»r st. 10 kr. »U»;t!hr,g » , «> . «--«rljähri,. , » . i« . » ciattt» - . 7» > KNr der Post: »« ^>äh!ig . . ll st. — kr. ^>jüLri; . . . ö . so » ^ n.wrig. . .2.7». Sr» tu» Hau« viertel- iS , uiouatiich S kr. < ^ n, -tummln 6 kr. ulchkr »»»«tttoa: »«huh«ig»ste «r. lW latt. Tr»r»iti«» »ai Z«srr«ae» S»rea«: Nr. 81 iBschhaud:« »I» S. ».MemmLvr L H. Zusrrtioo»»rnsr - Mk die einlpallige Petitzeit« r !> tet iwetmaliger «inschaltuug »5k, dremial L 7 kr. Sulertton-stemve! jebe-mal ro r» Anonyme Mtttheilunqen werden nicht berücksichtigt; Marmscripte uicht z»rückgesendet. Nr. 283. Montag, 9. Dezember 1872. — Morgen: Judith. Lei gritzerk',' Inieraien «» Sfter« «»schaltun.' rmlvrecheuder Nsb»«. 5. ZaKgang^ Die Adresse des Immer Landtages. Es ist gewiß keine angenehme Aufgabe, an die Analyse einer stylistischm und logischen Ungeheuerlichkeit zu gehen, wie sie die heurige Adresse des kraiinschen Landtages an Se. Majestät den Kaiser bietet. Ein nach Horm und Inhalt so ganz werth-loses Machwerk, das zudem an Verlogenheit und Heuchelei das unmöglichste leistet, verdient eö eigentlich gar nicht, daß man ihm die Ehre einer Besprechung an dieser Stelle angedeihen lasse. Bereits haben auch die logisch:» und slylislische» Schnitzer, der „rege Wunsch aller Länder, sich von den eisernen Schienenwegen durchzogen zu sehen," die Heiterkeit der ganzen civilisierlen Welt erregt. Eineu solchen ..Schreibebrics," wie ein nationaler Abgeordneter das Machwerk nannte, eine solche geradezu schülerhafte Arbeit, deren sich ein Quartaner schämen müßt:, Wäre bei einer Volksvertretung, die ihre Ausgabe ernst nimmt und noch auf Achtung von Seite des gesunden Menschenverstandes Anspruch erhebt, schlechterdings eine Unmöglichkeit. Es dürfle dem, doch etwas zu we>ng.s§i,,^ wenn eine hochwichtige Staatsschrift, wie die Adresse einer parlamentarischen Körperschaft an ihren Mouarcheii doch sein sollte, für nichts sonsten einen ergibigen Stoff bietet, als höchsten« für die Witzblätter. Was diese lichischeue, geistig bankerotte Land-tagömajorität auslrebt, zeigt gleich der Eingang des Schriftstückes, welcher es unverhüllt ausspricht, daß sie die zu Recht bestehende Verfassung, auf deren Grundlage der krainische Landtag doch seine Bera-thu'igeu hält, nicht anerkenne und auch gegenwärtig noch den Standpunkt der frühere» Adresse», welche die Giltigkeit dieser Verfassung geleugnet, vollständig aufrecht erhalle. Und wem darüber etwa noch ein Zweifel bliebe, wie dies zu verstehen, dem hat der Antragsteller Dr. Bleiweis in seiner Begründung nicht den Schatten einer Unklarheit mehr übrig gelassen. Die Dezember-Verfassung — rief er -erkennen wir nicht als den Weg an, auf welchem die Königreiche und Länder zum Frieden, zur Verständigung unter einander geführt werden könne». Unser Standpunkt ist der Föderalismus, das Oktober-Diplom, wo dessen Grundsätze ihren Ausdruck gefunden, und das September-Patent vom Jahre 1865 (wohlgemerkt, das uns den Staatsstreich, die Verfassungssislierung gebracht !) Was hat uns der§ Genossen den „Frieden zwischen allen Völkern drr Monarchie" begründet sehen wollen, sie, denen nur die Völkerverhetzung das schwache Lämpchen ihre« Daseins erhellt, die vor Aerger aus der Haut fahren möchten, daß die Staatsgewalt ihnen nicht mehr die Hand bietet, die deutschen Volksgenossen zu drangsalieren und zu knechten, wenn diese Leute vom „Frieden zwischen den Völkern" sprechen, wer soll da nicht in ein Hohngelächter ausbrechen? Der Friede besteht bereits zwischen den Völkern, nur mögen sich die Lchürer der Zwietracht und Hetzer einmal zur Ruhe begeben. Wenn die Adresse es betonen zu müssen glaubt, „Reichsrath" der Dezember-Verfassung beschertdaß die neue Schulgesetzgebung im Lande im allge Die confefsionslose Schule, die Kanzelparagraphe,! meinen ohne Widerstand ausgenommen wurde, so die Cioilehe, freilich einstweilen nur die Nothcivil ist es wohl nicht die Landtags», ajorität, welche ein che; aber die volle wird nicht auf sich warten lassen, das Wehrgesetz, das Steuergesetz, welches die amtlichen Organe im engherzigsten fiscalischen Sinne Verdienst hievon in Anspruch nehmen kann. Gerade sic hat gegeir die neue Schulgesetzgebung am meisten gehetzt, die Durchführung derselben auf alle mögliche auffassen, das Nothwahlgesetz. und er wird uns bald Weise zu verschleppen und zu verhindern gesucht; noch die direkten Wahlen bringen, welche die „staats-! gerade die Patrone, die da das große Wort führen, rechtliche Partei" als das Grab der Länderautonomie i haben dem Volke jahrelang vorgelogen von der Gr-betrachtet. Unsere Pflicht ist es daher, unsere Stimme! fährlichkeit dieser Gesetze für seinen Glauben und so laut zu erheben, daß der Monarch uns hört, seine nationale Siite, während sie heute bekennen Und in der Adresse wird diese Stimme laut, diese müssen, daß bei der Ausführung derselbe» der natio-enthält unsere Gefühlsregungen, unfern Schmerzens-! nalen und religiösen Anschauung des Volkes Rech-schrei. Die Völker Oesterreichs schauen auf uns> nung getragen wurde. Auf diese Landtagsmehrheit u. s. w." wird auch die ganze Verantwortlichkeit zurückfallen, Wenn solche Leute es bedauern, daß die Hand, die unter Hohenwarts Regiment zum Staatsstreich ausholte, sich wieder senkte, daß die Anarchie der wenn es der Regierung auch Heuer nicht möglich ist, wegen der Verschlechterung dieser Gesetze, die trotz aller Warnungen beliebt wurde, dieselben der aller- Ausgleichöpolitik, die so „hoffnungsvoll" begonnen,! höchsten Sanktion zu unterbreiten. Das Volk wird wieder abgebrochen werden mußte, damit nicht das die Männer der Kirche und die mit ihnen in Verbindung Reich darüber in Trümmer gehe, so begreift man, stehenden anderweitigen Finsterlinge, die es gerne um was dies zu bedeuten habe. 