Wr. 93. Donnerstag, den 20. Movcmöer 1879. 1Y. Jahrgang. Pränumerations-Bedingungen. Aür CfiUi t ftontlUdl . . . — .54 Pifiirljätinä . . 1.10 f«tb|0l|!!4 . . . lau ml Aiilclliint (kinzrtnr Nummern 7 kr. Mit Vost-Versendung: Vi«rl«iiSdr>» . , >.«" H»i»i«dn, . . . i.r« , . , 6.40 Erscheint jeden Donnri stng und Sonntag Morgens. Inserate werden angenommen in der HxvetzNion der ..Eiilier ^5ll>i!g", Her. I«»«»li« Nr. « iv»>»dr»>«»itrl» nehmen 3nltr«tr fit* »>« „ttiniet .■HlultS" »,! *. «( liontmrii'. Jfll. »ien-tnH in t#r»p K. Qvpel» »nd Mottu «- 4unp. ik Wien, A Ollllle .Heiluagl • in (ittMk. •_ Potttischc Rundscha». 6iUi. IS. November Am 16. d. fand unter dem Borsitzt ke« ftreiherrn vo» Haymerle eine gemeiniame Minister-Konferenz statt, in welcher die D-legatio.«-Vor-lagen endgiltig festgest-lll ward«». DaS Präsidium dev Abgeordnetenhauses wurde am 17. in besonderer Audienz vom Kaiser empfangen. Der Kaiser sprach dem Vermehren nach, seine Befriedigung aus, das Präsidium in fo guten Hände» zu sehen, äußerte sich i» der an« ertennendste» Weise über den würdigen, ruhigen Verlauf der Adreßoedatte und sprach die Er-Wartung au», da» Abgeordnetenhaus werde eifrig on dir Erledigung des reichen Ardeitsmalerialc« schreiten, worauf Loronini demeikie, daß die Au«-schüsse jetzt lüglich Sitzungen halten. Der Club der Rechtspartei braut einen Ab-ä'iterun^«.Antrag über ras Rcichs-Bstksschulgesetz. Die Schulpflicht soll von acht auf sech« Jahre reducirt werden. Bei den Polen und Eichen wurde bereu« um Unterstützung des Antrages angesucht, jedoch scheinen dieselben bisher wenig Ambition hicfiir jti zeigen. Der WehrauSschuß hat in seiner Sitzung vom 17. d. unter ktblehnuug aller Abanderungs-Anträge uns Amen»ement» die Regierungsvorlage de« Wehrgesetze« unverändert angenommen. Zum Berichterstatter wurde der Abgeordnete Dr. Zeit« Hammer gewühlt. Kür den Antrag de« Abg. Ezedik (Herabsetzung der Friedensstärke auf 230.0ü0 Mann) stimmten die «bg. Banhan«, Ezedik. Hackelberg. Vohninger und Streeruwitz. Für den Antrag de« Abg. Dr. Rcchi'auer (den gegenwärtigen Kriegsstand nur auf ein Jahr zu bewilligen) stimmten: Rechbauer, Slier, Schöffel, Banhau». Ezedik, Lohningcr, Streeiuwitz und Hackelberg. Die Abg. Rechbauer. Ezedik und Schöffe! meldeten ihre Anträge als HiinoritätS-Voten an. Man berichtet, daß wahrscheinlich einem Drängen der aulonomistischen Parteien im Aaae-ordnelenhaase »ochgebend, die Regierung die Ab-ficht heg«, die Landtage für den Monat Januar zu kurzen ungefähr dreiwöchentlichen Sessionen ein-zuberufe», und zwrr mit entsprechender Unter-drechung der ReichSrathSsessio». Bon polnischer Seite wurde der Regierung sogar nahegelegt, die Landtage für den 23. Dezember d. I. ein« zuderufen wegen der verfassungsmüßigen Bestim-mung, wonach die Landtage alljährlich zu einer Session einzuberufen sind. Hieraus konnte seitens der Regierung nicht gut eingegangen werde, wohl aber wird an der Einberufung der Landtage für den Januar festgehalten, und sollte dieser Tage be-hufö entsprechender ArbeitSeiniheilung für da« Abgeordnetenhaus bei dem Mini'ttiprästdenten Grafen Taaffe eine Lonferenz der Obmänner der fünf Elub» de« Haufe» stattfinden. Die General - Debatte über die bosnische Borlage ist am 17. d. im ungarischen Adgeord» netenhause zu Ende geführt worden. Herr v. TiSza ist Sieger geblieben. Mit 183 gegen 159 Stimmen wurde die Borlage, nachdem »och der Minister-Präsident in längerer, gegen die Bekämpfe? der-selben polemifirender Rede, deren An-»ahme wärmsten« empfohlen hatte, zur Grundlage der Special-Debatte angenommen. OesterreichUngarn hat mit Rücksicht darauf, daß der gegenwärtige Handelsvertrag mit Deutsch- land mit Ende dieses Jahres abläuft, zunächst die Einleitung von Besprecbu igen vorgeschlagen, welche die Orie»lir»ng über den Umfang und die Richtung de» neuen Handelsverlrage« bezwecken. Nach Annahme de» Borschlages sind die von Oesterreich-Ungarn entsandten Dr. Bazant und Matlekovic« in Berlin eingetroffen. Mit der Lei-tung der Besprechungen wur?e von österreichisch-ungarischer Seite der BotschastSrath Graf Wolken-stein betraut. DaS „Journal de« Debat»" coistatirt, daß