Nr H» ^^^________Dienstag, 17. Februar 1891. litt. Jahrgang. Aiba cher O Zeitung. ^"l 3n!^ dalbi'zh^ ^^"slverlenb u ng : ga»,jährig ft. 1b, halbjährig st, 7 k». Im llomptoli: I Die «Uaibacher Zeitung» erscheint täglich mit Ausnahme der H°nn' und sseiertage, Dle Nbm«n»»ra«io» ^^ "' "' ,„ , ,,'l ^' ^^ die Zustellung in« Hau« ganzjührl« fl. 1. - Iusertl»n«»eb»r: Für 3 befinde! sich «ongressplah », die «ebaction Vahnhosgasse 24. Sprechstunden der Rebaction täglich u°n ^^^^^^^^^" °" "" lr - größere per Zeile « lr : bei öfteren Wlrderliolungen per Zelle 3 lr, V ,o bl« l2 Uhr vormittag«, — Unfranlierte Vriefe werden »lcht angenommen und Maimscriptc nicht zurückgestellt. ^ ^ Unitlicher Hheil. H^^r EntsHliI^^lische Majestät haben mit lick > der S ' i! ^'^ """ 6- Februar d. I. dem U?°"tz^«ntralcassa. Regierungsrathe Fried-dm ^"«den N,,^ r/°" 'hm erbetene Versehung in l iu M°ten ^ltand zu bewilligen und allergnä-! /''5^ bei diesem An- V ihrigen ^ Z"Wkdenheit mil seiner mehr als ^ 'listt a^"^. Pflichttreue «nd Hingebung«. '^M ^,^ ^gezeichneten Dienstleistung bekannt- ^^r Entäs^°^l'sche Majestät haben mit i ch°"der H^""g vom 6. Februar d.I. den V'N ^"N^t7'^assa kaiserlichen Rath Franz l" geruht """ ^'^" Cassa allergnädigst zu ^ ^__ Steinbach m. p. !>Vlt'r T^ Majestät haben mit ^ ^i.el Zl^ng vom 9. Februar d. I. den '" b^^r. N «i« »""" ""es Custos bekleideten ^^"höchs^ K°rpf zum wirklichen Custos ^'gst z^ k" Fam,llen.FideicommisK.Viblioihek '" ernennen geruht. <^l°izMinister hat den Zolloberamtsver-^!^l,a„nt. "lch der Finanz.Landesdirection Nichtamtlicher A)ell. ^d^de^^" Nlldini Ü!' »di'" Minist' ""Nischen Kammer das Programm ^ "°^legt. Dieses Programm ?'si WeE " ""' "n Ersparungsprogramm. ^ «d'lagt n V^n dringend verlangt Crispi ^"^ ^ dit^'"k Mehrheit in der Kamnur fand V''< "°n K'ucht in dem Umfange erfüllt '"« ^rschtva..^ ^°^" können. Wie in einer ^<" '°r ^ ^ emes Tages die Regierung. ^„>n auH?^ die Nation in den Wahlen ^>bi l°fort war in l>^^ü^"dini^,?""ng darüber einig, dass 3 ' ich '" Eta > ^""lknste sei. die Nachfolge Ü^b? der N°"nes z« übernehmen. Es ist ^^"dini ^^chfolger eines Crispi zu ^^^ glaubte m^n >.«.. Vi^,„ ^, ^.^^ l, ^«. ^^°"neniiusternis. >>< >^ °" Stulle Mendis. ^ ^^^losse?k'"N Winterabende im Pen-<>'^ 'klb " > Schülerinnen, dass jede von b>'n ?lle. Nz ^gnetez Liebesabenteuer zum hl ^of l.'^ folgend ?"^ an Eveline Livelin ^K 3i^r Ermaßen: ^>l «,.^t lanaer"^'. ^ langer Zeit? Ei. ^. ^ n^^igen cZ,"/' und die Reminiscen ^>^>en^ ^e^Wt ^llllabe,,^uchen am Schnurspringeu :"s^>^ Ht/^" Puppe mit'ernster ^<^°«2"' umchte hatte also bereits auch ^T'" ^"e ^Z'a"lein Eveline hatte recht. >^> d^'lnent' ^ter ihrer älteren Colleqin-^' lnV d"V Mit^s,' Wden sich sogar Acht-°s ^th«Mlchel/^^Ulschem Achselzucken und ^ I> i^^b"l^"b chnwllenden Aufwerfen ^ >s dtt^ ^sser arbengemälden oder ver- '^''ut^.^as Z,l"ße Erinnerungen. Keine »^ H> n c.^? 'st ewig. Ehe es z« '" ><' , ^uf Ordnung der Finanzen ohne eine Mehrbelastung des Volke« herbeizuführen. Mit diesem Ersparungsprogramm will das Ministerium siegen oder fallen. Gewiss muss jed.'r Freund der italienischen Nation lebhaft wünfchen, dass die schwierige Aufgabe glücklich gelöst werde. Der Ministerpräsident ist von der Hoffnung des Gelingens erfüllt. «Italien wird sich — so sagt er — wieder erholen, und zwar rascher als man glaubt; eine mäch« tige Anstrengung und fester Wille werden genügen, um das Ziel zu erreichen. Eine nothwendige Bedingung hiezu ist die Erhaltung des Friedens.» Das Mittel zn^Erhaltung des Friedens in Europa ist der Dreibund, und Marchese di Rudini erklärt denn auch unumwunden, dass die Regierung eine feste, sichere Treue den Allianzen Italiens bewahrt. Die Stimme des Landes hat sich anlässlich der letzten Wahlen mit mächtiger Deutlichkeit für die Beibehaltung der bisherigen auswärtigen Politik ausgesprochen, und der gegenwärtige leitende Minister hat damals und seither wiederholt sein volles, überzeugtes Einverständnis mit dieser Richtung hervorgehoben. Die Pariser Presse liebte es. Crispi vorzuwerfen, dafs er gegen Frankreich eine aggrefsive Haltung einnehme, und die Radicalen sprechen ihr dies gerne nach. Nun betont Crispi's Nachfolger ausdrücklich, dass jenes Misstrauen. jene Zweifel und Verdächtigungen mit Unrecht aufgetaucht seien, und dieser loyale Ausspruch sollte genügen, die Verdächtiger zu entwaffnen. Es ist indes zu bezweifeln, dass dies der Fall sein werde, denn zu sehr haben sich jene Blätter und ihre radicalen Freunde in Italien daran gewöhnt, auf alle Weise den Mann anzugreifen, der streckt, die h«?lle, glänzende Rundung gleich einer Ka« nonenmündung gen Himmel gerichtet. Und noch kleiner und zierlicher au der Seite dieses Ungethüms betrachtete es Eveline von allen Seiten und legte von Zeit zu Zeit im Stolze des Besitzes ihre kleine Hand auf den umfangreichen Körper des Instrumentes. Sie glich einer kleinen Fee, die ein Ungeheuer bezwungen hat... Doch als sie am ersten Abend durch das Teleskop blickte, konnte sie nichts, absolut nichts erspähen. War das Rohr vielleicht nicht gut gestellt oder brachte sie — da sie damit uoch nicht umzugehen verstand, aber zu stolz war, den Rath Papa's einzuholen — brachte sie ihr Auge nicht in die richtige Entfernung? Wie dem auch sein mochte, sie sah absolut nichts. Vergeblich mühte sie sich, stundenlang auf den Fußspitzen stehend, das eine Auge geschloffen, das andere gegen das Glas gedrückt; sie betrachtete das endlose Firmament, wie durch ein Schlüsselloch, aber sie sah nichts als einen weihen verschwommenen Lichtschein. O, welcher Aerger, welcher Zorn erfasste sie nun! Doch sie war noch ntcht völlig entmuthigt. ..,.,., « «. Am folgenden Abend fchlich ste helmllch aus dem Speifezimmer und gieng neuerdings mit leidenschaft« lichem ^ifer an ihr Werk. S«e hob und senkte den Apparat, schob ihn mit einem verzweifelten Kraftaufwand ihrer kleinen Hände bald nach rechts, bald nach links. Vergeblich. Sollte es ihr denn nicht vergönnt sein. nur einen einzigen von all den unzähligen, am Himmel blinkenden Sternen in seiner leuchtenden Laibacher Zeitung Nr. 38. 