60. P-tta», ki 14. f€jtwäet lto». XIII »»ryif PettauerZeitung. Erscheint jtdmAonmag. Pret« s«r »tt 8*W»H im Ho»«: «tamilt* 80 h, »wf1ripM« K 140, h-ldjilmg K 4 «. gaiuMdg K 9.—, nrtt Whmkelnme tm Sirfanfec: «»»alitch 86 h, mertrljiljrifl K » 60. h.«chri, K 6.—. fniii^na » MO. - «tairU« «unwni 80 h »«»- ru* mrMpteOt. iKttatof«»«** biDigf bm#Kt. - «rtiifl» fta» trmiuv* u) Mb« Ua«*»* «• S-nw« i«*< «M* ?in*l«tt wrWm. VtlertkattKmuK nnb VolkK-wohl. Man hat in jüngster Zeit bei un«. wie be Bannt, gar so viel .gtänzeud?" Rkden üb?r Bolk»-woht gehört, «ir wollen deshalb «»ach über diese« Kapitel ein Wdrtche» spreche»! Da da« Bolk«-«-hl in gewiß sehr uutderltgter «eise »it de« St1 e r i t a 1 i • « u« in Einklang gebracht warbt, so zwar. al« ob nur derselbe der Begründer alle« Gute» wäre, so wird »n« »»hl erlaubt sei», die Sache ein wenig »»her z» betrachte». Nicht bloß der »lehrte I e s u i i. der gelehrte Prozessor, auch der Man» a»« «l» Bolle kennt heute ga»j genau die Grundlagen der ge> sellschafttiche» Ordnnug und die vehti'gui'gen sür da» allaemn« v»lt«w»hl. Die Quelle all«» Wohlstände« ist tüchtige »rdeit der Htnde und de« «eistet Ave «-»»«kraft «uß geweckt sei», nicht bloß all, Hä»de auch alle Sehirae müssen regs«« sei». Da« ist aber »»r da»» »»glich, wem» Schul- »nd Bolk«erziehu»g die i» Mensche» schluwwernde» Kräfte wecken, wen» »n« die W'fseriichaft i» Ringe» »ach Glück u»d «vhtfta»d türzeie «ege sührt. wen» Friede »nd Freiheit hrnlchn» iw Laude mm» eine waltende SertchtigCrit die Freute «» ernste» Schaffen darch Zuerke»»uug gerechten Lohne« steigert. Bei eiuem s«»lchen Volle wird dann auch Religion sei», »nd zwar eine Religion, die nicht i» bloße» Sorte» lebt, iouder» i» der Liede »nd Hilfsbereitschaft, die alle «»»«genossen für einander ?mpfi>5?a, aber auch betättg?». Der ftlerifaliftuiu» aber, »»d hiemit »»oll,» wir d»rcha»« »ich« allei» «,ssion«prediger ver. standen habe» — der Kt?rikati«m»« vermag v»n <£tn Abschied. Sie hatte dreizehn Stunden in «»er tod-ähnliche» Ermattung ges«hlase». ohne Trau«, ohne «ewuhtiein ... «« war die erste ruhig? Rächt seit lange» voch?». Erst diese schr?cklich? langwierige Krankheit. dann der langsame, quäl-volle Tod. endlich diese beiden Tage äußerer und innerer Aufregung?», die sie bi« in die Träume der Rächtle hinein verfolgten und ihre« Schlu«-»er sldrten, wie e« seine Senfjer getan b>«her. Erst al« fich die «ruft geschloffen hatte, al« die Leid'ragenden fich jersteut, al« sie allein war mit der gleich ihr ermatteten Dienerschaft in de« große», stillen Hau«, da fühlte sie. wie nötig ihr die Ruhe war »ud fie legte sich hin, um dreizehn Stnnde» zu schlaft». Al« fie eruwchte, empfand fie zu« ersten Male wieder seit langer Zeit da« Gefühl der Stärke und derWillen«trast. >o daß sie sich ihrer Ratur entwachse» schien. Sie schämte sich diese« Befühle«. E« kam i» diese» «ugenblicken. wo sie. wie sie glaubte, noch völlig aufgelöst in ihre« Schmerze »nd lh« »ach ganz hi»aegeben sein «ußte, fast ungelegen Aber e« ließ sich nicht verscheuchen »»d so schickte sie sich an, die Zügel ihre« Lebe»« wieder i» die Hand zu nehmen und fich einz»M«n i» die neue Rolle: die Witwe de« großen Marne«, die sie snrderhin zu spielen hatte. de» Bedingungen und Borau«f?tzuugnt für da« L o l k« w ojfcU «ut&jucht eine eiuZt^e zu schaffe»: nicht F?elh»s«^?tzich« Friede, nicht Wissenschaft u»d Bolk«bilduog, nicht einmal Religion. Wie können fie UN» Freiheit gebe», da sie hoch selber uusreie Sklaveu sind, die eine eigene Meiuung nicht haben dürf-n und nicht» find al» willenlose Werkzeuge in der Hand de» QD ,LL . , •> vviyr T*p*'" ' W« kdunte von jenen Freiheit ko««en. die jede freie Regung hasse» and jet*« nicht von ihnen selbst bedruckt« Papier ge-radezu strchteu? Wie könne» sie Frei» heil «alle», da sich ihre Herrschast ans die Un-freiheit der Mafte» ausbaut? Seit 2000 Jahren verheißeu sie der Mensch-h»it de» la»gerset»utrn Frieden. Aber bi» he»le hat ihn die Menschheit »icht genösse». Am we»iasten dann, wenn die Röwlinge ihrem Ziele, der Weit Herrschaft. »« nächsten waren. Die Welt ist groß »nd fie ist stark und sie ergib« sich nicht. Ader die klerikal«». fie wallten sie de»noch unter-werfe», and sie hab«, Kriege geführt, wie sie er-bitten« »ud grausamer die Wellgeschiihte nie gesehn, hat und wo ihre „Friede» «"-Seha-sucht Gewalt errang, da war der Bade» «it Bl»t getränkt. Die Klerikale» find geschwore»e Feinde der Wissenschaft »nd Bolk»l»,ldu>.g. alio M Volk«-wähle«. Unzählige Männer der Forschung sind durch die Kirch? verfolgt worden und die küh»st?u Geister haben ihre» H?ldeuta«ps für die Wahr-hett auf be« dre»»e»den Siheiterhousen au«ge-litte». Heute wie damal» wird die freie Wissä,-fihaft und »icht winder die Bolk«bilduag gehaßt uud gesürchtei. angeseiadet und verfolg, und Schwerer Kante fie nicht sei» al« die bi«her gespielte der Gatti». — Nachdem sie gefrühstückt »ud mit dem alle» Diener ihre» Hanse« die ersten versuche bespreche» hatte, den gestörten Gang ihre« muster-hast gesühn?» Han«halte« wieder ia« rechte Ge-leise zu dringen, betrat sie zu« ersten«ale da« «rbeil^immer de« Toten. Man hatte die ^e». ster geöffnet und da« reine Licht ei»e« stillen Herbstmorgen« war hereingkströmt. E« war Alle« noch so. wie e« gewesen war da» letzte Mal. al» «an ihn hierher getragen hatte, da» letzte Mal, bevor er sich niederlegte, um nie mehr auszusehen: drei Tage vor seinem Tode. An jene« Nachmittage hatte er noch selbst die Brief? der letzte» Woche geöffnet und die Blätter läge» noch so auf dem Schreibtisch, wie seine müde Hand sie dort hingelegt. Wo» seitdem bi« zu dem Abend, wo Alle« zu Ende war, gekommen, hotte der Diener in der andern Eck? aufgejchilh-«et — dort lag e« u »eröffnet in der Reihenfolge. »>ir »« eingetroff?»: ein großer Stoß von Brie-sen und Zeitungen aller Art. Ruhig ging sie daran, eine Sendung »och der a»dern zu öffnen uud bei Leite zn legen: die Privatbriefe für sich, dann die Zeitungen, endlich die geistliche,' Zuschrift?» verschiede-ner Art. So dürft?» diese gleichgiltige» Dinge, die da« Lebe» begleite», »och niiige Zeit weiter fließen ganz gewiß ist. daß heute wie damal» auch wird?? Scheiterhaufen auflodert» würde», wen» nur der Klerikal«»«»» die Macht dazu hätte — a« .gute» Willen" würde r» ihn tDafttbahia nicht fehlen. Und kennt diese Partei vielleicht Gerech-t i g k e i t? War e« gerecht, fromme, gotte»sürch. lige, an de« von Bälern ererbten Glauben fest-haltend? Bürger, Bauern. Arbriter durch roh? Sotdat?« peinige» und ihr? Frau,» schänden zu laff?n? War e« gerecht, ihnen die Bibeln zu stehlen, sie «it Geldstrafen zu belege», vo» Hau» und hos zu jage», sie in die Kerker zu werseo. zu Tau)eudeu niederzusäbtl»? War e« christliche (SrrecHtnifrit und christliche Liebe. n»en» die blutigen Kopse der Tapsersteu auf Stangen »eben deu Straßen ausg?spi?ßt. di? enthauptet?» Lecher aber von den Kirchtür«?» «»«gehängt wurden? . Uud-soll alle«, wa« di? Kl?rikal?n — sagen wir die Römlinge — tr?ib?u, vielleicht Religio» sei» 7 Rein, tausendmal nein l Die Religio» be-fiehlt Lieb? und si? säen H a ß. Da« Evau-geliuw a?bietct Armut »nd die häufen Millioue» aus Millionen; Christ»« lehrte, daß vör sein?» hi««l»sche» Baier alle Menschen gleich und alle sein? kindrr sind. Die klerikal?» aber haben ihre Kinder, sofern« sie ihre Herrschaft nicht aner-k?nn?n wollttn. versolgt, ge«art?rt. g?räd?rt. g?> spi?ßt, g?soltert. geköpjt, verbrannt. Und da« nannte» sie: Religion der Liebe. Di? G? ist ?«r icht n n g d?r Rö « -ling?. der ?cht? Kl?rikali«mu« ist unfähig, Bö lk?r oder Staat?» glücklich zu mach?». Da« b?z?ugt un« di? Geschichte v?rga»grn?r Z?i- »nd endlich langsam verebben, mit der Erinne-rung au ch», den Toten oder etwa« srÜHer »och al« sie . . . . während st» die Privatbriefe la« — ein. zwei oder drei s?i«er näheren Fr?»nde. die sich nach dem Staude der Krankheit erkundigten und alle Hoffnung aus baldig? G?n?s»ng au«drückten, ein w?it?r?r von rinem glühenden vewunderer de« groß?« Künstler», drr ähnlich la»t?t? — ka« ihr i» d?n Sin», wie wenig sie doch in Wahr-heil mit ihrem Manne geteilt hatte: keine einzige seiner Freandjchasten »nd wie wenig mit sein?