung von italienischen Fascisten, die sich die spe» z'-lle Aufliabe gestellt hat, aus die Brennergrenze aufzupassen. Ihre Tätigkeit ist daher ein wenig be» schränkt und bisher ist auch nicht uiel von ihr in die Oesfentlichkeit gedrungen. Bor kurzem hat sie aber, damit man doch auch mdlich von ihr redet, ein Plakat l)cran^.»e:i.?Iien, dem allerdings das Mißgeschick widerfuhr, von r rckilicher Seite scharf angegrissen un» zurückgewiesen zu werden. Es enthält nämlich neue Gebote^. Man uluß aber diese Med.?'.''' kennen l^'rnen, oamit nian den Grössen^v^'hn in sei-n..ut ganzen Umfange erfaßt, von t^em diesi Me?'schen besessen sind — es czc.^mst, sie vh?»/ ^)''losse einfach abzudrucken. Die „Gebote" lauten: 1. Italien ist göttlich. 2. Die alten Römer hasnn alle Bölket der Srde ttberslügelt. Das heutige Italic» ist tinliberwindlich. Der Vrtnner ist nicht das liinl. so,», dern ein Ausgangspunkt! 4. Der geringste Italiener ist meukgstens so viel wie tausend Fremde wert. 5. Die italienischen Produkte find dn besten der Welt. K. Die italienische Landschast ist lck schönste der Welt. 7. llm die Schönheit der itallenischetz Landschast zu verstehen, musl man italienl« sche Li^^en. daS heißt „geniale" Augen haben. 8. Italien hat alle Rechte, denn eS de« sitzt und wirb stets das al^olute Monopok deortifle offiziSfe Zeitung „Praß ein solchn Plan die Unterstützung alter guten Jugo» sltiw'n s-nde. kingesichts der Reibungen, die s!cUi L.). Die ve!e^. »«mtlxe ttiat ekdilt 6Ie p»ki«ki» v«> einer v«mletd»ten Xrdeit, 6Ie nur eine «Isvest. 8le den<»t»t «Ue Stmoa e?e«« (Ltöae 5t«on) «ck ai öer ii»5seo Navt. OdenN e»wl!tlled. Lrowe» ?a6sr t Zelke Zimo» ?«ivmekle 59 ?«!». lUmorrlwUe» deHe> 8!« r«Ä, «6 »tÄi« «tt 6e» »neUtcl, dez^t»cwete» PII«ii««piVv«k«t pa Alpfed«»). I» ^potdete» e»d«NlteIi. te« gemeinsame Jitteresie« and gemeinsame VerteidignngSnotwendi^eiten, s« daß hübe» Und driiben der neue vrenzgarantiepakt mehr al» erwünscht erscheine. Italien u-nd Jugoslawien hÄten einen gemeinsam flefürchte« ten Gegner, der unruhig von den Alpen he-vabs^e und durch s^i^rträume einer Vie-dergeburt verwirrt sei. Dcher sei der Karan-tiepcckt Mnschen Italien und Jugoslawien eine dringende Notwendigkeit. t. vwe Palizeikonferenz der Kleinen Vn« «ente. Aus Anregung des rumänischen Poli-zeichefS BoineScu «itd in kürzester Zeit in ^karest eine Konferenz derPo-lizeichess der Kleinen Stents stattfinden. Bon fugoflawischer Sei^ wird Si-cheicheitschef La z i 6 entsendet. In der S^erenz wer>den die Poili^chefS die ge-NVeinfamen Fragen.aill?r drei Staaten besprachen, in el?ster Linie e^e Zusammenarbeit, detreffend die Auf!nt>haltS^wiMguuq PK ausländische Arbeiter und M BetlSm-hzifuny der tonmmnWschen Propaganda. t. Am» Mitglied der tschechische« Wademie her ^^enschaftm in Prag wurde, wie aus Prag gemeldet wird, Herr Architekt Josef VleLnik, Professor an der technischen H^schule in LMljana, ernannt. t. Da» zeit»«gS«ieskn i» Gto«ße«iea. In Slowenien erschewen SS9 Zeitungen, einschließlich der Revuen. Uhrlich befördert die Posttierwaltnng in Slowenien 13,557.736 Ze^gSexemPlare, so daß qyf jede» Ein-»whner durchschnittlich 12.8 Exemplare ent-sallm. t. Daß erste Konzert der Kadiasendeftation tei der PsMrektio» in LIiAlia»a, daS am Ts. Jänner von li vi« 12 Uhr mittvgS ge-wurde, vermochte man bis zur Ent-sernuny von 7V Kilometer gut zu HS^. Nun gedenkt man die Sendestvtion zu verWrken, mn ihre Konzerte und Vorträge allen Radio- vmpfangSapparaten in Slowenien zugänglich zu machen. t. Ultra»wlette Strahle» zur Sntzisserung alter Manuskripte. Ein französischer Ge-lchrter Samaran hat em Mttel gefunden, die Texte deS gesamten Pakimseste zu entziffern; dies sinld alte Hcmdschriften, die wegen der Seltenheit vcn Schmbmatsnal in fvvheren Jahrhunderten zur Niederschrift eines zweiten Texte?, quer über den ersten benutzt worden find. Meist swd die ursprünglichen Texte bei weitem interessanter, doch können sie oft nicht entziffert werden, da der Versuch, den späteren Text zu entfe^n^'n, ^die alte Schrift gleichfalls zerstört. San. m hat nun festgettk'lli, man mit tz'lse uliriü^no-letter Strcchlen die alten Texte mit Leichtigkeit fichübar machen kann, auch wenn sie von ^em zweiten Schreiber durch Radieren beseitigt worden wären. Die P^gie kann s^ch also jetzt aus eine Erfolg versprechende Jagd mich verlorenen Texten des klassischen Altertums begeben. i. Unglück über Ukglü». Wien, 27. Jänner. Die StraßenblihnschafifnerSgattin Emilie Kaido wollte sich wegen eines häuslichen Zerwürfnisses mit Lysol vergiften und wurde inS Fvanz-Josef-Spital geb^t. Ihr Manu besuchte sie dort. Plöhlich nahm er einen Revolver unid brachte sich einen Sckuß bei, der ihn leVenZgefSbr?ich verletzte. Die zu-fällifl anwesen've Aerztin Dr. LöwenWn^b den Revokper auf, w»bei sich ein weitere? Schuß entlud und die AerAtin am rechten Bein verletzte. t. Tanzwage« im Viendahnzng. Auf der Strecke London-Brighton D im Jänner versuchsweise der erste T^Mmyen in einen .^g eingelegt worden. Der Gedanke deS TatrqjwagenS stammt von dem bekannten Erfinder i,nd Jngmieur Nar^w. dessm 8t-sähriger Geburtstag durch d^e Verwir?l!chunq seiner Idee gefeiert wurde. Uarow verspricht sich von der Einführung eines Tanzwagen'^ in Zügen, d»!« längere Strecken zurückseaen. einen wesentlichen Aufschwung des Reise- verkehrs, da die LangcVeile im Zuge viele Leute, vor Mem Damen, von Reisen, die nicht unbedingt notwendig sind, abschreckt. Wislveit sich dieser Versuch bewähren wird, und ob der TanMlgen eine ebenso selbstver- ständliche Einrichtung mi^ großen Strecken sein wird wie heute Speise- und Schlafwagen, bleibt natürlich abzuwarten. Ms ein Symptom unserer Zeit hat er sich aber heute bereits bewährt. HI— Nachrichltn au« Marlbor. Segenfave. Vor kurzem ging durch die Presse die Meldung, daß in Maribor trotz der herrschenden und wachsenden Wohmbngsnot ein reicher Hausbesitzer seine 5-Zimmerwohnung nnt allen: Komfort nicht vermieten könne, weil sich eben kein Mieter findet, der den ük^rmä-ßig hohen Mietzins bewältigen könnte. Der Hausbesitzer triumphiert, weil ?? eine's lästi« gen, sogenannten „geschützten" Misters los wurde, triumphiert aber auch, weil er endlich zu seinem Rechte kommt, frei über die Wohnung im eigenen Hause zu yerf2g?n und den Zins nach seinem eigenen Erinessen zu bestimmen. Er bat sein Recht erlangt. Die