poStnlns pkLsn» V »oivvsnk. 74. Lr»ct»eint «öctieotlivl» »«eI»»iQ»I 6«r LcliriktleitiiaA fr«!, ^r. 2670). V«?W>K»»G v. fkol. ?sr. 2024) Kl»nl>or, iitie« 4. 1^»vv,Krtpte oioli» rsMnii«?«. »— >GoIrp«»<«» »Ik. N W««««»,. 6«« N. »«»ss »V« I»»er»te»i. „. ia ^»ril»«»r: Jurcievv» a^. 4 (Vervittuvx). öeiuG,preiie! ^kliolen m«ii«tl. 23 Vi», 24 Div, iluroi» ?o»t mov«t!. 22 via, kür ä— »««»»ljot» ZS Via. Li»»«»loa»««k 150 u«j 2 Via. Der Dollar in Gefahr? Der Dl>llar ist auf den interiiationaien Geldmärkten Plötzlich eine Devtlse geworden, deren Kursentwicklu^ offen ist. In London ist in den letzten Ta^ eine au.ffKllige AV-wärtsbowegung zu beobachten, und sofort schießen an allen internationalen Börsenplätzen wieder die Gerücht« auf, die omeri-kanlsche Regierung werde in nächster Ze»t eine weitere Mwertung des Dollars vornehmen. Roosevelt hat seinerzeit di« Boll-' macht erhalten, den Dollar bis Aur Hälfte seines ursprünglichen Goldwertes herabzusetzen, hat bisher davon aber nur bis zur Grenze von ü05S Gebraucht gemacht. Gs besteht also immerhin doch ein beträchtlicher Spielraum, der ausgenutzt werden könnte. Der Finanzminifter der Bereinigten Staa ten, M o r g e n t h a u, hat zwar dies« Abwertungsgerikhte sehr entschie!^ «bg^ leugnet, aber im Lande seübst glaubt man iljm nicht. Man zählt eine ganze Reihe von Gründen zusammen, die die Regierung aller Voraussicht nach auf den Weg der Ab-ivertung drängen würden. Dazu ^hört — und das ist wohl der unmittelbare Anlaß der augenblickli^n Aurseinbußen — der Zerschlagung der Agrargesetzgebung Ryose-velts. die die zur Entschädigung der Farmer erschlossenen Steuerquell^ mit einem Male »erschlossen hat. Die Regierung kann natürlich das Werk der Sanierung der amerttani-schen Landwirtschaft nicht preisgeben und die Farmer erneut der kaum überwundenen Notlage aussetzen; sie würde damit alles, was die Wirtschaft inzwischen aufgeholt hat, wieder in Gefahr bringen. Die rund 500 Millionen Dollar, die jährlich auf Grund der Agrikultuval Adjustment Act eingingen nnd zu Beihilfen f^ir die ^'armer verweichet wurden, können aber auf den lausenden, durch ein Mlliardendefi^it belasteten Haushalt nicht übernommen werden. Eine Dollar abwertung und eine damit parallel gehende vermehrte Notenausgabe würde hier .wnäch^t Luft schasifen können. Es kommt hinzu, daß d«r Kongreß in den nächsten Tagen erneut über die Kriegsteil-nehmerent^digung (Bonos-Vill) zu ent» scheiden hat, die schon ei?nnal angenommen war, deren Inkraftsetzung Roosevelt aber dadurch verhinderte, daß er sein Veto ein« legte. Wird das ^setz erneut von beiden Häusern des Zkongresses angenommen — ilnd dran ist kaum zu zweifeln — so muß der Präsident sich fügen. Die Einlösung der Entschädigungszertiftkate Mrde aber einen Betra-fl von 3.7 Milliarden Dollar erfordern ftir den bisher nur iven'^ ntt?!)r 2 Milliarden angesammelt sind. Woher die feblenden l li Milliarden kommen sollen, ist eine völlig offene ftrage. und auch hier ^ so folgert man in den Vereinigten Staaten — wird der Regierung vielleicht nichts anderes übng bleil!en. als den Weg der Av-nx?rtung und der Inflation zu beschretten, ^ilxrschläge dieser Art sind von einzelnen Eonatoren bereits gemacht worden. Alle solckien Ueberlegungen sind natürlich ffen ferner wissen, datz in Oesterreich diejenigen Persönlichkeiten in de« Hintergrund gettetttt seien, die ein allzu en. ges Verhilltnis mit Italien propagiert und betrieben Wien. Trotz der etwas kühlere» Stimmung zwischen Wien und Rom, die aus den Abeffi«ie«.tbmflikt und Italiens Snga. g-m-nt in Afrika zuriiSzusühren sei, ISnne man nicht annehmen, dah eine volftändige LoStrennung Oesterreichs vom bisherigen Iwlien'SmkS möBich «iire. Deutscher Seneralftab llber AbeWten Krieg Die Answirkllngen auf das deutsch-ital'enische BerhMM L o n d o n, 14. Jänner. Der diplomatische Verichterstatt-r der „News Ehroniele" hat in Verlin in «rfah-rung gkbracht, daß der deutsche Generalftab aus Gruud von «»richte« seiner Emissäre aus Abessinie« ei«e« Rapport siir den Führer und Sanßler Adols ^tler auSgearb^tet habe. Aus diesem von den ersten militärischen Fachleuten Deutschlands versaßten Bericht geht hervor, daß Mussolini den Krieg in Ostasrika bereits verloren habe. AuS diesem Grunde sei in der Wilhelmstras»e keinesfalls geneigt, irgendwelche gemeinsame Politik mit Italien zu betreiben. London ist mißtrauisch! London, 14. Jänner. ' Die Londoner Blätter begegnen den neuesten Bermittlungsvorschlägen, die aus Bel^ gien mit Unterstützung des Vatikans lan-eiert werden, mit größten! Mißtrauen. Die „News C h r o n i c l e" schreiben sogar von einer neuen Verschwörung, die dazu angezettelt wurde, um Mussolini für seinen Ueberfall auf Messinien zu entlohnen. Was dem Abkommen Hoare-Laval nicht gelungen sei, versuche man jetzt in neuer Form unter dem Deckmantel der belgischen Vermittlung Aufivluao des MrreichUchen j^matfchutzk«? Sensationsmeldung aus Verlin. — Gtarhem berg führt den Heimatschutz in die V. F. über? B e r l i n, 14. JäniVr. Nach einer Meldung des „Berliner Tageblatts" auS Wien wird am kom ment^n Sonntag der gesamte Heimats6>utz, der sich schon setzt unter polizeilicher Beobachtung befindet, im Rahmen eines von ssürst Starhemberg abgehaltenen Generalappels in die Vaterländische Fro^tt übergeführt werden. Als Ursache für die?? Maßnahme wird Geldmangel angegeben. Näl^re Einzelheiten über diese bevorstehende Aenderunig in Oesterreich fehlen. Solbatenmeutereßen in «üdNrol London, 14. Jänner. Die „T i m e S" veröff^tlicht eine Erklärung des nach Innsbruck gefl-üchtetenFührers der Südtiroler Deutschen, Dr. Für st, ^vel-cher die Meutereien anläßlich der Mv^lma-s!^ng der Division Balle Pusteria schildert. Mch den Angaben von Pr«^. Dr. Fürst sind in den letzten zwei Monaten auS Südtirol nicht weniger als W.lXK) Deserteure nach Oesterreich, Deutschland und der Schweiz geflüchtet. Unter den Deserteure,! befänden sich auch zahlreiche Italiener. Prof. Fürist bestätigt auch in vollem Umfange die Meuteret-szenen in Siidtirol, wo die Soldatcu mit vorgehalt'^nen Revolvern ei^tWa-ggoniert wurden. Die Soldaten denlolier'en die sernen, rissen die Bilder Mnssolinis von den Wänden und tra/ten mit de« ^nßen daraus herum. Auf die Waggons schrieben die 5ol-^ten Drohrufe gegen Mussolini auf. Die Meuterei wurde jedoch nieder<^biig«lt imd die Lkute einzelweise zum Bahnhos eskortiert Bei der (Vinschifstlng kam eS zwischen den Soldaten dieser Division und den Schwarzhemden zu einer.Schießevei in deren Verlaufe Mann getötet und mehr als hundert ver letzt wurden. Dent^chland das Probleni der Rüstungen jekblst geßSst habe^ versucht', einen gesunden Zustaub herzustellen imd die ArVeitsmetho- der ß^riegszeit zu beseitigen. Auf dem Wege eines Luftpaktes wolle England eine Crnei^rung des LocarnoPaktes durchsetzen, um ei«e Zusam7nenarbei>t Mischen En^nd, Frankreich und Dentischland zu erleichiiern. Auf diese Weise -trolle England eiilc gesunde kollektive Sicherheit scha>ffen, die die ^Auftei, lung der Welt in zwei feindliche Lager ver« meide und gerechte ^lievistonsanspri'iche zu er-Wüllen vermöge. Inl Rahmen der Anglv-Gernmn Fellolw ship hielt Lord Mount Temple eine Rede, in der er die Versicherung abgab, das, das gnn» ze englisch« Volk die erfolgreiäien und kühnen Bestre'bnngen Dentschlands in der Niedechal. tung des Bol'schewisnttls lvmundere. „Ihre jkrast und Entschlossenheit haben (!^nropa von einer wir^ichen Gefahr befreit, einer v^efahr, die im Augenblick behoben evi'cheint. «ber jederzeit wieder ausbre^ kann." Die „Berechtlguny eines Krieges" Die authentische D-sinition der Kurie. — Aus einem «ortrag des Pariser Kardinas-Erzbischoss Berdier. P a r i s, 1-1. Jmtner. In einem viel beachteten, erstmaligen Vl'r trag im Saale de? Pariser Westen.z beschäftigte sich Kardinal-Vr^^siischof Pe r d i e ? von Paris mit dem Problenl der Berechtigung eines ^ril^es. wobei er seine These al? offizielle Definition der kaibolischon Klr^s)" bezeichnete. Kardinal Verdier „ so wird all' gemein angenommen __ sprach im Anftrn.i!' des Papstes. Er erklärte, oaß ein Krieg von Standpunkt der Kirche aus dann zulässiii sei, weM ein Volk zu den Waffen sN'eis-', w''!! eS ohne sein Verschulden ang?gr!ff?n ist, der Angriff seinen Vesitz bedroht, dessen Verlust einen pht)sisrl)en oder mornllsck>:'n 'Zusammenbruch del Nation bedeuten nnisite und weil die angegriffene Nation keine an dere Mi^glichkeit zu ihrer Pevteidi'iunsi mehr besitzt. Die Pflichten gegenüber dein eigenen Baterland nnissen vor den Pflichten geg-'n-über der allgemeinen MensMei^ enn>l! iver-den. da sie nnmittelbar sind. I^ieö sei !er Redner, daß der Suezkanal die Lebensader des britischen AeltvelcheS set. Im Zusammenha'ng damit sei die ganze Mit telmeerpolitif Englands zu verstau und die Notwendigkeit, starke mUitärsiche tkräf^e in Aegypten zu halten. Redner kam sodann auf die englische Auffassung der kollektiven Sicherheil als Gegensatz zur französischen zu sprechen. Durch 1k Jahre zieih^ fich schon die« ser Streit in Anffassurlgen zwisc^n Pa. riS und London. Bezüglich ^uts6,^landS sagte der Redner, daß l^gland, nachdem ilngarksche Legitimisten unter sich. Bu dape st, 14. Jänner. Die Mäler nieldcn, daß in der vergangenen Woche drei