Wihlftiid, Sit»,,, str A»t." Jahrgang. Str. SS. Tonntag S. Mai ISU«. Die tt» ,Ml,rburjicr Zcitlm ." erschtiiit jeden Coi,nt»ig. Mittwoch und Freitag. Pieise — fiir Marburg: ganzjährig v fl., h.ilbjichiw Ist., vierteljährig I fl. 50 kr'. Hau» ...«naMch I«,r - ,ml Po„.icrstud».>^ halbjävi» 4f>^^ >,icr,tljöl>>i, - Di. ci» Mal Sarmonduil- wird bei «inmali»« MI« I«, de, Mimaliger mit dk> drcimaligki n»l Ävtr. wechnii, wo,» Wr jeditmxlig« Siuschaltung 30 kr. Snstr»Icii.S»«mpel,«bahr «»mmen. für Zustelluuq einmaliger Tinschaltung Zur Geschichte des Tagetz. Die Erftänzunj, de» ziSlcithanischen MinistcrinmS geht „anz in der Wtisr vor sich. lvie tl'Meldet »vordki, und cs dürste die Publi-zirung der Alltrhöchftcn Handschreibki» erfolgt sein. Der ReichsrathS-abtteordncte Herr v. Czedit tritt demnach als SektiouSchef in daS Mini sterium für Kultus und Unterricht, nachdem er die ihm auch von Seiner Majestät dem Kaiser angeliotcne Leitunst deS Ministeriums abgelehnt hat. Als Leiter deS Ackerbauministeriums wird der ausgetretene Reichs rathSabgeordncte auS der Äutowin.,. Baron Petrins und als L«iter deS Mimsleriums sür LandcSvertheidigung der Abgeordnete Baiöu Widmann ge«annt. Das Finanzportefeuille wird hingegrll einem wirklichen Minister übergeben, nicht einem bloßen Leiter. Und z,var ist ftr diesei, schwierigen Posten der ehemalige StaatSrath Varon Holzgethan auSersehen. Derselbe ist Schlvajler deS früheren Handelsministers Herrn v. Plenrr. unter dem er auch einmal alS UnterstaatSsekretur und „Stelliiertrcter" im Finanzministerium gedient. Bon zuverlässiger Seite ael)t die Nachricht zu. daß der Kaiser vor-gestern die Ermächtigung zur Zurückziehung deS Br.stel'schen Erwerbsteuer. gesetzeS ertheilt habe. Es soll dies dis erste Debüt deS neuen Fi-nanzministerS Herin von Holzgethan werden. Brnvol Der erste Präsident deS obersten EerichtShofeS. Rittcr v. S ch m e rl i n g . hat vorgestern Audienz beim Kaiser genommen, um „seine Pensioniruna zu erbitten." Dr. Herbst soll sein Nachfolger werden. In den letzten Tagen traf in Wien die AntwortSnote An-tonelli'S auf die erne österreichische Note vom 10. Februar in der Konzilsangelegenheit ein. Die Note halt unverändert an dem römischen ^^^^^Vunkte fest. Die Gcreiztheit deS ToüeS in drr AntwortSnote hat wahrscheinlich in der Erfenntniß ihren Grund. daß die erste öfterreithische Note alle späteren diplotnatischen Schritte, die von anderen Mächten ae-macht wurden, verursacht hat. Gegenivärtig geht in Paris der P l e b i S z i t S s ch w i n d e l vor fich; die Meinung über die Komplotte ist durch.iuS. daß sie fingirt seien. obgleich Olivier durch Veröffentlichung der Dokumente sich alle Mühe gibt die Wahrhtil zu ertveisen. Dieser Bericht, der-wie gesagt darthiln soll, daß das Komplott gegen daS Leben deS Kaisers wirtlich besteht, und daS Attentat versucht werden sollte, lantet: AlS daS. Plebiszit dekretirl wurde, war die Untersuchung des Februar KomplotleS^ beendigt. Die, Revolutionäre glaubten, daß die Beseitigung deS.HlpüverainS durch ein Verbrechen die sichere Zerstörung deS Staates hv^ten »vürde. S'.e beschlossen. die seit langer Zeit vorbereiteten Unternehrnungen auszusuhle». Theorie ««id Prari». Fast alle unsere Differenzen lassen sich dahin führen, daß die Streittheile sich größtentheils nicht verstehen, vielleicht auch nicht verstehen wollen, daß in der Idee manches gut und zweckmäßig erscheint, allein kaum ausführbar ist. daß die junge Welt zu viel in der Theorie lebt, die nur am Bestehenden festhält und sich dadurch nothwendige Gegen« säKe bilden, die übrigens aber auch oft friedlich zu lösen wären. ' Bleiben wir bei eiuer Haupttheorie der Gegenwart: „Ob die Schule konfessionslos sein sol! oder nicht?" Schon da versteigen sich die Theoretiker zu hoch. Allerdings steht die Wissenschast io hoch über daS Formlvesen unserer Religion, wie jedeS Wissen über dctn Glauben, aber wie soll dem Kinde Moral gepredigt »Verden, wenn ihm nicht Gott als Schöpfer. Vater und Erhalter wenig-stenS in der einfachsten Dogmenlehre vorgestellt wird; man will mit der Praxis ansangen und die Theorie auf gut Glück der späteren Zeit überlassen? — Allerdings ist unser (reele k. k. Katechismus) ein schauerliches Bu«d und die Lehrmethode manches Katecheten ein schauerlicher Widersinn ««d die Meisten dürften die Zeit bereuen, die damit verloren ging, »vie mit der Schulmesse und anderen Formalitäten, aber weil die Mittel ver« fehlt und die Sache vergriffen lvar. kann die Idee nicht verworfen wer-den; das Kind (freilich n,cht der Akademiker auf der Hochschule) soll ein Ate Kexen-Lene. Von CleinenS ^tehrer. IV. Halb freudig. Haid erschleckt spran^, ich ans — doch da war ich schier zttsammengesunken t'or Schrecken, als ein uNj^eh.urer Hund mit wildem Knnrrcn auf mich zusprang und seiue geivalligen Taken auf meine Schultern legte. Ich Mttß lvohl laut aufgeschrieen haben vor Angst, denn gleich darauf r.mschte eS im Gebüsch und. mit den Worten: „Zuritck '»^actan!" trat ein Mann vor tuich hin und schlug mit gewaltiger Faust daS Thier in die Seite, so daß er mich augenblicklich los ließ und sich heulend an die Füße deS strengen Gebieters schmiegte. ?eht war mir's aber eist recht angstlich zu Muth, eS «var slockfinster IM Wold, und so ganz allein mit einem fremden Mann zu sein, daS kam mir gar seltsain und schirr unheimlich vor. Allein gar bald war ich brruhigt. als der Fremde tnit einer Helten, wunderbar lieblichen Stimme mich fiagte. wie ich hirher gekommen und wohin ich wollte? Nun lvar geholfen. Weineud erzählte ich ihm alleS, wie eS mir eigangen. und bat ihn' mir den rechten Weg in die SchSffl.u hinunter zu zeigen. Er hatte jnst den nämlichen Weg zu geheu und lud mich auch freundlichst ein, ihm zu folgen. Anfangs voll Angst und Scheu, atier er nahm mich freundlich be» der Hand und fühlte tnich so behutsatn und liebreich den steilen Verg hinunter, nls lvär' ich feine Schwester, oder doch so dergleichen etwas. Da war tnir freilich alle Furcht gleich vergangen, aber zu rede« getraut ich mir dennoch t»icht und er sagte anch kein SterbenSivörlchen. So hatte keines ein Wort geredet, als wir bereit» beim ersten Hof in der Schöffau standen, und ich lveiß hent noch nicht, tvie ich hinunter-gekommen. Nur daS Eine lveiß ich und werd eS auch mein Leben lange nicht vergessen — wie mir mein Führer gor herzlich die Hand drückte beim Scheiden und mich um meinen Namen fragte. Was ich ihm gesagt. Mntter — der Heiland weiß, ich Hab' es selber nicht gelvußt dazumal — ich stotterte so waS von Lene-- oder vom Hechtsee; Mihr zu sagen, dazu hätt' ich nie den Muth gehabt. Er aber drückte mir nochmals >)ieH.