^ K«» Sonntag den 8. September 187S. Jahrgang. Marburger Settuna" erscheint jeden Sonntag. Mittwoch und Kreitag. Preise - für Marburg: a^anzjShrta 6 fl., halbjährig 8 fl., vierteljährig 1 fl. 60 kr: für Sustelluna in« Haut monatlich 10 k. - mit Postversendnng: ganzjährig S fl., halbjahrig 4 fl., vierteljährig 2 fl. JnsertionSgebühr 8 kr. pr. Seile. WW Pir Lribaihcr an Klrrmayr. Marburg, 2. September. Die ReichsrathS'Wähler von Leibnitz unterzeichnen eine Rtlckantwort an Stremayr, weil er der Einladung, in einer Versammlung seine Grundsätze bezilglich des Ausgleiches kund zu geben, au« Rücksicht auf seine Pflicht als Rathgeber der Krone nicht entsprochen. Die Leibnitzer erinnern sich nun endlich des Rechtsstaates! Hätten sie dies vor der Wahl gethan, so »väre ihnen die jetzige Mühe erspart geblieben; denn sie hätten erkennen müssen, daß im Rechtsstaate, wie er sein soll — und nach einem anderen wollen die Leibnitzer doch gewiß nicht streben? — der Gesetzvollzieher und Gesetzgeber sich in einer und derselben Person begrifflich nicht vereinigen lassen. Die Stellung der Persoll, welche bei jeiler Wahl entscheidend gewirkt, haben die Leibnitzer auch in der Rückantwort ndch befonders vor Augen; denn sie wenden sich nicht an den Ab-aeordneten, sondern an ,,Seine Excellenz de,» sehr geehrten Herrn Millister" und bitten, wo sie das vollste Recht haben, zu fordern. Die Leiblntzer schreiben: „sollen »lun, sehr geehrter Herr Mnij^er! Ihre Pflichten als Volksvertreter lnit den Rücksichten iln Wider« streite stehen, welche Sie als Rath der Krone beobachten müssen, silld Sie nicht in der Lllge, als Volksvertreter den angedeuteteil Wünschen Ihrer Wählerschaft Rechnung zu tragen, so bitten wir Euer Excellenz, Ihr Maildat niederzulegen." Wissen denli diese Wähler nicht, daß im österreichischen Ministeriuln über diese Ausgleichs-frage kein Zwiespalt herrscht — daß soinit auch Slrelnayr die Hand zu dieseln Alisgleich gebo- ten und denselben im Reichsrath vertreten lvird? Kann ihnen also der Widerstreit der Pflichten noch unbekanllt sein? llnd wozu schließlich die Versicherung der ^Excellenz" gegenüber, daß sie sich „in aller Ergebenheit zeichnen"? während ja doch das Tischtuch entzwei geschnitten wird und das ge» rade Widerspiel der Ergebenheit stattfindet? Die Farbe offen bekenneu, die Fahne frei entfalten und hoch halten, das ist es, was sich für Männer ziemt lllid Neichsraths-Wähler sollen ganze Männer sein, ob sie kürell, ob sie das Vertrauen kündigen. Zur .geschichlt' des Tages. Die Negierung soll init Rothschild und Genossen ein Vorschlibgeschäft abgeschlossen haben ulld lväre das Unterpfand jene Goldrente, welche vom Reichsrath geilehinigt worden. Seit dieser Genehlnigung sind jedoch alle Zweifel geschlvundeil, ob es möglich, die Goldwährung ill Oesterreich einzuführen. Wird trotzdem die kilnftige Allleihe in Gold gelnacht, dann wehe den Steuerpflichtigen: - Die Belastung des Staatsvoranschlages durch Mül»z- und Wechsel-eillbußen lvird keine geriilge sein. Hohenwart li ll d Weiß von Ztarkenfels belnühen sich, die Älttschechen znln Eintritt in den Reichsrath zu bewegeil, dalnit sie gegen den Ausgleich stilnlnen. Hohenwart llnd die Seinen Hoffell, daß iiach Verwerfung der betreffenden Lorlagen das Abgeordnetenhaus aufgelöst und bei deil Neuwahlen ihre Partei siegen werde. Die Alttschechen sollen noch keinen Beschluß gefaßt haben. — Diese Nachricht stannnt voil halbamtlicher Seite. Die freisinlngell Gegner des Alisgleiches müssen aus ihrer Hut sein, nicht blas gegen die Alttschechen sondern auch gegen den Versuch der Regierungspartei, unsern Widerstand durch solche Schreck-schüsie zu brechen. Die Negierung Italiens will orientalische Politik treiben und zwar als er-werbeilde Macht. Der Minister des Aeußern und sein gewiegtester Diplolnat sehen die Thei-lung der Türkei