PoMnlfia ptatem v lOlmM lahrgang Ersclieiat wöcbentUcti »€Cüi>mal (mit Autofthme der i eiciiaguy. Schrift-leihinit, VerwalhiBfi und Dwchdroekereft Tel. 2&-(I7, 25-68 und 2{Mt9. Maribor Kopili&ka ullea 8. Manoskriple werden olcht reCooniiart. Anrraflu Rüekporto beilegen. Nr. 267 Donnerstag, dmn 24, Novembar 19SS iQseralcn- und Aboijuemeuts-Annahuie m Maribor, Kopuli&ka ulica 6 (V«rwaltiin;2j. Bezugspreise: Abhoieo monatlich 23 Din. zustellen 24 Din^ ooroh die Post monitlich 23 Din^ fflr das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer 1.50 und 3 Din. Preis tun rSO ÜRotilboitc ätitnim ^er :^onoouer 6eftt(ti —Der Londoner Besuch und auf zehn Tage berechnete Aufenthalt S. K. H. des Prinmgenten Paul und telntr ertauchten Gemahlin in der englischen Hauptstadt Ist In diesen Tagen geeignet, das Interesse der internationalen DIpfo» matie auf sich lu lenken. In diesem Zusammenhange sei auf die Stimmen der englischen Presse hingewiesen« die sich am Tage der Anicunft des Prlnirepnten beeilt hat, auf die potitlsehe Bedeutung dieses Besuches hinzuwehien, ob^hl er Im Grunde angesichts der FamlUeinbande twischen .,,dcn Dynastien Windsor und Kiradjordjsvi^ überwiegend ftmflüfen Charakter trflgt. Der Londoner Besuch hat in dqr internationalen Presse trotz der grundsätzlichen. Würdigung des Charakters gewisse Ausdeutungen erfahren, die nicht ztir Gtfnze den Tatsachen entsprechen. Vor allem wurden an dieses Ereignis bestimmte Kombinationen angeknüpft, die an den Wirklichkeiten der jugoslawischen Außenpolitik vorübergehen. Es ist aus diesem Grunde interessant, eine Jugoslawische Stimme zu hören, und zwar die der Zagreber »N o v o s t i«, eines Blattes, welches die Außen- und Innenpolitik der könlgi. Regierung stützt. Das auf diese Weise offiziös bestimmte Blatt schreibt darüber u. a.: »Jugoslawien war hnmer Oberzeugt, daß England eine große Rolle In der Erhaltung des Friedens und der Ordnung in der Welt spielt. Dies bewiesen die jüngsten Ereignisse, besonders das Inkrafttreten des britisch-Italienischen Vertrages. Jugoslawien hat nichts unversucht gelassen, um die Patlfizierung des Mittelmeeres zu fördern, und wir können mit Befriedißuiig feststellen, daß durch die Regelung der jugoslawisch-italienischen Beziehungen gewissermaßen auch die Realisierung des britlsch-italienlfchen At>-kommens erleichtert wurde. England wiederum hat die Politik Jugoslawiens verstanden und genehmigt. Der Grundsatz der Aufrechterhaltung des Friedens ohne Rücksicht auf die Inneren Regimes Ist nach der Münchner Einigung im Londoner Parlament feierlich proklamiert worden, er wird jetzt auch in die Tat umgesetzt. Hneland betreibt realistisch diese sichtlich erfolgreiche Politik der definitiven Ausschaltung einer internationalen Politik der ideologischen Fronten. England arbeitet an der Regelung seiner Beziehungen zum Deutsclien Reich und betrachtet deshalb die iugoslawlsch-deutschen und jugosta-wlsch-italienischen Beziehungen als einen positiven Beitrag jener Konsolidieruniur, die Großbritannien in Europa wünscht. Es ist daher richtig, was die englischen Blätter zum Aufenthalt S. K. H. des Prinz-regenten Paul in London zu sagen haben, indem sie» betonen, daß das Streben nach Förderung der jugoslawisch-britischen be Ziehungen keine Tendenz gegen irgend-jemanden Dritten enthält, ja es darf nicht einmal der Verdacht in dieser Richtung aufkommen. Die Festigung, Erweiterung und Vertiefung der britisch-jugoslawischen Handelsbeziehungen wird, wie die enoflischen Blätter sehreiben, sicherllcli das Londoner Di'kHssionsthema abgsben. Man dürfe jedoch nicht denken, daß Eng- 31113ef(tien Der Ctaatöbefuc^e DerOndmiiioni im ISroiaramm Oes Sonöonrr QiufnitOoltes Oe« iSrins- reoenttti vaul / ftönio (Soroi morgen bei |>ttler London, 23. Nov. (Avala). Inflolga dti Todea L M. dar Königin JMaud von Norwagao — dia verstorbene Königin war eäie Tante daa regierenden Königs Qaorg VL — und der damit verknftptlaa engUscheo Hoftranar aind im Programm daa Londoner Aitfanthaltes S. K. H« Uoa Prinzregenten Paul und I. K. H. dw Prinzessin Olga einige Verftndemngeii eingetreten. In'diesem Zusammenhange sind gaatarn Empfänge und Besuche in den ApiNtftements des Prinzregentenpaares in Bncklngham-Palaca entfallen. Wie Reuter hlezn arfihrt, wird der Londoner Aufenthalt des Prinzregentenpaares etwa zehn Tage dauern. L K. H. Prinzessin OIgn wünscht nämlich u. a. auch das Ende dea Schnlquartala Ihrer beidea Söhne abzuwarten, um sie nach Jugoslawien zu bringen, wo sie die Weihnachtsfeier- ti^e Im elterlichen Hause feiern werden. B e r Ii n, 23. Nov. (Avala). Reuter meldet: Wie amtlich mitgeteilt wird, wird der Führer und Reichskanzler Hitler morgen, Donnerstag, S. M. König Carol von Rumänien und S. K. H. den Thronfolger Michael im Berghof ."m Obcrsalz-berg empfangen. 2>ir Gpannung stolfdDtn 2>eutf^lan6 und £(63i VOR DER ABREISE DES DEUTSCHEN BOTSCHAFTERS V. DIECKHOFF AUS WASHINGTON — UNFORMEUER BRUCH ZWISCHEN DEN BEIDEN QROSS- MACHTEN W a s h i n g t 0 n, 23. Nov. (Avala.) Reuter .berichtet: Als der dautsche Bot* sclialfo V. Dieckhoff geaterq das Auawär tlge Amt betrat, tun kretär dea MutBm Coml Hui! znver-abachleden, trug er vor dem Artieitskabi-nett Hulls ehi Lächeln zur Schau. Beim Verlassen d. Staatsdepartements war der Botschafter jedoch sehr ernst hn Ausse-lien. Der Botschafter erklärte Pressevertretern auf Ihre Anfragen, daß er lediglich gekommen war, um sich vom Staaä-sekretär Hüll zn verabschieden. Neue Mit teihingcn aus BerUn hat>e er dem Staatssekretär nicht gemacht. Botschafter v. Dieckhoff erklärte den Pressevertretern Itmer, daß er nicht wlsae^ wann er nach Deutschland reisen und wann ir wieder nach Amerika zurückkehren werde. Wie hl hiesigen informierten Kreisen verlautet, werde der Botschafter, der bekanntlich zur Berichterstattung nach Ber lin bzw. Berchtesgaden berufen wnrde, am Freitag das Schiff betreten, das Ihn nach Hamburg bringen wird. irreguläre Sonöen deun-ruhigen ^oroatOorullcmd EINE ERKLÄRUNG DBS MINISTERS REVAY P r a g, 23. Nov. (Avala.) Das CTK berichtet: Der karpathorussische Minister R a v a y hat die In einem Teil der Aus-laadptasii verötiantllchtan MltteUnngen über eine angebUche Anfstandsbewegung hl KarpathofttBland auf das entschiedenste dementiert Wie der Mhilster erklärte, herrscht fai Karpathorußland vollständige Ruhe und Ordnung. Die Entsendung von MUltärverstärkungen fai daa Land habe sich als überflflsslg erwiesen, da die regulären Grenzwachen genügen, um die über die Grenzen einbrechenden Terroristen, die aber keineswegs karpathornssl-scher Herkunft shid, abzufangen bzw. zu vertreiben. Die Terrorlaten beachädlgen Bahnanlagen, Stral3en, Brücken naw. Am Schhisae bemerkte der Mhilster, daB die Emährungaiage des Landes sich bifolge gesteigerter Benützung der tadelk)sen Verbindungsstraße zwischen der Slowakei und Karpathorußland zunehmeml ge- anwalt Dr. Z o r j a n, Polireichef Dr. T r- s t e n j a k, Grenzpolizeikommissär J. K r a j n o V i c, Strafhausdirektor V r a b 1, Dompropst Dr. V r a b e r sowie Vertse-ter verschiedener Organisationen und Vor bände bei. Die kirchlichen Zeremonien nahmen Prota I V o § e V i c, Militärkurat Z a v a d-I a 1 und der imam Halil 1 m a m o v i d aus Ljubljana vor. Der Rcßimentskora-mandant Oberst B o z o v 1 c hielt an die ausgerückte Truppe eine bc-geistcrt aufgenommene Ansprache, in welcher er auf die Bedeutung des Tages für das Rcgi-niont hinwies. Die Truppe defilierte sodann vor dem Stadtkommandanten und den Gästen. Für den Nachmittag sind verschiedene Unterhaltungen der Mannschaft im Kasernenhof angesetzt. Stegimtnttfftitr M a r i b o r, 23. November. Das Mari-borer Hausregiment, das 45. Infanterieregiment, beging heute seine traditionelle Regimentsfeier. Im festlich geschmückten Kasernhof war die gesamte Mannschaft ausgerückt, um dem rituellen Brotbrechen beizuwohnen. Der Feierlichkeit wohnten u. a. Stadtkommandant General S t a n o j 1 o V1 ö mit dem Offizierskorps, Bürgermeister Dr. J u V a n, die Bezlrkshauptleu-te Dr. S1 S k a und E i I e t z, Kreisgerichtspräsident H u d n i k, Erster Staats- Bukarest, 23. November. Au? verschiedenen Teilen Rumäniens werden neue Brandlegungen in jüdischen Geschäften und Synagogen gemeldet. Se wurden in Czernowitz gestern die Synagoge, die Tribüne des jüdischen Sportplatzes und vier jüdische Geschäfte in Brand gesteckt. Paris, 23. November, Wie man aus unterrichteten Kreisen erfährt, werden fol gende vier Punkte den Hauptgegenstand der englisch-französischen Besprechungen in Paris bilden: Spanien, der Feme Osten, die französisch-englische Zusammenarbeit auf allen Gebieten und Wirt-schaftsproblcme in der ganzen Welt. ®örf? Z ü r i c h, 23. Nov. Devisen: Beagrad 10, Paris 11.55, London 20.63 Newyork 442Vs, Brüssel 74.82Kj, Malland 23.29, Amsterdam 240.80, Berlin 177, Stockholm 10Ö.30, Oslo 103.70, Kopenhagen 92.15, Prag }5A2y,, Warschau 83, Budapest 87.50, Athen 3.95, Istanbul 3.50, Bukarest 3.25, Helsinki 9.00H, Buenos Aires 100. Wettervorhersage für Donnerstag: Rasche Eintrübung. Neuerliche Niederschläge mit Temperaturrückgang in Aussicht. land vom Wunsche bestrebt sei, Jugoslawien in eine Art Offensive gegen Deutschland zu drängen, mit dem Jugoslawien vortreffliche Nachbarsbeziehungen unterhält und außerdem durch einen glänzenden Handel in vitaler wirtschaftlicher und politischer Interessengemeinschaft steht. In London weiß man es, daß die jugoslawisch-deutschen Beziehungen ein Real-faktor sind, der in der gegenwärtigen Lage berücksichtigt werden muß. Lond'jn wünscht wirtschaftspoHtisch an Jugoslawien näherzukommen, ohne irgendjeman-dem zu schaden, über die jugoslawisch-britischen Handelsbeziehungen äußerte sich auch Handelsminister Ing. K a b a I i n, indem er erklärte: »Wir wünschen die Erweiterung der wechselseitigen Wirtschaftsbeziehungen, da hiefür Möglichkeiten auf Grund des bestehenden Handelsvertrages vorhanden sind. England könnte mehr von seinen Artikeln in Jugoslawien placieren und es bestehen auch Fl-nanzmöglichkeiten für den Kauf der englischen Qualitätswaren. Auch die engli-I sehen Investitionen betrachten wir mit Be friedigung. Was Deutschland betrifft«, sagte der Minister, »wir verkaufen mehr Waren nach Deutschland aus dem einfachen Grund, weil wir dort bessere Preise erzielen«. Zweifellos wird der Besuch S. K. H. des Prinzregenten, dessen hohe Fähigkeiten bezüglich der Vertretung un* serer vitalsten Interessen außer Zweifel sind, ein Beitrag zur Stärkung unserer außenpolitischen Situation sein, und zwar auf der Linie, die Ministerpräsident Dr. Stojadinoviö so erfolgreich vertritt. Dr. Stojadinoviö sagte in seiner jüngste Rede in Bosanski Novi wohl mit Recht: »In der allgemeinen Verwirrung der Begriffe in der Welt weiß Jugoslawien, was es will und welchen Weg es zu gehen hat.