schriftlettuug: WfctniflatT««*.» C«l). ■illulc ttfliA (ntt «»» i. Bctn-QIIC 11—U B»« vorm. tu WtM nl*t ■nalik Cis> «Mt Ik BcnMimnii t«t» Ml frt- ,___tttra BU|t|t«. MMto*>liRg»»». ttac**ta>imc kj«.900. Ar. 40. Ketzpsaffen. sin Blick in die Hetzpfaffenküchel Tn Fremdling, den seine Schritte in die ge-ptitit Gaue Untersteiermarks führen, wird sicher« 4 fuunen, daß bei der deutschen Bürgerschaft kjtf LandeStheileS sich alles religiöse Empfinde» » der öffentlichen Bekundung in den stillen Frieden «heim« geflüchtet hat. So weit ist eS gekommen Wd mßie ti kommen. Die Geschäftsträger der katholischen Kirche in mfteiermark sind gar keine Katholiken (Kxd' Staue tfür alle), sie sind nur Slooenen und sie ver-i>b«psen ihr« Friedensmission durch blindwüthigen H eegen alle» Deutsch« — aus der Kanzel und iveichistuhle Hetzen sie gegen deutsche Katholiken, «l diese deutsch sind. Die krassesten Beispiel« dieses flovenifch-natio-■im Hetzpfaffenthum« springen dem unbefangenen ibachter überall in die Augrn. Wir wollrn. »m wir zuerst unseres Fürstbischofs gedenken, ch auf den sonderbaren Umstand hinweisen, daß »sich zum Besuche seine« Laibacher AmtSbruderS ptii jenen Zeitpunkt auserkoren hat, da die Hichischen Brüder' in Laibach weilten. Aber «n feiner Duldung treibt in Marburg die imisch-clericale Hetzpreff« ihr eckelerregende« Un-»in. Wir haben schon öfter unserer Verwun-wmg Ausdruck gegeben, daß der so hochgebildete KNaootnik seinem slovenischen Volke von Prie-ins, von seinen Domherren eine „geistige Kost" «ubreichen läßt, wie sie „SlovenSki Gospodar" >» .Südsteirifche Post" bieten. ES ist weder Mich, noch im culiurellen und wirthschaftlichen Kiimi'sk deS slovenischen Landvolkes, daS mit den loitschen fo gerne in Frieden leben möchte, gele-wenn di« durch religiöse Färbung gleichsam Mchten Marburg« geistlichen Preßstimmen nur Der WnsiKstnöt. Eine Humoreske. Ein junger Mann von etwa 27 Jahren, groß, lw, sehr blond und fehr kurzsichtig, welcher Hugo fcille hieß und seines Zeichens ein Schreiber war, kfait) sich eine« schönen Morgen» im Sommer in »mlich ausgeregter GemüthSverfassung. Mit thuenden Beinen stand er vor seinem Stehpult, m!Hände zitterten so heftig, daß er die wichtigsten lanlstücke mit Tintenklecksen besudelte, bisweilen Hfuiit er laut aus und blickte in nervöser Hast >j feine Uhr. Und jetzt sprang ihm gar ohn« allen ftuad feine Brille von der Nase herab und fiel «s den Boden — und als der bebende Jüngling H »ach ihr bückte, mußte er sich, ehe er da» für fei imnUbehrliche Möbelstück zu suchen begann. «I eine wirkliche Thräne auS den Augen wischen! Wenn man diese eben beschriebenen Umstände >ii der Thatsache in Verbindung bringt, daß Herr fug» Grille einen bis auf die Knie reichenden ^»mzen Rock trug, daß auS der Tasche dieses tliitunkSfliickeS zwei schneeweiße Handschuhe hervor-Quellen, und daß an dem rostigen Nagel recht« naSnlle« Stehpult eine echte, wahrhaftige „Angst» «iiin* hieng, deren gegen den Strich gebürstete falte wie Stacheln wegstanden — dann wird man kft da« Richtige vermuthen könne». Man wird H bei Anwendung einiger Logik denken, daß Herr Aille arm ist. daß er ein reiche« Mädchen liebt ad daß er sich entschlossen hat, heute bei dem Hissi, Donnerstag, 8. Juni 1899. den furchtbarsten Haß gegen alle« deutsche Wesen als solches predigen und den ruhigen Landmann, der in dem schweren Kampfe um den vielumdrohten Ertrag feiner Schollt so viele bange Sorgen zu tragen hat. durch verlogene Darstellungen und rohe WuthauSbrüche gegen di« deutsche Bevölkerung de« Unterlandes ausreizt und aufhetzt. Eine solche Hetze liegt doch in den nachfolgenden Sätzen aus einer der letzten Nummern des „Gospodar": „In keinem Landtage sind die Deutschen so rasend und giftig, wie bei uns in Steiermark. Be-täubt von.dem Hasse (!!!) gegen die Slooenen, denken sie nur daran, wie sie möglichst schnell daS slo-venische Volk culturell und materiell vernichten könnten (!ll). Nicht Ehrlichkeit und Recht dictieren ihre Handlungsweise, sondern nur blinder Haß und maßlose Raubgier. Die Deutschen lechzen nach dem Augenblicke, in dem ihre Blutsbrüder in den Heim-wesen der untersteirischen Landleute die Herren sein werden. Die slovenischen Landleute sollen für sie nur Knechte und Mägde sein, bis sie nicht auS-sterben und verschwinden.' Der Beweis für diese schamlos verlogenen Behauptungen, die jeder vernünftige Elovene als tendenziöse Erfindung ansehen muß, soll nach der Meinung deS Sudelblatte« in der Bewilligung von Stipendien für da» Cillier Deutsche Studentenheim und da« Gymnasium in Cilli liegen. Hiezu — »zur Ausrottung de« untersteirischen Slovenenthum«" — sollen angeblich slovenische Steuergulden verwindet werden. Consequenzen: „Welchem Slooenen wallt nicht vor Zorn das Blut auf, wenn er fo etwas sieht, wem ballen sich nicht die Fäuste vor Beun-ruhigung 1" und „Wen solche Handlungsweise nicht aufrüttelt, der hat kein slavische« Blut in seinen Adern, der ist kein normaler Mensch!" Wir wollen mit «inem »Gospodar" über die Baitr seiner AuSerwählten um diese anzuhalten, daß er aber große Angst hat, weil dieser Vater ein blutiger Tyrann und ein großer Feind dieser ge-planten Verbindung ist. Und man hat, wenn man so denkt, wirklich genau da« Nichtige errathen. ES war im Herbste de« vergangenen Jahre« gewesen, al« Schreiber Grille, der außerhalb der Stadtmauern »inen kleinen Bach wußte, wo er in freien Stunden gerne angelte, bei dieser Beschäftigung mit seiner Bertha zusammengesührt wurde. Sie suchte Erdbeeren und er fischte, man kam ins Gespräch miteinander, man gefiel sich, man traf sich öfter« im Grünen — und wie e« eben so kommt; Grille fühlte eine« Tage«, daß er Bertha liebe,- er sagte e« ihr und erhielt die Versicherung ihrer Gegen-liebe. Aber dafür, daß diese Freude nicht ungetrübt bleiben sollte, war durch die Person von Bertha« Vater reichlich gesorgt. Dieser, der Privatier Josef Giftmüller, hatte von Anfang an gegen Grille, der mit ihm einigemal« dienstlich zu thun hatte, eine unüberwindliche Abneigung geäußert, und al« sein Töchterchen ansieng, schüchterne Andeutungen über ihre Liebe zu geben, sich durch und durch gegen den „albernen Federfuchser", wie er ihn nannte, ausgesprochen. Und da halte Grillt endlich wie ein Mann beschlossen, vor Gistmüller hinzutreten und ihn um die Hand seiner Tochter zu bitten — mochte dann nun geschehen, wa« da wolle; und er konnte sich freilich bei dem bekannten jähzornigen Tempe. rament Gistmüller« aus du« äußerste gefaßt machen. Als eS 11 Uhr schlug, zog Grille die Hand-schuhe an, lüftete die Angströhre vom Nagel und Verwaltung - RatbkauSqasse Nr. 5 ve,»qSdedlng»igei>: tut® W* v»ft WllJfB- . . . ft. « •» Holtj-dni . . . *. Ga»»ähn> . . . H. 4*40 gli ttltl «it Buff'Qini tn'i «Mit m»»«ll>q ...... —"M vi«r»lMii, . . . «. I M £aItttQCod Ü5toiuitmnit» gelle» M im «McReBaua- 24. Jahrgang. Moral der politischen Steueraufwendung nicht rechttn — dir steirischs Landtag hat Gott sei Dank in di«s«r Richtung von d«r slovenischen Cillier Be-zirkSoertretung etwas gelernt. Etwas, aber noch viel zu wenig! Wir haben aber diese charakteristische ZeitungS« stimme nur deshalb wiedergegeben, weil sie die nationale Stimmung im Marburger Domcapitel grell beleuchtet und jenen deutschen Katholiken, welche heute noch zweifelnd der „Los von Rom*-Bewegung gegenüberstehen, die Augen öffnen wird darüber, wo christlicher Friede, christliche Nächsten-liebe und wo nationaler Haß und Unduldsamkeit zu finden ist und wo ein religiöse« Gemüth hier feine Zuflucht suchen und finden kann. Auch unser Fürstbischof möge im Zusammen-halt mit der gerichtlichen Geschichte der Marburger Hetzblätter über unsere Darlegungen ein wenig nach-denken — er muß da zu unabweisbaren Schlüssen gelangen, deren Wirkungen den unchristlichen Hetzern im Priesterrocke sehr unangenehm werden müßten. Z>ie nntersteirische Acchnfrage im Staalseifenöahnrathe. In der letzten Sitzung des StaatSeifenbahn-ratheS brachte der Abg. Walz nachstehende An-träge zur Berathung: a) Uebernahme deS Betriebes auf der Strecke Cilli-Wöllan durch die StaatSbahn; b) Festsetzung der Station Cilli als Kopf-station und Herstellung der hiezu nothwendigen Anlagen zur Unterbringung deS Personale« und Material««, insbesondere Herstellung ein«S eigenen BahnhofgebäudeS; c) Ausgestaltung der Bahnlinie Zelt weg-Cillr als Haup tb ah n lin ie; d) Herstellung einer direkten Schienenverbin-dung von der Haltestelle Otifchnigberg mit der StaatSbahnlinie Unterdrauburg-Wol'Sberg. wankte bebend und in den Knieen schlotternd, mit fast blaugrünem Gesicht, vorüber an seine» College«, di« ihn höhnisch grinsend fragten, ob's ihm vitllricht nicht ganz wohl im Magen fei, hinaus auf die Straße und schlug mit einer wahren Jammermiene den Weg nach dem Hause GiftmüllerS ein. da« gar nicht weit entfernt war. Er wollte siegen oder sterben und hatte mit dem Leben abgeschlossen. * ch * Der Privatier Herr Josef Gistmüller, ein kleiner, ungeheuer beleibter Mann mit rothem, ge-dunsenem Gesicht und