« L?beu nach a»ß?n hin — fi? sannt? k?m?n dieser Freunde«nam?a und »>? wäre e« ihm in den Sinn gekommen, ihr einen dieser Briefe seiner Verehrer z» zeigen, deren er doch so viele erhal-ten habe» mußte. Nur diese letzten Tropfen au« der Fülle einer einst zum überfließen gefüllten, »u» zertrümmerten Ru^me»schale raunen in ihre Hände, zufällig i» die chre» . . . Mechanisch hatte sie über diesen Gedanken den nächsten Brief geöffnet. Sie la«, verstand erst nicht, la« wieder uud begriff: »Ich lese in den Zeitungen, daß D» krank bist und ich brech? »ach sünsunddreißig Jahre» ein Verspreche». da« ich m,r selbst gegeben. Denn ich schreibe Dir: noch einmal nach so langer Zeit »»d zum l?tzt?» Male. Wer ich bin? — Erinnere Dich, wen Du t c n, da« bezeugt un« die Gegenwart. Deshalb verlaute» all' die Behauptungen, die klerikal-römische Partei wolle nur da« Bolk«» wohl, in den Saud, deshalb ist da« Donnern von den Kanzeln herunter gegen den fortschritt-lichen Gedanken ein unbegründete«. ein unilber-legte«. Ihr lieben Herren, wisset, daß wir da« Volkswohl stet« im Äuge gehabt habe», daß wir aber auch au« den tiefsten Tiefen unserer Herzen überzeugt sind, daß Ihr nur Eure Interessen — allerdings unter dem Drckmanlel der reinen christ-lichen Lehre — vertretet! Aus aller Welt. An den deutschen Kaiser ist nunmehr die formele Einladung zum Besuche der im Jahre 1604 zu St. Louis stattfindenden Weltausstellung selten« de« Präsidenten derselben. David R. Fran-cis ergangen. Falls der Monarch verhindert sein sollte, der Einladung zu entsprechen, so wird er ersuch«, den Kronprinzen al« seinen Vertreter zu entsenden. Die AuSstandSbewegung unter den Seele»-ten in Marseille beginnt allmählich auch aus andere Gewerbe überzuspringen. Die Tischler, Bäck-r. Schlächter vo» Marseille haben sich dem Mairosenausstande bereit« a»geschloss>n; eine Ber-sommlung der streikenden Seeleute genehmigte eine Resolution, welche olle Arbeitervereinignn-gen von Marseille zum Anschluß an, den Matro-senstreik anffvrdert — In Spanien ist da» lieberale Ministe-rium Sagasta wieder einmal vo» einem konser-vative» Kabinet Silvela abgelbst worden. Da« neue Ministerium hat da» übliche Verheißung«, volle Regierungsprogramm herausgesteckt; natür-lich ist an eine praktische Berwirllichung deSsel-den bei den spaniichen Zuständen kaum zu denken. — Immer wieder iveideu aus Marokko po-litische Unruhe» gemeldet. Der Thronprätenden«. der ichon niehreremal^ vo» fich red,» gemacht hat. tritt neiierding« wiederum aus. Er hält sich i» Tazza auf. >vo er sich de« Schatzes, der Ge-schütze und der Wafseuiiiederlage bemächtigte und Abgaben erhebt. Er will, sobald er Berstäekun < gen bekommt, da« SultanSheer angreifen. Infolgedessen hat der Sultan den iveiteren Marsch ans Rabat aufgegeben und kehrt nach Fez zurück. Die Aktion der verbündeten Seemächte Deutschland »ud England gegen Benezuella hat begonnen. Der Telegraf meldet bereit« die Weg» nähme venezolanischer Kriegsichlffe. Der Präsident, dieser heißblütigen Republick. Heer E a st r v. vor sünfunddreißig Jahren geliebt host und Du weißt es. Und warum ich Dir schreibe? — 0 sei still: nur tun noch einmal aus Deine Lippen «in Lächeln zu rufen, da« Lächeln der Erinne-ru»g au ein Glück, das Dn fo wenig vergessen hast, wie ich — vielleicht Dein letzte« Lächeln! Nur darum schreibe ich Dir. Denn wie groß und wie reich Du gewvr-den bist, wie fern in dieser Stunde Dir vielleicht schon liegt, was wir Leid und Freude nennen — so voll «onne kaun ein Zimmer »icht sei», al« daß e« nicht einem Strahl noch erlaubt sein sollte, hineinzuschlupsen und liebkosend ans Deiner Stirn zu li.gr» sür einen letzte» Augenblick. Aber vielleicht bist D». weil Du groß und reich bist, einsam und allein, obwohl von Men» schen umgeben. Don» soll dieser eine Strahl »och einmal Dein ganze« Zimmer füllen mit Licht und Wärme: der Erinnerung an Deine erste Liebe, die vielleicht nicht Deine größte und tiefste, aber sicherlich Deine glücklichste und sorgloseste war und um die Niemand je gewußt als Du und ich. Ich danke Dir. mein Freund, sür das Glück, da» Du mir gegeben hast »nd ich denke diese« Glücke«, wie man feiner gedenken sollte — als der kostbarsten Seltenheit diese« Leben«: mit Ehr-furch». Wa» e« nnabweiSlich nach sich zog un scheint noch jüngst den Ernst der Lage nicht be-griffen zu haben, denn er erließ erst vorgestern ein offene« Schreiben an die venezolanische Presse, indem er sagte: Auswärtige Telegramme meldeten, daß gewisse Nationen, darunter Engla :b und Deutschland eine Allianz geschlossen Hütte», u« Ast, der Gewalt uud des Angriffes in Venezuella zu U»-ternehmen. Die Art u»v Weise, wie diese Nationen den Versuch machten, die Wiederauf-nahm? der Zahlung der Zinse» der Staatsschuld zu erlange», muß den Verdacht erwecken, daß sie eiue Ko»iequenz der Revolution sei. Es erscheine unbegreiflich, daß Nationen, die herzliche, freund-schaftliche Beziehungen zu Veneznela unterhalten, zur Gewalt. Zuflucht nehme», anstatt den diplo-malische» Weg zu verfolgen. Da« Schreibe« schließ«: .Ich stelle die Ehre voran und werde nicht Au«-flüchte suchen, um dreiste (foolhardy) Feindschaften durch Annahme von Delimütigungen zu e»t-waffnen. welche die Würd« Venezuelas verletzten und mit meinem Leben als Staatsmann nicht im Einklänge stehen würden. Die Sache n»serer nationalen Würde ist gegründet auf unsere Rechte, unseren Gerechtigkeitssinn, ans unsere Bezieh,in-gen der Freundschaft und gegenseitige Achtung zu de» fremden Rationen." Diesen großen Wor-ten dürfte eine etwa» starke Depiessio» folge». Ans Stadt und Land. (V«rtr«ß.) Freitag den 19. d M. findet um 8 Uhr al,.-"d« im Physiksaale de« Kaiser Franz Joses- Gymnasium« der zweite diesjährige Volks-tümliche Vortrag de« Lehrkörper« der Anstalt statt und zwar wird Herr Professor Dr. A. R a iz über „da« Theater im Knltnrleben der Antike und Gegeinvart" sprechen. Dazu ergeht hiemit die freundlicht Einladung. (Träte in tths) Gestern Früh starb »ach längerem Leiden der hiesige Schustermeister Herr M a s ch e l im 70. Lebensjahre. Der Verstorbene ivar wegen seine« zuvorkommenden Eha-rakter« bei Alt und Jung sehr beliebt. Er war ein lehr frommer Mann, ein fleißiger, tüchtiger Meister. Möge ih >e die Erde leicht sei» I (Grnrral-Versam«l»lg.) Der Zweigverein Pettau und Umgebung des Lande«- und Frauen-Hilssvereiue« vom Roten Krenze de« unter dem Protektorate Ihrer kais. und königl. Hoheit der durchlauchtigste!! Frau Erzherzogin Marie Ba-lerie stehenden Lande«- und Frauenhilfsvereine« vom Roten Kreuze sür Steiermark hält am Montag deu IS. d. M. um 6 Uhr Nachmittag im EtadtamtS-Sitzu»g«iaalk die diesjährige Generalversammlung mit folgender Tagesordnung ab: Leid und Qual, habe ich vergessen und ruhig kann ich Dir heute sagen: ich danke Dir! Leb' wohl! — mein Freund! siehst Du »n« nicht wieder, wie wir damal« waren? — Da« weiße Haus und den Rosengarten, den Sand-weg am Weiher, aus dem wir so oft gingen?' — denkst Du nicht an unsere ersten Küsse »nd kommen Worte »icht lebendig wieder, die wir geflüstert? G«w>ßl — Wie ich es wieder für eine Stunde vergessen, daß ich alt geworden bin. so sollst auch Du e« tun und während Deine Hand die« Blatt zerknittert und e» an der Kerze ver-kohlt, wirst Du lächeln, wie ich es gewollt l — Leb' wohl, mein Freund! — leb' wohl. Du Geliebter meiner Jugend!--" AIS die Lesende geendet, sah sie noch lange auf die Zeile», die eine alte, bereit» zitternde Hand, aber ein jugendliche« Herz geschrieben. Aber nicht« regte sich in ihr al« eine maßlose Erbitterung und eine Art Haß gegen diese alte romantische Person. Al« sie aber dann ausstand und den Brief in kleine Fetzen zerreißend hin-und herging, tvar aus ihrem kalte» und leeren Gesicht der Ausdruck de« Hasse« dem der Freude gewichen, der gemeinen und kleinen Freud« dar-über, daß er wenigsten« diese« letzte Glück nicht mehr genossen hatte. 1. Verlesung de« Protokolle« der Generalver- sammlnng vom 23. Dezember 1S01. 2. Vortrag de» Rechenschaftsberichte«. 3. Erstattung de« Berichte« über die Iahre«rech»»»g pro 1902. 4. Anträge der NechnungS-Zeusoren. 6. Neuivahl der Vizepräsident«« und 2 Ausichußtnitglieder. 5. Allfällig, Anträge au« der Mitte der General-Versammlung. (Die Zalseirr in * rutschn CarttvttriKt«) findet, wie bereits angeküudet. am Sonntag den 2l. d M. um 8 Uhr übend« unter gefälliger Mitwirkung des Männer-GesangvereineS in den Räumen de« deutschen Heun statt. Die Musik wird von der Muiikveretuskapelle besorgt. Da« Fest wird folgenden Verlauf nehmen: 1. Be-grüßunq der erschienenen Festgäste. 2 Schar-lieb: Weihelied, 3. Übungen de« Turnvereine« am R ck. 4. Anzünden des Iulbaume« und F>strebe. 