in Belgien, trotz aller Agitationen und Drohunaen deS katholischen Kieru«, die vo» dem jetzigen liberalen Regiment durchgeführte Schulreform all-mälig Fuß fasse und sich befestige. Die» werde auch woh! in Frankreich, zunächst in Pari«, dank den beharrlichen Bemühungen de» Seine-Präfecten Herold, eintrefft». „Die Umwandlung der congre-ganistisch.'n Schulen," schließt der Artikel der . Oe-bat«" „in weltliche nimmt ruhig ihren Fortgang. Beinahe überall hu man in der Nähe der umge-wandelten Schule» congregaiiistische gegründet, wa« Jedermann freisteht; aber man wird sehen, wie lange sich diese Schulen erhUten werden. u»z schon zeigen sich die we.tlichen Auftalien ihren nicht blo« an der Zahl der Zöglinge, sondern auch in der Qualität de« Unterrichts und des Lehrkörper« üoerlegen. Der Bericht de» Herrn Herold bietet ein hohe« Iateresse nicht nur für Paris, sondern auch für da» ganze Land." In demselben Augenblick, in dem sich da« Interesse Eu'vpi« auf den östlichen Theil de« Mittelmeere«, auf die Türkei. Klein-Asien und «egypien concentrirt, sucht Italien durch eine Occu« pation einen größern Einfluß in jener Gegend zu erlangen. Während der ossiciöse „Diritto" versichert, Feuilleton, Ju spät! Sin G«ielljchafl»d»ld Roman von W. Hvsier. (18. Fortsetzung.» Tante Amalie packte ihre Brille in da« Futteral, ein Zeichen bevorstehender Flucht; die unglückliche Dame wußte au» Erfahrung, daß ihre Angriffe den derdeien Kräften der «chwester nicht gewachsen waren. Ader dennoch schleuderte sie ein letzte« Projektil der feindlichen Festung entgegen. — Ja, die Schillinge, die Schillinge . . . der seindliche Mammon! Wäre nicht der Mann Gottes, in demüihiger Verachtung de» irdische» Staubes, um so viel dilliger zu habe» gewesen, al« alle übrigen Bewerber, so würde er nicht in die« Hans gekommen sein. Aber wen Gott in die Wüste führen will, zum Heil seiner unsterblichen Seele, den schlügt er mit Blindheit. Dein Geiz ist e», der de» Freund und Bertrauten in Cristo hierher leitet. Du verblendete Unglückliche? Tonte R-gine streichelte da« glänzend schwarze Fell ihrer «atze. — Hörst Du e«, Assy? Da« sind Andeutungen, hingeworfene Möglichkeiten! Hast Du kein Heimchen zirpen gehört? Freund und Ber-trauter ist der näselnde augenverdrehende Herr schon jetzt! Und wa« wird er vielleicht späterhin noch werden? ... O zarte Sehnsucht, füße« Hoffen! . . . Asst), Assy. wer hätte da« gedacht! Tante Amalie fühlte ihre Widerstandskraft erschöpft. Sie murmelte noch Einige» und ver-schwan» dann schleunigst, gefolgt von dem bo«- haften Lacheu Regine'«......... *•••!••••»»••«»• Und Tag nach Tag verging. Da« Weih-nal tssest kam heran mit all seinem Jubel für die Kinderwelt, seinen halb wehmüthigen Erinner-ungen für die Erwachsenen, denen längst schon da« Leben allen Lichterglanz herabgest"eift . . . Herr Harder, der neue Buchhalter, war schon seit mehreren Tagen eifrig bemüht, sich durch persönliche Anschauung in die Weise de» Engefchr'schen Hause« hineinzuleben; er erschien früh Morgen« und war am Abend der Letzte, ob-wohl ihm Tonte Regine sür alle diese Bereit» Willigkeit auch nicht ein Reimchen außereontract-lichtn Brode« zu Theil werden ließ. Wa» er der Haushaltung »uS dem Laden zuwog, da« stimmte noch um mehrere Rei«körnchen genauer, al« die Düten seine« Borgäiigei«, und dadurch kam er auch dei der geizigen Schwester in Gunst, wahrend ihn die fromme um seiner Gottseligkeit willen für einen Bruder in Christo erklärte. Ernst Orthlosf zählte die Tage, di» er aus diesem Hause erlöst sein würde. Dann sollte seine Verlobung d^clarirt werden, und Alle« erhielt eine neue bessere Gestalt. Er dachte schon im Voran« an da» Glück der freien Sonntage, wo ihm die Tanten den Besuch seiner Braut ge-statten mußten. oder wo er die Geliebte der »iutter zuführen konnte. ES würde sich Alles, Alles glätten und ednen. Arier am Weihnachtsabend blieb Agne« noch eine Gefangene, und da« that ihm weh, fo oft er wieder darauf zurückkam. Während er selbst den festlichen Abend im Kreise der Seinen verbrachte, mußte sie hinter den verschlossenen Läden de» Hause« entweder Gebet oder Zanken abhören . . . mußte leiden, indeß