« Dieser Leitsatz gilt wohl für jede außenpolitische Aktion und nicht zuletzt auch für den gegenwärtigen Lon-^ doner Bcsuth. »MariMrer ZeifiUIS* 207. Donnerstag, den 24. November 1938. 9ronAtic(l< nrunr in Scriin Der neue französische Botschafter Cou-tondre (rechts) traf am Soiinat>endvor-mittag in Berlin ein. Der Chef des Protokolls, Freiherr v. Doernberg, iMgrfißte den neuen Botschafter am Bahnhof. Links von Coulondre sieht man den französischen Geschäftsträger Graf de JMentbas. m etoat^lffle 2>inittrf}e efnotrritlH Bcograd, 23, November. Dem Kas-^ations^^ericht in Beograd wurde gestern durch die im Gesetz vorgeschriebene fünf giiedrigc Abordnung die Staatskandlda-tcnliste init Dimitrijc Ljotiö als Listen-fülircr unterbreitet. Innerhalb von drei Tn^cn muß die Liste vom genannten Gericht auf die gesetzlichen Bedingungen geprüft werden. Die Liste wird sodann bestätigt oder aber verworfen, wenn sie den gesetzlichen Bedingungen nicht entsprechen sollte. st morgen beginnen. Für heute abends ist ein großer Empfang zu Ehfen der beiden englischen Staatsmänner vorgesehen. Die Zeit für die Besprechungen ist sehr kurz bemessen, da viele Bankette, Empfänge usw. vorgesehen sind. Die Pariser Blätter schreiben auch, daß man angesichts der Kürze der Zeit, die für die Verhandlungen bestimmt ist, keine sensationellen Be schlüsse zu erwarten habe. Die Pariser Entrevue werde vor allem dazu dienen, die Achse Paris—London in einem Augenblick zu bekräftigen, in dem ganz besonders auf die Festigkeit der Achse Ber- lin—Rom hingewiesen wird. L o n d o n, 23. Nov. Wie »Evening Standard«: im Zusammenhange mit den gestrigen Beratungen des englischen Kabinetts erfahren haben will, werden sich die bevorstehenden Pariser Beratungen zwischen den englischen und den französischen Staatsmännern auf die nachstehenden Punkte beschränken: 1. UeberprO fung der französischen und der englischen Wehrmacht vom strategischen Gesichtspunkt. 2. Die Frage der Erteilung der Rechte einer kriegführenden Macht an General Franco. 3. Bericht der französischen Staatsmänner über die deutsch-französischen Verhandlungen zum Abschluß eines Nichtangriffspaktes der beiden Staaten. 4. Die Frage der wirtschaftlichen Befriedung der Welt. 5. Die Lage im Fernen Osten. Ueber die Frage der deutschen Kolonialforderungen wird dem Blatt zufolge in Paris nicht gesprochen werden. Vier. Angehörige der fünfköpfigen Besatzung kamen dabei ums Leben, während der fünfte schwer verletzt wurde. 9tameMlofl«feinr Im Mgitibni jtfinlotOou« (SDlvaHoDffgd ftandiOotur fanen adaffen DER BISHERIGE KANDIDAT FÜR DEN PRASIDENTENPOSTEN BLEIBT AUS-SENMINISTER — DR. EMIL HACHA WIRD PRÄSIDENT DER CSR. Prag, 23. Nov. Der bisherige Außenminister Dr. Franz Chvalkovsky wurde noch am Ende der Vorwoche als der einzige gemeinsame Kandidat der Parteien für den Posten des Staatspräsidenten genannt. In diesem Zusammenhan ge verlautete auch, daß Dr. Chvalkovsky sicher gewählt werden würde. Es war fer ner bestimmt, daß die Präsidentenwahl am Donnerstag der laufenden Woche erfolgt, doch sind inzwischen neue Momente eingetreten, die gegen die Kandidatur Dr. Chvalkovskys gesprochen haben. Die beiden Hauptgründe waren jedoch, daß Dr. Chvalkovsky persönlich keine Begeisterung zeigte, Präsident der Republik zu werden, und daß es besser ist für den Staat unter den gegenwärtigen Verhältnis sen, wenn er noch weiterhin die Außenpolitik der Republik leitet. So traten gestern die Vertreter der Regierung und der politischen Partelen zu einer Beratung zusammen, in welcher beschlossen wurde, die Kandidatur Dr. Chvalkovskys fallen zu lassen. Die neue Lage machte nun im Laufe des gestrigen Tages neue Verhandlungen sowohl mit den tschechischen Parteien 3>ie Xflrfei edrt öen tmHorbtnen 6taot0|>räfiftentrn catatan Der Sarg des verstorbenen türkischen Staatspräsidenten Atatürk wurde in dem Palast des Präsidenten Dolma Badsche feierlich aufgebahrt. Das türkische Volk defilierte drei Tage lang an dem Sarge vorüber, itm Abschied von Atatürk zu aehincn. IVlanche ergreifende Szene spielte sich während dieser Tage im Prunksaal des Schlosses ab. als auch mit der Slowakei zum Gebot der Stunde. Gegen Abend konnte eine Einigung in dem Sinne erzielt werden, daß man den gegenwärtigen, im 66. Lebensjahre stehenden Präsidenten des Prager Obersten Verwaltungsgerichtshofes, Dr. Emil H a c h a, zum gemeinsamen Präsidenten der Parteien für die Präsidenten wähl austeilte. Dr. Hacha war bereits vor der Staatsgründung Mitglied des Senats des Obersten Verwaltungsgerichtes in Wien. Gewisse Schwierigkeiten ergeben sich jetzt noch aus der Haltung der Slowaken, die darauf bestehen, daß der Ministerpräsident ein Slowake sein müsse, wenn die Präsidentschaft auf einen Tschechen übergehe. Dr. Chvalkovsky bleibt im Aus senministerium auch mit Zustimmung der Slowaken, sodaß die ursprünglich geplante Ernennung des Gesandten Dr. Kr-no zum Minister des Aeußem entfällt. Die Slowaken haben ferner ein Junktim zwischen Präsidentschaftswahl und Ermächtigungsvorlage gemacht. Sie stellen sich nämlich auf den Standpunkt, daß die Bestimmungen des Ermächtigungsgesetzes für die Slowakei nicht in Kraft treten dürfen. Da es sich jedoch um wich tige Verfassungsbestimmungen handelt, kann keine Provinz ausgenommen werden. Darüber wird augenblicklich zwischen Prag und Preßburg verhandelt. Man hofft auf eine beide Teile zufriedenstellende Einigung, sodaß die Neuwahl des Präsidenten der Republik am Freitag oder Samstag erfolgen dürfte. An der Wahl des Staatspräsidenten werden diesmal 344 Abgeordnete und Senatoren teilnehmen. Prag, 23. November. Der Senat hat gestern nachmittags das Gesetz über die slowakische Landesautonomie mit 71 und die Vorlage über die karpathorussische Autonomie mit 79 Stimmen angenommen. P r e ß b u r g, 23. November. Die slowakische Regierung Hat die nationale Arbeiterpartei, die aus der sozialdemokratischen Partei hervorgegangen war, aufgelöst. In der Slowakei ist als einzige politische Willensbildnerin lediglich die Slowakische Volkspartei bewilligt. aflugsnigungtOtf &ei jtlogen-furt Vier Insassen getötet. K agcnfurt, 23. Nov. Gestern mittags verunglückte bei Winklern in der Nähe von Klagenfurt das auf dem Fluge von München nach Rom befindliche italienische Verkehrsflugzeug S 73 ITUON aus bisher noch nicht geklärten Gründen. Anläßlich des Namenstages König Leopolds von Belgietr fanden in Brüssel ver-schiedene Feiern statt Auf unserer Aufnahme sieht nao die klehteii Prinxen zusammen mit dem Bruder des KMgs» Prinz Karl, auf dem Wege zum Festgä-tesdlenst In der St-Oudidc-Klrdie in BrüsseL ^^(iiifonbre in Ktitritt^ aubtenj bei Eitler BeacMenswerte Worte des Ftihrert und Reichskanzlers sowie des franzflsüchen Botschafters. München, 23. Nov. Der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler empfing gestern im Berghof auf dem Oberfialz-aeig dca neuen französischen Botschafter Robert Coulondr*j zwecks Cnt-gcgennahtse seiner Beglautjigiingsschrtfi-bcn in emer feierlichen Ant''ttsaudienz. In seiner Ansprache an den Kelchskanzler erklärte der neue Botschafter, sich im Geiste seines Vorgängers Francois-Poncet oafQr einzusetzen, daß zwischen Frankreich und Deutschland dauerhafte u. vertrauensvolle Beziehungen bestehen. Der Botschafter sagte wörtlich: »Beide Völker haben sich oft genug aut dem Schlachtfelde gegenübergestanden, um einander achten gelernt zu haben und zu wissen, daß ihre Kämpfe im Endergeb nis zwecklos geblieben sind. Im Gegenteil, eine gemeinsame Grenze, zwei einander weitgehend ergänzende Volkswirtschaften, Anerkennung der Vorzüge und der geistigen Eigenart des anderen legen es beiden Teilen nahe, im guten Einvernehmen miteinander zu leben und auf geistigem und auch wirtschaftlichem Gebiet fruchtbare, gutnachbarliche Beziehungen zu unterhalten. Sie wissen auch, daß sie beide in die europäische Gemeinschaft unschätzbare Werte mitbringen, die sie im Frieden bewahren und durch loyale, zweckvolte Zusammenarbeit noch werden mehren können.« ' Reichskanzler Hitler erwiderte die Rede des Botschafters in einer ebenso herzlichen Ansprache, in der er u. a. fesstellte: »Ich pflichte Ihnen darin bei, daß unsere beiden Völker allen Anlaß haben, in gegenseitiger Achtung gute Nachbarschaft zu pflegen und sich auf geistigem wie auch wirtschaftlichem Gebiete zu ergänzen und ehrlich zusammenzuarbeiten. Ein friedlicher Wettstreit unserer beiden Völker, zwischen denen heute jene tiefgreifenden Streitpunkte der Grenzziehung nicht mehr bestehen, die so häufig die Vergangenheit belastet haben, kann auch nach meiner Ueberzeugung nur tur Bereicherung nicht nur unserer beiden Länder# sondern ganz Europas beitragen.