294 ,7. Februar l^/l die Allianz zwar nicht geschaffen, aber am lebhaftesten und eindringlicksteu ihre Nothwendigkeit dargelegt hat. Halb unwillkürlich, halb absichtlich entwarfen die Gegner des Bundes von einem solchen Manne das Vilb eines Feindes Frankreichs, ja eines kriegslustigen Ministers. Hoffentlich werden dem Marchese di Rudini derartige Verleumdungen erspart bleiben; er selbst spricht die Erwartung aus, dass seine gemessene, ruhige Haltung Vertrauen einflöße, und er sagt, er werde sich bemühen, jede falsche Beurtheilung auszuschließen. Es wird überall willkommen a/h>.'ißen werden, wenn die Erwartung sich erfüllt und die öffentliche Meinung in Frankreich zu einer vorurteilsloseren Auffassung der Politik Italiens gelangt, welche, wie die seiner Ver< biiudeteu. eine Politik des Friedens ist und, wie der Ministerpräsident sehr richtig hervorhebt, nichts anderes bezweckt, als die unbedingte Sicherheit für die verbttn» deten Reiche und eine dauerhafte Ruhe für Europa. Politische Uebersicht. (Der Wahl-Hirte nbrief.) Das «Grazer Voltsblatt» di zeichnet den Wahl'Hirtenbrnf der öster^ reichisch'N Bischöfe als ein Actenstück »on ganz hervor» ragender Bedcxtnng in Oesterreichs Verfafsnngsgeschichte. Dass die liberale und officiöse Presse den Hirtenbrief preise, dass es gerade die Kirche sei, welcher es gelinge, dem drückendsten Gegner Achtung abzuringen, das zeuge von der bezwingenden Macht der Wahrheit. Das Volk sei ausdrücklich an den sogenannten niederen Clerus gewiesen, der zugleich äirsotisziims zur Wahlagitation aufgefordert wird. (Das altczechische Wahlmanifest) bezeichnet die jetzige Situation als kritisch, worin jeder Fehler der Abgeordneten bedenkliche Folgen nach sich ziehen kann. Erste Wicht der Abgeordneten sei, keine weitere Einschränkung der Landcsantonomie durch Votierung neuer centralisierender Gesetze zuzulassen, ohne jedoch die Bedürfnisse der Oesammtmonarchie, welche ein Bollwerk der Czechen bildet, außeracht zu lassen. Die Durchführung einer gerechten Einkommensteuer sowie die Beseitigung der Ueberlastung der Grundstücke und Hänser sei nothwendig. Das Manifest hebt die Nothwendigkeit der Allianzen für die 38 böhmischen Abgeordneten hervor und betont, die Ezechen halten darau ftst. dass ihre in drei Ländern der böhmischen Krone angesiedelte Nation ein uutheilbares Ganzes bildet, verlangt ein kräftiges Entgegentreten gegen diejenigen, welche erklären, dass di^Lzecheu, die bereits Arges überstanden, msch noch Aergeres überstehen können und warnt vor Popularitäts-Hascherei. (Die Wahlbewegunq) hat sich nunmehr bereits fast zur vollen Höhe entfaltet. In den meisten Bezirken stud die Candidate« schon nominiert, und in den Landgemeinden wird in den nächsten Tagen zur Wahl der Wahlmänner geschritten werden. Vorgestern hat auch die Mittelpaitei des mährischen Großgrundbesitzes ihren Wahlaufruf veröffentlicht. In demselben wird unter anderem gesagt, dass die Kundgebungen der Regierung erkennen lassen, dass dieselbe in richtiger Würdigung uud Erwägung der bestehenden Verhältnisse für die Neichsuertrrtunq eine Majorität anstrebe, welche die Größe und Würde der Monarchie höher stellt als die Partei' Interessen und dass sie in dieser Hinsicht auf die Mitluirluug aller patriotisch gesinnten qe> mäßigten Elemente zählt. Die Mittelpartei des mähn. sch'N Großgrundbesitzes werde in dieser Forderung eine patriotische Pflicht erblicken. Nähe zu schauen? Sie stampfte mit dem Fuße. ballle ihre kleine Faust und gab dem Apparat die hässlichsten Namen. Rathlos, von den vergeblichen Anstrengungen ermüdet, wollte sie eben in den Salon zurückkehren, um die Hilfe ihres Vaters zu erbitten (dieser Entschluss kostete sie nicht geringe Ueberwindung), als sie znr Beruhigung ihres Gewissens ihr Auge noch ein letztesmal an das Teleskop presste und — einen Freudenschrei ausstieß. — Sie sah — wahrhaftig, sie sah jetzt genau uud deutlich — nicht nur einen glänzenden, strahlenden Stern, sondern in diesem Sterne auch — einen Mann! «Ah!» . . . Welche Ueberraschung, welches Entzücken! Also wirklich, die Sterne waren bewohnt, wie die Erde? Und sie, ein einfaches Kind. hatte diese Entdeckung gemacht, die sich nicht hinweglengnen ließ, da sie ja die Umrisse einer menfchlichen Gestalt, von hellem Licht umflossen, dort oben erblickte. Ein thörichter Skeptiker wäre an Erelinens Stelle ohne Zweifel auf den Ge> danken verfallen, dass das Fernrohr wahrscheinlich gegeu das Dach irgeud eines hochliegendeu Hanfes ge» richtet sei. Denn es gibt Leute genug, die sich des Abends ans Fenster stellen, um frische Lust zu schöpfen »der um ans die Straße zu lugen, ob ihre lang erwartete gute Freuudiu noch immer nicht kommt. Aber Vueline war zu llng, um sich solch kleinliche» Be< Pachtungen hinzugeben. Durfte sie zweifeln, da der Äng^chem 50 örtlich sprach? Kein Zweifel, es war «u Mann und er lnsauo sich auf dem Sterne. Und nnt wagendem Entzücken betrachtete sie ihn unaufhörlich (In Prag) wurden in die Wählerlisten nur iene Steuerzahler eingetragen, welche an direct« Steuer jährlich 5 fl, jedoch ohne Einrechnung des außerordeut-licheu Zuschlages zahlen. In gleicher Weise ist das Bürgermeisteramt von Budweis vorgegangen und hat sich hiebei auf das Gesetz vom 4. October 1882 berufen. Auch an anderen Orten theilt mau die Ansicht, dass der außerordentliche Zuschlag nicht in die directs Steuer einzurechnen sei. (Parlamentarisches.) Die Präsidialtanzlei des Abgeordnetenhauses hat soeben das Sachregister zu deu Protokollen über die Sitzungen des Abgeordnetenhauses in der zehnten Session versendet. Wie demselben zu eytnehmen ist, fanden vom 22. September 1885 bis 18. December 1890 zusammeu 424 Sitzun-gen statt, und erscheinen 277 Anträge der Abgeord« neten, 396 Gesetze. 