W**wmtit*ii8=?retk 8ür Laibach: ««yMrtg . . 8 ft 40 h. ^rSPHrtg. . . 4 „ 20 „ ASutrljihrig . 2 ff 10 ^ $5eeetCid6 . . . — „ 70 „ Mit d«r Po 6 «MqjSfctfi............12 fl. 4-ttjährig............. 9 „ 3 „ #8* ArrArLrmz ml faul sfetfsjj. £5 h., «Bonati. 9 kr. •Ntine 6 k. Laibacher ®e8oci$»n Baknhvfgasse Nr. 132. «rperitian- & Inserate« Burran: Eongreßplatz Nr. 81 (Buch. Handlung von Jgn. v. Klein-mayr & ffed. Bamberg.) Jnsertionspreise: Für die einspaltige Petitzeil», ä 4 tr., bei zweimaliger schaltung & 7 (v., dreimaliges k io fr. Kleine Anzeigen bis 5 ZWG^M 20 tr. Bei größeren Inseraten uns öfterer Einschaltung entsprechender Rabatt. Rr. 244. «nvntzme Mittheilungen werden nicht berücksichtigt; Maimscripte nicht zurückgeseadet. Montag, 26. Oktober 1874. — Morgen: Frumentius. 7. Jahrgang. Nana Sahib gefangen. Ein vom 21. d. datiertes Telegramm der Times aus Mcrar meldet die in der voransgegan-genen Nacht erfolgte Gefangennehmung Nana Sahib's, des verruchten Urhebers der Maffaere von Eawnpore, nachdem es demselben siebzehn Jahre lang gelungen war, sich der Rache der Engländer zu entziehen. Das Telegramm lautet: „Nana Sahib ist heute Nacht in Gwalior gefangen genommen tvorden. Seine Identität wurde außer allen Zweifel gestellt durch den Maharajah Scindia. Er ist nun öle Gefangener in Scindia's Palast unter starker Bewachung. Sein Geständnis ist von dem politischen Agenten entgegengenvmmen Wörden." Die Times bringt aus Anlaß dieser Meldung einen Arlikel. in welchem sie die für jeden Enalän-°er unvergeßlich traurigen und schmerzlichen Erinnerungen an das furchtbare Schicksal der Opfer von Eawnpore und das im englischen Volksbewußt-sein ebenso unverlilgbare Gefühl des Haffes gegen ben grausamen Peiniger und Mörder englischer »rauen und Kinder wachrust und als Sühne die Wtefte Bestrafung desselben verlangt. Es hatte jjjji Laufe der Jahre schon oft verlautet, daß Nana Cahib den Engländern in die Hände gefallen sei, die betreffenden Nachrichten erwiesen sich dann aber 'Mmer als falsch und trügerisch. Diesmal aber hält Wt Times die Meldung für wohl beglaubigt, indem t6 für die Identität der Person Nana Sahib's keinen competenteren Zeugen geben könne, als den Maharajah Scindia, das Haupt einer eingebornen Familie, die zu Nana Sahib früher in vertrauten Beziehungen stand. Buch deutet die Times den letzten Satz des Telegramms dahin, daß der Gefangene selbst eingestanden habe, er sei Nana Sahib. Die Times schreibt deshalb: „Wir glauben annehmen zu können, daß Nana Sahib endlich do» in den Händen der britischen Macht ist, und daß er endlich seine Verbrechen durch die gerechte Strafe büßen wird, der er sich so lange zu entziehen wußte. Es muß ein ;tits und festgewurzeltes Gefühl fein, aus welchem eine solche Befriedigung entsteht über die Aussicht auf Wiedervergeltung für ein Verbrechen, das vor mehr als siebzehn Jahren begangen worden ist: aber kein Zeitverkauf kann im englischen Volke den Haß und den Abscheu vertilgen, womit der Unthaten dieses Mannes gedacht wird." Obwohl man es in England aus Schonung für die Familien jener Unglücklichen, die in Eaton« pore auf das scheußlichste hingemartert worden sind, vermeidet, von jener Katastrophe ausführlich und öffentlich zu reden, so glaubt doch die „Times" darauf Hinweisen zu sollen, um die Berechtigung einer möglichst harten Strafe Nana Sahib's zu begründen. Das Blatt erinnert an die Heuchelei und Verstellung, mit welcher Nana Sahib sich in das Vertrauen der Engländer cinzufchleicken wußte, so daß ihm beim Ausbruch des indischen Aufstandes und beim Abmarsch der englischen Truppen gegen die Empörer die Bewachung des SchatzhauscS von Eawnpore anvertraut wurde. Es folgte dann sein doppelter Bcrrath. indem er sich zuerst an die Spitze der meuterischen eingebornen Truppen stellte und den General Wheeler sammt einer kleinen Zahl englicher Soldaten und den zurückgebliebenen englischen Familien in der Eitadelle einschloß und beschoß (7. bis 24. Juni 1857) dann aber die den überlebenden Männern, Frauen und Kindern gegebene Zusage freien Abzuges nach Allahabad brach und ein furchtbares Blutbad unter den Wehrlosen anrichtete. Schließlich gedenkt die Times" de» furchtbaren, martervollen Loses, welches die nach Eawnpore zurückgeschleppten Frauen und Kinder zu erdulden hatten, bebor am 15. Juli der berüchtigte „Blutbrunnen" ihre verstümmelten Leichen aufnahm. Zehn Tage später nahmen Havelock's