^ SS Sonnttlti den 30. Mai 1880. Jahrj^alifl. Die „Marburger Zeitung" erscheint jeden Svnntag, Mittwoch nnd Freitag. Preise — fiir Marburg ganzjährig 6 fl., hnlbjährig 3 sl., vierteljährig l fl. 50 kr.; für Zustellung ins HauS monatlich 10 kr. — mit Postversendung: ganzjährig 8 fl.. halbjährig 4 fl., vierteljährig 2 fl. InsertionSgrbühr 8 kr. per Zeile. Ein Kardinalpunlit der österrtichisch-vilgarischen Oriciitpotitil». Marburg, 29. Mm. Halbatntliche bezeichnen dm Forlbestand des Osmanenslaates als einen „ttardinolpunkt der österreichisch-unl^arischen Orienlpolitik." Diese Weisheit kommt leider zu spät — die Koilgreßtltrkei läßt sich nicht mehr erl)alten. War die Fortdauer des fraglichen Staates ein Ziel unserer OrietUpolitik, so mußte dasselbe srllher angestrebt werden: es mußte Nubland verhindert werden, den letzten Krieg zu beginnen — es mußte das russische Heer mindestens noch vor Plevna zur Heimkehr gezwungen werden. Sogar die Erhaltung der Türkei gegen die eigenen Völker wäre noch Politik gewesen — allerdings eine, die wir bekämpfen, aber doch ein System und keitie Halbheit. Oesterreich-Ungarn besitzt nun auch die Mittel nicht, zu vrrhindern. was in besseren Tagen nicht gelungen — dem Rade in die Speichen zu fallen, welches zelmalmend, vernichtend über die Tttlkei dahin rollt. Nun erscheint fi^r Oesierreich-Ungarn nur eine Oricntpolitlk noch als geboten : die B^'gÜnstigung neuer Staatsbilvungen in den Valkanländern — solcher Staaten, die an Oelierreich-Ungari; ihren Fürsprecher und Schlltzer finden und sich zum Da^'ke durch Verträge militärischer und volkswirthschaftlicher Natur verpflichten. Aach Staaten beherrscht das unerbittliche Geseß, daß sich der Schwache an den Starken lehnt. Will Oesterreich-Ungarn nicht sein, wozu die Nachbarstellung es berufen: die Stütze der Balkansiaaten. die wir meinen, so wird Nußland stch bereit finden — zum Unglücke filr die Hilfesuchenden und Vertrauenden — zum Unglücke für Oesterreich-Ungarn. Der „ki^anke Mann", aus dessen Verlassenschaft Nußland und seine Bulidesgenossen dann laileru, und dessen Tod sie dann zu beschleunigen trachte» mit dem ganzen Aufgebot heimlicher Klinste und offl-'ner Gewatt . . . dieser kranke Mann wird dann Oesterreich'Ungarn sein. Franz Wiesthaler. Zur .jjeschichte des TaMS. Die nationale Bewegnn g in Deutsch» Böhmen s^ört die Kreise der Tschechen und ihrer Parteigänger, welche auf die sprüchmört-liche Geduld gerechnet. Die Deutschen in Böh^ men sind warm geworden! Mögen sie nicht erkalten; denn sie nnv wir Alle brauchen einen rascheren Schlag des Herzens, sollen wir vom vernichtenden Schlage des Schicksals verschont bleiben. Die Auelegung. welche das Ministerium seiner Sprache »Verordnung durch den Versasser Baron Sacken gegeben, erregt Miß» muth itn Lager der Tschechen. Das Vertrauen der Deutschen wird durch diese Auslegung nicht geivonnen; verliert die Negierung auch noch das Vertrauen der Tschechen, so findet sie ihren Sitz zwischen zwei Stuhlen, fi^^det dort ihren Sturz. Die Behauptung, daß Montenegro nicht allein stehen werde im Katnpse gegen die Albanier, dttrfle sich bald erwahren; denn zwischen Belgrad und C.tinje wird bereits über ein gemeinsames Vergehen verhandelt. Ein Bttndniß der Montenegriner uud Serben gegen Albanien wird auch die militärische Stellung Oesterreich-Ungarns in Bosuien-Herzego-wina und Nascien beeinflußen. Die Nerven Bisrnarcks sind gewaltig angegriffen durch die Zurückweisung, die seiner Kirchenvorlage durch den Papst zu Theil geworden und scheint er wieder die National liberalen ködern zu wollen. Diese Partei wird schwach genug sein und vergessen, was der Kanzler der Kurie, oder eigentlich seiner Dik« tatur zu Liebe dem Nechtsftaat und dein Vertretungsrechte vergeben wollte. Jin Kampfe gegen Noln soll es sich nicht utn die Herrschaft eines Einzigen, sondern um die Freiheit Älli^r handeln. Vermischte Zlachrichtei». tValäitina für dit» ^ die englische Regierung in Stambul dominirt. Seit dem russisch-türkischen Kriege und zumal seit dem Berliner Vertrag ist das Balkan-Gebiet nicht mehr allein von Konstantinopel aus kommerziell zu beherrschen. Dasselbe ist politisch zertheilt und die englische Politik wendet deßhalb ihr Augenmerk auf die Theile des einstmals politisch vereinigten Gebietes. So wird denn heute offiziell im englische Parlamente erklärt, die hohe Pforte möge sich daraus gefaßt machen, von England fallen gelasien zu werden, und so wurden weiter die politischen Aspirationen der kleinen Balkan'Staaten von London aus ermuthigt und gefördert — etwas, was früher fast undenkbar erschienen wäre. Es mag diese Richtung mit slavischen Sympathien des neuen Premiers zusammentreffen und durch dieseben eine besondere Pointirung erfahren; aber sie entspricht auch ohne solche Velleitälen vollständig der kommerziellen Politik des ebenso schlauen als stolzen All?ion. Oesterreich-Ungarn, deffeu blutiger Spaziergang nach Sarajevo und an den Lim angeblich der kommerziellen Interessen des Reiches wegen unternommen wurde und auch nur von diesem Standpunkte aus einen Sinn haben konnte, findet dei dem Bestreben, seinen wirthschaftlichen Einfluß im Bal-kan-Gebiete auszubreiten, demnach England aus seinem Wege. Das „Hauäs vLt" Gladstone's wird uns hier noch oft genug und in mancherlei konkreter Variation zugerufeu werden. Sind Englands kommerzielle Agenten — dieselben bekleiden zum Theil sehr volltönende amtliche Stellungen — mit Hilfe der Eisenbahn- und Zoll-Abmachungen auf dem besten Wege, die kommerzielle Operations-Basis für die Balkan-Länder, die sich früher auf die Hasen-reihe von Konstantinopel, Kavala, Dedeagatsch, aber ich war so bedrängt in meinem Innern und die Gelegenheit so lockend und nahe . . . Ich bitte dasür um Strafe... aber verleumdet habe ich Niemanden; was ich geschrieben habe, ist die Wahrheit!" „Wie, Sie verharrt noch dabei, hartnäckige, verstockte Sünderin?" rief die Aebtiffin. „Wann wird Sie einmal einschen, daß die Schuld von ÄUem, worüber Sie klagt, an Ihr allein liegt? Daß Sie allein das räudige Schaf ist in der Heerde? — Aber genug davon, das Entsetzlichste kommt noch . . . Was sollen die letzten Worte Ihres Briefes bedeuten? Wer ist der Franz, den Sie hier grüßen läßt?" Maria erglühte Üder und über; sie vermochte nicht, sogleich zu antworten. „Sie wird roth", suhr die Richterin fort. „Es ist also wirklich wahr ... so weit hat Sie sich vergessen! Sie ist Ihrem himmlischen Bräutigam