Wohnung ist frei und wer 2000 Dinar monatlich zahlen kann, kann sofort einzieh.'n... Vor einigen Monaten kam nach Maribor die Familie eines GutsverwaltsrS, der, durch den Verkauf des Gutes postenloZ geworden, hier nkue Beschäftigung suchen wollte Aber seine Hoffnungen saugen fehl. Die Erspar-nitte schmolzen zufthendS zusamnien. Sch!a? auk Schlag traf di,' Familie und schlieMck mußte der Familienvater ins Spital gebracht werden, während die Familie — die Frau mit 3 kleinen Kindern — dem Z^chick-sale überlassen wurde. Aus Varmherzigk'?it ^and die Familie bei einem Gros^grundSe-f.tzer Unterkunft, der ihr im R i n d e r-stall einen Winkel einräumte. Die Mutter war bemüht, durch Wäscheflicken ewiie Mittel zr erwerben, aber bald verlor sie auch oiLse ?.iteit, da die Wäsche den stallg^ruch ÜknWandel auf der Straße. I» Paris fit e» de« «otleide«den Kilastter« gestattet, ihre Bilder auf offener Gtraj^ de« sp»>a«te« zu« Kans Uuf dem Montmartre ift dadurch scho« manch tiichilger SÜ«Mer «itdeckt »orde». zo ßilH De»cke». (Nachdruck verboten.) Der Hlloß beibte vor Schandmän- ner, die Menschen! Er goß. «m sich zu beruhigen. ein Paar Gläser hinunter. Der Kopf war ibm mnnebett, und verschwimmende Gedanken sagten il^. daß er unmöglich betrunken vor seiner Frau erscheinen könnte. Erschöpft gähnend ließ er sich auf das alte, mit s.'klwarzem Wachstuch über.pgene Sopha in der Gaststube fallen. Nach einer kurzen Weile war er fe't eingeschlafen. . Jim c^ren Stockwerk sah Elisnbeth ami Bett Frau Au.uis, ivelcher der Wcin die Zunge gelöst hatte. Sie stieß leidensckxistliche Klagen über ibre Einsamkeit auS. Vergeblich oersuchte Elisabeth, sie zu beruhigen. „Ich wollte, ich bätte ibn nicht geheiratet! Er tst stark, aber auch so roh, wie er stark ist." „Das babe ich noch ni.ht an deinem Mann bemerkt," sagte Elisiibeth. ..Er ist zuweilen «nbcholfen und nicht so geivlrndt im Umgang. das läßt ihn wothl ungesiige erfchei-ven. Aber er hv.t ein gutes Her;, '^chv'rlich!" ..Mag sein! Ich passe nicht zu ihm, dvS sehe ich immer mehr ein!^ „Annas Nach achtjähriger Ehe, in der kttum jemals ernste Zwietracht zwischen euch herrschte, wenn ich euch beide nicht falsch beobachtet und beurteilt habe!" „Es bleibt Ichrelang still, dann kommt eS einmal. Ja. glaub' mir. Elisabeth, mich er fühlt sich nicht mehr wchl an meiner Seite. Hat sich bei mir vielleicht schon immer fremd und unbehaglich gefüh-lt. Er stammt doch auS ganz anderen Schichten als wir, hatte ganz andere Gewohnheiten. Man erkennt den Abstand erst deutlich, wen,, m mensch war. Neber feine kleine Mängel hast i du damals liinwe^^gesehen. sil^ entschuldigt, ! und dann, verzeih. Livbling, daß ich mich dies ernMne, er hätte rnmier^nn Frauen ^heiraten ki>nnen, die nicht nur ihre Person . in die Wagschale legen konnten." ! Frau Anna begehrte auf: „Wenn ich nicht .so oerblendot gewesen wäre und so unersah-^ reu! Ach!" — Si? schsnch^te leise. Der ScsM'e-^Pcr gii?g eS anS Herz. Sie pmnuuelte A^se- leiden« datte und der Partei dies nicht paßte Der Mann, der nach einigen Wochen auS dem Spitals „gesund" entlasim wurde, stürzte voZ dem Stoffe wieder erschöpft zusammen. Nun wurden schließlich die „Stavgäste" auch den Knechten unpassend und diese versuchen sie nun mit allen möglichen Schikan 'n au? dem Stalle zu vertreiben. Die Kinder sind krank, der 5'!ann liegt darnieder und die Frau, di«' sich die Füße wncid läust. um A?s>e:t zu be-kon?mcn, ist auch schon dem ErschöpsungSzn« stand? nahe. Wenn solche Leute oon Verzweiflung überwältigt werden, wer kann darob wundern? Und doch: wo soll diese Familie ihr „Recht" suchen? Es gibt keine geschriebenen Gesetze» die den Menschen ArlM und Verdienst verbürgen würden. Arbeitsrecht steht schutzlos da! M ^ Hie? eine obdachlose, hungernd.' ^vaüuiie — dort eine leere, komfortable Wohnung. Aber kein Richter ist au? Erden, der dieses offensichtliche Unrecht aus?"«''''^ - " wär- . . Marib o r. m Die Gava-Feier i« Maribor. Gester« kand im Götzsavle die von der ortho^vxe« Kirchengemeinde veranstaltete Sava-Feier statt, an der außer den Glalibensaenosien auch zahlreiche Vertreter der Behörden und verschiedener Korporationen teilnahmen: unter anderen waren erschienen Herr Obergespan Dr. P i r k m a y e r. St^tkomman-dant Gneral Kosi 5 und Vi^ebürgermeister Dr. L i p 0 l 'dim Namen der Stadtaemein-de. Nach Veendiaunq der kirchlichen Zeremonien hielt Herr M. P e r i 6. Zollbeamter in Marilwr. ewen Vortrag über die Bedeutung der Savaseiern, worauf noch verschiedene Deklamationen. Ksn>-rt?inlazen uftv. zur Ausführung gelangtsn. Den größte« Beifall erntete die kaum vierrädrige Tockter des Militärmustkers Herrn S ch ö n f e l V, die drei Ballettänze in eist^auTrneder Eraikt« heit vorführte. Am Mend ^and ein Ball swtt, welcher 'durch ein.'n Bortrag des Gesangver» eines ..Drava" eröffnet wurde. Bei alle« Veranstaltungen wirkte auch die Militärkapelle mit. m. Jabreshauptversaumibtug des Mietern verewes für Maridor ««d Umgebmtg. Die diesjährige Jahresbauptverfammlung des Mietervereines für Maribor und Umgebung findet Sonntag den 7. Feber 192« um halb ls) Uhr vormittags im kleinen Kaflnosaale nrit der Wichen Tagesordnung statt. Die Mitglieder werden aufgefordert, sich vollzähs lig daran zu beteMgen. Jene Mitglieder, welche mit den Mitgliedsbeiträgen im Rückstände sind, werden ausgeford^. dieselbe« Worte und streichelte das Haar der schastdurchbebten Frau. „Als wir hiecher kainten, fft eS mir schon schwer genug geworden, mich einznll^n," hob Frau Anna von neuem an, ihre Tränen trocknend. „Ich habe ausgehalten, aber ich bin verbvuert dabei. Und er, gleich verfiel er in seine alte Leidenschost zum Wildern!" „Wildern?" wiederholte Elisabech erschreckt. „5^, er hat als ganz junger Mensch oft gewil>t>ert. Damit fing er hier wieder an. Freilich habe ich ihn ?