Truppen Eawnpore ein, Nana Sahib aber entkam damals ihrer Rache und verschwand nach Unterdrückung d-s Aufstandes so spurlos, daß man seitdem keine sichere Kunde mehr über seinen Aufenthalt erlangen konnte. Die „Times" schließt mit den Worten: „Das entsetzliche Schauspiel, das der Blutbrunnen von Eawnpore darbot, schreit unabweisbar nach Berechtig-tigleit zum Himmel und wir können uns eines Gefühls starker Befriedigung darüber nicht erwehren, daß das Scheusal, welches jenes Verbrechen planmäßig vorbereitet und auSgeführt hat, endlich der Sühne verfallen ist. Es wäre ein Mißgeschick gewesen, wenn ein so abscheulicher Verbrecher uns entronnen wäre und durch seine Haft und Bestrafung soll bewiesen werden, daß der Arm der briti- Imisselon. Ein Besuch auf Madagaskar. (Aus dem Berichte an das Reichstriegsmimsterium.) (Schluß.) Majunga, an der Einfahrt der Bembatoka-Bai gelegen, ist tin großes Dorf, auch mit einigen steinernen Häusern, und hat eine Bevölkerung von beiläufig 10,000 Seelen (Cakalaven, Neger und In-~ltt); dasselbe wird von dem schon früher berührten, uni> nut öon $0Da6 bewohnten Dorfe o, A" europäischen handelSetablissements befindet ,,^.°Hdort blo« die Efpositur eines in NoS-Beh tQbli«ltn englischen Haust«, toeni t ^0tia8 sind die Herrscher, bekennen sich, tische w pro ^orma’ größtentheilS zur protestan-t:L "‘Wnion und besitzen schon ein von den eng» viitives B Madagaskars erbautes sehr pri- ** in Majunga die aus den Handel fomit ?ieJ\ ^R,tn nach Thunlichkrit gesammelt und ich den ^ bort Ju f“*”1 verließ Jtufleor h,« jiri bi‘fen Ort und begab mich nach ' 6,0 ^ den 16. „„Im. An den Gestaden dieses sehr geräumigen Hafen» liegen mehrere aus den landesüblichen Hütten bestehende Dörfer, und dürfte sich bereit Bevölkerung annähernd auf 12» bis 15,000 Seelen belaufen. In dem Hauptorte Tullear, von dem auch der Hafen den Namen führt, befinden sich zwei Facto» reien französischer Handlungshäufer aus Bourbon. Die Einwohner sind Sakalaven und gehören zum ©lamme der Vefcn, sie ftehen jedoch nicht unter der Botmäßigkeit der Hovas, sondern haben einen eigenen König, Namens Laimerize, welcher eine unbegrenzte Gewalt über sie auSüben soll. Derselbe soll in einem, zwei Tagreifen im Innern gelegenen Dorfe, dessen Namen ich nie recht erfahren konnte, residieren. Den 20. erschien ein Häuptling, nach seiner Angabe erster Minister deS Königs, an Bord der „Helgoland." Der Eapitän eines im Hafen liegenden französischen KauffahrerS aus Bourbon, welcher _ schon feit fast zwanzig Jahren Tullear besucht, mit den Eingeborenen sehr bekannt, mit ihren Sitten und Gebräuchen gut vertraut und ihrer Sprache vollkommen mächtig ist, begleitete ihn als Dolmetsch. Der Häuptling «heilte mir mit, daß ihn sein König, der große Laimerize, abgesaridt, um mich zu begrüßen und in seinem Lande willkommen zu heißen, so wie daß er mir zum Zeichen seiner freundschaftlichen Gesinnungen einen Stier als Präsent übersende, ferner, daß er sehr bedauere, nicht persönlich an Bord kommen zu können, weil er gerade zur Zeit in einen Krieg mit einem Nachbarstaminc ver» wickelt fei. Ich bewirthete diesen außerordentlichen Gesandten und ersten Minister (einen fast ganz nackten Wilden) mit Bord-Rum, welchen er ausgezeichnet fand und dem er auch recht wacker zufprach. Der erwähnte Capitän avisierte mich, daß e$ Sitte und Gebrauch fei, daß jeder in Tullear an-kommende Kauffahrer dem Könige ein Geschenk, gewöhnlich aus 1 Goldmünze, 2 Gewehren, 2 Fäßchen Pulver und 25 bis 30 Ellen ungebleichten Shilling bestehend, mache und daß wahrscheinlich der König für beit mir übersendeten Stier ein Gegengeschenk erwarte, so wie, daß der Gesandte selbst hoffe, daß ich auch ihm etwas schenken werde. Nachdem unsere Eonversation hinlänglich gedauert, verabschiedete ich den Minister, trug ihm meinen Gruß an den König auf und übergab ihm als Geschenk für densetten: 1 österreichische neue Goldmünze, 10 Packele Limito Rauchtabak, 6 Maß Rum, 12 Pfund Zwieback und eine 7 pfündige schm Macht sicher ist, früher oder später selbst deren treuloseste Feinde zu erreichen." Politische Rundschau. LaiSach, 26. Oktober. Inland. In den meisten Fractionen des Abgeordnetenhauses macht sich das Bestreben nach strammerer Organisation geltend. Im Club der Linken wurde der schneidige Parlaments-und Parteimann Dr. Herbst zum Obmanne gewählt, wahrscheinlich weil man den Wunsch nach einem strammen Zusammengehen in