jiMi» V t»k»l»l^ Marwor. Mittwoch, den ^s. IuN tS2S. »cheMt««ais» V«VG»»O vWchd?>»«r»I, «arid«. «li« 4. lelep^a moaatUch VW «»— Zustellen , ».« » ^ Vu?ch pvft » « « » 2a^ Ausland, monatlich » « » Einzelnummer vi» I ^ 2'— v«i V«st«Nu>, »« S««n«».«»s»»rhat^ »r «iadifte»« dve« Monate ein?«le»d«».Z» d«a»wos««»d« o«»»eMar<»e»Av«tz»M »»rTckslcht,,» t>s^aton«»«>»0hMM^ >»«i d» F»»»^««ftra»w, »GM»»«« 1«rN»«V »»e> 4, w yMs—« »«t kU«»» L»»»anf, w Z>sm» d«l I»» ö. w »«W Ml««« k1o6u» vivsn«». So» der Vildung der „«R"-S»egiernng. Mari bor, 14. Juli 1925. Ntit der geschichtlich denkwürdigen und mtt umwälzenden Ereignissen sowohl in un-s««tt Innen- als auch in unserer Außenpolitik verbundenen Erklärung, di« der Neffe des ein^kerkerten K'roatenführers und Präsides des parlamentarischen Klubs der kroatischen Dauernpartei, Herr Paul Radi^, zur größten Ueberraschung der Ocffcntlichkcit in der Skupschtina abgegeben hat, wurde ein vollkommen neuer und noch nicht betretener Weg in der Entwicklung der politischen Er-eignW im Jnlande eröffnet. Der Stein kam ins Rollen. Dinge, die noch wenige Tage Vorher für unmöglich und geradezu für Wahn sinnig gehalten worden wären, konnten geschehen und schufen iinmer wieder neue Richt-linistp für de« weiteren Berlauf der Bege-Venheit«,. Herr Etefan Radi^, Mher außerl)ol-S s^-'i-nes Volkes geächtet und verhaßt, ist ein Mann jener Regierung geworden, die ihn des Hoch-Verrates beschuldigte und deshalb vor das Gericht zu stellen bestrebt war. sein^'r baldigen gänzlichen Freilassung muß gerechnet werden. Wenn man stch auch bezüglich des bevorstehenden Vintri«tteS von 4 Mitgliedern der kroatischen Bauernpartei in die Regierung keinen allzu großen Illusionen hingeben darf, ^ die Radi^leute haben es bisher bekanntlich mit ihren Bcrspi'echungen noch nie recht ernst genommen —, so kann man doch in dam BersShnungspakt der Radikalen und der Radi^partei, der dieser Tage das Licht der Welt erblickte, eiit erfreuliches Omen für die Konsolidierung unseres jungen Ctaatsivesens erblicken.Nlinmchr erst wurde ein „modus vi. vend«i- geschaffen, der zu schönen Hoffllunzien berechtigt. Ueber der gesamten bisherisitn wirtschas!'^'chen und Politischen EntwirklunI unseres Königsreiches schwebte jederzeit das Damoklesschwert deS kroatisch - serbischen RafsenkampfeS, der mit der jetzt erfolgten Versincr des Klubs meldeten sich zum Worte, doch Paul Radi^ erteilte keinem das Wort. verharrte auf dem Standpunkte, daß ihm das Vertrauensvotuln ausgesprochen werde. Doch die Abgeordnetes der sogenannten kra. atisc^n Vereinigung protestierten dageg.'n und verlangten,, daß ihnen Radi<5 gewisse Aufklärungen über div erreichten Verhandlungen gebe. Paul Radi<5 ordnete jedoch sofort eine Abstinlnlung an, worauf ihm niit Stimmenmehrheit das Bertr'ar lamendarischen Klich gründen, der ungefähr 15 Mitglieder zählen wird. Veograd, 14. Juli. Heute um 1l) Nhr vormittags begann im radikalen Klub die Debatte über dir Verständigung mit der Radi,^-partei. An der Debatte, die sehr lebhaft war, nalnnen'ungefähr IS radikale' Abgeordnete teil. Marko Trifkovi^ skiz^^ierte in seinem Referate den Verlauf der Verhandlungen mit der Vemerkung, daß i'lberaN eine aflgenieine Verständigung erreicht worden sei. Er erwähnte weiters, daß der MinsterpräsZdent den vor-'^legten Berständigunasantrag geneh migt habe. Nachmittags wird die Debatte fortgesetzt werden. Nach Beendigung der Debatte wird die Regierung demission'.'eren. -v- Der König auf dem Wege nach Beograd. Ljubljjana, 14. Juli. Heute nachmittaigs verläßt der Ki^nig Vled t»nd wivd nach Beograd zurückkehren, um die Demisiion der jetzigen Regierung enihgegenzunchmen. Die Ankunft wird für morgen 11 Mr vormit-tags angvküMgt. Die Konferenz der Rachfolgestaaten zur Re. gelung der Borkr^eosschulden neuerdings verschoben. WKB. Prag. 14. Juli. Das Finanzmini-st>eri.u!M hat,- wie die Tages'blätter melden, vorrge ZI?oche von der Reparationskminnis-sion eine Depesche erhalten, wonach ldie fi^r den S4. Juli nach Prag einberusene .^onfe-renz der NackMlgostaoiten zur Rtx?elnng tx'r Vorkriegöschulden neuerlich auf den November verschoben wit^c». Diese Vertagung geschieht auf Wimsch einiger Staaten, die utit den vcrbereitendeu Arbeiten noch nicht zum Absck!l:s' -gelangt silld. Eine Leitung von Z.'s " fallen. 1.^. I'itli. In Ne^^pel wurde die faseistische .^eitscl'rift „Jdea faseista" von Faseisten iiberfallen, wei>l die Zeitschrift die fascistischen Hafengewerkschaften angegriffen hatte. Der Krieg in Marokko. WK'B.Tanger, i.'i. Juli. Die l^erüchte, dun die französischen Truppen gez^n'ungen gewesen seien, die Posten nort'westlich non Uezvm zn rannten, werden dementiert. Die Situation in dieser (^^egend f^at sich bei d.'n Operationen der französisch-spanischeu Ko lenie mif beiden Seilen Lukkos wesentlich gebessert. -lü- Zürich, 14. Juli, f^chlus^^liirie). Pari? Vcograd 9.05, London Pr^vti 15^, Mailnnd Newyork 51^1», Wien <).07?5>0. Zagreb, 14. Juli. (Zchlnnkursel. PlN'is ?74.5>0, Zürich 1—1! ^^^on't'on !?75.l5—278."t'), Wien 7s>s>'.^ bis Prag 107.9'^—170..'^.> Mailand 21I.Ä1, Nempork 50.43—57.2.';. Holzbörse. Ljubljana, l t. Jnli. Bretter, 20—25 Milli-ineter, l^renzstaition, Ware .^U5. Eichenfriesen, 4—10, 25—C>9, (^ireuzstation, I2M. 'Luchentvhle, l^^eld uiuld Ware 87. '^'rodr' n' "rse. Ljnbljatm, 11. Juli. Weizen .^'livdlwinter, P-ostosna, W>are .'Mx Elan'onischer .^'inser, neu, Ljnl'lilana, Walv 270. Steiriscki^' Kar-tofseln, Verlaestation, Wai-e NX). immerwährenden politisck)en Liälnpfe arg vernachlässigten wirlschaftlchen Wetl'bewerb geschaffen und in ^ie^ewu^ler HMje weiter ausgebant n'erden. (sinzig und asleiu darin liegt die Zulunst unsere^.' Staales und das Ä.iol)leraei)en jerner Mirger. Rr. ^S7 — SS. Zahrg. Ein Nuf an die Sewlffen! vr. I?. Paris, 11. Juli. Victor M a r g u e r i t t e, Sohn des Reitergenerals und berühmter Schriftsteller, filhrt in Frankreich mutvoll den schioer.m Kampf uin die (^!ewissen weiter. Vor wenigen Wochen erschien sein Buch „Die Verbrecher", eine furchtbare Anklageschrift gegen die?)knchthaber von 1914, gegen die Politiker, div es verstanden haben, nach dem von ihnen herbeigesj'lhrten Völkerniorden noch jahrelang die Geschicke ihres Landes zu leiten und den endgiUligen Frieden zu verhindern; die auch nach ihrem Sturz noch inuuer grosi und verehrt dastehen nnd alls chr m seineu Grundlagen ^'.nerschnttertes 29.'rk blicken dürsen. . . Diese Maske ist es, die der kühne Schriflsteller abreißen N'ollte; der grosze Prozes; ist ninnnehr eingeleitet, die Sehuldbi'icher aufgeschlagen. Man hat ^ran-s;en gesagt: Ganz Frankreich se? mit dem he; chlerisehen Artikel 2.'^l, der aus Deutschland das einseitige Schuldgeständnis ervr.'ß-te, einverstanden. Wer sich dagegen erh)b, galt eben nicht als Franzose, wnrde als im Dienste di'r ausländischen Propaganda stehend angesehen. Diese Ansicht war ohne Zweifel jahrelang rrchtig. Man w u s^ t e einfach in Frankreich nicht. (?s war nicht schlecf>ter Wille. Durch die Massen des französischen Volkes, dnrch die (slite seiner Künstler und Schriststesser geht n.nl^'ngbar ein t'> fes Sehnen nach Gerecht ? gkeit nnd frieden. ?lber der A'.'^'arat Clenienceaus kir^^ beitete so tadellos, deß auch den Besten nnd ^5'insichtiaslen die Wahrheit nerscs>so''sen blieb. Was soll man dazu sagen, wenn nian weirx, daß die deutschen Beinerknngen, von der ^riedensdelegation ^.'ln^ang 191 in Paris vorgebracht, erst 1922 in Frankreich veröf« sentlicht wnrden. und dazti noch in einer ganz un^ngänglichen Sannnlnng? Die Gei' ster irrten iin Dnnkeli,: Langs^itn, itnainbalt-sam verbreitet sich !?>elliake:t. Der „Appell atl die Genossen", den Vivtor Margneritle siente an alle Franzosen richtet, ist bi'sonders beinerken'?'.vert tun seither Unterschriften wil^' leit. Wir begegnen dort Nanien. die noch vor tveniaett Moita^en int Generalitab Mil-leronds figilrierten; Nanien von Schausvi'e^ lerit, Malern, Dichtern, Schriftstellern, Gelehrten, Lehrern, ltniversitätsvrofe'sor.'t^, Ministerialräten, katholischen und protestantischen Ge:stlick)ett, t^'enerälen, Arineeinspel-toreit. einsacsien Männern att? dent Volkes alle Bernke, alle Gesellschaflsschivs)ten, alle Alter'^klassen sind vertreten. Romain Rolland nnd Panl Rebonr, Diil'aniel nnd Inles Ro-in.'ins, l^'eorges Conrteline nnd .^'>enri Bar-l^'nsse st.'hi'n ileben den Generälen (ss'aband, Perein. Verratir; der Ministerialdirektor De-niartial neben dent Marcinis de Villenenve; de (5ivrienr, „Vater ei'nes bei Verdun gefallenen Sobneo", neben den höchsten Zierden der „(somcdie ^^ranc^'aise". Mehr als bnndert liervorraaeikde Vertreter der französischen Nlition erbeben sich in eittent Atisruse an die aan^e Welt geaett das, was anch sie, nicht nnnder als die ertreni^ten Pangermanisten, jdie „Sc^>ande von BersaMs" nettnen. „Der ^''lerancl-egedanke wird atis der Ungerechtig« i?e!l geboren." Diese grofie Ungerechtigkeit ist 'das obne sed^' Untersnchnng. ohne jedes nn-'' lirteüsche Gericht erzwungene Schnldb.'