« Amerikanischer Rassenhaß. N e w y o r k, 23. Nov. In Wildgings (Mississippi) wurde ein Neger, der im Verdachte stand, eine weiße Frau vergewaltigt zu haben, von 200 Weißen in bestialischer Weise gelyncht. Doonemtag, den 24. November 1931. iMiflhttmi Zei>itt eine Orenzberiditl-gung aus verkehrsteclinischen' Qrtladen erfolgt; die MAglichkelt hiezu war durch Ziffer 0 des Münchner AbkommeM gegeben. Bs handelt sich: 1. um eine verhaitnismlBig unbedeutende Gebietsabtretung westlich von Taus; durch den Gebietszuwachs an dieser Stelle wird Deutschland die MOglidi-keit einer einwandfreien Eisenbahn- und Straßenverbindung zwischen dem Raum von Eger einerseits und Purh am Walde bew. dem mittleren BOhmerwald gegeben. 2. Ein kleiner Zipfel zwischen BMi-misch-Eicha und Liebenau kommt tum Reich, um durch das Gebiet die geplant^ wichtige Reichsautobahn nach Rochen-berg durchzulegen. 3. Ist die Abtretung eines Gebietsstreifens zwischen Tannwald und Hohenelbe auf der Seite des Riesengebirges erfolgt. Dort soll eine zweigleisige Elsenbahn gebaut werden, die die Aufgabe hat, den Raum Reichenberg mit dem von Traute-nau und Hohenelbe zu verbinden. (Sl^amberlain ftber bie 3ttl)eitfra(|e GrundsitzUche AuellUinnifen Chantier* laJna Aber die Frage der UntcibrlogHiig der Judeo. L o n d 0 r, 23. Nov. Die Labour Party hat naeh einer Reihe von Interpellationen und deren Beantwortungen bei Beginn der getrigen Unterhaussitzung eine Entschließung beantragt, in welcher unter Hinwels auf das Judenproblem in Deutschland eine Kollektivaktion der europäischen Staaten sowie der Vereinigten Staaten gefordert wird. Die Regierung nahm diese Entschließung an, worauf Premierminister Chamberlain das Wort ergriff. Chamberlain wies zunächst darauf hin, daß private Vereinigungen in England seit 1033 für 11.000 jüdische Flüchtlinge die Ansiedlungsbe-wiliigungen in England erwirkt hätten. Trotz der territorialen Größe sei das Imperium nicht imstande, eine größere Zahl von Ausländern aufzunehmen. Die Gouverneure von Taganjika und Guinea hätten die Anfrage betreffend die Ansied-iungsmögiichkeiten positiv beantwortet, wobei Taganjika hinsichtlich der Zahl der Siedler keine Beschränkung mache. Positiv hätten auch die Gouverneure von Nord-Rhodesia und Nyanssa geantwortet, jedoch die Zahl der Siedler für beschränkt erklärt. Aehnlich hat auch Guinea geantwortet und die Regierung befasse sich mit dem Oedanken, 10.000 Quadratmeilen Bodens für die Ansiedlung mit Juden in Pacht zu nehmen. In Palästina werde man Icaum mehr Raum für die Ansiedlung von Juden gewinnen können. in den letzten 12 Monaten seien immerhin 40 Prozent der in dieser Zeit aus Deutschland geflüchteten Juden untergebracht worden. Nach Chamberlain sprachen noch Noel Baxter (Labour Party), Hammerslay (Konservativer) und Innenminister Sir Samuel Hoare, worauf der Antrag der Labour Party angenommen wurde. 4. Ist die Abtretung eines Icleinen Zipfels östlich von Gabei vorgesehen, durch die eine Eisenbahnverbindung zwischen dem Giatzer Bergland, Landsicron und Zwittau ermöglicht wird. Ausländischen gegenteiligen Behauptungen gegenüber kann festgestellt werden, daß durch die Grenzkorrektur fast ebensoviel Tschechen an die Tschechoslowakei zurückfallen, als durch sie neue zum Reich hinzukommen. W i e n, 22. Nov. Am Montag hat die Deutsche Reichsbahn mit der Eröffnung Ihrer schnellsten Zugsverbindung zwischen der Reicbshauptstadt und Wien eine neue Brücke zwischen dem Altreich und den ostmärkischen Gauen geschlagen. Nach der am 5. d. in Warschau abgeschlossenen deutsch-polnischen Vereinbarung über einen bevorrechteten Durch gangsverkehr über die polnische Strecke Annaberg (Gberschlesien) bis zur tsche-cho-slowakischen Grenzstation Hru-schau, weiter über sudetendeutsches Gebiet bis Zauchtel und tschecho-slowaki-sches Gebiet bis Lundenburg und weiter nach Wien werden zunächst je ein Schnellzug, ein Schlafwagenzug und ein lit oft die Ursache einer Erköltung, die iongwierige Krankheilen zur folg* Hobon kann. Denken Sie bei Temperaiurwechsel den ersten Anzeichen an ASPIRIN* Tabletten und an das »Bayer«' Kreuz, dos die Ecittheit gorantiertl ASPIRIN fMLini||.MIT DEM RAYER-K^iEUZ iMClt r^pivim unnr Sp. Nr.' 437 vom 10. 1. I9>l. Triebwagenschnellzug mit den entspre-; sene Lösung dieses Problems Sorge ru chenden Gegenzügen ohne Paß-, Zoll- u.j tragen, die Rcchte der Araber zu schüt-Devisenkontrolle geführt. Die Fahrzeit dieser Züge beträgt von Berlin bis Wien nur etwa 11.5 Stunden. Sie ist damit Uber eine halbe Stunde schneller als die des Berliner Zuges über Prag und um eine Stunde rascher als die vor kurzem eingerichtete Verbindung Breslau — Mittelwalde — Lundenburg — Wien. zen und den Frieden in Pala^tina wiecor herzustellen.« POLNISCH-UNOARISCHE PLANE IN KARPATHORUSSLAND. ~ DIE TRUPPEN BEIDER STAATEN WARTEN ANGEBLICH NUR NOCH DEN AUSGANG DES DIPLOMATISCllEN KAMPFES ZWISCHEN BERLIN, ROM, PRAG, WARSCHAU UND BUDAPEST AB. Wien, 23. November. Wie in Kreisen politischer Beobachter erklärt wicd, haben sich Deutschland und Italien gegen jede weitere Spaltung und Abtrennung von Gebieten der Tschechoslowakei ausgesprochen. Aus mehreren Nachrichtenquellen bestätigt sich die Tatsache, daß im Laufe des 21. d. Gefechte zwischen tschecho-slowakischen Militärabteilungen und ungarisch-polnischen irregulären Frei schärlern stattgefunden haben. Die Wahr helt über den Ausgang dieser Gefechte ist schwer zu ermitteln, da sich die Meldungen hierüber widersprechen. So viel steht jedoch fest, daß der für den 21. d. angekündigte Einbruch ungarischer und polnischer Truppen in Karpathorußiand auf unbestimmte Zeit aufgeschoben \^ur-de. Nach amtlich bestätigten Meldungen warten sowohl polnische, als auch ungarische Militärabteilungen an den Grenzen Karpathorußiand^ lediglich den Ausgang des diplomatischen Kampfes ab, der augenblicklich zwischen den Außenäm-'tern In Berlin, Rom, Prag, Warschau und Budapest im Gange ist. Berlin, 23. November. Die deutschen Blätter registrieren beunruhigt die Zuspitzung der Lage, die sich aus den Aspirationen der ungarischen und der polnischen öffentlichen Meinung auf Karpatho rußland bezieht. In diesem Zusammenhange berichtet die deutsche Presse, daß sich in Budapest die Preßkampagne für den Anschluß Karpathorußlands an Ungarn seit Montag verstärkt habe. Die Alarmnachrichten über die Lage in Karpathorußiand haben die Stimmung der ungarischen Bevölkerung sehr gereizt. Deutscherseits fehlt es allerdings nicht an Ermahnungen an die Adresse Ungarns, den Schiedsspruch von Wien zu respektieren. Die »Münchner Neuesten Nachrichten« nehmen zu dieser Kam pagne Stellung, indem festgestellt wird: »Es ist nun die Frage, welche Konsequenzen sich aus dieser Entwicklung und Darstellung der Lage in der nächsten Zeit ergeben werden, eine Frage, die selbst nach Budapester Auffassung keineswegs allein von Budapest allein entschieden werden kann.« Frag, 23. November. Obwohl die" Grenzziehung nach dem Schiedsspruch von Wien endglltig und damit auch der Staatliche Bestand Knrpathonißlands ge-•k^rt Ist, siebt sich Prag einer immer stärkeren, von bewaffneten Freischärler-ausfällen unterstützten polnischen und un garischen Agitation auf Abtrennung dieses östlichen Landes der Republik gegenüber. Die Besorgnis Prags ist so groß, daß man eine motorisierte Division nach Karpathorußiand entsendet hat. Warschau, 23, November. Die polnische Presse betreibt weiterhin die Agitation für die gemeinsamen polnisch-un-garischen Grenzen im Wege einer Okkupation Karpathorußlands. Das Regierungsblatt »D o b r y W i e c z o r« erklärt, Ungarn hätte schon keinen Grund nicht zu zögern. Wenn es Karpathorußiand Hilfe erteilen würde, so könnte es auf ein Verständnis der europäischen öffentlichen Meinung rechnen. Das Blalt behauptet, daß Italien die gleiche Aiiffas-Ming wie Ungarn vertrete. Eine energische Aktion Ungarns, die in der nächsten Zeit zu erwarten sei, würde 'n diesem Teil Europas eine wirkliche Befriedung schaffen und Ungarn und Polen eine gemeinsame Grenze geben. Belgien und die Judenfrage, Brüssel, 22. November. Der belpi-"Che Justizminister n-.r.chte in c'er »N a-tion Beige« eine Mitteilung über dje Behandlung der Juden in Belg'en. lieber die Aufenthaltsbewilligung der Juden in Belgien wird ein besonderer Drcicrqus-Schuß zu entscheiden haben. Die Juden müssen sich verpflichten, sich in die in*' neren belgischen Angelegenheiteji nicht einzumischen, sonst werden sie sofort das Land zu verlassen haben. Diese Maßnahme wurde deshalb ins Auge gefaßt, weil sich viele jüdische Emigranten an der mar xistischen und kommunistischen Agitation und an den deutschfeindlichen Kundgebungen beteiligen. Außerdem werden Konzentrationslager für die Juden errichtet werden. Die »Nation Beige« erklärt, die Judenfrage sei in der ganzen Welt akut geworden. Es müsse eine gründliche Lösung des Problems gefunden werden, * Zur Bekäniplnn^, der chroolschcn Stublverstopfung mit Ihren Fotgeübeln, besonders {^e^en Verdauun.^sstÖrungen, ist das natürlich »Franz-Josef«-Bitter-v/asser ein altenj'-obtej, Hausinittel. wel ches sich auch tür i:1nq:cren ^eb^^uch vorzüglich eigner. MaKen- und Oarm-kranke. die das Franz-Josef-VVasser trinken, sind sowohl mit dem Geschmack, wie mit der Wirkm^r ziifr'ef^en. Reg. S. br, 485'''^5. Jadenfrage in der Slowakei nach 'deutschem Muster. Von 25.000 kg Steinmassen begraben und — unverletzt. Stockholm, 22. Nov. In den Erzgruben vo'n Daalrne ereignete sich ein seltener Unglücksfall. Der Bernin rb?iter Halmström war mit Bohrungen in einem Schacht beschäftigt, als plötzlich ein Einsturz erfolgte und Halmström zusrnimen mit ungeheuren Steinmassen etwa 100 m in die Tiefe stürzte. Nach den sofort eia-geleiteten Bergungsarbeiten, die über 24 Preßburg, 22. Nov. Die Lösung der ■ " ci_____i.