^136. Kttlag aln 17. Juni ^864. l>l« ^Laibllch« Zeitung" erscheint, mit Ausnahme del Sonn- und Feiertage, ttiglich, und lostet sammt dm Veilagen im Contptotr ganzjährig 11 fl., halb-jährig 5 st. 50 lr., mit Orruzvand im Eomptoir gllNft. 12 fi., halöj. 6 si. FUr die Zustellung in'S Hau« siud haldj. 50 fr. mehr zu entrichten. OM drr Post portofrei ganzj., nntri Kreuzband und ge-dructter Adresse 15 fl., halbj. 7 fl. b0 lr. Inserttonsgrbühr silr e:ne Garmond-Spaltcnzelle oder den Naum derselben, ist für Imalige Eiuschale tung « lr., für 2malige 8 tr., für Zmaligc 10 tr. u. s. w. Zu diesen Gebühren ist uc>ch drr Insertions - Stempel per 30 tr. fllr eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 fl. 90 kr. für 5 Mal, 1 fl. 40 kr. fllr 2 Mal und 90 kr. für 1 Mal (mit Inbegriff des Insertionsstempels). Amüichn «heil, 35e. l. k, Apo»lolische Majestät haben mit Aller« höchster Entschließung vom 4. Juni d. I. den, Feld« marschalllielltcnant Franz Anton Freihcrrn Marenzi von Marenzfeldt und Scheu eck den seiner Familie vom Kaiser Conrad ll. im Iabre 1024 erblich verliehenen Titel eineS Markgrafen von Val Oliola. so wie den vom Herzog Philipp Maria A nglo von Mailand demselben Geschlechte im Jahre 1440 erblich verliehenen gräflichen Titel von Tagliuno und Tal gate tarfrci allcrgnädigst zu bestätigen geruht. Se. l. k. Apostolische Majestät haben mit Aller-höchster Entschließung ddo. Schönbrunn 4. Juni d. I. den Pfarrer zu S. Nicolä in Padua Lanrenz Cooi zum Domherrn an dem dortigen Kathedralkapitel für das Kanonikat di S. Francesco allergnä» digst zu ernennen geruht. Sl. k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller» höchster Einschließung vom 21. Mai d I. die Wieder» wähl des Grafen Heinrich Wodzicki zum Präsi« dcntln. und des Franz Ritters uon Paözkowski zum Vize»Präsldenten der Krakauer Landwirthschafts» aesellschaft alleranädinst zu bestätigen geruht. Das Justizministerium hat den Koadjutor des Notariats »Archives in Ndine Peter Äertoli zum Kanzler des Notariats-Archives in Äelluno, und den Scrittorc in Viccnza Pctcr Do na do nib us zum Koadjutor deS Notariats'Alchivcs iu Uoine ernannt, Nichtllmtlichel Theil. Laibach, 16. Juni. Die auf heute anberaumte Sitzung der Konferenz in London ist abermals vertagt worden, aus welchen Gründen, meldet der Telegraph nicht. Mau scheint sich über die Theilungslinie durchaus nicht einigen zu können, und das Pariser «Pays" gibt zu. daß der Friede in einem Theile Europa's gefährdet sei; denn wcnn die Konferenz sich über die TheilungSlinie nicht einige, so werde sie sich auflösen nnd der Krieg be. ginne wieder, dießmal aber mit England und Dänemark. Nach Mittbeilungen, welche der „V, V.-Z." aus bewahrter Quelle zugehen, sind für den Fall, daß biS zum 26. d. dcn deutschen Forderungen nicht Genüge geschehen ist, uon den deutschen Großmächten sehr lie« stimmt die Zielpunkte der weiteren Aktion in's Auge gefaßt, und wird der Feind mit aller Entschiedenheit dort angegriffen werden. wo er sich allein noch be-findet, und zwar auf Men, Fübueu und Kopenhagen. Daß natürlich hierbei der Marine eine hervorragende Rolle zufallen wiro. ist selbstverständlich, und heißt es, daß dcr durch den jüngst erfolgten Ankauf neuer Schiffe verstärkten preußischen Marine auch eine Vermehrung der maritimen Streitkräfte der österreichi« schcn Marine zur Seite stehen wird. » Vor der Abreise Sr. Majestät des Kaisers sind wie die «Oest Ztg." schreibt, noch mehrere wichtige innere Angelegenheiten ihrer Erledigung zugeführt worden. So haben dic Vorschläge des ungarischen Hollanders zur Instizrcform in Ungarn die kaiser» lichc Sanktion erhalten. Es handelt sich dabei min« ocr llm Details, als nm lillgsmeine Grundsähe über dic Kompcletiz , die Zusainmciiscplmg der Gerichte und Art der Rechtsprechung. Die Absicht des ungari« scheu Hofkanzlers gcltt darauf hinaus, dem wandeln« den Nichterthum ein Ende zu machen und dafür sta^ bilc Gerichtshöfe einzuführen, von denen Jedermann weih, wo sie siud, und Jeder sicher sein kann, dcn Nichttr. den er sucht, zu einer bestimmten Stunde anzutreffen. Solche wandelnde Richtcrstühle mochten den Bedürfnissen des Mittclallers, das in Ungarn bis in die neueste Zeit liinein scine Schößlinge trieb, genügen, sie entsprechen dcn Bedürfnissen einer Epoche, wo die sozialen und uollswirthschaftlichen Interessen eine ganz andere Entwicklung erreich! haben, sehr wenig. In Beziehung auf die Monarchenzusammenkunft in Karlsbad und Kissingen schreibt man der ,G. C," aus Paris: Zwei Momente beschäftigen hier neben der großen Frage des Tages die politischen Kreise: Die persönliche Annäherung