untreu geworden . . . Sie hat eine gemeine, irdische Liebschast im Kops und Herzen? Gestehe Sie, wer ist der Mensch, der sich er« frecht, Buhtschast mit einer Gottgeweihten zu treiben?" Das Uebermaß der Beschuldigung gab Marien ihre Fassung zurück; ein schwaches Lächeln spielte um ihre Lippen. „Der ist wohl längst verheirathet und Familienvater", sagte sie, „der denkt nicht mehr an mich! Aber wahr ^alonichi u. s. w. beschränkt hatte, bi« an dle — Save vorzuschieben! Nimmt man dazu die bei der Sulina niit Beihilfe Oesterreich-lIngarnS geöffnete untere Donau mit den rumänischen und bulgarischen Einbruchsplätzen auf der einen Seite, die von Ungarn den Engländern in Fi-ume eingeräumte stabile Jmport Station andererseits, so wird man es wohl gerechtfertigt finden, wenn weiterblickende Politiker unserm Auswärtigen Amte im gegenwärtigen Augen» blicke ein besonderes Maß von Voraussicht und Aktionssähigkeit wünschen. (OesterreichischesBundeSschießen. Aufruf.) Das EhrengabeN'Komitv des Ersten österreichischen Bundesschießens hat soeben einen Aufruf versendet, dem wir folgende Stellen entnehmen: „Aus allen Ländern des Kontinents, aus weiter Ferne über das Meer werden die Gäste heranziehen, um Zeugen zu sein unseres erhebenden Verbrüderungsfestes. Die Bewohner Wiens aber werden sie in der festlich geschinückten Stadt mit altgewohnter Herzlichkeit empfangen uud auf dem Zuge zum Fej^platze ihre Führer sein. Würdig ist der Gedanke, welcher diesem österreichischen Volksfeste zu Grunde liegt; würdig dieses Gedankens, der Macht und Größe des Reiches, würdig des ererbten, stets neu belebten Ruhmes der gastfreundlichen Reichs-haupt- und Residenzstadt Wien sei auch Alles, was den Gästen geboten wird. Und so ist es die Aufgabe jedes Patrioten, vor Allem für die würdige Ausstattung des Gabentempels zu sorgen; Jedem sei es Ehrensache, nach Krästen zur Widmung von Ehrengaben beiznsteuern. Aus allen Gegenven des In- und Auslandes sind schon Ehrengaben angemeldet; Gemeinden, Korporationen und Freunde des Schützenwesens bringen ihre Huldigung dar, voran die Gemeinde Wiön. Kein Oesterreicher darf zurück« bleibeu. denu der Reichthum des Gabentempels ist der Glanz des Festes, und jedes Werk der Kunst oder Industrie wird hinausgetragen in die weite Welt uud aufs neue den Ruhm des österreichischen Geschmackes, der heimischen Kunst» fertigkeit verkünden. Kunst und Gewerbe mögen sich demnach vereinen, um Ehrenpreise zu stiften, reich an Schönheit, reich an Zahl. Jede Gabe wird willkomnlen sein, selbst die kleinste wird den Gabentempel zieren. Der Spender, einer Gabe im Werths von mindestens zehn Gulden erhält eine Ehrenkarte, welche ihn für seine Person während der ganzen Dauer des Festes zum Eintritte in alle Räume des Festplatzes und zur Theilnahme an allen Festlichkeiten berechtigt. Die Namen der Svender werden gleich nach der Anmeldung veröffentlicht." Die Zahl der eingelaufenen Spenden ist, wie wir erfahren, schon jetzt eine bedeutende. (Landwirthschaft. Einfluß der Bodenlage auf die Erwärmung.) Von Prsfeffor ist es — als ich noch in der Welt war, hat er mich sehr geliebt und wollte mich zur Frau haben . . . auch ich bin ihm nicht abgeneigt gewesen, aber ich habe mich bezwungen und mein Herz den: Heiland geweiht, und ich habe mein Gelübde gehalten! „Das hat Sie nicht!" rief die Aebtissin heftig. „Lüge Sie nicht vor Gott und Ihren Richtern ins Gesicht! Ihre Gedanken sind noch lmmer in der Welt und bei Ihrem weltlichen Buhlen! Was sagen die Rathsfrauen dazu? Verlangen Sie noch mehr zu hören?" Dre Nonnen hatten inzwischen dt.n Bries von Hand zu Hand gehen lassen und schüttelten die greisen Häupter in frommer Entrüstuug. ^,Wir wissen genug!" murmelten sie untereinander. „Sie ist ein Schandfleck des Ordens!" Eine kurze Berathung solgte; Maria, im Voraus aus das Schlimmste gefaßt, beachtete nicht, daß Konrada, die sich unter den Raths-frauen befand, zu mildern und zu begütigen versuchte, daß sie aber zuletzt schweigeir mußte, sollte nicht ihre eigene Gesinnung in Verdacht gezogkn werden. „Vernehme Sie Ihr Urtheil", begann die Aebtissin wieder. „Sie hat das Kloster und Ihre Mitschwestern verlänmdet! Hat heimlich und hinterlistig mit der Welt verkehrt und Ihr Gelübde gebrochen. Niemand anzugehören, als Dr. E. WoUny in München wurden aus dem VerjuchSselde der Polytechnischen Schule in München Versuche angestellt und deren Resultate in Tabellen gebracht, aus welchen die verschiedenen Märmeverhältnisse zum Horizont verschieden gestellter Bodenflächen klar ersichtlich werden. Diese praktisch wichtigen Resultate saßt Wollny in solgende Sätze zusammen: 1. Bei verschiedener Loge des Bodens gegen die Him, melsrichtung sind die südlichen Seiten S., S.-W. und S.»O. die wärmsten, dann solgt die O-und W., l)icrauf die N.-O.- und N.-W.-Ab-dachung; die niedrigste Temperatur zeigt die N.-Lage. 2. Der Temperatur-Unt>?rschied zwischen den vorbezrichnetcn verschiedenen Lagen ist um so größer, je größer die Ausdel)nung der Gehänge ist. 3. Die Temperatur-Schwankungen sind im Allgemeinen in den südlichen Expositionen am größten und werden um so geringer, je mehr die geneigte Bodenfläche eine nördliche Lage hat; 4. das Maximum der Temperatur zeigt im Lause der Jahreszeiten eine ziemlich regelmäßig wiederkehrende Wanderung in den südlichm Expositionen. In den Winter-Monaten (November bis April) fällt das Maximum auf S.»W., im Sommer (Mai bis August) auf S.'O., im Herbste auf S., wonächst es auf S.'W. zurückgeht. 5. Auf einer in Beet.'5Zultur behandelten Fläche ist die Richtung der Beete von N. nach S. wegen gleichmäßigerer Erwärmung des Ackerlandes für die Vegetation vor» theilhafter als die von O. nach W. 6. L^^ei einer Bearbeitung de« Ackerlandes in Beeten von N. nach S. und von O. nach W., sowie in ebener Fläche ist die Südseite der von O. nach W. verlaufenden Beete am wärmsten, darauf folgt die ebene Fläche und an dritter Stelle die West« wie die Ost-Abdachungen der von O. nach S. gerichteten Beete, während die Nord« seite der Beete von O. nach W. die geringste Temperatur ausweist. 