allen politischen und Freiheitssragen empfindet, und damit unter der Führung Habst's jene beklazenswerthen parlamentarischen Situationen nicht wiederkehren, welche im Verlaufe des ersten TheilcS der Session wiederholt als die Folge der Disciplinlosigkeit und der inneren Spaltung in der Lin'en sich ergeben haben. Auch der Fortschriitsclub, zu welchem mehrere krai-nische Abgeordnete gehören, plant eine Aenderung seiner Statuten und eS ist nicht unbemerkt geblieben, daß Grebmer, der frühere Obmann dieses Clubs, nicht wieder gewählt wurde. Von dem Club des rechten Centrums erzählt man gleichfalls, daß feine bisherige Organisation sich nicht bewährt habe. Die schwarze Schar des Grafen Hohenwart, die Tiroler, czechifchen Mährer und Dalmatiner warten noch immer auf die Ankunft ihres Hauptes, des Grafen Hohenwart, der in Ragufa weilen soll. Zu den verschiedenen Gesetzentwürfen, deren Erledigung während der kommenden Session des ungarischen Reichstags als fraglich betrachtet wird, wurde bisher auch der Entwurf des Mittel schul gesetz eS gezählt. Wie verlautet, wird Unterrichtsminister Trefort darauf dringen, daß dieser Entwurf jedenfalls in Verhandlung genommen werde. Derselben Quelle zufolge dürste das Unterrichtsbudget keine Reduction, sondern vielmehr gegen das Vorjahr eine M.hrsordernng um circa 12,000 ft. aufweisen. Der Grund hievon liegt in der Absicht des Ministers, außer der hohem Staats-röchterschulc in Budapest noch zwei weibliche Lehrer-Seminarien in Kaschau und Raab zu errichten. Im Beamtenstatus dieses Ministeriums könne aber eine weitere Verminderung nicht eintreten, ohne den Gang der Administration zu gefährden. Ausland. Zur Arnim fchcn Angelegenheit liegt eine sehr geschickte Darstellung der Ansichten Arnims über den Streitpunkt in der „Kreuzzeitung" vor. Außerdem wird gemeldet, daß die Livilklage Arnims, welche verlangte, daß der Reichs-fiscus seinerseits den Eigenthumsanspruch auf die fraglichen Schriftstücke begründe und Nachweise, vom Stadtgerichte, da« heißt von der Civimbtheilung des- Armstrong Carduse, Den Gesandten beschenkte ich mit 2 Stück Maria Theresia Thalern, 1 Maß Rum, 2 Packete Limito-Rauchtabak, 6 Pfund Zwie-dack und einer 40 löthigen Salntir-Eardnse. Derselbe schien mit meiner Gabe sehr zufrieden zu sein, und wie ich später in den französischen Faeloreien erfahren, soll auch der König mit dem Grgenpräseiite, hauptsächlich aber mit dem Rum, einverstanden und drei volle Tage total betrunken gewesen sein. In den Factoreien stellte man mir auch den Besuch des König- an Bord in Aussicht, sobald üch derselbe vollkommen ernüchtert haben würde, denn nach der Meinung der Factoren wäre für denselben eine Flasche Rum eilt allzustarkes Anziehung--mittel, als daß er nicht an Bord hätte kommen sollen. Zum Glück blieb jedoch die .Helgoland" mit diesem Besuche verschont und fand während ihre» weitern VerweilenS in Tullear keine erwähnen--metthe Vorfallenheit statt. Ueber den Handel und die besonderen Verhältnisse von Majunga und Tullear, beziehungsweise von der Westküste MadagascarS, werde ich in einem eigenen Berichte zu relationieren mir erlauben. selben, als unzulässig zurückgewiesen wurde. Daitalienische Witzblatt „Pasquino" bringt als Cari-catur Bismarck, wie er den Grafen Acnim gefangen nehmen läßt, mit der Unterschrift: „Du wolltest mehr Licht verbreiten, dafür werde ich dich in Schatten setzen." Der „B. B-C." theilt außerdem folgendes Curiofum mit: „Graf Arnim war als neugebackener Graf für den Grafen-Kalender des Gotha'schen Hof-Almanachs pro 1875 als Silhouette, respective Tiiel-kupfer ausersehen und von den jetzt schon mit der Fertigstellung beschäftigten Buchbindern bereits in eine Menge von Exemplaren eingeheftet worden. Da kommt die Nachricht von Berlin, daß Arnim: sitzt; mit der Freundschaft für den Grafen konnte j man sich unter so b:wandten Umständen also nicht „compromittieren," und die Rcdaction des Hofkalen-ders zog es deshalb vor,. Bild und Buchbinder-Arbeiten daranzugcben, —.Arnint wird herausgemacht und ein anderer kommt an feine Stelle." Der deutsche Reichstag soll vom 29. Oktober bis zu Ende des Jahres den ganzen Etat erledigen und dann noch bis zum 15. Jänner, wo der preu^ ßifche Landtag in der parlamentarischen Wcchfel-wirthschast an die Reihe kommt, die großen Justiz-gesetze und diverse andere wichtige Vorlagen in Angriff nehmen. Da in diesem Jahre zum erstenmale eine Berathung