zwischen den nordische» Souueraincn nnd ihren Ministern der auswärtigen Angelegenheiten und die Spuren eines geheimen Einverständnisses zwischen England und der Pforte in der tunesischen Angelegenheit. Baron Budbcrg, welcher heute uach Kissiugen abreist, um bei dem Kaiser Alexander aufzuwarten, hatte zuvor eine lange Unter» redung mit Herrn Drouyn de Lhnus und scheint wenigstens es auf sich genommen zu haben, dem Czareu eine Zusammenkunft mit dem Kaiser der Franzosen — man glaubt wiederum in Stuttgart — zu empfehlen. Napoleon III. hat durch seineu Minister die Andeutung fallen lassen, daß ihm eine Verstän« dignng mit Kaiser Alexander über die polnische Frage ebenso wünschcnswerth als möglich scheine, daß er aber dem seinem Kongreßvorschlage zu Grunde lie« genden Gedanken gemäß sich nur von einer persönlichen Unterredung mit dem Czarcu einen wirklichen Erfolg versprechen könne. In weiterer Perspektive wurde die Idee eines Partiknlarkongresses, nämlich einer successiven Zusammenkunft des Kaisers der Frau« zosen mit dcn Sonveraineu der drei großen Mon-archicn des Kontinents auf's Tapet gebracht. Es gehört nicht zu dcn Unmöglichkeiten, daß die Eiitreoüe in Karlsbad und Klssingcn Anlaß zn einem Monarchcnkougrcß ohne England gebe. Oesterreich. Venedig, 12. Iuui. In maritimen Kreisen beschäftigt man sich mit dem Plane, das vor einiger Zeit aufgelöste FlotlillenlorpS für den Dienst in den venetianischen Lagunen, sowie auf dem Po uuo Gardasec wieder, jedoch in veränderter Form. zu errichten. Das ueue Flottillcnlorps soll angeblich ganz nach dem Muster der Kriegsmarine, zu welcher es gehört, wieder organisirt und die Ossiziere, sowie ein l— Feuilleton. In der Kunstausstellung. Nach länger als einem Jahre haben sich die Räume des Nedoutensanles wieder geöffnet, um cine Anzahl von Oelgcmälorn aufzunehmen, eine Aus. stellung. die. waS dcn künstlerischen Werth der Bilder betrifft, der vorjährigen nicht nachsteht, Bei dem Umstünde, daß wir in Bezug auf Kunstgenüsse auf eine Diät gesetzt sind. wclche einer absoluten Ent< behrung fast gleichkommt, haben wir das Bestreben der Kunstfreunde, eine periodische Einkcbr der Wander« ansstellung dcS österreichischen Kunstucreins hier zu bewerkstelligen, mit Freuden begrüßt, und uns über die Kunstlicbc gefreut, die unser Publikum damals kmldgab. Leider haben wir bei nnscrem Ga»g durch den Rcdoutensaal bemerkt, daß diese Knnstliebc nur ephemer war uub daß die Theilnahmslosigkcit heuer das Fortbcstehen der Filiale des Kunst. Vereins in Frage stellt. Es sind besonders zwei Richtungen vertreten, die Landschaft und das Genre. Betrachten wir l:ns beute die erstere. Die schönste Schöpfung i» diesem Kunslzweige ist ohnsttlilig jene vou Halauska in Wien. einfach «Landschaft" genannt. Es ist eiu so« Wohl ! der l'creits vorhanoenen Kriegsschiffe und Ka» nonenboote ergänzt, und die ganze Organisation ohne besondere Kosten durchgeführt werden. Ausland. München, 15. Juni. II. MM. der Kaiser und die Kaiserin von Oesterreich sind deute um 6 Ubr Früh liier angekommen und von dem Könige und den Prinzen am Vahnhofe begrüßt worden. Heute AbendS seyen II. l. k. MM. oie Reise nach Kissin» gen fort. Eoburg, 15. Juni. Der Landtag beschloß in seiner gestrigen Sihung. die Erledigung der Finanz« postulate u»d der anderen Regierungsvorlagen bis zur Vorlage des zugesagten neuen Preßgesetz.Entwurfes auszusetzen. Die badische Negierung bat mit der österrei« chischcn uno der preußischen Regierling bezüglich des Durchmarsches ihrer Trnppcn durch das Großherzog« lhum und deren Verpflegung neue Konventionen ab> geschlossen, da oic früheren zu niedrig gegriffen (15 Kreuzer per Tag einschließlich eines Schoppens Wein) und den jetzigen Verhältnissen nicht mehr entsprechend waren. Neapel, 7, Juni. Die Lokaldehörden in der Vasilicata haben soeben eine Prämie von 5t) 000 Lire für Denjenigen ausgeschrieben, welcher die Arrelirung des so sehr geiürchtelen und unbezwingbaren Vri> ganleN'Fi'chrerS Dooatello Crocco ermöglicht. Zugleich höre ich aus verläßlicher Quelle, daß in Anbetracht der täglich wachscuden Zahl, Mclcht und SiegcSerfolgc der Briganten in unserer Provinz die Generale La« marnwra und Pallauicini sich nachträglich doch nach Turin begeben babc». um dort mit dem Ministerium ein letztes Mittel gegen die stets größer werdende Gefahr zu vereinbaren. Auch die bevorstchcnde Neisc Garibaldi's von (5aprera nach Palermo, um dort den Vorsitz einer General«Versammlung der italienischen Freimaurer zu fübreu, hat selbst in unseren gouver« nemcutalen Kreisen die peinlichste Sensation hervor-gerufen. Enolich verlautet, daß daS 