5. Tombola, 6. Verteilt»»,, der Ötihe-gescheute, 7. Tanz. — Zu diesem Feste werden alle völkischen Kreise Pettau« geladen. Sollte .au« Versehen jemnnd übersehe» worden sein, so 'kön-ne» Einladungen beim Goldarbeiter Herrn G s p a l t l angesprochen werden. Widmungen für die Tombola uud die Weihegeichenke wollen ebenfalls beim Herrn Gspaltl bis längst.»« Sonn-tag den 21. d. M. 11 Uhr vormittag« abgege-den werden. Über den Pettaner Mlisikv.rein icheiitt — sotveit es sich um die künstlerisch« Seite handelt — ein Glücksstern aufgegangen zu iei». Wir haben bereit« über zwei Kammermustkabeude geschrieben und sind heute in der Lage. üb«r «in Orchestetkonzm zu berichte», da» an Erfolg jenen Abenden nicht nur nicht nachsteht, dieselben vielmehr übertraft,» hat. Wer da weiß, wie viele von den au» Gefälligkeit Mit-wirkenden daheim ihrem Instrumente nur selten eine Beachtung schenken, daß die Berus«musiker fast immer nur leichte und leichteste Musik zu spielen haben, daß von diesem ein Teil erit vom Lande hereingernseu werden muß und daher de-Hufs Kastenverminderung nur den letzte» Probe« beigezogen werden kaun, daß die Holzbla«instru-mente de« Vereine« schon lange nicht mehr streu-gen Anforderungen standhalte», der vermag erst die Verdienste zu würdigen, welche sich H rr Di-rektor Knudigraber. der erst »ach vollbrachter slundenreicher U"terricht«erteilu»g an das Or-chesterleiten gehen kann, durch diese« Konzert um den Verein erworben hat. Lag in der Ouvertüre jEntsührung au« dem Serall) da« A»«gezeichnete in d«r jugendliche» Frisch«, mit welcher sie ge-spielt wurde, so ergötzte un« im Vorspiele zur Gündflnt von Saint-SaSn« inSbesonder« die Reifheit, mit weicher die leitenden SBetft« im erste» Teile diese« schwierigen Werke« von den einzelnen Stimmen wiedergegeben wurden und die wunderbare Abstufung, wie von Register zu Register bis zur gefährlichen, aber fast tadello« gebrachten Stelle, in welcher die Bäße »ud Eel-li« wie mit einem Hauche zum wirkung«vollen Violinsolo, welche« Herr Max H o h b e r g sehr schön spielt«, hinübergleiten. Und nun erst die Symphonie in G-dur vo» Haydn. Wie weich da« Adagio, wie mächtig da« Menuett, wie prickelnd da« Presto mit seinen Staccatvlänfeu gebracht wurde. Fürivahr. e« war die schmeichelhafteste Kr,-tik diese« Abends, daß die Verständigen von den Zuhörern durchweg« bedauerten, daß die Bortrag«-Ordnung so rasch erschöpft war. U»d wenn wir nach dieser glänzend«» Erstli»g«leistung dem Herrn Direktor noch eine Anregung geben wollen, so ist es die, dem Studium de« Pianisfimo, wie ein solche« z. B. am Schlüsse de« zweiten Sa-tz«« der Symsonie vorgeichriebe» ist, eine größere Sorgsalt zuzuwendeu. Nach den Fähigkeiten und dem Fleiße, die ihm zu eigen sind, nach der Aufmerkiamkeit. mit welcher die Musiker seinem Stäbe folgten und nicht zum mindesten »ach der wohlverdiente» Verehrung, mit welcher sie zu ihm aulblicken, wird e« ihm gewiß gelinge«, da« Orchester in diesem Punkte sür da« ptächste Ko«zert zu vervollkommne». Ohne die Anerkennung, welch« wir ihm al« Klavierspieler zollen, schmäler» zu wollen, glauben wir doch feinen Fehlschluß zu | tu», wenn wir schon heute der Ansicht Autdruck verleibe»: Nicht am »laviere, im Dirigentenstabe liegt fnne Zukunft. (pritairr Wri»da»ge»«l1e»schast.) Sie un« mitgeteilt wird, beabsichtigt die Pettauer Wein-baugenossenjchast vo» ihren Mitgliedern zweckent-sprechend« alte und neue Weine einzukaufen. Nachdem den Weiubautreibenden durch diese» neue Unternehme» die Seltenheit geboten wird, ihr Produkt nicht mehr unter so schwierigen Per-hällnisseu wie bisher zu verwerten, so wird gewiß jeder da» »«eigennützige Entgegenkommen dieser Genossenschaft mit entsprechendem Interesse loh-nen. zumal e» nur zu seinem eigenen Vorteile gereicht. Alle« organisiert sich heutzutage, alle» hält zusammen, gewiß werden auch die Pettauer Wein-Produzenten den allerdiug» leider mangelnden Sinn der Zusammengehörigkeit in Zukuust entsprechend betäubn; die Mitglieder dieser Genoss,nschaft haben sich bi«her zur Genüge überzevg». welch' große Vorteile dieselbe bietet. Jede» bisherige Mitglied hat bereit« den vorteil de»selden ein-gesehen. weshalb wir mit Freuden konstatieren können, daß die Beteiligung eine immer regere wird. Sei» Wuader. «a» hat ja doch eingehen, wa» andere Länder die»b,züglich erreicht haben. Dieselbe» sind eben durch Erfahrung bereit« zur Kenntni« gekommen, daß Kräste einer «enosstn-schaft jedenfalls weiter z» reichen im Stande find, al« die eine« einzelnen Weinproduzenten. Wie Großartige« leistet die«bezüglich Niederösterreich! Aber nicht nur der Bürger hat durch diese« Un-ternehmen einen vorteil, nein, e« wird auch in indirekter Weise der LandbevÄkerung ein Finger-zeig erteil», daß sich dieselbe, wa« de» Absatz ihrer «einproduktion betrifft, auch vereinigen mög,. Eine Anzahl von uneigennützigen Männern hat in unserer Stadt diese« Unternehmen in» Leben ge-rufen, e« wird alle« aufgeboten, die Jnlereffen. ten zu befriedigen, man darf jedoch eben dem Unter-nehmen nicht fremd gegenüber stehe». Wer daher alten oder neuen Wein in Kürze zu verkaufen hat. der wende fich vertrouea«voll an den Au«schuß unserer wackere» Weinbangenofsenschaft. da er sich jeden-fall« bald überzeuge» wird, daß dieselbe alle« aufbietet,, u» den Absatz, daher auch die Pro-Haftion unserer berühmten »nlersteirischen Weine zu fördern. (theil rrmhrilhl.) Ö"1" Nachmittag geht die lustige Bubengeschichte .Max und Moritz" in Szene, während am Abende die bereit« angekün-digle Posse .Lumpacivagabundus" in der sogenannten umgekehrten Besetzung gegeben wird. Die drei Hanbwerk«bursche» werde», wie schon bemerkt, von Damen gegeben und zwar: Der .Leim' vo» Frl. Kinbler. der .Zwirn' von Frl. M a r t o w i tz uud der Schuster .Kmene«' von Frl. «roß. Da ein großer Andrang allem Anscheine nach zu gewärtigen ist. findet an«nal>m»weise der Kartenvorverkans heute Nachmittag vo» halb 4 bi« 5 Uhr im Theater statt. (A,ßl»ck»f»I.) Der Großgrundbesitzer am Nann bei Pettau. Herr Franz Le «koschega. glitt am 11. d. M. in Poppentxrg so Unglück-lich au«, daß er hiebet einen Kuöchelbruch de« linken Beine« erlitten hat. Der verunglückte b<-findet sich in häu«licher Pflege. (ächttltraiführiif unsere« JUfüwrreinr«.) vorgestern Nachmittag fand eine öffentliche Anf-führung von Schülern unsere« Musikvereine« statt. Die Lehrer an der Schule, die Herren: Direktor Kundigrabe r. Kapellmeister H o h b e r g. sowie Musiflehrer L » renz können wahrhast stolz auf die Erfolge ihrer Schaler und Schüle-rinnen sein. E« würde zu weit sühre». wenn wir die einzelnen Pieren näher besprechen wollten. Wir wollen nur au« dem glänzend abgelaufenen Programme da« vorzüglichste her-Vorlieben. Frl Gisela Oschgan hatt, mit ihren künstlerisch vollendeten vorträten «inen großartigen Erlolg zu v«rzeichn«n. Ihre .Ade-laide' war eine geradezu glänzende Leistung. Frl. Frieda Ruch und Frl. Steffi von Schmuck > zeigten un». daß sie da« Klavier vorzüglich be-Herr ich«». Die Frl». Thekla W r e ß n i g g. Jba von M e tz l e r. Betli Kratzer. Betti K a s i-m i r. Edith v Lüstner. Marquis, Kuil-l ea u m r. Emma B e h r b a l k, sowie Gabrielle W r e ß n i g leistete» Vorzügliche». Ebenso bewunderten wir da» Spiel der Schüler: Han» Schwejda (Eello und lllarinette). K r a > n z (Violine) P von L ü s t n e r (Klarer). Otto Martinz (Violine) und Karl O l b r i ch (Klavier.) Die Ehorgesangklasse hat zum Schluss, uezeigt, wie au»g e u t e n a n t" und in Ghake«prare« .Othello", zwei seiner Glanzleistungen, avftrrt,». Nur durch den Au«sall ein,« anderen Gastspiele« ist e« ermöglicht worden, den berühmten Künstler sür zwei Abende mit erheb-lichen Opfern zu gewinnen. Jn«beso>idere dürste auch die günstige Wahl der Stücke eine besondere Anziehu»g«kraft bilde», denn sowohl Gutzkow« herrliche« echt deutsche« Lustspiel .Der König»-lieutenaut'. in welchem un« Göthe in seinen J»ge»djahr,n vorgeführt wird, sowie Shakespeare« berühmte« Schauspiel .Othello' dürften wohl ein mächtige« Interesse auf da« Publikum ausüben. Da« Gastspiel findet in Anbetracht der große» «»»läge» bei erhöhten Preisen statt. Karte» sür da« Gastspiel werden bereit« heute au»gegeb,». Nach au«wärligeu Stricht,» zählt Herr Juliu« Fiala «it Friedrich Haase zu den besten Vertretern de« .K^ugilieutenanl»' und ist infolge dieser Rolle auf besonderen Wunsch d<» Kaiser« von Rußland seinerzeit an da« deutsch« Hostheater in S». Petersburg engagiert worden. Erscheinung. Talent uud besonder« die elegant, Wiedergabe de« Französischen vereinigen sich hier zu einer Künstle,stung ersten Range« und wir find bereit« sehr gespannt, aus diese Leistungen de« Künstler«. Auch der Othello de« Herrn Fiala soll eine großartige Kunstleistung sei». (pettaaer JUrktbrrichl.) Vieh und Schweine-markt am 3. Dezember 1902. Aufg,tri,ben wurden 357 Schweine. 