Laibacher Zeitung. ^ 84. Samstag am KH. April «8H» Die „Laibacher Zeitung" erscheint, mit Ailsilahme der Son»- nnb Feiertage, täglich, uuo foilct sa»»»t be» Veilagkn i >» Co», v loir ganzjährig N ^.. halbjähri.z 5 si. Zft fr mit Krcuzl' ZilssiMmg ins Ha,is find Hal l'j äh r i g 3U lr. ,»cl,r zu entricht.!!. M it d rr ^ost vo'rto-frei ganzjährig, unter Krenzbauv und gedruckter Adresse 15 ff., halbjährig 7 st. 3tt kr. — In scrationsgebül» r für eine Sraltnl^ile ooer dn» Naun» ^rseibeü, für einmalige Mmchaltimg 3 fr., für zweimalig, i fr., für drcimaligc 5 fr. E. W. Inserate bis 12 Zeilen losten 1 ff. ffir 3 Was. 5N f,. fiir 2 Mal unb 4-ft lr. fi,r l Mal linz»schal schließung vom li, April d. I., am Stuhlweißen burger bischöflichen Domcapitel zum Domleclor den Domcantor Emerich Farkas, zum Domcantor den Cathedral.Erzdechant Georg Mauercr, zum Ca thrdral- Erzdechant den Ofner Erzdcchant Iqnaz Krizsizny, endlich zum Dfner Erzdechant dcn s^n-nln>!«^l» ««„ill,- pels für Protocolle in Streitsachen, deren Werth 50 st. nicht übersteigt. Nr. 78. Den Erlaß des Ministeriums für Landes, cultur und Bergwesen vom 28. März >85l, über die Behandlung der Gesuche um Ausfolgung der sogenannten SprenMilver.Certificate für den Bergbaubetrieb und ihre Stämpclpflichtigkcit. Nr. 79. Den Erlaß des Finanzministeriums vom 2. April 1851, über die Behandlung der am l. April l85l in der Serie l62 verlosten Hof, kammer-Obligalionen. Eben daselbst wurde heute ausgegeben und ver« sendet, das s:iv. Stück switches am 8. August 1850 vorläufig in der deutschen Allein-, sowie ii, ter polnisch» deutschen Doppelausgabe erschienen war und die Nummer 32l enthält) in den übrigen acht Dop-Pelausgaben; das dXV. Stück (welches am 27. August 1850 in der deutschen Allein, und in der italienisch- und croa-tisch-oculschen, am 3l. März ,«5, in der slove. nisch-, polnisch-, magyarisch.-und böhmisch deutschen Doppelausgabe erschienen war (und die Nummer 334 enthalt) in der romanisch deutschen Doppcl.-ausgäbe; das «ÜXXXV. Stück (welches am l6. October I850 in der deutschen Allein-, und in der serbisch-und croa-tisch'deutschcn Doppelausgabe erschienen war und die Z. 382 enthalt) in der italienisch- und stove-nisch.-deutschen Doppelausgabe; das 5XXXVI. Stück (welches am l6. October I850 in der deutschen Alllin-, am 30. desselben Monates in der polnisch-, ruthenisch» und romanisch deutschen, am 12. Februar in der böhmisch-, slovenisch-, troatifch deutschen, am 29. März in der magya lisch.deutschen Doppclausgade erschienen war und die Nummer 383 enthält) in der italienisch, und serbisch deutschen Doppelausgabe. — Der Inhalt diejer Stücke wurde bereits bei der ersten Kundmachung angegeben. ! Mit dem XXI. Stücke vom Jahre l«5»l wird zugleich eine Berichtigung einer im Xll. Stücke dieses Jahres vorgekommenen irrigen Bezugnahme kundgemacht. Wien. am 8. April 1851. Vom k. k. Redactions-Bureau des allgemeinen Reichsgesctz- und Regierungsblattes. Nichtamtlicher Theil. Laibach, " April. Die gestrige »Wiener Zeitung" veröffentlicht einen neuen Gnadcnact Sr. Majestät, wodurch 18 Individuen, welche von verschiedenen k. k. Militär, Untersuchungs-Commissionen wegcn politijcher Verbrechen im Jahre 1849 abgcurthcilt wurden, theils ganz amncstirt sind, theils ihnen ein großer Theil der Strafe erlassen wurde. <3o rrcsp o n denzen Aus dem Preßburger Districte, 8.April. — l, — Seit einiger Z,it wiederholen sich die U„gllicksfalle, welche durch mauilorvlose Hunde her beige führt werden, und es Gellt sich die Nothwen, digkeit einer Hllndssteuer als fi»c durchaus drin-gcndc, durch die kläglichsten Thatsachen gerechtfertigte, heraus. Es hat sich im Laufe zweier Jahre erwiesen, daß es Polizeianordnungen gibt, welche trotz aller Energie nicht mit Erfolg durchgeführt wcr« den können, welche an der Harlköpsigkeit einzelner Individuen scheitern, die die Zweckmäßigkeit einer Maßregel nicht anerkennen, sobald sie das Stecke, pferdchen betrifft, auf dem sie reiten. Ein solches aber ist die H u n depa ssi on, welche besonders in Prcßburg bis zum Eckcl forcirt wird. Da sehen Sie ganze Nudel von Hunden sich m den Gassen herum-balgen. Maulkörbe findet rH«n nur noch wenige und selbst diese so hergerichtet, daß der viersüßige »Busenfreund" nicht im mindesten mcommodirt wird, wenn er eben liust hat, von ftincm Gebiß den umfangreichsten Gebrauch zu machen. Ader auch auf dem Lande ist die Gefahr so groß, zumal es dort fast gar keine Maulkörbe gibt, wa'brend die Hunde, meist zum Schütze für HauS und Hof, von der schlimmsten Race sind. Wie viele Unglücksfalle ereig. ncn sich auf diese Weise, in wie hohem Grade ist die öffentliche Sicherheit gefährdet, und wie leicht und einfach