'Wenn Bleiweis und seine ganze geistige und materielle Wohlfahrt, um seine Theater. Dezember. (-pp-) Wenn wir unsere letzte Theaterbespre-chung leider mit der Klage einleiten mußten, daß die bedauerliche Repertoire-Sterilität der jüngstver-stossenen Woche» uns weder eine Veranlassung, 'wch weniger die Lust zu irgend welchen kritischen Streisgangen geboten halte, so sind wir diesmal dafür in der angenchmen Lage, nicht wieder das gleiche Licd anstimmei, zu müssen. Wir müssen heute vielmehr gleich vorncherein mit Anerkennung konstatieren, daß die letzten acht Tage uns in die 0,'ichluug vollauf befriedigt hatte», indem wir ^"Mben nicht nur mehrfache, zumeist gute Rovitä-k"- sondern auch unter den bekannten Stücken fast "^schließlich nur gewähltere Produkte zu verdan-k» haben. Eine dunkle Last indes lastet aller-du>gs auch auf dieser Repertoireperiode mit schwe-^r Ha„d, wenngleich die späteren Sühnabende «d ich wieder getilgt haben, was erstcre verschuldet IMe. Wir meinen jene „dunkle That." welcher sich «elegeiitlich seines BcnefizeS Herr Ausi in schul-v'g gemacht hatte, uud dem wir daher für die Mining dieser neueste», „iu Wien und Ber> ln über hundertmal gegebenen ' Posse: „Pech, mutter undPechmayr" wahrlich wenig Dank wissen. Wenn der Ausdruck „literarisches Attentat" überhaupt seine Existenzberechtigung hat, so sind wir überzeugt, daß derselbe angesichts dieses Höllen-breughels dramatischen Blödsinnes würdig am Platz wäre. Denn letzteren bot dieselbe dem entrüsteten Publicum in verschwenderischer Fülle, und es bedurste air jenem Abende sicherlich der vollsten Rücksichtnahme auf die Sympathien, deren sich Herr Aufim allgemein und mit Recht erfreut, um die seitens des ganzen Hauses ohnehin einstimmig eisolgte Ablehnung dieses, zu allem Ueberflusse auch sogar die Grenzen erlaubter Langeweile arg überschreitenden Pasquilles aus de» gnten Geschmack nicht i» noch schärferem und deutlicherem Maße eintreten zn lassen, als es dem Entrepreneur dieses kühnen Wagnisses vielleicht lieb gewesen wäre. Noch eine zweite derartige Salingre'sche, vvl vx quocuntjuv eapite herstammend? Dichterlings-Expectoration sub LUüpivii» einer „hundertmaligen wiener Ausführung" auf unsere Bühne gebracht — und wir müßten diesen Reclamezusatz fernerhin wirklich weit eher für ein Kainszeichen, für ein literarisches „noli ine tmigvrv," als für eine wohlmeinende Aegide halten. Wahrhaftig, wir gäben was darum, wenn der Leidenskclch jenes AbendeS — ohne uns vorübergegangen wäre, denn nicht bald fanden wir wider unser» Willen so reichlich Gelegenheit, die ganze Tiefe des bekannten Philosophems: „De» Lebens Unverstand mit Wehmnth zu genießen," zu ergründen, als eben an diesem „Pechabende." Nomen vst owsn! Uns überkam damals unwillkür lich die Erkenntuis, daß Hegel doch nicht immer recht habe, wenn er, wie männiglich bekannt, sein kühnes: „Alles was ist, ist vernünftig," in die Welt ruft; wenigstens dieser „Pechmüller und Mayer'schen" Gedankenblüthe gegenüber dürfle ihm der Beweis j neS Satzes denn doch etwas schwer fallen. — Das tagsdarauf zum erstenmale gegebene Rosen'sche Lustspiel: „ Ein Teusel " ist eine Piece, die alle diejenigen, welche von einem Stücke eben nicht-anderes verlangen, als daß es sie amüsiere, und denen somit der rein äußerliche Erfolg, den dasselbe auf die Lachmuskeln erzielt, als der einzige Werthmesser dramatischer Qualifikation gilt, gewiß vollkommen befriedigt haben dürfte, welche jedoch vor dem Forum jeder näher prüfenden Kritik sicherlich nur sehr getheilte Gnade finden kann. Die Zeichnung der einzelnen Szene» verrälh an manchen Stellen die gröbste Geschmacklosigkeit, sowie überhaupt auch die meiste» komische» Effekte »ur mit Hilfe sehr grobkörniger, derb realistischer Mittel erreicht werden. Jedoch können wir auch den Weg, den Rosen in diesem Stücke gewandelt, vom dichterische» Standpunkte aus nicht loben, so müssen ganze Zukunft bringen mochten, dafür verantwortlich machen. Wie soll e« nicht die Heiterkeit der Welt erregen, wenn diese Mehrheit in LandtagS-beschlüssen Krone wie Regierung des Verfassungsbruches anklagt, weil sie bei Besetzung von wichligen Aemtern nicht der Unfähigkeit einen Freibrief er-theilt, bei der Gesetzesinlerpretation nicht ihren rabuli-ftischen Deuteleien und hirnlosen Fictiouen folgt! (Schluß folgt.) politische Nmmjchlm. Linlmch. 