Andere jubelten. — Nimm Bernunft an. mein Mädchen, bat er eine« Tage«, laß mich'« den Tanten sagen. Sie zuckle ve.drießlich die Achseln. — Thue e«, wenn Du nicht ander« kannst. Mir ist bald Alle« vollkommen gleichgiltig. iär ergriff voll Ueberraschung ihre Hände. — Im Ernst, mein Herzchen, darf ich wirk-lich mit Deine» Tante» sprechen? — Meinetwegen ! So etwa, wie man einem Sterbenden Moschnepulver emgieot. Hilft'« nicht, dann tödtet es doch vielleicht um so schnell'?. Wahrtastig, Ernst ... ich möchte sterbe». Mir ist e» noch immer, als sei das Alle« nicht wahr, al« könne unmöglich da« Leben, welch» ich in Stettin die italienische Flotten-Expedition nach dem Rothen Mcere verfolge nur wissenschaftliche Zwecke. tadelt der „Popolo Romauo," da? frühe« Organ des Herrn Qepreti», die>e Expedition, well die Wissenschaft nur ein Vorwand für den wirklichen Zveck der Besitznahme der Bucht von Assab sei. Die Notiz im „Popolo Romano" lauict: Die Entsendung einiger Schiffe, um im Namen- des Königreiches Italien von der Bai von Assab B.'sitz zu ergreifcn, oder besser gesagt, wieder zu e> greisen, scheint »u.lmehr eine vollendete Thatsache zu sein. Herr ßairoli hätte diesen Austrag dem Eontre Admiral de Amezaga übertragen, welcher an der Spitze einer Fregatte und zwei kleinerer Schiffe und mit unbeschränkter Vollmaht rücksichtlich der sich ergebendt» Auslagen an die Erfüllung seiner Mission geben würde. Die Sache soll, wie gesagt, bereits fest beschlossen sein, obschon die Regierung weder den AomiralitäiSrath an-zuhören, noch d >» (Gutachten einiger eo^ipetculer Staatsbehörden rücksichtlich des Nutzens und der Opportunist einer derartigen Expedition einholen zu sollen glaubte. Die an der gleichnamigen Bucht gelegene Stadt Assab, seit I Wlt italienische Dampferstalion, befindet sich in Afrika an der südwestliche» Küste des rothen Meeres leidlich der Straße von B-ib» el-Mandeb und ist eine gate G.'gen-Position dem an der arabischen Küste gelegenen englische» Aden gegenüber. Kleine Chronik. Cilli, 19. November. (LandwirtkschastlicheFilialeCilli.) Sonnabend den 22. d. 5 Uhr Nachmittags finde: im Salon des Hotel» zum „weißen Ol>sen" eine Hauptversammlung mit nachstehendem Programme statt: l. Mittheilungen des Vorsitzenden. 2. Vor-trag de» Adjunkten »er Weinbauschule in Mar-bürg Herrn Hansel über Rebenchaitt u^d LeUcrwlrthschaft. 3. Vonräge des Filialausschusse», u. !. : a) U-lcr die Verunreinigung des Fluß-wassers durch Sägespane. (Rcserenl Dr. La nger.) d) Zur Sannregulirung. (Referent kaiserl. Rath Dr. Kocevar.) c) Erwirkung der Sistirung der Sicuereintreivung in verseuchteii Orten und Verbreitung gemeinvelständlicher Fugschnsten über Rinderpest. sR»serent Dr. langer.) 4. An-trüge. Wir machen unsere Leser ausmerksam, daß der Zuiritt zu dieser Versammlung auchNichlmil-gliedern freisteht, daher bei dem allgemeinen Interesse, ^as unsere Bevölkerung für landwirtschaftliche Fragen bekundet, ein zahlreicher Besuch zu ge« wältigen ist. (Die Direktion des Musikver-eines) ersucht uns nachstehende Mittheilung zu niacken: Da« auf den 22. d. M. ongescyte letzte diesjährige statutenmäßige Mitgliederconcert mußte auf die eiste Hülste deS Monates December ter« geführt, nur ein Traum gewesen sein... und dieser gräßtiche Zustand die Wirklichkeit. Der Buchhalter überhörte geflissentlich di: letzten Worte. — Wir wollen eS den Tanten am Weih-nachtSmocgen er.ählen. mein Mädchen, wenn die Herzen weich und festlich gestimmt sind. Gieb Acht, e» wird dann für Dich weit angenehmer und er-kläglicher werden, namentlich auch, da Du fortan einen Beschützer zur Seile hast, und man also über gewisse Grenzen nicht länger hinausgehen darf. — Ja, seufzte sie, ja. Thue e», aber Du machst die Sache nur noch ärger. Aussöhnen mit dem, was die Tante» eine gute Erziehung nennen, und wozu sie sich selbst mit Veib und Seele bekennen, wirst Du mich niemals. Ernst Orihloff nahm absichtlich das Gesagte von der scherzhaften Seite. — Gott verhüte, »aß Du Einer Deiner Fläulcin Tanten geistig ähneln solltest, mein Mäd-chcn. Aller wenn Du von ihnen erlernen kannst, wie man die Hauswirthschaft sührt. . . nun, so sehe