630 Interpellationen, 277 Resolu-tiouen, 27 Staatsve» träge und 27 Ansuche» um Zll-stimmung znr gerichtlichen Verfolgung von Abgeordneten in dem Register verzeichnet. (Salzburg.) Die Lienbacher'sche «Deutsch-cou-servative Partei» stellt folgende Candidate,, in Salzburg auf: Im Großgrundbesitze den Wirtschaftsbesitzer Schider. in den Landgemeinden Salzburg Volll„g deu bisherigen Abg. Lienbacher, im Landqemeindenbezirke St. Iohann-Tamsweg Zell am See den Landtags« Abgeordneten Kreidenhuber. (Böhmen.) Im Städtebezirke Königgräh haben die alt' uud jungczechischen Vertrauensmänner sich auf einen gemeinsamen Candidaten geeinigt und als solchen den Universilä'tsprofcsfor hofrath Dr. Albert m Wien nominiert, Hofrath Albert wurde bereits ersucht, die Candidatur anzunehmen; »r hat jedoch, wie wir hören, dies aufs decidierteste abgelehnt, wobei er auf seine umfassende lehramtliche, wissenschaftliche uud ärztliche Thätigkeit hinwies, die seine volle Kraft und Zeit in Anspruch nehme. (Aus Lemberg) wird gemeldet: Der griechisch-katholische Bischof in Stanislau. Dr. Pelesz, tritt in einer an die Geistlichkeit seiner Diöcese gerichteten Currende, welcher der Wahl-Hirtenbrief des österreichischen Episkopats beigeschlossen ist, für das jung-rnthenische Verjöhnungsprogramm ein. (Grundbücher in Bosnien.) Für die bei Anlegung der Grundbücher in Bosnien uud der Her-cegooina erworbenen Verdienste hat Se. Majestät der Kaiser nachstehende Auszeichnuugeu zu verleihen geruht: Dem Scheriats'Oberrichter Hadzi Nezin Efendi Static den Orden der eisernen Krone dritter Classe, dem Gerichtsrathe Nikolaus Ritter v. Iaworski und dem Gerichtssecretä'r Adalbert Josef Ritter von Cierciewicz» Illlncli das Ritterkreuz des Frauz-Ioseph.Ordens, dem Glrichtsadjuncten Adolf Bayer und dem Reqierungs-concip'swi Iofef Schneider das goldene Verdienstkreuz mit der Klou>>. (Luxemburg.) Das «Frankfurter Journal» meldet aus Ü»r/mburg. dass di? bisherige Vertretung der Luxemburger im Auslande durch die uiederländi« schen diplomatischen Agenten und Consul« demnächst aufhören und die Luxemburger unter den Schutz der d'tttschen Agenten gestellt werden würden. (Der deutsche Reichstag) verhandelte Samstag in zweiter Lesuug der Gewerbe-Orduung die Sonntagsruhe der Handlungsgehilfen. Nach dem Com-luissiontberichte follten Gehilfen. Lehrlinge und Arbeiter an den ersten Weihnachts-, Oster« und Pfingsttage» gar nicht, an sonstigen Sonn« und Festtagen nur zu fünfstündiger Arbeit herangezogen werden dürfen. Es bis man dem Mädchen bedeutete, es sei Schlafenszeit; dann entfernte sie sich langsam und zögernd. Doch noch vor deu geschlossenen Augenlidern umschwebte sie der leuchtende Stern in seiner uuermesslicheu Höhe. Sie erzählte niemandem von ihrer Entdeckung. War sie eifersüchtig darauf und wollte sie ihr Geheimnis mit niemandem theilen? Ich weiß es nicht. Oder fürchtete sie, dass man sie verhöhnen und ihr trotz der klaren Beweise nicht Glauben schenken würde? Vielleicht. Doch allabendlich betrachtete sie den Mann im Sterne. Mmi cr nicht gleich erschien, so zeigte er sich auf jeden Fall später. N^ch uud nach nahm ihn Eveline viel deutlicher wahr. Ein schöner, sehr bleicher junger Mann mit sanftem Gesichtsausdruck. Eines beunruhigte Eveline anfangs. Dieser Jüngling war nach Art der jungen Herren auf Erden gekleidet. Doch sie machtc sich darüber keine weiteren G.dantVn und musste sich schließlich sagen, dass die Bewohner der Sterne gleich deu Bewohuern unseres Planeten das Recht haben, sich nach der neuesten Mode zu kleiden. Durch die Gewohnheit, den fernen Unbekannten wie ein Bildnis zu betrachten, seinen Bewegungen zu folgen, sich am Glanz der goldgelockten Haare zu cr. freuen, die seine Stirne gleich einem Glorienscheine umgabeu. das Lächeln sein r Augen zu errathen, gewann sie ihn lieb. Es überkam sie eine seltsam t',äumerische, wonnige Zärtlichkeit. Ja. sie liebte ihn! Doch leider weilte er hoch ob.n in luftiger Höhe, während sie tief unten stand. Nie würde sie ihu er« reichen, uie seiue Stimme hören können! Millionen _____ ________« waren mehrfache Amcndements gestellt. 2M^ Berlepsch erklärte den Commissionsantrag '... annehmbar. In den Seestädten und auf ^ ^ Vermeidnug der Sonntagsarbeit als No"» " ^, und die absolnte Festtagsruhe an den hohe" "^ sei gar nicht durchführbar. Die Debatte >" nicht zum Abschlüsse geführt. . Klf (Aus Serb.en.) Einer Meldung a"« , zufolge ist die Nachricht des «Berliner Tag^,' nach der Regent Herr RiM den Kön'g ^M Hinblicke anf den gegenwärtigen Stand ^l A frage aufgefordert hätte, nach der serbisch"'^ ff zu kommen, völlig unbegründet. Die bet"!! < dung betont gleichzeitig.'dass die maßqebe"" ^ scheu Kreise Serbiens der erwähnten FrA ,s nähernd jene Wichtigkeit beilegen, die d"sel° schiedenen Darstelluuge» zugeschrieben wird- .^ (Aus Russland,)'Wie im livliindl'^, vernement, so wnrde nunmehr auch in > ^ Stadtverwaltungen des kurländischen G^, der Gebrauch der russischen Sprache vorgeM ., des Russischen unkundigen Stadtverordneten tv ^> weilen gestattet, bei den Debatten sich kl" Sprache zu bedienen. « !^ (Vereinigte Staaten.) ^« j^ tement in Washington beabsichtigt. 