könnte dem Uebel gesteuert werden! Eine Hundesteuer wäre keine drückende und würde hoch^ stens der „Passion" einiger Hundtfreunde Eintrag thun, die rben für ihre Passion mit vollem Rechte Steuer entrichten sollte; gezwungen wäre aber Niemand h'ezu, weil Jeder sich des Hund,« entledigen töm,«,, während Jene, welche den Hund nicht als Luruß, gegmstand halten, eine vechaltnißmäßig geringe Steuer zu zahlen hatten. Dabei darf nicht aus den Augen gesetzt werden, daß diese Besteuerung der Commune keinen unerheblichen Betrag zufließen ma chen würde, der unter den jetzigen prekären Verhältnissen eine wahre Wohlthat «äre. Man hatte in Pnßburg schon ein Mal den f«ßen Entschluß gefaßt, di«se nothwendige Steuer einzuführen; sie scheiterte jedoch an der Frage: ob die Offiziere auch mit in den Besteuerungsrayon gezogen weiden sollen. Ohne Zweifel wäre es am geeignetsten, wenn die Regie» rung diese Angelegenheit selbst in die Hand nehmen und eine Hundesteuer für die ganze Monarchie bestimmen würde, deren Ertrag theilweise aus die ein, zelnrn Communen repartirt werden könnte. Der Ge-genstand ist eben so wichtig als dringend, und ich konnte mir nicht versagen in Details hierüber ein-zugchen. Oesterreich * Wien, ft. April. Ueber die Katastrophe in Temcsvar bringt ein Privalschreiben voin 5. April folgende Einzelheilen: Der in die i!ufl grflogene Pul-verthurm lag ungefähr 30 bis 40 Schritte von der Siebenbürger Caserne entfernt. Der Thurm ist durch die Erplosion vollkommen rasirt; die in die Lust geschleuderten Steinmassen flogen theils in die Stadt, zum größten Theile aber auf die Siebenbürger Ea-serne. Die Explosion erfolgte kurz vor dem Ausrücken zum Erercircn, als gerade die Mannschaft m den Zimmern der Caserne sich zu rüsten begann. Eine Viertelstunde später und ein ganzes Bataillon wenigstens ware von den herabstürzenden Stcinmassen erschlagen worden, da fast keine Spanne breit des großen HofraumeS von Steinen frei blieb. In den Quartieren wurden 7 Offiziere durch den Einsturz dei- Gemachrs theils leicht, lhrils schwer verwundet,' und Hauptmann Reitzenstem als Leichnam aus dem Schulte hervora/zogen. Von der Mannschaft zählte man nur einen Todlm, der sich am Brunnen befand, um Wasser zu holen; von Steinwürfen, Granaten-splittern und Kartätschen sind 20 bis 30 verwundet. Die Zahl der Verunglückten vom Civile weiß Schreiber nicht anzugeben, vermuthet jedoch, daß sie weit geringer ftyn dürste, da die Caserne den Hauptanfall hatte. Das Springen der Bomben und Granaten dauerte noch um 4 Uhr Nachmittags fort und hinderte, daß man sich der Brandstätte nähern konnte, um das unter dem Schult fortglimmende Feuer zn löschen. Ktin Fenster ist verschont geblieben, und in einer zweiten, «00 Schritte weit entfernten Caserne hat die lwflerschotterung mchrere Fensterstöcke g«» lockert und manche Thüre mitten entzwei ge> sprengt. — Se. Majestät der Kaiser hat vor seiner Ab. reise von Trieft der Mannschaft der russ. Kriegs, brigg „Enc« ein Geschenk von lOtt Ducaten gemacht und der Mannschaft der k. k. Kriegsschiffe eine drei. lägige Gratitzlöhlmng bewilligt. — Mittelst Erlasses der ungarischen Statthal. terei ist die EinHebung der Einkommensteuer für I85l in Ungarn angeordnet worden. — Zwischen England und Sardinien ist am 27. Februar l85l ein Handels- und Schifffahrtstlaclat auf l2 Jahre abgeschlossen worden. — Die Nachricht, daß der Abschluß eines neuen Staatsanlehelis bevorstehe, ist unwahrscheinlich, weil sich das italienische Anlehen noch nicht in festen Händen befindet und die dadurch entstehende Eoncurrenz den Herrn Finanzminister von andern Operationen für den Augenblick abhaUen dürfte. — Es wird ein neues Börsengeseh vorbereitet, welchem das schon vor m hreren Jahren durch Hrn. v. Kübeck entworfene als Grundlage zu dienen hat; doch dürste dasselbe erst in einigen Monaten veröf. sentlicht wilden. 348 — In Hermannstadt ist den deutschen Studenten des evangelischen Gymnasiums das Tragen von deutschen (tricoloren) Schnüren an ihren Kap-pen bei Strafe von 20 fi. verbottn worden. — In Pesth werden gegenwärtig Missions-Predigten abgehalten, zu welchem Zwecke mehrere Geistliche aus Gratz eingetroffen sind. — Das Capital dcr eben ins Leben tretenden ungarischen Assecuranz-Gesellschaft soll aus 2 Millio- ' nen Gulden bestehen. Es sollen nämlich 2000 St. Actien i» 1000 fi. ausgegeben werden. Sobald die Hälfte der Actien gezeichnet ist, soll sich die Gesell- ! schaft als constituirt erklären. — Das Verbol der Besprechung Behufs der Gemeiderathswahlm in Agram ist ans dem Grunde erfolgt, weil die Meldung nicht vorher bcim Herrn! Obergespan gemacht wurde. Nachdem aber dieser ge^ schlichen Form am 6. d. Genüge