9. Versaglleri« Bataillon, welches zu den Feldübungen in Somma zu gehen bestimmt war. die Contreorlre erhielt, unge« säumt hicber zu marschiren. Machen Sie sich auf baldige wichtige Nachrichten aus diesen Südprovlnzeu überhaupt gefaßt. — „La France" nennt den Krieg in den Ver« einigten Staaten eine rcsultallos in'S Unabsehbare fortgesetzte Menschenschlächterei, wie sie in der Welt» gcschichte nie zuvor verzeichnet gewesen. Die eigent« liche Frage werde durch die Fortdauer des Blutvergießens sicherlich nicht zu einem Abschluß gelangen, die Leidenschaften würden nur immer erbitterter, der zwischen dem Süden nnd Norden klaffende Abgrund immer liefer. In Europa hätten derlei Vorgänge längst ein Ende nehmen müssen, und weun iu Amerika das Gesetz der modernen Civilisation nicht zur Durch« fl'llnung gelange. so trage daran eben die Isolirung jenes Welttbeils und rcr Mangel einer hinlänglich mächtig organistrten Autorität Schult», welche im Noihfall zum Frieden und zur Mäßigung zwingen köiüite. An der Zeit wäre es aber. daß die euro« päischen Machte, von denen die Prinzipien der wahren Civilisation in so hobem Grade reprasentirt werden, eine mächtige Anstrengung zur Hemmung oes Blut-oergicßens machten, nno wenn England sich den Schrillen Frankreichs bättc anschließen wollen, so wäre das jenseits des Oceans spielende Drama längst zum Abschlüsse gekommen. Sollte aber angesichts oer Leidenschaften, von denen jetzt wieder enorme, oem Tooe geweihte Massen gegen einander geschleudert wcroen, der Moment zur Wiederaufnahme des großherzigen Gedankens noch nicht gekommen sein? Ist es nicht an ocr Zeit, ohne >m strengen Sinne des Wortes zwischen dein Süden uno Norden zu intcrveniren, nach Washington uno Richmond friedliche Nachschlage gelangen zu lasscn, die unausweichlich ei» beoeulcndes Gewicht bei den Entschließungen der beioei, Regierungen haben wer« den. falls sie nur von allen Großmächten gleichzeitig und in bedeutungsvollem Einvernehmen gegeben werden? Kopenhagen, 9. Iiuii, Der Groll der Eider« Dänen gegen die Glücksburgcr ist im Wachsen. An der Spitze dieser antl« glücksburgischen Bewegung, deren Endziel es ist, den König fortzujagen, stehl „Dagbladet", das in einem äußerst freimüthigen Ar-tikel folgende Betrachtungen anstellt: ,Dcr gegenwar» lige König hat förmlich erklärt, oaß er die dänische Monarchie als einen ulitheilbaren, unzertrennbaren und unabhängigen Staat betrachte, uno oaß er diese Monarchie aufrecht erhallen wolle unter Verlust alles Rechtes auf die Herrschaft in Dänemark uud auf dic Besitzungen der dänischen Krone over dcS der oäni» schcn Könige. Das oäoische Volk Hal somit ein be« qründeles Recht, sein Schicksal selbst festzustellen uno sich einen anoern Souverän ill oem Falle zu wählen, daß der Londoner V,rtrag ammllirt und die Monarchie zerstückelt würde." Petersburg, 9. Juni, Am Tage vor seiner Abreise in's Auslano hat der Kaiser noch die Genug, thuung gehabt, folgende (telegraphisch angekündigte) Depesche seines Vruoeis Michael, Statthalters im Kaukasus, zu empfangen: „Ich habe die Ehre, Euer Majestät mcinc Glückwünsche zu übersenden aus Alllaß des glorreichen Endes des kaukasischen Krieges; in diesem Augenblick, bcstcht im Kaukasus nicht ein einziger ununtcrwoneiier St^min. Güstern bade» die Abtheilungen des Gcurrallleuteiiants Prinz Mirski und der Generalmajore Schmilow. Hcymaun und Grabbe blcr ihre Vereilil^llug bewerlstclligl »nid lnittc wurde eiu Tedeum in Gcgsiuvcni sämmtlicher Truppen celebrirt; ihre Gcsunoheit ist befriedigend und ihr Aussehen vortrefflich." Datirt ist das Dokument von Atchipskhoon. 21. Mai (2, Iilni). Sonderbarer Weise fiel am selben Tage im englischen Obcrhausc der harte Auöspruch Lord Russell's über das Benehmen der Russen im Kaukasus, uiw das Versprechen, oie betreffenden Dokumente mitzutheilen, hat hier nicht sehr angenehm überrascht. Nachrichten aus Konstantinopel besprechen die Absicht der türkischen Rcgicrimg. aus oen jungen Leu-ten der emigrirtcn Tschcrkcsscn cin Iägerkorps von 25.000 Mau» zu biloei,. Im U'brigc» bereitet diese TscherkrsseN'Einwanderuilg ocr h^'hen Pforte in Bn>. garten große Schwierigkeiten. 