20"" '^l dianer für den Militärdienst anzuwerben. ^ ^ kein eigenes Indianer-Regiment gsgrüudet ^^ Führuug der Compagnien follen Osf"^,« Sitten der Indianer kennen, gewählt w"^^^ (Montenegro.) Nachrichten «us ^ folge beabsichtigt der Fürst von MonteM^ dem Sultan in Constantinopel einen ^' statten. Tagesnemgleiten. ^ Se. Majestät der Kaiser hI^I ungarische Amtsblatt meldet, filr dielve"^^ zse-r, Kis-Ujfalu. Värteszö und für d»e ^' Fellerwehroereine zu Gelse, Mnalta, Z Szurcsingooecz und Värkeszö je 50 st- " z geruht. ," — (Blumen.) Per Nerem E^"^,., gärtner schreibt über «Neuheiten für 1""^^ Fast. jedes Jahr hat uns auf dem Gebiete" ^ schiedene bemerlenswkrte Neuheiten gebra^ ^ ,, sprung entweder den Bemühungen und ^, Gärtners zu verdanken sind oder die u"s " ^ll^ reisenden zugestellt wurden. Eine der ^^, sind: ^nilsxlH stuarti, eine prächtige , v herrlichen, sehr großen himmelblau und ' ^c^ mehrere neue Usterarten, darunter Iun^ W" die namentlich der tadellos schöne Bau " «^ Neuheit machte. Ferner Nr^tdrolasu» Kl^ prachtvolle, sehr originelle Distelart. ^vel ao8uoiiaco«ll hat auch dieses Jahr eu"g s< Bau und feurig scharlachrothe Bl^tt^^^-^ ' vou Meilen trennten^sie von einander-^ ^, sie tagsüber oft recht traurig. ««"" s,e "^ die Dämmerung hernieder, kaum >l ^ he» „ Balkon, so ertrank aller Kummer un ^he ^ scheu«. Manchmal schien es ihr. "" zW^, Blick nach ihr, als suchten s'/ '" ^ ">' Finsternis der irdischen NtmosPyarr ^ ^ er sie und mache er ihr ein ZelHe"- ei»e"^' mit stürmisch pochendem Herze" l" ^ ^ ' ihre Blicke ab. um ihren Mund " ^a" ^. Auges zn pressen und sandte dem ^h,, ^, das Fernrohr manch heißen Kns« ^ ^ ^ ^, Doch eines Tages begegnete oe ,>, ^ sie verdunkeln. Diese Frau beugte 1"4 ^ ^ '°"H!««.,« .««°..d«H!, KA Balkon, um die Sterne zu betraa)^^^ deiuem Teleskop nichts entdeckt?' ^ ^l'" / «Ja wohl. ich entdeckte eine s^a" ^ die ich anbetete'. „ -^ mehl, c»a. ^/ «Und betrachtest du sie.mchtn^.I^,^ — «Nein. nein. niemals wleoer ^.^ ^^ denn nicht?» — «Weil . . - ^e" z„ ^ finsternis eingetreten ist.» M« ' siießend. l ^^seitung Nr. 38. 295 17. ssebnmr 1891. »u«>^74^M'?'.'ber in Frankreich.) 97"l'cher Umstän , 3'^"'" "°"' I"l°lge eigen-^°" "er Ve nn ' ^" «^tern in einem Orte nächst ""ühltez P.'°""/nies schrecklichen Todes. Ein neu "" "wähnte,, n°." Machine besuchte eine Tante in ?" "ehreren l^I "^ kachle als Geschenk einen Käfig ?^M eben7u«^^ ""' selche das Ehepaar m °"ll hatte zn«^ Südamerika zurückgekehrten Matrosm """"Miihlten ^ ^""^ 'brer Unlunst erkrankten die ^n und N,^ ^°"uf die Tante und das Stuben-^"erzen, D-° 5" nach zwei Tagen unter furchtbaren w " lieber dess/n^ d'agnoslicierten die Krankheit als i-^" herstamm« <3?"lagium nur von den exotischen "it dem Käfig wurden »^en. nm di7^°"^ lonst umfassende Maßnahmen "^'t zu verhinde"^""^"""^ ^" mörderischen ^^Ua7b7ri^°"'°p^ in einem lloncert- . ^scheid? °"^">'kfurt a.M.vo.n 13d.M.: > imn^'^der Nacht "°n Mittwoch auf Don- pochen w^ """locale «Germania, ein Feuer ^'n«in'en Ä^^ Prachtvolle Gebäude binnen ? 6tei " i3" W'k" ^wandelte. Von der Gesell- 3 lind ein »,.««/ ""' Köln, die dort Vorstellungen ?, °""l" umc,P,„" " " U"t> zwei Künstlerinnen in den ^ ""he ll ^7". Director Steinbüchel und Frau k. n^unaz^ ^ ^emscheid ist eine Stadt 3^"l«c Düsseldorf in Rheinpreußen, zählt ^lahl. u«. a^"(N Einwohner und ist der Sitz ! ^'"" ^cursv^".^ " Selcher.) Gelegent-^"""n die in. «""s ""chte das Ministerium '27" di U ^ante Entdeckung, dass in einigen Ü ^ D° M """ "" dem Selchergewerbe ver-^5 bas, di. N"" 5" s°s°rt die Behörde ver-!°Iu. 'Her. od,r ^'^"s des Abdeckergewerbes mit ^ü ""iuläsft. . ^elchsrg.lverbe in einer Person ab- »'«" !>«sproch/n ^ Klew. . °" '^ am I»- v. M. der Privat-^ "ten?^z "^"' 27 Jahre alt. mit der >>l«. dee' 7"^"'' Kctzynsla. geborene ^, "lhgeganaen y> D°na? '? ^"" Marjanovic, welcher an >!> ^kn h "iik^ °"^ ungarischem Gebiete unzäh. ^b> wurde ^ ""d hierzulande steckbrieflich '^Ist/ ^°n No!^ ^^rend eines Raubattentates in zarevac von serbischen Gendarmen er- ^ ^ 'ä.^s/^'Uorin derMathematil.) ?lz«l ß^til '' """ Souja Kovalewska. Professor !^T'it im ^^ockholmer Hochschule, nach 3° un! ^"lten auch in der bedrücken-s't^ox c?" der un?,/^lch und vielleicht am ein- <^l. d^.nn; sie Vm"? ?°"bten umringt, stand ^!>si d^e ' ^^ das heute mchr denn ^3' 'hr > dtä, I f^lnme mit fast maaischer ^X^^''^ Manne an ihrer Seite, '/'>? ^ EMN ""' "ne fUr sie wichtig ^>«z^^ste s?^/^^^^^ Weshalb ge-'H> si" ^"n. dN !,"" Rechenschaft darüber ?°bl ""ch hätt) 's ^" "eil sie ihm völlig! ^^>^'sH soffen können, ein unpar-'''s<<^ Ei^ war ?"!.z" vernehmen. ^ s.^s. w^'grn d°z A^"^9"'. sie wusste, dass ^7!,i"> dich ^enblicks nur dann Folge ^ llch i> '/^ l?aü '^'^lam und altherlömm-^"i^^^ bezw^ waren sie eS nicht, und so 0. ^>M^^te sich. ,^ f, „,, ,n ^'>kz 'fl^f ' ^Umgeben vön Menschen. > ^bt, l'e z, .ward durch ein entscheidendes >^.^>ttn'V'" hatt., war hr klarer s> ^>i.?/«ch. ein?n «^ "^ige sei, den sie ^> 'Hbs. dan'7niZ"u'den durfte sie nicht i. ^"«ln,^ w'e b«.^ ^'. "»"'n derselbe Doctor ^ ^ ihr " .