geleistet wurde, so! hat auch die Wahldesprechung an diesem Tage Statt gefunden. — Die Klagen über die Entwerthung der un^ l garischen Weingärten in Folge dcr hohen Wcinsteuer find keineswegs unbegründet. E3 ist Thalsache, wird der „Preßburger Ztg," geschrieben, daß ein Weingarten, der in frühern Jahren nicht unter 5 bis 600 fi. verkauft worden wäre, jetzt für 200 seilge-boten wird, ohne daß sich ein Käufer findet. Die Aüsicht, daß in der Weinsteuer eine Aenderung em» treten werde, gewinnt demnach an Wahrscheinlichkeit. — Um die kleinen politischen Stellen in Gali» zien sind 3000 Eandidaten eingekommen. — Vor kurzer Zeit ist in Wien der Schul, verein in das Leben getreten, mit der Absicht nach und nach in allen Vorstädten uneritgeldliche weib liche Arbeitsschulen zu errichten. Den gleichen Zweck verfolgen die wohlthätigen Franenvercine. Ersterer hat bereits I die letzteren schon 9 solche Schulen eröffnet. Wir können hier nicht unterlassen, eines ^ Mannes za erwähnen, der stets bcreit ist, wcchlthä' tige Anstalten dmcd sein Talent zu unterstützen, der durch eine, von ihm erst kürzlich veranstaltete Akademie dm weiblichen Arbeitsschulen die bedeutende Summe don mehr als tausend Gulden C. M. zuwendete, wir meinen Herrn M. G, Saphir. — Aehnliche Schulen beabsichtigt man nun auch in Paris unter dem Namen »sluvr-ml's pt-ol^«8innn«!8 s1«58 ^'oun<58 li!le8«, in das Leben zu rufen. Solche Schulen sollen in jedem Bezirke (3r-i-s»nad>ka «ersehen, auf österreichischen Schiffen nach Constantinopcl, um daselbst ihren Lcdensunter- ^^D^matien, 5.April. Der Bau von Straßen an denen übrigens gegenwärtig ziemlich viel acarbeit/t wird, die Beförderung des Ackerbaues und bessere Einrichtung der Volksschulen, die jetzt im schlechtesten Zustande sind, eine angemessene Versorgung der liandgeistllchkeit, die jetzt in der Noth zu ringen hat, und demnach nicht in der Lage ist, auf den Wohlstand des Volkes, wie cs in andern Krön-ländern geschieht, mittelbar einzuwirken, stellen sich gegenwärtig als höchst nothwendig und dr.ng.nd für Dalmatien heraus. Dalmatien hat nicht bloß Gestein und kahle Berge, es hat auch vortreffliche, cultivirdare Grunde unter und zwischen Bcrgen und Hügeln es hat Me -u.,d Landwasser; es hat dle Türka m ter Nachbar. schaft; es hat starke, rüstige, muthvolle, keine Be» schwerde scheuende, allseitiger Ausbildung sehr fähige Leute — lauter Elemente, aus denen sich eine Nege. neration des Landes entwickeln könnte und müßte. (Tr. 3.) D e u t s cl) l a n d. Dresden, 5. April. Alle Mittheilungen stimmen darn, überein, daß preußischcrscits unvrrweilt der Bundestag beschickt werden solle, und daß es eine Einladung in gleichem Sinne an dic kleineren nord. deutschen Regierungen habe ergehen lassen. Dieser Entschluß, für sich allein betrachtet, wäre nun wohl wenig geeignet, in eine besonders freudige Stimmung zu versetzen, da man in diesem Falle denselben nur als eine unmittelbare Folge dcs Scheiterns der hie. sigen Konferenzen betrachten könnte. Daß es so von der kleinstaatlichen und kleindenfschen Presse aufgefaßt wird, dürste nicht Wunder nehmen, auch wenn der Schein nicht so sehr für eine solche Anschauung spräche. In diesem Lager galt es ja bekanntermaßen von vornherein als allgemeine Losung, daß Alles gethan werden müsse, um cin auch nur dcn beschei' densten Wünschen entsprechendes Resultat dcs hier aufgenommenen Werkes zu vereiteln. — Allein that-^sächlich liegt die Sache denn doch anders; die Be« schickung ces Bundestages durch Preußen hat eine andere Bedeutung, als die von jener Seite her ihr beigelegte, die Eonsercnzen sind nicht gescheitert. Man möge wohl eingedenk seyn, daß Preußen die Beschi. ckung des Bundestages auch noch für einen andern Fall, als den, daß bei den hiesigen Eonserenzen zu einem Ergebnisse nicht zu gelangen sey, daß es die. selbe namentlich auch zu dem Zwecke zugesagt hatte, damit die Bundesversammlung als recht, und bun-desmäßiges Organ die Beschlüsse, über welche man sich hier vereinbart t^bcn wurde, legalisire. Es war rieß bekanntlich eine der Hauptbedingnngcn Oesterreichs gewesen, da es die einzige und alleinige Modalität war, um eine Hinüberleitung von dem auf dcn V.rttä'gen von l815 basircndcn Vundesrechte zu den Veränderungen, wclche darin hier beschlossen wer» den würden, ohne Verletzung der positivrechtlichen Grundlagen zu erzielen — eine Rücksicht, wclche bekanntlich bti allcn Versuchender letzten Jahre, welche zu gleichem Zwicke unternommen wurden, verabsäumt worden war. Wenn nun der Fall, welchen Oester. rcich hier im Auge gehabt, dem Eintreten nahe, wenn es in der That gelungen wäre, sich über solche Be< schlüsse zu vercinbarcn, welch« die Bundesversammlung