und Feststellung der einzelnen Ausgaben der Militärverwaltung stattfindet, diese Militärverwaltung aber für 1875 circa fünfundzwanzig Millionen Gulden mehr verlangt, als für 1874, so wird sich das Parlament wohl die einzelnen Posten genauer ansehen wollen und schwerlich bis zum Schluß des Jahres fertig werden. Das politische Leben fängt in Versailles wieder an, Wellen zu schlagen: Deputierte treffen ein; politische Enten fliegen durch die Luft; Parteiversammlungen finden statt; Abgeordnete vom rechten Centrum steckten am 18. Oktober die Köpfe zu-ammen, um einen modus vivendi für den Fall zu finden, daß die Rechte darauf beharre, mit dem Cabinet zu hadern. Es wurde bemerkt, daß die Regierung sich durch ihre maßlose Strenge gegen ie Presse überall Feinde mache. Im ganzen herrscht in Versailles die trübe Ahnung, daß das jetzige Cabinet die längste Zeit gelebt habe. Allerdings tischt die osficiöse „Presse" ihren Gläubigen den leidigen Trost aus, die letzten Wahlergebnisse hätten noch schlimmer aussallen können; sämmtliche Can-didaten hätten sich ja doch zu den unbestreitbaren Rechten des SeptenniumS bekannt. Auch der „Franyaiö" sucht die Wahlergebnisse zu Mac MahonS Gunsten zu drehen und zu wenden. „Wahrhaftig, diese Blätter sind leicht zu befriedigen!" ruft ihnen das „Journal des DebatS" spöttisch nach. Zugleich will dieses Blatt wissen, der Herzog von Broglie werde trotz der großen Gunst, in der seine Person bei dem Marschall und der Marschallin stehe, nicht eher wieder ins Eabinet berufen werden, als bis er fein politisches Programm, das ihn zum Falle gebracht, öffentlich widerrufen habe. Die B o n a p a r t i st e u verfolgen die Annäherungsversuche zwischen den beiden (Sentrcn mit wachsamen Augen und die „Patnc“ meint, daß, wenn die Orleanisten wirklich eine Verständigung mit den Republikanern anbahnen würden, die Bonapartisten genöchigt wären, sich von ihren bisherigen Alliierten zu trennen. Wie übrigen- die „Opinion Nationale" erfährt, bereitet die bonapartistische Partei in Form einer an Frankreich und dessen Regierung gerichteten Proklamation einen großen Scandal vor. Die Pro-clamation soll als Danksagebrief de- Duc de Padoue an feine Wähler veröffentlicht und da- Septennat darin aufgefordert werden, zwischen der Unterstützung der bonapartistische» Partei und dem orleanistischen Ministerium eine Wahl zu treffen. Die Aussichten der spanischen Regierung gestalten sich günstiger. Die neue Reserve rückt allmalig in die Reihen de» Heere- ein, in der cat» listischen Armee dagegen nehmen Zwietracht und Desertion überhand. Dorregarah soll in der un- gnädigsten Weise von Don Carlos verabschiedet worden sein. Ob er sich bereit- in Frankreich befindet, ist ungewiß. Nach bayonner Berichten soll er die Grenze noch nicht überschritten haben, nach anderen Meldungen ist er doch in Frankreich, und die Regierung soll entschlossen sein, ihn sammt seinen Officieren in Nancy zu internieren. Der Bien Public behauptet, Dorregaray habe sehr wichtige Papiere mit sich genommen und sein Vater sei mit einem Briefe an eine sehr hohe Persönlichkeit — wohl Serrano — nach Madrid abgcrcist. Zur Tagesgeschichle. — Zur Statistik de- Reich-rath-. Nach „Warren»' Wochenschrift" sind in bilden Häusern de» RetchSrach-S nicht weniger als 81 Aktiengesellschaften durch 163 BerwaltunzSräthe vertreten. Die „Wochenschrift" führt die Kauten der einzelnen Gesellschaften auf. Der landläufigen Phrase, daß da- österreichische Abgeordnetenhaus nicht übet die nölhigen Kräfte flic ' die Di-culsion der winhschistlichen Fragen gebiete, begegnet da- erwähnte Blatt mit dem Hinweise, daß in dem Abgeordnetenhaus allein zweihundert Personen sitzen, deren Thätigkeil zunächst auf da- winhschaftliche Gebiet füllt, und zwar 110 GakSbesitz:r, 21 Fabriksbesitzer, 20 Mitglieder de- Handel-stande-, unter diesen 7 HandelSkammerprästbenten und 1 Vizepräsident und 3 HandelSkammerfecretäre; ferner 67 Juristen, von welchen viele in erster Linie ihre Thätigkeit auf da» wirlhschasiltche Gebiet verlegt haben. — Petermann über dieN orpolsahr er. Die neueste Folge von Petermann'» „Mittheilungen" ist ausschließlich der österreichischen Nordpolexpedition gewidmet. Folgende Worte, welche wir dem Artikel dieser Autorität in geographischen Fragen entnehmen, dürsten auch in weiteren Kreisen von Interesse fein; Petermann sagt: „Da- Volk überall, w-lche Sprache es auch spricht, hatte Recht, die