^s t___!__^ ut ! Sich, daß Halmstrom wie durch cm Wunder fast unverletzt geblieben war, trntz- Judenfrage in der Slowakei beginnt ähnliche Formen anzunehmen wie in Deutsch land. Die jüdischen Ärzte dürfen keine Staatsanstellung mehr erhalten und auch nicht von Krankenkassen und ähnlichen sozialen Institutionen entlohnt werden. Die jüdischen Advokaten dürfen ihre Klienten nur unter den Juden suchen. Jüdische Geschäftsleute dürfen nur von | ^ „ . jüdischen Rechtsanwälten vertreten wer- • Begründer des »Müllems« gestorben. dem Stein- und Erdmassen von fast 20 m : Höhe und im Gewichte von über 25.000 I Kilogramm auf ihn lasteten. Ein riesiger ! Steinblock, der sich zwischen ihm imd j nachstürzenden Steinmassen festgeklemint I hatte, rettete ihm das Leben. den. Kein Slowake darf sich an einen jüdischen Advokaten oder Arzt wenden. König Faruk für die Araber. Kairo, 22. November. In ier Thronrede, die König Faruk anläßlich der Eröffnung der neuen Parlamentssession hielt, wird auf die freundschaftlichen Beziehungen 'Aegyptens zu den arabischen Staaten hingewiesen. Größte Spanni'ng herrschte im Parlamentsgebäude als König Faruk die Palästina-Frage s+re'Ttc Er teilte mit, daß Ministerpräsident Mah-mud-an der Palästina-RiindtafclAonr'jrt;n;. in London teilnehmen werde. In erptrr Linie werde sich Mahmud bemühen, in London »für eine gerechte und ang 'mcs- Kopenhagen, 22. Nov. In Aarbiis ist im Alter von 72 Jahren Jens Peter Müller, der Begründer des nach ihm benannten Turnsystems *Müllem< gestorben. Vor 14 Jahren den Fuß gebrochen, gestern — gestorben. London, 22. Nov, Vor 14 Jahren hatte sich f^ichard H. M. de Luzy beim Fußballspiel den Fuß gebrochen. Gestern ist der Mann im Spital zu Middlesen an Starr-kramnf gestorben, der infolge einer Operation an diesem Fuße ausgebrochen war. Die medizinischen Sachverständigen er-kUirtcn. es sei sehr leicht möglich, daß damals vor 14 Jahren Tctanus-Razillcn in in dae Bein gerieten — es handelte üd» >Mariborer Zeltung< Nummer 267. 4 Donnerstag;, den 24. November 1938. um einen sogenannten »offenen Brucbc — die inzwischen in den Geweben oder im Blut konserviert worden seien, um nach der Operation den Starrkrampf hervorzurufen. Arzt rottet seine Familie aus. Berlin, 22. Nov. In Friedrichshöhe (Sachsen) ereignete sich eine furchtbare Familientragödie, die vier Todesopfer forderte. Der 35jährige Arzt Dr. Gert Z i m* in e r m a n n tötete sich, seine Frau und seine beiden Kinder im Alter von 5 und 7 Jahren durch Einnehmen von Gift, lieber die Gründe der furchtbaren Tat ist nichts bekannt. Wolfsplage in Poleti. W aT s c h a u, 22. Nov. Im ostpolnischen Randgebiet macht sich mit der zunehmenden Kälte eine Wolfsplage bemerk bar. Ganze Rudel von Wölfen sind in den letzten Tagen aus der Sowjetunion nach Polen eingedrungen und richteten unter den Viehbeständen große Verheerungen an. Im Wilnaer Gebiet wurde eine Treibjagd auf die Wölfe veranstaltet, wobei eine ganze Anzahl der Raubtiere zur Strecke gebracht werden konnte. Om 23. Ototoemi^cr Aus Cäie c. Hans Wamlek im Rundfunk. Am 28. November wird von 6 Uhr früh bis 22 Uhr das gesamte Tagesprogramm des Reichsbenders Wien auf den Gau Steiermark abgestimmt sein. Für vormittags ist auch tine Orchcstermusik alter stcirischer Meister vorgesehen, die Werke von Anselm Hüttenbrenner, Robert Fuchs, Josef Lan-ncr und unserem engeren Landsmanne Hugo Wolf bringt. Die einführenden Wor tc spricht Musikschriftsteller Hans W a ni 1 c k. Die älteste Generation in Celje erinnert sich noch gerne an den Vortragenden, der in Celje Volksschullehrer war und durch sein Lautenspiel und Singen sich alle Herzen eroberte. Manch feines Liedel hat er hier komponiert und auch den Text dazu geschaffen, so das Lied vom »Gänsehäufel an der Sann«. f. Bestattung. Im Umgebungsfriedhof wurde am Dienstag nachmittags die Private Elisabeth K o r o § e c, geb. Sovre, der Erde übergeben. Die Verewigte, die tlac hohe Alter von 00 Jahren erreichte, war die Mutter des Direktors der Stadt-sparkasse Michael Korosec und des Mesners der Stadtpfarrkirche Vatenlin Korosec. — Im Friedhof von Smartno ob Pa-kl wurde der Eisenbahner i. R. und Besitzer Martin Köder man, ein Freund und Helfer der Armen, zu Grabe getragen. Martin Koderman erreichte ein Alter von 'ri Jahren. c. Auf seiner Reise durcli Jugoslawien hatten während des Eilzugaufenthaltes am Sonnabend nachmittags etliche Bewohner unserer Stadt auf dein Bahnsteig Gelc.qenheit, den deutschen Reichssport-fiihrer von Töchaminer und Osten zu sehen. i". Kino Union. Mittwoch und Donners-l.Tg: 5s>Unter der schwarzen Maske«. Der Film zeigt uns die Schrecknisse einer Geheimbündelei. c. Kino Metropol. Mittwoch und Donnerstag der tschechische Freiheitsfilm »Ge neral Stcfanil* Das Schachturnier in Holland. Amsterdam, 23. Nov. In Austragung der hängenden Partien im Schachturnier der Welt- und Großmeister erlitt der bisherige Favorit des Turniers, der Engländer F i n e, seine zweite Niederlage, die ihm diesmal Reshewsky beibrachte. Dr. Aljechin, dessen Position hoffnungslos schien, konnte in Fortsetzung der unterbrochenen Partie gegen Peshewsky dennoch ein Remis erzwingen Unentschieden verlief auch die Partie Botwinnik—Reshewsky. Die Aussichten Fines, als Endsieger aus dem Turnier her vorzugehen, haben sich verschlechtert, da er vom jungen Esten K e r e s, der bisher noch keine einzige Partie verloren hat, bereits eingeholt erscheint. Stand nach der 10. Runde: F i n e und K e r e s ic Botwinnik 5 (1), Dr. .Micchin und C'^nnhlnnca je 5, Reshewsky 4^': (1), Dr. Euwe 3% und Flohr 3 Punkte j^od^toaffer dur(J^ epätOrr&flgetDittrr DAS WOTEN DER OEWASSER IM OBEREN SANNTAL — GROSSER SACHSCHADEN IN OBERKRAIN den, und wird fieberhaft an deren Festigung gearbeitet. Unter der Johannes-Brücke wurde ein Teil des Wehrs bereits fortgerissen. Der Gebirgsbach staut sich bei den dem Baron Born gehörenden Putterhof und hat das dortige Sägewerk bereits teilweise weggespült. Das massenhaft mitgeführte Treibholz, darunter auch Trümmer zerstörter Brücken, staut sich an den Wehren, so daß das Wasser nicht abfließen kann und sich auf die Straße ergießt. In der Stadt TrKö selbst sind einige Straßen bereits unter Wasser. Desgleichen richtete der Wildbach Mo-§cnik große Schäden an. Nicht minder gefährlich ist die Lage qm Kropa und im Marktflecken selbst. Die stark angeschwollenen Wildbäche rissen ganze Uferstützmauem weg und brachten zählreiche Brücken zum Einsturz. Mehrere Häuser sind unterspült, darunter auch das Schulgobäudo. Das Treibholz staute sich bei der n-^'Uen Betonbrücke derart auf, daß .las Wasser nicht abfließen konnte, weshalb ein Teil der Brücke abgetragen werden mußte, um eine Oeffnung für die reißenden Fluten und das Treibholz zu schaffen. Da5= Eisenwerk ist stark bedroh^ weshalb die gesamte Arbeiterschaft an de* Behebung der Gefahr arbeitet. Die Wasser steigen noch immer und bedrohen mehrere wichtige Straßenbrücken. Im S a v e t a I ist die Lage einstweilen noch nicht gefährlich, doch rechnet man mit einem starken Steigen iles Wassers für heute, da die von Oberkrain kom-»r;cnden Wassermengen das mittlere Sa-velal noch nicht erreicht haben. Das prachtvolle Herbstwetter, das fast drei Monate gedauert hatt6, hat nun ein Ende gefunden. In den letzten Tagen stellten sich kräftige West- und Südwestwinde ein, die große Feuchtigkeitsmengen mitbrachten. Montag und Dienstag ballten sich schwarze Wolken zusammen, die nichts Gutes versprachen. Allgemein begann es in Slowenien zu regnen. Stellenweise traten Gewitter auf, die die Him melsschleusen öffneten und große Wassermassen herabprasseln ließen. Die Rinn sale füllten sich bald bis zum Rand mit Wasser und wurden zu reißenden Wildbächen. Infolge der vom Gebirge kommenden Sturzbäche begannen auch die Flüsse rasch zu steigen, so daß in verschiedenen Teilen des Draubanats Ueber-schwemmungen zu verzeichnen sind. Die Sann schwoll im Oberlauf stark an und trat an mehreren Stellen aus den Ufern. Die von Soldava nach Ljubno führende und hart an der Sann verlaufende Straße ist teilweise unterwaschen und auch überschwemmt, so daß der Verkehr unterbrochen ist. Bei Luce wurde eine 40 Meter lange Holzbrücke von der Sann weggeschwemmt. Auch mehrere andere Brücken wurden fortgespült. Die schmutzigbraunen Fluten führten Treibholz mit sich, das sich an den Brückenjochen staut und für diese eine große Gefahr-bedeutet. Geradezu katastrophale Formen nahm das Hochwasser in Oberkrain an, besonders im Becken von T r z i c. Die Trzi§-ka Bistrica ist um mehrere Meter gestiegen und ergoß sich an zahlreichen Stellen über die Ufer. In Trzi5 sind mehrere Wehren in Gefahr, mitgerissen zu wer- m. Todesfall. I-ji Alter von 28 Jahren ist gestern in Pobrezje die Private Sla-vica LikoviC gestorben. R. i. p.! m. Seinen 70, Getnirtstag feierte gestern de bekannte Marihorer Bergfreund Bahn-oberkontrollor i. R. Ferdo S o r s a k. Der noch immer emsig tätige und überaus rüstige Jubilar hat sich insbesondere für die vorbildliche Organisation unserer Alpenvereinsfiliale hervorragend verdient gemacht, deren umfangreiche Ökonomie er mit beispiellosem Fleiß und Eifer durch nahezu zwei Jahrzehnte leitet. Dem nicht nur in unserer Bergsteigergilde, sondern auch in allen übrigen Kreisen hochgeschätzten Jubilar unsere herzlichsten Glückwünsche zum schönen Lebensjubi-läum! m. Die