-lenntnis von Versailles. Die nt a t e r ? e 1-l e n '^Velgen des Kriege? sind dnrch den Da-wesvlan, den Dentscbland ebrlich anssnhrt, ae^egelt. Was bleibt, ist die arol'.e moralische Schn!d, gegen die dlis dentscf'e Volk i?nnn!c''s'^'--^"11 ,n:d oln,e Anlel'en der Partei vr'''^''"'' lilit^ bandet sich bier'ni^it dar UN!- delt unl^eüeuren Prozesi. der die Oeif / Geiße V mlnfl aller Archive ew hohes, neutrales Gericht fordert, einzuleiten oder gar zu ent» scheiden. Was bleibt, ist die Schuld Deutschlands a p r ^ o r i, die Schuld, di? von d?n Alliierten noch heu^ zum Recht gestempelt wird. Ein solches Vorgehen ijt ein Hohn auf die gesamte K^lltur und wirft dir' Mensch heit in die Jahrhunderte der Barbarei zurück. Em ganzes Volk ist mit Schinach öe-dc^l worden, ohne Debatte, ohn»; Z'^u^ien, durch ein parteiisches (Bericht. .,Wir Fran. zo!en, besorgt um die Ehre unseres Landes, und kest des (Glaubens, das; jc^e Verletzung der (Gerechtigkeit in sich selber Keim z«:-kl'lustiger Katastrophen trägt, wir w^'slen nicht m^t dem Vorwurf belastet nx'rden, das; wir selber die (Grundsätze verletz'n, die ir.:r anrufen." Was ist also praktisch zu tun? — Vorbedingung zur „moralisch':n E n t-w a f s n u n g", ohne die keine danc^rnde Sicherheit und kei'ue materielle Enswafsnung möglich ist, ist die Abänderung des Artikels ?.'i1 i'lber die deutsche Kriegsschilld, so'.vie der Artikel 227 bis 320, die nur dem H c. s s e di'onen können. „Wir befinden nns an einem s'reuzweg«'. Wir mi'lsseu uns entscheiden. Zur rln-'.n Scile alle Leiden des Krieg''', verewigt durch den (^eist der Revanche. Zur andern die c l.rliche Versöhnung und die fruchtbare Zusammen-arl'^it. Wir wenden uns an alle die, deren Herz in Trti.ner ist, die im Herzen die Li-.'be zur (^Gerechtigkeit mld zur ' tragen, die ihr" Söhne, nicht dml Kriegsgotte opfern ireslen: sie mögnl sich uns c^nschliesten." De'.- ''^'ekl an dre französischen (^^ewisseu soll vor allem den p s Y ch o l o g i s ch e n A u fta kt bilden zu den großen Sicher-lx'itsverhan'dlungen, die bereits in den nächsten Monaten beginnen werden. In g.^wif-sen Kreisen wi'rd hier die Ansicht verfochten: Bei der i n t e r n a t i o n a l e n Konferenz, die als (^jegensti'irk zn dem Londoner Septen?berkongref; im Herbste znsam-n^entreten soll, nm das europäische Eich.'r-s)eitostatnt durch feierlichen Vertrag der Nationen festzulegen, soll auch die Abänderuug der Artikel 227 bis 2!N zur Sprache kommen. Das könnte am besten so g^'scl^ehen, das; der Völkerbund aus Antrag der alliierten Länder von seinem „Revisionsrecht" (^ie'brauch machen und der euro-päisckien Konferenz ^nnen entsprechenden Vor schlag nnterbreiten wiirde. Um die einleitenden Verhandlungen zwischen Deutschland, ?^rankreich und England über die Sicher-heitssrage zn erleichtern, könnte, immer nach Ansicht einflußreicher Kreise, eine vertrauliche Erklärung des französischen Aus^enmini-sterinms an di'e deutsche Regierung abgegebeil uvrden, etwa noch dem Vorbild der Herriot-schen Zusagen in London. Auf deni Wege der friedlichen Verständigung wäre damit sich^'r-lich ein weiter Schritt getan. * Kavarna „Evropa". Vom 15. l. M. spielt täglich von 20 bis 2 llhr frilh eine erstklassige Danienkapelle. Kapellmeister Herr Raökaj. Sologesang und Ehöre. 7203 volim«»» Ro«»». — Das Urteil im Leipziger Kommunisten, prozeh. In dem Kv-mmunistenpro^ß wurde Samswg vom Staatsgerichtshof das Urteil gefällt, ^r Lokomotivfichrer (Gustav Bötzen-Hardt wurde zu dreieinhalb, der Schlosser (Gustav Lbe die Dllrchführung des „indi. vidaiellen Terrors", wie er in Rußland ge-übt wurde, hätte sein sollen. Botzenhardt war der s^i'chrer der pominertschen Organisation. Diese Organisation war vollstänoig durchgebildet und mit Sprengstoffen, Bassen und Gift ausgerüstet. Taaeschroni». t. Ein Kongreh zum Studium der orientalischen Theologie Ljubljana. In Ljubljana wurde Sonntag der Kongreß zum Studium der orientalischen Theologie eröffnet, zu dem über 200 Vertreter, u. a. auch die Erzbischöfe Bauer aus Zagreb und Preean aus Olmtttz und zahlreiche Teilnehmer aus Kroatien, Serbien, Bulgarien und anderen europäi- schen Ländern -^cr ^ion- greß, der bis Donnerstag dauern wird, ist der Vereinigung der christlichen Kirchen gewidmet. t. Neues Postamt. In Eerklse ob Krki wurde mit 1. Juni l. I. ein neues Postamt (nrit Telephon uwd Telegr.ipder Nuntius Mavina>ggi, wurde von Ro^m cdus abbrusen. Anlaß hiezu war die Gedenkfeier für den auf dem Konzdl zu Kon-stanz verbrannten tschechoslowa?iscl)en Reformator Johann Hus, an der neben dem Präiid^'nten Masaryk, das Kabinett und viele führende Persönlichkeiten teilnahmen, und die Proklamierung dieses Gedenktages zum Nationalseiertag. Unsere Aufnahme zei-gt das Husdenkiual mit den vielen, während der Feier niedergelegten Kränen. I)M üerdAtt. Roman voi» Ann" Wothe. 59 (Nachdruck ver?k'b'"'1 Es umr Dietrich, als drehe sich die ganze Unlgebung mit ihm inl Kreise. Die schöne, bleiche Frau dort, die Frau eines andern, seines Bruders, die war ja fem, die gehörte zu ihm, das fühlte er mit jeder Faser seines Hi'rzens. Und er durfte nichts sagen, er durfte sie nicht nvild au sein Herz r^nßen und sie »veit hinweg tragen ans dem Abgrund der Schmerzen, sondern er mußte, wie sie vorhin gesagt, „fem stille sein" und zusehen, wie sein eigener leichtfertiger Bruder diese Frau, die er selbst, das wußte er plötzlich, anbetete, achtlos zertrat. Dietrich biß sich auf die Lippen ittn Gefühl seiner grenzenlosen Ohnmacht. Wilma lächelte schon wieder. „Ich habe Sie ganz traurig gemacht, lieber Dietl^ch," mit meinem Leid, verzeihen Sie," sagte sie warm, ihm die Hand reichend. „Ich will mich auch bessern, und wenn Sie wiederkommen, dann will ich heiter sei'n und mit Ihnen von andcl)w. Herr ?lndra! Golob vm hiesigen Franzis» kanerkloster sein 40jäihriges Priestvrsubilamn. Der allseits bekannte Priester ist trotz seines hohen Alters noch bei vollen Kräften. Auch unsere herzlichsten Glückwünsche! m. Die Mitglieder des RationaltheaterD in Skoplje (Gttdserbien) veranstalten Don. nerstag, den 16. d. M. um 21 lHr im „Na-rodni do,m" einen hu>moristisÄ)en Dhoater-abend Ntit geiiväl^lte'M Programme. Die Künstler werden einige Werke des berühutten serbokroatischen Drannatikers Pecija Petro. vi<^ und andere tleine Lu'stspiele vorführen. m. Mehr Höflichkeit. Die Kanzlei doS Wchnungsgerich'tes, welches tnit einer so lheitlen Fraige zu tun hat, ist deS öfteren Schatlplatz von aufgeregten Szenen. Es ist zilimr vollkommen verständlich, daß die Par-teien in solchen Streitfällen, 'Nie tief in khr Leben einschneiden, nicht ganz gleichgiltig bleiben können, doch nrüssen sie sich vor Au^ gen halten, daß die Informationen, ivelche vom Wohnnngögerichte erteilt werden, a.uf gesetzliche B<'stinl>mungen gestützt siud uni^ also nicht als EigemlM>ligkeiten oder als feindliche Handluilg ^ten Parteien geg'.'nü'ber zu betlachten sind. Weil solche Auftritte die Arbeit in der Kanzler des Wohnbngsgerichtes s^Hr hindern, hat der Obergespan in seiner Ei-cnschaft als Prä.sident des Woihnungsge-richtes angeor'Snet, daß alle Angestellten deS W^t h-indern, weil ein solches Vorgehen auch ummgcm^^ StraHan'dluugen nach fich ziehen würde. m. HauSbefitzer! Der Berein der Hausbesitzer von Maribor und Umgebung ladet seine Mitglieder zu oinc- auhrrordcntUci^n PlenarversMmn'lung ein, welche am Donnerstag, den l6. Juli um Lv Uhr im kleinen GStzsaale (Aletsandrov« cesw) stattfindet. An der TageSordmmy ist die Erläuderung deS neuen Wohnungs^etzeS und des nun» mehr erslS^enen DurchWrungSstatuteS zum neuen WohmlngsAesetze (auch in deutscher Sprache), dann Stellungnahme zu '»er enormen ^steuerung und freie Anträge. Wir imichen aufmerksam, da^ nur Mitglieder des Bereines Zutritt zur Versammlung haben, weShallb es notwendig ist, die Mitgliedskar» den mitzunehmen. Diejenigen Hausbesitzer, »elche noch nicht Mitglieder des Vereines sind, bekommen die Mitgliedskarten in der VereinSkanzlei, GregorLiLeva uliea 8, täglich von 1v—12 Uhr, eventuell auch beim Sinkritt zur Versammlung. Der Ausschuß. m. Die Untermieter müssen die Zeche be. zichlen.... Man schreibt unS: In der Tr^aS-ka cesta wird von einem Mieter ein leeres..hofseitiges Zimm<'r im Ausmaße von Meter gegen einen Monat4zins von 200 Dinar vermietet. Der Hmisbefitzer ober erMt für die ganze Wohnum^ kaum die HAfte '^eses Botraiges. Wiei^r ein Beilspiel, daß die Untermieter für die Mieter die Zeche mrch ldem neuen Wohnun^sgesehe be^hlen müssen. m. Wetterbericht. Maribor, am 14. Juli 8 Uhr früh. Lulftdruck: 740.5; Barometerstand: 740.5; ^vmohygvosSop: -s- 2!; Maximal-tom-peratur: l6; Mnlmaltemperatur: -s- 14.5; Dunstdruck: lk MilNmter; Windrichtung: W; Bewöltimg: ya?nz; Niederschlag: 0. m. Hochherzige Spende. Die Faikilie Ho-^lier Halbwidl spendete für die beiden Kinder der mittellosen Fvau ein Paket Klei-der. HerzlMten Dank! * Haben Sie schon gehört das Trio „Filick-Flock-Flack"? Ä^n sehen Sie ins ^rk-Cafö; tÄqlich von 17—19 und von 21 bis 2 Uhr früh. 7255 * Hotel Halbwidl^ Heute Mittwoch kon.