ich darin nur Geirinn. B>deiike. wie nahe Dir die Würde ter Frau und Hausmutter bevor-steht, liebste! Du mußt doch da« Unentbehrlichste kennen lernen. Agnc« verzog das Gesicht. — Ich will viel lieber Llavierstunden geben. schoben werde», und zwar hauptsächlich aus dem Grunde, weil am 26. d. M. die Liedertafel des MännergesaiigSvereineS und am 29. d. M. das Kaihirinen.Kränzchen im Easino stattfindet, o» welchen Äsenden ebenfalls die VereiaScapclle in Anspruch genommen wird. Tag und Programm des Mitglieder-Concerte» wird durch eine Annonce in der „Eillier Zeitung" und durch besondere Plakate bckannt gegeben werden. (Rinderpest ) Nachdem ein Erlöschen der Viehseuche bereits atlerort» constatirt wird, fo dürften vielleicht im Laufe der nächsten Woche die diesbeziiglichenPrüservalio-Maßregeln sistirl werden. (Verunglückt.) Der bei btr Kohlenge-werkschait in Trisail bedienstete Knecht Josef E r j a u tz fiel am 10. d. durch eigene« Verschulden unter die Räder seines schwer belakenen Wagens und starb in wenigen Minuten au den erhaltenen Verletzungen. (Falsches Geld.) Der Grundbisitzer Franz Inkart ans UnlcrgruSoje erhielt beim Gefiügeivcrkaufe vom GlaSschle-f rmeister Josef Seemann aus Oplotnitz ein falsches Silber-guldenstück. letzterer will dieses Geldstück in eiurm Gasthause von einer Kellnerin erhalten haben. (Brandlegung.) Am IG. d. M. 1 l Uhr Nachts entstand in der Harpfe des Grundbesitzer» Georg Ozwirk in Proschmdorf, Gemeinde St. Loren;«» ein Feuer, welches diese Harpfe, sammt 25'J Zentnern Heu, 170 Schaff Mais, Maisstroh, Futtervorräthen, 3 WirihschaftSwagen und dirnfe» anderen Gcräthfchaftcn einäscherte, so daß der von diesem Unglücke B n offene einen Schaden von über 20J0 fl, erlitt. Ojwirk, dem schon zu öfteren Malen au» dieser Harpfe Mai« gestohlen wurde, pflegte zur Aufsicht ab uns zu unter derselben zu schlafen. Er that di.S auch m angeführter Nacht und g-wahrte da ei» Iuvioi-duum, das sich eingesch ich.'» hatte und unweit feiner Lagerstätte unter mehrmaliger Wiederholung der Worte: „Dio, Dio," ein brennendes Zündhölzchen steck.e. Ojwirk sprang auf, erfaßte den Brandleder »na überwältigte ihn »ach kurze» Gegenwehr. Derselbe ein Italienischer in der Zie-gelei des Grase» Monieccucoli zu Ilorö bedien-steter Arbeiter, Namens Johann Kopetti, warse sodann dem Gem^inde-Amte Sl. Lorenzen über-geben und durch dasselbe dem hiesige» KreiSge-richte e'ugelicfnt. (Diebstähle in der Umgebung Eilli.) Am 10. d. wurde dem hieuge» Binder-inclitcr Michael A l b e r l aus seinem am Schloß-berge befindlichen versperrten Bienenhaus« ein Bienenstock sammt 25 Kilo Honig gestohlen. — In der gleichen Nicht wurden der Keuschleri» Anna S t u tz l am Schloßberge aus dem unbe-wohnten Haufe diverse Effecten und Wein entwendet. — In der Nacht vom 14. aus den 15. oder Französisch, al« daß ich die Nüche besorge. Mein Teint, meine Hände, selbst mein Haar ver-lim durch Staub und Ruß an Schönheit. UeverdieS ... so viel wirst Du ja verdienen, um eine Köchin bezahlen zu können! Ach, wenn ich bedenke, daß eS oci uns zu Hause den» »üchin-mädchen nicht einmal gestattet war, das Zimmer zu detretcn. Die Atngfer mußte olle« Erforoer-liche ausrichten. Ernst Orthloff wurde sichtlich blaß. — Du ha>l bei mir eine f»lche Lebensstel-lung niemals, oder doch erst nach langen Jahren zu erwarten, Agnes, sagte er sehr ernst. Aber ich hoffe freilich uoch immer, daß die natürliche Freude an dem eigene« Heim sich geltend machen werde, sobald erst einmal ein solche« vorhanden ist. Fremde und noch dazu bezahlte Personen könne» nie di« Thüugkeit der Hausfrau ersetzen. — Bei uns konnten sie eS durchaus, mar die trotzige Antwo.t. — Aber freilich, Mama lebte für mich, während Du das Princip anbetest und die Tanten den Mammon. — Zugestanden, wa« die Tanten betrifft, mein Liebling. Ich selbst will ganz uns auSschließ-lich für Dich leben. Ich habe keinen Geoankeu, der nicht Dir gehörte. Sie wandle sich ad. Dieser Ton griff i» ihr Herz, wie immer. Sie wußte «S, daß sie ihn wurde aus dem Weinzarten des Herrn Josef Reitter am LaiSberge. Gemeinde U ngebung Cilli. ein gußeisernes Kreuz gestohlen. Diese» Kreuz wurde btreit» am nächsten Tage im Stadt-pirke von Schulkindern a>lfgcfu"den und dem Beschädigten zurückgestellt. Der D>eb du,sie sich jt« dcnfalls getäuscht, und das gußeiserne Kreuz für ei» broncenes angesehen haben. * » • (Ifeufer's neuerKalender fürLand-Wirthe) — Verlag Lcykam Iosefsthal in G^az — ist soeben erschienen. Derselbe, unter Mi!