14,000 Tschcrksssen sind bereits angelangt ni>o andere 20000 werden nachfolgen. Fanatismus, Krankheiten und Sklaven. Handel in ihrem Gefolge. Unter den Eingewanderten herrschen die Blattern in einem boben Grade; sebr Viele wurden von der Seuche dahingerafft. In Kon« stantinopel erregt natürlich der Konflikt zwischen dem Sulian uno den Söhnen seines Vorgängers, besonders mit dem Thronfolger, großes Aufsehen. Ihre Verhaftung schreiben Einige threr Verschwendung. Andere einem Komplott zu. Die Nachrichten aus Tunis sind sehr ernsthaft»! Natur. Der Aufstaud ist vor den Thoren der Haupt« stadt. Die Vize«Konsuln von Sfax haben sich auf europäische Schiffe zurückgezogen, mit Ausnahme des englischen Vizc-Konsuls. der sonderbarer Weise durch oic Insurrektion nicht behindert wird. Piraterie ist schon vorgekommen. ES ist ein bedeutungsvolles Symptom, daß die insurgirten Beduinen sich geneigt zeigen, die Souveränität ocr Pforte anzuerkennen. Ein an Bord der «Novara- geschriebener Brief aus Madeira meldet, daß oie Neisc des mexikanischen Herrschcrpaares bis dahin einen sehr glücklichen Verlauf hatte. Das Wetter war so schön und so günstig, daß die Kommandanten der «Novara" und der „Themis" hofflen. Ihre Majestäten werden zwi-schen 1«, uno 20 Mai in Vera-Ernz lan0,n können. Derselben Quelle entnehmen wir, daß die für Mexiko orgamsirte Fremden < Legion einen Effektivstand von 16.000 Mann bilden werde, und zwar 8000 Franzosen, 6000 Oestcrrcicher und 2000 Belgier. Kom-mandant l/n ei»«!' der Legion wiro ein französischer General mit dem Rang« eines General-LieulenanlS sein. El wird direkt vom Kmser abhängen und nur in Bezug nuf die Vcrwaltuligs - Angellgenbeiteu sich mit dsm Kriegsminister zu verständigen haben. Die Fremdenlegion wird in verschiedene Regimenter getheilt sein, welche die Namen des Kaisers von Oestcr« reich, des Kaisers Napoleon lll.. ocr Kaiserin Eugenie, des Kaisers Maximilian und der Kaiserin Ehar» lotle führen werden. Leytcren Titel wird das Negi« mcnt belgischer Soldaten erhalten. Eine Marine gedenkt der Kaiser Maximilian, für diesen Augenblick wenigstens, noch nicht zu schaffen; er wird bloß Ka« noueilboote zur Bewachung der Küsten baucu lassen. (Ueberlmidpost) mit Nachrichten aus Calcutta bis zum 20. Mai, Bombay 23. Mai. Es wurde Befehl ertheilt, alle Militärposten an der Grenze gegen Bhootan zu verstärken, und Vorbereitungen zu einer Expedition dabin sino im Gange, um Genugthuung für oie Mißhandlung deö brittischen Abgesandten zu erlangen. Iu (5al>u! iu eine Krise in, Anzüge; aUer Wahrscheinlichkeit nach wlr0 jedoch der Emir ole'Olier. bano bcbauptcn, Die brittischcn Behörden in Aden haben die Ambcrstämme bewogen, die von ihnen an den Küsten des glücklichen Arabiens besetzten Punkte gegen eine Gcloeutschäoigung zu räumen, so daß die Pilger wieoer migebinocrt nach Medina gelangen kön» nen. Die Bergstamme an der Grenze von Pescha-wer. welche den Engländern verflossenes Jahr so viel zu schaffen gaben, haben mmmcbr ibre Zustimmung zu den Verträgen gegeben und dieselben in Puschtu nnlerzeichnet. In Saugor wuroe ein Versuch ge« imicht. oie europäische Besatzung ourch Vergiftung eines Brunnens auS dem Wege zu räumen. Die Expedition, welche mlt der Legung des Telegraphen im persischen Golfe beauftragt war. ist nach Bombay zu-rückgekehrt. Die Messagcries imperialcs werden vom 1. Januar 1865 an alle 14 Tage einen Dampfer Nur beim Wasser hat er den rechten Ton noch nicht gefnnoen. es ist entweder zu intensiv grün. oder zu wenig durchsichtig; ein Mangel. b»r bet eifrigem Studium nach der Natur sehr bald beseiligt werden kann. Indeß, wir wiederholen eS. die Werke Ka» ringer's verrathe» ein künstlerisches Fortschreiten, das zu den schönsten Hoffnungen berechtigt. Nachdem die Ausstellung schon drei Tage eröff net war. langte noch ein Gemälde von Beurlln in Trieft an. einen „Gsbirgssee" darstellend, das durch oen gelungenen Ausdruck der Regenstimmung interessant ist. welche sich besonders in dem feuchtuio-lettrn Colorit der Alpeu kund gibt. Wir bedauern, daß uns Veurlin nicht eins oder das andere von seinen Karstbiloern zugesendet hat, die wir in der Ausstellung in Triest sahen. Die eigenthümlichen Reize oes Karstes, die Poesie, welche diesem bäum-arnun. oafür aber steinreiche» Gcbirgsplaleau inne wolmt. und von welmer die flüchtigen Besucher dieses seltsamsten aller G'birge keine rechte Ahnung babcn. weiß Niemano besser zur künstlerischen Dar» stellnng zu bringen alS Bcurlin, den wir den Karst' maler I'«r no« nennen möchten Wie gesagt, es thut uns leid, daß wir keines von diesen Biloern zugesendet bekommen baben, (Schlich folgt.) Die Entstehung des „Bockbiers." Schon in uralten Zeiten war Vaiern wegen seiner trefflichen Viere berühmt: namentlich Wetteifer-ten das Hofdrauhaus und die Klöster um ten Vorzug der besseren Sorte. Vornehmen Gästen aus fernen Landen, die auf ihren Reisen auch ras glänzende Hoflager der baierischen Rennten in München besnch. ten. wurde neben den köstlichsten Weinen auch wohl mitunter ein Becher baierijchen Vieres kredenzt, mit einer wohlmeinenden Warnung von der Slärkc des^ selben. Da