in die Lage versetzten, ihre bundesrechtliche Sanc. tion dazu zu ertheilen? Die Sache hat viel, sie hat jedenfalls mehr Wahrscheinlichkeit für sich, als die Deutung, welche die kleinstaatliche und klcindeutsche Presse dem Entschlüsse Preußens, den Bundestag zu beschicken, so vorschnell unterlegt. Es ist bekannt, daß Oesterreich und Preußen bis in die letzte Zeit in eifrigen Unterhandlungen über die Form, welche der Neugestaltung der deutschen Bundesverwaltung zum Grunde gelegt werden soll, gestanden, es ist bekannt, daß namentlich in den letzten Tagen die Zweifel darüber, ob man auf diesem Wege zur Einigung a/. langen werde, bedeutend gehoben worden und auf's Neue der wohlbegründcten Hoffnung auf ein allseitig elwünschtcs Resultat gewichen waren. Man kennt zwar den speciellen Inhalt dcr letzten preußischen Rote an das Wiener Cabinet bis heute noch nicht, aber Alles, was man darüber im Allgemeinen ver. nimmt, lautet für eine solcke Annahme höchst günstig, auch die Nachrichten aus Wien, denen man ihrer Quelle nach Glauben zu schenken berechtigt ist, lauten dahin, daß diese Note bei Fürst Schwarzcnberg günstige Aufnahme gesunden habe, und daß eine Antwort Mciliantcr Natur nacv Berlin vorbereitet werde. (l!l) — Der oldenburg'sche Landtag wurde vcllagt. Die Veranlassung war das Verwerf," des regie, rungsseitig gemachten Vermittelungs'VorschlageK der Bcwilligung eines Zusatzcrcditö von 27,000 Rthlr. - In Frankfurt wurde am 2. Aptll Abends 8 Uhr ein Versuch mit der vom Mechanics Dlf verfertigten galvanischen Sonne im Freien anaestellt. Auf eine Entfernung von 200 SHrittcn 345> konnte man das Licht kaum ertragen, die Starke desselben war so groß, daß man in bedeutender Entfernung noch qut lesen tonnte. - In Cassel sind auch die Officierc der Bur--gerwehr vor das Kriegsgericht geladen, weil sie dem General Haynau den Gehorsam versagten. Mannheim, 2. April. Der Lehrling eines angesehenen hiesigen Handlungshauses hatte seinem Herrn, der sein langjähriger Wohlthäter und Erzieher war, nach und nach in darcm Gelde, Wechseln und sonstigen Effecten die Summe von nahe an «0.000 ft. entwendet, in der Absicht, mit seinem Raube und einer Geliebten nach Amerika auszuwandern , wurde aber an der Ausfüllung seines Planes durch einige Unvorsichtigkeit verhindert. Er verschlief die Stunde seiner Abreise; der Droschkenkutscher, der die Liebenden nach Worms fahren sollte, schellte ungeduldig und es stellte sich mittlerweile auch ein Verwandter dcs Madchens, der aus ihrem Vcr--schwinden Verdacht geschöpft hatte, vor dem Hause des Fabriksherrn ein. der dadurch aus dem Schlafe gcwcckt winde und somit noch Zeit und Gelegenheit hatte, sich vor Schaden zu wahren. Der polizeilich eingezogene junge Mann hatte sich schon früher einc ahnliche Undankbarkeit gegen seinen Wohlthäter zu Schulden kommen lüsseu und war nur aus Mitleid wilder in dessen Haus, aufgenommen worden. — Italien * Turin, 5. April. Im Senate wurde cine geheime Sitzung, welcher Galvagno und favour bei wohnten, gehalten, um, wie es heißt, das Iustizmi-nisterium über die letzten bei demselben Statt gefundenen Veränderungen zu interpellircn 5 Florenz, 5. April. Nach einem Gerüchte solltn mehrere Individuen das Ansuchen gestellt haben, daß der in Untersuchung befindliche Kriegsminister Guerazzi einen Lehrcursus in der italienischen Militargcschichtc eröffnen dürfe. Wie man hört, soll die Negierung diese Leute nicht gut aufgenommen haben. * Äteapel, 2. April. Mehrere zur Zwangsarbeit in Bagno von Nisita verurthrilte „Unitarier", darunter Poerio, Pironti und Nisco, wurden aus diesem Ge-sängniffe in den unterirdischen Kerker (Fosso) dcs Castells von Ischia gebracht. « Aus Palermo, vom «5. März, ist folgender Consularbericht eingelaufen: Vorgestern standen mehrere Niederungen der Stadt unter Waffer, indem die durch starke Regengüsse in der Umgebung ent standenen Wildbäche durch die Trümmer des im vorigen Jahre eingestürzten Walles am Abflusse gc> hindert wurden. In den ebenerdigen Geschossen der überschwemmten Straßen, in Stallungen, Maga zinm und Gewölben ist der angerichtete Schaden nicht unbedeutend, doch hat man keinen Verlust an Menschenleben dabei zu beklagen. — Für die Ge winnung des Schwefels ist neuerlich eine von Sach, verständigen vorläufig untersuchte neue VersahrungS-art angemeldet worden. Durch selbe ist die Schmcl» zung der Schwefelerze, die bisher erst nach einge» brachter EriUe vorgenommen werden durfte, nun zu jeder Zeit ermöglicht, indem die für Menschen und Vegetation schädliche., Schw.feldünste durch die neue Schmelzmcthode vermieden werden. Ferner soll durch diese reinerer und mehr Schwefel gewonnen werdm. Frankreich. Paris, 