« Wirkung hervorragender Fachmänner vsn Sigmun» Lütter herausgegeben, enihält eine wahre B u en-lese belehierder, praktischer Notizen, Illustra» tionen und statistischer Daten. D-e Gediegenheit der Aufsätze siliern aber auch diesem Kalender, der s'ch von den jährlichen ähnlichen Erzeugnissen, we che den WeihnachtSmarkt überschwemmen, >o Vortheil-haft abhebt, einen bleibenden Werth und darf dahe» ZeuierS neuer Kalender den Landwirthen a!a treuer Rathgeber besten» empfohlen werden. Die Ausstattung de» Werkes, deffen Preis sich auf nur 5» kr. belast ist sehr elegant und gefällig. Aus dem Gerichtssaale. Montag, den 17. November. (Ser-s u ch l e r Mord.) Vorsitzcu»er K.-G.-P. Hos» rath H e i u r i ch er, öffentlicher Ankläger O er-lindeSgerichtSrath D n l l e r, Vertheidiger Or. S ch u r b i. Anton S u p p a n z, Grundbrsi^er zu Buchenschlag, 47 Iih.e alt. bereit» wegen der Verbrechen der schweren körperlichen Bejchadigunz und des Diedstahles abgestraft, halte sich in der Nacht vom 10. auf den 11. I mi d. I. in welcher dcr GemeinSevorstther Anton Mastnak von Gusei erschossen wurde, an mehreren E »drnchSdi.bstählen betheiligt und wurde, während drei seiner Eomp ice» ihr Heil in oerFluch! suchte» von demGendarmJahann O m c r s u ergriffen. Gegen diesen zog er eine mit gronen Scheoikäruern geladene Pistole und wurde so.che abgefeuert haben, wenn ihm der Gendarm Nicht diefe'de e.itwanden hätte. Anton Suppanz wurde unaeachtet feines Läugnen» uns seiner Ausflüchte nach dem Wahrspruche der Geschworenen vom GmJU>»W< zu schwerem, durch Fasten uns Einzelhaft verschäisiem Kerker in der Dauer von 7 I hie» ver^riheilt. (D i e b sl a h l.) Unter den gleichen Funktionäre» gelangt« hieraus die gegen den Keuschlkr Josef Tschander von Skogzeu uns den Schwager des Genannten Gregor Simonie wegen DiebstahlS, bet ziehungsweise Oievstahlstheilneh nung erdobene An-k^age zur Verhandlung. — Ja der Nacht vom 21. Juli a. c. w irse dem A -dreas Perschan in Feistritz bei Lnnbach eine schwarze Kuh entwendet. An Morgen v«S 21. Juli bemerk:« der Semmel- leidcnschaftlirh liebte . . . und doch war es ihr un-möglich, fo zu fühlen, wie er. E» gehörte zum Leben auch jener äußerliche behagliche G^anz. an den sie von jeher gewöhnt worden . . . nicht die Liebe allein. Spät nach WilltJh; aufstehen, Romane leitn, To lctte machen, sich vergöttern lassen unv dem Conditor fleißigen Zuspruch schenken, da» war für st- der Begriff ein«» anzenehmen Da-sein», und inmitten Dieser Verhältnisse konnte sie große persönliche Li«d«nSwürvigkeil entwickeln, aber auS denselben heraueg'rissen, schoß die böse Saat wucherisch ü ihrer Seele empor. Sie schluchzte heftig. — Darüber zu streiten, wäre voreilig, Ernst. Ah. wie Viel«» liegt noch zwischen heute und unserer Hochzeit. Ja . . . wenn Du jryt gleich heirathen wolltest! — Kind, wie kann ich das ri»kir«u! E» ist ja sehr leicht mögli d, daß mich der neue Prinzipal schon nach dem ersten Monat wieder entläßt, und daß ich . . . Sie unterbrach ihn hastig. — Ich weiß schon! Bitte, spare Dir wcittre Auseinan.ersetzungen. Und mu schneller Bewegung den Besen er-greifenv, arbeitete sie weiter, während Ernst on sein Pult zurückkehrte, heimlich seuszens. obwohl er die Verstimmung vor sich selbst zu leugnen suchte. träger Martin Sabukoschek im Nikolaiwalde eine schwarze Kuh treiben. Da hm die Sache ver dächtig erschien, so wollte er den Mann anhalten, dieser jedoch bedrohte Sabukoschegg mit einer Pistole. weshalb der Genannte ihn zilhcn lassen muhte. Der Gendarmerie gelang e« zu eruiren, daß das von Sabnkoschegg bemerkte In-dividuum, der schon wiedtrh»lt wegen Diebstah« abgestrafte Issef Tschander sei und daß er die Kuh zu seinem Schivager Gregor Simouiö ge» bracht habe. — Tschander veraatworlele sich nun dahin, daß er die ltuh von de« Vaganten