^d d^on abgebracht. Er hat sich später eine eigene Jagd gepachtet, und es ging auch jahrelang ganz gut. Jetzt aber habe ich Sbn im Verdacht, daß er durch den häßlichen Verkehr mit Leuten, die als Wi'lderer in aller Munde sind^ wieder zu seiner alten Art zuviickkehrt." „Wanlm tüte er denn das?" „Er sucht 'ftie Geflchr, das Mente^^cv! Es ist ihm zu langiveilig, das Wohlleben." Frau Anna sprach das, mm beruhigter, ganz sachlich. „Und ick» lann eS khm nachfühlen. Immer dasselbe, jeden Tag das Gleiche! Man schnt sich nach Ereignissen, ach, du!" Si? lnnarmte Eliisabeth. „Es ist nur gut, daß du jeht hier bist! Sonst, wer weiß!" „Soust?" Elisabeth ahnte, wie eS um die SclM'^ster stan^k^. Den ganzen Al'^'nd h<,»te sie, Anna und den Forstassessor im Stillen be-. o?achtet. Altch au5 sie feM begann der gelP volle D^n allmählich sewen Bann auszuüben. Sie hatte es mehrmals mit einem Erschrecken gespürt unld dmm scheu den Monde« Förster mit ihren Blicken gestrevst. Daß AG-recht Haupt nur nicht merkte, welche wunder lichen Regungen sie heimsuchten! Sie Hütte sich vor ihm. dem tre,»herzigen Manne, dessen schlichte und gute Art sie so sehr ansprach, geschämt. Frau Anna sprach nichts mehr. Ermüoet bettete sie ihr Hm,pt an Elisabeths Schulter. Die wartete geduldig, bis tiefe Atem^ge verkündeten, 'ftaß Anna eingeschlafen war. Sanft befreite sie sich dann von ihrer Umarmung. Doch noch lange lag in dieser Nachf daS sunge Mädchen, dessen Seele noch keine Abgrübe kannte, mit wachen Gedanken, die sich mehr als je zuvor mit dem Manne beschäftigten, dem Manne, der khr hier, in diesem scheinbar so unendlich friedvollen Er'den-Winkel, entgegentrat in den verschiedenste« Er^einungen. Ihr Schwager, der Forft-assessor, der Förster — w-ie wenig hatten sie nviteinander gemeinsam, und doch war eS jeder einzelne von ihnen wM wert, daß eine Frauenseele bchutsam für khn sorgte. Wie gute Augen der gwße «onde Förste hotte! Elisatbeth lächelte still, und M diesem Lächeln santk sie in sanften Schlunnney Vortsetzmq solgtj ?«?!« ! ehestens zu begleiche«. Die MtMedSbeitrK-ge werden auch ad 9 Uhr v« der JoheeS-Hauptversammlung eingehobe«. . - , m. IahreSha«Ptoersft««l>»g Gl» Isteei. »Uige« Fe«n»eht i» Mar»«. Ae Freiwillige Feuerwehr UTtdi RettmigSlOheibnig in Maribor hält am Freißqg, dsn SV. Mnner d. I. um haw 20 Uhr oibeickv im Sitz«ngS-saale des RWHauseS (Kvroiika eeft» tT, 2. Stock) ihre Jahres-Hlwpeverscanmlung ab. SoVte zur «rgegeibenen Zett die Versammlung nicht beMuMhig sew, sa find^ «n gleichen Tage um 2V vihr «ibe^ ei« Ooekte HauptversÄn^ mit versMe» TageS-ordmmg statt, wel^ bei jeder Stimlmena«-^ohl beschiuhWig ist. T o g« » ordnung? ^1. Genehmigung der BechandlungSschrist über die vmPhriAe HauptversamvTung vom . ZV. Jänner IW; 3. Tätiyk^Sberkht über ÄaS vibgelmtfene üS. VereinSiohr; 3. Mafia-lbericht; 4. Spricht der RvH^^revifaren; H. Wahl des FeuerwkhrmisschusseS; 6. Wohl Rech-nüngsrevisoren; 7. WoHl swes sie-Vengliedrigen KameradschastSausschujseS; 8. Annullierimg der bisherigen ^sc^Sord-nung des Avmer'MchaftSausschusses; 9. Zustimmung des Jlchresveitrayes der unterstützenden Mitglieder; 1y. AllMiges. (Unter Giesen Punkt Mende Anträge sind längstens ?4 Stunden vor Beginn dieser Versammlung beim Klmvmmtdv schriftlich einbringen, widrigenfalls sie nicht in Behandlung genommen werden können). Zu dieser Ber-sannnluny ergeht an alle ausübenlden, Ehren-und unterstützenden Mtglieder. weiterS an die Schutzmannschaft, sowie Frennde und Gönner unserer Institution die höUMe Ginladung. Der Hauptmann. I. Boller. IN. Vichtig fik «eserveoffi^ere. Vom ÄriegÄninisterium wird» verlautbart: Auf Grund des 295 des Heeresgesetzes haben nur iene RcservWffiziere Änspntch aus ?c». stenlose Bchlmdlung in MAitä^pitälern, d^e am Wekt'friegl; t^'ilflenommen baben und d!-Z ' mit der mi't Verordnung vom IS. Juki 19?4 vorqeschriebenen Legitömation nachweisen können. m Antitnberkulosenliqa in Maribar. Die Generalvers^rmmlung der Änti-'ttberkulosenliga in Maribor findet l5nd?r '.lon d>r ?sn!'iinbl'rkusosenr?csa nach TopolSica enk-andlcn Kindern bef>,nnt. m. GoldstiiSe in der Alatorog-Terpentin-' seif« bsi'bcn woilteres wlgeiKde Fvanen t^on: Marie Vk u r k o, Maribor, Aleksun-k^re^a cesta K, Agios S u g a, Mtiribor, TiSla^ka cei'ta und Jvana Klemens. Maribor, Gruberjeva ulioa 5. m Maskenrummel der SV. Rapid, j^uer ist es die SB. Rapid, die den Reigen der Z?eranstaltungen des Karnevals schließt. Wie mir schon berichteten, findet am Faschitlgs- dßenstag in sämtlich«! Gützsälen ein großangelegter Mvskenrummel statt. Soweit man jetzt schon d^ Vorarbeiten überblicken kann, wkd d^e Redoute eine der schönsten Unter-Haltungen werden. Den Borverkauf der Kar« ten besorgt die Musikalienhandlung tzöser ab^. Ftber. m. Ei« Schuß a»f der Gaffe. Gestern ge-gen hallb k Uhr foich ging der .Handelslchr-ling ^mwold Ursie durch die Aleksandro-v«a cejfba gegen lven BaHnlhotf zu. Bor dem Ge-schS^ der Firma KoraZvxa fiel Plötzlich ein Schutz. Die Kugel drcmg dom erschreckten Jungen in das linlke Bein. Niemand wußte, iwvlhier der Schuß fiel. Nach der Richtung'der Wunde zu uvt^eilen, mußte der Schuß von der Höhe, also vvn einem Stockwerke herab abgefeuert worden sein. Den Täter konnle man bisher nvch nicht feststellen. Der Verletzte mußte ins Allgemeine Krankenihmls üZ^rfiihrt werven. «k. Folgen der Trunkenheit. Der 41jährige Fleischergohilfe Fran^ K. hatte gestern srüh etwas zu tief ins Waschen geschaut, so daß er das Gleichgewicht mehr recht finden Ülmnte. In der Aleksandrova eesta glitt er dabei noch an einer eisigen Stelle aus und fiel so unglilcklich, daß er sich den rechten Obei^chenlel brach und ins AÄgemeine A«n-kenhiaus überführt werden mußte. IN. Vom Aerzteverei« in Maribor. Die nächste AusschuWtzung findet Freitag, den 29. d. M. um 18 Ilhr in kver Balhrchofrestau vation statt, wo!zu nLcht nur die Ausschuß Mitglieder, sondem auch alle übrigen Mt gNeder des Bereines eingÄaden sind. m. Verloren. GelegeMlich des Handels-kränzchens, das am 23. d: in den Göl^sälen stattfand, geriet ein Seideuschal in Verlust. Der kaufmännisch,.' Verein bittet s-ne Dame, die ihn vielleicht gesunden hat odzr irrlüm« licherwei'se .int sich nahm, denselben im Geschäfte V. Weixl oder I. N. ZoStariL abzugeben. m Wetterbericht. Maribvr, 28. JKnner 8 Uhr früh: Luftruck 741, Barometerstiand 752, Dh«rino^ygrostop MaxiimMem- peratur —2, ?)Änimaltc>nvperatur —3, Dunstdruck 4ü Milliineter, Windrichtung R, Bewölkung Mederschlag l). pOrlNSr ..«dioke oe K0SK" 14591 ..vouk^ois- P^IS" m. Oessentlicher Dank. Die unter diesem Titel in unserem Blatte vom 24. d. gebrachte Annonce, in der dem hiesigen Zal>:larzte .Herrn Dr. Wiesinger der öffentliche Dank für seine Mundbehandlung ausgesprochen wird, wäre richtigzustellen: ......sowie für die zarte, schmerzlose (und nicht schmerzvolle!) Mundbehandlung. . ." m. Den MeinvertlMf der „Eontiv^al"-Schreibmaschine — Wandererwerke-Erzeug-nis — hat die Firma Ivan Legat, Maribor, Betrtnjska «liea Zy, für Slowenien und angrenzende Teile Kroatiens erworben. Fabriksneue „Continental"-Maschinen sind nun mehr nur bei genannter Firma und deren SubVertreter erhältlich. 