begab sich's. oaß ein braunschweig'scher Ritler der fürstlichen Tafel freimüthig erklärte, die Brau», schweiger Mumme sei eiu weit gehalmolleres Bier. als Baieru oder irgend ein anderes Lano auszuweisen vermöge, so zwar. daß ein ausgepichter Trinker mchr nicht als drei oder vier Becher, obne taumeln zu müssen, versenken könne. Dcr Herzog warf dem Mundschenk, einem gar stattlichen Manne, einen fra> gluden Blick zu, oer ihn schweigend aufzufordern schien, den Ruf des baicrischen Bieres zu retten «Mit Gunst, Herr Ritter", nahm der Munoschcnk das Wort, «mit meines gnädigste» Herrn Herzogs Erlaubniß möchte ich Ouch wohl sine Welle an> tragen." Dcr Herzog nickte beifällig, und der Nitter au. ßerte lächelnd, cr möge nur immerhin mit seiger Weite herausrücken. «Es mag seil,". fuhr der Mundschenk fort, «baß Eure Braunschweiger Mumme ein ss>n köstlicher Labe« trank sei; allein unser bestes Bier habt 3l>r noch nicht gekostet. Belieb! es Euch am ersten Tage im Mai deS kommenden Jahres auf Eurer Heimkehr aus Frankreich bei 0em gastlichen Hofe meines gnädigen Herrn Herzogs wieber anzusprechen. so will ich Euch ein baierisches Bier kredenzen, dergleichen in der gan- zen Cbristciihcit uicht mehr zu finden sein soll. Es wiro Euch das munden, vermeine ich; Ihr mögt dann drei Becher davon trinken, während ich den größten Humpen an unserem Hofe, mit Eurer Braun-schweiger Mumme gefüllt, auf Einen Zug leere. Wer von uns beiden, eine balbe Slunde danach, auf dem linken Fuß stebend. eine Nähnadel mit dem kleinsten Oehre einfädeln kann, soll die Wette gewonnen und von dcm unterliegenden Theile ein mächiiges Faß echten Tokaier zu empfangen haben," Unter fröhli/ cbcn Scherzen wurde diese W» ttc geschlossen. uliv ajs oer Riller sich entfernte, klopfle der Herzog dem Mundschenk auf die Schulter und sprach: «Nimm Dich zusammen, Munoschenk. damit Dich der Braunschwei-gcr nicht aus dem Sattel hebe." Am frühen Morgen des ersten Mai trabte der Braunschweiger Ritter in den Schloßhof der berzog-üchen Burg und wurde gar freundlich empfangen. Am Schlüsse der Mittagstafel erschien der Mundschenk mit seinem Gefolge. Voran wurden auf Tragbahren, die mit frischen Birkenzweigcn dnrchftochtcn waren, zwei Fäßchen gebracht, jedes mit zwei Fäbnchen geschmückt, wovon das eine das Wappen von Bmeri'. das andere das Wappen von Vramischwcig zur Schall stellte. In dem einen Fqßchen war Braunschweig« Mumme, in dem andern das gsheliunibvolle bqlelWc Bier. Der Herzog balle sich vorbehalten, ibm enisi Ptitiley zu gebkjj. Der Mundschenk ließ zuerst den silbernen Niesen« Humpen und die drei silbernen Vecher für den Ritter auf die Tafel stellen. Dann kredenzte diesem ein Edelknabe Braunschweiger Mumme, damit er sich vom 543 zwischen Vombay und Suez fahren lassen, so baß ersterer Platz cine wöchentliche Postverbinduug habcn wirb. Lokal- und VrooillMl-Nachrichtcn. Laibach, 17. Juni. Der «Laibacher Turnverein" unternimmt kommenden Sonulag (19. Juni) Nachmittags seinen zwei» ten Turuer »AuSftug. Dicßmal wurde das vom Publikum gerne besuchte Iosefsthal als Zielpunkt der Fahrl gewählt, und cs ist zu erwarten, daß außer den Turnern sich auch eine zahlreiche Gesellschaft von Turnerfreunden dort einfinden, besonders da eine Musikkapelle ihre Weisen ertönen lassen wird. — Aus Sessana. 15. d., schreibt man der »Tr. Ztg." Gestern fand in der zu der Gemeinde Sesana gehörigen Fraktion Danna unter Pöllcvschüsstn und klingendem Spiele die feierliche Einsegnung der fertigen Gemeindt'Eisterne statt, worauf diese zum Ge. brauche dcS Publikums eröffnet wurde. Die Kommu-ualvertretung. der Bürgermeister Herr Karl Pollai an der Spitze, wohnien der Feier bei. welche ein wahres Volksfest war. Die Bewohner der Danna, die biehcr mit Wassermangel zn kämpfen halten, wa-ren von den Gefühlen der höchsten Dankbarkeit ge-gen den alles Lob verdienenden Bürgermeister Hrn. Pollai erfüllt, durch dessen Anregung, unmittelbare und uneigennützige Leitnng die Gemcindc>Cistcrne ge> baut wurde, welchen Gefühlen der Pfarrer. Herr Ko> man, in einer kernigen Ansprache an Herrn Pollai Ausoruck gab. Ein im Freien vcranstalteter Ball be» schloß das schöne Volksfest. — Wie die ..T. P." meldet, ist die hohe k. l. Statthaltern in Graz der Anschauung des st. Lan> desausschusses über die Durchführung des neuen Gc« meindegesrtzcs beigetreten und werden demnach die Neuwahlen der Gemeindevertretnngen über kurz vorgenommen und dann die Zusammenlegung kleiner Kommunen zu großen Gemeinde« entschieden werden. Wiener Nachrichten. Wien, 1«. Juni. Wie verlautet, haben Se. Majestät der Kaiser den suSpendirlen Oberrealschullebrer in