^er-tiert die Kapelle „Drava" bei schöner Witte-nmg im Restaurationsgarten. BcsondereZtz Programm. Siehe Annonce. 72i'>3 v. Danksagung. Die Leitung des Eisenbahner-Gesangvereines „Krilato kolo" i-n Mari' Vor dankt herzlichst allen Vereinen, Spcn, dern und Teilnehmern für die Beteiligung am Sommerfeste, welches vom Vereine am k. Juli in den LokalMten des Gasthauses Poiauko veranstaltet wurde. — Der Ausschuß. V 107 Modeeue >o«a«O und andere klastische Werke der Weltliterawr werden zu höchsten Weisen gekauft. Antröge an die Berwal« kNAN. ?tochrichten aus SeNe. Eelje — die teuerste Stadt in Slowenien. In Anbetracht der stark sinkenden Pr.'ise sür landwirtschaftliche Produkte und d.'r durch die Valutabesserung verursachten Pr.i's rückqänge filr Importware befaszte sick) die Presse in der lehten Zeit sehr viel mit der Frage d^'r Preisregulierung in d7v Bäckerei- und Tpezereibranche. Zum besser-.'n Verständnis des leseud<'n Publikums »verden die betreffenden Preise in vcrschicd<'uen Städten angeführt. Verglei6t man diese Preise uiit den Pr.'!-sen in unserer Stadt, so kouimt 'nau zur berzeugung, das; Celje die teuerste Ctadt in Slowenien ist. Teilweise lief;e sich diese Tatsache durch dir weniger entwickelte Garten-bauindustrie und mit deiu fehlen d.'r Sp<'--charenmärkte in unserer Stadt, teilweise aber auch durch den verhältuismäszig großen sum infolge der stark verbreiteten Industrie erklären. Keinesfalls aber finden dagegen die hohen Fleisch-, Vrot- und Zuckerpreise in Celje ihre Berechtigung. Während b<'i-spielsweife in Zagreb, also in einer t^r^s'.-stadt, das Rindfleisch sclion mit Ui, w Ljub-lsana mit 15,, in ZNaribor gar unt 12 Dinar erhältlich ist, beträgt der Mindestpreis in Celje 17 Twar. Bei den iibrigen Fleischgattungen sind die Preisunterschiede nicht so sebr ins Auge fallend. Da aber gerade das Rindfleisch den gröszten Absatz findet, werden dadurch die breitesten Schichten unserer Stadt-bevl'lkerung geschädigt. Ebenso steht uns.'re Stadt auch in Bezng auf d're Brotpreise aus der'höchsten Stufe. Wie bereits gemeldet, sind die maßgebenden Behi^rden bestrebt, die Lebensniittelpreise den gegebenen Verhältnissen entsprechend zn regnlieren. Zu diesem BeHufe haben sch'in mehrere Konferenzen stattgefunden, jedoch ohne bisher ein befriedigend.'s Resultat erzielen zu können. Im Interesse des Ansehen? unserer Stadt, die als ein angenehmer Ferienort bekannt ist, wäre es gewiss gelegen, diesem Preiswucher, der den Fremdenverkehr zu töten imstande ist, mi^t allen Mitteln ent-gegenznstenern. e. Alle Militärpflichtigen der Jahrgänge 1874 bis 190Z, d-ie in der Stadt Celje wohnhaft sind, ohne Rücksicht auf sie 5>einscltszu-stäudigkeU, jmvie alle Zugiiieh^ und '^^ageu-besitzer werden vom Äilitärkreiskonnuaudo (vojni okrug) in Celje aufgefordert, sich am 19. Juli lm: 8 Uhr auf der (V/laeis zutierlässig einznfiil^en, mok^bst rhnen die Zuteilung i'.u Mobilisterungssalle bekanntnegeli.n wi-.>. Die teilweise scl?on ausgegel>enen Cintei-lungs>*artcn siuÄ unbedingt mitzubringen. c. Neue Bauten. Die hiesige Firma Ä. We-sten plant wieder, ein neues großes Wohnhaus für ihre Arb<'iter uud Angestellten zu erbauen. Dns .'i>ans soll ans dem ganzen, von der hiesigen Baugenossenscha^tt erworbenen Bailplatze errichtet werden. Mit den Erdarbeiten wurde bereits dieser T-aige begonnen. Es ist dies schon 'oas siebente, von der Firma Westen erbaute Wohnhans, n>as mit Auer-kennnng ver^lchnet werden muß. c. Verlängerung der Gast- und Kasfee. haussxzrre. Der Obergespan von Maribor 't>at die Verlängerung der Sperrstinide in (5elie bewilligt und Mar kennen die (^ast-.Häusler l'is S1 Uhr, die Kafsehäuser bis 1 Uhr früh offenge7?alten werden. Die Verlan-gernn-q wird inslie'sondere den Neilenden, die lnit den ??athtzsl.gen in Celje eintreneu, zu (^^ute konnnen. e. Die Beamtenkonsumgenossenschast in Celje beaMchtigt entgegen d'en ZeituNljis'be-richten vorderhand noch nics>t in Liguildation zu treten, obwohl die Leitung der l^enossen-schlaft necli keine Ä^öglichkeit erblickt, ailf welche Weise sie der ri'lckwirkenden Steuer-Vorschreibung inl Betrage von Dinar gerecht werd^'n soll. Cs wäre nur zn bedau-ern, wenn diese sehr gnt siiuktioniereude Perkauf?'genossenschaft daraus 5Iousequenzen ziehen inüßte. ' e. Jahrmark in Bojnik. Verstangenen Mo-na-t wurde in VoZnik der Iahruiarkt abgehalten. Ausgetrieben wurden .M Stück .s'>ornvicb, Pferde und '''i 'nui-' 'Ochsen wurden zn —5^ Dinar Lebendgewicht, Sekunda-Ochsen zu sZ-'O-:8 Dinar, Schlachtki'lhe prima .nl 6^7 Dinar, sekuuda zu 5—K Dinar, Kalbinnen zu i?—5 Dinar verkwust. Für 'die Ausfuhr wurden 101 Stück -atrgekanft. Dle Macht der FrauenschönNeit. Sin komantlfches Luftsplel^us dem Leben. Arsöne Lupin, der Gentleman-Ciubrecher, lobt immer noch. Er hat sich sogar modernisiert, und seine Galanterie erstreckt sich nie-niger auf schöne Marqivisen und hiibsche Kam merkäl^chen, als ans zigarettenranchende Automobilistinnen und kurzgeschorene ,.Tur-slstinnen". Oder auch ans gefeierte Film-sterne, wie folgende ronmntische Geschichte beweist. In dem Walde von Villers-Cotterets, nicht weit von Cr«^pti-en-Valois, liegt ein wunderbares Schlößchen aus dem achtzehnten —ap—. Paris, 0. Jul?. Jahrhundert, eine sogenannte „Folie", vi<'l-leicht d'.v besterhaltene von ganz Frankreich. Während des Krieges kvherbergte sie den Chef eines deutschen Aru^eestabes, der voller Verständnis für den einzigartigen Kunstwert dieses Kleinods seinen Truppen auch beiin Rückzug die größte Sckwuuug zur Pflicht uiachte; sür ein paar kleme Nnvorsichtiqkei-ten entschuldigte sich der (^»eneral brieflich be- dem Eigeutümer. Raphael Duslos. Professor anl Pariser ^onservatovinul —^ ?)(it-glied er „Com^die Fraui^aise". Das herrliche Schlößchen dient se'.iher dem ^lünstler nnd seiner s'Zattin, .^uguelte Duslos. ebenfalls Mitglied des fran.'ji^i'isclien ^taatstheaters und lerül^uUe Filluschauspielerin, zum S^'.n-uieraufeuthalt. Als nuu dieser Tage 5)^rr Duslos zu den Ferien aus Paris eintraf s^uguette Duflos ist gegenwärtig ?n Wien tätig, wo sie iin Rosenkavalier" eine hervorragende Filnnolle spielt — war er nicht wenig erstaunt, auf denl Balkon des Schlosses einen gefüllten Schif-^kosfer zu selben, üb:?r den jneder der .'^'^äusdiener, noch der i^ärt-ner die geringste Au^tunst zu geben vermochten. Schließlich stellte es sich beraus, daß Einbrecher aln Werk gewesen ivaren: Ter ^tos-f^r war angesiillt niit C'^eniälden. Bibelots, f.'inen Tepvichel,. stostk'arkeiten aller Art in einem Werte von niehr als einer Million Franken. ?)«'.'t sicherein l'x'schnuick ''atten die Diebe das Echte von der ?!achahlnung, den ??!e!sier von deni Stüniper unterschieden; die „Selektion" Hütte gar nicl-.t besser d,lrch-aesi'lhrt sein können. Nur bli.b das Rätsel: Wnruni hatten die s^'^auner die nlit so gros')er a^'^i-seU'ählten Sechc'n a"s d'".u ?'al-kon gelalsen und sich olnie jede Veute ent-fernl? Vou eiuer N'ähreud der Arbeit erfolgten Sli.'rung war n?cl>t de? <^errngste zn bemerken. In, s^egenteil: Der Rückzug schien mit der gleichen Ruhe vonstatten gegangen zn sein, die die geianUe Tätigleit der Tiel>e auszeichnete. Der ^iünstler nalnn nun eine genaue Untersuchung des Schlosses vor nnd entdeckte dabei i'm Boudoir seii'er l^'attin ^«^.-^n-guette Duslos, geschrieben au? das ofsizil'll^ Papier der „Com^die Frau<^aise", folgenden Brief: „?lu Frau .^luguette D'.iflos! Ich habe mich nicht dazu hergegeben, gnädige Frau, Ihr Eigenluni ;n entwcnd^'n, un?» zwar aus folgenden s'^»ründen: Als ich in dieses .v^aus eintrat — ich schn'öre es 7^hnen —, wußte ich nicht, bei wem ich nnch besand. Beiin Vori'iberfahren I'in Zitraftn^agen U'ar nur die einsame Lage Ihri's Schlös'.chens aufgefallen, und die wunderbare Anlage des Parks ließ nncli auf eine reiche Beute im Innern schlies'/u berauben. Schuierz ist groß, Ihre nnindeebare Wob-nuug verwi'lstet zu habeu. B.'rzeil'en 3ie uiir. ich bitte Sie daruui auo tiefsteni .^^erzeu-i?