715 * Diese Woche finden die Künstlerabende in der Velika kavarna am Freitag den 29. d. statt. 774 * Eas4 Europa. Nur noch drei Tage bleiben die Russen, spielen und singen täglich von halb 21 bis halb 3 Uhr. - 348 «K Vwl. p. Todesfall. Am Dienstag verschied in OrmoS der eheniali^e Obevstaudrtor nnd Großgrundbesitzer.Hc!rr Jakob H e r g. N. i. p! — Den .tzinteublicbenen unser innigstes Beileid! p. «US dem politischen Dienste. Unsere ge. strige Meldung über eine Versetzung des hie. sigen Regieru-ngsskretärs Herrn Dr. V r a-tin a beruht auf einem Arrtum. Herr Dr. Bratina verbleibt noch weiterhin in unserer Siadt. p. Vor einer Neuerung in unserem Feuer-wehnvesen. Auf Initiative unseres Feuerwehrhauptmannes .Herrn Josef Steudte soll in unserer Stadt in ^uchster Zeit ein Dreihunvett Stunven In ver Lust. Ctn gewaltiges neues Flugzeug sol dieser Tage in England seine erst« versuchsflSge unternehmen. SS handelt sich um ewe 400 PS-Jupiter-Maschine «it alen «odernen AbSni»erungen und Reuerungen. Das Flugzeug soll sür Handelszwecke gebraucht »erden und 399 Stunde« ununterbrochen in der Lust bleiben können. — Unser Vild zoigt die Maschine «it dem Führer Hauptma» n Vernard. liommN Signalisierungsnetz installiert oder aber evne Sirene aus dem Turm angebracht werden. Diese geplante Neuerung ist jedenfalls wärm stens zu begrüßen, da sich ihr Mangel schon des öfteren empfindlich bemerkbar machte. Allgemein ist die Mficht vertreten, daß ein« in der Polizeiwachstube zu tätigende und auf dem Turme angebrachte Sirene ^n grSße. ren Borteil böte. Diesen Stanbpui^t teil» auch die Stadtgemeinde. p. Sro^r »ktiendiedpohl dei der VezirkS» sinanzbehörde. Dieser ^ge wuriden aus d« Kanizlei deS Bovstiandes der hiefigen BezirA-s!inan,Kehörde neun Rekurse aus üvm Bezirk gestohlen. Bmn Täter sthlt jede Spur. p. «Lnberischer Mberfo». Der Boßtzee ToPlak aus Dornava bei Ptus DimStag NM oa. 9 Uhr aibenlds lmf der Straße Ski Rasognioa aus der a«» Marilko-r von einem «ch unibslmmten Jndi-vkdium übersÄlen, mit einem Messer «g W« gerichtet und beraulbt. Der Schwesverletzt« wurde ins Allgsmeilne jkrankenihaus fi^hrt. Der beraubte Bsptzer vermutet, doh er von dom UnbMmnten, den er bei EVarba auf den Baffen «chm n«ber mit ea. SM Dii«rbvgttkge«» da er d« teil des Geldes, »oelcheS d« Baner in dee rückwärtigen ^entaf^ verborgen hi«^, i« der Eile nW ßindten Somite. dem RmSer wird «ffrig gSsorscht. p. VerhostnuD einos Dttttde«» B«trD-gers. Dieser Ta^ wusk« «in gewisser K, B e r n i t, Pistiwdig nach VeVld Kedeyi^ wegen verschß^ner Betrügereien grS^ren Formats v-chaiiet und dem OreiSgerW« nach Marikvr eingeliefert. Die Bei^d« lung dSrifte intevchawe Dinge, Äber die M»t heut« noch StilP^igen Veunchre» wellen zutage fördern. m. VeoMttWeffe. Die Voomtelunesse am Slamikov tqg, wo das Wonnement tüglich 12 Diwar betrügt, nimmt t»glich Unmel. düngen entgegen. Fmilleton. Liers: Brief aus Ljubljana. Aln 25. Jänner. <5>^ Ware verlorene MÄhe, den Knäuel der .'^l utigen politischen Lage, besser noch Mißlage, einigermaßen entwirren zu wollen, besonders wenn man den engen Kreis der Stadt Liublsana vor Augen haben muß, ungeachtet der Tatsache, daß Mhier die ganze geschichtliche Entwicklung des slowenischen Voilkes'bis in die sÄngsten Tage, ihren natürlichen und rechtmäßigen Ursprung liatte, aus dem sowok)l die politischeil, wie die kulturellen Fäden genannter Entt^vicklung gesponnen wurden. Die Bestrebungen, die aus diesem Mittelpunkte der Voltsniacht bcn^or-gingen, darf man trotz allen denkwürdigen Folgen, 'sie sie hatten, nicht mit großen Au» gen der Verwunderung betrachten, denn die Taktik, nlit der alles Streben entfaltet wurde, mar die priiuitivste, undiplmnatischeste Taktik politischer Betätigung. Also sprach I^ko-b zu seinem Sokline: „'Züenn mmk dir was sti^t, niinlin's! Wenn man dir was niimmt, schrei'!" — Das war >d«S politische der si'"'ren>.'>eil Mnner; kein b.'sondel>? lunswolles Gebilde, doch ziemlich praktisch und — trösten wir uns — in allgemeinem s^ebvauche dei allen sogenannten Ministe-l ialPolitikern Vuroipas. Das ist also immerhin noch eine Ta?tik und besser etwas als nichts. Wenn man aber die Lage von heute nach dom „Animo" von heute bezeichnen soll, finden wir uns a-m Ge-frievpuMe jeglici^n Politischen Mt^ion. Diese Tatsache ?^n man sowohl vom optimistischen, wie vom pessimistiscl^n Standpunkte aus >betrachteri. Es" stcht ft^t, daß den slowenischen Parteien ohne Unterschied ^vic aktive politische Macht aus den .Händen genommen ist. Die exekutive Mae Lesen der Tagblätter entwöhnt hat, wie ich zum Beispiel, veranschaulicht sich dies Wirken in rosafarbenen Zet'teln, die fi'.r »V'oxi na cle5Ni, proiiitev-tj na lev«'»!« Ne?la.me nmchen und über die sich Wihbolde lich'ig machen, indem sie die entspre-lien^dl'u 'S'tenchelttvarken dariiuf haben wollen, wie bei Reklamen liblich. Eine Grabesli'st weht da Männer, 'k^eren N>t?'mcn die Masse des .zur sterung ent?^.cht^'n oder l^'ntrüstuna l'e» w(.^ütcn, l)«^ben ki-inen Klang mehr. Tie Po- litische Selbsthilfe der Mowenen ijft wie noch nie zuvor erschlafft und die Tageblätter knd eine lansstveilige Sache geworden, da sie vom Schrei noch dem Rechte zu einem ohnmächtigen Beißen und Kauen gesunken sind. ?)ok-tor H o h n j e c erklärt die sl-iwenischr VoÜkspartei als eine politische i^a^tek. die slch streng an die Gebote der katholischen Kirche halten nniß; er scheint zu ver-^ess^n, wie weit d!cs an der Hand !>«'z päpstlichen »Svllabu8« und der Enzyklika »Yuanta cura« filhrt, deren Verfasser Papst Pius lX-sich wahrscheinlich nicht träumen ließ, daß die letzte Folgerung damils die blaue Sinn-."si^'^ct: i^t. Tr. K o r o K e c, ein kleiner Mgott des slowenischen Volks noch vor kurzen Ia'hren, ist gänzlich verstlmmot, bat sich das Wort und die Tat einfach nek^men lassen. Und so ist die gnnze Neiihe der Politischen Größen, durch deren Perdiew't Lsublsana zu einem politischen Zentrum eiuporgewachsen ist, verstummt und an Taten verarin.