neue Glocke in der Franz^ska-nerkirche wird am 4. Dezember von Fürst bischof Dr. T o m a z i C feierlichst eingeweiht werden. Die Patenschaft hat der Marienverein übernommen. Die neue Glocke, die größte im Staate, wird voraussichtlich am 8. Dezember, zu Mariä Empfängnis, das erste Mal zur Kirche rufen. m. Der slowenische Speztalkurs der A^ariborer Volksnniversität wird heute. Mittwoch, um 20 Uhr im Vortragssaal der Volksuniversität am SlomSkov trg eröffnet. Weitere Interessenten können sich noch am Abend beim Vortragenden selbst melden. m. »Die moderne serbische Kunst« lautet das Thema des Vortrages, den der Ku stos Dr. Franz M c s e s n e l aus Ljublja • na am Freitag, den ,25. d. in der Ma • riborer Volksuniversität halten wird. Der Vortragende wirkte längere,Zeit an der philosophischen Fakultät in Skoplje und gilt als bester Kenner der serbischen Kunst. Den interessanten Vortrag werden auch zahlreiche skioptische Bilder begleiten. — Am Montag, den 28. d. spricht Prof. Dr. Dolar über das Thema »Maribor im .Jahre 1938«:. m. Im Theater wird am Samstag Schu-reks Komödie »Das Landstraßcnlied« erst malig in dieser Saison zur AuffDhrung gebracht. Die Regie leitet Peter Malec. m. Mariborer Bergsteiger feiern den Ehrenpräsidenten des Slow. Alpenvereines. Der Ehrenpräsident des Slowenischen Alpenvereines Rechtsanwalt Dr. Franz T o m i n s e k, ein Bruder des Mariborer Gymnasialdirektors i. P. Dr. Jos, Tomln-Sek, begeht in diesen Tagen seinen 70. Geburtstag. Unter der weitblickenden und zielbewußten Führung Dr. Tomin§eks hat der Slow. Alpenverein seinen größten Auf Schwung genommen und sich zu den bedeutsamsten Bergsteigervereinen Europas emporgeschwungen, welche bevorzugte Stellung der Jubilar auch nach dem Kriege dem Verein nicht nur sichern, sondern noch weiter auszubauen verstand. D=r Zentralausschuß des Slow. Alpenvereines veranstaltet aus diesem Anlaß am Samstag, den 26. d. in LJubljana (im großen Union-Saal) zu Ehren des Jubilars eln'in Festabend, an dem sich auch eine größere Abordnung der Mariborer Alpenvereinsfiliale mit ihrem Präses Ing. S 1 a f m e r an der Spitze beteiligen und dem hochverdienten Ehrenpräsidenten ihre Glückwünsche übert)ringen wird, denen auch wir uns gerne anschließen! m. Nur noch einige Tage ist ilor gesuchte und im Inland wie im Ausland i bekannte Psychographologe und Hellse- j her Meister S v e n g a 1 i in Mariijor für lntMar1borer Zettung« Nummer 287. (Sntfd^äMgung öed Gtaatfid für (In ^Olurteil ZUM TODE VERURTEILT UND NACH NEUN JAHREN FREIGESPROCHEN — EPILOG ZUM SENSATIONSPROZESS M ARCUZZl—ZEMLJIC — FAST 300.000 DINAR ENTSCHÄDIGUNG FOR DAS VERLORENE VERMÖGEN UND DIE ARBEITSUNFÄHIGKEIT Unseren Lesern ist sicherlich noch die Mordaffäre Marcuzzi-Zeniljii in bester Erinnerung, die vor einigen Jahren die Oeffentlichkeit so stark in Atem gehalten hat und erst vor ^drei Jahren ihren Abschluß fand. Jetzt traf die Zagreber Septemviraltafel eine Entscheidung, womit die Angelegenheit, die sich zwölf Jahre in die Länge gezogen hat, endgil-tig ad acta gelegt wird. Bald nach dem Umsturz wurde in Sv. Benedikt in den Slow. Büheln die Leiche eines Mannes, dessen Identität bisher noch nicht festgestellt werden konnte, aufgefunden. Der Unbekannte war durch Axthiebe getötet worden. Der Verdacht der Täterschaft fiel auf die Brüder Johann und Josef Marcuzzi, die Gattin des ersteren Anna und den Besitzer Michael ZemljiS. Das Verfahren gegen die Vier wurde bald eingestellt, im Jahre 1926 jedoch wieder aufgenommen. Das Schwurgericht verurteilte die drei Männer zum Tode durch den Strang, die Frau jedoch zu drei Jahren schweren Kerkers. Ein Jahr später wurde das Todesurteil in lebenslänglichen Kerker umgewandelt. Dem Verteidiger der Verurteilten, dem hiesigen Rechtsanwalt Dr. K o m a v 1 1, gelang es, im Jahre 1935 die Wiederaufnahme des Prozesses zu erwirken. Während der Nacht wurde am Tatort ein Lo- kalaugenschein vorgenommen, wobei man bei gleicher Mondbeleuchtung und unter gleichen Verhältnissen wie vor 16 Jahren zur Ansicht gelangte, daß die Verurteilten die angebliche Leiche des Verurteilten nicht auf den Wagen laden konnten, wie Zeugen gesehen haben wollen. Deshalb wurden im neuen Prozeß die drei Männer freigesprochen. Ebenso wurde Anna Marcuzzi, die die drei Jahre Kerker längst abgesessen hatte, nachträg lieh freigesprochen. Die Männer kehrten nach fast zehnjähriger Haft an Leib und Seele gebrochen heim. Ihr V e r m Ö g e n als Besitzer hatten sie in langwierigen Prozessen v e r 1 0 r e n. Sie klagten nun den Staats ärar auf Entschädigung, da sie durch ein F e h 1 u r t e i I der Geschworenen bzw. des Gerichtshofes zu Bettlern geworden waren. Die Angelegenheit durchlief alle Instanzen und wurde jetzt durch das Urteil der Septemviraltafel beendet. Den Verurteilten wurde eine Entschädige n g des Staates zuerkannt. Josef Mar cuzzi erhält 66.000, Johann und Anna Marcuzzi zusammen 84.669, Johann Marcuzzi außerdem noch 66.000 wegen Verlustes der Arbeitsfähigkeit und schließlich Michael ZemljiS 58.766 Dinar, zusam men somit 275.435 Dinar. Die Entscheidung der obersten Instanz hat überall das größte Aufsehen hervorgerufen. Handwagen im Werte von 500 Dinar entwendet. — Während der Handelsreisende Franz M. aus Maribor auf der Wiese in der TrSai^ka cesta schlief, verschwand ein Langfinger mit dessen Mantel, Hut und Aktentasche. m. Die neue Eiienbahnlinie Sevnlca— Sv. Jaii2 wird nach den neuesten Dispositionen am Marientag, den 8. Dezember nachmittags eröffnet werden. Der Eröffnung werden auch die Minister Dr. Koro s e c und Dr. K r e k beiwohnen. m. GroBer Einbroclttdiebttalil. In die Wohnung des Arztes Dr. Theobald ZI r n g a s t am Kralja Petra trg wurde gestern spätnachmittags eingebrochen. Der unbekannte Täter entwendete 2300 Dinar Bargeld, einige auslähdlscbe Münzen^ ferner eine goldene Herrenuhr, goldene Ohrringe und eine goldene Halskette. Insgesamt beläuft sich der Schaden auf rund 12.000 Dinar. Vom Tflter fehlt bisher jede Spur. m. RaddtebttahL Dem Straßenaufseher Anton P r e 1 e s n i k wurde aus der Veranda in der Einspielerjeva ulica das Peu geot-Rad, Evidenznummer 10622, entwen det. . . ö^cridit^faal Tod unter dem Auto. Vor dem Mariborer Kreisgericht fand das gerichtliche Nachspiel zu einem tödlichen Straßenunfall statt. Am 25. April 1. J. fuhr der Handelsreisende Drago K a-e a r aus Ljubljana mit seinem Kraftwagen von Maribor nach Ptuj. Unweit von Sv. Janz am Draufeld kam ihm der 72-jährigc Gemeindearme Anton Ertl entgegen, der infolge seiner vollkommenen Taubheit die Hupensignale Überhörte und überdies den Regenschirm derart tief ins Gesicht hielt, daß er sich damit jede Sicht nahm. KaCar riß den Wagen wohl augenblicklich an, doch wurde Ertl trotzdem zu Boden gestoßen und einige Meter niitgeschleift. Obgleich Ertl unverzüglich vom Wagenlenker ins Krankenhaus überführt worden war, erlag er doch bald dar auf den erlittenen Verletzungen. Mutter wegen verdächtigen Kindestodes nochmals vor den Richtern. Die 36-jährigc Winzersgattin Anna C v e t k 0 aus KrCevina bei Vurberg, Mutter von vier Kindern, hatte sich vor den Mariborer Richtern zum zweiten Mal wegen des mysteriösen Todes ihres fünften Kindes zu verantworten. Das Kind, das nach Aussage des Gatten einen anderen Vater hatte, war am 14. Jänner 1. J. infolge vollkommener Erschöpfung gestorben. Die angeordnete gerichtliche Obduktion ergab» daß das Kind völlig vernachlässigt war, wog es doch im vierten Monat kaum 3 Kilo. Anna Cvetko hatte sich bereits am 11. Mai vor dem Mariborer Kreisgericht zu verantworten, das sie zu vier i^onaten Arrest verurteilte. Das Urteil wurde aber vom Appellationsgericht aufgehoben und das Verfahren auf die erste Instanz rUckgewiesen. In der heute stattgefundenen neuerlichen Verhandlung wurde das Urteil der ersten Instanz wiederum bestätigt. Mar{bor6r ZtHunfc Hfmmm S07. Dofimrstag, den 24. November 1938. "^^^^^^^^^^^^^nSSSSSSSSSü^JSSSSSSSSSSS^SSSSSSSM 6;f$grrung örd (Srpon^ DER WZ^T DER JUGOSLAWISCHEN AUSFUHR NACH ITALIEN WIRD IM JAHRZ 1939 UM 38.8 PROZENT HÖHER SEIN ALS DER WERT DER AUSFUHR IN DIESEM JAHRE. B e 0 g r a d, 22. November. Die jugo- plawisclie Handelsdelegation, die in Rom die Handelsvcrtragsverhandlungen mit ItaJien £;eführt hatte, ist nach Beograd zu rückgciichrt. Wie man erfährt, sieht der neue italienisch-jugoslawische Handelsvertrag, der tatsächlich nur eine Erweiterung des früheren Vertrages darstellt, keine radikalen Veränderungen vor. Hiebci soll jedoch hervorgehoben werden, daß in Bezug auf die Erhöhung der jugoslawischen Ausfuhr nach Italien zufriedenstellende Ergebnisse erzielt worden sind. Es ist festgesetzt worden, daß der Wert der Kontingente jugoslawischer Produkte, die im Laufe des nächsten Jahres nach Italien exportiert werden sollen, insgesamt 250 Millionen italienische Lire (ungefähr 580 Millionen Dinar) betragen wird. Für das Jahr 1938 sind für die jugosla-Avische Ausfuhr nach Italien Kontingente in der Höhe von 180 Millionen Lire vorgesehen. Demzufolge wird die jugosla-v/ische Ausfuhr im Jahre 1939 um 70 Millionen Lire oder um 38.8 Prozent höher sein, als im laufendenn Jahre. Wie der »Jugoslawische Kurier« erfährt, ist das jugoslawische H o 1 z k o n-t i n g e n t erhöht worden, und zwar in dem Maße, daß die jugoslawische Holz-t'iusfuhr nach Italien vollkommen befriedigt werden wird. Diese Erhöhung der Holzkontingente wird bereits spätestens nm 1. Dezember d. J. in Kraft treten. In gleicher Weise sind auch die sonstigen Kontingente erhöht worden, insbesondere das Viehkontingent. Die Erhöhung des Viehkontingents bzw. der Viehausfuhr nach Italien wird erst im März des nächsten Jahres in Kraft treten können, weil Italien gegenwärtig den Verkauf seines Viehes forciert. In Italien mangelt es nämlich gegenwärtig an Vieh- futter. Aus diesem Grunde muß Italien den Bestand seines Viehes herabsetzen. Was die jugoslawische Einfuhr aus Italien anbelangt, werden die jugoslawischen zuständigen Faktoren auf Grund des neuen Handelsvertrages mif: Italien davon Rechnung tragen, daß in den Oren zen der Möglichkeit die 'jugoslawische Einfuhr aus Italien so weit als möglich erhöht wird, Nach den eingezogenen Informationen soll dieses neue, dem Handelsvertrag zwi sehen Jugoslawien und Italien hinzugefUg te Protokoll die Grundlage darstellen, auf der das Terrain zwecks Erweiterung des gegenseitigen Warenaustausches zwischen Jugoslawien und Italien vorbereitet werden soll. Obgleich durch dieses neue Handelsabkommen zwischen Jugoslawien und Italien eine Erhöhung des Wertes der jugoslawischen Ausfuhr nach Italien zugestan den worden ist, darf nicht außer Acht gelassen werden, daß streng dafUr Sorge getragen werden soll, däß der Saldo der jugoslawischen Clearingforderungen gegenüber Italien nicht allzu sehr anwächst. 