699 Stück Rinder und 169 Pferde, alle« schöne deutsche Rare. z»im größten Teile au« der Pettauer Umgebung stammend. Die Preis, waren im Verhältnisse zur guten Ware sehr billig und wurde daher auch alle« glattweg verkaust. — Fleisch- und Speckmarkt (Specharen) am 5. Dezember 1902. D,r Markt «vor skiten« der Speckbauern s,hr gut beschickt und hätte auch, obwohl ziemlich viele fremde Käufer am Platze waren, einer größeren Nachfrage Stand gehalten. Geboten wnrd, nur Primaware. Preislage»: Prima-Speck (ohne Schwart,) 60—62 lt., Schmeer 64—66 kr., Schinken 48— 60 kr., Schulter 44— 46 kr., Rücken-Fischsleisch 70—72 fr.. Wnrst.Fleisch 64—66 kr. Nächster Schweinemarkt am 10. Dezember 1902. Fleisch- nnd Speckniarkt jeden Freitag. Eine sehr rege Beschickung ist vora»«sichtlich und Private» ic. sehr zu empfeh-Im. Auskünfte erteilt bereitwilligst da« städtische Marktkommissariat. (Sraat.) Di« Winzer« de« BlaS P , r » a 1 in Deschna ist vorgestern abgebrannt. Wie da« Feuer auögebrochen ist, ist bi« jetzt nicht bekannt. Der Besitzer war um einen kleineren Betrag ver-sichert. (Feaerbereilschaft > vom 14. D,z,mb,r bi« 21. Dezember. 3. Rotte de« 1. Zug,«. ZugSsüh-rer Laurentschitsch. Rottführer Wralschko Feunanmelduugeu siud in der SicherheitSwach-stube zn erstatten. Vermischtes. (Stt»iirktsche v«lh»d»«h r. ». ». fc. H. i» 0(41.) Stand am 30. Rov,mber 1902. Einzahlung,» sür Eeschöstanteile 169.666 K 20 h, Spareinlagen von 1349 Parteien 1.060.900K 66 h, Einlagen auf laufende Rechnung 64 866 K 93 h, kurz, Darlehen 602.761 K 38 k. Hypotheka»Darlehen 20.696 K 86 h, Wechsel und Devisen 477*281 K 92 h, eigene Einlagen 280 721 K 21 h, w«rtpapiere 22.263 K 70 h, Geldv«?kehr im November 941 096 K 61 d. Mitgliedtrzahl 2466. «MtyaftlrUbrriftl.) Im ganzen wurdkn vom 1. Srpiimber bi« 26. November d I. auf d«n Mostobstmarkt in Stuttgart 133 Waggon st«irisch«r PreßSpfel g,bracht, wa« gegen di, Ein-suhr der Schweiz mit 1416. Italien« mit 460 und selbst Böhmen» mit 169 Waggon wohl nur al« mittlrrc« Ergebnis bezeichnet wkrdk» kann. Eine der Ursache» diese« Resultate« ist jedensall« die vorigjährige Mißernte in Steiermark. w,!ch, die Preis, schon anfänglich, solang, heimisch,? Bedarf war, derart anspannte, daß in Verbindung mit den hohe» Frachtsätzen ein« Konsurrenz dorthin unmöglich war. Erst g,g,n Schluß der Saisou, nachdem obig, Länder a »«verkauft waren und die steigende Nachfrage in Süddeutschland eine Preiserhöhung zur Folge hatte, setzte unsere Ausfuhr mit Erfolg ein. So wurde» trotz vorgeschrittener Zeit verflossene Woche in Stuttgart »och 14 Waggon steirischen Preßäpfel per. 10 000 kg. um 1400—1600 Kronen verkaust. Der er-ziklt, Durchsch»it«pr,i« sämmtlicher nach Stutt-gart gelieferter steirischer Preßäpsel belief sich aus 1224 K per Zöaggon. ab dort. — Die Autsuhr vou Preßobst nach Ober- und Nieder-Österreich und Baiern dagegen war eine große da in diesen Ländern Heuer eine gänzliche Miß-ernte herrschte. — Desgleichen gieng nach preußisch Schlesien. in»besondere aber Sachsen eine sehr große Menge Kelterobst Man kann den verkauf»-wert deS heurigen exportierten PreßobsteS min-besten« auf K 1500000 beziffern, eine sehr aniehn-lich Summe, au« der deutlich erhellt, welchen großen, volk«wirtschaftlichen Wert der heimische Obstbau besitzt. — Bei u»sn,r Obstverwertung»-stelle betrug da« Mostobstangebot 58.280 q, di» Rachsrag, 199.763 q. D,r Markt in Mostobst kann sür dirs,« Jahr al« abgeschlossen betrachtet «verb,n. — Tas,lobst wnrde Heuer vi,l nach Mittel- »nd Norddentschland «»«geführt. in«be-sondere nach dem Königreiche Sachsen, Berlin. Hamburg. BreSlau, Frankfurt a. M und auch im Inland« herrscht rege Nachfrage meist nach bester Qualität. Übrigen« steigert sich die Nach-frage nach seinem Tafelobst von Jahr zu Jahr und e« ist zu hoffen, daß e« Oualität«käufern bald möglich sein wird, den Bedarf bei un« statt in Tirol zu decke» ; denn unser heimischer Belle-fleur, London. Pepping u. s. w. können den Ti-ro er Äpfelu gut gleichgestellt werden. — Trotzdem sei hier jedoch abermal« gesagt, daß die Pro-duktiou seinsten Tafelobite« mehr gepflegt werden sollte. De»gl,ich,n sei erinnert, daß nur durch sorqsältige» Ernten. Sortieren und verpacken und mithin tadellose Anknnst der Früchte aus dem Markte ein besserer Prei» erzielt werden kann, wie sich die« ja auch auf den diesjährigen Obst-Märkten erwie«. Der erzielte Durchschnittspreis von Taseläpseln per Waggon belief sich in den Absatzorten ans 3000 K. Der BerkaufSwert de« exportierte» Taselobste« kann zu mindest mit 2500000 K taxiert werden. In der Obstvrrwer-tungSstelle wurden 70260 q Tafelobst angeboten und um 40475 q nachgefragt. Die EngroSmarkt-preise leiden augenblicklich unter den unvorhergesehenen WitterungSverhällnissen; die Detail-preise dagegen befestigen sich »nd zeigen andauernd steigende Tendenz. Schließlich kann guten Ge-Wissens behauptet werden, daß Steiermark dasjenige jkro»la»d ist. in welchem dem Obstbaue eine sehr große wirtschaftliche Rolle zukommt und daß e« infolge seine« quantitativen und qualita-tive» Fortschritte« im Obstban jedensall« dazu bernfen ist, einst eine eventuelle amerikanische Konkurrenz »ach Europa in biefer Beziehung mit Erfolg zurückzuweisen. (21* tiKN irr jtasrrichflri Geschenke) verdient da« im Schererverlag erlchienrue deutsch-nationale Taschenbuch »it Zeitweiser ans da« Jahr 1903—2010 auf den Weihnachtstisch eine« jeden Deutschen gelegt zu werden. Wer die vier« jährige Geistesarbeit de« .Scheier" die auf allen Gebiete» befruchtend und anregend wirkte, in ihrem vollen Maße zu Ichähe» versteht, wird e« schon längst al« Lücke empfunden haben, daß nicht ein kurze« Geleitbuch bestaub, da» die er-zieliche» Grundsätze de« . Scher, r," in knapper und übersichtlicher Weise znsammensaßte. Diese« Werk «st im drutschnationalen Taschenbuch er-standen und die dritte Auflage, die dasselbe bi«-her erreichte. beivei«t zur Genüge, wie vielen Wünschen e« Rechnung trug uud wie glücklich sich auch dir«mal die Arbeit d?r Schererleute bewährte. $« wird dem. der e« einmal la«, znm unentbehrlichen Begleiter werden. Bor allem ent-hält e« eine Fülle wissenswerter Ausstellungen au« dem Gebiete der Erdkunde, der Volkskunde, de« StaatSrechteS. der Kirche uud Bolk«wirtschast. denen sich sür jedermann brauchbare Behelfe und Berechnungen anschließen. Da« Schrifttum und da« Berei»«wejen sind mit besonderer Sorgfalt behandelt und eine vollkommene Steuerung ist die Sammlung der Zirkel sämmtlicher deutsch-nationaler studentischer Bereinigungen Hiterreich« und de« ganzen deutsche» Reiche«. Den Kern de« Taschenbnche« bilde» aber die au« erlesene» Fe-der» stammende» Leitaussätze, die i» ihrer klare» Wissenschaftlichst einzig dastehen dürften. .Wie hat man sich beim Äustrilt aus der römisch ka-lolischen Kirche zu verhalte»* betitelt sich ein Ausiatz. der alle diesbezügliche» Vorschriften i» gemeinverständlicher Weise tm.stellt. Richt zu vergessen ist der reiche Bilderschmuck. der den, Werk zur besonderen Zierde gereicht. Die äußere An«-ftattuiig ist so beschaffen, daß da» Taschenbuch die Brieftasche vollkommen ersetzt und so zum wahren Badeiuecum wird. Für Iul> und Neu» jahrSgeschenke empfielt sich daher da« kleine Werk in hervorragendem Muße »nd wird überall dem Spender ausrichtigen Dank einbringen. Die gewöhnliche Autgabe in abwaschbare» Leiuenstoff dreiteilig mit >,roße» Faltentasche» gebunden kostet poslsrei K 1 50. Die Liebhaberausgabe in rotem Saffianleder K 4—. Auswechselbare Bormerkhefte 4 Stück 40 Heller. Vorrätig bei W. Blanke in P.ttau. Theater. Samstag wurde Dreyer'« .Probekandidat-mit gutem Erfolge und bei vollem Hanse rnif< geführt. Das vorzügliche Stück rief bei be» Zu-örern von« Anfange bi« zum Ende lebhafte« h° Z' uteresse hervor. E« wurde auch wieder mit loben«!v»rtem Eiser gespielt und sind iuSbesonder« die Herren Direktor Gärtner, Diesen» bacher, Friedrich, Sundt. Krieger uud D u f ch e k, sowie die Damen K r a i n z und K i n d l e r zu erwähnen. Montag folgte die Poffe „Heirat auf Probe", wobei man sich ordentlich a»«lache» kon»te. Die Herren Direktor Gärtner. D i e s f e » bacher, Friedrich, Dusche k. spielten sehr flott. A» diesem Abende