^"steiaen. als der go ^^^ "'cyt.te. ein Vlick auf die — (Ausgrabungen auf Eretria.) Die unter Leitung Waldsteins unternommenen Ausgrabungen auf Eretria haben einen Theil einer Bühne des alten Theaters aufgedeckt. Cs ist Hoffnung auf wichtige Ent« deckungen vorhanden. — (Im Petersburger A d m iralitä ts . gebäude,) in der Nähe des kaiserlichen Winterpalasles, haben letzthin mehrere kleine Brandschäden verdächtigen Ursprungs stattgefunden. Es wurde dort eine besondere Feuer» und Polizeiwache errichtet. — (gu guter Letzt.) «Alfo auch dein neuer Hausarzt hat dich nicht curieren können?» — «Bewahre, der war auch schon verlobt!» Local- und Provinzial-Nachnchten. — (gu den Reichsrathswahlen.) Wir haben gestern mitgetheilt, dass Seine Excellenz Graf Hohenwart feine Candibatur für den Reichsrath in den oberkrainischen Landgemeinden an-gemeldet hat. Dem widerspricht der «Slovenec» nicht, und dennoch bekämpft dieses Blatt in seinem gestrigen Leitartikel diese Candidatur und tritt mit aller Entschiedenheit für jene des pensionierten Leiters der Ackerbauschule in Görz, Herrn Franz Povse, ein. Wir wissen l,icht. auf wessen Veranlassung der «Slovenec» gegen den Grafen Hohenwart Stellung nimmt, und wissen auch nicht, ob sich derselbe die Tragweite seines Unternehmens für den Fall des Gelingens recht vergegenwärtigt hat, da uns nicht klar geworden, wessen Interessen der «Slovenec» mit seinem Auftreten gegen den Grafen Hohenwart eigentlich fördern will. Wir dächten, dafs hier eine ruhige Ueberlegung vor allem am Platze wäre. * (Quecksilbergewinnung in Krain.) Pas Quecksilberbergwerk Idria, welches bekanntlich im Jahre 149? durch einen Zufall entdeckt wurde und seit dem Jahre 1580 durch den Staat betrieben wird, ist nach Almaden in Spanien und Neualmaden in Califor-nien das großartigste Bergwerk dieser Art, Das Gang-ende der Lagerstätte besteht aus Thonschiefer der Stein» kohlenformation, in welchem das Quecksilber gediegen vor« kommt, die Lagerstätte selbst aus Kalk und bituminösem Schiefer der Triasformation, wo sich das Metall gemengt, aber am reichsten als Zinnobererz vorfindet. Als beson» dere Merkwürdigkeit des Bergwerkes kann die große Ergiebigkeit in dem verhältnismäßig kleinen Revier bezeichnet werden. Außer in Idria wird das Quecksilber in Krain noch in St. Anna und Liltai gewonnen. Sämmtliche drei Quecksilberbergbaue Krains, d. i. Idria, St. Anna und Littai, haben im Jahre 1889 mit 107? Männern, ?b Weibern und 68 jugendlichen Arbeitern, zusammen also 1220 Personen, 733-952 a. Quecksilbererze im Werte von 850.052 fl,, d. i, zum Mittelpreise von 1 fl, 15 kr. per ci erzrugt. Von dieser Erzeugung entfallen 679 552 y oder 92-59 pllt. auf das ärarische Werk in Idria, 40.244 — (Holub-Ausstellung.) Die Ausstellung des Dr. Emil Holub in der Wiener Rotunde dürfte die größte Sammlung sein, die als Ergebnis einer wissenschaftlichen Reise je nach Europa gebracht wurde. Sie füllt mehr als zwei Drittel der Rotunde sammt der Gallerie. Das letzte Drittheil wird Wohnungen ver-schiedener Stämme der südafrikanischen Cingebornen, Thierfallen, Termitenbauten, endlich eine Collection von Exportartikeln jener Firmen, die Dr. Holubs letzte Reise gefördert hatten, und einen Vortragssaal enthalten. — (Was ist «Feigenkaffee»?) Die «Wiener Zeitung» meldet, dass im Jahre 1889 in ganz Oester» reich 91 Fabriken bestanden, welche Kaffeesurrogate er» zeugten und dass außerdem i» Wien noch «36 Gewerbetreibende Kaffeesurrogate im kleinen» hervorbrachten. Zur Erzeugung des Feigentaffees werden verwendet gedörrte Birnen, Zucker- und verschiedene andere Rüben, Gerste, außer diesen aber auch die Kerne von Weintrauben, Pfirsischen, Pflaumen, Mandeln, Datteln und andere Früchte, Eichel, Johannisbrot, verschiedene Getreidesorten, Mohren, Mais u. f. w. Auch wurde erhoben, dass Kaffeesah, Leindoltersamen, Steinnusspuluer, vegetabilisches Elfenbein und selbst Baumrinden Verwendung fanden, sowie dass untersuchte Proben bis zu 18 Procent Sand beigemengt enthielten. Die Her» stellung der Surrogate geschieht zumeist in der Weise, dass die Rohstoffe in Eisenblechtrommeln geröstet, zer« lleiuert (zerstoßen, vermahlen), gefärbt und das so erhal' tene Pulver, um demselben Glanz zu verleihen, mit Glycerin. Oel oder Syruv behandelt wird. Der oberste Vanitätsralh, dem die Geschichte nicht gefiel, verlangte eine verschärfte sanitäre Ueberwachung, und die ist jetzt vom Ministerium des Innern angeordnet worden. — (Im Nette erfroren.) Ein fast unglaub» licher Fall wird aus Wippach gemeldet: Im Dorfe Vu° danje ist ein neugeborenes Kind im Nette seiner Mutter erfroren. Da man anfangs ein Verbrechen vermuthete, wurde eine Commission entsendet, doch soll ärztlich festgestellt worden sein, dass der Tod des Kindes infolge Erfrierens eingetreten sei. — (Eine PetroleuM'Quelle?) Aus Graz wird telegraphiert: Hm Orte St. Georgen bei Wildon entdeckte der Wagnermeister Franz Habler, als er aus dem in seinem Keller befindlichen Brunnen Wasser schöpfen wollte, dass dasselbe grün gefärbt sei und nach Petroleum rieche. Die Flüssigkeil brannte hell und schön, wie raffiniertes Petroleum. Hadler glaubt, eine ergiebige Petroleum'Quelle entdeckt zu haben und suchte beim Nergamte um einen Freischurf an. Die Finanzbehörde Leitmitz leitete wegen Vorschreibung der Steuer die nöthigen Schritte ein. Professor Reiniher von der hiesigen Technik untersuchte dk Probe und fand, dass es reinstes Petroleum ist, reiner als das gewöhnlich raffi» nierte. Die Sache erregt großes Aufsehen. — (Laibacher V icycle-Cl ub.) Wir er« hallen folgende Zuschrift: Im gestrigen Berichte wurde durch ein unliebsames Uebersehen mitzutheilen vergessen, dass Herr A. C. Achtschin vor der Neuwahl erklärt hatte, eine Wiederwahl nicht annehmen zu können, was die Hauptversammlung mit lebhaftem Bedauern zur Kenntnis nahm und ihm einstimmig den Dank sür seine zielbewusste und sporterfolgreiche Leitung des Elubs aus» sprach. — (Dieb stahl und Veruntreuung.) Man berichtet uns unterm Gestrigen aus Agram: Vor dem hiesigen Gerichtshofe begann heute vormittags die Verhand« lung eines auf 14 Tage anberaumten Processes. Angeklagt sind des Verbrechens des Diebstahls, resp. der Theilnahme an demselben, der Veruntreuung und der Urkundenfälschung ? Personen aus der nächsten Umgebung des am 7. December 