^ grund. Ich lv.'rde selber uiei'nen >^erbrechergefäbr-ten. d.'r von nlei?ien ('»'^cwiss'nssnfsen nichts versteht, anaeniessen entschädigen. Er dringt in diesem 'i?lugeulblick. in n?ich und zeigt ini'r FeÄlletov. Das Verbrechen des Boxers. —t«. Nancy, im Juli 1925. Bor den Assisen des Departements Mnr-the^t-Moselle steht ein Mann, der wie ein T^ltriese anmutet: Angelese o, genannt „der Boxer", ehemaliger Fliegeroffizivr in d« rumänisc^n Armee, nach dem Kriege länger« Zeit im Dienste der „Gesellschaft für militärische Jugenderziehung", mehrfach ans gezeichnet wegen seiner Verdienste „um die körperliche Ertiüchtigung der Jugend Loth-lkingenS". Eine tzühnengestalt, die nicht in geologisches Zettalter hineinpaffen will. Ekl Professor der Universität Nancy hat deu Fall eingehend untersucht uild ist zum Schluß gekommen: es liegt eine ganz anßergewöhn-liche, Physische Konstitution vor, der eine bestimmte, von der unseren durchaus verschiedene moralische Aufsalssunq entspricht. Denn Georges AngeleSeo ist ein D o p p e l m ö r-d e r, der sein Verbrechen unter seltsamen Umständen beging; die Verhandlungen werfen darüber ein unheimlich schreckvoNeS Licht. Nicht weit von dem lothringischen Weiler Gornsville liegt ein einsames Wirtshaus, das von zwei verwitnieten Schlvestern Poiret und i aeMrt wurde. Am Vormittaa! des !^1. März 19i?4 kam wie gewöhnlich der Dorfhirte mit seiner Herde vorbei; er wuu-derte sich, aus den Ställen das laute Gackern der eingeschlossenen Hühner, das Grunzen der Schweine, das Brüllen der.^tuhe. das Blöken der Schafe zu hören. Die Tiere musz-ten alle ohne Morgenmahlzei't gelassen worden sein. Als der Mann ins Wohngeniach trat, fand er die beiden Schwestern in der gleichen Lage, anf dem Gesicht und nnt gekreuzten Armen, zn Boden liegen. Die Untersuchung ergab, daß es sich nm einen Raubmord handelte, der von einer einzigen Person ausgeführt worden war; die Beute schien allerdings sehr gering gewesen zn sein, da der Verbrecher das ans Staatspapieren bestehende Barvermögen der Schwestern nnbe-rührt gelassen hatte. Aussällig war, daß keine Spur von irgendwelchem Ltauipse entdeckt werden konnte; der Mörder mußte unter Aus wendnng von Riesenkräften die beiden Frauen z n g l e i ch erwürgt haben! Aln darauffolgenden Tage berei'ts verhaftete die Polizei den „Boxer" Angelesco, der sich seit einiger Zeit als wandernder 5^and-werksbursche in der l^^egend herumtrieb. Positive Benieise sür seine Schnld besaß sie allerdings nicht: aber es wurde in der ganzen Gegend mit aller Bestinuutheit behaupt^'t, kein anderer als dieser Uriveltriese köune eiu solch fabelhaftes Verbrechen ausgeführt haben. In das Gefänguis von Nancy eiugelie-fert. verweigerte er znnächst iede Aussacie. Zwei ganze Nächte lang „cuisinierte" ihn der aeWcllM ^wunalilt von Rancv: uiu. ?)(orgen des April e-st legte er ein volles Geständnis ab: Er war ohne jede schliin-Ule Absicht iu da^i Wirtshaus eiugetrel'u. uiu dort zu übernachten. Frau LallelneiU hatte ihn an seine lei-te, nnlx'^ahlte Z'cl'.' eri'nnert, was ibn so evboste, daß er sie ohr^ feigte. Dabei muß er wohl die Stärke s.iuer Pranken uickt berechnet haben, denn die Frau schrie wie wabnsinnig, und ihre ?ch ve-ster eilte herbei, wodurch der 9ärn? noch größer nunde. „Die beiden uui di'e Wette beulenden Weiber brachten nnch sast von binnen. Ich packte ulit der rechleu Faust die eine. unt der linken die andere am .^^a'se nnd drückte ein wc- ^ ^.u. Icli niar s'br sr-/- ils der Lärm aufborte, ließ los und trank mei'--nen Schnaps. Aber die Frauen blieben ruhig Ulit d.'n' G'"'!cl't a"f dein Da dachte ich, sie wollen es dir bange machen. Das gilt bei nur nicht. Ich benuhte auch die Gelegeuheit. nni den i'n der ganzen liegend wegen ihres Geizes verschrieenen W>'i^ bern etwas Geld zn nehnieu. Nur soviel, uui eiuige kleine Schuldeu zu bezahleu. Aiu nächsteu Morgeu börte ich iui Dorfe, sie seieu tot. Ich konute aber gar nicht glaubeu. daß sie au mei'uenl kleineu Griff gestorben seien. F'i'lr alle Fälle eutlieb icli nur elil Fabrrad nnd ir.'. e nach Nauen, niu nnch zn ve'.'t 'k-ken. Unterwegs wurde ich bereite verhaftet ..." Die Augaben des Boxer? erwiesen sich cil'^ richtig. Ein Profesior der medizinisch. - Fakultät untersuchte die .Hände des Mör-der^' und teilte mit. daß sie.i'u b<'^tta alti Größe nne auf ihre ^rait absolut? A n o m a l i e u darstellieu. Es sei sebr leicl^t niöglich. daß die Inteniitäl ihre-? Tvuk-les ül'erhaupt uicht vollkounueu vou dem Willen kentrelliert werden könn''. '' '''' ein beabsichtigtes S t r e i ch e l n wobl als schmerzlicher D r n en^vkunden nunde. Iin Verlaufe der Äüiienverbandlnn^-.'n legte der Mörder. a!s der Präsident ibn auk-ford<'rte, sein Berbrech.'n zu erklären, seine beiden Riesenbände anf den Tisch nnd sagte: „Ich kounle niclit da>i'lr — sie l'al''"' Unglück versc«'uld'!." E'^ N'ur-de ein Bericht d.'r Polizei in Bukarest verlesen, der in aleiv^ieu? ^innc die nnbeberrsch-te Ütra't der .Hände betonte inid ein Bergehen des so:/' lnibesck'oltenen Mannes schilderte, das ' ein .^'"'s'ar den Ted der Geliebten Angeleseos zur )volge gebabt bätte: da? Mid« chen selber belnu..'..', daß ihr Irennd ste habe st r e i ch e l n wollen! Der Verteidiger wies daran? h!n, daß nmn den "Angeklagten nicht 'ders ilS einen p r ä h i st o r i' s ch e n ?.^t'enschen nennen könnte, ans den nlan nicht di^^-5nhtilitä-ten ini!'r.'s '^Ikoralkoder -unkenden dürfe. Er sei fi'ir den Zufall, der ihu iu die nioderne Gesegsck^asl bnvingeunrbelt babe, sicher nicht verautniertlich. D^r S>aatcauwnU ließ daS '>?lri".:ii ?-. ! zun! Teil gellen, lx'tonte daß die Allgeuieinsv. it vor solchen g-'s^sn-s'-hen ..Wern^el'eu" g'scl-i'iitt werden nnlsse. Der Wabrivrlicl, 'r G-'schwereiien ist bis znr ne^ nievt belajui^ ?!iMIMSr IS7 vöm YuN l!>?Sl Die Stadt Tanger von Abv El Zttlm bedwdt? "Der .^tmnmanonnt der intcrnatloMlen P'ilizei hat einen Bericht ü>ber die Gefahr pU't'lich^'r Attgriffe der Nifknbylcn auf die Siadt nnd die internation-ale Zcme an die gesandt und 7000 Mann Verstärkung znc wirksamen Verteidigung awgefor'oert. die t^iesnhr, die nuv: e „sentiinentale Eselei", inie er es ncn'^, s?eraufbeschw5rt. Äb?r »ch kann u IN keinen P r e i s der un-l'evqleichlichen 5'»ei.^c>gi'n 'Aniora aus „Üöniqs innik", der wund'.rbaren Frau Allein im „Äl ten Manne" wehe tun . . . nr.ziae Bitte n'^r uil'cs'te ich .lu^^spre-clien. liochverehrte ^rau: Lais.'n Si,' nlich ein Paar Il)rer Bilder mit forttraq'.n! Idre f.n^^iae Schöttsi'.'it, die elx'nsoviel l^üte -n sich schli'esjt, nnrd mir leickt diesen kle'nen Tieb-stalü ver.'jeihen. Und dann, lierbrennen Lie Zucker, uin das böse Gedenken an Miiinen Besuch zu verwischen. Ich iverde Ihnen, sinädrsse Frau, eines ^asie-^' sacken, welches nlein Leben früher war, lind was es lx'nte ist. Vielleicht iverden Sie nleine Retterin sein! (sin armer Gesunkener, der seine ganze Chrsurcht Ihnen zu Fi'ls;en legt." Vielleicht wird nun e'mmal das bose schwatz Wer den verderblichen Einfluß des ltinos auf die VolkSmoral aufhören. Was -vrau .^"^uc^uette Dnflos anqeht, die in ihren 'Dc'uszestunden auch dramatisier Dichter ist, t'o wl'rd sie sicher nicht verfehlen, die romau-tlsche (^)eschichte zu einem kleinen Lustspiel jn verarbeiten. Ich wenigstens stelle mir vor, das; es ein besonderer Genuß ist, einmal sich jelber zu inkarnieren . .. W Sport. Susanne LenglenXenntt Welt-Meisterin. In WiiMedon gewann Sllsanue ^'enqleu in der <5n!dnmde >l^^r Damennieisterschaft de« We'ltmeistertite'l^ den sie iim voriigen Jahre durch eine Plötzliche Erkrankung ewcfobüßt hatte, qe^gen vie jun^ englische Schauspiele-xi-n Ioan "Fery. : Leichtathletisches Damenmeeting in Lsub-ljana. Bei dem am Sonntag zwischen der Tschechoslowakei und Jugoslawien ausgetra-genen Dainenmeeting wurden folgende Ergebnisse erzielt: 4X75-Meter-Stafette: 1. Tschechoslowakei 40:2; Jugoslawien blieb Sieger im Hochsprung, Disküstverfen, Weitsprung, während die Tschechoslowakinnen im Kugelstoßen und 100 Meter-Laufen die ersten Plätze besej.^en konnten. Das Gesamtre-sultat beträgt .W:31 fi'lr Jugoslawien. — Nach dem Meeting wurde ein Wettlaufen anf ^00 Meter veranstaltet, woibei als erster Vzl-tri'ö (Primorje), als zweiter Rosenkranz (Ha^k) ankam. Schach. Vom jugoslawischen Schachbunde. Das dritte Hanptturnier des jugoslawischen S6)achbundes findet in Subotica statt und beginnt am 3. August l. I. Der Sieger in diesem Turnier wird zum Meister des jugoslawischen Schachbundes proklamiert. Es sind bi'^her solgende Preise festgesetzt 1. 150(), 3. 1100,800, 4. 700, 5. 600, 6. 500, 7. 400 uud 8. .