^nd so fest und innig, daß mir ganz ivundersam zu Sinn wurde ; dann pfiff er seinem Hunde und ging raschen Schrittes lveiter den Wcg entlang, der gegen den Inn hinausführt. Langt Zeit stand ich wie im Traum und sah ihm noch immer nach, als er schon liingst hinter den Bäumen verschlvunden lvar. Dann eilte ich heim, wo ich Euch in großer Besorgniß antraf «vegen meines langen AuSskinS. Ilir habt mich fikilich dazuinal schon gefragt, ob mir waS Unrechtes zugestoßen, lveil ich so blaß aussah. — aber ich hatte nie den Muth ge» habt. eS Euch zu sagen — warum? Du mein Gott. daS weiß ich selber nicht! — Jrht wißt Äl>r alles. Mutter!" Tiefe Stille ivar jcht in der heimlichen Stnbe. der alte Kater lvar eingeschlafen unterm Lehnstnhl. und nur der Finke pfiff noch immer sroh und lustig in seinem hölzernen Käfig am Fenstersimse. Die Alte hatte zu spinnen ailsgehört und sah je^t gar ernst und voll mütterlicher Theilnahlne daS erlöthende Mädchen «n. „Nun", fragte sie. „und waS ist dann auS dem braven Mann geworden?" Lene schüttelte traurig daö blondlockige Köpflein und ein paar große Tliränen glänzten aus ihre» treuherzigen blauen Angen. „Ich Hab' nie wieder waS von ihm gesehen, noch gehört." sagte sie gan.^ leise. alS fürch. tete sie, der ginke möchte sie rtlva verrathen, „ich glaub', ich würd' ihn auch nicht kenneti. wenn er mir heut begegnete; eS tvar ja so finster da-znmal. daß ich sein Gesicht nicht selten, konnte. Freilich, tvenu ich ihn reden höl te'. würd' ich ihn auS Hunderten herausfinden, denn seine Stimme höchstes Wesen, von dem Belohuunst und Strafe auSgeht, kennen lernen, e» gehört dieS zur Erziehung und Bildung. Konfessionslos solle Geographie. Mathematik. Philologie Zr. sein, die sie im vorigen System schon durch die k. k. Lehrbücher und k. k. Lehrer nicht ivaren. Man verbann« dalier den Unsinn, einen Lehrgegen-stand (wie die sogenannte Religion) derart einzuprügcn. diß ein Papagei eine ebenso gute Prüfung daraus bestehen würde, als ein Student. Im richtigen Erkennen der Theorie wird sich auch wieder vernüns' tigf Praxis bilden und daS gesthalten am Alten mäpii,en. Ein Vergleich ztvischen den Grundsätzen rineS alten Haudegens und denen, wie jedtS ZeitungSblatt sie bringt, siihrt zu ähnlichen Betrachtun-gen in militärischer Beziehung: eS mußte vorhin rine gewisse Ordnung festgestellt iverden und eS waren gebildete und cinfichtSvolle Männer an der SpiKe. als die jetzt viel geschmähten verschiedenen Reglements ent-worfen wurden. Manches, waS heute als reiner Unsinn erscheint, war damals nothwendig. aber der Theoretiker srtzt sich darüber hinaus und verschüttet daS Kind mit dem Bade. Weil eS allerdings manche Prak-tiker gab, die mit Unverstand die Sache behandelten und durch Extremi-täten berührt. eigentlich berusen waren — die eigeiullchen Gamaschen-knöpfe! — lvird oft jetzt AlleS verdammt. Die Theorie stellt zweckmäßige Grundsätze'auf, mancher alte Prak' tiker wird sie nicht billigen. aber wenn dieser sie nnbesangen prüft und jener alle Berhältnifse erwägt, dürften sie sich einigen. Es war deswegen nie zu hoffen, daß die 1848 mit vielem Eifer allseits in s Leben gerufenen Nationalgarden ihren Zweck, der Theorie nach, erfüllen tvürden ; — der Praktiker hatte sich gleich ihrer bemächtigt und Paraden. Wachposten. Uniformtragen und dgl. fesselten daS Ganze wie den Einzelnen. gerne sei eS vom Schreiber dieser Zeilen. der selbst diese Verhältnisse naher kennt. deSivegen daS alte System oder Alles zu billigen, be-sonders» was mit völligem Unverstände, vorgefaßten Meinungen oder blin-dem Eifer in dieser Richtnng geschah — die Erfalirun.^ hat selbst solche Praktiker geschlagen und hätte sie eineS besseren belehren sollen, aber die Theorie allein sammt ihren fenrigen und muthigeu Trägern wird die Sache sobald nicht besser machen. gast in höchstem Grade ausgebildet stehen sich Theoretiker und Praktiker in unserer Amtirnng gegenüber, wenngleich der Unterschied nicht so schrosf erscheint, denn eS gibt blutjunge „Zöpfe" und altc „Freigeister!" In der Wesenheit unterscheiden sie sich theilS durch die Anschauungsweise. theilS in der Ausführung. Wir verstehen (als nothwcndige Vor-bemerkung) nicht jene maschinenmäßigen Handlungen unter dem Volke der „Bureaukraten", die gar nichts zu denken pflegen, nur daS Handwerk treiben, sondern die allerdings auch theoretisch etwaS gclrrnt haben, aber jetzt sich als Praktiker rühmen, den Staat zusammenzuhalten und rein nur für dessen Wahl zu leben! Zu den Theoretikern gehörten auch schon manche Minister; sie sprachen von Verminderung der Schreiberei und Vereinfachung des Ge» schästSgangeS und dgl. mehr. Der Praktiker lachte sie nur auS und pa-rodirte diese Faseleien durch Umtriebe aller Art. aber gedeckt durch die Form, tvelche immer noch Hauptsache! Auch in dieser Richtung lesen wir Ersprießliches und Gediegenes in öffentlichen, ja in allen Blättern, eS verklingt jedoch bei Amt und Gericht. wo noch alte Praktiker am Ruder, bei denen Einficht und Gesetz ve^nöchert nnd die selbst oft Mumien geworden sind. Umsonst bemühen sich die Theoretiker. Leben oder einen Geist da einzuhauchen. Wie bei den Sekten, die wir früher berührt, dürfte auch da nur Ningt mir noch immer in'S Ohr so tvundersam lieb und weich, als hätt' ich sie erst heute gehört." ..Run gut. Lene. daS ivar brav von dir. daß du mir dein Leid vertraut Haft," bemerkte die Alte, indem sie daS Mädchen zu sich herauf M und an s Herz drückte, „nnd hättest du daS längst schon gethan. weiß Gott — eS tväre besser gewesen für dich und mich. Aber waS mag wohl dem frommen Bruder in den Sinn gekommen sein, daß er dir'S verbot, der Mutter dein Herz zu öffnen?" „Der fromme Bruder meint, ich liebe den Fremden", sagte daS Mädchen, der Alten gar treuherzig inS Auge sehend, „und er meint, daS wäre sündhaft und würde Euch viel Herzeleid machen, so Jhr'S wüßtet. Ist daS ivahr. Mutler? Darf ich ihn denn nicht lieben? — Und er ist doch mein Schutzengel! Denn tver weiß, ob ich Euch je wieder gesehen hätte, wär' er nicht gewesen. Ja. ich lieb ihn — ich lieb ihn nicht allein so sehr wie niemand außer Euch auf der Welt, sondern ich verehr' ihn gleich eiuem Heiligen Ist das Sünde. Mutter — ich kann nichts dafür, der liebe Herrgott lvird mir'S schon verzeihn! Aber ihn vergessen, der