Legitimistenführer und zwar Graf S i g r a ti. Graf Hu nna d i und Abt G r i g e r bei Erzherzog Otto in Senockerzeel loeilten. Sie wurden lil'vho-nisch dorthin beordert, nni über die jüngsten unerfreulichen Ereignisse in der linginüchen legitimistischen Partei zu berichten. In der Partei sind Unstimmiakeiten ausgebroechn, die Nack) den jüngsten Wahlen entstanden u. sich dermaßen .'Mspitz-ten, dai^ es sogar zwischen einigen Führern zu Ätlirlikeiten gekommen ist. Im Zuge dieser Meinnnqsver« schiedenheiten wurt^n auch mehrere Dnelle auSgefochten. Die Krise der Partei veranlass» te nun Erzherzog Otton, selbst einzugreifen. Deutschland befestigt seine Inseln. L o n d o n, 14. Jänner. Das Blatt „Catolic.Herald" berichtet, daß Deutschland im Begriffe ist, einige feiner J»l« seln in der Nordsee, insbesondere die Insel Sylt, zu befestigen. Auch die infolge des Friedensvertrages abgetragenen Feswngen auf Helgoland werden, dem Blatte zufolge, gegenwärtig erneut. Züri ch, 14. Jänner. Devisen: Bec»grad 7. Paris S0.2S8K, London lü.LN, Newyork Mailand sEleiaing) Prai 1?.74. Wen 5S.90, Berli-n lA.U,^ v MWmch, ö« M. Iikmer IVS6 Nov»Ilt«nmg des ZUchter-g»I»tzes seograd, 1V. Ukmer. )uftiG«i«ster Vr. Mle M i ö k u l i « hatte mit den Experten und AbbellangSchefS leines Ministeriums Beratungen über die Novelisterung deS Sestehenden Rtchievges«^ zes. Der Entwurf wird dem Ministerrat m Bälde zugehen. Vor der Eröffnung der Badnch,«»» Del«—Vrilev Be og ra d, IS. Jänner. Am kommenden Slmntag wird dle neue tic^^rmalspurige Bahnstrecke BeleS — PrileP im Bewein der Minister Doktor T p a h o, Dr. K r e k und Dr. K o L u l ^''scrlich dem Verkehr übergeben weeden. wtS der Diplomatie. Aeograd, !3. Jänner. Der griechische Gesandte M elas ist nach Athen abgereist, um seinen neuen Posten anzutreten. Bis zur Ernennung d .'s neuen Gesandten wird der erste SeMtisnS-sekretär Zamarias die Agenden der <^sandf Milliarde« Vnar nur für MiogSma. terial. P a r i s, lS Jänner. Der „M a t i n" berichtet aus Nilvskau, dah der KriegSewt der sowj^'tunion Pro 43 MMarden französische Franken ch. i. 12Y Milliarden Mnar) beträgt. Dies ent/spr^cht der Gesamtsunun<' das ftanM-^chen StaatSvovanschlages für alle Erfor, dernisse. Frankreichs Kesamtbudqet bezisftrt stch such auf rund 42 Millard«n. ?l«sweift«g ei«ss Jounmlißi« aus Verv«. Berlin, 13. Jänner. Der Berichterstatter des „Präger T a g b l a t t", ein Jude, ist aus Deutschland ausgewiesen worden, weil er durch seine Schreibweise das Ansahen Deu schlands herabwürdsgtc. Der tischechollowakische Ge-sa-ndtc hat gegen die Nusivei^ung Protest erheben. Das Urteil im Wa,schi»«r Utrainer-Prozetz. a r s ch a u, IS. Jänuer. Das Kreisgericht hat daS Urtell gegen 12 Ukramer, die deS Mordes und Mordkom-PlotteS am polnischen Minister deS Innern, P i e r a c k i, angeklagt waren, heute gefällt. Die Angeklagten Baldera, Le-ii c t und Karpin 7 e wurden zum Tode verurteilt, doch wurde die Todesstrafe in lebenslänglichen Kerker umgewandelt. Die iibrigen Angeklagten erhielten Zuchthaus-strn^en zwi^schen 7 und 15 Jahven. Wlrtfchaftskonferenz der Balkanstaaten Bor der Schaffung neuer Handelsverträge auf dem Balkan? «Ous««Ouz d« «utzeumwijter i« Vxßiud gViPiocheu. Di« Hidchmg deS acheuPalMsch»» DWkussio«su»te^l» habe, wie verfichmt »ird^ eiue pisöuliche Mihluugnahme der Auß«m»iuift^ t«i«i»» «tuBudig gemacht. Auch die Mittelmserprobleme erheische« «larheit Mische« de« L««d«r« des BalkmS. Die vevotsMheude Vsograder Ka«s«enz wiirde sich aber auch mit «SirtsthaftSsragen beschäftige«. Nie verlautet, »ird Jvgafla. w^« die Frage der AuSsuhekoutiugeute au-schueiden, eiue Frage, die durch die Politik der Ganktioue« im italo-abessiuische« 5ko«. flM nur verschärft wurde. Bieleicht kämmt es bei dieser Gelegenheit schmi zur Uuter. Aeich«u«g eines neuen jugoslaVisch-türtische« HaÄelSlvertrageS mck ewer ergSuzeud»« Handelskauventia« mit MmSirie« u«d Srle chenlimd. Butarest , 18. JÄmer. Am N. d. «. tritt hier der «irtschaftS. rat der Valkanuuoin zusammen. Jugosla» »ien, V»iecheula»d u»d die Türkei werde« grSßere Aborduuuge« von Fachleuten aus dem S»Viete der Virtschast uud nsr allem des Geldwesens «ach Bukarest entsenden, wo die Pläne zu einer B«rtiesung der wirt-schastspolitischeu Beziehungen zwischen den, politisch nA^rgeriiSteu Staate« ausgearbeitet werden sollen. YS handelt sich sermr um eiue Einiguug ilber die bestmitglil!^ Zusammenarbeit der Viftnbahnverwaltungen der Länder de» BaNanbundes u«d damit znsam-»««HÄtzgeud auch um die Hebung des wechselseitigen Fremdenverkehrs. In diese« Zusammenhange wird auch van einem bevorstehend»« Ausauumntritt der DkNanniens Suftstrettmacht in Aegypten Zwischen England und Aegypten wird gsgenwärtig iÄer die Föagc der militärischen Ber teidigung Acgyp ens im Falle eines Angriffes verhandelt. Die ikiVgiünder messen hiebe: der Luftstr^itmocht höchste Bedeutung zu. Schon jetzt sind «rhsbli^ Fl»zgzeugvvrbSnde in Aegypten konzentriert. Bor kurzem wurden- große Manöver durchgsflihrt. Äan nimmt ferner an. daß in ÄÄrM: in Alexandrien eine groHo BerdunDedmgsitbimg abgehalten wird. Dieses Bild zeigt eine MaiwverÜbung auf dem Flugs«ugmutte»schif „Eou-rageou^'. Gerade wird das Wasserflugzeug eines Kreuzers an Bord gehievt. iSchevl- Bilderdienst-M) Fernöstliches Wetterleuchten Ein russisch-japanischer bewaffneter Konflikt im Frühjahr vorausgesagt / Täglich wiederkehrende Grenzzwischenfälle Peking, 13. Jänner. In hiesigen diplomatischen Dreisen wird die wachsende Spannung zwischen Japan und Sowjetnchland mit größter Aufinerksam Die Lerßörungen am A StN L.o SHIageter-VIav M Daneldott MM ^ - /. E Bild, das die surchtbiiren V.'rwirstungen des Wirbelslurinc!.', der an, s^ieuagnach' icher hwnxggins, »evanich aulicht. (SHerl-BilderdienNI^) keit verfolgt. Während Europa mit dem italo-abessinischen Konflikt beschäftigt ist, gehen hier im Fernen Osten Änge vor, die schon in allernächster Zeit die Form eines beivclffneten Zusammenstoßes zwischen Ja-pail und der Sowjetunion bilden können. Die japanische Militärpartei, die Japan de facto beherrscht, »miß, um den unheilvollen 'Z ufluß des Bolschewismus auf die Monigo-lei und namentlich auf China ein für allemal ausznschalten, den Asien-Traum Rußlands .zernichten, Japan muß, um sein Prestige zu .vahien, im Anne der Militärpartei allein, ausjchl'.eßlich allein im Fernen Osten herrschen. Die Chamen für einen solchen L^ieg m!t Moökau 17-erden in der Militürpartei dadurch gesi^rdert, daß England einer Ähwä ck.ung t^eS russischen Einflusses zwecks A^-rnng eigene? Jntrefsen nchig zttsehen und sogar die ?hnehin unvermeidliche Ä^chtbefe-st'gung Japans in Kauf nehmen würde. Cs ist kein ttchcimnis mehr, daß Japan die grösjlen fiianjiiellen Anistrengungen macht, NM sein .Heer, dle Flotte und vor allem die Luststreitkräfte zu vermehren und auszubauen. Aus Dairen wird in diesem Zusammen-hanlpe berichtet, daß tügilich 'riefige MilitSr-ltnd Materialtransporte an die mandschurisch sibirische Grenze abgehe«. Bon japani^ jcher 5eite wird zwar offiziell versichert, daß sich lediglich um die Niederwerfung und Äuche nach chinesisch-mandschurischen Räuber Haiden handÄt, die im Norden ihr Unwesen treiben, aber in hiesigen diplomatischen Sreifen kennt man diese Art von Dementis und weiß eS auch, daß die a« der mandschurisch-sibirischen und mongolisch-sibirischen Grenze täglich wiederkehrenden Grenzwifchen fälle und Mnkeleien nur das Wetterleuch-ten bedeuten, dem der Swrm im FrWak^ folgen könnte. Sntwonnung lm IMttelmeer? Die ««glischeu A»i««schisse „Hood", „Vrioa^^ und „KEpiuu" kehren «ach S«gla«b zurück. G l b ra l ta r, 13. Jänner. Die Agence Havas berichtet: .Heute frühmorgens sind die der „hdme fleet" angehöri-gen Linienschiffe „Horüt", „Neptun" und „Or'wn" aus den MittelemeergewSssem nach England zurückgekehrt. Gaarlauter«, «icht GaarlouiS. Berlin. 13. Jänner. Die Stadt Saarlouis im Saarg^et heule, am Jahrestag des Plebiszits, iln Saar lautee« mngvbauft VoÄ»en. Aew Sude des Hochwasser» w Frankreich. P a r i S, 13. Jänner. Nach einer amtlichen Darstellung sind die meisten Flüsse Frankreichs noch immer im Steigen begriffen. An zahlreichen Strecken ist der Berkehr zum Teil gefährdet und de^^ Mb auch ewgestellt wordm. Die Königin als Mutier Dieser Tage ist unter der UÄerfch^i^t v«IUu Xr»Ij« (Unser großer König) ein Werk aus der Feder des Mvisions-generalS i. R. Alexander Dimitrijevis erschiene«, das an Hand von Erlebnissen mch Anekdoten eine Schilderung dcS Lebens des großen Bereiniger-KSnigs gibt, ihn als Meeschen. Soldaten, Hervs«!