^00 Dinar. Nach Beendigung des Turniers wird am 15. August der dritte jugoslawische Schach-buudeskongres; abgehalten werden, der ebenfalls in Subolira stattfinden wird. '-cn^ Kino. Dk'rg-Kino. Von Montag b^s einschließlich Mittwoch den 15. Juli: „DaS kalte Herz'^, Filmdarama in K Akten, niit Grete Rein-wald, Fritz Schulz usw. in den Hauptrollen. . „Das kalte Herz." Es ist das Lied von Liebe und ^'^id. vcu Ncich lum nnd Armut, das uns dieser Film in prää)« tijien Bildern vor Angen führt. Prächtige protzt« tie Bauerngestalten, in jeder Lebenslage anf ihren vollen Geldsack pochend; arme, schwer ums Dasein riilgende Menschen, die trotz ihrer Armut ein warmes, zuckendes Herz im Leibe haben, das Mitleid hat mit der Not der andern, während die reichen einen Stein in der Brust tragen. — Der Hollenndermichel, der böse Geist, haust in der felsigen Höhle; er hat die Menschen hart uud knöchern gemacht, ihnen das weiche Herz ans dem Leibe gerissen und an seine Stelle einen Stein liineingetan: so dem reichen Ezechiel, Marias Vater, so deni reichen Andreas, dem Besitzer der Glashiitte. Doch der böse Holländermichel besitzt einen gefährlichen Gec^ner: das GlaSmännlein, der Geist des Guten und Schönen, der die mzi« sten Scharten wieder ansloe^t. — Peter Mnnk l^erät in die Netze des Bosen, und, schon im Zugriffe, sein .Herz zu verlieren, wird er vom Glas iniinnlein gerettet. Das macht ihn zum reichen Manne, damit er seine geliebte Maria freien kann. Doch Peter wird im schwelgenden Neich-tilm übermütig; zwar so, das; das wlaSmnnnl''in ihtn den ReichtttNl entzieht. Arm wie zuvor, s'.'-gibt sich nun Peter in die Hände des Bösen und gibt sein Herz fi>r schnödes (^eld; er erl,ält c»" für einen Stein . . . Neich, doch fri^ud- und friedlos ziel't er in dit' . 'V'^isinse ein armes Weib »,'>-> kränken. Nach langen Iahren kehrt er endlich heim: doch nicht mehr der arme, goldene Pcter; nnmenschlich hart und geizig, bereitet er d?n Seinen ein Los, daS der Hölle gleicht. Schon droben die gequälten Herzen zu brechen, da erscheint das Glasmännlein, und der letzte helle Funke im steinernen Herzen Peters wird ge« weckt. Der dritte Wunsch, den ihm das Glas« männlein erfüllen soll, ist das Verlangen nach seinem eigenen, warmen Herzen. Doch das muß er sich dort holen, wo er es gelassen, beim Hosländermichel,'in der graui^gen Burghöhle, bei Mslchen, Ratten und schlüpfrigem Getier. Es gelingt ihm, wobei er den Geist des Bösen austreibt. Nun kehrt der wahre, heitere, sonneuhollo Peter wieder heim. Und eines Tages weist dnS ^ Glasmännlcin mit schalkhaftem Lächeln auf Peters Dach, wo der Storch hanst . . . Diese schöne Geschichte wird uns in packend.'n, mächtig eindrucksvollen Bildern ge^'.cigt. Die ^alte Lehre, daß Geld und Macht uicht alles ist, loas der Mensch braucht . . . Dabei gil't es Bilder von wahrhaft entzückender Natnrschöuh'it. Daß das Spiel glänzend ist, dafür bürgen N.i-men wie Grete Reinhard», Fritz Schul- nsw. -Der Film t^erfehlt seinen Eindruck ul.l)t: ^ dürfte für so manchen, der auch einen Stein in der Brust trägt, ein heilsames Vorbild fein . . . Weltpanoroma. Jit der laufenden Woche (vom 13. bis 19. d.) Rumänien, Bukarest mit dem könig- lick)en Schloß und die Hafcustadt Constan- za. Mensch und Gewitter. Gewiß kennt jeder den Einfluß des Wetters auf das Seelenleben. Unter allen Wetterformen steht in dieser Hinsicht das Gewitter obenan. Der jetzige badische.'itultusnlini-ster und bedeuteni^ Karlsruher Psychilsster Prof. Dr. Hellpach hat die Wissenschaft von den natürlichen Emflüfsen auf das <Äelen-lebetl des Menschen, die „Geopsychologie" zu begründen versucht und ist bei seinen höchst kritisch gehaltenen Studien auf sehr merkwürdige Dinge gestoßen, deren letzte Zusammenhänge uns noch ungelöste Rätsel sind. Was die Gewittererregung betrifft, lag es nahe, die Beziehungen in der Einwirkung der von jedem empfundenen, drückenden Schwüle vor dem Gewitter auf den dadurch, Mursta Sovota (Gornja bedingten Wärmewechsel unseres Körpers zu selxn. Bei starker Wärme erweitern sich bekanntlich die kleinen Blutgefäße (Ltapillaren) unserer Haut; die Haut rötet sich, schwillt etwas ans, und üiberfchüfsiges W^ss.'r tritt als Schweiß ans den Poren. Aber diese An-inh-. me hält näherer Prüfung nicht stand. V^-r allem spricht hiergegen die geradezu rätselhafte Erscheinung der „Wetters.'rnsühli^-'keit". Wette-enipflndliche Menschen — der Mann ist das in weit höhereui Grade als das Kind, wie er ja auch letzten Endes "er-vöser" ist als diese — fühlen das Gewitter b.'^iehun^.'.vei'se tx'n Wettersturz ganz "^:e ein Barometer längere Zeit voraus! Zal?l-reiche Beobachtungen, die Trabert in Innsbruck viel Mc-üate hwdurch an Schulkindern'und Erwachsenen anstellte, lehrten uns, daß ein ganz bestimmter Zusannuens'.ing zw.!> / Lustdruckänderuna ni d Nervenr i-zung bestehen muß. Das seltsaniste an dieser nicht zu k>ezweifelnden Tatsache ist ab^'r die Beobachtung, daß di^s Befanden solcher besonders wetterempfindlichen Menschen ganz augeuscheinl'.'ch von der Verteiln^'i des Luftdruckes über ernem größerem Gebiet und nicht ven !>er näheren Ur^ae!bnnss abhängt, daß solche Menschen bistveilen genauer als das Barometer bedeutende, noch ferne Luft-druck'^schwankungen registr.iercn! Mit R^ckit schließt .Hellpach ans i>iescm Umstände, daß solche weither uird Ta^c voit-'us sX'fühlte Luftdruckveränderung offenbar das Zeichen einer besonbeien „Luftei^enschaft" f^in muß, die sich irgendwie dem wetterfühligen Menschen an dem jeweiligen und oft iveitentfern-ten Aufentl)altsorte bemerkbar macht. Was das für eine Lufteigeuschaft aber fein kaun, etwa Elektrizi^tät oder Radioaktivität, das vermögen wir bis heute noch nicht anzugeben. ^ i ——-- Witz unö HumSt. Höchste Zerstreutheit. „Das ist absr wirk-lich die höchste Zerstreutheitl" —l „Was denn?" — „Der Professor fiel ins' Wasser und wäre beinahe ertrunken, da er delgessm hatte, daß er schwimmen kann." Der RiHtige. „Es wäre wirtlich Zeit, daß uuser Mädel ans Heiraten denkt, Moritz!" — „Ach was, das hat keine Eile! Soll sie nur warten, bis der Nichtige kommt!" — sinn! Habe ich vielleicht geivartet!^" Ankunft und Abfahrt Äüge in Maribor. . Anlunst der Aüge in Maribor (Hauptbah«'! ! jj?-' ?As) aus: ^ Wien (Pmg): 1.N, 2.45, 8. N, 13.J» St. Jlj: 7.20, 15.10, 19.35. Graz: 12.43. ' Ljubljana (Trieft): 8.12, 3.27, U.4?, 14.49, 16.19, 21.50. i Zagreb (Beogra»d): 14.34, V.V9, S.1S, 11.34, 16.19, 21.50. P o l j e a n e: 7.34. Nagy^anisza (Bud-aipest): 10.02. ^ KotoriVa (Velika stani^): IV.W, lSM 23.55, !v. > öakovac: 6.34, 10^02, 18.00, 2S.Y5, 2Z.A. Pragersko: 19.0S. > . v" > Klagenfurt: 12.54, 20.45. Prevalje: 7.45, 12.54, 20.45. Fala: 18.55. Ptuj: 14.24. Ljutomer-^Ormo!): 10.02, 18.00, 23.2K, Absayrt der Ztige von Marsbor (Hanptbah»- ^ M nach:^ Wien wma): 4.55, 4.0S, 13.1?;, 1S.U, 20.10, 0.40. St. Jlj: 6.00, 13.50, 18.20. Ljubljana fl^riest): 1.4«, 5.25, 9.44, 13.18,12L4, 17.05, 23.00. Zagreb (Beograd): S.20, 14.10, V.S5, g.44, 17.05. . Nagy Kanisza (Biivapvst): 1.40, 15L7. Kotoriba (Velika KaniZa): 1.40, 9^N, 8.27, 15.27, 20.50. öakovac: 3.35, 8.27, 15.27, 20L0. Pragersko: 19.1V, 7.5S^ Prevalje (Aagensurt): 5.50, 13.45, 18.lZ. Fala: 17.10. Ptuj: 11.23. . ' Murska Sobota Nad^cma-^ Ljntomer- ürm«)/): 5.l>0, 8.27, 15,27. Dom Kriegsschauplatz in Marollo. " -»>» >« .Das FlnsMt des Uergha nnt den B^fel^ligungen von Taza, M ZlMMivKiK Empfang w dir Iwkwegtschen Hauvmadt SSlN.lWahl Ncl aus einen chrbaren «cichS„»m^nn -----v ^ Mtlcrock, der sich dt?s unAewoynten 'chäftes mit vielem ^schick unrer^^. Er er-hielt eine Entlohnung von 250 Dollar. LeMt Nachrichten. Der tschechoslowakisch? Konflilt mit dem Vatikan. WÄ'B. Prag, !4. Juli. Kostcrn erschien Dr. BcneS i-m Klub der lschechoslowaklschen 5-oziali>sten und informiertePnrtei "nber 'den Stand der Angellfzenheit in der Märe des Nuntius. Es hat 'ti^n Anschein, der Nuntius nicht niehr Pr.ng Mrü'-k-'ehrcn u^nd «d'atz der tschechoslNvsrkilsche Ge-i'andte beim Vatikan Dr. Pallicr auf länge-^c-n Urlattb gchen wird. Terhanblungm mit China. WKB. Peking, 13. Juli.'^" (Reuter). Der chinesische Ausschuß fi'ir auÄvörtige Angele-genheiten hat «beschlossen, mit allen inleres-si^rten ?Xachten Verhandlungen n>c.gen der Unru^hen in GhanFl^ai einzuleiten. Flug Moskau—^^king. WKB.Peking, 13. Juli. (Reuter). Von den sechs in Älkoskau aufgestiegenen Flugz<'ugen sind in Peking vrei anzelangl, während die Äbrlgen woMN eines Zitotordefektes zurück--blieben. Frankreichs KredÄ siir Marokko. WKB. Paris, 13. Juli. (Havas.) Der Senat hat die von der Regierung angesprochenen Kredite sür niilitäris6)e Operationen in Marokko einhellig ulit 281 Stiiniuen bewilligt. Braf Guido Thun Hoh^nstek« in finanziellen Nöten. W.>'iV. Prnn, l l. Juli. Wie das ..Ta^'jl'lntt^' meldet, hat t^raf Guido Thun .s>ohel .