voralls; gewinlle Oesterre'ch ein Stück Landes im Osten, so sei eS nicht lnehr als billig, daß Italien sich durch Wälsch-Tirol abrunde ulld die Behauptung Siziliens sei ohne den Besitz von Tunis nicht möglich. Rußland soll dieseln Plane zugestimlnt haben. Der letzte Erfolg hat die Stimmung der Serben munderbar gehoben mld treffen diese schoil Vorbereitungen für einen Winter-Feldzug. Käln' es zu einein solchen, dann würde die Türkei noch lllehr als im verstoffenen Winter erfahren, daß Hunger, Kälte und Krankheit verläßliche Bundesgenosseil der Gegenkämpfer sind. DieTürkei hat wieder einen neuen rechtmäßigen Herrscher — Abdul Hamid ist sein Nalne. Die Verehrer des Hld sengel^de Tscher-kessen Ulld Baschi Bozuks. Vermischte Zlaiiirichten. (Französische Handelsverhältnisse.» Aus Paris wird geschrieben: „In allen Branchen fäilgt mail nun endlich den Rückschlag der europäischen Koiijunktur zu ver- K e u i l t«t o n. Hostamc und Srnncr. Bon A. Pichler. (tzortsepung.) „Das ist alles Deine Sache, Du bist ja Schaffller I" „Wär' schon recht! Schaffller, aber nicht Deill Mann. Also solltest Du befehlen." Die Baronin kehrte sich uln, die allfstei« geltde Rölhe zu verbergen; dalln sagte sie ruhig : „Ich vertraue ganz auf Deine Redlichkeit." „Wenn das ist", erwiederte er, „dann geh' ich." Ullter der Thür kehrte er sich noch einlnal uln: „Wie sollen die Kilhe sein, was hast sür eine Leibfarbe ?" „Meinetwegen brailn mit Blässen auf der Ltirn." „Läng- oder kurjstutzig?" „Geh' nllr Ulld schall, daß Dll ivas Rechtes kriegst!" Er wünschte gutell Morgen »nld ging. Von der Straße herauf hörte sie ihil lioch pfeifen Ulld singell. Abellds vor dem Gebeiläuten zog er wieder eil^, vier prächtige Kül)e voranf. Die Baronin war ihln, durch das Muhen auflnerksam gemacht, eiltgegengegangen. „ i^ist zllsrieden?" fragte er init strahleil. dell Augeil. „Ich dallke Dir, Hans", erwiederte sie und streichelte die schöneil glatten Thiere. Er öffnete die Stallthüre, legte die Kühe an die .Ketten lind warf ihnen Heu iil die Raufe. Dailn ergriff er ein Stück Kreide llnd bezeichllete deil Pfosten über dem Eingang nlit eineln lateiilifchell -j- ^ -s- l! -s- zu Ehreil der l)eiligen Dreikönige, daß sie das Vieh vor Hexen lind Zauber schuhen sollten. Bald beganilen ans deln Felde die Arbeiten, wie sie die Jahreszeit bedingt. Die Baro^ neffe sah überall nach, ließ sich belehren llnd gab dadlirch delltlich zn verstehen, wie sehr ihr die Sache gefalle llnd nnl Herzen liege. Da-dllrch kanl sie fast stündlich nlit .^ans iil Be» rührung; lvegen der Lailterkeit seiner Sitten, der Ailhänglichkeit und Treue, die er ihr be-lvies, geivallll sie ihil voll Tag zll Tag lieber, und er rückte voin Knecht allmählich zuin Freund einpor, Nlit dein sie nicht blos die Geschäfte des Feldbaues, londern auch lnancherlei andere Dinge befprach. Er lvurde, ohne daß sie seinen Schullehrer machen wollte, alich ilniller gescheid- j ter, indeln il)n iyre Rede auf Manches hin. leitete, was ihm friiher entgangen war. An eineln Feierabende überraschte er sie plötzlich init der Bitte, sie möge itin doch in einem der Bücher lesen lassen, durch welche die Herrenleute so gescheidt würden. Da gab sie itim denn allertialld schöne und nützliche Bücher zu lesen von Land und Leuten und mit hübschen Ge« schichten. Ja selbst Verse gab sie ihm. Hält ich mir nielir Zeit, ich wollt' auch Mallches lesen, es ivareil meine vergnügtesten Stullden, als ich iln Bücherkasten ineines Vaters, des vielberllfenen Cliirurgen Hochlllair, den Adolf von Dassel, Hermann von Goetlze lido von Drudensiein ulld wie sie heißell, entdeckte ln'd. in einenl Winkel de»stütttu«M«fiktaptllt unter Leitung ihre» Kapellmeister» Herrn Anfang 7 Uhr^_Entree 20 kr. Nr. KSö4. (lvvb Kundmachung. Vom Stadtmthe Marburg wird die Wer-führung der Fökalmaffen, dann de« Haus- und GassentehrichtS in