4. April. Die Aufklärungen, welche von Montpellier gekommen sind und das Gerücht von dort ausgebrochenen Unruhen als unwahr herausstellen, hade.» etwas Beruhigung gebracht. Denn die conservative Partei sieht seit einiger Zeit nicht ohne Nesorgniß H>ehen Sie sitz einmal den Stephansthurm an, er hat 435 Fuß, eine ganz respectable Höhe; stellen Sie mm in Gedanken noch einen eben so hohen Thurm darauf und klettern Sie inwendig übel' größtentheils senkrechte Leitern diese 870 Fuß hinab, so haben Sie das Ende des Schachtes erre«cht, der in die Trebichgrotte führt, deren Sohle 1022 Fuß unter dem Mund-loche desselben liegt. Eine volle halbe Stunde bringen Sie zu, um hinabzukommen, wenn Sie fl-nk sind, hinauf brauchen Sie l^, ""d Ihre Anne und Kniee! werben von dem Spaziergange zu erzähl»» wissen; aber gar so arH ist es denn doch nicht, wie tie Fama die Erpedition darstellt. Von den 66 Leitern, die man passnt, sind die meisten nur 15—18 Fuß lang, einige wechl auch doppelt, ein Paar dreifach, und da packt man denn freilich die Sproßen etwas fester; am Ende jeder Leiter ist eine Bühne als Ruheplatz, auch kommen manche Stellen, wo man Felsen stufen findet nud Quer-schlage, willkommene Abwechslung für die Muskeln. Die Leitern sind jetzt wieder im gliccn Stande, nur sind die Svroßen zu weit auseinander, über eincn Fuß, was das Hinaufsteigen etwas beschwerlich macht. Großentheils sind es natürliche Schachte, die man benützt und unter sich verbunden hat, und die Fahrt wäre noch interessanter, wenn sie nicht so schmutzig ware durch das an deu meisten Fahrten herabri.'seli'de Wasser; man steigr oft in ganz erklecklicher Traufe — mit Glacehandschuhen kann man freilich keine Hö'hleu-Erpedltionen vornehmen. Endlich haben wir festen Boden unter uns; wlr stehen auf einem Saudberge, aber noch 270 Fuß tief «ahnt uns ein weiter Schlund entgegen — es ist d»e Trebichgrotte, aus deren Grund.: das Brausen der Recca uns begrüßt. Auch über den Sandberg sind wir herabgelangt und stehen vor einem wilden Chaos kolossaler Felstrümmer, welche zum Theil das ganze Flußbett verschüttet haben. Großartig ist der Raum, 83 Klft. lang von Ost nach West, 20 b s 40 breit am Grunde, aber es ist kein romantisches, kein erhabeudes Bild, wie die anderen Höhlen, unheimlich wüste ist es hier unten. Bei dem zweiten 'Vesuche fand sich ein ungeheurer Block, in der Zwischenzeit herabgestürzt — ein ewiger Sargdeckel sonder Gleichen, wäre er Jemand bestimmt gewesen! Vor.-sichtig heißt es die Tiümmer überklettern, denn zwischen ihnen durch zwängt sich das Wasser, das an den tiefsten Stellen an 50 Fuß h^ ^. ' Woher kommt der Fluß, wohin geht er? Ist es die Recca ganz, oder uur eu, Arm derselbe, etwa gar nur ein Tümpel für überströmende Hochwässer? wie noch jetzt Viele glauben. Obwohl schy« ^ ftüheren Unter suchuugen eS herausgestellt haben, daß sichtbarer Zufluß, kein sichtbarer Abfluß Am oberen Elide der Grotce zeigte sich ein niederer Felöbogen, man fahrt hindurch »och einige Klafter weiter, dann ist es aus — die Wand reicht tief unter den Wasserspiegel herab; auswallend, sprudelnd drangt sich Welle um Welle empor. Am unteren Ende zieht sich das Wasser in Wirbeln und Trichtern hinab, di« bei Hochwasser gefahrlich genug seyn müssen. Und was für Hochwässer wüthen hier! Nicht nur der ganze 270 Fuß hohe Raum wird erfüllt, auch in dcm Schachte steigt es noch aufwärts, und bis zu 344^ Höhe hat man die Spuren des Wasserstandes beobachtet! Kurz vor unserer Untersuchung muß die ganze Grotte unter Wasser gewesen seyn, denn wir fanden auf den untersten zwei Absätzen schuhtiefen Sand, der da abgefetzt worden war. Wir hatten es kennen gelernt dieses Hochwasser, die Woche zuvor in St, Kanzian. Plötzlich einfallender Negen konnte von dem gefrorenen Boden nicht aufgesogen werden, und obwohl er kaum l2 Stunden mäßig und mit Unteibrechung dauerte, schwellte er deßhalb doch die Recca be« ihrem Eintlitte in die Höhle um 13 Fuß, und ein Paar unserer Schiffe wurden das Opfer. Unsere Hoffnung, von der Trebichgrotte aus den untevil bischen Lauf dcr Necca weicer verfolgen zu können, wurde demnach durch die Beschaffenheit der Grotte zu nichte. Vergeblich wäre jede Sprengarbeit, dein» von welcher Starte müssen die Wände seyn, welche einer Wasser-masse von 83 Klft. Länge und 344' Höhe zu widerstehen vermögen ? Auch sind die gewaltigen Felstrümmer, welche von der Decke herabgestürzt sind, ei'.ie nicht zu übersehende Warnung vor Minen. Ich mußte daher trachten, auf einem anderen Puncte wieder zu dcm unterirdischen Fluß zu kommen; ehe ich Sie aber zu einer weiteren Wanderung einlade, wollen wir einen Blick auf die Geschichte der Trebichgrotte werfe». Theater — Qper Seit