^. Man versucht sich in diese nebeH^fte, selt-saiine Sittt.7tion hineinanleben, nwn versucht, ernstlich ge^ien die Verordnungell des lliiterrichtsministers Radi»; zu Prolestieren, man versucht mit unbekanntei: 5tarS die polilische Laune der öewohner^cl'''!st zu beleben, 'k>och weder N ndis noch Pribi ? e-v i können der Le'»ira'e. der s wl d^e ^'il1?rer al'? da>? tum vers^illcn siuS, ciii Ende luachcr. Ljublsana steht da und schwitzt unter der Last der Steuern, die nun ^ nachdem daran das Jnitereffe der Massen f!kr seine politischen Vertreter verflaut miit» versbbt ist auch die vitalen Einrichtungen auf dem wirtschaftlichen Gebiete ernstlich bedrohen. « » « Es macht Spaß zu scheu, wie eine Vau» nevgeschichte, wie der BanknotenfSlschungs-versuch, das Interesse der Menschen fesseln Sann. Nicht, daß nvan sich daraus ernstlich etivas mvickien würde, alber so — sagen wir — eine ganz sympaichische Sensation mit dem etiv-as gruseligen Beigeschmack deS Abenteuers, in das man s«st gerne verwickelt wäre. Nobechaupt scheint da? Plrblikum Gaunereien, Mord- und Naulxiieschichten se?>r kurMeilig un>d arl'i^enebin zu binden. Aus dieser alltiäglich aen^rdenen Verbrecherlnst heraus sucht ein Schriftsteller, von dem man Mar nie etwas Grosses erw<^rtete. k'c'äi nn-merhin einen lesenswerten Liteniten. ^ranc,^ B e v k, die Susele für seine Er',äsilun!ien zu finden, die die K^olonnen der beiden lx'deu-^ tenderen literarischen Nundsch.inen. ^ lianski zlvoil" und „Tom in svei" suilen. Wenn auch Vevk mit einer Nouti.ie. die nicht oerachlen'^wert ist, seine Pr>.Mlk^e nersas;t. !^t dies no>ch keii: s^rund. um den ntedr'.v.n ^nst'nkt'n der durch den Weltkrieq nerdl'k'-en ^ 'n"''»kuuni ^u M'g '^^ fsir >i'7^rti'^e t'I^uuii>.sbaliouen deo meusäzlichen Instinkts Der t70. StbuttStaa Moiarts Der «ebmtstag de» mlfterbilche« deutsche« Sompsnipen Wolsgang Amaöe«» «ozOet ßöhete sich >« 27. ^n«er zm« 17V. M«le. c Gijp»«g des V«eh«»de» der Aj^rftleute >« Slo»eme«. vergangenen Dienstaq den S5. d. fand w Coljf eine Nhnwg des Ber. ti«i<>oA der M Slowenen statt, «t d« t4 Delegiert«» teilnahmen. Die wnflkm bctroien vtnivi<'Mrd veijschiek»?ne irnd OrAMiiiationssrasteR, somit: ^ Sthührqe Brftaiddeqj»ttinimi d?r ^chwe-PtwrMmislMlm W Atootie« n»ö Slawo- <. TßeW«o»s^eß^ im Telhe. Die hiesige »r-Wdaxe jl^kchen^em?ii»de lilielt mn 27. d. lLMziersheiw ELwa-Fcier mit den i»b-Att«onien ob, drr ew Vortrag des R a i <^ Mer die Bi^de^i^ung ^ Tci« fkr da'Ä serbische Bolf fslfltc. ?ln OffiMskorps PWG^HW^Hpchev de? tckt. '"^OlsiPßePidmite « Telje. Nuter der MMiWeiid «vaißcn schan ei',?i-« IMiHm d-k Mm»chSepit«m^ die aber «Mchermeitze duutßvegs einvn deichten WhioWDier ^Uy «nM Schartalv ßSAvanduiseniu irr lehnten Zeit wied:^, ÄU^sstA>»uln»en.Mih Httboi, BBi^rden aN«' imteNDali»Nfn, mn ein MÄenier? ve-rhiiten. Ä,. jdnrb Toor p,» n i'i, der »ich i» jelfu. ^nEgo^dN»«» Resetzm»^ ^ jo trnqijch ^g^»»dr^^'Gai^rs v»n Ä<'I.ik7 de? Srj.hiW»»^ lZtt? fchlie in ^eme Miiat ^rüct uird wurde m we!' lchanWetttfe er «Nch' durch vofte '-t » »ei i Mvoß vtt^ivVtk. Twtz t»er »i'.'len Vtrav«^.;' n «USchk wer ve^iiwrkM'' d»5l kpche Mer vom c. Hapsenbauschute für Tloweaicn. Wie kiereits berichtet, i-lt im auch der!l^redi^ kNr die Erri.chinni) eiru'r .'d>nsen-bnn^ttsk i>erqesc^en. ?N? Titz fnr wichtige ^ienfeId), w<^'elivst ^ ailch der ^itz des >>>;.'feu'bmover-ei-nes befindet, one.niZsohlen ^verdeii n,kü e? stetpt m»«cr dost die nm'^^rbell^n i^iesetbc Äelnm»q oilcigne.l w'lden. Tdeattk. DONMerSt«^ d«!» 28. d. iml 20 Uhr:„L^' bour- gcoiv gent'lthoinmc", Ab. C. Are,tgg den Ä9. Jänner um Ä) Uhr: „Der Biirger als Edelimmn". Ab. B (Coupo-»«). GamMag den Jänner: Gejchlasi««. Go««t«s den II. gäil??er um S0 U^: „Die lustige Witwe" (Conpone). ! ^Ne luftigr Vttwe." Sonntag den It. d. wird neuerdings die bekannte Op'rette „Die lustigste Witive" auf^führt. Die Nolle des Grasen Dnnilo singt Herr B rat u Z. t>.steii Nummern a»l§ seinem ZiMus „Lieder cchnc Ä^n'te", wtif; die englische Mni'itzeitung „M'u'itnl Opinion" solgen'de bei^rerfenswerte ^in'ieih^!: e^./Lhlen. Mendeljobn n?Z Anf,?^ l,5rmen seiner Frau gehörte. Der Besuch i^'t r^kurch denkwürdig Pipnrden, dcch er in r^iesenl Han^ da5 benü^mte „Lied »hvie Worte" schrieb, das ursprünglich „Comberwell (^rsen" lvtite^t war, Heute er Meiidelso-Hn selÄt, da er sich nicht recht milen gejipielt hatte,, ging er itl dtn Snllvn und sehte sich, um sich die Z^it z^, aus deic sich lvas ,^Frühlings-lied" heratlöHildete, seinen eigentiiml'ichen iNhiarakter. Der Komponist bemühte sich, so gut es ging, trod der StSrung zu spielen, lkn'd das erklärt nuch die eiligen Trivlen, di^ mit der breitgc!h«ltenen Melodie so vall-stiwd'q im Widerspruch zu stehen scheinen. -Q- Äu Verdi« 2S Todestage KW > Sine Haydn-Auffiiheu«s in Maribor. Der bestbt^annte Ghor d^ „GlvM'na Ma-t'ida" briivt anl März das weltberühmte Tvuwerk H,N)dns „Die Jahreszeiten" zur AuMhrimg. Äiu 7. März beaUsi5)tgt sie es in Celje zu singen'. ^ Die Minchener Richard-Wagner.Feft. spiele IVZ6 wird Geileralmusitdirektor Dr. Karl M u cl dirigieren. ^ Wie MicketsOh« sei« „Friihlingslied" komponierte. Ueber die Entstchuug rwn Men« det^ohns „Friihlnvgslie^*, eine der begann- H>eß>DwO. Heut<' Tt)nnerÄag den 38. Iäu-.ier leluer Tag: „Der l«stigste Man« von Wien". Ab ??reitag den ?st. bis einschließlich ^onw tag den .N. Jänner: „Der letzter Walzer von Johann Gttaich" oder „Der ' Bankerott von Wien", Schlag'rfilm ersten Ranges in S Akten, mit Evcti« slav Petrovii^, itugen Reufeld und W^!^H > >lM >' »'sriik " > Am 2S. Jänner vor 25 Jahren starb in Mai land der Komponist Gniseppe Bcrdi, dxr SchSpfer der in der ganzen Welt beliebten Oper« „«igoletto", „La Traviata", „Aida"« nnd „Othello". Au «ervl« wnfundkwanMßem Toveckage. « W Das Verdi-Thechter i« Vnsseto, i« dessen Nßhe Verdi sein Landgut hatte. MSS« «SN einersmt^ gerechtbertigt sein, so mi^site nran a«diers?it^'l .inin^'i^in bedenken, das; di<' Zei-lk« Dr^'tvjövsSii seilte Werfe schuf, Zeiten d«»^ 'Ächtafvs sßr solche IiOinkt« deic Ma)itn wvren. DnS erschienen? 7?ünner»He^ de5 „^^jiMsansk-i 'bringt andrerseits von Pavel G a l i a, der sich Nlit der ^^rausyab« Mieier >Nedi!a>tbände en Kln,u« l^ecker der »»itliit o iden. — (lUm ersten Mai smdet nun liu e)eli aeuannten Hefte ein^^ de.^ .'»)errn L a v r i n, dr ats Prvk'ssvr t>er Lla-imili-k an ?nB«schesl Nuiuerfitä^en tiiiiq iit und der sich durch die '^ieriifiseittiichuug einiqer oo-ul englischen Pu< l'lilitm selir I?e!Utnetcll wjsieuichastlichcn ke in engiisü)'.'r ^»la-lze ei»ieu !"'dei'.tt'??