3>ie ^BrlltDarenmärnr MITTEILUNGEN DES HAMBUROISCHEN WELTWIRTSCHAFTSARCHIVS Baumwolle. Am amerikanischen Baumwoll-markt bleibt die Lage weiterhin ungeklärt. Interessant ist die Tatsache, daß sich die Vertreter der Baumwollinteressen ten in den SUdstaaten zu einer besonderen Vereinigung zusammengeschlossen haben, die sich die Aufgabe stellen, den amerikanischen Baumwollmarkt von sich aus in Ordnung zu bringen. Man strebt hier vor allem auch eine organische Ausfuhrpolitik an, wobei man die Forderung aufstellt, die Baumwollausfuhr durch geeignete handelspolitische Maßnahmen — vor allem durch den Abschluß reziproker Handelsverträge und durch den Abbau der amerikanischen Hochschutzzölle — sicherzustellen. — In Aegypten wird die diesjährige Baumwollernte auf etwa 3.3 Mill. dz veranschlagt, was gegenüber der vorjährigen Ernte eine Verringerung um 33<*/» bedeutet. Der Absatz der ägyptischen Baumwolle wird neuerdings ourch die Koppelung mit der Einfuhr von Baum woHgeweben nicht unwefentlich erleich-teii Wolle. Bei den australischen Wollversteigerun gen der letzten Wochen sind die britischen Händler erstmalig wieder als Haupt käufer aufgetreten,' wenngleich auch die Franzosen ihre Tätigkeit im bisherigen Maße fortgesetzt haben. Erwähnenswert ist es, daß auch fUr holländische Rechnung größere Käufe getätigt worden sind. Deutschland und Japan hielten sich dagegen weiterhin stark zurück. Hartfasern. Aus Holland wird berichtet, daß eine Vereinigung aller ostafrikanischen Sisal-erzeuger angestrebt wird. Man will zwar keine Anbaurestriktion einführen, aber vielleicht durch die Anlegung eigener Vor räte zum Ausgleich zwischen Angebot u. Nachfrage beitragen. Eine vollständige Marktkontrolle würde allerdings auch eine Verständigung mit den Erzeugern In NIederländisch-Indien und mit Mexiko vor aussetzen. KautKtnik. Auf der Sitzung des internationalen Restriktionsausschusses wurde t>e8chlossen, die Ausfuhrquote für d^s erste Viertellahr 1030 auf 50*/« der Standardkontingente zu erhöhen gegenüber bisher 45»/o. Zu berücksichtigen ist dabei, daß die Standard kontingente ab l. Januar 1939 erheblich höher sind als bisher, so daß also automatisch schon eine Ausweitung der faktischen Exportziffern . eingetreten wäre. Durch die Erhöhung der Quote wird diese nun noch ausgedehnt. Der Beschluß hat am Markt verstimmend gewirkt, weil man allgemein mit einer Fortsetzung der bisherigen Restriktion gerechnet hatte. Die Weltvorräte sind mit 530.000 t Ende September noch immer recht groß gewesen, und man kann höchstens damit rechnen, daß bis Anfang des kommenden Jahres eine Reduktion der Vorräte auf 470.000 t erreicht werden w^rd. Ein Interess** an der Ausdehnung der Exporte haben nur die Vereinigten Staaten, die ihren Rohkautschuk so billig wie möglich einkaufen möchten. In gewisseir Hinsicht Ist deshalb der Entschluß der Kommission als ein Er folg der Vereinigten Staaten anzusehen. Der Kautschukpreis in - London hat sich auf 8 Pence gesenkt. E^sen. Die Umsätze an der Brüsseler Elsenbörse waren in der letzten Woche recht gut. Allerdings ist eine gewisse Verlang-sammung der Abschlußfähigkeit festzustellen. Immer bleiben aber noch die Auslandsaufträge verhältnismäßig hoch, und man hofft, daß die Nachfrage des Auslan des sich weiter beleben, wird. Die erhebliche Beschäftigungszunahme in den Vereinigten Staaten läßt erwarten, daß der Wettbewerb der amerikanischen Stahler SOrlrnberKiytc LJabljana, 22. d. Devisen. Berlin 1766.73—1780.61, Zürich 996.45—1003.52, London 206.66—208.72, Newyork 4382.26 bis 4418.57, Paris 115.52—116.96, Prag 150.93—152.04, Triest 231.45—234.53; engl. Pfund 238, deutsche Clearingschecks 14.30. Z a g r e b, 22. d. Staatswerte: 2H% Kriegsschaden 465—467, A% Agrar 58— 59.50, 4% Nordagrar 58—59, 6% Begluk 88.50—90.50, ' 6% dalmatinische Agrar 88—88.75, 7% Stabilisationsanleihe 97.50 —0, 7% Investitionsanleihe 98—99, 7% Sellgman 99-0, 7% Blair 90.25—01, 8% Blair 94—96.25; Agrarbank 220—0, Nationalbank 7350^. Jktst Aiftidit M Roman von HansBeinholi w.''m »Meinen Sie den da?« fragt er und deu tet mit dem Finger auf Fritz Kabunde, der an der Tür stehen geblieben ist, »was ist denn mit dem?« Direktor Krohne hat wieder hinter dem Schreibtisch Platz genommen und deutet jetzt mit der Hand auf einen Stuhl, auf dem sich Theo Mazurke etwas zögernd niederläßt. »Ja, lieber Herr Mazurke«, beginnt Direktor Krohne, »das ist eine etwas delikate Sache . . .« Theo Mazurke spitzt die Ohren. Wenn der Direktor zu ihm :tlieber« und »Herr« sagt, dann ist immer etwas faul. »Hm«, sagt er darum nur. Der Direktor räuspert sich. »Sie kennen doch Bolten«, fragt er dann, »den Michael Bolten von den Bol-ten-Werken, nicht? Also, der hat mich vorhin angerufen, ob ich ihm nicht einen Gefallen tun will. Er ist doch mit der Karin Siedt verlobt, dem Star unseres diesmaligen Programms.« »Richtig«, nickt Theo Mazurke, »sie ist Übrigens noch nicht eingetroffen . . .« Direktor Krohne winkt ab. »Kommt wahrscheinlich mit dem Mit-tap;szug«, beschwichtigt er. »Aber wir müssen noch ihre Geräte an bringen«, beharrt Theo Mazurke auf seinem stillen Protest. »Können Sie ja auch noch«, beruhigt ?hn der Direktor Krohne mit llebenswür-fügem L.lcheln, »und da sind wir schon bei der Sache. Herr Bolten hat mich näm tich gebeten, in diesem Monat auf Karin Slo(5+ besonders aufzupassen. Es ist der letzte Monat ihres Auftretetjs. Da darf nicht das Oerlngste passieren . . .c »Was soll denn passieren?« brummt Theo Mazurke. • • »Natürlich, ich weiß, ich welß^;, fällt ihm der Direktor ins Wort, »aber Sie wis sen ja, w}e große Herren mitunter sind. Herr Bolten hat jedenfalls Angst, daß doch evwas passieren könnte. Und darum hat er mir nun diesen--hm, diesen jungen Mann hergeschickt, der etwas auf Karin Siedt Obacht geben soll. Natürlich ganz unauffällig. Karin Siedt darf nicht merken, daß sich da jemajid besonders um sie kümmert. Und darum habe Ich Sie hierher gebeten; lieber Herr Mazurke. Bitte, arrangieren Sie das doch — ja . . .?« Der Oberregisseur ist verabschiedet. Er zieht schweigend wieder in den Zuschauerraum hinunter, von Fritz Klabun-de wie von einem Schalten gefolgt. Unten nimmt er seinen alten Platz ein, zieht wieder die zerkaute Zigarre aus der Tasche und steckt sie sich in den Mund, ohne sie anzuzünden. Endlich dreht er sich zu Fritz Klabun-de um. »Sie haben ja gehört, was Sie hier sollen«, brummt er ihn an »Sie sind von heute an Hausdiener, der die Künstlergar deroben zu betreuen hat. Natürlich ist das nur eift Vorwand. In Wirklichkeit sollen Sie insbesondere auf die Garderobe von Fräulein Karin Siedt aufpassen, auf ihre Geräte und dergleichen. Das ist Ihr Spezialauftrag, verstanden? Na, gut — und nun verschwinden Sie, bis Fräulein Siedt hier angelangt ist!« Fritz Klabunde verschwindet im Hin- tergrund. Das Ist ja ein ekelhafter Kerl, dieser Oberregisseuf, denkt er bei sich. Was der sich wohl einbildet? Was hat er da eben gesagt? Er, Fritz Klabunde, hat einen »Spezialauftrag«! Ein schönes Wort, das er sich merken wird. Er hat blsiier noch niemals »Spe- zialaufträge« gehabt. •- Karin hat am letzten Tage ihres Berliner Aufenthaltes immerzu auf eine Nach rieht von Jürgen Kraak gewartet Sie hat sich kaum aus dem bescheidenen Zimmer Ihrer Pension herausgewagt, immer In der Erwartung, daß jeden Augenblick der Fernsprecher läuten und ein Ferngespräch aus Hamburg ankündigen würde. Aber die Otocke des Fernsprechers schwieg still. Dann lief sie von Zelt zu Zelt an die Tür. Hatte da nicht eben die Klappe, die den Briefschlitz verdeckte, geläppert? Ach, es war leider nur die Reklamedruck Sache einer Wäscherei. An diesem Tage Ihres letzten Auftretens im »Wintergarten« war sie äußerst nervös. Ate sie nach Beendigung Ihrer Arbeit wieder auf der Bühne stand und der Vorhang sich geschlossen hatte, sagte der Abendreglsseur zu Ihr: »Heute hatte ich geradezu Angst um Sie — es sah von hier unten manchmal aus, als wären Sie mit Ihren Oedartken gar nicht bei der Sache ... Und nun Ist ein neuer Vormittag herangekommen. Sie muß nach Hamburg, um dort ihr Engagement anzutreten. Die Koffer stehen schon fertig gepackt. Um 9 Uhr kommt ihre Wirtin ins Zimmer. »Wann reisen Sie denn nun, Fräulein Siedt?