Ireitag, den 2. Aeöruar 187Z. Xl. Jahrgang. Di« ,.M»rburger g«ilung» -rfch-in, j-d-i, Smoita»^ u"d Sreiwg. P»>s- - «iir M.,rbmg! „aiiWhrig g h-lbjädri» 3 viert-ljäli-ig 1 fl. so kr: für z»fte0uni> IN« Hau» monatlich I« kr. — mit Postversendung: ganzjährig S halbjährig 4 oicrtcljährig 2 sl> Insertionsgebiihr S kr. pr. Zeile. ^ Sechs Hutden, zwölf und einen halöen Kreuzer monatlich! Marburg, l. Februar. ScchS Gulden, zwölf und ein halber Kreuzer monatlich l — ist der j^anze Rul)e^chalt. welchen dkt themaligc Lehrer von Stuveniß aus dem Fonde der Normalschulen bezieht, und dieser Mann ist achtzig Jahre alt und hat einundsünfzig Jahre seines trübseligen Lebens der Menschenbildung geopfert! ' Sechs Gulden, zivölf und einen halben Kreuzer monatlich! das ist rin stolzes Wort, ist ein AuSrusSzeichen, wie unsere stkder noch keines geschrieben! Und ivie gewissenhast wird da ver« fahren und bis auf einen halben Kreuzer die Leistung bemessen! Sollet eS nachmachen, Ihr draußen jenseitS der schwarzgrlben Pfühle l Der Marburftkr Lehrerverein hat für den Augenblick sein Möglichstes gelhan für den dar» benden AmtSgenossen ,im wohlverdienten Ruhestande" — hat auch an drn Landesschulrath sich gewandt, um lveitere Hilfe zu erwirken. Diese Hilfe kann wochenlang ausbleiben und wird sicher nicht in ausreichendem Maße geboten. Wie die Mitglieder des LehrerVereinS, so wenden darum auch «vir uns an das Ehrgefühl aller Freisinnigen, an daS Pflichtbetvußtsein derselben. Heute gilt eS, eine Gesammtschuld dcs Volkes mitzutUgen — gilt iS. nachzuholen, was Staat und Gemeinde unterlassen. Bei jeder Gelegenheit — in Liedern und in Worten — haben tvir der Schule unsere Huldi-ftnng dargebracht. Lassen wir heute die Tliat folgen als Menschen; stehen wir als Nenossen der großen, freisinnigen Partei nun ein für die Lelire derselben — für die Schule und für Jeden, welchen sie treu gepflegt, zumal für Jenen, zu dessen Gunsten wir heute mit unserer Klasse vor die Oeffentlichkeit getreten. Zeigen wir unseren Gegnern, daß wir auch auf diesem Felcic sie zu schlagen wlssen! ina ilöer AranKreich. Im Vorigen Jahre ivar eine Gesandtschaft aus China bei Tliiers erschienen, um wegen der Ermordung französischer Missionäre Geliugthuuns^ anzubieten. Ein Mitglied dieser Gesizndtschaft soll einem Freunde in Pecking seine Anschauungen über Frankreich mitgetheilt haben und bringt nun die „Morning-Post" eine getreue Uebersetzung des Briefes mit der Bemerkung, daß derselbe lm besten Französisch abgefaßt gewesen. Der barbarische Staatsmann aus China schreibt über das gesittete Frankreich: „Sithe zum Herrn der Jahrtausende aus und in unsere lzeilig-n Bücher und freue dich, daß du nicht in Frankreich geboren warst. Wir kamen, ivie D.u iveiht, l)ier in Frankreich an. um dem Bedauern dcs Himmcls-Sohnes üb?r die Tientsin-MelZclei Ausdruck zu sieben, tvelche aus den unmorallschcu Bestrebung.'n der Missionäre eineS VolkcS entstanden. daS die Ne-ligion rincs Teufels kullivirt und uns von der Moral unseres «göttlichen Konfuzius abwendig machen will. Unsere ..vier Bücher" bcrichten nichts aus der Geschichte der Menschheit. lvaS sich mit der großen Satire Vergleichen ließe, die unsere Mission zu erfüllen hüt. Wir kamen, um unser Bedauern über den Mord einzelner Männer auSzuspiechen, die un-ausgefordert zu Uns kamen, unfern Glauben zu schmälzen und ivaS fanden wir hier? Seit der Gründung deS Christenthums haben die Kriege nie aufgehört, aber in dem Maße, wie die bar-b.irische Zivilisation zunimmt, mehren sich diese blutigen Konflikte in verheerender Größe. Ihre „Wissenschaft" ist jeßt in der Hauptsache auf die Mittel gerichtet, um daS menschliche Leben im großartig,sten Maßst'ibe zu zerstören. Der ^größte