^r mQ Staatsmann darsteltt. Der Verfasser war Jahre lang Mjutant des itSnigs und Hc fnrarschall, so hatte er Gelegenheit, das Leibe a des verewigten Monarchen kennen zu lernen. In dem ist ew eigener Ab ritt I. M. dtt Sönigin gewidmet, in d«m si« als Gattin und Mutter geschildert wird. Der Verfasser schreibt, aus der Ergebenheit des grohen Märtyrerkönigs in Glauben. Kirche uich Bolksbräuche und auS seiner Erziehung, die er von feinm Eltern gelwssen hatte, entwickelte sbch seine Ginstellung zu Heim. Familie und zur Mutter. In sewer Stede verherrlicht« der verewigte KSnig das FamilienÄen, er bedauerte es. daß die Haus gemeinschaften in den serbi'schen Dörfern sick^ aufzulösen beginnen. Er »»achte es allen zur PfttG, die^ gemeinschaftliche Leben großer Familien auf dem Dorf zu fi^rn. Mn einzelner Baum erliegt dem Sturm leicht, sagte er, im Waide aber ist er Widerstands' fähig, denn dort steht er unter anderen Bkmnen in der Gemeinschaft und einer schützt den anderen. Das Buch schildert das innige Verhältnis zioilschen Z^önig und 5kbnigin und den könig-liieS mehr gileichgil- «a» P mbMch- ivor aSem die offizielle Ankiwdigung, dah Deutschland die Bsstim-nnlnigen Wer die EntmilitSrisierung auf die von den anderen Partnern Vertrages begangenen Verletzungen. Es sind Aussichten daMr vorhanden, daß Reichskanzler Adolf Hitler die gegenwärtige Weltlage dazu benützen wird, Deutschland auch von dieser Beschränkung seiner Souveränität zu befrei- Berlin, 1Ä. ^jümier. ./llle Anzeichen d«ußen d««»f hi«, dak dte oeutsche Außenpcttttt nunmehr aus ^rer bisherigen beobachtenden Haktung tzevaus-tvet^ wird. Den «mMelbaren Niweggrund firr eine neue MviM de? deutsche» U»ßei»» Politik gab das AVtommen zwischen den Ve-nevalsdäben und Admiralitäten FvankretchS und Englands, und zwar vor allem lmg» der auf die franzöfis<^ LWeentze t«D»Snch-Menden BeDmmungen. ist fchr möglich, daß der angekiwdigte Z»s««me» tritt d«» deutsch«« Reichstags diiiMzÜgttch Klarheit bringen kAmrt«, wi» a»ch «msunch-MM ist, daß verltn durch ftwe Boßschaisiter in Paris und Ssndo« Mckfvagen «Merdrei-tet hat, deren Beantworwng d^e deutsche Mtung in vcrfichttger Wei!se bestilmmen soll. Es ist möglich, daß Hitler i-n Worms oder sonistwo in einer großen Rede Su«ya vo-r eine fertig Tatsache stellen werde, vcr dt« auS t^r wiederhergestellten Wchrfi:«ihert sich logisch ergebende Wiederherstellung auch der territorial^ Welhrhoheit. Vom Z^ailler Bertrag ist nach der entschlossenen ^liti! Hitlers militärpoliitisch nur noch etne Beschränkung der deutschen terriltcriale« Wehrhoheit geblieben: die ent;miliarisierte Rheinlandzone als ein wesentlicher Bestaiidett des Locarno-Bevtragcs. Hi^iler hat vor Iahren einmal erklärt, Deutschland werde «den Locarno-Vertvag ein halten, weil er die nicht erznnlngene Unterschrift einer deutschen Refliernng enthalte. Wie in Kreisen, die dem Berliner Auswärtigen Amt nahestehen, versichert ivird, lMbc die Entwicklung der europäischen Lage auch der deutschen Regierung die Scrge für den Schutz der süddeutschen und w^tdeut.schen Grenze auferlegt, wenn die Dinge im Wt-lelmeer in Schwievigkeiteu ausarten lollten. Die Reichsregierung ist heute der Ansicht. d«s, das französisch^engUsche Mtliärabkommen deutsch.' Interessen anl Rhein M tangieren beginne. Tngland hat^ im Loealr?io-Vertra.g Garantien bezüglich der Sicherheit der deutsch^ranzi^chen Greilze üi^rnommen. In Berlin wird in diesem Zusammenhange die Frage erörtert, wie ez möglich geilen sei, daß Frankreich und England ein derart ^nichtiges Abkommen schließen, ohne die deut sche Regierung vorher in Kenntnis dcs Kom inenden gesetzt zu haben. Wenn aus Paris und London die Versicherung gegeben wurde, man dürfe die Sache nicht tragisch nehmen, denn das neue Militärabkommen habe nur für die Dauer der Abefsinien^irise Geltung, so wird in Berlin erklärt, man könne dieser Versicherung keinen Glauben schenken. Abkommen, die zwischen Militärs getroffen wer den, sirck immer von besserer Äiuer als die diplomatischen Mkommen. Warum — frSgt man sbch hier — ha^t insbesondere der "ngli. sche Generalstab kein solch«^ Abkommen nvit Deu tschland aibgeschlossen? Die deutische Regierung stellt daher eine dreifache Verletzung des Oocarno-Bertrages durch England und Frankreich fest. Die er st e Verletzung sei der i t a l i e n i s ch-franzSsische Vertrag vom 7. Jänner. 1934 gewesen, als die bekannte römische Ent'scheidung über die Garantie de? österreichischen Grenzen fiel. Die z w e i t e eklatante Verletzung des Locarno-Abkom-mens ist der f r a n z v s i s ch - s o w s e t- te: „Ich Sin ihre bes^ Bchitterin, denn ich bin ihre Mutter, die KöntgtU." Die Bäuerin war höchst überraischt, sie konnte nicht glauben, daß man mit der Königin so einfach sprechen könne, auch v»ar es ihr unwahrscheinlich, daß die s^igin mit ihren Kindern ohne Begleiwng auf der Straße erscheine und mit ihr, der einfachen Bäuerin, so herzlich verkehre. Ein junger Bauer kam des Weges, der als Sokdat der Vurgwache zugeteilt war und auif Wache stand, als der ^onprinz geboren wurde. Gr bestätigte der Bäuerin, daß sie die lkiwigin vor sich habe, worauf dieie nach Hause Uef und einen Korb Feigen yolte, die sie den Prinzen sckMkte. Ne bat die Königin, diese schlichte Gabe anzunehmen und die schönste Feige dem Kronprinzen zu brwgen. MV« ei« » «Wct lsicttzs ^ «jie en. In diesem Falk wkd die Vifchigtmg der deutsche WesttTrenz?? mir eme or^aMschi Ergänzung d.^Z schwindenden deutschen Si-chLrheitKgifit) s am Rhein sein. Tngland dürfte der deutschen Regierung das grüßte Bel^tSndnliS entgegenbringen ul?d auch an einen ernstien franz^ischen Widerstand ist an gesichtS der Notwendigkeit enro>Mcher Solidarität nicht zu denken llm die letzten Meter Die neue Mount Everest-Expedition ist aufgebrochen / Der Aufstieg erfolgt Ende März Vtiwa zaoei Jahre sind vergangeil, seitdem es fünf englischen Offizieren gelungen ist, den Mount Everest, den mächtigsten Riesen des Himalaya-Gebirges, z»l Überfliegen. Allerdings so unbedingt sicher ist es nicht, daß es wirklich der Mount Everest gen?ejen ist. Wahrscheinlich haben sie einen zum Everest-^tassiv gehörenden t^ipfet snr diesen selbst gehalten. Jedenfalls sind die Filnre. die bei diesen: Uug «ausgenomiNne wurden, von der Geographischen Gesellschaft in London nicht lveiter verbreitet worden. Die wiMche Bezwingung des Mount Everest zu Fuß ist allmählich zu einer nationalen Ehtenfache Englands geworden. Aber-»nals wird in den ersten Märztagc« von Darjeeling aus die neue englische Mount-Everest-El^pedition aufbrechen, um den letzten Angriff zu unternehmen. Ihr M)l^r ist wiederum Ruttlodge, der bereits im Jahre 1953 «ine Mount-^verest-Expedition leitete. Der Kamps mn die letzten Meter. Aus den bisherigen Ei^ditionen, rhren Erfolgen und vor allem ihren Miftierfolgen. hat man genügenid Erfahrungen gl^ammolt, um den entscheidenden Angriff vorzubere,-en. Da^u gehört in erster Linie dte Anlage von Lagern, die schließlich eine ganze Äette bilden, letzt« Lager wird bis 4lX)0 Meter unteri^b des Gipfels vorgetrieben. Rutt^ ledge hofft, die SchlußetaPPv in drei Stunden zu bewältigen. Für den Aufenthalt aus dem Gipfel ist eine halbe Stunde' vorgesehen. sodaß in L bis 7 Stui^!>en die Berg-vezwinger wieder im zu sein h-ossen. Man wird vielleicht Ruttledges Pläne für etwas zu optimistisch ansehe«. Immer^n ist er es gewesen, der bis auf 2i50 Meter an den Mpfel herangekommen ist. Er Iia-t aber auch festgestellt, daß die beiden Berghelden Malory und Jrvine von der Everest-Spedition 1SS4 bis auf 18 Meter ail die Bergslpitze herangekominen sind. Sie gehör» ten AU der Exp^ition des Genemls Bruce und waren seine testen Bergsteiger. Deshalb vert«mte er ihnen die große britische Flagge an, die sie dem Gipfel des Mount Everest aufstellen sollten. Mit den ausgezeichneten FernroHren, über die die Erpe, dition ver^te, konnte man ihren Ausstteg fast Schritt für Schritt verfolgen. Langsam, aber unaufhalsam strebten sie zur Höhe. Schon hatten sie 3650 Meter erreicht, als eine Wolke den Giplfel umhüllte. Einige Mmlton slpäter sah man die b^den in einer WoliVenlücke weiter zur steigen. Dann verhüllte die Wolke für ein« Zeit lang den Gipfel. Als sie sich verzog, war von den beiden nichts mehr zu sehen. Rutledge hat 1933 einige Spurm gefunden. Aus seinen genau, en Berechnungen ergibt sich, daß Jrvine und Matory 18 Meter vor dem Ziel vom Tode hinweg gerafft woÄ»en sei-n müssen. Die Dä-monen Gipfels, von denen die Eingeborenen erKHIon, hat^n es mchHeinend nicht zugelassen, daß das „Dach der Welt" durch Mten «"uch nicht daran, daß wissensÄi'astlicher For<Äierge^t sich durch keine Opfer entmutigen läßt, sondern nach ihrer ?lnsicht wollen die Engländer nichts weiter als den Goldenen .^hn rauben, um sich dadurch in den Besitz übermenschlicher .Kräfte zu setzen. Diese Auffassung bereitet dhe in die Tiefe geschleudert wird. Hier ist offenbar der Wunsch der Vwter dieses grauenvollen Kunstwerks. 15 Jahre Kampf und dreißig Opfer. Der Zdampf um den Mount Everest dmiert iieveits Id Ja^. 