sich so liebreich um mich angenommen hat. ihn mir auS dem Kopf schlagen, »vir der froinme Bruder meint. — nein, Mutter. daS vermag ich nimmermehr zu thun." „DaS ist auch gar nicht nöthig. Lene, daß du dies thust," beruhigte die Alte daS schier begeisterte Mädchen. „Verehr' ihn nur gleich einem Heiligen und bete für ihn. daß ihm der Herrgott seine Liebe lohnen möge, mit der er ein fremdes. armeS Mägdlein anS der Gefahr gerettet hat! Für heutelaber lass'^unS schlafen gehen, denn eS ist spät geworden und wir müssen morgen wieder früh heraus, wenn der Bub kommt. daS Tränklein mitzunehmen." Dabei erhob sie sich langsam nnd rückte Stuhl nnd Spinnrad wieder vom Tisch tveg und anS Fenster hin; auch Lene stand auf. nahm das Licht vom Tisch und stellte eö auf den Ofen. Dann ging sie noch ans Fenster, indeß die Mutter sich auskleidete, nnd schaute sinnend in die sternhelle Nacht hinaus. Silbern glänzte der Vollmond in den grünen Fluten deS SeeS und ein leiser Gesang kam auS l)er Mitte deS MasserS gegen daS HäuS- die Zeit zur Einsicht, zum Besseren, zu einer Amalgamirung führen; der Theoretiker ivird in der Praxis lernen, daß nicht Alles ausführbar. waS im Gehirne auch gelehrter Juristen oder Publizisten ausgebrütet wurde, oder was die Jugend im Momente der Aufwallung alS gut, recht und wahr erkennt; der Praktiker aber, im liebgewohnten Schlendrian unserer Amtiruug eraraut oder versessen aus den Buchstaben deS Gesetzes, wird das Lacherliche seineS Bestrebens und ost blinden EiserS. besonders in unserer mit DampfeSeile dem Fortschritte huldigenden Zeit doch selbst er-kennen und sich auch doch einmal sügen lernen. Mößen sie sich fügen lernen im eigenen wohlverstandenen Interesse, der Katnpf ist ein zu ungleicher, tvenn aber auch daS Neue und Junge über das Alte slegt. so bleibt oft SchtvÜche meist Erbitterung, die tveder dem Einen noch dem Andern ersprießlich ist. I. E. H. Vermischtr Rachrichtt«. (Popp'scheS A n a t h e r i n-M u n d w a ss e r.) Unter den wenigen kosmetischen Artikeln. tvclche nicht aus die Leichtgläubigkeit deS großen Publikums berechnet sind und denen eS wirklich gelungen ist. sich znm Bedürfniß d.S großen Publikunis emporzuarbeiten, nimmt sich erst-lich das Popp'sche Anatlierin Mundivasser. welches sich bereits durch 20 Jahre in der Gunst deS Publikums erhält und durch kein neu aufgetauchtes Mittkl. durch keine Nachal)mung hat verdrängt werden können, den ersten Rang ein. Dieser bedeutende Erfolg rührt davon her. daß sich das Popp'sche Mundwasler. wie kein ander. S Mittel betvährt hat. wenn es rechtzeitig und vorschriftmäßig gebraucht tvorden ist. Durch seine chemischen Eigenschaften ist eS befähigt, den Schleim aufznlösen, der sich auf und zwischen den Zähnen abzulagern pflegt und bedingt dadurch die Unmöglichkeit seiner Verhärtung. AuS dieser Ursache ist eS daS beste ZahnreiuigungSmittel am Morgen nnd nach der Mahlzeit. Aber selbst in jenen Fällen, wo sich bereits Weinstein abzulagern beginnt, wird eS mit Vorthkil angewendet, indem eS seiner Erhärtung entgegenarbeitet. ES gibt den Zähnen ihre schöne natürliche Farbe ivieder. so »vie eS sich auch mit grvßem Bortheil zur Reinhaltung künstlicher Zahne verwenden läßt. Ebenso bewährt eS sich alS Besänftigungsmittel bei Schmerzen von hohlen Zähnen, sowie bei rheumatifchen Zahnschmerzen Ueberaus schätzenS-welth ist das Anatherin-Mnndwasser zur Erhaltung deS WohlgerucheS dcS AthcmS, sowie zur Entfernung eincS etwa vorhandenen übelriechen« den AthemS. Ebenso bewährt eS sich bei locker sitzenden Zähnen und b,i leicht blutendem Zahnfleische zc. Wie man sieht, ist die Beliebtheit deS Pöpp schen Anatherin - Mundwassers nur eine Folge ftineS tvirklichen WertheS und kann dasselbe keineSivegS zu jenen Marktshreierisch ausposaunten Eharlatanerien gezählt werden, welche vo»n Markte verschwin-den. sobald daS getäuschte Publikum ihren Uuiverth erkannt hat. Marbargrr Attichte. Marburg. 8 Mai. (Sitzung des Gemeindeausschusses) am S. Mai. Nach Genehmigung deS ProtokolleS der letzten Sitzung zeigt der Bürgermeister an. daß G.-A. Reuter srinc Stelle als Obmann und Mitglied der Finanzsektion niederlege. G.-A. Mohor stellt den DringlichkeitSantrag. dl»ß an das Reichskriegsministerium eine Petition gesandt werde, damit die Franz-Josefkaserne zur Belegung mit Militär in kürzester Zeit benützt tverde. und begründet den Antrag damit, daß die Gemeinde seinerzeit für die Gründung deS KadetteninstltuteS so große Opfer gebracht. G.'A. chen herüber. ES tvar eine wohltönende Männerstimme, und gar deutlich konnte man die Worte verstehn zum einförmigen Schlag deS Ruders: So du eine Andre lieben wiltst, Und fit nicht will. Mußt du auf die Seite steh«. Muht schweigeil still. Muht öfter zu ihr gehn. Muht freundlich lachen — So fie einen Andern lieber hat, Kannst du nichts machen! „Hörst du ihn singen. Lene?" sragte die Alte lauschend. „Ja. Mutter. Der HanS hat heute »vieder so einen recht bösen Vag. Was daS doch sür ein närrischer Gesell ist. daß er RachtS. statt zu schlaseu. auk dem See herumrudert und den stummen Fischen seine Lieder vorsingt. Und eS klingt doch so schön. daS Lied! Ist wahrlich schade, daß nicht alle Welt eS hören kann." „Nnn. last' ihn machen", meinte die Muttee. „er ist nun einmal schon so nnd tvird auch so leicht nimmer anders. Ich wüßte freilich ein Mittel. daS ihn von seiner Krankheit heilcn könnte." „Mntter. sagt, waS ist daS?" rief daS Mädchen lebhaft, „o gebt mir'S und ich will ihm'S bringen, denn mir thut der gute HanS recht von Herzen leid." „Heute nicht mcl»r. Lene! Ein andermal sollst du'S erfahren. Gute Nacht, mein liebeS Kind!" „Gute Nacht. Mutter." versetzte daS Mädchen, indem sie daS Licht vom Ofen nahm nnd der Thüre zuging. ..Die Mutter weiß ein Mittel. daS den armen HanS gesund machen könnte." sagte sie leise vor sich hin und schüttelte oftmals den Kopf dabei, k^ann schloß sie behutsam die Thür auf und ging in die Kammer hinein. In der finsteren Stube war alleS stille, dclm auch der Finke »var eingcschlakkn. Draußen aber schien der Vollmond noch immer klar und stlbern nnd viele hnndert Sternlein fnnkelten gar lnstig am dunklen Himmel und schanten auf daS grüne Master hinnnter. tvie das so tief ^llgegtn. weil die oräre äs batsillo schon ausgegeben sei, B. B. Stampf! und O. A. Brandstetter dafür. Die Petition wird be« Aloffen und die AuSführunj, der ersten Sektion übertr.iqen. — Der Bürgermeister trägt den Bericht deS Bezirksschulinspettors Ebl an den Stadtschulrath betreffs des Vorganges in der Mädchenschnle und die Be» schlüfle des StadtschulratheS mit; G.