« fragt sie. »In einer halben Stunde muß ich zum Bahnhof«, gibt sie zur Antwort. Aber dann fällt Ihr ein, daß um 11 Uhr noch ehie zweite Postbestellung kommt. yielljJ^Cht bringt sie endlich eine Nach- richt von Jürgen Kraak. Sie verschiebt ih re Abreise, zur Verwunderung Ihrer Wirtin. Kurz nach 11 Uhr kommt tatsächlich der Briefträger. »Post für Fräulein Karin Siedt«, verkündet er an der Wohnungstür. • Karin steht schon auf dem Flur, streckt die Hand aus. Aber es Ist nur ein kurzer Gruß von einem befreundeten Artistenpaar, das ihr anzeigt, daß es heute zu einer Amerika-Tournee abreist. »Ich fahre mit dem Mittagszug«, sagt sie müde. Die Pensionswirtin sieht ihr kopfschüttelnd nach. Als sich der Zug dann Hamburg nähert, kommt ihr plötzlich Michael In den Sinn. Hamburg Ist die Stadt Michaels. Hier wird eine Entscheidung fallen. Sie spürt es beinahe körperlich, das es so sein wird. Den Verlobungsrin-g hat sie noch immer in der Handtasche. Sie hat Ihn seit vorgestern noch nicht wieder aufgesetzt.. Als sie in Hamburg den Zug verläßt, glaubt sie einen Augenblick, Jürgen Kraak unter der Menge der Wartenden zu sehen. Sie fühlt ihr Herz schneller schlagen, drängt sich durch die Menschen hindurch, aber dann ist es ein wild fremder Mann, der sie erstaunt mustert. Sie findet nicht einmal die Worte, um Entschuldigung zu bitten. Auf der Fahrt in die Pension sagt sie sich, daß es Unsinn war, Jürgen Kraak am Bahnhof zu vermuten. Woher soll er denn wissen, mit welchem Zuge sie kommt! Aber wenn ihm nun etwas geschehen ist? Wenn sich seine Krankheit verschlimmert hat? Sie ist fast starr vor Schreck, als sie daran denkt. Sie weiß ja nicht einmal, wo er abgestiegen ist. Ob sie einmal sämtliche Hamburger Kranken häuser der Reihe nach anruft? Donnerstag, den 24. November 1938. 7 »Marlborer Zeitung« Nummer 267. zeuger an den Ausfuhrmärkten nachUl&t. Aus England wird über rege Umsatztitlg keit am Eisen- und Stahlmarkt berichtet vor allem Roheisen wurde in größeren Mengen umgesetzt. Alles in allem hat die IREG, und zwar einschließlich England, nicht nur von Mitte September bis Ende Oktober, sondern auch in den letzten Wochen mengen-und preismäßig gut abgeschnitten. Auch der deutsche Ausfuhrhandel kann auf ein befriedigendes Herbstgeschäft, das allerdings nicht in dem stürmischen Tempo wie 1937 vor sich ging, zurückblicken. Noch jetzt wird bei festen Preisen gut verkauft, wenn auch zuweilen die Kundschaft die Preisfrage anzusclinciden sucht. MetaUe. Am Londoner Metallmarkt haben sich die Umsätze geringfügig vermindert, die Preise sind in den letzten Tagen leicht zurückgegangen, obgleich die Verbrauchs zahlen keinen ungünstigen Eindruck gemacht haben. So hat sich am Kupfermarkt eine Preisverminderung feststellen lassen, gleichzeitig gingen die Preise fUr Zink und Blei zurück, und auch der Z i n n p r e i s zeigt eine Abschwä-chung. Immerhin ist der gesamte Preisstand recht befriedigend; Zinn wird gegenwärtig mit 215 Pfund in London gehandelt. Am Kupfermarkt hat sich die sta tistiscbe Lage weiterhin verbessert. Die Gesamtproduktion der Welt stellt sich auf 167.000 t im Oktober, während der Weltverbrauch gleichzeitig 200.000 t betrug. Dte Vorräte, die Ende August noch fast 500.000 t betrugen, haben sich bis Ende Oktober auf 425.000 t vermindert. Eine wesentliche Stütze war der Verbrauch in den Vereinigten Staaten, der sich seit August ständig vergrößert hat. Allerdings ist der Wettbewerb an den übrigen Märk ten dadurch verschärft worden, daß der amerikanische Ausfuhrpreis gesenkt wurde. X Die Mitnahme von Dinarmünzen im Grenzgebiet wurde mit einem jetzt erschienenen Erlaß des Finanzministeriums neu geregelt. Darnach können jugoslawische Staatsbürger, die In der Grenzzone, In der tatsächlich der beiderseitige Grenz verkehr herrscht, zum Ankauf der Bedarfsartikel für den eigenen Gebrauch höchstens 100 Dinar in Münzen pro Tag mitnehmen. Diese Bestimmung bezieht sich jedoch nicht auf die Doppelbesitzer und ihre Arbeiter, die zu Arbeltszwecken die Grenze Überschreiten. Der bisherige Erlaß vom 5. November 1931 wird damit außer Kraft gesetzt. X Der Preisindex im Oictober. Nach Berechnungen der Nationalbank ging der Preisindex Im Großhandel im vergangenen Monat Oktober von 78 im September auf 76.8 zurück, wobei die Durchschnittspreise des Jahres 1926 mit 100 angenommen werden. Vor einem Jahr belief sich der Index auf 80. X Die Viehpreifle in Oberkrain. In Kranj, dem wichtigsten Viehmarkt für Oberkrain, notierten Montag Ochsen u. Kalbinnen I. 6.25, II. 5.50, III. 5, Kühe I. 5.50, II. 4.50, III. 1,75, Kälber I. 8, II, 7, Fettschweine 10.50 und Fleischschweine 8-50—9.50 Dinar pro Kilo Lebendgewicht. Maasenverhaftungen in Rots|)anien. Barcelona, 22. Nov. Die schwere Niederlage der republikanischen Truppen am Ebro hat in Barcelona eine Säube rungsaktion zur Folge. So wurde der Chef der 29. Truppendivision abgesetzt. In der Provinz Murcia wurden etwa 1000 Perso nen verhaftet, da sie dem Mobilisierungs hefehl nicht nachRekommen waren. Die glatzköpige Bardame. Ein Londoner Friseur hatte seiner Kundin, der Bardame Hilda Stanley, ein besonders wirksames Haarmittel empfohlen. Hilda Stanley probierte es bei ihrem Friseur sofort aus. Der Erfolg war, daß ihr fast sämtliche Haare ausfielen. Man kann sich vorsteilen, was das für eine Frau, noch dazu für eine Bardame, die hinter dem Bartisch gewisse Repräsen-tationspflichten zu erfüllen hat bedeuten muß. Daß der Pichter, dessen Urteil sie anrief, ihr einen Schadenersatz von 35 Pfund zusprach, ist für sie nur ein schwa eher Trost. ' Sport iDrr 2Difnter-Sparta<: aus Zemun, »Gradjanski« aus Skoplje, »Hajduk« aus Split, »Slavija« aus Sarajevo, »Slavija« aus Va-raidin und der SK Ljubljana, sowie sie-ben weitere Klubs, und zwar »Concordiac aus Zagreb, »Baöka« aus Subotica, »Kra-jiSnik« aus Banjaluka, »Vojvodina« aus Novi Sad, SASK aus Sarajevo, »Radnifiki« aus Kragujevac und »Slavija« aus Osijek beteiligen. Der Auslosung zufolge wird in zwei Gruppen gespielt, und zwar gehen die Spiele in nachstehender Reihenfolge vor sich: Erste Runde 6., 16. und 19. JInner. 1. Gruppe 15. und 19. Jänner: a) Sieger aus »Ba^ka«—»Slavija« (Osl scffcn BSK; b) Sieger aus »Radniökk—»Vojvodi na« gegen »Jugoslavijat; c) BASK gegen »Gradjanski« ('Skoplje); d) »Jedinstvo« gegen »Sparta«;. 2. Gruppe 6. und 15. Jänner: e) »Hajduk« gegen »Slavija« (Varaz-din); f) HASK gegen »Slavija« (Sarajevo); g) »Ljubljana« gegen »Gradjanski« (Zagreb); h) Sieger aus »Concordia«—»KrajiJ-nik« gegen Sieger aus SASK-~»Baöka«. Zweite Runde 22. und 29. Jänner. Sieger aus a gegen Sieger aus d; Sieger aus b gegen Sieger aus c; Sieger aus e gegen Sieger aus g; Sieger aus f gegen Sieger aus h. Dritte Runde 5. und 12. Feber.' Sieger aus ad—bc gegen Si^er aus eg—fh. Vierte Runde 19. und 26. Feber. Sieger der ersten gegen Sieger der zweiten Gruppe. serdem In der Zeit von zwei Monatm den Visumzwang zu verzichten. Auct) ib Devisenbestimmungen sollen in dieser Zeit erleichtert werden. ; Polen ttnd Lettland brachten in Thom einen Boxländerkampf zur Durchführung, der die polnischen Kämpfer mit 12 : 4 siegreich sah. ; Schweden bewirbt sich um die PtS-Weltiiieistefschalten 1944. Der schwedische Skiverband beschloß, sich bei der FIS um die Durchführung der Skiweltmeisterschaften 1944 zu bemühen. Als Austragsort wurde Oestersung vorgeschlagen. : Norwegen, nicht Jugoslawien nach Paris. Anstatt der Tschechoslowakei wird am 22. Jänner in Paris nicht Jugoslawien, wie ursprünglich vorgeschlagen, sondern Norwegen gegen Frankreichs Fußballauswahl spielen. : Der neue Europameister hn Mittelgewicht ist der griechische Boxer Chri-stoforidis, der in Rotterdam nach 15 Runden den Holländer Beb van Klaveren schlug. ^OlQtnpioforoffl Nr iugoflo-teilten ««lOuftr In der dieser Tage in Zagreb abgehaltenen Jahreshauptversammlung des Jugoslawischen Eislaufvereines wurde der prinzipielle Beschluß gefaßt, zu den Olym pischen Winterspielen 1940 nach St. Moritz auch eine jugoslawische Kunstläuferund Eishockeyauswahl zu entsenden. Da mit im Zusammenhange sind natürlich be sondere Vorarbeiten notwendig, deren Durchführung wiederum von der finanziellen Beihilfe abhängig erscheint. Da es In Jugoslawien keine einzige Kunsteisbahn gibt, wird seitens der maßgebenden Faktoren unseres Eislaufsports die Vergrößerung des Eislaufplatzes in Planica vorgeschlagen, wo es im Jahre nahezu 100 Schleiftage gibt. Auch sollen die 3 bis 4 in Frage kommenden jugoslawischen Kunstlaufvertreter bzw. -Vertreterinnen zu einem Spezialkurs ins Ausland entsandt werden. Natürlich wäre es schon an der Zeit, daß der Verband seinen Beitritt zum Internationalen , Eishockeyverband anmelden würde, wodurch ein internationaler Spielverkehr ermöglicht wäre. 3uaoflatDfra« TRetorraWoort im internolfonolni Xcrmin-talmScr In Paris tagte dieser Tage der Welt-verband für den Motorradsport. Zur Diskussion wurde vor allem die Festsetzung des internationalen Terminkalenders gestellt. Auch Jugoslawien ist diesmal vertreten, und zwar wurden in den Kalender die: Veranstaltungen aijfpFnom-mcn. Am II. Juni wird der Große Preis von Jugoslawien ausgetragen. Eingetragen wuiden dann noch das Loi*i!