^ul-len'berg mit reicli-en Stininklun^en. (V^ras Thun geliör! dor Äi!dtlrolm Kbni g, der d>ie Novdpolfahrer in einer Audienz empfing. Unser Bild zeigt die Wagen mit den Nor'vpolfahrcrn in l>en reich geschMck-ten Straßen auf dem Woge zum König. Allerlei. » Matrosenaberglaube. Nirgends gedeiht der Aberglaube so gut wie auf hoher See, und eS scheint auch begreiflich, dah bei den Menschen, die in gefährlichen Situationen trotz aller Anftrengun gen und Mühen den elomentaren Mächten hilflos gegenüberstehen und dabei so deutlich 1>as menschliche Unvermögen vor Augen haben, das Bedürfnis doppelt groh ist, an übernatürliche, geheimnisvolle Kräfte zu glauben. Sie schaffen fich damit eine Art Ent schnldigung für die eigene llnfähigleit. Wenn zum Beispiel ein Matrose auf dem Verdeck lerse und wie geistesabwesend vor sich hin pfeift, dann machen seine. Kamrraden ein großes Hallo und nennen ihn schuldig, wenn er eitie unerwünschte, steife Pr^ herbeig'-pfiffen hat. Anders ist es, lvenn, dichter N '-um das Schaff lagert, da kann solch ein Wind nur gut sein. Pfarrer find auk See auch nicht gern gesehen, vielleicht, weil sie Prof.'s-sionelt mit dem Teufel auf KriegSfuh stehen, die Schiffer dagegen bemüht sind, ihn in wohl wollender Stimmung zu halten, damit er ih-nen nicht schadet. ES als ein Zeichen dafür zn nehmen, daß dem Schiff ein Unheil droht, wenn es die Ratten verlassen, füllt dem Seemann nicht ein. Er traut sich einen ebenso slttten Spürsin zu wie diesen. Deren, '^.'.ss Redensart kann nur von Ratten verzapft werden. Unheilvoll aber ist eS. wenn eine Leiche ' Berschrffung an Bord kommt. Man kann viela Fälle verzeichnen, wo die Schiffer lieber den Dienst aufgesagt haü-n, als mit der Leiche an Bord zu falzten. samerwxise wird ein Unterschied dabei inso- fern gemacht, als die Abergläubischen es sür weni^r gefährlich Haltens mit den Ueberre-sten eines einfachen Menschen zu fahren. Es soll schon oft vorgekvmmen sein, daß di? Schiffsführer Särge, die mit an Bord genom men werden sollten, wie gewöhnliche Frachtgüter verpacken und deklarieren ließen, uin keine Aufregung hetvorzu^'if, n. Doch nicht nur UnglücksHringer kennt man auf See. Eine schwarze Katze^^t das erfreulichste Vorzeichen, das fich 'dse Schiffer denken können, und groß ist der Jammer, wenn solch ein schwarzes Mivzekätzchen trotz aller Verhatsche leien davonläuft. a. Eine Hinrichtung o?j«e Henker. In Litt, lerock in Arkanl^s iöllten kürzlich zwei Mört-er, wie in Amerika Mich, durch elektrischen Strom hinxivrichtot werden. Alles war vorbereitet. Ern^t, Vü^r^kvvoll und kei-erlich ersckiienen die Bohi^rden, »Mnekla^p. pernd und bleich die Delinquenten, senmtions li'rstern die Zuschauer. Nur einer fehlte, dem in diesem s^lle sozusgon „fi^hrende Rolle" ^^ufafe zu verbüßen ljatte, Weil er beim Sck'napsschmuggel ertoppt worden war. 'Sch<)n atmeten die beiden armen Sünder aus, denn schließlich- Aufgesck^n Vann bisweilen heißen aujfgehoben. Aber sie irrten aewMg. AuS den Zuschauer« meldete stch sofort ein halbes Dui^end freiwilliger Hen-ker, die sich bereit erklärten, auf den Knopf ^ 'drücken, durch den der tödliche Strom eingeschaltet wird. Die Behörden kosten nun, wer den Borzug ha-b?« soNe^^als Amateur. Henker die Hinrichtilchl zu.^ vollziehen. Die 5idreisen-51snderung. V^^lr ersuchen I)L'flich!t unsere p. I. ftdonneiUen vor der Kbrelse diesen k^upon auszufüllen und an UN2 rcchtzLiN9 einizusenden. fln die i^dminisiration der „Marduvger Zciwng- Maridor, ^urcltcva ulica 4. Senden Sie mir die ^sl^arburger Zei. tung" von.......................bis.......-............- an meine neue 5>dres^e:.........-................— krühere j^dresse: :)-------------- lZei Ncichscndui'.gen alcher )ttt?lw6 u»6 Sportvsrt iker »k»6. fNexerxruppe in ^üvcken, I. O. v. ä. ?. V. „Oermanl»", «I. V. ^ 0. St. unä V. 6. N. 5ovie Wr äie vielen Viumen8pen6en ssxen vir Zöllen sui äiesem >Vexe tiek-xeküi^ltesten l)»kle. lnsdesoaäere cZftnken vir ttockv. k^errn Vvmpksrrer j^orAvec, tterm keNxionsproieWvr.voeovie, tterrn vr. Kleeblncler» tterm ?enn. tterrn vir. ttermsnn. tterrn canä. inx. ttepperxer, tterrn csnä. inx. UUrjck. sovLe 5Smt- licken Korpvntlontn. , ^ ^ . In tiekster Irauer k»iiülie I.ui» ?oäliesso!x. -L)2'. /vs/? /iz/os'/'S/o/?. m// c/6,' s/7As^6/A/6/? c?,'c///?. 5/o>^s,?s^a t//. 7^s/. S57 «W f«M Iii Im KMB», >I >»W AM s' ?. t 7 er Xomx .««»»»«»» z, Ii? ?om löV Wirtschaftlicher Xeu WW«aM«e Wochmbts,««». A l b a « i e «. Die PetvolsumklMFessionen wurldon von d?r Regierung ent>Ai.lti>g verteilt wie folgt: 46.000 Ha. an die italienischen S<^aiatslboem Pväsrdcnchen der StaotSschuldeniverivaltung, gefWrte Konvnrission ist nach Paris a«bge-reii't, um wegen einer internationalen An. leil^ fiir Bulgarien zu verhandeln. -- Me Getrci'de«u4ftchr wurde tmvch eine Regie-rungSve ror^mng ab 1. Juli freigegeben. , Devtschlanb. Infolge des lShmenloen KreditnmngelH und 'der Geldknappheit ist «die Lage in der Jnduistrie «nach wie vor ernst. Auch große Unternehmungen schen der Zukunft mit Sorge entgegen, denn vorlmlfilg lassen sich noch keine Momente etLennen, die einen Umschwung herbeiführen kiwnten. Die Loge wirÄ noch vers^rst durch die hohen Steu-ern und die f^twähreniden TariferhShun-gen der Reichsb^nen, die ei-ne auif die Dauer untragfiave Belastung der Industrie darstellen Durch den Aollkvieg mk Polen wer. den v^chie^ne Industriezweige schwer be-doch beisteht Älgemein die UeHerzeu-yimg, dch der Streit bis zmn Ende duvchge-»nM werden muß, um die deutsche Wirt-schast v« noch schwereren SchSdigungen M be,l»Ären. Die >de«t!schm Aollrepressallen und Vwstchrverbote für polnische Waren sind in de« letzten Tagen in ikvaft getreten und werden dte polni^ Ti?,fuhr nach Deutschland vsnsst gpnH Ultterbiiniden. — Die Zahl der «««Urse ist von 77V im Mai auf TOS i!M gmsi Mriichvgangen und betrug in den er. Gen fünf Monaten d. I. 43tt gegen 45Stt tzm Avetten Hawtcchr 1SS4. - Gelegentlich der Leipziger HeMtmesse wird dort eine in. ternationa!e Kunstseidenausstellllng stvOfin-den, a»ef der stmtliche Kunstseide erzeugen-den Gto«ten vertretm ^n werden. E « g l a > d. Mrchhaftskrise vauert unvermindert «» und erweckt in Älen Kveisen von Handel ,»nd JndiLtrie starke Ve^vgnisse, die nun i-m Varlmnent, in der Presse u^. immer äffe-«er ausgesprochen werden. Wie!, jetzt begannt . Mutzten im MÄ SS6.000 Arbeiter ent-Wffen we:^, davon w der TextMndustrie VV.V00 und 22.000 bei den TrainSportvetrie-»en Die britischen Eisenbahnen beförderten h« evflen Vierteljahr 1925 13 MMonen Tonnen Güter weniger als in der gleichen Aeit -des VochchveS. Ae Lage in der Kohlen-i,s)l^tr^ Hot sich in den letzten Tagen we^-ker veöMrft und droht zu ewom offenen «vnfNkt Mschen den Zechenbefltzern unid Vrvibenarbeitem zu führen. Die Grubenar-ibettergeweÄschaift echielt von den drei ülbri-gen brit-ifi^ Gewerkschaften die Mittei-lmrg, daß Äese bereit seien, >die Bergarbeiter im Falle eines Streiks bedingungslos zu unterstützen. Nsuerdings macht sich auch bei den Eilenibchnangilsteltten eine Lohttbewe-yung bemeillbm'. — Die von der Regierung w Auslficht gestellten Substdien werden so-»»chl w ^tioilt von AulschMen, insbesondere PK die Exportindustrien, wie in Form von Steuererlt^chterungen zmn Ausdruck kommen. Vor allem werden der l^'isi^n. und Sbahl in^trke StaatszuMsse g<'^n^hrt »verden, wM man besürchltot, daß die l!?inführung von SchtttzMen wegen der voraussichtlich lan-WM Dauer der gesetzlich vorgeschriebenen liL^runtersuchungen zu sp^ kommen könnte. Die Einfuhr der den Mac Kenna-Iöllon pnterlieMm-den Wa^ nahm ii, den letzten Junitagen ungeiheurrn'Umfang an. Noch in der Nacht zum 1. Juli trafen aus Frankreich, Hollnll'd unid der Schweiz auf allen engli-schen Flugplätzen zahlreiche Flugzeuge luit Seidemvaren, Sllickereicn und IHren ein. Frankreich. Die deutsch-fvan^ösischen WirtschaftÄver-Handlungen sind vorerst auf dem toten Punkt angelangt. In der Ansprache zwischen Trendcilenburg und Chauinet, t>ie in den lletzten Tagen «stattfand, stellte der letztere fest, 'daß ü>ber die allgemeinen Grundsätze Einigkeit beistehe und nur noch eine vcrliält-nismäßig kleine Zahl von MeinüngSvevschie-denheiten zu regeln sei. An 'demselben Tag gab aber >oas französische Auswärtige Amir eine Mitteilung aus, in der es heißt, daß die von Frankreich geforderte Sonderstellung skr cllsäßilsche Textiilli^ren und die Meistbe-ciünstiWng für französische Weine von Deutschland endgitt'ig abgelehnt worden sei unio ein vorläufiger Abbruch der Verhandlungen sich kaum vermeiden lasse. — Der soeben veröffentlichte Bericht des Verbandes 'der fränkischen Bammvollin^strie gkbt den (^sanltiivert des Baumwollexports i.m Jaihre 1924 auf rund 3 MMarden Franken, d. h. ein Dreizehntel >c>er Gesamit^nsfuhr an. Seit 1921 ilst der durchschnittliche monatliche A'lrftragsbvsband der Bübereien um 4b?S gestiegen. Seit Begi-nn 1VS5 mehren sich 'd«ie Anzeichen eines Äonijunlt^rrücksangeS und wenn auch vorläufig von einer Krise noch nicht gesprochen