-A. Brandstet:er beantragt, daß man feine Zustimmung zu diesen Veschlüsseu aussprechen und noch weitrr gehen müsse, indem man den LandeSschulrath ersnche. dilsrn ReligjonSlehrer der die StaatSgrundgesetze und deren Konsequenzen nicht kennen und ausüben will, von allen Schulen deS Stadtbezirkes suspendire. damit nicht der Fall eintreten könne, daß er unentgeltlich Weiler vorirage. G. A Dr. MnUe ist dagegen, weil er die Kompetenz deS Gemeindeausschusses überschritten glaubt. G. A. Dr. Waltner ist dagegen, weil der LandeSschulrnth schon wissen werde, was zu thun sei und mm ihm nichts vorschreiben solle; die G.'A. Dr. Reiser und Marko sprechen sich für Vr^mdstelterS Antrag aus. der einstimmig zum Beschluffe erhoben wird. — DaS Ansuchen deS ArrestaufseherS Savetz wird dat)in erledigt, daß er den übrij^en Polizei-«anneru gleichzustellen und s,ine Löhnung dtirnach zu erljöhen ist. — günf UnterstüKungsgesuchc werden zustimmend erledigt, zwei abgewiesen, ein Bittsteller war unterdeslen gestorben. — Die Errichtung der vom Staate beantragten Oberrealschule betreffend, stellt die 3. Sektion den Antrag, daß der Verkehr mit dem LandeSausschusft anizebahnt werde und der Stadlschulrath ersucht weide daS Nölljige zu veranlassen. Der Bürger-Meister liest Stellen au« einem Briefe deS LandcSauSschusseS Dr. gleckh vor, in welchem eS heißt, daß er auch der Landesausschuß für Marburg sei und daß derselbe beim nächsten Landtage den Antrag stellen werde für die erste Einrichtung der Anstalt einen Beitrag beizusteuern; eS möge eine Petition an das Ministerium und an den LandcSauSschuß gerichtet werden, damit derselbe für Leljrmittel den Beitrag bewillige, desgleichen soll auch eine Petition der Induslriellen Marburgs und Umgebung stch um die Sache annehmen. P.'B. Stampfl spricht sich warm für die Zu-stimmuug aus. da die Gemeinde dadurch ersp.nen »verde, insbesondere. tv-UN dann. w'S leicht möglich wäre, die Berpflichtungcu für die Lehrer' bildunjisanftalt aufhören würden; die Gemeinde würde nur eine einfache sünftlasiige Volksschule zu erholten haben, da oie Bürgeifchule entfiele, uud die UtbungSjchule der LehrerbildungSanst.ilt der (Semeinde niihts tosten wüide. Der Bürgermeister bemerkt, daß man doch dem Bedürfnisse nach Paralellklassen nicht werde ausw ichen können, da jetzt schon 1551 schul-zmichtige Kinder (779 Knaben und 772 Mädchen) im Stadtbezirke seien. G.'A. Löschnigg spricht stch gegen die Oberrealschule ai,S. eS sei kein Be dürsniß dazu vortianden. die Grazer Realschule sei zwar stnrk besucht, die Klagenfurter aber schwach; das Realgymnasium sei besser, wegen der spä-teren Entscheidung für einen Lebensberuf; er setzt dann die Verhältnisse der Mittelschulen auseinander. G. A. Dr. Mulls verlangt durch ein Komite feststellen zu laslen. wie viel erspart und tvaS es kosten würde. G. A. Brandstetter ist für ein Komitc. welches auS dem Lchulkomite des Gemeindeausschusses. dem Sladtschulralhe und Experten bestehen soll. Diesem Antrage schließt sich auch die Sektion an und er lvird zum Beschlüsse erhoben. — Dem Franz Ziserl wird im Rathhause die Gasbeleuihtung und Reinigung seines Lokales nicht auf Gemeindekosten bewilligt, aber eine Beründerung in einem Kellergewölbe zugestanden. — Dem J.Sollag «vird das Gesuch um Errichtung eines AuSkunftS- und Bermittlungs' komptoirs nicht bewilligt, weil kein Bedürfniß vorhanden sei; dem Franz Gtraschil wird eine GasthauSbewilligung ertheilt, ebenso der E Bindlech. «er die Errichtuni; eines Dienst- und WohnungsvermiltlungskomptoirS; ^sgleichen dem A. Ronacher die Kaffeehaus und dem Fr. Pichler die Gasthauskonzession. — DaS Ansuchen des Berzehrungssteuer - Pachters Schwarzl um Aufhebunli der Bestellzettel. weil damit Mißbrauch getrie-ben, insbesondere gedruckte Zettel von Fleischhauern benützt werden, wo-cc " verkürzt wird, wird bis zur nächsten Sipung vertagt und be-schlössen, daß zu diesbezüglichen Verhandlungen ein Mitglied der Sektion betgezogen iverde. — Der Bürgermeister zeigt an. daß nur drei Pläne fi»r daS Schulhaus und zivar alle auS Graz eingelangt, zlvei davon Nicht berück,ichtigenSwerth seien, man möge keinen Architekten von Graz verjcl^eiben; tvird angenommen. — Die Telegraphenleituna muß wegen des Schulhausbaues überlegt werden; den neuen Standort soll die Bau-^7 Der Bürgermeister zeigt die Neuerrichtung der ^ttlitarschtvimmschulc an und dnß wegen der projektirten Anl.'ge bei der Brücke ein anderer Schuttplatz festgestellt werden müsse. - Der Austritt des G^A. Reuter uuS der Finanzsektion wird nicht angenommen. — G. A. Dr. Duchatsch interpellirt wegen deS Kinderspielplatzes, den bisher Hauptnwnn Dupont gehabt; tvird auf die nächste Sitzung verlagt. — G. A. Marko inlerpellirl ivegen der ReMlirung iiitd Kanallsirung der Burggasse, da Herr Sticht noch nichts geliefert, möge man einen Sach-^rstandigen für die Arbeit bezahlen. G.'A. v. Kriehuber spricht seine Bertvunderung darüber aus. dasj bei der neuen Bausektion nichts vor-wärts gehe; tvahrend bei der alten alleS so ordentlich geleistet wurde. G. A. Löschni^, a»,t.vort't in energischer We.se auf diese Beschuldigung. Ler Antrag Brandstetters tvird sodann angenommen. daß man einen Beamten des BezirkSbanamtes für ein Pauschale für solche Arbeiten ae- ^ interpellirt ivegen Durchführung deS letzgefaßten VeschlufseS, dtiß das eine Ende der Gartenmauer der Franz Äofefkaserne umgebaut Iverde, um die Straße zu regiiliren und deshalb die Bewilligung dazu angesucht werde; der Bürgermeister verspricht die Durchführung. — Bei Nicht mehr beschlußfähiger Anzalil interpellirt endlich G.