den einzelnen Stadttheilen und'zwar: I. II. III. u. IV. Vielte! (innere Stadt) V. Viertel (Kärntnervorstadt) VI. Viertel (Grazervorstadt) VII. Viertel (Melling) VIII. u. IX. Viertel lMagdalmovorstadt) vom 1. Oktober 1876 angefa"geli auf ein oder mehrere Jahre an Unternehmer vergeben. Die Bereitwilligkeit zur Uebernahme diescr Unternehmung ist für jeden der obbrzeichnkten St.idtlheile abgesondert, mittelst schriftlicher Offerte uis zum 10. September 1876 anher zu krklären qnd darin c,nzut,eben, um welche Tarifjötze sowohl die Fassklapparate als auch die Senkgrubcn geräumt werden sollen. Für das Kehren der öffentlichen Pläße zweimal in der. Woche und die Verführung dcs GassentkhnchtS/ von allen Plätzen und Güssen sind gleichfalls abgesonderte Offerte einzubringen. Die näheren Bedingungen lverden brim Stadtrathe mit den Untirnehmeru vereinbart und dtnsklben überhaupt jon tiskbstrüdtsu Lsr-Lvvs »IlsQ Vorv»ll6toll ullä ösIravQtsa Äiv traurixs Isaodriodt vol» äoui kliQLo1»o»<1oll idrvg inmxvtxstisbton Vatorg, Zodvisxsr- uvä «a»ssd»lmiox»- uä It««rtlixulix»'ti»it»It. ?Ii88ee-k'a1t6N voräeu de» (1024 Ilerrsvgas8s 103. WWVSOWWOWSW«« V»» ^lvx. 8»e!l»nvli, krünn aoeextirt unter vortliviltiaAissteiZ ! öe^jnxuuZeu ^ ix « » I v « 2UM Vsrtnsd V0lt mit Ze^vKsneu (1(12 l8kl)vi' llnä ILZZer t.o8-8oi'ion. Gesucht z« «iethen ein schön mSblirteS Zimmer bei einer honetten Familie für eine solide Dame, wo möglich mit Verpflegung und Benützung eineS Gartens zum spazierenaehen. (1022 Anträge wird ersucht an die Redaktion d. Bl. bekannt zu geben. Kost-Knaben neben der Realschule werden aufgenommen, auch gegen Vergütung von Viktualien. (1014 Schillerstrahe Nr. 167, 1. Stock rechts. Ein Tchaffer findet sofort Aufnahme in Ikvma» köti' Vfauvi'vi Marburg. Kenntniß der slovenischen Sprache erwünscht._(1017_ «erautvonliche Stedottiou. Druck uud Verlag von Eduard Ianschitz i» Vtarb»rv. VtfftMcher Aaoit. Für die schnelle Signalisirung des Brandes von Seite der k. k. Kavalleriekasern-Berwaltung, und insbesondere der löblichen freiwilligen Feuerwehr für das außerordentlich schnelle Erscheinen am Brandplohe, wodurch ein sicheres Umsichgreifen deS Elementes verhindert wurde, sowie Allen, die zur Bewältigung desselben beitrugen, sage hiemit meinen besten Dank. (1015 _Frauz H«. Ilili'Iiiirzer kmloMM. 8t»n«l livi' Kv>i!vinlag8n »w 3l. ^UMISt 1876: O« W a. U8.78S..S3. Hansverkauf. In Marburg ist ein HanS sammt Garten in der Tegetthoffstraße) zu jedem Geschäftsbetriebe geeignet, auS freier Hand zu verkaufen. (10S0 Auskunft ertheilt Dr. Radey. Gewölbvmntethung. In der Tegetthoffstraße zu Marburg ist ein Eckgewölbe sammt Ml^azinen zu vergeben. Anfrage bei Dr. Radey. Jagdverpachtuug. Die Magdalena-Jagd wird auf zwei Jahre verpachtet. Anfrage bei Dr. Radey. 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Schmalz 88, Speck frisch 66, geräuchert V0, Butte?» 80 kr. pr.Klgr. Eier 6 St. 10 kr. Rindfleisch 48, Salbfteisch 60 Schweini^eisch jg. 53 kr. pr. Klgr. Milch frische 10 kr', pr. Ltr. Holz tjart ft. 3.58, welch fl. 8.— pr. «bmt. Holzkohlen hart 80, welch 60 kr. pr. Hktlrr. Heu ft.8.— Lagerstroh fl. 2.40, Streustroh fl. 1.03 pr. 100 Xlgr. ' M dsi üer Wienei' ^eltsu8«tell»nk 187Z M üm dSedM k«. ller li'öttsvlii'itts.Ueilsillo, MMM« emMedIt destevs Molaiis HoUsr iu NardviZ, ^äruwerKssse I^r. 211, tiyig »»d allrillige Mtdtrlagt für Aotcrstcitrmark. Uavlie uooli besouäer» »ukmerkssm »uk äie neue ik ^II^80?k-?käkma8oI»inv mit Kor»«r Ab lir. ^eine gurantirt gutgcheude vergoldete Uhr mit länger^ ^ette bestens zum Aufziehen mit 1 Jahr Garantie » O ^ !khr schön emaillirte gutgehendes «W v ^^4 bestem Werk sammt ^langer Kette. ^ »O» Gltz» eine herzige Kinder-Remontoir-Taschenuh gm Bügel aufzuziehen sammt Kette. ^ eine sehr schöne Thinafilber-Taschenuhr mit! 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