Johann Roimann zum Verhandeln erhalten habe. Allein es stellte sich heraus, daß Letzterer am 21. Juli nicht iu der Gegend von Maiburg, fonser» in Agram sich befand. Simouiö dagegen gav an. von tem Diel'stt-Hle keine Kenntniß gehabt zu haben und w'll die Kuh um 70 ft. gekauft haben. Die Ausflüchte Beider wurden jedoch durch die Er« Hebungen und Zeugenaussagen wiederlegt «nd nach dem Wahrspruche der Geschworene» Josef Tschander wegen Verbrechens des Diebstahl» zu schwerem Kerker in der Dauer von 15 Mo-narcn und Gregor Simonis wegen Theilnahme an diesem Verbrechen zu schwerem uerkcr in der Dauer von 3 Monaten oerunheilt. Dienstag den 18. November. (Tod sch l ag.) Vorsitzender L. G.»R. i? e v i z h n i t, öffentl. Ankläger St.-A.-S. R e i t t e r. Vcilhtidiger Dr. V a n g e r. Der 3U Jahre alte Grnndbesitzers-sohn Jgnaz Damisch iil geständig bet einer Rau-ferei mit Anton Kmetic und Franz Schalumun, Letzteren, tec ihn an der Hand leicht verletzt halte, au» Zorn mit einer Stange derart mehrmal» auf den Xops geschlagen zu haben, daß er todt am Platze liegen blieb. Dorisch will beliunken gewesen sein, welcher Umstand jedoch wiederlegt wurde. Der Genannte wird von den Geschworenen de« Verbrechen» des Todtschlages schuldig erkannt und vom Gerichtshöfe zu vierjährigen, schwerem Kerker verurtheilt. (A m t S v e r u n t r e un n g.) Vorsitzender L.-G.-R. v. Schrey, öffentlicher Ankläger St.-A.»S. R e i t t e r, Vertheidiger Dr. Langer. Der 154 Jahre alte Postmeister von Heil. Drei« faltigkeit in W.-B. Vinzenz Ferk, steht au-geklagt einen an Johann Klcmcntschitich in <&l. Anton am 5. April v. I. eingelangten Geld-tirief mit dem Inhalte von 212 sl. unterschlagen zu haben, weiteres einen am IS). April 1878 VON Joses Walkoway an die steierm. Sparkasse in Graz adressirten Brief, der mit eiium Eiulogebüchel und einem Betrage von Z3fl beschwert war. rückbehallen zi haben. Auch.wurse bei einer am 24. Juni 1878 vorgenommenenAmlSscontrirung durch denPostkom« »nssar Hosfmann ein Abgang von 202 st. 84'/,kr. an Postgeldern entseckt. Wegen diesen Vorfällen wurde Ferk vom Poudienste snspendirt und dieser der Aoministratorin Amalia Kuppuiaier über- In diesem Augenblick offuele sich die Thüre und trotz der späten Stunde kam Jemand, um etwas zu kaufen. Agnes handhabte ihren Besen mit so ärgerlicher Eile, daß sie überall in tem engen Raume die Wände berührte. Ein Schrank, der hinter ihr stand, erhielt einen io unsanften Ruck, daß die halbversunkene alle Thüee zurück-schlug und eine Zinksose im Fallen mit sich he,abriß. Agnes wollte den unscheinbaren Gegenstand verächtlich bei Seite schieben, aber der Buchl alter sprang hinzu, noch ehe ihre Hand die kleine Zink, dllchse erreicht. — Kind, ich bitte Dich... das ist Gift! Sie lächelte spöttisch. — Und wird nicht sorgfältiger aufgehoben, Ernst? — Die Lehrlinge dürfen den Schrank nicht berühren, versetzte er. Der Schlüssel ist, Gott weiß wie lange schon abhanden gekommen, und Fräulein Regine läßt keinen nene» machen. So bleibt die Thüre geöffnet ... ich kann'S nicht ändern. Er besah die Zinkbiichse von allen Seiten, vnd beleuchtete mit einem Zündhölzchen die Stelle des Fußbodens, auf welche sie gefallen. Gottlob, sagte er, es ist kein Körnchen zu finden. tragen. Während der Amtsführung der Genannten Haiti Ferk eine» von Dr. Luöek in Jmoschi mit Postanweisung an Antoa Zlmic anfgezebenci Be trag von 1<)0 sl. behoben iiud hie bei die Unter schrifl des Zimic gefälscht. Ferk verantwortete sich dahin, daß er durch Uuglückssälle verwirrt und vergeßlich geworden sei, daher auch nicht wisse, ma« mit obigen Sendungen geschehen sei, auch sei jeder Schiden durch ihn wieder gut gemacht worZen. Bezüglil' de« Letzteren wird koustatirt, daß ein Rückersatz immer erst »ach erstatteter Anzeige erfolgte. Ferk wird daher von dc» Geschworenen des Verbrechens der Amtsveruntreuung schuldig erkannt und vom Gerichtshöfe zu schwerem Kerker in der Dauer von 15 Monalen verurih.ill. Mittwoch 19. November. (Tadtschlo g.) Vorsitzender Hosralh H e i n r i ch e r. ösfentlicher Ankläger St.-A.