Glatze, war wüthend. Und daS war so gekommen. Er hatte sich aus weiter Ferne einen Musikstuhl, den er in der Zeitung an-gepriesen gesehen hatte, kommen lassen. Der Stuhl sollte aus ein bestimmte« Zeichen hin drei Musik-stücke spielen - DaS Brautlied auS .Lohengrin", drn Rakoczymarfch und dtn HochzeitSmarfch auS dem „SommernachiStraum". Nun war der Musikstuhl heult morgens wirklich in einer großen Kiste an-gekommen; zwei stämmige Packträger mußten ihn unter Giftmüller'S eigenäugiger Aufsicht behutsam die Treppe hinaustragen und in die »gute Stube" schaffen. Dort versuchte der Privatier dann mit Hilfe der beigegebenen gedruckten Gebrauchsanweisung den Stuhl zum Spielen zu bringen. Aber er wurde auS der Anweisung nicht klug. Er drückte aus diesen Knopf und auf jenen, der Stuhl schwieg; er drückte mit ausgespreizten Fingern auf alle vor-handenenKnöpfe—weder Lohengrinn noch Sommer-nachtSiraum ließen sich hören. Schon bedeutend .He«:sche KAcht 1899 In der Begründung betonte der Redner, daß die Uebernahme de» Betriebe» auf der Streckt Cilli-Wöllan durch die Tarispolitik geboten erscheine. Die derzeit auf dieser Strecke bestehenden Fracht» sähe entsprechen weder jenen der Südbahn auf an-deren Strecken, noch weniger aber den Frachtsätzen der Staat»bahnen. Zum Zwecke der Förderung de» Frachtenver-kehre» aus der Strecke Cilli-Wöllan und der Schassung eine» einheitlichen Frachtsatze« auf der ganzen Linie Zeltweg-Cilli, infolgedessen auch zur Förderung de» Frachtenverkehre» au der Strecke Zeliweg-Unterdrauburg, beziehung«wei e Unterdrau-burg-Wöllan erscheine die Nothwendigkeit eine» einheitlichen Betriebe» auf der Streckt Zeltweg-Cilli gegtbtv. Die in letzterer Zeit vielfach erörterte Frage de» Anschlüsse» der mehrerwähnten Bahnlinie in Cilli beschäftigte sich zunächst mit de« Au»baue der gegenwärtigen St ationianlage der Süd bahn. Die Anlage der Südbahnstation Cilli ist aber derzeit ein, solche, daß. abgesehen von der durch di« Hoch läge über dem natürlichen Terrain (5 M«t«r) bei einer Vergrößerung bedingten Erd» arbeiten und Kunstbauten, die Anlage von ent-sprechend langen Nebengeleisen zum Rangieren im Süden durch di« Sannbrücke unmöglich gemacht, im Norden ab«r durch d«n sich östlich wendenden sehr scharfen Bogen erschwert wird. Ebenso würden die Fundierungen für eine fächerförmige Locomotio-remise im Zirkel zwischen Südbahn und Wöllaner Bahn bedeutende Fundierung»- und Anschüttung»-arbeiten erfordern. Die Bahnlinie Cilli - Wöllan zweigt in einem Bogen von 425 M. Radiu» in westlicher Richtung ab und befindet sich da» Bogen-«ade bei Kilometer 1*122. Für die Anlage einer selbstständigen Rangierstation der Staat»bahnen könne nicht leicht ein günstigerer Platz gedacht werden. Die Kosten einer solchen Anlage stehiu in kein«« Vergleiche mit jenen der Ausgestaltung der Südbahnstation. Diese StationSanlage würde auch der Stadt Cilli zu« wesentlichen Vortheile ge-reichen, da sich die Stadt gegen den neuen Bahnhof zu entwickeln würde. Die Ausgestaltung der Bahnlinie«. inSbeson-dere jener von Unterdrauburg nach Wöllan, ent-spricht keineswegs den Voraussetzungen, die an Hauptbahnen zweiten Ranges gestellt werden, so insbesondere de»halb nicht, weil weder Bahnschran-ken errichtet, noch Wächterhäuser hergestellt werden, vielmehr bei den Uebersetzungen in Schienenhöhe Warnungttafeln und bei stärker benützten Ueber-setzungen Aoisosäulen ausgestellt wurden. Au» diese« Grunde ist die Einführung de« Nachtverkehres voll-ko««en autgeschlossen, trotzdem er für die För-derung de» Frachten- und Personenverkehr»» drin-gend nothwendig erscheint. E» wurden weiter» Be-dingnisse zugestanden, die für Hauptbahnen zweiten Range» nicht zulässig find und die sonst nur bei Herstellung von Localbahnen gewährt werden. Soll aber der Verkehr auf der Strecke Zeltweg-Cilli ein entsprechender fein, so kann die» nur durch die Herstellung einer Hauptbahn, zum mindesten einer solchen zweiten Range» erreicht werden, so daß auch aufgeregt, klopfte Gistmüller den trotzigen Stuhl, er streichelte ihn schwitzend, er rüttelte an seinen Beinen und drückte dann wieder — alle» ohne Erfolg. Nun wurde er aber wild. Mi» beiden Fäusten bearbeitete er die Sitzfläche de» unglück-seligen Musikstuhl» und schrie und fluchte dazu au« volle« Halst. Seine Tochter Bertha, die eben ahnungSlo« von eine« AuSgange zurückkehrte, ratpfieng Gistmüller mit derben Schiltworten; al« auch sie den Stuhl trotz der größten Mühe und Sorgfalt nicht zum Spielen bewegen konnte, nannte er sie eine dumme GanS; und al« sie weinend sich erbot, ih« auf dem Clavier vorzuspielen, gab er ihr gar eine Ohrfeige und begab sich dann bru««enb ia fein Schlafzi««er, wo er die Thür hinter sich ver-sperrte, nachdem er noch herau«gerufen hatte, daß man ihn zum Mittagessen heut« nicht zu rufen brauche. Auch Bertha flüchtete sich schluchzend und weinend in ihr Zimmer. * * » ES mochte etwa eine Stunde vergangen ge-wesen sein, seitde« sich Giftmüller in seinem Zimmer eingeschlossen hatte, da kam der Schreiber Grille, schlotternd vor Angst und Erregung, leise ins Haus geschlichen. Er hatte »in G«sühl, als würde «r in all»rnächster Zeit hingerichtet werden. Am ganzen Körper bebend, hüpfte er die Treppen-stufen hinan. Oben angekommen, wischt« er sich mit einem seinen Battist-Taschentuch den Schweiß ab, im Interesse der Bahnlinie Zeltweg-Unterdrauburg die Herstellung der Bahnlinie Unterdrauburg-Cilli als Hauptbahn dringend nothwendig erscheint. Die überaus beengten Verhältnisse in der Südbahnstation Unterdrauburg, die Unmöglichkeit, dort Vorkehrungen zu treffen, um dem nach dem Ausbaue der Linie Cilli'Unterdrauburg jedenfalls btdtutend vermehrten Verkehre zu entsprechen, ha-den zur Anlage der Station Otischnigberg bestimmt. Sobald aber, waS nicht zu bezweifeln ist, durch-gehende Züge auf der Linie Zeltweg-Cilli verkehren werden, kann den durch die Einfahrt der Staat«-bahnzüge von Süden au« in die Kopfstation Unter-drauburg erwachsenden bedeutenden Schwierigkeiten nur dadurch begegnet werden, daß sofort die Ver, bindung von der Station Otischnigberg unter der Süddahn durch, gegen die derzeit bestehende Staat«-bahnlinie Unterdrauburg-WolsSberg hergestellt wird, ein Verlangen, das schon bei der BegehungScom-Mission vom Vertreter deS Kriegsministeriums mit Recht gestellt worden ist. Ueber Antrag deS Aueschusses für allgemeine VerwaltungSangelegenheiten wurde beschlossen, die vom Abg. Walz gestellten und eingehend begrün, dtten Anträge der wohlwollenden Erwägung deS Eisenbahnministeriums abzutreten. Wir sagm dem wackeren Walz, de« stramm-sten deutschen VolkSmanne und Volksvertreter de« Steirerlande«, de« werkthätigsten Freunde der untersteirischen Deutschthu««, herzinnigen Dank! politische Rundschau. $09 Briefgeheimnis in Oesterreich. Di« Grazer „Montag«-Zeitung" meldet: Wie allent-halben in Oesterreich, fo liegen auch hier in Graz Beschwerden über stet« wiederkehrende Verletzungen de« Briejgeheimnisse« vor. So erhielt dieser Tage ein in Graz seßhafter Photograph einen Brief von seiner Mutter au« Pforzheim, dessen Couvert am oberen Rande durchschnitten und mit amtlichen Verschlußmarken wieder verklebt war. Aus der Rückseite de« Couvert« fand sich der Vermerk: „Geöffnet hier eingelangt." Wahrscheinlich ist also di« V«rstü«mtlung dt« Britst« bereits an der ReichSgrenze vorgenommen worden. Der Brief war normalen Umfanges und konnte daher zur Behaud-lung au« Gründen der Zollrevision keine Veran-lassung bieten. E« ist bemerken«werlh, daß beinahe «»«schließlich Briefe au« Deutschland der Neugierde unserer Behörden zum Opfer fallen. Da« protestan-tische Pfarramt in Graz, da« naturgemäß lebhaf-ten Verkehr mit dem Deuiichen Reiche hat, soll nicht eröffnete Briefe seit einiger Zeit überhaupt nicht mehr empfangen. — Der Schutz de« Brief« geheimnisse« ist durch die Staat«grundgefetze ge» währleistet. Da sich aber in diesem Staate nicht einmal die Regierung mehr um unser« Staat«» grundgesetze kümmert, so kümmert sich eben auch unsnce Postpolizei nicht «