>.'r l?i l'tt'r il'">«'U't'f'NUch<'n ?^'"!t ero''?>': ist dii.'^^ der ..?i?istr!s und ?<'iel^la>'". d'.'il !^''r )>ersniier n,: .^tiua l» ^'aiid ueru.i'liiliel >1,1-1, « inei lui'Z'.ei ili-ei>'an Pregelf iwer die „Tlo-weittsche Mv^nv" rni Feftsaale d»r Uuiver»^ sität .und erö^netr damit den versprochenen Zyklus. Ueber dieH Tijenia ist schon viel ge« sch^-skEtzM worden und Ivan Pregels selbst ?»at seinerzeit in der Studcnteiirevn.' „Men-^r" eine umfangreichere Ctudie daritb^^r veMentiicht. Wesentlich Neue»^ htz^ ?^err Pregetj n»it diesem V<^rtrag nicht ten. ist aber dieser er^ Wi^r^le-'wtngSvevsitch der einstigei» i»eli«ibten literarischen ös!fenM»e,l Znsmnmenkimfte zu be-svi^en. PiieNelcht wird der gesteinte Zyttu ' denm»ch pqsitiven Erisabg haib^ un^ die.^ wiBen wir onsr^ig h-ö^en. Der 5t,»m der "iMsse ißt für derartige Percmstaltungen, lwt5s siir literariscl)e Pri< VN, aWt emlpfänglich. Es mchet t^ie Zeit d^S Karnevals! und die Ballvergniigimgen beginnen bereits rascher auseinander zu sol-geu. E? ist eiiire at!^' l^'eschiMe und ick glaube deiu gi't<)rteu ^eser 'tem lx'sondere^ Vergnügen zu uchuieu, u>enn ich M^r die beurige ^gis^nl 'dt'r verstu«i'»<^usls^')lustiqen t^^asser ein 'l)eilige>? ^chweij^eu lxwtchl'e. Vö- — sftien u^ir ,>iuz ausrichtiii k^iuen Ep.is'. melir, diese eitt^ige '.»lllläglil^seit vim Ian"iu'rein>ngen ii»d s"»!'u und >iat?r'tiiinii'n!>ivu in " nü ii'.'t^ ^^'.1 »ubiwvf. '.'?^'r mag, sM sich erivlännen ^sür^ (^ret.lM mit dom Zapf. Mich aber — mich laM sc^v'!'. Ftlr einen BlBikops. Die Lacken k,lrz geschnitten II u> wadeufrei datj Bein, >'äuit sie Nlit schilaniken Echn'!^"»'. ?^riih in die Stadt hin^iiu Der 'lZt.^ind ihre Locken Und fast if»r AngeMt^ 5ie lächelt sanft erschrecken: Denl Mhnen ztirnt man nicht. Diäs K^ind i^t ohne M'inigÄ Wajstl nmr ihr ein /Sie weis; m«b: s«!ider (5i»gel Trayt einen Buibi'kt''ps. Dr. Weger. „Herrk«,Tee". .^'»erren-Tee? Wibt e? denn so etwas? Gewiß gibt es das; genau so wie ein Wein oder eine Zigarette wiLr^^ig, ':ajsig oder leicht k'in kan-n, so hat auch der Tee seinen auM'sprocheneu Charakter. V.'ispiei^-nvise ist der Tee Marke Teekanne „?chwa<,^" einv von Herren ganz besonder.^ bevorzugt!' ^orte, Cr ist trusliji, rassiq nach ':^rt !>er ensi» lischeu Mlschunj^'u uni> lmt als ^^ri^sisti^cli)-lil'trnns, mit oder 5'.'lsnk" c^euos''«, dell »iri's^en anre^K ud .zu U'irk 'u U ii' .^uter Uajsce, l^^lwe ader „füls.'nd" zi! sciu. Thessy .tzarrisou in deü. .'dauptroll?n. Austreten der berühniteu dänischer. Naclttänzerin Liris. Das Burg'-Kino bringt ab morgen ?^reUag den liberatt mit durchschlagendem (.Erfolge vorgeführten Welt schlage? „Der letzte Walzer ^hann Strantz'" oder „Der Bankeroitt von Wten" zur Vorsi'lhrüng. 'lieber. diesen Film erging sich die .Kritik in belobendsten Anerke^nnungen. In den .^?»uMMen sehen wir die berühmten Filin^tarS Eug au?, der auch in Maribor gewis; den Kinosaa! siillen wird« APVl« Mn». .'^.'»euie ?ouneredai^ den ^Iäun-'r: ^'e!;tcr >^on: „Liebe im Schttv^" mit, Pat und Patachon. Ab ?^reitag den -ll. Iäuner bi«? einschli.';'»!^ Montag den t. ??eber: „Silviir King" (Titberkönig), h'.'rrlics)<'r ^ilm.^Ein wun dernolleS lnexikanische»? Pferd und dessen Ne'/.er, 5tier?aulps in Mexiko, mit Pak-kmder .^"^audlung. Wnndi'rl'ari.' ?(>itllr-aufnahnien. (!k^iu s^ilu: von Praseu !''!ictiil'« die Leben'^schicksale des in Meriko sll'zi'ichteten l?errliche.n Pferden ,/?ilbersönisi" itud dessen schnei^iqen ReitvrS sFr. Thomioul gesckil-dert. Neb<'n einem sponneuden Stierkampf lind es im i'ltirigen die prachtve.slen Naturaus nabven, die dem interessanten ^ilm gewi^ '.^n msem durchsrblagenden E^iolg verh?l?en ! werden. ! -c^ Güdrnhland, Krim. Sport. Bachemwanderung auf Skie n. I Bon eiwin herrlichen Wetter beiiiinstigt, ! U7ckernahm die Skisektron dei S. V. Rapid ! vergangenen Eaiiu^tag nachlmittag und Zanntag eine Bachernwauderung auf , >?kiern, welche sich voiin Gut N e i s e r in Pekre ük'er Stv Bolfenk, lyilnilior^öka ko<"a, ZV. ?!re'li, K^lopui vrh nach Nu^e erstreckte. Der ?lu^slieg über den ^^a'sni'ieg Reiser wnr sehr gut, der Weg r>^''eit>.^ auosieilchren war, und nnt deu VreNeln aiu Rn(leu ging e? sckM'll.vvrioärts, so dl'.s'» '.'nau bei uuter-l gehei^der Zonne in Ä'. "^^"olient ankain. Dart wurden die ?tier au>s>eschnallt nud niiu ging eS zur „Mn'ie luit di'm l)e^rliRuZe mußte die ganze Zeit über in ein^ vereisten ^lweg gefahren werden, welcher von den durchwegs guten Fahrern >^ie größte Aufmerksamkeit und Gerstesgegemvart erforderte. Dennoch war eS^ wunderbar, in sausender Fahrt dahin zu gleitend dem Tale zu, wo man schon die Lichter erglänzen sah; am Himmel der fahle Mond und die silbernen Sterne. Die ganze Faibrt verlief zur größten Au-frieden^t aller Teilyehmer; die S ch n e e-Verhältnisse waren gut bis sehr gM, nur siidseitig, besonders Vel „MariborSka koöa" stellenweise vecharscht. Es war vom sportlichen Stmidpunkt auS «tn Genuß. Es ist nur sehr zu bedauern, dast ger?««dt» > i Wid tmd Sumor. Lehrer «»d Schiller. Zehrer: ,^ben Sie das Thenm ^Ursache unio Wirkung^' einmal durchdacht?" Schüler (im Examen): ^Jawohl, Herr Professor!- ,^t es richtig, !daß die Ursache der Wirkung vonmgeht?" — „Nur teUweise." ^ „Wieso? Können Sie mir ein Beispiel angeben?'' — ,LkreÄich: Wenn ein Mann einen Schiebekarren sähn." » llnerwmtete Wirkung. „Also gestern abend habe ich mich vergessen und meiner Frau die Wahicheit ins Gesicht geschleudert ..." — „Um Gottes willen! Da ist aber heiß hergegangen!" — „Im Gegenteil! Sie Äi«H zunächst zejhn Minuten twr lauter Staunen stltlmn, dann kam sie zu mir, reichte mir die Hand beglückw-unschte mich zu meinem Mut!" » Tulpendust szu einer gackernden Henne, die ein Ei gelegt): „Gott der Gerechte, n'.ach? des Breh e ReKam vor so ein winAiyes Ei!" » Jeder nach seiner Lrt. Der Großherzog Friedrich Franz von Mecklenbmg verlor einst an der Spielbank von Doberan seine ganze Barschaft. Ein neben ihm sitzender Töpfermeister verspielte gleichfalls alles» »vas er hatte. „Ja, lieber Meister," meinte der Großherzog, „was fangen wir beide nl»n an?" — „Das ist doch ganz einfach," ^'rwi-derte dieser, „ich dre^ wieder Töpfe »nd Durchlaucht schreiben el^e neue Kontribution aus." » Das Hindernis. „Hören Sie, Herr Meier, jetzt