österreichischen Nordpolsah, er so zu bewillkommnen, wie es gethatt; fei e» nun, daß man die Berechtigung auch eines solchen Werke- des Frieden- dazu einräumen, sei es, daß man den MonneSmuth ehren wollte, genug, man schien e» allgemein zu fühlen, daß die wackeren Männer so be» grüßt werden müßten. Verrufen war das Meer, welche» ' sich die österreichische Expedition zur Forschung au»» ersah; einer der ersten Schriftsteller über die Polar-regionen, ScoreSly, hatte noch im Jahre 1820 in feinem berühmten Werke quer über das ganze Meer von der Bäreninsel (also tn etwa 74'/, Grad nördlicher Breite) bis Nowaja-Semlja einen Strich gezogen und mit aller Entschiedenheit gesagt: Hier ist die Ei»« grenze und hier ist das Ende der Schiffahrt. Mit einer heiligen Scheu und Furcht war diese Linie und das unbekannte geheimnisvolle Gebiet dahinter von, Seeleuten angesehen worden — die österreichische (5?‘ pedition hat den Schleier davon weggezogen bi» 83 Grad nördlicher Breite, also Über acht Grad nach Norden, eine bedeutende Strecke für die gegenwärtig so sehr beschränkten, noch unerforscht gebliebenen Räume unserer Erde. ColumbuS, BaSco da Gama, Magat« haenS vollbrachten Großes und Schwieriges, wenn auch heutzutage eine Reise nach Westindien, Ostindien oder um die Welt als ein Kinderspiel, oft nur al« Vergnügungsreise erscheint. Es war das Bahnbrechende ihrer Unternehmungen. Magalhaen» z. B. ließ unterwegs fein Leben, und Pigafelta, fein Geschichtsschreiber, der den Bericht über diese erste Reise um die Welt abfaßte, sprach seine feste Ueberzeugung au«, daß wegen der damit verbundenen großen Gefahren und vielfachen Schwierigkeiten eine solche Reise nie zum zweitenmale würde unternommen werden! GiößereS kann aber kaum jemand in dieser Beziehung vollbringen, al» die österreichische Expedition: zuerst mußte sie sich vor Nowaja - Semtja vier Wochen lang und wenigsten» 240 nautische Meilen weit durch dichte» Ei» hindurch« arbeiten, ehe sie nur bi» zum Eap Nassau gelangte, welche» erst al» der „Ausgangspunkt der Expedition" von den Führern angesehen wurde; dann erlitt sie da» Schrecklichste, wo» einer Pvlanxpedition passieren kan», fie wurde vo« Eiiftro« gefaßt und willeolo» vier»«?' Monate lang im Packei«, unter steter Gefahr, zerdrv» 6u »erben, im sibirischen Eismeer Herumgetrieben — vierzehn Monate lang in steter Gefahr, vor den EiS« schraubungen keinen Augenblick sicher, wichen sie nicht, obgleich die Nordküste von Nowaja-Semlja nahe genug war, um die Flinte ins Korn zu werfen, d. H. weniger kühn, das ©chiff frühzeitig zu verlassen, um sich auf Terra firma zn retten; nachdem sie endlich im offenen Eise einen leidlich ruhigen und sicheren Platz für die zweite Überwinterung gesunden, vollbrachte die Mannschaft da« Heldenstück, sich zu trennen, damit das neu entdeckte Land näher erforscht werden Knute, aus die Gefahr hin, daß durch Verlust oder Wegtreiben deS Schiffes beide Theile zu Grunde gingen; zuletzt unternahmen sie mit Schlitten und Booten einen heroischen Rückzug, ankämpfend gegen einen mächtigen EiSstrom. Fürwahr, tue Volk hatte Recht, daß es diesen Männern überall einen solchen Empfang bereitete." — Wieder eine Stigmatisierte. Daß sich das fromme Frankreich den Borrang, eine blut schwitz:nde Jungfrau zu haben, von Belgien hat ab laufen lassen, ist jedenfalls erstaunlich. Der Fehler ist nur einigermaßen wieder gut gemacht. Die Franzosen haben jetzt auch eine Stigmatisierte, Bergouille, »die Seherin von Fontet." Die „Union de Sud» Oaefi“ schreibt über sie: „Auf die den Behörden gemachten Berichte begaben üch dec Pcäsect der Gironde, der Cardinal Boanet, der Untetprüfect und der Maire Don Reale nach Fontet. Der Präsect konstatierte nach einer langen Unterredung mit Bergouille, daß dieselbe regelmäßig an jedem Freitag die Leiden der Passion z» erdulden habe. Die Stigmata sind immer deutlicher 4« sehen, aus dem am rechten Faß floß am 4. Sept. etwas Blut. An jedem Freitag etwa gegen 1 Uhr erscheint Christus der Seherin und reicht ihr das für sie bestimmte Kceuz (!) Die Seherin wird dann ge-ltt“jigt und erduldet etwa zwei Stunden lang die Qaalen der Kreuzigung. Nach derselben, also eiwa um 3 Uhr, erscheint derselben die Jungfrau Maria um sie zu lösten. Die Unterredungen, welche bei dieser Gelegenheit zwischen dem Heilande, der Jungfau Maria »ad der Seherin stattfinden, find ganz vertraulicher Art und müssen dem Publicum scemd