9. Dezember. Inland. Iinmer mehr licht't sich das über die Wahlreform ausgebreitele Dunkel. Was über den Inhalt derselben der Ministerpräsident in Prag bekanntgab, gestattet, erwartuugsreiche Hoffnungen an die volle Veröffentlichung der Wahlreform zu knüpfen. Minister Nasser, der Schöpfer der Vorlage, scheint mit sorgfältiger Erwägung aller Umstände namentlich der städtischen Bevölkerung jene Vermehrung der Äbgeorduetenzahl eingeräumt zu haben, die ihr im Grunde ihrer höheren Steuerleistung gegenüber den Landgemeinden und vermöge ihrer Bedeutung in der staatlichen Entwicklung zukommt. Von hervorragendem Interesse ist die Meldung, daß Gallien in die Wahlresorin einbezogen sein soll. Bestätigt sich diese Nachricht, dann steht das Ministerium vor einer bedeutungsvollen That, die hinsichtlich des Schicksal» der Vorlage ganz neue Aussichten eröffnet. Nachdem nun der Schleier einigermaßen durchsichtig geworde«, steht der ungeschmälerten Mittheilung des Entwurfes an die Abgeordneten des ReichsratheS kein Hindernis mehr im Wege. Die Landtage wurden meist am 7. geschlossen, nur dem von Niederösterreich und ein paar anderen wurde gestattet, bis unmittelbar vor Beginn der Parlamentssession ihr: Beratungen auszudehnen. Die Vorstellungsszene, welche das Mini-st e r i u m Szlavy nach hergebrachter Sille im ungarischen Reichstage aufführte, war nicht von jenem Enlhusiasmus begleitet, welcher das Cabinet Andrassy begrüßte. Der nüchterne Ton, welcher die Empfangsszene charakterisierte und auch die Rede des Ministerpräsidenten auszerchnete, harmoniert ganz mit der schlichten Erscheinuug Herrn v. Szlavys, welcher auch de» Ministerpräsidenlenstuhl im Reichstage nicht nnnahm. Für die Erfüllung der von Ueberschwenglichkeit freien Erwartungen, welche an die AmtSwirksamkeit des neuen Ministerims geknüpft werden, leistet das prunklose Austreten des neuen EabinetSchesS um so sicherere Gewähr. Herzlich klang die Zusicherung voller Unlerslützung, welche namens der ganzen Partei der greise Deal abend« im Deakclub dem Ministerium versprach. In der- wir andererseits doch auch zugeben, daß demselben eine mitunter drastische Wirksamkeit innewohnt, die daher einen immerhin anständigen momentanen Erfolg desselben ganz erklärlick erscheinen läßt. Beweis dessen auch die günstige Ausnahme, die demselben neulich in unserem Hause zutheil wurde, wenngleich diese zum großen Theile wohl auch auf Rechnung seiner gerundeten Darstellung zu setzen sein dürste, hinsichtlich welcher sich in erster Linie Direetor Kohky (Baron Wirth), nächst ihm Frl. Brand (Anna) und Fr. Krosck (Räthin Turn) durch ihr mun. teres und - namentlich mit Bezng auf erstgenannten — maßvoll gehaltenes und dabei doch wirksames Spiel verdient machten, während wir letzteres von Frl. Brambilla (Arabella) leider nicht sagen können, die des Guten etwa- zu viel that, was gerade angesichts ihrer, ohnehin vom Dichter bis zur äußersten Grenze des Erlaubten carikierten Rolle, am allerwenigsten nolhwendig gewesen war Die in Verbindung mit „Ein Teufel" zur Reprise gelangte einaktige Operette .Tulipatau" wurde seilens Frl. Rosen, Fr. Kroseck, sowie der Herren Ausim. Stoll und Midaner zwar recht gut zur Aufführung gebracht, erfreut sich aber eines ,so gewaltige» Ueberstusse« an Witzarmuth, daß wir sie entschieden zu den schwächeren Ofsenbachiaden selben Lonferenz wurde auch die Einigkeit der Partei, welche Louyays persönliche Freunde durch eine Secession zu zerstören drohten, wiederhergestellt, indem Deal dem anwesenden Grafen Louyay eine Ehrenerklärung gab. Der frühere Ministerpräsident wird, wie er in seiner Rede selbst erklärte, seinen Ab-geordnetensitz im Reichstage einnehmen. „Pesti Naplo" erhält aus Wien das folgende Telegramm: „Die internationale Conferenz in An- gelegenheit der Arbeiterfrage hielt schon am 30. November ihre letzte Sitzung. Die österreichisch-ungarischen Bevollmächtigten haben in diesem Augen-blicke wahrscheinlich schon Berlin verlassen. Die Conferenz har in vierzehn Sitzungen, deren Protokolle allen interessienen Regierungen übermittelt wurden, das vorliegende Material erledigt und jene Prinzipien festgestellt, nach denen die beiden Regierungen in dieser Angelegenheit vorgehen wollen. Die Konferenz trug im allgemeinen einen sehr freundschaftlichen Charakter." Ausland. In Preußen rüstet sich die Regierung und die seudal-conservative Opposition zum — neuen Kampf um die Kreisordnung. Zunächst veröffentlichen die öfficiösen und die Parteiorgane lange Leitartikel über die Situation, in denen man sich gegenseitig den Standpunkt klar zu machen und möglichst viele Anklagen und Vorwürfe gegen einander zu erheben sucht , die aber sonst nichts neues oder interessantes enthalten. Nur so viel geht aus dem Ton der öfficiösen Leitartikel hervor, daß die Regierung getäuscht ist, indem in diesen Artikeln die Conservatioen vorwurfsvoll erinnert werden, daß ihnen zu Liebe und in Hoffnung auf ihren guten Willen von energischen Maßregeln abgesehen und der Pairsschub so beschränkt wurde. — Von der Demission des K r i e g s m i n i st e r s wollen die berliner Blätier nicht« wissen und einige stellen dieselbe sogar direct in Abrede. Die „Vos-sische Zeilung" gibt nur zu, daß Graf Roon, wegen de« Pairsschubs grollend, sich nach Gütergotz zurück gezogen habe und d;n nächsten Verhandlungen im Herrenhause fern bleiben werde. Die „Spener'sche Zeitung" versichert, diese Zurückziehung habe gar keine Bedeutung und von einem förmlichen Demis-sionögesuche sei bisher nichlö bekannt geworden. Die „Post" endlich behauptet sogar: „Das vielfach verbreitete Gerücht vom Rücktritt des Grafen Roou entbehrt, wie uns von gut unterrichteter Seile versichert wir, jeder Begründung." — Dagegen findet man eö in Berlin aussalleud, daß die zumeist von der „Kreuzzeitung" gebrachte Nachricht, Fürst B i S -marck wrrde bis zum 15. d. M. nach Berlin zurückkehreu, ossiciös weder bestätigt noch dementiert worden ist. zählen dürfen, was auch den sichtlich sehr geringe» Anklang, den dieselbe im Publicum fand, zur Genüge erklärt. Eine sowohl dem Programm als seiner Ausführung nach zur vollsten Zufriedenheit gelungene Vorstellung boten uns die zwei, einige Tage hieranf gegebenen Piecen: „De- Nächsten HaüSfrau" von Rosen und „Die Liebe im Eckhause" nach Calderon von Lebrün. Rosens erstgenannte« Stück präsentiert sich uns als eine der besten Arbeiten dieses produk-liveu Dich'erS, indem es, die breitgetretene Heer-straße gewöhnlicher Lustspielmache verlassend, sich auf recht anmuthiger, zum Theil origineller Führte bewegt und den glücklich gewählten Gedanken frisch (und diesmal auch frei von allzugrellen Uebertrei-bnngen) zur Durchführung bringt, wobei zugleich des Dichters unleugbares Talent zur Situatons-komik trotzdem noch immer Gelegenheit zur wirksamen Verwerthung findet. Jedoch damit, was der Dichter hier glücklicherweise vermied, doch nicht ganz ungepflegt von dannen gehe, so übernahm Fr. Kroseck an diesem Abende da« nn berufene Amt, in ihrer Rolle als „Camilla Löfsel-mann" der „höheren", zur Caricatur verzerrten Komik eine Stätte zu bieten Wir können nicht umhin, dies rügend zu bemerken, da Fr. Krosecks Spiel Au« Elsaß-Lothringen meldet die „Pro-vinzial-Correspondenz" auf Grund der amtlichen Berichte, daß die Kreiserfatzcommissionen die Geschäfte der ersten Aushebung nunmehr beendigt haben und daß dieselbe durchweg mit der größten Ruhe und Ordnung vor sich gegangen ist. Die Militärpflichligen sind überall in munterm Aufzuge, vielfach mit Musik und mit deutschen Fahne» erschienen, in einigen Dörfern sogar mit einer Fahne, auf welcher ein Vivat für den deutsche» Kaiser Wilhelm l. zu lesen war. Vor den Commissionen sind im ganzen 7454 Militärpflichtige erschienen, von denen 3392 als sofort brauchbar befunden wurden; von diesen wurden jedoch 553 wegen häuslicher Verhältnisse zurückgestellt. Auch Freiwil-lige (besonders drei- und vierjährige) sind in großer Zahl eingeireten." Die wesentlichen Bestimmungen des Gesetzvorschlages über die Au sh e b uu g der reli giösen Körperschaften in R o in haben wir bereits mitgetheilt; die Einleitung, welche Kultusminister De Falco demselben vorangeslellt hat, drückt in kurzen Worten die zwei leitenden Grundsätze aus, die bei der Abfassung desselben im Auge behalten worden. Die auf gemeinsamem Leben beruhenden religiösen Gesellschaften sollen nicht als juridische Personen gelte»; die todte Hand der Geistlichkeit soll au'hören. Im allgemeinen sind die Klöster unterdrückt und ihre Güter in eine» Staatsfonds umgewaiidelt, aus welchem die Pensionen an die einzelnen Insassen derselben für Lebenszeit ausge-zahlt werden. Eine von dem Könige über den Bericht des Staatsraths ernannte Commission von drei Mitgliedern verwaltet diesen Fonds, so lange die Umwandlung dieses Kirchen- und Klostervermö-genö dauert. Obgleich den Generalaien und General-procuraturen zufolge besonderer Bestimmung die bisherigen oder andere Oertlichkciten fammt der Selbstverwaltung der ihnen zum Unterhalte angewiesene» Renten überlasse» werden, hören dieselben dennoch auf, als juridische Persou zu gelle», und müssen alles andere Vermögen abtreten. Den fremden Nationen angehörigen Klöstern wird eine längere Frist erstattet, um über ihre Güter je nach dem von der italienischen und der betreffenden fremden Regierung getroffenen Uebereinkommen zu verfügen. Nach Ablauf von zwei Jahren werden auch diese als unterdrückt betrachtet. Kurz, der Gesetzvorschlag trägt den Stempel an sich, welchen Vieconli-Venosta seiner Politik gegenüber der römischen Frage aus-gedrückt hat, den einer Verjährung der römischen Frage, und indem er dem Könige und der Regierung überhaupt sehr großen Spielraum in der Anwendung desselben bei allen Rücksicht verdienenden und Maske, namentlich im ersten Akte, viel zu sehr den Charakter widriger Uebertreibuug an sich trug, als daß nicht jeder Freund wahrer Komik derlei tadelnöwerthe und der guten Sache nur abträgliche Ausschreitungen bedauern müßte. — Der von allen Seiten in die Enge getriebene arme „Tonner" wurde von Herr Ca rode vortrefflich gespielt; auch Herr Midauer verdankt seinem „Papa Löf-felmann" eine seiner relativ gelu»geusten Leistungen-Unsere Anerkennung gebührt diesmal auch Fräulein Reps (Rüthin Anister), die sich in letzterer