lernten wir auch iu Frl. M a r k o w i tz eine Soubrette mit resolutem Spiel kennen. Selbe wurde besonder« nach ihren GesangSeinlage» durch lebhafte» Beifall ausgezeichnet. Namentlich brillierte sie in der am folgenden Tage zur Aufführung gebrachten Posse .Die Näherin". Ihr flotte« Spiel, ihr leicht fließender Vortrag und ihre allerdings ein wenig derbe Komik verschafften ihr viel Beifall. Trotz ve« gewiß unterhaltenden S'ücke« und der vielversprechenden Ankündigung, die sich auch aus da» glänzendste bewährt hat, war da« Hau» wieder einmal gänzlich — leer. DieSbe-züglich braucht mau sich natürlich in Pettan gar nicht zu wundern. Wir ziveisel» überhaupt, ob es ein Direktor noch der Mühe wert finden wird. nach Pettau »u kommen, wenn er mit derartiger Konsequenz so schlecht uuteri'ützt wird. Don»et«tag gefielen die drei Einakter lehr gut. Speziell da« reizende Lustspiel .Zum Ein sirdler" wurde vorzüglich wiedergegeben. Nicht minder gefiel der darauf folgende Scherz .Da« Abschiedssouper", in welchem wieder Frl. Groß eine Glanzleistung bot. Daß die zum Schlüsse gegebene Posse .Eine Berein«schwester" na ent-lich infolge der urkomischen Leistung de« Herrn Direktor Gärtner ganz vorzüglich gtfiel und daß dabei viel gelacht wurde, ist selbstver ständlich. Um allen Mitwirkenden gerecht zu werden, müßten wir eigentlich die Namen de« Theater zettrl« abschreiben, und wa« speziell die letzten drei Einakter betrifft, so mächten wir der Di-rektio» raten, dieselben bei Gelegenheit al« eine SoniitagSvorsteUuiig zu bringen. 3» den Zwischenpausen diefer Einakter wurden vo» unserer ganz vortrefflichen Musik zwei Kompositionen de« Kapellmeister« Herrn Höh-b e r g auSgesührt. Iu seinem .Weihnacht«-träum" hat Herr Hohberg gezeigt, daß er ein vorzügliche« Talent besitzt. I» feinem .Pizzicato" habe» wir gesehen, daß er e« auch versteht, die Töne auf dem bette»» Felde zu beherrschen. Aus allgemeine« Verlange» möchte» wir Herr» Höh-berg bitten, er mö,,e bei Gelegenheit, zumal die jetzt herannahende Weihnachtszeit dazu geradezu einladet, sein ganze«, jedensall« vorzügliche, mn-sikalische Werk .Weihnachten" zur Aufführung gelange» zu lassen. Eingesendet. Ei« Seitrag )ur deutsche» Gevriubürgschaf! i> Verei»»»ese». Die deutsche Semeinbürgschaft foll eine festgegliederte Waffenschar bilden, die im innigsten Zusammenhalten zur tatkräftigen Abwehr der hart, besonder« an den Sprachengrenzen, heranstürmenden Feinde«horde angehalten werde, denn: Einigkeit macht stark. E« soll keine Kraft zerteilt, nicht« zersplittert werden, ei» Körper und ein Wille sein. So soll e« sei»? Wie e« aber ist sei mir gestattet, hier zu berichten. Was der nationalen Bctätigung, dem natio-, »alen Kampfe am besten dient, find die Bereine, seien dieselben politisch oder nicht, mittelbar oder unmittelbar national, der feste Kern, um den sich alle« andere gruppiert, ist doch da« Deutschtum und dessen Verteidigung. WaZ mancher verein an Erziehung zu nationalem Sinn gewirkt, mag nicht weiter erläutert werden. Unter allen aber steht der Turnverein, der die schönsten menschlichen Hochziele verfolgt, in erster Linie. Und doch fanden sich Leute, welchen seine Ideale nicht erhaben genug sind, die mäkeln und kritteln, welche, da sie nicht tanzen können, erste Geige spielen wollen, kurz, ausgeprägte Spiegelbergnature». Gegen uuseren Turnverein wird von connationaler Seite seit- Jahren ein wahre« Kesseltreiben betrieben, der Turnverein soll an« der alten Turnerfchaft ausspringen und seine Leitung in .bessere" Hände übergehen. Zu diesem Behufe wurde konspiriert, intriguiert uud kabalisiert (Herr Sarazin verzeihe die vielen Fremdwöter), zum Glücke fruchtlo«. Man griff, um au dem unerschütterlichen Vereine sein Mütchen zu kühlen, zu Anflegelunge» und verleumderischen Schmähartikeln im Grazer Woche»-blatt. Unter anderem wurde da gesagt, daß unter den wenigen Turnein. die beim Henris» VereinSwelturneu mitwirkten, auch zwei.Buben" sich beteiligte». ES sei nur bemerkt, daß der Deutsche Turnverein keine .Buben", sonder» neben den Mitgliedern auch Zöglinge im Bereine hat. welche Zöglinge aber die Hoffnnng sind jener Übermitglieder, die eine büttdlerische Tururiege hierorts gründen wolle». Am 7. d. Mt«. hielt der Turnverein .Iahn" (Turnerbund Marburg) seine Weihnacht«seier ab, bei welcher sich auch die erst zu gründende Turn- riege turnerisch beteiligen wollte. In ihren KrSs-ten und in der Anzahl natürlich zu schwach, tra-ten die Herren Turnbündler an die Zöglinge unseres Bereutes Hera», denen sie einen bestimm» ten Geldbetrag und freie Verpflegung für die Turnsahrt nach Marburg anboten. Es war ihnen auch bereits gelungen, die jungen Leute aus ihre Seite zu bekommen, aber »och frühzeitig kehrten sie zurück, noch frühzeitig wurde den Herren ein Strich durch die Rechnnng gemacht. Hervorzu-hebe» ist, daß gerade die beide» Zöglinge, die man uns anf diese Art abwendig machen wollte, die beiden .Buben" waren, wie sie die HerrenTurn» bündler im .Grazer Wochenblatt" nannten, die bei unserem Berein«wettnrnen mittaten, wobei auch der eine al« Sieger zweite» Ranges hervor-ging. Aus dieses .deutschvölkische" Arbeiten dür» fe» die Herren stolz sei» ! Da ich in die Bereinsverhältniffe ziemlich eingeweiht bin, so kann ich hier sagen, daß es dem vereine nicht notwendig ist. hier eine abge-schmackte Reklame zu treiben, da seit dem Aus-scheiden dieser Elemente der Turnbesiich ein viel regerer und stärkerer ist, al« vorher und ich hi>r nur die läppische Kampfweii? gegen eine» stramm nationalen verein festnageln will. Heil der Deutschen Turiierschaft? Z. »et . , der muß man h4 bestreben, bic richtigst?» Mittel jll wählen. 0*14* den Magen »u einer baldigen aiilböuecntxti triftiger« Thätigkeit anzuregen im Stand, find, denn bit« ist die Houptbedingung für alle anderen ftunctionen bei mensch-lichen »»»per« «in in diefer Richtung beftbewührte« Mittet ist der seit <0 Jahren in der gaiucn Monarchie bekannte Dr. Rasa'» Balsam für den Magen an» der «pothefe de« B Fragner, t k. Hoflieferanten in Prag. Depot« in den hiesigen Apotheken. 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Um recht zahlreichen Zusprach bittet hochachtungsvoll Z05. Kollenz. PETTAU, im December 1902. üb. Mm TV! .«Uiltfli. W' Uhr« »»« R«parat»». Dtrxi* (I lAVl/Cf j|ff A Kriafa^aalla alter Gattaaf.a Gold- «ad UUvIlDlHlIv SUbarahraa, Paadal-, »«in-, Kilirotn-^ lad Iilmkna. lillicM feat«n.iii« Cr«l.r. R.all. dfiUUfli« Gasaatl«. CrtnUi Uhren-, aawte auch Ga'd- nnd Silberwaar.a-Lafar. — Alte rniiM Ufcraa dnd |Miaa rnauirt and nfaltrl orvd na k. k. PaaaJraafmuat. |apnbl, drai Jahr« nraaUrt Ui« QMa aad DaaarfcaRfckatt awiaar Uhno tat dorefc AlterWck«<« Aoartcnaanr, aowte dartk Im, B, hiiltiiiifc. L TaoMnd» »ea Arwlanainfn na S«4I« *m kohaa Adata, k. k. _____.______ Herrn Pritatara, «rate Ton h(rtorr>f«ftd«n Aaoteltea aad B«hdrd.n dar Maa-areM« ..rb«rrrt and Hafaa tar f»i. (Tataa Graaaar illoatr. L'hraakataiof >0 WaaltaHanaa) aar Mn Ihmliaj «aar I« h-Maita (raaca. Kalender pro 1903 in grösster Auswahl bei W. BLANKE Pettau adz 47178 Kundmachung. Der steienn. LandeSauSschuß hat beschlossen, zu Zwecken einer gründlichen Ausbildung von Winzern in der amerikanischen Rebenkultur auch im Jahre 1903 je einen ständigen Winzer-kurS und zwar an der: 1. LandeS-Obst- und Weinbauschule in Marburg. 2. „ Winzerschule in Silberberg bei Leibuitz, 3. „ „ in Luttenberg und 4. in der LandeS-Zentralrebschule in Untenan bei Pettau zu veranstalten. Diese Kurse beginnen mit 15. Februar und schließen mit 1. Dezember 1903 ab. In Marburg werden im Jahre 1903 14. in Luttenberg 12. in Leibnitz 20 und in Unterrann 30 junge GrundbefiherS-und Winzerssöhne ausgenommen. Diese erhalten dortselbst freie Wohnung, volle Berköstigung und außerdem einen MonatSlohn von 8 Kronen. Die Ausbildung an diesen Kursen ist in erster Linie eine praktische und auch nur insoweit eine theoretische al» die« für Borarbeiter und selbständige Winzer unbedingt notwendig er-scheint. Räch Schluß der Kurse wird jedem Teilnehmer ein Zeugnis über dessen Verwendbarkeit ausgestellt. Behufs Aufnahme in einen dieser Kurse haben die Be-werber ihre stempelfreien Gesnche bis spätestens 10. Jänner 1903 an den Lande».