bleiben." — Blödsinn! — AuS der Feder eine» spanischen Staatsmannes bringt die berliner „Post" ein Schreiben, in dem es u. A. heißt: „Ah, wenn die naiven französischen ^egitimisten, welche den Carl iS muS in gutem Glau« 6tn unterstützen, wenn D,c Damen von Metz und Nauiy, die den Insurgenten Charpie, Bandagen und zuweaden. wenn sie alle wüßten, mit welch' cKea Banden sie eS im Grunde zu thnn haben. . . cs doch ein öffentliches Geheimnis, daß eine ganz: der bekanntesten carlistifchen Parteigänger sehr ^mprvmittiercnde Acten in unseren Gerichtshöfen be Um nur einen zu nennen, so ist der blutbür» ttige ©aballi, der grausamste aller Condottiere deS e°lea Don Carlos, ehemals wegen Straßenraubes und Raubmordes zum Tode verurtheitl und flüchtig geworden «st der Bürgerkrieg erschloß ihm die Thore seines dalerlandes wieder." — liebet die Fortschritte, welche daS kleine Montenegro binnen zehn Jahren gemacht, wird der A. Ztg." manches Interessante geschrieben. Der •‘ontenegtiner, der früher kaum an friedliche Arbeit achte, widmet sich jetzt mit Fleiß und Ausdauer dem Ackerbau und der Viehzucht. Früher war da» Land ganz °JJne Schulen, jetzt hat deren jeder Bezirk mehrere. , . kürzlich sah die kleine Hauptstadt Montenegro-versa ^ ^auspiel einet Lehrerversammlung. 56 Lehret betaifct?,tltcn um Uber pädagogische Fragen zu und !■ ,Qätn- Der Fürst besuchte die Versammlung, flnreb, 0n ble 3lt«g« P-stalozzi'« eine hübsche Katheder dioihwendigkeit, ihren Eiset auf dem — Die unfehlbare N arkose. Bor kurzem lund Senofsrn in der Sprachenftagr an de» hiesig» erschien im Atelier eia-S der ersten Pariser Zahn- Volks- und Mittelschulen, welch- von allen slos-aisch-n ätzte ein mit tadelloser Ergänz gekleideter Herr, der Organen noch immer als eine gewichtige That und 'ich als Graf *** verstellte und erklärte, er wolle sich I als ein Ereignis von hoher Bedeutung gepriesen ein vollständiges Gebiß einsetzen lassen; zuvor jedoch wird. Man war allgemein gespannt, welche Haltung müßten seine noch übrigen Zahnstammet auS dem der Regierung-Vertreter im Landtage den leibenschift* Kiefer entfernt werden, und er fürchte sich vor dieser lichen Javectiven dieser Interpellation «ad den maß» Operation unzemein, da er erfchreckach empfindlich sei. I losen Ausfällen gegen die Regierung, sowie gegen ein» Der Zahnarzt schlug seine neuerfundene Narkose vor. zelne Personen, als Lande--Bolk-schul-Jaspekior R. — „Richtig/ sagte der Fremde, „ich habe von ihr Pirker gegenüber einnehmen werde, und die- um, sprechen hören und eben datum komme ich zu Ihnen; somehr, a.S Hofrath von Widmann bisher alle auf tst aber die Narkose auch so unfehlbar, al» man be- sachlichem Gebiete sich bewegenden und im maßvollen haupiei?" Der Zahnarzt erbot sich zum Beweise der Tone gehaltenen Anfragen stets mit großer Bereit* Unfehlbarkeit seiner Narkose, sich selbst zu narkotisieren, Willigkeit beantwortet hat. Nun, unser RegiernngS-wo dann der Patient ihn zwicken oder stechen könne, Ileitet hat die Interpellation nicht beantwortet und nur ohne daß et etwa- fühlen werde. Der Herr ®taf in der letzten Stunde der Landtag-feffion. als gete» spielte fort den Ungläubigen, ließ aber da- Experiment I genheitlich der Verhandlung über den Rechenschaft-» geschrhen. Der Zahnarzt roch zu dem die Narkose ent- bericht be- LandeSauSschusseS abermals die Sprachen» haltenden Flacon und lag sofort bewußtlos . . . Als I frage aufs Tapet gebracht und in die vom Rechen-er wieder zu sich kam, war der H:rr Sraf vetschwun- fchaftSbetichtauSschufse gestellten Anträge auch ein Pro« den, und mit ihm euch deS Zahnärzte» goldene Ta- test gegen die angeblichen GerrnanisationSbestrebungen schenuhr und alle- Geld, was et in feinen Taschen der Regierung ausgenommen wurde, in klarer und getragen. Die Unfehlbarkeit der Narkose hatte sich an würdiget Sprache da» Vorgehen und die Bestrebungen ihrem Erfinder leider zu gut bewähr«. der Regierung gekennzeichnet und erklärt, daß sich die Jagdcostüme für Frauen. Da» Jagdgewehr Regierung in der Erfüllung ihrer Aufgaben, weder gehört schon zu den Erziehungsmitteln der weiblichen durch die Gunst noch Ungunst von wa- immer für Jugend in Frankreich; die Frauen sind auch thatfäch- einer Partei sich werde winkend machen taffen. Durch. lich schon „fermere" Jäger al» die Männer geworden. Ihre Costüme sind einfach und beqiem: Stiefel von russischem Leder, PantalonS von feinem Tuch, ein