-A. Flucher den Bürgermeister ivet.en der Kundinachun,,. die der letzten Marburger tvar; an der lebhaften Debatte betheiltgen sich die G.'A. Marko. Dr. Reiser. Brandstetter und der Büraermeister; doch konnte kein Befchluß gefaßt werden. (D a S Mai. Avaneeme n t) in der Armee hat auch für unser heimncheS Regiment Beförderungen gebracht-, so wurde Hauptmann Kon-rad Goppels z,im Major im Regimente. Hauptmann Karl A'd e l-mann zum Major bei Thun Hohenstein ernannt; die Oberlieutenants Ruhri und Frl). v. Cyrheimb wurden zu Hauptleuten im Regi-mente. Oberlieutetiant Czerne zum Hauptmann bei Wimpfen (Trieft) befördert. Der hiesige Brigadier. Oberst Friedrich Frh. v. Marburg, ivurde zum Generalmajor ernannt. (Diebstah l.) Dem Michael Pregl in Flekoschag. dessen Ver-mögenSumstände überhaupt nicht brillant sind, wurde am 6. d. M. eine 2jährige semmelbraune Kalbin. gradhörnig. durch t»iS jetzt unbekannte Thäter aus dem Stalle entivendet. (St. Urban), der lieblichste und leicht erreichbare AusstchtSpunkt m der Umgebung MarbnrgS». Heuer fchon von mehreren Freunden der Natur besucht, ist noch immer nicht mit dem Komsorte versehen, der tvünscheilSlverth iväre; so vermißt man vor allem an dem neuerbauten Hause einen, ivenn auch uoch so einfachen Balkon, voir tvelchem auS die mzende Fernsicht viel besser sich geuießen ließe als von den Fenstern aus. Der Wunsch des Publikums würde durch solch eine wenig kostspielige Herstellung sehr erfüllt iverden. insbesondere, da man sich dann weniger verleitet fühlen tvürde. in daS bessere Gasthaus tiefer unten am Berge zu gehen. im Traume lag. und aus die gelben Rosen und das wogende Schilf am Gestade. Ein einsamer Kahn ruderte noch immer über den schimmernden Spiegel hin, und man hörte nah und ferne keinen Laut, als den ein-förmige« Schlag des Ruders, und immer ferner und leiser klangen die Worte herüber: „Mußt öfter »u ihr gehn. Mußt freundlich lachen; So fie einen Audern lieber hat. Kannst du nichts machen." — II. Die alte Fraü Margareth vom Hechtsee ivar eine in Baiern und Tirol tveitbekannte Krau, eine Tausendkünstlerin, die in allem Rath »vußte, wo es ivas zu helfen gab. War irgeudtvo iu der Gegend jeniaud krank geivorden. dem bereitete sie aus wundersamen Kräutern eiu Tränklein, und nur selten geschal, ?S. daß ihre Kunst sie im Stiche lieji, gieichvitl ob der Kranke ein Erwach-seuer oder ein Äind oder ein Vieh ivar. Wo sie Helsen konnte, ivar sie stets geine bei der Hand, und tvo sie etiva nicht thätliche Hülfe zu leisten im Stand »v.ir. tvußte sie doch zum mindesten allezeit einen guten Ratb zu erthrilen. Dabet war sie aber auch gründehilich und ließ sich zu nichts herbei, was nicht alle Welt hatte tvissen dürfen. Schenkte ihr Einer auS Erkenntlichkeit für geleistete Hiilse ein Stück Geld, so nahm sie das freudig und mit Dank hin; Lug und Trug ivar ihr gänzlich fremd. Zum Wahicsagen oder zur Bereitung von L»ebeStränken konnte sie kein Mensch liringen. so oft sie auch dazu aufgefordert »vurde und so viel Geld sie sich auch damit schon hätte verdienen können. (Fortsetzung folgt.) Vi«g«sa«dt. Keine Krankheit vermag der delikaten Rovuloscisro äu vkrr/ zu tvidersteheu und heilt dieselbe ohne Medizin und Kosten alle Magen Nerven-, Brust-, Lungen. Leber-, Drstsen-, Schleimhaut-, Athem-, Blasen ' und Nierenleiden. Tuberkulose. Schwindsucht. Astlima. Husten. Unverdau-lichkeit. Verstopfung. Diarrhöen. Schlaflosigkeit. Schwäche. Hämorrhoiden. Wassersucht. Fieber, Schwindel. Blutaufsteigen. Ol,renbrausen. Uebelkeit nnd Erbrechen selbst während der Schwangerschaft. DiabeteS. Melancholie. Abmagerung. Rheumatismus. Gicht. Bleichsucht. — 72.000 Kuren, die aller Medizin widerstanden, worunter ein Zeuguiß Seiner Heiligkeit deS Papstes, dec- Hosmarschall Grafen PluSkow. der Marquise de Brshan. — Nahrhafter als Fleisch, erspart die RevaleScivre bei Crivachsenen und Kindern 50 Mal ihren Preis im Aliediciniren. Zertifikat »,om Herrn Dr. Medizinä Vitzlai). Szel veni). tlngarn, Mai 1867. Meme Kran, die mel>rere Ialire a» Appetitlosigkeit. Schlaflosigkeit, allgemeiner Vchiväche und Schmerzen aelltten Ul>d alle Medikamente nnd Bader vergeben» versucht hatte, ist durch Du Varry^S Usvalo^cit i-t» gänzlich l)ergestellt worden nnd kann ich die-ke» e^llente Nalirnngsmittel jedem ^«eidcnden bestens empfehlen. Im tiefsten Dankgefiil)l verbleibe ich nnt Achtung ergebenster Diener I osef Ni»zlay, Arzt. In Blechbüchsen von '/.^Pft' fl.1.5v. l Pfd. fl. 2.50. 2 Pfd fl. 4 50 5 Pfd. st. 10. 12 Pfd. fl. 20. 24 Pfd. fl. — Ilev»lv8eivrv eko-oolatvo in Tabletten für 12 Tassen fl. l.50, 24 Tassen fl 2.50. 48 Tassen fl. 1.50 iii Pnlver für 12 Tassen fl. 1.50. 24 Tassen fl. 2.50. 48 Tassen fl. 4 50. für 120 Tassen fl. 10. 288 Tassen fl. 20. 576 Tassen fl. 36. — Zn bezikiien durch Barrl) du Barry Co. in Wien. Goldschmied-gasse 8; in Marburg A. Kolletnig. Grazervorstadt, Tegetthoff-ftraße 10; in Pest Törökz in P r a g ). F ü r st ; in P r e ß b u r g PiSztorti; in K la ge nfurt P. B i rn ba ch e r; in Linz Ha-selmeyer. in Bozen Lazzari; in B r ün n Fra nz Eder; in Gr az Oberranzmeyer; Grab lowip; ln Lemberg Rot-tender; in Klausen bürg Kronstadt er; und nach allen Ge-genden gegen Baar oder Postnachnahme. Geschäftsberichte. Marburg. 7. Mai. MochenmarktSbericht.) Weizen fl. 5.20. Korn fl., 3.40. Gerste si.V.—, Hafer fl 0.—, Kttkuruh fl. 3.40, Heiden fl. 0 —, Hirsebrein fl. 4.40. Hirse fl. 0.—, Bohnen fl. 0.-. Erdapfel fl. 1.70 pr. Meßen. RindfleischStt, Kalbfleisch 26, Schweinfleifch jung 26 fr. pr. Pf. Holz, lM 30" fl. 0.—. 18« fl.5.60, weich 30" fi. 0.—, 18" fl. 4.— pr. Klafter. Holzkolilen hart fl. 0.6V weich fl. 0.50 pr.Metzen. Hen fl. 2.60. Stroh, Lager- fl. 1.80, Streu- fl. 1.40 pr. Centuer. Pettau, 6. Mai. (W o che uma rkt S l'e r i ch t.) Weizen fl. 4.50, Äorn fl. 3.40, Gerste fl. 3.30, Huft'r fl. 2.55, Knkurup fl. 3.40. Heiden fl. 2.40, Erdäpfel fl. 18.0 pr. Mehen, Hirsrlirein — kr. pr. Maß. Rindfleisch l'liiie Znivage 25, Kalbfleisch! 26, Schweinfleisch jung 26 kr. pr. Pf. Holz 36" Hort fl.10.—, detto weich fl. 7.— ! pr. Klafter. Holzkohlen hart fi. 0.70, detto weich fl. v.00 pr. Meheii. Hcn fl. 2.60, Stroh Lager- fl. 1.50, Streu» fl. 1.15 pr. Ccntncr. li'ür <1ie sc» luaiAv am Xranksndötts unsei'«?s nun in Vott ruksltäon tdkusren k'amilienkallpts» »ovie kür 6is dssonäerg sadlrvioks ketkeilixunA I^violionlxzgimgnissv sprvokeu >vir unseren tiskxeküliltön innix8ten vanic aus. 3S5 Vis trauornäo I'amiliv. Anläßlich meiner Versetzung nach Pettau sage ich allen meinenl geehrten Freunden nnd Bekannten ein herzliches Lebewohl. 356) lokann Ivltsokik. Vk» hi^chG beachte«Aw-rth ««d wichtig!!