1888 in Karlowitz verstorbenen Patriarchen-Metropoliten der serbischen griechisch» orientalischen Kirche German Nngyelics, und zwar der Protosyncel Nilodem Lemajic. der Klostervorstand von Fenel Michael Stoja-novic, ferner Gymnasialprofesfor Dr. Milan Dimitrijfvic, gleichzeitig Präsident des Spar- und Vorschussvereines zu Karlowitz; weiter der Kammerdiener Oeorg Saviö, die Bedienten Mita Mihajlovic und Simon Rajacic, schließlich der Buchhalter Nikolaus Autonijevic. — lAus Steiermarl.) Der vorgestrige slei» rische Parteitag in Graz endete, wie leicht vorausgesehen werden konnte, mit der Hinausdrängung der gemäßigten Mitglieder aus der Parteileitung, welche nunmehr mit Deutsch-Nationalen von der Couleur Steinwenders beseht ist und die Tendenzen dieser Fraction in Steiermarl ver< treten wird. — (Herr Franz Carman,) k. und l. Regi-mentskaplan i. R,, ersucht uns, zu conslatieren, dass er nicht förmlich nach Haasberg übersiedelt sei, sondern sich nur vorübergehend dort aufhalte. — (Kroatische Hypothekenbank.) Man telegraphiert aus Budapest: Die Gründung der kroatischen Hypothekenbank, welche eine zeitlaog ruhte, hat wieder AcwaMät erlangt und dürfte nunmehr ba'.d zum Ab- Mu^r n.e!cma/u. Das Capital der muen Bank wird W^?/°^" ^"^" ^tragen und c« sind an dem baÄ"bech^!"°"^' Hypothekenbank sowie die Union- — (Gemeindewahl.) Bei der Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgemeinde Moräutsch im politischen Bezirke Littai wurden gewählt, und zwar zum Gemeindevorsteher der Grundbesitzer Franz Resnik, zu Gemeinderäthen die Grundbesitzer Franz Millavcic in Hl. Kreuz, Max Poterbin in Catezka Gora und Johann Korbar in Moräutsch. — (Heilung des Krebses.) Wie man dem «Pester Lloyd» aus Debreczin berichtet, hat der dortige Arzt Dr. Marcus Fay im Vereine der Aerzte und Pharmaceuten gestern einen Fall von geheiltem Krebs demonstriert und dazu einen instructive« Vortrag gehalten. Das Heilverfahren wurde in diesem Falle mittels Anilins bewerkstelligt. — (Ein Legat für den Thierschuh.) Die kürzlich in Graz im Alter von 59 Jahren verstorbene Oberstlieutenants-Witwe Maria Selliers dc Mo« zanville vermachte dem steiermärkischen Thierschlih-Vereine ein Legat von 10.000 fi. Der lebenslängliche Fruchtgenuss dieses Capitals gebürj einer Schwester der Verstorbenen. — (Postdebit . Gestaltung.) Das Mini sterium des Innern hat der in Belgrad erscheinenden Zeitschrift «Narodni Dnevnik» dm Postbebit für die im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder wieder gestattet. — (Be fitz Wechsel.) Wie uns aus Eilli berichtet wird, ist Bad Toftolschütz, drei Viertelstunden Fußweges vom Markte Schönstein entfernt, im Kaufswege an den Schallthaler Spar« und Creditoerein in Schönstein über» gegangen. Neueste Post. Briginal-Telegramme der „Laibacher Zeitung". Abbazia, 16. Februar. Das unter dem Protectorate der Kronprinzessin - Witwe Erzherzogin Stephanie und in ihrer sowie in Anwesenheit des Erzherzogs Otto und der Erzherzogin Maria Iosefa veranstaltete Fest in den Stefaniesälen zu Gunsten der Vollendung des Strandwegnetzes und der Mädchenschule verlief bei lebhafter Betheiligung der Curgäste und des Publicums mit sehr günstigem materiellen Erfolge. Ihre kaiserlichen Hoheiten wurden bei ihrem Erscheinen mit der Volkshymne und von allen Seiten ehrfurchtsvoll begrüßt. Budapest. 16. Februar. Die «Ungarische Post» meldet: Herr Er,.herzog Franz Ferdinand von Oester» reich-Este trifft Freitag hier ein und wird Samstag an dem Hofdiner theilnehmen. PariS, 16. Februar. Die Akademie der schönen Künste beauftragte den Secretär. den Dank der Aka. demie an den deutschen Kaiser für sein Schreiben anlässlich drs Todes Meissoniers gelangen zu lassen. Buenos Ayrcs, 16, Februar. Nachrichten aus Chile zufolge hat zwischen den Insurgenten und den Regie» rungstruppen bei Teraftaca ein bedeutender Kampf stattgefunden, in welchem die letzteren vollständig ge> schlagen wurden wären. Angelommene Fremde. Am 13. Februar. Hotel Stadt Wien. Müh, Braun. Fclbiuger, Rosenthal. Baum und Alttneder, Kaufleute, Wien. — Koscher, Agent, Linz. — Dr. Klimcl, Veldes. — Moritsch, Privatier, Villach. Hotel Elefant. Voith, Kausm.; Reiß. Brody und WyrluMi,, Reisende, und Beilcr, Wien, — Stern, Kaufn,.; General-major Kropatfchel und Müller, l. und l. Oberlieutenant. Graz. — Pollal, Reisender, und Sonnenschein, Prag, — Eislev. Großlanischa. — Innerebner, Reisender, Innsbruck, - Grill-, Watsch. Hotel Bairischer Hof. Karl Ernst, Commis. Cilli. Hotel Slidlxlhllliof. Dobeset und Reichart. Trieft. — Wihler. Reisender. Graz. — Schuhmann. Kaufmann, München. — Schmied. Bahnbeamter, Klein-Schwechat. — Strauß, Kaufn,., Frankfurt a. M. — Koblar, Privat, Eisuern. — Jung, Fabrikant, Klostergrab. Äm 14. Februar. Hotel Stadt WiM. Vurjad, Privatier, Berlin. — Löwy. Baum, Ilel, Luni, Schild, Sckwarz, Mahler. Wachsmann, Kaufleute, Wien. — Kanouch, Kaufmann. Prag. — ssiirdenen, l. k. Förster, Tarvis. — Wölsling, Grohlaschitz. -^ Deininger, Kaufmann, München. — Pauer, Forstbeamter, Wlafchim. — Haßlinger faimm Schwester; Anton, Sccretär, Graz. — Globocnil, k, l. Notar. Kramburg, — Cosulich v, Pccine, Gradiöla. — Seitm-r. Kaufmann, Prag. — Starsinar, Hutmacher, Kla< genfmt. Hotel Vaicrischer Hof. Berger, Privatier, Neumarltl. — Warz, Gouvernante, Wien. Gasthof Kaiser von Oesterreich. Schrey, Besitzer, Veldes. — Novat, Gältxer, und Juliana Novak, Idria. Am 15. Februar, Hotel (klefaut. Scheecler und Schmelz, Wien. — Kramer. Kfm Aoglar, — Hinmu'r, Re,f.. Brunn. ^.Hafi,^ Notariatscandidat' Gurkfeld. - Kruöic. Gymnaslal-Profkssor, Cilli. - Tewelcs Prag. - Pelschr. Kfm,. AlN'nmarlt. - Gstirner, Professor. Krumau. — Schwarzkopf. Ks,».. Vrotterode. — Reclücki. Kfm Fiumc. — Lichtenstri», Kaufm,. Berlin. - Kavcic. Bescher. Präwald. - Mssel, Dallwch, Hotel Stadt Wien. Sin.