gleich, wenn wir lesen, daß die slavischen Frauen in Prag am 1. Jänner 1399 der Mali«« ein Neu-jahr«geschenk von fl. 5000 überreichten, daß di» gerade von den minderbemittelten VolkSkreisen fre» quentierte Gastwirthschaft ,U Fleku* in Prag aa» Kreuzerspenden 1898 über fl. 1000, seit de« Bestand der Matice fl. 25.000 abgeliefert hat. Wie schlimm nehmen sich dagegen unsere oielgerüh»» Ueberlegenheit an wirthschaftlicher Macht u»l' Steuerkraft auf der einen unk» unsere nationale» Leistungen auf der anderen Seite au«! che»ise»»freitzeit. Der „Ostd«uts>chen Rund« schau" wird au« Kr«m« Folgende« berichtet: „IhT ter den Hierort« Uebergetretenen befindet sich auch ein Einjahrig-Freiwilliger. Da die Wahl de« Be-kenntnisse« jedermann freisteht und niemand darin, sowie in der Au«übung feine« Glauben« gehindert werden darf, ja sogar von den Behörden zu schütze» ist, wurde der betreffende Einjährig-Freiwillige — mit 20 Tagen Arrest bestraft. Wie di« clericale» Blätter vom „Volksblatt' bi« zum .Emmanuel' behaupten, werden die „Apostaten" für den Abfall vom „Christenthum" «it Freibier, Würstchen und. wo da« noch zu wenig ist, «it Geldbeträge«^^ einer Krone aufwart« bestochen. I» Wirklichkeit dürfte wohl dieser Einjährige, ein braver junger Mann und der Sohn eine« hochangesehenen Ban-«eister«, der erste sein, der für dem Uebertritt «twa« „bekommen' hat. 5fo» ist die Uebertrittß«! bewegung ganz todt. Ja den 20 Tagn» Arrest hat «an zweifello« einen neuen Grund« für die Zuneigung zu« Rö«erthu« geimnden. 5Dk> Herren stellen nur leider sich und ihren An»! Hängern ein sehr schlechte« Zeugni« am«, alle ihre Mittel sind auf Gesinnung«lumpen zugeschnitten.' noch rasch davonzueilen, bevor ein wennre« Unglück geschehen könne — doch da öffnete sich) die Thür, und der gtsürchtet« Giftmüller trat «in. Grille fa»d seinen Verdacht auf seinen eigenen Wahnsinn voll« auf bestätigt durch den Umstand, daß «« ih« vor-kam, al« ob Giftmüller lächle und siäh über den Stuhl beuge «it der freundlichen Frcage: „W«e haben Sie e« denn gemacht, junger Mann?" Aber da trat Bertha ein. verweist und a»gst< vollen Blicke«. Und al« sie sich, zitterutd und leise aufschluchzend, ihre« gestrengen Herrm Vater an die Brust warf, da wurde Gift«üller affie« klar. „Wa« wünschen Sie von mir?" I herrscht« er den unglückseligen Schreiber an. und mm sich ein würdevollere« Aussehen zu verleihen, fqetzte er sich aus den Stuhl, machte sich möglichst breit uns stemmte beide Hände auf die Sitzplatte. Und siehe da! E« ertönte der Raktoczy«arsch, so süß, so klagend, so wild und fe»ri,ig auch zn« gleich, daß der arm« Schreiber fühlte, wie der Muth wieder in sein Herz einzog. Uniid er faßte sich ein Herz und brachte, begeistert oo» dden kühne», kriegerischen Klängen, bescheiden, aber dooch bestimmt und kurz seine Werbung vor. Er glaubte nicht ander«, al« daßz sich Gift-' müller j«tzt aus ihn stürzen und ih», erwürge» werde; aber e« kam ander«. Der alle: Herr stand auf, kniete vor dem Musikstuhl nieder und kroch schließlich trotz seiner ganz gewaltigen Wohlbeleibt« htit um ihn herum nach rückwärt«, so dt»aß er end» . f 1899 P« Aulal der Khristsichsoctuke». Zehn Zagk und »ich« ein« Stunde länger haben die ihtistlichsocialen die in den gemeinsamen Förde-nuififit zum greisbaren AuSdruck gelangende Ke-«indürgschasl der in den Clubob.: ännerco»kerenz-n vmreienen Palleten geHallen. Beim ersten Anlasse, du sie Stand hallen sollten, sind sie schniähl ch i-Mallen. AlS nach Veröffenililung ver Farbe« Big« in der Pfingstnummer B deuten wegen d S kmtteleus für die Forderungen ausgesprochen wue» »ni, ta meinte ein gesinnunftSverwoodt.« Blatt, tai Fallenlassen der Forderungen wäre eine Schur» lem und eS gehe nicht an, ohne wei.er« an eire solche zu denken, lind IjeiMc? Im niederöstereetchi-stM Landtage l >g nämlich in den letzten Taa>n «in Trin.)lichkeit«a»trag dt« A"g. Schi,jingtr vor, Ksseii Spitze sich gegen die frechen Atiaiaßangcn Wt unqanichen Regie ung in Sacken dc« Au«-zlnche» trhrie. Er san» auch einstimmige Annahme. Zuzleich wurde von nicht chrtstlichsocialer Seite der Zujützanirag gestellt, der Landtag beschieße, die Besserung habe die nationale» Iordeiungen der leutslhen zu erfüllen und den ReichSrath arbeit«-Wg zu machen. Ader die Christlichsocialen brach-lni die'en Antrag unter Führung Luenel« zum Kalle! — Wem bisse schwaize» Herren da nützten, ft risenkundig. Gras Thun wird sich zu bedanken »issei:. Wozu dann bie deutichen Parteien mit den lhiiftlichsocialen die national politischen Forderun-&tt umstellten, ist unerfindlich. Aber Den „gemäßig-»:>' Parieien waren diese Herren lieber als die — Ktlicaleu. Hiue „jeitgemätzc" Mersaffuugsänderuug. !>e «Arbe»er-Zei»in»" macht einen gelungenen Zuschlag, unseren ScheinconstiiuiionaliSm»« voll-fatttiig zu beseitigen und die ber NeichSoerireluug ««' Erund der gesetzlichen Bestimmungin vorbe-Wkükn Rechte ganz ber ObLui einer wohlwollen-In Regierung anzuvertrauen. Im Sinne unsere« *««£«11 Regierungssystem« sollten nach der Mei-w»g des genannten blatte« die grundlegenden Pmivpien der specifisch österreichischen Parlament«-i^le eigentlich solgendei maßen lauten: „Die Be-fciununp de» kaiserlichen DiplomS vom 2V. Oc-itWr 1800, Punkt I. hat künftig zu lauten: 1. DaS I«&t, Gesetze zu geben, abzuändern und auszu-lidm. wir» küustig nur bei Abwesenheit de« Reich«« » 'S auSgeübi werben Der ß de« StaatS-(»"Dfiifitze« vom 21. Dezember 1807 erhall sol» Me Fassung: ^ 14. Wenn e« sich herausstellt, toj iu Anordnungen die die Regierung al« drin- erachie», die oe> fassung«mäßige Zustimmung itß jieichsralh,« nicht zu erlangen ist, so werden txjf Anordnungen von dem Gefammimtuisterium bwrch eine kaiserliche Verordnung erlassen. Die Re« i i zu diesem Behufe verpflichtet, den Reichs-!i»d recht liiig zu entsernen. damit bie Noihwen-ber Anordnungen, sich herausstelle, wenn ht $(id,«ui.l) > icht versammelt ist. Die Berord-Mc,eii sind dem Reichsralhe dei seinem nächsten vorzulegen, doch ist die S.ssivn >l»zu kl" iiir. sie in Verhandlung »>» ziehen." Z>as Kchiedagericht. Bon ben russischen De« ibfittKn in Haag ot der Antrag eingelaufen aus Ich ganz unter dem Stuhl ^er>chwa»v. AIS er aus Äderen £ ttt schwitz.»d und schnaufend wieder »ui ikorschei» kam. hielten si^ Hugo und Bertha »«ig umschlungen und itne Thränen vereinigle» ich in einem kleinen Bächlein. Da trat Gistmüller I«mmhig lächelnd auf das Paar zu uud sagte stündlich: »Ader so machl doch weiter keine Umstände: M habe ich nicht gewollt. Ich will Eurem Glück ichi weiter im Wege sein! Ader jetzl sagen Sie im, nie Sie <« gemach, haben, daß der Stuhl u spielen an sie» g\ fügte tr neugierig blinzelnd tszu. indem er sich an Hu. o wendete. ßliilkstrahlend rahm Hugo aus dem Musik-ßillle Play, und voll Wonne fetzte sich Bertha aus (mett Schoß. Hui'.o diückie auf die beiden Knopfe et eriönte» schmetternd die ersten Trompeten-Nt C(i MendelSsohn'schen HochzeilSmarsches. Und te> den seitlichen klängen hielten sich Hugo und tetba eng umschlungen und über tie herüber lachuit daS dicke lachende Gesicht de« allen Gift« u-er, der sich hinter den Stuhl gestellt hatte, wie w liit isluope zu veriiollsiändigen. Und die dralle Mgli biiEJ vor Staunen mit offenem Munde in ta Thuii stehen, als sie, durch die laute Musik Wklockt, sachte deremgelcelru war und da« merk-•urdijjt »lebende Bild" erblickte. „Beamten-Zeitung." .B.utl'che Wn Errichtung eine« permanenten SchiedSgerichtShoktS. Dem ..Vaterland* zufolge ist näch ben bisherigen Verhandlungen die Aussicht, dab in den Fragen der Einschränkungen der Rüstungen, beS Verbotes neuer Feuerw: ffen, de« Gebrauche« bestimm«« Explosivstoffe und unterseeischer Torpedoboote e>n praktisch.S Resultat erzielt weide, so gerin >. daß die erste Commission vermuthlich bald ihre Sitzun-gen einstellen wild. Welche Auffassung in einzelnen diplomatischen ttreisen über die Rolle der Presse herrscht, gehl auS eer Thatsache herl-or. daß Baron v. Staal in der in seiner Wohnung, dem .Alten Doelen-Hotel", abgehaltenen Versammlung der ersten Bevollmächtigten die Einstellung aller Mitiheilun« gen a» die Presse befürwortet'. Nach seiner An» Ich^.u^> g »ollit die FutöciiöCi'tturtnz beuiiyat wie e>u Vehmgerichl. und bie Völker der Well sollte» nicht einmal den Tag erfahren, an welchem die H.rroi 4 iplomat.n Sitzung halten. Wahrscheinlich liegt die Adsichi vor, durch Geheimhaltung der Be-schlösse Störungen abzuhalten; denn j tzt schon lie^l genug Anlaß zu inlernationalen Wirren vor, und zwar in den zahlreichen Abordnungen der sogenann« mi „interessanten" Völkerschaften Europa» ; off riet! dürfen sie ja nicht empfangen, officiell dürfen keine Denkschriften von ihnen entgegengenommen werden — aber wa« will dies>« Nichtdürfen bedeuten! In Wirklichkeit wiid sich in Haa^ jetzt ein wahrer Hexenkessel tnieinationaler Verhetzung und Jrnri« gue bilden. Sind doch bereu« Abgesandte finn-ländischer, macedonischer, a>mfcher. jungtürkischer und ungarisch-rumänischer Eomitör's in der nieder« ländischen Hauptstadt eingetrosfen — welche vortreffliche Slaffrge für die Salon« de« eitlen Schwärmerpaare« Bertha v. Suiiner und StaatS-rath v. Bloch! Und wie lange wird «S noch dauern, bann kommen auch Delegierte der Tschechen und Polen und Kivat'ii und Slooenen. um die Rechte ihrer „Nation,u" zu ueetteten — die ganze Sache fordert fast gewaltsam zum Spotte heran«. JH* Acvilion des 5reyfuk ?rojesses. Der CaffationShos hat da« Urtheil im Processe Drey-suß am SamSlage verkündet. Punkl 3 Uhr 15 Minuten kam Präsident Mazeau, nachdem er die UrihiilSgründe ausgezählt hatte, zum Urtheil selbst. Der EassaiionShof hat daS im Jahre 1894 über Alfred Dreyfuß gesprochene Unheil de« Krieg«-gerichte« ca>siert und die Revision d«S Prozess,« unter gleichzeitiger Verweisung Driyfuß vor ein neu.