^ Z k'I^ILM-LX'rk^ z M »US Lucl-^msrika ^?r»x-Lsilto8) 2 M 6er k^isiioli-Lxtwllt Lompsgnio, I-viKlon. »okt, voim jväor^opk mit 6sn lIntorgoliriftLN äer Hsri en Ä ?rötO>»orvv .s.v. unÄ^. v. kvttonkofoi' vsissdvn ist als A Lürxiokakt tür 3iv xutv unü autliontisek«» (Qualität. ^ ^ Dieser Extrakt, dargestellt auS dem reinsten und frischesitn ^ Rindfleisch, ist frei von Fett und Ltimstoff. und enthalt in einem ^ Pfunde alle in heißem Waffer löslichen Bestandtheilc von 34 Id. ^ reinem Muskelfleisch oder 45 Id. Fleisch vom Aleischladen (ein- ^ schließlich Fett. Membranen und Knochen). Alle Vtaetabilischen Nahrungsmittel (Erbsen, Bohnen. Linsen. ^ Brod, Kartoffeln. Reis. Mais, Hirse), gewinnen durch Hinzu- W sügung von Fleisch Extrakt, den eigenthümlichen Ernahrungswerth ^ des frischen Fleisches oder der animßiischeu Nahrung. M Der Extrakt i.mit oder ohne Wein) ist das wirksamste V Stärkungsmittel für Krankt, Gtiiest«de und GeschwSchtt. ^ Als Arzueimittel für Militiir- und Marikt-Hospitüler und ^ Lazanthe, überhaupt für Aranken-Häaser, für die Verprovianti- A n.................................. Lais, üstvrr. uuä Kon. unx. »odr rvino xornokloiv »ussoklivttliod i>rivi1oKjrt« nnä v»««srS>oktv IivilortoU-LolmUsro. ^n^vsmlkar fm- ^eäes I.vä«r, maolit äas Iraxon von ttummisoknlivn vntvsw'Iioli, äiv Vauerlintti^kvit lltbr 8oklt,n. kvais. Icön. 1>rivilex. ITHHßtSNKiLt in Itvl -^ur VertilxunH^ ll«r liattsn, ttans- nml l'olämänss, I^laulvürkv. Xais. Icönixl. »usolil. priv. ! Am 10. August 1870 Vormittag um 10 Uhr wird in Folge un ! verbrüchlichen Versprechens cine feierliche Begegnung der Abiturienten-Kollegen vom Jahre 1860 vor dem Gymnasium in Marburg stattfinden. Durch dieses Beispiel kollegialen Sinnes angeregt, ivünschen auch ältere Musensöhne des Gymnasiums in Marburg, bis in das zweite und dritte Dezennium zurück, diese Kollegialfestlichkeit durch ihre Gegenwart j« erhöhen. Das betreffende Festkomitv wird hiemit höflichst ersucht, seine gefällige Aeuherung hierüber in diesem Blatte ehethunlichst gebeN! z« wollen. Selbstverständlich wird der Charakter dir Festlichkeit intrr.^ national sein. Mehrere ehemalige Studierende 359) am Marburger Gymnapnm. k. pr. SMahn-Gesellschllst l VAtzatte» de» Eilzüge in Romerbad. Vom 16. Mai l. I. angefange» «verde» die Rfion-Irisstsrl Eilzüge während der Dauer der Badesaisv» iii kvmoi'daill anhalten. ! Wien, im Mai 1870. 3S1 Die Geueral-Direktion. MNs ZlWPKmteZSG Glind- ulld Vtllchtspasta). Irr , vis ?ats Impviatlios bssvitixot alle vnrsinixlceiten unÄ rlsolcoa ä«, I , «lvr Haut sinv «ammtart.flfv ^siode, lfni-oksielitiev unä dien- >.1snäk >Vei8sv, tivm äiv natürlivks ?iisokv unä ttötks unä «r-st--1 »ussslusm volllcommsn äis Loikv. Xais. Icövixl. aussedl. priv. gvxvn ^adnsodmvr/. ^6112:111, dsstss rieelti-«lnl«un»;»mlttvl, unübvrtrsMiok. Klvevnli»8vjfe unä KlMrin-Kr^me Uautunromlisit» otfono UautstoUvn, Sokuppv» ävr Xoptd^ut. )as seknvllstv unä «iolivrsto Nvilmittv! ß^sssn Sio moistvn Xranlckvitsv. ^vl vunäunesn alloi- .^rt äurok Sekuss-, wod- unä 8tinä ^annseomvrii, alts 8ot»äävll unä otVvn« ^nnävn, Xr«1»ssv!»ääsa, örsaä, ont/iinästo .^uxvn, I.äbmuus^«n unä Vorlotz-unxen aUor./^rt ckv. ckv. Ttsiü'Zsokisp kür örustloiäouäo. xoxsn XusLvdrunx uvä I^uvA^vnlLiävv. xoxvn IVürmor doi Linäorn. /rostbevleii- und Mhaeraiige»-Zalbt, vorZiÜAliol» in ikrvr ^irlcunx. keliler wrienlatisches Wasser von Vr. Walker in London tür Oickt, kkvuma, Isorvvulmäsn, Lopfsckmorssn ^o. öde. W«iseliez sViimr r«»t^vo»^^tßtil Plitzti, «nd Zchiffti^sür Neiftide, Nekiiiriit», K S S V s für A«Ucht und Fimilit» i»s dt» Laidt, ist der Fleischiktrikl ^ ei» unnsitzbatt« Produkt; so wie auäi für die C«l»l»it», wo ^ frische« Aleisch kaum hallbar und theuer ist. (7öö ^ GebraucksAxweisung. Ein Viertel Theelösfel voll aufgeliist in einer grofien Tasse heißen Wasser» mit entsprechendem Zusatz von Salz ist hinreichend mn ange nblicklich kräftige Bouillon zu bereiten. >m Die Farbe der Bouillon soll dunkel gell», nicht l>raun sein, uimmt A man mehr Extrakt, so wird der aromatische Geschmack deS Bouillon siir viele zu stark und unangenehm. Man erlangt eine ausgezeichnete Snppe, «venu man einfach Enppeli- ^ aemüse (Sellerie, Wurzeln, Lauch, Zwiebeln, Kartoffeln, n. s. w.) ohne oder «D besser mit etwas Speck oder Fettzusatz, in Wasser kocht, nnd die erforderliche ? Menge von Extrakt und Salz hinznsligt. ^ Der Kleischextrakt enthält im kvnze n trir testen Zustande alle M Bestandtheile der Sancen, und ist darum als Basi» siir die Znbereitung Aj aller Aleischspeisen von besonders holiem Wertlie; sehr wenig Extrakt reicht »I hin, um die Kraft und den Geschmack der Speisen, namentlich der »g gewöhnlichen HauSmannssuppeu augenblicklich z» verbessern. ^ von äom ältestsn Vvstillirer ^ok»I^ivkvrant I. I. I^risäriv^ IV., Xöni? von ?rvu>ssv ^ilcolau« I., Kaiser allsr üvussvn, Viktoria, Xönigsin von Ln^I>uä ^o. ^ ^silt oknv ^lsäioin noek Koston alle ^aeon-, I^eivvn-, Krust-, I^vlwri ^rüson-, Loklsimdaut», Llasvn- unä ^oivonleiäsn, Nvkvvinäsuokt ^stkma, Husten, Vnvsr^uliolilcsit Zonillitmos von visier xoK0N Naxsnsokmörsvn, ^axssnkramvt, seklevkte Vvräauunx, kritmpfo, IVurmIcranlmoitvn, Xolilc, Vsrstopmnx cko. Aaivtrsal-Sptistpulvtr von Dr. GM». LmpKnäst man vk^ronä äos Lssons oäer äarnaod, sntvväor vo^sn I^axvnsoliväokv, oäer vsxon Ilnvsrmö^on äio 8pvison «u kausn, oäor vo-^vn äor (Qualität oävr ijnantität ävr Asvnosssnon, vas immer für U^amvn 'ükrenäsn 8pvisvn, eine vom Ilntorloido ausxsdonäv Ilndokaxlioklrvit, Xut-lreiliunx oävr Z^axonäruolc, saures oäer raniiiAv» ./^utstosssn, Lsäng^stig^unx, öauvkzxrimmen, Hobliokkeit, kivokrei-!, unä: man nimmt einen ^ekt^uLtev ^atisolötksl (venu selder selir lclein ist ziMsi) von äivsom kulver trovicev in äen Nunä (am besten auk äie 2un^o) unä svlivemmt es mit ^»sser lävr (anxenekmer) mit Asvässertem oäor purem ^eine kiuab, unä trinict NN i^Ias voll navli, so sinä in venixen Minuten alle ^ene öesokveräen ^olllcommen versolivunäen unä an äeren Ltelle tritt bleibenä äas >o de-»aj^livlie (lekülil äor 8ättiiisune. ^em äer Oesolimavlc äes ?u1ver« niokt lusaß^t, nokme äasssll)« vinpssnüllt in l>etouoliteten Ol)latsn. — Lesonäer« Idomoi'Iivn«wvrtli ist, äass allen liliilienäon Fpsisen unä ltsrausedenäen ()^» Itränicl'u iln e tatalv ^nart äurvli äiesvs I^ulver seknell entsoesn virä. 8oi61it»pulvvr von IllvN xoxen unä Untvrloidslviäen. Imkev bei RIttl VUI K. Mit einer Beilage. Verantwortliche Redaktion, Ä)ruck und Verlag von Eduard Sanschih in Marburg. 2. «. 3t. o. Beilage zu Nr. 55 der „Marburger Zeitung". Sonntat; und Montag: ^357 der ersten deutschen Pkfler Ii«isPitl-Halle bei Aufstellung cincs französischen Salontheatcrs. Die Gesellschaft bestes>t a»S 10 Personen. Damen: Kwapi!. Frl. Jerta. Frl. Rosa. Frl. Merry. Frl. Werner. Herren: I. Kwapil. S. Knnlpil. Schu^. Wesselly und der l)ier bestens dekannte Komiker W. Zangl. ' Da» Programm bestellt in seriösen und tomischen Liedern. Jntermezzl''» und einaktigen Possen. Anfang 3 llhr. Entree 30 kr. Um zahlreichen Besnch bittet ergebenst Die Gesellschaft. Kilr gnte Speisen und Getränke sowie prompte Bedienung ist bestenK gesorgt. Wmcht im Aqulirtllmalen, im Zeichlltn nach dn wie nach Modellen, erth ilt ein Franltin und cmpficlilt sich dcm kunstsinnigen Pnblikum l)tstcnS. 