-S. Wagner, Vertheidiger D>. S a j o v i c. Der 31 J idre alte Hoi,tnechl Joses Dezelak von Süfsenheim hatte in der Rächt vorn 18. Juli d. I. von der Behausung des Franz Plennik in Weitenstein aus den Josef Fkrliö nerfolat. weil letzlerer eine Ziege ge> stöhlen hatte. Bei der Verfolgung kam eS zwischen Dezelak und dem Diebe zu einem Handgemenge, in welchem der Letztere mit einem Sensenstücke derartige Hiebe auf den Kopf erhielt, daß ihm das Seitenbein zertrümmert wurde uin er an Gehirn-lähmnng starb. Dezelak veranlwortet sich nun da-mit, daß er den als Dieb bekannten Ferlie fest-nahmen wollte, «nd erst al» sich derselbe zur Wehre setzte von dem genannten Werkzeuge Gebrauch machte, welcher Umsind auch von der Verlheidi-gung besonders hervorgehoben wnrde. Die Ge-schworen«» fanden Dezelak de» Verbrechens des Todifchlaqe« nickt ftuldia und der Gerichtshof fällte daher ein freisprechende« Urtheil. Buntes. (Ein eigenthümlicher Dtlbttmord) siel am X. d. in Planen v6r. E«n Weber er-tränkte sich, indem er ganz einfach seinen Kopf in ein mit Wasser gefüllte« S^aff steckte. Al» seine Frau dazu kam un) Wiederbelebungsversuche veranlaßte, war der Mann bereit« eine Leiche. (Alte Liel'e rostet nicht.) In der Meraner Pfarrkirche fand neulich die Trauung zwischen dem 8I jZhriqen Meraner Bürger Andreas Klotz und der siljährigen Jungfrau Theresia Schwabel a»S TisenS statt. Die Braut, welche vor 44 Jahren von Andreas Klotz vor dem Ertrinken zeretlet wurde, schenkte ihm jetzt zum Danke dafür die Hand. Run, gut Ding braucht lange Weil! (Protest wegen einer Predigt.) Vor dem Schöffengerichte de« unterfränkischen ?lmt«< «erichte« Aub war am 5. d. M. ein seltener Fall Gegenstand der Gerichtsverhandlung. Der Eoo- AgneS sah ihn den Schrank wieder ver< schließen, so gut sich das mit einem gekrümmten Nagel bewerkstelligen ließ. — Was war's denn eigentlich? fragte sie. — Arsenik. Du mußt Dich vor dieser un-sicheren Thüre künftig ein wenig in Acht nehmen, Liebe. Die Margarethe pflegte nicht gern daran vorüberzugehen, solche Furcht flößte ihr der Ge> danke schon ein. AgneS verließ den Laden, ohne ihren Geliebten eine« Blicke» zu würdigen. — Danke für die nützliche Lehre und für den Vergleich mit der Margarethe sagte sie spöttisch. Ernst blickte mit gerunzelter Stirne zu dem Gistschrank hinüver, als verspüre er die größte Lust, da« wurmstichige alte Möbel in tausend Splitter zu schlagen. — Sie ist daran gewöhnt, immer nur Schmeicheleien zu hören, dachte er. Die Stimme ruhiger Besonnenheit erscheint ihr als Mangel an Liebe. Ach. wie ganz, ganz anders hat dagegen Eoa die Veränderung ihrer Lagt ertragen, und doch war dieselbe eine traurige Thatsache, während hier nur kleinlich», nichtSbcdeutender Verdruß zu Grunde liegt. Ernst speiste an ditstm Morgen seine Kunden mit so ernstem Gesichte ab, daß sich Nie-mand länger aufhielt, al« ganz nothwendig war. peralor G. Freidhoff in BalderSheim, früher in Aub, hatte im August d. I. während de« öffent» lichen Religionsunterrichtes in der Kirche, u n feine in den Arme.« des SchlafgotteS schlummernden oder vielmehr fchnarchendenNichtzuhSrerzum Ichnellen Erwachen zu bringen, gcrusen: .ES brennt", aber sogleich nach einer kurzen Pause hinzugefügt: .Es brennt in der Hölle und in Fegefruer für jene, welche da« Wort Gotte« in er Kirche nachlasen." Die Anklage lanlele dieserhalb auf „grv >eo Unfug", und sollte eer Aageklagte durch ein Strafmandat zu 30 M. und in die Kosten vernriheilt werden. A is e> griffen? Berufung wurde der Beschuldigte von dem Schöffengerichte freigesprochen. fremden•Verzeichnis. Vom 15. bis 19. November. Hotel Erzherzog Johann. Alfred Freiherr v. Moseon. Gutsbescher Schloß Pischäy, — Keorc, Ritter v. Schmid, k. L Major aus Marburg. Hotel Ochsen. Franz Plant. Direktor u Eiefan Gy-rffä Reis. Wien. — Franz Hossmann. k. k. Postkommiffär, Dr. «lingan. Landesihierarzt. W. A. Vollmar. Reis., Fran» Cmrekak, Privat, sämmtl. Graz. — Vinzenz Huber, HauSbes. Josef Ural, Friseur, Christian Schweizer, Bau-Unternehmer, sämmil. Marburg. — Adolf Schmiot, Fal>-rikant Rkichenberg. Eingesendet. Im allgemeinen Interesse finden wir unS veranlaßt, auf die im heutigen Blatte enihaliene Annonce, der Herren Löwe & (£ o in p. in Hamburg ganz best-nders h,»zuweisen. Di« angeti'ndigten Originalloi« können wir wegen der großen und zahl-reiche» «Äewinne bestens emp!eblen. Die Reelität »nd Solidität oben genannten Hauses ist bekannt und da-her nichi« natürlicher, als die vielen bei demjelbr» ein-lausenden Austräae. welche eben so rasch al» sorgsäliiq ausgeführt werden. Course der ^.Sieiler Vörle vom Ik». November 1*47». Gold, eilte...........80.2"> Einheitliche Staatsschuld in Noten . . U8.2Ü „ „in Silber . 