-». Rah, Popper. Pregrlhof. Notheuberg, Sinrl, Lilly und Fritf m>, Kaufleute; Humrlid und Taqliani, Wien. — Vnrlhard. Kaufn,., Warasdin. — Graf Monte- cucolli. Store bei Cilli. - ManM. Pettau. ~ Graf. Graz - Vorstcl. Rentier, f. Flau, uud Frau Borcharb, Berlin Hotel Vaierischcr Hos. Kra,c. Altenmarlt. — Mortallo nnd Micolini, Padua. Hotel SUdbahnhof. Lorsche, Kaufmann, Brod. Verstorbene. zF Den 13. Februar. Maria Kositek.. Ärbe't"^ zj 31 I,. Floriansstasse 33, Bronchitis. - M<«'° ^ webels-Gattin, 31 I.. Kasernplatz 4, LungentubettM^zi»? Den 14. Februar. Anton Pogatar, 0"l" Chröngass/ 11, Meningitis. e.ali«b,, ^ >il, n, > l' n. ! lv, ^ Weizen pr. Hellolit. 6 65 6 69 Butter ,,r. Kilo > ^ z W r„ . 5<2s) 5)^36'Eier pr. Stück ' ^ s, '^'r,!k . 4,76 4 80^ Milch pr. Liter - - ^ ^ Hafer . 3 25 3^15 Rindfieisch pr, "'^ ^ valbsru.1,1 . -------5 20'ttalbsleifch ' ^5^ Heiden . 5 29 5 61^ ZchweincssM ' ,.^ Hn'se . 5 4 56^Schi>psenslclfch ' ^ Kukuruz . 5 20 5 58 Hahndel pr. StU^ ^,,,,. Erdäpfel 100 Kül, 2 50-!—!Tauben ' isl> Linsen pr. Helwli! 10_______Heu pr. M.« ^^, Erbsen » 18-----------Stroh » > > Fijolen . 7-------," Holz. lM-teö, .p^ 7>. Rindsschmalz Kilo — 90 —! - Klas'^ ^.! Zchweineschmalz» —68—,- —weiches, ' ^^ Speck, frisch, . . 54 -! Wein,roth.,ll"^"' ^' —- geraucherl » ..54 _^__ — weiher. '^^^»-^ Lottoziehilngcn vom l4. Februal' Wien: 27 58 43 4? ^ . Graz: 48 85 25 ^>^ --------------------------"——^-—^""7"WbaH> Meteorologische Vel,bl,chtmlstcn^m^< "^^,H__!^^! _____„ ^tec , 7 U7Mg 747 2 -16 2 NW. schwach < ^ Dalllsagllllg. ^,^^ W Ich fühle mich verpflichtet, sowohl l ^ü" - M liche Theilnahme als für die zahlr"^ ^.1, ^ W beim Leichenbegängnisse und die «"'U gc>^ M lässlich des Hinscheiden« meines 'NN'U' M Gatten, des hochgeborenen Herrn . > Toussnint Wttel von Mt"' W meinen tief gefühlteslen Dank au.'z"sp" .^^si^' ! > Antoinette Edle W Für die bewiesene liebevolle «->, ^ dem Hinscheiden der Frau V Antonia PoUa^ ^ W wie auch sür die Netheiligung an,^^^" D begängnisfe und für die schon"' "" ^ »' W wir allen Verwandten, Freund" , .,K< >, W unseren vollsten Danl, . ,^l,liet>l" ^ > Die .m-emde» H«^^ -----------¦-----^w\ Lsfil V naäera založništvu je ^ ^. | 1 drugi, pomnožei» j p Poezije S. worf t 1 Ig. v. Kleinmayr 8 » J p toJlgotrtnSca T WM -^^ 297 Course an der Wiener Börse vom 16. Februar 1891. N^ bem oM^n Cours«««« ^«N»,.«>'5'uzpz ^itt«?'""^^^. W«0 97-4« ^ Gelb Ware Grundtntl.-Gbligationkn (für 1W fl. CM,), 5"/„ gllllzischc...... 1«4-5l, 10475 5"/^ mährische...... --'— -"' — 5^ Krai» und Küstenland , , —'— —'-^ 5"/> nlederostorrcichischc , . . 109 — 110'— 5°/,. stcirische...... —'— —'— 5"/„ lroatlsche und slavonische , 104-25 l«4b0 5°/„ siebenbürüischr , . . . —— — — 5°/., Temcser Vanat . . . , —— —'— 5"/„ ungarische...... »I'^N 9^-70 Andere öffentl. Anlehen. DllNlluReg-üose 5>"/„ 1/,"/u, - , I00g>) 101-bU dto. dto. 4°/^ , . , 97-40 97-80 bta. Präm.-Lchnloveischr. 3°/a —-— —-'- Oest, Hlipothelenbanl loj, b0°/„ 100 50 -- 0est,ung, Ban! vcrl, 4>/2°/u > 101-10150 dcttu » 4«/„ , , 9970 1001b betto 50jähr, . 4°/« , , 99-70 10015 PriorilätL'Gbliglltionen (für 100 fl,), Fcrbinands'Nordblll», Em, 1386 100 — 10080 Gallzische Karl'Ludwig-Aahn «m, 1881 2!X1 fl, 2, 4»/»"/» ' 99-«0 10020 Gtlb Ware Oesterr, Norbwestbahn . . . 10L-üli 107-25 Staatsbahn....... 191-75 198-50 Südbahn k I"/«..... 153-5« 1545« K b°/,..... 118- 119 — Ung.-gattz. Nahn..... 10250 103-10 Diverse Lose (per Stück), kreditlose 10» fl...... 183 — 183-5«» Clary-Los? 40 st...... 5«— 57 — 4°/„ DunllU'Dampssch, 100 ft, , 125 — 120 - llaibacher Präm.'Änleh. 20 fi, 2150 2225 Ofener Uose 40 fi..... 5775 5«?5 Plllffy llose 40 fl...... 55 75 5625 Rothen Kreuz, öst. Gej, v,, 10 fl, 1880 1»-^0 Rudolph Lose 10 fl..... 2«'-50 21-50 SalmLuse 4a fl...... 59-50 00-50 St,'Ge»ois Luse 40 fl, , , . «1-50 «250 Wllldstein Luse 20 fl, , , , 3750 3850 Windi'ch Vrätz.Luse 20 st, . , 4850 4950 Gew,'Sch, d, 3"/u Präni,'Echll!d> verschr, brr Vudenrreditanstalt 27— »9 — Sank-gelten (per Stück). Unglosst. Banl 200 fl, 60°/,. E, , 1N8-20 16870 Bankverein, Wiener, 100 ft. . 11860 11920 Äbcr.'Anst, öst,, 200 st, S.40"/„ 345b0 347- Erbt.-Anst. f. Hand. u, 0.1L0 st. 30350 310 — «reditbaiil, Nll^ung , 200 fl, . 34425 344 75 Depositenbanl, Nllg., 200 st. . 20L-75 207-75 Tscompte Ges,, Ndrüst., 500 fl. 020 — 630 — Virll' u. Lassend,. Wlen« »aofl. »1150 ÄI4-— New > Ware Hhpllthelenb., öst. 2N0fl. 25°/o 248 30 Nerlchr«banl, Nllg., 140 , , 159— 1t>0 — Artien von Transport» Unternehmungen. (per Stück). Albrecht Vahn 200 fl. Silber , 8575 »6-25 «lföld ssiunian. Vahn 300 fi. S. 20^ — 202 25 Vöhm, Nordbahn 150 fl. , , 201 — 202 — » Westoahn 200 fl, . , , 338— 3^0 — Vuschtiehradcr rcrmühl»,Pllpi?rf.u.V.-, 132'— 134 — Trifailer KohleiNo, Ges. 7« fl. . 15250 153 — Wafftns.-V,,Oest,i!iWien10Nfi. 482'— 4^9 — WalMN'Leihllnst,, Nlla. in Pest 80 st......... »9-75 »0 50 Wr, Vaugesellschaft 100 fl. . . 74l»0 752b Wienerberaer gie^el'NeticN'Hel. 19U- --193 — Devisen. Deutsche Plähe......5« 10 ü«»5 London........11435 114«0 Pari».........««2. 45 37, Valuten. Ducaten........ 5 43 544 20 Franci-Stücke..... »o», 80». Deutsche Neichsbanlnolen . . 56-iü b«-u5 Papier'Rubtl...... 1337. 