Brunn Herr» Wenzel Zierownicky die wegen Milschuld am Vcrbrc» heu der Störung der öffentlichen Rnl>e (begangen dnrch Mitwirkung bei dcr Drucklegung eineö im «Mora> van« veröffentlichten Artikels) zuerkannte Kerkerstrafe von srchö Woä>en nachzusehen geruht. — Sc. Maj. der Kniscr l)al>eu mit Elltschlie« Yung das IilNizinlnistcrillm iiu Nachhange zlir altert). Entschließling vom 23. Juni 1862 allergimoigst cr< mächtigt, zum Nichteramtc befähigte Notariatsbewer-ber auch noch weiterhin bis zur Durchführung der neuen Gcrichtsorganisirnng mit Nachsicht der vorgeschriebenen einjährigen Nolarials.PraxiS zu Notaren zu ernennen. — Ihre Maj. die Kaiserin Karolina Augusta l'aben zum TburmblNl der Dreifaltiglcilükirche zu Teschen einen Veitrag von 300 st, und den Abgebrannten zu Wallrowitz bei Zuaim gleichfalls 300 fl. allerguäoigst zu spenden geruht. — Dr. P., Konzipienl in der Kanzlei des Hof. und Gerichts Advokaten Dr. A.. wird seit 3 Tagen vermißt. Es sollen 15.000 fi. Schulden hinterbliebeu sein. — Hofralh Vesque v, Püttlingen ist gestern, 15., hier eingetroffen, nachdem die Verhandlungen über das allgemeine deutsche Nachdmcksgcsetz in Frankfurt, an welchen derselbe als österreichischer NeglerungS-Kommissär thcilnahm. beendigt sind. — Ein merkwürdiger Gebrauch kommt jetzt hier zum Vorschein. Es werden nämlich auf den Grab-steinen die Bildnisse der Verstorbenen in Photographien unter Glas,ahmeil angebracht. — Herr Ncruoa. EcUm von Brünu, hat unge» achtet des DänenlriegeS eine Anstellung im Orchester des königl. Hoftheaters in Kopenhagen gcsmidcn. Anfangs soll seine Eigenschaft als «Oestcrreicher" ciuige Anstände erregt haben, allein Herr Minister-Präsident Monrad soll dieselben, den Wünschen des jungen Künstlers entsprechend, durch lie Unterschrift deS AnstellungSdekretcs großmüthig beseitigt haben. — Wie ein Korrespondent deS «Pester Boten" als ganz verläßlich meldet, wird die dritte Neichsraths» session am 17. Oktober eröffnet werden. — Für den Posten eines HandelSministerö wird heute ber Statt. Halter von Trieft. Freiherr v. Kellersperg. genannt. — Pariser Blättern ist über Eadix die Nach. richt zugegangen, daß der Kaiser Marimilian von Mexiko in Martinique eingetroffen war; die Ueber-fahrt war bis dahin glücklich und der Gesundheits-zustand ausgezeichnet. In Sonthampton augekommenen Nachrichten auS Westindicn zufolge war der Kai. ser von Mexiko am 21. Mal in Jamaika angelom» men und Tags darauf nach Vera.Eruz abgereist. Vermischte Nachrichten. Einige Tage vor der Hinrichtung La Pom me-raiS kam eiu an diesen gerichtetes Schreiben aus Ungarn au. Eiu dortiger literal wendet sich iu einem vier Seiten langen Brief au den Verurtheilten zu« nächst mit der aufrichtigen Versicherung seines Bei-lelds und dann mit der Bitte um Ucbersendung reö Manuskriptes des Drama's, das. wie sich aus den Preßvcrhandluugen ergab. La PommeraiS während scineS Aufenthaltes in MazaS verfaßt haben soll. Gedachter Literal versprach, dasselbe in kürzester Frist auf einer der ersten Bühnen Ungarns, und zwar, wie er versichern zu können glaubte, mit dem größten Erfolge zur Aufführung zu bringen. So «hoch" hatte sich biö jetzt selbst der Geschäftsgeist der Pariser «Li-tcralur" und ImprcsariiS nicht verstiegen. Der Brief wurde, der bestehenden Vcrordmmg gemäß, auf dem GcfmigüiMkl'claricU eröffnel uuo schwerlich dem Aoressalcil mitgccheltt, dcr l'llirlgcnö kcincllci Vestim« mungcn in dicscr Beziehung zu treffen hatte, da das dewußie .Drama" uoch bei den Prozeßakten depo-nirt ist. — Ueber die letzten Momente des Hauplmann-Auditors Johann Klemm, welcher in dem Seegefechte bei Helgoland auf der Fregatte «Schwarzenberg" gefallen ist. gibt, wie die «Glocke» berichtet, ein Freund desselben in einem Briefe folgende interessante Schil« dcrlmg: Eine Viertelstunde vor Beginn des Gefechtes eilte Auditor Kleinert in seine Kabine, um an seine Eltern einen herzlichen Brief zu schreiben, welchen man in seinem Nachlasse vorfand. Als der Kampf begann, ging er auf das Deck; dort war aber keine Gehalte derselben überzeuge. Er fand sie echt undl stark. Ein Kcllerdicner ließ nun die Brannschweia.fr Mumme in den Niesenhumpen rinnen, und eS dauerte schier eine geraume Zeit. bis er voll war bis zum Nautc. Dann hoben ilm zwei Männer anf den Tisch. Inzwischen hatte ein anderer Edelknabe die drei gefüllten silbernen Becher vor den Ritter hingestellt, der bei dem Anblick des Nlesenhumpens eines ungläubigen Lächelns sich nicht ci'lhallen konnte. Auf eiu gege. beneö Z.'icheu schmctlertcn scchS Trompeter ein lustiges Gelagestückchen. Pa packte der Mundschenk mit kräftigen Armen den Hnmpcil an