« KriegSgerichi, welche« in Renne« zusammen-zutreten hat, angeordnet. Bet Verkündigung d>« Urtheil« erschollen die Rufe: „Vive la justice!' Au6 Stadt und Land. Wermähtung. Montag fand die Trauung de« Herrn Eduard S u p p a n z, Mitches« der Firma Andrea« Suppanz in Pristova und Lieutenant i. d. R., mit Fräulein fftttaite Grundner, Tochter be« Herl» Simon Grundner, Realitälenbesitzei« in Präge,h»f, statt. ßasluovcrein. Samstag den 3. d. M. veran-staltete d^r »ührigr Vergnügun: sleikung be« Collier Casinvvereine« ein>n außergewöhnliche» Famili.n« ab,«?, der in Anbetracht der nun vorgerückten Zah«e«ze>t recht gut besucht war. Als Einleitung wurde C. M. v. Wedei« Jubelouvtrrure zu acht Hände» auf zwei Elavieren geipielt. Weder« Melodie stellt uns von vornherein den eigentlichen Volk«-ton der Deutschen nach feinem nächsten natürlichen Dasei» bar und verlieil ih» nicht an irgend welche andere künstlerische Ersorderunge». So auch in dieser herrlichen Ouvenure, deren Gipfelpunkt in der erhabenen Volkshymne ruht. Tadellos präzise« Zusammenspiel, verbunden mit einer begeisterten Wiedergabe, ließ die vier Damen: I. Clavier die Fräulein Bertha Fietz und Helene Keppa, II. Clavier die Fräulein Emmy KieSling und Paula Feh leistn, reichen Beifall ernten. Herr Arnold Reitler halle sich um da« Einstudieren verdien! gemacht. Lud. van BelihoviN« Kreutzer-Sonate, deren schwierige Auffassun.j und unvergleichlich gioße technische Anforderung nur echte ttünstlerschaft erheischten, hatte ihre Meister gefunden. Fräulein Fritzi Spiller und Herr Otto König erledigten sich ihrer Riesenaufgabe in ausgezeichneter Weise. Schrist« leitet A »i b r o s ch i i s ch eulwars ein Lebens- nnd Charakterbild deS jungen, deuifchvölkischen Dichter« Franz Goltsch, dessen herrliche Dichtungen in begeislenem Vortrage stürmischen Beisall sanden, zumal sie unseren heimatlichen nationalen Empfin« düngen aus den Leib geschrieben sind. Wir hätten dem liebenswürdigen Dichter nur gewünscht, die Huldigungen, die ihm da zulheil wurden, p.rsön-lich entgegengenommen zu haben. Den Schluß bildete W. H. Veit« Streichquartett Op. 0 in 3 D moll, vorgetragen von Herrn König (I. Violin), de Courtoir (II. Violin), Arnold Reitler (Viola), Zahradniczek (Cello«). Auch von diesem prächtig wiedergegeben«, Quartett kann man sagen, daß e« den unversiegbaren Strom reicher Harmonie in da« Herz der Melodie leitete. E« halle jeder einzelne Satz seine Eigenheilen, an deren charaktervollen Darstellung nick!!« mehr zu wünschen war. Beim ersten Satze, dem Minne» und dem herrlichen Anvame mit den reizenden Variationen e neS bekannten Volk«ihema«, thut ettirm wahrlich die Wahl wehe, welcher Theil b.n Vorzug verdient. Der letzte Satz ist den ersten dreien zu'ück und er» fordert namentlich im zweiten Tbeile desselben zur allgemeinen Auffassung ein größer.« coniropanktisti« jche« Verständnis. Eine urkomisch durchgesühne Juxtombola machte den Schluß de« Abend« und dol reiche Gelegenheit zu schallender Heiterkeit. Der Vergi'ügungSleiinng gebührt lebhafter Dank aller Theilnehmer und wir können ihr unseren besten Glückwunsch nicht versagen. Südmark > Krauenortsgruppe ßilli. Die FtauenonSgruppe de« Vereine« „Südinatk" hielt Samstag den 3. d. M. im GemeinderaihSsaale ihre diesjährige Hauptversammlung ab. Die Vorsteherin d*r Ort«gruppe. Frau Enttlie Stepisch»egg, beg'üßie die in reicher Zahl erschienenen Mitglieder, und hob hervor, daß sich die Tdäiigkeit der Ort«-yruppe auf die Anwerbung der Mitglieder und die EinHebung der Bemage beschränkt habe, in welcher Richtung die Zahlmetsterin F-au Rosa Wehrhan das Möglichste peteifiet hat. AuS dem Berichte der Zahlmeisterin war zu entnehmen, daß die Mitglieder-zahl um 2, da« ist auf >19 gekliegen ist. Die Au«schußwahl haue solaendeSErgebni«: Frau Emilie Slepifchnegp, Vorsteherin, Frau Henriene Mathe«, deren St. Uoerireterin; Frau Rosa Wehrhan, Zahlmeisterin,Frau Leopolbine Raknsch, deren Stell Vertreterin; Fräulein Jene Siepifch« n e g g, Schriftführerin, Fräulein Ruperta Simo-n i t s ch deren Stelloertrelerin. Zu Vertreierinnen der Ortsgruppe bei ttt Heuer in Cilli staltfinc'enven Jahreshauptversammlung be« Gesammivereine« wurden die Frauen Emilie Stepifchnegg und Lkvpoldine R sl tusch durch Zurui gewählt. ßillicr Lawu Keunis ßkub. Eingetretener Hindernisse wegen findet d«e für Montag den ö. d. M. angesagt gewesene grün dende Versammlung erst SamStag, den 10. d. M. um 6 Uhr abend« im Casino und zwar im Probezimmer be« Gesangs« vereine« statt. Der vorbereitende Ausschuß ersucht alle jene, die sich um den Verein imerefsiren, dringend, bei der Versammlung zu erscheinen, da bei derselben grundlegende Beschlüsse, namentlich die Bestimmung der Höhe der Beiträge, die Ein« richtung der Spielplätze u. dgl., gesaßt werden müssen. Da auch die Art und Wette der Vergebung der Stunden besprochen werden soll, werden namenl« lich auch jene Damen, die sich am Spiele bethet» ligen wollen, gebet-n SamSlag zu kommen und ihre Wünsche aufzusprechen. Der gründende Ausschuß theilt weite»« noch mit. daß die Satzungen de« Ctu''« bereu« genehmigt und lämmtlich/ Kosten» Voranschläge fertiggestellt sind, und dem Club auch ein Platz im Stadtparke ringträumt wurde, mit dem Spiele demnach längster.« in einer Woche be» gönnen werben k>nn, wenn die Theilnahme der Bevölkerung unserer Stadt eine genügend große ist. AuderenfollS müßte wegen der nicdi unbedeutenden e»sten Herstellung«- und Anschassungskosten der feinem Ziele bereit« so nahe ge»uckte Plan aller-dingS aufgegeben werden. Aohann Strauh-Aöcnd. Samstag ist in Wien Johann Strauß im Aller von 74 Jahren ge-stviben. Man nennt ihn den »Zweiien in der Dynastie der Walze«köni,',e". Au« feinen herrlichen Walzern klang die edelste Sprache de« reichen Wiener Gemüthes wider. Richard Wagner sagte etnst von ihm: „Ein einziger Snrauß'scher Walzer überragt, wa« Anmuth, Feinheil und wirklichen musikalischen Gehalt belr.ffl, die meisten der oft mühselig eingeholten ausländischen FabnkSproducte, wie der StephanSthurm die bedenklich hohlen Säulen zur Seile der Pariser Boulevards." Mit ihm steigt, wie die „Ostdeutsche Rundschau" bemerkt, da« letzte Stück echter Wiener Volksmusik und zu» gleich ein echte« Stück Wie» zu Grabe. Zu Ehren de« dahingegangenen Meister« gibt die Cillier MufikvereinScapelle am Doner st ag den 8. d. M. im Garten d e« Hotel« Elefant einen Strauß-Abend, an dem nur Stücke dc« Ver» ewigtett zum Vortrage gelangen. Die Vertrag«» Ordnung tautet: 1. Russischer Marsch. 2. An der schönen blauen Donau, Walzer. 3. Ouverlure zu „Prinz Meihusalem'. 4. Gondellied au« „Nacht in Venedig". 5. „Der klügere gibt nach", Polka 4 Mazur. 6. Potpourri au» „Carntval in Rom". 7. Ouverture zur „Fledermaus". 8. Kaiserwalzer. 9. I Tüpferl, Polka fransaife. 10. Potpourri au« „Zigtunrrbaron". 11. „Rosen au» dem Süden", Walzer. 12. Fledermau»-Quadrille. Z»ie Sannbäder treten Dank de» herrlichen Sommerwetter» in ihre feg«n«reiche Wirkung. Die Hausbau m'schen Bäder werden heute Donner»« lag eröffnet, die P a l l o S'schen Bäder stehen dem Publikum bereit» zur Verfügung. Wwdische ?reußenseuchler. Der schmucke Dr. Detschko muß ein Blumenfreund sein. Vor einigen Tagen konnte man ihn, der mit Kornblu-men geschmückt war. mit herzlichem Heilrus begrüßen. Die Herren Windischen, welche dem Beispiele de» Herrn von Livada Folge geleistet haben, wollen offenbar die Preußenseuchler mit deren eigenen Waffen verjagen. Zum Troste wollen wir den Herren verrathen, daß e« un» sreut, daß die Herr-liche blaue Blume den Beifall ihre» Geschmackes gesunden und daß die Kornblume zu ihrer Ver-schönerung erheblich beigetragen hat. DaS beson-dere Wohlwollen jeneS Cillier KanzeldonnererS. welcher den slovenischen Landwirthen den Verkauf der Kornblumen unter Androhung furchtbarer Höllenstrafen untersagt hat, wird sich der torn-blumenblaue Dr. Detschko freilich nicht erringen. Er möge aber beherzigen (wa» der Gymnasial-Prediger vor einigen Tagen der Jugend verrathen bat), daß der geistliche Stand der gebildetste sei. Da» ungebildete Volk weiß sich dem Zauber der „höheren Bildung" vermuthlich mehr hinzugeben als Dr. Detschko, denn eS mehren sich die Fälle, daß windisches Äesindel und sogar Soldaten der hiesigen Garnison Deutsche, welche mit Kornblumen geschmückt waren, im Stadtparke angerempelt haben. Auszeichnungen für slouenischc Advocate«. Wir erhalten folgende Zuschrift: Geehrter Herr Schriftleiter! Sie haben in der letzten Nummer mitgetheilt, daß dem Dr. Juro Hrasovec für seine zahlreichen Eingabe» an die Ministerien eine hohe Auszeichnung bevorstehe. Bei der Würdigung deS hiesigen windischen BarreauS darf Dr. Alojzji Brentschitsch nicht übersehen werden. Ich halte dafür, daß er die StrafrechtSlehrkanzel an der künftigen windischen Universität in Laibach besteigen wird. Um feine hohe Eignung für diese Stelle zu begründen, bedarf eS nur einer kleineren Erinnerung. Vor Jahren hat Dr. Alojzji Einen wegen Ehren-beleidigung belang», weil dieser Eine einen Anderen beschuldigt hat, daß er ihm (dem Einen) einen — Zahn gestohlen habe. Der Eine wurde sonderbarer Weise nicht verurtheilt. Ein anderes Mal setzte sich Dr. Alojzji für die Ehre deS MeßnerS von St. Rosalia