267 Amtsblatt ^ur Lailmcher Zeitung Nr 37. Mittwoch den lä. Februar 1871. (74-1) Nr. 1163. Concurs-Mlautbarung. Mit Beginn des Schuljahres 1871/2 sind in der Genie-Abtheilung der k. k. technischen Militär-Akademie zu besetzen: Ein Hermann Hensel'scher Stiftungsplalz, ans wcläicn nur Söhne von Mitgliedern dieser Stiftung, zwei Ingenieur-Stiftungs-Plätze, auf welche nur Officierssöhne Anspruch haben, deren Väter iu der f. k. Genie Waffe dienen oder gedient haben. Im letzten Falle ist der legale Nachweis, der auch die Dauer der Dienstleistung in der Genie-Waffe enthalten muß, beizubringen. Aspiranten auf diese Stiftungöplätze sollen außer einem sittlichen Vetragcn und der körperlichen Eignung zur künftigen Militär Dienstleistung nachweisen, daß sic der deutschen Sprache mächtig sind und jene Bort'enntnisse besitzen, welche der gut ab-solvirten sechsten Gymnasiale lasse oder einer voll' ständigen Oberrcalschule entsprechen, bei guter Kenntniß der Mathematik, einschließlich der edcnen Trigonometrie, dann Kenntniß der französischen Sprache. Die definitive Aufnahme findet nur nach befriedigend abgelegter AufnahmS-Prüfung aus den Gegenständen der absolvirtcn Schulen und bei anerkannter physischer Eignung statt. Bewerber haben ihrc Gesuche bis 15. Mai 1871 ^er Curatel der Hermann Hensel Stiftung (technisches nnd administratives Militär-Count«', Wien) Zuzusenden uud mit nachbcnanntcn Documentcn ^ belegen: 1. Tauf oder Geburts-Schein, 2. Impfuugs-, 3. militärärztliches Gefundheits^, 4. letztes Schul-Zeugniß, 5. Viaßliste. (62-13) Nr. 281. Coucurs-Allsschrcibuug. Zur Bcfetzuug der dei dem k. k. Kreisgerichte in Cilli in Erledigung gekommenen Staatsan-Walts-Substitutenstclle mit dem Iahresgehaltc von 1000 fl. wird der Eomurö ausgeschrieben. Die Bewerber um diese Stelle habeu ihrc gehörig belegten Gesuche mit Nachweisung der Kenntniß der slovenischen Sprache im vorgeschrieben Dienstwege bis zum 24. Februar 1871 ,,^ der k. k. Ouerstaatsauwaltscbt iu Graz zu ">ttch,n. ^raz, am 6 Februar 1871. O. k. Vl'l'l^anlcauwaltschaft. Kundmachung. lvird ^"" ^"' ^' ^ Vezirkshallptmannschaft Littai ^cil, ?^^^ bekannt gemacht, daß wegen Hintan v^<., ^ Baues eines neuen Pferde- nnd Horn-^ Mlles hei der Pfarrpsründe Weifelberq, dessen 1 ' und zwar: ^ Mr Meisterschaften auf . 683 ft. 24 kr. 5 " Materiale auf . . 795 fl. 46 kr. "' „ Hand^ u. Zugarbeit auf 5)63 si. 2!) kr. ve^)"l""lmen auf . . . 2041 ft. 99 kr. "'chlagt sind, die Minuendolicitatiou Donnerstag am 23. Februar d. I. werden "^ ^"'"ittags in Wchelbcrg abgehalten deni >^?" ""^"' ^ Untevnehmuugslustigeu mit ^iost^?"^ "ugeladen, daß der Bauplan, der hie ^' ^""^^"'^^e Licitationsbedinqnisse täglich ^eramts eingesehen werden können, "ttcn, am 4. Februar 1871. Der k. k. Vczirkshauptmui,,,. (65-2) Edict. ^- ^'^ Bei dem k. k. Bezirksgerichte in Leibnitz ist die Stelle des Bezirksrichters mit dem Gehalte jährlicher 1300 fl. ö. W. und dem Borrückungsrcchte in die höhere Gehaltsstufe in Erledigung gekommen. Die Bewerber um diefe Stelle haben ihre gehörig belegten Gefuche im vorgeschriebenen Wege 'bis 10. März 1871 dei dem Präsidium des t. k. Landesgerichtes Graz einzubringen. Graz, am 7. Februar 1871. (488—2) 'Nr. 1239. Kundmachuug. ^ ^oil Seite der t'. f. Finanz Direction in Laibach wird mit Bezug auf den im Reichsgesetzblatte Nr. 130 vom 11. November 1870 enthaltenen Erlaß des hohen k. k. Finanzministeriums vom 16. October 1870, Z. 31370, betreffend Hinausgabc neuer gestempelter Wechselblanquetten, zur allgemeinen Kenntniß in Erinnerung gebracht, daß die Umwechslung der außer Gebrauch gesetzten un-verwendcten gestempelten Wcchselblancmetteu unter Beobachtung der gesetzlichen Bedingungen und Borschriften vom 1. Jänner 1871 an nur bis Ende April 1871 gestattet ist. Es ist sich diesfalls an die k. k. Steuerämter Laibach und Radmannsdorf, oder an das t. k. Tabak- und Stempelmagazin in Laibach zn wenden. Laibach, am 30. November 1870. K. k. FinanH-Pirectiono-Prajidium. (73—1) Nr. 485. Cvucurs-Ausschmbung. Bei dem t. k. Bezirksgerichte Laudstraß ist mit 1. März l. I. eine Diurnistenstelle mit einem monatlichen Pauschale pr. 24 ft. zu vergeben. Bewerber darum haben sich mit einer schönen leserlichen und schnellen Handschrift in der slove-nifchen uud deutschen Sprache, über makelloses bis- j heriges Verhalten und vollkommene Kenntniß im Manipulationsfache, insbesondere aber