-Paß-Bergrennen für den 15. August und eine internationale Geschwindigkeitsprüfung für den 6. September. Deutschland leitet das internationale Rennprogramm am 16. April mit dem Eilenried-Rennen ein. Die wstc Langstreckenfahrt Berlin—Rom wird am 14. und 15. September entschieden. Die internationale Sechstagefahrt wurde an Deutschland vergeben, die in Berlin und in der Ostmark zur Durchführung kommen wird. Der große Motorradpreis von Europa wurde Belgien überlassen. : Auszeichnung des Fußballweltmei-sters. Der Vorsitzende des italienischen Fußballverbandes, General Vaccaro, Ober reichte allen Spielern, die an den siegreich bestandenen Kitmpfen um die Fußball-Weltmeisterschaft 1938 teilgenommen haben, als besondere Auszeichnung durch Mussolini ein Bild des Duce mit dessen Unterschrift. Auch Parteisekretär Vukmdtm Starace ließ den Spielern eme ähnliche Widmung zukommen. : Palastrevolution im Spttter Fußball-Unterverband. Wegen eines Stroitfalles zwischen dem Sekretär des dortigen SK »Split« und einem Spielleiter kam es in der letzten Sitzung des Spliter Fußball-Unterverbandes zu einer scharfen Kontroverse, die zur Folge hatte, daß die neun Vertreter des Arbeiterklubs ihre Demission bekanntgaben. : Deutschland und Holland tragen am II. Dezember in Rotterdam einen Fußballkampf aus, den der englische Schieds richter Jewell leiten wird. : Fecht-Weitmeisterschaften in Meran. Der mit der Durchführung der Fechtwelt-meisterschaften 1939 betraute italienische Fechtverband veranstaltet die Titelkämpfe in der Zeit vom 21. August bis 14. S^ tember in Meran. : Kampf der Matadore. In Berlin wurde ein interessanter Radfahrerwettkampf bestritten. In den Vorkämpfen ging der Berliner Hoffmann als Bester hervor. In der Entscheidung erwies sich dagegen Weltmeister M e t z e als stärkster Fahrer. Zweiter wurde Stach und Dritter Hoffmann. : Neue OlympianMldims. Die Zahl der Zusagen für die Olympischen Spiele 1940 in Helsinki hat sich auf sechs erhöht. Die Schweiz hat bereits die Einladung angenommen. ; Neuer Schießweltrekord. In Reval wurde bei den Schießmeisterschaften von Estland ein neuer Weltrekord aufgestellt, und zwar erzielte Vilberg knieend 397 von 400 erreichbaren Ringen. : Olympische Spiele 1944 in London? In London fand dieser Tage eine Konferenz der Vertreter der einzelnen Olympischen Komitees statt, in der die Vergebung der 13. Olympischen Spiele zur Aussprache gelangte. Man kann schon heute mit Sicherheit damit rechnen, daß die Spiele im Jahre 1944 in London stattfinden werden. : Das Olympische FnBfMültumier In Helsinki wird von 20 Nationen bestritten werden, also um 4 mehr als In Berlin. Auch England und Uruguay haben ihre Mitwirkung zugesagt. : .Der Boxkampf USA—Europa wird am 10. Mai in Chicago zur Entscheidung kommen. Die Ueberfahrt der europäischen Mannschaft erfolgt am 24. April im Anschluß an die Boxmeisterschaften von Europa, die am 22. April in Dublin zu Ende gehen. : Ohne Visum und mit SO-prozentiger Ermäßigung nach Helsinki. Die baltischen Staaten haben beschlossen, für alle Durchreisefahrten zur Olympiade nach Helsinki eine 50-prozcntige Ermäßigung auf der Eisenbahn zu gewähren und aus- b. Naä fOcL Monatschrift für die Jugend. Publikation der u.Mladinska Mati-ca«, Monatsabonnement 2.50 Din. Nr. 3. Mit zahlreichen Beiträgen, Abbildungen, Skizzen usw. b. Jadranska straia. Organ der »Ja-dranska straza«. Erscheint monatlich. Nr. 11. Mit schönen Beiträgen, die vor allem der jungen jugoslawischen Marine und den Ereignissen vor 20 Jahren gewidmet sind. Prachtvolle Abbildungen. Jahresabonnement 120, für das Ausland 150, Einzelnummer 10 Dinar. b. Javan rad. Monatsschrift für das jugoslawische Bauwesen, Technik und Industrie. Beograd. Nr. 6—8. Mit interessanten Aufsätzen über den zeitgemäßen Straßenbau usw. Schöne Aufnahmen. b. N. S.-Funk. Illustrierte Wochenschrift für Radio. Nr. 47. Verlag Franz Eher Nachf., Berlin. Preis 20 Pfennig. Mit einem ausführlichen Senderprogramm Beiträgen, zahlreichen Abbildungen usw. b. Vesnik DniStva FruSka gora. Monatsschrift für Alpenwesen und Fremdenverkehr. Novi Sad. Jahresabonnement 15, Einzelnummer 1.50 Dinar. b. »Die Oalerie«, Monatsblätter der internationalen Kunstphotographic. Das No vemberheft dieser hervorragenden Zeitschrift bringt in erster Linie einen Beitrag »Spezialistentum und Stik, der mit verschiedenen Vorurteilen und Begriffsverwirrungen abrechnen will. »Kleine Winke«, »Schaufenster«, »Ausstellungen«, Literatur und die ausschneidbaren Blätter des Taschenlexikons vervollständigen das schöne Heft. Probeheft versendet die Redaktion »Die Galerie« Wien<^, VI., Linke Wienzeile 48—52, gegen Einsendung von Briefmarken im Werte von RM. —.35. b. »Motorschau«, Heft 11. Preis des Einzelheftes 1 RM. Ueberau im Buch- u. Zeitschriftenhandel erhältlich. Ein Bericht über den Pariser Salon, illustriert u. a. mit den Aufnahmen der neuesten Modeautos aus USA und ein besonders lebendig bebilderter Rückblick auf das Rennjahr 1938 führen dem Leser die Erfolge sowohl der Gebrauchs- als auch der Renn wagen vor Augen, welch letztere von den insgesamt neun nach der neuen Formel gefahrenen Rennen bekanntlich nicht weniger als acht gewinnen konnten. Unter den der Luftfahrt gewidmeten Beiträgen verdienen ein Aufsatz »Zwei Jahrzehnte Luftverkehr« durch seine textlich wie bild lieh gleich interessanten Gegenüberstellungen von »einst und jetzt« und ein tech nischer Bericht »Vom Werkstoff zum Flugzeug«, in welchem wir ein neuzeitliches Ganzmetallflugzeug in modernster Großserienfertigung entstehen kann, besonderer Beachtung. b. Allerled Puppen und ihre Bekleidung. Verlag B. G. Teubner, Leipzig, Berlin. Von Elfriede Taube. Mit 54 Abb. im Text und auf 4 Tafeln. Kart. RM 2.—. Das Büchlein steckt voller Phantasie und zeigt, wie Puppenstuben und Kaufläden zu bevölkern sind, wie die Gestalten der Märchenbücher lebendig werden. Und alles kann mit wenigen und einfachen Mitteln — mit Zeitungspapier, Stoffresten, Konfektpapier und Draht, Wolle und Bast — selbst hergestellt werden. »Marlborer ZflHaafl« Nowiaef 207. 9 Doenerelag, den 24. Novimtw TQSS. Borar alte Erfahnuif, das letile Wort der Wisseasekaftl DwA Jilitufata Um ■•¥•? ▼•UkrauBMt. Daakalb tat B#TiT 4m AusotietUeä äeltefteg 53t5elfrag« ment oefunkn Das AJter der Bibel erhöht sich itai zweihundert Jahre. In der Bibliothek eines englischen Gelehrten, John R y 1 a n d In Manchester, hat sich bei der Durchsicht von alten Dokumenten und Papyri, die der englische Aegyptenforscher Prof Bernhard. Orenfeld aus Oberaegypten mitbrachte, ein altes Bibelfragment gefunden. Das Blatt Ist nicht größer als eine Spielkarte. Sein Alter beträgt rund 1800 Jahre, da der Ursprung auf die erste Hälfte des zweiten Jahrhunderts geschätzt wird. In griechischer Schrift und Sprache gibt der Fixt einige Stellen aus dem 18. Kapitel des Johannesevangeliums wieder. Man nimmt aber trotzdem allgemein an, daß es sich bei dem Fund nicht um eine Stellenwiedergabe aus einer griechischen Bibel handelt, sondern eher um eine Rücküber-tragung der ins Aegyptische Übersetzten Bibel. Dieses Bibelfragment ist somit der älteste Beweis für das Vorhandensein der Bibel und ihre Verbreitiuig. Bisher galt der Codex Sinaiticus als der ilteste Bil>el-fund. Vor wenigen Jahren kaufte England noch von der Sowjet-Union fOr mehr als sechs Millionen Franc diesen Codex als »frUhestec Quelle. Prof. OrenMl glanbt, daß es möglich sei, noch mehr Ihnliche Funde hi der Ägyptischen Nillandschaft xu machen, da das Klima Aegyptens für die Konservierung alter SchrifiM als besonders günstig gilt. Der Beweis für das Vor-handen«eln der Bibel in Aegypten ist außerdem durch diesen neuen Fuml deutlich erbracht, und es steht zu erwarten, daß neben dem einen Blatt noch andere zu finden sind. Diese Funde Ubertreffen das Alter des Codex Sinaiticus um nind 200 Jahre. Auf. Grund dieses Fundes von Professor Grenfell kann man annehmen, daß die Bi-)>el in Oberägypten um die 4r8te Hälfte des zweiten Jahrhunderts ehigefUhrt wurde. Jedenfalls scheint durch diese Tatsache die Ansicht vieler Gelehrter widerlegt zu sein, die behaupten, dte Bibel sei erst ein Werk der fünfziger Jahre des zweiten Jahrhunderts. Ebenfalls scheint dadurch der Beweis erbracht zu sein, daß die Bibel von vorneherein für einen großen Leserkreit bestimmt war und nicht nur, wie man mitunter annimmt, für einen auserwählten Ers)versueh«n, dann urteilen 1 Radiohörer verwenden nur die Mimlak- und säurefreie Gir-BATTERXE Koloesale KepezIUiti Wunderbere BrholungsMhlgkeltl (Regenerierung). Unl»egrenite Legerfflhlglteitf Nur mit dem Rotsl^gel Original Verlangen Sie Prospekte 1 „KONTAKr Elektrotechnische Fabrik Zagreb, Radnl6ka c. 55 Patent angmieldet Philosophenkreis in Ehphesus geschrieben wurde. Bei den damaligen technischen Mitteln erscheint et unmöglich, in einer derart kurzen Zeit ein Buch, das doch in diesem Falle hätte unbekannt sein müssen ,2U publizieren, in vielen Exemplaren abzuschreiben und Ut>ersetzen. Außerdem war der Weg von Ephesus nach OI>er-ägypten für die damaligen Begriffe nicht zu unterschätzen. Das Buch muß also sofort nach seinem Erscheinen bekannt und geschätzt worden sein. Ebenfalls muß die Übersetzung und Verschickung bald nach dem Schreiben stattgefunden haben, . Das kleine Blatt von der Größe einer Spielkarte steht im Mittelpunkt des Interesses einer ganzen Welt von Gelehrten und Laien, deren Theorien und Anschauungen erschüttert oder gefestigt werden. »Kleine« Ursache — große Wirkung. fUMüstkt llfkikß h. Das Trinen der Augen beim Schneiden der ZwM)eln wird mit Recht als unangenehm empfunden und tut schließlich auf die Dauer den Augen nicht gut. Es läßt sich aber auf ziemlich einfache Art vermelden. Zu diesem Zweck hält man die Zwiebel während des Schneidens einfach unter kaltes Wasser. Im Anfang mag es ungewohnt erscheinen, aber bald wird man finden, daß sich diese Arbeit auch 30 ganz gut verrichten läßt, ohne daß man dabei zu weinen braucht. h. Wenn man Papier auf Blechbüchsen kleben will. Papier auf Blechbüchsen läßt sich dann haltbar aufkleben, wenn man das Blech an der betreffenden Stelle mit ziemlich starkem Essig gut abgerieben hat. Man kann danach das Papier mit jedem beliebigen Klebstoff dauernd darauf befestigen. JCtemee Am^ixiqu Htsdueinkti jäOO Dinar benötigen Sie« um lOüO Dinar monatlich zu ver dienen. Zuschriften: »Anos«* Maribor. 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