1921 brach die erste Momrt-Everest-Expedttion auf, die unter Führung von l5o!lonel Howard Bury stand und eine Hi^he von 7400 Meter erreichte. Die zweite Expedition 1S3S kam bis zn 8600 Meter. Allen anderen waren imr ,mch Metern zu beziffernden Erfolge beschieden. Die die?, jährige ExpedRion hat aL^ im Grunde ge- «ommen nur noch 18 Meter Neuland be? Inl Ganzen hat der Kanipf um den Nvmtt Everest bis jetzt dreißig Men-schenlÄen gefordert. Wird es nunmehr gc» lingen, das Geheimnis des Berges zu likfi^? Wir hoffen es. Kein Luftangriff gegen Abdtt Abeba? Aus Addis Abeba werden neue Gesichtspunkte über die Möglichkeit eines Luftbombardements der abessini» schen Hauptstadt mitgeteilt: In Politischen .Greisen ist man der Auffassung, daß die Italiener es sich sehr überlegen werden, Addis Abeba selbst und mit einer dann natürlich nötigen Wucht ans der Luft her arizugreifeu. Die Griinde, die filr diese Vol-sicht sprechen, sind folgende: Addis Abeba ist nicht nur eine militärisch völlig ungeschützte Stadt, deren wenige kriegstechnische Schuleu und Institute ziemlich weit außerhalb liegen. Bor allem gehören die meisten als Ziele für Fliegerangriffe in Betracht kommenden Gebäude und wertvollen Anlagen — sei es industrieller Betriebe, Läden oder auch Wohngebäude — den Mitgliedern der etwa im ganzen 7000 Köpfe zählenden europäischen Einwohner der Hauptstadt. Ebenso wie es einen nicht zu nnterschäi^enden, fi'ir Italien niigi'instigen Eindruck ans Frankreich «lachen würde, wenn die in französischeni Besitz befindliche Bahn von Dschibuti bis Addis Abeba mit den Anlagen in der Hauptstadt zerstört werden wurde, würden auch die ^??egieriiugen tx'r anderen durch einen Fliegerangriff zu Schaden kommenden fremden Ttaatsbnrger gleichgültig bleiben können, gcsck)iveige die betreffenden öffentlichen Meinungen, ^uin dritten Mal wird als Grnnd angefi'ihrt. das; die große Flächenausdehnung ivr abesiiiii^ schen .Hauptstadt, die ungefähr derjenigen von Paris gleichkommt, mit einer doch nur sehr spärlichen Bebauung, nnter der die .Hütten und Tukuls der Ei,,geborenen taum einen wirklichen Wert darstellen, keinerlei Abwurferfolge erlaubt, die einer solchen ne"^ en.Herausforderung entsprechen nnirden. i Finanzminifter Dr. Letica in Zagreb. Finanzminister Dr. L e t i c a ist in eingetroffen, um an der Beisetzung deS Skup-schtinaabgeordneten Peter P l a t k v v? teilzunesimen. i. Die heurige Orangenernte auf Peljeiiae hat die gestellten Erwartungen nicht erfüllt, obzwar man sonst auf dieser Insel qualitativ gutes Südobst erntet. Auch die Zitronen haben nicht den erwarteten Ernteerfolg ge-zeigt. Wie aus Orebi«: berichtet wird, verdrängt die griechische Feige immer meür '' mehr unsere dalmatinisch^. Frucht. i. Die erste chroatische Mnderoperettc. Der Zagreber Septimaner Norbert ?< e n g e-ba uer hat nnter dem Ätel „Pekarov M i k o" (Der BÄckermichi?!) das Libretto einer Kinderoperette verfaßt, die der Maturant Milan Asiä vertont hat. Die Insze-nierung und die Bühneubilder wurden lwn dem Bruder des Librettisten, dem Quartaner Walter Neugebauer geschaffen. Der Uraufführung sieht nmn in Zagreb Interesse entgegen. i. Seltene FamiljentrMgitdie. Bor .Ml Wochen erwartete der Landivirt Wolf-Weiter in Swac v«» seiner junge» N. »mw-ch^ d« l». Mm»! :« Fr« »in Ot«d. Unv«fch,e^nnenten ausgetauscht werden." lu. Zwei Genofs-nfchaftsaffären. Wie in Maribor die Affären der „Kmetijska eksport-na zadruga", der „Edinost", des Allgemeinen WirsschnftZvei eines usw., wirbeln die Angelegenheiten der registrierten Hilfskasse „V z a 1 e m n a p 0 m 0 S" und des „J u-g 0 s p 0 r t" in der Oeffentlichkeit viel Staub ans. A'lck) diese beiden Genossenschaften sind in .?konkiirs geraten, und das Verfaliren zicht sich in die Länge, da besonders bei der erst eren, die Vermögenslage noch innner nicht endgiltig festgestellt ist. „Iugosport" haben jetzt die (Genossenschaftsmitglieder in die Kon kursmasse ihre statutarischen Beiträge zu leisten. da größtenteils 15V Dinar betragen, einige Mitglieder liaben jedoch Betrage bis zu Ib.N0s) Dinar aufzubringen, da sie seinerzeit eine ganze Menge von Anteilen ge-zeic^et haben. Die Passiva beticagen k»ier gegen eine Million Dinar. «ne stnnleft «»tte. In einem kleinen rumänischen Bergarbeiter Dorf wurde zwischen ew paar jungen Leuten eine geradeM tolle Nette ausgetragen, die denn auch wirklich ein Opfer gefordert hat. Ein L^ähriger jnnger Vergär-beitcr hatte gewettet, daß er mcht mir ein ganzes NasserglaS voll Kognak austrinken sondern daran anschließend auch daS VlaS selbst init „versehren" wollde. Mit Entsetzen sahen die Freunde, wie der Tollkühne wahrhaftig, nachdem er erst den Kognak ausgeteun fen hatte, daS Glas aufa^ yreUich sollte ^ sich nicht lange sewer gewonnenen Mette freuen. Als er sich vom Gafchaust,sch erhob, erlitt er einen Blutsturß und brach tat M-sammtn. Die gewonnenen kiO? Lei dürften ilicht einmal zur Bestreitung der Begrab« hingttelchlt hat»on. c. An» dem Stadttnt. Die nRchfie ordentlich« Sitzung des StadtreteS in Cehe findet Freitag, den !7. JSnner, statt. Beginn um IS Uhr. c. Rirchli^religiDser B»rtra>. Donnerstag, den 16. Jänner, findet um S Uhr abends im Saal deS Evangelischen Pfarrhauses wieder ein frei zugänglit^r, öffentlil^r, religi-öS-kirchlicher Bortrag statt. Sein Thema ist: „Ate lesen wir daS alte Testament?" Es ist der erst« Bortrag zur Beurteilung der Judenfrage vom christlichen Stalidpunkt aus. c. VolkShochschnl«. Ueber die Weltausstellung in Brüssel INSb spricht an Hand zahlreicher Lichtbilder am Dienstag, dem 14. Jänner, um 20 Uhr, im Rahmen der Volks schule Her^ Ing. I«mko K u k 0 v e c aus Zliwribor. c. Vom Gtrahmdvn. Der Bezirkssttaßen-auSschuß in Celje nahm am 9. Jänner den Boranschlag für daS Jahr 1l)A6/37 an und setzte die Bezirksumlage auf 20 v. H. fest. Sie beträgt im laufei^en Boranschlagsjahr 18 v. H. der Boranschlag für das Jahr 1936/37 sieht an Einnahmen 1,634.470 Dinar, an Ausgaben hingegen 2,794.600 Dinar vor. Daraus ergibt sich ein ^hlbetrag von 1,ia0.Z00 Dinar, der durch die erhöhte Bezirksumlage gedeckt werden soll. Unter den Ausgaben erscheint auch «n Posten in der Höhe von 300.000 Dinar als Beitrag zur Sannregulierung. AuS dem Voranschlag ist ferner ersichtlich, daß die Strahe Celje—St. Jurij—Grobeln» einer gründlichen Verbesserung unterzogen wird. Ferner soll die Bod nikova uliea in Celje gepslastert «erden. c. «US dem GefchSstSleben. Im abgelaufe-ilen Jahre haben sich bei der Kaufleutever-eimgung in Celje aufs neue 23 G-eschäftSsir-men angemeldet, während 30 gestrichen wurden. Mit 1. Jänner d. I. hat das Handels-gremium in Celje aus der ehemaligen Um-gebungSgkmeinde 04 Mitglieder mit IN Geschäftsbetrieben und 39 AngestsNen (darunter 13 Lekp-linge) iibernommen. p. Todessall. In Velfla R«delja iist Frl. Jos«fiuo Höbe r, dierMvog von.Nve^Bur-sch^, den Brüdern Franz und Simcn P S i a t, i^erfallen und mit Stöcken so arg zugerichtet. der überaus unierhal't^'nde Film „Ti? iverden lachen!" über die Leinwand. In der s^aiip'-roll? der bel^eibte Ki?nriker Szöke Z^kall. Betraaerkonsottlum ergaunert 20 MiNionen Der grShte Ornithol-ge der Welt in den HLnden nng^ener Verwalter. Vor dem Z^iSgericht in Ungarlsch-Hra-disch beginnt in den nächsten Tagen ein eigenartiger BetrugSprozek. Die Angestellten der Mtevvevwaltung d«S Grasen Seilern-U s pa n g haben ihn um 30 Millionen gelschkdigt^ da er von der Bewirtschaftung infolge fetner or«ithologrlcht!>n Liebhaberel nichts verstand. Schloß Luckow in Mähren ist e^n Vogel-paradieS. Es gehört dem Grafen Se!lern-Uspang, der mit Rech' zu den gröf^n Ornithologvn der k^enwart gchött. Sein j ganzes Leben und vor allem sein Vermiigen HM er üt«r und seines Vermögens. Gr war ganz in die Hände seines Gutsverwalters gegeben, der tzie eigenartigen DeHältuifsie sich zunutze machte. Wne Reihe von weiteren Angestellten war ihm dabei b^ilflich, sodaß Mietzlich eh^e ganze Betrüger-Genossenschast arbeitete. Und sie gingen gründlich vor. Bewußt verringerten sie die Nnklmste aus den Gütern. Durch Unterschlagungen und Betrügereien wurden sie so ivertlos. daß der Graf genötigt war, sie M verkaufen. Dann trat die Genoffenschaft als Mufer auf und setzte sich für we-n^ Geld in den Besitz von Häusem, Gütern, Wäldern usw. Ihre eigene Unvorfichtigrett lieferte sie schtieWch dem Arm der Gevochtig-keit aus. Sie trieben es derart toll, daß dte Bshotzden auf ihre Machenschaften aufmerksam wurden. Äe Durchstechereien wuÄ»en aufgedeckt, wobei es ftch ergab, daß der Gva^ im Laufe der Jahre um etwa 30 Millionen Kronen betrogen weisen war. Außer dem Schaden, den er Perrich dadurch erlitt, ist auch die Mffenschaft geschädigt woisdo^ denn der Graf war nunmehr seit Iahren nicht mehr in der Lage, für den Ausbau der <^mmlungen Geld zur Verfügung zu stallen. Er mußte sich sogar erheKichen BefchrAntungen unterwerfe,!, um wenigstens den Bestand seiner Sammlungen und des Wildparfs aufrecht zu erhalten. Mon kann es verstehen, daß dieser Prozeß das größte Aus'ehen in der Oeffentlichkeit ervsgt und knan hosft, daß das l^ertcht die gemisseniosen Betrüger mit schweren StLa^en !