unserem letzten Referate über die Oper l>at sich mancherlei Stoff gehäuft, der einer nähern Bespre- z chung werth ist: wir haben nämlich die sehnlichst ei-war. ^ tete »Martha« gehört, — auch hat uns das freundnachbarliche Gratz Gäste in Hülle und Fülle gespendet. — Ueber die Oper, als Tonwerk betrachtet, herrscht nur eine Stimme: sie muß gefallen; denn dieselbe bietet uns einen Garten der zartesten Melodien, Blumen, und — Gott sey Dank! — Flotow ist ein deutscher Eomponist. Stolz und mit inmqem Selbstoergnügen deutet der arme verwahrloste Waisenknabe — deutsche Oper — auf diese einzige Eriungenschaft hin. Wenn wir uns fragen, warum unS die Oper gefällt, so tritt uns gleich das gesunde, lebensfrische l.i!>i-«lls, entgegen, und bc-antwortet uns unsere Frage. Finden unsere Dichter es der Mühe werth (d. h. würden sie auch dafür bezahlt), der Oper sich hinzuwenden, es stünde bald besser um die Overnmusik — ich rede freilich nicht von der Musik, die die Harmonie auf den Thron der Melodie sehen möchte, sondern von der Musik, die kein Vaterland kennt, aber überall ein Vaterland hat. Einen Beweis für m.'ine Behauptung liefert uns der ewig junge Freischütz, der erst kürzlich über unsere Bühne ging, dessen Melodien in 9 verschiedenen Sprachen in der ganzen Welt erklingen; „Martha" verspricht ein zweiter „Freischütz" ;l, werden, unwillkürlich drängt sich eine Paralellc auf. In beiden Opern ei" gelungener Ten, in beiden eine charakteristische, den Tert vollkommen denkende Musik — in be»den feiert die Melodie ihre Triumphe, in beiden herrscht mehr oder minder daS volkschümliche Ele> ment vor. Unsere Direction hat uns durch eine so freundlich freigebige Aufführung verschiedener Grayer Gäste sehr in Versuchung geführt, das Paralelli'sire» weiter auszudehnen. Fräulein I anda, von der stand. Bühne in Gratz, trat die beiden ersten Male alS Nancy in der »Martha« auf; sie feiert sowohl durch ihren Gesang als ihr Spiel wahre Triumphe; sie gab zum dritten Male Scenen aus : Linda, Lucrezia und dem Propheten. Wir müssen ge, stehen, so haben wir uns den O >'s > n o gedacht; sie ist da ganz in der Rolle aufgegangen, und das Hervor, rufen wollie ken» Ende nehmen; weniger befreundete uns ihr l'irytw in »L»nda,« dagegen konnte uns ihre Fides im Bettlerliede gefallen. Zum dritten Male ,n der »Martha" überraschte uns Hr. Ellinger von Gratz in der Rotte des Lionel. Reicher Beifall lohnte scine schöne Stimme, die sich >„>t Leichtigkeit in die höchsten, jchc so bellte,, Höl>n emporschwingt. Zum vierten Mal u, der »Martha" erfreute unS ein anderer Gast, und zwar Frl. Kisling, i" der Rolle der Martha (sie sang auch noch die Agathe m»Frelschütz«) —In der »Martha" sang und spielte sie im eisten Acte vortrefflich, und die Beifallsbezeu-gui'gen wollten nichc aufhöien; ebenso vonrefflich sa»cz sie das Lied von der „letzten Rose," welches sie auf stürmisches Verlangen wiederholen mußte. Wir hatten nur gewünscht, daß sie in den letzten Acten in den Ensemble-Piecen nut mehr Kraft hervorgetreten wäre. Als Agathe in »Freischütz" ist vorzüglich der jchöne Voltrag in der großen Arie in ll-- des 2- Actes, wie das Gebet des 3. Actes in /Vd»r, zu erwähnen, wo Frl. Kisliug zu wiederholten Malen gerufen wurde. Es fehlt nur noch ein vierter Gast, der uns die Rolle des Plumkett vorführte, dann wäre das rie:blätterige Kleeblatt der lieblichen »Martha« nns doppelt vorgefühlt, und dann könnteil die Vergleiche eist 'echt angehen. Aber grausam war es doch, uns so lange auf d,e „Mariha" warten zu lasse», und unseren Sängern gleich die Freude zu verderben durch Gäste, mit denen sie einen Vergleich aushaken mußten, dle doch 20 Percent besser seyn müssen, als die unseren, da sie ja von einem bessern Theater kommen <^); —. die hat das Laibacher Publikum auch gehörig zu wür» dige'1 gewußt. Freilich hat jeder Gast einen Empfangs-Aoplauö roraus, der gerne der Vater von vielen Fortsetzunge» werden kann. Wollen wir also, um unpartheiisch seyn zu können unsere Sänger nun in der »Martha" betrachten Frl. Stur m (Martha) ist eine fest musikalische Sängerin lw't ausgezeichnetem Triller, guter Colcratur und voluminöser Stimme. Möge Frl. Stur m ein gewisses gleichgültiges, phlegmatisches Etwas ablegen, so wir,d sie ihies Erfolges auf jeder Bühne gewiß seyn. Für Frl. H e ß war die Nolle der Nancy um so schwanger, als gerade die erste Blüthe der neck«schen dankbaren'Parchie von ihrer tresslichen Vorgängerin gepflückt worden war, doch überraschte sie u„S dicßmal mit einer ungewohnten Lebhaftigkeit ihres SpieleS. Wir zweifeln nicht an dem guten Willen und ciner höheren Befähigung für die Kunst bei dieser stimm« begabie» Altistin, und stellen ihr ein günstiges