Zeit überhaupt schon mehrmals als recht verwendbare Episodistin bewährt hat; dessenuugeachtct bleibt e« jedoch immerhin traurig, wenn unser luckeuhaster Pcrsoiialstatuö keine andere, passendere Besr-tzung dieser nicht ganz unbedeutenden, m jedem Falle aber die an eine Chordame zu stellenden An-sorderungeu weit übersteigenden Rolle zuläßt. Frl Brambilla (Camilla) hat eine Art und Weise iu ihrer Rede, die uns durchaus nicht recht behagen will. Auch bemerkte» wir a» dem Spiele, wie überhaupt an der ganzen Benehmungsweisr dieser Dvnc schon wiederholt eine gewisse Unbcflissenheit — Nonchalance möchten wir sagen, die bereits zu ungoutierbare Dimensionen angenommen hat, als daß wir die Dame nicht entschiede« einzelnen Fällen einräumt, gestattet er einen den Ereignissen anzupasscnden elastischen Vorgang. Local- und Provinzial-Angelegenheiten. ^ocal-Cbronik. — (Zehnte Landtagssitzung) am 6len Dezember. (Schluß.) Abg. Kromer fa,t: Die Verhandlungen wegen Slap seien schon 1869 eingeleitet worden, und heute noch seien weder die Eigen-thums- und Belastung«-, noch die BedeckungSverhält-nisse vollkommen klar gestellt; darum scheine ihm die Errichiung dieser Schule n cht gar so dringend zu sein. Nach Dechant Grabr jan gebe es ohnehin in Wippach bereits das beste Obst, den besten Wein, ja sogar Champagner; die Wippacher haben Gelegenheit, die nahe görzer Schule zu besuchen. Unierkrain dagegen mit seinen achi Weinbau- und Ovstkuliur treibenden Bezirken brauche eine derartige Schule. Graf Lanihier, bietet uns sem Gut Slap mit 4*/, Joch Äcker-, Weingarten- und Wiesengrund um 6000 sl.; eS sei aber keine 3000 fl. werih und werde mchl einmal unser Eigenihum. Mit dem SubstilulionS-eventuell Fideicommiß -- Curator sei bis jetzt kein kein Einvernehmen getroffen worden. Wenn er heute kommt und sagt, fllr die Benutzung deS Bo- dens seien jährlich 1000 fl. zu zahlen, was dann? Es ist Slso da« ganze, wie eS heule vor liegt, ein gewagtes Unternehmen Als Beteckungskapiial habe man vorläufig die 3000 fl. Gründungöbeurag vom Aerar und durch jüns Jahre einen Zuschuß von 2000 fl. ^ie eg mit den versprochenen Beiträgen der Gemein- den steh^ dUrfie bekannt sein. Man schiebe die Gemeinden vor. hinterher will niemand mehr von e>n- aber lauter verödete, verlassene Gründe, die erst der Kultur zugesllhrt werden müßten. Solche erfordern zehn bis fünfzehn Fuhren Dünzer für das Joch. Äber man wolle das alles mit ein paar hundert Gulden bestreiten. Für Weinganenstöcke seien alles in allem 100 fl. angesetzt, aber 1 Joch erfordere schon 100 fl., nicht 32 Joch. Die acht Sttftplätze erheischen ein JahreSerforderniS von 960 fl.; das mache nun nach einem beiläufigen Boranschlage 3- bis 4000 Gu den jährlich durch acht bis zehn Jahre, bis das Erträgnis den Ausgaben das Gleichgewicht halte. Welche Fonde habe man dafür? Ich kenne keine. Man müsse doch erst eine folide Grundlage haben, bevor man sich verpflichte. Wer trage die Schuld, wenn am Ende alles nutzlos hinausgeworfen ist. Darum empfehle er äußerste Vorsicht und rathe nichts zu bewilligen, bevor nicht alle Ausweise geliefert feien. Der Gegenstand sei eben noch nicht reiflich erwogen, er beantrage Vertagung desselben. Nachdem noch Kosler sür, Zagorec dagegen, Grabrijan und BleiweiS dafür gesprochen, wird der Antrag des Ausschusses angenommen. Sämmiliche ApänderungSaniräge bleiben in Minorität. Die nächste Vorlage, betreffend die Er« richlung einer niedern Ackerbaufchulc m Ärain, wird mit dem Zusatze „womöglich nächst Rudolfswerih" angenommen. Mit der SlaalSsuboenlion von 30 000 ^ Gulden soll ein Gut angekauft, der Mehrbetrag aus LandeSmiiteln geleistet nnd zum Jahresbeitrag der Regierung von 2400 fl. ein Jahresbeillag aus Lan-destniueln von 3000 fl. zur Gründung von Sirpen-dieu gewidmet werden. Der Antrag Razlags, daß bei öffentlicher Versteigerung der Jelovcawaldun-gen auf die umliegenden Besitzer Rücksicht genommen werde, wird angenommen, eoenso der Antrag des Abgeordneten Horak und Genossen nm Erwirkung gegangenen Versprechungen etwas wissen. Dieser Theil , . ^ ^ ^ des Bedecknn-gfondeS sei als ganz sicher in den Brnn- Gesetzes rück,ichiltch der Sleuervesre.ung der Erlen gefallen zu be.racb.en. Wie steh. -- aber mit dem """ GründungSerwrderniS? Irgend ein FinanzkUnstler hat das Erfordernis so rerlockend niedrig gestellt als nur möglich. DaS Schloß Slap sei eben ein alles Schloß, Mie so viele andere. Es enthalte zwöls Räumlichkeilen zur Unterbringung von Lehrer und Zöglingen, und mit ein paar hundert Gulden soll das alles adaptiert werden. Von einem Ackerwerkzeuge, von Karren, Ge, räthschafien, von Zugvieh, überhaupt vom Inventar sei nirgends die Rede. Das alles erfordere mindestens 3- bi- 4000 Gulden. Und nun das JahreSerforder-"iS I E>n tüchtiger prakiischer Lehrer um 1000 fl. oder gar um 600 fl. sei heutzutage nicht aufzuirei« ben. Man werde sich also mit mittelmäßigen oder gar unfähigen begnügen müssen. Für Kuliuikosten, Dienstboten, Taglöhner sei gar nichiS ansgeworfen, wahr-Icheinlich libe man der Uebefzeugung, Giund und Boden werden sich von selbst bearbeiten. Es