7. Im Vergleiche zu einem im Beete niedergelegten Ackerland zeigt das eben bearbeitete sowohl eine gleichmäßigere als eine durchschnittlich höhere Erwärmung. Mit Rücksicht auf den Einfluß der Bodenwärme bietet deßhalb die Eben-Kultur größere Vortheile als die Beet'Kultur. (Bauwesen. Sägespäne als Mörtel» zusatz.) Sägespäne sollen sich als Bindemittel sehr gut, selbst besser als Haare, bewährt haben. »Ein Praktiker, der davon tiei dem Verputz seines an der Küste gelegenen und hestigen Stürmen zc. ausgesetzten Hauses Gebrauch gemacht hatte, empstehlt deren Verwendung angelegentlichst. Die verschiedsnsten Mittel, um einen den ungünstigen Umständen Trotz bietenden Verputz herzustellen, waren ohne Erfolg gel^lieben. Die Sägespäne werden behuss dieser Verwendung getrocknet und gesiebt, um die größeren Fasern herauszubringen; die Berputzmasse wird dann dem Herrn Jesu allein — dasür wird Sie zur Strase sechs Monate, statt in Ihrer Zelle in einem dunklen Gefängniß zubringen, bei keiner anderen Nahrung, als Wasser und Brod — zur Adtödtung Ihrer FleischesgelÜste wird Sie beständig den Bußgürtel tragen und sich alle acht Tage geißeln! Zugleich erkläre ich Sie als unwürdig aus dem Orden der Frauen der heiligen Klara verstoßen und setze Lie zur Laienschwester herab . . . wenn Ihre Ltraszeit vorüber ist, wird Sie sich in die Küche begeben nnb den Mägden helfen . . Maria kniete noch immer wie unbeweglich, aber sie glühte vor Scham, Entrüstung und Schmerz. „Stehe Sie nun auf — bedanke Sie sich für dle gnädige Strafe . . „Hochwürdigste Frau Mutter", stammelte Maria unter stürzenden Thlänen ich kann es nicht ... ich bitte um Milderung! Allem will ich mich gern unterwersen, . . . nur die Herabsetzung erlassen Sie mir . . „Ohne Widerrede! Sie hat sich selbst erhöht, also muß Sie erniedrigt werden... man nehme ihr den schwarzen Frauenschleier al', dessen sie unwürdig ist!" „Barmherzigkeit!" rief die Verurtheille, indem sie den Schleier festhielt, nach welchem eine der Rathssrauen schon die Hand ausstreckte. durch Vermischung von einen Tlzeile Cement, zwei Theilen Kalk, zwei Theilen Sägespäne und süns Theilen scharfen Sandes hergestellt, wobei man zuerst die Sägespäne trocken mit dem Cemente und dem Sande vermischt. Zilarburijer Zikrichle. (Verdienstkr e uz.) Dem Echuldiener am hiesigen Gymnasium Herrn Franz Drexler ist vom Kaistir in Anerkennung seiner vieljäh« rigen und eifrigen Dienstleistung das silberne Verdienstkreuz verliehen worden. (Spende.) Der Kaiser hat zur Unterstützung der Bewohner von Doliroszen, welche durch Feuer geschädigt worden, aus seiner Privatkassa tausend Gulden gespendet. (Hagel und Wasser.) Im Bezirke Pettau sind bereits sechzehn OrtSgemeinden durch Hagel schwer betroffen worden und zehn Ortsgemeinden haben durch Ueberschwemmung gelitten. (Bauernfänger.) Die Bauernfänger Anton Logaritsch und Mathias Maichenitsch, welche auch in Marburg ihre Gaunereien — das Spiel mit den drei Nußschalen und dem Pfefferkorn — getrieben, find in Cilli wegen Betrugs zu schwerem Kerker auf die Dauer von zwei Jahren und sechs Monaten verurtheilt worden. (An sgesu nden er Leichnam.) In Noßhos bei Radkersburg, wurde der Leichnam eines Unbekannten ans Murnser geschwemmt, welcher ungefähr zwei Wochen im Wasser gelegen. Der Aufgefnndene dürfte 45 Jahre alt gewefen sein und war keine Spur eines Verbrechens zu entdecken. (Kir chenraub.) Mittwoch Nachts wurde zu Gairach bei Tüffer die Pfarrkirche erbrochen, die Sakristei und der Tabernakel «ufgcsprengt; die Gauner fanden jedoch mit Ausnahme des Opfergeldes im Betrage von einigen Kreuzern nichts, was sie für stehlenswerth hielten. (Aus dem Kampfplatz der Arbeit.) Im Tagbaue I zu Trifail wurden durch einen Erdrutsch zwn Taglöhner lebensgesährlich beschädigt. (Ernennung.) Herr Dr. Joses Ritter von Scheuchenstuel, Adjunkt des Kreisgerichtes Cilli ist zum Bezirksrichter in St. Marein ernannt worden. (Impfung.) Heute Sonntag den 30. d. M. Nachmittags 2 Uhr wird der Herr Kommunalarzt Urbaczek in der Mädchenschule die diesjährige Jmpsung beginnen. (Volksfest.) Heute Nachmittag wird zu Radkersburg (Hummersdorfer Wald) ein Volksfest abgehalten, dessen Reinertrag für den dortigen Krankenverein bestimmt ist. (Südbahn.) Die Tages-Eilzüge Wien- „Mein Gewissen sagt mir, daß ich das nicht verdiene — nur der Bischof hat zu entscheiden, ob ich des Schleiers wÄrdig bin!" „Wir haben unser eigenes Gericht, mit dem kein Bischof zu schassen hat — nehmt ihr den Schleier l" „Thut es nicht", rief Maria außer sich und nrU einer Geberde, als wollte sie sich zur Wehre fetzen. „Rührt mich nicht an . . . ich dulde es nicht!" „Nicht dulden? Will Sie sich" auflehnen gegen Ihre Olirigkeit „Nur gegen das Unrecht, das mir ge-schieht! Niemand hat ein Recht, mir diesen Schleier zu nel)men — ich habe ihn nicht aus Euren Händen ... ich habe ihn von meinem Heiland empsangen ... ich lasie ihn nicht..." ^DaS wollen wir doch sehen!" rief die Aebtisiin, indem sie rasch nätzer trat und den Schleier saßte. Gegen sie wagte Maria keinen Widerstand; stumps und gefühllos ließ sie sich die Frauenzicrde vom Kopfe nehmen und sich ins Gesängniß führen. Als der Eisenriegel hinter ihr klirrte, sank sie mit dem Antlitz auf das kalte Ziegelpflaster nieder und flehte lange in brünstigem Gebet. „Ich habe Niemand, als Dich, o Herr", flehte sie; „zu Dir rufe ich empor aus nieiner Tiefe ^ ziehe Du mich hinauf zu Dir, oder gib mir Triest werden vom !. Juni an während des ganzen Sommers in den Stationen Tüffer und Nömerbad anhalten. (S ä n g e r - A n s s l u.g.) Der kiesige Männergesang.-Vercin veranstaltet mit seiner Hauskapelle ain 6. Juni l. I. einen Aueflug nach Ehrenhausen, woselbst in Herrn GaarS Gartenlokalitäten eine Konzert'Liedcrtasel stattfindet. deren Neiiierträgniß dein Freindenverkehrs» Komile von Ehrenhausen überinittelt wird. Die Abfahrt von Marburg erfolgt Nachniittag mit dein Gelnischten-Zuge, die Rückfahrt von Ehrenhausen init dem Personen- eventuell Lastenzuge, da die Vereinsleitung bei der General.Direktion um ermäßigte Preise und um eine spätere Rückfahrt als mit dem Personenzuge ansuchte. Die Erledigung dieses Gesuche« steht noch aus und wird nach Eintreffen sogleich bekannt ge-gebeii werden. Unterstützende Mitglieder des Vereines haben bei der Liedertafel freies Entree. Jin Falle ungünstiger Witterung findet der Ausflug am 13. l. M. statt. (E ifenbahn Pöltschach-Sauer-br u n n.) In SauerbrulNi liat ein Komite über die Erbauung einer Seitenbahn Pöltschach-Sauerbrunn verhandelt und war letztere Gemeinde durch die Herren A. Kurz, Dr. Glcr, Brunnenverwalter A. Fleischmann, Bürgermeister Aschgan und Geineinderath Pototjchnik vertreten. Herr Oberingenieur Wiesinger von Marburg erörterte seine»» Plan: diese Neben» bahn hätte eine Länge von Kilometern, ginge von der Station Pöltschach