beiden Henkeln und sehte ihu an den Mund, schloß die Augen und ließ die Mumme so gemüthlich durch seine Kel'lc rinnen, als ob er bas Gclvänk nur in ciu anderes Gefäß umzugießen l'abe. Als der Ritter eben den leplcn Trank aus dem Becher lbat. kehrte der Mnudschenk den Niesen. Humpen znr Nagelprobe um. die ihm auch vollkommen ßelang. Eine Hofdame hatte die zwei feinsten Sticknadeln zur schweren Probe geliefert; sie lagen nebst starker Ecidc znm Gebrauch der Wellenden bereit. Wenige Miuuteu fehlten noch. nm die halbe EttMbi voll zu machen, die zum Einfädeln bestimmt war. Allerlei LcherzrebcN wurden gewechselt. Da tüN'crntc sich der Ritter unbemerkt uud eilte iu den ^ulggaricn. M frische Luft zu schöpfen. Allein kaum hatte er beu Schloßhof erreicht, ajs er rückwärts zu ^oven stürzte. Dieß bemerkte ein Diener am Bogen. l'kNster des herzoglichen Speiscsaales. meldete es. und sogleich begab sich der Herzog mit allcn Anwesenden zum Ritter hinab, der sich nicht mehr emporrichten konnte. »Um Gott. Herr Ritter, wer hat Euch denn iu den S«nd geworfen?" fragte theilnehmend der Her. zog. während zwischen ihm und dem Ritter, auf dem linken Fuße stehend, der Mundschenk, ohne zu wanken, einfädelte. «Ein Bock" — antwortete der Ritter mit schwerer Zui'ge. konnte aber nicht mehr. als diese zwei Worte sprechen. «Ein Bock! Ein Bock!" lachte der Herzog aus vollem Halse. ,Nun haben wir den Namen! «Ein Bock" soll Dein Bier heißen. Mundschenk!" Der Mundschenk bekam sein Faß Tokaier vom Ritter und vom Herzog das ausschließende Privilegium, alle Iabrc vom 1. Mai an dieses Bockbier bis zum Frohnleichnamsfcste verlaufen uud dieß Recht auf seine Söhne vererben zu dürfen; fein Name aber starb schon mit dem Enkel aus. und daS Recht wurde sodann dem Hofbranhause auf ewige Zeiten verliehen. Auf den fürstlich T bis *,<,"/, billiger. N3iel» ' Dampfschiff-Acticn büßten um 2 st. ein, während sich galizischc Karl Lndwigbahn-Actieu um 1 fl, gegen gestern erholten. Wechsel auf fremde Plätze und Comptauten den 15. .mm. stellten fich um eine Kleinigkeit höher. Geld ziemlich Mssig. -Vefscutliche Hchult». ^. dc« Slaalt« (sür 290 st.) Geld Waar, In össerr. Wabrunq . zu 5"/, 08.50 6H,U0 57« A"lch. v. 1««1 mit Nüctl.'/. 97.50 ^7.75, ohn, Abschnitt 1864 '', . . 96.50 W 75 Silbcr-Änl.hn, von 1864 . . 87.80 88 — Nat - Anl. mit Iün -Coup. zu 5"/, «0.30 80.40 ., ., „Apr-Couft.„ 5 „ 80.30 80.35 Metalliqucs . . . . „ 5 „ 7^.85 72.95 b.t,o mit Mai-Coup. . ,. 5 „ 73.- 73.10 b.tto......„ 4j „ 64 75 55 - Mit verlos, v. 1.1839.....155 50 15«.- .. „ ., 1854..... 9i.'.— 92.25 „ „ „ „ ,8«0 zu 500 il. 96.8.> 97.90 „ ., „ 18»i0 „ 100,, 98.80 99.— .. ,. „ 1864 .. .. .. 94.60 94.80 Coüw-Nentcüsch, zu 42 I.. »u^. 17.50 18.-tt. dcr Hronlnnder (sür 100 ft.) Oril»ds!ltlastul!gS-Oo!ig,>tionen. N>sdcr°Oest.rrcich . . zu 5°/, 88.75 89.- Otxr.Oesterrsich . . „5., 88.— 89. Salzburg .... „ 5„ 85.50 86- Böhmen ......5„ 95.50 96.50 Stlilrm.,Kilrnt. u. Kram, zu 5°/« 89.50 90.50 Mäliren .... „ i> „ 93.50 94 — Schltsien .... „ 5 .. 89.— 90.— Um,arn.....„ 5 „ 75.— 75.40 Te.ütser-Vauat . . „5., 73 80 74.15 Kroatien und Slavonien „ 5 „ 77.5)0 78.— Galizien....., 5 „ 74.— 74.40 Siebtlibura.cn ... „ 5 „ 72.60 73.-Aukl'wina......5 „ 72.50 72.75 .. m. d. Verl.-Cl.1867„ 5 „ 70.90 72.40 Vlnetianisch.s Anl. 1859 ., 5 ., 95.— 96.— Aktien (pr. Stuck.) Natioualbanl......789. 791.- Kredit-AnNalt zu 200 ss. ^. W. 195.10 U'5.^0 N. ö. Eöcom.-Ges. z. 500 ß. ö. W.600,— 601.-K. sserd.-Nordb. z.1000fl. E. M.1814.—1816--StcinlS-^is.. Ges. zu 200 >i. (iM. oder 500 Fr......184.— 184.25 Kais. Mis., Aahn zn 200 fi. CM. 131.75 132. Tud.-noldd.Verb-B.200 „ „ 123.— 123.25 Süd. Staats-, lombardisch-venec tianische und ccntral-italienischt Eis. 200 fl. ö. W. 500 Fr. 248. - 249. («eld W.iarc Gal. .ssarl-Ludw.-V. z. 200 ss.CM.241.25 241.25 Ocsl.Dml.-D^mpssch.-Ges. «^^ 452.— 453.— O.'sl.'N'lich. i!lryd in Trieft Z Z 240.— 241.— Wir». Dll»,pfm.-?ttta..500fl.ö.W. 450.— 470.— Plsscr Kctt.nl'rilcke .... 375,— 380.— Aüh»!. WeNl'^hn zn 200 N. . 158.— 158.50 Thcißl'ahn-M,,.'!, zn 200 «. C. M. m. 140 si. (707.) (5i»zahlung 14?.— —.— Pfandbriefe (sür 100 st.) Nationals lOj^lnige v. I. banl auf > 185? zu . 57. 101.— 101.20 C. M, ) V.'rl<^ba'c 5 „ 90.50 91. -Natirnall'.auf ü.W l'erloSb.5 .. 86.30 86.40 Ungarische Aodeu.-Klcdil-AiUialt zu 5'/, pCt.....85.75 66.— ilose (pr. Ttiick.) Kred.-Anstalt sin Handel u. Gew. ;n 100 fl. üst. W. ... 131.25 131.50 Dln.-Dmpssch.-O.zu100s1.(5M. 88.50 89.— Zladtge,n. Ofen „ 40 „ ü. W. 28.— 28.5)0 Mechlizy ,. 40 „ (5.M. »0.- 98.— Salm__________.. 40...... 32.75 33.25 Geld Wa.ire Palffy zu 40 fi. CM. . 