Proguo. ,1iko!, für die Zukunft, wenn sie sich gewöhne,, wird, auf eigenen Füsieu zu stehen, und aus dem Schachte ihres HeizenS lautereS Gold von Tag zu Tag zu för-dein sich b e w ü hen wlr d. Hr. Vincent, ein gut musikalisch - gebildet, r Sänger, wusite uns den ,mt besonderer Vorliebe bedachten Charakter des Lionel in entsprechender Wt«s< festzuhalten und consequent dulchzuführen; ein lobens-werthes Stieben, das wir jederzeit anerkennen, wenn es mcht so verschwenderisch mit der Höhe umgeht, als man heutzutage von den Tenoristen gewohnt ist, die nur zur Höhe verdammt zu seyn scheinen, und denen die goldene Mittellage nur ein unnützes Material ,st; so können wir ihn daium nicht tadeln, er scheint den Grundsatz befolgen zu wollen-, i» melli'n virtu«, Hr. Del tore, dem die Rolle des Pl umkett zugetheilt ist, befriedigte uns in dieser Buffc-l olle, wenn gleich sie von einem Baß gesungen, cme kräfligere Unterlage abgeben würde zu den vielen Quartett'Ensembles, die diese Oper auszeichnen DVP.el gelangen w.der Erwarten gut. Nur dann kam, der Anfänger zum Künstler werden, wenn er ,atssch«lbverschre1bungen zu 5 ^ M- (m CM.) 97 1/1U Darlehen mit «crl°sung v. I, ^ M 250 « 301^ V,i„f - Atticn, vr. Stuck 1274 i/2 >» l§. M. Acticn der Kaiser sscldinands-Nordbahn ,u1000fi. <5.M.......13383/^ ft. in C.M, Ncticn dcr Wicwwlogcinitzcr-Giscnbahn u .'>NN ss. ?. M........«83 3/^ ff. in C. M. Nctini r>r O^cnbur^-Wr.-Ncuftät'tsr Oiscnbahn zu 200 fl. (5. M. . . . l2l l^st.in C.M. Wechselkurs vom 1l. April »85 l. Amsterdam, für 1NN Thaler (lurrent, Nlhl. 184 1/2 G. l Mona«. AnaSl'urg. sur l00 Guldru (5ur., Guld: 132 3/4 Vf. Ufo, Fvanssin't a,M., ( ff,r 120 st, sii^d, V^'- lixs-Währ. i»l 24 1/2 f>. Füft, Gold.) 132 G- » Mouat. Genua, fi>r 300 >n»c Pirm>,,!,t. Li», Guld. «54 1/2 (Ä. 2 Monat. Hamburg, flir 100 Thaler Äauco, Nthl. 1!>4 3/4 2 Monat. Livorno, siir.M) Toscanischc Lire. Guld. l2l» Äf. »Monat, «midcm, filr 1 Pfnüd Sterling, Gulden 12-5» Vf. 3Monn Cioilspiitil sfti'. I, ai, der ?u>»' ^ensncht. — Andreas Gregorz, Taglöhner, alt 56 Jahre, in der Tirnan'Vorstadt Nr. 78, an der Luii. genenczündlli'g. — Elisabctha KapuS, Inwohnerswitwe, alt 70 Jahre, im Cioilspiral Nr. l, an dcr Brust.-Wassersucht. Den 5. Den, Jacob Piiz, Tagl'öhner, sein Kind Franz, alt /» Jahre, in der Et. PeterS - Vor^ stadt Nr..8i, c»n der «cl)i>nhohleli-Wassersucht. Den 6. Dem Marnn Sidaritsch, V. Bt. Aufschcr, sein Kind weibl. Geschlechts, alt 3 Stunden, nothgetaufl, il> der Giadischa-Vorstadt Nr. 22, an Schwäche. — Maria Gaber, gewesene Wirthswitwe, alt 85 Jahre, in der Gradlscha.-Vorstadt Nr. 55, an Altersschwache. — Dem Johann Hofer, Auficger, s,in Sohn Martin, alt 7 Jahre, in der Stadt Nr. 230 , an der Lnngensucht. Den «7. Dem Hrn. Emerich Schreiber, k. k. Straßen'Assistenten, seine Tochter Anna, alt 1 l Jahre, in der Carlstädter'Vorstadt Nr. 13, an der Gehirn-lahmun^. Den 8. Andreas Lampe, Wagneigeselle, alt l? Jahre, im Cioilspiral Nr. 1 , am Typhus. — Dem Hr». Jacob Mayer, Handelsmann, sein Kind Arthur, alt 20 Monate, in der Stadt Nr. 2?l, an Convul' sionen. ^ D e n 9. Dem Vmccnz Roth, Civilspita^-Diener, sein K.nd Geo>ss, alt l I,h, , .„ der St. Peters-Voistadt Nr. 8, an Bauchstropheln. — I»h. Tetauz Inflittttöarmer, all 70 Jahre, im Versorgungshause Nr. 5, an der Luugcnsucht. — Fra,,^ Kirn, Str^ft>,,g, alt 32 Jahre, im Strafhause, an der Auszehrung. ö. »7U. l». (l) Nr. 238, I.. 8cli. ^. Concur s-Verlautbarung. An dcr k. k. Unterrealschule in Laibach ist die Stelle eines Lehrers der grammatischenGegenstande, welcher einstweilen auch in den mathematischen^ turwissenschaftllchen Fächern zu unterrichten hat, in Erledigung gekommen. Zur Ncsctzunst dieses Post^s, mit welchem ein Gehalt von 5W fl. C. M. aus dem Normal' schulfonde verbunden ist, wird in Folge Erlasses des hohen k. k. UntemchtS-Ministeriums vom 22. März l. I., Z. 2592, die Loncursprüfung am 5. Juni 1851 an den Normalhauptschulen (Z. Laib. Ztg. Nr. 83 vom l l. April I95l.) in Laibach, Wien, Gratz, Klagenfurt, Trieft und Gö'rz abgehaltn werden. Die Bewerber um diesen Lchrposten haben ihre an die k. k. Landesschulbehörde in Krain gerichteten Gesuche, worin sie sich über Alter, Religion, Geburtsort, Stand, zurückgelegte Studien und geleistete Dienste, und namentlich auch über die vollkommene Kenntniß der slooe- nischen Sprache auszuweisen haben , bei der Direction derjenigen Normalschule, an welcher sie sich der Prüfung unterziehen, zu überreichen. Von der k. k. Landeöschulbehörde für Krain. Laibach am 7. April I85l. Gustav Graf Chorinsky m. s>. Statthalter. Für die löbl. k. k. Bezirksgerichte. Zeitung«-Eomptoil in Lawach, Steinallce, >st zu haben: Blanqnetten