Über das Drauthal, längs des Vizllalhaleü nach Gabernik und würde die Ortschaften Kostreinitz und Rad-mannsdorf berühren. In Gabernik wäre ein Tunnel von 460 M. Länge erforderlich. Die Gesammtkosten werden auf 673.490 fl. berechnet. Für die Geldbeschafsung soll eiire Garantie von b'/s Pz. Zuisen und Tilgung gewährleistet werden. Letzte Post. Die slovenischen Parteiführer haben sich dahin geeinigt, vorläufig keine weiteren Ansor« derungen in der Sprachensrage zu stellen. Die Verhandlungen zwischen der Südbahn und der Regierung, betreffend die Steuerbe-sreiung der ersteren werden nächstens wieder ausgenommen. Der Bischos von Brünn hat in einem Hirtenbriese sich gegen die politische Thätigkeit des Klerus ausgesprochen. Taaffe und inehrere Mitglieder des Ministeriums wünschen, die Lösung der KabinetS-krisis bis zum Herbst zu vertagen. In Epirus ist eine grobe Hungersnoth ausgebrochen. Deine Kraft, zu dulden. . . mein geringes lnenschliches Können ist zerbrochen . . Es war vergebeilS; das getretene Herz bäuinte sich in ihr gegen das erlittene Unrecht auf; sie war das Opfer einer planinäßigen Verfolgung und keinen Schutz ailf Erden — keinen, als ihren treuen Pflegevater, denii das wubte sie gewiß, er hatte sie nicht verrathen. der Brief war also ausgesangen worden und sicher gar nicht in seine Häiide gekoininen. Die Nacht brach ein; mit ihrem Dunkel lagerte sich ein Gefühl der Verzweiflung aus der Ausgeschlossenen. Sie raufte sich da« Haar, sie rang die Hände und rutschte sich die Knie wund; sie rief in den jainmcrvollsien Tönen nm Erbarinen und Hilse — ihr Geschrei verhallte an den tauben Quadern des Gewölbes. Dann ward sie augenblicklich ruhiger — sie gedachte der Zeit, wenn ihre Buße überstaiiden sein »vürde . . . sie sah sich als Magd in der Küche stehen .. . entehrt, verhöhnt ... sie horte die Spottreden der Nonnen, sie silhlte ihre stecheirden Blicke, und, wie uin ihnen zu entgehen, stürzte sie wie ailßer sich zur Thüre uiid rüttelte daran. Oortsetzung folgt.) Wir macheu hiedurch auf die im heutigen Blatte stehende Annonce der Herren linaimniin in U«>uknr,c besonder» aufmerksam. ES handelt sich hier NM Original-Loose zu einer so reichlich mit Hanpt^^eminnen ausgestatteten Äerloosung. daß sich auch in unsererGegend eine sehr lebhafte Betheiligung voraussehen läßt. Dieses Unternehmen verdient das volle Vertrauen, indem die besteu CtaatSgarantien geboten sind nnd auch vorbenaunteSHauS durch ein stclS streng reelles Handeln und.AuSzahluug zahlreicher Gewiuue allseits bekaunt ist. I V. n. Damliitpitvl ßi^t I^aekrieltt voll tlöm bst>ül>on(lsn » » Ilinselisieleu des d0eir>viir ^ Dorncloolinnt «To« 1 v^elelwr naeli lanx^eiu selnnoixlieliou I^eidou, vorsvlwu unt äsu IilziliZen 8terlie8l».ln'l^-^ luentell, llöut.6 L (llir üllvlßonZ iiu 68. 1^(zl)ev3ja1^rs seli^ iui Hvrrn elltselllatLu ist. « Da» I^eielivttl)68!mglliss i1n6vt LountaA 6ev 30. cl. uni 6 Illtr ./VI)encl3 vom > D0niIvai)itkUil,.u8L uns » Div I^xetiuien >veräorl ain 31. (l. um 8 Illir in der Vmullirellv ttl>8e!la1ton K Vierden. > Oer Verstorlieuo ^irä dem fronuneu ^näenlcen eiuptolilen. I >l5l.rl)urg !un 29. ^laL 1880. W N. »tolsrm. I«eic^en»ufbaUrunx»- unä IZ«oräi?uvx«-^nit»1t. Nr. 5269. (6U Kundmachung. Vom Stadtrathe Marburg tvird zur allgemeinen Kenntnis gebracht, doß der Kommunalarzt Herr Urbaczef die Hauptimpfung Sonntag dcn 30. Mai 1680 um 2 Uhr Nachmittags in der Mädchenschule am Domplahe lieginnen und an den folgenden Sonntagen den s'. und 13. Juni 1880 forlsrKen wird. Marburg am 28. Mai 1680. Der Bürgermeister: Dr. M. Reiser. Nr. 5009. (576 AicherheitWache-Itellell. Beim Stadtrathe Marburg sind mehrere Stellen bei dcr städtischen Sicherljeitstvache mit täglicher Löhnun^^ von 1 fl. ö. W. nebst Ausrüstung und gemeinschaftlicher Unterkunst in der Polizelkaserue zu besetzen. Bewerber led ig en Standes, rststig, mit dem Körpermaße von wenigstens 1 70 schretbkundig, mit unbeanstandetem Vorleben, liaben sich bis 15. Juni 1880 Hieramts persönlich zu melden. Marburg am 20. Mai 1880. Der Bürgermeister: Dr. M. Reiser. Wl^ KinkadlMg zur Met^eitigung! "IWI D ^ Wir haben ein große« in ^ IllQsar. Q-olÄrsQiSV ^ gebildet (SiZVQUladlc»!» ItT an »velchem Jedermann mit beliebigem Antheile par- AH tAL tizipircn kann. Fiir je Nominal I00V sl. Ungar. Goldrente erachten mir eine Deckung von zirka 40 fl. in ^ W Baarem oder Werthpapieren für ausreichend; an Provision und Courtage berechnen mir blss 50 kr. für ^ 1000 fl. (weitere Spesen lausen bei dieser Spekulation nicht auf). Jeder Autheil wird separat atigemickelt. W ^ Nähere AilSkunfte nebst ausführlicher Motivirnng dieser SpeknlationSrichtnng, deren Chancen, Einleitung«. ^ ^ und Abschlußzeit enthält der Leitartikel „Unqariscbe Gvlvrent," in Nr. d dcr M Zt-itschrift für volkAwirtl»?ckaftliche Intkrrsscn, welche nebst wiinschenSwerthen Auskünften ^ franko ttttd gratis — zugesendet wird. _ (604 ^ ^RiktriiAv kür ÄiV Ic. Ic. IkÄrsv ^ ^ in allen Spekulationsarten M ^ prompt nnd diskret bei mähigsten ProvisionSansä^en', Details bereitwillig. kanictiaus „t.vitlla", VVivn, Nviävn8vl?u88 t. ^ Bauvergrbullg. Von Seite der Gemeinde-Sparkasse Marburg tvird die Heistellung einer Gartenmauer bei ihrem Gebäude in der Psarrhofgassc im Offertwege vergeben; Unternehmungslustige werden hiemit aufgefordert, ihre diesbezüglichen schristllchen Offerte bis längstens 15. Juni l. I. bei dcr Direktion der genannten Sparkasle einzureichen. Plan, VorauSmaß und Aeding-nifse liegen ebendaselbst zur Einsicht auf. Gemeinde-Sparkasse Marburg am 22. Mai 1880. (580 Vniivlvni likltvn kill dmNkz kruÄ Möllzföülö. 615) Die...... VklLkl, Kieävi'Isgo: 8toptiali8plak Ki'.k. ^ Iisedrvn uns, vis-äsrkolt dollknnt-umaLlioll, äasg vir, um 6»s k. 1. kublillum vor äsr uns so käuLx naetiKesÄlsellton ^ullä ulis sslbgt vor „Zum Äerjackl!" Erlaube mir dem ?. I. Publikum die er« gebenste Anzeige zu machen, daß ich meinen bekannten schönen Garten eröffnet habe; sowie, daß bei mir von 7 fl. aufwärts vom 1. Juni an im Haus und t'lber die Gaste im Abonnement gespeist werden kann. Für reichliche Austvahl in den Speisen soivohl zu Mittag, als auch Abtndg und zum Frkhstillk wird auss Beste gesorgt. Mit nachstehenden Vrtränl^tn kann ich das ?. '1'. Publikum bedienen.: Tischweine: Alt Sauritscher.....^ Liter 40 kr. Neu Johanniöberger .... „24 kr. Ataschenweln; Jerusalemer . große glasche 90, kleine 45 kr. Pettauer Stadtberger „ 70, „ 35 kr. Göh'schlg Märzeultier Liter 20 kr. Um geneigte» Zuspruch bittet hochachtungvvllst 6! 