70.80 1860er Staa'.S-AnlehenSlose .... 1^7.ttO Bankactien...........8.-J6.— Crediiaclien...........208 — London............116.55 Napoleond'or.......... 'J.311/, k. f. Münzducaten........ 5.53 100 Reichsmark.........57.70 Während er sich ärgerte, saß sie in der Küche und schluchzte heftig. ES that ihr jetzt leid, ihn fo ge» kränkt zu haben. Auf dem altmodischen Herd von Backsteinen kauernd, die Thüre de« Rauche« wegen, geöffnet, wie immer, nmhüllt von bläulichen Wo ke„ und beleuchtet von den flackernden Strahlen der kleinen ^ampe, bot sie ein anziehendes Bild Verzweiflung«-voller Trauer. Ihr Sckluchjen übertönte ein leises Geräusch, das sich vom H tr. ö. 20. Weniger als zwei Schachteln werden nicht versendet und losten sammt Stempel und Perpackung l fl. 6. W, Tiejes Pstaster ist echt ju bekommen nur allein in der Apotheke zu ftcimlirrficn bei Wien des Fra»; Wilhelm. Auch zu haben in Villi, Baumbach'scke Apotheke, ,, bei Ivs. Aiupfcrfcnmid, Apotheker. müssen gewonnen werden Mark «»,«»««» oder Gulden 3,215,000 i» der vom Staate genehmigten und garantirten, unter Leitung einer Wettern! ■ Xirrctioii stehenden grofte» 2(7. Hamburger Geld it'rrloosiinz. Dieselbe besteht aus 94,000 Loo'en, wovon ^V.VUV, also weit über di« Hülste, binnen wenigen Monaten durch 7 Gewinnziehungen mit Gewinnen gezogen werden müssen. Ter größte Gewi»» ist im glücklichste» Fall Mark 400,000. Die Hauptgewinne sind folgende: 1 k 250000 » 20000 65 k 3000 1 150000 12 15000 IM 2000 1 100000 1 12000 12 „ 1500 I 60000 24 K loooo 2 .. 1200 1 50000 5 8000 631 .. 1000 t 10000 2 «000 ??3 . 5«" t " 30000 54 u 5000 «50 „ 300 & 25000 6 • 4000 65 . 200 100 k 150, 26450 » 1314 Mari. K. -c. Tit AuSzihluag der Gewinne erfolgt prompt unter StaalSgaranlie. Zur ersten Gewinntiehung bet lügt die planmäßige Einlage: für l ganzes Originallos Ml. K.— — fl. 1. W. 3J»0 „ 1 »albkS „ „ 3.— — n 1.75 „ 1 »ierltl „ „ 1.50 = „ —.90 Diele vom Staate garantirten . das Staats-wappen tragend« Originalloose «keine Promessen!) versenden wir gegen Einsendung de» Betrage» sin eingeschriebenem Briefes gegen Posteinzahlunq oder ?!achnahme. 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Diejenigen Parteien, welche sich berechtigt glauben, in Bezug auf beantragte Versicherungs-Geschäfte Ansprstcl e an die Hauptagentur des „Jauus" in Cilli machen zu können, wollen sich e/teftlettM deshalb an die gefertigte General-Kepräsentauz wenden, da spätere Reclamationen nicht mehr berücksichtigt würden. GRAZ, am 18. November 1879. Die General-Repräsentanz der vecUtitiiei Lekasversichern5is-Anstalt „JANUS" 510 Graz, Salzamtsgasse 4. Se. Majestät der König von Dänemark lieM dem Fabrikanten Herrn Johann Hoff durch »einen Adjutanten mittheilen. da«a er den Werth seine» Maljsextractes sehr hoch anschlage. ..leb habe' so lautet die königliche Erkhkrung, „mit Freuden die Heilwirknn«: den Hoffschen Malzextraetea bei mir u. mehreren Mitgliedern meines Hanse* wahrgenommen". An die k. k. Hof-Malxprft|»«raten-Fiibrik de« k. k. Käthe* und Hoflieferanten der meisten Souverän«« Knropas, Herrn Johann Hoff. Besitzer des goldenen Verdienstkreuxes mit der Krone, Kitter hoher preussischer und deutscher Orden. Wien. Graben, Bräunerstrasse Nr. 8. Geehrter Herr! Ich leide bereits seit langer Zeit am Bronehial-Katarrh. Mein Arzt, der Herr Professor Dr. Schniusler, hat mir Ihr Johann HofTsches Malzextrnct-Gesundlieitabier empfehlen — Hiemit gestehe ich, das» mir Ihr Johann HofTsches Malxextract-GeHundheitsbier rasehe ■Ulf«' geleistet hat. Achtungsvoll KIcoImhm K. Poppa, stod. Medic. In Cilli zu haben bei J. KUPFEESCH .H). Verantwortlicher Redacteur Max Besoui. - • —.. - - - ■■ a«- .. j3