ist's erst halb zwei Uhr; Sie brauchen doch nicht vor zwei Uhr auf dem Büro zu sein; da könnten wir gerade noch ins „Terrasse", einen Kaffee nehmen." _ Meier: „Ausgeschlossen! Wenn ich Kaffee trinke, kann ich nachher kein Auge zutun!" » Aa viel verlangt. Wir saßen in der Schutz« Hütte. Ein Kltndiger erzählte von den Gemsen, wie scheu die Tieve sind, und wie sie sich bei drohender Gefahr durch einen Pfiff warnen. Dabei steckte er den Finger in den Mund nnd ahmte sehr tülrschend den War-nungspfiss der Gemsen nach. „Na hören Sc," warf ein Tonrist ein. „das möchte ich doch erst mal sehen, wo so'ne Gcmse daS Bein inS Maul steckt und pfeift!" NaabeS rares Honorar^ Als der Dichter WilZhelm Raabe lS62 nach Stuttgart tlberlie-delte, hatte er sich durch seine „Thwnik 'der Gperlingsgasse" bereits einen beachtenswerten Namen geschaffen. Ein Stuttgarter Verleger, ein schwäbisches Original, mach-e dem Dichter in lielbenswürdiMr schriftlicher Form das Anqevvt, an seiivr damals vielgelesenen Zeitschrift als Mita^^i-ter mit^z^rwirfen. ^ dem Verleger immer der SllM im Nacken saß, schrieb er am Schlüsse des Briefes: ^ Wl^e Honorar — rar. Diese menschenfreundliche Bemerkung konnte unser hmnvwoller Dichter na^ilrlich nicht unerwidert l-assen. Er anwtortete dem Verleger in gleichem liebenswürdigen Tone und schloß mit den Worten: Wer mir Hono--rar — rar zahlt, ldem schicke ich Beitr«^ — träge. '' Äolkswlilschast DkreNor Nndrej ZWMM, ««ribOt; Vor der Lese 1921 Äa»«r« «nd l» de» Traube» vor d« »»i» IS2l-I9Z». X. »m lilta a«» lull» v»ra>Wtz«r »tiß SyfV««er grün Tr««^«er rot 0-9 -0-9»" — ? S ,6 .. IS !!17-4 l-2S.!I«.5 l-S5 t8.. l ! I «9 8 10» 14 4 »0» mittlkker Lsß« it» — »on hohektt Las« Welsch rt»»«»» tt'9S ! so - l-W j i4.._ KsetR-rße»zwG »SN mi«l«rer La>e rle»Ii«D !» 3i lh 2 I9ZÜ!14'4 »SN vvh«r«r lZagt An der zweijährigen ^Vlnarska in sadjar-sta Lola" (Wein- und OMauschule) in Maribor, die im Herbste — nach ihrem b3-jährigen Bestände --- in eine Nittelschule umgewaildelt wurde, t^rd der Traubensaft vom Jahre l 021 an re^lmäßig alle drei Tage auf den Zucker- und Säuregehalt untersucht, beginnend jeweils am 24. September. Die dazu bestimmten Tv^uVensorten werden stets von den gleichen Parzellen genommen. Bei günstiger Witterung nimmt der Zuckergehalt regelmäßig zu und der Säuregehalt nimmt ab, bei verschiedenen Sorten und von ungleichen Lagen freilich w verschiedenem Maße: in höherem Maße natürlich bei spät reifenden, in geringerem Maße bei ftühen Sorten, die ihre volle Reiif« mehr oder minder ohnedies schon erreichten und regelrecht am frühesten abgenommen werden. Die erwänhten Versuche wurden wiederholt: im Jahre 1921 ^ allen Sorten sechs-mal (bis V. i« Iatz« 1VLL auch bei al- len Sorten zehnmal (bis 21. 10.), im Jahre 1S23 bei uxißem Burgunder «^d grünem Sylvaner nttt neunmal (l»is 18. 10.), bei rotem Traminer nnd WelschrieSling zehnmal (bis 21. 10.), bei gelbem MoSler el^mal (bis 24. 10 ) und bei Kleinriesling zwölfmal (bis 27. 10.), in den Jahren lV24 und 1V25 aber bei etlichen Sorten öfter als in früheren Jahren. Wegen Platzmangel in der Ueber-fichtStabelle sind die Resultate nicht aller drei tägigen Traubenuntersuchungen der Reihe nach angeführt, sondern vom ersten Tage (24. 9.) wohl für alle Sorten, nachher aber nur von den soeben aufgezählten Tagen, an denen die eine oder die andere Sorte zuletzt unter^cht wurde, und so bis zum Abschlüsse der Untersuchungen (27. W.). Die Untersuchungsergebnisse vom letzten Tage stellen im allgemeinen ^rchschnittSzahlen der Hauptlese für die betreffenden Sorten und Jahrgänge dar. (Sieje UebersichtStabe^e!) Solckie Versuche im Kleinen vor der Lese bieten allerdings ein unvollständiges Bild über die Entwicklung der Traubenquali^ät im Ganzen und sind ^e Durchschnittsergebnisse der Hauptlese hievon um einiges verschieden; denn zur Untersuchung nimnlt man nur etliche Trauben lje mehr, umso besser!) und noch diese nicht von den gleichen Reben und nicht in gleichem Entwicklungsstadium. Bei der Beurteilung der übersichtlich dargestellten Ergebnisse sind ferner die Witterungs Verhältnisse der betrefsenden Jahre zu berücksichtigen, die man kennzeichnen löim:e etwa 1921 heiß und trocken, 1982 Sommer günstig, Herbit regnerisch, 1923 und 1924 Sommer ungünstig, Herbst schön, 1925 Sommer mehr regnerisch und kühl, Herbst günstig. Die Weine aller fül^ letzten Jahrgänge find infolge von Spätlesen und ratw-neller Kellerbehandlung durchaus selbständige Getränke, teils aber auch von ganz hervorragender Gt'lte ohne Küristeleien, insbesondere aber ohne künstlichen Zucker- oder Alkoholzusatz, den die Wein- und Obstbau-Mittelschule in ihrem Betriebe ausschließt, wie sie ihn auch für die gesamte Weinwirt- X 6. JahreSVersammlitng der National-dank. Am 7. März d. I. findet im Ge^ude der Nationalbank in Beograd die 6. ordent-lche Jahresversammlung de? Na!ionaIZ?»an? Ki'nigreicheS SHS statt. X Neuorganisation des Kohlenverk'^useS tn Trbovlje. Wie wir erfahren, ist die Reor-gmns^ion des KohlenverVmfeS in Trbovlje (Trifail) so gut wie fertig. Sie wird von einer neuen Mtiengesellfchoft durchgeführt werden, deren Mti^n sich ausschließlich im Portefeuille der „Trifailer" bofindell werden. Die neue Attiengeselt^st wi':o sich nvcht nur mit Kvhlenverfaus befassen, sondern hat, wie eS heißt, muh weinlichkeiten aus Zagreb, Beograd und Ljubljana für diese Sache zn gewinnen, so dnß nM der Gvündunq k^i^ser neuen gros^' .;sl.qiaen ?)rqani!kation in kür/^ester Zeit zu rechnen is^ schaft Jugoslawiens ablehnt, woselbst die Natur diesbezüglich wohl alls bietet, wessen es bedarf: im Traubensaft entspreclicnde Zuckerund Säuremengen, wenn maci nämlich etwa« ige Unebenheiten, bezw. Tisbarmonien i« den Weinen aus verschiedenen Weingegenden duvch entsprechendes, zielbewußtes Mischen von Naturweinen diverser h^'imischer Provenienzen unteieinander, also Naturwein mit Naturnvin, verbessert. Und das soll die Los, gäbe eines gut und grotzzüg^ organisierte» heimischen WeinhandelS sein, tunlichst unter Mitwirkung von beftgeleitete«, modern ei»-gerichtete» Weinbaugenossenschaste«, absolut kann und darf eS aber nicht Sa«^ der Zucker' and Alkaholiudustrie seiu! Damit wollte ich meinen puristische » Standplmkt mit Mclsicht aus die Nottvendig-keiten der Weinwirtschaft im Königreiche der Serben, Kroaten und Slowenen kurz andeuten. ir>a§ ich bei einer anderen Gelegenheit im Hinblicke anf das neue einheitliche Wein-gesetz in Jugoslawien, das vorbereitet wird, bezw. im Werden sich befindet, näher noch begründen werde. BMersAau. Der Beruf des Bauern Joseph Weigert hat eine „Religiöse Volkskunde" herausgegeben (Herder, Freiburg i. Vr.; gebunden M. .