werden kann, so besteht doch keinerlei Aussicht, daß die Rekord^ahlen früherer Jahre jetzt wiieder erreicht werben kölmnen. Holland. Die Besserung >der Wirtschaftslage, die vor einigen Monaten eingeisetzt hat, hält an. ^r LebenshaltungSidex sank von 100 im JÄnner auf 156 im Fober, 155 im März, 151 im April und 149 >i»m Wdai. Die Textilindustrie ill fehl gut beschäftigt unlo konnte ihre Um- säh^ wijc?'tlich elhöhcn, iitöbesondcre die Kunst!sei>^nsabrikcn, deren Werte an den Börsen auffallend rasch' steigen. Italien. Die fortfchreitende Entlvertung der Liga erweckt lebhafte Be'sorgmsse, die noch ver-mehrt iverrstehends Mißernte in i^ßarabien bestätigen s^ch, da-^egen lauten di? Ernwberichte aus den üb ti^n Teilen La?tdes außerordentlich günstig. Der Vorschlaa des WirtschaftSauS schussc^, sämtliche Getreidoausfuhrvsrbote aufzuheben, wird von der Regierung ange noimnen und ein diesbezüglicher Beschluß des Mnisterrrates w den näkUten Tagen veröffentlicht werden. Das Ausfuhrverbot für .Haser wnvde bereits aufgehoben. D» r Avssuhrzoll für loben!c»e8 Vieh wurde von 8000 au^' 5000 Lei pro Stück herabgesetzt. Hunveryadrfeier der Siftndad» ln DarUngton ln Snaland. In Darlingion in England fanden anläßlich der Hundertjahrfeier der Eifettbahn fI8'2ü wurde zwischen Stockton und Darling ton die erste Eisenbahn eröffnet) Jiibilaums-feierlichkeiten statt, bei denen die berühmte erste Lolomotbve Stephensons wieder unter Dampf gesetzt wurde und die hi'storilschen Eismbchnwagen eine Strecke weit zog. " Rußland. Bewl Obersten Wirtschaftsrate wurde unter dem Vorsitz Dscherschinskis und Trotzkis eine besondere Kommission gebildet, die für langfristige Verpachtungen großer Jndustrie-unternehmungen und für Neugründungen von Handels- und Jndustrieunternehmun-gen durch Privatunternehmungen neue Bedingungen ausarbeiten wird. — Das Sow-setamt für Außenhandel hat in der letzten Woche im Auslande große Bestellungen von Textilwaren getätigt, darunter bei den Lodzer Fabriken allein für 10 Millionen Dollar. Schweiz. Der Bundesrat hat die sofortige Aufhebung sämtlicher noch bestehenden Ausfuhrver böte beschlossen. Ausgenommen sind diejenigen für Edellnietalle, Häute und Felle, Alteisen und Elsenaibfälle. — Die Zollfreilager von Chiafso wurden am 1. Juli eri>ffnct. Tsch» fosloWakei. Auf der Generalversammlung des Bankenverbandes wurde festgestellt, das^ die V^r-KUniAe «n Irkte slch in letzter Zeit bedeutend gebessert haben und durch den bevorstehenden AMiluß der Dollaranlcih>?n eine weitere Erleichterung eintreten dürfte. — Die Anleihe der Vri'mncr Maschinenfabrik in Höhe von 4^ Mill. Dollar ist gesichert. Die Bedingungen sind außerordentlich günstig. — Die Industrie ist im allgemeinen gut beschäftigt, nur in der Kohlen-indnstrie ist die Lage sehr schlecht- Die Braunkohlenwer^e ' mußten Feierschichten emlegen, zahlreiche kleinere Gruben wurden stillgelegt. Die Eilsen- und Maschinenindustrie erhofft sich von dem deutsch-polnischen Zollkriege eine rasche Besserung der Kl.''n-junktur. Türkei. Die Wirtschaftsverhandlungen mit Deuisch band, Persien und der Cchwei'z haben begonnen. — Die Beglaubigungsgebühr si l^r-sprungszeugnisse f^ir Waren nach der Tlirkei wurde um ü0?6 ermäßigt. Alle übrigen Gebührensätze bleiben bis auf weiteres unverändert. Bei der Budgetberatung kündigte der Fi-uanz>u^iljtex die KnbrinHung deS Gesetzent- wurfes, durch den I>ie neue ungarische Geld-einheit festgesetzt werden soll, für Herbst 1925 an. — Dia pon'det Regierung angekün digte Agraranleihe wird in der Weise zur Auszahlung kommen, daß die Landwirte pro Joch 75 Goldkronen erhalten können, doch wrrd die Zahl der Kreditberechtigftn wesentlich herabgesetzt werden. — Die neue Vikto-ria-Mühle in Budapest erhält von einem englisch-deutschen Konsortium eine Anleihe in .Höhe von 1,S00.0o0 Pfund Sterling zum Ankauf von Getre^ diesjähriger Ernte. Die Verhandlungen dürften in dm nächsten Tagen zum Abschlüsse kommen. Mt Beorentung ver Vers«o<-»lnftn. (Schluß.) Das Berufungsgericht in Maribor Hot dieses Urteil verworfen und wegen mangelhaften Borgehens dem erstinstanzlichen Gerichtshof behufs Ev^nzung zurückgestellt, mit dem Bemerken, daß festzustellen derungen die mit 'Hemeslene« Verzugszinsen als vollständigen Ersatz für die möglicherweise entstehenden Schäden hin» zusteyen, so HLtte sie dies AweifelloS auf ge-lttluere Weise zum Ausdruck gebracht. Me Bestimmung des 8 ^3^ des Reich^setzes entikräMt aber i^r Artikel 28.3 'deS Han. delsgesetzeS, welcher für Handelsgeschäfte bezüglich des Schadenersatzes eine hesondere Vsstinunung entMt, nämlich, daß bei Hau-, delsgeschäften die Rückerstattung des tatsächlichen SlZ^oenS und deS GewinnabgangeS verlangt wevden muß.. DaS Berufungsgericht stellt nämlich das Pl^nzip auf, daß der «Gl^iger bei Geldforderungen 6?S Verzugszinsen ohne Rücksicht daraus, od er einen Schaden erlitten hcü oder nicht, ob den SchuVci'ner an der BexzögerMg die Schuld trifft oder nicht, fordern muß. UeHersteigt je» doch der Schaden die gesetzlichen Verzugs^ zinsen, so stc^ ihm daS Rec^ zu, die BÄlei» chung des weiteren Schadens rechtsgültig zu machen, wenn der SchiÄver die Verzögerung verschuldet hat. Der Obevste Gerichtshof in Zagreb (Gep-itl^nwiraltafel Abt. B) hat den Beschluß det Beruifungsgerichtes verworfen und die neuerliche Urtcilsfallung angeordnet. Gr schließt sich d^r Amicht der BerufungSw instanz an, wonach der Art. 287 deS Handelsgesetzes nur die .Hi^he der gesetzlichen, namentlich aber der Verzugszinsen bestimmt. Die Frage der eventuellen weiteren Schade«, zufügung sei nach den Borlchriften über de« Sr^denersatz in Verbindung n^t dem Ar» tikel 283 des Handelsgesetzes zu lösen. Nachdem auf Grund. deS Art. 135Z des Reichsgesetzes im Falle böStyilliger Absicht oder augenscheinlicher FahrlHssi'^sit nicht nur der Schaden, so^oeÄi auch der Gewinnverlust zu ersetzen ist, ist kaum anzunehmen, daß daS Gesetz gerade bei Mckerstattung des zufolge Zahbungsverzögerung entstandene« Schafs eine AuSna^e hinsichtlich der Schadenbemessung machen wollte, diese« Sieden ohne A^cksichtnähme auf die wirk-liäien Verhältnisse auf den Betrag der gesetzlich bemessenen Vcrzugszinsewgrenze. a«. zuweisen die Absicht hatte. Eine DewötSsAH-rung für den angenontmenen UlN>o gewöhnlt» chen Schaden erübrigt sich von sel^t. In ke^ nor Weise a>ber schließt daS Gesetz mit der Festsetzung der gesetzlichen Verzugszinsen diU AnispruchÄerechtigung aus Schadenersatz a«, sol»ald fi!r eine solche F'orderuns die Borbo. hingunM oegeben ünd>, Viummer lS7 dout tü. tSSZ ^ t a .ttD, ...>. , Der Art. 283 des Handettgrsetze« So-stimmt, dlch der Hchabenersatzveve^bgte die Begleichung deS totsSchVchen Schädens und des iomnit Au^ammcichünqende« Gewtnnver-luisteS fordern kann. Der Umsdanid) d«»ß der Angeklagte seinen ZahlungSverMchwngen «drShaVb n^cht nachgcksmmen weil seine Schlüdner in derseliben Situat^ sich de-fSn^, ist avso nicht geeignet, den Nn.geklag-ten von lkcr Ähuld zu besreim. Ein Grund, das erstinstanzliche Urtioil zu verwerfen un^ dss Verfahren d«?s Richters als mangelhaft zu erklären, hatte sonnt nicht bestanlom. Im Auftren höhere Preisforderungen anstandslos bewMigt. Hauptsächlich wird noch Schleppware für Wien u?rd LHdt^tschland gehandelt. Unter den Neibenprodukten Hot sich die Nachfrage nach weißen Bohnen wieder etwas gebessert. Der Mehlverkehr ist nach wie vor unbefriedigend. DaS Land ist mit ttal^nischsm Mehl überschwemmt, welches von den Konsumenten wegen der geringe« Pveisdifferenz trotz der bedeutend schlechteren Qualität be-vorzugt wird. Aber auch im Mehlvcrbranch ist eine Abnahme zu benmBen, die auf die Erwartung nach weiterem Preisrückgang zu-rückzuführen ist. D« Preise der atten Mehle sind angesichts der neuen Ernte VereitS bedeutend 7^^.'