ein. Diesem hatte Jemand vorgehallen, er sei nicht mehr würdig, die heiligen Gewänder zu berühren, seit er einen Kater entkatert hatte. Man sieht Dr. Brentschitsch verfolgt den nnimus iujuriandi auf feinen geheimsten Schleichwegen — irrthümlicherweise wurde er einmal von einem Straf-richtn für den „Waldmeister" deS Cillier Sokol-Vereines gehalten. Neuesten» ist der gute Mann mil der Erfindung eines wundersamen Musik-automaten hervorgetreten. Er sagt darüber selbst: „ES werden diese Automaten schon so verfertigt, daß dieselben zu functionieren aufhören, sobald d erKauffchilling durch den —(Einwurf«-) Erlös gedeckt erscheint". Wir machen schon heute da» Pariser WeltauSstellungS-Comits auf diefen großartigen Automaten und feinen genialen Erfinder aufmerksam. Ist ßissi eine Sommerfrische i Diese Frage ist für die Taufende von Sommergästen, welche unsere herrliche Sannstadt alljährlich beherbergt, wie überhaupt für alle vernünftigen Leute schon längst gelöst. Nur die „Südsteirische" findet, daß Cilli keine Sommerfrische ist. Sie vergißt dabei, daß Jahr für Jahr gebeiene und ungebetene Som-merfrifchler und Gäste windifcher Provenienz hier erscheinen und eS hier trotz der „Südsteirischen" recht angenehm finden. Das Mardurger Pfaffen-blatt muß eben bei jeder Gelegenheit an der deut-fchen Stadt fein Müthchen kühlen — fein armer Schriftleiter wird vielleicht feine Sommerfrische in engbegrenztem Raume an der Drau verbringen müssen. Z>en Unrichtigen getroffen. Die „Domovina" schimpft über einen Gymnasialausflug nach Neu-hau«, wobei „Heil!" gerufen worden fein soll — unter Leitung eine» Professors. Die „gutunterrich-tete" und „gewissenhafte" „Domovina" vermuthet natürlich, daß e» Schüler de» Studentenheims ge-wefen feien. Mit der Denunciation hat sie diesmal den Unrichtigen getroffen; denn der Professor, welcher „das schändliche Heilrufen" .leitete", war einer der — Ihrigen. „Devtfche Wacht" Ertrunken. Montag« nach 2 Uhr Mittags badeten zwei Bedienstete des Bahnrestaurateurs Herrn Hubert Skalak in Stembrück in unmittelbarer Nähe der Zusammenflußstellt der Save und Sann. Der Eine hieoon, ein al« sehr fleißig und verwendbar geschilderter junger Mann von 24 Jahren, schwamm schon einmal an'« andere Ufer und zurück und wollte eben zum zweiten Male hinüberschwimmen, al« er, wahrscheinlich vom Herzkrampf erfaßt und wohl auch in Folge de« Einflüsse« der hier beson-der« starken Strömung, lautlos vor den Augen seine« Genossen untersank, ohne daß ihm Hilfe gebracht werden konnte. Auch die sofort angestellten weiteren Rettung«- und AufsuchungSverfuche blieben resultatlo«. da man vom Verunglückten keine Spur fand. Von dem Unglücksfalle wurden sofort di« Behörden und Ufergemeinden in Kenntnis gefetzt. Aeitenstei«. ES fei uns gestattet, auf den Berichtaus Meilenstein, der in der vorigen Nummer der „Deutschen Wacht" erschienen ist. und die dabei berührten Personen näher einzugehen. Die Haupt-person. Herr Dr. I. Fraujo Jankovic. derzeit Arzt in Gonobitz. ist ein geborener Weitensteiner und clerical-slovenifcher Parteigänger. AIS solcher war er in Wien Obmann eineS clericalen Studemen-vereineS. Schriftleiter eines ParteiblatteS, kurz, ein Fanatiker vom Scheitel bis zur Sohle. Zu den Wenigen in Meilenstein, die fein Hochmuth und Eigendünkel nicht gänzlich abgestoßen hatte, gehörn zur allgemeinen Verwunderung auch ein deutsch-nationaler Parteimann, der OrtSschulaufseher der deutschen Schule ist. Welcher Umstand diese Männer von so entgegengesetzter politischer und religiöser Anschauung zusammengeführt hat, weiß man leider nicht; eine Aulklärung darüber würde unS ein interessante« Räthsel lösen. E« war lange schon bekannt, daß Jankovic sich um die Tochter einer angesehenen und wohlhabenden Weitensteiner deut-schen BürgerSsamilie bewerbe. Doch ebenso bekannt war der Widerstand der Eltern deS Mädchen«. Da trat der deutschnationale Freund al« Vermittler in den Vordergrund, und wa« niemand für möglich gehalten hätte — e« geschah. Der windische Fana-tiker führte die deutsche Braut heim, doch geschah die« nicht ganz ohne Bedinguisse. So erzählen die einen, Jankoviö habe dem Vater ber Braut ver-sprechen müssen, niemals gegen die Deutschen al« politischer Gegner aufzutreten. Andere behaupten wieder, Jankovik habe sogar, als an diesem Punkte die Zufage der Eltern zu fcheiiern schien, sein natio-naleS Glaubensbekenntnis abgeschworen. Nun, möglich wäre e« schon, schon mit Rücksicht auf den Umstand, daß Jankovic doch nicht wird behaupten wollen, er sei au« Ueberzeugung ein Clericaler. Der Vortheil geht über die Ueberzeu-gung! Dabei sei jedoch festgestellt, daß den Vater der Braut kein Vorwurf trifft. E« ist ja allge-mein bekannt, wie viele bitter« Stunden ihm sein jetziger Schwiegersohn schon bereitete; wenn er sich schließlich seine Einwilligung abpressen ließ, so gab er sie zweifellos schweren Herzen» und nur mit Rücksicht aus die Bitten und den Wunsch seiner Tochter. Die gewissen Bedingungen stellen ein kleine» Pflaster vor, daS aber nicht von langer Haltbarkeit sein dürfte. Man schaue sich in Gono-bitz um! Zu diesem Zwicke müssen wir etwa« zurückgreisen. Schon lange war der dtutsch« Arzt in Gonobitz den Slooenen ein Dorn im Auge. E« fehlte nur der Concurrent, der ihn unmöglich machen sollte. Da endlich trat der große Moment ein, da Jankowic sich den Doctorhut erwarb. Nun wurde die Werbetrommel gerührt. Al« er nach fünfmonatlicher Thätigkeit da« Laibacher Spital verließ, natürlich bi« zum Platzen voll von fpecia-listischen Kenntnissen aller Art, da weinten sämmt-liche Kranke de« Spitale«, wie in einem damal« erschienen Artikel einer windischen Zeitung zu lesen war. Der Ko«mopoliti«muS. der in Weitenstein recht gut angebracht war, war aber in Gonobitz nicht zu gebrauchen. Hier mußte in PanflaviSmuS gemacht werden, sonst könnten die ohnedies wackeligen Versprech« ungen feiner Brotgeber noch unsicherer werden. Die Gelegenheit fand sich bald; bei einem VerlobungSseste einer Tschechin mit einem Croaten, wobei — wa« in Gonobitz selbstverständlich ist — Deutsche wacker assistierten, hielt er «ine große Brandred«, die ihn sofort in feiner wahren Gestalt zeigte, und sogar den anwesenden Deutschen zu arg war, wa« gewiß vielsagend ist. So war also der Anfang ganz gut, jetzt nur gut Reclame machen, den deutschen Arzt ordentlich verfchimpfei», und dann muß da« Geschäft gehen; aus wie lange, ist allerding« ein« andrr« Frag«. Neugierig sind wir nur, wann dem deutfchnalionalen Freunde da« Licht aufgehen und er einsehen wird, wie er dem Windischen aufge» sessen ist. __18*9 Per Deutsche Molksgelangverei» hat sich auf Anregung Dr. I. Po mm er'« entfchlossen, ein« Monatsschrift herau« zugeben, welche die Kennt-niS deS echten deutschen Volksliedes vermitteln und feine fachverständige Pflege fördern soll. Da« erste Doppelheft dieser jüngsten Schöpfuug aus dem weiten Felde deutschnationaler Kunstbestrebung liegt der „Ostdeutschen Rundschau" al« vielversprechender Anfang vor. Die von Dr. I. Po mm« r und Ha«« Fraungruber geleitete Zeitschrift führt den Titel: .Da« deutscht Volkslied"; sie erscheint zehnmal im Jahre, und zwar monatlich tinmal, mit AuSnahm« der Ferialmonat« August und Stptember. Da der erste Jahrgang im Monate Mai, also mitten im Kalenderjahre, begonnen hat, werden in diese« Iah« Doppelhefte ausgegeben werden, damit der Beginn des zweiten Jahrganges mit dem de« Jahre« 1900 zusammenfalle. Der Bezugspreis bei freier Zusendung ist für den Jahrgang mit 4 Kronen festgesetzt worden. Bestellungen sind an den Säckel-wart de« Deutschen Volksgesangvereines, Herr» Josef DuSl, Wien. IX., Sechsschimmelgasse 17, zu richten. WaS die jungt Zeitschrif» will, spricht Dr. I. Pommtr in einem trefflichen Leitaussatz au«: Die einschlägige Literatur soll vorgeführt und kritisch besprochen, für den Sammler und Forscher soll ein Verzeichnis der Fundorte, der Sänger und Kenner von Volksliedern angelegt werden; ferner foll der Begriff de« echten Volksliedes festgestellt, die Kennzeichen eine« solchen sollen aufgeführt, die Grenzen gegen verwandte Arten und Nachahmungen möglichst strenge gezogen werden; auch Au«sprüche bedeutender Männer über da« Volkslied sollen mitgetheilt werden. Ehrung des HbllSan»ereines für Mittel» steiermark in Fentschland. In Nr. 0, Juni 1899, der in Stuttgart erscheinenden Monatsschrift für Pomologie und Obstcultur „Der Obstbau" tun-bet der Württembergische Obstbauverein an, daß er eine CentralvermiitlungSstelle für Obstverwerthuag gegründet hat. die mit 1. Juli d. I. in Stuttgart in'» Leben tritt. Bei der Bekanntgabe der Bor-fchriften dieser Stell- heißt e«: „Wir ersuchen die Producenten und Consumenten von folgenden Be-stimmungen der Obstvermittlung«stelle. die im all-gemeinen nach dem verschiedene Jahre her bewähr-ten Muster de« Mittelsteiermärkischen Obslbauver-eine» ausgearbeitet sind, Kennini« nehmen zu wollen." Auch anderort« werden die Benimmungen der ObstverwerihungSstelle de« Obstdauvereine« für Mittelsteiermark zum Muster