^legt. ?tatwaaUd»atrk tv Maribor Nepeetaire: 14. Jänner um S0 Uhr: ^Vaja» de«". Ad. A. MittWOch, Id. Jänner um 20 Uhr: Tanz-adenb SiHa T^, Gnfi Veber »nd Frii^ Berger. Außer Abonnement. DonnerStas^ IS. Jänner: Geschlossen. Freitag, 17. Jä-nner': Geschlsffen. Uaion-Tonkw«. Bis einschl. DonnerSwg die populärste und tnilzückendsts.Operet'e „Im weißen RStzl" mit Hermann ^imig. Christ! Mardayn, Richard Romanovily, A. R. Roberts urid Theo Singen. Ein Mm voller Stimmung, Witz, Charm, Humor, Temipo, reizender Schla^r, ein Film, der unendlich Freuden verschenkt, der beglückt und begeistert. Die anmutigsten Hzl^nen der SalAkammergut-Landschast ergshi^ -inen höchst stimmungsvollen, heiteren, lebendigen Rahmen für die flotte buntbewegte Hand, lung. Ein Bollsstück im wahrsten Sinne des Wortes. — In Vorbereitung wiederum ein Spitzenfilm: nach dem Meister« roman von A^t Hansum mit der entM- kenden "Luise Mrich in der Titelrolle. » Roch kurze Zeit läus« das großartigste Werk der Filmschöpfung, der Standardfilm der Gegenwart „GSHuoia". Ein Hohelied an die Natur, das alles bisher Geschaffene, mag eS der melodienreichste Gc« sangfilm, der schwungvollste Lustspielschlager oder das erfcMterndste Schauspiel sein, in den Schatten stellt. Im Mittelpunkt zwei junge Manischen und einige Tiere, die für^ wahr einen fast menschlichen Jnstikt zeigen Dieses traute Glück in der wilt^n Natur können auch die Eindringlinge nicht stören, die hier als Wilddiebe in Erscheinung treten. Umrankt von den Urwäldern der Sierra Mwada erhält der Film ein umso romanti« scheves Gepräge, das in den prachtvollen und wohl unü^rtrefflichen Naturaufnahmen gi» fehlt. Es folgt i«r unübertreffliche Lustspiel^ fchlager „Katja" mit den Komikern SM Szakall und Otto Wahlburg in den Haupte rollen. — In Vorbereitung der bislang be ste Sovjetfilm „Die Kra« um tgvv Mbel". Mehr Licht in EdenS Büro. In den Londoner Klubs erörtert man zur Zeit eifrig, ob der junge Minister Anthony Eden, dessen persönliche Vorliebe sür mo' derne Lebensauffassungen und auch eine moderne Umgebung bekannt ist, die alte Tradition seines historischen Amtszimmers in Dow ning-Street - ein Wort, das der Durch-schnittSengländer nur mit andächtigem Schau er hört — respektieren wird. Die unmittelbaren Vorgänger Tdens, Samuel Hoare, Sir John Simon, Macdonald und andere, haben nicht daran gedacht, den altertümlichen ^steren Charakter dieser AmtSswbe anzutasten. Eden ist nun besonders bekannt als Bohrer moderner Malerei und soll bereUS den Wunsch ausgesprochen haben, etwas mehr Licht und Farbe auch in seine Amtszimmer zu bringen. Zur Zeit hängen in dem eigentlichen Arbeitsraum des britischen Außenministers ?mr die drei Bildnisse d^ Königin Viktoria, Georgs des Fünften und Eduard des Siebenten. Ein Äreigestirn, das, wie ein englisches Blatt schreibt, „den heutigen Inhaber deS MwisterswhleS ständig an die großen Borgänger Gladstone, DiSraeli und Chamber-win erinnern sollte. Wahrscheinlich wird doch auch der junge moderi^stische solcher konservativen „Mahnung" sich nicht verschließen. m. Wetterbericht vom 14. d., 8 Uhr: Feuch tigkeitSmesser -i- 5, Barometerstand 747, Tenrperatur -i-l, Windrichtung NS, Bewi!>l kung teilweese^ MederMag: lichter Aebel. WW und Knmor N>«d mn den hiinAlichen Herd Bemm besucht Busse Bei Busse herrscht Hochbetrieb. D^ Radio kreischt. Der Hunt» bellt. Das .And spielt Älavier. Bemm sragt schüchtern: „Wieviel Stunden übt das am Klavier?" — „Acht Stunden". — „Und der Hund bellt lmmer, lvenn BcsuS) kommt?" — „Der bellt au6i. wenn kein Vesluch da ist." — „Und das Rad,o?" — „Das geht den ganzen Tag — der Schalter zum Abstellen ^t kaputt." Bemni bedauert Busse: „Da führen Sie eigentlick) lein sonderlich ruhiges SebLn, Busse?" Busse stöhnt: „Wie Vollen Sie das jetzt schon ü-urteilen ki»nnen? Was werden Sie erst sagen, wenn Sie meme Frau kennengelernt haben?" » Paulme ist entsetzt über ihren Paul. „Bei einem Weibsbild warste?" — „Aber ich war doch im Theater!" — „Das sagstc' Aber de: einem ZMbSbild warste!" — „Wie kommste denn auf die Idee?" — Schluchzt Pauline: „Den^tc denn, ich Hobe nicht ge-^rt, was du vorhin l^inein sauberen Freunde erzählt hast? Du wärst wieder un-mal bei der Minna von Barn^lm gewesen, und sie hätte dir gar nicht mehr so gut gc fallen, wie früher." Lippe läßt sein L«bon versichern, sich und die ganze Familie. „Noch eins", bemerk Lrppe, „die Mutter meiner Friu lebt auch mit uns gemeinsam." — „Da läm<' noch ein lleiner Zuschlag zur Versicherung hinKU." Lippe stlchnt: .,Zus«!^g? Ich dachte, ich bekäme ehtt «ine Entschädigung!" ApotheHnnochtdlmft Dienstag: Mohren-Apotheke (Moig. Pharm. Maver) und Schutzengel-Apothete sMag. Pharm. Vavpot). Mittwoch: Mariahilf-Apotheke (Mag. pharm. König) und Stadtatiot^-'" Minatil). »» » s»«« Das Arbeitsprogramm des Bezirksstraßenausslhufsts 5L Milli^oen Dinar für die Erhaltung der alten Straßen und für Neubauten Aün 13. d. M. farvd die erste ordentliche Sitzung des Bezii^sstraßenauSschusses unter dem Vorsitz des Stadtpräfidenten Dr. I u-van statt. Alrwesend war auch der Bezirkshauptmann für Maribor- linteg Drau-ufer Dr. P o p l> v i ö. Hauptgegenstand der Beratun^n war der Boranschlag des Ausschusses, der sich sowohl in den Einnahmen als auch in den Ausgaben auf 5.5 Millionen Dinar stellt. Die Materialausgaben beziffern sich auf 2,l)25.2v3 Dinar, hievon entsag len auf die Schotterlieferungen l,118.425 Dinar. Das Sraßennetz, welches der Bezirks straßenausschuß zu verwalten hat, mißt fast 400 Kilometer uBd ist eines der grösttsll ini Lsnde. Die von den technischen Organen des NezirkSstraßenauSschusses projektierten Neubauten würden 4.4V3.<100 Dinar beanspruche». Die k^MÄNiKlage «olaubt jedoch diese be- scheidenen Neubauten nicht, s» daß ledic,-lich einige überaus wichtig« ^ojette duvch-gefi'lhrt werden sollen, unid zwar die Bollnl-dung der Straße Reka — Sv. Areh und Slov. Bistrica — Oplotniea. Fertiggestellt sollen werden: die Straße Sv. Anton_ Kraljevci, Zisole _ Mesteöno und Sv. P^-ter — Loiane. Völlig neu soll die Straße Maribor — Brcsterniea zwischen den Kilometersteinen 1.6 und 4.5 verlegt lveÄen. Der Fehlbetrag von 3,048.834 Dinar soll durch Einhebung einer 15°/oige?^ Umlage auf die di rekten Steuern lieroingebracht werden. Es wurde die s^orderung gestellt, das Budget ungekürzt zu belassen un dem GtraßenauS-^chü^ die Umlagen zu überlassen, die bisher die BanatSverwaltung eingehoben hat. Dl:r Boranschlag wurde zur Gänze angeuo-mmen. Erdbeben und Feuerkugel Interessante Natuterscheinmge« im Drautal einbar horizontal nach Msten, doch d^fte sie sich vielleicht wieder in großer elli^tilscher Sinie von d«r Vvde nach und nach ei^fernt haben. Räch einigen Sekunden wurde diese plastische Kugel Hellr9t, wobei man an derselben auch Flek« ken und ein drehende Bewegung um ihre Achse beobachten konnte. Dann wulÄe sie dun kelrot und als ganz dunk^rot veischwand diesell«: in der Zeit von ungefähr weitt noch im heurigen!^r^ eine ganz mode^re, all«n neuz«itlichen lvchmschen 0^--rungenschaften und Anforderungen an das Druckergewerb« gerecht werdend« Druckerei einzurichl^en, in die dann all« heute noch verstreut untergebrachten Betrieb soiwie das Haiiptunternehm^n und die Mros Msdak-tion der „Mariborer Zeitung" usw.) zus^-mengef^ wetzden sollen, '^mit erhM die Stadt?l?^ilbor eine dei modernsten Druckereien des Staat»s üS«rIH»upt. WeNerbericht vom Bachira Bttghiitte am Pefek: Temperatur ruhig, 4« cm Neuschn«e, Skifoh«« ausge zeichnet. Das Llktell Die Affäre der „tar eme in .qanz Slowenien woblbekanntc und allseits b<'' liebte PersvnlichkeiZ'. Friede sei«er Aschs! m. In Kgnjire starb dieser Tage der Grok grunidbesitzer Martin vgorevc im AI« ter von 8S Iahten. R. i. p.! m. Der rote Hahn. Anl ob«r<'n Traufel?, wurden in der letzten Zeit fM iägli^i Vran» de verzeichnet, deren Entstehungsursache nicht iminer ergründet werden konn'e. In derNachj auf Montag ist inl WirbschastSgebäud.' de.? Besitzers Bartholomäus U u u l in Ponger'i ein Bwnd ausgebrochen, wokx'i alle dort la« gernden FeldfrÄchte und landwirtschaftlichen Geräte vernichtet wurden. Der Sch^.den wiri< auf einxi Dinar geschätzt, erscheint je» doch durch Versi^ernng gri^'tenteils gedectl. m. Berhängnisvoille Stürze. Bein: Tur nen stürzte die neunfährige Christiut Krasnc in Stild?nci so unglücklich Boden, daß sie eine Fraktur des rechten Un terarmes erlitt. Gin ähnliches Mißgesck>' widerfuhr der 15 jährigen Gymna>sialschul.." rin Stefanie K t i b l e r, die beim Turneil einen Bruch des rechten V<'ines davontrug. In der Rajöeva uliea lieschädigte sich dil^ achtjährige Zdenka G al un bei eineii» Sturz so schwer am l-echte^k Arm, das ein:' Operation notwendig ge^vcmden ist. Die drei Mädchen wtirden ii?s .Krankenhaus über' führt. m. Er wi» »ach Abefsinisn ... Der Lolo^ motivheizer Anton Lang brachte bei dei' Polizei zur Anzeige, daß sein 18jährige:' Sohn, der TischlerleWing Gottfried Lang, schon seit einigen Tagen abgängig ist. De^' Sohn hätte, als er daS Haus verließ gesagt, er wolle nach Ostafrika gehen und dort iit die Veschchnisse eingreifen. Bisher fehlt von! Burschen jede Spur. Es ist möglich, dasi es sich wirtlich nach dem Süden gewandt hat. m. !00 verschiedene Vrief««rlen der Tschc» choslowakei tmischt gegen Marken JhreS des Josef HanSe, Rosenthal 1-Reichenberg. Tscher^owakek. * Noch zwei Tage das Silvesterprogramni in der ^Ula kavar»»": (V4S4 ,Maribor«r Zeitung^' Nummer ll. NMwoch, den !v. ISimer lSSc Nachfragen aus dem Auslande AuSlandwtereffe für jugoflawische ProdMe Das GxportfvrderungSinstitut t»«S Han-^-elSministeriumS erhielt wieder eine Reihe von Nachfragen auS dem Ausland, die di« Wareneinfuhr auS Jugoislawten zum Gegenstande haben. Das Institut sammelt diese Anftagen auf Grund von Anfragen, die ihm aus dem Ausland zukommen. Die inländischen Exporteure werden ersucht, dem ExPortfbrderungSinstttut mit der Anfrage gleichzeitig konkrete, nach Möglichkeit bemusterte Angebote samt nötigen Liefe-rungSbedingvngen einzusenden, wobei die Nummer der hier «mgesthrten Anfrage zu vermerken ist. DaS Institut ist ost schon auf Grund dieser Angaben imstande, d^ Interessenten mitzuteilen, ob sein Angebot Aussicht auf Erfolg besitzt. Auf Grund der günstigen Offerte wird dann der Exporteur mit dem ausländischen Interessenten in Verbindung gebracht. Bei der Mitteiwng der Andressen übernimmt di^ Anstalt keine Gewähr für di« Bonität deS ausländischen Interessenten. Falls die interessierte Firma neue ZlWglichkeiten für die Plazierung ihrer Waren im Auslände wüuischt, wird daS Angebot in einem besonderen Bulletin verös-fentlicht, das ausländischen Interessenten unentgeltlich zugestellt wich. VOdenprotuve: Sl S«m Joss (Goftarica, Mittelamevita): Mehl. — 23 Danzig: Hanf und Flachs. ^ 34 Dresden: Heu, Stroh, trockene Mben-schnitte, Kleie, Mais, Oeltuchen. — 35 Prag: Krenn, Pfirsi^ernSl, Kleie, Halselnüffe u. ä. »eze«G«isie der A«kstwirtschaft: 30 (Tunis): Vertretung für Bug-möHel. Erze«g«iMe des Obstbaues: 3S San Ioss: Wein, Branntwein — Prag: Orangen- und Zitronenschalen und -saft. «eh. «ck «esUWlz«cht, Fischerei. SS Saloniki: .HäutvaAfälle zur Leimerzeugung. Wln-Bayenthal: HArner. Hornspitzen. — 41 Gau Jof^: Wchkoniserven. — 4L Graz: Schinken. 