361) Schillerstraste Nr. 172, im 2. Stock ^vts Kr Izzwslli Kerosine Zlünir, Zltodiflin nnk Zra,^ empfiehlt sich der geehrte Damenwelt mit dem Beifilgen. daß sie mit dem in Damen Modeartikeln, lvic VaMtN-^rÜjahrftrohhiittN, CvWlstk und Händchen, am 7. Mai in eintreffen und am Ä. und lv. Mai im Srebr e schen Hause Nr. l? in der Poftgaffe, ». Stock, zu sprechen scin wird. ^338 litis vaolc- Wir maelien einem 1^. 1'nlilikum tlio Iliiüielm ^n^ei^e, l?k»88 vir »w 1. Il»i 1870 in HMto«, vsrlknxvrtv Xkrutvor»tra»«s Nr. 57 ein Wank- und Wechsler-Heschäft Fetngeriebene Oelfirnitz-Karb«« I0s) Pfund von fl. 28 aufwärts. La?« ......fl- 3bL »«MV voUsxvQ. Z. 648 Civ. ^222 Freiwillige Lizitation. Vom k. k. Kreisgerichte Cilli wird hiermit bekannt gegeben, daß in Folge BcwiUignng des k. k. Landcsgerichtes Graz als FideitommißbehKrde ddo. N.Febr. 1870 Z. 2418 über Ansuchen der Fideikommißbefitzer deS Jobst Christof Grafen von Thurn F. K. Plankenstein, Cillier und Grazer Antheilts die Tagsaßnng zur Vornahme der freiwiUigen Veräußerung deS landtäflichen, auf 17146 fl. 50 kr. oft. Whr. geschätzten GrafeigebändeS, solvie der auf je 210 fl. belmrthrten Realitäten Urb. Nr. 175 und Dom. Nr. 208 aä Mag. Cilli. auf de» Rv. Mai 1870 Bormittags lv Uhr im kreisgeuchtlichen RathSsaale mit dem Anhange angeordnet wurde, daß jedes dieser Verkanfsobjekte für sich abgesondert und nicht unter dem Schählverthe, mit Borbehalt der Ratifikation hintangegeben werden. Die Grafei in der Stadt Cilli. an dem reizenden Sannfluße gelegen. besteht ans einem Hauptgebäude, dann dem westlichen und östlichen Alügelgebättde. mit geräumigen Sälen. Zimmern. MagaziNlN. Kellern, 1 Eisgrnbe und sonstigen Nebenlokalitäten. Die sogenannte Brandstätte Urb. Nr. 175 aä Mag. Cilli, dermalen als Garten benutzt, eignet sich vorzüglich zu einem Bauplatze; der Acker Dom. Nr. 208 ttä Mag. Cilli ist eine halbe Stunde von Cilli entfernt und hat ein Flächenmaß von 713 Quadratklft. Die näheren Lizitaion'l^bcdingnisst sammt SchätznngSprotokoUen. so-»vie Landtafel- nnd Grundbuchs Extrakte können in der hiesigen Registratur, erössuen. — Oer r'<)rtl)estanä Utt8ere8 (^esoktlfteg j,'leioUör viauoke sowie in der Kanzlei des Herrn Dr. Matthäus Kotzmuth.' Ädvokat^^^ in kest, 80vi6 uusvre Verlziuäuvgeu init clem Iil- unä ^u3laucle^Grt»^ eingesehen lverden. svtseu UV8 in den Ktanä, allen ^nforcleiun^en xil entspreelien. >Vir empfehlen un8 daliei' 2um Liu- unci VvrkanLo von Lt»at»> unä Ill6n»tr1op»xi»rsv» volä nnä SUd«rmün«vv» VAlutou ete. ete., 80viv 2ur öe8oi'ßunx von Sör«ossv»oküttsn NN äer >Vivuol', ?v8ter, I'ranlefnrtvr un6 berliner L()r8e. I5u8ero LpivIxs»e1I>olz«cktsv» ^eloliv 8io1l ilner Vol'tlleile liaUier der xrösZten Lelietitlieit ertreueii, ^erclen vir 8pllt6r «letnillirt an-sivixen nnll äieneu l)ereitvsiIIiK8t nnt ^roxramwen xrati3. Hool.aolitvnc! . vorlävß^t-l tv Xki'ntnvl'stl'asss 57. 329 ^osesplati- I^i'. 5. ÄöUöstss emptieklt in ßr0886r ^U8valil (304 Dallas e k S « L «« U e 'S o -Z .Z Z .Z s « d ? «o «Ä «s «I co cj V « .s « « iL .8 'L.-- S «'S ^ 'S » L s s » c? 'S «o « cs « a» es LZ 'S « co «s M « s s Zs Haufe Nr. IIB in der Grazervorstadt gegenüber d^m ^^^Bahnhofe ist ein großcS elegant ringerichteteiK Zimmer für einen ^^Moder mehrere Herren, mit oder ol»ne Verpflegung, sogleich zu ^^^vergeben. Das-^lbst ist auch biS 1. Juni eine Wohnung mit 2 Zimmern. Sparhcrdküche ze.. dann ein Gi^lvölbe mit GreiSlerei zu vergeben. Anfrage im Gasthause ebenerdig. 362 K. k. KreilSlgericht Cilli am 1. März 1870. 3. 183. Kundmachung. (352 Der Bezirksausschuß hat die Abtragung der steilen Strecke an der Maria-Wüster Bezirksstraße in der Gemeinde Rottenberg, des sogenannte» ThoreS. beschlossen und die Ausführung im Lizitationswege bei dem Ausrusspreise von 615 fl. 96 kr. genehmigt. Die diesfällige Minuendolizitation wird auf den IN. l. MtS. Vormittags 10 Uhr im Gasthause des Herrn Anton Gaßner in St. Lorenzen anberaumt, wow Unternehmer anmit eingeladen werden. Plan, VorauSmaß, Kostennberschlag, LizitationS- und Baubeding-Nisse können in der hiesigen AmtSkanzlei sowie beim Gemeindeamte in St. Lorenzen eingesehen werden. Bezirksausschuß Marburg am 4. Mai 1870. Der Obmann; Konrad Seidl. Htm R8. ««d t». Mai findet wiederum eine ilberauS großartige (?6lcI-VerIo8unß^ statt, in welcher im Ganzrn > 1 MMo« 718.440 Chaler itt 6 Ziel)Uttgen zur sicheren AuKzakiluiig gelangen müssen. LÄS Hauptreffer evt. Tlinler 100.000, 60.000, 40.000, > 20.000, lk.000. 12.000, 10000, 2 iV8000. 3 it «000, 4 K5000, « «V 4000, S 3000, 7 iV 2400, 21 il2000, . Ä? St >200, 12« 800. 207 k 400, 25k il 200, 28.900 »V 100, 80, "44, 40 eto. vw. In ol'igeu Aiel)nngett werden nur Geiviuue gezogen. Vom Staate garautirte ^riginal voose zu obiger Ziehung si. 7, fl. 3'/.j nnd fl. versende ich gegen ftranko Einsendung de» Vetrage» selbst nach weitester Sutferunng. Die Ziel)n»ft geschiel)t unter Aufficht de» Staates, welcher auch die Auszahlung der Gewinne garantirt. Zeder Interessent erl)ält einen Ziel^ungSplan uud sofort nach Entscheidung die amtl. ZiehnngSliste. Mau wende sich dal)er vertrauensvoll direkt an daß vom Glilcke stets begünstigte Bankhaus Gl«zxi>»Hii»ck li» heilt brieflich der Speeialarzt für Epilepsie Doktor in Berlin, jetzt: Louisenstraße 45. — Bereits über Hundert geheilt. 32 Dank und Anempfehlung. Indem ich meinen ?. Herren Güsten für den bisherigen kittit^en Zuspruch den innigstcn Dank «ussprtche. zeij^e gleichzeitig, an. daß ich das bisher von mir in Pacht grhabte. nun ganz neu h ergeri ch tetcj Nstfkhaus „znr Sonne" am Vurgplatze dem Herrn PH. Ltindcrl au, Gr«, üb.rg.b.n h°b.. OkttMÜlltr. Beehre mich dem geehrten ?. ?. Publikum bekannt zu geben, daß ich von Herrn K. Okermüller daS neu renvvirte Gasthaus „zur Sonne" übernommen habe, wobei ich daS Ersuchen an die geehrten ?. I'. Gäste steÜe. mich auch weiter» in Zukunft mit Ihrem gütigen Zuspruch beehren zu wollen, wofür ich nicht ermangeln werde. stctS für gute Naturweine, vorzügliches Schreiner Märzenbier, gute, billige kalte und wa^me Küche, sowie auch für prompte Bedienung strengsten» Sorge zu tragen. (346 Philipp Landrrl. DemsüW-Md « W für Pferde werden oft an zweifell)afte llniemehmungen gewagt, wührend vi« lftich Gelegenheit geboten ist, mit einer geringen Einlage zu bedeittenden Kapitalien z» gelangen. Allen denjenigen, die dem Gliick nus eine solide Weise die Hand bieten wollen, wird hiermit die im hentigen Blatte erschienene Annonce der Herren «Zc RZi?K besonderen Beachtung empfol)len. Gin Weingarten. eine halbe Stunde von Marburg entfernt^ mit ebener Zufuhr, bestehend aps 4 Joch Rebengrund. 