genommen. So wur-den die Vorschriften derselben von Odermillstatt in Kärnten und Deva in Siebenbürgen verlangt, weil man dort ebensallS Obstverwerthungsstellen gründen will. In Nr. 22, 3. Juni 1899, der in Berlin erscheinenden Wochenschrift für Obst-, Wein- und Gemüsebau „Der Obstmarkl" wird der v om Obst-bauvereine für Mittelsteiermark im verflossenen Jahre herausgegebene Jahresbericht, wie folgt, be-sprachen: „Ein Muster für unsere deutschen Obst-dauoereine verdient der Obstbauoerein fütr Mittelsteiermark in Graz zu werden, welcher den Grund-satz: „Die erfolgreichste Förderung deS Obstbaue» ist in einer zweckmäßigen Organisation !de« Obst-Handel« und der Obstoerwendung zu simden", in wirklich praktischer Weise durchführte, wie ldie kurzen Auszüge, welch« wir au« feinem Jahresberichte geben, schlagend beweisen." Sein AMstellung«-Programm sür Obstarten mö^n unsere ^deutschen) Au«stellung«leitungen beachten. Eine weitere, un-gemein praktische Maßregel diese« Vereine« ist. daß er sich bemühte, zu erfahren, welche Apfeilsorten iu den deutschen Absatzgebieten am belitbtetsten sind und meist begehrt werden. „In der Zusammen-stellung dieser Sorten", sagt di« genannt« Fachzeitschrift weiter, „zeigt sich so recht wied«er einmal jener eminent praktische Zug. der in den oösterreichi« schen Obstbauvereinen zu Tage tritt uind sie so vortheilhast von den deutschen Vereinen runlerfchei-det. Während man in Oesterreich meint: !Die Wahl der anzubauenden Sorten soll sich nach dem Ge-schmacke der Consumenten richten, decrenerren unsere deutschen Vereine in zahlreichen Normal-- und an-deren Sortimenten den Consumenten, welche Obstsorten sie al« wohlschmeckend betrachten» dürften, und sind dann ev. noch ganz sittlich entrüstet, wenn da« Publicum sich gütigst gestalte»,, anderer Meinung zu sein. Die Ostverwer»hungt,«stelle in Graz dagegen verkündet die Sortenliebhabberei de« deutschen Publicum«, ist bestrebt, derselben Rechnung zu tragen und die dortigen Produccenten fin-den ihre Rechnung dabei. E« ist überhhaupt be-zeichnend sür unsere deutschen Verhältnisse, das» wir über die Obstsorten, welch« aus den einzelnen deutschen Märkten bevorzugt werden, erst t aus dem Umwege über Steiermark unterrichtet wnrrden, die 1899 »»aus zu ziehenden Schlußfolgerungen aber mögen unsere geschätzten Leser selbst ziehen." Wie wird der Sommer f Wir sprechen selbst-Männlich vom Weiter. Rudolf Falb hat mit ta in seinen „Wetter-Prognosen" (Berlin 1899, Sttlag von Hugo Steinitz) mitgetheilten Prophe-jimng für den Monat Mai im Ganzen und Ein-jthtn da» Richtige getroffen. Besonder» auffällig wr die Uebereinstimmung de» Unwetter» vom 9. nd 25. Mai mit den von Falb angesetzlen „kri-tischen Tagen". Da greift man denn nicht ohne Z»teresse nach Falb'» Büchlein, um zu erfahren, »al er un» für den Sommer und Herbst diese» Zilstt» bescheert. Und man liest darin nicht das ZMlichste: I. bis 5. Juli. Zahlreiche Gewitter M ziemlich bedeutenden Niederschlägen treten ein... ZieTemperatur ist in langsamer Abnahme begriffen. - 6. di» 10. Juli. Die Gewitter und Regen ver-Khrmden. E» tritt eine auffallende Tendenz zur Iwckenheit ein. Die Temperatur geht Anfang» M>iich bedeutend unter da» Mittel zurück, hebt fth aber in den letzten Tagen wieder zur normalen. - II. bi» 14. Juli. ES treten sehr ausgebreitete «d ergiebige Regen ein, die zum Theile von Ge» Bittern stammen. Namentlich um den 12. Die Temperatur sinkt in den letzten Tagen wieder un-tttda« Mittel. — 26. bi« 31. Juli. Die Regen nehmen neuerding« zu, die Gewitter werden sehr phlreich. Die Temperatur steigt zu einer beträcht-ich«» Höhe über da« Mittel, sinkt aber in den Iqtra Tagen wieder unter dasselbe. — 1. bi« 7. Kgukt. Ausgebreitet« Regen, die meist von Ge-mlimi stammen. Die Temperatur sinkt unter daS Miel. — 8. bi« 10. August nehmen di« Reg«n a»a« ab und die Temperatur steigt. — 12. bi« li. August. Die Regen breiten sich au» und Ktitn sehr ergiebig. E« treten stellenweise Wolken-lvche ein. Die Temperatur beginnt zu sinken. - Für den R«st d«S August ist die Prognose weit «obiger und vom Septtmder sagt Kalb: Dieser Mal muß in seinem ganzen Verlaufe al« sehr tndni bezeichnet werden. In Bezug auf die Tem-Mlur und die Gewitter theilt er sich jedoch in «i Hälften. Die erste ist warm. Die Temperatur feig! wiederholt bedeutend über da» Mittel. Ge-mim treten in der zweiten Woche ein und setzen ch di» in die Mitte d«S Monat« fort. Da« erste tritttl verläuft fast ohne Niederschlag. Im zwei-in Drittel treten spärliche Regen ein. Sie sind «»iger ergiebig al« ausgebreitet. Die Temperatur M lich in der zweiten Hälfte des Monat« nahe ka Mittel. Im dritten Drittel verschwinden die Siegen und Gewitter fast gänzlich. Auch sür Oktober, Sowrnbet und Dezember kündigt Falb Verhältnis-«lißig recht gutes und fast durchwegs milde» Letter an. — Wenn Falb Recht behalten follt« - wir wünschen, e» wäre nicht d«r Fall! — dann ■erbe e» sich empfehlen, den diesjährigen Sommer-■riaub vom 15. August an, oder noch sicherer im Eyttaiber zu nehmen. verstorbene im Monate Mai 1899: Stiern«# Gabriele, 20 I. a., f. f. Bergcommiffär»- zatiin. Tuberkulose. tu Amen Zhuber von Okrog, 47 I. a,, k. k. Lan- deKzerichisrath, Herzlahmung. feujia Marie, 38 I. a., Wirthschasterin, Parametriti». Hretwer Marie, 49 I. a., GerbergehilfenSgallin, Herz-fehler. tetjif Ernestinc, 71 I. a., Pfründnerin, Alter»-schwäche. HrÄner Jakob, 75 I. a., Inwohner, Altersschwäche, tritt Helena, 54 I. a., Köchin, HerzmuSkelcntartung. ttilker Ursula, 60 I. a., Taglöhnerin, Lungenent-zündung. «mkcher Marie, 55 I. a., Inwohnerin, Herzbeutel-Wassersucht. Srntiiat Sntonia, 50 I. a., SchneidermeifierSgattin, Sehirnbluiung. hecko Earoline, 80 I. a., LandeSgerichtSrathSwilwe, Sntkräftung, tlrichU Franz, 54 I. a., Taglöhner, Entartung der Darmschleimhaut. JtWrt Friedoline, 84 I. a., Kaufmanvswitwe, Al-terSschwäche. Suvr-n Franz. 68 I. a., Inwohner, Herzlähmung. Hrmitttich Valentin, 67 I. a., Knecht, Lungentuberkulose. Zdizler Zlnlon, 79 I. »., Inwohner, Altersschwäche, «»iichez Michael, 40 I. Kutscher, Lungentuberkulose Saiueriifja Johann, 50 I. a., Schuhmacher, Lungen-entzündung. H«pi Franz, 66 I. a., Taglöhner, Nierenentzündung. „Deutsche Zvacht" Aeutscher Schutverein. In der GesammiauSschußsitzung am 26. Mai wurde in Gemäßheit deS § 26 der Satzungen die Wahl der Verein«functionäre vorgenommen und Dr. Moriz Weitlof zum Obmann, Dr. Victor R. v. Krau» zum I. Obmannstellvertreter, Dr. Karl Eckel zum II. Obmannstellvertreter. Dr. Eduard Wolff-hardt zum I. Schriftführer. Dr. Franz Baum zum II. Schriftführer, Juliu« Eckel zum I. Zahlmeister, Alfred Meinhard Pohlidal zum II. Zahlmeister und Dr. Gustav Groß und Dr. Otto Steinwender in den engeren Ausschuß gewählt, welcher durch Zuziehung der Herren Reierenten Dr. Anton Frank, August Kitschelt, Dr. Gustav Mayrgründter, Dr. Richard Riedl, Dr. Theodor Reifch und Fridolin Schindler verstärkt wird. Ferner wurde Herr Karl Schandl in den Ausschuß cooptirt. In der AuSschußsitzung am 30. Mai wurde der FrauenortSgruppe in Mährisch-Schönberg sür den Ertrag eine« Kinderfeste«, ferner der Stadt-gemeinde Leitmeritz, den Sparcaffen in Reichen-berg und Wagstadt, den deutschen LandtagSabge-ordneten KrainS und der HochzritSgeselljchafl Kar-ger-Schön in Aloisthal bei Eisenberg a. d. March sür Spenden und Sr. Exzellenz Herrn Karl o. Stremayr sür eine Widmung au« Anlaß der Feier de« ReichSvolkSschulgesetze«, sowie Herrn Abgeord-neten Professor Lorder für eine Spende au« An-laß 5«r Hauptversammlung der geziemende Dank ausgesprochen. Nach Bewilligung einer Remunera-tion sür die Ertheilung de« katholischen Religion«-unterrichte« an einer Schul« in Mähren und von zwei Remunerationen an Lehrer an national be> drohten Schulen wurde für den Kindergarten in Skoischau ein Beitrag zur Erhaltung, für die Schule in Chybi ein Lehrmittelbeitrag, sür den Kinder-garten in Mödritz und die Schule in Sobersch Bausubventionen bewilligt. Zur Wiederbelebung von eingegangenen Ortsgruppen wurden geeignete Maß-nahmen beschlossen und schließlich gelangten An« gelegenheiien der VereinSanstalten in Jablonetz, Kaplitz, KönigSfeld, Laibach. Lipnik, Pawlow, Pilsen, Sauerbrunn und Wischau zur Berathung und Beschlußfassung. An Spenden sind dem Vereine zugekommen: Ortsgruppe Waidhofen a. d. Dbb« fl. 10' —; Ortsgruppe der nichtfarbentragenven deutschen Stu-denten fl. 5'—; Ortsgruppe Klein - Borowitz fl. 7'58'/,: Ortsgruppe Plan fl. 10-—; Ortsgruppe Jablonetz fl. 54-75; Ortsgruppe Schwadorf fl. 11*37; Ortsgruppe Nied.