der Empfangsscheine, welcke für das Grundbucksgeschäft durch das Reichsgesetzblatt R^HZ, X Vi«I., vorgeschrieben sind. DerNieß um 7 st., dasDuchum 2^l kr. Anzeige. Der Gefertigte erh,elt au^ der k. k. priv. Hutniedcrlage des Ludwig Mertens aus Wien eine bedeutende Auswahl von Sei den hü ten auf Filz gearbeiter, dünn weißer und schwarzer Glanz - Filzhüte, so wie alle Alten von Klnderhüten. Ueberdieß find bei ihm alle Gattungen Kappen, sowohl für Militär als Civil aller Branchen, vorrathig, und indem cr prompte und billige Bedienung zusichert, empfiehlt er sich dem geneigten Zuspruche. Anton Samuel, am Hauvtplatze, im GaUe'schen Hause. Z. /,4o. (i) DM Vöslaucr-Schäumwein (Inländischer GHampagnev) weiß und roth, so wie verschiedene Gattunqen Erlra-Weine in Bouteillen, sind zu billigsten Preisen stets vorräthlg, am Kundschaftsplatze im Hause des Herrn Flor. Maurer Nr. 168 lm zweiten Stocke bel I. v. Gmperger. Z. 28«. (5) 2chon nm 1. Mai d. J. erfolgt öffentlich die aelite hallijiilirig;e Verlobn n^ der bekannten M^^l^N»^"^" Anleihe, wel- Viner Million 4»«,«»«» fi. (5onv. Mnnze zurück- bezahlt wird. Die Thtilname an dieser Anleihe ist dadurch sehr erleichtert, daß die Loose nur auf l O ^UlllßN Convent. Mim;«. l<,„t<.„ IV». Die folgende neunte Ziehung findet unwiderruflich am I. Nov d I. Statt. Fn Laibach sind diese Loose zum billigsten Course zu haben bei'm Handelsmanne 352 Z. 439. (!) Nr. 2963. Edict. Das k. k. Landesgericht hat mit Verordnung v. l. d. M., Z. l3N6 , den Barchelma Zörer von St Veil als Verschwender zu erklären briundei,, welchcS mit dem Beisätze bekannt qeqeben wird, daß man ihm den Lo'en; Schelina als Curator beigegeben habe. K. K. Bezirks.-Gericht UlNg.ebi.lng Lalbachs <»>» 1. April 185l. Z?42tt. (3) Im Hause Nr. 7l, Polana-Borstadt, ist eine Wohnung mit 5 Zimmern, Speiskammer, Küche, Keller und Holzlege; ferners eine Woh< nung mit 3 Zimmern, Küche, Keller, I Dach- . cabinet und Holzlege zu vermiethcn. Daü Nähere ist zu erfahren zu ebener Erde rechiö, oder im Vogou'schen Hause in der K e r n'schen Nürnberger - Handlung. Z. 4H3. (l) Hopfen, Saazer sowohl als Auscher, ist in der Niederlage der Gebrüder Langer, im Brauhause zur „Glocke", zu den billigsten Preisen zu beziehen Z. 3W. (2) Bei ^ss«Z«lis«i m öaibach, zu Klagenfurt in der S ig mund'schen 3)uckhandlung, iTru-st bei Schimpf, Venedig bei Münster, Neustadtl beim Buchbinder Wepustck: Als ein schatzbares Buch ist Jedermann zu empfehlen i) D,e Achte, «t, — Verschleimulig des Magens und des Un-j lerleibcs, - Harnverhaltung, — V^rstopfunq, — ^ Kol,k, — venerische Krankheiten, wie auch Ans-schlag, alle Hautkrankheiten; ferner 24 aUqemei-ne Gesul,dhcitsrea/ln, die Kunst, ein lWjahrigcs Alter zu erreichen, und .Hufelands Haus-uud Reise-2lpotheke. Achte Auflage. — Preiö nur 54 kr. C. M. I>U l^ill «ol^lw»' II a», «ll f,« t or, 6er «u- ssltzi^ll <^<6 ^nvv«i8Ul>^ , mit k>»nx,l»rim,Uvv<;ln unl> «elms'» /,» !>oi!«„ , > Hu»««, >„ Ktim^l' l<'ÄM!li« i^lllsn ; tl«l»n mit «mm» mll!»< n«n, ss»f«l, It»«»» mitt«! ^iinll man in <1<;» >l»6i8l«il k'5ll«n <;l)«n. — Kßliei' 11.000 l^xßmplli^u vv,«r- n bureit» cl^von »l)^«86l/,t. Z. 36«. (2) Ein neues, sehr schönes Fortepiano ! mit 7 Dctaven, ,in Flügelform, modern gebaut, mit Elfenbein-Tastatur und Eisenspreitzen, mit starkem Tone, stimnchältig, verfertiget von einem renomirten Wiener Clavicrmacher, — ist billig zu verkaufen del I. Giontini in Laib ach. Daselbst ist auch zu haben-. Siegel-Farb-Apparat für Kanzleien, Comptoirs :c. Preitz: 40 kr. ''^ ^ Die gräflich Mldstcin" Anlchcüs - Lose, welche auf »4 Hauptgewinne D i5. IM d. I. zur?"" Mlchllg. ^BV ^llUV^M^Wklllk bei dieser Verlosung ist ^. 23.^^^ M ^^It. Weitere Verlosungen finden Statt: Am 15- October d. I, l5- Jänner, 15. April ^ 15. Ml i»52, m.tdin von » zu lt Monaten eme V.ll°,un^, D.e.e s° ungewöhnlich schnell auf eman°°r folgenon» Ver.ost.ngen (es wer°en °abe. ft. »K.««« ^. Ml. ,^>e,e ,o u»«l,l,uv»»^ ,^ Hnupttreffer« gewonnen) uno zw.n: " ^ " fl. 35.0NN am 15. Juli d. I., "^ „ ig.twn ,/ tä. October d. I., sv.uvtt „ <5. Mnncr i85s, „ iv.nun „ ts. April <8ss, „ ss.ovn „ <5. Juli t85s, " ^ , ^, . ..,// ,,nd oie unter allen Eventualitäten garantirte Sicherheit d«eses AnU«.:'N""sc,eIeichM° «Ä'ei""°"a^^^^^^^^ s"' «^ durch d,e fortwährende Steigerung des T°urs«s °« giafiick Walvstein'schen k°!« kundgeben, ,inaebal,nt ist, so 'st deren Em- und Verkauf wo8,,chst«le>chtert; und wird n°ch^^^ß1e'd:^2««^f «",Ue^ Mch1.ach"der Hiohnng, gegen Abzug °es üol.che« Sc°nt° de. Herrn Simon G. Hina iraend einer Provision, prompt und billigst besorgeii. ^ U°ber jede beliebige Anfrage wlrd berettnMgst Auskunft erthellf. . ^^. D. Zinnee K' Eomp. m Wlen.