3 Joch Baumgarten, einem schönen Herren« hausen, im Sommer und Winter zu bewohnen, dann großem Keller. Weinpreffe und Wiuzerei. sSmmlliche Gebäude gemauert und im besten Bauzustande, ist au» freicr Hand zu verkaufen. Nähere AnSkunft im Comptolr dieses Blaltes. (354 voin k. r. Thiemrzte ^ welche» dnrch kompetente fachmännische Antoritäten der hohen SanitStS-l'ehörde zn Wien geprüft und in Folge Erlasses eine» l)ohen k. k. Ministerium» de» Handel» vom ü. März 180V. Zahl 4830/724 al» Heils ^ mittel gegen äußere Krankheiten der Pferde anerkannt wnrde. lieber die Wirksamkeit de» Recreation»-Fluid» liegen die besten Zeugnisse von sehr vielen Autoritäten vor. Prei» einer Flasche sammt Gebranch»aniveisung 1 fl. 40 kr. ö. W. ^W^Sch halte es für meine Pflicht al» Arzt, die ?. Pferdebefitzer aufmerksam zu machen, daß da» plivilegirte des H?rrtt Johann Kwi»zta zn Kornenl nrg dnrchau» kein Heilmittel gegen M Krankheiten der Pferde is», sondern anSschliesilich nnr al» Präservativ« ^ mittel privilegirt wurde; überlMupt wurde dem Privilegirten laut de» mir siir mein Heilmittel zngelangten Bescheide» eine» hol)en k. k. Handel»- ^ ministerinm» vom 5. März 1869. Zahl 4336/724 au»driickllch untersagt, 5 diesem in dcn itffentlichen An. " kiindignngen oder GebranchSanweiinngen Heilwirkungen znznschreiben. KlägkWter Thierheitputner ssir Mferde, Hornvieh «ud Schaf-, Prei» eine» Packet» sammt Gebrauch»anweisung 40 kr. ö. W. Kvtte» 8ej^vn bei ltolm in ^ien l! VGoI»»Ol»t»ds, Lörivu- UQÜ I^ottoris-vomptoLr. Vsodsolswd«. Ein- und Berkaus aller Gattuuge>» Staat»- uud Iudustrie-Papiere, Gold- uud Silbenniinzen, Empfehlung vou Kapitalsanlageu, llnlwechslnng von Coupon» nnd Anstüttfte. Lose und Promeffen zu alle» Ziehungen. LVstel Autheilscheine ans 1864er Staat»« lose a fl. 8. auf Creditlose » fl. ly; durch den Ankauf eine» solchen Antlieil» scheine» spielt der Eigenlhilmer sofort auf den Lvsteu Theil de» auf deu ausgefertigten Antheilschein genan bezeichneten nnd bei nn» deponirten ^ose». nnd ist dies Los zum 20sten Theil dessen Gtgenthnm. Diese Antheilscheine kaufeu wir stet» zum Tageöeourse zurück. I-o>G auf auf KSS4vr l.o»O S. S. Ksl'SGM-EsSSljlZfkG gegen Erlag eines Depot» von eirea fl. 500 fiir je einen Vörsenschluji d. l>. fl. üvoo werden prompt und solid direet von uns ohne Vermittlung eine» Sen-als ausgeführt. Prolongationen billigst. Der erzielte Gewinn wird sofort ohne Abzug ausbezahlt. Die Dauer der Spekulation ist im Belieben der Partei. — Programm grati». Ausküufte auf schriftliche und müudliche Anfragen. Josef Zkohi» ck Comp.. Vis», Svl»otts»UU»«s I?r. O. Zn haben bei F. Kolletnig u. L. Koroscbetz in Marburg, Hrn Brüder Gberranzmeyer in Graz, . Herrn F. E. Schwab in Pettau, Hrn G. Pruck- D mayr in Indenbura, H I Schmidt u Voftl ck in Knittelfeld H I. Tteyrer in Murau, ^ Ä Perisutti in BruA, H F. Klafensak in ^ber-Wölz, H G. Se^th in Leoben, H A Krisper in Laibach, H Fried. Honsann in Rad-mannSdorf, H Wily. Miller in Krainburg, H I. R Podrekar in Stein Haupt-Depot für die gesammte österreichisch ungarische Monarchie bei Thierarzt Ghrauft in Klagenfnrt- Anfragen betreff der Behano» lung »Verden unentgeltlich beantwortet. tä. kuxtnvi Lomp. unä Kevieltte kiltriitaaleii in Vieii, k'sdri Ic: Ickargskretden, (Zries^assp 26. Lt^tlt, »'»in^t'l'^ti >0. k. vsrimaivaKy. ompt'slilsn: eul' dslsägnor l^tt»t.> oäor vntor 60 70 80 100 120 l50 200 »00 «.'vnw. v»r»ntis. ?rvi«: tl. 45I^ls .^00 550 050 700" 800^ ?V0 1000 ^ VISlKWaUSl» 'IratLlrratt: 1ö 20 25 30 40 50'('tntn. unter Vai'kvtis. ^rvL s: 50 17^'' 200 230^ 250^800 init oissrnem unci (zl?vie1»tvr» vorsvllt?»». viörvvlrij^vr t'orin, untvr (^arkutie». rraxlcraft: 1 2 3 5 10 15 20 25 30 40 50 ?roi«: il. 18 21 25 35 45 55 70 80 W 100^110 ^ udt«r 'l'rkxlcr'nkt: 1(^0 80 70 60 50 40 30 20 10 4 2 l?t'<1. preis: tt. 38 30 27.50 25 22 20 l8 15 >2 7.50 0 5 XlOjvOr« IjoitvIIuni^t'lt vt1<»lrtuil'vu >vil ^g47 Million Mark eventuell als Hauptgewinn, überhaupt aber Gewinne von Silber« Gulden 105,000 — 70.000 — 35.000 — 21,000 — 17.500 — 2mal 14.000 — 3mal 10.500 — 4mal 8400 — 5mal 7000 — 5mal 6300 — 7mal 4200 — 21mal 3500 — 4mal 2800 — 36mal 2100 - 126mal 1400 — 206mal 700 ic. bietet die von der Hohen Regierung genehmigte nnd garantirte große Geld-Verlosung. Die Betheiligung an derselben kann nm so mehr empfohlen werden, als weit über die Hälfte der Lose im Lanfe der Ziehnngen mit GeMinnen gezogen werde» mttNen und daher kein ähnliches Unternehmen größere Anssicht anf Erfolg bieten dürfte. — Zu der schon am I«. ««d IS. dt-fe« Mouat-S stattfindenden 2. Ziehung kosten Ganze Vriginal-Vose fl. ». * Kalbe „ „4. IViertel „ „ S. wobei wir ausdrücklich darauf aufmerksam machen, das, von nn» die wirklichen, mit d^m amtliliien Stempel versehenen Original-Lose versandt werden. ^349 Da» nttterzeichnete Grohhandlunghan» wird geneigte Aufträge gegen Sin. sendnng de» Bettage» in Banknoten unverzüglich anSsühren nnd Berlosnng».Pläne grati» beifügen, ebenso amtliche Ziehuugslisteil nach jede»maliger Ziehung den öo»-Inhabern prompt übermitteln. Wir versenden die Gewinne nach jedem Orte oder ^nnen solche auf Wunsch der Theilnehmer durch uusere Berbiuduugeu in allen Städten Oesterreich» an»zahlen lassen; man genießt somit durch den direkten Bezug alle Vortlieile. ^ A^'I^a die Ziehung in aller Kürze beginnt nnd die noch vorräthigen Lose M^^bei den massenhaft eingelienden Anfträgen rasch vergriffen sein dürften, so be-W^liebe man sich baldigst nnd direkt zu wenden an v«Noi>«»iv»or ^ Lo., Bank, nnd Wechselgeschäft in LMM Exemplar» im Z«. «nd Auslände »ergriffe«? ^ S»tl'kn erschit» dritt« sehr vkrmchrtc Aufl.igc mit Iv Abbildungen, I Aik iesch«tchtr Miimeskrch, I deren Ursachen nnd Heilung. Dargestellt von IBr. Mitglied der med. Fakultät in Wien. Preis fl. 2, mit Francs Post fl. 2.30. Zn l>aben iu der OrdinationS-Anstalt für NtKtiMt Ärnallbtilt» (bewnder» Schwäche) de» Gtadt ^nrrentgaffe Nr. I?, 2. Stock. — Tiigliche Ordination vou N—4Nhr ^uch wird durch Kvrrespondenz behandelt und werden Medikamente l»esorgt. Mit Poslnachnahme wird nicht» versendet. U4