seien werbs- und WirlhIchafiSgenossenfchaflen Sodann begründet Ble iwe 1 S seinen Adreß-antrag. Zuerst fragt er, warum der Landtag gerade eine Adresse und nicht eine Resolution ab-fende. Die Resolution gelange eben unter die Akten des Ministeriums und werde gewöhnlich aä aoiA gelegt. Die Adresse aber gelange in die Hände des Monarchen. Er lernt Ob — (Zur Su b st it ut io n s geb ühr für Dr. BleiweiS.) Wie wir aus der Erklärung deS Landeshauptmannes in der letzten Landtagssitzung entnehmen, hat derselbe aus eigener Initiative es sür angemessen erachtet, in der ersten LandeSanS-schußsitzung, nachdem er die GeschäftSleitung vom Senior des Landesausschusses Dr. Bleiweis übernommen und dem letzter» fllr feine wiederholte Stellvertretung deS Landeshauptmanns den Dank ausgesprochen, die Frage in Anregung zu bringen, ob eine SubstltutionS-gebühr sür diese 7monatliche Stellvertretung votiert werden möge. — Als sohin ohne irgend eine Einflußnahme des Dr. BleiweiS der Landesausschuß sür die vorjährige und für die heurige Substitution den Betrag von 1000 fl., also nicht die volle Functionsgebühr vot ert hatte, lehnte Dr. Bleiweis solche für die vorjährige bereus abgeschlossene Gefchäftsperiode ab, und so vervlieb es nur bei der sür die 3^ monatliche Stellvertretung der heurigen Gefchäsisperiode bemessenen Zahlung von 500 fl. Wir glauben diese odjective Darstellung im Dienste der Wahrheit der Oeffemlichkeit übergeben zu sollen. — (Ernennung.) Der Justizminister hat den Bezirksrichter m Gotischer, Gottfried Brunner,und den StaaiSanwallssubstituten bei dem Landesgerichte in Laibach, Dr. Victor Leitmaier, zu Landes-gerichtsräthen bei dem Kreisgerichte in Rudolfswerth ernannt. — (Für den krainifchen Schul-Pfennig) sind weiters eingegangen folgende Beiträge: Vom H-rrn LandeSprästdenten Grafen Ale- xander Auersperg ein Theilbetrag seiner Land-tags-Dtäien mit 35 fl. Vom Orisfchulrath rn H 0 te -derschitz im Wege deS k. k. BezirksfchnlraiheS Plauina das Erträgnis einer unter dem dortigen Land-Volke eingeleiteten Sammlung mit 3 fl. 30 kr., und zwar: Andreas Cigele 30 kr., Jakob Rupink 10 kr., Johann Rupnik 16 kr., Josef LeSkouz 16 kr,, Josef Gruden 20 kr,, Anton Nagode 19 kr,, Matthäus Rupnik 13 kr., Andreas Petrik 10 kr., Marko Nagode j 15 kr., Janes Hozan 16 kr,, Janes P,Hlar 10 kr., Marlin Rupnik 10 kr., Josef Brus 18 kr., Franz mittelbar kennen. Menart 18 kr., Thomas Grum 20 kr., Johann dadurch unsere Wunsche un- ^ Nagode 40 kr., Matthäus Gruden 50 kr. Vom Bürste nun etwas nütze oder nicht, i germeisteramte zu Unteridria im Wege des k. k. ersuchen müßte», sich in Hinkunft bei ihrem BUH-nenauflrcten jederzeit genau in Erinncruug halten ju wollen: wo und vor wem z» flehen — sie! d>e Ehre hat! Den Glanzpunkt des Abende» bildete . vorangegange 2aktige Lustspiel: „Die Liebe Un Eck Hause," eine vortreffliche Bearbeitung nach Ealder 0n (vermnlhlich »ach dessen Lnstipiele: j oou äos puvl-tÄ«"), welches dnrch de» ^ ch n^wir"spcM^^ we.S, Costa, Poklukar, Deschmann, Margheri, Zarnik - imm., 7" -u« M.,,-I-m-.,, S»»4 s.»..» '/.»Uh,, kli-'is Verständnisse, als auch von großem » i;c zeugenden Leistungen ui'sere vollste Anerken-k °^sp"che" müsse». Mit Mu«,crkcit und dur^ r ^ ^rand (Fanny) ihre Rolle rch. sowie desgleichen die Uebrige» — Hr. Röd vr. Hof bau er, Hr. Kros eck und üräul B r a,n b i l l a «itwirkten. — in ihre Partien (Schluß slitgi.) er, Fräulein entsprechend — (Der Herr Landeshauptmann Dr. Ritter v. Kaltenegger) hat gestern folgendes Telegramm erhalten: „Se. kaif. Hoheit Erzherzog Franz Karl geruhten mir zu befehlen, dem verfammel. ien H. Landtage KrainS in Höchstfeinem Namen herzlichst zu danken für die zum hohen GeburiSiage dar-gebrachten guten Wünsche. Salzburg, 8. Dezember 1872. Graf Wurmbrand.' Bezirksschulrathes Planina das Sammlungsergebnis von 7 st. 20 kr., und zwar Sebastian LeSkovic 1 fl., I. Jereb, Straßeneinräumer, 50 kr.; Ursula Kenda, Wirthin, 60 kr.; Thomas Cefarin, Landmann. 20 kr.; Franz Veli-kanje, Landmann, 50 kr.; Amon Stumpf, Posten-sührer in Jdria, 20 kr.; Anlon KoZir, Gendarm in Jdria, 20 kr.; Johann Tralnik, Bergmann, 20 kr.; BlaS Cern, Landmann, 20 kr.; Blas Petriö, Land« mann, 20 kr.; Valeniin Jurkatklö, Landmann, 20 kr.; Jakob Moönik, Landmann, 20 kr.; Lukas Voncina, Landmann, 30 kr.; Maria LeSkovic, Krämerin, 30 kr.; AgneS PolarZek, GrundbesitzerStochter, 30 kr. ^ Lovro Remic, Landmann, 30 kr.; Agnes Vonöina, Wirlhin, 30 kr.; Maria LeSkovic, Postmeisterin, 1 fl. 50 kr. ; Matthäus Kauc!