44 Wien: Blutegel. — 4ü Wien: Butter «rzeNGNisie des VergbaueS: 47 Berlin: Anttmon. — 49 San Jos^: Zement, Gifen»wmen. — 4H NoWngham: Gips. — so Prag: MmSstein. gttdtPrieattikel: Sl San JosS: laustffches Soda, Kunstdünger, Dynamit, Papier, Keramik, GlaS Textilwaren» — bS Vhioago: Papierserviet-t»n in gwhen Mengen. — 53 Prag: Färb-Hölzer. Böilenbertchte LMja«a, IS. d. Devisen: Berlin lTLS.lly diS 17S9.Vd, Mrich l424.22 bis 14g1L9. London 21S.W bis 217.93. Newyork Scheck 4S17.1S bis 43S3.47, Paris 269.11 bis S90.öö Prag 161.38 bis 182.44; iiisterr. Schilling (Privatclearing) 9.17 bis 9.S7, Kompensa-tionSmavk 14. Aagrch^ IS. d. StaatKwerte: KriegSlchoiden 340^-352, 7?ö GbabiVisa'tto'NOanleihe 76 77.S0, 6^/« Begl-uk v—61t dalmatinische A^var Ü9.V0^.«0, 756 BlÄr 71—71.Ü0. Blair S9_81, Agrarbank 2Sl>—ÄSS. Taoung der MIiMafv-kämmen» In Beograd traten Mmrtag die Vertreter der jugoslawischen MrtschaftSlammern zusammen, um eine Reihe von aktuellen Problemen anzuschneiden. Nor allem handelt es stch darum, zum Gntnmrf des muen Handelsgesetzes Gtelliung zu nehmen, iqi evster Linie in der Frage Gesellschaften mit befthränkter Haftung und der Aktien« gesellscha^n. Die WtrtschaftMmmer in Sjubiljana vertritt erster Sekretür Mnister a. D. M a h o r i e, der ein auSfÜhrU«!^ Referat über die Geschäften mit b^änk ter Haftung erstatten wird. Eventuell« Ein-wendm^ der Konferenz werden dem Stich schltlS im Jahre 1934. Im VoriaHr belief sich der gesamte Lohn der Arbeiterschaft in Slowenten auf rund 533 Mllionen Dinar gegen üSS Millionen ein Jahr zuvor. Gegenü^r 1960 war der Verdienst der Arbeiterschaft und Angk^tellten um .232 Mllionen Dinar geringer. (jniek'5M?et clie flntiwbeckuiozenligZ «M«Och^ IS. Mwner. LjMjana, 12. 13.15 Schallplatten, l» Kin^re^. 19 Nachrichten. 19.30 Stunde der Nation. 20 .Harmonikaspieler. LI Operi^«-arien. 22 Nachrichten. 22.15 Orch^erkonzert. — VeOtzrad, 11 Schalliplatten. 12 Äonzert des Radioorchesters. 13.45 Nachrichten. Schallplktten. 16L0 Klavierkonzert. 17.10 Vortrag. 18L0 Deutscher Spracbturs. 19.i5 Informationen. 19.30 Nationale Stunde. 19.50 BolkSÜ«?d?r. 20.20 Bortrag. 2040 ^nzmusik. — 22 Nachrichten. — Berlin 6.10 Turnen. 6.30 Fridhkon^rt. 20.4b Un« vergängliche Worte und Weisen aus deutschem Besitz. 23 Nachrichten. 2.?s15 Olumvia-dienst. 52.^ Konzert. — Breslau, Schall-platten. 6 Turnen. 12 Funkorchester. 16 .Kleines Konzert. 17 Konzert des Funkorcl-e» sters. 18 Unterhaltungskonzert. 20 Nachricht ten. 20.15 München. 20.45 Aus Werken Streckers. — Vadapeft. 6.4S Turnen, Schalle platten. 12.05 Zigeunermusik. 13.30 Militär^ konßert. 19.45 Schallplatten. 21.15 Nacht richten. 21.40 Werke oon Hubay. 23.1b Zi^ geunermu!stk. _ Hamburg, 10.15 Deutscht Ä>lksli«der MIS Ostpolen. 19 Konzert. 20.4.^1 „Walzertrümpfe", Hörsolge miit Musik um Johann Strauß und Lanner. — KiWigSberG 12 MittagSkonzert. 16.10 Bunter Nachmit--tag. 20.45 Moritaten und andeve Sachen. — Leipzig, 8.S0 Konzert. 12 B-lasmusik. 13.1K Walzermustk. 20.45 Russische Musik. — 6 Turnen. 12 Mitdagskonzert. 13.15 Unterhaltungskonzert. 16.30 Kinderfunk. 17 Heitere j^usmusit. 19 Unterhaltungsmusik. — Prag, 6.1b Turnen und Ddu-stk. 16.10 Deuts^ Sendung. Neue Bücher. 19.45 Konzert. — Svttgart, 6.0k Turnen. 20.45 Lißt-Konzert. 22.30 Chopin-Konzert — Vis«, 7 Tumen. 7.2>5 Schallpwtten. 11.30 Stund« der Frau. 1Z Unterhaltunqs-mufik. 13.10 Mte und neue ftanMch^ Musik. 14 Schalliplatten. 15.20 Kindevstunde. 16.05 ZitherkonKert. 17.05 Heimische Kom^ pcnisten. 19.30 Sinfonie?onz<'rt. 21.50 Militärkonzert. 22.10 Konzert. 23.45 Unter hattungSm-ustk. Seit 85 Iahren geitungSverttuserin Die Älteste ZeitungSvervtruferin der Mir ist dos Fräulein Martha Godwin in dem kleinen englischen Städtchen Bitterne bei Southampton, das die^r Tage seinen 99. Gebu^Stag feierte. Tag für Tag sehen die Bewohner von Bitterne das alte Fräuiein an ihrem ZeitungSstand auf der Straße stehen, wo sie bei Wind und Wetter und Sonnenschein hhre Zeitungen »erkauft. Anläßlich ihres 99. Geburtstages erzählte sie einigen Journalisten, die ihr grawlierten, daß sie schon seit 85 Jahren ihren anstrengenden Beruf ausübe. Nun aber wollte sie sich doch tald zur Ruhe setzen, denn sie Mte in letzter Zeit doch das Bedürfnis, sich öfter am Äge einmal ausruhen zu können . . . Der Partner der..SVMichen" John Gilberts überraschender Tod Das ameri'vanische FilmpubliSum steht ergriffen vor dem Schicksal, das den beli^ testen ameriöanischen Filmschauspieler John Gilbert plötzlich daMngerafft hat. John Gilbert, der berühmte Partner Greta Gar-bos in zahlreichen Filmen, führte gleich ihr ein ziemlich zurückgezogenes Leben und war ein stiller, verschlossener Mensch. Bielleicht gerade deShaVb hatte die größte Filmtünst-lerin der Welt eine besonde« Zuneigung zu ihrem stillen Partner gefaßt. Man weiß auch, da^ Greta Garbo, als die Aufnahmen zu dem Welterfolg „Köniain Christine" be-voOanden, miSdriicklich John Mlbert als chren Partner verlangte. Äber schon vorher war der Künstler in verschiedenen Wmen, zuerst in Stummfilmen, hervorgetreten und hvtte sich dadurch die LieH6 und Berehrung des Mmpuitti-kumS erworben. So sdlM er als Graf Wroirskh in dem Stummfilm „Anna Kare-kina" an der Seite seiner beriihmten Part-tierin und fiel hierbei durch sein« hervor-page,ide schauspielerische Leistung auf. SPä-ser haben ihm seine ?^me „Die große ista-bade", „Die lustige Mtwe^ und „La Bo-heine", wo Lilinn Gish seine Partnerin war, welt<'r«: lLrsolge gebracht. Bis er zuletzt in /^Kö«igm Gri!^" «aNuit in. den Be-rdar- grund trat. Es ist zweifellos, daß auch John GiNert ftlr Gr-ta Garbo, die gleich ihm ein stilleS und zurückgezogenes Leben führte, herzliche Zumigung em^nd. Vine ^tere Anekdote wird von beiden Künstlern erzählt. Nach anstrengenden Proben sagte Gil^t, der wieder ewmal von seiner Partnerin hinge-rif^n war, zu ihr: „Ach Gveta, ich liebe dich noch nun ewmal . . Worauf ihm die ,göttliche GarH'0* lächelnd auf die Schulter klopft«: „Mein lieber Junge, wir haben doch setzt Pause — mußt ^ ^nn immer fachsimpeln?- Nun hat der Tod das Jusammenispiel qineS großen Kiwstlerpaares säh auseinandergerissen. Noch jung an Jahren, ist John GiÄert ganz plötzlich einem Herzschlag erlegen. Hundtttkntsende von Freunt^n und Verehrern seines künstverischen Schaffens stehen dabei im Ge^te trauernd an leiner Blchre. John Gilbert gehörte nicht zu jenen Künstlern .Hollywoods, die ständig die Reklametrommel für sich rühren und durch ein möglichst exzentrisch Leben immer wieder von sich ret^ machen. Deshalb wußten seine zahllosen ^ilmfreunde ivenig vo,^ deinem pe^önlichen Le!^. genau so wenig wie die Welt von dem Prtvatlsben Greta GovboS erfährt, die zwischen iihrem künstlerischen Schaffen, das sie w das Licht der Oefsent-li^it steM, und ihrem persönlichen Lei»en eine undun^ringli^ Mauer errtchtet hat. Vielleicht sollte der' begeisterte Mmbeiu-cher dies« Mauer, diese Grenze Mischen ^Änstlertum und dem persönlich^ Lebendes KünUers, überhaupt strenger achten. Me oft werden nistam,tr Ballonfahrer Petschow KU-tref)«nde AuSfichnmgen über den ne»en deu^chen ZepMtn, L. Z. IM, d«r im Laufe des nächsten Moi^S selne ersten Prabe-j^rten unternehmen soll. Land- und See-, Schnellvertghrs- und Blitzflugzeuge find die ErrungensiZ^ten der Dtc^k. Der Luftverkehr wird vsn Tag zu Tag volkAtümli<^r und ist als Verkehrs--sattor heute nicht mehr zu übersehen. Europa und der ganze Kontinent ist in einem engen Luftver?chrsnetz erfaßt. 9tach Osten reichen die Linien bis an !