Marketendertn-Röckchen mit breiten Falten, da» kaum zum Kniebug reicht, ein Tuchleibchen, ein Patronen-gürtet und als Kopfbedeckung ein weicher Hut. Für H tzjazden sind die Costüme reicher und phantastischer; da gibt es Musketier« und Postillontrachten und Be-arner-Kosaken, z« denen paffende Kopfbedeckungen ge« wählt werden. Ein neuer Gew-rbSzweig, die Anfer, tigung elastischen Glase-, wird demnächst in der Welt erscheinen. Die Erfindung gehört einem Herrn btt Milität-Pensivaist Gerzhofer Karl beim kämt» de la Bastie zu Metz. In Frankreich und dem AuS- netischen Landwehr-Bataillon Klag-nfurt Nr. 26. Zu« lande hat man Patente darauf genommen; die Ge- Landwehr-BataillonS-ArztmitOberlieuienantS-Chatakter sellschast hat sich zu Bourg mit Hilfe einiger Freunde ^ Landwehr-Titular-Führer, Dr. der Medicin und ü. . iu verdoppeln und immer größere Lichtstrahlen ü «5. ®tc ^ider io manchen Sachen bl» jetzt zurück .ftbnii*nCJ,*allon 1® verbreiten. Man beschloß an« Lebiftoffrt 'EIk^""“3. theilweise auch Vermehrung de, fonde» für bu o t“"tbe ®tft“b“n8 »ine« Pension». 1.1, lehret zu« Beschlüsse erhob«» enb Erricht,», imrin b gang-- bis zum BefiiwwuvgSvrie eine GonvcntionaL strafe nach Maßgabe ihrer befondern Vorschriften von Empfänger oder Versender zu erheben." — Da in neuerer Zeit auf der Südbahn auffallend häufig falsche Waaren.Erklärungen, — offenbar zur Erzielung eine« geringeren Tarifsatzes rorgekommen sein sollen, so hat sich die Bahnverwaltuug veranlaßt gesehen, von ihrem Rechte zur Bestrafung falscher Angaben Gebrauch zu machen. ES kann daher nur im Juteresie der Geschäftswelt liegen, daß sie auf diese Thatsache aufmerksam gemacht werde. Wer also nicht zum vollen larissotze auch noch einen Strasbetrag entrichten will, der gebe in den Frachtbriefen die Wahrheit an; im ander» Falle hat er keine Ursache sich über Härte zu beklage», wen» die falsche Angabe entdeckt wird. — (Theater.) Heute sollte Verdi » Oper ..Traviata* zur Aufführung gelangen. Bei Opern leistet die Musikkapelle de» löbl. Jnf.=9teg. Nr. 46. durch 4 oder 5 Mann dem Theaterorchester Verstärkung; diese Verstärkung wohnte auch gestern nachmittag» der «e. »eralpiobe bei. Heute um 9 Uhr vormittag erhielt Herr Theaterdirecor Kotz'y vom k. k. Regiment». Musik. Feldwebel eine Bifitkarte, worauf zu lesen : „Sie wer. de» in Keovtni» gesetzt, daß unsere Leute heute nicht ta» Theater komme», da wir Concert haben." Bei so spät erfolgter Absage und bei cingetretenen Erkrankung« n de» Herrn Hegel und der Frou Blumenthal war e» der Direktion unmöglich, sür heute eine andere Wohl zu treffen, da» Theater bleibt heule geschlossen. — Wäre e» dem Herrn Kapellmeister Schinzl nicht möglich glwesen. bei der heutigen LssizierS-Soir^e die obenerwähnten 5 Musiker zu entbehren? Wir hörten ja recht anständige Salonwvsiken mit nur 18 tl» 24 Monn. Wir bedauern iw Jnttttfft des Publik»»« die Abwesenheit des opcivsreundlichen Herrn Obersten de» 46. Linien-Jvf.-Regimeni». („Reut Illustrierte Zeitung") Nr. 43. Illustrationen: Alexander Dumas' Schn. — Die dreiThllrme im Pusterthale. — BolkSconcert am Hallstätter See. (Original-Zeichnung von H. Breitwiser.) — Der Tod deS Kaisers Josef II. (ffiemälBt von G. Conröder. Ausgestellt im österr. Kunstvereie.) — Aetißere Ansicht der Capelle des Höings Sigismund. — Willibald Haskmarm. — Texte: Wiener Wochenüronik.— Der Tod des Kaisers Josef II, von Eme ■ rich Ranzoni. — Zur Pflege der gähne. Hygienische Winke. Bon Dr. F. W. — Direktor Hasewann. -- Die Stiefgeschwister. Von August Lienhardt. (Fortsetzung.) — Auf Irrwegen. Original-Roman von Ernst vonWaldow. (Fortsetzung.) — Diamanten. Von P. M. Kapri. — Sankt Elisabeth. Eine moderne Erzählung in zehn Capiteln, von Julius Große. (Fortsetzung.) — Alexander DumaS' Sohn. — Aeußere Ansicht der Capelle des Königs Sigismund. — Die drei Thllrme im Pusterthale. — Bolksconcert am Hallstätter See. — Wiener Theaterbriefe. — Kleine Chronik. Schach. — Cvrrespondenz-Kasten. Witterung. Laibach, 26. Oktober. Nebel. Starker Reif, sowie gestern, die Reste der Herbstflora vernichtend. Nachmittags sonnig, wolkenlos, schwacher Ost. Wärme: motqtus 6Uhr-+ 2-y°, nachmittags 2 Uhr + 98° C. (1873 + 144», 1872+16'6«) Barometerstand sehr hoch 74905 Millimeter. DaS vorgestrige TageS-mittel der Wärme + 4 2°, das gestrige + 2 9“, beziehungsweise um 5 4" und 6-4" unter dem Normale. Angekommene Fremde. 