^, Landmann, 20 kr. Vom Herrn k. k. Bezirkshauptmann Globocnik inAdelS-berg als Ergebnis einer daselbst veranstalteten College 50 fl., mit der Widmung zur Anschaffung von Lehrmitteln für die Schulen deS Bezirkes Adelsberg, und zwar: A. Globcönik 5 fl.; I. Drxat, k. k. Bezirks« commifsär, 2 fl.; R. Hoöevar, k. k. BezirkScommissär, 1 fl. ; Dr. Razpet, Bezirksarzt, 5 fl. ; Pilz, BezirkS-ingeuieur, 1 fl.; A. Wunder, Geometer, 1 fl.; I, Pochaöek, ökonomischer Referent, 1 fl., A. UrbaS, k. k, Bezirkörichler, 1 fl., A. Genscher, k. k. Gerichtsadjunkt, 1 fl, Dr. KrauS, k. k. GerichlSadjunkt, 1 fl., Fr. Sedlak, k. k. Steuereinnehmer, 1 fl,, Fr. Schit-nik Evntrolor 1 fl. I. Stermec, StereramlSofsicial, Ifl, A, Nuölö, SlencramiSosficial, 1 fl., Andrea» Laurenöik, Bürgermeister, 2 fl., ö>i!, Realitätenbesitzer, 2 fl., G. Kreigher, Handelsmann, 3 fl., B. PoU. Caseiier, 1 fl., Mich. Leeb. Telegraphist, I fl-, Dr. C. Deu. Advokat, 5 fl-, D. GaSpari, Handelsmann, Ifl, C. HruZkovnjak AdvokainrSconcipisi, 50 kr.; I. Krainer, Handels- mann, 1 fl.; Andrea- Dietrich, Handelsmann, 1 fl.; Bol. Murnig, LandeSgerichtSrath, 2 fl.; A. Baumgartner, Handelsmann, 1 fl.; Th. Siegu, Gemeinde« secretär, 50 kr.; Kupferschmied, Apotheker, 1 fl.; Malley, f. B.-Commiss8r, Ifl. AuSBischoslack: Georg Deisinger, Gastwirlh, 5 fl.; Joh. Triller, k. k. Notar, 5 fl.; Ignaz Heiß, Privatier, 10 fl. Vom Gendarmerie-Postensührer Andreas Blaziö in Land-straß das EregebniS einer Sammlung mit 2 fl. — (Neue Illustrierte Zeitung.) Es liegt unS der Prospect eines illustrierten BlaneS vor, welches von Neujahr ab in großem Siyle mit Originalillustrationen und Beiträgen der beliebtesten deutschen Schriftsteller in Wien (Verlag der Gebrüder Deutsch) erscheinen soll. Die „Neue illustrierte Zeitung/ welche von Herrn Johannes Nordmann redigiert wird, stellt sich gleich mit den trefflichen Probebilbern im Prospecte als ein Unternehmen von resoi motorischem Charakter dar, welches sich auf eigene Fiiße stellen und der beliebte» Manier der Copie ähnlicher Concurrenzerzeugnifse grundsätzlich auS dem Wege gehen will. Die genannte wiener Illustrierte will ein Hauptaugenmerk auf Oesterreich lenken, und diebevorstehende Weltausstellung wird ihr allerdings reichlich Gelegen-heit geben, ihre Tüchtigkeit auf diesem Felde mannigfach zu erproben.________________________________________ I-08S äsr III. ungak-. 81aal8wotiI1liä1igI<6il8l«M6i'i6, Ziehung am 27. Dezember s, o., Haupttreffer 10.(DO fl. in Gold, L ö. W. fl. 2.5V und Pronieffen für die schon am 2. Jänner k. I. stattsindende Ziehung der WM" LrOikit -"WE L ö. W. fl. 3.5V und 5V kr. Ttempcl, sind zu beziehen durch (711- K) Wechselstube, Sackstraße Nr. 4. Theater. Heute: Jsabella Orsini. Drama in 5 Akte» von Mosenthal. Personen Francesco de Medici, Grobherzog von ToS^ cana ............................ Bianca Lapello, seine Geliebte .... Fernando, sein Bruder, Lard:nal Jsabella, seine Schwester ...... Paolo Giordano Orsini, Herzog v.Bracciano, Isabellen» Gem hl....................... Biitorio Eapello, Bianca'S Bruder Troilo Denier, ein Venetianer .... Lelio Torelli, JsabelleiiS Page .... Letizia Fre«cobaldi, Isabellen« Kammerfrau Lionardo Salviati, Hosdichter > am Hose Messer Bernardo. Alchymtsi > Franeerci'S Witterunst. Laibach 9. Dezember. Trübe, Rege», SUdwestivind mitunter hestig. Wärme: Morgens 6 Uhr 5' 4", nachmittags 2 Uhr -j- 8.2" 6. (l87l —5.6", 1870 t- 2.0 ). Barometer im raschen Falle», 727.k>0 Millimeter. Das vorgestrige Tage«miiiel der Wärme -j-5.3 . da« gestrige 6 2', beziehungsweise um 5.3° und 6 5° über dem Normale. Der vorgestrige Niederschlag 7.05 Millimeter. Verlosung. 11 8 64 e r L o s e.) Bei der am 2. d, M. stattgesun-denen Verlosung wurden nachstehende 6 Serien gezogen: 478 >928 23<>8 3092 3">74 nnd 3779 Aus dilsen Serien fiel der Haupttreffer mi! 230.000 fl. aus Serie 3574 Nr. 70, der zweite Treff,r mit 23.000 fl. auf S. 3779 Nr. 40, der dritter Treffer mit 13.000 fl. aus S. 3092 Nr. 6l und der vierte Treffer mit 10.000 fl. aus S. 3092 Nr. 16; ferner gewinnen je 5000 fl. S. 478 Nr. 78 nnd S. 2308 Nr. 91; je 20 0 fl. S 3092 Nr. 6. S. 3779 Nr. 3t und 71; je 1000 fl. L. 478 Nr. 17, S. 1928 Nr. 50 und 93. S. 2308 Nr. 3k>, S. 3574 Nr 2 i und S. 377^ Nr. 9; je 500 S. 1928 Nr. 42 und 53. S 2308 Nr. 37, S. 3092 dir. 36, 54. 62, 65, 67 und 74. S. 3574 Nr. 2-,. S. 3779 Nr. 19, 33, 51, 66 und 77; je 400 fl. S 478 Nr. 26, 39 und 9°>, S. 1928 Nr. 1, 57 und 99, S. 2308 Nr 10, i l, 14, 24 und 70, S. 3092 Nr. >9, 20. 70. 94 und 100, S. 3ü74 Nr. 13, 14, 5>;, 59, 84 und 88, und endlich S. 3779 '.>!r. 6. 20. 41. 50. 53. M, »0 und 91 Aus alle übngen in den obigen Serie» enthaltenen Nummern entfällt der geringste Gewinst von je I7.^> fl. Hr. Röder. Frl Brambilla. Hr. Hofbauer. Frl. Brand. Hr. Wauer Hr. Hüller. Hr. Carode. Frl. Kottann. Fr. Kroseck. Hr. Ansim. Hr. Midaner. für Kalender das Jahr I 8»». beziehen durch I«»» v. «E? M'eil. MI Buchhandlung in Laibach: Soeben erschien nnd ist durch 1^,«. ,«,» Klel,,-« Buchhandlung inLai- bach zu beziehen: das neue Jahr, deutscher Äolkskalender sür Oesterreich, 60 kr. 1»«^ AnSknnslSkalender, 48 kr. «,,»v^»It>»I«»»4>4^, österreichischer, 12 kr. Mo»«II«»»-UIi»»»»»»»»eI», illustrierter, niitFarbendrnck-Präinie, 84 kr. mit Stahlstichen im goldgepreß- ten Umschlag 60 kr. K«»>« , ^ 15 k Weinbaukalendti. 50 kr. I geb., 50 kr mit Kups.r »»d Spiegel im Schuber,- 60 kr. ohne und mit Spiegel im Schuber, 40 kr. 60 kr 36 kr im Holzrähmche» 70 kr. »» 20 kr 20 kr österr., von Ezuberka, lOter Jahrg.. geb. fl 1.40. L.