^n Stillen Oizean und im Westen ilst der Südatlantik schim lange lein Hindernis mehr. Der deutsche Z«pMn hat ihn besiegt. Schon s^t 4 Jahren vevsieht L. Z. 127 seinen regelmStzigen Nenst^mit den St«»aten GitdamerikaS. In wenigen Tagen wird nun ein großer Bruder die Werft Friedrichshafen verlassen und ebenfalls in Dienst gestellt werden. ES hat mrt der Fertigstellung d«» «euen Aepp lünger gedauert, «ls «an eigentlich rsch-netze, aber immerhin find aus den Geldern, die <^s Eintrittsgelder zur Be-fichtdgung erhoben wurden, sch»n die Un-ko^n für fast «n Viertel eines neuen Zepp zus«nmenßetl>mm«i. D<«wpv«l i« der L»ftschiffsPitze. L. A. 1S9 übertrifft den Gvafsn Zeppelin noch bei wettem an Ausmaßen. Seine Länge wird 34b Meter betvagen. Die Unterkunsts-rKume find in zwei Etagen eingeteilt. Bave-ewrichtungcn. RMich^alonS, Delephonanla-gan, Rohrpost und TanzsÄe, bei denen in der Konstrukion besonders die Vibration des Tanzens b«rückfi:^t worden i^t, machen den Paffagieren das Leben fo angenehm, wie nur irgend denkbar. Gine einzige Mittel-gaszelle rst so groß, wie das ganze Luflschiff „Bodensoe", d^ nach dem Kriege einige Nährten machte. In den Gepäckuäumen kön-n»n Autvmo^le transiportiert werden. Die Spitze b»S Luftschiffes ist so groß, daß d^ für iveite Strecken ^ser verwendbar und ausdauernder. Die Füllung des Zepps wird wahrscheinll6) mit Waflerswffgas erfolgen. Evst später werden einzelne ^^llen mit dem bisher schon so oft bewährten Heliumgas auf^Mt werden. Luftschiff durch den Verbrauch von Brenn« stoff während der Fahrt verständvchevwei^e leichter wird, kondenistert man die Abgase und überflthrt sie wieder in Wasser. Durch diesen Ballastzusatz wird der Ausgleich mit dem Gewichtsverlust des verbrauchten ^I^oh-öls wieder hergestellt. Der neue Zeppelin Gtandardtyp. Im Mttelipunkt des neuen Flugverkehrs lvird Frankfurt am Main liegen. Hier werden Hallen nach dem Maß des L. Z. 130 gebaut. Werften einlferichtet und ein transportabler Ankermast konstruiert. Die Lage von Frankfurt ist im Gegensatz M der von Friödrtchshafen in jeder Hinsicht günstiger. Meterologisch lieqen bessere Verhältnisse vor. Eisenbahnen, Reichsautobahnen und Flug, zeugverkehr treffen hier msamme,^. Vre Gaszufuhr wird von deil Werken in Höchst am Rl>ein geregelt. Gesonderte Leitungen worden von den Gasanstaltcn nach dem Flugplatz gelegt und jeder Zeit ist ein „Nach'anken" möglich. Man glaubt auch. ^ dcr neue Zeppelin Standardtyp loerden nnrd, daß atso für alle künftigen ZeppeUne die Ausmaße de? Hallen und Nerft^ reichen werden. «inVeihlMtgsfahrt nach Rio. a einer Woche fichre nmn so planmäßig um die Erde! Und noch eine iveitere Möglichkeit bc-stsht für die Zukunft. Ue^r Ozean könnte der Zepp mit anderen Flugzeugen der Luftftrecken Paris—Newyork oder Rom —Vhicago zum Beispiel zuisammentrelffen. Die Flugzeuge ivürden am Zepp landen, Post und Fluggäste an Bord des Lufschtffes gebe« und selbst wieder nach ihren .^invat-häfen Alirückf^iegen. Utopie von geistesn wurde Wirkl«ich?eit vo, heute und Utopie von heute wird so vielleicht Wirklichkeit von morgen. —Y. Sie tratnieren fürs Wlnter-Slympla In St. Moritz bereitet sich eine große Zahl internation«ter HiSkunstläuser und ^läufe-rinnen auf die kommenden großen Wettkämpfe vor. Hier si?ht man (von links) die schwedische Meisterin Vivianne H u l t h e n, das Mcisterpaar Maxie Herber und l^nst Bai er sowie die Engländerin Mveneth B u t l e r in einer Ukbung5paus<'. (Presse- Bild-Zentrole-M) Vater Simeon und die Kannibalen Italienischer Priester erzählt von den Menschenfteffern der Siidsee / Heute gibt es wieder Ehemänner mit 29 Kindern Der italienische Pater Simeon, der seit einem halben Jahrhundert als Missionar und ärztlicher Bemrter in der Südsee, die meiste Zeit auf den Marchesas-Jnsieln gewirkt hat, gibt soeben einen interessanten und vielfach auch erschütternden Bericht über die Bräuche d^ Kannibalismus, der bis vor noch gar nicht so langer Zeit auf nranchen Südseeinseln unausrottbar erschien. Auch zu den Zeiten, behauptet Pater Simeon, wo die Menschenfresserei noch im vollen Schwünge ^var, waren die Mlden im Grunde wirNich gute Menschen. Sie hatten lx^i ihren Menschenopfern f^:!^ niemals die , Vorstellung, Böses zu tun. Sie blieben auch in ihren wilde:» Ausschweifungen ohrliche Naturkinder, die nur -arme Sklaven eines wilden Mystizismus lvaren. Das bedeutet freilich nicht, daß der Gebrauch, Menschenfleisch zu essen, de« Betreffenden tatsächlich eine stärkere Gesundheit gegeben habe nnd daß die Abschaffung des ÄlnnibalismuS in der Sirdsee eine der Ursachen für das Dal>in kümmern der SüdseeBRafs^n gewesen sei. Man müßte eigentlich, sc, meint Simeon, den Bertveter einer sol«h>en Meinung ausfor dern, seine geehrten Keulen M einem Experiment bei einem Kannibalenfest zu opfern. Ihm ginge es dabei wie dem Minister des letzten Königs der Sandwich-'Ins<'ln. Dieser beilagte fich l>ei seinem Herrs6ier, daß der Brauch, Menschen zu verpeifen, so sehr zurückgegangen sei und er riet ihm, ein Gesetz zu erlassen, um den guten alten Brauch wieder mehr in Aufnal^e zu bringen. „Sehr gerne", antwortete salomonisch der König, „unter der Bcdingung, daß du den Anfang mit den Schlachtopfern maä>en willst." Vlvtopfer mit Blumen und GalbSl. Nach der Meinung des sachveMndigen Paters ging der Kannibalis immer entweder auf Hungersnot oder auf religiö^se Ms-tive zurück, ^st immer wurden die Opfer den Göttern geiveiht und danii von den Menschen verzehrt, ^r Gebrauch, Menschen opfer zu bringen, um sich die Gunst der Götter zu erwirken oder Buf^ filr irgendeine Tat zu tun, ist so alt wie die Welt. Auf den MarkesaS-^seln konnte man diese Zuwnmenhänge besonders gut beobachten. Die Opfer wurden nach d^n Weilnng^n der ^^ies^r ausgewähU^ dann mit den Füßen an einer langen Stange aufgehangen m«d von mehreren Leuten Über den Rücken ge^ nommen. Die Priester entschieden auch, ob der Zug Merst noch auf einen? Platze zu ei, ner befon^deren Zeremonie haltma«^ oder s^ direkt zu den vpferaltaren beg^^ soll» te. Priestier. Träger, Volk, alle waren festlich geschmückt. Gerast der Trommebn u?^ das Viide der A^nischen kündete dos Herannahen der Opfer an, die a,^s einen großen, viereckigen, steinernen Mtar wurde?!. Danach trat ringsum Schweigen ein und fast innner gewährte ^r Pri^'st^ den Opfern noch eine letzte Frist, um, wie er sagte, ihr „?fleisch zu reinigen". Dann, wenn der AugeiMick Wommen war. wurden di-? Opfer miit einer Strickvorrichtung in die .HK^ gezogen und plötzlich wieder auf den Bo^n fallen gÄasseli. Hier bekrön,^te man sie mit Blumen und salAe ihnen dM K'opf mit Kokosöl, bevor ihnen die Kehle durchschnitten oder sie auch mit großen Steinen g^ötet wurden. Die Verwandten der Opfer geflossen das Vorrecht, durch einen Gnad<'n. stoß die Qualen abzukürzen. Menschenopfer für die glücklich« Geburt et. neS Kindes. Die Anlässe für solche Mensch opfer lvaren zahllos: ent?^der lnan wollte etwa die Gunst !xr GStter für einen bevorstehenden Krieg ai:ruifen oder für eine gute Ernte, vielleicht auch nur für die glückliche Geburt eines Kin des; dmln gab es Zeiten, wo man Menschenopfer darbrachte, nur um einen .Häuptling b^-onders zu ehren, um eine glückliche Reise KU unternehmen older einen Freund von einer Krankheit zu heilen. Bon einem Vej^n-ders mächtigen .Häuptlirig, der freilich vor bängerer Zeit lebte, heißt es, daß. ivenn er fich dell Kopf rasieren lassen wollte, er >'?u^ näMt ein Meivsc^nvpfer brachte. Ein richtiges Bad erschien unvollständig ohne Men^-siZ^nAut. Oft mußten frither die Missionare. wenn sie an den Schauplatz eilten, mn die Unglücklichen zu letten, ohnmächtig ihrer Opferung zuschauen. Einmal bat ein ve? zwei-felter Missiomr, als er sehen nmßte, wie man Kint^r opferte, sie ivenigstens vorher noch tvusen zu könneti. Aber nmn gestand ihm das mcht zu. Der Umschwung. Pachor Simeon ist heute mshr als se der Ueberzeugung. daß der Kannib«Iismus die Hauptursache des Niedergangs und des mög lichen Auss^rbens der kanakischen Rasse gewesen ist. Er hegt sogar die Hcvffnung, dasz unter vernl'mstiger Ueberwachung und Pflege die .Reste der Bevölkerung, die. nachdem sie einmal die entsetzliche l^wöhnung. sich untereinander zu braten oder gar roh auf« zufresssn. aufgegeben hatte, in ihrer ur-prünglichen, von ihm behaupteten „Gutmütigkeit" zu einem friedlichen neuen Dasein zurückfinden könnten. Es gibt ciivelne Bc'^ lpiele, die einen neuen Aufschwung der Rane beweisen sollen. Diese Kanaken. so meint er, vollbringen, wenn sie nur den autcn Willen haben, wirKich Wunder. Ein Eingeborener, den ich schon seit seiner .Kindheit kenne und der mein Schüler war, hat heute K'nid?r von zwei Frauen. Ein anderer jüngerer 14. Wen» diese guten Beispiele noch ahmung finden, brauckt man eine Entvölkerung der Inseln, auf denen noch vor weni^-gen Iahren Orgien des Kannibalismus tobten, nicht mehr zu fürchten. Sdne Los tn der Lvfterle l?ewvnnen Auf einen eigenartigen und sehr geschickten Trick, auf Kosten anderer in der Lotterie zu gennnnen, wenigstens mit größter Wahrscheinlichkeit zu gewinnen, ist ein spanischer Kaufmann gekonimen. Allerdings muß er wohl ein sehr guter Menschenkenner sein und sliier beträchtliche Beredtsamkeit verfügen. Er fing die Sache so an, daß er seine näheren und ferneren Bekannten in, Laufe freundschaftlicher Unterhaltungen aus das Thema der Lotterie und der bevorstehen den Ziehung brachte. Dann fragte er ironisch so nebenbei: „Na, Sie spielen wohl mlch in dieser Lotterie?" Da es sich um Spanien liandelt, zog fast jeder der Beftagten ein Los aus der Tasche, denn die Spanier sind begeisterte Lotterie-Spieler. Jedesmal rief dann der Kaufmann höhnisch: ,.Mit einer solchen Nummer wollen Sie gewinnen? Na. ich sage Ihnen, das itt völlig ausgeschlossen!" Der Losinhaber ist natürlich t^ierörfiert nnd protestiert gegen die selbstherrliche Art, mit der der andere ihm fi^ine Niete voraussagt. Der Kaufmann aber bleibt bei seiner BehanP-tlMg und schlägt dem anderen schließlich eine „MmWorer Namm« l MiHivsch, den kk. Mnner lW< Wette vor, daß sein Los n i ch t gewinnen wird. In der Erregung u. Verärgerung wird die Wette meistens angenommen. Dabei riskiert der geriff^ Betrüger mir dieselbe Sum me wie der LoSbesiher, in Wirklichkeit aber hat er 9S Chancen gegen eine zu gewinnen, weil gerade in Spanien daS Lotteriesystem auf dem Prinzip der ganz wenigen großen Gewinne aufgebaut ist. Wie man erfährt, soll der fwdige Kopf auf diese raffinierte Weise bereit« betr>üchtliche Gummen an sich gebracht haben. Ls«t«n>c«t del Krsnrsdlü^vn. Veril«t ckea vnll »knilcden XnIR»»er 6er ^ntttat>ortrulo»«>iN»» Ir I^»rN»orl Spemimi tidsr nimmt «ved 6Ie »I^sridoke» Vorellxlieke U» bekommen. OroSnov» A-l. 4ZS X»i>Ital. Li». Ivo.ovl» vln»r »e-Auekt. «t»Ie xuto Ansen. ve> «en VereröLerunU enes ssutvn vnternekmenZ. Üvde äemse-nixen event. XnstellunU. Ün-ter »Lrstklassisv Äodvrst«!