Triumph der europäischen Wissenschaft besteht darin, eine halbe Million Menschen einer andern halben Million gegenüber zu stellen alle mit tödtlichen Feuerwaffen veifehen, welche die betrogene, bunt gekleidete Menge auf beiden Seitelt nlkderinacht. olzne daß der einzelne Gelegenheit hat, seinen persönlichen kriegerischen Muth zu bethätlgen. Wir kamen hier an. als die Franzofen, die immer Mit irgend Jemand Kriei> führen müssen,' in Deutichland eingerückt ivaren und nun zurückgetrieben tvurden. Niemand kann Dir sagen, iveßhalb sie über Deutschland herfielen, alS sie aber schlecht d.^bei fuhren, fagte ein jeder Staatsmann. Soldat und Politiker, daß er g e-gen den Krieg geivcsen. Vom großen Kaiser Napoleon herall biS auf die alte» Senatoren nrid Abgeordneten, die den Krieg mit Jubel be-tnüßten, verwünschte ihn jeder. Wenn wir nicht die Ritterlichkeit der großen französischen Nation zu würdigen ivüßten. müßten tvlr glauben, daß die ganze Welt gelogen Halle. Uebrigenö hat ihre Zivilisation sie nicht blos in endlose Kriege gestürzt; nein, »vir fanden die Franzosen, nachdem sie die Deutschen nicht mit Eifolg bekritlien konnten, sich unter einander ierfteischen. Die P.^riser revoltirttn. die Re^gie-rungS'Trnppen belal^erten Paris. 5?ie Pariser erulordcten vann ihre eii^enen Prirs<''.r, sie führten ein Tiextsiil Gernetzel unter sia, ^uf. Noch Aenttleto«. Hin Deutscher. Von G. kuppius. (Fortseßung). Reichardt konnte die Aufregung, ivelche ihn überkommen gehabt, verstehen. Dennoch trieb jetzt die Erinnerung feinen Puls nicht um einen Schlag vascher. Und als er endlich einschlief, waren eS Margaret'S blaue Au^en, die zuletzt noch vor ihm standen, er wußte nicht, wann, noch wie sie gekommen. Als er am andern Morgen zeitig nach dem Frühstück hinabging, nahm er sich vor, in möglichster Schnelle die Entscheidung seines nächsten Schicksals herbeizuführen. Er war nicht in der Lage, lange den Badegast zu spielen. Als er aber die Offize des Hotels betrat, reichte ihm der Buchhalter einen sorgfältig geschlossenen Brief über das Schreibepult. Reichardt los etivaS überrascht seine korrekte Adresse in seinen Schriftzügen. und mit einer halben Ahnung von der Person deS Absenders zog er sich nach einem Fenster zurück, dort das Couvert öffnend. Eine Banknote von hundeit Dollars fiel in seine Hand, als er die Zuschrift entfaltete, und mit sonderbar gemischten Gefühlen las er : „Max Reichardt, Csq. Jetzt ist doch lvenigstens möglich, Ihnen einige Zeilen zugehen zu lassen. Sie sehen, ich kann bereits Ihren Namen richtig schreiben und iverdc ihn auch bald aussprechen lernen. Martha-ret hat mir versprochen, ihn mir jeden Tag zwei Dutzend Bkal vorzusagen. Eitel brauchen Sie indessen Nicht darauf zu »Verden, denn es ist nur die Nothwendi^tkeit, ivelche die Maßregel veranlaßt. Da es verabredet ist. d.iß ich mit Marga-ret Uiid ihrem Vater einen längeren Ausslut.i unternehme. um dann in Neiv-Nork mit meinem Vater» der sich bereits dort befindet, zusammen-zutreffen, so werden wir uns in der ersten Zeit nicht wiedersehen, und da Ihnen das langiveilige Saratoga jetzt kaum viel bieten kann, so nehme ich jetzt Ihr Versprechen, meinem Rathe zu folgen, in Anspruch. Untenstehend finden Sie die genaue Bezeichnung nnserer Tennefsee - Heimath, welche Sie auch zu d..' Ihrigen machen follen, mit dcr Angabe deS WegeS. den Sie am besten wählen, und da ich mir denken kann, daß Ihr heutiges Nigger-Debüt nicht stattgefunden hätte. »Venn Sie Uebeifluß an Mitteln besaßen, so lege ich Ihnen das Reisegeld bei. das ich Mir, sobald Jlire Existenz gesichert ist, an der betreffenoen Stelle zurückerstatten lassen iverde. Sie nehmen also nichts von Mir geliehen, sondern ich mache den Vorschuß sür Leute, die