un Waisen- > wefcn auszuweisen. K. k. Bezirksgericht Landstraß, am 12. Februar 1871. (72-y" Nr. 183. ! ^ur Besetzung einer Gefangen-Aufsehers-Steüe II. Classe iu der k. k. Männcrstrafanstalt in Lai- ! dach, mit der jährlichen Löhnung vou 260 st. u. W. ' dem Genusse der cafcrumäßigeu Unterkunst nebst Service, dem Bezüge einer täglichen Brotportion ^ !von 1 '/'2 Pfuud und der Montur nach Maßgabe ^ der bestehenden Ilnisorulirungs Borschrift, wird der ^ Concurs ^ bis24. ^eoruar1871 1 ausgeschrieben. ! Die Bewerber um diese Stelle haben ihre j gehörig belegten Gesuche unmittelbar, und bereits in öffentlichen Diensten stehende Bewerber im Dienstwege bei der gefertigten Strafhausverwaltuug zu überreichen. Als Gefangenaufseher werdcu nur solche Bewerber angestellt, welche des Lesens und Schreibens und der beiden Landessprachen kundig sind, auch wird daraus gesehen, daß jeder anzustellende Auf feher wo möglich in einer gewerblichen Beschäfti gung geübt oder doch erfahren fei. Jeder aufgenommeuc Auffeher hat übrigeu s eine einjährige probeweise Dienstleistung als pro viforischer Auffeher mit gleicher Löhnuug und Be zügen zurückzulegen, woruach erst bei erprobter > Befähigung dessen definitive Ernennung erfolgt. Bewerber ledigen Staubes, welche eine längere Militärdienstleistuug nachweisen, und insbesondere vorgemerkte Militär Aspiranten für das Justiz-Ressort werden vorzugsweise berücksichtiget. Laibach, am 13. Februar 1871. M. k. S'tlnfl),luo-^e»wlUtunl,. (63—3) Ogias. Za odmerenjo namestka odpadajoèoga za odstotni davk od promakljivega in nepreinaklji-vega preinoženja za trotji dosetak (od 1. januarja 1871 do zadnjoga deuembra leta 1880), po pravilili postave J). lebruarja 18r>0, najvisjega sklüpa od 1. inaja 1850, dcrž. zak. list st. 181, potem postav od I'd. deccmbra 1862, d. z. 1. at. «9 in 2U. lebruarja 1864, d. z. 1. st. I 20, so bili že z ukazom c. k. niiuisterstva linan-' Onega od 1. juuija 1870, v derž. zak. listu pod at. 76 postavno razglasenuui, vsi tisti, katori so dolžni oni namostek plaèati, povabljeni, naj svoje preniakljivo in nepremakljivo premožeuje napuvedajo. I Ivor rok za to napovedanje steèe 15. lebruarja in ker je na zamudo po § &U postave 9. februarja I860 odmerenjo dvostrokega davka kot kazen odloceno, povabljajo se s Uni vsi dolzni, naj svoje napuvedanje postavno sestav-Jjenü izrocijo dolej podpisanonm uredu ([»oslopje (j. k. linanènega vodstva iui, solakein tergu). I Prepisajio plakotu za napovedanje se dobijo | I pri davkarskeniu uredu niosta ali okraja dav-karskega, v kteroin doticne stranke prebivajo po ceni odmerjeni za povracilo stroškov. Ako stranka iiiisJi . biti prosta po postavi j dotiènega namestka, naj to pravico izkaž(» pis-meno pri dolej podpisanonm urodu. V Ljubljani, 1. februarja 1871. €. k. j»litMii davkai ski uied Nr. 407. Kuudmachuug. Zum Behufe der Bemessung des Gebühren-AccmivaleuteS von deui beweglichen uud unbeweglichen Bermögcn für das dritte Demnümn (1. Jänner 1871 bis letzten December 1880) nach den Bestimmungen des Gesetzes vom 9. Februar 1850, der allerhöchsten Entschließung vom l. Mai 1850 R.-G.-Blatt Nr. 181, daun der Gesetze vom 13teu December 1862 R.-G.-Blatt Nr. 89 und 29tcn Februar 1864 R.-G. Blatt Nr. 20 ist bereits mit der in das Reichs-Gesetz Blatt Nr. 76 vom 1. Juni 1870 eingeschalteten uud somit gesetzt lich kundgemachten Verordnung des k. k. Finanz-Ministeriun^c' vom 18. Mai 1870 die Aufforderung zur Eiubekeimung des dem Gcbühren-Aequivalente unterliegenden beweglichen uud unbeweglichen Ber-inögenS an die hiezu Oerpflichteteu ergangen. Da der Termin zu dieser Eiubekennung mit 15. Februar 1871 ablänft und auf die Unter-lassung derselben nach H 80 Gebührengcsetzcs die EinHebung der doppelten Gebühr als Strase ge setzt ist, so werden alle Gebühren-Aequivalentpftich tigen hiemit aufgefordert, ihre gehörig ausgefertig ten Fassionen bei dem gefertigten Amte (Gebäude der k. k. Finanz - Direction am Schulplatze) zu überreichen. Die vorgeschriebenen Blanquette zu den Fassionen sind bei dem Steucramte des Ortes oder Bezivkes, in welchem die bezügliche Partei ihren Sitz hat, gegen die Gestehungskosten zn beziehen. Glaubt eine Partei den Auspruch auf eine gesetzliche Befrciuug zu besitzen, so hat sie densel ben gleichfalls bei dem gefertigten Amte mittels einer Eingabe geltend zu machen. Laibach, am 1. Februar 1871. K. k. Haupt-S'teucramt.