.IIen. Der Weillmattt. Der internationale Weinmark t hat seine Ruhepause, wie alljährlich vor der Weinlese. Frankreich arbeitet ruhig und ist größtenteils nur mit seinen alten Kunden in Geschäftsverbindung. Italien arbeitet zwar fieberhaft, um Frankreich von den Wewmärkten zu verdrängen, doch will ihm dies nicht gelingen, mit kleinen Ausnahnien in der Schweiz und in der Tfchechoslc "nkci. Italiens l^solge in der Tschechoslowakei gehen aber meistenteils auf unsere Rechnung. Die Ernteaussichten sind in Oesterreich ziemlich. schwach, dagegen in der Tschechoslowakei gut. In Rumänien rechnet man auf eine mittelmäßige Ernte, in Spanien erwartet man gute, in Frankreich und Italien sehr gute, in Deutschland mittelmäßige Ergebnisse. In Jugoslawien werden die Ernteaussichten durch das andauernde Regenwetter stark beeinträchtigt. Größere Schäden sind in den Weingegenden Kroatiens und Slawoniens zu verzeiäinen. In Serbien stehen die Weinreben gut, während in der Herzegowina durch den Hagel alles vernichtet wurde. In der Wojwodina ist der Stand der Weingärten befriedigend und auch Dal-matien rechnet auf ein gutes Weinjahr. In S l o w e n i e n erwartet man eine mittelr äßige Weinlese. Größere Schäden sind bisher noch nicht zu verzeichnen, doch wird auch hier durch daS Regenwetter der Wein vc^^sauert. Der Absatz der alten Weine ist sehr schniach. Weine auS m Jahre 1923 kommen nur selten mehr auf den Markt und erzielen hohe Preise. Im allgemeinen aber haben die jugoslawischen '^^einproise in den letzten Monaten keine Veränderung erfahren, was auf den flauen Verkehr zurückzuführen ist. Haute- und Ledemiarkt. Auf unserem Ledermarkte herrscht nach wie vor eine flaue Tendenz. Die Ausfuhr fertiger Lederware liegt vollkommen still, wäh rend im Jnlande selbst durch die Einfuhr auslündlischer Erzeugnisse große Konkurrenz geschaffen wird. Trotz des bedeutenden Rückganges der Preise ist der Berkehr größtenteils nur auf den inländischen Konsum gebunden. Eine besonders große Krise herrscht in Slowenien, wo die größten Led«rfaibriken bereits zur Arbeitseinstellung gezwungen wurden. In den meisten Fabriken wurde die Arbeitszeit nur auf 3 bis 4 Tage beschränkt. Falls diese Krise noch weiterhin andauern sollte, muß mit weiteren Arbeitcrentlassun-gen gerechnet werden. Eine dringende Abhilfe durch einen entsprechenden Zollschutz der inländischen Produkte erscheint als unumgänglich notwendig. Eine weitere Preisermäßigung der Fabrikate ist mit Rücksicht auf die hohen Preise des Berarbeitungsmaterials unmöglich. Die Lederindustrie durchleibt eine der schwersten Krisen seit dem Bestände des jugoslawischen Staates. Nicht wenig tragen hiezu auch die Bestellungen des KriegÄmini-steriumS im Auslande bei, welche geeignet wären, wenigstens für einige Aeit einen regeren Abfatz heimischer Produkte zu schaffen und so dcr Lederindustrie auS der schwersten Krise zu helfen. Der Industriellerverband hat sich mit dieser Frage schon des öfteren befaßt und bei der Regierung Schritte unternommen, jedoch sind bisher kein? Erfolqe zu verzeichnen. -Hl- Mariborer Hev. und Strohmarkt. Der am 11. d. M. sbatt'gefundene Heulind Gtrohmarkt war wogen des herrschenden Regenwetters s00—550 (600—750), 1 Jahr alte 1100 (1100) Ti nar. 1 Krloyranl'M Lebendgewicht wurde mit 12 bis 14.50, ein Kilogramm Schlachtge-wicht mit 15 bis 17.50 Dinar bezahlt. Besserung der Aussichten der Welternte. Es ist nlcht zu verkennen, daß dn Welt« markt in Getreide in den letzten Tarsen entschieden zur Schwäche noiqte, die sich besonders scharf an den argentinischen und englischen Börsen zum Ausdruck brachte. Es ist nicht uninteressant, daß auch die Plätze m der Union den günstigen Erntebcrichten aus Europa unterliegen, denn der offizielle Kommentar führt die eingetretene Geschästsstille in Chicago darauf zurück. Sckiei'nbar bieten die Aussichten Europas den geringen .Hofsnungen Amerikas ein entsprechendes Gegengewicht, die sich noch verschlechtert habm sollen. Jedenfalls ist es höchst wahrscheinlich, daß Amerika in der neuen Saison seine siih-rende Stellung im Getreidewelthandel wird abgeben müssen. Für Europa sind vor allem die vielversprechenden Ernteaussichten Rußlands von größter Bedeutung. Denn diese haben sich ztveisellos ganz erheblich gebessert. Nach halbamtlicher Berechnung soll die diesjährige Ernte, vorausgesetzt, daß keine ungewöhnlichen Zwischenfälle sich ereignen werden, um 9 Millionen Toünen (alle Getrcide-gMungen zusammengenommen) mehr betra gen als im Vorjahre. Eine anitliche Berechnung des voraussichtlichen Ausfuhrüberschusses (ebenfalls aller Getrerdearten) kommt auf die Zahl von 4.8 Millionen Tonnen. Dabei darf man nicht vergessen, daß insbesondere der russische Roggen durch seine besondere Güte die beste Marke der Welt darstellt, zumal die russische Regierung denselben — sowie auch alle anderen Getreidearten — der sorgfältigsten Behandlung und Remigung unterzieht. Amerika hätte also mit einem sehr ernst zu nehmenden Konkurrenten zu rechnen. Die Nachrichten aus Kanada lauten sehr verheißungsvoll. Aber auch fast in allen Staaken Europas gelten die Aussichten als vorzügliche. So hofft Italien, eine um 20 Prozent höhere Weizenernte als im Vorjahre zu erzielen, und Polen erwartet eine noch bedeutend höhere Steigerung der Weiz^-und Roggenerträge. X Gtaatsumrechnungsknrse sür Juli. Das Generalinspektorat des Finanzministeriums teilt mit, daß es für den ganzen Monat Juli folgende Sßaatsumrechnungskurse festgesetzt hat: 1 Napoleondor Vnar 225; 1 türkische Lira 252; 1 englisches Pfund 280; 1 Dollar 57.50; 1 fanadi'sil^r Dollar 57; 1 deutsche Goldmart 13.70; 1 Goldzloty 9.70; 1 österreichischer Schilling 8.10; 100 französische Francs 271; 100 Schweizerische Franken 1118; 100 italienische Lire 210; 100 belgische Francs 268; 100 holländische Gulden 2390; 100 bulgarische Leivas 41.50; 10 (^'ranim reinem Spiritlis, 50 Grauriu Schwefeläther und 50 Gramm Benzen. Asses wird tüchtig geschüttelt. Man biirstet damit die l^'-ardvir)-bestücke strichweise ab, hängt sie dann auf .skleiderbügel nnd läszt sie trocknen. Das ^.it-tel reinigt vorzüglich die speckigen Ränder an .Herrenkragen, Mützen nsiv. Feuergefährlich! h. Bei skrophulüsen Kt::dern wi'rd mau rn kurzer Zeit Besserung erzielen, wenn man die Ernährung auf leictjt verdaulick'e nnd doch kräftige Speisen beschränkt. Solche sind Salate, grüne Genrüse, Ol.st, Fruchtsäfte, von Fleisch ist nur K^albfleisch und Geslügel geeignet, Kartoffel, Weizenschrotbrot, Buttermilch, Sauermilch und Eier. h. Wer an Sommersprossen leidet, vermeide kaltes Waschen während des Tages. Sollte das Gesicht eine Staubschicht tragen, so reibe man mit einem Gesichtsleder die .^''ant sorgsam ab und gebrauche vor dem tzilm'-cgehe^ in die heiße Sonne eine stets bereit geliallene Zi'tronenscheibe, mit welcher die von Som-nl'.'rsln^ossen behafteten Stesl.'n -"n- zureiben sind. h. Spinat ist ein sehr nahrbafte^ Gemüse; viele mögen trotzdem das blutbildende Ge-müfe nicht essen, zveil es ihnen zu iveichlich schmeckt. Dieser weichliche Geschmack kann durch allerlei Zutaten beseitigt werden. In erster Linie durch Beimischung von allerhand Würzkräutern, wie Kerbel, Sauerampfer, Petersielie, Schnittlauch, Brunnenkresse, serner auch eine Prise Psesser, etwas Muskat uud saure Saline statt Fleischbrühe. 'Svmat wird mit Sehei garniert oder mit geviertelten Eiern, keine gebratene Kartoffel bilden eine Passende Zulage, auch keline, in Butter gerostete Semmelbröckcben werden zur Garnierung der Schüssel verwendet. -rn-Vettere SSe. Rur einmal! „Nun, Fräulein, freuen S!e sich auch darüber, daß den grauen das Wahlrecht zuerkannt worden ist?" — „?lch, .Herr Doktor, ich wäre sckwn ^ukri^'den, n'enn ich nur — einmal wählen dürste!" Nngeniigender Beweis! „Deine Stiesel knarren aber sürchterlich — nach einem allen Glaubeli ist das ein Zeichen, das^ sie noch nicht bezahlt sind." ^ „Ach, Unsinn! Wes-halli knarrt denn mein Hut und mein Ueber-zieher n?cht?" Der neugierige Ehemann. Schulz Iäs^>t sich beim Gesängnisdi'rektor nielden und bittet UNI die Erlaubnis, den Mann sprechen zu dürsen, der gesterm bei ihm den Einbruch verübt hat. — ,.Was wollen Sie denn von ihm?" — „Ich nlochte geni wissen, ivie er es fertig gebracht hat. durch die vaustür zu koni uien, ohne meine Fran zu wecken." Häuslicher Zwist. ,.Jch wäre am liebsten tot," seuszte die junge Frau. — ,.Jck> wäre cs am liebsten auch," knurrte der Mann. — „Dann will ich es nicht sein," fuhr die junge Frau aus . . . und der Streit ging weiter. JiMMk 187 vom lS. IuN IVZd KNNtt Anzelger. MM , , , , WU^W^LUWUIUA Rep««««« und Rewiß«>ßen ». G^eib««schi»e« überninlmt sie K^a Ant. Rud. Legat To., Maribor, nur «lle« 7, Telepon 10V. ltewe Filiale! Eigene Epttial » Repara-turwer!stätte für Äüromaschimn. krs^schreibmaschinen werden f. die Dauer der Reparatur kostenlos beigestellt. 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April 1925 für die in so poettscker Form aa «ich genchteien Zsi-le» meiaen derzlichstea Dintz. Srdtlte »i» AdrefsG u« schriMtch danken zu können. — IoftA«. _ 7-Lo tteute ^ittv«>ck. 15. .luli kllt« - «ler biiusilclcapeU« „Oriva.* .. vexinn 20 l1t,r. Mntrilk kket. ?um Velten vesueke l«6et ergedenst n" 7258 Naldvläl »amt fra«. Im I'sile sckieekter Mittelung freitez 6en 17. ^li. lNöbNertes Zimmer ohne vett-VVäsche sucht lür lokoit ein Chepa«. >VoI)nunq«n an d«r P«iph«ki« der Stadt komm«« auch in IZetrocht. SekSIIigi ^ntrüz» lind «>>«t«n unter »Nr. 7212" an die Ver«a!tuns> 72lZ IllokUgOr Ki7 fUr ei«»»n Non»trutr-Uon»««rk»ttltt» ga»uekt. vsk«rt« »n «Z Chkfndattem imd jttr die Redattion oerantwortlich: U d « A a il v ß ».Druck und Verlast Mariborska tiSülrna d. d^