-Eijenderg fl. 9'40; technisch - akademisch« Ortsgruppe Wien fl. 1'— und Taselrunde in Elgoth fl. 5'20 und Ortsgruppe Mährisch Ostrau für Ansichtskarten fl. 8'—. vermischtes. Rückgang der Kuverknlose in Hesterreich. Anläßlich der jüngst abgehaltenen Berathungen deS Kongresses zur Bekämpsnng der Tuberkulose ist e« von Interesse, daß nach der jüuasten Statistik die Todesfälle an Tuberkulose in Oesterreich im Jahre 1898 eine bedeutende Abnahme zeigen. Ein Ver-gleich mit den vorangegangenen Jahren läßt über-Haupt eine allmählige Besserung konstatiren. Auf 10.000 Einwohner entfallen sür da« Quinquennium 1886/1890 Sterbefälle an Tuberkulofe 55-9 Procent. Da« Jahr 1898 weist nur 43'8 Procent auf. Nach den Städten betrachtet, ist in Wien der stärkste Rückgang an Tubtrkulose zu beobacht«». Aas Schicksal Andree's. In der Kopen-hagemr Presse wird eine neue, von Dr. Kjellen in Stockholm entwickelte, sehr optimistische Theorie über da« Schicksal Andree'S eifrig diskutirt. Kjellen ist überzeugt, daß Andree und feine Begleiter wohl-behalten zurückkehren werden. Er meint, Andree habe, nachdem er feine Ballonfahrt beendigt, die Zeit benutzt, um einen neuen Versuch, den Nordpol zu erreichen, anzustellen. Die« könne doch nur unter der Voraussetzung geschehen, daß «S ihm möglich gewesen fei, sich in den Gegenden, wo er herabge-stiegen, hinreichend zu verprooiantiren. Diese Möglich-feit müsse jedoch vorhanden gewesen sein, wenn er, wi« «S höchst wahrscheinlich, da« nordöstlich« Grönland erreicht habe, da sich dort Rennihiere, MofchuS-ochsen und Wallrosse in großen Mengen finden. Kjellen meint, daß der Ballon Andree'S innerhalb deS Gebiete« de« Polarstrome». der die Nansen'sche Expedition durch das Polarmeer führte und an der Ostküste Grönlands ausmündet, herabgestiegen fei. Andre« fei mit feinem Schlitten dort gelandet und habe den ersten Winter dort verbracht. Im Früh« jähre 1898 sei er, gut verproviantirt, mit dem 5 Schlitten vorwärts gedrungen, um das Ziel zu er-reichen oder wenigstens Nansen'S R«kord zu schlagen. Di« neue Ueberwinterung sei wahrscheinlich bei der gut verprooiantirlen Station in Grönland erfolgt. Jetzt seien, meint Kjellen, die Polarsahrer wahr-scheinlich auf der Heimreise und befinden sich ent-weder an der Ostküste von Grönland oder an der Nordwestküste. Künstliche „heurige Hrdäpfel"! In Pari« ist man un« in Allem und Jedem über; jetzt ist man dort schon so weit gelangt, die heurigen Erd-äpsel zu fälschen! Da« Verfahren besteht in einer Modernisirung: Man nimmt vor dem Frühjahr Kartoffel letzter Ernte, schält sie und gibt ihnen die gewünschte Form. Hieraus steckt man sie in Dünger-erde, woselbst sie sich in circa einer Woche mit einer dünnen Haut überziehen und nun auch schon marktfähig geworden sind. Nennen sich: Heurige Erdäpfel! Kmmeuthalisches Weiöerschietzen. In dem durch die Schrifien von Jeremia« Goithelf' auch literarisch bekannt gewordenen Bernifchen Emmen-thal hat sich bi« aus diesen Tag ein Weiderschießen erhalten. E« findet abwech«lung«weise in den Ort-schaften Langnau, SumiSwald und Burgdorf statt. Diese eintägigen Schützensestchen führen den Namen Weiberschießen, weil jeder Schütze, er sei ledig oder im Besitz feiner Frau, verpflichtet ist, in weiblicher Begleitung beim Schießen zu erscheinen. Die am Weiderschießen sich betheiligenden Frauen und Jung-frauen ziehen im Schritt und Tritt, wie ein Verein, durch den festgebenden Ort. Die Frauen de« Fest-orte« laden sämmtliche weibliche Theilnehmer zu Kaffee und Kuchen ein. Am Abend vereinigen sich die Schützen mit den Frauen und Mädchen de« Festorie« und ihren eigenen Genossinnen zu einem fröhlichen Mahl. Nachher wird ein Feuerwerk abgebrannt und die ganze Nacht getanzt. Nicht feiten führen die Weiberschießen zu Verlobungen. Aus diesen Festen geht e« um so g«müthlich«r zu, al« die meisten Theilnehmer einander persönlich kennen. Hin Wunder. Ein alter Neger predigte mit großem Eifer über „Wunder" und sagte unter Anderem Folgende«: „Geliebte Freunde, da« größte von allen Wundern war doch da« mit den Broten und Fischen. Da waren fünftausend Brote und zweitausend Fisch«, und die zwölf Apostel mußten da« Alle« ausessen. Ist e» nicht da» größte Wun-der, daß sie nicht geplatzt sind?' Z>ie Beleidigten. Da» „N. W. Tagbl." hat solgind« Zuschrift erhalten: „Löbliche Redaction! Alljährlich, wenn wir kalendergemäß zur Erde herabsteigen und ein bi»ch«n Schnee und Ei« mit-bringen, vergießt man in den Journalen Thränen de« Schmerze«. Heuer aber, wo wir un« so brav ausgeführt und ganz ohne Ueberhebung die schön«« Tage mitgebracht haben, find«» man sür un« feine Zeile der Anerkennung! Gut, wir werden un« da« merken! Olymp, im Wonnemonat. Die drei Eismänner: Pankraziu«, ServaziuS, Bonifaziu«. Hin« Kapuziner-Speisekarte. Die „Ostdeutsche Rundschau" schreibt: Nicht bloß in Rom weiß man zu leben, auch bei den Kapuzinern in Tirol, die zwar nicht studiert haben, wie jene armen Welt-geistlichen, dafür aber da« Gelübde der Armuth, der Keuschheit und de« Gehorsam« ablegten, scheint e« gar nicht schlecht zu gehen. Die „Meraner Ztg." bringt in m«rkwürdig«r Naivität einen höchst sym-pathifchen und schwungvollen Bericht über eine Primizfeier, di« am 30. April l. I. in Untermai« bei Meran stattfand. Da« Menu bestand au« folgenden Kleinigkeiten: Weiße Hühnersuppe, Forellen in Majonnaise, gedämpfte« Rind«stück garniert. Tirolerknödel. Blälterteig-Pastetchen mit Hach«. ge-fpickler Kalbsbraten, Blumenkohl, Salat, Hühner in Fricassefauce, Reis, englischer Plumpudding mit Punschcröme, Kaiserfleisch mit Kraut, Jndian mit Compot, grüne Erbsen mit Fricadellen, gebacken«« Lamm, gtmischttr Salat, Wtingallert« mit Vanillen-sauc«, Pöckelzunge mit Meerretlig. Filet a la Wellington, Madeira-Saue«, Crem« Nesselrot)«, Gebäck. Spielhahn und Birkhahn mit Pceisklb««r«n, Apsel-compot, Salat, Dättn mit OberSschaum. Torten, verschiedenes Backwerk, schwarzer Kaffee. „Wahrhaft »in fürstliches Mahl, wie man ein solches auf dem Lande wohl kaum zu treffen gehofft hätte", fügte der begeisterte Berichterstatter hinzu, und vergißt nun natürlich nicht zu erwähnen, daß auch da« Getränk (Flaschen mit feurigem Traminer) vorzüg-lich war. Hoffentlich entnimmt der arme Tirolec Bauer, der mit feinem „G'röschtl" zufrieden ist. 1*C<> birrati# di? tröstliche G rvißbril, dab die Bettel« ki-ui r, d>e der ^rairr Kapuziner bei ihm landauf lunva' 'u! mmei^rchi?» »hu», t-.j de» Kapuziner» uir M?r>zn »vükl ch ptaf'iftjf B rwendimy finden und »m Linde bfeideii fiat» »ür ichmieripe 9Jfs«-trnoer und gedeimn Svolle Wo^lihStigkeiiSanstallen in« Ausland zu wandern. Schrifttßllm. „Per touductcur". Von diesem effictcllcn Courebucte tst jwfceu di: bitimcrailiif ?iuspa'.'c erschienen. welche wieder di« r?u»sle^ ßitnb d urtd T^an!ptschiff>A ' pl^ne und?a! r eile towie einer» C sen-bahnsüchier^ Konen und ^.t^lrpläne e > ält. Ter „Eilenbah filier" ist leu beatbeite Ferner baden die Fahrpläi e der au»änd>>lb«a Anend.ha:n in d^e ein EcniSbuche ein« bcträliliH« i? wciieiu g etf t ca Zu beziehen in allen Büchdandlunzen, Eisenb ' nkiaiionen, Trafiken ?c. und bei der Verlagshandlung R. v. Wald-heim in Wien Lechner's Mittbeitungen ans dem Hebiete ter Photographie. Das Maiheft dieser beliebten ph"toziaphis. Pizzighelli beginnt eine Ärtikelselie über „Die Ctereoskop-PdotographieEin weiterer, reich illustrierter Aussatz schildert eine Wai^crung durch die bekannte optische Anstalt von E. P. Goerz und gibt da'^ei «inen bemerkenSwenhen Einblick in dir compli-eierte Technik der Herstellnng von Objectiven. Daran schließen sich kurze ?e>ichte aus dem photographjschen VereinSlebm in Wien, Graz, Salzburg, Hamburg und Dresden, eine Büchersckau, Notizen aus der Praxis sowie auch «in Briefkasten. Ein von Wilh. Müller aufgenommenes Bild der Brenla-Gruppe schmückt da« Heft al» Kunstbeilage. Lechner'S Mittbeilungen erscheinen jeden Monat; der Preis dieser Zeitschrift einschließ-lich der Versendung beirägt nur i st. und es kann jedem Amateni-Photographen diese gehaltvolle Zeitung nicht dringend genug empsohlen werden. Probenummern «erden von der Firma R. Lechner iWilh. Müller). Wien, Graben 31, unberechnet versandt. ?ldalbert Stifters W e r l c Auswahl. Volks-aukciab« in ein.m Va»de mit ey>er Schilderung über des Dichter« L>l>«!tgavg van Rxdols ^ol.er, SiiriiifteUer. Linz '-8»9. Druck und Verlag von E. Mareis. Durch den vor 30. Jahren ersol^:en Job deS »ilsverehrten öiterreichifchen DichieiS Adalberr Tulier sin» snne Werte tHrmeingm ae-woid n E« atbi bie? btr Beilagebudibin&iunfl E. Marei« in L>nz «>. D. A»!aß, die «chrislcn dieses bcrvorrageden Mann.S, ber so viele Jahr« seine» schaffensreichen Lebeirs in Linz gewirtl, in einer Aufgabe (Volksausgabe in !0 Li f»rungen * 20 jireuzer) erscheinen tu lassen, bereu ?in-schafsung auch den Minderbemillellen ermöglicht ist. Stifter war einer aus dem DieigcNirn der ersten Epoche der öfter-reichlichen ^.'iteiaiur. Grillparzer der Dramatiker, Lena» der Lyriker, Stifter der Epiter. Daß er be, Lebzeiten nicht io geseiert wurde. lag an leinem We?en. an dem Umstände, daß er sich in der Provinz vergraben hatte. Stifter war ein Stilkünftler ersten Range», man irkennr in ihm den echten Malerpoeien! Seine Erzählungen ipielen zwar an den v->>chikdenstc» Orten im Hochgebirge, am Meere, in ber Wiifte, in den Lkften — aber fo ganz geiAttigt von Farbe, daß man des Tickters Heizl'lut darin fflblle, sind nur die im Miihlviert. 