^.70). — Weigert, bekannt durch sein Buch .,DaD Dorf entlang", gilt als einer der zuverlässigsten Führer in des Volkes Seele. Aus dem e^tgenannten Buch sinde hier ein kleiner Ausschnitt Platz: In seiner Lebensarbeit ist der Bauer von f^wtt abhängig, wie sonst niemand; in vielen Beziehßlngen ist er hilflos, ohnmächtig. Er weiß aber, daß auch e r mitarbeiten muß, er fühlt sich Gott bei der Arbeit in gewissem Sinne ebenbürtig. „Wenn Gott nicht wollt' und ich nichts tät', ihr (die Städter und die anderen Berufe) nichts zu essen hätt'.^ — „Da hilft kein Beten, da muß Mist hin," sagt er wohl, »Venn er an einem mageren Felde vorbeigel^t. „Wo der Mistwagen nicht hinkommt, kommt Gottes Segen nicht her." Des Gottessegens will er sich außer durch seine Arbeit auch durch gut« Werke versichern. Er ist fromm, mik daß Gott in zeitlichen Din '^c'n ism sc'ane. Tnt er das Seine (Arbeit und "^ebes). soll Gott auch daS Sewe fHefffm) Nun. Leistung und Gegenleistimg spielen, wie «Ste Nummer 5S vom L9. JSnner ZSSa ftiäwr zu zeigen sew w^rd, im Ncmmrl?ben große Rolle. — Em Bauer hatte bei sei-«nem 5>of eine K'clpelle und läutete zu den Ge-i^tszeiten alle Tage. Es sam die Vtehseiiche smd machte seinen Stall fast leer. Da riß er voll Wut das Gloctenseil herunter und rief: ,,Jst das der Dank? Fünfundzwanzig Jahre tanq Hab' ich geläutet . . / Ist geschehen 1921. ^ „Mien Brauder wier (war) fihr gottsfürchtig; hei harr as Knecht ok ümmcr de dicksten Picrd (Pferde)." — Erhält der Bauer nicht, worum er gebetet, so war das Gebet (ivenn er es nur als Bittgebet kennt) llm» sonst. Das konnte man oft und oft im Kriege Hörern. Die Religion muß K?itlicheS Glück schaffen, sonst taugt sie nicht viel. Man sieht es gern, wenn Gott (in zeitlichen Dinc,en) mit Wohltaten vorangeht: tut Gott das Sei» ne, dann will ich auch das Meine tun. „Herrgott, laß wachsen viel Korn und Wein, so werdl"!^ wir fromm und zufrieden sein" l auf einer Mehltruhe in Niederöstcrreich). In seinen Forderungen an Gott ist er nicht bescheiden. Gott soll der stets bereite Nothelfer sein. Einst hatte das Volk für jede Krankheit einen Patron, für sede Bedrängnis ei^ie Ge- betsformel. Man blättere nur die „Patrons* te der Heiligen" von Diet. Heinrich- Kerle? (Ulm 19l») und Bücher über d^n Aberglau-ben durch. Die Heiligen haben dio Pflicht» zu helfen: „Dies .^us steht in St. Florians Hand; verbrennt's, ist's ihm eine Schand." Zu den Heiligen hatte man oft mehr Vertrauen als zu Gott: „Dieses Haus stand in Gottes Hand und ist dreimal abgebrannt; das vierte Mal ist's wieder aufgebaut und jetzt dem hl. Florian anvertraut." — Manche dieser Sätze nehmen sich auf den ersten Blick sonderbar auS. Man kann aber den P^lz nicht waschen, ohne ihn naß zu mach^'n. F. E. b. Strakosch, Europa als TeuerungsFNtnd. Eine Sttldie über die eigentlichen Ursachen der Teuerung. Wien, Hölder-Pichler-Teinps« ky A -G. 1926. S. 3.—. — Zu einer Z.'it, da der Ruf nach den Vereinigten Staaten von (Europa immer lauter erschallt, zeigt Stra-kosch in seiner Broschüre, daß auch die herr-sch.nde Teuerung nur die Folge ^er Uneinig keit unseres Kontinents ist. Da in einer kapi mlistischen Zeit jede Preisändecnng den Weg über das Geld nimmt, beginnt Strakosch die Untersuchung des Teuerungsproölenls . zunächst von der Geldseite, rückt ab^r dann, zum Unterschied von den meisten Arbeiten auf diesem Gebiete, die Warenseite, die andere Komponente feder Preisgestaltting, m den Vordergrund der Betrachtung. Liegt doch in der Warenseite, in der Veränderung des (Nütervorrates, der (^üterproduktion und de« Konsums, der Schlüssel zu der verhängnisvollen Preisbewegung der letzten Jahre. Jene Verschiebungen erst haben den Geldwert verändert. Die Geldveränderungen si.nd m Wahrheit nur eine AuSdrucksform der Verarmung und der Verschuldung Europas. ^ Die Schrift Strakoschs zeigt deutlich die ^l?ot-wcndigkeit, die europäische Psyche von Grund aus zu ändern und eine Einstellung der Geister zu erreichen, die nicht jeden Bereinigungsgedanken von vornherein als Utopie brandmarkt. b. Der Pariser Nervenarzt Dr. Simeon hat hervorragende Heilerfolge dadurch zu verzeichnen, daß er seine Patienten zu herz, lichem, andauerndem Lachen veranlaßt. Die „Meggendorfer Blätter" verfolgen seit ih rem Bestehen mit Geschick und Erfolg das gleiche Ziel hei ihren Lesern und haben sich damit das Recht erworben, allen Kreisen als Bringer froher, vergnügter Stunden und als Heilquelle gegen crervöse, abgespannte Stimmungen dringend empfohlen zu werden. Jedes der wöchentlich erscheinenden Hefte ?«t hält neue Witze. Anekdoten und Satiren, Humoresken, Glossen und Gedichte lyrischer n. heiterer Art. Dazu Bilder und 5tarikaturen erster Künstler und als anregende Beigabe zur eigenen Uebung humoristischer Denki>ei-se jede Wock)c ei-ne nur mit einem lustigen Einfall zu lösende Wochenaufgabe, deren beste Ergänzung mit hundert Reichsmark honoriert wird. Jede Politische Tendenz vermeid«! die „Meggendorfer Blätter" und sind deshalb eine erfreuliche Lektüre für alle. Das Abonnement ai^ die „Meggendorfer Blätter" kann jederzeit begonnen werden. Bestellungen nimmt jede Buchhandlung und jedes Postamt entgegen, ebenso auch der. Verlag in München, Restdenzstraße 10. Die seit Beginn eines Vierteljahres bereits erschienenen Nummern werden lleuen Abonnenten aus Wunsch nachgeliefert. Kleiner Anzeiger. gUserMleu-AAtiOhmE Mr öie So««k«H«um«er Arett«a bi» IS Uhr. GamAß«gs KA«»e« «ur «rv-tzere I«serale t« drI«qO«de« Fälle» bl» 9 Uh; A«fW«hme ß« keinem Aalle KV»«E« a« Diesem TRge I«ser«le slir »e« ^Kleine« An-zeiger" a«fge«vmme« werde». Spiiier GeUhe J«ser«Ie werbe« nichß beriicksichliqk. Verstht^tene» Schreibmaschinen führender Weltmarken wie „Underwvod'^, „Smith Sc BroS", „Continen» tal" .^i'^mingion", „Adle'/' »lüv sabriksneu und gebraucht, 'tets erhältlich bei di'r I^irma Ant. Rud. Legat öc Co., Mari-bor. Slovenska ulica 7 Tel>.;)lion 100._2W Hausnäherin empfiehlt sich, geht auch auswärts. Adr. Pw. 85.? 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