29.25 29.75 Cl«y ,. 40 „ ,. . 28.« 28.50 St. Gcnnis ., 40 , ., . 29.25 29.75 Windischgral) „20,. .. . 18.50 19.- Waldein ., 20 „ „ . 19.50 20.— Kcglcuich „ 10 „ ,. . 12.75 13.25 Wechsel. 3 Monat,. Geld Waare Augsburg für 100 ss. sudd. W. 96.90 97.10 ssr.nffurta.M. 100fl, detto 97.--. 97.10 Hamburg, für 10') Marl Äanco 86.— 86.20 London süt 10 Pf. Sterling . 114.50 114.80 Paris, für 100 Fr.ms.) . . . 45.45 45.55 Eours der Geldsorten. Geld Waare K. Münz-Dusatrn 5 si. 4b lr. ü ss. 46 Nlr. Kronen . . . 15 „ 75 „ 15 „ 78 „ NapoleonSb'or . 9 „ 20 „ 9 „ 21 „ Nuss. Imperials. 9 „ 46 „ 9 „ 47 „ Vcreinsthaler . 1 ., ?1j^ 1 , 72 Silber . . 113 .. 75 ., 1,4 .. — ,. Telegraphische Effekten- und Wechsel-Kurse an der k. k. öffentlichen Börse in Wien den 16. Juni 1864. 5'/, MctaNlqueS 72.80 1860-er Anleihe 96.90 57. Nat.-Anleh. 80,40 Silber . . . 113.75 Vanlaktie» . 789. London . . 114 60 Krcdltaktien . 195.20 K. f. Dulatcn 5.45 Lottoziehungen am 15. Juni. Wien V7 «» ,7 43 4» Graz: ttft 7R 35 «8 5 Fremden-Hlyeige. Den 15. Juni. Stadt Wien. Die Herrcn: Graf Straßoldo. k. l. Obel-lieutcnant, von TemcSvar. — Herbirber, Kans-«nanli. von Prag. — Mein, Kaufmann, von Wien, — Klcml'üt, Tcli'graphen - Beamte, von Trieft. — Meschc, Handelsmann, von Gotisch«. Elephant. Die Herren: Habermnyer, f. f. Major, von Ndins. — TurnovM), Großhändler und 0>aug!, Kaufmann, un Wicn. -- Schldiwy, Vahniuspck-tor, von (^illi. — Nyc, Iligeiucur, von Äade«. — Deutsch, Handtl<ü>uan!!, von WaraSdiil. — Drmschar, Privat, von Tricst. Venerischer Hof. Herr Schnlzc von Marburg. Mohren. Die Herren: Laurizh. Agent, von Triest. — Fischer, Pbol,'grnpb, von Mar nrg. "(N86-1) Lizitation. Von dcm gefertigten k. k. Notar - als Gerichtskommissär wird bekannt gemacht, daß.in Folge Bewilligung des k. k. städt. deleg. Bezirksgerichtes Laibach ddo. 11. Juni l. I., Z. 8736, mehrere Fahrnisse aus dem Verlasse des Kaffeesieders Michael Lansel, bestehend in Einrichtungsstücken, Kellergeräthen, Kupfer- und Messing - Geschirren, Liqueuren und sonstigen Effekten, am 29. Juni d. A zu den gewöhnlichen Amtsstunden in der Spitalgaffe Haus - Nr. 2«9, allenfalls auch unter dem Schätzungswerts an den Meistbietenden gegen gleich baare Bezahlung hintangegeben werden. Laibach am 1'» ck ^Vll»n«'schcn Maschine für bcldcrscitigcn Steppstich aufö sorgsamste schnell und billig ausgeführt, lvcrdcn übcnwmmcil am Platze Nr. 10 im 3. Stock. (1187—1) Nr. 1497. 3. exekutive Feilbietung. Die mit '^scheid ddo. 22. Oltol»cr 1W3, Z. 2022. auf den 23. Iimi und 25. Juli 1864 angeordneten Feillul-tnngStastsahlinqrn drr Simon Treli!''schcn Nl'lililät zu Oodoui,^l> werdel! sür .il'gc» lililte» erklärt, nnd die ans dcn 2i) Ali. gnst 18(i4 angeoidnele drille als Em-zige auf den 7. November 1864 übertrage». K. k. Bezirksamt Idria. als Gericht, am 15. Iulll 1864. (1188—1) Nr. 8930. Lizitation und Verpachtung. Von dem l. k. »lädt. deleg. iiezillö« gcrichle in ^aibach wird hnmit dckaluit gcmcicht. dab Dinstag den 21. d. M. Vormitlags 9 Uhr. die Peräußelliüg ^»r stchel'pei, Fri'ichle. dann die Vclp^cl)tll»g oer Alckcr, Wirsen. der Woyn- u„v Wii!l'< schaflSsssliä'llde, so wie der Mahlnindlc nlid Sagcslälle von den, in dcn Maria Pfeiffer'schen Verlaß gehöiigen Ncalila. ten anf 8 anf einander folgende Ialire in l(><:o Miltergamling vo>genommen werden, wozu die Plichl, und Ftlnifiustl' gen eingeladen wenen. K. k. städt. delcg. Vezirkögcrichl ^ai> bach am 16. Juni 1864. (1150-2) Nr'."27l)4. 3. erekutivc Feilbietnng. Von dem k. k. Blzilkc, schuldiger 290 fi. ö'st. W. l-. 5. c. die mit dieL^erichllichkm Bescheide von» 18. April 1864. Z. 1890. auf den 22. Juni und 22. Juli l. I.. Vormillligs von 9 bis 12 Utn. in der Gcllchlolanzlei angeordneten elekntiuen ^eilbilt>l»a^lagsal)i!ngen der dem Erc> kuttu gsdöri^ln. im G'llndl'nche Miäie!» stellen 5»!, Urb.'Nr. 682'^. Post-.Nr. 174. vorkommenden, g/ricktlich auf2240 ft. 30 lr. l'ewerilielen Realität als abgehalten angesehen woiden. und d.'L cö lediglich bei der, ans dcn 22. August l. I. angeordneten drillen und Iel)teu Frilbie-tnng seil', Verbleiben babe. K. k. Bezirksamt Slein. als Gericht, am 7. Inni 1864. (1160—3) Nr7 1559. Uebertrassung erekutiver Feilbictung. Mit VV«>»i». Mln»«Lz 5« AV»»5tlTMIl N» li.,'»!«. in Laibach: bei Hrn „St.Varthelmä„ „ Lanostraß: bei „ . Ed. Prücker. Karl Achtachin. Gustav Stedry. Val. Oltlack. Franz Schettinz. iu Vischoflack: bei Hrn. /i«,/<>//'.Vtt,///,,-. „^iasseufuß: „ „ ^VttttH^ib^'»//.'. „ Gurtfcld: bei Hrn. ^-/<.'ii,-. «<)'m^/ll?.v. „ Ncizclucrg: „ /<>c/n^ /^/'<.'"^' Hiezu eiu halber Voaen Amts- und Intelligenzblatt, danil Einladung der, ,slovcnska Matica."