6) Gastwirth. Edle Menschenfreunde werden von einer armen, gänzlich verlassenen Witlve innigst gebeten, eines von ihren sechs Kindern an KindeSstatt zu übernehmen. (DaS älteste Kind ist 8 Jahre alt.) Adresse itn Comptoir d. Bl. (579 ^ Llztlslisll-u Uovalt. Lotiaektöl unssrsr LtadlsokreidkeäsrQ im lunsro, sovio aussev auf 6sr Ltiqusttv mit äiossr von uns ß^ssot^Iiob reAi8trirtsll 8tzdut-m»r!cs uaä uassror I^'irma^eiedllunx verssksa dadsu uvä äass, vo äioso ksklev, äas k'aiirikkt uiedt klg äas uvseriAo an2usvtisll ist. (542 chMvtivr»«« 4K4) kvivlimv^oi', ooväitor. Wvhuuugeu! grvHe uud kleine, gassen- und hofseitig, sammt allem Zugehör, besonders: 1. Stock eine elegante Wohnung, Gassenseite, mit oder ohne Gartenanthkil. vtuch eine kleine schöne Dachwohnung (3 fl. 50 kr.) Mühlgasse Nr. 7. 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Publikum ergel)enst an, daß er einen Verschleiß von allen Sorten Kum, 15lannt>vein und stärkster in der Vowxa.ssv Xr. 2 (598 eröffkiet hat und zu billigsten Preisen verkauft. tos. k'l'UggvI'. (51 Sviurivd ürilppvll in Unrkurk, iilielil« Larlens«!«» empfiehlt seine photagraphischen ^Irkeiten. Ichöllt Ilimmerlvlihnungtn, nach Uebereinkommen auch möblirt, sind zu vermietlzen bei Frau Therese Rauschers Wein-garten-Nenlität in nächster Nahe der Bahnftatiou Lembach. ^591 Anzufragen Burggasse Nr. 8 neu. Nerantwortlichf^RedotNi'U. Drn«k vrd Vulag van »dnard Äavschitz tn Vlardurg. Nerantwortlichf^RedotNi'U. Drn«k vrd Vulag van »dnard Äavschitz tn Vlardurg. Mit 1 Bogen Beilage. Beilafl». zu Rr. 65 der „Marburqer Zeitung" (1880). N 6 I ^ 6. let» dem ?. "1'. ?ul)1ilcum lüemit ki'ge^iknst aii, tZass icli 5ür dio k^oinmsrsaisou stets ,^s0l 25,000 20,000 15,000 12,000 1 1 1 1 2 2 5 S 12 1 24 4 6ev. 8000 3 5Z 6 08 214 10 2 531 673 950 6000 5000 4000 3000 L.^ 2000 1500 1200 1000 alil 500 300 138 10,00025150 ic. tt. Die erste Gewinnziehung ist amtlich und nnwider ruflich auf den 9. nnd lv. Julii 188V festgese^t und kostet hierzu da» ganze OnginallooS nnr 6 Mark oder fl.3'/, das halbe „ „ ö „ „ „ 1'/« das viertel „ „ 1'/, ^ 90 kr. und werden diese vom Staate garanttrteu Hrlgi naltoose (keine verbotenen Prolnesseii) gegen <^in sendung des ZSetrages oder ^ost-Oinzaykung nach den entferntesten Gegenden von mir franko ver-sandt. Kleine Beträge können auch in Postmarken eingesandt werden. Das Kaus Steindecker liat binnen kurzer Zeil grosse Hewinne von Mark 12ü,0v0, 80,000 und viele von »0,000, 20,000, 10,0000 u. s. w. an seine Interessenten ausbezahlt und dadnrch viel zum Gliicke zahlreicher Familien beigetragen. Die Einlagen sind im Verhältniß der großen l^haneen sehr uubedeutend nnd kann ein Gliickversuch nur empfohlen werden. Jeder Tl)eilnehmer erhält bei Bestelluug den amt lichen Plan nnd nach der Ziehung die offiziellen Ge winnlisten. D^e Auszahlung oder Versendung der Gewinne erfolgt planmäßig und nach Wunsch der glücklichen Gewinner. Aufträge beliebe man umgehend vertrauensvoll zu richten an die ttewührte atte Airma vanl(- Sc VVoo»i8vIgv8ekäft, ttamdurg. I*. Da» Kaus Steindelker — als überal solid und reell bekannt — hat besoudcre Reklame» uicht nötl)ig: es unterbleiben solche daher, worau verchrl. Publikum aufmerksam gemacht wird. Kefchäfts-Eröffnung. Oiiomiseiiv fardon, vorzügliche l.ael(v, firniLS, firniss-fardvn und Lrclfartivn zu billigsten Fabrikspreisen. — Alle Gattungen I.aokii'-, lVlalvr- und /^nsti'kieii-pinsv!. /arbtn-Mbrik in Vlikr-Kötsch. Gearündrt im Jahre 1865; «»»gezcichnlt von dlr k. k. st-iermärk^ LaiidwirllischaslS-Gesellschasl im Jahre 18SS zu Marbur^i, sowie im Jahre 1870 zu Graz. (1,67 8tr()1i- iivcl clos ksri?elmr smpiielilt 2ur eilt reiel^ sor tirte» I^a^or von SorrvQ-, vs.mon- uvä XiQÜvrdüivQ nklell tittr QvuvstvQ uriä oIvKÄUtvStvQ?l1 stSlUllSllÜ lixvQ?roLsvQ. (210 ^uelt ^eräen Ltrodkütv sium putLSn, Ls.rI>vQ und luoÄvruivirov angeuommLn. Korbslechlkr üostjitk empfiehlt sein gut sortirtes Lager von besten, elegante st en und billigsten Kinderwagen, Blumentische, Ktist- und Hol)körbe, Lameu- und Einkauf körbt, Wageuflechteu, überhaupt jeder Art Korbsitchltr-Arbeit eigener Erzeugung. k'oi'tüimnl! kvst^ali, Gßvd» VroininvIinaolRvr, IZralitHVObvr» EAltterstrtvkvr, empfiehlt seine Arbeiten eigener Erzeugung. Marburg, Hauptplatz Nr. !4. Eisenuiöbel-FOrik von Kkivluirll üi Villip, in Wie» IN., Marxerttafse Nr. 17, neben dem Sophjendad. Da wir die CommisfionS-Lager in den Prvvinzru sämmtlich eingezogen, weil eS häufig vorgekommen, daß unter dem Namen uuserer Firma fremdes und geringeres Fabrikat verkauft wurde, so ersuchen wir unsere geehrten Annden, sich von jetzt ab virecte an unsere Fabrik in Wien wenden zu wollen. (764 Solide/t gearbeitete Möbel für Salon, Zimmer und Gärten find stetS auf Lager und verkaufen von nun an, da die Spesen für die früher gehaltenen Commissions Lager entfallen, zu 10°/, Nachlaß vom "l^reiStartf, ivelchen anf Verlangen gratis uud sranco einsenden. Eine ItiMlNttWlilitttttlg, 10 Minuten vom Bahnhose entfernt, bestehend aus 2 Zimmert?, Sparherdküche uud Voven, ganz neu hergerichtet, ist sogltich zu vergeben. Auskunft bei Iosef Kermcg, Grazer. Vorstadt, außer der Mauth. (504 Ein geräumiger Keller ist mit 1. Juli zu vcrmiethen bei Ulrich in der Kaiserstrasjk. (üZü Keller auf 100 Startin bis 1. Juli zn vermiethen. (58!i Hofwohnung, aus 2 Zimmern und Küche bestellend, sogleich. Aiellingerstraße Nr. 8. Nr. 6108. Vxeklltive (537 Faiillliffell-VtlsteigerlUlg. Vom k. k. Bezirksgerichte Mart>urg I. D. U. lvild bekannt gemacht: (!^S sei über Ansuchen der Gelvetbebank für Böhmen und Mähren in Prag die exekutive Feilbielung der der Firma Albrecht und Pock gehörigen Fahrnisse im Schäßlverthe pr. 3805 sl. 21 kr.. GeschäslSeinrichtunt,, Lpiri-tus, Liqueur Zc. und Vuchforderungcn im No-minallverthe pr. 4705 fl. bclvilligt und hiezu zwei Feilbietungstagsatzungen, die erste auf den H. Juni, die zweite ouf den S». Jnni 1880, jedeemal von 9—12 Uhr Äor- und von 3—0 Utzr Nachmittags iin GeschäfiKlokale der Exekuten mit dem Beisa^c angeordnet, daß die Psandstücke bei der ersten Feilbietung nur um oder iiber den Schahungs- resp. Nominallverth, bei dtr zweiten aber auch unter demselben gegen sogleich? Bezahlung und Wegschaffung hintan« geglben werden. K. k. Bezirksgericht Maiburg l. D. U. am 23. April 1880. SV» Fensterstöcke sind zu Verkaufen. (Innere Lichte 92X160). Anfrage im Comptoir d. Bl. Kar Erlangung u. Erhaltuag der Gcsundtititj hat sich seit jeher bestens bewährt eine Dlutreinigungg - Cvr im Frühjahre, iveil dnrch eine solche mancher im Körper schlummernde Keim schwerer Krankheiten auö demselben entfernt wird. Das nusKexeiednvtsto u. Alittel die^n ist »U. II v r v » k n ) « verstälkltr 5ar!iapariIIa.8xruk» A.