mir dadurch auf's Aeußerste verbunden sein werden, und Ihr Zart-gefüllt oder Stolz hat lvenigstens NichtS mit mir zu thun. Sobald Sie in unserm Städtchen ankommen, fragen Sie nach Rev. Mr. EtliS, dem Prediger der Episkopalkirche. Unsere schölie neue Orgel ist bereits zwei Monate sertig. noch immer ist kein Organist da. und Jeder pfufizt darauf lzerum, der ein Bischen Piano klimpern k^rnn. Ebenso ist eö Jammer um unser Chor, und ivenn die Methodisten nicht noch nm die Hälfte schlechter sängen, hätten ivir unS schon längst schämen müssen. Ich habe soeben an Mr. ElliS geschrieben. und da Sie sich d,i^ Ordnung Ihrer Angelegenheiten lzalber doch tvolzl noch einen oder zivei Tage in New-Aork aufzulialten hab^n, so tverden Sie jedenfalls erst nach Ankunft meines Briefes bei ihm eintreffen. Wegen Ihres Gehalts, das von der Gemeinde bestritlen tverden muß, ntväh-nen Sie nichis. das macht sich Alles besser, lvenn ich selbst wieder da bin, aber beginnen Sie gleich und zeigen Sie den Menschen, ivat Sie könuen. nicht genug: Wie die Franzosen, die Soldatß deS Abb«. Roman von Levin Schücking. (Fortsetzung.) — Aus Natur und Leben. — Chronik der Gegenwart. Von O. MyliuS. — Offene Korrespondenz. Rüthsel. —^ Bilder-Rättzsel. — AustÜsungen des Arithmogryphs, des RäthselS und Palindroms, sowie der Bilder-Räthsel in Nr. 14, 15. l6. Illustrationen: Professor BrunS. Nach einer Photographie gezeichnet von C. Kolb. — Die Eröffnung deS italienischen Parlaments zu Rom durch König Viktor Emanuel. — Skizzen auS Persien. — Die Familie deS Prinzen von Wales. — Der königliche Kirchenstuhl in der Kirche zu Sandringham. — Ansicht von Sandringham-Hall von der Südwest-Seite. — Humoristisches: Der Tabak und seine Freunde. Originalskizze von A. v. Fischern. Eingesandt. Herrn St.-Eh. Franz l Dieses ist noch nicht die Fortsetzung zu meinem Eiiig-sandt vom 26. Jänner. Laut Ihrer Rechlfertigung über mein Ein-l^esnndt ivollcn Sie tzehaupten, rnir seien am 4. November in Gegenivart des Herrn V. B. Luckas 2 fl. 6. kr. (jedoch nicht Subst.-Gcbühr, sondern Prämie) rililig ausbezahlt wort'en. A1!ir ist daS einerlei. Substit.-Gebühr oder Prämie — eS ist doch Geld. — Nun muß ich jedoch dagegen leider entschieden Protestiren. Obwohl ich in der Lage bin, Sie jede Aünute zu überlveisen. so stelle ich an Sie die Frag»^, um Allem die Krone aufzusetzen. — wer Mir in Gegenivart deS Herrn Luckas diese Prämie am 4. November ausbezahlt lieit? Ich erftlie aus Ihrem Eingesandt dessen Natnen nicht, und ziveiste daher sehr an der Existenz dieser mir unbekannten, in der Luft befindlichen Persönlichkeit. — Pane Novack ist eS nicht, da selber schon längere Zeit diese soivie andere Gelder nicht melir ausbezahlt! — bedaure sehr, wenn Sie sich sür Weiteres nicht besser vcrll^eidigen können, als bei dieser Angeleger»heit. — Ueber Ihre ironische Bemerkung, mir seien bis zu meiner Entlassung alle Gebühren ausbezahlt lvoidcn. bemerke ichJhnen nur, daß Sie mich nicht aufnahmen und auch Nicht entlassen haben, sondtrl». nachdem ich und Demmer dienstlich zum Wortwechsel kamen, er mich sehr unsanft an^^riff, da!,ei jedoch etlvaS gewaltig eingegangen ist..— ivurde uns beiden ob grolier Verletzung gegen das Dekorltm, unter Ihrer sür mich besondern Protektion (AuSsi'ihrung kommt später) von derDircklion l.4lägig gekilndet. und zivar seien uns die Gebü^iren bis 1. Feb. gauz auszubezahlen, ivenn lvir auch keinen Dienst mehr leisten und selbst gleich austreten würden, lvas ich lhat. um mein abgefordelleS Zeugniß, welches ichJedermann zeigen kann, so recht zweckdienlich vertuenden zu können; denn Sie tvissen. waS ich Ihn»-« schon lange gesagt und was in dem Brief zu Ihrem Nainen^seste gestanden. ES kommt mir vor, von