« uSschuß zu übersenden. In diesem Se-suche ist ausdrücklich zu bemerken, in welche der vorerwähnten Lehranstalten der Bewerber einzutreten wünscht und find bei-zuschließen: 1. Der Nachweis über das zurückgelegte 16. Lebensjahr, 2. das MoralitätSzeugnlS, welches vom Pfarramte be-stätigt werden muß, 3. ärztliche Bescheinigung, daß der Bewerber nicht an einer ansteckenden Krankheit leidet und 4. EntlassungSzengniS aus der Volksschule. Beim Antritte müssen fich die Bewerber verpflichten, vom 15. Februar bis 1. Dezember 1903 ununterbrochen im Kurse zu verbleiben und allen die Ausbildung bezweckenden Anordnungen der landschaft-lichen Fachorgane Folge zu leisten. Graz, am 29. November 1902. Bom steienn. LandeS-AuSschusse: Clanil ttrtf attraf Konditorei-VkilMchts-ÄuBklluiig. Erlaube mir. das geehrte P. T. Publikum auf meine große Auswahl in Christbaum - Behängen, Bonbonni&res, o o o o Bonbons etc. o o o aufmerksam zu machen. Zu zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein Hochach-tungSvoll CllötDKJ ^uber, Ungertorgaffe Nr. 8. JfDabdjen, ^ ^ ^ ^ |fath., 14 Jahre alt, wird zu einer leichteren Arbeit ^»ach Wien in ganze Verpflegung und MonatSlohn kausgenommen. Räch Verwendung dauernde Beschäftigung und gute Bezahlung. — Näheres brieflich durch Heinrich Zickel, Wie» XIV., Sr»»nhirschenz«sse 12. Somatose Mlleku Flllieltlirtlti Mlllf .VIA*•!../• rWiM^M f Bt*»4»*ä*r-r*r tmj J *Ji fM #«.««* fW-sd- I , Inn, tefcJM U*U*4I sml+T 1 ist 4»H Umrrapnditi KrAftltungimittal «» | tat tniiriH iwitkttliU-! KM hflMI, liuttriiii. IIiImiihh, >• llMll« ifttUtir 1 ItMl ImiWM Iwauataili la Form too | föei'Sofltttsc knoMin für llilokitobtlp Iniltah aaapfchlaa- hHiM rat« la lalia »am In u, IlkUUck la Aaotkakaa a. Drofanaa. 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Als er am Abteilsenster sichtbar wurde, sprang eilfertig der Inspektor herbei, öffnete den schlag nnd salutierte, als ob jener ein Potentat sei, der nur in die Hintere Rocktasche zn greise» brauche, um mit einer Ordensverleihung heranSznrücken. .«chöne Reise gehabt, »icht wahr, Herr Amtsrichter?- fragte er mit dem von einem fast schelmischen Augenzwinkern begleiteten Mienenspiel. das einer begeisterte» Bejahung von vornherein sicher ist. Inzwischen bemächtigte sich Marie, das Faktotum der Witwe Zchmitz am Marktplatz, erfreut griuseud seiner Zachen, uud über-all im weiten Bezirke der amtsrichter-lichen Blicke wnrden Hüte und Kappen ge> liiftet. Unfern voni Bahnhöfe in dem klei-»en Gärtchen voller Sonnenblumen, wel-ches das stattliche Haus des Herr» Ze< bastiau Ronnemann nmgab, es von dem geränmigen Lagerplatz feiner Holz- nnd .ttvhlenhandlnng trennend, tauchte jener selbst aus, hochrot nud in Hemdärmeln. den» der Angnst that sein möglichstes. Im Nu war er auf der Gasse und schüttelte dem Ankömmling nachdrücklich die Hand, u»d als er ihn? de» Arm ge< niigend ausgerenkt hatte, gab er ihm einen sesten Älapps auf die Schulter. damit er wieder in Ordnung komme, lliiterdesfe» sprach er in seiner derbe», vo» ewigem Gelächter unterbrochene» Ma»ier: „Willkommen, Herr Amtsrichter, will-kommen, willkommen! Herzlichsten Glück wünsch! .. . Hahaha! War das ein Genie-streich! Dunnerkilogramm! Das hätt' ich Ihnen gar nicht zugetraut!" Willig lieh sich Schönekuchen hittters Haus führe», schon um der Äinderansamm-luug auszuweichen, die sich um sie zu bilden begann. Was aber m»nte er hier. fern von ueugirrigeu A»ge» u»d Lhre», im schatten einer kühlen Laube vernehme» ? „N» sage» Sie mal," forschte Rönne man», »warum habe» Sie de»» Ihr Els-che» nicht gleich mitgebracht? Komme» sie da wie so ei» alter Einsiedler allein angereist! Die Geschichte ist doch hoffent« lich jetzt fir und fertig?" Hatte der Amtsrichter vorhin geglaubt, ««j,„.Wilhelm tfn.nntn auf hinter dem «Glückwunsch" »ud dem .Ge- »o„ z.--». «»uvu niestreich" stecke irgend ein belangloser •tfi.omnrntihtr «nn es«r i Scherz, so zweiselte er nunmehr a» der Richtigkeit der Dinge Das war ja. als ob man einem Ratnr forscher daheim a»> Stammtische in photogravhischer Abbildung zeigte, was er mitten in der Wüste sahara still für sich getrieben hatte. „Elschen? Elschen...?" stotterte er. ^.^a. wen meinen sie damit?" .So ei» Obergeheinlniskrämer!" - Ronneniann schlug die Hände über dem ttopfe ziisamnie» „Hahaha! Ra warte» sie, ich hole Ihnen ei» ^läsclielchen Ranenthaler.. . ein Rauenthalerchen sag ich »^hnen, davon brauche» sie nur zn »ippen, dann geht Ihnen Herz nnd M»»d auf . . ha haha! So was haben Sie lange nicht gekriegt. Wissen Sir, die Sckwizer mit ihrem Ami spumantio, mit ihrem?>vorner »nd Schasihnser, könne» mir gestohlen werde» Am Rhein — Amtsrichterchen — am Rhein, da wachsen unsere Reben, gesegnet sei der Rhein! Äahaha!" Alles Widersprechen blieb fruchtlos. Er lief erst ins Geschästs-ziininer, um die schliiiiel zn holen, »nd stieg dann persönlich in den »eller, »lit jeder Minute, die er ausblieb, schoneknchen schärfer ans die Folter wannend. „Bor alle» Dingen. Herr Nonnemann," sprach der Amtsrichter, als jener mit Flasche und Gläser» wieder erschien, erregt, wie-wohl mit gedämpfter Stimme, .vor allen Dinge» bitte ich »in Aufklärung. Weli meine» sie, wen urnneu sie Elschen?" Ronneniann entkorkte schmunzelnd die Flasche, schenkte die Gläser voll »»d schob dein Amtsrichter eines hin. „so, Herr Amtsrichter. Es lebe, die ich »leine: Fräulein Elsche» Müller vo» hier ... ha haha! Ihre werte Braut . . . hahaha!" schönekucheu war wie vor den Uvpi geschlagen. Bor lauter Berwnndernng gon er das Glas in einem rfiigc hinunter, dafi Ro»»emmin ihn mahnte, nicht zn rasch zn trinken, das Weiuchen wolle mit Verstaub genösse» werden. .Ja .. ich habe allerdings ein fsrü»« lein Müller — Else ist mich ihr Bornamen — kennen gelernt, »nd ich kann auch nicht leugnen, da« mir die junge Dame sehr ge fallen hat. Aber die war nicht vo» hier. Gott bewahre! Aus Düsseldorf; ich weift es ganz genan." Er war feuerrot gewor-de». als er das Bekennt«!« ablegte. »rlngs stellte Rvttnemann sei» Glas hi», blies die Backe» ans nnd stob lant ans vlatzend vor dir Lanbe. wo er einige Luft spriluge machte, indessen sei» kleiner Rat tensänger bellend an ihm emporsprang. „Ausgezeichnet! Ausgezeichnet! . . . Hahaha! Mau mun sich das erst im .Uopf zurechtlege», das; man es richtig versteht .. . Das Elschen hat sie natürlich schon hier gesehen — da haben sie mit Ihrem schönen Schnurrbart gleich ans der Bogel schan einen bedeutenden Eindruck geinacht — sie hat wohl auch gehört, das; sie so ein brächet, ... wir soll ich sagen? Philo-soph sind: immer einsam und allein . . . Hahaha! Ra, das gab denn so den rvman Schloß »urq a. ». Wuvver. tischen Rebnlns, wie ihn dir jungen ^rä>» Her. >Äi> irrt.< lrius gern haben. Nachher bei der Be- -ch«> .. Mi iu T> .n gegnung aus der Reise wollte sie sich eben falls ins rechte Licht setzen, so als die ferne Unbekannte erscheinen • das rheinische >larnevalsbl»t Iiat mitgeholfen nnd da hat sie mit der Mama Ihnen eine kleine Äoiuödie vvrgeiviel«. Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Hahaha!" Txui Amtsrichter ilininierte es bald veilchrnblan. bald rose«-rot. bald immergrün vor den Angen. »Also eine Dingskirchen«?• sprach er gedankenvoll: merkwürdigerweise jedoch vermochte selbst + 1 s)S ,-s- geringste mehr nun ihrem dieser Umstand seiner (flie nicht Das Reize ,u raube» „?a>> heiftt, sie flammt oi.o Tuffe ldors. Hat uuch bis ,»»> ."vriih inliv mit ihren Eltern da gewohnt. )etz, aber wohne» sie liier i» dem feinen Pillachen hinten am Wald ... wissen sie, das ich gebaiil (tabe. Ter Alle hat es vo» »>ir gemietet, hoffentlich sonst er es mich, Ter will ininilich regelmänig vom äriihjnhr bi* Herbst hier ha»ke» »nd de» Winter i» lüiirlöori zubringe», ^a. das ist ei» schwerreicher Man» »»d bloft mit dem einen Tiichterchen gesegnet ... der kann es mache»! Amtsrichterchen, da Haben sie mal eine» guten Riecher gehabt, hahaha!" »Ja. aber woher wissen sie, daft ich mit den Tarnen zusammen, getroffen bi» .., sie sind buch »och nicht hier?" ^ „Ter Müller hat es mir ja selb» erzählt, hahaha! Tenke» sie mal an, vor ein paar Tagen kommt der Müller zn mir »nd iagt: Ta schreibt mir meine ."trau, sie wären in der Schweiz mit dem Amtsrichter Schöne suchen vo» hier zusammen ---------* gewesen »»d alsbald gut meiind geworden. rcbliei; lich hätte sich so ein lechtel niechlel entwickelt. TasEls-chen sei ganz brzanbert nnd derHerrAmtsrichter befinde sich offensichtlich in einem Stadium der Verliebtheit, das; man sich jeden Augen blick ans eine Erklärung ge sstiit machen müßte Ha haha' .Zage» sie/ sagte der Miiller zn mir. >was ist das eigentlich sür ein Mensch, der Zchöiiekuche»?' Na. da habe ich Ihnen denn ein.jellgnisausgestellt.Her, Attitsrichter. dara»s