^erVaSny's verstärkter Sarsaparilla-Syrup wirkt gellnde auflösend und in hohem Grade ^!ölnt-verbessernd, indem er alle scharfen und krankhasten Stoffe, die das Blnt dick, faierig, zur raschen Circu lation untauglich machen, auö demselben enlfernt, so wie alle verdorbenen und krankhaften Läfte, angehänf-ten Schleim und Galle, — die Ursache vieler Krank-hetttn, — auf unschädliche und schmerzlose Weife aus dem Körper abscheidet- Seine Wirkung ist deshalb eine ausgezeichnete bei Hartleibigkeit, bei Blutandrang nach dem Kopfe, Olirensausen, Schwindel, Kopsschmerzen, bei Gicht- und Hämorrhoidal-Leiden, bei Magenverschleimung, schlechter Veidauung, Leber- und Milz-Auschwcllungen, ftrner bel Drüsen-Anschlvellungen, bösartiger, ^Flechten. Hautansschlägen u. veralteter ^liphilis 1 Oi'ixiiuü-l! .^liinnit Uro- «ediiie jii., kr. nleki' tili' Ceutrai'Vcrstnduugö-Dtpotsllrditprovinztn: ^ie»i, ^putlleke „/ur liurnlller/izlieil" des IIvi I»»»!»») . Nenban, Kaiserstraße lßßh, Vckc der 9teustiftc^asse. Depot filr Marburg I. Vancalari, Cilli I. Kupferschmied, Deutschlandsberg MuIler'S >^rben, Feldbach ?ul. König, Petta u Jg. ^I^^liri'alk, Rad kerSbnrg C. Andrieu, Graz Ä. Ncdwcd, Klagen fnrt W. 5hnrnwald, i^^aibach VirschiP. ^4'^^ s t» « s ^ . « - « s "« .« 5 L D « «s- s ? « « s »» »» N tzK » « « « « öv I ^ ^ ,0 « I I s ^^vv oci O V VV»^«k?V'^00 ?>! >?>> S) O z »/s ».'? »tS 0Ä s oo »o e^i «z> r» rc> « » « 5») s «> « 'S N L r: L ? »I -- 'N -V s ^ »v ^ ^ ?i -V.^S -. S «-- oo ^ ^ QZ « Q!2. ' os r» > oo . ^ « L . »> ^ tr^ i! rz M ^ ^oo ^ »» L ^ ? s ^ s -i!- ^ L LL^oo s sL ^ /v ^ ^ ^ ^ u-, ^NNÄ . r- Q -H .« .'s «cz " ^ e -« ^ « L ^ ^ ^ ^ »s ^ 's '5'?^ ^ s s e N?ZS:ri ß L -- '«ZL. L.^c^L »I ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ «:»»-» <«» s ^ r- « >-^L L L r- s A«NK « s L ei r- « »'L SS s :z -Z^sss «Nc^D ^ LA -L r: s s s x. r: s ^ ts: S «? >-» Z xs >-» Z xs ^ _ _ ^ »^'L '^Slv-^ LKK.S S rs N o? ^ »K i0 m I-« «7^ « « «> a V !? > «> K oo « » 2 <) L is^ (Äs ^>0 »5» co c>? « St s I l!", eo a> I os —> s c>s i'^ V oz l» ---i «^ <--> V tö Ä Ä 8 oo oz loo »/? ov ?O SS d» CI ^ ^ l» V c?^ -l' c>! ?ö ^ M s>« I> oo 'S ro V c:> o> s " s ^ ^ s? e« -«2 ^ ^ V«Z 's g LKZ L S N . ^ . ^ sS r- s N ^ -:-- .«a L »)» o »L s L ^ I»- ^ »« t»» ^> «L -2 »- >? «s ^ L "Z r- L s ^ »z ^ ' «s L «S-. s > r- x, . SS » ^ s » s ' N ^ Z xs V « r: /2 « n ' L ?-« «O «.» ^ -o L . s »» ^ « Zl» 0>. ^'-S Ä' s oo L ^ L -r--S> ?E> <7? FZ ^ -K« -s ^ .« ^ L 5 L «.s ^ s >» >» e «r^ S? ^S ZK ZZ - - ^ " «Q ^ «« L « .4— » >Q ^ «K --Ä ^ >c» 'S'L - L KZZ SS ^ oo r^ oo «z « oo oo 0Z «--« -? s «r-^ ^ s »» » ' . L "ZL e: L. ^ >s -S s o »» « ^ v--e ^ L — Q « V» L >a "ZL e: L. ^ >s 's L k^ !! a ^'L-- V 'S o s V > S) « V « a » « ^ « 'S >s « .K - ' ». L 'S L . S^N KS ^ v oo « r-»» s L « L L ^ »Q i-i l?» S» « — es ^ ^ ^ ^ ^ « /s -Z. s 's 's GÄ c» N s s ^ »- 2Z ^ « GZN«^.S » SS UV ' ^Ko-, HV s »» « «K" )- - s SS .« r: « «» s »» s L "g ..o S L ->« '« cz^'v «zz ^ --Z s s ?SS L S e ^ » L Z °S Z s «v o -s Ä) K ^ »tZ --« s oo e>z >»»« ?o ^ oo o> ^ oo «o «o oo t» e»« «-< ro «z « M S <0 u? r^ V >o v>z >»^ I»^ ^ «> oo « US» >:Z N r-« ri r: « »^ ^ S '!«« o? V »kz t» ös oo oo oo "»I S'I « l>^ » s . -L- .K . s . . L ' « L»^ ' L ^ sKu L »-» s k-v ?i. L K ^ 's, n? .« s ?z s «z r- T «.« L «.« e K «LS xz «< L W» Sü" x. L — /Q >« I^ L'S' »^V i^ r-s »j »'s s>^ ^ ?- « « L .V « S xz »s» ^ rz l! ^ ^ . kZ »s ^ « ' -ZD L^^-Z. ' '^N5^ S:2 ^ . ^ oo US ^ L^-^L L L — v! o? e -L" - ö . ?Ä . Lso > o o? -Z. r- ^ ' ^ s ^Z- ->?. ^ » s Z oo »» c» « «-^ » ^ s N L i'^ >o s r- sRZZZ-Z '« .' :? . x> . « 'K >s « c» s rs « ^ - '-2Z ? SS /S « L r- L L^.S s ». L s « L ^ >S^ « o ^ L — »-> ^ r: »- <0 ^ r- uQ s s o ^ M S S >s> «VN K .--, S1 os ^ »«» ro r^ « « >«z e «v <:0 «. S « » V ^ ^.i- 'S ^ L °ST« . . Z^kHö x; L s ?>s ?>» ^ l? k« ^ ^ 'Dz ^ ?! 2 '2 ^ « ««N <--1 o« os ,«-' 'L >es !»^ «I ^ s -«, S D.S S L s tzQ R « « V S « 'S s W »q !°. -s^ s M . ^ ^ rs G 'S US « » »» rz »» k? », »c»>»» - e«^ ^ Q S S l^ 0> M s c» t» ^ a» V ^ e», s o, I?, 02 'ch ^ ?»-< <>« s O s o» s i-« s s s V s» oo « »n s V o> a? oo ^ o« os ?>> SS ^ >-7 <>s « 0H oo oo SS V — oo »o s o:» o> ^ c^i «o "oo s «? I I s »>» t/s SS -« SS ' »n s V o> a? oo ^ o« os ?>> SS ^ «s> « » » <.» :« -» «.» G r-« .» — ». "K -?-«- . L OO ^ « oo x:» . ^ r; ^ „ L ^ ^ ^ ^ c» ^ »A.'? « ?Q^ » — ^ ^ ^ s L 0 « r-s N X2 . « >0 . ^ r- 'S ^ ^ . r-:« s . L 'S !!: 7!I e L xKSS »> o? eZA k» N AI ^ s ^ « s L ^ .S S ^ HZ r, L « o-s o r- »- ^W »»s^SS s s S» e t k^ s 6^ «- ^ »> ^ -SZ 'L- W >-» rs « s ?N öS «s SS « oo oo »rs SS SS s V rs s SS c« <>< s oo oo »» oo oo o> tlS «» s »-»I SS o» ---- o> ^ SS o> co e^ --« s c»> oo oo .a ^ -SZ 'L- W >-» rs « s ?N öS «' » « . L K , o s . ttZ « r-S >c> S> W s s s Z? s o «?> ^ « Zi L w0 ^ « oo x, l» ^ r: L.? ^ ». . ^ -» <7, a- L N M .Q SS 'S s >« r-s r- 'S K >Q r-s R r- c> « «v s s, L o^ SZ — r- L «> s s» <->« « L ^ 's'v' L .. LH :s- -ZZN L L L ^ ?KK S »L » « »- « .._ s ° s S ? L s s S w oi »tt «o oo eo c» e»i c^i s s> «> « « lZ L S «s '? tt, s.kv «st ^ .Z « L? « - N Z» s s ?: k U? s k S» ^ os t7? « L Nn ° ?: G « k- L Z L -wF c: «>.!: SS «»? L « ^ r: s- . »« v ^ «»».' s L-d ° W « «» « » a »« «» Ä »« »» S « »« i» Z» L S >!, v I» -Q /V S '» V »« /» t« S S -! V V « 6^ « S s K w S S » -e I S> l» s A o> o» o> ,/s »» SS »/s os «o «o »a ^ s» ^ ^ s r^ t» os s t» s» ?o»«? SS ?o a> i'» s «>« d» ^ u» oo «o d^ ^ .-I SS ^ ,--> SS«KS'<00t«»SSS SS^S'«SS'.-l»'-'-»«S SS ^ «o o>s ^ «v oo s» o< >» oo "qi ^ d>»si'»sss>'chss «H SV S1 «,> SS s ^ t/s s S«<^?0Sd>.^»r»oor» ^0>«l>. szoo<»-,<0d»'«>>»-«os«^ oo oo .»^ s o> SS oo?o SS A «o A «o « oo «?» s l l l l l l l l I l ll lA! I «s >o ,>-« SS l lZ l sA s> —' s SS »/> »>» lÄ Zk> ^ ttS SS ^ V SS^ »a SS?< ^ s> e^i d» >»»« ^ I I ^ Ns »/s SS a» — »»1 s»» V ,» s o> SS »rs s^' «Tch ,» SS oo ei v u? ^ d- oo ^ V oo SS . i» s ci »tS c» V oo s< ^ SS oo ^ SS ös s l^ os^ »» s V s SZ »z »ts SS s s» »ts c^i SS ^ » S t". !o Ä 8 ^ s Q s SZ»' oo ^ s c^i os <--«'»»« SS SS »/s s ro m i>> ?>» e^ V <» >. s'«S o> j »-«i» t^l^-q'./ssss ^?«oooor--^ro»?^ oo«?»