8m 26. Oktober. Hotel Stadt Wien. Adams, Himler, Polak, Winter. Hartmann und Oreonik, Reisende, Wien. — Möstl Katharina, Postmeisters-Gattin, und Peher, Privatier, Görz. — Kühne, Privatier, Leipzig. — Natter, k. k. Adjunct, Prößnitz. — Hnalk, Handelsmann Lichtenwald. Hotel Elefunt. .Steinbl, Ingenieur, und Gattinger, Beamter, Steyer. — Pater, Lieutenant, Wien. — Dr. Krauß, Eroßlaschitsch. — Bergen}, Lieutenant, Belovar. — Juharz, Lienlenant, Agram. — Sühn, Kaufmann, Reichcnberg. Hotel Kuropa. Bleichenpeiner, Direktor, Gratz. — Mager, Hauptmann. — Mohren. Farino, Triest. — Florian und Thal er, Tarvis. — Jorjanc, Ratschach. — Stnzin, Leoben. Kaiser von Oranterrelrh. Tratnik, St. Martin. Berstorliene. Den 24. Oktober. Viktor § chanda, Bahnbeamter, 22 I., Kapuzinervorsiadt, Nr. 58, chronische Riickemnarks-entziiniutig. — Simen Stupar, Taglöhner, 46 I., Civil-fpital, Erschöpfung der Kräfte. Den 2 5. Oktober Franz Cirh, Tischler Lind, männl. Geschechtes, 25 Minuten, Tiimauvorsiadt, 9!r. 21, infolge schwerer GebuU. T- ülesoTrec, Redacteur, weiden aufgefordert, Ihre Schuld pr. 29 fl. 80 kr. zu bezahlen. (668—1) F. Matoloiii. Die neu errichtete k. k. Speeialitäten-Niederlage in Laibach, am alten Markt Nr. 15 (f. k. Tabak-Haupt-Berlag)' empfiehlt ihr gut sortiertes Lager dem p. t. Publicum. Bestellungen werden pünktlichst ausgefiihrt, Tarife gratis aus-gefolgk nnd auf Verlangen auch versandt. (456—15) . Soeben eingetroffen eine neue Sendung Pelfarbrnbriidibilbrr mit und ohne Goldrahmen von fl. 12 bis fl. 42. IM" Hegen monatliche Batenzahlungen I "WE Preisverzeichnisse gratis I l»n. v. Kleininayr & Fed. Bamberg ist Laibach. (484-16) ron Gedenktafel über die am 29. Oktober 1874 flottfinbtnbtn Lici ationen. 3. Feilb., Lipovc'sche Real., Babenfeld, BG. Laas. — 1. Feilb., Pirmann'sü e Real., Pirmane, BG. Laas. Ai» 3 0. Oktober. 1. Feilb., Schenl'sche Real., Podpetsch, BG. Oberlaibach. — 3. Feilb., Eabcc'sche Real., Zagorje, BG. Feistriz. — 2. Feilb., Beuiii'sche Real., Untersemon, BG. Feistriz. — 3. Feilb., Zele'sche Real., Dorn, BG. Adelsberg. — 3. Feilb., Smerdu'sche Real., Stal, BG. Adelsberg — 3. Feilb., Pojar’fdic Real., BG. Adelsberg. — 2. Feilb., Lujar'sche Real., finjarje, BG. Großlaschitz. — 2. Feilb., SimonciC’fd'e Real., BninSkagora, BG.Ratslvach. —2. Feilb., Snpaniii'sche Real., Kerschdorf, BG. Gnrkfelb. — 2. Feilb., Kvprivnik'sche Real., Grohdorf, BG. Gurkseid. — 3. Feilb., Zele’sche Rodokendorf, BG. Adelsberg. — 3. Feilb., Sre-bot'sche Real., Neverke, BG. Adelsberg. Die Wechselstube des Rudolf Fluck, Graz, Cackstratze Nr. 4, wird hiermit zur Besorgung aller in das Wechslergeschäft eiuschlagenden Aufträge besten? empfohlen. (462—58) IOOOOOOOOOOOOOOOC Zidter-Linie. veulsche Transatlantische Dampf-. fchiffahrtsgesellschast in Hamburg. I Direkte Postdanipfschisfahrt^ Hamburg».«( New Uork 0 ohne Zwischcnhiife» anzulanfcn, 0 vermittelst der deutschen Post Dampfschiffe I. Klaffe,( jedes von 36CO Tons und 3000 effektiver Pfetitkraft. * Goethe am 29. Oktober, Lcssingr aml 12. November, Herder am 26. November, k Schiller am 10. Tezember . Passagepreise: I. Cajtlle 165 Thlr., II. Lajüte 100 Thlr., Zwischendeck 30 Thlr. Nähere Auskunft etlheilcn die Agenten der Ge-I feüfchaft, sowie die Direction in Hamburg, St. Annen 4;j in Laibach Karl Achtfchiu. 'Briefe und Telegramme adressiere man: „tlblei^titltc’ — Hamburg." (490- 6) iooooooooooo< Wirurr Börse vom 24. Oktober. Staatsfonds. Spcrc. RenI«, bt». bto. 83. t« Sill', dtlt vo» 18M , . . iofe OOM 1860, iflft ;rfc Bon 1S«0, ßanfi iitämtoito. ». 1864 Grnndentl. -0$>l 6i<6tv.bfltg. ünranz»Ioses»b.. vtaat-bahu . . . •übbo^n ...... ö*clb; toert 69 801 Ü9.VI) 74.20, 74 30 1(0 fO ICO 76 H 8.— • 108 50 112 20 118.40 134 50 135.- 73.50 77. *5 167.50 937.— wo!. t^X.- 73. 976.— 195* 1V4.75 17 106 85 137 Y40.&0 189 184 -801 5:> 159.75 74 17.75 157.75 >S7.8i> 93". 62 25 73 6C 977. 197-i*5 — 17 25 106 75 131 50 94l-11*0 — 185 -308.— 140.25 l’fandbrlofo. 13g. bto. la 33 3........ Kation, o.tv......... tnj. Bob.-Crrditunfl. i’rioritÄts-Obl. i?ran,-Josefs-Bahn . Deft.-Stcrbircfttahn. Giebcnbürgct.......... etnotobabn............ eiibb.-gw.ju 600 bto. von» l.OSfl. Verleger Ottomar Bamberg. Lrlrgrapbischer Curtbericht am 2G. Oktober. Papler-Nente 69 50 - etlbtt-Wente 73 80 — 1«6C» Staat«.«nlehen l<>8 Sb -Bankactien S77- - «Kbit 234 1 — London 110 40 — Silber 104.80 — »0* gtaO»' etütfe «-88. öüt die Äedactwn velaiuwortiich: Uranz Cpitaler-^