dürfe» sie Ihr Lebe» lang stolz keitt. Es hat ja anch seine Schuldigkeit gethan, nicht wahr? Jetzt können sie es doch eingestehe» . . . Wliirf. licher Bräutigam, was?" TerAmtsrichier bemerkte senszend, leider sei er noch »icht so weit. .Jenes, Jenes! sie sind ä Merl! Jetzt geb' ich Il>-»en aber den einen guten Rat: mache» sie vorwärts: nnrnichtinehrlang getackelt! .Angegriffen, Herr Amts richter! so ei» ^iichelche» kommt Ihnen »icht zum .weiten»,al vor die Angel. T.iut.l. Mails ... gleich mor gen früh in Ztrack nnd Oilae«, in Ehlinder »nd Lackstiesel chen »nd den: Müller in die Pilla gerückt! I» ei» paar Minuten ist alles erledigt: das ist ja ein Prachtmensch, ei» Wradans, aber herzen» N»t. ich versichere sie. Es ist eine Liebhaberei, mit dem ein Ge schärt zn machen, und solche Leute geben auch immer die angenehmsten Schwiegerväter: meinen sie nicht anch? Hahaha!" Ter Amtsrichter sagte z» alledem weder ja »vch »ei», er lieft »ch nur hoch und heilig verspreche». daft kein Wort von dem verlaute, was sie einander mitgeteilt hatten llnnntie Vorsicht! Als er ans de» Marktplatz einschwenkte, redete ihn Ravs. der vor seiner Parbierstnbe stand, solgendermaften an: .Ei! Schön guten Abend. Herr Amtsrichter! Ergebenster Tiener! (Glücklich retour ans der Schweiz? Richt wahr, samoie Wegeilt»? Ta kann man schon sein Herz verlieren: kenne das ans Erfahrung lau mau Wliirt wünschen, »der ist es vorläufig »och . . .?" ,11»»»», Unsinn!- brummte Schönekucheu und raunte spornstreich» über de» Platz »ach seiner Wohnung, wo 3rau Schmiß, die bereits eine geschlagene stunde sich die Augen »ach ihm aus gesehen hatte, ihm einen gerührten Empfang bereitete. « „Ach, Herr Amtsrichter." begann besorgt wie immer die dicke Witwe, .ist es wahr, ist es wirklich wahr, was fe in der stadt munkele? Hoffentlich habe 2e ii gute Wahl getroffe. Ich weift Irr Wrilnirirtnsi'aifbotr. P»u VI *N Klirr-VI iiflfr ."Wt, Im.» et uit, ich weift et »it. die junge» Mädcher heut,»tag . .. e »,i mehr dä alte solide sclilag Um "wttes wille, Herr A I richtet, wem, se in t Unglück stürze! Ich that e;> mir »vch i j überlege Se habe doch die schöne Wohnung liier, se hab- j sorg', fei «renz nnd gar nir, »nd uier verpflege se docl, \ ordentlich . Immer wieder betonte er, er fei ja gar »icht verlobt, du j ei» einfältiges- nichtsnutziges Geschwätz, die Leute sollte» sia> , ihre eigene» Angelegenheiten kümmern, da hätten sie gen» thu». Tabei zeigte er eine Entrüstung, so grundehrlich, da »srmi allmählich neuen Mut schöpfte »ud sich ihrer schwarze, danke» zu einschlagen suchte. Indessen galt seine Entrüstung I kircheu nnd dessen Klatschsucht, vor allem Rouuema»», de, ! gut hatte verspreche» könne», reinen Mund zu halten, da er Ausplaudern schon vorher a»ss gründlichste besorgt hatte. , m»Bte der Amtsrichter wohl oder übel seine» Rat befolge», so es ihm anch wider den-? , ging, um die Hand der . liebten beim Vater a > halten, bevor er von il ; eigenen Lippen das Jan hatte. Aber er konnte > ja unter den obwalten Umständen nirgends m ■ blicken lassen ... Es sei : nur, daft Roii»e»,a»»s »nngsvolle Reden eitle , spiegeliiuge» waren; dr. war er, Fritz schv»eki„1> der blamierte Europäer ewige Zeiten! Erst bei völliger Tlint heit traute er sich ausSn-Strafte. Nasch die si,:> mit ihre» schwatzende» M> de» am Brunnen, mit ihn weit geöffnete» Wirlshan feilster» dilicheileiid. lenl er den Schritt in das st, Thälche», wo der Wald a> heintelnd ans den klein 31 »B ttirdergnifttr, der (ei ramche»d dahintiieb. Sieh! da entdeckte er d> feine .Pillache»". das An »nd Herz im geheime» im te». Wie anmutig es w, iiiilt wie'a»»»itig überhau. i diegauze Gegend, das Ding kircher Land! Wirklich ei, allerliebste Idylle. Taft , darüber hatte räsonier. > miisiei,! Und mehr und mel »chbeschwichtigendnudailc, lei reizende Wedanken di send, spazierte er dicht a>> Garteugitter vorüber, ar und ab, uud ans »ud » War er einmal eine Stnv weiter gegangen, so kel» er bald »nl, um aberma am Gitter entlang z» ivandeni »nd durch die Büsche i» den Garte nach der von einem Wiiidlicht erhellten Terrasse und de» dunkle Neuster» z» spähe». Ta wurde »»Versehens drinnen hinter dem <> duscheeinestinlinc laut: .5e! Was habe» Sie hierzu spionieren Gilt's der Möchi» oder meinem Eigentum?" Wieich darauf kam ein Kopf mit einer weiften Straudmm zum Vorschein, »nd der Amtsrichter sah eine» alte» Herr» in einem granen Schunrrbarte, stramm wie ei» Hnsareiioberst „Entschuldigen Sie," sagte er, eilig de» Hut ziehend, .nie Raine ist schönekucheu . . Anltsrichter schöiiekuche», ich . ." .Ah Herr Amtsrichter? Treten sie ein ... Zausend ja ich dachte, Sie sei n ein Spitzbub " »Rein, ich wollte ich war ... ich bin nämlich heute abei, zurückgekehrt und dachte, »vch eine kleine Promenade zu machet und .. . »nd .. .Sie wollte» mir wahrscheinlich Wriifie von meiner »ua» »n Tochter bringe»?' .Jawohl, Herr Müller, jawohl . . das heiftt, es war uaiü lich meine Absicht, Ihnen morgen um die Veinchsftnitde mein Ankwartnug ,» mache»." „Sdi^ii. Via, Pn 2»' mal hier find, ieuen Sie ürfi ein Inßctiru zu »»> uud erzähtcu mir allein Strohwitwer was oou Ihren (Srlebiiifieii." Ter Amtsrichter lieft sich da» nicht zweimal sage» Er erzählte, Ttr Neubau ter Waifertn .'lugnsia-Zlifiiiuft in Polsdam. iMii j •HiohMiiH'iHf dv» Sfllc ^ »ii it u i. ®Ml>lioiWiil>h I» üoUKiti al« ob diesem grauen Gentleman die allbekannten Romadenviavc der Schweiz böhmifriie Töner seien. Muller hatte da« Windlicht so gerückt. da» er jene» genau betrachten konnte. AI» er mit seinen Gefichtsftndien fertig war. während Sckönekucheu nach immer strin« weit vom ^iiel seiner geheimen Absicht schweiste, nuterbrach er de» Erzähler kurzerhand: .sie sind buch ein Spivbiib, Herr Amts »ichter. sie habe»'« aus meine Tochter abgesehen!" E« war wie eine Erulosivu: höchst ungemütlich. Dabei der grimmige Ernst, de» der alte Herr zur Schau trug u»d der die Sachlage wahrlich nicht gemütlicher machte! Immerhin versuchte fich der Amtsrichter in jenem mehr treuherzigen als geistvollen Lächeln, das in wichen Fallen allein anwendbar ist. Er bemerkte, das? er sich eben zn dem .Quecke erlaube» wallte, morgen früh seine Aniwartttng zu machen. .Schön. schön. Ich bin nicht »»vorbereitet. Ich habe anch nicht versehlt, Erkundigungen über Sie einzuziehen, sie sind mir übereinstimmend als ei» solider, tüchtiger Man» geschildert worden, sie solle» nur etwa« wunderlich sei» Crfe» gestanden, das beunruhigt mich »icht. Originalität verliert sich i« der Ehe: die ge» wöhut der weibliche Teil dem mäinilicheu in der Regel bald ab. Wie steht'« nun mit Ihren Einkünften? E« dürfte Ihnen »icht unbekannt sein, da» an den Ehemann der gebildeten «reife heute nicht unbeträchtliche Anforderungen gestellt werden." Ta hatte er die Pastete. Nun kam da« dicke Ende, vor dem ihm immer gegraut hatte. Mit einem heillosen Respekt vor dem alten Herrn gab er kleinlaut an. wa« er an Gehalt. Wohnung«-zulage und dergleichen bezog und wa» an Ausbesserung im Lause der Jahre unter gewöhnliche» Verhältnisse» zu erwarten stand. Die Ziffern erschienen ihm selbst einfach lächerlich in Anbetracht der kleine» Prinzessin, die schlankweg durch den Gotthard dampfte, »t» dem Regen auszuweichen, und überhaupt nicht« weniger al« vorteilhaft zu reise» gewohnt war durch« Lebe» vermutlich genau so wie durch die Schweiz. .Alle« iu allem ist e» ja ein Heidengeld, wa« der Staat für seine Beamten «»«giebt. E« kommt nur leider ans den einzelnen gewöhnlich nicht genug. Ta« steht man wieder au Ihnen. Ra, Herr Amtsrichter, al» Vater einer Tochter muß man stet» auf» schlimmste flefafit sein. E« saun sehr leicht geschehen, daß ihr ein Leutnant gesollt. Ta heißt« i .Kaution geleistet, sie aber, der sie fein Leutnant sind, werden hoffentlich nicht darauf bestehe», daß ich Ihnen fnufuudsiebzigtauseud Mark iu staatsvapiereu festlege?' Ter Amtsrichter machte eine Bewegung, als gelte e» einen Mvrdatischlag von der Hand zu weisen, dessen man ihn für fähig hielt. .schön. Ta könne» wir ja den ^i»«snß aufbessern. Ich gebe Jhueu dann einen jährlichen ;iin«iuR vo» viertausend Mark, bitte mir aber ans, dasi sie damit reichen. Was?" Trieb der alte Herr seinen Spaß mit ihm? Jedenfalls ging schönekucheu darauf ein, indem er lebhaft mit dem Kopfe nickte, da ihm die Aufregung die Rede verschlage» hatte. Sofort drückte Müller a»s den Knaps der Klingel uud bemerkte: „Eine frische Verlobung pslegt man in der Regel mit Sekt zu feiern >^ch mich sie aber bitte», davon abzustehen, sekt geht mir zu sehr a»i die Rerven. ü'hriftiue," sagte er zu dem eintretenden Ha»«m,lochen, „bringen sie uns eine »Uaiche Iviephshöjer und da« Heine Mittelteil Cigarren lins« auf meinem Schreibtisch." Wa» nun iolgte, war eigentlich zu schön, es war traumhaft schön. Wie der alte Herr allmählich ganz neuubschniilicl) wurde, wie sie schliesslich sogar Schnwlli« tranken — der Amtsrichter mußte sich von Zeit zn ;{eit heimlich iu« Bei» zwicke», »m sich zu überzeuge», daß er wirklich wache. • * • An» dem traumartige» Zustande kam der Amtsrichter vo» Ti»g«kirche» auch iu de» nächste» Tagen nicht her an«, und die Thätigkeit, die er entfaltete, war auch eine solche, wie man sie im allgemeinen nur in Träume» ent wickelt. Gleich schrieb er an Eise E« war mehr eine Broschüre al« ein Brief. Auch mau Müller erhielt ein lauge« Schreiben. Uud nebenbei wütete er »vch a»i dem Amtsgericht i» de» Akte», die ihm sein Stellvertreter nach alteck Brauch berghock hinterlasse» hatte Al« er insvlge einer Trahtnachricht mit der Unterschrift: „Teine Eise", glücklich erwachte, kam er au« dem Traum sing« iu einen Begeisterungsrauich.