«Si'»^os^co ^ 0Z oo «o s oo V c»« ^ SS ^ « ü ^ »N LS «L-'^Us e 'S s ' c: oo ^ i!. .00^ ^ S »» L ^ L . «» Z? 'S '« --- ^ -L Z ^ « s «- « « « T>.^ . -c» »?!:,« i- e: - r- ^ s LV o « ^ ^ :Zs >r» ^ s o ^ ^ ^ ^ L -»^ «--SL-s '-, s ? »» L o s ^ kz:«'^ L ^ ^ I?. c: S ^ ^ ?? r-s s» r: s ^ ^ ^ s 8 s s ^ ^ «->>«>» ' ivN.«"W. L « ___ SS SZ r: s 8 ? '« ». L 'S A « s »» L « s» « 'S « ^ L ^ L « ^ r-e s 'S K s > ^ « s ^ L 'S s««<7,Rs;« r^ oo oz s ?-« s», sz r: s L « ^ ^ ^ !?« s^ s s S^L^-ZZ S <-^g^«^N >-< o>< ss'^^ t«s -ZA -T-Ä ^ >« v - L x.S^ r-M- S«?-' . U-. L o». s s^ ^ ZKU« V d» oo« cr z s a o v » o «I « . r- »L o — «A "N s'« a ^ o> V ^ L» o ^ »« s A- N" L?? ? SV o -s «L k- r- ». « -A L « r- -LL <,« L xz » US^ 2 Z? ^ L ^ S'S.Z ZS?W cz « »» ix. v »» s-s," v.'i: »» «Zd^ >o »« « X2 -Ä L 's"SZ. LZ L «o H» ^ ^ ^ iS s R a « . « , »V I V M Z -» as K a » « r-« e »-» V 6) ^ ? ^ c» ?z .. ^ so r- L . Z K . — Z « " ^ L ^ s « 'S ^ a ^ 1 a « ». d, t!». G» o .0 «» «i « o ? « ». lt» s wQ «» oö Zoo oz »» «Q »»« oo o> eo >»»« . sz I >» l I »tS ^_ s tt» «r» Z 's « SS ios os I^ «o Is^ «r» Z 's « u. ^ v L s «» s « M r? L >S^ « « o v. s » -L ' i»» L « L g Z ^ T' ? 'L v I S «v s X» » s s; SS ios os I^ «o Is^ s e» -3 L ^ »« 8 - S" v s ^ a' » ^ L « . ° Z ^ 'S s z L L L a.N d a ^ -?.ö § c». S o ». Z ? o a o > >t» d: ^ o« »» ZZ » M L" ». » a o a » », S o « i», « S « M 'L «.W « « o > V Z >?» I S > V s « s j-L - « U!r> v s 'S s, g^ Osfl'Sul.l lod.sr' O^nlc^. Am 1. Oktober 1879 befiel mich die Gicht an meinem linken Beine vom obersten Gelenk bis zur Fußmilrzel derart, daß ich seit jener Zeit immer das Bett hüten mußte, ja in demselben mich nicht rinmal anfschen und rühren konnte. Ich suchte vergeblich Hilfe, denn alle ärztlich angewandten Mittel blieben fruchtlos. Da rieth mir vor beiläufig 5 Wochen meil! Nachbar da» Ich gebrauchte nach der beigegebenen Vorschrift davon und — Gott sei Dank — schon nach den ersten 14 Tagen des Gebrauches war ich iul Stande anfinjitzcn und etwas herum )n gehen Ich sage daher dem Erfinder, Herrn Oskar Silber st ein in Breslau meinen innigsten Äank für seiu ansgczeichnetts „Lreslauer Iliiiversmu^', welches ich jedem Leidenden nicht genug anempfehlen kann. ^eo? BartholomäLSchlojer, Grundbesitzer in Schönberg bei Oberwölz in Ober-Steiermark. Obiges wird hiermit der WahrhM gemäß pfarrämtlich bestätigt. Schönberg bei Oberwölz d. 26. März 1880. Pfarramt all. St. Ndalricum in Schönberg. Hammer, Pfarrprov. I i^Anmerkung.) Langwierige, veraltete, tief im Organismus eingewurzelte Krankheiten aller Art, insbesondere Gicht und Rheumatismus, Lähmungen, Brust-, Lungen« und Magenleiden, Hämorrhoiden, Knochenfraß, Flechten uud sonstige Haut« ausschlüge, Frauenkrankheiten u s. w., bei welchen bisher jede ärztliche Behandlung ohne Erfolg geblieben ist, werden durch den Gebrauch des Blut« ,lnd Sästereinigungs-mittels „UrssIaRiVi' RIntvvi'STiin" für immer beseitigt. Das „Breslauer Universum" ist per Flasche zu 2 fl., zum Gebrauche auf H Wochen ausreichend, nebst Gebrauchs-Anweisung echt zu haben: in Marburg bei Apotheker A. W. König, ferner bei den Herren Apothekern in Graz, F. X. Gschihay — Bruck a. d. Leitha, B. Böhm — Cilli, I. Kupferschmid — Feldbach, Julius König — Friesach, A. Aichiuger — Frohnleiten, V. Blumauer — Fürstenfeld, A. Schröckenfux — Judeuburg, Äoses Unger — Klagenfurt, W. Thurnwald — Leibnitz, Othmar Nußheim — Payerbach, Jos. v. Rottenmann, F. Illing — Villach, Friedr. Scholz. krM II. Ii. ffiv. kiliiikkeliilliiliklz-liezLlIselizll. ^RizsxnA au» ckvr MroMilllg ller Pa^agiersM^e V0M 2. .^!ai IM 1)18 iluk VVeitei'vjj. Von l.ini vael^ Passau täglieli e Illir I'rül^. (3:19 Von passsu naek l.ini tägliek 3 n l.jni naed liVlvN läZIieli ^/z8 ^kr I'riili. « prssstlUI'g naek ^'lan ttiZI. 6 Dkr k'riid. . vuäapkst vaed Vliivn tägl. e I^dr ^dknäk». n ^ok^US vaed vuäsposi täßlieli '/a2 Ill^r ^aelunittaß unä aussLrclem täßlie!^, Lamsta^ aus-ßsuommev, '/z3 Diu- ^riiti. ^ Tomlin Uttel! kuÄapvst täglieli, k'reitaA ausgeuommeo, 6 l)lir k'rUli. „ l)rsovs Uttels öuäapvst visustaA, l^rei- tag uuä öountllA ^'riili. n kustiul(—kinfgovo uael^ Vuöapvst Louutag, u. k'reita^ Melim. „ Lalaz: uaeli öuäapvst 6am8taF, vieus-taZ uuä OouuerLtaZ 10 l)l^r Voruutt. uaell i.in? t-äglieli Vs7 Iltir I'riid. „ Wsn vaeli prsssburg tä^l. 5 DIlr » WvN uael^ kuäapvst tüßliek 7I'riili. . kuäspvst uaed >ilok^vs täZI. 12 Ilbr ^itd. uuä au8S6räem Montag aus- ßevommev, 11 Dkr ^lionäs. » kuäspvst nael^ Lsmlin Montag ausßsllommvll, 11 l^kr ^dsuäs. . Vuäapvst naek gfsova uu6 6vn Stationen övr untvfston vonau Louvw^*^ Nitt-^ittvoeli u. krsitag 11. Mr ^däs. ^n!cuv5t ill Orsvva DieustaZ *, k'reitsA uuä Louuwß » , Liufgvvo *, Laws- uvä ^loutaK. » , Lalae voullvrstaK, LonutaK u. DienswA. ML. Vurell äss Lonvtag''^ unä i ttivo elivon >Vien und Zuäapesd adgelienäs unä ^itt>voelt unä Kamst aZ in liust^ulc emtreÜ'enät? kasssZivrsediÜ' vvirä ein liii-ovtvi' Passagior-Voi'kvki' mit Vonstantinopvl via liust^uk—Varua liergestsüt. ^ulcullt't in (^onstautiuopol DvnnorstaA uuä Lonutag WIM am I. Um 1S80. Viv Kvtnvbs-Dii'vlition. v«SS»0»I.M 8»»vrkrai»i» I m.«" /p«« ««».«, sssxvll L»t»rrkv 6»r ^tdmuaxiorKskvs, » xvv Ver6»uunxs-Üssedvreäea uuä ä«» Ülaxon» ul»ä ä«r LI»»«. » llustvn. VorrXtitlx tu ckv» ^potUekon vnä Uiveraliv»>»er - Uavälunxoi». Möbel cMW gegen monatliche Hiatenzaljsung liefert die Wöiielfavrik M von iKNttiü! Wts», Stadt, Luj^ttk Nr. s. Illustrilte Prkiseonrante grntiS. (520 Für Marburg n»d Umgebung wird cin Bcrtrcter i>cs»cht. 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Voraussichtlich kann bei -inem solchen anf der tiu gegrillldcten llnterncl)men nlieraU anf eine sehr rege Äetheiligung mit Vestimmtlieit gerechnet werde», Miin beliebe da^er tchiZN der ual)e» Ziehung j^atver all.e Aiifträ^e baldigst direiit zn richten an Aank- und Wecljstlgtschüst in Aaml'urg, l^iu» uttll Vsriittvf nll er ^rtev Ltsatkvlilixktivneu, ji^i«vul)alir,-^kt ivu uini Wir dank«« l^iei^durch fiir daS unS seither geschenkte Vertrauen und iiidein mir bei Beginn der nenen Verl oosnng zur Betheiligung einladen, iver den wir UNS au,h fernerhin bestreben, dnrch stets prompte nnd ree lleBedienniig die volleZ»ifrieden heit iinsen.r geeh rten Iiiteressenten zu erlaugen. 