1. im undrla»nieslcn. undesuchtru«n jireiic Lberoit.rreichs spieiendln. Mit dem socialen Roman „Ter Ziachsommer hat Stifter seine Höbe erreicht, er ist aanz goeiheisch. In „Menschlich«», Mzuinrnichlich-s- sagt >,redlich Ziietzsche: „W^nii man von Goetde'4 Schrifien absieht, wo» bleibt eigentlich von der beuifchen Prosaliieraiur übrig, baft sie es verbleiue, wieder und wieder gelesen zu weiben? ^ichtenberg'S „Aphorismen", da» erfte Buch von Jung StiNing's Ledensgeschichte, Adalbert Stisle-'s .Nach sommer" und Gonfried Keller's „Leute von Seidwqla" — und damit wird es «lnitweilen ?u Ende sein. Cur- und Fremdenliste des Kaiser Franz Josefs-Bades Tüöer. Nachtrag zur Saison 1898: ITm Jacob Javor&ek, aus Sagor; Herr Dr. Adolf Deutsch, k. u. k. Hi giincntxMr,aus Inert; Ji i.- Nid.-Dr. li. hubin, au« Gna; 'U-rr ili'llinulh Po alliier, Obw-huk Wien; Herr Frans Kaiser, l'rivst, mit Frau (jBmäiilMi, «un Wien; HiTr Adolf Schweizer, Uü-telier, au. Wien, T rau Anna Schubert, Kaufmann««ikwe, au» ii nj Hf-rr olil Pertl, ICaufmunn, mit Gemalilin, aus Herr Kudnlf Kbber, Privat, au-i Krems; •un iie{ L'mgi'liung 11 l'eraoiieu; bumms 22. Vom 4. April bis 29. Mai 18'»9: Herr Dr. Eng-el. (Jutolveoitwr, au« Tüchern bei Cilli, mit Frau Gem: hlin; Herr Carl wepel, Regierungsrath a. >>., mit Frau »ii mahliu, aus i»resilen; HerrKmll DUnih r. Privat, aus Gu *; Herr Liuerk-h K«wl«r. Privat, «u>> I.nFhftch; ll- rr Carl Mayer, Juwelier, au« Graz; Herr Leo Bi liier, Kaufmann, mit Frau Gemahlin, ans Wien; Herr Martin Stranb, k. u. k. Major d. R., au« ünui; Herr Josef Lnzinrer, Conducteur der 8sldhahn, aus Graz; Herr Adalbert Hauser, Privat, mit Dienerin Frl. Josellne Dunshlrn, aus Wien; Frau Ktnllle Hohen siuner, Milit&r-Oberintendaatcns-Gattn), nus Gnut; Herr J>r. Josef Tewielj- vo» Mnrsheil, k. u. k. Oberstabsarzt (1. R,, au« Graz; Herr Adlof llohensiiiner, k. u. k. Mili-t4r-\ erpstegsoffietal, mit Frau Gemahlin, au« Graz; Herr rerdinand Dcbner, Privat, Au« Triest; Herr Robert <■ ronrer, Kaufmann, hu« Graz; Herr v in reu* Sorko, k.k.Rechunngprath,iHi»KJnR?nfu't; Herr Dr. Carl Waimer, k, u >. Ob' r; jLirzt d. IC, tu:'. ( . «z; ilerr Carl Kitter von Haup.-H. '.reuk. OatrbMitzer, nu« Schloss Stran^eaefrg; Herr Rudolf RIm'I :.:fk, fc. n. k. Haupt-nnnu d. !>., aus Gr*i( I'ran Mai ie Arndt, k. n. k. Oberatenawitwe. su:! Uraz; . r 1 iedrleh KUrner, KKufmiuin, aua Wit u ; Herr Ji.fef Jlujcr, Outabisiizer, mit Pra.a Gemahlin ii id FrL Nir! ;• Kme-llne Tsehlppan. an« Krcutz, Croatien; Herr Franz Ponhje, Realiiiiten-be«jtzer, au> Lichteimald; Herr Fugen E. Andle, Uut«-brt itzer Adel -gut, t.us Zrinscina; Frau Marie Wanner, Obergt;ib«aretensgaÜin, mit Stubenmildcheu, au« Graz; Herr Dr. Michael Perl, k. k. Poltzeirath, aus Floriadorf bei Wien; Herr Werner Ritter voa Stein, Student aus Cilli; Herr Alwyu Ritter Von Nteiu, akademischer Maler, aus Wien; Herr Anton Rudolf, Adjnnct der krainischen Sparcuwic,au«Ijul>a<-h;HerrHelBrieh Alt mann, Fabrikant und Lieutenant i. d. R., au« Wien; Herr (ieorg Kckardt, Beamter und Lieutenant i. d. R., aua Wien; Frau Marie Papay, Oeneralsgemahlin, au« 6rar; aua der Umgebung 17 Personen; Summe 78. — Chefarzt l)r. Ritter von OrtynakL Post- und Telegraphen-Station: Markt Tflffer. Pro*pecte gratis und franco. Auflösungen Der ^tdtßscs aus setzte? Mummer: Des Logogriphs: Base, Rase. Te» TaufchräthfelS: Feder, Feier, Jeuer. Des Rkro st schon»: Feil», Ebom, »ade, llias, Lstrich, Neid, Aast, Lsau, lrade, »:rumps, Lhering. — Ferienreif«. TeS Vilderrälhsel«; GerichiSvollzieher. Des Wortspiel«: rathen, Raten, iNraten. Tes Anagramms: Vange, ober, Nelen, Neider, Erich, Maie-, Öfter», Nagel, Ditme. — Wonnemond Te» Gleichklangs: Winde. TeS KrebsräthfelS: netter, retten. Eiiiit.h! det. (Ein für Was Anstrich > in eil gcr & Stiger ttet 1 öS. «ö bei sicher Anstrich ist Kei S n tb« «lajur. Der l nt. t u«>- ist vollkom-n .»M.'> k iiu. bei Traun cior i» C.i!, erhältlich. SSI Erste Dstt'O??^amm!!ttlg für den Grasberger-Fund: Professor Dr. Jakob 5 fi; Dr. Emil Ecil, tSraz, 5 fl.; Hofrath T->. Ofti uirz 20 fl.; Frau Maihiloe Lippii», geb. Mii^s Ä'clliolz 20 fl.; beit>e Vurch Dr. Äisrev v. Ä^rs, r, Dr. Mv'iz Weitlof hü fl.; D mjchtr äßuli't tt»i durch Dr. Wettlos 100 fl.; L. MotmtJs, vtM.ii. 30 fl.; Ex» kelle»j starl Grai Lailtko^onsn. Ipeciell sür die Spatcasse fer kleinen <3mt 200 fl.; Dr. ^enrich Reich.r, Graz fl. M) fr.; F au E lfe von F. 50 fl; Dr. R. F. üOffl; Pro'. Reinisch 22 fl.; P. N. in Gruz 100 /.; tÄrüne 50 fl.; Dr. Holler 20 fl.; He r Äi. R. 25 fl ; Frau N. N. 25 fl.; iliuio.f FalK 100 Äli i'l; tj.» i ^ivet" verein der EchiUirstlslvng l00 fl.; Bei!.. ,[ c-.. ; 11'$ «ohn 100 fl ; "iiroj. Peiers 20 fl.; i ii > ie». Geoz, 2 fl.; Rosa von L«y en 5 fl.; cauiailunu Ferdinand von Saar 85 fl.; zusammen 1518 fl. 50 fr. unv 100 Atari. ••ist—ntMitii to bei werden gelegö€i8 12 Cäci Jlarbnr üdeftldt, Ihi.rcngassq^No. 6. Anfragen und Auftriijh von aiMl#ärt8 finden umgehend beste Erledigun|l 39<>4—46 filtteia's A»;ibt •fleicllci Ceirsuekef, JUNI dp« n«arn Kahr- mi Ue» In« ord ulandf«, ia U« n lUopl-•itlff« nn«l iiutb von Wfea« .Badnp^fft.Qriii Trlmt. - I*r^i« kr., per Pont?Okr. iKIfilif An«f«br mit in! Kuhrpluufu, Prrl Pont 35 ISC (anch für Hadfabrer) n I 1 r ii Prfinr ii w I , < ll ti v k. qii'I I Kanin ti>culi 21'.!!»-«! bek mnten Mmuent-Aafnj agrferei^niMen isplM u> Qitttlitilt au« iat*. 11h. niilli r) cturfBr Fhutognp '•in»ti.-W«j ksifttt>>.) •i 3t. ..New-Kork" Lebens-Venticlierungs-GeseU^pliaft '^tii ungg- Aeheste Iaternationale Lebena-Terj Ofsellutliast der Wr Gofriadtt ia ktr« IS45. 'tintkk seit 1171 Im Jahre 1898 sind ii<^der «JeseBlschaft- 7J3-471 iHMieJPo)iz£eu sther ein versichertes CijfllUl von 7."50 >llllioii#it Kronen ausgestellt worden, weÄie durch Bezahl un g j| der entfallenden n in Kraft getre- ten -ind. Die »sterrri YORK" sind vo frei von jeder Be Beschäftigung, Duell; «ie sind feclnbar nnd rollein Versieh ict£chen Polizzen der ..NEW-omente der Aasstelln&s an r&nkaiüf i» Bezog »o f Berns, fze». Lebonsgewohiheitten und eite nach Rinem Jahr« unnn-F4ll»n der SelbettiWItmiiK 1 nga-Betrage zahlbar. G-eneral-IDirectlosn für Oesterreich: Wien L Graben 8 (it» PalaU der Gesellsc haft ). i t z s m Literarischer Verein „Minerva'' Klnflt «tM i Um 111 Veroffe IIIM I. 4i* jahrhi-h roDetie f*iU d Beitra Kalxnngm: Zweck: 1^Prouktonuholuf * I*eT»Onj:chk»it«n t® Ti«li»n Jahr» ^ L*atoh«»i.l« llterftritcH» Verein „Minerva0 f' im Kampf «regen den aer««uett4en t»rtrei«P^n'itrr!»fT»T — 4n V»t» •terbliciiru .srhikpfimtf»• «l*r \+r Xati'-nrn 4tirvk + h erlantert« Aiuibeu ,t die Ajä . j luoz euca Heuai»»bUüUjee. kann Jedermann werden. c ir rxeit er» »r-cd«,?». obiffea ' "Ut^l •u fuhrvn. Zur Aamgtbt lieh UiufthrrlX eine Anzahl □aaener ,,Kla»-rrke" i»iMn. - Mi .um ren *mi oeo> •JtfJfr siritk- •Mr/M M. Ärr« £rmJukL liehaft wird Jnrd rt«l}ihrlicheD 1 ■ von fttk. *,50 unter weiteren Verbindlichkeit — «rworben gewahrt dae Recht ans koetenloeen Beeof aller I» Yeraiaajahr erMH'tnemlMn Fnbttb»> Honen, eiaeehbeeaheh dea Vereiaeorgana. WM" Druck- uad Illa«tralienef>rob«e der Veraina - Publikationen koatenJoa darek iLe GetchlftMiell* dts Lei?ik|, Oreaaetr. 17, Beitritt»-Anmalduntf ebcadahia 1899 „Aeutfche Wacht' Südmark~ Igarrenspit^en # __ • empfiehlt Geörg A <11 © > , rtlll, Ha-u.ptplatz^.5. freu: ton Stück 1* Stück MltkMflflil i wKhARlIMl — Obs Neue rrelftierMlkc Carl 0. Schmidt's „Hotel Elefant'\_ Heute Donnerstags, den 8. Juni Concert der rollst. Cillier stadtcapeliß onterjprfeitME des Capellmeisters Hrn. A. Diessl. Eintritt 25 kr. Anfang 8 Uhr. Bei ungünstiger WiU^ung findet das Concert im Saale statt. Die ergebenste Einladung macht hochachtungsvoll 2933__Carl O. Schmidt ;s~~ Ibe- nnd Waffenfett- Blumengasse 6. & franco! a Preisliste Olivenöl-, Glanzwichse- ie Kmios-KnlDkuKmi ► Cilli. kathhansgasse 5 —— H Eingerichtet mit Wotorenbetrieb, mit den neuesten Maschinen und modernsten Lettern, empfiehlt sich zur Uebernahme aller uMM-AMten als: 1 Werke u. 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Mts. alM'iiflM O Uhr im Jfftaik - Zimmer des Caftiito-vereineM statt, und erspiffien wir alle, die sich für den Clpb iuteres-siren, bei derselben zuv^ypsig zu erscheinen. Der vorbereitende Ausschuss. Siehe Notiz im Blatte. 3981 Kundmachung. I. «f., uu^JrfTü ll Grasmatld m Beinen Glacis Sonntag*. mittags, gelaugt die Uhr vor- gegen sogleiche Entricbtun^Cr öffentlichen Versteigerung. SfadtbauawwCilli, am 7. Juni 1899. Der Bürgermeister-Stellvertreter : Jul. Rakusch. für jede arenfurt, garantiert echter nwl Schw eeren- eit. ßnrggasse 19. 9jihrig, auch eigener Bren ähriger Mlliovltx. aus sind vom Sachsenfelder Lager gegen Bestellung abzugeben so lang» der Vorrath reicht bei Vincenz Janii Backhaus, Cilli. Herrengasse 23. 3920-46 Ein junger, 4 Monate alter Foxti linken reis IS •tacken erw. mit Monocle xu veria kunft iarder Wacht1 oooooooooo Fast neu iit: tn ver-raltnng der unter Nf. 39IS. -4'8 Zu haben in allen besseren Geschäften. 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