- Und dieser steigerte sich iortwährend. Ter Trahtmeldung folgte ein eigeuhäu dige», unendlich liebe» Briefcheu. Tann fuhr er den Ta meu entgegen. Sogleich hatte er, ohne lange Einleitungen, da? süße Geschöpf im Arm und küßte und küßte e», bi« ihn Frau Müller au ihre mütterliche Brust zog, indessen Bremer wie verzweifelt that und sagte: .Ich wußte e« eil' » ja! Hätte doch nur einer mit mir gewettet, da wär' ich jevi ebenfalls fei» heran«!" Man teilte dem Amtsrichter mit, sie hätten Bork» in Basel getroffen und von ihnen eine große Photographie der Iuterlakeuei Pension mit der Iitsckrift: «TetN mutigen Retter!" und der Rameu«uuterickrist sämtlicher Pensionäre empfange». E« sei eigentlich Clga» Absicht gewesen, ihm da« Andenken persönlich in Ti»g«kirchen zu überreiche», sie habe jedoch bei der Munde von seiner Verlobung davon Abstand genommen, indem sie meinte, nun sei doch wohl Elie die nächste dazu Nnd dann die Rückfahrt aui der Miiugelbahu! Bremer hatte sich zartiinuigerweise verabschiedet. Frau Müller sah kranipshast Die $e|dteil>rnen. t»i>n tt b else -Mit lert i Hin IWtkurl«»«* yrnditn: „ibiamn, «CRM Im je«t Lenchen n>»rf1l »Nd ich Irin» INnmn. »tifcl In, m>i» id) bnnn »tiillf- IViinin: »Nun, mue den»?" Veilchen, wurde tir cix grogr» eiilrf Itfttc abschneiden." zmn geinter binau», unbekümmert um das Pärchen, das I» der anderen Ecke üch der Wonne erster scheuer Liebe hingab, Was be-sprach e» »icht alles schon! Sogar ivoliiu die Hochzeitsreise führe,i solle, Er wollte sie z» einer gronartigeu Alvrnwa„dcr»»g gestalte», sie jedoch bestand aus Berlin Zum Schlnsse gab es ein reizendes ^amiliensouper in der Villa Müller, Welche Gemütlichkeit herrschte da! Diesmal tranken sie auch Sekt, Noch lange stand der Amts-richter nachher am Fenster seiner Wohnung und sah dankbar bin-ans zn dem prachtvoll gestirnten Himmel, der wolkenlos, wie ein Spiegelbild seiner Seele, über Tiiigskirchen leuchtete. Maifcr Wilhelm ttmnntu ans Zchl»« Burg a. d. Wuvver. Im Hof be« Schlösse« Burg an ber Wnvv^r würbe kürzlich b«r Sais«rrecihnacht*p»s,b»,e. ,^ur Wi«,er«,eit Nnb bi» crtschaktei, im »e birg» vo» ber üluiknnxlt Bbllig abgeschlossen; nur ber Postbote macht einige Mal» iu der Woche s»in»n beschwerlichen Gang hiuab in« Ihal zur »Ochste» Post ji>»f (iiirnballnflalion. nm bi» eingelaufenen Briefe unb sonstig» Postfach»» in Ijmvsang zu nehmen unb sie d»n Abr«üaten zuzustellen B«so». ber» rt »r in ba« einsame Torf zurkit. wo all bie -.ichen von alt unb jung angestaunt weiden, unb mancher sehnsüchtige Wunsch »ach iolch einem Zchaukelvierb ober einer Posaune regt sich iu be» lieb«n »leint» beim Anblick all biefer Herrlichkeiten. loch bie Mutter beschwichtigt dir »inber mit bcr Mahnung- .Wenn ilir hübsch brav leib, wirb euch ber W»ilinacht«eng»l am beilige» Abenb auch aUerhanb schöne Zachen bescheren.' T»r Neulia» ber Kaiserin fliignfta Siiftuiig in Potsdam, Die Kai-i'eri» Augukla.Stiftung wnrbe 1m7 1 von b»r «emahlin »aifer Wilhelm« I. iur Erziehung b»c liili«bebürstige« löchler ber infolge be« »riege« gestorbenen deutsche» Cffiiiere, Militärbeainte«, Geislliche» unb Aerzte in« L»be» gerufen. Sir Stillung hol nun ihr Heim von Sharloltcnburg in Sa« abgcbildete (Ve> bdube in Lot«bam verltgt, ba« am .'I cktober in Gegenwart ber Kaiserin Auguste Viktoria eingeweiht wurb», Ta« stattlich» Gebüube, ba« in seinem Anne™ alle» modernen Anforderungen entspricht, würbe von 0»eli Baurat »riiger entwors»«, bi» Bau,»it w»l,rt» ZI.. Jahr» lic Bescheidenen irernc vom eigentlich»« Weihnachttmarktgetriebe hab»» sich die ,wei MSbchen an» nnierem Bilde mit ihre« seldstgesertigte» Ein Zchlemmre. Mas» nun Nachbar ! .ronnerweiler. ba liabe» Z> aber ein gewaltig?« Beefsteak gekriegt, ist ba« hier immer s#V* — ,) «nu beivalire, biese« hab ich mir halt »ach Maß anfertigen lassen " Der Hiit»i»g»I»gt«, Dichter: .Nnb ich babe doch so viel i« mein Stück bi»eing»legt!" Tirrklori «Ja, l»ilxr anch mich!' (sin tfiiifatf. Zn einem Paris»» Ib«ul«r gaben ,wei Zuschauer ib>> Ansicht»» über ba« Stück in schnnrslrack« »«Igrgriikt«b»»b»r Weise kn»b. W>>l, renb bcr ein» h»f»ig avvlanbikrte. pfiff der a»d«re beständig Endlich waren beide ermüdet unb wollten »den be» »anipipliiy verlasse», al« b»n» tllaaneni »i« herrlicher itlnsaU kam. »Hbren Zi»," sagt» »r v»r» in ibrem Ti«ns|» »rgraut.» l IN HU TX inLW Problem «r. .11». «o» W. «wbr» Schwarz. Zcho»oladeki>ftche». ' ., Piunb fein ge«ieb»ne >»wnr,schokolabe wirb mit so viel fest geschlagenem lti»rlch»e» v»rrnbr«, baf, »« ein» nicht zu blinn» «l»sse giebt, bi» »icht s»hr au««inanberlü»st. Sin Backblech b»l»gt man mit »inem g»ölt«>! »oei^en Pavicrbogcn unb i'cst ans bi»s»n mit bem Ilieelükfel kleine Abstich» be« leige« »ebeneinanber. bie uKban» im mz«ig«anuen Cfen schnell fr st unb trocken werben. Räch bem Erkalte» liisen sich diese runden Plüsche». auch Hüftchen genannt, leicht ab. HncfcriireBclN. Man schmilzt I Ps«»b Butter nnb »Hut I Pfund Mehl binzu, sowie :).! Gramm Hefe, welche in lasse» Milch aufgelüst worden sinb. Ter Zeig wirb be» Ad»nd« eingerührt und an »ine« kalte» £it geseht Am ander» Morgen wirb er bann z« kleine» Bretzel» geformt. welch» mau in Eiweiß wälzt unb reichlich mit nicht zu seinem Anikcr bestreut. Tan» biieft man fle g»>bbrau«, si» schmecken sehr gut, Ter üble 0*en,ch an« »e« Mund» ist gewöhnlich aus Zersehung«vrozefse von 2v»is«resten im Munde unb in ber Zveise-tollte zutückznsühre». Eine gut« Muub-unb .tabnpflcg» beseitig» da« Nebel, wen» nicht «in« Mag«»krankbeit bi» »r sache ist, berrn Bkhanblnng bem Arzte nberlassen werben muß. Zur Mund-relniguug nimmt man Qitroncniaft unb rcine« Wassrr. B i l> K K «»is>. Malt in t ^üge«. Auflösung. K 0 K li »» 1* K II K 1' O H O E 1. S Arithmogriph. X 9 10 II. Hin Iir>en,i»l» bet liil denbe» »uns!. M 1 •' 3 ki II «. (Sin ulrttet- und üSoiletvoael, .'i 4 J 7 in II ;■ ii. (tlnr anderr f<\cil»ir» «srikn«. i T k ii i *. (»in blliliiiftet grauen»Uinie. • 1 3 • i I» 11 ». Sii|U»t)ritaU der "ÄUibiimtiteipirlc. 7 in II a ii i ». ttln P«rtrlir»mille!, « « 11 J I. Urin .luitL-riirn«, » 2 .1 ii n i «. Hin Plann. in it t i I « 3. (!i»e «rt Iiebeimschrisi. II » il 7 In II. Ein Wiederkäuer. \\ Bitqi. vharade. In» Stile ist Veranbrrll-Ii, Manch Iter wrlin mit dem ander» sich, la« «anze ragl Im ÄI>»nla»d ltmvor ftoiz l>l» zum ttolfenrnnb. Zullu« italr». L'ogonripli. Mit K i|J'« ztihr« Mriuebr. •Hin P nein » in bem Hain: «>!«|N ich ein IIim qedr, lann birg»'» i>en izörprr mein, »luliu« ."ro les fluflbiung folgt iu mtchsler 'Miimniet. Aiifliifnngtii ans voriger \Kiinimei Homounm«: Aieie, It« MIItieI• i tfigati«. »» ».»»». *llc 1lrmi» tmriitluliru. ßtrantBiortllit« UebaMon von Si»st Ptellsir, gebrittfl unb lxrau»aeg«drii Ion »r«i»«r k «feiffet In Stuttgart Zchoriist«inf«gern i« ein«m Ihorweg« nirbcrgelaslen. um schlichter» il>re Wa, anzubieten. E» ist bitter kalt und bic Aacht schon bcreiitg«l>rach«n. ab.t nn liabe« K« einige 3liiefe vorrätig, >t>f (|c auch abg« ki» ber lieben Mutter den vollen Eri » für ihre Waren einbfinbigen k.i»>i> . welche bann nicht Beräumen wirb, auch ihnen vo« be« wenigen •kniiio eine kleine Weibnacht«überraichniig zu bereite» Wir wünschen vo« He, ,»„ das, sich »»ch einige ttiinfer finde« möge», unb bie frieren de» Minbei bot ben Heimweg antreten können