mir klug gewesen zu sein, mich sür alle Fälle vorzubereiten, um nicht auf-zusi^en; sür dieStnal kann es Ihnen fehlschlagen, luie noch Niemals. Dies Alles ist erst die Einrede. daS Wahre kommt erst, wir tieide tverden tniteinander noch Viel zu thun haben. Lud. Gapp. LeHte Post. Der LandtagSbeschluß, betreffend die Auflassung der LandeS-!siii0etanstalt in Graz, ist vom Kaiser genehmigt worden. Die Berathungen in per Unterabtheilung des Verfaft'ungHausscbusseS über die galizische Frage sollen wieder eine ungiinstigere Wendung genommen haben. Alma F» 21. Warum noch immer keine Antwort auf mein Schreiben? (121 I. Edler v. S. »i.... s« Ivvo vuoatsu ettelctiv in Kold. Diöss I^ottsiis siitkAt sussercism 1'rek-fsr von 200, 200, l00,100 Vuvsion, 400 8iIIiei--guläen, 3 original-lZi'eiiitlose und viele Äuclsro Aunst- und Werth - gegenstände, Zusammen Z0VK Iresser im ^erllie von ll. 6V.0W. Die ^ieliuQA erfolgt selioii VT, W^I>i^uar RS7T Kü.ui'ei' von I^osen ertialtei» 1 I^os grllti 8. Bei fleneij^teii anSwärtit^cn Aufträgen wird um ge-fällige Einsendttlit^ deS Betr^igeS. sowie um Beijchließung von 30 kr. für Zusendung der Liste seinerzeit ersucht. Wechselstube der k. k. pr. Wiener-Handelsbank, vormals 13, Wls»T, A3. Diese Lose, solvie auch die beliebten luvs» drnokvr l.oso und Itatvnsvliv»i»o sind zu beziehen durch: ,?«I> KvI»HG«NN ii2 Asarizurg. 73 (^esedätts > aolirielit. Ich mäche dem ?. I. Publikum höflichst bekannt, daß ich das Fleischhauer-Geschäft in der Magdalena-Vorstadt wieder in eigene Regie übernommen habe und stets bemüht sein werde, meine verehrten Kunden bestens zufrieden zu stellen. Um i^ütigen Zuspruch bitter 99 Ai)olf Fritz. I vanl<8agung. « M k'ür <^io au^rielitißse dis » I zadlrsicdk Ls^Ivituvx clein I^eiotievlzv- » W ßsnKQisss ullsorsr unver^esslietieii l'ooktei', W S rsLp. Lekwestsr A D Alario Bettler > W t^prevlisii allen I^reundsQ und Lslcanntsn cisn W > innixstsQ Danic k^us I > 115 Viv trnuerncken tlintvrbliel»envn. I Biehverkauf. Die Berlvaltung Burg Schleinitz verkauft ivegen Verminderung des ViehstandeS so-gleich 1 Paar Wirthschaftspferde, 5 Stück tra-gende, schwere Kühe, für die Milchlvirthschaft passend, dann 1 Jahre alten Stier (Landschlag) und 2 Stück junge Esel. 106 Anfrage bei der Verwaltung. Stadt-Theater in Marburg. Sonnlag den 4. Februar: lXvbkI - ^^la^kenfost bei festlicher Beleuchtung. Ganz neues Arrangement Entree öO kr. — Abends lin der Kassa 70 kr. VM^ Cintrittskarlen und Masken können jchon heute bestellt werden. ! Laut Zeugniß deS Herrn Professor Oppolzer.' Reetor magnif. und Professor an der k. k. Klinik in Wien, ist das von Dr. I. G. 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November 1871 verstorbenen RealitätenbesilzerS Johann Ratliey gel)örige Realität. Fas)rnisse und Weine mittelst freiwilliger öffentlicher Lizitation veränßert werden: 1. »IN nnd nötl)igenfalls fortsehnngöweise <>. 1872 die in GamS gelegene be- l)au!le Realität llrb.-Nr. 335 sü Faal. bestehend ans 5 Joch 563 Qdrt.-Älafter Flächenmaß, den Wohn» und Wirth-schasto-Gebäuden Än.-Nr. im Dorse GamS im gerichtlichen Schäj^' zugleich AuörufungSprcise von 3977 fl. 55 kr., sowie die b^i derselben befindlicheil Fal)rnisse. Ein-richtnng, Wäsche. Anl)e, Lchweine. Wl'Ivä. 0r. «I»«!««. S Wlcn> Stadt, Kurrentgasse Nr> 12. s Tiigliche Ordination vl>n 11 — 4 Al)r. » Auch wird durch Korrespondenz behandelt und « werden die Medikamente besorgt. (Ohne Post-k Nachnahme.) 698 g Ketljflliehandlilng 1 geheimer Krankheiten! I l^veSZSairv/ Justruktiouen für Selbstbehandlung deSTrip-v perS ohne weitere ärztliche Hilfe; zu beziehen von a der Ordinationö-Anstalt deS vr. IKI»en», A Mitglied der Wr. ined. 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