1000 Gllldeil derjenigen Dame, welche nach Gebrauch Mtinrv c^onlllier^pro^fell-c^llk^e sowohl die Coinmersprofseu, wie Leber-, Cchtvanq?r-schnflöfleckcu niid Soinmerbrand, überhaupt jede den Teint beeinträchtigende Färbniig nicht verloren. Versende gegen Nachnahine 1 Tiegel 2 fl. 10 kr. I^c»1lZ4)r'd Doktor der Chemie, I., Johannesgasse Nr. 11. ^470 Kekneller bei gkringstem Einsäße wird gegen Einstnduug von 1 fl. und Retour-Briefmarke jedem Lottofreunde möglich gemacht durch Unterweisung und Nummern zu fünf Ziehungen mit vier Ge-554) Winnen. l). Annoucen'Bureüu V. ^räliölca, Wien. Wieden, Hauptstraße Nr. 36. SVV zahle ich dem, der beim Gebrauch von Kotht's Zalinwassrr Flasche 4l) kr., jemals lvicder Zahnschmerzen brkomml, oder auö dcm Munde riecht. (Verpackung 12 kr. extra.) (402 .Roll, kAvvrKv Hoflieferant, Wien, Sladt, Negiernngsgasse Ur. 4, l. Stock, zwischen der Herren- u. Wallnerstraße. Niederltige in lilarliurg bei josst HilartinZl. 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(302 Anzufragen bei der Stadtkasie am Nathhause. 391) U v rK «H a«»»'» A^Sommersprossen Seife zur vollständigen Entfernung der Sommersprossen empfiel)lt u Stück 45 kr. Ztönig'8 Äpothek,', cgrl'zeruoisiadt. c« W STeller auf 30 Startin ist zu vcrmiethen in der Postgasse Nr. 4. (511 ür nur A. 8.50 ö. die ganz neue (2-1M ß Simili-Sitver-Tischgarnitnr. Z M Simili-Silber ist das einzige Metall der WeltA Gwelches unter Garantie selbst bei üvjührigem steteinW ÄGebrauche eivig weih und ivie Silber bleibt. — DieV Marnitur besteht aus folgenden 70 nierthvoU und^^ Aknnsivoll anSgefilhrten Stürkeu, die selbst der größteiiK NHcrrschaftStafel ziir Zierde gereichen wilrden. 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O Der Preis ist f>1r die ersten 100 Simili-Silver-W MGoriiiture», von dem Fabrikanten nur deßhalb so billig'^ Rgcstellt, u,n das Simili-Silber in Gebrauch zi» dringeu,N Gdenn der gewöhnliche Preis ist ein viel höherer undW Otritt die Preiserhöhung schon in kürzester Zeit ein, denn« «iver das Silnili-Silber eininal in Gebrauch hat, derT ^wirst dann alle anderen Bestecke, wie Britannia le. fort.I Hiver das Silnili-Silber eininal in Gebrauch hat, der^ alle anderen Bestecke, wie Britann ' ' G Wien, Praterstraße Nr. 16. Meteorologische Beobachtungen in Plckern bei Marburg. Vom 22. bis 29. Mai. Tempk' Luftdr.1 « ratur in Mittel Eelstu» ' I e l-12 0 74 9 e -13 4 75 2 vi -14 0 75-4 D ^16 5 75.8 M -18 0 75 7 D -18-4 75 3 S -17-0 74 9 Witterung halb bewölkt bewölkt. Regen u. Donner heiter Witterung halb bewölkt bewölkt. Regen u. Donner heiter « RW NWO NW NW N NW NWO Der Lnftdruck ist gefallen um 0 7""". Wöchentliche Temperatur -s- 15 9' S., höchste -s-17 0', tiefste -^12 0°. Maximum in der Sonne -^24.1', Minimum dnrch Strah-lnng -^18 4' C. Wind tagSlIber schwach auS NO, Nachts stark aus NW. Tag sehr »varni, größtentheilö heiter. Marvura, ^9. Mai. (Wochenmartts bericht.) Weizen fl. 9.20, Korn ft. 6 10, Gerste fl. 5'20, Hufer fl. 8.40, «illitrntz fl.5.60, Hirse fl.5.40, Heiden st. 5.40, Erdäpfel fi.'2.90, Fisolen 14 kr. pr. Agr. Linsen 23, Erbsen 21 kr. pr. Agr. Hirsebrei» 12 kr. pr. Lt5. V^eizengrie« 20 kr. Mundmehl 26, Semmelmehl 22, Polentamehl 14, Rindschmalz fl. 1.20, Schweinschmalz 70, Speck frisch ö0, geräuchert 70 kr., Bntter fl. I.0b pr.Algr. Eier 1 Sl. 2 kr. Rindfleisch 5^, Kalbfleisch üZ, Schiveinfleisch jnng 52 kr. pr. Älgr. Milch fr. 12 kf., abger. 10 kr. pr. Liter. Holz hart geschweinmt fl. Z.—, nngeschwemlnt fl. L.20, iveich getchwemlnt fl. 2.30, niigeschweinint ft. 2.50 pr. Meter. Holzkohlen hart fl. 0.7i», weich 50 kr. pr. Httltr. Heu fl. 1.90, Stroh Lager fl. 1.tj0. Streu 1.10 pr. 100 Klgr. Pcttau, 28. Mai. sWoiyenlnarktSpreile.) Weizen fl. 8.80, Korn fl. 6.70, Gerste fl. 0.—, Hafer st. Ij.90, Aukurup fl. 6'—, Hirse fl. 0 —, He»deii sl. 4.90, Erdäpfel fl. 2.75, Fifoleu fl. 0.— per Hekt»)ltr. Verstorbeile in Marburg!;. 22. Mai: Kaudej^ky Wilhelm, k. k. Hanptinann i. P., 5:^ I., Kasinogasse, Luttgentuberkulose; Zivettler Johann, k. k. Rechnnngsoffijial i. P., 84 I., Haiiptplaj^, Leberentartiing; 23.: Kamin er er LudiniUa, Fleischer-lneisterStochler, 1 I., Kärntnerstraße, Meningitis: 24.: Hard ler Josef, Bahnoberkonduklenr, 57 I., Tegetthoff-straße, Lnngenlahmnng: 25.: Wengost Georg, Dienst-magvsohn, 5 Wochen, Mellingerstraße, Magendarmkatarrh: 27.: Maligoi Anton, Maichinpnper, 31 I.. Triester-straße, Lnnguitnberkiilose: 28.'. Matale Rosalia, Bahn-kesfelschmiedStochter, 10 I., Karntnerstraße, Liingen- und Darintuberkulosei 29.: Medlved Maria, PrivatenStochter, 6 I., Mellingerstraße, Skrofnlose. aller Gewi«»«. v»r größte E»wi«« ist i« glücklichste« Falle Mark. Kpecielk^ A«fAe?««ß «lker 4ö,L00 ^e»w»e ««b l ^rA«le. Prämie ^250,000-Gewinn ^150,000" »100,000. k 60,000-50,000. s Gewinne 40,000-S „ 80,000-S „ ^ 25,000. 2 „ 20,000° 12 „ 15,000-1 Gewinn 12,000-24 Gewinneil 10,000- 4 8 V2 V «8 214 10 2 531 678 9S0 «5 100 25,150 2,100 70 15,150 FF ,F k 8000-6000» 5000--4000-. 3000« 2000» I500-. 1200--1000«. 500^. 300« 200-. 150-. 188-124-100» sav,o«o L»0,0«V IVV,00« «0,O0V »O,Q00 80,«V0 ««,voo R»S,00« 40 Ovo I8«,0«0 IS««« S4«,««« »S,««« RS,««« S««««« S4,««« »«4««« 4»?^««« I»««« S,4«« »SR««« »»«»«« »8»««« R»««« ISO«« »,47«,7«« »««,4«« 7««« 94, 67, 50, 40, 20 Mt. Diese Gewinne betragen zusammen S,«««,4«« Mar?. I^stsits DlnlaÄiiiiK vor der am 9. und 1«. Juni d. I. stattfindendm Hewinnzieyung. Ilutsr Ss-rsintiö äs? LtsÄtsrsZisnmZ Die neueste große Geldlotterie ist von der hohm StaatSregierung in Hamburg genehmigt und mit dem ganzen StaatSvermögen — Dieselbe enthält 87,S«« Loose, 4A,!ViVV Gewinne nnd eine Prämie. Die Gewinnchance ist also sehr bedeutend, weil mehr als die Hälfte aller Loose gewinnen miisien. Der genaue Auszug aller Gewinne ist auS nebenstehendem Gewinnverzeichniß zu ersehen. Alle diese Gewinne werden in sieben Nbthcilungen oder Elassen auSgeloost. Das Bankhaus ViUonUn ck Oo. in Hamdur? ist mit dem Berkauf der Original-Loose fiir die neueste große Geldlotterie betraut. Alle Diejenigen, welche sich also an dieser Lotterie durch Ankauf von Or iginalloosen betheiligen wollen, belieben die Bestellungen direet an obengenanntes HauS einzusenden. — Der Preis der Loose ist amtlich festgestellt und beträgt derselbe für die erste Abtheilung S. ».SV fiir ein U»»»«« Original-LooS? damit sich jedoch Jeder ganz nach seinen Verhältnissen betheiligen kann, werden auch halbe Originallose und viertel Originallose verkaust, welche alle mit dem amtlichen Wappen verschen sind. — Zur Aufgabe der Bestellung beliebe man den untenstehenden Auftragsbrief zu benuhen. Sofort bei Eintreffen der Bestellung werden jedem Besteller von dem Bankhause V»!sntin ^ c»n-Gkp»dit » ?bolf Sttivrr, Hamvur«.