««!,«« fllr Haus- und Landwirthe 1-> Jahrg.. geb. fl. I 6 >, Lo»,>»«4»l^- und iu Placat formal, 40 kr. I»4»nt,,»«l8t4^«-Privat-, Geschäfts- und Ansknukiskaleiider, 41. Jahrg., 48 kr. KH »nd x. Iah g, 40 kr. Volk«- lind AH l, österr., 22. Jahrg., 48 kr. filr die elegante Welt, 13. Jahrg., eleg. geb., mit Goldschnitt, fl. 1.20. 7. Jqhrg., in Leinwand geb., fl. 1.10. und von 'F. Angei stein, geb. ^1 1 40 HIoliLl»»!»»»«!«»»- sür die österr Landwirthe, herauS-gegeben von Schimkoviy, g>b. fl. 1.35. H 29. Jahrg.. mitHolzsch'n 65 kr. »«»v, illustr. Kalender von Elmar, 30 kr. bumorist.-sathr., illustr. 25 kr. «IokIt-IL,»>«?»»«>»-»- zum Abreißen 64 kr. österr., von Dr. Frühwald, geb. fl 1.60. österr., 28. Jahrg, von Dr Nader, geb. fl. 1.60. ^ I 9. Jahrg., 20 kr. AH ^ I*4»^I«»»»4»»»»»»>«>4»»>«»««>^N, 9 Jahrg broch. mit Photogr. 20 kr., in Metalleiiibanb 36 kr. b ransgeg ben vom linzer-liberal-politischni Bereiu, 3. Jahrg , 25 kr. Notiz- und Schreibkalender, mit Illustr., 6 '>aheg., eleg. ged. fl l.25. VslltMlti»!»-»»«!«'»', 33. Jahrg., mit Stahlstiche» und Ho>;sch»Nt>n 81 kr.> 8^1», «i>»l4,,lS»»,Ivr sür -Idvocate» >c., 82. Jahrg., ged fl. 1.20. Wied> rv> rkäiifer erhalten Rabatt. Wiener Börse vom 7. Tezember ! «-ld «<»»r»5ovL». > ! W-re i ! cd:rc.^ieulc. öft.Pa». gK — zg Lest. H?p»th.->v»ill - S4.rö 91 75 _ S«u» kv«t. —-; - . (lvo ll. «M.) W.- W Lv ^ «S.— issr »öü 18K0, lös.-j«add..^ 0, Aoult ,»«.— >,« 5» 1864 . Od> «letermarl ^uSpCt. -etrnten. Ikam L. »üst-llland » 2>>>an> > zu b ikioat. u. Klar, b »I^mdürg. . 5 9t.LV »»-- »5.7S W - ! »r 7» ! 7V.7» «atlon-lbaak . . »78 - Iluloo - - . . »iL.eu »7« »0 «Ndtt»»stalt . . - »«».7.! »4,.- N. t. «,c°mpte-«el >'«, >»o> U»Llo-««krr.»ank »M. »»»»« O«ft. Bodeocr-d.-it »8«.- ü»«i — v-st Hypolh.-Bauk x«. - 10» ««eter.»ec»»>»r..«: IW7 — Araoko - »uftr>a . is», — I»X LO «,U. ycrd.-tl^rdd. . „,7 »,zu «Üb-Hv.»«lelll». .isuivrvv «<>is.«li1.'i>ctb S'ad" »17 do »48. -»!«. »»kV »t«d«nd.»il-lldai!> 18».- >8r «taat«I»>bu. . »4«— . »l» »1» »0 »7«. >8» d.w.XnllXV. üvg. ^od..0» 7» 88.7» 88.»» vtaallbah» Pr. Stüs N9.— 120 tztaalSd. pr. «t. 1887 1»4 - 1»». »-n»-tt»d.i»0U«.ö.w.) 9»-^0 8-.ai>,.S°s.,»v<'S.«., l» wl.r« r.«»» 4r«dtt lot>ft. ». L!. .1»» —>»».— L»Ii.-Dam»stch.-G^. ,ll Ivo ft. «M. . . »8 »0 99 »0 TrirO« 100 ». »M. . H7.»u 118 »v d!o. «v kl. c.W. »8. -> Ol-n-r . 40 N. S.w. »».— S-im . . 40 , 4»- Palst, . . 40 . » SV ilary . , 40 » !8— k-I.«ru°t«. 10 . »« » Mtlldtlqgkä, ,o . »4.- «v-tdftem . »» . -»b» «kglkvich . 10 , 18 — «udotftM«. 1ve.IL 1»»» «I____ M»0 »8 »0 7» »».-»» -18 L> Id.»« -I1i,«d.I0«>k. Ikvd.M. ftriakl. IUV ft. . , ,'lodsii Iv v!rr: P»«t4 Ivv Krau" iv.Arall> >'NUö /»e>kin«rd->er . 91 »0 9' liv 118 9» g >0 4» 80 «I «0 9» 8» »Iv »II 8 71 8 7, I«» I««.7» IV7.I» IU«.— Der telegraphische Wechselkurs ist uns bis zum Schluffe deS Blattes nicht zugekommen. Augclommene Frewoe. Äm 8. Dezembcr. Boskovic und Gewirz, Wien. — Maley, Graz. Wrank, Sagor. — Simert, Marbnig. — Ghon mit Familie, Billoch. — Potoiin Maria samnit Tochter, Steinbruck AVI«,,. Reiier, Brünn Woll, »aufm., Prag. »«»«I Win terhalter, Ma»n«bmg. — — Weiß, Sissek. Lerstorbeuc. Den 7. Dezember. Florian Verderber, Zwäng-ling, alt 28 Jahre, im Zwaiigs-arbeitShanse Nr. 47 am Eite rungsfieber. Den 8. Dezember. Der Helena Bisiak, Taglöh nerswiiwe, ihr Kind Helena, alt » Jahre, im ILlisabeih kinderspital insolge der Brandwunden uud wird gerichtlich beschult werde». , Gedenktafel uder aic am ll. De zember >87^ statlstn dendcn ^icilationen. 3. Feilb., Zaler'sche Real., Sonuegg, BG. Laibach. I. F> ild , Salloker'Iche Real., «i»ndl, BG. Gurkseld. l Feilb., Spechai'sche Real., Schweiuberg, BG Tscher» ueinbl. — 2. Feilb., Skiisca-sche Real-, Bizaje, BG. Sei-seuberg. I1^tt^>t-C,e»iiu> ev 600 000 »I^Ii !>!>.»« tloul»,:!»; 1ll.nl.Ii» -VVslieüiij; ,,ir ili^unu a» «I«» vie Kbviiille ßLksiiiiekt der 8tLLt. vu„» II,,,»»»»» « «»> ,»»»1-^«« », L »IHN«»,«4 » > «« « «»»«»» ,»«» >>«,, »»»ÜMM«» I>i« 6>-w>iU»; llies«^ v»»'l>i»>i>bnl1>!u Ovlll-I.ultvn», w>>Il'I„, »ue 69.000 >.»»,! «ntbült. siull 1u1jz>'»>!v: uli,»1>o1, 1 >!l!>vM,i <>vv»t. itoo.ooo 0>!ttl-,l ^v lit^i^Iiüwiilii»»^ ml»? 100 000 'I'!,»!«»»' »sx'ril'O I.>t >.,0 000, 100 000,73.000, 30.000, »O.OOO.ilO 000. 23.000. 2 m^.1 20.000. 8 13 000. 5,n»I 12 000. I ,»'I II 000, >2 ,»->> 10 000, I I m»! 8000, 10 m«> «000. 32 ,i>»I 3000. 5 ,n>l 1000. 6t ,»,> 6000, 122 ,»»I 2000. 26'> mn> >300, 1200 8 1000, 714 ,»->> 3«>0, 600 Kk 200. 16.408 „.»> 110 »k >00, 18.340 u„! 30, 20, IS. 10 Lr 3 FI»»»l4, Ui„> livuiin«» «olll»! >» »<>„->!>.-» i» 7 ^1l»>vi1u,>8«» sil-koi-oii I^nt»>'>il'illu«jj. »i>- l ^ti! <:v«>i>»-/.il-I,»„»! i,> »u> lle« »,!»«r ,1 ^ s>!,tX>-»l>>»I, u,«I k»,>vt tuvi-ru «I»« ^»«,«? Orißx -I o»» »ur 8 0 ikt 30 «In»» I»»II»v «It<». ««r I Oulä 6^ «I»- vli rl« ! «ur — tiik II» U«i»l4»»«1»»»,, »i>ll !>>>' II,>I1»>i>i^l>ui uebiill von mip ««>>«» »'>>»''" ^ "" vie LlisraklE u»«I Versevckuvk üer vevmiixejllkr «es»,«t v«.. ...I« »»>»,>»4 Et. jFitzk- „«,„>« »I«I» 4»>,I,«r ,1«,, t^«»»«»»»»4>>> «»»» Ilimltii'i'- >n»1 ^v> ^I>!I,>>-l'.»,n^>l<>>e i» »liiolttii^. (722—1) Kr. Kr. kr. Druck von Jg». v. jtleinmayr L Fed. Bamberg in Laibach. Berleger uuv sür die Redactio» verautwortlich: Ottomar Bamberg.