-lunx« »n öle Verv._^426 OeUdte iür Xleillvr u. >V^cIiv vmpkieklt 8led. l^ntsr »^uek svZvärt»« an Virt zeiisktsredku^v. Odst-, Oe-mü5v^»rten. steuertrel. Lr-träiknis 9'/o. lieber» »ieälunx ru verlcsuton. ^ntr. tt. I^TävsnZsIca e. ZV. 5tu ve»k»uien. Xneukr. I'iseklerel NarvAt. Xraij tj»ikov» ul.. Äu«lenei. 411 8edSn»tvr N»vlot« tm Neutrum unevvvIlMieb etw5ttx -u vvriumson. ä» nur reeen öüeiieln. Xnir. Kmot^ov» 8. 432 tterrlleko». luRurtose» d»« mit «vSvm (larlen. vditearten. b»6vd»»5.'N5 mit »ilsm Kcmitort. /eotralbei-«m». elelttr. lUedt (Z.^slei. tunU. IS i^inuten vom ?en-trum ^»r!b«»r. derrli'ke I-see. vir6 veren (Imsloäiun? vei-Kkuit. veViesen Komet <^S8 N»u» l.10V>^ 0ln. V-rlcauts-preis ist »der S50.aött Vlnsr. ^ntrSee unter »l-«»urie»« »n äle Verv. KI»il»i'»I»oetv»«vssi »tinstiL zu verkauten. väekerei R»IruZ». KoroZK» oeste. 414 tsette». NeiSiees. «e^ete» Xt»ö«rtrD>leI> »u einem Kinä n»ed 2»?red xe»uedt. Sci»»!-oeeliiiiU«, NLusiiekkeit. Orä-nun«»lt«de unÄ «Utes Koodeo esviiniew. (Zvte veSemwe uixl «ut»t (iebelt. ^eodote Verden oedit Züeuentsabsedrtt te» »xl Uodtdllä u»»t. »?»dn »rz!t« iw cke Verv. erbeten. 4S4 k'erkeicte XAodia. dis aueb kleine N»v»erdeit verriclitet. virä kiir l. feder ?esuetit. Xckr. Verv. 4ZZ Kwaertriiuledi vir«! T«»uel»t «u 2 Ximiarn. Veclinlrun?: Iane1tikrl«e l^r»-Äs. vner?l5eti unVort un6 8el»rltt. ^ntrSee erdeten »n I^lil j^ar-ton. VInkovei. 272 pertellte Kbokin »uebt Stelle bei besserer k'amilie. /^är. iu Äer Verv._429 k'Ielöiees Lliepasr bittet als Aieler oder Nudmel« unter-zukommn. 4 ^rbettskriitte. — ?usel»rlttvn SN Ivan Lessr. Post i!^»render«. 427 k'Ür 6ie mir »nlüvliel» äes sekveren Ver^ lustes 2u«ek«nnmenen ^»lilrelclien lSevelse varmer >^totln»i»me. sovle ?Ur äie öetei-lisun? SM I^elolIenbexSnxnlsse» äas ^bsinsen clor l rauerlle6er un6 6ie ss^lreieilen klumen-spenden cler ^ltbevoknvr 6snlct tiskLerüllrt ^vsel» l^üeriö. 4SI I^ertekte XSokla noben i^tu-benmikleden. 6le suen andere N»tis»rdelten vorriel,»et, vlr6 ktlr k'eber eesuclit. /Xclr. In äer Verv.__422 IntelUieit« lm»«« ö«»«» ver clienen mit venlx l^We l)'n. 180c u. mellr monatlicli äurzii ivunäen-Xkauisttion sil' il»ier all notvenaijxe 0edriuel,sdii. ckor sui l?»ten-alilune dknci» 3 l^onsten Probezeit fixe ^n »tellun«. Vriniemle ^neebote »n »l^lnervs« Verls««I)uel:-bsnälunT Zsired. tiunäniiee-vs 7-l. velelis >Vvrbsmi»te-rlsl un6 Verksuisinstruktiow nen suk Verlensen sci-'ckt. 42Z Gudrun fitzt auf der Terrasse chres Haufes. Gi« hält Doldo auf dem Schoß. ES ist gut und dut wohl, das kleine leb^^ Wesen jetzt bei sich AU haben, wo sie fich grenzenlos allein und verlasse fMt. Bis vor einem Jahr war sie die umhütete, umsorgte Tochter m»S gutem Hause, für die »S erMhaften l^mmer und Sorgen nicht gab. Ms gestern war sie die glückliche junge Frau, die wohl die Tragik des LebenS kannte, die durch Leid und Erregungen gegangen war, iwer deren GMck ein unlhÄmlicher Zchattcn dmrkelte, doch der bei allem unid zu seder Stunde der über alles geliebte Mann" zur Seite stand. Heute ist sie allein. Mein hat sie gehandelt, um der Wahr-h5VH»Oa. ledrsuelit. se-6ovd rut e>ck»ltvn. reeuekt. 2ll»vllr. unter »I^ein« »n 6!v Verv. 41? SÄ«orvs»sortls»edes. jh6es Ousntum. Svnekovlö, Vvtkmsrjevs ul. 3. 413 lUVlxOdtivber slier (Zel6lil-stltute Kauken ua6 verkauken vlr lum besten preis. KsnL-no kom. r»vo6» ^leksaadrov» 2—4 Amwervotm«»«. venn mvxliek vaä. parknSlie so-«uedt. ?u»elu unter »V« an 6le Ver!v. ________4» li »ir»litt» Im Teatss» soynlIv» Ä»-«er möbliert o6er leer. V«l-»»«allt«inss. veäienuue, event. VerptleiunT. ^uselipikt. unter »I'elne liäietor« an 6je Verv. 416 K«ttd«H0lie vir6 autienam»^ wen. Dortseldst auoh Ailüdel verkauten. ^6r. V< 418 «u ^erv. l^etae» mübl. TlwwDe «i vor. mleten. i^arijina ul. 24'l r. 4Zl» irvrs MKMVM»! WM5«UM /!s/ S//W/^ »V« ^»uol»»t «Iliod »iokt »u ArRm«a«, iol». »O»» p»«»i«rt vl«!«tz juSA«» ^it6el»«a. 8t» vrHokUmmen» 6i« 8»ol»« oit äurol, t»l»el»« KOli»»6llM^«. 8i« Hvu»»t«. iol» l»»tt» idrea Kummer ei^atsn. Lr- 'VGitGrte ?««n. 1>tlt»»»«r uo«1 «m 6ualrl«r. ui»r«m« l'emi «»de» ikr 6»» Lsttilil »i«»r II« «lvl» «v6jü!tig vlm Isintledlera »v detreiea ua6 äi« ttaut klar, vete» «»6 »vi»6a »v m»el,«a. t ko»t>p1«Uße A^tdocke. Keetttre» 8ie 61« v«i»>e, tettkr^» (Zr«»e 7ok»I« ie^e» devoe Sie liod p«äen». ll»» veetvelleo. eeloißei^en. kea<«» «ck «usemmeailedevä«» keetea^teit« «fli»e« »^»t d«t 6ee »» »ol>t«okt»«t«v t?»ut ua6 a«m ü!^l«tea l'elnt «fi« eio Vuaäer. 8i« v«r6ea von 6er ae««« l«lebUol^keit Il»r«r 15»ut »olioa n»o!». 3 entrückt «ein. Ot»» eiakaolie k^«rept l»»t m»aol>«m sunAen ^ä6odea ivlll-ko«»ea> Wlt» ua6 Äüek Lsliraoliti viele Mütter kS»a«a e» bestttiKe». ?5»cl^«a 81« nool» k««t» «i»i«n V«r»vol» mit 6er v«I»«ea Lr«me l'okslon Mbl. lS»lk«»a»lmmer -u vermieten. A^linska S4-I. 4lS ?wmm» von Lote Sltl« führt? Wie aber diese Spur ergrllnden? Arnubf hat von Sibylles Schmuck gestochen, den sie mit in ihre zweite Vhe brachte. Er hat ihn ihrem ersten Mann nach ihrem Tod wieder zugöstvllt. Warum, wenn sie chm die Brillanten zeigte, hat fie die Smaragt^n versteckt? Oder — hat ste sie erst wührend ihrer zweiten Ehe erhalten? So muß eS gewesen ein. Und weil sie sie wenigstens zuweilen tva-gen wollte, hat ste erklärt, si« seien unecht. Arnulf, un^sangen und arglos, hat ihr geglaubt. Wenn sie die^s eine Mal gebogen hat, so lvird fie es noch häufiger getan haben. In kleinen und großen Vngen. Und nicht nur gelogen, auch betrogen «lvird sie ihn haben. Denn warum sollte si» sonst eines gewaltsiamen Todes gestvrben sein? Ein dunkles, furchtbares Drama der Eiftrsucht hat sich in diesem Hause einst abgespielt. Wer aber sind die Träger der Handl-ung gewesen? Gudrun muß plötzlich an ihr Empfinden in jener Nacht in Mevan denken, nachdem Arnulf ihr die Tragödie seines Lebens erzählt, nachdem er sie vor der Heirat mit ihm gelernt hat. Und wenn er selbst schuldig wäre, und wenn er die Tat in Jähzorn imd EifersuchtSraserei begmdgen hätte, ich würde ihn dnmoch lieben, so hst sie dam^Ilelnstet>en6e frau nimmt Alteren kGer» aut Kost un6 >Voknun«. 8et»rttl. ^nzebote unter »8o!l6en« an 6ie Verv. 42V j^übl. Ilmer. sepsr. kinxanL, 5/lltbvnütLUne 6e8 öa«Iörlm-mers. sokort lu vermieten, popoviüeva ul. 7. 417 Kleines mübl. A«mer 2u vsr mieten. Xntr. (Zlavni tre 22. ?. 8t. links. S 43« es nicht gelungen. Licht in das Dunkel zu bringen, ihm ebe»^o wenig wi« den Gertch« ten. Nach vielen Jähren sind zuweilen lchon Morde aufgeklärt worden, die Polizei »st nicht müßig, si« hat den Fall Udelod« nicht einfach zu den Akten gelegt, das weiß M-drun. Aber sie. die doch nicht einmal einen Berdacht hat, die noch ganz unbestimmt im Dunkeln taipl^, sie kann sich unmöglich an die Gerichte wenden. Allein inuß sie bleiben. Allein handeln. Noch weiß sie nicht, was sie tun, was si^' unternehmen soll. Aber dieses junge Ge' schöpf, diese Mrte und im allgemeinen ein wenig zurückhaltende und verschossene Frau hat doch schon einmal gezeigt — als es um die ganz großen Dinge in ihrem Leben, als es um den geliebten Mann gnig. der ilir verloren schien und den sie sich zurückgewonnen hat —. da^ ein starker, entschlossener Mlle, eine kraftvolle Energie in ihr lebt, die i^emand in diesem weich und lchmleg-sam erscheinenden Wesen vermuten würde. Sobald ein großes Ziel vor ikjr liegt, wan« delt fich Gudrun. Und jetzt glaubt sie, die größte Aufgabe ihres Daseins gefunden M haben Ehe sie Ä^bille Udelodes Porträt gesehen, hat der Mord, der an ihr gechaih. nur ein finsteres und schreckliches Kapitel in Armilss Leben für Gudrun bedeutet. Jetzt, da das sckiönc, stumme Fmuenbild unauslöschlichen l5in. druck aus sie gemacht hat. da «S aus ihren Gedanken nicht wieder zu verdrängen ist. da sie nun auch noch dem G^imnis Smaragden auf die Spur gekommen l.st, empfiedet sie es als ihre sittli6>e Aufsiabe. das Geheimnis in Arnulfs Leben zu er-gründen. FrühlinflSfest Drei Tage später find^'t in Helge Bordens Atelier ein kleines Frühlingsfest statt. Vier-zehn Personen sind geladen. Die qanze Woh nung ist mit Frühlingsblüten geschn>üclt, kloin« lebende Bäumchen und Sträucher sind aufgestellt, in ^nen dunkle L^^nipions hängen. die später die Räume erl?ellen uml ttir 6ie vvrent^ortlieii: Drio — Vruek 6vr Mariliorske tiekerv»« in klaridor. VGffM»tvortIivd 8tanko ^ i» kür 6on klorau»xei»vr u. 6ell Druolli