134 Italienisch« Vanlnoten (10« 2,) 44« 44-95 ^ottz^^ ^"l<2uf allvl- im coul-8blatte notieren s37g """ Valutvn kmpsikdk 8icd bestens äie Wecliselstulje to Bauklianses Scleltaier & ScMtera WIEIV, I., Kärntnerstraase SO. UmMatt zur taiLaclier Zeitung M. 38. Dienstag den N.Fcbum 1891. '"^T^— __ S"1* A! 5?rte*4SS" 29- October AU- »ebtuar 1891. ^JS^- št'17a S^la^W"6 z ozirom na ^ 5^b**w LX uradnem St^Ä 5a iaaa ioer bl *»«u ^^^^^j^DruvarJa 1891. (554) 3-3 1.1576. Ooncurs. Von den mit Erlass des l. l. Ministeriums des Innern vom 30. Juni 1881, Z, 4597, zur Erziclung eines ergiebigen Nachwuchses von tüchtig ssebildeten Thierärzten creierten zehn Staatsstipcnbien im Iahresbetragc von je 300 st. filr Schiller des dreijährigen thierärztlichcn Curses am l. l. Thierarznei.Institute in Wien, deren Genuss bei gutem ssortgange und sonstigem Wohlverhalten bis zur Vollendung der Studien dauert, sind vier Stipendien erledigt, und erfolgt die Wiederuerleihung derselben durch das l. t. Ministerium für Cultus und Unterricht im Ein-vernehmen mit dem l. l. Ministerium des Innern. Bewerber um diese Stipendien, welche aus den Kronländern Steiermark, Salzburg, Kärn-ten, Krain, Küstenland, Dalmatien und Tirol gebürtig sind, haben ihre mit dem Geburts» und Impsungsscheine, dem Mittellosigleitszeugnisse, ferner dein Nachweise der mit gutem Erfolge zurückgelegten sechsten Classe eines öffentlichen Gymnasiums oder einer öffentlichen Realschule, beziehungsweise mit dem Zeugnisse über das mit gutem Erfolge znrüclgelegte erste Semester des ersten, zweiten oder dritten Jahrganges der thier^ ärztlichen Studien am k. l. Thierarznei-Institute in Wien belegten Gesuche bis längstens 15. März 1891 bei dem t. k. Ministerium für Cultus und Unter, richt einzureichen. Dies wird zufolge Erlasfes des hohen k. k. Ministeriums für Cultus und Unterricht vom 27. Jänner 1891, g. 985, hiemit zur allgemein neu Kenntnis gebracht. K. l. Landesregierung. Laibach am 6. ssebruar 1891. Der t. l. Landespräsident: Winkler in. p. (5s6) 3-2 Nr. 2790. Kundmachung. Postexpedientenstelle bei dem t. t. Postamtc in St. Veit bei Laibach, Bezirkshauptmannschast Umgebung Laibach, gegen Dienstvertrag und Caution von 200 st., Iahresbestalluna, 200 st., Amtspauschale 60 st. und jährlich 819 st. an Notenpaufchale für die Unterhaltung der täg» lich dreimaligen Votengänge von St. Veit zum Bahnhofe in Vizmarje. Gesuche sind binnen zwei Wochen bei der Post« und Telegraphenbirection in Trieft einzubringen. Trieft am 6. Februar 1691. K. l. Post- und Telegra^hen-Direction. (587) 3—» I. 2014. Erledigte SteuereXeculors-Stelle. Für die l. l. Steuerämter in Krain wird ein Steuerexecutor aufgenommen. Bewerber um diesen Posten haben ihre Gesuche unter Nachwcisung der österreichischen Staatsbürgerschaft, des Alters, der körperlichen Rüstigkeit und eines unbescholtenen Vorlebens binnen 14 Tagen im Wege der betreffenden Politi« schen Behörde bei der l. k. Finanzdirection in Laiback einzubringen. Auf Bewerber, welche im Verbände der l. l. Gendarmerie, der Civilsicherheitswache oder der Finanzwache gestanden und eine tadellose Dienstleistung nachzuweisen vermögen, wird besonders Nilclsichl genommen. K. l. Finanz-Directilln. Laibach am 7. Februar 1891. (663) 3—2 Z. 90 V. Sch. R. Ooncms- Ausschreibung. An der dreiclassigcn Volksschule in Outen» feld wird die dritte Lehrstelle mit dem Jahres-gehalte von 400 st. und dem Genusse der Na-turalwohuung zur definitiven, eventuell provi-sorischen Besetzung ausgeschrieben. Gehörig instruierte Gesuche sind bis zum 5. März 1691 im vorgeschriebenen Wege Hieramts einzubringen. K. k. Bezirksschulrat!) Eottschee, am 5. Februar 1891. Der Vorsitzende: Thomann m. p. (623) 3-2 Nr. 2843. Kundmachung. Postexpedientenstelle bei bem l. k. Postamte in Nadna, Bezirlshauptmannschaft Gnrkfeld, gegen Dienstvertrag und Caution von 200 fl,, Iahresbestalluug 200 fl., Amtspauschale 60 fl., dann das Botenpaufchale für die Unterhaltung der täglich zweimaligen Fuhbotengänge von Radna zum Bahnhose in Lichtemvald jährlicher 200 fl. und das Pauschale für die tägliche Boten-fahrt zwischen Nafsenfuß und Lichtenwald-Vahn-hof per 950 fl. Gesuche sind binnen zwei Wochen bei der Post» und Telegraphen-Direction in Trieft einzubringen. Trieft am 7. Februar 1891. K. l. Post- und TtltMpheu'Directton. UnZeigeblalt. ~-------------. Ä. tltt <> -< Nr. 8548. d^'^b^"bi°tun». sew Hs.-Nr. 10. Einlage Zahl 21 der Catastralgemeinde Nadanjeselo stattfinden. K. k. Bezirksgericht Adelsberg, am 2. December 1890. (659) 3—1 Nr. 1036. Curatorsbestellung. Dem in Amerika befindlichen Mathias Hotlljc von Midendorf Nr. 9 werden der diesgerichtliche executive Pfandrechts Ein« verleibunaMscheid vom 21. November 1890, Z. 9011, sowie die weitern Erledigungen in der Execntionssache ob der Forderung des Miha Znpancic von Griblje Nr. 93 per 100 fl. j. A. zu Handen des Curators »6 aetum Strfan Zlipancic von Tschernrmbl zugestellt. K. k. Bezirksgericht Tschernembl. am 14. Februar 1891. (661) 3—1 Nr. 676. Zweite exec. Feilbietung. Am 27. Februar 1891 um 10 Uhr vonniltaqs wird Hiergerichts die zweite executive Feilliietung der Realität des Franz Bizjat von Grobse Ein» läge Zahl 63 der Catastralgemeinde Ra» kltnik stattfinden. K. l. Bezirksgericht Adelsberg, am 27. Jänner 1891. (542) 3-3 St. 663. Oklic. Od c. kr. okrajnega sodiäöa ¡ Lo-gatci se javlja, da se je vsled prošnje Petra Hladnika iz Cèrkovske Vasi, dovolila izvršilna prodaja sodno na 7278 gold, cenjenega nepremakljivega, Matevžu Nagod6tu iz Ravnika laslnega posesfva, vložna št. 12zemljiÄke knjige katastralne obèine Ravnik po pred-loženih pogojih, ter se za njo odredita dva r6ka, in sicer prvi na dan 7. marca in drugi na dan 9. aprila 1891. 1., vsakikrat ob 11. uri dopoludne pri tem sodiisii s pristavkom, da se bode to posestvo pri prvem röku samo za ali nad cenjeno vrednostjo, pri drugem pa tudi pod njo oddalo. Pogoji in izpisek iz zemljiške knjige ostanejo pri sodišèi na upogled. C. kr. okrajno sodiöce v Logatci dne 21. januvarja 1891.